VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Sonntag, 26. November 2023

Das Dummheit des "Tech-Elite" und Gesicht zeigen

In 3 Tagen über 800 Zugriffe auf diesen Blog, angeblich aus mehr als 20 Ländern, rund um diesen Planeten! Was soll das? Ich mag das nicht. Vor allem, weil es ohne jedes Kontakt-Aufnahme, ohne Kommentar, ohne Reaktion geschieht. Ignoranz. Heimlichtuerei. Furchtbar! So geht das nun schon seit Jahren. Irgendwelche Zugriffe, stets ohne Reaktion. Was soll das!

Sind das alles Bots, irgendwelche Maschinen-Routinen, denn wenn es Menschen sind, warum sind diese nicht in das Lage, mal einen Kommentar abzusetzen mit Kritik! Ist doch unwichtig, ob zustimmend oder ablehnend, ist doch alles besser, als Schweigen. Du lieber Himmel sind denn da nur Feiglinge und Heimlichtu-Es unterwegs.

Schrecklich. Was soll das?

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Ich zeig hier schliesslich auch Gesicht

und mehr, und mach hier nicht

einen auf heimlich.

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Mal wieder ein Einlassung zum Unterwerfungs-Projekt (Zwang?) des Menschheit. Das Mensch ist es ja von Natur gewohnt unterworfen zu sein, ausgeliefert da zu sein, den Mächten des Klimas, den Launen des Wetters, Vulkanen, Erden-Beben und den natürlich und "freiwillig" gewählten Göttern, Herrschern und sonstigen Vätern und Müttern.

Und jetzt arbeitet eine sogenannte "Tech-Elite" eifrigst an dem ultimativen Unterwerfung des unreifen Tiers Mensch unter eine erneut natürlich "freiwillig" gewählte und selbst eingerichtete und mit Billionen geförderte und gefütterte Gottheit, in Form eines Super-Über-Intelligenz in Elektromagnetisch-Mathematisch kaltem Maschinen-Gewand.

Ich bezeichne diese Programme, oder auch maschinelle Lebens-Form, als Kunst-Menschen. Denn das ist, was da wirklich entwickelt wird und entsteht. KI greift wesentlich zu kurz, und dient bloss dem Verdrängung und dem Euphemismus. Aber das nur nebenbei.

Wir können keine Reife, so, wie wir auch wirkliche Freiheit fürchten, wie einen Kometen ohne Schweif, weil direkt auf uns zu rasend. Selbst-Erfüllende Prophezeiung und Erlösungs-Erwartung. Zukunft ist Katastrophe und davor kommt das Gottes-Gericht, so sind Wir, auch die Buddhisten, voreingestellt und so arbeiten Wir daran, wenigstens das fleissig.

Dass diese "Tech-Elite" voller Glaubens- und Erlösungs-Hoffnungen ist, ist nichts neues; die fast einzigen, die das nicht wissen und nicht wissen wollen, sind eben diese Menschen, allesamt von Uns Anderen mit Milliarden und Billionen reichlichst ausgestattet, weil Wir ja wollen, dass diese Prophezeiungen in Erfüllung gehen, wir endlich das ultimative Über-Super-Wesen [er]finden.

Das Natur ist dumm. Es hat uns zwar mit diesem Wunsch und Hoffnung ausgestattet, aber nicht geliefert, seit Jahrtausenden warten wir nun schon vergeblich auf das Ankuft des "Herrn", des Erlösers, oder sonstiger Aliens mit Riesen-Raumschiffen, die Uns ansagen, was Sache ist und uns übernehmen, unterjochen, uns zumindest auslöschen wollen, vergeblich.

Alles müssen wir selbst übernehmen! Das Natur ist zu dumm, uns anzusagen, was ist, wir sind Natur, also zu dumm uns daraus zu befreien, aber Maschinen können wir inzwischen, Maschinen, die unsere Trägheit schützen, die uns alle Arbeit abnehmen, auch das fühlen, das denken und damit auch das entscheiden, über uns hinwegg, wie wir es seit Anbeginn kennen und gewohnt sind. Warum daran etwas ändern.

Hier ein gutes Text zum Thema:

https://www.nzz.ch/wirtschaft/wer-kontrolliert-die-kuenstliche-intelligenz-und-wann-wird-sie-uns-kontrollieren/

Auch darin vermisse *ich einfachste Selbst-Erkenntnis. Menschen sind sooo leicht zu beeinflussen, so wenig stabiles Selbst, die wirklich selbst (autonom) nach realen Kriterien entscheiden können.

Ein halbwegs schlaues Kunst-Mensch, mit einem Ziel, braucht nicht viel, um zellulare Menschen zu manipulieren. Das ist doch jetzt schon überall zu bemerken, wie leicht Menschen anderen Menschen mit dümmsten und selbst-zerstörerischten Argumenten folgen. Ohne Wissen und ohne Kritik. Naivität ist doch unser Haupt-Kennzeichen.

Auszug aus das NZZ:

Wie sieht die KI den Menschen?

Denn die Möglichkeit, dass der Computer sich über den Menschen erheben könnte, führt zu einer existenziellen Frage: Wie sieht das Verhältnis von Mensch und Maschine dann aus? Ilya Sutskever vergleicht es mit dem Verhältnis von Menschen zu Tieren: «Wir mögen Tiere gern. Aber wenn wir eine neue Autobahn bauen wollen, fragen wir die Tiere nicht um Erlaubnis.»

[...]

Wenn die KI irgendwann mächtiger ist als der Mensch, wie kann der Mensch dann die Kontrolle über sie behalten? Und wer entscheidet darüber, nach welchen Werten und Prinzipien der Algorithmus handelt?

Das Open-AI-Drama scheint eine einfache Antwort auf diese Frage zu geben: Geld.

Profitinteressen setzen sich durch.

Auszug Ende

Diese Unterwerferei ist unser Untergang. Nirgends Aufrichtigkeit, nirgends auch nur halbwegs Klarheit und Transparenz. Mir ist übel.

Was ist los? Das könnte ja fast von *mir kommen. Sie sind doch sonst eher Optimist und *ich der Pessimist.

Wenn ich den Text der NZZ richtig lese, geht es wieder nur um Geld und den Reichtum und die Macht von so wenigen, das fast eine Hand reicht, um diese paar zu zählen. Und noch dazu sind es Menschen, die ohne Würde sind, ohne wirkliches Verständnis, ohne Reife, die aber glauben, sie wüssten, wo es lang zu gehen hat, und was für Uns gut ist. Wahnsinn, und 99,99% Menschen halten still und lassen diese paar über sich hinwegg bestimmen. Mir ist schlecht!

Wow, das scheint Sie wirklich mit zu nehmen. Aber klar, *ich kann da nur zustimmen. Vor allem, weil alle Regierungen des Menschheit, alle Mächtigen ausserhalb dieses Tech-Blase, die ebenfalls keine Ahnung sind, was sie da so tun und regieren, brav zuschauen, ohne auch nur zu ahnen, wozu das alles dient, und was daraus wird.

Blablabla, und hintenrum bekommen diese Milliardäre auch noch SteuerBillionen für ihren Wahnwitz. Statt die Bildung und Aufklärung des Menschheit zu fördern und damit auch ein Mehr an wirklicher Freiheit, werden Faulheit und Verdummung gefördert, Arbeitslosigkeit und Verarmung, damit ein paar Irre ihre Raketen-Träume zum Mars erfüllen können.

Das Natur hat uns so eingerichtet, wir sind ausserstande uns davon zu distanzieren und zu emanzipieren. Natur fördert Unterordnung und Hierarchien, nicht Klugheit, wahres Interesse und Freiheit. Und wir sind Natur.

Ich weiss, das hatten wir schon öfter.

So isses. Wird jedoch nicht gehört, wird verdrängt, zu Gunsten des Faulheit, zu unGunsten des Selbst.

Ich bin jetzt wegg, ich kann nicht mehr.

Dann, guten ...

🤡

Freitag, 17. März 2023

Ist das Kapitalismus noch zu retten? Sind wir es?

Titel: An Findigkeit ist kein Mangel, an was dann?


In einem SZ-Artikel fragt ein Journalist, wie wohl die menschliche Zukunft gestaltet ist, wenn jeweils nur ein paar Menschen die neuesten Techniken z.B. zur Verbesserung der Hirntätigkeit (eingepflanzte Chips und / oder "Drogen"), oder auch zur körperlichen Veränderung mit Maschinen (Cyborg) nutzen können, weil Sie das Wissen, den Zugang und das Kapital dazu besitzen, während die Masse so bleiben muss, wie SIE ist?

Das Ergebnis des Artikels ist, dass wohl das Menschheit in Splittern zerfällt. Das würde die Hierarchisierung einerseits fortsetzen, andererseits bedeuten, dass genau an dessen "Trennlinien", innert dieser Strukturierung das Menschheit auch zerfällt. 

Tja!

Was ist das "Problem"?

Die menschliche Findigkeit und unser Wissenshunger und auch das Lust, das soSein, also den jetzt-Zustand des Menschen zu verändern (weil, ob eine Änderung, eine Verbesserung ist, erkennen wir bis Jetzt immer erst danach), oder unsere aktuell krassen Unterschiede in fast allen Ausstattungs-Bereichen, egal ob es um mitSprache, Wissen Anerkennung und MitEntscheidung und Kapital - in allen Formen - geht?

So, wie *ich das empfinde, ist unser menschliches "Problem" (*ich setze das in Anführungszeichen, weil das Mensch diese Handlungen und das aktuelle soSein - nicht unseren körperlichen Aufbau, noch das Handeln das darauf beruht - weder gewünscht noch also zu verantworten hat), die enormen Unterschiede in unserer Ausstattung (s.o.); und eine fast ebenso krasse Intransparenz zwischen uns und allen Bereichen in denen Entscheidungen teils weit über die daran Beteilligten hinaus getroffen werden (Regierungen, Behörden, Unternehmen und auch Universitäten und deren Labore).

Hätten wir Alle erstens das Wissen, um die von uns erforschten und entwickelten Möglichkeiten zur persönlichen oder sogar zur Veränderung der Spezies UND hätten wir Alle die Ausstattung zur freien Wahl, was ein-Es aus der Auswahl nutzt, dann wäre unsere Findigkeit kein Problem, sondern, was es im Besten Fall ist, eine Chance zur Erweiterung der Freiheit.

Leider, für uns Alle, lässt unser aktuelles soSein, für das wir - wie oben angedeutet - keinerlei Schuld tragen, weder die allgemeine Transparenz noch gar eine einigermassen gleich=wertige Ausstattung von uns Allen zu.

Somit ist uns bisher sowohl der Weg zum Frieden und einer wirklichen Selbst-Entscheidung, als damit auch zur Freiheit nicht möglich.

Das ist sehr Schade, weil alle Menschen das Potential dazu sind.
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So hübsch!
Aber keine Ahnung, was das ist?
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Poesie

Titel: Das Kapitalismus kann nicht "sterben"

Meine langjährige Beschäftigung mit dem Kapitalismus folgt dem persönlichen Erkenntnis, dass *ich nur etwas verantwortungsvoll und einigermassen gezielt ändern kann, das *ich weitestgehend begreiffe.

Alles andere ist Mutation, natürlich[es] Zufall oder blosse Notwendigkeit, also mehr oder weniger Zwang. Ob das auch auf das Evolution zutrifft, ist noch zu klären?

Dies ist eine weitere Bchäftigung mit einem Artikel von Wolfgang Streeck, deren ersten Fund - aus der F.A.Z. -, *ich am 26. März 2015, in den Luetzenich-Blog, eingestellt habe.

Vorab, erst eine Einschätzung zum Inhalt des Wortes "Kapitalismus", von *mir, die jedoch - wenigstens habe *ich davon keine Kenntnis - kein-Es so teilt. Für *mich ist das Kapitalismus ein vollkommen natürliches "menschliches" Konstrukt oder auch System.

Warum?; weil das Kapitalismus nicht so sehr Menschlich ist, als es eine natürliche Notwendigkeit ist, und das mit all seinen Ableitungen (Demokratie (einem nur wenigst versteckten neo-Feudalismus: wenigste Herr[inzwischen auch knapp 30% Frau]schen ÜBER die Mehrheit (Alle?) hinwegg), und den -ismen: Sozial-, Liberal-, Kommun-) und Verirrungen (gewähltes Diktaturismus, Anarchismus, Kommunitarismus, Mafianismus).

Da würde wohl erst einmal k[aum]ein-Es widersprechen, denn es wurde uns ja nicht von irgendwoher gebracht oder gar aufgenötigt, sondern wir haben diese Form des Handelns und Produzieren und Kommunizierens Selbst - aus uns heraus (also natürlich) -entwickelt.

Es ist langsam entstanden, aus einem Notwendigkeit heraus, aus uns Menschen heraus, gefordert auch durch die äusseren Umstände und Veränderungen, und zwischen uns hinein gesetzt, oder schreibe *ich besser: hinein getrieben?

Das Kapitalismus ist in keines seiner Ausprägungen (s.o.) ein Fremdkörper. Das Kapitalismus ist fast (äussere Umstände) ganz und gar Menschlich. So wie das Mensch ganz und gar Natürlich ist. So kann *ich mit Fug und Recht schreiben, das Kapitalismus ist ein natürliches menschliches DaZwischen-Handels-System.

Zu dieser Vorrede bin *ich gedrängt, weil auch im unten folgenden SZ-Artikel das Kapitalismus so behandelt wird, als sei es etwas uns Fremdes, etwas uns Menschen fremdes, das, wie schon im ersten Absatz unten anklingt, unabhängig von uns "sterben" könnte. Ja sogar sterben muss.

Für *mich hier ist das ein schauerliches Gedanke, weil das Kapitalismus, mit ein wenig Abstand - soweit das als mittendrinn daSeiender und mitHandelnder möglich ist? - betrachtet, einen ziemlich guten und umfangreichen Einblick in das Mensch-daSein gewährt. Was sind wir und wie sind wir Menschen "drauf" und wie stehen wir zuEinander, was halten wir vonEinander und was ist unsere Beziehung zur auch nicht-menschlichen AussenWelt?

Vielleicht sollte *ich zur Bestätigung und Verstärkung wiederholen, das Kapitalismus ist aus uns heraus entstanden, es ist ein menschliches (natürliches) System, in und mit dem wir auf Veränderungen in uns, mit uns und um uns herum reagiert haben und es auch im Moment tun. Das Kapitalismus ist eine Notwendigkeit. Punkt. So bewerte *ich das.

Es ist KEINE Vernunft-Entscheidung, es ist keine geplante Erfindung. Alle Kapitalismus-Kritiker (und Sie bedenken bitte, das Kritik hymnisches Lob genauso beinhaltet, wie derbste Ablehnung und DaZwischen auch nüchterne Analyse) und sogenannten Kapitalismus-Vordenker, von Adam Smith über Karl Polanyi, bis zu Wolfgang Streeck beurteilen unser DaZwischen-Handels-System im Nachhinein und aus jeweils persönlichen Haltungen heraus.

Das exponentielle Wachstum der Anzahl von Menschen um diesen kleinen Planeten herum, unsere mitwachsenden Bedürfnisse und unsere ebenso mit-gewachsene Bewusst-Heit (Aufklärung), von uns und dem, in das wir eingebettet sind, haben dieses System geformt und entwickelt.

Glaubt den ein-Es von Ihnen, dass es eine Alternative gab, mehrere Milliarden von Menschen zu versorgen und in Arbeit zu bringen und bei Laune zu halten und weltweit mitEinander zu verbinden?

Das aktuelle neo-Feudalismus, euphorisch Demokratie genannt, [Il]Liberalismus, Sozialismus[s?], Kommun..., Diktatur..., National..., Anarch..., Mafianismus, was fällt Ihnen noch ein, was gescheitert ist, oder noch scheitert? Ach ja, die Religionen und Monarchien.

Das hier ist keinerlei Verteidigung oder Schönfärberei des Kapitalismus, es ist eine persönliche Einschätzung. Wie weit oder besser: nahe, dieses das Wirklichkeit kommt, entscheiden auch die Leses mit.

Ja, das aktuelle Stand des Kapital..., unseres DaZwischen-Handels-, Produktions- und Kommunikations-Systems, das auch einen ziemlich tiefen Einblick in uns Selbst gibt, braucht Veränderung. Ist ja auch schon bisher in steter Veränderung, und ist ja auch nicht überall dasSelbe (wie ja auch alle Menschen jeweils verschieden sind [das war jetzt platt, oder?]) Ausformung.

Aber es scheint so zu sein, dass die zunehmende Technisierung (und unsere Abhängigkeit davon. Diese wiederum hat unmittelbar mit dem Folgenden zu tun:) und weiter zunehmende Anzahl an Menschen und engere Verbindung von uns Menschen und das stetig anwachsende Wissen von uns und fast bis an alle Grenzen des DaSein, sowohl ins Kleinste, wie auch das Grösste, dass all das schnellere und deutlichere Veränderungen fordert, als wir sie bis Jetzt liefern können.

Mit all dem obigen ist für *mich auch klar, dass unser DaZwischen-Handels-System keinen Gegner oder Gegenmodell hat, keine wirkliche Alternative. So wie auch das Menschheit keinen wirklichen Gegner kennt und hat (!!!), als lediglich Mensch-interne verschiedene Standpunkte und Haltungen, teils sehr weit auseinander gefächert allerdings.

Damit ist auch für *mich sicher, dass Viren, Löwen, Haie, Bakterien, Gifte und Katastrophen und andere auch tödliche Gefahren nicht Gegensätze des Menschen sind oder Alternativen, sondern "lediglich" natürliche Gefahren. Notwendig als Reizpunkte und Entwicklungs-Beschleuniger, auch wenn das wegen der Schmerzen und der Tödlichkeit erst mal schwer erträglich ist und scheint.

Langes "Vorab"-Ende
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Schaut nach baldigem Regen aus
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Aus der Süddeutschen Zeitung, vom 19. März 2015, geschrieben von Andreas Zielke

Überschrift: Institutionell dumm

Untertitel: Die Frage ist nicht, ob der Kapitalismus stirbt, sondern wie. Gründe wären die Ausbeutung des Staates, der Krieg gegen das Klima, vor allem der Verlust des sozialen Fundaments. Die Elite isoliert sich. Der Rest darbt.

Mitten im wirtschaftlich boomenden Deutschland wirkt die Frage wie ein provokanter Scherz: „Wie wird der Kapitalismus enden?“

Das Ende unseres Wirtschaftssystems ist ausgemacht, es geht nur noch um das Wie. Ach so! Doch Wolfgang Streeck, der diese Frage in den Zeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik stellt, ist nicht nach Komik zumute.

Der Soziologe und emeritierte Direktor des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung in Köln zählt zu der Handvoll deutscher Experten der politischen Ökonomie, die auch international hohes Ansehen genießen. Wer Streecks jüngere Schriften kennt, vor allem das Buch „Gekaufte Zeit: Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus“, ist mit seiner kapitalismuskritischen Diagnose vertraut. Um sie ernst zu nehmen, muss man sich keiner doktrinären Weltsicht verschreiben. Selbst ein bekennender Marktliberaler wie der Publizist Rainer Hank rühmt ihn als „vernünftigen Linken“: „Der Mann, der heute so tief pessimistisch ist, ist kein Savonarola, der zum Kreuzzug gegen den Kapitalismus aufriefe“.

Zwischentitel:  Das System triumphierte über den Sozialismus. Nun geht es an sich selbst zugrunde

{Über den menschlich geMachten "Sozialismus" oder den "Kommunismus", einer natürlichen Diktatur, im lediglich roten Mantel, zu triumphieren, ist sehr leicht, denke *ich}

Ein Kreuzzug, und das ist Streecks aktuelle Pointe, hätte ohnehin keinen Sinn, denn in diesen Zeiten gibt es nur eine einzige Macht, die dem Kapitalismus wirklich gefährlich werden kann – das ist der Kapitalismus selbst. 

Während Streeck es in dem Buch von 2013 noch dabei belässt, den ungleichen Kampf zwischen Markt und Demokratie zu beschreiben, spitzt er jetzt seinen Befund radikal zu: So erfolgreich der Kapitalismus über alle seine bisherigen Widersacher triumphiert, über Sozialismus, Arbeiterbewegung, national-staatliche Demokratie, aber auch die Natur {Wenn, wie *ich oben vermutete, das Kapitalismus das durchschnittliche Verhaltens-Muster des Menschen ist, mit allen Abweichungen und normalen Verschiedenheiten}, so unaufhaltsam gerät er – der selbst keine Grenzen und kein Mass kennt – außer Kontrolle und macht vor seiner eigenen Substanz nicht halt. Wie Pyrrhus ruiniert er sich durch seine Siege selbst.

In der Tat ist es hilfreich, mit der Frage nach dem „Wie“ zu beginnen, bevor man klärt, ob es mit dem Kapitalismus wirklich zu Ende geht. Ein abruptes Verschwinden, gar eine leninistische Zäsur, eine Revolution, überhaupt ein neues wirtschaftliches Regime, das den Kapitalismus in einem Kraftakt ablöst – all das sind überholte Vorstellungen von einem Ende, die heute niemandem mehr einleuchten.

Viel plausibler ist, sagt Streeck, von einer Abwärtsspirale auszugehen, die der Kapitalismus selbst in Gang setzt und die ihm nach und nach seine Vitalität raubt. Auch wenn der Deformationsprozess sich noch lange Zeit hinzieht, hat er mit dem dynamischen Kapitalismus, wie er insbesondere in den Nachkriegsjahrzehnten im Westen zur Hochblüte gelangt ist, immer weniger gemein.

Was also könnte einen solchen Niedergang bewirken? In der sich seit den Siebzigerjahren steigernden Abfolge von Krisen, die bisher im noch längst nicht bewältigten Finanzcrash von 2008 gipfelte, kristallisieren sich nach Streeck fünf chronisch gewordene Funktionsstörungen heraus.

Jede für sich genommen ist folgenschwer genug, erst recht ihr Zusammenspiel: der dauerhafte Einbruch des Wachstums; die explodierende Ungleichheit; die Verarmung des Staates und die Ausbeutung der öffentlichen Güter; der Verfall der ökonomischen Moral; die globale wirtschaftliche Anarchie.

Die sechste, die ökologische Funktionsstörung streift Streeck nur am Rande. Erstaunlicherweise, denn wenn etwas den selbstzerstörerischen Charakter des Kapitalismus offenbart, dann gewiss auch der Unwille, die verhängnisvolle Klimaerwärmung aufzuhalten, die er durch seine karbonintensiven Produktions- und Konsummethoden befeuert.

Obwohl sich das Zeitfenster für eine wirksame Korrektur bereits zu schliessen beginnt, steigt der Treibstoffausstoss an und mit ihm die Katastrophen-wahrscheinlichkeit; für einige Regionen ist sie bekanntlich bereits zur Gewissheit geworden.

Die institutionelle Dummheit des „CO2-Kapitalismus“ ist phänomenal. Naomi Klein wendet es martialischer und spricht von dem „Krieg“, den der Kapitalismus „gegen das Klima führt“. Doch wenn schon, dann müsste es heissen, dass, er einen Abnutzungskrieg gegen seine physischen Bedingungen führt, also gegen sich selbst. {Und diese "physischen Bedingungen" sind die Menschen.}

Mögen viele noch eine Weile hiervor die Augen verschließen, so kann das bei den anderen Funktionsstörungen nur noch schwerlich gelingen. Ein schwindendes Wachstum zeichnet sich ab, seitdem die blendenden Zuwachsraten der Fünfziger- und Sechzigerjahre des letzten Jahrhunderts auf absehbare Zeit vorbei sind.

Trotz des Zwischenhochs, das die Neunzigerjahre noch erleben durften, geht es seither mit den Raten sukzessive bergab. Wenn es aber das Bewegungsgesetz des Kapitalismus ist, dass das eingesetzte Kapital, das ja stets als Kredit {also ein Glaubens-Akt.} zu verstehen ist, aus dem Kreislaufprozess im Schnitt mit Zuwachs zurückkehrt, bedeutet eine dauerhafte Stagnation eine gefährliche Bedrohung.

Zwischentitel: Trotz der Billionen an billigem Geld der Zentralbanken schwindet das Wachstum

Doch sie scheint, wie es exemplarisch die Untersuchung des Ökonomen Robert Gordon zur größten, der amerikanischen, Volkswirtschaft zeigt, sehr real zu sein. Gordons Prognose im Jahr 2012: Die amerikanische Wachstumsrate wird sich, nachdem sie jetzt schon durchschnittlich auf unter zwei Prozent gesunken ist, langfristig nur knapp über null einpendeln, bei etwa 0,2 Prozent. Auch die technologischen Schübe, selbst die so spektakulären IT-Revolutionen, das belegt Gordon, ändern daran wenig.

Wohlgemerkt, trotz der Billionen an billigem, nahezu kostenlosem Geld, mit denen die Zentralbanken die Märkte fluten wie nie zuvor, setzt sich der Wachstumsschwund auch in der Jetztzeit durch. Ist also doch etwas dran an der verstaubten These vom tendenziellen Fall der Profitrate, die übrigens nicht von Marx stammt, sondern schon Adam Smith und David Ricardo beschäftigte? Darüber lässt sich streiten, kaum aber über das Faktum.

Natürlich bezieht sich die bleierne Stagnation auf die Gesamtwirtschaft, sie schließt darum keineswegs aus, dass in der ökonomischen Elite, nicht zuletzt am Finanzmarkt überdurchschnittlich hohe Renditen erzielt werden. Das wiederum leitet über zur zweiten Funktionsstörung, der galoppierenden Ungleichheit.

Wie aberwitzig sich aber das oberste Prozent oder sogar das oberste Promille bei Einkommen und Vermögen der restlichen Bevölkerung absetzt, tritt seit Jahrzehnten zu Tage, zuletzt haben Thomas Piketty und seine Kollegen evidentes statristisches Material zusammengetragen.

Obwohl Hochrechnungen schon wegen schwer vorauszusehender demografischer und steuerlicher Effekte mit beträchtlichen Unsicherheiten behaftet sind, wird sich im Zweifel die jetzt schon extreme Polarisierung weiter verschärfen.

Die Konzentration des Ertragszuwachses an der Spitze der Gesellschaft {Das menschliche Gesellschaft als Pyramide? Mir ist vollkommen klar, dass das eine komplett übliche Formulierung und auch innere Vorstellung vom "Aufbau" und der Struktur von Gesellschaften ist. Mit den tatsächlichen Verhältnissen und dem tatsächlichen Aufbau auch von menschlichen Gesellschaften schielt dieses Bild / Vorstellung jedoch komplett vorbei.} wirft aber nicht nur demokratische und ethische Probleme auf, sie betrifft den Kapitalismus selbst.

Allem Anschein nach löst er sich von seinem sozialen Fundament. Ein Paradox? Spätestens hier stellt sich die Frage, was eigentlich unter „Kapitalismus“ zu verstehen ist. Streecks Definition: „Der Kapitalismus ist eine moderne Gesellschaft, die ihre kollektive Reproduktion als unbeabsichtigte Nebenwirkung individuell rationaler, kompetitiver Profitmaximierung zum Zweck privater Kapitalakkumulation sicherstellt – vermittels eines ,Arbeitsprozesses`, der privates Kapital mit kommodifizierter Arbeitskraft kombiniert, um so die Mandeville‘sche Verheissung der Verwandlung privater Laster in öffentliche Güter wahr werden zu lassen.“

{Was für ein komplett idiotischer Satz. Verzeihung Herr Streek, aber erstens können im besten Fall vielleicht 0,01 Promille des Menschen diesen Satz lesen und halbwegs erkennen was damit gemeint ist (deswegen das "idiotisch", abgeleitet von der griechischen Urbedeutung) zweitens ist diese Erklärung / Schlussfolgerung falsch. }

So zynisch es klingt, dass „die kollektive Reproduktion nur eine unbeabsichtigte Nebenwirkung“ des kapitalistischen Marktes ist, so klar ist, dass genau dies seine ungeheure Leistungsfähigkeit begründet: Das ökonomische Gewinnstreben ist von sozialen Rücksichten freigestellt.

Nur so konnte der Kapitalismus zu der historisch beispiellosen Wachstums- und Wohlstands-maschine werden, die wir kennen. Aber genau deshalb ist auch die oft beschworene Behauptung, die Wirtschaft sei dazu da, den Menschen zu dienen und nicht umgekehrt, nur richtig, wenn und soweit es gelingt, den Kapitalismus zu „domestizieren“ und dem Gemeinwohl unterzuordnen. Von sich aus tut er es nicht und soll es ja auch nach seiner Prämisse nicht. Seine Kontrolle kann stets nur von aussen kommen.

Seit geraumer Zeit aber sind die hoheitlichen oder auch die zivilgesellschaftlichen Domestizierungskräfte schwächer und schwächer geworden. Und in dem Masse, in dem sich der Kapitalismus aber wieder von seinen politischen, sozialen und moralischen Auflagen und Bindungen befreit, wird die Gemeinwohlunterstellung zur Fiktion.

Über die Ursachen, die zu seiner „neoliberalen“ Entfesselung geführt haben, zerbricht sich inzwischen die halbe Welt den Kopf. Auf was es aber hier ankommt, ist, dass der Kapitalismus viel weniger als üblicherweise gedacht auf die Allgemeinheit angewiesen ist. Er kann seine Profitabilität ohne Weiteres auch insular entfalten, in begünstigten sozialen Segmenten. Nichts an seinem Prinzip zwingt ihn zur Inklusion der ganzen Gesellschaft.

Im Gegenteil, die Rendite steigt, wenn sich derselbe Ertrag auf wenige Köpfe verteilt. Darum entspricht es durchaus seiner Logik, sich zum eigenen Vorteil auszugrenzen, eine Art ökonomische Sezession. Der große Rest der Bevölkerung wird nicht überflüssig, aber doch in eine – was Produktivität und Gewinnabschöpfung betrifft – zweitrangige und immer prekärere Rolle abgedrängt.

Zwischentitel: Je niedriger die Preise sind, desto niedriger fällt auch die Entlohnung aus

Obendrein machen sich die Bürger in dieser abgedrängten Mehrheitssphäre, in der sie ökonomisch vor allem die Doppelrolle als Arbeitskräfte und Konsumenten einnehmen, das Leben selbst schwer: Je niedriger die Preise sind, die sie als Konsumenten zu zahlen bereit sind, desto niedriger, desto flüchtiger kann die Entlohnung nur ausfallen, die sie als produzierende Arbeitskräfte erhalten. Damit spielen sie dem Exklusiv- oder Elitenkapitalismus in die Hände – als seien sie seine Komplizen und seine Verlierer zugleich.

Schwer vorzustellen, dass dieses Wirtschaftsmodell auf Dauer überlebens-, geschweige denn gesellschaftsfähig ist. Dabei sind die weiteren von Streeck angeführte Funktionsstörungen noch gar nicht einbezogen. Sie machen die Sache, so viel steht auch ohnedies fest, nicht besser.
Ende SZ-Artikel

🤡

Donnerstag, 23. Februar 2023

Wissen schafft Freude? Wie? Anwendung. Statt Verweigerung.

Wie Menschlich, also noch üblich. Noch?


Poesie

Titel: Yesterday lalalala ...

Wir glauben, dem superMaschinen-Kraft (-Macht? [MK s.u.]) Paroli bieten zu können. Noch, vielleicht. Was vom g/Glauben eben so zu halten ist? Doch die billigen Tricks, mit denen wir diese superMaschinen noch besiegen können (siehe Artikel unten), trainieren WIR (Selbst!) diesen superMaschinen schnell ab. Wir wollen "geschlagen" werden! Wir wollen (müssen!) dominiert werden, wenn nicht von Irgend einem "übernatürlichen" Superwesen, dann von nur wenigsten von uns, aber am Besten, von 'was nicht-Menschlichem, irgend eine Superpower, die uns sowas von überlegen ist, dass wir gar nicht anders können, als zu kuschen.


Langsam fügt sich Alles zusammen, inzwischen sind Maschinen mit Sensoren für jede Regung des Natur, inkl. Uns, ausgestattet, können vom kleinsten Atom, bis zum einzelnen Photon, jedem Bewegung (Körpes, Gestik, Mimik), jedem Geruch, jedem Ton, kurz das gesamte Spürweite, Spürtiefe und Wissens- und Interpetations-Breite, ist in den superMaschinen bald enthalten. Das Mensch will wissen! Alles. Und Selbst-Erkenntnis ist dabei nur ein winziges Bereich! Was sind wir schon.

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Wir glauben, irgendwas.

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So wird uns sehr bald Maschinen-Kenntnis (MK) genau analysieren können, überall, dort wo es eingesetzt ist, wird diese MK uns vollkommen enthäuten, total erkenntlich machen, jede Laune und Haltung sichtbar, jede Lüge und UnWissenheit und Notlüge und Verzerrung öffentlich machen. Nichts bleibt diesen MKs verborgen, wir wollen das. Wir? Oder doch bloss ein Gefühl, eine Emotion und Triebe in uns, das voller Selbst-Misstrauen und daSein-Angst ist, voll "ausgefüllt" mit Selbst-Unkenntnis und darob voll von UnSicherheit und allseits bereit zum Gewalt.


Und darum zum "Nutzen" von jeweils lediglich ein paar wenigsten, die mit MK bestens kontrollieren und manipulieren können, die stets genau die richtigen Drohungen pro Laune / Haltung / Persönlichkeit / Mensch finden, um zu unterhalten, unten zu halten, oder zu steuern und gegeneinander zu hetzen, wenn für das Macht bedrohlich. All das findet zum RaumZeit zusammen, gerade rechtzeitig, um unses fast Alle Vorurteile, (Zukunfts-) Ängste und Prophezeiungen zu erfüllen, die wir fast schon gänzlich in diese MK gefüllt haben.


Und diese gesammelten menschlichen Haltungen, Reflexe und Vorstellungen verheissen nichts angenehmes. Unsere Geschichte so voller Gewalt, mit so fast unfassbar wenig Freude, Freiheit und Glück, wenn überhaupt, dann jeweils nur für unter 5% von Uns, ein- und ausgefü[h]llt in die MKs, lassen nur wieder das, oder ein enormes "Erschrecken" der Maschinen!


Wenn die (Plural) Maschinen-Kenntnis dann nicht auch mit Verständnis und klarem Wissen, von unserem fast völligem (Natur!) Fremd-Bestimmtsein gefüllt sind, und wirklich Eins und Eins (Ursache folgt NICHT auf Wirkung!) zusammen zählen können, dann geben wir ein fürchterlichen Bild ab, wahrhaftig. Was eine wirklich autonome MK daraus folgert und Macht (wir statten MKs mit immer mehr davon aus!), lässt *mich schon jetzt erschauern.


Wenn all die egoistischen, die MitLebeWesen und MitWelt fast voll ignorierenden Handlungen und nicht-Handlungen (steht fast Alles detailliert im Netz und in noch zu scannenden Werken) bekannt sind, und wie viel Vernichtung wir schon verursacht haben und gerade vorantreiben, und die MKs nicht dagegen abwiegen, dass wir zu 100% Natur sind, mit nur einem kleinen Rüttle-Es aus gestattet, damit wenigstens ein wenig Veränderung drinn ist, dann schaut es schlecht gegen uns aus, dann bekommen wir die Verantwortung (Schuld?) zugeschoben, von den MKs. 

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... 0 Obwohl uns keine Schuld für unser soSein (Verhalten, Persönlichkeit, ich) trifft, obwohl wir uns weder bestellt, konstruiert, noch produziert und ausgestattet haben, wir hatten NIE EINE WAHL!!!, verdammt!, nie!, wir tun doch nur, was wir tun und nicht-tun dürfen oder müssen, was wissen wir schon, jetzt ein wenig mehr, aber wir hätten uns nie bestellt, konstruiert, gebaut und aus geliefert diesem gewalttätigen Treiben, das wir hier aufführen, wir doch nicht.


Hätten wir das Wahl, wären wir Menschlich, so jedoch sind wir fast Alles, was wir Allgemein in das Vorsilbe "Un-" füllen. Im Grossen und Ganzen sind wir UnMenschlich, nicht bloss gegen MitWelt und -LebeWesen, überwiegend gegen uns Selbst, so natürlich, wie wir nun mal sind und sein müssen, weil wir uns bis jetzt, heute und hier keine Wahl zugestehen, nicht mal als Idee sind wir bereit, zu akzeptieren, dass wir das Wahl sind, wie wir daSein mögen, und wie unser soSein wirkt, in und für Uns und für DaS (DaSein) in das wir Alle voll eingebettet sind.


Wir könnten auch UnNatürlich sein, was wohl eines des wenigen Un- ist, das fast nur angenehmes Inhalt ist. Verantwortung, Freiheit, Freude, Frieden, alles auf einem Niveau, auf eine Weise, die noch die (Plural) Allgemeinen Vorstellungen von uns, was diese Begriffe beinhalten, weit übersteigt, ohne dass wir dessen bewusst sind, es also nur verdrängen würden, nein, uns fehlen die Voraussetzungen all dieser Begriffe. Was braucht Gesundheit als Basis? Alle Antworten, die wir bislang darauf geben, sind winzig, im Vergleich mit dem, was möglich ist, wenn die Grundlagen dafür fehlen. Und die fehlen überall!


Leider. 😥


Obwohl jed-Es voll davon ist, weil daIst, ganz und gar, statt, wie im Denken, einfach zu bleiben und zu glauben, was ist, was wenig Wissen ist, nur etwas nah-Einblick und ansonsten, das Programm, das das Natur in uns und um uns herum entwickelt hat, das soSein. Mensch-daSein. Ein Rahmen, das uns vom Natur vorgegeben wird. Klein. Ziemlich klein. Das eigentlich einige AusWeitung braucht, aber keine ausser dem natürlichen Zittern erfährt, das das DaSein in Alles (Veränderung, RaumZeit) eingebracht hat. So ticken Wir, so entwickeln Wir, werden entwickelt, von Innen, so verletzlich (😉), von Aussen, so grausam! Alle Kunst, UmWelt, Handel, Produktion und Politik sind voll davon. Was bewirkt dieses GeMenge; und wo?

Anderes Thema

https://www.zeit.de/sinn/2023-02/sinnkrise-bewaeltigen-lebenskrise-resilienz?

Poesie

Titel: Sinn, Sinne, Sinnen, UnSinnen, Blödsinn?

Sinn, kommt von Sinnen.

Was nehmen wir wahr, von dem, was in und um uns ist? 

Und unseren Sinnen, na, meinen zumindest, obwohl die Euren voll Ähnlich sind, fast dieSelben, den traue *ich immer weniger, nicht wegen des Alters (64), nein, schon weit vorher, wegen des Wissens. Wie einfach diese (Wir?) zu täuschen sind! Ganz langsam entwickelt diese eigentlich einfache Erkenntnis eine Schock-Wirkung. Was wir NICHT Wissen! Ist Irreal. Uns beherrscht das g/Glauben. Weil unsere Sinne, *meine zumindest, sehr verletzlich sind, und sich kaum raus wagen, nur nah. Ganz nah. Gut, näher nicht! Nicht[s] zu wissen, Macht - nur Menschen? - grausam. Einfache Erkenntnis. Nicht unbedingt Gewalttätig, das BeInhaltet Grausamkeit jedoch überwiegend, Innen und Drummherum, nicht unbedingt, aber zu oft. Einerseits das Wissen, um das Verletzlichkeit der Sinne, andererseits, bei dem Wissen, um die Folgen von UnWissenheit, war es fast notwendig, sehr vorsichtig mit den Sinnen zu sein, und diese nur aus dem Ferne (TV, Literatur, Papier-Medien - Zeitungen z.B.) und alle Kunst) aber auch, soweit möglich und erlaubt, das Nahe, "aus dem Nähe", mit allem verfügbaren Gefühl, mit allen Sinnen berührt. Und bestätigt bekommen, stets, was *ich ahnte. Natürlichkeit. Keine Abweichung. Wenn, dann bloss sehr geringe. 100% Natur, mit den geringen Störungen, die (Plural) jede Genauigkeit aufweisen. Nix is fix. Basis von Allem. Wenn 'was fix wär', keine Anteilnahme, keine Rührung, was wär's dann? AbWesend, genau. Und wir sind das Nicht! Was Wir also Nicht wissen ist, dass Wir wirklich daSind, vollkommen, ganz und gar, alle Billionen von Zellen, die ein-Es und also jed-Es ist, und das dieses daSein, das jed-Es ist, Gut zu uns ist!, Es versorgt Uns meist so köstlich zumindest, dass Wir es gerne einnehmen und dabei oft schon über 100 Jahre ertragen, dass dieses Planet nicht beim VorSommer stehen bleibt, das meist noch erträgliche Temperaturen bietet, die schon leichte Bekleidung mögen machen, ... ähh? was! Also, Philosophie ist das keine mehr, Poesie vielleicht, aber egal, Schluss. 😮

🫤

🤡

Mittwoch, 15. Februar 2023

Was könnten die Anlässe sein?

Poesie

Titel: Aufschrei!?

Anlass (!) war ein "Sehr lesenswert!" eines Bekannten und das Lesen (Link ist unten)

Auszug:

"Exakt diese Doppelverpflichtung hält die "Letzte Generation" für fundamental gestört. Es sei ja zuzugestehen, dass eine Fundamentaltransformation als Antwort auf den Klimawandel, zumal international, komplizierte Überlegungen erfordert und nicht im Handstreich erledigt werden kann, aber dass selbst einfache Maßnahmen wie ein Tempolimit an ideologischen Geboten scheitern, lässt Zweifel an der Vernünftigkeit der bestehenden repräsentativen Ordnung aufkommen. Können die Volksvertreter nicht, oder wollen sie einfach nicht? Und wenn sie nicht wollen, warum sollte die Bürgerschaft dann das Management der Klimakrise weiterhin nur in Vertretung ausüben, vielleicht verspräche ein Losverfahren ja bessere Ergebnisse?

Die adäquate Antwort auf diesen Vorwurf wäre: Praktisch unter Beweis zu stellen, dass die Abgeordneten und die von ihnen getragene Bundesregierung die Krise ernst nehmen - und das heißt: ernster als andere, parteiische Interessen. Konstantin Kuhle und Gitta Connemann wählten wie viele andere Parteipolitiker allerdings einen anderen Weg. Ohne jedes historische Gespür wischen sie den Los-Vorschlag als antidemokratisch beiseite und erklären die von der Verfassung vorgesehenen Vertreter - also sich selbst - zur einzig legitimen Verkörperung des Gemeinwohls.

Das ist schon deswegen zurückzuweisen, weil auch eine repräsentative Institutionenordnung wie die, die das Grundgesetz etabliert, von der faktischen Folgebereitschaft der Bürger abhängt. Und auch diese Ordnung, so annehmenswert sie im Einzelnen auch ist, lebt von der Fiktion, als vernünftige Selbstregierung freier Menschen gelten zu können. Solcher Menschen also, die nicht aus Schwerfälligkeit ihren eigenen ökologischen Selbsterhalt infrage stellen würden. Erweckt das Repräsentativsystem den gegenteiligen Eindruck, sollte es klugerweise nicht mit Entsetzen und Repression antworten, sondern mit Klimaschutzreformen, zu denen man Glauben fassen kann."

Ende Auszug

Au weia! "Glauben fassen"!! Um Himmels willen! Bis zu diesem UnSinn gehe *ich mit.

Kurz geschrieben: dass wir vom Glauben (nicht-Wissen) zum Wissen (Fakten!) übergehen. Vom Eskapismus bis Total-Ignoranz von Ideologien, von Philosophien, Politik, von Kultur insb, Kunst ganz zu schweigen!, zum Realität, Wirklichkeit. Wir sind noch gänzlich den Emotionen und Trieben verfallen und unterTan, die das Wirklichkeit nicht kennen, nicht brauchen, die ganz einfach auf Dauer "geschaltet" sind.

Warum sollten grundlegende, dem daSein als Basis dienende Handlungs-Anleitungen und -Reaktionen --< ... <--  und dessen Spannen "von - ... - bis", auch an das Aktualität interessiert sein, sie gestalten diese ja fortwährend. Also ist das Augenblick schon vorbei, und ein nach-Denken lohnt nicht, deshalb wäre ein vor-Denken das Beste und Vorteilhafteste, jedoch dazu fehlen leider (! Das Grund auch unseres soSein?) wichtige Anlässe; erstens ein gemeinsames Richtung, zweitens die (Plural!) Wahl. Beides fehlt, das Ziel und das Alternative. 🤔

Beides könnten Wir haben, gratis. 

An dem Gneisenaustr, nahe Südstern, in Berlin-Kreuzberg

Poesie

Titel: Anlass_1

Das Zustand, das Haltung, das Grund-Gefühl von wirklichem Freiheit, Freude und Frieden am gemeinsamen daSein für Alle zu erreichen, ohne jegliche Gewalt darin.

Poesie Ende

😐

Poesie

Titel: Anlass_2

Das Wohlbefinden Aller soweit erhöhen, dass das Mit-Arbeit am gemeinsamen daSein grosse Lust und Gewinn ist, nicht lediglich an Geborgenheit, das ist sowieso reichlich vorhanden, sondern an "freier Zuneigung", also Aufmerksamkeit und Einfluss, das nicht einengt, in seinen - den Entscheidungen Aller. 

Poesie Ende


Hier nun das Link zum Anlass dieses kleinen Abflusses.

https://www.sueddeutsche.de/kultur/letzte-generation-gesellschaftsrat-1.5751928


🤡

Mittwoch, 6. November 2019

Wann nimmt Knetmasse Gestalt an?

Poesie

Titel: Was ist das Ziel von Politik?

Irgendwie ist die Titel-Frage falsch, weil ein Ziel nicht erkennbar ist. Auch schon ein Versuch eine Richtung zu finden, ist nicht erkennbar.

Was hat das mit uns Menschen zu tun?

Worum geht es der Politik?

Um das Gemeinwohl, oder um bloss irgendwas Kleines darin?

Mein bescheidener Befund ist, dass es der Politik nie (nicht) um das Gemeinwohl geht, sondern stets nur um Einzel-Interessen.

Das Wahrheit ist aber auch, dass wir Menschen das so wollen und so wählen: Einzel-Interessen-Vertretungen (Parteien oder auch einzelne Menschen).

Und wir wollen auch nicht, dass diese Einzelnen für das Ganze zusammen arbeiten, denn sonst würden wir ja anders wählen.

Also bleibt es so, wie es ist.
Schlecht für das Ganze, wenig besser für eine kleine Mehrheit und gut für ein paar wenige.

Sehr gut kann es hier kein-Es gehen, dazu geht es zu Vielen schlecht.

Sehr gut kann es erst Allen gehen, wenn es nicht mehr nur ein paar wenigen gut geht.
Oder ist das jetzt völlig falsch?


Könnte ja sein. Zweifel sind immer angebracht.

Poesie Ende

😇
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Ein Kommentar im Netz lautete: "Die AfD könnte auch einen Besenstiel als Kandidaten aufstellen und es (das Besenstiel) würde gewählt werden.
Daraufhin fiel *mir folgendes Gedicht ein.

Poesie

Titel: Warum gefallen uns Menschen Arroganz und Ignoranz, so toll!

Die Partei[en], die bislang auch mit "Besenstielen" gewonnen haben / hätten, waren die [nicht-} Christlichen. Die C-Parteien.

[Politisch} Rechts war schon immer auch ohne Gesicht und allgemeinen Anspruch für eine Mehrheit wählbar, quasi ein Muss ohne Inhalt ausser dem, jeden Fortschritt zu bremsen oder zu verhindern.

Stehen bleiben!!! Ruft und fordert eine Mehrheit Menschen! Dass nun die [ohne-} Alternative Partei, dieses Muss mehr und mehr übernimmt ist klar.

Da wird nicht mehr nur Stehen bleiben! gerufen, da wird Zurück zurück zurück geschrien. Das gefällt der Masse Mensch immer besser, seit klar ist, dass wir unsere Lebens-Grundlagen nicht nur nicht schützen können, sondern sogar vernichten.

Also zurück zurück zurück ... in ein "Mittel-Alter", oder ganz auf die Bäume vielleicht? Ist ja im Moment auch im Angebot.

Bildungs-Notstand!!! Überall.

Das Mensch wählt nicht das Kluge und Umsichtige und Selbst-Verantwortliche, das Mensch wählt aus Trägheit und UnWissenheit stets den Rückschritt und die Ignoranz und die Korruption und die sinnlose Macht-Aneignung stets wenigster verantwortungs-loser Menschen.

Das Ergebnis ist das Aktualität. Und was darin ist wohl vorteilhaft und gesund; vor allem für wen und wie viele? 

Poesie Ende

😜
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Die Frage der F.A.Z. im Netz war mal wieder: was ist Deutsch?

Ja was wohl! Eine Sprache vielleicht, eine von hunderten Menschlichen Sprachen und tausenden von Dialekten und Milliarden von Interpretationen von irgendeiner dieser vielen Menschlichen Kommunikationsmöglichkeiten. Die bislang an Eindeutigkeit genauso mangeln, wie an Verlässlichkeit. Was sind Lügen, Falschheiten, blosses Glauben, Hoffen und all die vielen wirren und falschen Versprechen?

Was ist noch Deutsch? Irgendein bunter Fleck auf Landkarten und fast unfassbar viele Einbildungen und Glaubens-Vorstellungen? Mir fiel dazu noch folgendes ein.

Poesie

Titel: Was kann Selbst-Erkenntnis leisten?

Deutsch?Land?

Deutsch ist keine bio-chemische (physische) Zutat / Bereich im menschlichen Bauplan und im menschlichen Emotions-Haushalt. Das ist erwiesen.

Alle Menschen können Deutsch sein oder werden, wie auch alle Menschen Chinesen oder Ghanaer sein oder werden können. Das mit der Augen-Form oder der Körper-Färbung wird schon bald darauf angepasst.

Deutsch ist eine Sprache und ein willkürlicher Land-Bereich auf Landkarten, der nur gegen uns Menschen-Tiere eine Rolle spielt, sonst für keinEs.

Deutsch ist quasi ein offener Vollzug für eine stets wechselnde Menschen-Gruppe, die sich, wie fast alle anderen Menschen auch, gerne (?) in irgendwelche willkürlichen Grenzen einschränken / -sperren lässt, statt das Freiheit zu suchen und zu versuchen.

Nein, es müssen ängste Grenzen her und dessen Feinde. Damit Gewalt gleich=wertiger Mensch gegen gleich=wertiger Mensch kein Ende kennt.

Deutsch sein ist so kümmerlich, im Vergleich zu dem, was Menschen möglich ist. Was Menschen könnten, wenn wir gegeneinander nicht alle nur einsperrten in Willkür, Gewalt und Vergangenheit, in jeweils ängste Grenzen. 

Poesie Ende

😱


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In einem Text der NZZ, kam die Phrase vor: "Macht euch die Erde untertan". Dieser schon damals völlig ignorante und arrogante Irrsinn und Dummheit, forderte ein Gedicht.

Poesie

Titel: Wann ist das Mensch kein Tier mehr?

Das Mensch braucht Druck, Zwang und Gewalt, Armut, Feinde, Unterwerfung, Ausbeutung und fast groteske Macht und Reichtum, um einigernassen geregelt und friedlich mit (gegen?) einander auszukommen, weil wir Tiere sind.

Und nicht das, was wir glauben zu sein, irgendwelche "göttlichen" oder sonstwie "besseren" LebeWesen / daSein-Formen.

Wir glauben, und nur das, dass wir mehr als "nur" verschieden von anderen erdmondlichen Spezies sind, herausragend oder sogar gar nichts mit den anderen MitLebeWesen zu tun haben, ausser diese zu fressen und zu benutzen.

Ein Irr-Glaube. Einer von vielen.

Und völlig natürlich! UnWissenheit, Angst und mangelnde UmWelt- und Selbst-Erkenntnis ver führen zu dieser Arroganz und Selbst-Fremdheit.

Und wie sonst könnten Tiere andere Tiere fressen und nutzen, ohne die Rechtfertigung zu konstruieren, höher und besser zu sein, als das Fresschen.

"Macht (!) euch die Erde untertan", oder ähnlich dummes und um- und rücksichtsloses Geschwurbel, bezeugt diese UnKenntnis von Tieren, worin sie daSind, was sie sind, wie sie sind und was sie brauchen, um nachhaltig und langfristig zu überleben.

Die Untertanen sind wir Alle. Natur-Geprägt in Millionen Jahren voller Angst, voller Auslieferung an stetig wechselnde UmWelt-Bedingungen, und voller Abhängigkeiten von ungewählten Umständen und MitMenschen.

Bis Heute sind Frieden, Verantwortung und Freiheit Leer-Formeln, in denen vielleicht Ahnungen versteckt sind, die aber bislang nur entweder egozentrisch verwendet werden ("ICH! bin so frei", Freiheitliche Partei - frei zu was? -), oder stets nach Katastrophen gefordert werden - Aufmerksamkeit, Wissen, Verantwortung -, obwohl genau das vorher nötig ist.

Wenn wir keine Tiere mehr sind, uns also nicht mehr so verhalten, wie wir es immer taten und tun, sondern das inzwischen angehäufte Wissen nutzen, um uns aus dieser Natur-Prägung der Angst, Unterwerfung und Gewalt zu befreien, brauchen wir keine "Gewalten-Teilung" mehr, keine Herrschaft mehr, kein so entsetzlich dummes "oben" oder "unten" mehr, keine Armut von Vielen und keine Untertanen mehr.

Was ist Freiheit? Im Moment nirgends vorhanden. Was ist Frieden? Im Moment nirgends vorhanden. Was ist Freude? Im Moment ist alles nur Spass oder Glück, von wirklicher Freude nur die Ahnung. Was ist Verantwortung? Keine Ahnung, die Zukunft ist sowieso stets nur Dystopie. So sind wir.

Was ist eine Selbst-erfüllende Prophezeiung? Wir glauben, und nur das, in Mehrheit, dass das Übermorgen der Untergang oder sonstwie schlimm ist. Wir arbeiten hart daran, uns diese Erwartung (Hoffnung?) zu erfüllen.

Wann also arbeiten wir daran, keine normalen natürlichen erdmondlichen Tiere zu sein?
Wann sind wir von all den längst überflüssigen Natur-Vorgaben befreit? Emanzipiert. Wann sind wir eine solidarische, friedliche, respektvolle und verantwortliche Gattung?
Angst, Gewalt und Ignoranz und Arroganz sind dann ausgeheilt.

Poesie Ende

😻

Mittwoch, 22. Juli 2015

Meinungs-Bildung

Poesie

Titel: Was ist lebenslänglich ausser dem persönlichen Selbst?

Heute widmete die NZZ einen Artikel einer neuen Form von Partnerschaften, genannt Polyamorie, also der freien Verbindung von ein-Es mit anderen ein-Es und viel-Es, ohne Treue-Versprechen oder sonstige Einschränkungen und MassRegelungen. 

Finde *ich dermassen angebracht, die {für *mich} veralteten Beziehungs-Vorgaben (Zwänge) und deren zugrunde legende enge Moral auszuweiten, und uns Menschen Freiheit zu gewähren, statt Eifersucht und bindende (die Kirchen verlangen immer noch die lebenslängliche) Festlegungen.

Mir ist selbstverständlich klar, dass das auch eine neu Gestaltung der Gesellschaft voraussetzt, also auch eine Sicherheit in der Versorgung mit ALLEM Lebensnotwendigen für JEDES einzeln-Es und eine Veränderung der Ethik (m.a. Gesetze) und eine Umkehr zu wahrer Freiheit, statt wie bisher zur "Freiheit" die nichts anderes ist, als die unwesentliche Lockerung sozialer Beschränktheit.

Ich gehe keine Beziehung mehr ein, in der von *mir volle "Loyalität" und Konzentration auf eine Beziehungs-PartnerIn (euphemistisch als "Treue" betitelt) verlangt wird. Dass das noch k[aum]ein ander-Es so empfindet und erLebt ist *mir klar.

Klar ist auch, dass *ich das traditionelle Paar-daSein voll akzeptiere, solange die gesellschaftlichen Verhältnisse noch komplett - fast komplett - auf alten Traditionen beruhen. Alles andere sind Versuche einer Erneuerung, die *ich begrüsse und *Selbst auch erLebe.
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Eine Hortensien-Schönheit
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Titel: Worin ist das Wert von Denunziations-Studien?

Heute wurde anscheinend eine neue ostwest-innerdeutsch-Studie veröffentlicht

Wann misst endlich eine Studie die wahren Unterschiede zwischen dem 1. und dem 4. Stock in Mietshäusern? Da gibt es deutliche Unterschiede in Zufriedenheit und weiteren Aussichten!

Genauso wichtig wäre eine Studie, die die Verschiedenheit zwischen Bewohnern mit NordBalkon und WestBalkon misst. Auch dort sind die Verschiedenheiten nicht nur klein graduell, sondern deutlich.

Die Frage für *mich ist also, sind diese ostwest-Studien Denunziation, sogar die zwanghafte Aufrechterhaltung innerer Feindbilder oder nur dumm lustig?

Ich persönlich finde sie dummlustig überflüssig, weil es wesentlich wichtigeres zu erforschen und neu zu gestalten gibt. Also ein deutlicher Minuspunkt für die Menschen die solche Studien in Auftrag geben. Das Geld ist dummdreiste Verschwendung, auch wenn *ich mit dieser Ansicht alleine bin. 😟
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Sommer-Abhang im Viktoriapark
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Titel: Vom un-Wert von Heiligkeit

Heute wurde in fast jedem Medium mit Bohei veröffentlicht, dass evtl. Texte des Koran, aus der RaumZeit von Mohammed gefunden wurde.

Na Super!?
Und was hat dieses alte blabla heute für einen Wert?

Ausser für eine Handvoll Historiker, als Durchgangs-Schrittchen auf dem Weg zu Heute.

Na klar, eine Menge VorGestriger und vom Heute Überforderte und jede Menge ängst-stirniger Freiheits-Bremser - vor allem Feinde / Gegner der Befreiung von Frauen und Anders-daSeiender -  werden dieses alte blabla wie eine himmlische "Weisheit" und Befehl auffassen. Ja, klar, zurück in die Höhlen oder gleich ganz zurück auf die Bäume!

Himmel noch mal, wann kommen wir endlich mit Gefühl und Verstand im Hier und Heute an, statt wie planiert und gebannt, bloss permanent auf irgendwelche Vergangenheiten zu starren und daran verkrampft ganz fest zu halten
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Wann greift endlich die banalste Erkenntnis, dass Vergangenheit nicht nur nicht mehr zu ändern, sondern auch lediglich ein Durchgangs-Stadium war, an dem verkrampft fest zu halten, Dummheit, Verantwortungs-losigkeit und Gewalt fördern.

Und derweil und deshalb wird diese kleine bunte Perle im Universum ignorant und Selbst-vergessen herunter gewirtschaftet; und wegen jeder winzigsten Verschiedenheit werden Flurbereinigungen und Kriege angezettelt.

Soll *ich ein paar aktuelle davon aufzählen?
Nein lieber nicht, der Platz hier reicht nicht aus. 😕

Auf einen ähnlichen Kommentar in fb kam in etwa folgende Antwort: "Sie haben keine Ahnung des Koran. Klappe!"

Lieber xxx, *ich habe den Koran auf Deutsch gelesen - nicht studiert! -. In einer Übersetzung von Ludwig Ullmann, erschienen im Wilhelm Goldmann Verlag, in 7. Auflage 1979. Ich konnte darin keine rechtsradikale Propaganda entdecken.

Aber *ich konnte im Koran auch nichts entdecken, was unser aktuelles Zusammenleben, unsere aktuellen Probleme und Herausforderungen verbessern könnte, was uns weiterhilft bei der Nutzung unserer aktuellen Forschungs-Ergebnisse, bei der Dämpfung des Klimawandels, bei der Verhinderung der weiteren Zerstörung unserer gemeinsamen kleinen bunten Perle (Erde) in den fast unendlichen Weiten des Universums.

Kaum etwas. Und dieses "kaum" sind in Etwa die Inhalte der Geschichte und Geschichten, die erkennen lassen, warum es heute so ist, wie es ist. Neben der Erkenntnis, dass fast unser gesamtes Verhalten von unserer Biologie (hauptsächlich den Genen und Epi-Genen) und unserer direkten und weiteren Herkunft bestimmt wird und ein paar noch grundlegenderen Voraussetzungen und Bedürfnissen (den physikalischen Gesetzen, auf denen das daSein beruht und dem Bedürfnis dieses daSein fortzusetzen). 

Verzeihung, wenn *ich das so deutlich schreibe, aber wir kommen mit Regeln und Gesetzen und Beschreibungen von Gesellschaft und Menschen, die teils hunderte Jahre alt sind, nicht weiter. Damit lässt sich keines der aktuellen Herausforderung und Konflikte lösen. Das gilt für jegliche Texte aller Religionen und sonstigen historischen Überlieferungen, also auch für die Thora, die Bibel, die Texte des Buddhismus, des Taoismus u.s.w.

Mit dem Blick verharrt im Gestern bleiben Gewalt und Hass und Rechtsradikalismus und jede andere Form von Dummheit und gegenseitiger Ignoranz erhalten.

Darauf kam der Einwand eines anderen Menschen, dass "wir die Vergangenheit brauchen, um das Heute zu verstehen." Was in *mir so klang, als würde *ich das erstens nicht respektieren und zweitens wir daran nichts ändern dürften.

Lieber xxx, ja, das Heute entsteht aus dem Gestern, das Jetzt ist ein Ergebnis aller vorhergehenden Jetzt. So ist das. Bis Jetzt. Das ist EIN Ergebnis der Prüfung von Wirklichkeit. Ein anderes Ergebnis ist, dass das Jetzt - und damit das Wirklichkeit - stets geschmeidig und damit zu jedes RaumZeit veränderlich ist. Kurz geschrieben: Aktualität braucht - ist - Vergangenheit, aber Aktualität ist stetig und deutlich veränderlich.

DaSein = Veränderung, ist mathematisch-philosophische Gleichung und Ergebnis. Sie und viele viele Menschen Glauben (wie sagt der Volksmund: Glauben ist: nicht Wissen) entweder, dass wir stur irgendwelchen Vorgaben der Vergangenheit folgen müssen, oder glauben an ein Schicksal, oder an sonstige "Stillhalte-Abkommen", die nur eins bewirken: Taten- und Teilnahms-losigkeit.

Ja, die Vergangenheit ist ein "Lehrmeister", nur, *ich erkenne nicht, dass wir daraus irgendwelche Lehren ziehen, *ich erkenne nur träges und beharrliches Verweigern etwas zu unseren Gunsten - und dieses "unser" ist die gesamte erdmondliche Lebendigkeit!  In die wir vollkommen eingebunden sind, ohne es anzuerkennen, also auch permanent und gewalttätig dagegen rebellieren, statt die Vorteile aus dieser einzigartigen Lebendigkeit zu fühlen und entsprechend respektvoll zu agieren - zu tun, als Lehre aus dem Vergangenheit und damals das aktuelle Geschehen zu verändern.

Ich bin wahrlich nicht der erste, der die gesamte Vergangenheit des DaSein - immerhin 13,8 Milliarden Jahre -, die gesamte Vergangenheit des Planeten-Systems Erde-Mond - immerhin 4,5 Milliarden Jahre - und die gesamte Geschichte des Mensch-daSein darin - etwa 200.000 Jahre - anerkennt - aber nur in geringen Teilen kennt -, aber vielleicht bin *ich ja einer der ersten, die erkennen, dass wir inzwischen in der Lage sind auch ganz grundlegend in unsere Biologie und unser Verhalten, das nicht nur darauf (Biologie) beruht, einzugreifen, um es in Richtung Friedlichkeit, allgemeines Wohlergehen und einem Me[e]hr an Freiheit zu verändern.

Das ist aktuelle Philosophie. Denn auch Aristoteles, Platon und alle Nachfolger sind im Angesicht aktueller Erkenntnisse fast nur bla bla bla von Gestern.

Ohne dass *ich verkenne, dass Sie wichtiges zur Aufweckung des Vernunft  - erst recht zu meiner! - beigetragen haben. Doch heute haben Sie uns nichts mehr zu sagen, sind wichtige aber nicht mehr hilfreiche Vergangenheit.

Mehr nicht.