Das Freiheit ist ein viel genutzter und benutzter Begriff, von dem *ich jedoch kaum eine genaues Inhalt beim Lesen oder Zuhören von MitMenschen erkenne. Aus den persönlichen erLebnissen weiss *ich, dass das Wort Freiheit oft lediglich für die Willkür von einzeln-Es steht. "Freiheit" enthält dann blosse Egozentrik: ICH bin so frei!
Verglichen mit der Ahnung, die *ich von Freiheit bisher erworben habe, ist diese noch vollständig übliche Freiheit des Menschen, auf einer Freiheit-sSkala von 1 bis 100, bei etwa 3 oder 4? Auf jeden Fall noch ziemlich tief unterhalb des zweistelligen Skalen-Bereichs. Dazu muss *ich hinzufügen, dass *ich Freiheit als ein Mehr betrachte, als dem LebeWesen Mensch von das Natur als Handlungs-Rahmen bisher möglich ist. Noch handeln wir Menschen sowohl in und für das Selbst, für und mit uns, also im sozial engen wie auch im gesellschaftlichen Bereich, und in und mit unserer Umwelt, zu fast 100% in einem Rahmen, den die natürliche Prägung vorgibt. Darin ist sowohl unsere Gattungs-Geschichte, sind die jeweiligen klimatischen Verhältnisse, sind Familien- und Gesellschafts-Geschichte und -Traditionen, Nahrung und einiges mehr enthalten, was nicht im direkten Einfluss und Wollen eines Menschen liegt.
Alles nachzulesen in hunderten von verifizierten Forschungsergebnissen von Soziologen, Ethnologen, Primatenforschung, von allen Forschungs-Bereichen auch der Biologie, der Neurologie, der Statistik und der Ökonomie, bei denen es um das Verhalten von Menschen in fast allen erLebens-Situationen, und von Zeugung bis Tod geht. Das Mensch ist ein fast zu 100 Prozent natur-geprägtes und gesteuertes erdmondliches Mit-LebeWesen.
Mein Begriff von Freiheit beginnt also ausserhalb dieser völlig normalen und bisher erfolgreichen Selbst-Bestimmung des Menschen durch Natur (z.B. Gene) und Kultur (z.B. Herkunft, Traditionen und Sprache). Was ja alles zusammen das jeweils besondere Verhalten eines / der Menschen prägt und bestimmt. Dazu kommen noch weitere Faktoren, wie Geschlecht, Körpermasse, Familien-Hintergrund, Einzelkind oder 2., 3. u.s.w., und jede Menge Zufälle, die nicht im direkten Willen und Bewuss-Sein des einzeln-Es enthalten sind.
Gaaaanz wenige Menschen erLeben bereits nahe an dem zweistelligen Freiheit-sSkala-Bereich. Sind also bestens ausgebildet, sind bestens vernetzt, sind bestens ausgestattet, erhalten jegliche Unterstützung und haben Pässe, die Ihnen überall Zutritt gewähren und überall ein wohliges Willkommen erregen. Dieses "bestens" ist eine mit den jeweiligen Freiheit-sGraden mitwachsende Zuschreibung. Also aktuell "bestens".
Da geht noch weit weit mehr.
Ab hier gehe *ich also auf eine Erkundungs-Reise, wie *ich den Begriff Freiheit erfühle und erfülle.
Die Angebots-Vielfalt in allen Richtungen / Dimensionen ist dabei auch Teil von Freiheit. Freiheit streicht / reicht also in einer Richtung / Dimension (horizontal) über eventuell viele Kategorien / gleichartige Mengen hinwegg (z.B. Handlungen, Nahrung, Getränke, Türen, Smartphones, Sexualpartn-Es, Urlaubsziele, Arbeitsstellen u.s.w.) und in einer zweiten Richtung / Dimension (vertikal) in die jeweiligen Kategorien / Mengen hinein. In einer dritten Richtung / Dimension ist das Teil-Freiheit enthalten, wie viel ein-Es davon entnehmen kann; und in der vierten Richtung / Dimension schliesslich, ist das Teil-Freiheit des RaumZeit gegeben.
So bieten die 4 Richtungen / Dimensionen die folgenden Angebote an: 1. Wovon / Woraus / Welche [Idee / Tat], 2. Was / Welches / mit w-Es (Qualität), 3. Wieviel / Wieoft (Quantität) und 4. Wo / Wann {RaumZeit}. Und das Ganze in voller Un-Eindeutigkeit, weil alle Richtungen im Akt des Frei-daSein zusammen wirken.
Das Freiheit ist auch das Recht zu Töten, zu Foltern, zum fast endlosen Quälen von ander-Es oder auch des jeweiligen Selbst [Masochismus]. Das Freiheit ist auch im grossen Gefühls-Bereich dem Leid[en] voll enthalten.
Freiheit hat also mit dem Zugang und der selbst-entschiedenen Auswahl aus einer Vielfalt von daSein- und RaumZeit-Angeboten aller Art zu tun. Je breiter die Kategorien und je tiefer die Verschiedenheit darin, umso grösser die jeweilige Freiheit. Wenigstens ist das meine Interpretation des Begriffs.
Wie oben angedeutet sind wir fast all-Es noch auf einem Level möglicher Freiheit, das den zweistelligen Bereich bestenfalls erahnen lässt.
Mehr dazu auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Freiheit
Meine Begriffs-Füllung ist beileibe nicht komplett oder endgültig, aber es ist die *mir fülligste und verständlichste, auch wenn etwas komplex, wenn nicht sogar kompliziert. Alle anderen Definitionen sind *mir zu schwammig und / oder zu selbst-gerecht.
Einiges forschen und bewerten mehr zur Freiheit, darin auch uns Menschen, dazu auch noch die etymologischen Hintergründe und Zusammenhänge, finden Sie auch hier: https://wissenschafftfreude.blogspot.com/2023/12/ist-das-mensch-frei-oder-hat-es-frei.html
Wissen die Leses ein anderes Füllung, vielleicht ein besseres?
Dazu ein paar persönliche Gedanken:
Das Menschheit ist zwischen Gegensätzen "aufgehängt", zwischen einem starken Nein zu irgend einem Punkt und irgendeiner Frage und einem ebenso starken Ja zu dem selben Punkt und Frage. DaZwischen "hängen" die meisten Menschen meist ziemlich unentschieden herum. Auch weil Sie entweder nie gefragt werden, oder auch nie auf den Punkt kommen. Die sexuelle Vielfalt ist wegen des auch uns Menschen überstark bestimmenden Drucks zur Fortsexung bis heute sehr gering, bis auf wenige Ausnahmen sind fast alle Menschen heterosexuell. Jetzt gibt es aber schon seit etlichen Jahrhunderten und verstärkt und beschleunigt im 19.Jht. ein Bedürfnis diese natürliche Einschränkung von sexueller Vielfalt auszudifferenzieren, also auch in diesem Bereich mehr Freiheit (Auswahl) zu erreichen.
Die Gegenwehr, also das Nein zu dieser Erweiterung der Vielfalt, ist enorm stark. Gerade weil es um einen elementaren Prozess des daSein geht, um die Fortsetzung einer Spezies, um den Erhalt eines Asts der Evolution. Der Druck der fast absoluten Mehrheit der "Nein-Menschen" ist gewaltig und gewalttätig. Fast jede Abweichung von der natürlichen Norm der Zweigeschlechtlichkeit und der fast ausschliesslich DaZwischen stattfindenden sexuellen Kontakte, wird menschenweit geächtet und fast überall mit dem Tod bedroht. Es geht um die Erweiterung freiwilliger erwachsener Sexualität, also um die Überwindung von Zwang. Und damit auch um das Beenden von Übergriffen auf Kinder, Unwillige und Mit-LebeWesen, also das Ausheilen von Schmerzen und Traumatisierung durch und mit Sexualität.
Bisher entschied und entscheidet das Natur, das DaSein, entscheiden die wechselnden Umstände - und der kleine Faktor Zufall / Chaos - in denen eine Lebensform erLebt, dessen "Schicksal" und dessen Weiterentwicklung oder auch dessen Aussterben. Das Mensch beginnt in diese bisher gänzliche natürliche Bestimmung des Selbst und dessen Ausgestaltung einzugreifen. Egal ob durch Genetik oder Biotechnologie oder Nanotechnologie oder durch medizinisch-anatomische Veränderungen des Selbst, egal, ob zur erLebens-Verängerung, zur Umgestaltung des Planeten oder eben auch zur Erweiterung der sexuellen Vielfalt, zur Veränderung der Geschlechter und deren Vermehrung > 2, oder sonst einem mehr an Kategorien zur Auswahl und einem mehr an Auswahl darin.
Aber die Menschen die Nein nicht nur fühlen und denken, sondern auch drohen und mit Gewalt reagieren, gegen fast jede Form von Veränderung, ist Riesig.
Die Frage eines Vertret-Es von Freiheit ist somit: Wie muss eine Menschheit gestaltet sein, damit sie Freiheit und dessen Ausweitung begrüsst, statt fast permanent zu behindern?
Oder empfinde *ich das falsch?
Das normale ist eine schlechte Ausbildung mit bestenfalls mittelmässigen, meist früh demotivierten Lehr-Es, an Schulen mit schlechter Ausstattung und teils grotesk schlechtem Zustand, mit ...
Sparen ist angesagt, wo immer etwas zu sparen nötig ist, sind es die Bereiche, die uns Menschen befrieden und befreien können, also Wissens-Vermittlung, Kunst, gemeinsamer Sport und soziale Aktivitäten zur Integration, zur Förderung und auch zur puren Freude, die eingespart werden. Menschenweit. Das natürliche Verhalten auch des Menschen ist die gegenseitige Vor-Enthaltung von Wissen (Intransparenz und Lüge in fast allen Bereichen sind die Norm) und Zugangs-Möglichkeiten.
Dazu nun auch ein Ausruf eines MitMenschen:
Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 14. Juli 2015, von Hannah Bethke
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/bildung/das-bildungsideal-der-gleichheit-schafft-einfalt-13700651.html
Ende F.A.Z.-Text von HANNAH BETHKE








