VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel die Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Für alle Neu- oder auch Wieder-Leses dürfte das Erst-Text dieses Blogs als Grundierung interessant sein?
Ein guter Einstieg in das Blog ist es allemal.


Viel Freude beim lesen.

Sonntag, 10. April 2016

Sprechen Sie mir nach?

Titel: Ist das Sprache eine LebensForm?

In der NZZ fand *ich vorgestern einen Kommentar zur Veränderbarkeit, oder eher nicht-Veränderbarkeit "der" Sprache.

Mit dem Teaser: Ist eine «geschlechtergerechte» Sprache möglich?

Überschrift: Liebe/r Leser*in

Untertitel: Seit den 1970er Jahren kämpft die feministische Linguistik um die Anerkennung der Frauen in der Sprache. Doch die Sprache wehrt sich gegen Eingriffe in die Grammatik.


Ein Kommentar:

"Mein Interesse ist nicht, wie sich ein Mensch bewegt, sondern, was Ihn bewegt", von Pina Bausch. Noch ist das Sprache eine Bewegung, die in einen Menschen eingeführt wird, mit dem fast jedes Mensch gefüttert wird, bis -Es (das Mensch) damit einigermassen umzugehen gelernt hat, und von selbst spricht und schrei[b]t.
Von selbst! Nicht vom Selbst.

Diese Möglichkeit von Sprache[n], vom Selbst zu sprechen / schreiben, können bisher nur die wenigsten Menschen nutzen. Sprache, also das laute äussern oder leise schreiben, mit dem jeweils innewohnenden Gefühl und dessen Wissen, >so< zu verbinden, dass dabei nicht nur Wiederholungen aus tausend Jahren oder Gebrabbel von der Zunge fällt, sondern ein klares Ich dadurch {Sprache} spricht.
Vom Selbst, das spricht.

Sprache ist unsere menschliche Form, einerseits den Trieben gerecht zu werden (Mangel-Beseitigung [Atmen, Durst, Nahrung, Soziales], Sex und Macht), bietet andererseits aber auch an, aus den Trieben auszusteigen und sehr viel weiter zu kommen, als es unsere natürliche Prägung[en] bisher möglich machte, oder diese überhaupt leisten kann.

Das Sprache enthält also jegliche Freiheit und Offenheit und Weite, das zu erfassen und zu beschreiben: was ist.

Wir Menschen müssten das einfach nur wollen. Wir Menschen sprechen zu oft abschätzig und denunzierend und beleidigend und blind für Gegebenheiten in das Wirklichkeit.

Aber Sprache ist unsere Knetmasse, wir haben Es (das Sprache) geformt und benutzen Es.
Meist, ja sogar allermeist, ohne je dabei - mit Sprache - zu fragen, was wir da tun, was die Worte und manche Sätze für Unsinn oder Beleidigungen oder Ignoranz enthalten, und ob das noch den aktuellen Gegebenheiten angemessen ist, was wir da nutzen, und wie wir Es nutzen.

Dabei kommt mit anderem das dabei heraus: "Doch die Sprache wehrt sich gegen Eingriffe in die Grammatik." ? Die Sprache wehrt sich? Wenn die Sprache eine Entität wäre, würde Sie diesen Satz begrüssen, da das Sprache aber keine Entität ist, sind solche Formulierungen gedankenloser und sprach-sensitiver Unfug. Da schreibt eine von Sprache, ohne zu wissen, von was Sie da schreibt. Es blubbert nur irgendein Gefühl heraus, das mangels anderer Artikulation, die Schreibhand sucht.

Sprache ist ein menschlicher Baukasten, mit fast unendlich vielen Möglichkeiten der Variation und Ausgestaltung. An dem gegebenen - in einen unbedarften Menschen unhinterfragt eingeflössten - Sprachgebrauch fest[!] zu halten[!], ohne auf aktuelle Erkenntnisse und auch Änderungen im wechselseitigen Verhalten und Fortschritte im MitEinander einzugehen, ist blosse Trägheit und Ignoranz.
Und diese sind änderbar.

Nicht eine Entität namens Sprache verweigert Veränderung, sondern die, die diese Sprache[n] sprechen.

Das (Achtung: ein Bild) Sprache ist hungrig danach, das Aktualität und das Wirklichkeit wieder zu geben, wenigstens ist das das Sprache in *mir. Es ist so leicht etwas zu ändern, wenn es gewollt wird.

Das war Poesie.
UnterTitel: Selbst-Anklage
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."Sie können wohl alle Blumen abschneiden,
sie werden den Frühling nicht verhindern."
Von Pablo Neruda.
W-Es ist wohl mit "Sie" gemeint?
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Titel: Wahrhaftigkeits-Gebot?

Transparenz ist nicht nur die Voraussetzung für Frieden.

Wie ganz aktuell zu bemerken ist ("Panama"), ist Transparenz für jede positive Verbesserung eine VorBedingung.

Für Gleich=Wertigkeit, für Gleich=Berechtigung, für Solidarität weit über das persönliche Umfeld hinaus, für Gesundheit, für wechselseitige Verantwortung und für wirkliche Freiheit.

Zugänglichkeit (Offenheit), Friedlichkeit und Wahrhaftigkeit sind eine Basis für Freiheit, die andere ist die sichere Versorgung mit allem erLebens-notwendigen (Luft, Wasser, Nahrung und Soziales).

Noch sind wir Menschen in einem fast gnadenlosen K[r]ampf gegen die Freiheit.
Bin gespannt, wann wir das Gegen und den K[r]ampf aufgeben?
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Die farbliche Abstimmung passt jetzt im Frühling.
Grimm- / Urbanstr., Berlin Kreuzberg
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Titel: Menschen-Versuchungen

Es gab eine Versuchsreihe, in der Menschen Geld bekamen, wenn dafür eine Maus getötet wurde, die Sendung Quarks & Co. des WDR griff diesen Befund auf und befragte in Köln Menschen auf der Strasse, ob sie für 10 Euro eine Maus töten lassen.

Der Einführungstext des WDR zu dem Video: "War ja klar: Die reichen Säcke, die eh schon soviel Kohle haben, zahlen keine Steuern und verstecken ihr Geld mit Briefkastenfirmen – kollektive Empörung. Aber was sind wir selbst bereit, für Geld zu tun? Unser Experiment zeigt: Wir würden sogar töten lassen – für zehn Euro"

Meine Reaktion:

Es braucht kein Geld, um zu töten. Menschen töten, weil wir es können. Mütter und Väter ihre Kinder. Frauen ihre PartnerIn, Männer ihre PartnerIn. Jungens töten für Jungfrauen. Ältere für Macht. Menschen töten gerne, täglich, in Gedanken und mit Pistolen. Mir kommt auch diese Aktion von Quarks wie ein kindisches Versteckspielchen vor, ich fang mal zu zählen an, 10, 9, 8, ...

Dieses Getue, und herum drucksen, um die Tatsache, dass das Mensch bisher nur überlebt indem es täglich tötet (Nahrung) und auch seine gewohnten sozialen Ordnungen bisher nur aufrecht erhalten kann, indem es nicht nur mit dem Ultimativen droht, sondern es auch tut.
Und dieses mörderische steckt in jedes Mensch. Unseren täglichen Krimi gib uns heute, ist das 11. Gebot.

Wir könnten dieses Drohen und Töten beenden, sowohl für die Nahrung, als auch für den Aufbau von Gesellschaften und zur "Lösung" persönlicher Konflikte.

Aber solange wir, wie hier geschieht, nur mit Gruseln vor uns Selbst davon laufen, bleibts beim alltäglichen Töten und Morden, das ist gewiss.
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Ein Wesen namens: Tausendschön
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Titel: Ein instabiles Gedicht

Poesie:

Teil 1

Ich sah gerade einen Mann aus einer Eck-Kneipe alleine nach Hause wanken.
Den *ich bisher nur mit einer Frau nach Hause wankend kannte.

Da kam *mir folgende Frage in den Sinn:

"Wankt Sie Ihm nun nach, oder
ist Sie schon vorgewankt?"

Titel: Wanken 01

Teil 2

Und wieder sah *ich Ihn wanken,
alleine nach Hause, vom tanken.
Und Sie, ist Sie schon vorgewankt,
oder hat Sie zuHause vorgetankt?

Titel: Wanken 02

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