VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel die Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Für alle Neu- oder auch Wieder-Leses dürfte das Erst-Text dieses Blogs als Grundierung interessant sein?
Ein guter Einstieg in das Blog ist es allemal.


Viel Freude beim lesen.

Donnerstag, 20. August 2015

Das Aktualität des Freiheits-Beraubung und Sprüchlein 02

Titel: Von das Wahrheit in so manchem Sprüchlein fein

Ein Freund pinnt beständig kleine Sprüchlein in fb an, auch um *ich herauszufordern. So hat er das zu *mir bekundet, nach dem Motto: Los, stürz dich drauf und zerpflücke, wenn es etwas zu zerpflücken gibt! Aber meist drück *ich nur auf die "gefällt mir"-Taste oder eben nicht. Diesmal hatte er wieder zwei Funde, die *mich zu Kommentaren gereizt haben, weil sie so plump, falsch oder nichtssagend sind, dass es kein Wunder ist, dass sie so viel Zustimmung finden. Oder? Aber urteilen Sie selbst:

"Freiheit bedeutet, dass man nicht unbedingt alles so machen muss wie andere Menschen"
Von Astrid Lindgren

Deshalb kommen wir vielleicht nur im Schneckentempo weiter, weil wir solche Banalitäten, solche Allgemeinplätze immer noch für "Weisheiten" halten, als sei es etwas besonderes, dass wirklich kein-Es - kein Mensch und auch sonst keine Inhalt (daSein) des DaSein (Universum) -, etwas genauso wie ein ander-Es tut oder gar genauso is[s]t. Das sind echte Kindererkenntnisse, dass alle ander-Es es anders machen, als eines Selbst.

Tztztz, dürfen die das!?

Also wenn das unsere Spanne oder unser Verständnis von "Freiheit" ist, dann sind wir wirklich arm drann. Dann ist das Freiheit nämlich nur das, uns von das Natur als unbedingt nötige Verschiedenheit zugestandene anders-daSein, und das ist eine wechselseitige Abweichung vom Durchschnitt von bestenfalls etwa 1 Prozent, gerade soviel, dass auch ein Mit-LebeWesen einen Menschen von einem anderen Menschen aus einander halten kann.

Dann ist Freiheit, wie wir sie wohl aktuell erleiden(?), lediglich einen Notwendigkeit und Grundlage des DaSein, um überhaupt so etwa wie Verschiedenheit zwischen zwei GLEICHen auszu machen.
Oder?
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Titel: Das schräge erLeben vor einem [unsichtbaren?] Spiegel und dessen Folgen

"Du bist als Original geboren, stirb nicht als Kopie"
Von John Mason


Das seltsame ist, dass so viele (auch kluge) Menchen an einen Umstand oder ein Ding hinspüren (darin auch das Sehen und dahinter das Vernunft) und dann eine Bewertung erfühlen und erdenken, die genau verkehrt herum ist. Wie auch hier.


Und trotzdem es verkehrt (!) nicht unbedingt ganz falsch ist, wird es als "klug", von unwissenden Menschen sogar als "weise" missverstanden. Logik ist eben auch im Bereich des Falschen zu [er]finden, und erscheint dann so manch-Es als "richtig" (herum).

Jedes LebeWesen wird als fast vollkommene (99,99%) Kopie des Eltern{-Paares} und des "Stammes" und des Spezies geboren und stirbt auch fast zu und mit ebensolcher Komplettheit als Solch-Es.

Was ist ein (menschliches) Original?

Wikipedia schreibt dazu folgendes: "Ein Original ist eine Person, die durch unverwechselbares, zum Teil auch exzentrisches Auftreten, Verhalten oder andere Eigenschaften bekannt geworden ist. Dabei spielen die Faktoren, die ein Abweichen von der Allgemeinheit, ein Überraschungsmoment, etwas Seltsames und Wunderliches manifestieren, eine Rolle."

Als was wird ein LebeWesen gezeugt? Und, wenn die Schwangerschaft erfolgreich verläuft, auch geboren? Dabei ist klar, dass die Anlage zur Originalität in jed-Es vorhanden ist:
100 - 99,99 = 0,01, aber diese auszubauen zur allgemeinen Bemerkbarkeit als solches, ist nur den wenigsten erlaubt / zugestanden.
Oder?

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Titel: Von der Selbst-Einhegung durch Unwissenheit

Die Süddeutsche Zeitung fragte die Leses: "Was ist heute noch Links?"

Links Recht[s] Geradeaus Vorwärts Zurück Unten Oben oder doch Alles?

Wenn es einem Menschen um die Erweiterung und WeiterEntwicklung von Freiheit und Freude geht, nimmt das Mensch Alles ernst und an. Links ist, wie jede andere mögliche (auch politische) Richtung nur eine starke Begrenzung / Einengung von vorhandener Freiheit und möglichem Wohlbefinden. Den Menschen und das DaSein, in das wir eingebettet sind, als Ganzes wahrzunehmen und darin und damit friedlich und förderlich umzugehen, empfinde *ich als unsere vornehmste Aufgabe. Schon, um uns Selbst einen Gefallen zu tun.

Insofern sind *mir alle Richtungen willkommen, so extrem sie auch vorgehen und denken, denn es ist jeweils Menschlich, wenn auch oft verletzend und tödlich, was ja alltägliches menschliches Tun und Lassen ist. Insofern ist Links keine bessere Alternative zu Recht[s] oder sonst einer menschlichen Beschränktheit, sondern nur ebenfalls eine der bis heute üblichen Freiheits-Beraubungen.

Wann lernen wir Menschen also das Freiheit (das, weil braucht Freiheit ein Geschlecht, wenn auch nur ein grammatikalisches?) kennen? Das Freiheit, das ohne gegenseitige Denunziation, Ausschliessung (Links gegen Rechts u.s.w.) und Gewalt auskommt. Gewalt, die ein natürliches Ergebnis von Beschränktheit von Freiheit ist. Wann also streift das Mensch die Fesseln der ängst irnigen Vergangenheit ab und verhandelt mitEinander das Freiheit?

Der "Einwurf" eines MitMenschen war:
"Da stellt sich erstmal die Frage, ob es um aktive oder passive Freiheit geht, Freiheit, alles zu tun was man will, oder Freiheit von äußerem Zwang. Das ist schon mal ein großer Unterschied.
Dann stellt sich als Nächstes die Frage, wofür das Recht auf
Freiheit genutzt wird und welche anderen Rechtsgüter davon beeinflusst werden. Zählt z.B. das Recht auf Freiheit zur Unterlassung von Hilfeleistungen mehr als das Recht auf Hilfeleistung bei einem Menschen, dessen Leben bedroht ist? Zählt das Recht auf Freiheit zur Ausbeutung der natürlichen endlichen Ressourcen mehr als das Recht späterer Generationen? Gewalt ist nicht unbedingt eine Folge der Beschränkung von Freiheit, sondern kann auch im Zusammenhang mit dem Missbrauch von Freiheit entstehen. "

Meine Antwort:
Weil das Freiheit, auch für das Freiheit zu jeder Form der Gewalt und Terror steht (schliesslich ist auch das Leid als ein SchöpfEs des DaSein auch an allem Geschehen darIn mitbeteiligt, somit auch in das Freiheit enthalten, eben als die Möglichkeit auch Verletzung und Tod und Terror und Schuldgefühle und ...), habe *ich das Freiheit oben mit das Freude verbunden. Das Freude (auch Freude braucht kein Geschlecht, oder?) ist - jedenfalls für *mich - ohne Gewalt. Jede Gewaltanwendung, jedes zufügen von Schmerz, sei es in einem Selbst oder zu anderen, ist fast nur voller Leid[en].

Oder schreiben Sie *mir, welche Gewaltanwendung oder gar welches Töten von Freude "angestiftet" wird; und den Gewalt anwendenden echte Freude bereitet; und nicht nur Spass? Spass, der besonders in den Witzen, die ander-Es und anderEs verunglimpfen und der Lächerlichkeit preisgeben, was ja die "Natur" von Witzen ist, und damit dem Leid eine wahre "freude" ist.

Worin *ich allerdings gewiss bin, ist, dass je mehr Auswahl an Orts- und Arbeits-Bewegung (Veränderung) und Selbst-Gestaltung jedes einzelne Mensch erwirbt, umso geringer wird jede Notwendigkeit oder Anlass für Gewalt. Betonung liegt auf JEDES. Dass das ziemlich grundlegende Veränderungen unserer aktuellen Gesellschafts-Ordnungen bedeutet, ist auch *mir klar.

Aktuell sind die mannigfaltigen Aus- und Einschliessungen, also die Freiheits-Beraubungen fast jedes Menschen noch völlig normal und System-Immanent. Die verschiedenen politischen Richtungen und Einengungen von Freiheit hatten bis hierher ihre Berechtigung und Wert, bis hierher. Punkt.

Wenn Sie jedoch aktuell unsere Technik und unsere Forschungs-Ergebnisse und unsere damit sich eröffnenden Entwicklungs-Veränderungen ernst nehmen, dann erscheinen vielleicht auch Ihnen, das immer noch aktuelle Angebot an Selbst-Beschränkungen (Links Rechts, Mitte, National, Regional u.s.w.) vorgestrig, zumindest als inzwischen völlig unnötig.

Wir Menschen können inzwischen wesentlich mehr und freier und wohliger und länger und vor allem friedlich und mitEinander auskömmlich. Leid[er] ist das bis Heute nur in den wenigsten Menschen auch präsent und erhellt diese wenig-Es auch.
Oder?

Diesen Link füge *ich hier schon mal ein, weil *ich im nächsten Beitrag auch einem brasilianischen Reform-Theologen ein paar sehr schöne Sätze "klaue" und kommentieren werde.

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