VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Donnerstag, 24. März 2016

Warum das Zukunft nicht-deutsch ist?

Titel: Das daSein leidet an Selbst-Erkenntmis

Jedes Mensch ist ein Ökosystem, aus allem, was das DaSein (Evolution) an einzel-zellulären LebeWesen im erdmondlichen Verbund entwickeln konnte. Das Mensch hat alles "an Bord": Archaea, Pilze, Bakterien, Viren und dazu auch noch etliche kleinst-LebeWesen.

Und das alles friedlich und förderlich. Nur eine fast kaum erfassbare Minderheit der Mit-LebeWesen tut uns schlecht. Aber diese Winzigkeit wird fast von allen Menschen ins Grausigste übertrieben.

Vielleicht auch, weil die Wenigsten wissen, was jed-Es (Mensch) für ein friedliches und wechselseitig günstiges Ökosystem ist.

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Mit Komplexität ist auch zu rechnen
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Titel: Was ist das Vorteil von Er-ziehung?

Ein Beitrag der gestrigen F.A.Z. zur Erziehung, verleitete *mich zu ein paar Gedanken:

Das triebige (und damit natürliche) ist, dass wir Menschen einander überhaupt "er-ziehen". Statt Einander das daSein zu erklären und in Freiheit zu entlassen. Erziehung ist Bevormundung..
Erziehung ist Freiheits-Entzug.

Nur weiss das fast kein Mensch, weil fast alle Menschen lediglich den natürlichen Zwängen (Gene, Klima, regionale Traditionen) und dem auf Egoismus basierenden Programm folgen. Und so treiben wir so dahin. Und er-ziehen einander, meist zieht nur er daraus überhaupt ein wenig Vorteile, sie eher weniger. Aber so ist halt das Programm geregelt, dem wir blind folgen. Nicht?

Daraufhin stellte ein Mensch das Frage: "Ehrliche Frage: Welche Alternative schlagen Sie denn vor?"

Danke für das Frage. Das Alternative ist, Nachwuchs nicht als Besitz zu halten und den Nachwuchs so gestalten und formen zu müssen, wie die Eltern und das familiäre und nähere Umfeld. Solange fast alle Menschen einander - und auch alles in und um den Planeten - als Besitztum erfühlen und entsprechend erziehen, wird es nur minimalste Freiheit geben. Zu was dieses (natürliche?) Fühlen führt, ist an den enorm vielen Konflikten und den zehntausenden viel zu früh getöteten Menschen jeden Tag zu beobachten.

Freiheit ist ein wissens-gesättigter Lernprozess, den wir einander wegen dem alltäglichen Macht-Zwang nicht gönnen können. Macht verträgt keine Freiheit. Und wir erziehen einander fast nur zu Macht.

Besitztum (Angst!) ist unser höchster Wert, nicht Freiheit.
Von Freiheit und dessen Folgen wissen fast alle Menschen nichts. Das Macht Angst, nicht! Deshalb erlebe *ich hier und anderswo die schrägsten Argumente gegen Freiheit und Verantwortung und wechselseitigen Respekt. Nein, so wie wir es unbewusst treiben, immer der Macht hinterher, kann das mit das Freiheit nichts werden. Oder?

Und als Frage: Warum sind so wenige Menschen imstande, das Menschenweite Geschehen, mit unserem Verhalten - darin auch dem Zwang den Nachwuchs gestalten zu müssen, also auch fast jede Achtung, Ehrlichkeit und {Selbst- und UmWelt}-Verantwortung abzutrainieren - in Verbindung zu spüren? Vielleicht, weil wir meist nicht wissen, dass unser Erziehungs-Programm, uns in grauer Vor-RaumZeit eingeprägt wurde, als das Mensch noch in kleinsten Gruppen ums ÜberLeben kämpfen musste.

Nein, wir sind mit all unseren Vorstellungen und Methoden noch nicht in das Aktualität angekommen, und da gibt es m.a. keinen ÜberLebens-Kampf mehr.

Müsste es nicht, wenn wir jedoch, eben aufGrund uralter Prägung, permanent einen ÜberLebens-Krampf generieren müssen. Oder?

Ein Mensch schrieb folgenden Kommentar: "Erziehung ist ein Teil unserer Sozialisation und nötig und endet mit dem Erreichen des Erwachsenenalters. Erziehung bitte nicht mit autoritärer Erziehung gleich setzen."

Darauf *ich:  Missverstanden und / oder ignoriert zu werden, ist auch Teil unseres Erziehungs-Programms. Das haben Sie *mir gerade wieder gezeigt.
Sie entscheiden, ob Sie das gut finden.

Da auch im obigen von Freiheit das Schreiben war, hier noch ein paar Sätze dazu:

Auf einen anderen Beitrag schrieb ein Mensch: "Ohne Sicherheit kann auch keine Freiheit bestehen".

Ich vermute, Sie hätten sowohl Schwierigkeiten den Begriff 'Sicherheit', als auch den Begriff 'Freiheit' auszudeuten. Denn, würden Sie den Begriff Freiheit in Ruhe und allen Richtungen ausdeuten, würden Sie bald erkennen, dass darin ein so unbehagliches und ängstliches Gefühl, wie jenes, das nach Sicherheit ruft, ja fast schreit, keinen Platz mehr braucht. Sicherheits-Not ist ein Gefühl, das nur innerhalb einer Gesellschaft und Umfeld entsteht, in der die MitGlieder einander bedrohen (Egoismus + Ignoranz = Macht), und die äusseren Umstände unbekannt und bedrohlich sind.

Das erstere betrifft uns Menschen noch alltäglich, wir sind alle Unterworfene (Subjekte) und gegenseitiger Besitz (Liebe), das zweitere betrifft uns Menschen fast gar nicht mehr. Erstens, weil wir keine Feinde um den Planeten haben - ausser uns Menschen -, zweitens, weil wir inzwischen fast alle äusseren Umstände soweit erforscht haben und kennen, dass wir die Gefahren einschätzen und [be]handeln können, wenn wir damit Verantwortlich umgehen.


Kurz geschrieben: In Freiheit IST Sicherheit. Die Gewalt des Macht argumentiert natürlich anders. Das ist auch klar.
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Warum bin *ich Baseball-Fan?
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Titel: Die Suche nach der Füllung von Nationalismus

"Quarcks & Co.", ein Wissens-Magazin des WDR, stellte in mehreren fb-Beiträgen die Frage: Was ist deutsch?
Dazu ein paar persönliche Gedanken und Kommentare, und das in 3 Teilen, mit Überschneidungen.

1. Teil

Um mit einem Klischee zu beginnen, das Folgende ist fast gänzlich Humorlos:

Deutsch ist eine von tausenden Gruppen-Identitäten innerhalb des Spezies Mensch.
Diese ist widerum vielfach aufgesplittet in regionale klein-Identitäten. Teils bis hinein in wenige Dörfer oder Strassenzüge.

Keine des Zuschreibungen zum Deutschen, wie: Pünktlichkeit, Organisations-Stärke, technische Findigkeit oder auch Humorlosigkeit ( :-) ), ist nur im Deutschen zu finden, auch die Kombination ist alles andere als Einzigartig.

Das macht es Menschen aus anderen Gruppen-Identitäten auch so einfach diese neue Identität anzunehmen. Wenn diese es denn wollen. Nicht einmal die Sprache taugt als Eindeutigkeit, um das Deutsche als Besonderheit im Mensch-daSein wahrzunehmen.

So ist die zunehmende Erkenntnis: das Mensch ist viele Identitäten, fast jed-Es Eine, aber auch fast jed-Es eine Gruppe. Bisher hat die Gruppe ganz massiv das Einzelne dominiert, teils und lange RaumZeit so sehr, dass fast keine Selbst-Identität entstehen durfte (konnte), das ist glücklicherweise im Schwinden begriffen.

Und jetzt also, wo die fast absolute Dominanz der menschlichen Gruppen-Identitäten schwindet, beginnen die Einzelnen zu fragen: "Was war ich bisher? Was bin ich noch? Deutsche/r. Aha? Und was ist das?

Na, was wohl: Kunst.

Ob es gute oder sogar beste Kunst ist, wird erst das Zukunft erweisen?

Gruppen-Identitäten und Mythen sind reine Kunst, also Menschen-gemacht. Und können auch von Menschen wieder ins Museum gestellt werden. Wenn das Mensch erkannt hat, dass -Es inzwischen besser ohne künstliche Einschränkungen des Selbst-Gestaltung im gemeinsamen MitEinander auskommt.

Bis das Mensch also bemerkt, dass Gruppen-Identitäten nicht nur die eigene Freiheit behindern, sondern auch noch andere Menschen denunzieren und beleidigen.

Deutschland ist eine Episode.
Mensch-Sein ist es nicht.

Wann ist uns das Mensch-daSein wichtig, nicht das pure Zufall des woSein und soSein?

War das jetzt Deutsch genug?

2. Teil

"Deutsch" braucht einen Menschen, mehr nicht, aber auch nicht weniger. So ist Deutsch (lediglich) eine Möglichkeit als Mensch da[zu]Sein.
Ob es eine gute oder bedeutende Form / Verpackung innerhalb des Menschheit ist, wird das Zukunft erweisen.

Aber das viel wichtigere Frage sollte doch wohl sein: Was, aus dem Potpourri an Menschlichkeiten, das im Deutschen steckt, ist es wert und wichtig, uns Menschen weiter zu bringen / zu entwickeln?

Das ist eine Frage, das wir in jede Menschen-Gruppe hinein stellen müssen.
W-Es weiss schon, was für "Schätze" in diesen vielen anderen Menschen-Mengen noch enthalten sind?
Alleine in dem Vielfalt des Nahrungs-Zubereitung und dem Umgang mit Krankheit und Tod.

3. Teil

Die deutschen Nazis und auch die Nationalisten und Faschisten anderer Menschen-Gruppen, glaub[t]en ja, dass das Zugehörigkeit zu einer - zu irgendeiner - Menschen-Gruppe, sowas wie eine Krankheit ist. Also eine klar erkennbare Abweichung, von dem eindeutig als - normal - menschlich (Homo Sapiens Sapiens) anerkannten Genom, mit seinen 23 Chromosomen und mehr als 20.000 Genen und mehr als 3 Mrd. "Buchstaben".
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Ich bin auch heute noch ein ... 
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Titel: Die Prognosequalität von Sektflaschen

Die NZZ veröffentlichte ein Gespräch mit Vince Ebert zur Zukunft, mit der Überschrift: "Warum unsere Zukunft nicht berechenbar ist."

http://www.nzz.ch/meinung/debatte/warum-unsere-zukunft-nicht-berechenbar-ist-1.18700849


Was *mir darin einerseits gefällt, wo *ich andererseits aber auch widerspreche, ist folgendes Zitat aus dem Gespräch: "... stellte eine bemerkenswerte Korrelation zwischen der Prognosequalität der Experten und der Häufigkeit ihres Auftretens im Fernsehen fest – bekannt als «goldene Regel der Sektherstellung»: Die grössten Flaschen sind meist auch die lautesten."

Aber der Widerspruch betrifft nur deren Aussagen zu aktuellen oder vergangenen Themen, da denke *ich, liegen auch die bekanntesten "Medien-ForscherInnen" nicht so daneben, wie beim Versuch, das "noch-nicht" zu erspüren.

Aber der "Blick" in das "noch-nicht", wäre relativ einfach, wenn wir alle RaumZeit-Koordinaten kennten. Denn laut den bisher erkannten physikalischen Regeln, ist das "noch-nicht", lediglich ein Wissens-Mangel.

Fast (!) alle Hinweise deuten darauf, dass das RaumZeit-Geschehen fast komplett vorliegt, bis in kleinste Details.

Kein Wunder eigentlich, bei den engen Grenzen, die diesem DaSein schon vom Ursprung her mitgegeben wurden; und den "Gesetzen", innerhalb derer ES (das DaSein) "funktioniert".

Da läuft ein Prozess nach vorgegebenen Regularien und in engsten Grenzen ab. Und, verstellte Irgendwas auch nur einen der grundlegenden Parameter - z.B. den Wert der Massenanziehung -, lediglich um einen winzigen Wert, weit nach dem Komma ...

Was wir für den Bereich des Frei-RaumZeit halten, für Freiheit überhaupt, ist nur der riesige Bereich unseres nicht-Wissens. Vor allem unseres nicht-Wissens von den vielfachen Verbindungen innerhalb des DaSein (Universum), von den wechselseitigen Beeinflussungen und der engen Zusammenarbeit, auch für uns unfassbar weit auseinander seiender Bereiche.

Lichtgeschwindigkeit ist ja nur die Maximal-Geschwindigkeit für den Informations-Austausch zwischen atomarer Materie! Und diese ist im DaSein eine kleine Minderheit, die noch nicht mal über die 5%-Hürde käme, wollte Es in ein deutsches Parlament.

Der riesige Bereich unseres nicht-Wissens ist Freiheit.

Alles zu Wissen ist nicht unmöglich, aber das endgültige Ende dieses DaSein. Also, geniessen wir unsere UnWissenheit, solange wir noch dürfen.

Denn irgendwann - vielleicht sogar schon demnächst - wissen wir genug, um dieses DaSein zu beenden, um endlich ein Selbst-Entschiedenes daSein zu beginnen?

Das gab's bisher ja noch nie. Oder?
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Oster-Vorbereitungen
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Titel: Grenz-Gebiete in den Ohren

Immer wieder die Frage nach den Grenzen unseres (Witrschafts-) Wachstums. Und wie diese Grenzen zu erkennen sind.

Wachstum hat eine natürliche Grenze, die Endlichkeit.

Und diese Endlichkeit steckt, da es fundamental ist, auch in Allem und Jedem drinn.
Zum Beispiel im Menschen, aber auch in der BioSphäre, die auch uns Menschen geschöpft hat, und unsere kleine (sehr endliche) Heimat ist.

Alles ist endlich. Nur ist es für uns Menschen wohl fast endlos schwer, dieses Faktum anzuerkennen, und darauf dann entsprechend zu reagieren.

Noch sind wir in dem Modus: Vermehren und Verzehren, bis zur Erschöpfung.
Und g/Glauben an die Unendlichkeit. Daran halten wir unerbittlich fest, mit aller Phantasie und der tollen Eingebung: Macht euch den Planeten untertan[en]. Ja, Untertanen der Macht, sind wir inzwischen reichlich. Vom Wissen (auch von der Endlichkeit), wollen fast alle Menschen nichts glauben. Zu phantasieren (Glauben), ist eben einfacher.

Solange wir nicht mal die einfachste Tatsache der allgemeinen Endlichkeit anerkennen, werden wir vermehren, rauben, töten und zerstören, bis wir endlich (!) beendet sind.
Da wir bereits sehr nahe den Grenzen sind, die wir nicht anerkennen wollen oder können, könnte unsere Endlichkeit nahe bevorstehen.

Könnte. Denn trotzig oder trotzdem, bin *ich Optimist, und weiss, uns könnte bald ein Licht aufgehen. Und dieses Erkennen bringt Beruhigung in unsere Vermehrungs- und Besitzwut, und dimmt die verheerende Angst.


Oder?

Donnerstag, 19. November 2015

Straussberger Nächte sind lang

Titel: Von der Schwierigkeit Neues Willkommen zu heissen

Warum ist Einfachheit so schwer zu verstehen?

Vielleicht, weil das Einfache nur wenige Worte für geradezu entrückt komplexe Zusammenhänge / Vorgänge braucht? Hinter einem einfachen: "I mog ned!", steckt fast immer ein ganzes Menschen-erLeben, so kurz es auch sein mag. Was also steckt erst hinter E=mc2? Fast die gesamte Funktions-Weise(?) des DaSein. Und das fast einfachste Element darin: "E", ist bis Heute eine Unbekannte.

Was also hält uns All[Es und -Es] auf Trab?

Was hat die Unterschiede (Potential-Differenzen) erzeugt, zwischen denen wir auf- und ab-treten? Was hat somit die [Raum]Zeit gestartet, die in einem an allem beteiligten Raum[Zeit], die beständige Erneuerung / Veränderung erzwingt? Erzwingt? Ja. Wozu hätte eine Verbindung Sinn, die sich nur in andauernder Starre (Perfektion) gefällt?

Erzwingt ist vielleicht zu eindeutig oder zu aggressiv, wie wär's also mit erregt?
Fast jede Verbindung erzeugt / erregt Neues. So ist das im DaSein und somit auch mit Menschen. Fast jede? Ja, aber die Verbindungen, die nichts Neues erregen, oder sogar Altes erzeugen, werden schnell ausgemustert oder fallen nicht auf. Oder ist das bei Menschen anders? Könnte ja sein, dass wir mehr "fast" sind, als üblich?

Was also ist die Ursache für die beständige Erneuerung und Erweiterung im DaSein?
Vielleicht "einfach" die Lust von Gelegenheit, Vielheit und Bewegtheit (alle als Entitäten gedacht) eine beGrenzte Verbindung einzugehen? Und so sind wir - das DaSein - also Da. Begrenzte. Vielfältig Begrenzte mit reichlich Gelegenheiten, in intensiver Verbindung.

Aber warum macht uns das Normalste / Grundsätzlichste - die Veränderung [/ Erneuerung?] - solche Angst?
Vielleicht gerade weil es so einfach ist, so völlig unkompliziert?
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Titel: Die Unbekannte Wert-Haltigkeit des daSein

Eine fb-Seite fragt: "Sind arabische Leben weniger wert?"

Eine Reaktion auf die für *mich sehr unangenehme Übertreibung der Wichtigkeit der vielen toten Menschen in Paris, und der dadurch natürlich erregten Frage, warum in EU kaum ein Mensch so ein enormes Gewese um die hunderttausenden getöteten Menschen im arabischen Bereich, oder auch weiter Südlich in der Mitte Afrikas macht.


Es liegt ja wohl in dem SoSein des DaSein, dass JEDES andere erLeben (daSein) ausserhalb von einem Selbst, weniger wert ist, als das persönliche daSein.

Ich denke, das gilt für fast jeden Menschen ebenso, dass Alles Ausserhalb weniger wichtig ist, als Innerhalb. Und dieses "fast" ist von der Anzahl so gering, dass, um es zu messen, wohl zwei Hände Menschenweit reichen.

Die Auswirkungen dieser daSein-Normalität sind nicht nur in der alltäglichen Gewalt und auch tödlichen Ignor...anz zu spüren, die wir im MitEinander erLeben, sondern auch in den Zerstörungen der Umwelt und dem Müll, den wir um uns herum und auch zwischen uns auftürmen. Oder täuscht *mich da die persönliche Erfahrung?

Selbst-verständlich sind einem jedem Selbst (LebeWesen) die Näheren wichtiger, als die Ferneren, das ist völlig normales Gruppen-Verhalten. Noch.

Noch regt es kaum einen "europäischen" Menschen auf, dass europäisches Militär "arabische" Menschen bombardiert und in Massen tötet und vertreibt, dass wird sogar gefordert, ist ja wohl gerade aktuelle Situation. Die nördlichen Luftwaffen fliegen nach Syrien, um "arabische" Menschen zu töten, die politischen "Verantwortlichen" sprechen dann wohl von Befreiung vom Terror.

Schön, so kann Mensch Massenmord und Massenzerstörung auch nennen, da sind die Massenmörder auf der Terror-Seite ehrlicher, die schwallen deutlich, dass sie töten wollen. Wen? Na, "Ungläubige" eben. Ungläubige?

"Denn sie wissen nicht, was sie tun"! Als wäre das Mensch jemals anders, als fast und fest nur Gläubig gewesen, bis Heute. Was weiss das Mensch schon, was und wie -Es ist?

Die einfache Erkenntnis, dass jedes Mensch wertvoll ist, dass jedes Mensch sehr zerbrechlich und bedürftig ist, dass jedes Mensch verdient, Selbst mit-zu-entscheiden, wo, wie und wie lange -Es daSein möchte, diese eigentlich sehr einfache Erkenntnis, ist fast komplett unerkannt.

Hohles Gerede bestenfalls (MenschenRechts-Erklärung), die Wirklichkeit ist: jedes andere LebeWesen ist dem jeweiligen Selbst wurscht, mal mehr, mal weniger. Wollen wir das ändern?

Besser für uns wäre es, aber *ich befürchte, die aktuelle Debatte, um die Gleich-Wertigkeit von erLebenden Menschen und auch von getöteten Menschen ist eine blosse Neid- und Gekränktsein-Debatte, will aber keine wirkliche Gleich-Wertigkeit erreichen. Nein, soweit sind wir Menschen noch nicht.
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Titel: Herzliche Oberflächlichkeit

Der Spruch eines russischen Militärs lautet: "Wir müssen auf das Herz des Terrors zielen: auf die Finanzierung!"

Sollte es sowas wie ein "Herz" des terrorisierenden Menschen geben, ist es garantiert nicht das Geld.
Oberflächlichkeiten können niemals tiefer reichen, als zu Haarwurzel, und wer das Herz in der Haut vermutet, weiss nichts, glaubt viel, trifft immer daneben.
Die Ursachen des Terrors, wie fast jeder Gewalt, sind Ungerechtigkeit, Ausschliessung und Verachtung. All das tut der "Norden" seit Jahrhunderten fast dem gesamten "Süden" an.

Jede menschliche Farbnuance wird zur "Rasse" abgewertet, genauso wie der "Islam" fast nur als Schimpfwort dient.
Aber die wirklichen Gründe wollen wir nicht anerkennen, weil sie zu sehr auf und vor allem in uns verweisen, also zerren einige nun das Geld aus dem Beutel und behaupten (steiff und fest?), das isses.

Für wie dumm hält der *mich.

Mittwoch, 18. November 2015

Die grüne Angst-Veranstaltung und das Geiz

Titel: Die Mär vom SparZwang

Eine Wissenschafts-Zeitschrift vermeldete einen neuen Spar-Rekord im Verbrauch von Elelektrizität.

Es gibt eine Tendenz im DaSein, die AllEs und All-Es zur Sparsamkeit drängt.

Und das, obwohl AllEs und All-Es reichlich, sogar über-reichlich vorhanden ist. Energie zum Beispiel, ist so überreich vorhanden (Sonne, Wasser[wellen], Tidenhub, Erdrotation, Wind, ..., auch jede menschliche Bewegung verbraucht nicht nur Energie, es erzeugt auch welche, wenn wir sie mit geeigneten Geräten anzapften), dass wir Menschen das alleraller meiste davon entweder nicht bemerken, oder ungenutzt lassen.

Und doch folgen wir unhinterfragt und unerbittlich einem SparDiktat.
Wollen AllEs und Jed-Es zu mehr Sparsamkeit bringen. Energie sparen, ist die allgemeine Vorgabe - oder Zwang -, für jedes Gerät und jede Tätigkeit.

Ist das nicht komisch? Dass wir die Fülle verachten; und stattdessen allüberall dem Sparen von irgendwas huldigen. Und all die - auch gesetzlichen - Massnahmen, die dieses SparDiktat durchsetzen wollen / müssen!

Die Fülle ist offensichtlich, es ist eine Tatsache. Warum also sind auch wir Menschen so "vernarrt" zu sparen?

Und wir sparen ja nicht nur an allgemeiner Energie, wir sparen auch Alle (bis auf Ausnahmen in einstelliger Anzahl innerhalb der gesamten Menschheit) an persönlicher Energie. Z.B. Aufmerksamkeit, Verständnis, Offenheit, Freundlichkeit, Wahrhaftigkeit und Verantwortung sind persönliche menschliche Gefühle und Haltungen, die Energie kosteten, aber an denen Menschenweit überall gespart wird. Mehr noch, dieser jedem Menschen inne wohnende Reichtum, wird nirgendwo passend gefördert, sondern überall durch was behindert? Sparsamkeit.

Soziales, Kunst, Wissens-Vermittlung, eine Kultur der verantwortlichen Verbindlichkeit und grenzüberschreitendem Austausch, sind entweder unerwünscht, oder immer das erste Sparziel. Überall.

Und das bei der Gewissheit, dass es reichlich in jedem Menschen angelegt ist, allerdings Förderung und Forderung braucht. Es würde uns Allen viel gesünder und fröhlicher gehen, würden wir uns und unsere liebevollen Anlagen fördern, unser Interesse an- und fürEinander und unsere Neugier für das DaSein, aber nein, wir müssen uns das sparen, weil ... ?
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Titel: Von Menschen zweiter und dritter Klasse, oder von der unangebrachten Abfälligkeit und Heuchelei der Nördlichkeit

Was *mir aktuell zu schaffen macht, ist diese natürliche DoppelMoral und "Betriebs-Blindheit", die jetzt nach den Massenmorden und Sprengstoff-Attacken in Paris überall aufflammt. Die "ganze Welt" (Aha, die Ganze also, die "ganze Welt", die da anscheinend in Solidarität vereint ist, ist bestenfalls ein kleiner einstelliger Prozentsatz, der wirklich ganzen Welt. Es ist bestenfalls die industrialisierte hellhäutigenWelt des Nordens und seiner Ableger im tiefen Süden des Pazifik, die da ritualisiert kurz aufheult, bis wieder weiter gemacht wird, wie zuvor.) ist jetzt vereint mit den Opfern in Paris?
Darf *ich das Heuchelei nennen?

Wo bleibt die Solidarisierung und farbliche Einfärbung mit den täglich hunderten und tausenden getöteten Menschen, den vergewaltigten Frauen und zum töten gezwungenen Kindern, in den Konflikt-Regionen der ganzen Welt? Sind diese Menschen etwa weniger wert, als die vorgestern getöteten Menschen in Paris? Scheint so, denn darum kümmert sich hier k[aum]ein-Es. Da werden keine Farben auf Monumente geleuchtet und keine Kerzen aufgestellt vor den Botschaften des Jemen, des Irak, von Afghanistan und Syrien, dem Sudan und dem Kongo, ..., oder?

Täglich sterben in den politischen Chaos-Gebieten Afrikas, Asiens und der arabischen Staaten tausende Menschen bei Kämpfen und Terror. Aber die Menschen, die davon fliehen, werden jetzt von all den Heuchlern um die Pariser Opfer, gleich zur Gefährdung erklärt, zu quasi HinterMenschen der Terroristen. Überall in den Medien heisst es jetzt: "Nein, selbstverständlich haben die flüchtenden Menschen nichts mit den Terroristen zu tun!" Bei den Lesenden und Hörenden und Zusehenden kommt in etwa an: Ja, eigentlich haben diese Menschen nichts mit den Terroristen zu tun, aber ...".

Das ist so verdammt intrigant, den Terror mit den Fliehenden zu vermischen, Fürchterlich! Aber vollkommen normal, wie *ich überall lesen muss. Und wenn *ich dann mit Bekannten und Unbekannten spreche, kommt genau das an: " Jetzt muss Mann ganz besonders bei den Flüchtlingen hinsehen, weil vielleicht sind da ja auch Terroristen drunter, schliesslich sind das deren Landsleute und Religionsbrüder, oder?"

Anstatt auch nur Annähernd die Ursachen des Terrors zu benennen und zu unser aller Gunsten anzugehen, werden wieder Unschuldige denunziert und Kriegsgeheul angestimmt und noch mehr Bomben in den Krisengebieten abgeworfen und Flugzeugträger "in Marsch gesetzt". Nicht ein einziger Grund des Terrorismus wird dadurch auch nur annähernd angegangen oder identifiziert, nicht ein einziger! Die Gründe sind schnell benannt.

Ein Grund ist die eklatante UnGleich-Verteilung der Vermögen, die auf und in der Erde vorhanden sind. Das sind sowohl materielle Ressourcen (Öl, Gas, Metalle, Früchte, Wasser, ...), als auch unser angesammeltes Wissen, unsere grossartige Technik, viele ausgezeichnete Organisationen, aber selbstverständlich auch der Anschub fast aller Aktivitäten und Veränderungen: das GELD.

Das Mensch hat die panische Neigung alles "wertvolle" sofort zum Eigentum zu erklären. Selbstverständlich immer nur für die wenigen, die darum herum erLeben, oder die grössere Macht (Truppen, Waffen, Geld, MenschenMasse) haben. Die menschenunabhängige Wirklichkeit ist aber die, dass kein Mensch oder eine Menschen-Gruppe den Besitz von erdmondlichen Gütern allein für sich beanspruchen kann, auch wenn Alle es tun. Wenn, dann "gehören" die erdmondlichen Güter Allen Menschen.

Neben der Falschheit, dass immer nur wenige Alles besitzen wollen und auch dürfen, wie allüberall zu beobachten ist, gibt es auch die Falschheit innerhalb der Menschheit sogenannte Hierarchie-Stufen einzuziehen: erste Welt, ..., dritte Welt und noch viel feinteiliger, in ganz "oben" und ganz "unten". Und das, obwohl für jedes Menschen ersichtlich und auch erfühlig ist, dass Mensch gleich Mensch ist, mit jeweils nur geringer Verschiedenheit, aber enormen Übereinstimmungen, sowohl im Aufbau als auch im Verhalten. Trotzdem schätzen wir Einander ab, wo und wie immer es auch geht. Jede Farbvariante wird zur "Rasse" (siehe auch den Kommentar unter dem nächsten Bild) hochverwünscht und je dunkler ein Mensch gefärbt ist, umso tiefer wird -Es von den meisten Menschen eingestuft. Alles natürlich. Überall normal und verbreitet. Auch die Verschiedenheit von Sprachen, Verhaltens-Arten und Religionen wird hauptsächlich dazu genutzt. andere Menschen zu diskreditieren. Vom persönlichen Verhalten und Aussehen abzuwerten.

Der UnSinn ist der, das kein einziges Mensch vor irgendwas, was -Es ist und kann, gefragt wurde. Kein einziges Mensch hatte je die Wahl, wohin -Es gezeugt werden wollte, als was -Es gezeugt werden wollte, welche Sprache, Kultur und Religion -Es erLeben wollte, welches Verhalten -Es sein wollte u.s.w. Kein Mensch hatte und hat die Wahl, aber auf andere Menschen herunter schauen und entsprechend misshandeln, weil diese Menschen anders sind. Hat das irgendwas mit Vernunft zu tun?

Nein, Vernunft spielt weder im DaSein, noch im darIn stattfindenden daSein, also auch im Menschen, kaum einen Platz. Kaum! Was darin sehr umfangreich Platz greift, ist Angst, [Konkurrenz]Kampf, [Anpassungs]Zwang, ein wenig versüsst mit leidlich Spass und Spiel, aber sehr wenig und wenn, dann sehr unvorteilhaft verteilter Freude. Das ist aktueller Stand.

Und unser allgemeines und normales menschliches Erbe, verhindert jede Ausprägung von allgemeiner Menschlichkeit, von einem MitGefühl für alle Menschen und einer Sorge, um unsere gemeinsame erLebens-Insel. Das ganz DNA-basierte Packerl an Mensch[lichkeit] und unsere Millionen Jahre an Prägung in Kleinst-Gruppen und in Unbehaustheit und Unwissenheit, sind heute, in einem längst voll bewohnten Planeten, mit unseren Verbindungen und Verbindlichkeiten, mit unserem gemeinsamen Hunger und Bedürfnissen, zum Problem geworden. Unser normales natürliches menschliches Verhalten ist nicht mehr RaumZeit-gemäss.

Wenige bemerken das, die meisten fühlen, handeln und denken vorgestriges. GruppenZwang überall, als sei nicht längst klar und er- sowie be-wiesen, dass wir als Menschen eine Gemeinschaft sind auf einer - im Vergleich mit drummherumm - winzigen Heimat-Welt in den ...

Aber das zu bemerken und mit zu teilen, bewirkt ... Nichts. Wie geschrieben, Vernunft ist nicht gefragt, sondern alte Gewohnheiten, Trägheit und Egozentrik. Nee, Leute, *mir bereitet diese normale Menschlichkeit immer grössere Kopfschmerzen, weil es dumm[pf] ist, weil es faul ist und weil es so dermassen viele Tote und Verletzte jeden Tag kostet.

Jeden Tag sterben tausende, wenn nicht mehr, Menschen, wegen diesen aus der RaumZeit gefallenen Menschlichkeiten, mit all ihren zarten Seiten, aber eben auch den unfassbaren Brutalitäten, zu denen jedes Mensch zumindest fähig ist, wenn auch nicht jedes diese auerLebt.

Eine Freundin schrieb daraufhin: "Wäre jeder Mensch eine Tonne Erdöl, er würde besser geschützt und viel mehr wertgeschätzt als er es in seiner simplen Existenz heutzutage wird. Es ist krank, dass Leben so wenig zählt. Jeder Mensch, jedes Lebewesen, ja sogar jede Pflanze ist ein Wunder des Lebens an sich. Die besten Wissenschaftler vermögen glücklicherweise immer noch nicht Leben zu erschaffen. Sie sind auf bloße Reproduktion beschränkt und betriebsblind für die unendliche Schönheit der Vielfalt der Natur. Wären wir uns alle der Einmaligkeit jedes einzelnen bewusst, Liebe wäre eine mögliche Folge, Respekt würde sich wie selbstverständlich ergeben und ein wahres Miteinander hätte eine Chance. Ich wünsche mir Frieden. Ich habe begriffen, dass ich nicht die ganze Welt verbessern kann und habe das missionieren aufgegeben. Statt dessen versuche ich in meinem alltäglichen Umfeld umzusetzen woran ich glaube. Das gelingt unterschiedlich gut. Wichtig für mich ist es jeden Tag aufs Neue zu versuchen. Na, wie sieht es aus, macht Ihr mit? Es ist eine freie Entscheidung."
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Titel: Rassen-Wahn

Eine Zeitschrift fragte ihre Leses, ob es vielleicht einen neuen Inhalt / Bedeutung des Begriffs "Rasse" braucht?

Wenn "Rasse" nicht wie in der Biologie mit genetischer und sexueller Verschiedenheit gewertet wird, sondern nur noch als äusserliche / oberflächliche Verschiedenheit einer ansonsten genetisch und sexuell fast komplett konformen Spezies, dann ja.

Dann könnte eine abweichende Hautfärbung bereits eine andere "Rasse" sein. Oder eine andere Traditionen, oder ein verschiedener Glaube. Alle Verschiedenheiten innerhalb einer Spezies könnten abweichend von der biologisch-genetischen Definition eine "Rasse" begründen.

Macht das Sinn?

Für die allermeisten Menschen wohl schon, denn "Gründe" ein (normales / natürliches) anders-daSein abzu werten, seltener auch aufzu werten, finden wir Menschen immer, und je krasser es klingt und übertriebener es ist, umso mehr jauchzt der Gruppen-Druck, der stets nach Gründen forscht andere aus- oder ein zu schliessen.
Oder?

Aber nein, für *mich ist das Mensch EINE Spezies, OHNE unterGruppen. "Rasse" ist eine fast schon (wenn *ich unsere Erkenntnisse bedenke) absurde Beleidigung gleicher Menschen.

Und eins scheint uns immer noch nicht klar zu sein:
Gleichheit = Verschiedenheit.

Diese einfache Gleichung besagt, dass Gleichheit nur durch Verschiedenheit ist. Ohne Verschiedenheit gibt es keine Gleichheit, dass wussten schon die griechischen Philosophen (Euklid)! Angst und Unwissenheit sind also die Triebkräfte hinter dem "Rasse"nWahn.

Freitag, 14. August 2015

Eins Zwei Sprüchlein schwingen in meine Äuglein

Titel: Vom Busen der Natur an Mutter Erde

Ein Sprüchlein auf fb angepinnt lautet: "Ich mag Menschen, die Dir Kraft geben, anstatt sie Dir zu rauben."

Anders formuliert bedeutet das obere Sprüchlein: Was Mich (das "Dir" ist ja auch gross geschrieben, was ja bedeutend ist!) {heraus-/auf-}fordert - z.B. zu etwas mehr Aufmerksamkeit und Nachdenklichkeit oder gar FürSorge (Solidarität?) - ist UNangenehm, denn Ich (gross geschrieben!) mag nur, was Mich rücksichtslos füttert.
Oder auch: Lass Mich in Ruhe, ausser du (klein geschrieben?) tust Mir einen Gefallen, bedienst, fütterst Mich! (Das "rücksichtslos" meint: Rücksichtslos für dasjenig-Es das Mich / Mir Kraft gibt.)

Selbstverständlich könnte ein ander-Es jetzt sofort abwiegeln und z.B. sagen: "Dürfen Sie nicht so eng sehen; nu übertreiben Sie mal nicht", oder ähnliches, und hinzufügen: "Das gilt doch erst für Menschen, die an ein-Es ungebührlich zerren." Ja, schön, aber ab wann ist dieses "ungebührlich", ab wann fängt ein-Es an, anderES / ander-Es als "raubend" / belastend zu empfinden? Bei manch-Es ist das bei nahe 0, bei ander-Es - allerdings nur bei sehr sehr wenig-Es - ist es bei ziemlich weit unter 100. Aber das - weit unter 100 - sind die absoluten Ausnahmen. Meist liegt die Schwelle, an der das meiste Mensch beginnt, das andere Mensch und erst recht das enorme gewaltige und VIELE ! nicht-Mensch, als "raubend" oder störend zu empfinden, sehr nahe bei 0.

Ohne Klammern in Kurzform: "Was Mich fordert ist unangenehm."
Und: "Gib her und dann lass Mich (bitte?) in Ruhe[! {?].

Ja, aber genau das ist doch aktuelle menschliche Natürlichkeit und gelebte Normalität.
Schaut Euch um. Unaufmerksamkeiten, Rücksichtslosigkeiten, Teilnahmslosigkeit (aktuell besonders in der Verweigerung zu erkennen, die Menschen willkommen zu heissen, die zu uns fliehen; und schon lange vorher in der Verdrängung (Verweigerung?) rechtzeitig und vorausschauend Wohnungen zu bauen und Strukturen, Begegnungsstätten und Lehr-Es auszubilden, um dies-Es zu integrieren (Aber Nein! Ruft eine andere Stimme: Das hätten wir im Vorhinein doch gar nicht wissen können, dass nach Europa Menschen fliehen; oder auch in Europa einen besseren erLebens-Ort suchen; und vor allem nicht wie Viele! Dazu ein paar einfache Fragen: Wie lange dauern die Bürgerkriege und Revolutionen" in NordAfrika und SüdostAsien, wie lange gibt es die desorganisierten und korrupten Gesellschaften in ganz Afrika, dessen Ausbeutung auch durch die Europäer und deren Bevölkerungswachstum; wie lange werden die Roma bereits verfolgt, egal wo diese erLeben? Und, wie lange gibt es Internet und Fernsehen und Filme und Verwandte, die von dem Reichtum, der Fülle, dem Frieden und der wohlorganisierten EU und USA und noch ein paar anderen kleineren Menschenbereichen, in die grösseren teils miserabel oder gar nicht organisierten Menschenbereiche berichten? Doch, wir wissen von all dem. Wir nutzen es nur nicht, sondern GLAUBEN es aussitzen zu können, oder es sogar verdrängen zu müssen, damit es uns hier nicht berührt, nichts angeht, oder sogar aufhört. Doch das tut es nicht. Und:).

Es sind Menschen.
Und wie behandeln wir Einander?
Ist "misshandeln" das korrektere Verb?

Und es gibt vielfach auch todbringenden Hass in Menschen zu anderen/m.

In China ist gestern ein Hafen explodiert, dutzende Tote (vielleicht sogar mehr als Hundert), hunderte Verletzte. Ursache: Wurschtigkeit (Ignoranz), Unwissenheit, Korruption und siehe Sprüchlein. Ja, das Mensch ist meist selbstgerecht (Willkür) und dabei an fast allem desinteressiert was Aufmerksamkeit und Handlungen - mehr als die bloss pure selbst-Versorgung - fordert. So weit, so natürlich und so normal. Doch, wie lange können wir uns diese (kindliche?) Normalität noch leisten?

Also im Grunde ist es das Sprüchlein eines Babys und Kleinkindes, oder?

Das Mensch am Busen der Natur.
So machte das Mensch (siehe Sprüchlein oben): "am Busen der Natur" doch Sinn (siehe dazu auch unter dem Bild) und wird langsam mit Wissen gefüllt. Und dann noch "Mutter Natur". Auch diese Redewendung erhält langsam Inhalt.

Das Sprüchlein oben ist also eine Beschreibung des Wirklichkeit, des fast 100 Prozent Menschlichen. Gratulation für diese Banalität an das Sprüchlein-erfind-Es: gut getroffen. So viel menschliche Selbst-Er- und -Bekenntnis darf an so einem schönen sommerlichen Freitagnachmittag schon mal sein.
Bin *ich anders? Nein, nicht wirklich!

Aber *ich weiss davon.
Und habe somit auch einen OrientierungsPunkt im persönlichen daSein.
Von diesem OrientierungsPunkt aus, kann *ich nun eine Richtung wählen, zu der *ich hin entwickeln möchte. Denn, um von A nach B zu gelangen, braucht es ja nun mal zuerst den Punkt A, von dem ein-Es dann aus gehen oder auch laufen kann. Ohne Orientierung würde auch *ich nur herum irren im daSein, oder *mich einfach nur in und mit der Masse im DaSein treiben lassen, wie es fast 100 Prozent tun.

Oder?

Mein Punkt B ist das endgültige Ablegen der Windeln und der Beschränktheit der uralten Gruppen-Identitäten, das Abnabeln vom Busen und das Aufgeben der unbewussten und verantwortungslosen Herrschafft der Masse, und somit der Fremd[Selbst-]-Bestimmtheit durch unsere Vergangenheit. Die ja bereits Millionen Sonnenumellipsungen dauert, wenn nicht noch viel länger.

Und klar ist auch, dass das bedeutet: Solidarität, Friedlichkeit, wechselseitige (nicht: gegenseitige!) Aufmerksamkeit, Forschungsdrang und Verantwortlichkeit (siehe dazu auch den Beitrag: Wissen sDrang, ziemlich am unteren Ende dieses Blogs) zu erLeben. Vielleicht sogar vor zu erLeben. Denn wir sind all-Es und AllEs gleichwertig und gleichberechtig da. Sonst wären wir NICHT da. Das gilt es anzu erkennen und in und mit erLeben zu gestalten.
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Titel: 2. Teil: Von der Überheblichkeit der Banalität

Hermann Hesse formulierte diesen Satz: "Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben - aber es hat nur ganz genauso viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind."

Wie kann *ich nur, ohne Herrn Hesse allzu nahe zu treten, diesen Satz als blosses Geschwätz erkenntlich machen?

"Wir"? Was oder w-Es ist das?
Ich vermute, nur sehr sehr wenig-Es verlangen das oder etwas ähnliches, und wenn diese viel-Es so einen Schwatz dann lesen, können dies-Es wohl nichts damit anfangen. Was in diesem Fall fast Leere ist. W-Es einen Sinn (?) verlangt ist schon ziemlich weit, aber ...

Was ist Sinn?
Herr Hesse. Was unterstellen sie da? Dass das - persönliche - "Leben" (Was ist das Herr Hesse?) keinen Sinn habe, nur wenn es von einem darIn befindlichen einen verliehen bekam, hätte es (das Leben?) einen?
"Geben"? Was sind wir Menschen, die so überreich vom DaSein beschenkt wurden, dass wir Menschen dem DaSein "geben" könnten, damit Es (das DaSein) uns oder einem von uns Sinn (was auch immer darin enthalten ist?) zurück geben könnte? Herr Hesse schwafelt etwas altklug und aufgeblasen daher und wir nicken brav. "Ja, sagen einige von uns, ja, genau, "wir" können unserem "Leben" einen Sinn geben, und meinen damit doch nur stets das einzelne kleine Selbst: Was "habe" ich für einen Sinn? Ich.
Das wars dann meist schon. Darf *ich das banales Egoisten-Geschwätz nennen, und darf *ich darauf hinweisen, dass das schon seit langem genaus so ist? Egoisten-Lärm.
Jeweils gut euphemistisch verpackt in einem ungefähren "wir". Wie können "wir" Egoisten uns einen Sinn verleihen, den ander-Es nicht sind? Was auch immer das (Sinn) ist?
Was also ist Sinn? Inhalt? Richtung? Auftrag? MassStab der Selbst-Bewertung (In meiner SinnTabelle zwischen 0 und 100 liege ich heute bei 50; oder so?)? Oder ist "Sinn" lediglich der verkrampfte Versuch das Schuldgefühl für sein daSein irgendwie zu rechtfertigen? Ich bin da, also störe und zerstöre ich und baue auf und verändere [m]ich und ander-Es, und dafür brauche ich somit auch einen Sinn (Grund? HandlungsGrund? Motivation? Ergebnis oder Ziel?). Unsinn!
Aber fast all-Es fallen wir (sic! *ich gebe zu, *ich vereinnahme auch gerne uns, obwohl wohl die allermeist-Es in meinem "wir" gar nicht eingefangen werden möchen, oder darin schlichtwegg nicht enthalten sind) ... Von vorne: Aber fast jed-Es fällt auf solche aufgeblasenen Banalos herein. Warum? Vielleicht gerade, weil darin nichts enthalten ist, ausser Irgendwas. Irgendwas nettes vielleicht, vielleicht aber auch nicht?
Hat das DaSein einen Nutzen (Ist das der Hintergrund der SinnFrage?)?
Hat das DaSein eine Wirkung über das blosse Geschehen des DaSein hinaus (Ist das der Inhalt von Sinn, also ein Nutzwert über die pure Handlung[sKette] hinaus? Ist Sinn somit ein MehrWert des DaSein und darin auch des einzelnen daSein, also jed-­Es von Uns? Ist die Frage umformuliert somit: Habe ich einen Mehrwert, der über die blosse AnWesenheit als xxx hinausgeht?)? Antwort: Ja. Und zwar jed-Es!
So, wie *ich das empfinde, ist es so, dass jed-Es diesen MehrWert ist.

Kein-Es ist davon mehr, als jedes ander-Es. Wir sind also auch vom MehrWert her dieSelben, kein-Es besser, kein-Es schlechter. Und Beethoven, oder Einstein, oder George Lucas? Die müssen doch ein mehr an MehrWert generiert haben. Nein.

Die hatten und haben wichtige Funktionen in und für die Menschheit erfüllt, mehr nicht, ansonsten purer Zufall, w-Es zu was wird und was für und in uns tut. Mark Zuckerberg, Sergey Brin, sind Bürscherl ohne irgendeine Besonderheit oder Auszeichnung vom DaSein, vor oder hinter oder neben uns ander-ES, sie haben für uns wichtige Programme mit entwickelt, weil ein Bedarf dafür vorhanden war, sie sind höchstbezahlte Bedarfsdecker, mehr nicht. Was ja auch schon was ist.

Einstein hat einen anderen Bedarf an Erkenntnis empfangen und erledigt. Wenn nicht Einstein, dann eben Schmidt oder Müller oder ..., aber der Bedarf wäre gedeckt worden. Ohne Anforderung keine Handlung, ohne Mangel, keine Mangeldeckung. So ist das geregelt, Zufälle und Weggfälle mitenthalten, aber Einstein, Beethoven, oder Marat, waren weder Zu- noch Abfälle noch Sonderfälle, alle Menschen sind bis jetzt Normalfälle. Auch wenn wir das in unserer natürlichen Einfalt noch anders [miss/be]handeln und jed-Es, das uns gefällig ist - oder auch nicht - mit Wahnsinn zuschütten. Entweder mit dem Wahnsinn der Übertreibung und Verehrung, manchmal fast Vergötzerung, und meist mit dem Wahnsinn der Verachtung, dem Ausgrenzen oder sogar des Tötens.
Ist ein Cäsar mehr, als ein Karl, der vielleicht in miesen Umständen gezeugt wurde und nun Obdachlos ist, oder eine Hannah, die vielleicht in einem GutBürgerheim anständig verzogen wurde und nun bei einer Baufirma angestellt ist?
Natürlich nein.

Warum wird Hannah vergessen?
Ist das Sinn? Dass an 0,0000... irgendwas Prozent des Menschen dauernd erinnert wird, während alle ander-Es vergessen sind oder werden?

Ist das Sinn? Dass 1 Prozent des Menschen bald 90 Prozent des menschlichen Vermögens besitzen, während die anderen 99 Prozent entweder zuarbeiten, bewachen, bedauern, oder vollkommen desinteressiert und unwissend (genau deshalb kann dieses 1 Prozent das) dahin erLeben.

Sonntag, 19. Juli 2015

Eine Frage des Menschlichkeit?

Titel: Das Selbst-Erkennen hält mit dem Fort Schritt

Ist es nicht wunderbar, wenn nicht gar phantastisch, fast überwältigend, dass wir Erdmondlichen täglich - und das bereits seit mehreren Milliarden Sonnenumellipsungen - erLeben, verändern und vermehren, ohne grössere Ahnung gar Wissen davon, Warum, Wie, Wodurch, Wohin, Woher und noch einige interessante Antworten mehr ES, wir kommen!

Welches erdmondliche LebeWesen - darin auch das Mensch-daSein - weiss irgendwas davon, wie -Es angefangen hat, -Es ganz persönlich, nur -Es, wie eine erste Zelle, aus denen alle erdmondliche ErLebendigkeit ist, ins erLeben "gerufen" wurde: "Hallo! Du. Nun seiDa. Sei Willkommen, an diesem so seltenen Ort, inmitten dieser so fast unendlichen RaumZeit und hol Bitte das Beste aus Dir hinaus. Aber es sei Dir verziehen, wenn Du aus Unwissenheit und Irritation auch erst mal das Schlechteste aus Dir auserLebst, wenn Du all die Fehler MACHsT, die halt Halt auch in Dir enthalten sind, denn die müssen auch daSein, sonst ..."

Na was weiss *ich schon, warum?
Fehler sind halt Halt auch elementar, vielleicht wegen den DaSein-notwendigen Veränderungen? Veränderungen verlangen Fehler! Ist wohl so. Also Verzeihung. Verzeihung braucht Fehler, sonst Langeweile Ewigkeit. Und w-Es möchte ewige lange Weile, ohne dass was entscheidendes passiert? Scheisse! (Verzeihung); es ist einfach Schwer zu akzeptieren, dass das Alles und All-Es hier auch voller teils entsetzlicher notwendiger Fehler und dadurch auch grausamer Schmerzen ist!

Vor allem ist es schwerlich zu akzeptieren, dass diese Fehler so Fehlerhaft falsch verteilt sind. Dass einige wenig-Es so schwerlich erLeiden müssen, was das DaSein zu bieten hat; und ander-Es davon nichts mitbekommen, was, wie die längeren Leses wissen kaum etwas ist, vom Leid. Die ein-Es zappeln vollerLeid, die ander-Es hibbeln aus lauter vorFreude - weil von wahrer Freude ist noch kaum eine Ahnung -. So ist eine Erkenntnis, das DaSein und darin das daSein funktioniert nur wegen Verschiedenheit mit Schmerzen.

Dem DaSein und damit auch dem daSein ist AllEs und all-Es Gleich! Was ja nun auch sprachlich bedeutet, dass damit keine vollkommene Deckung zu erreichen ist. Das Selbe bleibt Einzig, das Gleiche ist Verschiedenheit, wenn auch öfter mal kaum zu unterscheiden, vom "Selben".

Genug der Details. Zurück zum Selbst-Erkennen.

Kein-Es weiss, wie Es und -Es wirklich und im Ganzen funktioniert.
Warum -Es ist, wie -Es fühlt und spürt - darin auch das Denken -; und warum -Es tut, was -Es tut, bis auf so winzigste Ausnahmen, die wieder mit Nichts fast schon übertrieben benannt sind. Was weiss das Mensch warum -Es fortsexst, was weiss die Frau, was in Ihr vorgeht, wenn in Ihr das DaSein eine Fortsetzung "produziert", wie das daSein es schafft in ihr den Nachwuchs wachsen zu lassen? Nichts. Sie genießt es vielleicht, oder nimmt es einfach hin, was wohl das Häufigste ist. Und meint vielleicht sogar, sie könne 'was dafür. Pustekuchen.

Was möchte *ich mit all dem andeuten?
Zweite Frage: Was ist Überheblichkeit?

Das Mensch glaubt nur. Glaubt, dass -Es weiss. Und das zu weit über 94 Prozent. Und was vom g/Glaube[n] zu halten ist, ist sehr wenig Wissen. Wissen ist für *mich erst dann, wenn es mehrere Prüfungen und Nachprüfung überstanden hat und von mehr als ein-Es bestätigt ist. Das kann das g/Glaube[n] nicht bieten. Das Wundervolle ist - wie oben bereits erwähnt -, dass es extrem wenig Wissen zum [üb]erLeben braucht. 

Wir kamen bisher mit dem Glauben ganz gut zurecht. Das wenige Wissen hat unser ÜberLeben weder gefährdet, es hat Es sogar gestärkt.
Bis Hierher. Bis Gestern. Das ist vorbei.
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Titel: Todes-Angst und vom Wahnsinn in das Elektronik

Es gibt Menschen, die mögen das Mensch-daSein nicht. Denen gilt die zellulare (natürliche?) Lebendigkeit so wenig, dass sie daraus verschwinden müssen / wollen. Sie erkennen weder dessen enormes Potential, noch dessen sinnvollen Aufbau, noch gar dessen grossartige Unfertigkeit, also dessen Veränderungs-Bereitschaft und Veränderungs-Möglichkeiten an. In ihrer Selbst-Blindheit und [üb]erLebens-Angst streben sie eine "Existenz" als elektromagnetisches Datenbündel in Glasfaserleitungen oder sogar noch in Kupferkabeln und Siliziumchips an. Wahnsinn?

Unter dem Schaufenster-Foto ist also ein Artikel und ein Thema, das *mir fast Angst erregt, weil es von diesem nichts-Wissen und vollen Glauben so prall ist. 

Beständig greiffen auch wir Menschen in das daSein ein, ohne dessen Folgen zu kennen. Das ist soweit normal und wohl auch so gewollt, und aus den obigen Anfangs-Absätzen auch abzuleiten. Denn ohne Vor-Wissen geht es nur so.

Aber inzwischen werden unsere Eingriffe so massiv und sind auch so detailliert und bis ins Grundlegende, dass ...
Und zur gleichen RaumZeit steigt unser Wissen und darin auch das der Zusammenhänge und Verbindungen und Folgen so viel, dass es meiner bescheidenen Meinung nach RaumZeit ist, kurz bewusst und voraus und umsichtig zu bedenken, was ist und was werden soll / kann.
Gemeinsam und Transparent, in aller Öffentlichkeit.

Das dazu nötige mehrfach geprüfte Wissen ist vorhanden. Es ist nur - wie ebenso oben angedeutet - noch falsch und intransparent verteilt und wird nur in Viel zu kleinen Zirkel verhandelt. Noch hält das allgemeine Mensch - und darin fast alle unsere Medien - uns Menschen für einfach blöd und bloss gut zum ausbeuten; und nur zum kurzfristigen Missbrauch geeignet.

So geschieht das also auch Menschenweit. Während ein paar irregeleitete oder überhebliche oder dumme, oder von allem ein wenige Menschen glauben, sie könnten den weiteren Verlauf unseres daSein in ihrer Minderheit mit-entscheiden.

GegenRede!

Diesen wenig-Es werde auch *ich ihr unsägliches Misshandelwerk legen. Ich werde ihnen ihre Dummheit und Unverschämtheit deutlich aufzeigen. Arroganz und egoistische Willkür von wenig-Es (Macht?) dürfen nicht länger unser so einzigartiges und so zerbrechliches daSein im DaSein miss-bestimmen.

Wenn das auch bis Heute einer natürlichen Dramaturgie entspricht, so werde auch *ich diese falsche Vorstellung nun beenden. Das Mensch-daSein verdient mehr als nur das lächerliche Vergnügen und die egozentrische Willkür von jeweils nur Minderheiten ohne Gesamt-Verständnis, erLebens-Freude, oder gar Fortune.
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Titel: Ein nächster Schritt auf dem langen Weg des Selbst-Erkennens

Aus Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 12. Juli 2015, von Carolin Wiedemann

Überschrift: Transhumanismus.
Bring mir den Kopf von Raymond Kurzweil!
Untertitel: Bald könnten Computer den Tod abschaffen, sagen Transhumanisten. Das klingt nach wilden Science-Fiction-Phantasien. Doch auch die EU investiert mittlerweile in die Digitalisierung des Körpers


Daraus ein paar Auszüge:

2030 soll es so weit sein. Die Computer werden den Tod abschaffen. Wir werden nicht mehr leiden und nicht mehr sterben müssen. So verspricht es Ray Kurzweil, Pionier in der Forschung zu künstlicher Intelligenz und Kopf der transhumanistischen Bewegung. Einer Bewegung, die auf die Veränderung und Überwindung des menschlichen Körpers durch die Technologie setzt. Nach Kurzweil könnten schon bald Nanobots, sehr kleine Roboter in der Blutbahn, Viren, Bakterien und Krebszellen bekämpfen. Und der Moment der „Singularität“, verspricht er schon seit Jahren, sei nah: Bis zum Jahr 2045 soll künstliche Intelligenz so weit entwickelt sein, dass sie mit der menschlichen verschmelzen kann. Das sei der Augenblick, an dem sich Mensch und Maschine so weit annähern, dass die digitale Kopie von Personen, der Download der Identität möglich wird. Durch die Nanobot-Medizin werden Menschen nicht mehr altern; falls doch, wird ihre jeweilige Gehirn-Software auf robotische Avatare überspielt.

[...]

Das Potential zur Befreiung von gegenwärtigen Beschränkungen der Menschen sehen Transhumanisten in der Verbindung verschiedener Forschungsfelder - Medizin, Genetik, Biochemie, Nanotechnologie und Informatik, die in ihren Augen durch die Entwicklung von Computern ohnehin zusammenwachsen. Kurzweil legt den Fokus auf die Digitalisierung des Körpers, die ermöglichen würde, den Menschen oder einzelne seiner Teile künstlich nachzubilden.

Dafür müssen der Körper und seine Prozesse erst einmal komplett lesbar gemacht werden. Das ist nach Ansicht vieler Forscher immer wahrscheinlicher: Der Mensch sei eine „Menge von Prozessen“, die sich in „humanoiden“ Robotern nachbauen liessen, schrieb Tony Prescott, Direktor des Zentrums für Robotik an der Universität Sheffield, kürzlich in der Titelgeschichte des „New Scientist“. Selbst die EU setzt auf die Digitalisierung des Körpers und hat letztes Jahr eine Milliarde Euro in das „Human Brain Project“ investiert, das das menschliche Gehirn simulieren will. So soll es möglich werden, einzelne Abschnitte von menschlichen Gehirnen gegen künstliche Gehirnteile, gegen Computerchips, auszutauschen und damit Krankheiten wie Parkinson zu besiegen.

[...]

„Es liegt in unserer Hand, wofür wir künstliche Intelligenz einsetzen und welche Roboter wir erschaffen“, sagt Miriam Leis, Mitglied der transhumanistischen Gesellschaft Deutschland und Thinktank-Manager am Fraunhofer-Institut zur Technikfolgenabschätzung. ... "Aber wir müssen die richtigen Entscheidungen treffen“, sagt sie. Transhumanismus bedeutet für Leis zuallererst, sich mit den technischen Möglichkeiten zu befassen, die „neue Realität“ zu erkennen. „Der Humanismus fragt, wie man das Beste aus der menschlichen Natur machen kann. Der Transhumanismus stellt diese Natur in Frage, um aus dem technischen Fortschritt das Beste für den Menschen zu machen.“

[...]

Aber könnte eine Maschine überhaupt Gefühle entwickeln, Ziele und Absichten verfolgen? Warum sollte sie das tun? Basieren Emotionen nicht auf Geburt und Tod? Und dem, was dazwischen liegt: Dem Leben, das aus einer Vereinigung entsteht? Basieren Emotionen nicht darauf, dass ein Lebewesen nie autark ist? Ist das nicht der Grund dafür, dass Menschen Liebe, Begehren und Empathie kennen, Hunger, Angst und Schmerz? „Der Selbsterhaltungs- und damit auch der Fortpflanzungstrieb sind doch auch nur Programmierungen“, antwortet Leis, „biologische Programmierungen.“ Und somit würden sie sich in der Maschine imitieren lassen?

Genau so sieht es Ray Kurzweil. Auf die Frage, ob ein Computer denn ein Bewusstsein, Humor oder Zweifel haben kann, verweist Kurzweil auf einzelne Abschnitte in seinem Buch „How to Create a Mind“, in denen er die Vorstellung eines Bewusstseins dekonstruiert, das mehr sein soll als die Fähigkeit der Selbstwahrnehmung. Und zu einer solchen Fähigkeit könne auch eine Maschine programmiert werden. Identität sei ebenfalls nichts anderes als die Kontinuität der Muster von Information, die „uns“ ausmachen. Erfahrung würde sich in diesen Mustern an Informationen im Gehirn niederschlagen. So lautet Kurzweils Kurz- und Zusammenfassung der verschiedenen Humanwissenschaften: Kultur und Biologie, Sozialisation und Gene vereinen sich zum digitalen Code eines jeden Menschen, und der kann schliesslich kopiert werden. Unsere Körper, wie sie bislang funktionierten, seien wunderbar und hätten uns weit gebracht, jetzt aber würden wir aus guten Gründen ein nachhaltigeres Substrat für unsere Identitäten entwickeln, so Kurzweil.

In seiner Perspektive kann ein Mensch nicht mehr sein als ein Netz aus Datenströmen, das sich einem Computer gleich programmieren lässt. Die Analogie zwischen Mensch und Maschine ermöglicht erst die Erweiterung von Leis’ postkapitalistischer Vision, in der die Maschinen alle ausgebeuteten Arbeiter ablösen, zum komplett transhumanistischen Traum, in dem der Mensch allein Herr seines Körpers wird. Wenn es nach Kurzweil geht, ist die Angst vor dem Ende der menschlichen Existenz damit unbegründet: Es werden keine Roboter entstehen, die den Menschen überlegen sind, sondern die Menschen selbst werden sich durch die Maschinen zu einer höheren, intelligenteren, unsterblichen Spezies entwickeln.

Lässt sich der Mensch in Zahlencodes abbilden?

„Das ist eine Illusion“, sagt Raúl Rojas, Informatikprofessor an der Freien Universität Berlin (FU), der zu künstlicher Intelligenz und neuronalen Netzen forscht. Rojas wurde bekannt durch die Entwicklung von Fussball-Robotern, die für die FU im Robo-Cup zweimal den Weltmeistertitel gewonnen haben, 2014 wurde er von der britischen Computer Conservation Society ausgezeichnet und deutschlandweit zum Hochschullehrer des Jahres gewählt. Zurzeit arbeitet er an einem sich selbst steuernden Auto, mit dem er einen automatischen Fahrdienst für alle ermöglichen will. Rojas ist also weder technikfeindlich noch phantasielos – aber was die Transhumanisten verkünden, empört ihn. Es ärgert ihn, weil es seiner Ansicht nach unwissenschaftlich ist. „Wir wissen überhaupt nicht, wie ein Gehirn funktioniert, wo die Erinnerung sitzt, wie Träumen funktioniert. Der Mensch ist ein analoges, physikalisches System, das hoch komplex sowie ganz fein abgestimmt und geregelt ist und sich deshalb nicht diskretisieren, also nicht in Zahlencodes abbilden lässt.“

In seinen Augen liegt der Abbildungslogik von Ray Kurzweil ein dualistisches Verständnis des Menschen zu Grunde, das den Leib als Hardware sieht, der sich trennen lässt von der steuernden Software. Während die postmoderne Philosophie bemüht ist, ihrer Disziplin die letzten Spuren der Körper-Geist-Trennung, des philosophischen Erbes René Descartes’ auszutreiben, kehren die „Singularians“, wie die Transhumanisten rund um Kurzweil genannt werden, genau dazu radikal zurück: In cartesianischer Manier wird der Körper als neutral erachtet in Bezug auf die Frage danach, was eine Person ausmacht. Damit wird der Körper austauschbar, reproduzierbar. „Aber man kann das ,Ich‘ nicht vom materiellen Substrat trennen. Wir sind, was wir sind, weil unsere Zellen nicht rechnen, sondern chemisch und physikalisch interagieren. Wir sind eben die Hardware, die uns trägt. Versagt die Hardware, ist leider Schluss“, sagt Rojas.

Aber was ist, wenn Hard- und Software gar nicht getrennt werden müssen zur Reproduktion und Veränderung von Teilen und Prozessen des menschlichen Körpers inklusive seines Gehirns? Anders als ihr Prophet, Ray Kurzweil, setzen nicht alle transhumanistischen Strömungen auf die Überwindung biologischer Zellen: Auf der Website der Gesellschaft für Transhumanismus finden sich in letzter Zeit vor allem Artikel zur Entwicklung der Gentechnologie. Und diese Entwicklung nehmen auch Kurzweils Kritiker ernst. „Nicht die Informatik, sondern die Biochemie wird die entscheidende Wissenschaft des 21. Jahrhunderts“, sagt auch Raúl Rojas. So lassen sich Menschen zwar vielleicht nicht in Robotern nachbauen, aber doch in Fleisch und Blut noch optimieren, ein paar Chips unter der Haut inklusive.

[...]

Für Miriam Leis war Mitte der Achtziger das Cyborg-Manifest der Wissenschaftshistorikerin Donna Haraway prägend, ein Manifest, das eine postmoderne, postpatriarchale, postkapitalistische und postgender Gesellschaft in Aussicht stellt. Haraways Cyborg ist eine ironische Metapher für eine neue Dimension des Kapitalismus und gleichzeitig der Verweis auf die ihm innewohnende Möglichkeit des Widerstands: Cyborgs sind in Haraways Vision kybernetische Hybride aus Maschinen, Artefakten und Organismen, die überkommene Hierarchien zwischen Physikalischem und Nicht-Physikalischem, Mensch und Tier, Kultur und Natur, Mann und Frau aufheben. Sie sind zutiefst Effekt des Kapitalismus und deshalb auch verwoben mit der Informatik der Herrschaft – und doch wohnt ihnen emanzipatives Potential inne für neue Formen der Solidarität und Subversion.

In Kurzweils Texten und den Programmen der transhumanistischen Parteien wird man keinen Verweis auf Haraway finden. Die erste Prämisse des transhumanistischen Weltbildes, das die amerikanische Partei formuliert, lautet: Ein Transhumanist muss die Sorge um seine eigene Existenz über alles andere stellen. Die neue Cyborg-Vision hat jeden Wunsch nach Kollektivität und Herrschaftskritik verloren. Dafür passt sie gut in eine Gesellschaft, in der jene Technologien gefördert werden, die erstens zahlungskräftige Interessenten finden – Kurzweil vertreibt neben seiner Tätigkeit bei Google etwa schon parallel diverse teure Anti-Aging-Mittel über seinen Online-Shop – und zweitens der allgemeinen Direktive der Effizienz- und Leistungsoptimierung entsprechen.

[...]

Wo fängt Leid an?

Wenn es nach den Transhumanisten geht, so Leis, soll die Technologie so entwickelt werden, dass „das Beste für den Menschen“ möglich ist: „Freiheit und Autonomie, Lebensqualität und die Eliminierung ungewollter Lebenseigenschaften“. Ähnlich hören sich die Ziele der europäischen Innovationspartnerschaft an, des „Human Brain Projects“ und die Leitlinien von Googles Initiative zur Abschaffung des Todes. Als „ungewollte Lebenseigenschaften“ gelten auch jenseits der transhumanistischen Szene diverse Krankheiten, die jeder Einzelne bereits selbstverantwortlich vorbeugen kann. „Lebe (und sterbe) selbstbestimmt“ lautet der Imperativ der Gegenwart, der sich damit selbst untergräbt, gerade weil er so tief internalisiert ist.

[...]

Lassen sich die Gene der eigenen Kinder erst einmal nach Belieben zusammenstellen, wird wohl kaum jemand ein Kind gebären wollen, das diskriminiert werden könnte. „Die Biologie der Menschen lässt sich schneller ändern als ihre Kultur – wir wissen, wie hartnäckig beispielsweise Rassismus ist“, sagt Leis. Das ist die neue Variante der Cyborg-Vision: Will ich meinem Kind die besten Chancen bieten, was wähle ich? Weiss, männlich, hetero, 1,80 gross, die Schultern breit, die Hüfte schmal?
Mehr IQ kann ich später per Chip nachkaufen.

Ende F.A.S.-Essay von CAROLIN WIEDEMANN

Mein Ärger mit-Menschen die glauben (s.o.), sie müssten oder könnten das Mensch-DaSein abschaffen oder gar verbessern (hahaha!?), indem sie das, was sie für "menschlich" [v]erachten oder für menschlich "wertvoll" halten in Bits übertragen, ist gross! Dabei ist ihnen unbenommen, das zu versuchen, oder auch das was sie dafür halten in Nullen und Einsen zu verwandeln. Vom Mensch-daSein haben diese Transirgendwas in jedem Fall keinerlei Wissen.

Wie angedeutet sind dies-Es damit vollkommen in das Masse Mensch eingebettet. Denn immer noch lautet die normale Devise des Menschen: Macht!
Bloss keine Aufklärung des DaSein und des erdmondlichen daSein darin!

Anti-Aufklärung des Wirklichen ist des Menschen bisheriger Selbst-Zweck. Alles heimlich und hinter verschlossenen Türen und Blickdicht und Abhörsicher. Intransparenz ist des Masse Mensch grösstes Bedürfnis. Dass das zu all den Krisen, Katastrophen, Kriegen, den meisten Krankheiten (4×K) und Gewalttaten beiträgt oder sie erst verursacht / ermöglicht, spielt keine Rolle.

Ziel der Evolution und damit auch des Mensch-daSein ist bisher nicht die Verbesserung eines gegebenen Zustands, sondern irgendeine Veränderung, egal in welche Richtung. Das DaSein und damit auch das daSein wissen (!) nicht, was eine Verbesserung eines gegebenen Zustands ist. Denn Verbesserung braucht das beste Wissen, um den Zustand einer davon ausgehenden Aktualität. Was weiss das Mensch von das Aktualität? Was weiss das Mensch also davon, was eine Verbesserung davon sein könnte?

Nichts? Oder ist das schon zu viel?

Servus.

PS: Widerspruch ist erwünscht, auch wenn *ich davon bisher hier nichts erlas, so weiss *ich, dass es nötig ist.