VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel die Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Für alle Neu- oder auch Wieder-Leses dürfte das Erst-Text dieses Blogs als Grundierung interessant sein?
Ein guter Einstieg in das Blog ist es allemal.


Viel Freude beim lesen.

Montag, 21. Dezember 2015

Im Dezember die Kirschen blühen

Titel: Eine Stellungnahme der Allein-ich-keit

Gerade habe *ich eine sehr schöne, stimmige, teils humorige und kluge KurzGeschichte gelesen. Thema Einsamkeit, Haustiere, fb-Freunde, Selbst-Entscheidung und Roboter.

Geschrieben von Anja Rützel

Titel: Einzelfall
Untertitel: Einsam, das sind die anderen, dachte unsere Autorin immer: Sie sei schlimmstenfalls allein - und das aus freien Stücken. Dann kam der Mann mit dem Müllsack.

Ich fühlte *mich darin enthalten und verstanden, dachte auch, dass *ich es wahrscheinlich nicht so flüssig und klar hätte beschreiben können. Dank der Vielfalt können und tun es andere Menschen.

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Einsamkeits-Sammel-Punkt
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Titel: Gibt es einen Zwang zum Erschrecken, und wenn: Warum?

Die fb-Seite von Spektrum der Wissenschaft brachte einen Forschungs-Beitrag zur Gewalt im Film, mit folgendem Teaser: "Wenn das Grauen zuschlägt, gefriert uns der Lebenssaft in den Adern. Eine Studie scheint nun zu bestätigen, dass diese Lebensweisheit einen wahren Kern besitzt."

Und der anschliessenden Frage: "Hämatologie. Lassen Horrorfilme wirklich das Blut in den Adern erstarren?"
Hier der Link: http://www.spektrum.de/news/horrorfilme-lassen-das-blut-erstarren/1390046

Darauf entwickeltes sich eine kleine Kommentar-Geschichte zwischen *mir und zwei Unbekannten, die *ich hier nun dokumentiere.

Mein Anfangs-Kommentar: Gibt es einen Nutzen dafür, dass wir Menschen einander beständig erschrecken müssen, bis "das Blut in den Adern gefriert"? Schockeffekte und beständiges Morden und Metzeln in allen Bereichen von Literatur, Film, Spielen und Kunst sind alltäglich. Mir fehlt immer mehr ein nachvollziehbarer Grund dafür, dass wir einander überwiegend in Angst und Starre quasi gefangen halten, statt aktiv auf eine Befriedung und Befreiung hinzu wirken, auch in all unseren Medien? Wem oder was nützt diese beständige Selbst-Verstümmelung und -Hemmung?

Darauf erst mal eine Fremde: "In diesem Ausmaß wie heute ist das sicher nicht sinnvoll. Aber schon die Märchen früher hatten dieses Ziel. Es ist wohl wichtig, Angst und Schreck verarbeiten zu können, zu lernen, wie die Mitmenschen einem dabei helfen können und wie man Mitmenschen selber unterstützen kann."

*: Und Sie meinen ernsthaft, dass das (helfen und unterstützen) nur dadurch erregt und gelernt wird, indem wir einander beständig und mit allen aggressiven und künstlerischen Mitteln er- und ver- und beSchrecken!?

Ich bin sicher, dieses tägliche Morden und Einschüchtern und Bedrohen, auf allen Ebenen und Bereichen, "dient" keiner förderlichen Entwicklung, oder einem gesunden gesellschaftlichen Zusammenhalt oder Zweck. Einschüchterung und BeDrohungen braucht eine GesellschaftsForm, die auf Ungerechtigkeit und Intransparenz aufgebaut und gegründet ist. Macht braucht Machtmittel. Und wir Menschen scheinen diese Verhältnisse sogar zu begrüssen (siehe der enorme Zuspruch zu Star Wars [Sternen Kriege], indem es nur um irgendwelche Macht und um das gegenseitige Töten geht, eingerahmt mit Heldengesülz und bigottem Sex. Oder?), scheinen dieses alltägliche Morden zu feiern, in endlosen Krimi- und Action-Serien.


Wir halten uns klein und dumm, durch permanente Bedrohung und Krisen-Geschrei. Obwohl alle klugen Menschen sagen, dass wir all dieses Machtgetriebe und Eingezäune und Heimlichkeiten nicht nur nicht brauchen, sondern es uns gröbst behindert. Freiheit, Frieden und Solidarität werden massiv verhindert. Und das eigentlich erschreckende ist, wir sind es Selbst (s.o.), die das tun, nichts ausser-menschliches zwingt uns dazu. Warum?


Und nun der etwas ausführlichere Kommentar-Antwort-Austausch mit einem Fremden, der sich im Netz 'J. Schulz' nennt.

J. Schulz: "Ich verstehe leider nicht ganz worauf sie hinaus wollen. Glauben Sie die Welt wäre ein besserer Ort hätten wir keine Gewalt in unseren Medien? Warum schlachten sich Menschen dann schon seit Jahrtausenden ab?

Das Gehirn reagiert nun mal am stärksten auf Extremsituationen und in unserer heutigen Zeit erleben wir solche Situationen nur noch selten im echten Leben (zumindest hier in Deutschland). Ich glaube unsere Vorfahren haben eine ganz andere Form von "Horror" erlebt.


Ausserdem fällt es Erwachsenen im Normalfall relativ einfach zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden.


P.S. Das dürfte wohl die schlechteste Inhaltsangabe von Star Wars aller Zeiten sein
."


*: Und das von einem, der alle Folgen von Star Wars mindestens 3 mal geschaut hat! Alle. „wink“-Emoticon Aber je "friedlicher" und vielleicht auch mit-empfindender *ich wurde, umso mehr fiel / fällt *mir auf, wie endlos der Gewalt-Strom in allen Medien ist und wie unbedarft und unhinterfragt wir dieses dauernde Lügen, Verletzen und Metzeln hinnehmen, ja sogar meist feiern?

Wie unnormal also Aufrichtigkeit, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit und Verantwortung sind.


Und ja, *ich bin gewiss, wir kommen inzwischen ohne gegenseitige Gewalt und Intransparenz aus. Wir haben längst Mittel, die - von früh an gefördert - jede Eskalation und Stress unnötig machen, und die auch das Miss-Verstehen, die Ungerechtigkeit und UnGleich-Wertigkeit, die fast alle Gewalt auslösen, verhindern.


Wir könnten, aber noch sind wir Menschen in einen Modus und einer Prägung, die uralt ist, die längst nicht mehr in die aktuelle RaumZeit passt. Aber noch merken das nur sehr wenige Menschen, fast 100 Prozent erLeben noch in der gewohnten Menschlichkeit, die eben noch Gewalt und jede Form der gegenseitigen Drohungen (wieviele "Krisen" sind in ihrem daSein schon ausgerufen worden?) fordert und nicht nur im Kino feiert.


J. Schulz: "Das kann aber meiner Meinung nach nur sehr bedingt funktionieren, da die technische und gesellschaftliche Evolution viel schneller ist als die natürliche Evolution. Wir sind Höhlenmenschen gefangen im 21. Jahrhundert. Ja wir können und müssen dem mit Bildung und unserem Bewusstsein dafür entgegenarbeiten, aber gerade um globale Probleme richtig anzugehen fehlt dem Mensch meiner Meinung nach eine Empathiefähigkeit die weiterreicht als das eigene Umfeld und daran können wir nichts ändern.

Im Bezug auf Medien bin ich nicht ganz so kritisch, in fast allen fiktionalen Werken gewinnt immer das "Gute". "Böse" sein zahlt sich für den Antagonisten so gut wie nie aus, dennoch bin ich der Meinung dass wir mehr Medienkompetenz brauchen aber dort versagt das Bildungssystem leider völlig
."


*: Doch wir können nicht nur, "wir" (wer immer das ist?) tun es bereits. Wir sind längst dabei, dass natürliche Bewusst-daSein im Menschen zu fördern, aber bis das Alle begriffen haben - und es werden ja immer mehr -, das dauert. Ich geb zu, es dauert lang. Aber es sind schon viele.

Was die Medien angeht, gebe *ich Ihnen recht, da hab' *ich im Eiffer wohl etwas überzeichnet, denn die Auswahl an Medien ist gross genug, auch für die vollkommene Welt-Flucht sind reichlich Journale vorhanden, Literatur und Film mehr als je zuvor. Nein, die Gewalt ist nicht so gross, sie ist Grösser!


Nicht?
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Snack?
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Titel: Von der Nötigung der Aufklärung

Mir kommt es immer mehr so vor, als müssten wir die "Aufklärung" von uns Menschen, mit ständigem Waffengeklirr, mit pausenlosen Krisen und dauernd aufflammenden Terror nicht nur begleiten, sondern sogar notwendigerweise anschieben?

Dabei behaupte *ich nicht, dass eine Erweiterung unseres bewussten daSein und der Vervielfachung unseres verifizierten Wissens, begleitende Gewalt und sonstige Bedrohung braucht, aber bis heute fehlt fast Menschenweit die Freiwilligkeit zur Steigerung der Vernunft, der Logik und der Verantwortung für das Selbst und die UmWelt. aus der wir entstanden sind, von der wir abhängig sind, die uns nährt und lehrt, wenn wir darIn aufmerksam sind.

Sind wir aber kaum.

Wie lange also brauchen wir noch, bis wir alle mit Lust und Vergnügen lernen, ohne dazu gezwungen zu werden?

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Katzen-Inhalt von Nachbars gegenüber
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Titel: Von der Überwindlichkeit von Grenzen

Grenzen sind das Lieblings-Objekt für BeGrenzte. Und dabei gebe auch *ich zu, der stets für die Freiheit singt und denkt, dass auch die Freiheit nur in Grenzen möglich ist. Ohne Grenzen braucht es keine Freiheit. Nur, wieviele Grenzen braucht Freiheit? Auf jeden Fall sehr sehr viel weniger, als es dieser Kommentator und dieser Kommentar verlangen. Das ist gewiss. Nur, wollen wir überhaupt in Freiheit mitEinand erLeben, oder liebe r noch und nöcher Grenzen aufRecht erhalten? Auch das Recht kommt mit viel weniger Grenzen aus, als viele Rechthaber fordern und fördern. Oder?

Darauf eine Antwort: "Es reicht vollkommen, sich einfach in Regionen umzuschauen, in denen sich Grenzen und staatliche Strukturen in rasanter Auflösung befinden, um zu wissen, dass der Kommentator richtig liegt. Übrigens sind die Gegenden nicht etwa die Heimatorte der entGrenzten Glückseligen, sondern die Startpunkt einer Flucht in Gebiete, die noch über Grenzen verfügen."

*: Sie zeigen direkt auf eine Unachtsamkeit, die *ich begangen habe.
Ich habe vergessen zu erwähnen, dass das erfolgreiche ent-Grenzen natürlich Voraussetzungen braucht. Grenzen zu überwinden setzt voraus, dass diese erst mal wahrgenommen werden, als Grenzen. Und in den Regionen die Sie erwähnen, werden keine Grenzen überwunden, sondern permanent neue und kleinteiligere gesetzt. Jede Familie, jeder "Stamm", bald jeder mit ein paar Granaten um den Hals, setzt in Afrika und teilen Asiens (auch China, denken Sie an den Inselchen-Streit) neue, kaum haltbare Grenzchen.
Die Menschen, die hierher kommen, flüchten nicht Grenzen-losigkeit, sondern den Unfug der willkürlichen Begrenzungen.


Die EU ist der Versuch, diese Willkür auf der eigentlich freien (zumindest für fast alle unserer Mit-LebeWesen) Erdoberfläche, wieder etwas durchlässiger zu machen. Diese kluge Richtung des Grenz-Abbaus ist aktuell leider zum Halt gezwungen. Das ist aber nur vorübergehend.

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GrauGrüne Aussichten
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Titel: Das ist doch kaum zu g/Glaube[n].

Ein Zitat von Heinrich Bedford-Strohm aus einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeine Zeitung: "Trauen wir unserem eigenen Glauben so wenig zu, dass wir befürchten müssen, bei fünfzig Millionen Christen könnte durch ein, zwei oder drei Millionen mehr Muslime in Deutschland die christliche Kultur verschwinden? Wie kleingläubig ist das denn?!"

Hier der Link: http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/interview-mit-heinrich-bedford-strohm-ekd-zur-fluechtlingspolitik-13975392.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2
 


Wenn wir Menschen nur endlich vom g/Glaube[n] zum Wissen übergehen / weiter entwickeln würden, dann bräuchten wir nicht in Masse beständig lediglich zu g/Glauben, was nicht ist.

Oder auch durch blosses Glauben beständig anzuzweifeln, was ist.
Und eins sollte doch wohl uns allen gewiss sein, dass Wissen sicher ist, das g/Glaube[n] nicht.

Und dabei ist klar, dass es inzwischen genug sicheres (mehrfach und von vielen über- und geprüftes [verifiziertes]) Wissen gibt, dass eine so überragende Dominanz des blossen Glaubens - und damit auch von UnGerechtigkeit, UnGleich-Wertigkeit und Gewalt - unnötig macht.

Wann also fühlen und denken und sagen wir Menschen statt wie bisher andauernd: "Ich glaube ...?", "Ich weiss, dass ...".

Dem g/Glaube[n] zu vertrauen, hat sich immer als haltlos herausgestellt, alle Glaubens-Richtungen sind im Rückzug - auch der Islam (*ich empfinde den Terror derjenigen, die dafür den "Islam" in Haft nehmen, als pure Rückzugs-Gefechte) -.

Den Beweis für meine Empfindung müssen allerdings noch andere liefern, da muss auch *ich zugeben, dass *meine Empfindungen noch viel Glauben enthalten.

Aber auch genug Gewissheit, dass *ich diese Empfindung öffentlich mache.

Ich habe oben gewiss ( „wink“-Emoticon ) überspitzt und etwas provoziert, um in die - nicht nur *meiner Meinung nach - uns sichernde und befriedende Richtung zu zeigen.

Und die ist, uns Menschen mit dem reichen Wissen anzufreunden, welches wir schon angesammelt haben, und diesem unsere Zuneigung zu gewähren.

Die Gewohnheit / Prägung, ständig den leichteren "Weg" zu gehen, also irgendwas, fast komplett unüberprüft zu glauben, könnten wir längst aufgeben, und uns das reichlich angehäufte Wissen zu nutze machen. Zum Beispiel auch dafür, die Menschheit zu befrieden und wechselseitig zu versichern, uns auch insgesamt erfolgreicher zu entwickeln.

Aber *mir ist sehr wohl bewusst, dass der Bereich der Unwissenheit und Unerfahrenheit und des bestenfalls erahnten, immer dem des Wissens weit weit weit überlegen ist.

Was wir wissen können, ist stets weniger als was zu Wissen ist. Das zu akzeptieren und zu begreiffen, ändert meiner Meinung nach nichts daran, dass wir, je mehr wir tatsächliches und geprüftes Wissen achten und nutzen, umso freier und freudvoller erLeben werden, auch umso länger.

Bisher ist es jedoch leider so, dass alle Menschen-Gesellschaften die Bildung und klare Wissens-Vermittlung (Transparenz) nur solange fördern, wie es irgendeine Notwendigkeit fordert.

Aber es darf jedoch nicht der Gewohnheit und damit einer gewalttätigen Machtordnung in die Quere kommen. Gespart wird stets zuerst an Wissens-Vermittlung und aufklärender Kunst. Das ist noch normale Menschlichkeit.

Titel: Fan-Bekenntnis

Die *mich näher kennen, wissen von meiner Begeisterung für Baseball.
Und die *mich noch näher kennen, wissen, das es zwei Vereine gibt, denen meine volle Aufmerksamkeit als Baseball-Fan gilt, den NYYankees und den Chicago Cubs.

Hier also mal eine kleine und für *mich witzige Beobachtung und Versuch der Analyse, während einiger Spiele der Chicago Cubs diese Saison.
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Hier also zum ungewohnten Schluss noch eine kleine Beobachtung beim vielfach fanszinierenden Kucken:

Dieser Mann da oben flasht *mich jedes mal, wenn er an der Platte steht, zum schwingen bereit, Blick auf den "Gegner", den Werfer, gerichtet, den Schläger erhoben, am linken Ohr vorbei, jedes mal, wenn *ich ihn spielen schaue.

Warum flasht *mich das?

Weil dieser riesenTyp (gross und schwer), vor dem Schwingen des Schlägers, erst sich Selbst einschwingt. Dieser Mann "tanzt" auf der Platte. Ganz leicht und ganz langsam, ein vorsichtiges, fast unscheinbares Tanzen, als wollte er sein persönliches Einschwingen, vor uns, dem Publikum, verbergen, aber zumindest *ich sehe es.

Und inzwischen bin *ich sogar schon soweit, aus seinem Vor-Tanz zu erahnen, ob er einen Hit erschwingt, ob er einen Homerun raushaut, oder einen wegg schmeisst, oder ob er gar keine Lust hat zu rennen, sondern lieber zurück zu den Kollegen will und einen Witz weiter erzählen. Aber wenn er denn einen über den Zaun dreschen will, dann tanzt er, dann wippt der Schläger mit dem rechten Fuss im Gleichtakt, neben dem linken Ohr auf und ab, und der Hintern schwingt horizontal vor und zurück, ganz zart ...

Ziemlich viele Frauen heute im Stadion!
Ist Baseball jetzt ein Frauensport? „smile“-Emoticon
Mach' nur Spass.


Aber das mit dem Tanzen stimmt.
Und wenn er denn einen Ball aus dem Feld schwingen will (Homerun), dann kann nur noch der Werfer ihn daran hindern; aber das schaffen nur wenige, die meisten legen ihm "freiwillig" einen auf. Unfassbar, oder?


Ach, der Spieler (first Base) von den Chicago Cubs, ist Anthony Rizzo.

PS: Eigentlich wollte *ich zu Anthony Rizzo nur schreiben, wenn er einen raushauen will, kann ihm fast keiner Widerstehen. :-)

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