VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel die Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Für alle Neu- oder auch Wieder-Leses dürfte das Erst-Text dieses Blogs als Grundierung interessant sein?
Ein guter Einstieg in das Blog ist es allemal.


Viel Freude beim lesen.

Freitag, 18. November 2016

Welttag der Philosophie?

Poesie

Die F.A.Z. titelte in fb: Brauchen wir eine Renaissance der Aufklärung?
Und fügte hinzu: Willkommen im Zeitalter des ungesunden Menschenverstandes.


Titel: "Die Hartnäckigkeit des KindSeins"

Auch hier wird von einem Zustand ausgegangen, den es nie gab.

Das Hintergrund-Geräusch für diesen Benennungs-Unfug lautet: "Früher war [all]es besser".

Das mag für vieles zutreffend sein, nicht jedoch für menschliches Verhalten und menschliches Selbst-Verständnis. Erst recht nicht, für das Mass an Selbst-Bewusst-Heit, UmWelt- und Intim-Wissen und unsere kommunikativen und technischen Fertigkeiten.

Das Wirklichkeit ist, dass wir inzwischen einen sehr guten Stand an {auch mit-}Gefühl und Gespür (darin auch das Denken) und EingebundenHeit, in diese auch für uns einzige erLebens-UmWelt erreicht haben.

Dass bei vermehrter Kommunikation und steigender Freiheit (auch ungestraft auszusprechen, was drückt und drückt und ängstigt und verunsichert und auch wütend macht), auch enorme Mengen an Falschem, an Beleidigungen, Drohungen, Phantastischem und sonstigem Un-Angenehmem heraus kommt, aus uns Menschen, ist klar.

Früher war das entweder unterdrückt, was es in vielen Gesellschaften immer noch massiv wird, den Menschen fehlten die "Kanäle", oder wurde zensiert. Ausserdem war das DesInteresse gegeneinander früher noch ausgeprägter, als es Heute noch ist.

Aber *ich verstehe diese verdrehte Vergangenheits-Bewertung fast aller Menschen, es korrespondiert mit den Erlebnissen der Kindheit, die im besten Fall frei von Verantwortung, von Versorgungs-Nöten und voll von "kostenloser" Zuneigung war.

Das ist die Ignoranz, die uns "auszeichnet", kaum einem Menschen gelingt es, das Persönliche wenigstens etwas auf das Ganze zu erweitern, und somit auch zu bemerken, dass es das Menschheit so erfolgreich und sicher geht, wie nie.

Post-Wahrheit ist dummes Zeug. Blosses unreflektiertes Gejammer. Und fast Alle äffen diesen Unsinn nach.

Was wir Menschen mehr als alles andere brauchen, sind Aufrichtigkeit, Aufmerksamkeit und gemeinsames Denken und Handeln, nicht bloss für uns, sondern als mit-Gestaltende und mit-Verantwortliche für die vielen MitLebeWesen und diesen Planeten.

Wahrhaftig und Respektvoll mit das UmWelt und MitEinander umzugehen sollte Ziel alles Menschen sein, bis jetzt ist es lediglich die "Sorge" um das Selbst, das fast alle Menschen betreiben.

Das liegt auch an unseren uralten überkommenen hierarchischen Macht-Strukturen, die fast jede Freiheit aus machen und Ignoranz und die Intransparenz fördern, hinter der sich auch viele Menschen verstecken, um zu drohen, zu beleidigen, zu stammeln und sich beständig ÜBER (Hierarchie) ander-Es lustig zu machen oder zu erheben.

Das Aufklären auch des Menschen geht weiter. Und das hat uns bis jetzt gut getan (welches Alter können Menschen heute erLeben?) und wird uns noch besser bekommen, wenn wir das Erweitern des Gefühls und Gespürs (darin auch das gesammelte Wissen) als Willkommen und Befreiung begrüssen, und uns darum bemühen, statt Maschinen zu bauen, die das für uns übernehmen sollen.

Denn was bleibt uns dann noch zu tun?

Poesie Ende

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Herbst im Goethepark in Berlin-Wedding
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Titel: Philosophie-Dämmerung?

Das Deutschlandradio Kultur titelte in fb: Philosophie muss ein Wagnis bleiben
Untertitel: Philosophie solle mehr sein als nur kurzweiliger "Lebensratschlag", meint Andreas Urs Sommer. Vielmehr könne sie die Menschen von zu einfachen Antworten abhalten, sagt der Philosoph: "Wir bleiben im Modus des Fragens, und das ist gut so."

Warum stellen LebeWesen Fragen (alle LebeWesen tun es -- je nach Möglichkeit --, ohne dieses Fragen und Suchen von Virus bis Giraffe, kein Virus und Giraffe, so ist klar, dass das Wissen (Antworten finden) wollen, schon in den Grundaufbau des daSein {z.B. ein Mensch} eingewebt ist) und suchen aktiv nach Antworten / Lösungen?

Es ist wohl das Mangel[n], das dem DaSein fehlt, das Hunger, das Allem DaSein eigen ist. Volle Zufriedenheit ist das Ende des DaSein.

GrundFrage des Philosophie ist also: Warum das Alles, mit der NachFrage: Was fehlt?

Da jedoch alle Fragen als Ausgang den Hunger brauchen (irgend einen Mangel), kommt wohl das Philosophie zumindest in Menschen bald zum erliegen, denn wir bewegen uns unbewusst und ungebremst auf die Vollversorgung durch Technik und Maschinen zu.

Menschliche Bedürfnisse sind ziemlich einfach zu befriedigen. Wenn es soweit ist, geht das Philosophie wahrscheinlich auch auf Maschinen [KI] über.

Philosophie braucht Hunger.

Das Menschheit schafft den für Menschen gerade ab. Immer weniger Fragen, dafür Effizienz-Zwang und Optimierung von Allem und Jedes. Fragen nur noch, um auch den Wissens-Hunger zu löschen.

Ist zumindest mein Eindruck beim UmBlick.

IT-Spiele sind der neue Hype. Milliarden spielen, statt zu denken und zu fragen, und die Spiele werden immer süchtiger. Keine gute Entwicklung für Menschen, und das Philosophie.


Kann *mich auch täuschen!

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Das Wedding ist nördliche Mitte von Berlin
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Poesie

Titel: "Wegg vom Zwang der Nützlichkeit"

Die NZZ titelte in fb: Wie halten wir superintelligente Computer in Schach?
Untertitel: Irgendwann werden Künstliche Intelligenzen schlauer als wir. Was dann? Ein Interview mit Nick Bostrom.

http://www.nzz.ch/nzzas/nzz-am-sonntag/gefahren-kuenstliche-intelligenz-nick-bostrom-kontrollieren-superintelligente-computer-ld.127931

Evolution.

Ein natürlich ablaufender Entwicklungs- und Reibungs-Prozess von Veränderungs-fähigem Innen -- also z.B. auch ein in Häute "eingepacktes" Mensch.

Oder einer ganzen Spezies -- und einem in dauernder Veränderung (RaumZeit. Die gilt auch für das Innen) befindlichen Aussen - DaSein / Universum -, mit unfassbar VIELEN Innen drInnen.

Evolution.

Ein andauernder Prozess der Innen-Behauptung und der Herausforderung und Hereinforderung von Aussen.

Wir Menschen sind Ergebnisse dieses Natur-Vergnügens und {Miss}Handelnde darIn.

Wir sind Evolution und "evolutionieren" meist unfröhlich dahin.

Evolution ist "getrieben" von einem Effizienz- und Optimierungs-Wunsch (Zwang?), also dem steten Sparen von Bewegung (Energie), bei jedem Folgeschritt. Das Ziel ist, weniger Aufwand, für denselben Ertrag oder mehr, als beim vorherigen (Entwicklungs)Schritt.

Und das in einem DaSein, das mit dieser Optimierung (Verringerung) die Anzahl an Vielheit und Vielfalt exponentiell erhöht.

SinnFrage:

Vielleicht braucht die Vermehrung an Möglichkeiten und Formen, die Optimierung der dazu vorhandenen Bewegungs-Anzahl?

Roboter und KI sind evolutive Forderungen. Mit weniger Aufwand (zelluläre LebeWesen sind wesentlich aufwändiger, als technische Wesenheiten. Gerade auch was Energieverbrauch und die Nachwuchs-Produktion angeht.) einen bedeutend höheren Ertrag / Nutzen erzielen.

Das Mensch ist ein Produkt.

Es tut, wofür -Es geschaffen wurde. Im DaSein ist das Menschheit kein bisschen besonders, oder mit irgendeiner Aufmerksamkeit bedacht. Null. Wir sind in einem Entwicklungs-Prozess voll eingebunden OHNE SonderRabatt oder SonderRolle. Auch wenn viele das Glauben. Mit Wissen hat das nichts zu tun.

Maschinen können wesentlich besser im DaSein agieren, wie erdmondliche LebeWesen. Maschinen brauchen keine irdischen Bedingungen, müssen weder Luft atmen, noch Wasser trinken, brauchen keine irdische Nahrung und keine sozialen Haut-Kontakte oder Geburtstags-Glückwünsche.

Maschinen sind, einmal autonom mit Orientierung, Aufmerksamkeit, Wissen und Energie-Aufnahme ausgestattet wesentlich "unsterblicher", unabhängiger und freier als jedes erdmondliche LebeWesen. Maschinen können davon fliegen, ohne Raumschiff, zur Andromeda-Galaxie und erreichen diese irgendwann auch.

Das kann Mensch nicht.

Evolution.

Dieser Prozess verlangt Veränderung im Inneren, unbedingt, weil auch das UmFeld in steter Veränderung ist.

Das Mensch will scheints nicht mehr. Will nur noch Aussen (darin Maschinen) verändern, statt im Inneren. Wir zerstören gerade diesen für uns einzig erLebens-werten Planeten, um dann was damit und mit uns anzufangen?

Wir brauchen nicht die Sklaven des Evolution zu sein, wir brauchen keine Maschinen, die uns ersetzen oder besser sind zu bauen.

Wir kommen auch ohne gut klar.

Wir könnten uns von den Zwängen des DaSein und des Evolution befreien, dazu brauchen wir jedoch Abstand von uns und unserem norm-Verhalten und Tun; und eine gemeinsame Einigung auf einen anderen Umgang im gemeinsamen MitEinander; und andere, vom Evolutions-Druck unabhängige Ziele.

Selbst ist das Mensch. Und nicht mehr nur halb- oder blinde GeVolkschaft.

Oder?


Poesie Ende
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Nachtstimmung am Tegeler Kanal
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Poesie

Titel: "Vom Wert der EntSorgung sKunst"

Eine Überschrift in fb von Deutschlandradio Kultur lautete: "Typisch Deutsch? Weltmeister der Mülltrennung."

Das Anreiz für meinen Text war der fb-Aufmacher des DeutschlandRadio: "Beim Thema Müll ist mit den Deutschen nicht zu scherzen", sagt die Chinesin Xuejun Feng. "Die Zwanghaftigkeit, die den Deutschen nachgesagt wird, die trifft beim Müll komplett zu", findet die Österreicherin Evelyn Peternel. Und Sie?

Keine Ahnung, warum es Menschen so schwer zu vermitteln ist, dass das wichtigste im und zu LebeWesen NICHT die Versorgung ist, sondern die Entsorgung?

Ist sehr rätselhaft, aber vielleicht dadurch verständlich, weil das was vorne hinein kommt in ein-Es meist schmackhafter ist, als all das, was bei der erLebens-notwendigen Entsorgung heraus fällt fliesst schwitzt und tropft oder [r]ausgedrückt wird.

Die EntSorgung zu vernachlässigen oder zu verdrängen, wie es die Meisten tun, vergiftet nicht nur massiv das UmWelt, sondern inzwischen längst auch uns Menschen.

Und Müll zu verbrennen, ist fast das schlimmste und dümmste Verdrängen, denn was alle LebeWesen am dringendsten brauchen ist Luft, jede paar Sekunden ein Atemzug, und da hinein pumpen wir seit Jahrhunderten jeden Dreck.

Was besagt das vom menschlichen Verständnis des Wirklichkeit und dem Bezug zu seinem / unseren daSein?

Poesie Ende

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