VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel die Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Für alle Neu- oder auch Wieder-Leses dürfte das Erst-Text dieses Blogs als Grundierung interessant sein?
Ein guter Einstieg in das Blog ist es allemal.


Viel Freude beim lesen.

Montag, 19. September 2016

Was ist das Verschiedenheit von Klugheit und Intelligenz?

VorWorte: Ich habe den gestrigen Beitrag um eine interessante Auseinandersetzung mit einer Freundin und jungen Mutter etwas erweitert, deshalb hier noch einmal eingestellt.

Titel: Ist das DaSein Schizophren?

Ist es nicht irritierend, zur gleichen RaumZeit den Planeten für Menschen fast unbewohnbar zu machen, und darein immer mehr Nachwuchs zu "produzieren", das dann irgendwie darin [üb]erLeben muss?

Mir ist diese "Logik" nicht zu erklären.
Das rotwangige (falsche?) Stolz von Eltern und deren zur gleichen RaumZeit stattfindende eiffrige MitArbeit an der Zerstörung der einzigen Heimat.
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Ist das klitzekleine MitLebeWesen
auf dem kleinen MitLebeWesen gut zu erkennen?
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Titel-Frage: Was ist das Ursache von Kurzsichtigkeit?

Das schizophrene, zumindest seltsame am allgemein menschlichen Handeln ist, dass das erarbeiten von Nachkommen und deren spätere Anwesenheit einen so grossen Stolz produziert, dass wir in gleicher RaumZeit unverdrossen unseren und deren einzigen erLebens-Platz (Erde-Mond) so zurichten, dass deren einziges zukünftiges Tun vielleicht darin bestehen wird, in einem plastik- und sonstigem-vermüllten übersäuerten und fast toten Meer und Land, und in einem kohleverdreckten AtemGas nur noch zu überLeben oder sich diesen Verhältnissen zwanghaft anpassen zu müssen.

Oder auch: Wann gelingt Menschen das WeitBlick?

Das Frage, das sich nicht nur *mir, beim Betrachten dieses Norm-Verhaltens stellt --> Kinder sind ein sooooo glücklich machendes Muss und unser ganzer Stolz! Dass wir deren und unseren Planeten natürlich radikalst so verändern müssen, so unermüdlich radikal, dass nur noch wir Menschen übrig bleiben. Oder so? <--, das Frage, dass sich also beim betrachten dieses allgemeinen natürlichen Handelns von Menschen stellt, ist:

Wissen wir Menschen, was wir da so tun?

Das Antwort ist ...
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Aus dem obigen Kommentaren entwickelte sich eine kleine Auseinandersetzung mit einer Freundin und jungen Mutter:

Sie: "wie bitte? Schon wieder dieses Thema? Nachwuchs produzieren, der überleben muss? Rotwangiger, (falscher) Stolz von Eltern? Natürlich! Warum denn falsch? Warum denn nicht? Das Wichtigste ist doch: Hoffentlich erziehen wir unsere Kinder dann nicht zum "survival of the fittest"... - denn nur so können unsere Kinder weiter gemeinsam überleben. Und vielleicht auch gemeinsam etwas für den Planeten Erde tun. Warum bist du da so pessimistisch? Du willst eben keine Kinder. Aber wirf es dann bitte anderen nicht vor. Es ist eine individuelle Entscheidung."

*ich: Weder bin *ich gegen Kinder, noch bin *ich pessimistisch.
Mir fällt nur etwas auf. Während auch hier die meisten Menschen ungerührt weiter machen, als gäbe es zwei Planeten, indem sie den einen fertig machen, setzen dieSelben Menschen darein ihre Nachkommen. Was besagt dieses Verhalten von uns Menschen? Für *mich ist das weder intelligent noch verantwortlich. Aber es ist völlig normal. Das bemerke *ich.

Sie: "Ja, sowas kann man auch individuelle Freiheit nennen, Oli. Schön. Lamentierst du eigentlich nur oder hast du auch Lösungsvorschläge für dieses in deinen Augen "Problem"? Du willst ja sicher auch nicht anderen das Kinderkriegen verbieten"

*ich: Dann ist diese "individuelle Freiheit" gerade dabei seine einzige Heimat komplett auf zu brauchen, um nebenbei ...
Ja, es gibt andere Möglichkeiten da[zu]Sein, einige; die nicht zerstörerisch sind. Viele Alternativen habe *ich auch hier in fb und meinen Texten in Blogs schon ge- und beschrieben, deshalb bin *ich etwas verwundert, dass Du das vermisst?
Aber eigentlich ist das doch genau das, was *ich oben bemerkte, oder? :-)

Sie: "ohne Kinder zu leben, muss nicht die Antwort sein. Vor allem könnte man versuchen, das, was ein Kind angeblich alles so braucht, zu reduzieren. Plastikspielzeug, z.B. Bloß empfinde ich es als nicht okay, wenn man dann andere (zumal Erwachsene) "erziehen" will, indem man ihnen etwas nimmt. Sind das dann dieselben Menschen, die anderen auch körperlich etwas nehmen? Mhmh. Nein, sowas ist einfach nicht schön. Man kann auch andere, sozialere Wege der Aufklärung wählen. Und man kann Kindern z.B. auch beibringen, achtungsvoll mit der Natur, in und mit der sie leben, achtsam umzugehen."

*ich: Es geht nicht um Erziehung. Dieses [Un]Wort und dessen Inhalt haben genau zum aktuellen Zustand geführt.
Es geht *mir darum, einen Weg zu finden, das Interesse, das Aufmerksamkeit und das Verantwortung für unser gemeinsames daSein zu wecken.
Und es geht NICHT um keine Kinder mehr, es geht um weniger.

Sie: "hab ich ne andere Meinung zu, Oli. Und Erziehung ist auch kein Unwort. Man muss es ja nicht mit "ziehen" übersetzen. Du siehst das alles zu negativ, finde ich. Weniger Kinder? Und wer bitte soll dann keines kriegen (dürfen)? Was wir neulich schonmal diskutiert haben. Du kannst das nicht bestimmen, du schon gar nicht. Aber die AfD vielleicht. Oh je...
Echt jetzt, manchmal würde auch ich sagen, dass du nur so argumentierst, weil du soviel scheisse mit deiner eigenen Mutter erlebt hast. Du argumenierst da dann nicht mehr objektiv, sondern subjektiv.
kurz gesagt, wer soll überleben, zwei von drei Kindern? Und die zwei sind dann Kinder von Menschen, die auch das Geld dafür haben. Okay. Völlig falsch argumentiert. Macht mich auch irgendwie traurig. Mich persönlich. Noch zusätzlich zu allem. Eine Weltreise hätte ich tatsächlich gern mal gemacht. Allerdings am Besten zu Fuß. Nicht lustig? Ach..."

*ich: Ich denke, wenn wir Menschen endlich verantwortungsvoll handeln und mitEinander umgehen UND so auch mit dieser einzigen Heimat, dann zeugen wir Menschen auch freien Wunsches weniger neue Menschen, manche mehr, manche keine.
Und ja, das Leiden ist auch mein Hintergrund, aber "Subjektiv" ist darin kaum etwas, fast nichts, aber von *mir geht nur Freude aus.

Sie: "wenn das Wörtchen wenn nicht wäre. Wer keine Kinder will, muss ja nicht. Das dann aber mit dem Zustand der Erde zu verbinden, stimmt für mich nach wie vor nicht ganz. Solche Menschen müssen dann ja davon ausgehen, dass Kinder nur zerstörerische, bösartige, triebgesteuerte, egoistische und nicht von Anfang an zur Liebe, Experten sprechen von Kooperation, fähige Wesen seien."

*ich: Nochmal, dieses Planet ist endlich. Es geht um eine uns Menschen UND unserer UmWelt -- mit all den Billionen MitLebeWesen darin -- verträgliche Anzahl. Mehr nicht.

Sie: "Ach so. Danke für die Belehrung. Nehme ich nicht an ;-).
Ich finde, das klingt irgendwie nazimäßig. Dass du nun allen ihr Leben vorplanen willst. Finde ich so, in der Art, in dem Ton, obwohl Ton ist das hier ja gar nicht ;-), nicht okay, Oli.
Manche Dinge sind gerade dann problematisch, wenn angeblich rational und leise argumentiert wird. Lebensfreude ist auch laut."

*ich: "auch", das ist eine Spanne, bin gespannt, welche Lautstärke wir Menschen für uns und das UmWelt als die Richtige entscheiden werden?
Aber *ich verstehe selbstverständlich was Du meinst, wo bleibt denn da die Frei-RaumZeit für eigene Entwicklung und Lüste, die Tatsache ist nun mal, dass wir VIELE sind, aber *ich bin auch da gewiss, dass wir uns auf eine jeweils freie Frequenz -- für ALLE erträglichen Rahmen -- einigen können und werden.

Sie: "ich mag's auch nicht, wenn Menschen rumbrüllen. Die eigene, darunter liegende Trauer zu zeigen, ist da schon besser, bloß, dass da dann eben auch niemand mal nachfragt, ob alles okay ist, ist schon bezeichnend. Bei ihren Kindern tun's viele wie selbstverständlich, letztlich müsste dieses liebevolle Handeln aber genauso auf die gesamte Mitwelt, das heisst z.B. auch auf andere Menschen, nicht nur auf die der eigenen Familie, übertragen werden. Deswegen kann ich verstehen, dass da dann auch schonmal die Verzweiflung rausplatzt, angesichts soviel Ignoranz. Man hat ja seine sozialen Kontakte. Andere nicht. Bei Kindern ist das spontane Einfach-mal-drauflosschreien oftmals pure Lebensfreude. Und die sollte man nie unterdrücken."


Ende Aus ei nander Setz ung. 
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Titel: Ich möchte nicht mehr Intelligent daSein.

Eine Reaktion auf einen F.A.Z.-Artikel zur Situation an unseren Schulen, während der Eingliederung der zugewanderten Menschen und deren Kindern.


Dem Artikel entnehme *ich eine andere Aussage.
Dass in dem Artikel die wirklichen Ursachen dieses Verhaltens und der Umstände verschwiegen werden, ist bei dem Hintergrund (F.A.Z.) fast klar -- nicht immer, das F.A.Z. kann auch anders, aber nicht bei diesem Themenbereich --.

Das Ursache davon ist NICHT der immer und immer und immer wieder eindringlich in jeden Kopf gehämmerte, bis auch den "Intelligentesten" klar sein muss, es ist "der Islam" und "Multikulti", was auch immer darin jeweils von sogenannten Intellektuellen hineingesteckt wird, um damit dann denunzieren zu müssen.

Klar, die meisten Menschen sind so: Schuld sind erstens stets die ander-Es, und dabei natürlich ganz besonders die jeweils "Fremden"! Und das sind IMMER [fast] ALLE.

Und damit das auch so bleibt, und sich diese sehr alte Selbsterfüllende Vorhersage (selffulfilling Prophecy) fast aller Gruppen / Clans / Verbände / Familien und neuestens Staaten / Nationen / Ländern auch erfüllt, müssen diese ander-Es / Fremden natürlich total ignoriert und ausgegrenzt werden! Mal mehr, mal weniger.

Wie auch in D bis vor kurzem und in vielen Bereichen auch noch immer üblich.
Und dann kommen diese "Fremden" in Schulen, die seit Jahrzehnten heruntergespart werden, mit schlecht bezahlten und zu wenigen Lehr-Es, ohne Sozial-Stellen und Mediation, um damit wenigstens etwas von der Ablehnung und Ignoranz der Mehrheit abzufedern, nein, das Mehrheit (und damit das Politik) muss unbedingt an Bildung sparen, besonders natürlich an Schulen in Gebieten, wo "Fremde" die Mehrheit stellen.

Und dann erLeben das F.A.Z. und andere "Konservative" und AfD und andere selbsternannte "Volks-Beauftragte", die Folgen dieses Gastarbeiter-(miss?)handelns (Gastarbeiter!?) und suggerieren trotzdem: ganz klar, die "Fremden" sind schuld, "der Muslim" wars. Super, oder, und so stimmig in das Wirklichkeit?

Jedem wirklich informierten, jedem nicht bloss "Intelligenten" stehen bei solchen Artikeln mit solch stumpfsinnigen "Erklärungen" (Verzerrungen) alle Haare zu Berge.

Aber gut, neu ist das nicht; und Menschen wollen (müssen) es weiterhin einfach haben und das ist meist verlogen und abweisend.

Leider für uns Alle.
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Titel: Ein Blick in das Intelligenz des DaSein?

Zum Abschluss eine fast aktuelle Studie zum Thema: Was Macht Intelligenz aus?

Ein kleiner Gesprächs-Auszug aus der Süddeutschen Zeitung, vom 17. September 2016. Rubrik: "Buch Zwei", einem Gespräch der SZ mit Peter Sloterdijk.
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Was ist das Verschiedenheit von Intelligenz und Klugheit?

Intelligent ist irgendwie jedes Mensch.

Ist ja alles eine Frage des WieViel jeweils?

Intelligenz pro Mensch.

Diese Beiden sind zwar hoch und mehr Intelligent und belesen und bekannt.

Klugheit ist aber nicht zu erkennen.

Das eine war mehr Triebgesteuert, das andere ist mehr zynisch überheblich.

Oder?

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