VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel die Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Für alle Neu- oder auch Wieder-Leses dürfte das Erst-Text dieses Blogs als Grundierung interessant sein?
Ein guter Einstieg in das Blog ist es allemal.


Viel Freude beim lesen.

Mittwoch, 10. August 2016

Selbst-Verantwortungs Spezial

Titel: Wodurch entsteht Verdrängung?

Auch die fb-Seite von Spektrum.de meldete am 08. August: "Ab dem 8. August hat die Menschheit rechnerisch alle nachhaltig produzierbaren Ressourcen dieses Jahres aufgebraucht. Die restlichen Monate leben wir auf Kosten der Zukunft."

Der Zukunft!? Aus der Zukunft kann kein-Es auch nur irgendwas beziehen. Was für ein Verständnis von den Vorgängen innerhalb dieses Planeten, was für eine "schöne" Ablenkung von Wirklichkeit, oder?

Aber:
Aus dem folgenden ist jeglicher Vorwurf entfernt worden, weil keiner uns Menschen trifft oder passend ist!
Inzwischen verbraucht das Menschheit, wir, wesentlich mehr, als wir zurück geben. Auf was für ein Menschen-Verhalten lässt das schliessen, wenn wir das mit menschlichen MassStäben (Moral / Ethik) messen? Würden wir uns mögen?

Was gibt es also zu tun und zu verändern, in unserem normalen Verhalten, so dass wir uns innerhalb der Möglichkeiten und Verhältnisse und Bedingungen, in diesem für uns einzigen erLebens-Planeten in den unfasslich WEITEn dieses Universums, so verhalten, dass das innere GleichGewicht gewahrt bleibt?


Dass wir also nicht raubbauen und vernichten und zerstören, wie wir es jetzt üblicherweise tun.
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Entnommen aus der Süddeutschen Zeitung vom 09. August 2016
Vielleicht stehe nicht nur *ich so in das Natur, glaube (!) aber:
VOR der Natur zu stehen. Ist Natur lediglich Gegenüber?
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Titel: Worüber sprechen wir Menschen, wenn wir von Natur sprechen?

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/genetische-revolution-die-zweite-schoepfung-der-natur-14373868.html
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Poesie

Titel: Nach uns die Sintflut?

Uns Allen ist wohl nicht klar,
wie sehr wir von den aktuellen
erdmondlichen Bedingungen
abhängen,
ohne die wir nicht überLeben
können, da es keine Auswahl-
Möglichkeit gibt, auf die wir ausweichen
könnten, falls es uns Allen hier
z.B. zu heiss wird, oder zu kalt,
oder zu voll.

Poesie Ende

Ja, *ich war ganz fasziniert von der doppelten Schönheit (siehe Bild unten) und der Erkenntnis, dass wir Menschen kaum oder gar nicht wissen, worauf unser menschliches daSein beruht, worum wir Menschen uns also gar nicht kümmern, oder dieses worauf sogar zerstören.
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Was nährt Was?
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Eine Bekannte kommentierte die obige Poesie so: "Warum schreibst du immer von "uns"? Ich empfinde diese Art von Formulierung extrem moralisierend-bevormundend. Und dann noch dieses biblische "Sintflut". Nee nee nee. SO bekommst du niemanden zum Umdenken."

Darauf *ich: Deine so normale Haltung, ist exakt der Grund für fast alle Konflikte: "Nein, ICH habe mit den Geschehnissen um ICH herum nichts zu tun! NEIN, ICH kann nichts dafür, was hier passiert!" Und wenn ein-Es daran erinnert, dass doch, dass jed-Es, das daIst, zu dem Geschehen beiträgt und mit Engagement auch zu einer Änderung betragen kann, dann kommt immer - auch darin bist Du völlig üblich - dann kommt immer die Moral-Phrase oder auch Moral-Keule. Als seist Du alleine, ohne die ander-Es erLebens-fähig, als seist Du wesentlich anders als die ander-Es, oder gar besser, als seist ausgerechnet Du nicht auch uns. Und würdest ausgerechnet Du nichts zu dem aktuellen Geschehen beitragen. 

Doch.

Diese nicht-Haltung, dieses Ignorante Ausklammern, diese gefühls-träge Spürverengung sind so normal.
Genau so handelt das (Mehrheit) Mensch.

Und wenn dann einige - es sind stets hunderttausende die an Vernunft, Verantwortung und Aufmerksamkeit appellieren - an unsere Fähigkeiten zur Aufrichtigkeit und Friedlichkeit, also dem entwachsen aus der natürlichen, kulturellen und familiären Prägung und den so starken Trieben erinnern, dann gibt's fast nur die Moral-Keule und / oder die schreckliche Behauptung nicht dazu zu gehören. Ich doch nicht!
Souverän und Klug ist anders.

Darauf Sie wiederum: "Puh, Oli, das stimmt eben einfach nicht. Und fertig. Warum regst du dich hier so auf? Worüber? Darüber, dass nicht alle genauso wie du denken? Man merkt, dass du keine Kinder hast bzw. auch keine willst. Die würden dir schon zeigen, dass du mit deiner Meinung nicht allein auf der Welt bist. Und dass auch nicht alle gleich deine Meinung teilen. Und dass die dann auch nicht gleich die schlechteren Menschen sind. DU hältst dich für den Schlauesten und Besten, tust aber auch nichts. Macht das Sinn oder ist das absurd? Du kannst nicht alle dafür bestrafen wollen, dass sie, ALLEIN deiner Meinung nach, nichts tun, um die Welt zur retten. Mensch, Oli, was hast DU denn für einen Anspruch? Geht's auch ein bisschen niedrigschwelliger?"

Und Sie fügte noch hinzu: "Wie kann es sein, dass du dich als Aufklärer siehst und andere Menschen so aber gar nicht wahrnimmst in ihrem Sosein? Du unterstellst mir hier etwas, was vielleicht auch schlichte Projektion ist. In dem Sinne: Alles Böse steckt nicht auch in mir, sondern nur da draussen. Nee. Und was hast du bloß gegen Zitat "natürliche, kulturelle und familiäre Prägung"? Davon abgesehen, dass es eine alleinige Prägung nicht gibt, sondern der, welcher "geprägt" wird (? Ich bin doch keine Black Blox!), immer auch selbst darüber entscheidet, was er selbst will, auch darüber, was er übernehmen möchte und was nicht usw. Und was hast du gegen "so starke Triebe"? Von wem? Dir? DU musst sie doch nicht leben! Wen also meinst du damit? Wen willst du bessern und warum? Meinst du nicht, dass Menschen sich, wenn, dann nur selbst ändern können? Also auch Stichwort "Selbstverantwortung"?"

Darauf *ich: Was *ich von Dir auch hier zurück bekomme, ist Ignoranz und eine auf Angriff reduzierte Selbst-Gefälligkeit. Kein Eingehen auf Argumente und keine Lust auf ein Interesse an der Position und Richtung des ander-Es.
Aber das ist ja nun üblich.

Warum das so ist, ergründe *ich auch hier. Wieso sind wir Menschen fast einschliesslich auf Krawall gebürstet, und nur fast unfassbar selten auf Verständnis, Verantwortung und Fairness? Genau so sind menschliche Gesellschaften angelegt und gestaltet.

Darum kann *ich Dir auch in einem Punkt zustimmen, so wie *ich das bisher tue, mit Tatsachen unseres Tuns und soSeins, mit Hintergründen unseres Tuns und Lassens und mit Aufforderungen und Alternativ-Angeboten, bringe *ich fast keinen der so normalen Menschen zum umdenken, oder gar verändern. Das beweist auch die nicht-Reaktion hier in fb.

Aber *ich arbeite auch an einer Alternativ-Lösung, denn die übliche (natürliche?) Wurschtigkeit für fast Alles-ausser-nur-ich, die pure Egoisterei und vons-ich-weggverweiserei schadet inzwischen längst nicht mehr nur uns Menschen, diese menschliche Normalität schadet inzwischen allen Mit-LebeWesen und dem ganzen Planeten.

Dass das den allermeisten Menschen nicht nur wurscht, sondern sogar recht ist, kann *ich sogar verstehen, schliesslich ist das Mensch nicht für irgendwas - zum Beispiel zur Verantwortung fürs ich und dessen UmWelt - erschaffen worden, sondern nur ein normales LebeWesen.

Aber wir könnten es, und sollten es tun, alleine deshalb, weil es uns dann wesentlich besser erginge, als es aktuell der absoluten Mehrheit des Menschen schlecht ergeht.
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Poesie

Titel: Das Be-Frei.ung des MissGunst

Ich bin ein Menschen-Freund.
Warum?
Weil *ich ein Mensch bin.
Und diese Freundschaft zum *Selbst und allen Gleichen im daSein, ist hart erarbeitet und dauerte Jahrzehnte an RaumZeit, zur *Selbst-erLösung aus dem natürlichen Leid.
Aber dass sooo viele Menschen, mit einem schlechten Selbst-Gefühl starten oder dazu misshandelt werden, gibt schon zu denken.
Mir zumindest.

Ende Poesie
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Dazu passt auch eine Kommentar-Serie, die mit einem Artikel begann, in dem Frau Merkel wieder mal für die aktuellen Krisen verantwortlich gemacht wurde, nicht direkt, aber ...

Darauf schrieb *ich:  Ist ja klar, wir alle hier sind immer fein raus: Frau Merkel ist schuld, auf jeden Fall immer irgendein anderes Mensch, oder eine Partei, oder ein anderes Land, oder ... Aber irgendwie auf keinen Fall ICH! Ich bin nur so da, so unschuldig da, hab nichts mit irgendwas zu tun, ICH bin fein raus und kann mächtig pöbeln und beschuldigen und auf andere verweisen: Die sind schuld! ICH hab mit das Alles nix zu tun!

Das ist Menschen-üblich, ist Menschlich. So schaut's aus. Gut dass immer Menschen da sind, auf die wir alles an Verantwortung und somit Schuld abweisen können (womit diese paar "Verantwortlichen" natürlich völlig überfordert sind, wie Menschenweit alltäglich zu besichtigen ist), die bezahlen wir schliesslich auch gut, damit die übrigen fast 100% ungerührt weiter ver- und zerstören mag. Und abends im TV bitte unseren täglichen Mord und sonstige Verbrechen, das beruhigt, weil ICH war's nicht.
Mensch wach auf.
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Tr[a]um Baum am LandwehrKanal
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Dazu schrieb ein ander-Es: "Sind SIE also persöhnlich dafür verantwortlich was in letzten Tagen in Deutschland, oder anderswo in Europa passiert ist ? Klingt so , sie fühlen sich verantwortlich."

Darauf *ich: Ja, *ich bin mit-verantwortlich für das menschliche Tun und Lassen. Warum? Weil *ich ein Mensch bin. So einfach ist das für *mich. Ich bin da, also [be]wirke *ich. Und zwar natürlich zuerst in meinem kleinen Umfeld, aber auch insgesamt wirkt mein Tun und Lassen. Deshalb ist es fast absurd, einzelnen Menschen Schuld zuzuweisen, oder Minderheiten ("den Mächtigen" z.B.) die Verantwortung für das Ganze zuzuschieben, die damit wie überall zu besichtigen, nicht nur nichts anfangen können, sondern diese Überforderung nur stets gegen die Mehrheit richten.

Klartext: So, wie die menschlichen Gesellschaften aktuell aufgestellt sind, in all der Intransparenz und Unfairnes und Egoisterei, sind all die Krisen, Kriege, Verbrechen und Mord; und auch die paar freundlichen, wenig friedlichen und selten förderlich erfolgreichen Geschehnisse enthalten. Es ist an uns, das zu ändern, nicht an Einzelnen, denen wir Alle bisher aus Trägheit und Gewöhnlichkeit und Unwissenheit die Rolle der Mächtigen zugeschoben haben.
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Detail des Tr[a]um Baums von oben
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Titel: Saus und Braus Notwendigkeit

Eine Ankündigung zu einer "Weltspiegel" Sendung der ARD lautete:

Überschrift: Staat stiehlt Zukunft
Untertitel: Das sagen manche Schüler in Rio de Janeiro. Die Olympiastadt ist fast pleite und spart das Bildungssystem kaputt. Tausende Schüler haben aus Protest seit Monaten ihre Schulen besetzt.


"... und spart das Bildungssystem kaputt."

Tja.
Wofür sparen die mächtigen Menschen - also die Menschen, die genug Vermögen, Einfluss und Willkür durchsetzen können - das an allgemeiner Menschen-Ausbildung und Wissens-Vermittlung gesparte wohl auf?

Für nichts, als ihren kleingeistigen "Genuss", der der Mehrheit jeweils vollständig vorenthalten wird. Und damit zum Schaden für fast Alle und unsere gemeinsame Heimat. Und weil die Mehrheit davon nichts wissen darf, wird an jeder möglichen Aufklärung und Bildung gespart. Dafür, dass jeweils nur ein paar von uns in Saus und Braus erLeben können.
Oder?

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