VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Posts mit dem Label Wissenschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wissenschaft werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 27. August 2025

Warum das Entwicklungs-Richtung falsch ist, schädlich ist

Die längeren Leses wissen, warum *ich dem im Text beschriebenen, auch von Warren Brodey gewünschten Richtung von Wissenschaft und Technik, voll zustimme - den Erweiterungen der Fähigkeiten und Fertigkeiten des Menschen zu dienen, nicht dem Technik zum Trägheits-Förderung, oder gar zum Ersatz und Selbst-Befriedigung des Menschen - und *Selbst auch seit Jahrzehnten daran arbeite.

Ab hier das Text von Evgeny Morozov, aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung - online-Ausgabe -, vom 27.08.2025.

https://www.faz.net/aktuell/warren-brodey-ist-tot-warum-seine-ideen-so-zeitgemaess-wie-nie-sind-110656136.html

>------------------------------------------->

Warren Brodey, der am 10. August im Alter von 101 Jahren in seinem Haus in Oslo verstarb, war vielleicht der einflussreichste Tech-Visionär, von dem Sie noch nie gehört haben – ein Psychiater, der zum Kybernetiker wurde und dessen radikale Ideen über reaktionsfähige Technologien in den 1960er-Jahren unsere digitale Gegenwart mitgeprägt haben, wenn auch nicht in einer Weise, die ihm gefallen hätte. Seine Geschichte liest sich wie ein Cyberpunk-Roman: von der CIA finanzierte Experimente mit übersinnlicher Wahrnehmung, ein Computerlabor, das gleichzeitig das weltweit erste Tech-Start-up war, intellektuelle bromances mit Marshall McLuhan und Gregory Bateson und ein Lebensweg, der ihn vom MIT über eine norwegische Eisengießerei bis ins maoistische China führte.

.

.

Die Bedeutung von Brodey liegt jedoch nicht in diesen schillernden Details, sondern in einer grundlegenden Frage, die er vor einem halben Jahrhundert stellte: Sollte sich die Technologie an uns anpassen, oder sollte sie uns dazu anregen, uns zu entwickeln? Das Silicon Valley entschied sich für den ersten Weg und versorgte uns mit Algorithmen, die jedes unserer Bedürfnisse vorhersagen. Brodey setzte sich für den zweiten Weg ein – für Technologien, die „weich“ und reaktionsfähig sind, nicht um unsere Bedürfnisse zu befriedigen, sondern um uns dabei zu helfen, Bedürfnisse zu entdecken, von denen wir nicht wussten, dass wir sie hatten.

Jazz statt Muzak

Als Nicholas Negroponte, der Brodey als „einen der frühesten und wichtigsten Einflüsse“ auf sein Denken bezeichnete, 1995 über eine Zukunft schrieb, in der „Ihr Interface-Agent jede Nachrichtenagentur und Zeitung lesen kann . . . und eine personalisierte Zusammenfassung erstellt“, griff er Brodeys Vision von responsiven Umgebungen auf. Aber wo Brodey Jazz sah – Improvisation, Überraschung, Wachstum –, hörten Negroponte und Silicon Valley Muzak: vorhersehbar, beruhigend, profitabel.

Im Environmental Ecology Lab am Lewis Wharf in Boston, das Brodey 1967 gemeinsam mit dem Ingenieur Avery Johnson (dem Erben des Palmolive-Vermögens) gründete, begegneten Besucher dem wohl weltweit ersten Tech-Start-up im modernen Sinne – mit einem sehr gegenkulturellen Ethos und einer zutiefst experimentellen Atmosphäre. Ihre „Soft Control Materials“ – mit Gas gefüllte Kunststoffblasen, die je nach Temperatur ihre Form veränderten – schufen Oberflächen, die atmeten und auf Berührungen reagierten.

Brodeys Weg zum Techno-Propheten war nicht unbedingt erwartbar. 1924 in Toronto geboren, wurde er als Pionier der Familientherapie zu einem aufstrebenden Star der amerikanischen Psychiatrie. In seiner bahnbrechenden Arbeit wandte er kybernetische Prinzipien an, um Familiendynamiken als komplexe Systeme zu verstehen. Seine Arbeit mit begabten blinden Menschen für die CIA lehrte ihn, dass die menschliche Wahrnehmung radikal erweitert werden kann – eine Erkenntnis, die durch seine Teilnahme an LSD-Experimenten der Regierung noch verstärkt wurde.

Ein Haus aus Schaumstoff

1965 gab Brodey seine lukrative Praxis in Washington auf und nahm eine unbezahlte Stelle am MIT an. Sein Timing war so perfekt wie furchtbar. Der Vietnamkrieg eskalierte, und Brodey sah mit Entsetzen, wie Militärausgaben seine Vision korrumpierten. „Das ganze Geld fließt in Technologien zum Töten“, schrieb er in sein Tagebuch. „Diese Umgebung ist böse.“

Das Labor zog in einen alten Steinbruch in New Hampshire um, der als Kommune mit fungierte, in der das Tragen von Kleidung optional war und der Persönlichkeiten wie einen Rüstungsberater anzog, der den größten Teil einer Interkontinentalrakete in Brodeys Gästezimmer zusammenbaute. Brodey baute sich dort ein Haus aus Schaumstoff – nicht nur als Ort zum Nachdenken, sondern als seinen tatsächlichen Wohnsitz, der seine Philosophie verkörperte, dass Architektur weich, reaktionsfähig und lebendig sein sollte

Seine Ideen verbreiteten sich über Untergrundkanäle wie die Zeitschrift „Radical Software“, Gespräche mit McLuhan und Bateson oder als Mentor junger Denker wie Negroponte. Doch während Negroponte durch die Anpassung von Brodeys Ideen an die großen US-Konzerne berühmt wurde, entschied sich Brodey selbst für das Exil. Er zog 1972 nach Norwegen, wandte sich dem Maoismus zu und arbeitete jahrelang als Hilfsarbeiter in einer Eisengießerei, wo er Jøtul-Holzöfen herstellte. Dabei verbarg er seinen bürgerlichen Hintergrund als Arzt vor seinen Kollegen und verbot seinen Kindern, den wahren Beruf ihres Vaters preiszugeben. 1980 lehrte er in China „biologische Kybernetik“, um schließlich auch davon desillusioniert zu werden, was er als eine weitere Version der mechanistischen Gesellschaft betrachtete, vor der er geflohen war.

Die komplette Entfremdung

Brodey verstand, dass das eigentliche Problem nicht in solchen mechanistischen Vorstellungen der menschlichen Psyche lag, sondern dass der Kapitalismus selbst humanistische Technologie in großem Maßstab unmöglich machte. Sein Umzug ins sozialistische Skandinavien spiegelte diese Erkenntnis wider – der Warren Brodey von 1975, der Lenin und Mao studierte, hätte über die heutigen Vorschläge für einen „netteren“ Informationskapitalismus gelacht. Als ich ihn 2014 zum ersten Mal in Oslo traf – ein schicksalhafter Besuch, der zu einer jahrzehntelangen Reihe von Gesprächen und schließlich zu einem zehnteiligen Podcast führte –, gab er eine schonungslose Einschätzung der heutigen digitalen Landschaft ab: „Die Entfremdung ist zu diesem Zeitpunkt wirklich restlos komplett. Und der Computer hat einen riesigen Teil dazu beigetragen.“

Was Brodey verstanden hatte und was das Silicon Valley nicht wahrhaben will, ist, dass responsive Technologie ohne Sinn für die menschliche Entwicklung lediglich raffinierte Manipulation ist. Seine „weichen“ Maschinen sollten Partner in einem ökologischen Tanz sein, keine Diener, die unsere nächsten Schritte vorhersagen. „Wir sind gegen ein großes standardisiertes Netzwerk, das sich um die ganze Erde erstreckt“, erklärte Brodey 1971. Stattdessen stellte er sich Netzwerke vor, „die sich auf natürliche Weise organisieren, wie ein Feld oder eine Wiese“.

Dieses alternative Internet kam nie zustande. Stattdessen bekamen wir Negropontes „Daily Me“ – heute verkörpert in unseren Social-Media-Feeds –, wo Algorithmen uns genau das liefern, was wir wollen, bevor wir wissen, dass wir es wollen. Warren Brodey verbrachte seine letzten Jahrzehnte damit, zuzusehen, wie seine Albträume wahr und seine Träume monetarisiert wurden. Doch sein Vermächtnis lebt in einer einfachen, radikalen Frage weiter: Was wäre, wenn unsere Technologien uns helfen würden, uns selbst fremd zu werden, anstatt zu bestätigen, wer wir bereits sind? In einem Zeitalter der algorithmischen Selbstbespiegelung ist diese Frage dringender denn je.

Aus dem Englischen von Harald Staun

Eygeny Morozovs Podcast „A Sense of Rebellion“ über Warren Brodey, gibt es unter www.sense-of-rebellion.com.

<------------------------------------------------>

Was gibt es dazu noch zu schreiben?

Vielleicht das hier:

.

.

>----------------------------------------------->

Es ist nicht aufzuhalten, das ist Ihnen klar, oder?

Ich bin ja gerne pessimistisch, das wissen Sie inzwischen, aber im Hintergrund ist auch stets und immer Optimismus leuchtend und singend und winkend vorhanden.

Aber die gute Laune muss trotzdem noch warten, bei der Entwicklung, die auch oben beschrieben wird und Sie inzwischen fast täglich in fb einstellen.

Das Natur treibts mit uns, wir treibens gegeneinander und glauben dabei das Orgiasmus sei was schönes, gar vorteil haftes, was für ein fehlEinschätzung für ein Zwang. Auch, wenn *mir klar ist, dass das Natur in JahrMillionen lernte, Zwang zu versüssen, so bleibt Zwang zu etwas immer ein Übel.

Und das baden wir hier gerade aus?

Ist es nicht so?

Irgendwie schon. Was ich aber nicht ganz verstehe, ist, Sie spielen mit oberem ja auf den {Selbst}Vermehrungs-Vorgang und dessen häufigen "Höhepunkt" an, aber was hat das mit dem Obigen und vielleicht sogar mit Politik zu tun, auf das Sie ja auch zielen?

Das Zwang (Trieb), jede Menge streng hierarchisch zu ordnen, ist ebenso natürlich. Das Zwang, stets das absolute Mehrheit für ein stets winziges Minderheit quasi "bluten" zu lassen, z.B. auch in fast endlosen Krisen, stets künstlich aufgebauschten Konflikten und dem millionenfachen gegenseitigen Töten, in ebenso fast endlosen Kriegen.

Das Natur ist Zwang[haft]?

Was bleibt einem Prozess übrig, das gestartet ist, mit fast vollkommenem (Selbst} UnWissenheit, nur mit ein paar Vorgaben, Regeln, und mit etwas Energie (Licht), die ein lockeres Zusammen-daSein mit - dem Zwang - zum Veränderung (RaumZeit) ausgestattet hat?

Oha, so beschreiben Sie das Universum, das DaSein? Und uns darin als Erzeugnisse eines Zwangs wegen elementarer UnSicher- und UnWissenheit, erstaunlich!? Gibt es darin wenigstens eine Richtung, irgendwas auf das wir uns freuen können?

Was vermuten Sie?

Also, von der Aktualität ausgehend, kann diese Freude nur in der fernen Zukunft aufkommen, vielleicht sind diese Systeme, die auch oben angeschrieben werden, dazu da diese Freude vorzubereiten?

Aber sehr wahrscheinlich nicht für uns Menschen, denn ein fernes Zukunft erleben wir so nicht.

Nein, so wie aktuell unser übliches soSein und dessen Taten und nicht-Taten sind, werden wir bald nicht mehr daSein, nur noch als Erinnerung. Das scheint klar.

Lassen wir es damit für Heute bewenden?

Gerne, ja.

Ich wünsche Ihnen trotzdem, oder gerade deswegen ...

... einen schönen Abend, ja.

🤡

Dienstag, 10. Juni 2025

Frische Ware gibt's nicht jeden Tag

Ein Beitrag von 09.2013, aber immer noch frisch und genau so im Altsprech belassen.  Und again das Hinweis, dass alle Beiträge dem Selbst-Aufklärung des Autors dienen, und das braucht oft das mehrmalige lesen des Gleichen. Falls es auch den paar Leses gut tut, umso schöner, dann sind es schon 2. 

So, ab hier:

Zuerst einmal etwas Verzweiflung, dass so viele MitMenschen das Potential des vorhandenen überprüften Wissens nicht oder nur halbwegs nutzen, aber dieses halb Wissen oder die Phantasie dessen, als Wissen verbreiten.

Und Sie wissen, es reichen heute ein paar Klicks, um eine Ahnung zu prüfen, oder neues Wissen aufzunehmen. Meist kostet es nur die paar Klicks. 

Poesie

Titel: Klugheit weist.

Ein Untertitel in einem fb -Beitrag: »Wir Menschen tragen in unseren Zellen mehr als 5 Milliarden Jahre kosmischer Entwicklung mit uns. Vermutlich sind unsere Zellen klüger als unser Hirn je sein wird.«

Mein Kommentar dazu:

»Sie wissen doch, das mit der Klugheit ist so eine Sache? Manch-Es ist es, Manch-Es glaubt es zu sein und manch-Es denkt schon daran in der Ferne. Die Frage ist doch: Was steckt in der Klugheit drinn?

In den AllerMeisten ist die Klugheit wenig Inhalt, dafür sorgt das LEID. Deshalb ist nur in Wenigen in der Klugheit auch etwas Inhalt drinn. In diesen Wenigen also ist die Klugheit wertvoll, in den AllerMeisten fehlt diese Fülle.

Dem LEID ist das Recht.

Was steckt also in den Zellen und deren Substanz, den Atomen und - deren Verbindungen - den Molekülen drinn, Klugheit oder einfach nur eine [An]Sammlung von Erfahrungen, also mehr oder weniger "nur" das Mindeste, also das Grundstoff, mit dem Klugheit erst handelt?

Meiner bescheidenen Meinung nach, stimmt das LEID dem obigen Untertitel mit Recht zu. Ja, bestimmt, "unsere Zellen sind klüger als unser Hirn".

Dann ist Klugheit nämlich nichts mehr wert.

Als die blosse Summe von gegensätzlichen und / oder wechselwirkenden Prozessen im Takt der RaumZeit. Denn, das ist wirklich nur das Mindeste.

Deswegen hier ein Widerspruch: Nein!; Klugheit ist mehr als das Mindeste, wenn es auch in den Meisten LEIDer nur als Mindeste[n]s vorhanden ist.

Das würde ich sehr gerne ändern, Sie tragen dazu auch ein klein wenig bei. DANKE.«

Kommentar Ende

Poesie Ende

.


.

Der "Helix-Nebel", NGC7293, im Sternbild Wassermann.

Mit einer Entfernung von etwa 650 LichtJahren,

der erdnächste galaktische "Nebel"(?), also

die materiellen Überreste eines Sterns,

der noch in der Mitte als weisser

Zwerg ein wenig schimmert.

Eine Aufnahme der ESO.

Danke dafür.

.

Ganz davon abgesehen, dass dieses Universum inzwischen fast schon 14 Milliarden ganze Sonnen-Umkreisungen - des Kleinst-PlanetenSystems Erde-Mond - lang vorhanden ist, ohne dass es davon etwa oder fast 10 Milliarden "Umkreisungen" dieses Kleinst-PlanetenSystem, gegeben hätte.

Somit stecken also in den Zellen, die auch das Mensch erlauben, ebenso fast 14 Milliarden dieser elliptischen WanderungsUmläufe des Kleinst-PlanetenSystems Erde-Mond drinn.

Muss das ein Redakteur für Beiträge in fb wissen?

Muss, ist laut Etymologie die Aufforderung eine Gelegenheit wahr zu nehmen, zu nutzen. Ist es also für uns Menschen ein "muss" die Gelegenheit zur Genauigkeit und zum Wissen ansammeln und auch zu be- / verwerten zu nutzen?

Ist es vielleicht sogar eine spezielle Aufforderung an ein so grosses Potential - denn das menschliche Potential zur Wissens-Sammlung, zu Wissens-Ablage, zur Wissens-Benennung und Wissens-Ordnung und auch zur Beurteilung nach trennbaren Kategorien ist enorm -, dieses Potential auch wahr zu nehmen?

Oder ist schon das riesige Potential die Ursache für eine anschwellende Überforderung?

Könnte ja sein.

------------------------------------------------------------------

Poesie

Titel: Die Idee von der vollkommenen Erinnerung

Da entdecke *ich also eines Tages - vielleicht mit Erschrecken? -, dass *ich ein fast unfassbar riesiges Bündel an Möglichkeiten bin, darin auch die Möglichkeiten, die Reize, die *ich von den äusseren NervenEnden aus der Umgebung einspüre und von den inneren Nervenfasern von *mir erfühle, fast gänzlich auch in *mir aufbewahren könnte.

Und dieses "fast" bedeutet, dass ich dabei keinen Zustand als GANZES mit allen Stellungen und momentanen Verbindungen aller Quarks und Bosonen und Elektronen und was sonst noch so ein ich ausmacht, behalte, festhalte, nein, denn das wäre die endgültige Perfektion nur eines Taktes der RaumZeit, das wäre der sofortige Stillstand eines erLeben-Systems, wie es die irdischen Lebewesen sind.

Das "fast" bedeutet, dass ich Zustand für Zustand, also Veränderung für Veränderung in dem Ablaufen der RaumZeit bewerte, in stets verfeinerte Kriterien und Urteile, diese mit einem RaumZeit-Stempel versehen im ich ablege. Und das ist, wenn ich die Kriterien und Urteile effizient und zutreffend anlege, absolut keine das ich jemals überfordernde Tätigkeit. Dazu sind uns erLeben-Wesen, darin auch das Mensch, alle erforderlichen Anlagen und Fähigkeiten gegeben. Wir könnten, wenn Wir denn wollten, eine Methode ersinnen, alle habhaften Informationen des Systems DaSein passend zu bewerten und nach wenigen Kennzahlen, Farben und Formen zu speichern. Wenn Wir das dann tun, könnten Wir jeden Takt der RaumZeit in jedem Bereich darin wiederholen oder wiedererleben.

Ist das UnSinn?

Wenn Sie das bereits erarbeitete und genutzte Wissen und die Mathematik und darin die Logik ernst nehmen, dann ist es sinnvoll und sogar geboten.

Wenn Sie denken, dass Wir das nicht brauchen, weil ...

Dann ist es natürlicher Unsinn.

Poesie Ende

______________________________________________

Poesie

Titel: Eine Ode der Mathematik

Aber das Mathematik und darin das Logik sind sehr unbeliebt. Meist dient diese partielle Dummheit sogar als Grössen-Angabe: "In Mathe [war/]bin ich eine Niete, aber ich habe es trotzdem geschafft, hahaha!" Zum Milliardär zum Beispiel, zum Staatspräsidenten, oder zum grossen Vorsitzenden von ..., zum SuperStar. Ja. Ohne das Mathematik.

Falsch verstandene Mathematik.

Dem LEID und darin der Macht ist das ein gutes Recht. Das behält dann die Kontrolle. Ist das jetzt wieder zuviel Poesie von *mir?

Das DaSein erlaubt zwar das Mathematik in allen Bereichen, aber es braucht das Mathematik nicht dabei. Alle Prozesse, Geschehnisse, Umstände des DaSein sind in Zahlen zu erfassen und in Ordnungs-Systemen zu bewerten, als eine Möglichkeit das DaSein zu erkennen zu erfassen und damit abzubilden, auch gezielt zu verändern, aber das DaSein tickt auch ohne die Reduktion der Ereignisse auf klare unterscheidbare Strukturen und Wirkungen so einfach dahin.

Bis vielleicht eines RaumZeit-Ticks eine andere Spezies das Potential der Erkenntnis nutzt. Anstatt es einfach immer so dahin ticken zu lassen, wie das bisher mehr gut als schlecht so tick, tick, tick, tick, ... und so weiter und so fort.

Das Mathematik ist einfach, wenn ein-Es die Angst vor der Folgerichtigkeit wegg nimmt. So empfinde *ich das hier. Die Angst steht vor der Logik und warnt davor.

Bloss nicht folgerichtig handeln, solange keine Richtung oder sogar ein Ziel des Handelns vorliegt. Und damit hat die Angst vollkommen recht!

Nie würde *ich das bestreiten. Folgerichtigkeit braucht wenigstens eine grobe Richtung, wenn schon kein konkreteres Ziel; aber mit irgendeiner Grösse muss ein-Es die Folge-Richtigkeit schon nachprüfen können, aber wenn weder eine grobe Richtung noch eine Grösse vorliegt, dann ist klar, das manch-Es oder sogar fast all-Es das Mathematik lieber wegglacht. Ohne Ortskenntnis ist Mathematik freilich gefährlich, also Finger wegg.

Aber es gibt - glücklicherweise(?) - immer wieder ein paar Unverdrossene, die das Mathematik zärtlich umgarnen, die vorsichtig damit spielen und auch schon einiges darin erkannt und auch erlebt haben. Und auch einig-Es die hart dafür arbeiten Mathematik für Uns nutzbar und anwendbar zu machen. Die Bauten, die Technik und die Kunst sind alles Beweise dafür.

Und Was meint, Mathematik seien nur Zahlen, ist eben beim Lachen bestens aufgehoben, denn, wie *ich, denke *ich, schon erschrieben habe, ist das Mathematik schon vom Ursprung her viel mehr als alle Zahlen zusammen.

Das Mathematik (alt-griechisch 'μαθηματική τέχνη' = "mathēmatikē téchnē") ist die Kunst des Lernens. Eine Kunst des Sammelns, Teilens, Verbindens und Bewertens der Inhalte des DaSein. Und daraus entsteht vielleicht danach noch viel mehr?

Ein Loblied und ein Hoch! auf das Mathematik.

Das Masse fehlt diese Erkenntnis fast vollkommen. Das Masse ist zwar Gross und Schwer, aber die Grösse und die Ortskenntnis fehlen das Masse doch sehr.

Der Macht ist das gefällig, das lässt die Macht weiter bestimmen, was Masse macht.

Selbst-Bestimmung.

Das jeweilige Selbst wird bestimmt von unbekannten und unbewussten Vergangenheiten. Die DaSein-Richtung ist eine grobe Vorgabe und das einzel-Es nur eine Facette der darin enthaltenen Möglichkeiten der AusPrägung einer GrobHeit, zum Beispiel das Mensch.

Ich bekenne eine weitere GrobHeit zu sein.

Hier schreibt eine DummHeit des DaSein, *ich, von Etwas, das Es kaum erkennt, noch gar begreift, bestenfalls erahnt. Hunde erschnüffeln zum Beispiel entlaufene Menschen. Das Mensch erspürt zum Beispiel die Grösse des DaSein und damit auch die enorm vielen Farben, Formen, Beweglichkeiten, Verbindlichkeiten und Strukturen dieser AnWesenHeit.

Aber die Angst schreit: Halt!

Mathematik ist gefährlich und auch unwichtig, braucht k[aum]ein-Es und Du sowieso nicht! Immerhin lässt die Angst ein paar wenig-Es das Potential des Lernens erahnen, aber eben stets und ungewiss nur immer ein paar wenig-Es, nicht mehr!

Poesie Ende

.


.

Der "Helix-Nebel" von etwas weiter wegg.

.

Weil, wenn viel-Es lernen täten, Was ist?; das wäre doch eine FREUDE und was macht dann das LEID?

Deshalb plädiere ich näherhin für weniger Lernen und mehr Selbst-Bestimmung, womit ich ganz unklar der Angst ein-Halt gebiete, damit die FREUDE so klein bleibt, wie der Anteil bis hierher immer war, denn Weniger ist mehr, oder?

Was antwortet darauf das Glauben in Ihnen?

Wenn das alles so klar wäre, wie die Zusammenhänge im DaSein sind, dann würden Wir ja, aber die KlarHeit ist eben nur sehr wenig bisher.

Sie merken, *ich [ver]zweifle etwas an der materiellen UnLust zur Wissens-Verwertung. Dem Lernen wird wenig geschenkt und noch weniger Aufmerksamkeit zugestanden, inzwischen ist gewusst, Was das nützt und was das verhindert.

Der Selbst-Bestimmung.

Der Selbst-Entscheidung nützt hinfür nur ein entscheidendes Mehr an Wissen, Gefühl, Mut und passender Bewertung im und am DaSein.

Wobei auch Oliver-August Lützenich bestenfalls und minimal annähernd erahne, was an Wissen Da Ist und wie Es zu bewerten und zu nützen wäre. Konjunktiv.

Immerhin schon etwas winziges.

Wo doch soviel FREUDE da[rIn] ist, neben dem LEID, aber das kennen Wir doch schon fast zur Genüge, aber eben nur fast.

Miss-Achtung, Aus-schliesslich-keit, Ein-schliessl-ich-keit, Furchtsamkeit, Verborgenheit und UnterDrückung sind noch der Masse Mass.

Das ist dem Lernen und damit das Mathematik ein Greuel, obwohl Es das auch enthält, weil das Mathematik eben all-Es enthält, was ist. Auch das Greuel

Die Frage ist ja nun: Warum die Masse fast nur das Greuel abgreift, statt das Glück zu erlangen, das in und um Es ebenso enthalten ist?

Vielleicht, weil der AufWand des ErLangens ungeheuer erscheint?

Ungeheuer erscheinen ja immer wieder auch auf allen Leinwänden und Erzählungen.

Wir vermögen das sogar zu mögen, solange es etwas Abstand hält, aber weiter kommen Wir so wenig.

Genug der Last.

Und seien Sie gewiss, dieses Schreiben ist fast einschliesslich in *mich gerichtet, weil ich in der Masse einfach nur ohne viel Wissen und längeren WeitBlick und Orientierungslos bin und deshalb auch voller Angst und Verzweiflung.

Mein Schreiben ist eine Aufforderung an mOliver-August Lützenich, weiter zu forschen und zu gehen, als bis dorthin, wo *ich vom Zufall hineingezeugt und hingestellt wurde.

Und eines ist hier klar: weit bin *ich nicht gekommen, bisher.

Es naht noch all-Es sehr.

Und *ich schreibe und schreibe und schreibe und der Masse ist das bis hierher noch wenig bekömmlich, das erLebt näher und einfach so dahin, aber von das Galaxie schreiben und von das Mathematik, wo *ich doch kaum Ahnung davon habe. Bisher.

Aber vielleicht fällt ja irgendwann der Groschen.

Und solange erschreibe ich das FREUDE an.

Bis das Es in *mir wächst und mit-erLebt.

Was so in und um mich ist, oder?

Schönen Tag. Danke.

Donnerstag, 29. Mai 2025

Vom kulturellen und natürlichen Bewusst-daSein

😮

Im folgenden ungekürzt und unverändert (also im Alt-Sprech) zum Thema Bewusstsein, vom August 2012.

Mich erstaunte beim wiederlesen, wie viel *ich schon vor 13 Jahren wusste, und fast alles schon wieder vergessen hatte. Aber genau das Wissen, das darin enthalten ist, ist im Folgenden für *mich wichtig. Deswegen. 😉

Ab hier:

Dieser Beitrag ist ein weiterer Baustein in diesen Blogs zur Beantwortung der Frage: Was ist eigentlich dieses Bewusst-Sein genau?

Gestellt vom Blog-Autor und vom Blog-Autor auch irgendwann einmal für das persönl*iche Selbst beantwortet, der, wie Sie wissen, kein professioneller Wissenschaftler ist, aber ein begeisterter und allseits interessierter Mensch. 

Weil das so ist, *ich also keine Reputation als Fach-Forsch-Es aufweise, nehme *ich als Grundlage, als AusgangsMaterial, für die Fragen, Vorstellungen und Antworten, die Aussagen und Ergebnisse des jeweiligen Faches oder der jeweiligen Fächer, - damit meine Sätze auf einem nachprüfbaren Boden stehen und wachsen, manchmal vielleicht schief, manchmal auch stark und hungrig zur Sonne hin -, und arbeite darein und danach eigene Erkenntnisse, Fragen, Betrachtungen und auch mögliche Antworten aus.

Sie, die Leses, können auch zuerst nur die Grundlage lesen, *ich habe sie Mittelblau eingefärbt und meine Sätze - die in Schwarz belassen sind - erstmal überlesen. Und *ich habe jede Menge Verweise (Links) eingefügt, nur falls Sie das eine oder andere genauer recherchieren möchten. Die Verweise sind auch nicht hinter Begriffen versteckt, damit Sie auf den ersten Blick wissen, worauf Sie da eventuell klicken.

Das Text ist also ein ausformuliertes kritisches Selbst-Lesen fremder Texte. Kennen Sie vielleicht bereits von-s ich; früher habe *ich in Büchern unterstrichen und am Rand die Bemerkungen und Ausrufezeichen hinterlassen, meine Bücher sind teils ziemlich eingefärbt und die Ränder kaum mehr frei. Hoffentlich ist es für Sie lesbar, erweiternd und auch erheiternd, wie es das für mich war und ist.

Ich vermische hier interessantes Neues aber auch Altbekanntes von Fremden, mit persönlichem Vor-Wissen (das ja meist auch von Fremden stammt), aber auch mit positiven, wie negativen spontanen Anmerkungen und dann auch für mich sich dabei neu ergebenden Erkenntnissen oder Ideen. Ist teils mühevoll, aber der Ertrag wiegt die Mühe auf.

Das Ziel ist, wie immer in meinen Beiträgen, die Erkenntnis in das Wirklichkeit zu erhöhen, die Illusionen oder Fehl-Informationen darin und davon zu verringern, um einem kleinen Selbst mittendrinn in das Wirklichkeit Klarheit zu erschaffen..

.
.
Blick über ein "Lebensmittel" des Bewusst-Sein hinaus
in eines meiner (damaligen 29.05.2025) bevorzugten Lokale hinaus / hinein?
.

Die AuftaktFrage meines Suchens und Schreibens lautete: Was ist?

Wo *ich doch am Anfang so oft die launische und auch schmerzende Frage hören musste: Was bildest du Dir ein!? Und sie ist noch ohne stabilisierende Antwort, denn *ich erwarte längst keine vollständige Antwort mehr, um Himmels willen, die ist zu GROSS und ZU WEIT für Uns Alle, die Wir sind (DaSein).

Nein, aber wenigstens ein wenig genügsame Klärung und Haltung und Einfühlsamkeit in das Wirklichkeit, damit nur ein ganz winzig kleiner Blick in das Jetzt, das Heute ja vielleicht, hohoho, in die Zukunft gelingt, denn, wenn ein-Es weiss, was ist?, kann ein-Es ein winziges bisschen extrapolieren (http://de.wikipedia.org/wiki/Extrapolation) und das wäre doch schon was, für Uns kleine Selbst, so ein kleines Blickchen nach Vorne und nicht immer nur nach Hinten, - Wenige auch zur Seite -, oder?

Los gehts mit der Selbst-Betrachtung des Bewusst-Seins im Spiegel oder auch in der Röhre oder auch im Anderes Selbst, beim bewusst sein oder auch nicht. Ach ja, noch ein kleiner Hinweis: diese (Klammern) in die Redebeiträge der Forscher (wieder nur Männer, aber *ich habe sie nicht ausgewählt) habe ich zur Verdeutlichung eingefügt, darin sind auch Originalzitate enthalten, in diesen {Klammern} sind, wie bereits bekannt, meine Einlassungen.

Aufgezeichnet aus einer Dokumentation, die auch auf arte gesendet wurde, mit dem Titel: "Faszination Bewusstsein" (Le cerveau en miroir), von Philippe BaylaucqFrançoise Lindemann und Veronique Moison, aus 2008.

Prof. Bruno van Swinderen aus Australien

" ... und ich denke, der dritte Kampf {Warum so (ver)Ka(r)ampf(t)? Aber egal, der erste Kampf war, für Prof. van Swinderen, die Annahme der Tatsache, das Erde-Mond ein kleines Planetensystem sind, das um eine Sonne kreist, Der zweite K(r)ampf (Verzeihung für meine Beharrlichkeit!) war die Annahme der Erkenntnis, dass das Mensch ein Säugetier ist und keine ausserirdische oder auch irdische Besonderheit mit ÜberStatus. Aber auch ein Archaee würde diese Besonderheit behaupten, also auch da sind Wir Menschen ganz natürlich, aber zurück in den Text: ... der dritte Kampf} wird sich darum drehen, dass unser Bewusstsein nichts besonderes ist, es ist nicht mehr als ein Aufmerksamkeitsmechanismus, wie ihn jedes Tier besitzt, gepaart mit unseren Erinnerungen. Es kommt darin nur zu einer je besonderen Interaktion, weil jedes Lebewesen einzigartig ist, aber im Grunde sind wir nicht komplexer als eine Fliege, ein Hund oder auch eine Katze."


"Wir Tiere leben in einem Meer aus chemischen Substanzen (Sea of Chemicals), so finden wir unsere Nahrung, sammeln Informationen über unsere Mitmenschen, unsere Feinde, oder unsere Beute, suchen uns einen Unterschlupf oder einen Partner. Für all dies benutzen wir vorwiegend unsere Nase. Betrachtet man die Entwicklung des Gehirns im Laufe der Geschichte der Arten, ist der Geruchssinn 
{Die RiechReize nehmen bis Heute den kürzesten und direktesten Weg in die alten Hirnbereiche (HirnStamm
das ist u.a. der erste Bereich in dem die Sinnesreize zusammenlaufen und der bei Bedarf unsere Reflexe auslöst, also z.B. auch den Rückzugsreflex bei Berührung von etwas kaltem/heissem. Die meiste Körpersteuerung muss ohne Bewusst-Sein auskommen!), anders als alle anderen Wahrnehmungen, die erst über jeweilige Zentren (z.B. den auditiven Kortex
in den Hirnstamm und die bewusstseinsbildenden Bereiche der Aufmerksamkeit eingeführt werden. Der Geruch ist also der (heimlich) bedeutendste, zumindest aber der direkteste Sinnesreiz} 
der Schlüssel zur Entwicklung neuronaler Mechanismen der Intentionalität
{Absichtlichkeit: Ausrichtung aller physischen Akte auf ein reales oder ideales Ziel}.
Um sich in der grenzenlosen Komplexität der chemischen Welt um uns herum
{Warum nur immer und überall diese Herausnahme des Selbst, oder sogar des ganzes Menschheit aus der Umgebung? Nein, die chemische Welt ist nicht nur UM Uns herum, Wir sind BioChemie. Sie ist also auch Ich. Aber gut, die Nase riecht vorwiegend nach draussen, aber Jede Nase riecht auch das Selbst und das kann so angenehm oder unangenehm sein, wie Es ist; ob mit Deodorant oder im Schweisse der Ungewaschenheit von Sport oder der Arbeit.}
zurechtzufinden zu können, mussten die Tiere lernen, sie zu riechen, zu unterscheiden und zu katalogisieren (zu bewerten und einzuordnen). Wir können unmöglich alle chemischen Substanzen in unserer Umwelt identifizieren, sondern nur die wichtigsten. Die wir mit Hilfe von Neurotransmittern,
{BotenMoleküle, die in den synaptischen Spalt zwischen zwei Neuronen ausgeschüttet werden, um Zustände, Erregungen und Informationen weiterzuleiten, also anregen (z.B. Glutamat) oder auch zu hemmen (z.B. GABA)
wie Noradrenalin, Acetylcholin, Dopamin und Serotonin erkennen. Dank dieser klassischen chemischen Transmitter selektieren wir, was wichtig für uns ist.

Ich fand heraus, dass das Gehirn das Tier dazu drängt, zu handeln und die Reize von aussen einzuordnen, die als Energiepakete wahrgenommen werden.
{"Das Gehirn drängt"? Womöglich noch gar nur ein einziges Neuron, dass das Ganze Lebewesen (z.B. ein Mensch) drängt? Mir machen solche Einengungen und Zuspitzungen immer grosse Probleme, gerade was so eine grundsätzliche Funktion eines Lebewesens, wie die HandlungsErregung angeht. Die Sicherung des Umfelds, die Nahrungssuche und die Partnersuche zur Fortpflanzung, also die wichtigsten Gründe für den "Drang" zur Bewegung, "Forschung" und Urteilsfindung eines Lebewesens sind nicht (allein) im Gehirn zu suchen (vielleicht gerade dort überhaupt nicht, Was weiss das schon?, vielleicht in der rechten kleinen Zehe?, ja, genau!, genau dort sitzt der Antreiber des Organismus Mensch, und drückt und fordert und schreit ins Gehirn: Beweg Dich endlich Du ARSCH!, damit ich endlich in die Schlappen komme: Idiot! Aber genau dort hat eben noch Keines gesucht. Falls Sie Zeit und Lust haben mehr über das Wort: "Gehirn" und unseren Umgang damit zu erfahren, klicken Sie auch in den Dezember 2011 in diesem Blog oder gleich hier auf: "Das Mensch um das Gehirn"; viel Spass dabei), sondern sind feinst verteilt auf alle Zellen, die einen Körper bilden und das sind beim Menschen bekanntlich an die 100 Billionen Zellen, also auch etwa 100 Billionen hungrige Lebensformen, inklusive der etwa 100 Milliarden Nervenzellen des menschlichen Gehirns. Aber einem GehirnWissenschaftler sei verziehen, dass Er oft genug den Rest vergisst und das Forschungsobjekt überbetont und überbewertet, aber Wir, die Wir AUCH Gehirn sind, brauchen das ja nicht einfach hinnehmen. Also mich drängt mein Magen am häufigsten zu einer Bewegung, wenn ich die Hungrigkeit mal wieder (wahrscheinlich fälschlicherweise) auf ein Organ einenge, und mein Sack drängelt mich auch dauernd mit der einen oder anderen Frau zu flirten, obwohl?, vielleicht ist es aber auch die Hirnanhangdrüse 
(http://de.wikipedia.org/wiki/Hypophyse) und die Angst vor oder auch durch die Überwältigung aus dem UmFeld, drängt so manchen Worterguss und so manches Schockbild zur Bestätigung ins Bewusst-Sein, womit ich wieder im Gehirn bin.}
Diese Energiepakete bewirken eine Reaktion einiger isolierter Neuronen und die Auflösung deren bestehender Strukturen (Verbindungen).
{Energiepaket ist also Alles was vom Aussen im Innen übrig bleibt? Ein gestandenes MateriePaket, z.B. ein Mensch, wird im anderen Lebewesen (Hund, Katze, Mensch, Leguan, ...) zum Energiepaket. Da haben Sie die Repräsentation, die später noch öfter bei Prof. Naccache Erwähnung findet. Alles Aussen wird im Innen zur Energie. Jeder Stein, den Sie in die Hand nehmen, wird innerhalb der Haut zu Energiepaketen, die von der Berührung durch die Hand oder auch den Hintern, wenn Sie draufsitzen, in Form von Energie durch das Lebewesen wandert, bis das Energiepäckchen auch irgendwo in Eines landet, wo es bekannt ist, wo ein paar Neuronen stehen oder sitzen und dem Rest vermelden: Hei, das kenn' ich, das ist doch ein Stein, oder eben auch Gertrud oder Fritz oder Nadeschda oder Ahmed oder Lei Fang, der nette Neurologe von Nebenan, und die anderen Zellen im Organismus sind beruhigt und atmen aus und melden, ach so nur der Lei Fang, na gut, dann können wir ja weiterarbeiten, oder will der Uns an die Neuronen!?}
Danach nehmen die Neuronen die Aktivität wieder auf und knüpfen neue Verbindungen, um dieses neue Wissen aufzunehmen und aufzubauen. Doch um dieses Wissen aufzubauen, braucht es mehr als nur einen einmaligen Input. Der Input muss sich viele male wiederholen, es muss so lange geschnüffelt und geschnuppert
{und hingetastet und hingehört und hingesehen und hingeschmeckt}
werden, bis das Wissen über unsere Umwelt vorhanden ist,
{in der zweiten Erwähnung wird Prof. Freeman eine Problemstellung benennen, Bitte merken Sie dafür diese Stelle an.}
bis mit dem letzten Schüffeln einige wenige Neuronen ausreichen, um ein Aktivitätsmuster zu erstellen.
{Die Neurologie hat inzwischen erwiesen, dass oft schon ein Neuron zur Gesichtserkennung ausreicht, wenn das Mensch dieses Gesicht (diese Person) ausreichend kennt. Das ist absolute Effektivität. Wenn z.B. die Mutter in der Masse anderer Gesichter erscheint, "ruft" dieses eine Neuron, in einem RIESIGEN Konzert von Milliarden anderer Neuronen laut "HIER!" und aus dem Sprach(Wort-)zentrum wird das Wort "Mutter" in die bewusst-seins-bildenden Bereiche gemeldet und das Mensch -denkt- nun und erkennt: Da ist doch meine Mutter: "Hallo Mutti! Hier bin ich, hier drüben. Wo bist Du denn solange geblieben? ... Zum nun öfter verwendeten Begriff: "Kortex", hier ein Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Grosshirnrinde}
Und derselbe Prozess, wie für die Geruchswahrnehmung und Bewertung, wird auch beim Hören, im auditiven Kortex, beim Sehen, im visuellen Kortex
und beim Tasten, dem somatosensorischen Kortex
verwendet.
Diese grossen Neuronenpopulationen {z.B. im auditiven Kortex} werden Neuropil genannt.
Die Neuronen bilden ein Geflecht aus ineinander greifenden Fortsätzen, den Axonen und Dendriten, sowie den Zellkörpern und Kapilaren, die die Nährstoffe für das gesamte System liefern. Das erste Neuropil bildeten die landlebenden Salamander aus und später auch die Vögel. Sie alle besitzen einen dreischichtigen Kortex, dieser Kortex hat bis zum Ende der Dinosaurier (< 65 Mio. Jahre) ausgereicht.

Doch mit der Weiterentwicklung der Säugetiere kam es dann zu einem Fortschritt (Wandel), die Natur entwickelte in den Säugetieren einen Kortex aus sechs Schichten, also eine Verdoppelung. Das bemerkenswerte ist, dass die Gehirne damit ganz neue Wachstumsmöglichkeiten hatten und die teils hundertfache Grösse erreichten. Im Konkurrenzkampf zwischen einem Säugetier mit Neo-Kortex und einem Vogel, Fisch oder Reptil ist das Säugetier eindeutig im Vorteil.

Das wichtigste am Neo-Kortex ist die Oberfläche. Sie vergrössert sich ohne das Volumen dabei zu erhöhen, indem sie sich faltet. Deswegen sind die beiden Hemisphären nicht einfach flach, sondern von Furchen durchzogen und zu einer festen Masse komprimiert, die klein genug ist, um den Geburtskanal zu passieren. Vor der Geburt ist der Kortex noch nicht aktiv, das Gewebe (Tissue) ist bereit in Aktion zu treten, um die Atmung, die Muskeln und den Schluckreflex zu steuern, aber das Bewusstsein darin schaltet sich erst nach der Geburt ein.

Ein Reiz ist ein Ereignis, das von Aussen kommt und von allen Sinnen in molekulare Fragmente (EnergiePakete) aufgebrochen wird. Das Resultat all dieser punktuellen Prozesse sind Perzepte 
in Form von Wellenpaketen, die spezifisch für die entsprechenden Sinnesbereiche sind. Sie gelangen anschliessend in den HippoCampus (im limbischen System),
wo sie mit [der Raum]Zeit und Ortsangaben versehen werden: Wann und Wo in der Aussenwelt ist das geschehen? Wenn die Informationen dort wieder herauskommen, werden sie an die Kortexe weitergeleitet, einschliesslich des motorischen Kortex,
wo sie weiterverarbeitet werden. Die Antwort auf die Frage: Wo befindet sich im Gehirn das Wissen?, lautet also: Überall. Überall in den synaptischen Verbindungen."

Prof. Lionel Naccache, aus Frankreich

"Wir gehen heute davon aus, dass wir ständig einen bewussten Gedanken haben, der unseren bewussten geistigen Raum ausfüllt. Parallel dazu existiert eine Vielzahl von unbewussten Repräsentationen
{Vertretungen einer inneren oder äusseren Existenz oder eines inneren oder äusseren Zustandes. Die oben erwähnten Energie- oder WellenPakete. Jeder Reiz der Wahrnehmung erzeugt im Inneren ein einzigartiges, unwiederholbares Perzept (denken Sie an die RaumZeit, die in jeder Wahrnehmungsphase mitläuft), also die innere Vertretung einer äusseren Erscheinung, sei es Materie (also z.B. ein Stein, oder ein Mensch) oder auch eine Stimmung, erst wenn diese Perzepte öfter in fast übereinstimmender Form wahrgenommen werden, also im Inneren erregt werden, wird es auch als Erinnerung (Neuronenstruktur) stabilisiert. Davon gleich mehr und im Anhang auch als kleine Schnurre (http://de.wikipedia.org/wiki/Schnurre)}
und unbewussten Vorstellungen. Im Rahmen einer Art Wettkampf um den Zugang zum Bewusstsein, können jedoch nur jeweils einzelne Repräsentationen in den bewussten Bereich gelangen.
{kein Multi-Tasking (SelbRaumZeitig)! Aber ein ziemlich schneller Wechsel in einem NACH-Einander (GleichRaumZeitig)}.
Was wir zu einem bestimmten Zeitpunkt bewusst tun, hat grossen Einfluss auf unsere unbewussten geistigen Vorgänge und zu dieser psychologischen Komplexität kommt noch ein weiteres Wunder, denn dieses unbewusste Leben ist nicht auf die unteren Stockwerke
{"untere"!? Damit mein Herr Naccache die älteren HirnBereiche, neben der Grosshirn(-rinde), dem Kortex, also auch den Hirnstamm, das ZwischenHirn (-Thalamus und Hypophyse), das KleinHirn (fast die gesamte Steuerung der Bewegungen, die Eines möglich sind und die Eines eingeübt hat, sind hier in NeuronenStrukturen aufgebaut und werden hier von den anderen bewussten, wie unbewussten Hirnbereichen ab- und aufgerufen, also jede Augenbewegung genauso, wie das Greifen, Lachen und Hüpfen)  und das gesamte Neuronengeflecht. Aber wo sind die "Unten" oder nur im "HinterGrund", wo doch auch Herr Naccache weiss und später auch bemerkt, wie sehr das Organismus Mensch, von unbewussten Prozessen bestimmt und gesteuert wird? Siehe dazu auch meinen Beitrag "Die Grösse des Bewusst-Seins", vom Juli 2012, in der SprechLichtung. Hilft der Forschung, oder auch Uns Adepten, diese -verdrängerei oder nicht so ernst nehmerei-?}
beschränkt, auch die jüngsten neo-kortikalen Bereiche können unbewusst funktionieren und sehr komplexe unbewusste Repräsentationen erzeugen.

Unsere Wahrnehmung lässt sich in zwei Phasen unterteilen. Die erste ziemlich kurze Phase kann man als eine Verarbeitung von Aussen nach Innen bezeichnen, also von den primären Wahrnehmungsbereichen des Gehirns hin zu den assoziativen Bereichen. Auf diese erste Wahrnehmungsphase kann eine zweite folgen, die selbe Region wird also zweimal aktiviert. Wobei die erste Aktivierung unbewusst erfolgt. Kommt es in dieser Region zu einer zweiten Wahrnehmungsphase, dann gelangt diese Repräsentation im allgemeinen ins Bewusstsein.
{Bewusst-Sein braucht also Nachdrücklichkeit. Braucht Bekanntheit, Denn Unbewusst heisst in Eines Selbst ja nicht Unbemerkt, wie Sie inzwischen wissen. Es kommt etwas von Aussen nach Innen und wird dort auch geprüft, ist es bekannt, ruft also ein oder mehrere Neuronen, oder sogar Neuropile: "Hier!", dann wird die Aufmerksamkeit ein weiteres mal darauf gelenkt und dieser zweite Reiz weckt dann das Bewusst-Sein. Wenn Sie meine anderen Beiträge dazu kennen, wissen Sie warum das so ist, hier nur kurz: Die Neurophysiologie hat den Energieaufwand der verschiedenen Hirnzustände gemessen und dabei bemerkt, die bewusste Aufmerksamkeit, das (Nach-)Denken ist enorm Energie-Aufwendig, in Vergleich mit allen anderen (unbewussten) Hirnzuständen. Also aus Effektivitäts-Gründen, aus EnergieSparGründen, wird das Bewusst-Sein erst aktiviert, wird diese Fertigkeit erst aufgenommen, wenn die Wichtigkeit hoch genug ist. Dass Wir Menschen (und damit auch das Gehirn in Jedes DaSein) auf Effektivität im Umgang mit dem Stoff (Energie), den Bewegung / Veränderung zum Erregen, Bremsen und Stabilisieren (DaSein) braucht, optimiert sind, zeigt auch das folgende:}
Das ist ein ziemlich generelles Phänomen, denn diese Unterteilung in zwei Phasen, in zwei Wahrnehmungsetappen gilt auch für die Erinnerung, das Handeln, die Gesten, die Motorik und die Gefühle.

Sobald wir uns eines Phänomens bewusst sind, versuchen wir automatisch ihm einen Sinn zu verleihen. Nehmen wir einen Neglect-Patienten,
der die linke Hälfte seines Körpers nicht mehr als die Seine erkennt. Er empfindet seine linke Hand als Fremd. Wenn sie ihn fragen, wie viel Personen im Raum sind, antwortet er, wir sind zu Zweit, Herr Doktor. Sie und ich. Wenn sie dann weiter fragen, wie viele Hände es im Raum gibt, antwortet er, wir sind zu Zweit, jeder von uns hat zwei Hände, das macht vier. Daraufhin deuten sie auf seine linke Hand und fragen, wem gehört diese Hand? Und der Patient sagt: Mir nicht, das ist nicht meine Hand. Aber wir sind nur zu Zweit, es muss ihre Hand sein. Und sie zeigen ihre beiden Hände und sagen: schauen sie, das sind meine beiden Hände, und da ist noch eine dritte Hand, wem gehört die? Und jetzt kommt die Fiktion ins Spiel: Er ist so davon überzeugt, dass es nicht seine Hand ist, dass er sich manchmal eine Geschichte ausdenkt, an die er fest glaubt. Er sagt dann: Vielleicht haben sie drei Hände, vielleicht gehört sie jemand anderes, vielleicht ist die Hand von irgendjemand abgeschnitten und hier abgelegt, meine ist es jedenfalls nicht.

Dieses Beispiel führt uns vor Augen das Glaube und Interpretation ebenfalls ein fester Bestandteil unseres Bewusstseins sind.
{Halten Sie kurz inne, und lassen Sie diese Erkenntnis auf der Zunge langsam zergehen, reiben Sie ein wenig darauf herum und führen Sie sie immer wieder dem Bewusst-Sein zu. Was bedeutet sie? Die erfahrenen Realisten in (-mitten von) Ihnen (denn, unter Ihnen ist doch wohl bloss noch der Boden, oder stehen Sie gerade auf einem anderen Menschen? Sie wissen, ich nehme es mit allen Wörtern auch den Präpositionen und Adverbien genau.), also die Erfahrenen in Ihnen werden jetzt denken: Na und, ist doch alles längst bekannt. Ja, die Wirklichkeit ist für VIELE Lebewesen meist eine Fiktion, eine sehr persönlich ein-gefärbte Geschichte (mehr Prosa als Historie). Beim Neglect-Menschen möchte ein einigermassen gesundes Mensch denken: Ja, hat sie Der denn nicht alle, Der muss doch erkennen, dass die Hand er-Selbst ist und nicht abgeschnitten oder sonst was, aber diese Fiktion deutet nur an, was in Uns an Fiktionen, falschen, verzerrten oder erträumten "Wirklichkeiten" sonst noch möglich ist. Die Wirklichkeit ist fast reine Vorstellung in Uns, vielleicht weil ein lebendiges DaSein das volle Programm gar nicht aushalten könnte: es IST einfach ZU Viel, also können Wir stets nur kleine Bereiche der Wirklichkeit wahrnehmen und auch (da)sein, in der Haut, die Wir sind. Das scheint mir einleuchtend. Aber muss dieser kleine Bereich der Wirklichkeit, den Wir wahrnehmen können und dürfen, auch verzerrt, noch weiter eingeschränkt oder gar falsch sein? Also Oliver-August Lützenich arbeite darauf hin, wenigstens diesen bestimmt winzigen Auszug aus der Wirklichkeit, den ein kleines Mensch ertragen und erfahren darf, so klar, deutlich und sprach-, farb- und formrichtig zu erkennen und zu begreifen, und Sie schauen mir dabei etwas über die Schultern, seien Sie dabei Willkommen!}
Eine Fiktion ist leicht zu erkennen, wenn sie unwahr ist, doch die meisten unserer Fiktionen sind oberflächlich betrachtet wahr und korrekt. Wenn ich die Menschen nach ihrer politischen Meinung, nach ihrem Glauben oder nach ihren Gefühlen für andere Menschen, oder nach ihrem Verhältnis zu Ausserirdischen frage, werden die verschiedensten Meinungen zu Tage treten. Im Gespräch mit unseren Mitmenschen zeigt sich, dass diese Dinge oft in einer Überzeugung oder einem starken Glauben wurzeln. Im Falle von Krankheiten treten Fiktionen deutlicher zu Tage, doch jeder Mensch entwickelt seine eigenen. Um der Welt, in der wir alle leben, einen Sinn zu verleihen, entwickeln wir jeweils eigene Fiktionen. Manche davon werden auch zu kollektiven Fiktionen, denen wir alle, oder auch grössere Mehrheiten anhängen.
{Der Sinn, den Wir Allem und Alles verleihen müssen, ist ganz einfach erklärt, oder? Der Sinn ist doch wohl einfach nur die Bedeutung eines Reizes der auf Eines eintrifft. Für mich ist das jedenfalls so. Da ist Irgendwas im DaSein (z.B. ein Mensch) und auf dieses DaSein trifft Licht, sofort taucht in Irgendwas die Frage auf: Was ist das? Die Antwort ist der Sinn, zumindest der erste Teil davon: Licht. Der zweite Teil der Frage könnte lauten: Woher? Der dritte Teil könnte lauten: warum "ich" (wenn das Irgendwas ein Mensch ist)? Und dann kommt die menschliche Leistung und die vierte Frage: Ich?, was ist denn das?? und warum??? Der Sinn ist die Antwort auf die Fragen und besonders die Frage: Warum? und diese Fragen stellt Jedes Irgendwas im DaSein, wenn Es auf (et)Was trifft oder von (et)Was getroffen wird, der Sinn ist also eine ReizWirkung, eine reizende Wirkung, hohoho. Da ist (DaSein) also was zum reizen und reizt und die Wirkung der Reizung ist ein Aufschrecken, zumindest eine Wahrnehmung und das reizt zur Frage: Was ist? das, woher kommt es, was tut es mit Irgendwas, warum tut es das mit Irgendwas, warum tut es überhaupt Irgendwas und was ist Irgendwas, dass da gereizt ist und ... Weil Was ist, steht da ein Fragezeichen, der Sinn ist die Antwort[en]. Jetzt ist nur die Frage: war der Sinn die Ursache des DaSein, oder entstand erst mit dem DaSein der Sinn? Das nur nebenbei. Für mich steckt der Sinn als Wirkung eines jeden Reizes im DaSein drinn. Jedes Reizen bewirkt eine weitere Bewegung (schon der Reiz ist ja eine Bewegung) und in dieser Bewegung steckt zumindest eine Frage, auch wenn die durch die Richtung in die der Reiz wirkt oft schon beantwortet ist, denn eine Billiardkugel, die ich mit dem Kö in eine Richtung schiesse, könnte ja fragen: Wohin treibts "mich"?, wenn sie Bewusst wäre würde sie vielleicht auch fragen: Warum treibst-m ich?, aber das geht bei einer Billiardkugel zu weit, oder? Sinn ist normal, Sinn ist in ALLEM und ALLEN, aber meistens wird nur der Sinn von ALLEM und ALLEN insgesamt gemeint, aber das ist zu wenig, nur das wollte ich eigentlich sagen.}"

Noch einmal Prof. Walter J. Freeman:

"Wir sehen das Gehirn als ein Organ der Anpassung. Das uns mehr als nur das Überleben sichert und uns in die Lage versetzt Dinge zu verändern. Natürlich tut es das nicht allein. An diesem Prozess ist der ganze Körper beteiligt. {Danke} Für diesen Anpassungsprozess ist das verlernen nicht weniger wichtig, als das Lernen. Lernen bedeutet, die synaptischen Verbindungen zu verstärken, um etwas zu verlernen oder sich von einer Gewohnheit zu befreien, müssen synaptische Verbindungen geschwächt werden, aber das ist ein kumulativer Prozess, bei dem man immer mehr Wissen ansammelt und sich so immer stärker von allen anderen unterscheidet.
{Achtung! Die verstärkte Tendenz zur ich-Stärkung, also zur Distanzierung von Gruppen, vom Handlungs-Druck einer Gesellschaft, gelingt mit einer Auf- und Zunahme des Wissens. Je weniger Eines weiss, umso abhängiger und ausgelieferter ist Es. Logisch, oder? Jetzt ist die Gesellschaft auch in der Lage diese Distanzierung zu steuern, indem Wir Alle mitentscheiden, wieviel wollen Wir wissen voneinander und umeinander herum, je mehr Wir davon wissen, umso geringer wird die Möglichkeit einer Gemeinschaft Druck und Einfluss auf die Mitglieder zu nehmen.
Freiheit braucht Distanz. (Banal. Ja. Aber fragen Sie mal auf der Strasse Eines, was Freiheit am Dringendsten braucht.) Dann bleibt die Frage an Uns ALLE: Wie gross darf die Freiheit sein, bevor Wir einander aus den Sinnen verlieren, also wieviel Gemeinschaft und damit auch gemeinschaftliche Regeln und Gesetze und Vorstellungen und Traditionen brauchen Wir noch, halten Wir für Uns aufrecht?}
Und alles, was wir über das Lernen wissen, hat mit diesem Prozess der wachsenden Distanz zwischen uns und den anderen zu tun.

Die wichtigste Erkenntnis der Päläoanthropologie, der Geschichte der Menschheit im Verlauf der letzten 500.000 oder sogar 3 Millionen Jahre, betrifft die Bedeutung der Sozialisation. Wir sind vor allem eine soziale Spezies und das Gehirn steuert nicht einfach nur, sondern ist in Wirklichkeit das Organ der Sozialisation. Wie gelingt es uns nun, die Grenzen zwischen uns und unseren Mitmenschen zu überwinden? Der Mechanismus, der das ermöglicht, heisst Kooperation. Wir handeln nicht einsam, wir handeln vor allem gemeinsam (we act in concert). Man hat vor kurzem eine Gruppe von Hormonen entdeckt, die weniger zum Lernprozess beitragen, aber dafür sehr aktiv an etwas beteiligt sind, was ich als verlernen bezeichne. Die Anpassung an Andere, ist ein Prozess, der einer Gehirnwäsche ähnelt. Die für die Sozialisation notwendigen Handlungen manifestieren sich in Form von Indoktrinationen aller Art: Religionen, Politik, die militärische Ausbildung junger Menschen, mit der dazugehörigen Gehirnwäsche. Aber auch die Anpassungsprozesse, die in Unternehmen oder Sportklubs erforderlich sind. All diese Aktivitäten bei der das Individuum in einer funktionellen Organisation aufgeht, erfordern ein verlernen und dies wird von einem Peptid gefördert, einer chemischen Substanz namens: Oxytocin. Auf der Strasse ist sie auch als Extasy bekannt. Sie hilft bestimmte bestehende Strukturen aufzulösen, damit sich neue Strukturen bilden können.

Die Urform der Kooperation ist der Tanz, er ist bei allen (Ur-) Völkern ein zentrales Element des Sozialisationsprozesses. Der Rhythmus hilft die Menschen zu einer kooperativen Gruppe zusammenzuschliessen, das ist typisch menschlich. Dieser Mechanismus bewirkt die Freisetzung von Oxytocin. Mit Vergessen hat das nichts zu tun, die Menschen wissen sehr genau, was vorher war und was jetzt ist, aber es ist wichtig für die Entstehung sozialer Bindungen. Wir wissen noch sehr wenig über diesen Prozess, tatsächlich hat sich erst in den letzten Jahren herausgestellt, dass die Erforschung des Sozialisations-prozesses von wesentlicher Bedeutung für die Zukunft der Neurowissenschaften ist. Es gibt viele Konflikte auf der Welt und in unserer direkten Umgebung. In allen unseren Städten haben sich Jugendbanden gebildet, diese Jugendlichen sehen für sich keine Zukunft, driften ab und sind daher sehr empfänglich für die Bildung von sozialen Bindungen. Da wir das noch nicht verstehen, versuchen wir das zu unterbinden, indem wir diese jungen Menschen ins Gefängnis sperren. Es ist den Neurowissenschaften bisher nicht gelungen diesen Aspekt der Dynamik des Gehirns zu verstehen und das Scheitern des Lernmodels, als Instrument zum Aufbau einer stabilen Gesellschaft anzuerkennen."

_________________________________

Wissen Sie noch die Stelle von oben, bei Prof. Freeman, mit dem hinschnuppern? Jede Menge Gewalt, sowohl im engsten UmKreis (Familie, Freunde, NachbarNationen), jede Menge Krisen, Verbrechen und UnGleichheiten haben also damit zu tun, dass Wir einander zu wenig wahrnehmen, zu wenig Aufmerksamkeit schenken (Sie wissen: Schenken ist ein Akt der FREUDE), zu oberflächlich beriechen, anhören (Sprachwirrwarr!), ansehen, betasten und auch schmecken. Dem Selbst fehlt die Wiederholung der Umwelt, die genügende Einholung der Umwelt in das persönliche Selbst, um genug Input zu haben, so dass die Umwelt nur noch wenige Neuronen zur Erkenntnis braucht, Sie wissen noch das Beispiel von dem GesichtsNeuron: Eines reicht oft aus, um bei einem Energiepaket, das vorbeikommt zu melden: Kenne ich! Ist die und der oder das und das. Und solange Uns die Umwelt eine Unbekannte ist, Wir also in Mehrheit verschlossen bleiben, wird die Umwelt einer Bedrohung oder sogar einem Greuel wesentlich näher sein, als einer Beruhigung und Geborgenheit. Das Unbekannte ist mehr Bedrohung als Geborgenheit. Wir er-leben also noch mehr im LEID. Ich finde Wir sollten langsam die Grenze des Unbekannten in die Stratosphäre hinausschieben, wo sie bestens angesiedelt ist, denn das restliche Universum ist Uns weitestgehend unbekannt und wegen seiner Struktur und seinem ausserirdischen Inhalt zurecht bedrohlich und ungemütlich, auf jeden Fall WEITaus mehr, als das irdisch-mondliche Mit-Lebewesen, oder?

Haben Sie die -Energiepakete- noch in den Neuronen? Jetzt ist ihnen auch klar, dass Sie für mich nur in "Anführungsstrichen" ein Energiepaket sind, aber warum kann ich dann das "Energiepaket", das meine Ex ist, nicht endlich abschicken, es liegt hier schon so lange herum und belastet mich, obwohl Sie schon lange wegg ist, das Materiepaket ist längst mit einem Anderen zusammen, aber in mir steht es als Energiepaket noch herum und ich kann es nicht abschicken, obwohl ich es schon lange wünsche? Na, ich vermute, das Energiepaket, das Sie zuerst war, wurde durch die Häufigkeit der inneren Erscheinung, in mir zum Materie-"Paket", hat also Festigkeit in mir angenommen, von der "Flüssigkeit" der Energie zur Stabilität der Energie, der Materie. Ein paar Neuronen in mir haben die Ex angenommen und sind -Sie- geworden. Ein kleiner Zellverband in mir, ist immer noch meine Ex, sobald Sie wieder vorbeikäme würden diese paar Neuronen rufen: Ich bins, ich bins, ich bins, die Ex! Und ich würde denken, is ja gut, ich weiss und die "Ex" in mir würden antworten, ja, is klar, aber nur weil wir noch die "Ex" sind, weisst du Bescheid, wir sind nämlich die "Ex" in dir und ich würde sagen, warum verschwindet ihr nicht endlich oder löst euch auf und gebt den Platz wieder frei, für was Neues, weil die Ex ist nämlich Vergangenheit, und die "Ex" würden rufen, aber du bist auch diese Vergangenheit, willst du wirklich deine Vergangenheit und die RaumZeit mit Uns löschen, nur weil die Ex dich verlassen hat? Und ich würde das streiten in mir, mit dieser Repräsentation von meiner Ex anfangen und zum Beispiel aufgebracht rufen, Sie hat mich nicht verlassen, Wir haben uns getrennt, weil ... ach was geht euch das denn an, Schluss! Gebt mir meinen Platz wieder und ent-repräsentiert euch gefälligst, Sie ist wegg und kommt nicht mehr wieder, und ich möchte das auch gar nicht mehr, aber immer müsst "ihr" euch, da in mir, wieder melden! Aber das liegt doch nicht an uns, rufen dann die Repräsentanten-Neuronen meiner Ex zurück, wir werden von anderer Stelle immer wieder angerufen, von anderer Stelle in Dir oder auch von Aussen, wenn eine Ähnliche vorbeischaut, vorbeiriecht oder auch vorbeikichert, dafür können wir doch nichts, wir sind ganz ruhig, wir sind doch quasi auch wegg und nur noch da, wenn wir gerufen werden. Ach so, gebe ich dann klein bei, na dann, dann gebe ich auf, na gut, sage ich dann, dann bleibt halt, weil irgendwie war Sie schon eine schöne RaumZeit mit- und ineinander mit mir, aber nun ist Sie wegg, ist Sie wegg, manchmal schade, manchmal nicht und noch ist Sie in mir, ein kleines Materiebündel in mir, ein paar Neuronen, die eine "Ex" von mir sind und wohl bleiben, so oft, wie ich sie in mir energetisch gebündelt und verbunden habe. Und ich bin ein Neuronenbündel in meiner Ex, ich lebe in Ihr weiter, wenn ein Geruch von mit vorbeiriecht rufe ich in Ihr: Hier bin ich!, und Sie ruft dann zurück, nee, kann nicht sein, der ist schon längst fort, Ruhe da drinnen und "ich" bin dann wieder beruhigt in Ihr drinnen.

Es wäre doch mal interessant zu erfahren, wo ich noch überall vorhanden bin, so fein verteilt über den Planeten, in so vielen anderen Lebewesen drinn, schade, meine Katzen sind schon tot, in denen war ich auch drinnen, da gab es auch ein paar Neuronen, die HIER gerufen haben, wenn die Katzen an mich gedacht haben oder wenn ich vor ihnen aufgetaucht bin: Hallo, Mietz mietz, aber leider, Heute im KatzenNirvana. Erde an KatzenNirvana, hier ist Oliver, ist Shiwa gerade online? Schade, Shiwa ist gerade verreist oder schläft und kann nicht antworten. Ja, schade, ja, auch die Katze Shiwa ist noch in mir und schnurrt auf meinem Schoss und leckt mich ab und an mit rauer Zunge an der Hand, ach Shiwa? Warum müssen Katzen so früh sterben. Scheisse! Was läuft jetzt hier ab? Wo war ich? Im Gehirn, ach ja. Jetzt ist aber mal bald der Magen drann, so leer, verlangt bald nach Füllung, die ganze Zellbagage ruft schon seit Stunden an den Magen hin: mach mal MANGEL! Und der Magen, folgsam wie er ist, und leer, fast leer, verlangt nach Inhalt, und der Darm verlangt auch nach verdautem, dort sitzen die Escherichia Coli und melden auch: Hunger, sonst gibts keine Vitamine!

Ich mag ja sonst keine Drohungen, aber eigentlich ist ja alles Drohung in mir, auch das Gehirn fordert ständig Zucker und mehr, sonst gibts keine Gedanken mehr, oder noch schlimmer, sonst gibts keine Atmung mehr, weil die Lunge macht nicht einfach so allein, würde sie ja gerne, aber sie braucht die Aufforderung und die Rhythmus-Vorgabe vom Herzen und die gibts nur über den Umweg über das Gehirn, so ist das nun mal geregelt. Und das alles wegen der Energiepakete, die überall Innen sind, während Sie da draussen sind. Ja, was sind Sie nun eigentlich: Energie- oder MateriePaket? Beides. Innen wie Aussen. Aber Sie merken, Jedes Lebewesen, welches von Anderen wahrgenommen und aufgenommen wird, ist keine Einzelheit mehr. Sie da draussen sind Vielfach vorhanden, nicht nur in Ihrer Haut.