VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel die Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Für alle Neu- oder auch Wieder-Leses dürfte das Erst-Text dieses Blogs als Grundierung interessant sein?
Ein guter Einstieg in das Blog ist es allemal.


Viel Freude beim lesen.

Sonntag, 13. September 2015

Katzen-Inhalt

Titel: Die Evolution ist eine "Katze"

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlichte einen Artikel mit der Überschrift:

Digitale Vorgesetzte 
Untertitel: Darf mich ein Roboter entlassen?

Und der Kurzbeschreibung: In den Lagerhallen von Hitachi analysieren und optimieren Maschinen als Vorgesetzte die Arbeitsabläufe der Angestellten. Sind Computer in Führungspositionen eine so schlechte Idee?
 
Erschienen am 12.09.2015, von Kornelius Friz


Ganz leise schleicht sich ein jeder Wandel an.

Das war übrigens immer schon so, das Wandel langsam kommen, aber eben genau deshalb von Unaufmerksamkeit übersehen (!) wird. Solange, bis der Wandel nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
Das Mensch ist bisher ein solches MitGlied im Club der Unaufmerksamen.

Sehr lange ist schon zu erkennen, dass unsere angeborene "Sehschwäche" in Verbindung mit einem natürlichen Zwang zur Optimierung und zur besseren Effizienz, die Technik - und darauf aufbauend Maschinen - zum Evolutions-Gewinner machen wird.

Zur Erklärung: Innerhalb der grundlegenden ständigen Veränderungen (RaumZeit) innerhalb des DaSein - die uns LebeWesen möglich macht und am erLeben hält - gibt es eine klare Tendenz zur Vermeidung von Aufwand (Energie / Bewegung) zur Erreichung eines FolgeSchrittes / einer WeiterEntwicklung und damit auch zur besseren EinPassung in den Wandel der jeweils äusseren Bedingungen. Evolution benannt.

Wenn also z.B. der Weg zu einem ZwischenZiel / einem weiteren Entwicklungs-Schritt anfänglich 100 Schritte gedauert / gebraucht hat, arbeitet diese Tendenz / Teil-Prozess im DaSein daran, dass die Erreichung des nächsten Teil-Ziels nur noch 99 Schritte verbraucht. Und so weiter und so fort. Bis es von einem Teil-Ziel zum nächsten vielleicht nur noch ein paar Energiekrümelchen braucht, anstatt anfangs einem ganzen Sack voll.

Den Effekt dieser Tendenz im DaSein, in den selbstverständlich auch das Mensch eingebettet ist, kennen wir Alle. Jedes Mensch ist bemüht, den Aufwand für ein Tun, für einen Erfolg beständig zu verringern. Das ist kein bewusstes Entscheiden, das ist ein unbewusstes müssen. Ausnahmen bestätigen wie immer die allgemeine Regel. Denn in das DaSein ist auch der Widerstand eingebaut und das Chaos, die diesen allgemeinen OptimierungsZwang immer mal wieder auch zum Einhalt oder sogar zum Absturz bringen. Kurzfristig. Nie lange.

Zurück zu der Entwicklung in die Mensch und Maschine eingebunden sind. Entscheidungen jeder GrössenOrdnung brauchen Auswahl, Vorlauf, Erfahrungen, Abwägung, Kompromiss und abschliessend die Wahl einer Handlung, oder auch einer nicht-Handlung. Das Mensch ist zumeist ein LebeWesen, das gerne nicht-handelt und sehr gerne nur das allernötigste an Entwicklung tut und erfindet. Dabei ist das Mensch noch - im VerGleich mit unserenerdmondlichen  Mit-LebeWesen (andere kennen wir noch nicht) - am Besten aufgestellt. Behindert die stetige EffizienzSteigerung also noch am wenigsten.
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Dach-Kunst.
Im Deutschen Historischen Museum
in Berlin
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Und jetzt kommen Technik und Maschinen zum Zug. Und steigen ein. Wie in dem Artikel beschrieben wird, werden nun immer mehr Maschinen damit beauftragt Entscheidungen für Menschen zu treffen. Das Mensch will (kann?) nicht mehr entscheiden, ist zu langsam dafür, zu unaufmerksam, zu bequem, wie auch immer, auf jeden Fall will das Mensch nicht selbst entscheiden, weil zu aufwändig und zu komplex, also überlässt -Es {das Mensch} die Entscheidungen für menschliches Handeln und nicht-Handeln mehr und mehr der Technik.

Anfänglich nur Rand-Entscheidungen, kleine Entscheidungen, unauffällige Neben-Entscheidungen, aber, wie das mit dem langsamen unauffälligen anschleichen eben ist, irgendwann steht die Entscheidung gross und breit vor ... z.B. auch uns Menschen und ... Tja, dann gibt es für Menschen nichts mehr zu entscheiden, es ist für uns entschieden worden. Es wird für uns entschieden werden.

Eigentlich war das ja immer schon so, denn welches Mensch hat schon jemals wirklich eigenständig für das Selbst entschieden. Weder, als was, ein Irgendwas Potential sich materialisiert (z.B. als Gerste, oder als Nebelbank, oder auch als Mensch), noch wohin es gezeugt wird, wenn es gezeugt wird, noch welche Form es dann einnimmt, hat das Mensch je entscheiden können. Bisher laufen wir Menschen gut mit, mit der Evolution, wir tun, was uns gesagt wird, meist.

Jetzt hatten wir für einen ganz kurzen Moment sogar die Möglichkeit in diesen Zwang zu ewigen Optimierung und EnergieEinsparung einzugreifen, Dank unseres Potentials zur Erfassung von Wissen - statt nur zu Glauben, was das meiste Mensch immer noch ausschliesslich tut -, und nicht nur zur Erfassung von grossen Wissens-Mengen, sondern auch der Verbindung dieser teils sehr verschiedenen WissensGebiete und damit der Interpretation / Er- oder AufKlärung des Inhalts und der Richtung des DaSein, mithin also auch von uns Selbst.

Wir hatten die Chance Selbst zu entscheiden, was wir mit dem so kurzen daSein als Mensch[en] anfangen wollten, wie wir sein könnten und wollten, was wir innerhalb der kurzen RaumZeit, die uns zum erLeben bleibt, mitEinander tun könnten und wollten, ob wir darIn mehr Leiden oder mehr Freude erLeben möchten zum Beispiel. Nun ist es aber so, dass wir von dem Zwang und dem Sparen (z.B. an Aufmerksamkeit fürEinander, an bedingungsloser Anerkennung unseres gemeinsamen Mensch-daSein, unseren gemeinsamen Bedürfnissen und Notwendigkeiten, und unseres grossen Vermögens den Zwängen und inheränten Prozessen des DaSein auch ein Schnippchen schlagen zu können!) nicht lassen wollen oder können.

Also werden nun immer mehr Maschinen und sehr sehr komplexe Technik, die für fast 99,99% des Menschen völlig unverständlich ist und wohl auch bleibt, weil wir ja nun mal jede Anstrengung vermeiden müssen, wird uns als bald Technik sämtliche Entscheidungen vorgeben oder wie wir wohl in eingeübter Beschönigerei auch gerne formulieren: die Technik wird uns die Entscheidungen "abnehmen".

Schön, oder?
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Titel: Von der Abschaffung von emotionalem Zeugs

Auf meine vielen Kommentare zur aktuellen Einwanderungs-Situation und der Abschätzigkeit und dem Selbst{Menschen}-Ekel, der dabei oft in die Kommentarspalten hinein geschrie[b]en wird, schrieb ein-Es *mir: "Sie schreiben wieder nur emotionales Zeug ohne echte Argumente. Aber heute ist in Deutschland ja nicht mehr gut was funktioniert, sondern nur was sich gut anfühlt."

Schaun Sie, ist nicht genau fehlendes Gefühl und mit-Gefühl, für all die Trägheit und das Wegg-Schauen mit-verantwortlich, das erst für die fürchterlichen Verhältnisse in fast ganz Afrika und in Osteuropa (Ukraine) gesorgt hat?


Und all die schreckliche Verachtung, der "das Boot ist voll"-Blödsinn und die Gleichgültigkeit, die hier hineingeschrie[b]en wird, und daraufhin fleissig mit "gefällt mir" entlohnt wird, wovon kündet das?

Was hier und anderswo dringend fehlt, und damit verhindert, dass wir eine friedliche und alle versorgende und kreative Menschheit sind, ist Gefühl. Mensch! Mach Deine Sinne auf, Mann! Was ist aktueller Zustand Menschenweit? Toll, oder? Mann!

Uns fehlt keine Kontrolle ("... funktioniert, ...") und keine alten und neuen Grenzen und kein träges oberflächliches Geschwätz, uns fehlt ganz deutlich Gefühl! Und zwar Innen und nach Aussen.

Danke, für diese Erregung.

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