VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Sonntag, 8. Oktober 2023

Was ist das Selbst dem Geld wert?

Nichts. Geld misst nicht. Ist keine Entität.

Wir tun es, vergeblich.

Was ist eigentlich Geld, neben dem fast vollkommen fehlerhaften "Mess-Basis" für - gegen? - Alles, inkl. Menschen, das es ist? Fehlerhaft, weil, warum "verdient" ein Mensch für den gleichen Aufwand manchmal das tausend fache?

Was also ist Geld vor allem, ohne dass das den Allermeisten bekannt ist? Macht-Mittel. "[ab]Gemessen" wird dabei von "oben " nach "unten". Gibt es ein Messgrösse / -Mittel, das wirklich und passend misst, sowohl menschliche Leistung, als auch den Wert von Ressourcen, Waren und Natur? Ja.

Wir sind lange schon imstande allem Geschehen, jedem Leistung und allen Ressourcen, einen passenden Wert für und gegen uns zu zu messen, längst. Leider sind wir von Natur zu Hierarchie-Zwang und Intransparenz erzogen worden, also zum Dienen unter stets wenigsten.

Und das tun wir eiffrig und fleissig, ohne Unterlass.

Was grundsätzliches zum Thema Wert.

Welchen Wert hätte ein-Es ohne ander-Es?

Und *ich meine wirklich ohne jegliche Gleiche, ein LebeWesen völlig allein gelassen von seinesGleichen. Woran könnte -Es ich orientieren?

An anderen LebeWesen, die davon verschieden sind kaum. Sehen anders aus, bewegens ich anders, fressen etwas anderes, vielleicht sogar ein-Es und sind viel grösser, kleiner und schwimmen im Wasser, gehen nicht an Land.

Nein, daran ist kaum passende Orientierung und Wert-Schätzung möglich.

Orientierung, auch im Selbst-Wert bieten nur seinesGleichen. Mensch ohne Menschen, ist ohne jede stimmige Orientierung und Selbst-Einschätzung. Ein LebeWesen ohneGleiche ist ohne Wert, nicht Wertlos! Wertlos bleibt eine Schätzung die seinesGleichen braucht. Wert ist ein Einschätzung, das auch ein einzeln-Es fühlen kann. Ich bin es wert ...

Jedoch in Gruppen von Gleichen, Menschen etwa, ist das Selbst-Wert fast zu 100% ein Gabe von Aussen, ein Befund, ein Prägung, von Fremden, auch wenn es die Eltern sind.

Und woran messen Menschen das Wert von Menschen oft, wenn nicht sogar meist?

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Ist das richtig, im Sinne von gesund und stimmig und vorteilhaft, für die Bewerteten und die ander-Es?

Darin wird nicht beantwortet, was Geld in Uns ist. Dass es ein Tauschwert ist, dass darin das Waren-Wert (nicht das wa[h]re! Wert) und Dienstleistungen gemessen werden, das damit Reichtum und Leistungen bewertet werden, ist soweit klar, jedoch oberflächlich.

Aber in dem Text wird deutlich gezeigt, dass das Wert / Wichtigkeit von Geld viel tiefer zu erspüren ist. Da die Allermeisten von Uns kein Feld mehr bestellen können und auch das jagen nur noch ein winzige Minderheit kann, ist Geld DAS Mittel um die Lebensmittel zu erhalten.

Geld ist für die Allermeisten Überlebens-Wichtig! So tief reicht das inzwischen, wo wir nicht mehr in kleinen Gruppen, in einem fast "unbegrenzten" UmWelt jagen und sammeln können, und in Höhlen gemeinsam Schutz finden.

Geld ist MassStab für das Gunst zu überleben. W-Es reichlich hat - nicht ist! -, ist begünstigt, w-Es wenig oder gar keines hat, ist ungünstig drann. Prekär, heisst es, und das gilt für fast Alle. Weil zwar genug davon da ist, sowohl von Geld, als auch von Allen Lebensmitteln, Wir jedoch nicht reif sind, ohne Macht und Gewalt - also Fremd-Bestimmung und Ignoranz - da zu sein.

Davon gleich mehr, aber DaZwischen ein Schönheit.

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Zum obigen also passend, und auch noch in dem selben Zeitung etwas weiter vorne:

Poesie

Titel: Reife-RaumZeit

Hier zuerst das Text, auf das das Gedicht antwortet:

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"Des einen Freud, des Anderen Leid.", lautet eine alte Erkenntnis. Und dieses Text berichtet davon etwas umständlich und mit einem ziemlich dummen Bezeichnung: Nullsummenspiel. Als sei das daSein ein Spiel und keine WIRKLICHE Herausforderung und ernsthafte Aufgabe. Und wie das Text erwähnt, sind die Folgen fatal (katastrophal), mittelfristig für Alle.

Eins ums andere mal, verkennen Wir in Mehrheit, was daIST und was wir darin sind und uns dabei zu tun aufgetragen ist. Als ein Spiel definiere *ich eine nebensächliche Freizeit-Beschäftigung, die ganz und gar nicht ohne Wert ist, aber zum Überleben und den dazu gehörenden Fähigkeiten wenig bis nichts beizutragen hat. Das Spielen der Kinder mal etwas ausgenommen, da werden fast nur triebgesteuert körperliche Fähigkeiten verbessert und willkürliche regionale soziale Fähigkeiten eingeübt, mehr nicht.

Das Text besagt, dass Wir immer noch ausserstande sind, wirklich gemeinschaftlich und solidarisch, also un-egoistisch, un-ignorant und ohne Angst zu handeln oder nicht zu handeln, also zu fühlen, zu empfinden, ergo so zu handeln, dass jed-Es bekommt, was -Es braucht.

Es ist ein Tatsache, dass stets genug vorhanden ist, dass jed-Es bestens versorgt wäre. Dass Wir das nicht im Mindesten je geschaffenen / geschafft haben, ist nicht unsere Schuld und Verantwortung, das ist volle "Verantwortung" des Natur und dessen Prägung in Milliarden Sonnenumellipsungen.

Zeigt jedoch, wie unreif Wir noch sind und wo noch viel zu tun und zu verändern wäre. Das gesamte DaSein ist ein Reife-RaumZeit. Wir Menschen werden dazu bislang lediglich mit benutzt. Wir nutzen das Gelegenheit dazu bislang nicht. Wir werden verändert, nicht zu unseren Gunsten, wie es scheint.

Wir verändern uns nicht selbst-Entschieden, was möglich ist.

Das ist Schade und inzwischen schrecklich gegen uns und das Mit-Welt.

Poesie Ende

Ja, Fairness ist uns unmöglich.

Können Wir aber nichts dafür.

Ja, Sie betonen das ja oft genug, dass Wir uns nicht erfunden und produziert haben.

So ist es. All Die, die uns / sich Schuld und Verantwortung für unser soSein - Verhalten - aufladen, irren, gewalttätig. Bedenken nicht, was Wir sind, woraus Wir sind und woher Wir sind.

Wir wurden in Millionen Jahren durch UmWelt und Mutationen geprägt und verändert.

Und daran und darin hat sich bis Jetzt nichts geändert. Wir hatten und haben nicht das Wahl. Wir hätten das Möglichkeit zu wählen, allein, kein-Es wünscht es, kein-Es strebt es an, es gibt keine Alternativen zu unserem von Vergangenheit und Natur geprägten.

Und die braucht es, um zu wählen, ich weiss. Und warum will die Menschheit nicht wählen, entwickelt also keine Alternativen? Lassen Sie mich raten.

Nur zu.

Trägheit. Zu wählen ist kostenintensiv. Schon Alternativen zu erarbeiten braucht viel Energie, und Wir wollen stets Energie sparen. Richtig?

Und das, obwohl das Sonne, Wind, Erdwärme und Wellen Energie im Überfluss anbieten, dazu noch überreich Ressourcen und Nahrung. Aber zu sparen gilt uns Alles. Deswegen sterben Wir auch allermeist schon nach einem Drittel unseres daSein-Potentials.

Wie das?

Bewegungs-Mangel, Lern-Verweigerung, Macht, Gewalt.

Natur-Vorgaben.

Von denen Wir nicht abhängig sind, von denen Wir einander befreien können. Das Potential und das nötige Wissen, sowie das Technik, sind Wir längst. Nutzen tun Wir jedoch als das, um uns abzuschaffen, um uns zu entwürdigen.

Stichwort: KI?

Ja, auch. Dazu zählt auch das Misshandlungen von fast All unseren MitLebeWesen und dem UmWelt.

Das Natur ist eine Bestie.

Gutes Schlusswort für Heute.

Ende

Fortsetzung folgt.

Guten ... (Abend?)

🤡

Freitag, 17. März 2023

Ist das Kapitalismus noch zu retten? Sind wir es?

Titel: An Findigkeit ist kein Mangel, an was dann?


In einem SZ-Artikel fragt ein Journalist, wie wohl die menschliche Zukunft gestaltet ist, wenn jeweils nur ein paar Menschen die neuesten Techniken z.B. zur Verbesserung der Hirntätigkeit (eingepflanzte Chips und / oder "Drogen"), oder auch zur körperlichen Veränderung mit Maschinen (Cyborg) nutzen können, weil Sie das Wissen, den Zugang und das Kapital dazu besitzen, während die Masse so bleiben muss, wie SIE ist?

Das Ergebnis des Artikels ist, dass wohl das Menschheit in Splittern zerfällt. Das würde die Hierarchisierung einerseits fortsetzen, andererseits bedeuten, dass genau an dessen "Trennlinien", innert dieser Strukturierung das Menschheit auch zerfällt. 

Tja!

Was ist das "Problem"?

Die menschliche Findigkeit und unser Wissenshunger und auch das Lust, das soSein, also den jetzt-Zustand des Menschen zu verändern (weil, ob eine Änderung, eine Verbesserung ist, erkennen wir bis Jetzt immer erst danach), oder unsere aktuell krassen Unterschiede in fast allen Ausstattungs-Bereichen, egal ob es um mitSprache, Wissen Anerkennung und MitEntscheidung und Kapital - in allen Formen - geht?

So, wie *ich das empfinde, ist unser menschliches "Problem" (*ich setze das in Anführungszeichen, weil das Mensch diese Handlungen und das aktuelle soSein - nicht unseren körperlichen Aufbau, noch das Handeln das darauf beruht - weder gewünscht noch also zu verantworten hat), die enormen Unterschiede in unserer Ausstattung (s.o.); und eine fast ebenso krasse Intransparenz zwischen uns und allen Bereichen in denen Entscheidungen teils weit über die daran Beteilligten hinaus getroffen werden (Regierungen, Behörden, Unternehmen und auch Universitäten und deren Labore).

Hätten wir Alle erstens das Wissen, um die von uns erforschten und entwickelten Möglichkeiten zur persönlichen oder sogar zur Veränderung der Spezies UND hätten wir Alle die Ausstattung zur freien Wahl, was ein-Es aus der Auswahl nutzt, dann wäre unsere Findigkeit kein Problem, sondern, was es im Besten Fall ist, eine Chance zur Erweiterung der Freiheit.

Leider, für uns Alle, lässt unser aktuelles soSein, für das wir - wie oben angedeutet - keinerlei Schuld tragen, weder die allgemeine Transparenz noch gar eine einigermassen gleich=wertige Ausstattung von uns Allen zu.

Somit ist uns bisher sowohl der Weg zum Frieden und einer wirklichen Selbst-Entscheidung, als damit auch zur Freiheit nicht möglich.

Das ist sehr Schade, weil alle Menschen das Potential dazu sind.
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So hübsch!
Aber keine Ahnung, was das ist?
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Poesie

Titel: Das Kapitalismus kann nicht "sterben"

Meine langjährige Beschäftigung mit dem Kapitalismus folgt dem persönlichen Erkenntnis, dass *ich nur etwas verantwortungsvoll und einigermassen gezielt ändern kann, das *ich weitestgehend begreiffe.

Alles andere ist Mutation, natürlich[es] Zufall oder blosse Notwendigkeit, also mehr oder weniger Zwang. Ob das auch auf das Evolution zutrifft, ist noch zu klären?

Dies ist eine weitere Bchäftigung mit einem Artikel von Wolfgang Streeck, deren ersten Fund - aus der F.A.Z. -, *ich am 26. März 2015, in den Luetzenich-Blog, eingestellt habe.

Vorab, erst eine Einschätzung zum Inhalt des Wortes "Kapitalismus", von *mir, die jedoch - wenigstens habe *ich davon keine Kenntnis - kein-Es so teilt. Für *mich ist das Kapitalismus ein vollkommen natürliches "menschliches" Konstrukt oder auch System.

Warum?; weil das Kapitalismus nicht so sehr Menschlich ist, als es eine natürliche Notwendigkeit ist, und das mit all seinen Ableitungen (Demokratie (einem nur wenigst versteckten neo-Feudalismus: wenigste Herr[inzwischen auch knapp 30% Frau]schen ÜBER die Mehrheit (Alle?) hinwegg), und den -ismen: Sozial-, Liberal-, Kommun-) und Verirrungen (gewähltes Diktaturismus, Anarchismus, Kommunitarismus, Mafianismus).

Da würde wohl erst einmal k[aum]ein-Es widersprechen, denn es wurde uns ja nicht von irgendwoher gebracht oder gar aufgenötigt, sondern wir haben diese Form des Handelns und Produzieren und Kommunizierens Selbst - aus uns heraus (also natürlich) -entwickelt.

Es ist langsam entstanden, aus einem Notwendigkeit heraus, aus uns Menschen heraus, gefordert auch durch die äusseren Umstände und Veränderungen, und zwischen uns hinein gesetzt, oder schreibe *ich besser: hinein getrieben?

Das Kapitalismus ist in keines seiner Ausprägungen (s.o.) ein Fremdkörper. Das Kapitalismus ist fast (äussere Umstände) ganz und gar Menschlich. So wie das Mensch ganz und gar Natürlich ist. So kann *ich mit Fug und Recht schreiben, das Kapitalismus ist ein natürliches menschliches DaZwischen-Handels-System.

Zu dieser Vorrede bin *ich gedrängt, weil auch im unten folgenden SZ-Artikel das Kapitalismus so behandelt wird, als sei es etwas uns Fremdes, etwas uns Menschen fremdes, das, wie schon im ersten Absatz unten anklingt, unabhängig von uns "sterben" könnte. Ja sogar sterben muss.

Für *mich hier ist das ein schauerliches Gedanke, weil das Kapitalismus, mit ein wenig Abstand - soweit das als mittendrinn daSeiender und mitHandelnder möglich ist? - betrachtet, einen ziemlich guten und umfangreichen Einblick in das Mensch-daSein gewährt. Was sind wir und wie sind wir Menschen "drauf" und wie stehen wir zuEinander, was halten wir vonEinander und was ist unsere Beziehung zur auch nicht-menschlichen AussenWelt?

Vielleicht sollte *ich zur Bestätigung und Verstärkung wiederholen, das Kapitalismus ist aus uns heraus entstanden, es ist ein menschliches (natürliches) System, in und mit dem wir auf Veränderungen in uns, mit uns und um uns herum reagiert haben und es auch im Moment tun. Das Kapitalismus ist eine Notwendigkeit. Punkt. So bewerte *ich das.

Es ist KEINE Vernunft-Entscheidung, es ist keine geplante Erfindung. Alle Kapitalismus-Kritiker (und Sie bedenken bitte, das Kritik hymnisches Lob genauso beinhaltet, wie derbste Ablehnung und DaZwischen auch nüchterne Analyse) und sogenannten Kapitalismus-Vordenker, von Adam Smith über Karl Polanyi, bis zu Wolfgang Streeck beurteilen unser DaZwischen-Handels-System im Nachhinein und aus jeweils persönlichen Haltungen heraus.

Das exponentielle Wachstum der Anzahl von Menschen um diesen kleinen Planeten herum, unsere mitwachsenden Bedürfnisse und unsere ebenso mit-gewachsene Bewusst-Heit (Aufklärung), von uns und dem, in das wir eingebettet sind, haben dieses System geformt und entwickelt.

Glaubt den ein-Es von Ihnen, dass es eine Alternative gab, mehrere Milliarden von Menschen zu versorgen und in Arbeit zu bringen und bei Laune zu halten und weltweit mitEinander zu verbinden?

Das aktuelle neo-Feudalismus, euphorisch Demokratie genannt, [Il]Liberalismus, Sozialismus[s?], Kommun..., Diktatur..., National..., Anarch..., Mafianismus, was fällt Ihnen noch ein, was gescheitert ist, oder noch scheitert? Ach ja, die Religionen und Monarchien.

Das hier ist keinerlei Verteidigung oder Schönfärberei des Kapitalismus, es ist eine persönliche Einschätzung. Wie weit oder besser: nahe, dieses das Wirklichkeit kommt, entscheiden auch die Leses mit.

Ja, das aktuelle Stand des Kapital..., unseres DaZwischen-Handels-, Produktions- und Kommunikations-Systems, das auch einen ziemlich tiefen Einblick in uns Selbst gibt, braucht Veränderung. Ist ja auch schon bisher in steter Veränderung, und ist ja auch nicht überall dasSelbe (wie ja auch alle Menschen jeweils verschieden sind [das war jetzt platt, oder?]) Ausformung.

Aber es scheint so zu sein, dass die zunehmende Technisierung (und unsere Abhängigkeit davon. Diese wiederum hat unmittelbar mit dem Folgenden zu tun:) und weiter zunehmende Anzahl an Menschen und engere Verbindung von uns Menschen und das stetig anwachsende Wissen von uns und fast bis an alle Grenzen des DaSein, sowohl ins Kleinste, wie auch das Grösste, dass all das schnellere und deutlichere Veränderungen fordert, als wir sie bis Jetzt liefern können.

Mit all dem obigen ist für *mich auch klar, dass unser DaZwischen-Handels-System keinen Gegner oder Gegenmodell hat, keine wirkliche Alternative. So wie auch das Menschheit keinen wirklichen Gegner kennt und hat (!!!), als lediglich Mensch-interne verschiedene Standpunkte und Haltungen, teils sehr weit auseinander gefächert allerdings.

Damit ist auch für *mich sicher, dass Viren, Löwen, Haie, Bakterien, Gifte und Katastrophen und andere auch tödliche Gefahren nicht Gegensätze des Menschen sind oder Alternativen, sondern "lediglich" natürliche Gefahren. Notwendig als Reizpunkte und Entwicklungs-Beschleuniger, auch wenn das wegen der Schmerzen und der Tödlichkeit erst mal schwer erträglich ist und scheint.

Langes "Vorab"-Ende
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Schaut nach baldigem Regen aus
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Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 19. März 2015, geschrieben von Andreas Zielke

Überschrift: Institutionell dumm

Untertitel: Die Frage ist nicht, ob der Kapitalismus stirbt, sondern wie. Gründe wären die Ausbeutung des Staates, der Krieg gegen das Klima, vor allem der Verlust des sozialen Fundaments. Die Elite isoliert sich. Der Rest darbt.

Mitten im wirtschaftlich boomenden Deutschland wirkt die Frage wie ein provokanter Scherz: „Wie wird der Kapitalismus enden?“

Das Ende unseres Wirtschaftssystems ist ausgemacht, es geht nur noch um das Wie. Ach so! Doch Wolfgang Streeck, der diese Frage in den Zeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik stellt, ist nicht nach Komik zumute.

Der Soziologe und emeritierte Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln zählt zu der Handvoll deutscher Experten der politischen Ökonomie, die auch international hohes Ansehen genießen. Wer Streecks jüngere Schriften kennt, vor allem das Buch „Gekaufte Zeit: Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus“, ist mit seiner kapitalismuskritischen Diagnose vertraut. Um sie ernst zu nehmen, muss man sich keiner doktrinären Weltsicht verschreiben. Selbst ein bekennender Marktliberaler wie der Publizist Rainer Hank rühmt ihn als „vernünftigen Linken“: „Der Mann, der heute so tief pessimistisch ist, ist kein Savonarola, der zum Kreuzzug gegen den Kapitalismus aufriefe“.

Zwischentitel:  Das System triumphierte über den Sozialismus. Nun geht es an sich selbst zugrunde

{Über den menschlich geMachten "Sozialismus" oder den "Kommunismus", einer natürlichen Diktatur, im lediglich roten Mantel, zu triumphieren, ist sehr leicht, denke *ich}

Ein Kreuzzug, und das ist Streecks aktuelle Pointe, hätte ohnehin keinen Sinn, denn in diesen Zeiten gibt es nur eine einzige Macht, die dem Kapitalismus wirklich gefährlich werden kann – das ist der Kapitalismus selbst. 

Während Streeck es in dem Buch von 2013 noch dabei belässt, den ungleichen Kampf zwischen Markt und Demokratie zu beschreiben, spitzt er jetzt seinen Befund radikal zu: So erfolgreich der Kapitalismus über alle seine bisherigen Widersacher triumphiert, über Sozialismus, Arbeiterbewegung, national-staatliche Demokratie, aber auch die Natur {Wenn, wie *ich oben vermutete, das Kapitalismus das durchschnittliche Verhaltens-Muster des Menschen ist, mit allen Abweichungen und normalen Verschiedenheiten}, so unaufhaltsam gerät er – der selbst keine Grenzen und kein Mass kennt – außer Kontrolle und macht vor seiner eigenen Substanz nicht halt. Wie Pyrrhus ruiniert er sich durch seine Siege selbst.

In der Tat ist es hilfreich, mit der Frage nach dem „Wie“ zu beginnen, bevor man klärt, ob es mit dem Kapitalismus wirklich zu Ende geht. Ein abruptes Verschwinden, gar eine leninistische Zäsur, eine Revolution, überhaupt ein neues wirtschaftliches Regime, das den Kapitalismus in einem Kraftakt ablöst – all das sind überholte Vorstellungen von einem Ende, die heute niemandem mehr einleuchten.

Viel plausibler ist, sagt Streeck, von einer Abwärtsspirale auszugehen, die der Kapitalismus selbst in Gang setzt und die ihm nach und nach seine Vitalität raubt. Auch wenn der Deformationsprozess sich noch lange Zeit hinzieht, hat er mit dem dynamischen Kapitalismus, wie er insbesondere in den Nachkriegsjahrzehnten im Westen zur Hochblüte gelangt ist, immer weniger gemein.

Was also könnte einen solchen Niedergang bewirken? In der sich seit den Siebzigerjahren steigernden Abfolge von Krisen, die bisher im noch längst nicht bewältigten Finanzcrash von 2008 gipfelte, kristallisieren sich nach Streeck fünf chronisch gewordene Funktionsstörungen heraus.

Jede für sich genommen ist folgenschwer genug, erst recht ihr Zusammenspiel: der dauerhafte Einbruch des Wachstums; die explodierende Ungleichheit; die Verarmung des Staates und die Ausbeutung der öffentlichen Güter; der Verfall der ökonomischen Moral; die globale wirtschaftliche Anarchie.

Die sechste, die ökologische Funktionsstörung streift Streeck nur am Rande. Erstaunlicherweise, denn wenn etwas den selbstzerstörerischen Charakter des Kapitalismus offenbart, dann gewiss auch der Unwille, die verhängnisvolle Klimaerwärmung aufzuhalten, die er durch seine karbonintensiven Produktions- und Konsummethoden befeuert.

Obwohl sich das Zeitfenster für eine wirksame Korrektur bereits zu schliessen beginnt, steigt der Treibstoffausstoss an und mit ihm die Katastrophen-wahrscheinlichkeit; für einige Regionen ist sie bekanntlich bereits zur Gewissheit geworden.

Die institutionelle Dummheit des „CO2-Kapitalismus“ ist phänomenal. Naomi Klein wendet es martialischer und spricht von dem „Krieg“, den der Kapitalismus „gegen das Klima führt“. Doch wenn schon, dann müsste es heissen, dass, er einen Abnutzungskrieg gegen seine physischen Bedingungen führt, also gegen sich selbst. {Und diese "physischen Bedingungen" sind die Menschen.}

Mögen viele noch eine Weile hiervor die Augen verschließen, so kann das bei den anderen Funktionsstörungen nur noch schwerlich gelingen. Ein schwindendes Wachstum zeichnet sich ab, seitdem die blendenden Zuwachsraten der Fünfziger- und Sechzigerjahre des letzten Jahrhunderts auf absehbare Zeit vorbei sind.

Trotz des Zwischenhochs, das die Neunzigerjahre noch erleben durften, geht es seither mit den Raten sukzessive bergab. Wenn es aber das Bewegungsgesetz des Kapitalismus ist, dass das eingesetzte Kapital, das ja stets als Kredit {also ein Glaubens-Akt.} zu verstehen ist, aus dem Kreislaufprozess im Schnitt mit Zuwachs zurückkehrt, bedeutet eine dauerhafte Stagnation eine gefährliche Bedrohung.

Zwischentitel: Trotz der Billionen an billigem Geld der Zentralbanken schwindet das Wachstum

Doch sie scheint, wie es exemplarisch die Untersuchung des Ökonomen Robert Gordon zur größten, der amerikanischen, Volkswirtschaft zeigt, sehr real zu sein. Gordons Prognose im Jahr 2012: Die amerikanische Wachstumsrate wird sich, nachdem sie jetzt schon durchschnittlich auf unter zwei Prozent gesunken ist, langfristig nur knapp über null einpendeln, bei etwa 0,2 Prozent. Auch die technologischen Schübe, selbst die so spektakulären IT-Revolutionen, das belegt Gordon, ändern daran wenig.

Wohlgemerkt, trotz der Billionen an billigem, nahezu kostenlosem Geld, mit denen die Zentralbanken die Märkte fluten wie nie zuvor, setzt sich der Wachstumsschwund auch in der Jetztzeit durch. Ist also doch etwas dran an der verstaubten These vom tendenziellen Fall der Profitrate, die übrigens nicht von Marx stammt, sondern schon Adam Smith und David Ricardo beschäftigte? Darüber lässt sich streiten, kaum aber über das Faktum.

Natürlich bezieht sich die bleierne Stagnation auf die Gesamtwirtschaft, sie schließt darum keineswegs aus, dass in der ökonomischen Elite, nicht zuletzt am Finanzmarkt überdurchschnittlich hohe Renditen erzielt werden. Das wiederum leitet über zur zweiten Funktionsstörung, der galoppierenden Ungleichheit.

Wie aberwitzig sich aber das oberste Prozent oder sogar das oberste Promille bei Einkommen und Vermögen der restlichen Bevölkerung absetzt, tritt seit Jahrzehnten zu Tage, zuletzt haben Thomas Piketty und seine Kollegen evidentes statristisches Material zusammengetragen.

Obwohl Hochrechnungen schon wegen schwer vorauszusehender demografischer und steuerlicher Effekte mit beträchtlichen Unsicherheiten behaftet sind, wird sich im Zweifel die jetzt schon extreme Polarisierung weiter verschärfen.

Die Konzentration des Ertragszuwachses an der Spitze der Gesellschaft {Das menschliche Gesellschaft als Pyramide? Mir ist vollkommen klar, dass das eine komplett übliche Formulierung und auch innere Vorstellung vom "Aufbau" und der Struktur von Gesellschaften ist. Mit den tatsächlichen Verhältnissen und dem tatsächlichen Aufbau auch von menschlichen Gesellschaften schielt dieses Bild / Vorstellung jedoch komplett vorbei.} wirft aber nicht nur demokratische und ethische Probleme auf, sie betrifft den Kapitalismus selbst.

Allem Anschein nach löst er sich von seinem sozialen Fundament. Ein Paradox? Spätestens hier stellt sich die Frage, was eigentlich unter „Kapitalismus“ zu verstehen ist. Streecks Definition: „Der Kapitalismus ist eine moderne Gesellschaft, die ihre kollektive Reproduktion als unbeabsichtigte Nebenwirkung individuell rationaler, kompetitiver Profitmaximierung zum Zweck privater Kapitalakkumulation sicherstellt – vermittels eines ,Arbeitsprozesses`, der privates Kapital mit kommodifizierter Arbeitskraft kombiniert, um so die Mandeville‘sche Verheissung der Verwandlung privater Laster in öffentliche Güter wahr werden zu lassen.“

{Was für ein komplett idiotischer Satz. Verzeihung Herr Streek, aber erstens können im besten Fall vielleicht 0,01 Promille des Menschen diesen Satz lesen und halbwegs erkennen was damit gemeint ist (deswegen das "idiotisch", abgeleitet von der griechischen Urbedeutung) zweitens ist diese Erklärung / Schlussfolgerung falsch. }

So zynisch es klingt, dass „die kollektive Reproduktion nur eine unbeabsichtigte Nebenwirkung“ des kapitalistischen Marktes ist, so klar ist, dass genau dies seine ungeheure Leistungsfähigkeit begründet: Das ökonomische Gewinnstreben ist von sozialen Rücksichten freigestellt.

Nur so konnte der Kapitalismus zu der historisch beispiellosen Wachstums- und Wohlstands-maschine werden, die wir kennen. Aber genau deshalb ist auch die oft beschworene Behauptung, die Wirtschaft sei dazu da, den Menschen zu dienen und nicht umgekehrt, nur richtig, wenn und soweit es gelingt, den Kapitalismus zu „domestizieren“ und dem Gemeinwohl unterzuordnen. Von sich aus tut er es nicht und soll es ja auch nach seiner Prämisse nicht. Seine Kontrolle kann stets nur von aussen kommen.

Seit geraumer Zeit aber sind die hoheitlichen oder auch die zivilgesellschaftlichen Domestizierungskräfte schwächer und schwächer geworden. Und in dem Masse, in dem sich der Kapitalismus aber wieder von seinen politischen, sozialen und moralischen Auflagen und Bindungen befreit, wird die Gemeinwohlunterstellung zur Fiktion.

Über die Ursachen, die zu seiner „neoliberalen“ Entfesselung geführt haben, zerbricht sich inzwischen die halbe Welt den Kopf. Auf was es aber hier ankommt, ist, dass der Kapitalismus viel weniger als üblicherweise gedacht auf die Allgemeinheit angewiesen ist. Er kann seine Profitabilität ohne Weiteres auch insular entfalten, in begünstigten sozialen Segmenten. Nichts an seinem Prinzip zwingt ihn zur Inklusion der ganzen Gesellschaft.

Im Gegenteil, die Rendite steigt, wenn sich derselbe Ertrag auf wenige Köpfe verteilt. Darum entspricht es durchaus seiner Logik, sich zum eigenen Vorteil auszugrenzen, eine Art ökonomische Sezession. Der große Rest der Bevölkerung wird nicht überflüssig, aber doch in eine – was Produktivität und Gewinnabschöpfung betrifft – zweitrangige und immer prekärere Rolle abgedrängt.

Zwischentitel: Je niedriger die Preise sind, desto niedriger fällt auch die Entlohnung aus

Obendrein machen sich die Bürger in dieser abgedrängten Mehrheitssphäre, in der sie ökonomisch vor allem die Doppelrolle als Arbeitskräfte und Konsumenten einnehmen, das Leben selbst schwer: Je niedriger die Preise sind, die sie als Konsumenten zu zahlen bereit sind, desto niedriger, desto flüchtiger kann die Entlohnung nur ausfallen, die sie als produzierende Arbeitskräfte erhalten. Damit spielen sie dem Exklusiv- oder Elitenkapitalismus in die Hände – als seien sie seine Komplizen und seine Verlierer zugleich.

Schwer vorzustellen, dass dieses Wirtschaftsmodell auf Dauer überlebens-, geschweige denn gesellschaftsfähig ist. Dabei sind die weiteren von Streeck angeführte Funktionsstörungen noch gar nicht einbezogen. Sie machen die Sache, so viel steht auch ohnedies fest, nicht besser.
Ende SZ-Artikel

🤡

Samstag, 13. Mai 2017

Vom Selbst-Hass in der GrundSicherung

Titel: Eine Wand der Selbst-Ablehnung

Aufzeichnung einer "Konversation" in fb.

Auf einen Text zu einer allgemeinen Grundsicherung schrieb ein MitMensch in etwa, dass -Es nicht bereit sei, all die Faulen und Trägen - die dann unweigerlich zu Millionen das Ergebnis einer Grundsicherung sind - zu finanzieren von seinem Geld.

Darauf schrieb *ich provozierend: Auch Sie haben leider nicht erklärt bekommen, wie die aktuelle Wirtschafts- und Gesellschafts-Ordnung funktioniert. Das geht deutlich aus ihren "Argumenten" hervor. Auch Sie werden nur von ihrem normalen tierischen Neid aufgeregt, und folgen ansonsten brav den Ausschluss-Programmen und Denunzierungen, der sehr sehr sehr wenigen Profiteure dieses Arbeits-Beschränkungs-Systems. Brav.

Aber Fakt ist: Arbeit darf in diesen System NIE - ich wiederhole: Nie! - für Alle daSein. Nie. Das System verlangt das. Reichtum für Wenigste, Auskommen für Viele, und Armut für etwas weniger als diese Vielen.

Das aktuelle System beschränkt Arbeit, überall. Öffnen Sie die Augen, statt blindlings zu überLeben und den billigen Vorgaben und grotesken Argumenten einer uralten Macht- und Hierarchie-Ordnung einfach zu folgen.

In welchem bisherigen menschlichen Massen-System (wir Menschen erLeben nicht mehr in klein[st]-Gruppen!) gab es je auch nur annähernd Voll-Beschäftigung?
Nirgends.

Eine allgemeine Grundsicherung ist ein Fortschritt, ist eine Verbesserung steinalter ungerechter sozialer Ordnungen und es ist ein Zeichen wechselseitigen Respekts.

Das alte System ist am Ende. Merken Sie das nicht?

UmWelt gibt es bald nicht mehr, MitLebeWesen werden zu tausenden vernichtet, das Klima gerät aus dem Gleichgewicht und wir sind bald 9 Mrd, in einem endlichen Planeten.
Und wir sollen so weiter machen!?

Interessiert Sie nicht. Ich weiss. Auch Sie sind wohl nur da, um ein wenig Staub aufzuwirbeln, Spass zu haben, irgendeinen Job brav zu tun, etwas zu pöbeln und dann hopp ins Grab, als wär nie was gewesen. Toll. Super. Aber hören Sie auf unausgegorenen Unfug zu verbreiten. Danke. 

Die Antwort des MitMenschen war: "Lesen Sie eigentlich ihren Verschwörungsmist selber, oder ist es nur Arroganz, die sich hinter Ihren Ausführungen versteckt? Und die Überbevölkerung werden Sie wohl nicht mit Geschenken an die Faulheit bremsen können, es wird wohl eher das Gegenteil eintreffen. Leben Sie eigentlich in einer Scheinwelt, oder dreschen Sie einfach nur gerne Phrasen? Sie sollten mit Menschen aus der reellen Arbeitswelt Kontakt haben, dann würde Sie wohl nicht so eine linken Müll schreiben."

Und einen MitKommentar fragte -Es: "Wo kommt denn das Geld her, wächst das auf Bäumen?"

Tja, die Provokation hat gewirkt.

Darauf *ich: Wo das Geld herkommt? Ob es auf Bäumen wächst?


Das Geld aus Papier, war zumindest mal in Bäumen. Ist quasi aus Bäumen heraus gewachsen. Aber inzwischen wird Geld fast zu 90% aus Bits - also elektronisch - erzeugt. Als Bank-Angestellter im Kredite-Bereich könnten Sie das täglich mit einem Knopfdruck selbst erLeben. Plopp, schon sind z.B. 10.000.000 € erzeugt.

Sie scheinen wirklich keine Ahnung zu sein, was Geld ist und wie leicht es erzeugt und vernichtet ist. Aber gut, das hatte *ich ja schon aus ihren Pöbeleien entnommen, dass Sie brav den Angst- und Droh-Programmen der wenigen Reichen und Mächtigen folgen, die natürlich keinerlei Interesse haben, ihre gewaltigen Vorteile und Reichtümer und / oder ihren Einfluss (Macht) mit Allen zu teilen.

Deshalb gibt es ein Milliarden-Heer von Abhängigen und Bediensteten in Wirtschaft und Politik, die dieses Vorteils-System für nur wenigste mit jedem Mittel beschützen, auch mit Menschen wie Ihnen, die zwar kaum Wissen was läuft, aber vielleicht genau deshalb dieses System für "Alternativlos" halten. Getreu all der wenigen Profiteure des uralten Systems.

Ich bin kein Linker und kein Mitter und kein Rechter. Ideologien sind *mir zuwider. Ich möchte verstehen und begreiffen, was ist.

Und dazu zählt auch unser Umgang im gemeinsamen MitEinander, und dieser Umgang ist eine Katastrophe. Nicht nur gegen uns. Aber das führt nun zu weit.

Darauf -Es: "Was für ein verschwurbelter Müll."

Tja, das muss * ich so stehen lassen.

Ein ander-Es (Nr. 2) schrieb: "Ein Existensrecht ist das Recht zu existieren, also dass Dir niemand etwas antun kann. Daraus abzuleiten, dass dieses Recht auch dazu führt Ansprüche an die, die Dich existieren lassen gleichsam die Forderung nach deren Unterstützung abzuleiten, ohne im Gegenzug selbst etwas leisten zu müssen, erschließt sich mir nicht. Für Kranke, Behinderte, Alte, also Menschen die "nichts" "mehr" leisten können oder nie konnten, sehe ich das solidarisch natürlich anders. Aber was daran solidarisch sein soll, dass andere für "jene Empfänger" arbeiten sollen, weil irgendeiner muss ja was machen, verstehe ich nicht."

Darauf *ich, wiederum etwas provozierend (*ich weiss nicht, wie *ich das abstellen kann, *mich immer getroffen zu spüren von solchen Kommentaren, obwohl *ich damit überhaupt nicht gemeint bin!?): Auch Ihnen sei geschrieben, dass Sie und wir Alle, noch in einem System erLeben, das Arbeit für Alle nicht vorsieht und daher behindert. Das aktuelle politische und ökonomische System ist ein Selbst-Beschränkungs-System.

Die "Bildungspolitik" ist dem angepasst, deshalb ist der Refrain: nimm anderen soviel wegg, wie du kannst, bereichere dich gnadenlos und achte niemals auf deren Schicksal oder darauf, dass dieser Planet und dessen Ressourcen endlich sind.

Das Mantra der aktuellen Ordnung, ist das aller Fahrad-Fahr-Es: nach "Oben" buckeln, nach "unten" treten. Das zu ändern, braucht auch die Versorgungs-Sicherheit für Alle MitGlied-Es im gemeinsamen daSein, und kein jämmerliches Befehl und Gehorsam und keine Elite ("oben") und keine Unterschicht mehr, sondern die wechselseitige Anerkennung der gemeinsamen soooo kurzen RaumZeit als Mensch, mit all dessen Risiken und Chancen.

Und noch mal, *ich bin fern jeglicher Ideologie, dieser alte Gedanken-"Schrott" interessiert *mich nicht.


Ein dritt-Es fragte: "Sie schreiben da "Arbeit darf in diesen System NIE - ich wiederhole: Nie! - für Alle daSein. Nie. Das System verlangt das." Dieser Normativ ist mir in 10 Semestern VWL nicht untergekommen. Ich befinde mich noch in dem Irrtum, dass Arbeitslosigkeit keine Steuergröße ist, lasse mich aber gern belehren. Geben Sie mir einen Tipp, woher Sie das haben?"

Darauf *ich: Ich kann nur wiederholen: noch nie gab es in aktuelleren industrialisierten Massen-Gesellschaften Vollbeschäftigung - von Nachkriegszeiten, also Katastrophen und deren Folgen abgesehen -, das aktuelle System verlangt / provoziert Arbeitslosigkeit in Wellen.

Und das ist kein nationaler Effekt. D mag momentan ein Arbeits-Hotspot sein, aber genau deshalb fehlt andern Orts Beschäftigung. Fachbücher von BWL und VWL mögen das Paradies versprechen, allein, das ist es jeweils nur für etwa 1% des Menschen, oder etwas mehr (<9%).

Der grosse Rest, von inzwischen über 7,5 Mrd. profitiert etwas von diesem Reichtum, und Macht Politik oder Management oder Behörde, aber die Meisten müssen dafür schuften, oder können gerade für Ihr überLeben sorgen, oder haben Nichts. Das sind die aktuellen Fakten.

Und je mehr Maschinen mit Programmen und Fähigkeiten ausgestattet sind, um Menschen zu entlasten oder zu ersetzen - was ja gerade der grosse Renner ist -, umso mehr verdienen nur sehr wenige an dieser Entwicklung, was ja vielleicht auch der Hintergrund dieser Alternativlosen (!!) technischen Raserei ist.

Nicht das Mensch und dessen Notwendigkeiten und Bedürfnisse, wird durch die Massen-Tierhaltung des Menschen befriedigt, sondern vielmehr ein evolutionärer Wettbewerb erLebt dadurch einen Sieg (=Weiter-Entwicklung) - vielleicht von künstlicher Intelligenz in autonomen Maschinen - und einen Verlust. Den von menschlicher Lebendigkeit und dessen fast völlig ungenutztem Potential.
Vielleicht?

Ja, die Lehrbücher der aktuellen Sozial- und Wirtschafts-Ordnung sind voll von tollen Berechnungen, Statistiken und süsser Versprechen, das Realität ist eine andere, und das wird sich auch nie an die mehr oder weniger Phantasie der Leerbücher anpassen (können). Diese Leehrbücher vollziehen lediglich nach, was Menschen tun, und versuchen (!) daraus Regeln und Prinzipien des Handelns zu entwickeln, sogar mit dem Ansatz der Zukunfts-Bewältigung.
Bislang in allen Bereichen vergeblich. Sogar die passende Bewertung der Vergangenheit und des Jetzt gelang / gelingt nie.
Warum?

Wahrscheinlich, weil das Mensch das Mensch nicht kennt. Weil wir kaum wissen - oder nichts davon? -, aus was wir sind, wo wir sind, wie wir sind, was wir können (Potential), was wir dazu brauchen und und und ... Bislang stümpern wir so mehr oder wenig erfolgreich dahin und zerstören dabei mehr, als wir Gutes schaffen.


Eine allgemeine Grundsicherung wäre ein starkes Signal und eine notwendige Änderung in und zwischen uns, um die momentane unbewusste und ungebremste Raserei in Richtung ? zu bremsen, und gemeinsam zu bewerten Was Ist? und gemeinsam zu entscheiden, was mit uns Menschen werden kann oder sogar soll.
Selbst-Entscheidung, statt gewohnter Fremd{Selbst}-Bestimmung, durch evolutionäre oder familiäre oder sonstige Vorgaben.


Aber das werden wir uns wohl nicht gönnen, solange die meisten Menschen es schon ablehnen eine GrundSicherung für Alle zu schaffen, und somit die Sklaverei Light mit gewalttätigem Eliten-Schutz als das einzig Menschen-mögliche festhalten wollen müssen.


Bibel und John Steinbeck: "Denn Sie wissen nicht, was Sie tun".

Bildungs-Notstand. Und k[aum]ein-Es (Mensch) möchte diesen Notstand ändern. Alle Politik behindert oder verhindert Wissens-Vermittlung und sonstige Aufklärung massiv. Hier in EU etwas weniger, aber die Bildungs-Einrichtungen sind zum aller grössten Teil von schlechter Qualität und die bauliche und technische Ausstattung von Vorgestern, die Toiletten und Heizungen ein einziges Greuel. Das sind aktuelle Fakten des aktuellen menschlichen Handels- und Argumentations-Systems, genannt Kapitalismus.
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Poesie

Titel: Vom {un}heimlichen Selbst-Hass?

Die allermeisten Menschen scheinen an einem enormen Selbst-Erkenntnis-Mangel zu leiden. Sie wissen nichts vom Aufbau und der Funktion, den Bedürfnissen und Trieben, die einen Menschen erst lebendig machen und auch das Verhalten mitsteuern.

Alleine die immer und überall wiederholte Phrase vom "denkenden" Computer!? Eine dumme Metapher, ein so verständnisloses Bild, Verzeihung!

Was ist Denken?

Auf jeden Fall niemals das, was in einer Maschine (Roboter, Smartphone, PC, Aufzug, KfZ, Rasierapparat, ...) abgeht, wenn es rechnet.

Wir vermenschlichen unsere MitLebeWesen, indem wir Hunde "lächeln" lassen oder Katzen "stinkig" sind, oder Spinnen auch Verärgerung unterstellen.

Was bei diesen MitTieren fast zutrifft, weil Diese nun mal ähnlich aufgebaut sind und reagieren, ist bei Kunststoff- und Metall-Kisten, die nur mit elektromagnetischer Kraft enorm schnell rechnen, nicht im Mindesten stimmig.

Menschen wie Computer zu behandeln, indem Menschen andere Menschen auffordern, wie Maschinen zu handeln, ist unerkannt gruselig (s.o. Was wissen Sie, vom Selbst, warum Sie tun, was Sie tun und tun müssen?) und folgt lediglich dem uralten Hierarchien- und Macht-Modus, dass das meiste Mensch irgendwo "unten" da[zu]Sein hat, während ein paar wenige Menschen es sich "oben" gemütlich machen.

Aber da wir einander weder im Selbst noch in anderen Selbst irgendwie auskennen, können die üblichen Untertanen fordern, dass Menschen wie Maschinen zu funktionieren haben; Abends den Stecker ziehen, Morgens Kaffee kochen lassen.

Wahnsinn, wie Eng wir das jeweilige Selbst empfinden und das Menschheit auch in dieser Ängstirnigkeit und blossen Funktions-Tüchtigkeit behalten wollen müssen!

Keine Idee zur Nutzung unserer Potentiale / Anlagen für Verantwortung, für Aufmerksamkeit, für Phantasie, für Respekt und Freude.

Nein, das Mensch kniet vor einer Maschine, völlig überwältigt von dessen Geschwindigkeit und Winzigkeit und vielleicht ästhetischen Form, und will wie diese Maschine sein und funktionieren.

Warum sind wir fast Alle, fast verzweifelt, dabei, uns abschaffen zu müssen, als lebendige Wesen, warum verfluchen wir fast schon unser soSein als Menschen?

Ist das ein Ergebnis von UnWissenheit?
Vielleicht?

Ein Ergebnis völlig unangemessener Wissens-Vermittlung und Selbst-Auf- und Erklärung? Kann sein.

Ein Ergebnis fast vollständiger Fremd{Selbst}-Bestimmung durch evolutionäre Prozesse in uns, die so etwas wie Selbst-Erkenntnis und Selbst-Bewusst-heit eher behindern als fördern, weil zu Bewegungs-Aufwändig?

Wenn wir nur endlich anfingen wirklich zu denken, und nicht nur [be]rechnen müssten und fremden Vorgaben folgten.

Wenn wir demgemäss auch aus ei nan d er halten würden, was aus ein an der ist. Menschen denken, im besten Fall.

Maschinen - egal wie diese im Einzelfall heissen - rechnen. Von menschlichen Programmier-Es befohlen und vielleicht sogar kontrolliert.


Poesie Ende

Dienstag, 6. September 2016

Intelligenz Fragen?

Selbst-Erkenntnis Nr. 999.

Poesie

Von das Kraft des gravitätischen Masse

Von 1.000 Menschen, die *ich im bisherigen erLeben kennen gelernt habe, war .999 Menschen eigentlich alles wurscht.

Nicht dass diese .999 Menschen auch etwas gut oder schlecht fanden, aber das waren jeweils nur Banalitäten.

Für etwas mehr als Persönliches und günstigen Fan-atismus war nie RaumZeit.

Alles nur etwas darüber hinaus, wird stets ander-Es überlassen, die, weil auch .999 damit noch stets überfordert sind, und sich deshalb auf die Förderung und Pflege des Persönlichen und des Status konzentrieren.

So war das stets.
Und *ich bin genauso.
Auch *ich bin eins von .999!
Das ändere *ich gerade aktiv.
Ich bin bald eins von dem kargen Rest.
Warum? Weil es mehr Freude erregt.
Vom Spass der .999 bin *ich satt.

Ende Poesie
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LeseEcke am frühen Abend
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Frage: Was ist Identität?

Was füllt ein Selbst erkennbar und verschieden zu anderen Selbst aus?

Eine stets wachsende Zahl von Menschen fragt das, nicht nur vor dem Spiegel, auch in tausenden von Praxen, Events, Kursen und Literatur und ...

... in Zeitungen. :-)
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Erschienen in der F.A.S., am 04. September 2016, Feuilleton, von Mark Siemons.

Überschrift: "Bleibt Deutschland?"
Untertitel: "Der Wille zur Identität ist wieder da. Was steckt dahinter?"
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Wird auch in Europa gespielt
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PoeSophie

Titel: Vier kurze BlitzGedanken zur vielleicht dahinter stehenden Intelligenz

Reaktion auf eine Folge der WDR Sendung "Quarks", mit dem Thema Intelligenz

1. Tag:

Woher nehmen Sie den Beweis von "Intelligenz" beim Menschen?

Was ist Intelligenz? Ist das nicht komplett ungeklärt?

Was könnte intelligent sein? 

Der Versuch einer persönlichen Klärung:
Was tut das Mensch mit einer endlichen und wohl einmaligen Bio- und GeoSphäre, in den ansonsten fast endlos unfreundlichen (für zelluläre LebeWesen) WEITEn des DaSein? Intelligent?

Was tut das allermeiste Mensch mit absolut gleich=wertigen Menschen z.B. nur etwas anderer Hautfarbe oder Sprache? Dann brauchen Menschen plötzlich Jahrhunderte der "Integration"?

Was tut das Mensch den Mit-LebeWesen in dieser Einmaligkeit im Universum an? Intelligenz?

Was könnte das sein? Rücksichts-losigkeit vielleicht? Anmassung? Selbst-Blindheit etwa?
Und all das technische Brimborium und kilometerhohe Häuser und Flüge zum Mars? Intelligenz? Und all die Armut, und Vermüllung von Meeren und UmWelt, die täglichen Morde und Ignoranzen. Intelligent?

Dann ist menschliche "Intelligenz" wohl nur die niedrigste und geringste Ahnung von möglicher Klugheit. Blosses ÜberLebens-Mittel, mehr nicht, ohne Rücksicht auf Verluste.
Und damit wollen wir Maschinen ausstatten?

Na, Danke!

2.Tag:

Intelligenz?

Intelligenz ist vielleicht lediglich eine Spanne oder Messlatte, aber sicher keine Einzel-Fähigkeit oder Fertigkeit, wie Sehen, Sprechen und Gehen Fertigkeiten sind.

Grundlegendes: Jedes LebeWesen, gleich ob EinZelliges oder sehr vielfältig aufgebaute LebensForm, ist Mangel-Wesen! Braucht zum Selbst-Erhalt {Innen} also das Aussen.

Intelligenz könnte also eine Summe sein, die misst, wie diese LebensForm erstens den jeweiligen Mangel ausgleicht, zweitens, bei sozialen LebeWesen, wie Es in das jeweilige UmFeld eingebettet ist (also das soziale Bereich), und drittens, was eine -- auch einzelne -- LebensForm aus den gegebenen Anlagen (Potential) heraus entwickelt.

Intelligenz wäre also keine Fähigkeit, sondern eine Bewertung des Umgangs mit Fähigkeiten. Mangel fordert Mangel-Ausgleich, sonst Sterben. Das ist Natur.

Menschen, als natürliche LebeWesen sind sehr vielfältigem Mangel ausgesetzt. Das Natur war nicht sparsam damit, auch uns Menschen durch "Verweigerung" kräftig heraus zu fordern.

Intelligenz ist vielleicht eine Art Gradmesser, wie eine Spezies mit diesen Herausforderungen des DaSein umgeht?

Wie fiele wohl diese Bewertung für uns Menschen aus?

Was Maschinen angeht, ist eventuell an obigem schon angedeutet, was diesen fehlt, um jetzt schon deren "Intelligenz" messen zu können, um überhaupt schon von Intelligenz im Zusammenhang mit Maschinen verhandeln zu können.

Wenn es eine Skala von 1 - 10 gäbe, an der Intelligenz gemessen würde, je höher desto fitter beim Lösen von Herausforderungen, die das Natur an einzelne und ganze Spezies stellt, wo wären wir Menschen im Durchschnitt inzwischen angekommen?

Immer mit eingerechnet, dass das erdmondliche Geschehen eine Gemeinschafts-Veranstaltung ist, in der das Mensch-daSein lediglich eine von Billionen ist, und auch mit allen Mit-LebeWesen verbunden ist. Auch wenn das kaum ein-Es (ein Mensch) fühlt, oder gar spürt. Was aber bestimmt ein wichtiges Kriterium für Intelligenz ist.

0 - 10. Wo ist das Menschheit in etwa. Und bitte mit beurteilen, dass wir das natürliche Potential bisher vielleicht kaum nutzen! Auch wenn wir jetzt schon fast alles davon auf Maschinen aus- oder ablagern wollen müssen.

3. Tag

Selbst-Erkenntnis Nr. 952

Titel: Intelligenz ErLebnisse

Anders Breivik ist intelligent.
Da "künstlich" unser Begriff für "von Menschen Geschaffenes" ist, enthält alles Kunst und Künstliche fast nur Menschlichkeit.

Napoléon war intelligent, die KriegsOpfer gehen in die Millionen. War Adolf Hitler intelligent? Ja. Millionen und AberMillionen getötete Menschen. War Albert Einstein Intelligent. Ja. Brilliante Erkenntnisse.

Künstliche Intelligenz?

Ist also Menschlichkeit eingedampft auf das Rechnen mit 0 und 1 und ein paar logische Operatoren. Und jede Menge Un-Gewissheiten und Un-Wissenheit, fast ohne Folge-Abschätzung in ziemlich robuster Konstitution. Wir Menschen wissen kaum etwas von uns, wir raten herum und hauen dabei weiter kräftig auf einander und auf die Umgebung ein. Das ist Fakt.

Vielleicht wollen wir uns deshalb an Maschinen und deren überragende "Intelligenz" ausliefern? Weil wir Selbst so wenig wissen wollen können dürfen, oder so? Und auch eigentlich gar nichts mehr Selbst tun wollen können dürfen müssen! Sollen Maschinen für uns Denken und Handeln.

Künstlich = Menschlich.

Wieviel des Intelligenz des DaSein steckt dann noch in KI? Wieviel davon ist beim "Umweg" durch das Mensch-daSein verloren gegangen?

Das Mensch tut einfach, muss tun, muss! Ohne dass je ein Mensch wirklich wüsste, warum -Es (das Mensch) ist, warum es tut, was -Es tut, was dieses Tun für Konsequenzen hat und für was / wen?

Dass wir etwas tun müssen ist klar.
Und dass dabei vieles Wichtige und Förderliche dabei war, auch.
Gefährlich ist, dass wir fast "blind" dafür sind unsere Gesamt-Ausstattung anzuerkennen; fast ablehnen, unsere Herkunft und Verbundenheit anzuerkennen. Wir Glauben. Meist irgendwas sehr Phantasie volles, mit kaum Wirklichkeit drinn. Wollen z.B. nicht anerkennen, dass wir Bewegungs-Wesen sind, die ohne Bewegung ziemlich bald ...

Gestalten aber das UmWelt und das Gesellschaft mehr und mehr so, dass kein Grund zur Bewegung mehr vorhanden sein wird. Wir wollen bewegt werden.

Wir "opfern" uns der Trägheit.

Wieviel Trägheit und Selbst-Ignoranz steckt in das Intelligenz? Jede Menge.
Statt inne zu halten, als Menschheit, und uns gemeinsam zu befragen und aufzuklären, was ist, und wie es für uns Erdmondliche und diesen einzigen für uns möglichen ErLebens-Platz weiter gehen könnte, schludern wir zwanghaft in irgendwas hinein, was wir weder voraus ahnen, noch gar wählen konnten.

Fremd-Entscheidung. Fremd-Bestimmt-daSein, das ist Menschlich.

Und all das steckt auch in KI.

Ob wir das wollen, das fragen wir einander nie. Wirkliche / Stimmige Selbst-Erkenntnis enthält wenig Phantasie und wenig Glauben und keine Erwartungs-Haltung, aber oft viel offenmündiges Erstaunen mit Schrecken.

Oder?

4. Tag

Das Intelligenz in *mir fragt:
Was hindert uns Menschen, den gegenseitigen Gewalt-Zwang, dem wir bisher fast blind nachgeben und folgen, zu dämpfen?

Durch z.B. intelligente AusGleichs-Massnahmen, wie die deutliche Erhöhung des Wissens {Bewusst-Heit} in JEDEM Menschen. Nicht nur, wie seit "immer schon", nur für ein paar wenigste.

Vielleicht mit einer Aufhebung der üblichen jedoch verängstigenden und GEGENseitig ausschliessenden INtransparenz im gemeinsamen MitEinander?

Wir könnten Einander auch eine sichere erLebens-lange Versorgung garantieren. Mit allem, was ein Mensch dazu braucht; es ist genug dafür vorhanden, nur eben bislang auf Haufen, die jeweils nur für sehr wenige zugänglich sind.

Das Intelligenz fragt *mich auch, ob einer ENDLICHEN und einzigen ÜberLebens-"Insel", wie das Erde-Mond eine für uns erdmondliche Lebendigkeit ist, ungebremste Vermehrung gut tut und ist?

Da steht dann auch unser Sex-Zwang {Trieb?} auf dem Prüfstand. Bei Allen!
Das Intelligenz, zumindest das Intelligenz, das zur Klugheit und Freiheit hinneigt, stellt so einiges menschenübliche in Frage.

Das tut es, weil es weiss.

Es weiss von vielen Forschungs-Ergebnissen, es weiss von unserer Findigkeit (ein Teil des Intelligenz oder Alles?) auch komplexeste Herausforderungen zu meistern.

Z.B. Verteilungs-"Probleme". Bessere Verteilung braucht unser Wissen und unsere auch technischen Erkenntnisse.

Dabei geht es auch um Nahrung und Freundlichkeit und die Zusicherung von Frieden, statt aggressivster menschen-üblicher Gewalt-Konkurrenz.

Aber noch wird das Intelligenz fast einschliesslich zur Ausschliessung genutzt; zur Be- / Verhinderung von persönlicher Freiheit und friedlicher Gemeinsamkeit und damit entgegen des ErWeiterung der Selbst-Entscheidungen jedes Menschen.

Noch sind auch wir Menschen fast völlig beHerrscht von uraltem Gruppen-Druck und RangK[r]ämpfen. Einem inzwischen unsinnigem Mangel-Druck, und natürlich dem fast alles (auch den Selbst-Erhalt) überragenden Fortsexungs-Triebzwang.

Da uns dieses uralt-Verhalten so dermassen beschäftigt und auf Trab hält -- und jährlich Millionen viel zu früh getötete und gestorbene Menschen verursacht -- bemerken die Allermeisten nichts davon, was wir mit uns und dieser einzigen Heimat so "nebenbei" machen.

Das Intelligenz wird bisher komplett überwiegend zu Domestikation, zur gegenseitigen Bedrohung und KleinTier-Haltung und zur Aufrechterhaltung einer grotesken Angst (Blockbuster, Krimis, "Fremde/s" ...) genutzt.

Das Intelligenz, das zur Klugheit hinneigt und zur Freiheit wird alltäglich bedroht und beschnitten (Transparenz, Medien, Soziales und eine GruppenGrenzen überschreitende Solidarität).

Intelligenz-Frage: Was wird immer kleinst gehalten, und auch dabei noch gekürzt, wenn es ums Verteilen von gemeinsamem Vermögen geht? (Worauf -- wie selbstverständlich -- stets nur ein paar Tausend von Milliarden Zugriff haben) Wissens-Vermittlung z.B., oder auch alle das Soziale und das friedliche Kommunikation und Konflikt-Lösungen stärkende Einrichtungen und Engagements.

Gekürzt wird seltsamerartig stets das was Allen nützt. Das ist auch Intelligenz, genau immer das zu wählen, was den Meisten schadet, oder?
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Titel: Die Geschichte eines scheuen Rehs

Das Argument gegen geförderte Solidarität und gesellschaftliche Förderung von Sozial-Projekten z.B. zur Armuts-Verhinderung und zur Verbesserung der Kommunikation in Bezirken, das Argument gegen mehr Bildung, überhaupt fast gegen alles Förderliche und Sinnvolle, wie z B. auch WohnungsBau ist: kein Geld.

Dafür zumindest ist nie Geld und politisches Engagement vorhanden. Denn, dass mehr als genug Geld vorhanden ist, kann bald auch die geschickteste und ignoranteste Politik nicht mehr verbergen.

Bin gespannt, wie das politische Personal und die paar Profiteure der Massenware Geld diese Unmengen verstecken werden?

Und wie das Geld verwendet wird?

Denn eins ist auch klar, zum Vorteil von Allen und zur Förderung von Aufklärung und damit einem Mehr an Aufrichtigkeit und Gewalt-losigkeit wird das VIELE VIELE VIELE Geld nicht verwendet. Dazu ist es zu wertvoll, für uns Menschen. :-)
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Die Überschrift ist aus der F.A.Z. vom 03.09.2016, Wirtschafts-Teil
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Andere LeseEcke gegenüber
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Titel: Ist das Mensch ein Tier?

Die Reaktion auf eine nächste Meldung, dass nur sehr sehr wenige sehr sehr reich sind, und das Masse des Politik diese Vermögens-Verteilung auch mit Gewalt stützt und schützt.

Meine Frage: Sind die Wahlerfolge der AfD auch dadurch verursacht?

Leider entlädt sich die Unzufriedenheit der absoluten Mehrheit, und das Gefühl deutlich missachtet und zu kurz zu kommen, nicht gegen das, diese Un-Gleichheit und Freiheits-Beraubung (wenig Vermögen schränkt Freiheit deutlich ein) verlangende Prinzip und Gesellschafts-Struktur, sondern gegen die jeweils "Fremden". Übersprungs-Handlung[en], nennt das Biologie das.

Also gegen die daran Unverantwortlichen.

Eine Antwort auf obiges in einer Kommentarspalte lautete: 'die AFD ist bis auf ihre Polemik noch eine schlimmere Reichenpartei.'

Das haben Übersprungs-Handlungen so ansich, es trifft stets die "Falschen" und es hilft auch immer den "Falschen".

Sie haben wohl auch erkannt, dass diese Entwicklung eine logische Folge des weltweiten menschlichen Gesellschafts-Systems ist.

Insofern sind die "Richtigen" wir ALLE, die diese normale Gesellschafts-Struktur und Hierarchien als "Alternativ-los" erachten und deswegen (fast) niemals etwas anderes wählen würden, als immer die üblichen.

Also wie fast schon immer. :-)

Oder?

Dazu eine:
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Baseball made in Berlin-Tempelhof
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PoeSopohie

Vorwort: Das Mensch kann (?) nicht (?) aus "seiner Haut".

Titel: Nach der Wahl, ist vor der Wahl

Die Gesellschaften wissen inzwischen längst, wie Gewalt, Fremden-Feindlichkeit und Korruption zu dämpfen sind. Durch ein Bildungs-Angebot, das ALLE Menschen mitnimmt, Alle, und das diesen ALLEN das aktuellste und weiteste Wissen anbietet - anbietet! - nicht einzwingt.

Und durch die Aufhebung all der BeGrenzungen und Hemmungen, die den Arbeits-Markt für Millionen unzugänglich machen.

Doch die Gesellschaften und deren jeweils {Selbst-Er}Mächtige, verhindern das bis Heute konsequent.

Warum? Es wäre das Ende von Hierarchien und damit des Selbst-Ermächtigens (Willkür) und des Fremd-Entscheidens weniger Menschen ÜBER das Mehrheit.

Was jedoch ohne die nötige beste Bildung jedes einzel-Es nicht möglich ist, und deshalb auch politisch nicht gewünscht wird. Nicht von all den aktuellen Menschen. Denn Sie wissen nicht, was Ihnen vorenthalten wurde und wird.


Leider für uns Alle.
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Titel: Migranten-Komplex

Spektrum der Wissenschaft - eine fb-Seite - meldete: "Die Besiedlung Amerikas über den eisfreien Korridor im heutigen Kanada war erst Jahrtausende später möglich als gedacht: Die Migranten wären auf dem langen Weg verhungert."

Daa kommentierte *ich: Überall "Migranten"?
Ist das der neue Deckname des Menschen?

Daraufhin schrieb ein-Es: "Der Mensch war schon immer auf der Wanderschaft und die Europäer sind das Ergebnis von sehr vielen Wanderbewegungen! Worin sehen sie darin ein Problem?"

Da wurde sowohl der Hintergrund meiner Frage, als auch der Schalk nicht richtig erkannt, also schrieb *ich: Danke, genau darauf und mehr zielte mein Kommentar. Das "mehr" ist pure Sprech- und Schreibkritik. Das Mensch ist ein Wander-Wesen, hat aber auch Grenzen-setzen in den "Genen". Vielleicht sollten wir etwas mehr Frieden und eine für alle Menschen geltende Grund-Versorgung aufbauen, dann könnten wir Menschen (Migranten? :-) ) dann endlich wieder frei wandern, und dabei auch irgendwo rasten und Kartoffeln anbauen und dann weiter wandern. Mir würde das besser gefallen, als Menschen in Nationen einzusperren, die meist frei erfunden sind und sehr einfältig.

Oder? :-)
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Baufortschritt 09.08.2016
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Titel: Schluss-Erkenntnis

"Never let the presure exceed the pleasure."

Ein Rat von Joe Maddon (Manager, Chicago Cubs) an junge Spieler.

Befolge *ich jetzt auch.
:-)