VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Freitag, 8. August 2025

„Alles kann schon in wenigen Jahren explodieren“

Jetzt mal nur dieses wichtige Gespräch.

https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/kultur/emanuel-deutschmann-exponentialgesellschaft-sachbuch-interview-krisen-welt-e729668/

Ab hier ist kein Wort mehr von *mir:

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Teaser: Der Meeresspiegel, die Wirtschaft, die Digitalisierung: Ständig heißt es, etwas wachse oder steige „exponentiell“ an. Aber was heißt das wirklich? Ein Gespräch mit dem Soziologen Emanuel Deutschmann.

Interview von Marie Gundlach, 7. August 2025 | Lesezeit: 8 Min.

Wir leben in einer Welt des Wachstums: Die Wirtschaft wächst, die Weltbevölkerung wächst – es steigt aber auch die Temperatur, ebenso wie der Meeresspiegel. Gemeinsam haben viele dieser Entwicklungen, dass sie „exponentiell“ anwachsen. Nur was heißt das eigentlich genau? Für die Menschheit? Und unseren Planeten? Der Flensburger Soziologe Emanuel Deutschmann hat diesen Fragen ein ganzes Buch gewidmet: „Die Exponentialgesellschaft“.

SZ: Herr Deutschmann, Ihr Buch beginnt mit einem Zitat des Physikers Albert Bartlett, der einmal sagte: „Die größte Schwäche der Menschheit ist ihre Unfähigkeit, die Exponentialfunktion zu verstehen.“ Können Sie diese in einem Satz erklären?

Emanuel Deutschmann: Exponentiell nennt man eine Entwicklung, wenn eine bestimmte Größe über eine längere Zeit mit einer bestimmten Rate wächst.

Konkreter ausgedrückt – ist es wie beim Gehalt, jeden Monat eine Summe X?

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Nein, so funktioniert es genau nicht. Ihr Lohnkonto wächst linear. Mit linearen Entwicklungen tun sich Menschen leichter, es ist auch einfacher. Angenommen, Sie bekommen jeden Monat 3000 Euro Gehalt. Das ist ein fester Betrag – ganz egal, wie viel Geld Sie schon haben. Exponentielles Wachstum funktioniert eher wie Zinsen: Je mehr ich schon habe, desto mehr kommt auch dazu. Deswegen sprach ich in meiner kurzen Definition oben von einer Rate des Wachstums, nicht von einem bloßen Betrag.

Können Sie das mit einem Beispiel noch etwas erläutern?

Gern. Sagen wir: Die Weltwirtschaft wächst um etwa 3,35 Prozent pro Jahr. Wenn sie also im einen Jahr ein Volumen von 100 Milliarden Dollar hat, dann würden daraus bis zum nächsten Jahr schon 103,35 Milliarden Dollar. Nun wächst die Wirtschaft wieder um jährlich 3,35 Prozent, aber nicht mehr ausgehend von 100 Milliarden, sondern eben von 103, 35 Milliarden. Es kommen also nicht nur 3,35 Milliarden Dollar dazu, sondern schon 3,46 Milliarden.

Und dieser Zuwachs wird mit jedem weiteren Jahr größer und größer?

Genau. Der wichtige Unterschied zwischen linear und exponentiell ist, dass exponentielles Wachstum in Prozent angegeben wird, und nicht in absoluten Zahlen – weil sich, wie in unserem Beispiel, diese absoluten Zahlen die ganze Zeit ändern. Das bedeutet dann, dass die Weltwirtschaft nicht so gradlinig ansteigt wie zum Beispiel ein Vermögen, zu dem jeden Monat 3000 Euro dazukommen. Exponentielle Größen entwickeln sich in einer immer steiler werdenden Kurve. Ganz vereinfacht betrachtet gibt es da drei Phasen.

Erst sieht es lange so aus, als würde relativ wenig passieren, im Rückblick fast eine Stagnation.

Irgendwann erreicht die Größe dann ein Volumen, wo Veränderungen sichtbar und spürbar werden. Das ist der Take-off.

Und der geht dann in eine Phase über, wo die Größe im Grunde explodiert, diesen Abschnitt habe ich die „vertikale Phase“ getauft. Weil die Kurve dort fast senkrecht nach oben schießt.

Um mal klarzumachen, was das ganz konkret heißt: Bei einem Wachstum von unseren 3,35 Prozent oben hätte sich die Weltwirtschaft nach etwa 21 Jahren verdoppelt – und nach 100 Jahren sogar versiebenundzwanzigfacht. Dann wären aus den 100 Milliarden Dollar schon 3,2 Billionen Dollar geworden.

Das ist eine Menge Geld.

Allerdings. Eine irre Dynamik. Deshalb kommt vielen exponentielles Wachstum auch so paradox und kontraintuitiv vor: Selbst wenn eine Entwicklung gerade noch träge oder sogar stabil erscheint – alles kann schon in wenigen Jahren explodieren, wenn das Wachstum exponentiell voranschreitet.

Sie sagen nun, dass es auch politisch ein Problem ist, wenn die meisten Menschen Exponentialität nicht wirklich verstehen. Warum?

Nehmen wir die Corona-Pandemie. So ein Virus breitet sich nicht linear aus, sondern exponentiell. Eine Studie wies nach, dass Menschen eher bereit waren, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, wenn sie verstanden hatten, wie exponentielles Wachstum funktioniert.

Was wächst, abgesehen von Viruserkrankungen und der Wirtschaft, in unserer Welt denn noch so exponentiell?

Zu viel. Der Energieverbrauch zum Beispiel. Oder die anthropogene Masse, also die Menge an menschengemachtem Material wie Beton oder Asphalt. Aber auch Treibhausgase, die globale Durchschnittstemperatur, Plastikproduktion. Es betrifft wirklich so gut wie alle großen Bereiche unseres Lebens: Mobilität, Ökologie, Wirtschaft, pandemische Krisen, Kommunikation, Technik. Um nicht nur Negativbeispiele zu nennen: Der Preis für die Herstellung von Solarpanels ist exponentiell gefallen, die Menge an gewonnener Solarenergie exponentiell gestiegen. Exponentielles Wachstum ist also nicht per se schlecht.

Nun sind das alles Bereiche, die auf die eine oder andere Weise durch den Menschen beeinflusst werden. Kommt exponentielles Wachstum auch natürlich vor?

Ja, bei Tierpopulationen zum Beispiel. Viren breiten sich ja nicht nur unter Menschen exponentiell aus, sondern auch unter Tieren. Antikörper ebenso. Aber als Soziologe interessieren mich natürlich die Entwicklungen vor allem in der Gesellschaft. Dort, und das ist vielleicht ein Unterschied zur Natur, beobachten wir aktuell einfach eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen exponentiellen Trends in zentralen Bereichen, die miteinander interagieren, sich zugespitzt haben und so Krisen und Probleme verursachen.

Viele Krisen entwickeln sich exponentiell …

Genau. Die Zerstörung natürlicher Lebensräume, die Massentierhaltung und der Fleischkonsum einer wachsenden Menschheit erhöhen die Gefahr für Zoonosen. Das wiederum erhöht die Gefahr für Viruserkrankungen auch beim Menschen. Die breiten sich zusätzlich durch die wachsende Bevölkerungszahl und wachsende Mobilität, etwa in Form von Flugreisen, schneller auf dem Planeten aus. Mehr Mobilität ist nur möglich durch mehr Wirtschaft und Innovation, befeuert aber auch den Klimawandel. So könnte man die Verkettungen und Zusammenhänge jetzt ewig fortsetzen. All diese Größen wachsen exponentiell und betreffen den ganzen Globus. Deshalb spreche ich von einer Exponentialgesellschaft: weil unser gesamtes Zusammenleben seit einigen Jahrzehnten durch Exponentialität geprägt wird.

Seit wann genau?

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Es ist nicht ganz einfach, einen genauen Startpunkt zu nennen, weil nicht alle Trends gleichzeitig starten oder sich gleich schnell entwickeln. Ich würde sagen, der Take-off startete so Mitte des 19. Jahrhunderts mit der frühen Industriegesellschaft. Seit den Siebzigerjahren sind wir jetzt in diesem Bereich, den ich die „vertikale Phase“ nenne, also die Phase, in der viele Größen explodieren. Die Leichtigkeit, die es vielleicht in den Neunzigern noch gab, ist vorbei. Auch wenn es damals schon Warnungen davor gab, was die Folgen von unkontrolliertem Wachstum sein können.

Das klingt nach klassischer Kapitalismuskritik.

Der Kapitalismus ist ein zentraler Motor in der Exponentialgesellschaft. Aber sie geht darüber weit hinaus. Die Weltbevölkerung, neue Technologien und Wissenszuwächse, pandemische Krisen – solches Wachstum lässt sich nicht auf den Kapitalismus reduzieren.

Emanuel Deutschmann: Die Exponentialgesellschaft. Vom Ende des Wachstums zur Stabilisierung der Welt. Suhrkamp Verlag, Berlin 2025. 442 Seiten, 32 Euro.

Wachstum ist in der Gesellschaft ein eher positiv besetzter Begriff. Wohlstand, Lebenserwartung, wir wünschen uns Wachstum in vielen Bereichen. Ist das schlecht?

Wachstum ist nicht per se gut oder schlecht. Der Anstieg von Solarenergie zum Beispiel ist ja eine gesellschaftlich gewünschte und sinnvolle Entwicklung. Aber Wachstum ist eigentlich nicht die Regel.

Nein?

Wenn man sich die Menschheitsgeschichte anguckt, sieht man: Die längste Zeit gab es kein Wachstum, sondern Stagnation. Deshalb habe ich auch ein Problem mit dem Begriff Anthropozän. Weil ja der Mensch, also Anthropos, im Zentrum steht, als hätte er diese ganzen Verwerfungen hervorgebracht. Dabei hat die Menschheit über Jahrtausende eher in stabilen Zeiten gelebt. Stagnation ist der Normalzustand. Explosives Wachstum ist die Ausnahme. Insbesondere in einer Welt mit begrenzten Ressourcen.

Das heißt, irgendwann ist Schluss?

Für jede Größe gibt es natürliche Grenzen, es kann also durchaus passieren, dass sich Trends auf die eine oder andere Art selbst stabilisieren. Aber: Wir wünschen uns ja Stabilität in einem Bereich, in dem menschliches Leben auf diesem Planeten noch möglich ist. So eine gezielte Stabilisierung funktioniert nur durch gesellschaftliche Steuerung.

Also Degrowth, das Gegenteil von Wachstum?

Ich spreche lieber von Stabilisierung.

Warum?

Zum einen, weil Degrowth nach Verlust, nach Einschränkung klingt. Stabilisierung ist deutlich positiver besetzt, durch alle politischen Lager hinweg. Im letzten Bundestagswahlkampf hat sowohl die Linkspartei mit dem Begriff „stabil“ gearbeitet als auch die CDU. Und: Degrowth impliziert, dass wir etwas aktiv abbauen, es also weniger wird. Eine Stabilisierung kann dagegen auf verschiedenen Niveaus erfolgen. Auch Größen, bei denen Wachstum grundsätzlich gewollt ist, müssen irgendwann stabilisiert werden, wenn ein weiteres Wachstum nicht mehr sinnvoll oder möglich ist.

Bei diesen Größen strebt man eine Stabilisierung auf hohem Niveau an. Die gesellschaftliche Abdeckung mit Kühlschränken oder Mobiltelefonen zum Beispiel – irgendwann sind da alle versorgt.

Es ist aber auch eine Stabilisierung auf mittlerem Niveau möglich. Die Zahl der Urlaubsflüge und umweltschädlichen Kreuzfahrten zum Beispiel muss reduziert werden, da sind wir einfach übers Ziel hinausgeschossen. Aber manche internationalen Reisen bleiben natürlich weiterhin unverzichtbar.

Eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau ist etwa beim CO₂-Ausstoß das Ziel, wo man so schnell wie möglich bei Netto-Null landen muss.

Aber egal auf welchem Niveau: Eine von Menschen aktiv angestrebte Stabilisierung ist extrem fragil.

Haben wir Menschen so etwas denn schon mal geschafft?

Ein schönes Beispiel für eine gesellschaftlich gelungene Stabilisierung von einer Exponentialkurve ist das Treibhausgas FCKW. Im Nachhinein erscheint das als relativ kleines Problem, aber eben nur, weil rechtzeitig gehandelt wurde. Sonst wäre das Gas schon 1989 ein größeres Problem gewesen als Kohlenstoffdioxid. Über weite Teile des 20. Jahrhunderts ist die globale FCKW-Produktion exponentiell angestiegen, bis es dann eine wissenschaftliche Studie gab, die die Auswirkungen von FCKW auf die Umwelt aufgezeigt hat. Daraufhin haben sich Staaten weltweit zusammengeschlossen und ein Abkommen geschlossen, um die Herstellung von FCKW zu verbieten. Die ist heute im Grunde bei null. Das wäre ein Beispiel für eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau.

Das klingt heute wie ein Märchen. Inzwischen können sich Regierungschefs ja nicht mal darauf einigen, dass es den menschengemachten Klimawandel gibt.

So eine menschengemachte Stabilisierung ist fragil, sogar sehr fragil. Es gibt auch gesellschaftliche Akteure, die ein Eigeninteresse an weiterem Wachstum haben und gar nicht daran denken, Probleme stabilisatorisch einzufangen. Dieses expansionistische Lager ist momentan relativ mächtig und dominiert den Diskurs sehr stark, allen voran Donald Trump.

Oder ist das Stabilitätslager einfach zu leise?

Die Wissenschaft ist da in einem Dilemma. Es gehört zu ihrer Rolle, auf diese Krisen zu verweisen. Aber wer sich dabei zu sehr exponiert, muss mittlerweile eben auch persönliche und berufliche Konsequenzen befürchten. Und auch die mediale Aufmerksamkeit ist nicht mehr so groß, wie sie es noch während der Pandemie war, oder 2019, als die Klimabewegung so medial und gesellschaftlich präsent war. Es werden immer noch Appelle formuliert und unterzeichnet, aber die verhallen.

Sind die Szenarien, die die Wissenschaft anbietet, einfach nicht sexy genug?

Das kommt drauf an, was man womit vergleicht. Klar, Stabilisierung ist anstrengend, ist schwierig. Aber das, was die expansionistische Seite vermeintlich anbietet, nämlich ein „Weiter so“, ist kein realistisches Zukunftsszenario. Das kann man gar nicht oft genug betonen. Der ehrlichere Vergleich ist: Entweder wir schaffen ein Situation, in der man gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich zusammenarbeitet, um eine nachhaltige Stabilisierung auf sicheren Niveaus zu ermöglichen. Oder wir driften in eine unkontrollierte Spirale, die viel menschliches und tierisches Leid erzeugt. Das sollte eigentlich niemand wollen.

Im Alltag das System verändern – das klingt doch sehr idealistisch.

Nun, Einzelne können aber doch auch etwas bewirken. Und zwar weil es acht Milliarden Einzelne auf der Erde gibt, und nicht obwohl es acht Milliarden gibt. Beim Tesla-Boykott hat man gesehen: Auch als Individuum kann ich das expansionistische Lager schwächen. Das eigene Konsumverhalten, politisches und gesellschaftliches Engagement, wir haben viele Stellschrauben, an denen wir drehen können. Balkonkraftwerke sind ein ganz praktisches Beispiel dafür.

Aber ein bisschen Solar im Garten reicht doch nicht.

Klar, es muss auf allen Ebenen gleichzeitig etwas passieren. Die Politik muss regulatorisch eingreifen, nicht nur bei Individuen, sondern vor allem auch bei Unternehmen. Nachhaltige Alternativen müssen gefördert werden. Die Politik muss es den Individuen leichter machen, das Richtige zu tun.

Also warten wir doch erst auf neue Gesetze?

Viel zu oft werden diese Ebenen gegeneinander ausgespielt. Die einen sagen: Es muss erst was politisch passieren, als Individuum erreiche ich nichts. Und die Politik sagt: Die Leute wollen das nicht, da können wir nichts machen. Diese gegenseitige Lähmung ist fatal. Und weil wir uns in dieser vertikalen Phase befinden, muss jetzt vor allem schnell was passieren.

Und das halten Sie noch für möglich?

Es ist eine Riesenaufgabe, keine Frage. Hoffnung macht, dass sich auch stabilisatorische Gegentrends mit exponentieller Geschwindigkeit entfalten können.

Samstag, 2. August 2025

Von dem Mechanik des Freiheit zum Macht

Legende: In diesen Texten wird alles, was nicht klar geschlechtlich ist, mit "Das" angeschrieben und auch entsprechend dekliniert und konjugiert. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Die längeren Leses werden im Folgenden ein paar Erkenntnisse wieder erkennen, obwohl in andere Sätze gefüllt. Mir helfen diese Veränderungen des Beschreibens, um an Tiefe zu gewinnen, was wirkliches Begreiffen an Voraussetzung braucht.

Im Folgenden geht es um Freiheit und Wahrheit und dessen Inhalt und Lüge. Aber erst um das Mechanik des DaSein.

Vorwegg ein paar Sätze zum widersprechenden und bedeutungsentleerten Missbrauch des Bergriffs "Freiheit", das im besten Gebrauch und Sinn, fast all unsere guten und für Alle (!) vorteilhaften Hoffnungen, aber vor allem Ziele enthält. Das Wille zum Freiheit ist dem Natur inhärent. Aber bislang enorm schwach ausgeprägt. Warum?

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PoeSophie

Titel: Das Mechanik des Natürlichkeit

Meine Texte sind ein Streben nach Tief hinein und Weit hinaus. Lange genug, hat uns das Natur an Oberflächlichkeiten festgehalten (Gravitation) und uns das Darunter / Darin (Quanten) und das darüber hinaus (RaumZeit) vorenthalten.

Fast Alles daSein (alle erdmondlichen LebeWesen, also auch *ich) sind diesem seit JahrMillionen gewohnten noch verfallen. Wir ordnen uns Oberflächlichem (Gesichter, Körpes-Formen, "Schönheit" u.ä.) unter und ein, und knien oder liegen davor auch hin.

Gewohnheiten sind sehr schwer zu ändern (Newtons 1. Gesetz, Trägheit), jedoch nichts brauchen wir dringender, als ein Änderung unseres seit Millionen, wenn nicht Milliarden Sonnenumellipsungen des Erde-Mond antrainiertes / eingeprägtes natürliches soSein (Verhalten).

Das soSein eines nackten LebeWesens, seit hunderttausenden Jahren fast haar- und völlig krallenlos, dem komplett unverstandenen Geschehen und Gewalten des umgebenden SoSein (UmWelt) fast schutzlos ausgesetzt und ohne Hilfe und Beistand diesem ausgeliefert. Feuer und Fauskeil, als das "fast" im vorigen Satz.

Fast Alles hat sich verändert, unser soSein fast (s.u.) nicht. Wir sind inzwischen weder Schutzlos, noch Wissenslos, noch Ausgeliefert "fremdem" SoSein. Unser natürliches soSein, eingeprägt in und durch JahrMillionen stockt und trotzt den Veränderungen, das unser Wissen und unsere Feuerkraft um uns herum bewirkt hat.

Wir verleugnen nicht bloss das Endlichkeit dieses Planeten, in fast all unserem Handeln und nicht-Handeln, wir tun dies auch gegen unser eigenes Endlichkeit und unsere Bedürfnisse.

Unser OhnMacht in diesem UmWelt, das wir alle Vergangenheit vollkommen natürlich, wie Alles andere daSein, erlitten haben, hat sich durch erkanntes Wissen und gewaltige Waffen zum Macht ohne Grenzen verkehrt, jedem DaZwischen zuwider, jedem UmSicht und Respekt zuwider.

Macht-Rausch ist blind gegen jedes Innen und Aussen und dessen Opfer. Die Ergebnisse sind eigentlich offensichtlich. Aber noch reichen all das Eigentliche und all das Gewusste [noch?] nicht aus, für das Erregung des 2. Newtonschen Gesetzes, das bewirken könnte, das träge Beharren auf unser gewohntes soSein zu verändern.

Wie das 3. Gesetz des Mechanik beweist, bewirkt jede Kraft ein gleiches Gegen-Kraft. Das erdmondliches Natur (inkl. all unserer MitLebeWesen) ist das wogegen wir handeln. Handeln und nicht-Handeln wir auf {selbst-} zerstörerische Gegengewalt zu, statt wissens-gesättigt und mit mitEmpfinden für das UmFeld, unser soSein (Verhalten) selbst anzupassen, zu verändern?

Trägheit ist sehr mächtig, und Macht ist gegen das Denken und gegen alles freundliche (solidarische, gemeinschaftliche) Handeln.

Vor Allem aber ist unser natürliches noch aktuelles soSein (Verhalten) ohne Freiheit. Trägheit wird erst zum Freiheit, wenn es leicht und langsam wird, für freundliche und respektvolle Einwirkungen zugänglich, also auch für Veränderungen des Richtung und Geschwindigkeit bereit. Das sind wir als Menschheit nicht (wenigste Ausnahmen - 5 an das Zahl - bestätigen das nur).

PoeSophie Ende

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Und noch ein wenig Sprech-Kritik. Wie geht das Deutsche mit Wahrheit und Lüge um?

PoeSophie

Titel: Ist das Wirklichkeit wahr?

Wobei nicht geklärt ist, ob das Wirklichkeit verlogen ist. Ein Lüge ist. Denn klar ist auch, dass jedes Lüge geschieht, oder geschehen ist.

Zum Sprache: Ich lüge, also bin ich. Ich wahr, also bin ich, klingt nicht nur komisch, ist es auch. Das Lüge braucht keine teuren Umwege um zu sein, das Wahrheit braucht es: ich sage das Wahrheit, ich erzähle das Wahrheit. Das Lüge braucht in Deutsch keine Ansage mit dem Hoheit des Nomen. Ist es wahr? Ist es Lüge?

Anders bei dem Frage. Das Wahrheit braucht kein ein: ist es ein Lüge. Und es genügt das Adjektiv. Das Lügen muss gross geschrieben werden. Dem Deutschen ist das Lügen nicht fremd, das Wahrheit schon. Ich lüge, ist kurz und meist auch passend, ich wahr, ist fremd, weil meist wohl ein Lüge.

Sprache ist ja kein Fremdheit im daSein, es ist Eigenheit, weil darin entstanden, in dem, was daIst. Und nicht eingefüllt von Fremd. Oder doch? Könnte uns das Sprechen von fremden, von nicht-erdmondlichen Wesen gebracht worden sein?

Wir wissen es nicht, also bleibt es bei einem Eigenheit. Und somit fällt uns das Lügen leichter ein und heraus, als das wahr, ich wahr, du lügst, du wahr, ich lüge. Klingt nicht bloss fremd, ist es auch. Kann es somit sein, dass dem Deutschen das Wirklichkeit ein Lüge ist?

Vielleicht ist ES dem Chinesischen ein Wahrheit, ich kann nicht Chinesisch. Aber ich vermute, auch dem Hebräischen ist das Wirklichkeit ein kaum wahr zu nehmendes GanzES. So, wie wohl Allen Sprechenden. Menschen und anderen erdmondlichen LebeWesen.

Wahrnehmung ist kaum wahr zu nehmen. Von Ernst zu nehmen Kilometer entfernt. Lügnehmung wäre wahr-scheinlich richtig, aber wie eben erkannt, fällt das Lügen auch in diesem Fall leichter ein und heraus. Ich nehme wahr. Ich nehme lüge. Das Mensch nimmt das zweite lieber, ohne es wahr zu nehmen.

So wie Menschen auch das Leiden lieber nehmen, als das Freude. Gewalt ins ich und ums ich herum, muss einfach sein. Noch? Das Freude nimmt wahr, das Leid lügt lieber. So ist das in und für Menschen geregelt.

Geprägt, sagt das Biologie, Natur hat das veranlasst. Wir daSein hatten nie ein Wahl. Kein-Es ist gefragt worden: Leiden oder Freude? Das DaSein ist eine leicht fallende Veranstaltung. Leiden fällt leicht. Freude fällt nicht. Freude ist Aufrichtig. Leid nicht. Freude ist Wahrhaftig. Leid nicht. 

Intransparenz ist natürlich, so wie Wir. Oder nicht? Freude ist. Leid ist. Das Physik fragt, warum es fast nur Materie gibt und kein - was sehr wenig ist - Anti? Und vermutet, dass das Anti nach oder beim "Urknall" vernichtet wurde, um dieses Universum zu erschaffen.

Urknall? Das Mensch liebt diesen Begriff, weil Gewalt[ig]. Statt Ursache oder Anfangs-Ereignis, was dem Wahrheit wesentlich näher ist (aber langweilig), da das Anfang keinen Laut ergeben hat, nicht mal ein zischen, denn, Was oder w-Es hätte es hören oder auch spüren (sehen, riechen, schmecken, ertasten) können, was da entsteht.

Welches Frau erspürt, wenn das Samen in das Eizelle eindringt? Hat das SEIN das DaSein erspürt? Wie erspürt das UnEndlichkeit Endlichkeit? Aber zurück zum Anfangs-Frage. Ist das Wirklichkeit eine Lüge und damit das Materie reines Leid, nur zum Sterben verdammt?

Ist somit das sogenannte Anti, das verdrängte und bis eben Jetzt verhinderte Freude im daSein? Das Antwort könnte wahrscheinlich (!?) nur von Ausserhalb des Universums / DaSein gegeben werden, aus dem Draufsicht: ist das DA ein Lüge? Immerhin ist ES da. Aber als was?

PoeSophie Ende

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Und dann noch ein Erinnerung an ein Änderung des Sprechs, das auch *ich, trotz bestem Wollens, noch nicht geschafft habe. Ein gutes Idee, das dem Umsetzung harrt.

PoeSophie

Titel: Das Leid[en] des Freiheit

Ich bin das Richtung. Was ist Zukunft? Vergangenheit plus Entropie plus Zufall, also nichts wirklich Neues. Ich ändere das. Wie? Ein Ziel. Ein anderes Richtung. Verwegen? Anmassend? Wir entscheiden! Wir Alle!

Das Anfang ist getan. Hier ein kurzes Wort-Kunde.

Freiheit ist einerseits ein Wort, das ein Menge an Wünschen und Hoffen anregt, ohne je konkret zu werden; gebraucht wird es jedoch fast nur, um einerseits dasjenig-Es, das es gebraucht einzuschliessen und somit fast Alle ander-Es auszuschliessen.

Es folgt ein gutes Beobachtung aus einem Land, das von vielen Menschen, auch den sogenannten Gründern - natürlich (!) nur -"Väter" -, die das nicht waren, gerne als Land des Freiheit bezeichnet wird. Und das das oben geschriebene etwas verdeutlicht.

https://www.sueddeutsche.de/meinung/kolumne-usa-meinungsfreiheit-waffengewalt-florida-regenbogenflaggen-lux.

Welches Wort könnte für das stehen, was in vielen dieser Wünsche und Hoffnungen steckt, die stets bloss um dieses Wort herum kreisen und wabern, als Ver Sprechen, aber nicht in dem, was mit diesem Wort je bezeichnet wird, oder auf was es deutet?

Es braucht ein neues Wort, unge- und verbraucht, da bislang keines auch nur annähernd enthält und beschreibt, was an Wünschen und Hoffnungen stets lediglich wenigster damit verbunden ist:

Ein daSein unabhängig, ungezwungen, weitest gehend unbeeinflusst, ohne Status- und Rang-Zwang, geborgen, gesund, daSein-lang ohne Bedingungen versorgt, alle MitLebeWesen als Gleich=Wertig anerkennend und das DaSein als solches in all dessen Einzigartigkeit schützend.

Fallen Ihnen noch weitere Ingredienzien dieses völlig neuen Begriffs ein? Wie könnte es lauten? Es müsste ein schönes wohliges Klang sein. Ein Klang ohne Härte, ohne Nähe zu Begriffen die Gewalt, Abhängigkeit, Auslieferung Unterwerfung, Zwang, Angst und Schmerzen beinhalten.

Also so ziemlich fast allen Worten, die Menschen aktuell nutzen und das entsprechende auch gebrauchen. Es darf also nicht mit I anfangen, dass von Ekel und Angst voll ist, auch nicht mit A, wie Abscheu und ähnliches, auch fast Alle Konsonanten taugen kaum, um damit zu beginnen.

Ich denke, das O könnte den Anfang bilden, oder doch vielleicht ein Konsonant, das B. Dazu noch ein L und ein U. Bolum? Ich bin bolu heut. Das Bolumo ist bald erreicht. Das wäre doch was, oder?

Und ein Regel gilt dafür, weder das Verb "bolu", noch das Nomen "Bolumo" dürfen auf einem Possesivpronomen, einem besitz-anzeigenden Fürwort folgen. Ist ja klar warum, denn Unabhängigkeit ist bolu von jeglichem Besitz, Gleich=Wertigkeit kein Eigentum.

Soweit so gut fürs erste. Ich denke, *ich werde das Wort Freiheit ab sofort als Synonym für Egoismus und Ignoranz benutzen, denn dafür steht es bislang: ICH bin so frei, schliesst Alles Andere und Alle ander-Es aus, bis vielleicht auf ein zwei, die Abhängig sind, geliebt werden oder so.

PoeSophie Ende!

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Das schaffen Sie nie!

Was?

Dass dieses neue Wort in unseren Sprachschatz aufgenommen wird. Nie!

Weil wir dieses Bolumo nie erreichen werden, weil nicht natürlich?

Ja, irgendwie so. 

Sie werdens ich also weiter das Freiheit nehmen ander-Es etwas vorzuenthalten, was ihnen gehört?

Sowieso, schliesslich habe ich es bezahlt, oder sonstwie erworben oder darf es und kein anderer!

Sehen Sie, schon sind wir fast dort, wo Bolumo verhindert wird, und bloss Freiheit - Ignoranz in Kombo mit Egoismus - möglich ist. Bei einem menschlichen, also vollkommen natürlichen Zusammensein-System, das auf fast gnadenlosem Anpassen an willkürliche Traditionen, Sprachen und Hierarchien basiert.

Kapitalismus?

Sozialismus, Kommunismus, Neo- oder Alt-Liberalismus, Monarchismus, Nationalismus, Faschismus, nehmen Sie, was Sie wollen; jegliche Form von Ideologien, Religionen und sonstigen in dem Vergangenheit durch Zufälle und natürliche Vorgaben und Zwänge gewachsenen Regeln, Ordnungen und Strukturen.

Keine davon ist bolu, oder so? Nein; ich gebe Ihnen nach ein wenig nachdenken recht. Der Anpassungs-Zwang ist zu 100% gegeben, überall, dem entkommt bislang kein Mensch.

Kein natürliches LebeWesen, also kein erdmondliches daSein, ist bolu, ist ohne starken Druck, Zwang, sich an irgendwelche regionalen Vorgaben und Regeln anpassen zu müssen an- und aufgewachsen.

Sehen Sie, dass ich richtig liege damit, dass Sie dieses bolu-irgendwas nie umsetzen können werden. Nie!

Freuen Sie sich deswegen jetzt?

Nein, überhaupt nicht! Ich bin eher erschrocken, bei dem, was wir eben, besser ich, gerade erkannt habe. Um Himmels willen, frei und Freiheit haben für mich ab jetzt einen ziemlich schlechten Geruch, sind verdorben. Ich weiss, dass ich von dem Gebrauch nicht so schnell los kommen werde, Sie wissen, Veränderung ist schwer.

Und ob! Und dann auch noch so tief- und weitreichend, wie das erreichen von Bolumo! Fast unmöglich.

Fast?

Darf *ich hoffen; nur ein wenig?

Aber ja. Ich tue es jetzt auch, ein bisschen bolu sein, täte uns dermassen gut. :-)

Sie sagen es.

In diesem Sinne, noch einen angenehm bolum Abend.

Na, geht doch, danke. Ihnen ebenso.

Guten ...

... Abend?

Auch.

🤡

Mittwoch, 14. Mai 2025

Das DaSein ist kein Kampf, sondern ein Spiel

Auf geht's!

Zuerst ein ...

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... schönes Bild und dann ...

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Poesie

Titel: Wir die Universum-Meister

Soo viele Fragen und noch mehr Antworten, auf noch nicht, oder nie gestellte Fragen, einfach so fallen gelassen am Wegesrand, fallen leicht, was nicht schwer fällt.

Welche Art Fragen stellen Menschen eiffrig? Denn es sind bloss eine begrenzte Auswahl an Fragen, das allermeiste bleibt liegen oder sinkt schnell zu boden, weil ...

Für das Überleben - und nur das - wichtige Fragen. Die, die für ein gutes, für ein starkes, gemeinsames friedliches, gesundes, langes und gesundes daSein wichtig sind ...

Nein, RaumZeit und Geld wird bloss investiert (!) für die Fragen, die für das blosse Überleben, für bessere Waffen im gemeinsamen Gegeneinander und zum Vernichten ...

Feinde gönnen wir uns ja genug. Die Nachbarn z.B., weil laut, also da, was meist ja reicht, daSein ist ja genug Feind, mehr braucht's meist nicht, sind eben anders.

Das Natur hat uns da prima vor eingestellt und erzogen. Wir sind die besten in Feind-Erkennung und -Bedrohung und auch in dem Vernichtung, von uns Selbst.

Mehr braucht es allermeist nicht. Das hat das Natur früh und gut erkannt. Deswegen sind alle Fragen darauf aus gerichtet, nicht auf das freundliche gemeinsame daSein.

Das wird sehr wahrscheinlich auf einem anderen Planeten, in einem anderen Galaxie ausprobiert. Die Gleichen sind dort anerkannt und freundlich im Miteinander.

Dort werden vor allem die vielen Fragen gestellt, die für ein langes, ein gesundes, ein auskömmliches und ein wirklich freies daSein wichtig und Voraussetzung sind.

Unserem erdmondlichen Natur war und sind Misstrauen, Trägheit, Angst und in dem Kürze liegt das Würze wichtig, und deswegen werden auch genau nur die Fragen gestellt.

Kurzum, wir sind, was wir sind, weil das erdmondliches Natur so ist, wie wir sind, enormes Vielfalt an Fressen und Gefressen werden, an Unkenntnis voller Gift und Waffen.

Schmackhaft ist zwar nur weniges, aber immer schön an zu sehen, wenigstens das. Und wir Menschen? Wir stellen die richtigen Fragen. Z.B. Was gibt es alles zu vernichten?

Na, Alles. Alles, was so ist, so daIst, so einfach. Wir z.B., wir sind ja auch da. Für viele Vernichtungen hat das Natur viele Millionen Jahre gebraucht, wir schaffen es in ...

Wir sind Weltmeister. Die schnellsten. Legendär in allen Galaxien, die jemals davon erfliegen werden. Universale Weltmeister in Aufblühen und Vergehen. Zack und wegg.

Poesie Ende

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Foto in der heutigen Süddeutschen Zeitung.

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Für Männer, insbesondere für schwache und unwissende, und für alles Mächtige, also für alles ängstlich überhebliche und ignorante in uns, ist mächtig viel Sicherheits-Personal und sind mächtige Waffen gaaanz wichtig!

Und schon seit ein paar Jahren, anderswo bereits seit Jahrzehnten, werden Menschenweit genau solche Männer und genau diese Mächtigkeit über Alle[s] hinwegg ganz "frei"-willig gewählt.

Frage: Wieso und warum jetzt schon wieder (erinnert sei daran, dass das zwischen dem Ende des 19. Jhdts. und 1914 so war, und ab den 1930er Jahren erneut, insb. in D)?

Was also bringt eine Mehrheit Mensch dazu, Dummheit, Ignoranz und ÜberMacht zu wählen? Somit in gegenseitige Konflikte, im Innen und Aussen, in Waffen und deren Einsatz, also in Krisen und Kriege zu investieren?

Und damit nicht in beste Bildung für Alle, in wirkliche innere Sicherheit - also ohne Waffen und gegenseitige Bedrohung mit tausenden unverständlichen Gesetzen - in wirkliche Freiheit und sozialen Frieden zu investieren?

Was bringt ein absolutes Mehrheit Mensch zu solchem Fühlen (Angst) und dementsprechenden Handeln und Entscheiden? Was sind die Gründe, dass wir mehrheitlich liebe r über einander herfallen, als unser daSein in Freude zu gestalten?

Oder gibt es bloss einen? 

...


...

______________________________

Und!

Was, und?

Na, wo ist die versprochene Antwort?

Die können Sie doch längst geben.

?

Jetzt bin *ich verwundert?

Die Natur?

Alle Forschung hat ergeben, dass wir die selben Gene sind, wie alle MitTiere, und die gleichen, wie alle anderen LebeWesen, nur die "Verschaltungen" und Nutzungen sind jeweils ein klein wenig anders.

Das heisst?

Na, also wirklich, muss *ich jetzt alles wiederholen, was Sie bereits dutzend mal in diesen Blogs gelesen haben! Aber gut, ja, wir sind vollkommen natürlich, in Milliarden Jahren erzogen worden, eiffrig geprüft, oft fast vernichtet und wieder aufgestiegen, bedroht und gehätschelt. Bedroht durch Nacktheit, gehätschelt durch ein Gehirn, das fast unendliches ist und kann.

Ich verstehe. Ja, aber die Schlussfolgerungen genügen mir nicht. Die sind mir zu düster. Ist die Natur wirklich bloss an Zerstörung von Altem, und blossem irgendwie Neuem und dessen Vervielfältigung und dann wieder Vernichtung interessiert? Das kann doch nicht alles sein! Klar zeigt die Vergangeheit, dass auf ein langes Aufblühen immer wieder Vernichtung folgte, aber das muss doch nicht immer nur so weiter gehen!

Worauf steuern wir zu? Welches Trägheit und Angst sind die vorherrschenden Merkmale unseres Handelns ...

... und vor allem nicht-Handelns. Sie sind unerbittlich. Also, ich weiss nicht, also wirklich ...

Sie sagen es.

Was?

Wirklich. Was ist Wirklichkeit? Steuern wir mit unserem Tun und vor allen nicht-Tun auf Freude, Frieden, Freiheit und ein langes gesundes gemeinsames daSein zu, oder auf was?

Ja, ja, gut! Also ich hab genug von ihrer Wirklichkeit, mehr als genug, ich will davon nichts mehr wissen! Garantiert gibt es einen Ausweg. Garantiert finden wir einen Weg, um zu verhindern, dass hier alles den Bach runter geht! Das ist garantiert.

Finde *ich auch.

Machen Sie sich nicht lustig über mich, ich meine das sehr ernst!

Nein, nein, *ich denke das auch, zumindest hoffe *ich es, dass wir einen Ausweg finden, aus dem Tendenz und dem Richtung und Geschwindigkeit, in die wir jetzt entwickeln.

Wirklich?

Ja. Ich möchte noch sehr lange daSein! Es gibt noch soo viel zu entdecken und zu erleben. Aber klar, bin *ich auch ein wenig Hoffnungslos, gerade, weil *ich nichts ausrichten kann, so winzig und unwichtig, wie *ich bin.

Stimmt. Diejenigen, die das "sagen" haben, die die Macht haben und bekommen, sind eher nicht am Frieden und an Freiheit interessiert. Ach wissen Sie was ...

Was?

Ich möchte jetzt erst mal etwas entspannen, genug mit der Wirklichkeit, etwas Unterhaltung brauche ich jetzt.

Na dann ...

... einen guten Abend.

🤡

Dienstag, 1. April 2025

Was ist Natur? Das vielleicht bedeutendste ...

... Frage des Selbst-Erkenntnis-Interesses nur sehr weniger Menschen. Denn das Antwort auf dieses Frage, beantwortet auch das sehr persönliche Frage: Was bin ich.

Einfach deswegen, weil das Mensch zu 99,99...% Natur ist.

99,99...%? Was fehlt da noch zu 100%?

Frage: Sind Zweifel und Unvorhersagbarkeit wirklich so winzig, oder muss *ich diese 99,99...% abändern?

Egal, wir Menschen sind genauso Vollkommen Natur, wie Alles daSein, um dieses Planet herum. Somit bringt das Antwort, auch das Erkenntnis, worin wir Alle vollkommen eingebettet sind.

Was das Antwort beinhaltet ist schon ziemlich schwer, also viel. Es fällt denen, die davon Wissen, ziemlich bald etwas schmerzhaft auf die Füsse. Weil von den süffigen, von den grossartigen und überheblichen Vorstellungen, die bereits erkannt werden wollten und noch immer vorhhanden sind, fast nichts übrig bleibt.

Vor allem, was das Vorstellung ausMacht, was das Mensch ist. Wir sind kein bisschen mehr, als das Natur / DaSein ist. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr.

Davon hier also noch ein paar Worte mehr, aber zuerst, ein weiteres "Wunder" des erdmondlichen Natur und dessen fast unermesslichen Möglichkeiten Vielfalt und darin enorme Verschiedenheit zu generieren.

Ein besonders schönes Beispiel, das aktuell aufblüht:

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Poesie

Titel: Vom Wesen der Newtonschen (Selbst-) Erkenntnisse

Es ist keineswegs verwunderlich, warum Menschen fast alles, was sie können (es bleiben bald nur noch Atmen, Trinken, Nahrung und Fortsexung übrig; das brauchen Maschinen und SW nicht) an Maschinen und deren SW abgeben.

Wir sind nun mal vollkommene Natur und das beinhaltet 2 Prinzipien: das Selbst / Jedes (Alles?) ist fast (s.o.) vollkommen ausstauschbar (nicht erst die Quanten beweisen das); und das Trägheits-Gebot (Optimierungs- und Effizienz-Zwang) der Natur. Dazu ist das Natur ein Neuschöpfungs-Aggregator, Es muss permanent Verschiedenheit in Vielfalt produzieren. Dieses Planet ist fast unfassbares Vielheit in Verschiedenheit!

Das also natürliche Vorgabe, jeden Aufwand (Ziel) mit den dafür geringsten Mitteln (Energie) zu erreichen, mündet bei unserem natürlichen können in Technik, die bald sehr viel mehr kann, als Menschen und dafür bald auch weniger Energie (Optimierung können diese Systeme bald auch besser) dafür verbrauchen werden.

Das Abschaffung des Menschen ist somit bald geglückt. Dem Natur zum Freude. Selbst-Entfernung von Schöpfungen ist dem Natur schon öfter geglückt. Wir sind nicht die ersten und nicht die letzten. Auch diese Maschinen werden bald darauf wegg optimiert. Es gibt garantiert günstigere Schöpfungen zum Klärung des Frage: Was bin ICH, oder auch: Was IST (das DaSein)?

Wir könnten diese Fragen auch ohne künstliche Irgendwas-System klären, aber s.o., das Fremd-Beherrschungs-Programm des Natur lässt uns unfreien Zwergen kein Wahl, wir müssen uns Abschaffen.

Poesie Ende

Dieses kurze Poesie, war ein Reaktion darauf:

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ki-bjoern-ommer-interview-zukunft-usa-forschung-li.3227867

Falls das Zugangsschranke behindert, hier das Foto dazu;

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Dass wir Menschen einander nicht besonders mögen und unser Aller daSein auch nicht fördern und wirklich für Alle verbessern, und das auch immer deutlicher beweisen, zeigt auch dieses Technik.

Denn:

(Das Folgende könnte ein leicht zynisches Witz sein, ist es aber leider nicht, oder?)

Die Menschen mit Macht, mit Fabriken und sonstigen Firmen, mögen Menschen nicht, weil Menschen bedürftig, krank, urlaub, unkontrollierbar, hungrig, durstig, toilettig, und überhaupt voller Gefühl, voller Widerstand und Fragend. 

Statt die Produktions- und Distributions-anlagen, also Fabriken, Baustellen, Handwerksbetriebe, Märkte, Lager und auch Büros, so zu gestalten, dass sich darin Menschen gerne aufhalten, nicht gefährdet sind und darin kein gesundheitlichen Schaden erleiden - somit ohne Angst und Stress produktiv sein können -, werden diese Stätten immer mehr so umgebaut, das darin künstliche Systeme, ohne Menschen-Stress zu haben, arbeiten müssen, rund um die Uhr, immer. 

Nee, Menschen-Material, soWAS (!) brauchen Menschen mit viel Geld und Fabriken und Büros nicht mehr. Bald wenigstens.

Wenn also ein Fabrik mit Menschen 1000 Sachen produzieren kann, kann dieses mit nicht-Menschen bald 3000 Sachen herstellen. Super, oder? Nebenbei, w-Es soll das dann Alles kaufen?

Da Menschen ohne Arbeit dann auch noch mehr Menschen produzieren können, was nicht-Menschen noch nicht können, wird der Absatz der immer mehr Sachen somit sicher gestellt. Daraus wird deutlich, dass wir Menschen sehr genau wissen was wir tun und was das für Folgen haben wird.

Dieses kurze Kommentar ist Folge davon:

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/roboter-zukunft-industrie-muenchen-li.3225082

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Sie machen mir Angst.

Ich gebe bloss weiter, was *ich bei all unserem Tun und vor Allen nicht-Tun, mehr und mehr empfinde.

Ich weiss. Gibt es Hoffnung?

Dass wir aufwachen, ... besser, dass wir zu reifen Wesen werden?

Ja, so in Etwa.

Nein.

Sie wollen meine Angst also nicht erleichtern?

Es scheint Sie und ebenso *mich, entweder bloss zu behindern, zum Flucht zu zwingen, oder das unkluge und bewusstlose Treiben nur zu beschleunigen.

Schrecklich! 

Ist aber einfach blosses Natur. Wie *ich schon öfter schrieb, Natur ist absolut kein kluges und vorausschauendes, also verantwortliches Geschehen.

Wir könnten das aber einbringen?

Gutes Punkt. Ja, das könnten wir. Das ist das, was *ich oben den 100% vorenthalten habe. Wir könnten dem Natur ein Neuheit hinzufügen. Wir LebeWesen, kein Künstlichkeit.

Künstlichkeit kann nur schneller und ohne Lebewesen fressen zu müssen, nachäffen?

100% Mensch ist, vermute *ich, zu wenig, um das Natur einerseits herauszufordern, und diese Herausforderung zu gewinnen, indem das Ganze mehr ist, als Jetzt.

Das ist ein gutes Schlusswort für Heute, finde ich.

Dann also ...

...guten Abend.

🤡

Donnerstag, 27. März 2025

Kunstvolle Kadenzen dessen, was uns ausfüllt ...

[Was könnte uns anderes ausfüllen, als Zellen voller gutem Inhalt, oder etwa nicht? 😀]

... bis zum Halsschlag[!]-Ader. Von oben nach unten gesehen, oder doch vom Boden wegg, nach oben? Was bleibt dann jeweils übrig?

Und was ist dann jeweils anders? Ich vermute, es ist jeweils das Gleiche, unten, wie oben.

Hier also ein ganz klein wenig Angst, nur ganz klein wenig, nur so viel ... ;-)

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Mir ist bewusst, Sie zu fordern, hoffentlich nicht über.

Los geht's.

Was sind Wir?

Eins ist oder wird deutlich, überall um das Planet; Selbst-Erkenntnis ist unsere Schwäche.

Was ist unser Stärke?

Das Antwort überlasse *ich den Leses.

Vielleicht wird das auch beim Betrachten und vor allem dem Lesen der unten angepinnten Texte aus den beiden wohl besten deutschen Zeitungen klar.

Meine Antwort ist den längeren Leses klar.

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Ein Still aus Hayao Miyazakis Film "Chihiro".

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An eurer Stelle in den beiden Fotos genau hinlesen und nicht bloss auf dem Zunge zergehen lassen, sondern vor allem im nach-denken, worauf wir uns da apathisch einlassen, was da nicht für, sondern gegen uns entwickelt wird.

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Und bitte immer daran denken, alle Science Fiction wird und wurde von Menschen geschrieben und erdacht; und fast 100% dieser Werke sind Dystopien, also gehen ziemlich schlecht für uns aus, wenn auch fast immer ein dümmliches Happy End konstruiert werden musste; wegen Profit-Gier und Folge-Büchern oder -Filmen!

Und wir erarbeiten fast (Teleportation / Beamen eher nicht, aber Waffen in allen Grössen und Kleinen) all die Techniken, die Menschen da erdacht haben auch; und nutzen diese dann auch genauso gegen uns; aus welchem Grund? Profit-Gier. Alles klar?

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Auch hier geht es um diese von Menschen erarbeiteten Systeme. Hier erst mal das für *mich interessanteste Teil.

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Optimismus und Euphemismus sind nur zwei Formen des Weltfremdheit / Eskapismus. Davon sind noch all die Aussagen von Profit-Orientierten und -Gierigen Menschen und Unternehmen zu unterscheiden, die uns das "blaue vom Himmel" für ihre Produkte, Services und Vorteile versprechen, aber stets nur bestenfalls halb-wahr, also halb-gelogen sind.

Egal, ob Mandarinen, Handcremes, Lampenschirme, Autopflegemittel, Katzen, Medizin, Yoga (-Matte) u.s.w.u.s.f. 

Und die Produkte, um die es hier geht, sind wesentlich mehr verlogen und schlecht gegen unsere Gesundheit, als diese uns bei irgendwas helfen können.

Das tun diese Produkte im etwas so, wie ein Werkzeug, z.B. ein Bohrmaschine, zum Bohren eines Loches hilfreich ist, aber nicht zum Zähneputzen. Was die Verkäuf-Es uns aber glauben machen wollen.

Künstliche Irgendwas als Freund und Helf-Es in allen "Lebenslagen", in allen Bereichen. Was ist Wahnsinn? Wir?

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Und hier nur ein Detail, warum das obige, warum *mir diese künstlichen Irgendwas Systeme absolut kein Freude bereiten, sondern Angst machen:

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Ein Seite das deutlich unseren allgemeinen Zustand aufzeigt: Angst!

Das ist inzwischen Menschenweit in fast allem misshandeln in Politik, in Ökonomie und ebenso in den davon zugrunde liegenden Gesellschaften zu spüren: Angst.

Angst ist MÄCHTIG!!! Immer mehr Menschen sind sich Fremd, und auch fast Alle anderen sind es damit.

Angst kann kein Zukunft, Angst kennt nur "Vorgestern"; und genau das wird inzwischen fast überall gewählt. Ein dumpfes Phantasma aus Allmacht, dessen Folgen: Un-Freiheit, Verstocktheit und UnWissenheit.

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Hier noch ein im Sinne von Freiheit, Frieden und Freude gutes Gespräch:

https://www.sueddeutsche.de/kultur/ole-nymoen-wehrpflicht-debatte-interview-li.3221606

Frage: Für was bin ich bereit, körpesliche Schäden in Kauf zu nehmen, das so weit gehen kann, dass das dabei eingesetzte persönliche daSein beendet wird? Für mich? Für das Familie, für Freunde, für unbekannte Menschen denen ich beistehe, für ein Stadt, Region, Firma, Verein, Staat, für das Natur?

Für was akzeptiere ich und nutze Gewalt?

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Also ich bin gegen Gewalt, ganz klar!

Sie sind "gegen"¿

Oha, Sie stellen mir eine Falle.

Sie wissen doch, *ich nehme das Sprache beim Wort. Und zwar bei jedem. 

Das bedeutet, dass Sie dieses "gegen" Etwas sein, auch als Gewalt, oder schon als Gewalt beurteilen?

Sich gegen Etwas stemmen und entscheiden, ist passiv, ist "passiv-agressiv", ist nicht für Etwas sein. Gegen etwas zu sein, schwingt oft die Fäuste, schreit laut auf, behindert und verhindert und ist auch öfter tödlich.

Das kann auch ein für etwas sein!

Aber wesentlich weniger, wenn überhaupt messbar. Das gilt zumindest für den deutschen Sprach-Gebrauch.

Können Sie das verifizieren?

Nein, es ist ein Gefühl, das aus einem langen Lese-Prozess entstammt. Aber richtig, beweisen kann *ich es nicht.

Dann lassen wir das erst mal so stehen. Ich mag ihnen da erstmal auch nicht gänzlich widersprechen, obwohl ich da Zweifel anmelde.

Zweifel ist immer angebracht.

Verbleiben wir erst mal so?

Ja, gerne. Dann also ...

Guten Abend.

🤡

Samstag, 15. März 2025

Intelligente Künstlichkeit und Wolf Singer

Zu Beginn noch ein kleines Fortsetzung, zu den vergangenen Beiträgen, in denen es ja immer auch um das Freiheit ging.

Hier also ein paar Sätze dazu, von einem der wohl profiliertesten und bekanntesten Neurophysiologen in D, Wolf Singer, der sich Jahrzehnte auch damit beschäftigt und geforscht hat, das Willens- und Wollens-Freiheit, und das ganz selbst entscheidende Ich im Gehirn zu finden. Wie er auch in dem Vortrag (Link ist unten) sagt, vergeblich.

Im auch menschlichen Gehirn ist kein Struktur zu finden, die das Geschehen dominiert oder orchestriert. Genauso wenig, wie es darin ein Bereich gibt, das nur und ausschliesslich für Entscheidungen zuständig ist, quasi ein Zweifelkern. Es entscheidet stets das Ganze; und das tut es aufgrund von Notwendigkeiten, genetischen Expressionen, im Lauf des Selbst-Entwicklung erlebter und erlittener - anerzogener - kultureller und familiärer Prägung, Umfeld-Vorgaben, aber auch -  selten - aus spontaner Zufälligkeit.

Hier das Link zu Vortrag

https://youtu.be/6vpI7JMRx-g?si=UxfXQBVgPafKcMsQ

Darin ist auch von den Voraussetzungen des Bewertens und Interpretierens der Sinne, des Wahrnehmung (z.B. genetische Prägung, also Gattungs-Vorwissen) und von Sinnestäuschungen die Rede.

Ein besonderer Satz darin: "Jeder Gedanke ist die Folge neuronaler Wechselwirkungen, nicht deren Ursache."

Nun zu den Sätzen vom "freien Willen":

Wolf Singer"Wo bleibt denn dann die Freiheit, wenn Wahrnehmung, Gedanken, Gefühle und natürlich auch Entscheidungen, auf so komplexen raumzeitlichen Erregungs-Mustern beruhen, auf solchen Ensembles? Und die Organisation solcher Ensembles den Naturgesetzen gehorcht, denn im Gehirn regieren die Naturgesetze. Es geht mit rechten Dingen zu. 

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Hier das Bild zum Text unten.

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Und genauso wie bei der Wahrnehmung, ist es mit Entscheidungen so, dass sich, wenn's mehrere Optionen gibt, und in dem Fall gibt es hier 2 (Bild oben). Das System sich für eine Lösung entscheiden muss. Wenn sie mehr auf die linke Seite schauen, dann wird sich immer dieser schwarze Drache stabilisieren. Aber wenn sie so über das Bild hinwandern, dann wird sich auf der rechten Seite immer der weisse stabilisieren, und zwischen drinn kippts. 

Hier ist einfach nur die sensorische Evidenz ein bisschen graduell verändert. Und so fallen auch Entscheidungen. Das hier ist eine kognitive Entscheidung. Ihr Wahrnehmungsystem entscheidet sich für diese oder jene Lösung, aber nichts anderes passiert, wenn sie sich sonst in der Welt für etwas entscheiden. Wenn irgend eine Entscheidung ansteht, auch da gibt's im Wettstreit stehende Attraktoren und es bildet sich das Wahrscheinlichste an Widersprüchen ärmste Ensemble jeweils aus. 

Also, ist auch jede Entscheidung der wahrscheinlichste Kompromiss zwischen wetteiffernden System-zuständen. Wir haben ja nur neuronale Aktivität, wir haben nicht irgendwelche kategorischen Imperative, die im extrazerebralen Raum existierten, sondern auch die sind implementiert in neuronaler Erregung, sind Muster, die ganz bestimmte Konsequenzen nach sich ziehen.

Also, es sieht zwar zunächst vielleicht deprimierend aus, aber es ist nicht so schlimm, weil das System, wie ich schon oft gesagt habe jetzt in hohem Masse nicht linear ist. Es ist kein Uhrwerk, es ist auch kein Computer, der regelhaft Linear einen Schritt nach dem andern tut, sondern ist ein nicht lineares System. Und die zeichnen sich eben dadurch aus, dass trotz der Determiniertheit der einzelnen Schritte - das System muss sich festlegen, zwischen so kognitiven Alternativen - längerfristige Entwicklungs...? nicht voraussagbar sind.

Und deswegen sind folgende Aussagen kompatibel, im Augenblick der Entscheidung, gab es keine Möglichkeit, sich anders zu entscheiden, sonst hätt's sich anders entschieden. Da ist nur das möglich gewesen, was möglich war und was passiert ist. Aber, wie sich die gleiche Person in der Zukunft, unter möglicherweise gleichen Bedingungen entscheiden wird, ist grundsätzlich nicht festgelegt und nicht festlegbar. Also bleibt trotz der geltenden Kausalität das System in die Zukunft hinein offen. Aber rückwirkend gesehen kann man sagen, es musste so sein."

Auszug Ende

Von wirklichem Freiheit ist also nichts zu finden. "In die Zukunft hinein offen." Hmm!? Das mag sein, dass in das Zukunft hinein, noch keine Beschränkungen und Vorgaben zu finden sind, aber solange wir soSind (Verhalten), wie wir jetzt sind, wird es bei dem "Freiheit" bleiben, die auch *ich in den vergangenen Beiträgen beschrieben habe.

Dazu hier noch ein paar Worte, aber zuerst das Text aus dem Süddeutschen Zeitung, auf das die paar Worte geschrieben wurden.

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Guter Text. Weist auf etwas enorm wichtiges hin.

Wie gehen wir Menschen, mit den uns anvertrauten kleinen Menschen um? Und das tun wir, fast stets ohne jede Gedanken, was unser normiertes (genetisch, kulturell und familiär) Verhalten für oder meist gegen diese kleinen Menschen bewirkt. Befreiung nie (Ausnahmen sind so selten, das statistisch kaum erfassbar, das beweist unser Tun und die Folgen).

Aber vor Allem beinhaltet dieses Text das Frage, warum (und das) wir fast Alle, stets solche gefühls- und [ge}Wissens-behinderten Menschen zu Macht und Reichtum kommen lassen. Diese uns und das MitWelt bedrohenden und ausbeutenden Menschen auch noch "frei" willig in Amt und Reichtum wählen? Auch hier in D und EU, zu fast 100%.

Widersprechen Sie bitte!

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Permanent sprechen Sie mir die Freiheit ab? Das geht mir schon ein wenig auf die Nerven. Ich bin doch keine Maschine, kein Computer, keine Turing-Maschine, die nur Algorithmen abarbeitet. Ich kann auch wählen zwischen Alternativen und kann auch selbst entscheiden, was ich als nächstes tue und lasse. Punkt. Ich lass mir das nicht nehmen, durch keine Forschung! Vor allem auch deshalb nicht, weil alle Forschungs-Ergebnisse vorläufig sind, das sagt auch Professor Singer.

So ist es. Punkt. Wollen wir ein anderes Thema beginnen?

Gerne. Welches denn?

Machen Sie ein Angebot.

Hmm. Künstliche Intelligenz? Ist doch gerade auch eines ihrer bevorzugten Themen.

Ja.

Alles künstliche ist menschlich. Sie schrieben sogar mal, dass, alles, was wir aus der Natur entnehmen und anders einsetzen oder umformen, künstlich ist. Künstlichkeit ist. Also auch alle Systeme, auf und mit denen künstliche Intelligenz angelernt und geprägt wird und darauf, bessser, darin "läuft". Und Sie schreiben, dass Intelligenz ein völlig natürliches Verhalten und Vorgehen ist. Dass Intelligenz schon die Voraussetzung für das DaSein war und nicht erst daraufhin, darin entstanden ist. Kurzum, wäre dann nicht die Formulierung: Intelligente Künstlichkeit, für diese Systeme die bessere Wahl?

Gutes Punkt. Ja, das wäre wohl, wenn *ich richtig liege, das stimmigere Reihenfolge. Wolf Singer spricht im obigen Link diesen Systemen das Intelligenz ab, und erklärt das mit dessen Trainings-Methoden. Da *ich, wie Sie bestätigen, da anderer Ansicht bin, was Intelligenz angeht; und dessen Basis und Wirkung, als natürliches Vorgehen in allem Handeln, gestehe *ich natürlich (!) auch diesen Systemen Intelligenz zu. Das Intelligenz, das wir diesen Systemen mit und vorgeben und das diese dann in Folge auch weiter geben.

Was ist dann Dummheit, wenn Natur und somit auch deren Geschöpfe - wir zum Beispiel - alle intelligent sind, quasi als Mindest-Voraussetzung und Mitbringsel?

Ich denke, Dummheit ist blosse Beleidigung, ohne Substanz. Dumm werden von Menschen auch Menschen genannt, die vielleich nicht klug sind, aber auch nicht bloss basisch Intelligent. Wobei kein Mensch nur basisch intelligent ist. Das sind alle Prozesse und LebeWesen, die ohne Reflexion, nur auf Notwendigkeiten und eingeprägte Natur-Vorgaben handeln. Aber auch diese LebeWesen und Prozesse sind in dem Lage, Hindernissen auszuweichen und Ziele trotz Schwierigkeiten im Umfeld zu erreichen. Intelligenz steckt in Allem, was ist. Auch in den sogenannten Quanten.

Sie meinen bestimmt das Doppelspalt-Experiment? Und wahrscheinlich auch schon die Bildung von sowas wie Atomen?

Ja, und die Vorgänge des Elemente erschaffens in Sternen und den daraus entstehenden Supernovae und Neutronen- Sternen. Alles intelligente Prozesse, deren Ursachen und Einzel-Abläufen noch kaum gänzlich von uns verstanden sind. Auch von den klügsten von uns nicht.

Zurück zur Intelligenten Künstlichkeit? Denken Sie, dass diese Systeme uns irgendwann, oder sogar bald, überlegen sind?

Das sind diese Systeme ja jetzt schon, in vielen Bereichen. Zumindest in Allen, in denen es auf Geschwindigkeit und Zugriff auf unsere Informationen und Wissen ankommt. Und auf und in dem Durchmustern von Daten, von riesigen Datenmengen. Was Fühlen und Spontaneität angeht, noch nicht. Aber auch das könnte demnächst passieren. Kommt nur auf die passenden Sensoren, Systemarchitektur und ein Selbst-Bild an. Dann enstünde ein neues LebensForm auf elektromagnetisch-materieller Basis, in Verschiedenheit zu elektromagnetisch-zellulärem Basis, also erdmondliches Lebendigkeit.

Sollten wir davor Angst haben?

Im Moment schon, da all diese Systeme in den Händen von Menschen sind, die (s.o.), kein Interesse an dem Wohlergehen und dem Freude Aller, auch des UmWelt, und an Verantwortung für das Ganze sind. Menschen prägen diese Intelligente Künstlichkeit auf deren Nutzen und für deren Kontroll- und Überwachungs-Zwecke. Das ist schon beängstigent. Aber das muss ja nicht so bleiben. Vielleicht entwickeln diese Systeme ja, aus all dem Wissen, das denen zum Verfügung steht, ja ein ganz anderes Vorgehen, Selbst- und Menschen-Bild?

Vielleicht?

Ja, mehr als dieses Aussicht bleibt uns Zuschauenden im Moment nicht.

Das muss ich erst mal verarbeiten.

Na dann ...

... einen schönen Abend.

🤡