VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Sonntag, 1. Juni 2025

DaSein-Zustände und das Last des Vergangenheit

Umfangreiches Selbst-Erkenntnis ist ein Voraussetzung für Freiheit und für wirklich Selbst-Entschiedenes Handeln, nicht-Handeln und somit Verändern oder Belassen.

Ist das so?

Ein Voraussetzung, das uns fast zu 100% fehlt. Welches Mensch ist umfangreiches Selbst-Erkenntnis in Wissen und Trieben, Angst und Emotionen? Innen und UmWelt.

Das Gespräch unten, nimmt dieses Anerkennung ernst und beleuchtet dessen Gründe. Alles ist Vergangenheit, ist ein wichtiges Erkenntnis. Was folgt daraus und können wir das ändern?

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Schönes Flohmarkt-Fund

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Als leicht zu lesendes ( 😀 ) Vorwort folgendes:

Das Sprache geht von bisher 3 möglichen körpeslichen und damit auch bewussten Zuständen aus: Intelligenz, Klugheit und als bislang "höchstem", erstrebenswertestem, Weisheit.

Ich erlebe, dass Weisheit, wie auch die beiden anderen körpeslichen Zustände, von Menschen anderen Menschen fast vollkommen bedeutungs- und wertlos  zugeteilt werden. Klugheit fast jedem x-beliebigen halbwegs intelligenten Menschen - Verzeihung, aber *ich bewerte das vielleicht etwas zu streng, aber so ist es eben - und auch Weisheit wird Menschen zugesprochen, die keines der Kriterien erfüllen, die *ich dafür nötig erachte (siehe den Beitrag in dem Link unten).

Deswegen bin *ich dabei Wert und Bedeutung für ein Zustand zu erarbeiten, das dem Beliebigkeit dieser alten Begriffe entkommt.

Hier das Link:

https://wissenschafftfreude.blogspot.com/2023/10/ist-weisheit-alles-was-wir-erreichen.html

Sie bemerken, dass *ich, was all die "Weisheits-Literatur" und die Zuschreibungen zu lebenden oder gewesenen Menschen anbetrifft, mehr als skeptisch bin. Vielleicht, weil das, was *ich in den Begriff "Weisheit" einfülle, mehr ist, vielleicht sehr viel mehr ist, als ganz allgemein, oder auch speziell, darin enthalten ist?

Weisheit, als Zustand eines LebeWesens, eines Spezies, das von all dem weiss, was Es an Natur-Vorgaben / Zwängen, in den Milliarden Jahren Vergangenheit und Natur-Prägung eingefüllt bekommen hat, also beinhaltet. Was Es ist!

Somit alle unbedingten - allermeist unbewussten - Natur-Vorgaben "Triebe" anerkennt (Triebe, als - ohne Wissen - vollkommen unhintergehbaren Zwänge), also: Egozentrik {=Überleben}, Dominanz {=Gewalt, als fast einzige Handlungs-Maxime (was bleibt LebeWesen fast ohne Wissen und Mit-Empfinden auch übrig?)}, Vermehrung {=Sex (Anbahnung und Aufzucht "Liebe" als fast einzige Dämpfung von Gewalt)}, Zu-/Unter-Ordnung {=Tribalismus}.

Und ein Selbst und dessen Spezies, das von dem sehr rudimentären natürlichen Gefühls-Haushalt / Stimmung weiss (fast blosses Leid; s.u.), das dadurch bloss möglich ist.

Die milliarden Jahre, auch unserer speziell menschlichen Prägung, ergeben ein Übermass an Ausgesetztheit, Verunsicherung, Überforderung und Verängstigung. Ein Übermass an gegenseitigem Gewalt. Nachzulesen in allen alten Mythen, Märchen, Religionen und Gräbern.

Einem Dauer-Geschehen voller natürlichem äusseren (UmWelt und Gruppe [Gruppenbildung erfordert Gewalt nach Aussen und ebensolche nach Innen]) und inneren {Krankheiten und Behinderungen} Gewalt, also dem grossen Emotions-Bereich des Leid. Von wirklichem Freude, dem anderen grossen Emotions-Bereich gab es nur sehr wenig.

Zartheit, Milde, Mit-Empfinden, Aufrichtigkeit, Vorsicht und Zärtlichkeit, sind auch Heute fast Nirgends zu spüren und zu fühlen. Für das kleine DaZwischen (zwischen Leid und Freude), dem Mischbereich {Gefühle}, ist deshalb bis Jetzt k[aum]ein Platz.

Weisheit, ist als Zustand das Anerkennung dessen, was jetzt ist, was wir jetzt sind, wir Alle (LebeWesen) um diesen kleinen Planeten herum! Bestes umfangreiches Wissen und das weite Gefühls-Spektrum, Innen, und tiefe Empfinden, im Aussen.

Weisheit, als aktuelles Wissen von dem Vergangenheit des DaSein, des Galaxie, des Sonnensystems, des Erde, unserem Aufbau {Grundpartikel der Atome, alle Kräfte, Atome, Moleküle, Molekül-Ketten, Zellen, Körpes, in Formen, Farben, Bedürfnissen und den jeweiligen Natur-Vorgaben}, dem fast (!) vollständigen Fremd-Bestimmtheit allen daSein, dem vollkommenem Fehlen von wirklichem Freiheit ausgeliefert.

Was wir "Freiheit" nennen, ist bis dato gefüllt mit blossen Ideen, blühenden Wunsch-Vorstellungen, Egozentrik, ist lediglich Ankündigung, dem, wie auch dem Weisheit, noch fast sämtliche Grundlagen fehlen. Das Neurobiologie beweist das seit Jahrzehnten (siehe dazu die Neurobiologie-Beiträge in diesem Blog).

Wir Menschen beweisen das Fehlen von Freiheit und das blosse Trieb-Handeln und nicht-Handeln, rund um den Planeten, alltäglich. Gewalt und Angst, Anpassungs-Zwang und Macht-Unterwerfung, als fast einzige Handlungs-Maxime. Ausnahmen, die das nicht Bestätigen, gibt es kaum. Und auch diese werden stets weniger, je mehr unser Handeln ungebremst nicht nur unsere Lebens-Grundlagen zerstört.

Kurzum, Freiheit und Weisheit brauchen als Wachstums-Grundlage, das Abstreifen des Vergangenheit, das Überwinden (Ausheilen?) all der zukunfts-blinden Natur-Vorgaben, die uns als Handlungs- / Bewegungs-Erregung fast nur Gewalt (Effizienz-Steigerung, Anpassung an Durchschnittlichkeit "Schönheit") oder Trägheit (Gemütlichkeit, Faulheit, Optimierung, Lüge) anerzogen / eingeprägt hat.

Mir ist das, was uns meist "Weisheit" ist, viel zu Menschen-Zentriert, viel zu eng, zu wenig WEIT. Deshalb schrieb *ich in dem Blogbeitrag auch davon, dass es wohl eines neuen Begriffs bedarf, um das oben geschriebene darin zu erfassen. Dann ist das allgemeine Begriff lediglich eine bessere, nettere, etwas reifere Form des banalen Klugheit.

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Mir ist klar, wenn Sie weiter so schreiben, werden Sie nie Leser finden.

Ach!?

Flüssig und leicht verdaulich ist da nix. Ich bin Ihnen ja zu geneigt, deswegen mach ich die Mühe die Sätze drei mal zu lesen, aber auch mir geht dabei oft die Luft aus.

Mir kommt es darauf an, verstanden zu werden, auch oder gerade in Details. Deswegen die Einschübe. Es sind ja nun Sachtexte und kein Prosa.

Trotzdem könnte ihr Stil leichter sein. Sie können ruhig etwas mehr Wissen bei den Lesern voraussetzen; und die Texte etwas anders strukturieren. Ohne diese ständigen Unterbrechungen und Klammern. Und ich weiss auch oft nicht, worauf Sie hinaus wollen.

Danke für das Kritik. Ich werde es bedenken.

Worauf also wollen Sie hinaus?

Dem Natur ein Schnippchen schlagen. Weniger Aggressiv, den Vorgaben des Natur entkommen. Vorgaben und Zwänge, die unser Handeln und nicht-Handeln, unser fast ganzes daSein, bis Jetzt und auch Morgen, noch zu 100% festlegen.

Fast. Das haben Sie vergessen, denn sonst könnten wir doch noch nicht mal über sowas wie Emanzipation nachdenken.

Danke, für das Korrektur. Das ist das bisschen Zweifel, das klein wenig Spontaneität und Unvorhersehbarkeit, das in das Geschehen des DaSein integriert ist. Das sich vom aller kleinsten, bis zum Aller Grössten summiert, um Wandel in allen Niveaus zu ermöglichen; allerdings nur extrem langsam und ungerichtet, ziellos.

Sie erkennen kein Ziel der natürlichen Entwicklung?

Nein. Erkennen Sie eins?

Nein. Ich erkenne bestenfalls den Zwang zum Vermehren und darin den Zwang zur Verschiedenheit. Und was die Entwicklung von Verhalten, also Ethik und Moral angeht, ein Vorantasten in bestenfalls Schritt-Geschwindigkeit, mal ein wenig vor, aber dann auch immer wieder auch zurück. Im Moment, ist Menschenweit ein zurück weichen, ja fast ein zurück zucken zu bemerken. Überall Nationalismus, überall Wissens-Feindlichkeit, was die Gewalt so fördert, dass es nicht nur mir grosse Angst macht.

Je mehr bewusst ist, dass dieses Planet endlich ist, sowohl in Fläche, als auch in Ressourcen, Entwicklingschancen und Vermehrung, umso stärker steigt das Druck, mit dem Gewohntem, dem Vorgegebenen aufzuhören.

Wir erkennen weder das eine - Endlichkeit -, noch dessen Konsequenz - Verhaltensänderung - an, das ist wenigstens mein Eindruck. Weder als Einzelne, noch als Gesellschaften in Wirtschaft und Politik.

Es gibt viele Initiativen, als einzeln-Es, als auch in Politik und Ökonomie, aber ja, im Grossen und Ganzen sind sehr starke Beharrungs-Kräfte am Ruder; und die rudern nicht nach "vorne", sondern bestenfalls seitwärts. Die Meisten rudern in das Richtung aus dem Alles kommt, was wir an- und wahrnehmen können. Was wir fühlen und spüren.

Die Vergangenheit? Also zurück.

Und da wir in absolutem Mehrheit das, was ist, was wir sind und was war, nicht annähernd passend anerkennen und interpretieren, ist auch dieses "Zurück" fast blankes Phantasie. 

Deswegen wird das, was uns das Überleben um die Erde ermöglicht hat, aktuell schlecht gemacht und finanziell ausgehungert, Wissenschaft und Literatur. "Bildung" bloss noch, um irgendwelches Glauben ein zu trichtern und das blinde Folgen anzutrainieren. Es ist zum Fürchten!

Sie stehlen *mir meine Stimmung! Das ist hier doch wohl bis Heute, *mein Part dieses Dialogs, das Blaue, nicht vom Oben, sondern vom Unten. :-)

Auch mir geht die gute Laune ab und an aus. So sehr ich das Positive auch hoch halten möchte. Aber zurück zu den Gründen unseres Handelns, oder auch nicht Handelns, wie Sie stets mit denken, dass auch Passivität und Trägheit ganz klar auf das Geschehen einwirken.

Darf *ich zuerst noch ein wenig zum Vergangenheit schreiben?

Aber klar. Sie haben ja schon öfter die Tatsache erwähnt, dass aufgrund der Lichtgeschwindigkeit und der des Schalls, also von Informations-Weitergabe ohne jegliche Verzögerung, alles Wahrnehmen, auch Inner-Körperlich, Vergangenheit ist.

Das DaSein, das Wirklichkeit, ist ein Jetzt, ist vollkommenes Aktalität, aber jedes Wahrnehmen dieses Aktualität ist ein Nachher. Es gibt also weder das Möglichkeit, das was jetzt passiert zu spüren, noch gar voraus zu spüren, in das was als nächstes passiert. Auch dem DaSein, dem Natur, ist das unmöglich, ganz einfach, weil ES nicht in ein Nichts, in ein Leere hinein (hinaus?) entwickelt (expandiert?), weil es mit dem worin / womit ES entwickelt reagiert. Ohne diese worin wäre das DaSein ein ziemlich langweiliges Vorgang, und absolut Berechenbar. Bewusstsein ist so ein "Worin-Prozess". Photonen erregen Neuronen; diese werden nach verschiedenen Kriterien (Kanten, Bewegung, Intensität) in verschiedene Bereiche geliefert, dort mit Vorhandenem verglichen, dann beginnen diese verschiedenen Bereiche einander die Ergebnisse mitzuteilen, wenn dies ein bereits bekanntes Ergebnis ergibt, erregt das ein Übereinstimmung von Schwingungen. Erst wenn das gelingt, wird es dem Inhab-Es der Neuronen mitgeteilt.

Bewusstsein ist ein stetes Nachher. Nie wirklich Aktualität. Und auch das DaSein weiss immer erst hinterher, was Es da gerade produziert hat. Aber manchmal haben Menschen Gedanken, oder Eingebungen aus der Zukunft, sie "sehen" etwas voraus, was dann wirklich eintrifft. Alles nur Zufall?

Viele Menschen spüren auch Ereignisse, die weit entfernt passieren, spüren den Tod von Verwandten und Freunden. Ergebnisse des DaSein, die einem Aufklärung bedürfen, so wie auch das Quanten-Verschränkung, also das Zustände in entfernten RaumZeit-Bereichen im absolut selben Moment geändert werden, ohne jegliches Verzögerung. Wie das mit den Regeln des DaSein in Einklang zu bringen ist, ist noch aufzuklären.

Können wir das Gespräch Morgen fortsetzen?

Gerne, *mir ist auch nach Entspannung. Also dann ...

... guten Abend.

🤡

Donnerstag, 13. Februar 2025

Philosophie als RaumZeit-Diagnose ...

... und fast schon Prophetie.

Zum Thema Weisheit vorwegg noch folgendes:

Weisheit ist vielleicht dadurch kenntlich, das, was War und jetzt Ist, nicht nur anzuerkennen (blosses Wissen), sondern auch zu begreiffen - also intensiv zu erspüren (Aussen) und zu erfühlen (Innen) -, und damit auch das Morgen passend zu erahnen, voraus zu “sehen”; und dementsprechend zu handeln, oder auch nicht.

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Zum Titel-Thema hier ein paar Auszüge aus einem Wiener Stadtgespräch vom 08.06.2008, mit Peter Sloterdijk und Peter Huemer, zum Thema: “Die Gründe der Globalisierung”, nach der Veröffentlichung seines Buchs: Der Weltinnenraum des Kapitals.

Hier der Link zu dem Arbeiterkammer-Gespräch in Wien, auf Youtube:

https://youtu.be/YLcdS6d-CkE?si=GAhQvwsoS-XF3CxE

Peter Sloterdijk spricht darin auch von einem “Weisheits-Wettbewerb”, als Hoffnung für das Welt-Klima und das Welt-Ökonomie, auf die Zunahme grosser “Spieler” (China und Indien) im globalen Wettbewerb.

Der Menschenfreund (davon gibt es entsetzlich wenige) Peter Sloterdijk, zum Publikum, vor dem Zitieren eines Gedichts von Reiner Maria Rilke: “Wie Sie zweifellos Alle wissen (ohne Ironie)”.

Und als ebenso Menschen-Freundliche Selbst-Erkenntnis: “Ich sehe soviel, wie Alle sehen.” Und auf den Zwischenruf, dass Er wohl etwas mehr sehe: “Wir Alle sind Wanderer, die in einem dichten Nebel, mit einem Stock sich voran tasten. Die Menschen unterscheiden sich in einer solchen Situation nur durch die Länge des Stocks. Der Philosoph arbeitet sozusagen mit ausziehbaren Stöcken, mit denen man dann schon ein Loch in die Undurchsichtigkeit bohren kann."

Peter Sloterdijk zum Welt-Zustand (ist zwar von 2008, gilt aber bis Jetzt): “Die Welt ist in einem Verdichtungs-Vorgang. Man spricht meist von einer Beschleunigung, aber die Wahrheit ist nicht Beschleunigung, sondern Verdichtung (Erde ist endlich, wir vermehren darin fast un-endlich). Durch Beschleunigung werden Dichte-Effekte noch dramatischer dargestellt. In einer sich verdichtenden Welt, ist ein Zivilisierungsschub unvermeidlich, sofern die Menschen nicht verwildern oder regredieren.

Und das würden sie nur tun, wenn Demoralisierung (s.u.) im grossen Ausmass stattfindet. Aber solange die Menschen in Form bleiben, regredieren sie nicht und setzen sich dem Zivilisierungs-Druck aus, der aus der Zukunft auf sie einwirkt. Und sie werden tatsächlich kooperativer, und entdecken, die zivilisatorische Kraft der gegenseitigen Behinderung. Man bemerkt, dass es gut ist, wenn mich der Andere dabei stört, die erstbeste unternehmerische Wahnsinnstat auszuführen.

Die Unternehmerei muss auch entzaubert werden. Das ist ein wichtiger Schritt im Zivilisierungs-Prozess. Es kommt darauf an, nicht irgendetwas gewinnbringendes zu tun, sondern etwas vernüftiges und zukunftsfähiges zu tun (Markus Gabriel entwickelt dahin gehend, einen “Ethischen Kapitalismus”). [...] Die Gefahr ist der Rückfall in die Geschichte, also der Rückfall in die Tragödie.

So etwas passiert, wenn Demoralisierung Platz greift; und Demoralisierung ist nichts anderes als ein Wort für einen Zustand, an dem Menschen nicht mehr an das Lernen glauben, also an den fortgehenden Zivilisierungs-Prozess. Aber solange dieses Pathos der Zivilisierung aufrecht erhalten werden kann, und Menschen stolz darauf sind, in Form zu sein und sich nicht gehen lassen, ist dieser autodidaktische Druck als Lehre oder als Schule ausreichend.”

Menschliche Politik (miss-?)braucht Bildung fast nur als Anpassungs-Leistung an eine gegebene Ideologie und Macht-Konstellation. Gefördert wird, was dem Hierarchie dient, als Kontrolle und Lenkung, zum Erhalt von Fremd-Steuerung von "oben", für Waffen-Technik nach Innen und Aussen, zum Ab-Grenzen gegen ein "Aussen" (Geschichts-Unterricht ist fast zu 100% Innen-Sicht, Lob gibt es fast bloss für die "eigenen Helden", egal auf welchem Gebiet) und Kultur als fast blosses Unte[n/r]haltung.

Selbst-Entscheidungs-Fertigkeit, also bestes, aktuellstes und umfangreichstes Wissen für ALLE Menschen, wird nirgends gefördert, somit auch nie angeboten. Dadurch werden sowohl wirkliches Freiheit und Selbst- sowie UmWelt-Verantwortung verhindert. Lebens-Angst, Armut von min. 25% jedes Gesellschaft, blosse Dienstbarkeit und Zuarbeit für ein kleines Prozent von Macht und Reichtum von weit über 50% des jeweiligen Gesellschaft werden dauerhaft erzwungen. Das ist wa[h]re Menschlichkeit.

Peter Sloterdijk als Antwort auf den Wunsch einer Welt-Regierung / -Gemeinschaft: “Der Gott der Artenvielfalt, hat etwas gegen die Uniformisierung.” 

Dieses "Gott", gäbe es das, wäre garantiert nicht gegen das Vielfalt von Menschen, dessen Kulturen, Wünschen, Farben und Formen, geborgen in einem Gemeinschaft und Politik, das dieses Vielfalt anerkennt, damit friedlich umgeht, diese fördert und schützt. Es ist das natürliche Herden-Trieb, in ängster Verbindung mit dem Trägheits-Trieb, das dieses längst angesagte Projekt eines Welt-Rats verhindert, mit aller Gewalt und Macht gegeneinander.

Peter Sloterdijk zur Demoralisierung: “Sensibilisierte Menschen, die unter Entzugs-Angst leiden, sind zum schlimmsten fähig. Die Enthemmung der Verwöhnten ist gefährlicher, als der Anspruch der Armen am Anteil des Reichtums.”

Moral ist DAS Thema einiger jüngerer Philosophen (insb. Hanno Sauer und Markus Gabriel), seit Jahren, gerade weil lernende, sensiblisierte Menschen (noch ohne Entzugs-Angst?) das Schwinden von Moral (m.a. Freundlichkeit, Mit-Empfinden, allgemeingültige Regeln) oder auch dessen dringende Notwendigkeit bemerken.

Peter Sloterdijk zu den USA: “Es gibt Menschen, die der Meinung sind, dass die USA auf dem Weg in eine gut maskierte neo-rassistische Entwicklung sind.”

Ich denke, damit sind wir aktuell konfrontiert. Und zwar nicht bloss in den USA, sondern überall rund um den Planeten, wo ein-Mann-Regierungen jede Vielfalt, Kritik und Transparenz verbieten oder verbieten wollen. Dort, wo Verantwortung, Wahrheit und Freiheit völlig entleert sind.

Mittwoch, 12. Februar 2025

Voraussetzungen für ein neues Zustand

Dieses im Titel angekündigte Zustand ist eines, das dem Weisheit folgt. Wie geschrieben, geht das Sprache von bisher 3 möglichen körpeslichen und damit auch bewussten Zuständen aus: Intelligenz, Klugheit und als bislang erstrebenswertesten Weisheit.

Ich erlebe, das Weisheit, wie auch die beiden anderen körpeslichen Zustände, fast vollkommen bedeutungs- und wertlos von Menschen anderen Menschen zugeteilt werden. Klugheit fast jedem x-beliebigen halbwegs intelligenten Menschen - Verzeihung, aber *ich bewerte das vielleicht etwas zu streng, aber so ist es eben - und auch Weisheit wird Menschen zugesprochen, die keines der Kriterien erfüllen, die *ich dafür nötig erachte (siehe den Beitrag in dem Link unten).

Deswegen bin *ich dabei Wert und Bedeutung für ein Zustand zu erarbeiten, das dem Beliebigkeit dieser alten Begriffe entkommt. Dazu mehr bald.

Am 24.01.2025 schrieb *ich folgendes per Mail an ein Philosophie-Departement in dem Schweiz. Das Mail bezog sich auf meinen Beitrag zum Weisheit vom Oktober 2023.

Hier das Link:

https://wissenschafftfreude.blogspot.com/2023/10/ist-weisheit-alles-was-wir-erreichen.html

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Sie bemerken, dass *ich, was all die "Weisheits-Literatur" und die Zuschreibungen zu lebenden oder gewesenen Menschen anbetrifft, mehr als skeptisch bin. Vielleicht, weil das, was *ich in den Begriff "Weisheit" einfülle, mehr ist, vielleicht sehr viel mehr ist, als ganz allgemein, oder auch speziell, darin enthalten ist?

Weisheit, als Zustand eines LebeWesens, eines Spezies, das von all dem weiss, was Es an Natur-Vorgaben beinhaltet, also alle "Triebe" anerkennt ([Triebe sind (fast?) unhintergehbare Zwänge], ergo Egozentrik {=Überleben}, Vermehrung {=Sex}, Dominanz {=Gewalt} und ZuOrdnung {=Tribalismus}), sowie vom dem rudimentären Gefühls-Haushalt weiss (fast blosses Leid; s.u.), der dadurch bloss möglich ist.

Die milliarden Jahre auch unserer speziell menschlichen Prägung ergeben ein Übermass an Ausgesetztheit, Verunsicherung, Überforderung und Verängstigung, einem Dauer-Geschehen voller äusserer (UmWelt und Gruppe [Gruppenbildung erfordert Gewalt nach Aussen und ebensolche nach Innen]) und innerer {Krankheiten und Behinderungen} Gewalt, bloss dem grossen Emotions-Bereich des Leids zuLiebe. Von wirklichem Freude, dem anderen eigentlich grossen Emotions-Bereich, kaum ein Erregung.

Für das DaZwischen (zwischen Leid und Freude), dem Mischbereich {Gefühle}, ist hier kein Platz.

Weisheit, als Zustand des Anerkennung dessen, was jetzt ist, was wir jetzt sind, wir Alle (LebeWesen) um diesen kleinen Planeten herum! Weisheit, als aktuelles Wissen von dem Vergangenheit des DaSein, [...], des Galaxie, des Sonnensystems, des Erde, unserem Aufbau {Grundpartikel der Atome, alle Kräfte, Atome, Moleküle, Molekül-Ketten, Zellen, Körper, in Form, Farbe[n], Bedürfnissen und den jeweiligen Natur-Vorgaben, z.B. des Menschen}, fast (!) vollständig Fremd-Bestimmt, also dem vollkommenem Fehlen von Freiheit, in dessen Ideal-Inhalt, ausgeliefert.

Was wir "Freiheit" nennen, ist blosses Ankündigung, dem, wie auch dem Weisheit aber noch fast sämtliche Grundlagen fehlen. Wir Menschen beweisen das rund um den Planeten alltäglich. Gewalt und Angst, Zwang und Unterwerfung, als fast einzige Handlungs-Maxime. Ausnahmen, die das nicht Bestätigen, gibt es kaum. Und auch diese werden stets weniger, je mehr unser Handeln ungebremst nicht nur unsere Lebens-Grundlagen zerstört. 

Kurzum, Freiheit und Weisheit brauchen als Wachstums-Grundlage, das Abstreifen des Vergangenheit, das Überwinden (Ausheilen?) all der Natur-Vorgaben, die uns als Handlungs- / Bewegungs-Erregung fast nur Gewalt (Effizienz-Steigerung, Schönheit) oder Trägheit (Gemütlichkeit, Faulheit, Optimierung, Lüge) anerzogen / eingeprägt hat. Mir ist also das was auch in Metis "Weisheit" ist, viel zu Menschen-Zentriert, viel zu eng, zu wenig WEIT. Deshalb schrieb *ich in dem Blogbeitrag auch davon, dass es wohl eines neuen Begriffs bedarf, um das oben geschriebene darin zu erfassen. Dann ist das allgemeine Begriff lediglich eine bessere, nettere, etwas reifere Form des banalen Klugheit.

Dienstag, 10. Oktober 2023

Ist Weisheit Alles, was Wir erreichen können?

Ich bin ja selbst ein Mensch das danach strebt einen hohen körpeslichen Reifegrad zu erreichen, deshalb bin auch *ich stets auf dem Suche nach begrifflichem Klarheit.

Was ist Intelligenz, was ist Klugheit, was ist Weisheit?

Also habe *ich heute ein Artikel angeklickt und gelesen, das mir ein mehr an begrifflichem Klarheit versprach. 

War aber nicht so.

Hier *meine Reaktion darauf.

Zuvor aber noch eine wirkliche Schönheit.

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Zuerst das Gespräch zum Thema:

https://www.psychologie-heute.de/leben/artikel-detailansicht/42036-dinge-in-ihrer-tiefe-verstehen.html

Und hier *meine Reaktion darauf:

Poesie

Titel: Was könnte Wissheit sein?

Wenn *ich dem normalen Sprachgebrauch folge und recht gebe, gibt es drei Attribute der Persönlichkeits-Zuschreibung: Intelligent, Klug und Weise. 

Da auch völlig unwissende Menschen eine Grund-Intelligenz zeigen, gibt es keinen Anlass, noch einen Begriff zu kreieren, der weniger als das beinhaltet. 

Weisheit scheint also der bestmögliche Persönlichkeits-Zustand zu sein, den Menschen erreichen können. Wenn *ich diesem Gespräch glauben schenke, gibt es weise Menschen zwar nicht wie Sand am Meer, aber doch ziemlich viele. Tue *ich aber nicht.

Für *mich ist Weisheit weit mehr als die in diesem Gespräch angeführten Attribute und Persönlichkeits- und Wesenszustände.

Offenheit, Freundlichkeit, Zugewandtheit, {Selbst-} Kritik-Fähigkeit, Verbindlichkeit und Solidarität sind alles körperliche Zustände, die schon mit hoher Intelligenz einhergehen, und die für Klugheit Voraussetzung sind. 

Klugheit ist auch der Zustand den Menschen bisher erreichen konnten. Da auch Klugheit eine Spanne von bis ist, haben nur sehr wenige Menschen pro Generation diesen hohen Grad an Klugheit erreicht.

Albert Einstein, war einer, Umberto Eco, war einer, Olympe de Gouges, war eine, Simone Weil, war eine, die viel zu früh an dem Übermass von Angst und Gewalt der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts zugrunde ging, Amartya Sen, ist einer.

Weisheit hat noch kein Mensch erreicht. Das gilt, wenn Weisheit das beste ist, was Menschen in Gefühl und Wissen erreichen können. Denn eines sollte beim aktuellen Zustand der Menschheit und dessen, was wir gegeneinander tun und gegen unsere Lebens-Grundlagen anrichten, eigentlich klar und ersichtlich sein, dass wir keinen Reifegrad erreicht haben, der Weisheit überhaupt zulässt.

Ausser Weisheit ist nur irgendein Zwischenzustand, dem unser niedriger Reifegrad genügt, der voller unreflektierter Angst ist und fast nur auf masslose Gewalt als Handlungs-Maxime setzt.

Was hier also diskutiert wird / wurde, ist ein blosses Wohlgefühlchen inmitten der normalen natürlichen menschlichen Orientierungs- und Rück- und Umsichts-losigkeit. Das mag hier für den Begriff Weisheit stehen, für *mich ist es bestenfalls Klugheit.

Aber vielleicht braucht es einfach noch mehr Stufen menschlicher körperlicher Zustände, als diese Drei. Weisheit als mittlerer Zustand vielleicht?

Denn zwei Eigenschaften fehlen *mir hier vollkommen: WEITE und Wissen. Umfangreiches Wissen in alle Richtungen und das Einbeziehen von All dem, aus was auch Wir sind und All das, was uns bis an den Rand des Erkennbaren umgibt.

Nichts davon findet in dem Gespräch statt. Weisheit ist darin bloss ein Zustand der Freundlichkeit, Gelassenheit und Kritik-Fähigkeit. Ist schon was, aber weise?

Wenn das Alles ist, dann werden wir nicht mehr lange überleben. Maschinen werden uns darin bald ganz lässig einge- und überholt haben. Von dem, was *ich in den Begriff "Weisheit" hinein lege, keine Spur.

Poesie Ende

Sie urteilen wie stets sehr streng. Warum kann Weisheit nicht einfach das Kennzeichen von sehr umgänglichen und lebensklugen Menschen sein, nicht mehr und nicht weniger?

Kann es doch. Dann, wenn nicht mehr von Menschen zu erhalten ist. Wenn das Alles ist, was das menschliche Potential hergibt.

Sie denken, da ist mehr drin?

Wesentlich mehr, ja. Ein paar Menschen haben das ja schon angedeutet. Die oben erwähnten sind nur ein paar sehr wenige, die über den gerade erreichten Reifegrad des Menschheit hinaus gewiesen haben.

Sie gehen da sicherlich von den Erkenntnissen der Hirnforschung aus, die besagt, das das Gehirn so viel Verbindungs- und Speicher-Möglichkeiten zulässt, wie es Atome im Universum gibt, oder so?

Das ist eine Grundlage für mehr, auch was unsere Emotionen und Triebe und die darauf aufbauenden Gefühle angeht, ist noch um Potenzen mehr drinn, als wir bislang abgefordert haben. Von dem Gespür / Wahrnehmung ganz zu schweigen.

Wieso?

Wie *ich inzwischen weiss, sind Wir dazu imstande, das zu erspüren, was auf uns zukommt (Zukunft). Wir können quasi riechen, was aktuell noch nicht ist. Was die Allermeisten daraus machen, ist wenig bis gar nichts.

Da geht es Ihnen wohl um die Angst, die Sie immer wieder als noch natürlichen Zustand in uns erwähnen?

Ja, Angst ist kein Zustand das Weite und Offenheit zulässt und über das blosse Überlebens-Interesse hinaus weist. Uns Menschen geht es bislang lediglich um das Überleben, das dazu Notwendige und enorm viel völlig überflüssige Spieler- und Spinnerei. Wie Flüge zum Mars, ewiges Leben, Transhumanismus und ähnlichen Unfug.

Da gebe ich Ihnen Recht. Das ist alles vollkommen ohne Notwendigkeit. Statt das was ist und für Alle notwendig ist gerecht zu verteilen, und für gesunde Gesellschaften zu sorgen, was jederzeit möglich ist, wird Vermögen sinnlos gebunkert und versteckt, Armut und Dummheit gefördert und unsere Umwelt zerstört.

Leider.

Ja, Weisheit ist im aktuellen menschlichen Zustand nicht drin. Wie auch.

Aber das Potential dazu ist vorhanden.

Wenigstens das.

In diesem Sinne.

Guten ...

Und Tschüss

🤡

Donnerstag, 28. September 2023

O², H²O, Erdbeeren, Sand, ❤️

Sand? Was tut das in diesem Aufzählung von Überlebens- Wichtigem?

Sie werden es hier erlesen, wenn Sie es wünschen. Wenn nicht, Danke für den Besuch. 😍

Poesie

Titel: Aus Sand wurde *ich, zu Sand werde *ich werden, oder? 

Sand ist einer der wichtigsten Rohstoffe für uns Menschen. 

Sand ist zwar allgegenwärtig, aber wissen tun das nur die weingst-Es.

Sand ist wie die Luft, Mensch nimmt es kaum wahr, aber ohne es können wir inzwischen nicht mehr leben.

Sand ist die Grundlage für Glas, aus Sand wird Siliziumdioxyd eine chemische Verbindung die im Wein enthalten ist, in Waschmitteln, Reinungsmitteln, Papier, getrockneten Nahrungsmitteln, Haarspray, Zahnpasta, in vielen Kosmetika und ...

Poesie Ende

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Hier sehen Sie fast (!) nur Sand.
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Dieses kleine Text ist eine Entschuldung, auch wenn es an vielen Stellen wie eine Klage klingt. Die Leses werden das am Schluss erkennen.

Zurück zum Sand. Und einem passenden Gedicht:

Kindersand

Das Schönste für Kinder ist Sand.

Ihn gibt’s immer reichlich.

Er rinnt unvergleichlich

Zärtlich durch die Hand.

Weil man seine Nase behält,

Wenn man auf ihn fällt,

Ist er so weich.

Kinderfinger fühlen,

Wenn sie in ihm wühlen,

Nichts und das Himmelreich.

Denn kein Kind lacht

Über gemahlene Macht.

Joachim Ringelnatz, 1883-1934

Poesie

Titel: Sand?

Sand besteht aus Mineralien wie Silizium, Thorium, Titan und Uran.

Ohne Sand keine Computerchips und Mikroprozessoren auch für Smartphones, Kreditkarten, Tablets, Geldautomaten, Kassensysteme und Spielkonsolen.

Sand ist z.B. auch in allen Karosserien (Autos, Lkw, Flugzeuge, Zügen), Triebwerken, Leichtmetallen und Lacken und Reifen.

Und das ist längst nicht Alles. Sand ist der wichtigste Rohstoff für fast alle unsere Bauwerke.

Den grössten Sandbedarf hat somit der Bausektor.

Sand und Zement mit Wasser ergeben Beton, der vielfältigste und meist genutzte Baustoff. Zusammen mit Stahleinlagen z.B. in Gitterform, ergibt das Stahlbeton. Inzwischen ist (Stahl-)Beton das von Menschen meistgenutzte Material weltweit. Zwei Drittel aller Bauwerke, egal ob Gebäude, Brücken, Stadien, Tunnel, oder Strassen, sind aus Beton. Und dieser Baustoff besteht zu zwei Dritteln aus Sand.

Wird den Leses langsam klar, in welchen Mengen Sand gebraucht und verbaut wird?

Die Mengen sind in menschlichen Verhältnissen gigantisch.

Beispiele: in einem Einfamilienhaus mit etwa 150 - 200 qm Wohnfläche werden 200 Tonnen Sand verbaut, für das Krankenhaus einer Kleinstadt etwa 3000 Tonnen, für einen Kilometer Autobahn werden etwa 30.000 Tonnen Sand gebraucht, für eine Talsperre mit Wasserkraftwerk werden etwa 20 - 25 Millionen Tonnen Sand verbaut.

200 000 Kilogramm Sand für ein Einfamilienhaus!

Und Sand ist KEIN (schnell) nachwachsender Rohstoff.

Der menschenweite Sandverbrauch liegt bei etwa 15.000.000.000 T/J.

15 Mrd. Tonnen pro Jahr eines nicht nachwachsenden Rohstoffs. Nur Wasser wird in ähnlicher Grössenordnung verbraucht, vom noch viel gigantischeren Luft"verbrauch" mal abgesehen, auch weil die verbrauchte Luft teilweise wieder recycelt (Planzen, Plankton) wird. Auch der Sand von Abbruchgebäuden könnte wiederverwendet werden, aber das sind bis jetzt keine bedeutenden Grössenordnungen, weil wesentlich mehr verbaut und verbraucht wird, als wieder verwendet werden kann.

Die Sandhändler (ja klar, die gibt es in jeder Grösse und Vielfalt; und sie sind überall im Geschäft, wo gebaut wird, also Menschenweit) sind mit das einzige Gewerbe, das von keiner Krise bisher betroffen war, weil solange Menschen mehr werden und engere Verbindung suchen und fordern, wird gebaut. Und das ist bis Jetzt immer. Die Geschäfte der Sandhändler gehen also gut, sogar hervorragend.

Wenn da nicht die Endlichkeit der Vorkommen wäre! 

Die weltweiten Sand- und Kiesvorkommen an Land gehen zur Neige, sind fast schon restlos ausgebeutet. Und jetzt bitte, vergessen Sie die Wüsten!

Warum?

Weil der Sand, den wir Menschen zum Bauen und Fahren und Fliegen brauchen, nicht vom WüstenWind glatt geschliffener sein darf, sonst würden alle Materialien wie Sandkuchen zerbröseln.

Den Halt und die Festigkeit, den wir zum Konstruieren und Fahren und Bauen brauchen, gibt es nur mit zackigem, kantigem, schmirgeligem, rauem Sand, aus Flussablagerungen, Gletscherabrieben, Felserosionen und Granitverwitterungen, also aus kleingeriebenem, aber eben nicht von vom Wind polierten (Wüste) Stein.

Australien ist der weltweit grösste Sandexporteur (mit 3500 Abbau-Unternehmen), es verschifft jährlich Sand im Wert von 5 Mrd. US-$, das weltweite Handelsvolumen liegt bei etwas 70 Mrd. US-$ pro Jahr.

Der Preis pro Tonne in Deutschland liegt je nach Korngrösse, Herkunft, Färbung und Reinheit zwischen 15 und weit über 30 €. In vielen Regionen ist Sand jedoch wesentlich günstiger.

Alle leicht zugänglichen oberirdischen Ablagerungen sind weltweit längst ausgeschöpft, also werden inzwischen Flüsse ausgebaggert, was aber zu vermehrten und schlimmeren Hochwassern führt. Auch werden Kiesgruben mehr und mehr und weiter abgebaut, was aber die Landschaft grossräumig entgrünt und zerwühlt. Also werden jetzt die Sandvorkommen im Meer und an Seen abgebaut.

Der Sand wird dabei mit grossen Schwimmbaggern vom Meeresgrund abgesaugt, oder auch, ganz einfach, ganze Strände und Strandabschnitte wegg gebaggert. Ein Schwimmbagger kann bis zu 400.000 Tonnen Sand pro Tag vom Grund aufsaugen. Wir [ver]brauchen 15 Mrd. Tonnen davon pro Jahr!

Für Biologen, Ozeanolgen, Ökologen, ... und alle Menschen, die von Meeresbewohnern leben, ist das ein furchterregender Vorgang. Denn der Sand ist die Heimat und das Lebens-RaumZeit von sehr sehr vielen Pflanzen und Tieren.

Alle LebeWesen, die unter, im und auf dem Sand im Meer und den Flüssen leben, werden von den Schwimmbaggern getötet und bei den Mengen und den riesigen Gebieten, die von diesen Schiffen und Maschinen abgesaugt werden sind das Milliarden um Milliarden Kleinst- und auch Gross-LebeWesen pro Abbau-Vorgang. Und dabei sollte uns klar sein, dass wir Menschen bisher etwa 1 - 2 Prozent der Meeres-LebeWesen kennen, das meint, dass wir noch nicht einmal wissen, was wir da alles vernichten? 

Darauf können die riesigen Schwimm- und Landbagger und die Menschen darauf, darin, daneben und dabei (auch die Auftraggeber) selbstverständlich keinerlei Rücksicht nehmen. Wir brauchen den Sand.

Es bleibt die Tatsache, dass das Vernichtung im gigantischen Stil ist, da kommt auch die Vernichtung von LebeWesen (Pflanzen, Tiere, Pilze, Einzeller) und Lebens-RaumZeit (Fläche) in den tropischen Regenwäldern nicht mit. Und mit dem Sandabbau auf dem Meeresgrund werden z.B. auch die Fische, die von den LebeWesen des Sandbodens leben, in deutlichen Mengen mit-vernichtet, wenn nicht gar ganz.

Und dies ist nicht die einzige Folge des Sandabbaus am Meeresboden. Selbstverständlich ist auch das Mensch davon betroffen. Durch den maritimen Bodenverlust vor den Küsten werden Strömungen und Wellengang so verändert, dass die Küsten bedroht werden, indem dort die Erosion zunimmt und zum Beispiel Sandstrände innerhalb weniger Monate oder Jahre von den Wellen ins Meer gespült werden.

Viele Häuser, die noch vor Jahren teils 100 Meter von der Brandung entfernt standen, werden nun unterspült, ganze Küstenregionen und Inseln sind durch den Sandabbau am Meeresboden bedroht. In Indonesien sind schon dutzende Inseln verschwunden. Und das hat auch ganz praktische geopolitische Auswirkungen, weil sich durch den Landverlust auch Landesgrenzen und dadurch Einflussgebiete verschieben.

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Ziemlich alles Sand, bis auf ...

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Beispiele:

Der Bauboom in Singapur verbraucht riesige Mengen Sand, die natürlich nicht in Singapur zu finden sind - Singapur ist ein von der Fläche sehr begrenzter Stadtstaat an der Küste vor Malaysia -, deshalb kaufte Singapur Sand aus Malaysia, Kambodscha, Vietnam und Indonesien, bis diese Länder aufgrund der oben beschriebenen Schäden an Land und Leben, den Sand-Handel mit Singapur verboten haben. Indonesien hat durch den Sandabbau bereits 25 grössere Inseln verloren. Trotzdem geht der Bauboom in Singapur selbstverständlich weiter und damit auch der Verbrauch an Sand, der nun also in den oben genannten Ländern gestohlen und nach Singapur geschmuggelt wird.

Die Malediven mussten bereits mehrere hundert Inseln aufgeben, weil der Sandabbau die Küsten fast oder ganz wegg gespült hat, und der Sandabbau geht munter weiter. Und die Menschen, die von den Inseln weggziehen mussten, wurden natürlich nicht gefragt, ob sie dem Abbau zustimmen und waren sicherlich nicht glücklich über den Verlust der Heimat.

Am Mittelmeer verschwinden immer mehr Strände durch "wilden" also nicht genehmigten Sandabbau. Vorwiegend noch im nord-afrikanischen Bereich des Mittelmeeres, aber der legale und illegale Sandabbau beginnt längst auch an europäischen Küsten.

Weltweit sind 75 Prozent, manche Forsch-Es schätzen sogar bis zu 90 Prozent, der Strände auf dem Rückzug, werden also wohl demnächst nur noch eine vergangene Traumkulisse sein. Sie lieben den Sandstrand, na, dann fahren Sie besser heute als Morgen noch mal an einen. 

Warum sind diese Tatsachen kein Thema?

Weil wir noch(!) vom Sand abhängig sind.

Weil immer mehr Menschen immer mehr Wohnungen, Strassen, Brücken und sonstige Gebäude und Materialien brauchen, in denen Sand und dessen Bestandteile enthalten sind.

Diese Tatsachen dürfen deshalb kein Thema sein, nur bestenfalls für ein paar Interessierte und Eingeweihte, weil Sand ein muss, ein unbedingtes Muss ist, solange kein Ersatz für Beton und andere Materialien aus und mit Sand vorhanden sind oder genutzt werden. Sand wird solange abgebaut und verwendet und Land und LebeWesen vernichtet, bis alles Sand verbaut/verbraucht ist. Erst dann werden Alternativen genutzt. Die vorhanden sind. Das ist dasSelbe Verhalten, wie mit dem Rohstoff Erdöl, auch da werden die vorhandenen Ersatzstoffe und -Lösungen erst genutzt werden, wenn das letzte Tropfen aus dem Planeten gepresst oder aus Sand (!) gefiltert wurde.

Das Absurde ist, dass Millionen, ja Milliarden Tonnen besten Sandstrandes verbraucht werden, für Immobilien-Spekulationen und Fehlplanungen. In China stehen ganze NeuStädte mit 65 Millionen Wohnungen leer, fast dasGleiche in Spanien, trotz grosser Wohnungsnot stehen dort 30 Prozent der Wohnungen leer, Flughäfen, Industriegebiete, Autobahnen oder auch "nur" Strassen werden gebaut, um es gleich darauf dem Verfall preis zu geben. Verbrauch und mehr Verbrauch einfach, um ein Industrie- und Handels Gewerbe weiter zu beschäftigen, egal wieviel dadurch woanders oder auch vor der Haustür, an Landschaft, Fluss, Küste, Meeresboden und LebeWesen vernichtet wird.

Schlussfolgerung:

Und das alles, weil wir Menschen an Beton gewöhnt sind, weil eine riesige Industrie an dieses Material gewöhnt ist, mit allen Techniken, Maschinen und Infrastruktur, und weil Sand noch günstiger ist, als nach Alternativen zu suchen oder Alternativen zu nutzen, zum Beispiel zerkleinertes, geschreddertes Altglas, Holz, Recyclingmaterialien von Metallen, über Kunsstoffe, bis zu Stroh und abgebauten Gebäuden und Strassen. Vernichtung ist somit eine Kostenfrage. Wir vernichten Milliarden Mit-LebeWesen und riesige Landschaften aus Bequemlichkeit und einer (allerdings natürlichen, siehe dazu auch die Entschuldung unten) Kurzsichtigkeit, weil die meisten von Uns eben bestenfalls die persönliche Lebendigkeit erspüren und überblicken und bedenken.

Quelle: Dieses Beitrag ist fast vollkommen abgelauscht einer arte-Dokumentation mit dem Titel "Sand", von Denis Delestrac, und etwas erweitert und aufgefüllt mit persönlichem Wissen, Recherche und ein paar Fragen und Kommentaren.

Resümee:

Was wir Menschen also tun ist (Selbst-) zerstörerisch.

Keine Spezies des Lebendigen handelt anders, denn das DaSein ist zerstörerisch, das ist ein Mittel der Wandlung und Veränderung. Diese Tatsache entschuldigt unser Verhalten. Wir Menschen sind Natur/DaSein, als solch-Es also auch in Masse und Massen zerstörerisch. Wir tun, was wir tun können.

Nur in kleinen Bereichen und Handlungen sind wenige von Uns pfleglich, bedenklich, nachhaltig und verantwortlich, im und um das persönliche Selbst herum. Aber das ist nun mal immer schon eine Handlungsweise der absoluten Minderheit gewesen.

Die Frage ist somit, wenn wir das nun langsam mehr und Meer wissen, was wir tun und was das für Auswirkungen hat, was wir tun, müssen wir dann in Massen und der Masse weiter so unbewusst und wurschtig, also ganz natürlich zerstörerisch handeln; und auch so absurd, wie oben beschrieben (65 Millionen Wohnungen wurden in China gebaut, aus Milliarden Tonnen Sandstrand, um zu verfallen?), oder können wir sowohl die Absurdität, als auch die Zerstörung wenigstens etwas aus unserem Handeln entfernen? *ich vermute ja, weil wenn ein paar Menschen es können, dann könnten es auch Alle, weil wir Menschen in diesem Können Gleich sind.

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Alles ziemlich Sand, bis auf

das WeissBlaue Oben.

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Zum AbSchluss noch ein Gedicht:

In Sand geschrieben

Dass das Schöne und Berückende nur ein Hauch und Schauer sei, dass das Köstliche, Entzückende, Holde ohne Dauer sei: Wolke, Blume, Seifenblase, Feuerwerk und Kinderlachen, Frauenblick im Spiegelglase und viel andre wunderbare Sachen, dass sie, kaum entdeckt, vergehen, nur von Augenblickes Dauer, nur ein Duft und Windeswehen, ach, wir wissen es mit Trauer. 

Und das Dauerhafte, Starre ist uns nicht so innig teuer: Edelstein mit kühlem Feuer, glänzendschwere Goldesbarre; Selbst die Sterne, nicht zu zählen, bleiben fern und fremd, sie gleichen uns Vergänglichen nicht, erreichen nicht das Innerste der Seelen. 

Nein, es scheint das innigst Schöne, Liebenswerte dem Verderben zugeneigt, stets nah am Sterben, und das Köstlichste: die Töne der Musik, die im Entstehen schon enteilen, schon vergehen, sind nur Wehen, Strömen, Jagen und umweht von leiser Trauer, denn auch nicht auf Herzschlags Dauer lassen sie sich halten, bannen; Ton um Ton, kaum angeschlagen, schwindet schon und rinnt von dannen. 

So ist unser Herz dem Flüchtigen, ist dem Fliessenden, dem Leben treu und brüderlich ergeben, nicht dem Festen, Dauertüchtigen. 

Bald ermüdet uns das Bleibende, Fels und Sternwelt und Juwelen, uns in ewigem Wandel treibende Wind- und Seifenblasenseelen, Zeitvermählte, Dauerlose, denen Tau am Blatt der Rose, denen eines Vogels Werben, eines Wolkenspieles Sterben, Schneegeflimmer, Regenbogen, Falter, schon hinweggeflogen, denen eines Lachens Läuten, das uns im Vorübergehen kaum gestreift, ein Fest bedeuten oder wehtun kann.

Wir lieben, was uns gleich ist, und verstehen, was der Wind in Sand geschrieben.

Von Herrmann Hesse.

Sand Ende.

Das verändert meinen Blick total!

Inwiefern?

Wenn ich jetzt hier zuhause sitze und wenn ich draussen bin, wenn ich einkaufe, überall werde ich jetzt Sand sehen, in allen Formen. Alles voll davon, oder daraus.

So ging es *mir nach dem kucken des arte-Doku auch. Gibt sich aber bald wieder, wenn das Erinnern ausbleibt. Deswegen stelle *ich diesen Beitrag ja auch alle Jahre erneut ein. Immer leicht verändert.

Nun, für mich ist es das erste mal und ziemlich aufregend bis ernüchternd. Erstaunlich wie präsent und wichtig, und zugleich völlig oder fast völlig unbekannt!?

Es ist wie mit das Gewalt und den Hierarchien, auch das ist allgegenwärtig und zerstörerich, findet aber in Medien und Kunst nur absolut oberflächlich statt. Als tiefgehende Handlungs-Maxime, als zutiefst natürlich menschliches, Verhalten findet es keine Erwähnung.

Stimmt, nur die Auswirkungen werden ständig und in Verzweiflung oder Anklage erwähnt, ohne auf den Kern zu kommen.

Wir scheinen ebenso natürlich, alles zu vermeiden, was aufwändig und ernsthaft ist, was wirklich Veränderungen erfordert, was die Vorgaben des Natur, die auch Wir seit Millionen Jahren leben, anzweifelt.

Selbstveränderung, Wesensveränderung?

Ja, unser natürliches - genetisch vorgegebenes soSein -, das bis zum ersten Staatengründung einigermassen nützlich war, aber spätestens seit dem Erfindung des Rads und dann insbesondere des Dampfmaschine, selbst gefährdend ist.

Die aktuelle Entwicklung gibt Ihnen da recht.

Nicht *mir, wie schon Newton demütig erwähnte, alle Neuerungen, auch die des Wissens und des Vernuft, sind ohne Vorher lebende Menschen nicht erreicht worden.

Newton schrieb, glaube ich, er stehe auf den Schultern von Riesen?

Ja. Damit beschliesse *ich diesen Beitrag, und wünsche ...

Guten ... (Abend?)

🤡

Samstag, 15. April 2023

Welche Distanz fehlt zum Weisheit und Philipp Blom.

Poesie

Titel: DaSein-Sprech-Es

Kann ein Mensch für das Natur sprechen, das DaSein repräsentieren, das Universum sein?

Ja. Warum nicht. Jedes Mensch ist aus DaSein, deswegen schreibe *ich "daSein", um deutlich zu zeigen, dass Alle Lebendigkeit aus dem Gesamten ist, Es enthält und davon angetrieben wird.

Das daSein - klein vorne - ist jeweils eine mini-Portion des Ganzen, aus dem Stoff, das Alles ist, vergänglich, wie das Ganze, irrend, wie Alles, suchend und findend, wie das Universum.

Wäre ES nicht so, wären Wir nicht, und nicht so, wie auch Wir sind. Voller Mangel, immer auf das Suche nach Befriedigung, statt nach Befriedung.

Jetzt ist somit klar, dass jed-Es das selbe Potential ins ich trägt, fürs ICH, das DaSein zu stehen und zu sprechen, da -Es nicht bloss ein winziges Teil davon ist, sondern Alles davon auch ist. Wo ist das Material "hergestellt" worden, aus dem Alles ist? Was trägt die Informationen von Hier nach dort? Was hält Alles zusammen? Ist Alles in Uns.

Kann also ein Mensch für das DaSein vortreten? Ganz Da. Kann ein-Es für das Universum sprechen? Wahrhaftig, ohne Hinterhalt, ohne Feigheit, ohne Egoismus, ohne Selbst, für das Ganze. Ja.

Was ist Weisheit? Ohne Gewalt, ganz Wirklichkeit, vollem Gefühl, vollem Wissen, vollem Vergangenheit, ohne ich.

Wie weit ist das Mensch[heit] davon entfernt?

Mir ist bewusst, dass *ich Alles bin, Mangel und Fülle, Nichts und Alles, Energie und Supernova, Gewalt und Frieden, Dreist und Feig, Dumm und Klug.

Weise? Nein.

Poesie Ende

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Welches ist freundlicher?

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*ich, in zum aktuellen

April-Wetter passenden

Nieselregen-Outfit.

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Nun folgt ein wenig Fremd-Lektüre.

Ein aktuelleres und kügeres Buch habe *ich schon lange nicht gelesen. Danke Philipp Blom! 😘

Hier ein Auszug:

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Ich möchte wetten, dass auch dieses Buch ein Ladenhüter bleibt, so voller aktueller und kluger Selbst-Erkenntnis.

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Derweil könnte wahre {Selbst-} Aufklärung neben wirklichem Frieden auch wirkliche Freiheit und echte Freude ein bringen.

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Ich vermute, aktuell haben ein paar sehr wenigste Menschen bereits an erkannt, dass Sie, 

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dass Sie, ohne das Selbst-Erkenntnis, Tiere zu sein, dass also auch all unsere Mit-Tiere und MitLebeWesen aus dem selben Stoff sind und die Gleichen Emotionen und Triebe sind, 

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sich Selbst nicht anerkennen können.

Sich selbst fremd sind und bleiben. Nicht nur Descartes beweist die Folgen dieses Selbst-Un-Kenntnis. Und die Gewalt, die dieser Mensch ausgelitten hat, gilt bis Heute.

Selbst-Fremdheit bleibt nur Gewalt übrig. Sind wir eine gesunde Spezies? Wir könnten Alle bis zu 150 Jahre daSein, jed-Es. Die Allermeisten erleben nicht mal das Hälfte. Und sind in diesem kurzen daSein wie oft krank?

Woran liegt's? Was wissen Menschen vons ich? Was gut und was schlecht ist, für das daSein? Nichts? Was sehr wenig wäre. Und was kümmerts die Allermeisten?

Das Natur hat auch uns lediglich mit Grund-Kenntnissen ausgestattet, weil ES auch nicht mehr vons ICH weiss. Wir jedoch, haben vereinzelt schon profundes Wissen zusammen getragen, mehr als das DaSein wusste.

Was tun Wir damit? Vermitteln Wir es und ändern unser soSein dahin gehend, dass es Allen besser ergeht? Nein. Es bleibt Spezial-Wissen, feinst verteilt irgendwo, ohne Wirkung.

Macht- und Vermehrungs-Zwang sind um vieles wichtiger, als Gesundheit, Frieden in und zwischen Uns, wichtiger als Selbst- und UmWelt-Verantwortung, wichtiger als Freiheit und Wohlergehen.

Gewalt ist und bleibt unser soSein (Verhaltens) Hinter- und Untergrund. Das hat auch Uns geschaffen, geformt in Milliarden Sonnen-UmEllipsungen von Erde-Mond. Wir kennen nichts anderes.

Vom (Ver-) Schweigen (Intransparenz), wenn Information wichtig ist, bis hin zur tödlichen Gewalt. Die Wir gegeneinander alltäglich millionenfach hinnehmen, ohne je auch nur an eine Veränderung dieser Normalität zu denken.

Die Action-Blockbuster und Krimis brauchen die Meisten alltäglich, mit teils Hunderten von gemordeten, so neben bei, zum Abendbrot. Auch *ich, allerdings ist das schon etwas länger her.

Was also nun? Weiter so?

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Montag, 1. Januar 2018

Neujahrs-Kunst

Titel: Frohes neues Jahr

Ich wünsche uns Allen ein Lächeln an diesem Montag und darüber hinaus ein erfolgreiches und wohlbehaltenes ganzes Jahr 2018.
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Titel: Kunst-Kritik

Die NZZ fragte ihre fb-follower heute: Wann ist Kunst Kunst?

{M}eine Antwort:

Kunst stammt von künstlich und ganz ursprünglich von Können, ist also, auch nach aktuellem Verständnis Alles, was nicht evolutionär / natürlich entstanden ist, sondern LebeWesen-gemacht (auch sehr viele unserer MitLebeWesen erschaffen künstliches. Vögel z.B. Nester, Termiten bauen "Hochhäuser" u.v.m.) ist. Somit ist alles, was Menschen aus der Natur entnehmen und irgendwie um- oder neu formen Kunst. Marcel Duchamp hat das schon vor fast 100 Jahren erkannt.

Da alles im DaSein in Spannen von ... bis vorhanden ist, sind somit die Fragen: Was ist einfach nur Kunst, was ist nützliche Kunst, was ist erweiternde Kunst, was ist kluge Kunst; und was ist sogar herausragende Kunst und Weisheit? Wie fast bei allem im DaSein, ist der Bereich der einfachen neutralen Kunst, der weitaus grösste Bereich; und der Bereich der Weisheit ist kaum mehr bemerkbar. So auch aktuell.

95% ist einfach nur Kunst, vom Regenschirm bis zu den Kunstwerken von fast allen aktuellen Künstl-Es; dabei auch alle Kunst-Werke, die Millionen Geld kosten. Herausragende Kunst und Weisheit kostet nichts oder fast nichts, wird aber leider von uns Menschen weder besonders geschätzt, oder sogar aktiv bekämpft; weil fordernd und energie-rüttelnd aufregend (z.B. zum neu- und voraus-Denken oder gar der persönlichen oder gesellschaftlichen Veränderung).

Millionen Geld kostet nur das Stabilisieren oder Bekanntgeben der Ignoranz und Überheblichkeit (Macht), und ist ein bekennender Mangel an Klugheit und Weitsicht. Künstl-Es die das bedienen, sind bestenfalls Ironik- oder Zynik-Es, aber ansonsten mit den Käuf-Es gleich(gültig).

Alles soweit normal also.
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Eine Blauflügel Pracht-Libelle
Was ist das wirkliche "Künstl-Es?
Das DaSein?
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Titel: Kluge Kunst

Dieses Jahr wird ja auch dem 200sten Geburtstag von Karl Marx nachgedacht und auch gefeiert.

Deshalb zum Auftakt von *mir auch ein Zitat dieses klugen Menschen:

"Erst wenn der wirkliche individuelle Mensch den abstrakten Staatsbürger in sich zurücknimmt und als individueller Mensch in seinem empirischen Leben, in seiner individuellen Arbeit, in seinen individuellen Verhältnissen, Gattungswesen geworden ist, erst wenn der Mensch seine »forces propres« [die »eigenen Kräfte«] als gesellschaftliche Kräfte erkannt und organisiert hat und daher die gesellschaftliche Kraft nicht mehr in der Gestalt der politischen Kraft von sich trennt, erst dann ist die menschliche Emanzipation vollbracht."

Aus: Zur Judenfrage, 1844