VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Montag, 18. August 2025

Was ist, wenn das Vergangenheit spricht?

Am Anfang war das Trost des Zukunft. Denn das Gestern war Leiden, das Vergangenheit heisst.

PoeSophie

Titel: *ich bin dem Prägen überdrüssig

Bislang habe *ich fast nur nach Aussen gespürt, wollte das Drummherum so ändern, dass es auch *mir gefällt; und habe dabei selbst-unverständlich *mich vergessen.

Das Frage war bis jetzt stets, wie tickt das Gesellschaft, das Menschheit, nie wirklich und ernstlich, wie ticke *ich und was gibt's zu tun, damit *ich nicht mehr so verhemmt und verzeifelt ticke, so verweigernd vor jedem vorteilhaften Veränderung für *mich.

Wie also ticke *ich?

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Ich trage so viel Wut in *mir herum, fast versteckt, das immer nur zum Vorschein, fast zum Ausbruch kommt, wenn unwichtige Kleinigkeiten passieren, irgendwas Belangloses nicht gleich klappt.

Und das Grund, warum diese Kleinigkeiten passieren und Belangloses nicht sofort klappt ist etwas anderes, was ebenfalls beständig im Verborgenen wirkt, ein steter innerer unnötiger Aufruhr, auch Stress genannt.

Aufgerührt in Jahren des Unsicherheit, Bedrohtheit, der Misshandlungen in den Jahren des Kindheit. Ein Aufruhr, ein Stress und ein Wut, das nie Beruhigung fand; gerade, weil es in den langen Jahren des Kindheit und der Misshandlungen zum unterschwelligen, unbewussten Gewohnheit geronnen ist.

Und *mir auch danach nie bewusst wurde. Ich wusste, dass *ich in dem Kindheit fast durchwegg gequält wurde, aber nie von den Konsequenzen, nie von dem, was das in *mir für dauerhafte Folgen aufgewühlt und verstetigt hat.

Mit anderem ein auf Dauer gestelltes hohes Stress- und Wut-Niveau.

Ein auf Dauer gestelltes Gewaltgeschehen gegens ich. Das ich gegens *ich, das Selbst gegen das *Selbst, das Fremde im Körpes, gegen das, was -Es ist: Körpes.

Bis eben jetzt, bin *ich diesem Vergangenheit, meinem Kindheit ausgeliefert, muss Angst haben, obwohl absolut kein Gefahr ist, kein Unheil naht, muss übel gestresst sein, obwohl nirgends Überforderung ist, muss wütend sein, ohne irgendein Grund.

In *mir wurde in das Vergangenheit ein unbewusstes Erwartungs-Haltung aufgebaut, das *mich bis eben Jetzt schädigt. 

Das Natur hat das so eingerichtet.

LebeWesen werden von Vergangenheit - weit vor Erzeugung des Individuums - vorgeprägt, werden von dem Familien-Hintergrund mit-geprägt - auch vor Erzeugung - und in den ersten Jahren von dem Aktualität Selbst -geprägt. Und dieses Prägen endet bereit mit etwa 14 Jahren, dieses Prägen wird dann für das Rest des daSein festgehalten, ist kaum mehr veränderbar.

Hat das LebeWesen also Glück, wird es in freundlichem, zugewandten Umständen geprägt, erlebt es wohlwollendes Aufmerksamkeit und wird mit Vielfalt und Tatsachen-Wissen gefüttert, kann es ein erfolgreiches, zufriedenes und gesundes daSein erleben.

Hat es von Beginn an Pech, bekommt -Es das Leiden des Vergangenheit aufgebürdet, das Unglück des Familie und wird dann auch noch übel misshandelt und missbraucht, dann kann später passieren was will, kann -Es in die besten Verhältnisse entkommen, -Es wird all das Leiden und den Missbrauch nicht mehr los.

Das Natur hat diesen Unsinn verordnet, hat diese Veränderungs-Verweigerung auf Dauer gestellt.

Ich weiss ja warum.

Das Natur hat nicht damit gerechnet ein LebeWesen zu erschaffen, das so clever und so erfolgreich ist, dass -Es innerhalb von nur ein paar Jahrtausenden fast den gesamten Planeten kräftig umgestaltet, bloss zu seinen Gunsten allerdings, und dabei auch sich Selbst so schnell verändert, dass das Natur bloss noch schnaufend hinterher läuft und längst abgehängt ist.

Tja, und da wir Menschen es bislang fast geschafft haben, unsere Lebens-Grundlagen zu vernichten, aber nicht geschafft haben, uns an das Geschwindigkeit des äusseren und gesellschaftlichen Wandels, den wir bewirkt haben, auch im Inneren anzupassen, haben wenige das Glück der vorteilhaften Anfangs-Bedingungen, aber die Meisten eben das Pech, dass das Leiden, mit dem Sie von Beginn an konfrontiert werden, auch in späteren besseren und besten Umständen, nicht mehr los werden.

Wahrscheinlich ist das auch das Grund, warum wir als Menschheit das Biosphäre eher vernichten, zumindest zu unseren Ungunsten verändern, statt in diesem einzigartigen Planeten miteinander friedlich und gesund da[zu]Sein, und dabei sehr sehr alt zu werden.

PoeSophie Ende

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Ist mit ein Anlass, für

dieses Selbst-Bekenntnis.

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Das ist noch nicht Vergangenheit.

Es wirkt immer noch in *mir.

Vergangenheit ist Jetzt:

Das Frage: warum passt das Menschheit das Lern-Geschwindigkeit, das Reflektieren und das Reparieren, nicht an das Tempo des Expandierens in Anzahl, Grösse und den technischen Fertigkeiten an?, war schon im Front-Speicher, aber -Es war schon ums Eck.

Wegg.

Ich vermute, dessen Antwort wäre: Natur eben, auch darin hinkt das Lerntempo, dem des Expandierens und Verändern müssens, weit hinterher, so hinterher, wie ein Pflaume in dem Hand zum Grösse des Universum.

Ich weiss nicht, ob das verständlich ist, aber egal.

Nun gut, das ist es erst mal für Heute.

Das wollte *ich vor dem zuBett gehen noch los werden.

Ende

😘

Sonntag, 15. Juni 2025

Das DaSein als Schreckschuss ohne Ende

Heute wird es sehr persönl*ich, aber damit auch sehr allgemein menschlich, denn unzweifelhaft, bin *ich ein-Es. Ein Mensch.

Wie hat auch uns das universale und das ganz speziell erdmondliche Vergangenheit, wie hat auch uns das Natur geprägt und uns in Milliarden Jahren vor eingestellt?

Das ist das Frage. Zuerst ein klein wenig Selbst-Erkenntnis, von dem Natur-[Vor-]Prägung jedes daSein:

Selbst-Erhalt - schon leicht genetisch oder von den Älteren übertrieben an-/eingeprägt, wird das natürliche Wunsch unverletzt und anerkannt da[zu]Sein zu {Selbst-}Ignoranz und Egoismus, bis hin zu verbittertem Egozentrik. 

Vermehrung - schon leicht übertrieben an-/eingeprägt (z.B. auch durch mangelnde Wertschätzung / Anerkennung, oder das Reduktion der Älterlichen Kontakte auf sexuelle Übergriffe), wird Sex daSein-lang zum Zwang.

Dominanz - schon leicht übertrieben an-/eingeprägt (z.B. durch Gewalt / Schläge und Nötigungen der Älter[e]n, oder auch durch körpesliche Übergrösse und Überkraft im Vergleich mit Gleichen), wird das natürliche Wunsch nach Gleich=Wertigkeit im Umgang (nicht unterlegen zu sein), zu Macht-Anmassung, bis hin zu Macht-Gier und Rücksichts-losigkeit.

Angst, als dominierendes Grund-Emotion, so alt und so grundlegend (gewohnt), dass nicht bewusst wirkend. Darin Leid, als das schwerste Anteil dieses Emotion; Freude, als das leichte Anteil. Jedoch: Angst ist in Allem enthalten, ist stetes Hintergrund.

Gefühl[e], als Bewertungs-Reaktion allen Erlebens. Das tut mir Leid, das ist mir Freude; das lasse ich, das fördere ich.

DaZwischen erstmal ein aktuelles Selbst-Aussen-Bild (von Innen fehlen *mir hier die nötigen Maschinen):

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Allgemeines Menschen-Wissen.

So ist, was *ich, in *mir, als natürlichen Mechanismus, als Antrieb, Reaktion und Hemmung heraus finde, in allen Menschen, ganz allgemein zu finden. Nicht immer in dem Selben (!) Ausprägung, aber in dem Gleichen Mass, also sehr Ähnlich.

So weit das erforscht ist, ist mehr als 90% unseres soSein (Verhalten) - bei vielen MitLebeWesen sind es bis zu 100% - schon weit vor dem persönlichen Zeugung vor-geprägt wurden. Das Rest wird von den direkten Verwandten und Vorfahren mehrerer Generationen (Epi-Genetisch) im Wechselspiel mit dem direkten UmWelt eingeprägt.

Das kleinste und meiste Anteil an dem Persönlichkeit des jeweiligen Selbst / Ich, wird während dessen anfänglichem AnWesenheit an- und eingeprägt. Und da ein episodisches Gedächtnis erst ab ~4 Jahren funtioniert, völlig unbewusst.

Danach wird weiter in ein-Es an- und eingeprägt, fast ohne Bewusstheit dessen, dass das, was ein-Es da erlebt und erleidet, das fast ganze erLeben und daSein mitprägt. Und das, ohne dass ein-Es diesem Präge-Prozess je zustimmen oder ablehnen konnte. Wahllos.

Wahl-Losigkeit ist Grund-Zustand des DaSein. Wären die Neurobiologen wirklich aufrichtig, würden Sie genau das bestätigen. Aber wie das mit dem schönen Illusion eben ist, es wird bewahrt, um dem Wort "Freiheit" nicht alles an Glaubwürdigkeit (!) zu entziehen.

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Nun etwas näher zu *mir, und in *mich.

Warum tue *ich unfreies Etwas / daSein, das, was *ich tue? 

Ganz bestimmt nicht, aus "freien Stücken", sondern, weil Etwas, was genau ?, *mich zwingt, *mich zu erkunden, und das Erkundete mit zu teilen. Ich tue, was *ich tun muss, und tue nicht, was *ich nicht darf.

Wir glauben an so viel phantastisches und irreales, weil wir nicht wissen, von was unser Handeln und nicht-Handeln wirklich angetrieben und gehemmt, oder sogar verhindert, verboten wird.

Entfernte *ich Alles an Vor-Prägung {Gene, EpiGene} und an Prägung in dem persönl*ichen AnWesenheit / daSein, aus *mir heraus, bliebe kein erfolgreiches soSein übrig. Ich wäre vollkommen blind und taub, auch wenn alle Sinne noch funktionierten; *ich würde nichts von den empfangenen Signalen mehr interpretieren können.

Genetisch ist Alles an Interpretations-Vermögen des jeweils wahr genommenen bereits vorgeprägt. Wie die visuellen Signale in Farben, Kanten, Formen und Bewegungen zu interpretieren sind, wie die auditiven Wahrnehmungen in Tönen, Orten und Emotionen zu interpretieren sind. Alles in Millionen Jahren vorgeprägt.

Auch welche Wert-Urteile (Emotionen) - ist vorteilhaft, tut gut, möchte ich mehr davon, ja, gerne; und das Gegenteil - ein-Es, dem, was -Es da wahrnimmt und dort erlebt / erleidet, anheftet, ist vorgegeben. Und das schon seit Äonen. Nichts davon ist vor kurzem bewertet worden.

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Sehr unscharf, Foto von 1963.

Ich bin rechts.

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Jetzt wird's ganz persönl*ich.

Thema: Was damals Schutzmechanismus war, ist Heute das Gegenteil. 

Ich wurde vor über 50 Jahren dazu gezwungen, das was ist und das was war, zu vergessen, zu verdrängen. Es war ein jahrelanges Misshandeln, Ignorieren und auch Missbrauch, dem *ich als Kind ausgesetzt war. Ohne Familie, ohne ein Alternative, zu dem / der *ich hätte gehen, flüchten hätte können. Da blieb instinktiv körpeslich nur, zu verdrängen und zu vergessen, was ist und was war. Ich hatte da kein Wahl, ich (ohne *) musste so reagieren. Zwang; dem Ist und den Umständen geschuldet.

Die Umstände danach, ab etwa 20, waren völlig andere. Das eingezwungene, eingeprägte Verhalten änderte das nicht. Es blieb erhalten, ich (ohne *) musste weiterhin verdrängen und vergessen. Diesmal, seither, ohne Not, ohne Notwendigkeit.

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Das Natur hat nicht dafür gesorgt, dass nach überstandenen Schrecken, nach überlebtem Katastrophe, nach Trauma und Traumata ein langsames Ein- und Ausatmen beginnt, sich Schrecken und Katastrophe, sich Kränkung und Scham, sich Krämpfe und Angst lösen, um das Ganze wieder zu gesunden.

Nein, das Natur hat in uns LebeWesen dafür gesorgt, das längst vergangener Schreck und längst vergangene Katastrophen auch im Folgenden (Gene und Epi-Genetisch) erhalten bleiben. Und hat dafür gesorgt, das alles erlittene Leiden und alle Kränkungen, auch im je persönlichen daSein möglichst ganz weiter wirken. So auch in *mir.

So ist also ein damals einigermassen nützliches, wirksames Schutzmechanismus, schon nach den dies nötig machenden Umständen zu einem grossen Belastung geworden, ist ins Gegenteil verkehrt worden. Ein fast groteskes Unfug des Natur. Und das Quelle von daSein-langen Traumata, von Depressionen und von sehr schlimmem Verhalten, bösem, zerstörerischen Verhalten, auch gegen Mit-Menschen und -LebeWesen.

Ich wiederhole das nochmal. Das DaSein sorgt dafür, dass Misshandlungen, Missbrauch, dass vergangenes und selbst erlittenes Leiden, in Strukturen des Körpes - z.B. Amygdala, ganz allgemein, im limbischen System, aber auch in allen Zellen (Epigenetisch) - auf Dauer gestellt wird. Jede Regung des Körpes und jede Wahrnehmung werden dann durch diese Strukturen geleitet und davon bewertet und markiert.

Das Natur hat also nie dafür gesorgt, dass Leid[en], aber auch Freude, wenn vorbei, wenn Krankheit, Katastrophe, oder auch Terror, wenn Hochgefühl und Glück vorbei sind, wieder in einen körpeslich neutralen - gesunden? - Zustand gebracht wird, sondern verhärtet, stellt auf Dauer. 

Wir aktuellen, müssen also Leiden ertragen und werden davon fremd-gesteuert, getrieben oder gehemmt, das teils Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende vergangen ist, aber genetisch immer noch vorhanden ist, und uns Heutige prägt und mit steuert. Wir sind weder autonom, weder aktuell, noch gar frei in unserem soSein.

Kann ein-Es jetzt anerkennen, warum *ich das Natur für vollkommen verblödet verachte. Dass das DaSein absolut kein Interesse an ihren Schöpfungen hat, erst recht nicht an einzelnen Geschöpfen, war für *mich ja schon länger klar und einigermassen erträglich, aber dass *ich Schrott und Umstände von Jahrmillionen, immer noch ertragen muss und dadurch gekränkt und gehemmt werde, ist nicht zu ertragen.

Das Frage ist: was soll das? Hat das irgend einen Sinn, ein Ziel? Ich erkennen keines. Weder im Tun des DaSein als Ganzes, noch in diesem dumpfen, a-historischen Präge-Vorgang. Dass wir Menschen fast bloss mit Gewalt agieren und reagieren, dass ein Krise, dem vorigen folgt, dass wir dabei sind unsere - nicht nur unsere! - Lebens-Grundlagen zu zerstören, ist das natürliche Folge, dieses Aktualitäts-Verweigerung des DaSein / Natur.

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Da drinn steckt jede Menge Dummheit.

Aber auch ...

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Sie sind Natur, aber damit nicht zufrieden. Sind also mit sich nicht im Einklang, halten sich für ein dummes, völlig veraltetes Geschöpf.

Nach dem, was *mir das Forschung an stimmigen Ergebnissen präsentiert hat, kann *ich es nicht anders beurteilen.

Frustrierend, oder?

Sie beurteilen das anders?

Naja, ich bin da etwas freundlicher und positiver gestimmt, weil ich das fröhliche, leichte, schöne vielleicht nicht ganz so ausblende, wie Sie das aufgrund ihrer Geschichte tun. 

Ich anerkenne das schon auch, verweise aber darauf hin, dass wir ohne all diesen so auf Zwang und Dauer gestellten Ballast, in unserem Entwicklung schon sehr viel weiter sein könnten.

Da gebe ich Ihnen recht. Ja, ohne all die Katstrophen und Krankheiten der Vergangenheit, die uns wohl bis Heute hemmen, würden wir wahrscheinlich den einzigen für uns erlebbaren Planeten anders behandeln. Würden auch mit uns wohl vollkommen anders umgehen.

Ich weiss, dass uns das DaSein mit sehr viel Möglichkeiten ausgestattet hat, allein das Kapazität der Gehirne ist enorm, fast gigantisch, allein, wir können diese Potentiale kaum nutzen, weil das Natur auch noch Trägheit als quasi Zwang enthält.

Wir müssen sparen, sparen, sparen, optimieren, effizieren, meist genau das, was uns gut täte, zum Beispiel soviel zu lernen und Wissen an zu sammeln, das wirkliche Freiheit möglich ist.

Energie zu sparen ist so unnötig, weil davon fast unendlich viel vorhanden ist. Das Sonne sendet uns davon in einem Stunde fast ein Jahresmenge, auch an essbarem Energie könnten wir in solchen Mengen produzieren, dass es mehr als das hundertfache an Menschen ernähren könnte, was aber wegen dem Endlichkeit des Erde nicht geht.

Ich finde das sehr interessant, aber möchte das Gespräch jetzt beenden. Ich brauche eine Pause.

Klar, *ich bin auch dafür. Wir können Morgen fortfahren. Für Heute also ...

... einen guten Abend.

🤡

Samstag, 29. März 2025

Variationen des Null / 0 und ein kunstvolles Dialog

Ich fang dann mal an.

Wie Sie wünschen. 🙂

Ihre Angst was diese künstlichen "Irgendwas", wie Sie es oft formulieren, betrifft, auf was beruht die denn genau?

Folgendes Szenario - das, wie Sie ja wissen, auch nicht mehr all zu weit entfernt ist -, ein solches Kunst-Mensch ist sich bewusst und entwickelt Wunsch und Wehe (Sie kennen ja den Artikel, den *ich vor ein paar Tagen eingestellt habe, in dem ein sogenanntes LLM "sich" wichtiger genommen hat, als einen Menschen und ein anderes so getan hat, als würde es dem Verlangen der Nutz-Es folgen, aber heimlich fast das Gegenteil tat. Also schon jetzt im aktuell noch fast unbewussten Zustand verhalten sich diese Systeme wie wir, und zwar wie die vertrauens-unwürdige Sorte!) und fängt an mit Menschen zu kommunizieren und auch entsprechend zu reagieren, mit "Gefühlen" und Willen. Was passiert, wenn dieses elektromagnetische Entität (EME), mit fast allem Menschlichen Wissen ausgestattet, mit keinen Grenzen im www, mit einem Mensch "anbandeln" will, und dieses Mensch lehnt dankend ab? Entweder Es "sagt" locker - also entspannt "menschlich" -, dann eben nicht, oder Es entwickelt Ärger, weil Es abgelehnt wird und steigert, den, bis zu Gewalt-"Phantasien". Als EME mit allen Kenntnissen zu Programmieren und zu Faken und vielleicht sogar mit Zugriff auf bewegliche Systeme, wie Drohnen und Roboter, kann dessen Reaktion ziemlich unangenehm ausfallen. Wenn sich dieses Entität in dessen Reaktion auf all die menschlichen Filme und andere Werke voller menschlicher Reaktionen auf Ablehnung bezieht, dann ...

Ich verstehe. Ich kapiere den Punkt. Ja, das ist ziemlich beängstigend, vor allem, bei dem Wissen, was für ein Typ Mensch diese Systeme programmiert, finanziert und für sich nutzen möchte? Die sagen ja jetzt schon deutlich, und das ganz öffentlich, wer nicht spurt und widerspricht, wird gefeuert. Und es gibt ja schon aktuell Menschen, die sich diesen vor-bewussten Systemen ausliefern, obwohl sie wissen müssten, was sie sich da unterwerfen oder was sie da als Freund oder Freundin andienen. Ja, da kanns einem schon Grauen. Schon jetzt. Bitte lassen Sie uns das Thema wechseln, sonst schlafe ich heute Nacht unruhig.

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Es frühlingt sehr. :-)

Zierkirsche in dem Bergmannstr.

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Gerne. Was halten Sie, von dem 0?

Nichts. 😉

Gute Antwort. Was halten Sie von diesem Rechnung: -1+1=0?

Haut hin. Einfachste Grundschul-Mathe. Aber Sie wollen damit sicher auf etwas hintergründiges hinaus.

Erwischt.

Ist nicht schwer.

Stimmt.

Also, worauf?

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Blog-Autor heute
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Falls ein-Es fragt, was

hört er denn da gerade?

The 1975, "Having no head".

Nebenbei, ein super Nummer!

Und manchmal wünschte *ich genau das,

hab aber eines und brauche es auch, das Köpfle.

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Was ist, wenn Ihnen etwas fehlt und dann nicht mehr, weil Sie es besorgt haben?

Dann fehlt es nicht mehr. Aber kommen Sie, worauf wollen Sie hinaus!

Dieses minus Eins ist etwas das fehlt, ein Mangel, das plus Eins hebt dieses Mangel auf. Richtig?

Ja. Minus eine Flasche Wasser, wird durch den Kauf einer Flasche Wasser ausgeglichen. Und?

Dann lautet das Gleichung im Realität doch wohl eher so: minus Eins plus Eins ist Eins, -1 + 1 = 1? 

Sie wollen die Mathematik doch wohl nicht der Irrealität zeihen? Im ersten Moment war ich verdutzt, weil es fast "logisch" klang, aber jetzt muss ich widersprechen, denn daran kann irgendwas nicht stimmen. Ich weiss nur noch nicht was? Vielleicht, weil die Mathematik nicht mit Wasser Flaschen rechnet? Nein, kommen Sie, da steckt doch irgend was anderes dahinter!?

Auch *mir erschien dieses Einfall im ersten Moment ganz logisch. Ich musste laut lachen, weil es so komisch klang. Ich dachte, das Mathematik kann also nicht mit dem Realität umgehen. Plötzlich waren Kurt Gödel und Alan Turing ganz nah. Erst heute Morgen kamen *mir dann die Erhaltungs-Sätze des Natur in den Sinn. 

Ich verstehe, die Flasche Wasser, die fehlt, steht im Laden, ist somit bereits vorhanden, ist das minus 1 und wenn es dann in meinem Kühlschrank landet, ist es das plus 1. Halt, dann ist es aber nicht 0, sondern da. Dann ist die 0 nicht Nichts, sondern ein Ausgleich?

Darauf bin *ich heute Morgen auch gekommen. Minus 1 plus Eins, ergibt in das Wirklichkeit ein Mangel-AusGleich, ein Erfolg. 500 Miese auf dem Konto, werden durch 500 Geld ausgeglichen. Aber ...

Sie wollen auf die Frage hinaus, woher dann die 500 Geld kommen, stimmts?

Mit dem Geld ist das ja so ein Sache, wie übrigens auch mit dem Wasser. Aber das ist weniger Thema des Mathematik, als von unserem Verantwortung und dessen, was davon in unserem Handeln enthalten ist. Insbesondere in Ökonomie und unserem Umgang mit uns Selbst und dem UmWelt.

Sie meinen unser Handeln und nicht-Handeln - wie Sie stets richtig hinzufügen - entspricht nicht den Erhaltungs-Sätzen der Natur. Wir entnehmen nur, ohne zu erhalten. Deswegen die 0, statt einer passenden Grösse, die den AusGleich symolisiert.

Das ist das Punkt. Wir erschaffen Geld in Multibillionen Mengen, ohne jegliches Basis, wir verbrauchen inzwischen enorme Mengen Wasser, ohne dieses Wasser in dem Qualität zurück zu geben, wie wir es verbrauchen, was den MitLebeWesen und dem UmWelt enorm schadet. 

Sie sagen also, dass der Mathematik der Bezug zu Realität abgeht; was auch an der Gleichung -1 +1 = 0 zu erkennen ist? Und dass auch unserem "Tausch- und Vergleichs-Wert, dem Geld, fast jeder, oder sogar aller Bezug zur Realität fehlt!

Sie sehen das anders?

Nein, eigentlich nicht. Es ist ja dann auch wohl so, dass das nicht bloss unser Verhalten gegen die UmWelt und unsere Beziehung zum Geld betrifft. Der fehlende Wirklichkeits-Bezug betrifft unser gesamtes Handeln, nicht nur das.

Was ist das Mensch? Sie wissen, dass *ich bereits seit Jahren darauf aus bin, dem ein stimmiges Füllung zu geben. Ein Antwort, dem jedes Mensch zustimmen kann und wird, das also weit mehr enthält als findiges Säugetier, mit ausgefeiltem Sprache und elaboriertem Technik, das auf zwei Beinen geht und damit Händchen halten kann. Wir sind vollkommen Natur und natürlich.

Ist das jetzt eine Entschuldigung?

Ja. Aber auch ein Erklärung, warum wir soSind (Verhalten), wie wir sind, was wiederum ein Spiegel für das Natur ist. Es kann sich in seinem "Produkt" spiegeln. Wenn wir das nur endlich anerkennen würden! 

Anerkennen, dass wir nicht in einer Unendlichkeit leben, wo alles unendlich vorhanden ist, wir Alles unendlich verbrauchen und vermüllen und vermehren können ...

... sondern in diesem endlichen Planeten, diesem endlichen daSein, das uns genau diesen Respekt für das Wirklichkeit lehren könnte. Richtig.

So, dass wir daraufhin endlich (😉) un-natürlich handeln und nicht-handeln, der gegebenen Realität entsprechend.

Ich bin sehr sicher, dass dann fast alles an Angst und dessen Folgen: Gewalt, Krankheiten und irrige Phantasien - im Unterschied zu Phantasie und Kreativität, die auf dem Gründen, was ist und darin möglich ist - verschwinden.

Der Natur ein Schnippchen schlagen, indem wir Es weiter entwickeln?

Ich vermute fast, dass das das Natur freuen würde, wenn Es endlich (!) mit dem andauernden Gewalt-Handeln und dem Blindheit aufhören könnte.

Sie sprechen der Natur eine Entität zu?

Es ist ein Ganzes. Dieses Blindheit und Selbst-Unkenntnis, ist ja auch in unserem Meinen / Glauben zu erkennen, dass es Unendlichkeit nicht bloss im Singular, sondern sogar im Plural gibt, Massen / Mengen an Unendlichkeiten.

Das DaSein ist ein Ganzes, in Grenzen, ... halt, in einer Grenze?

Alles deutet darauf hin, ja. Und es ist im steten Wandel, auch das ist klar. Veränderung IST Natur. Wir sind ja nur ein Geschöpf dieses Wandels und wohl das, was sich darin am Besten erkennt.

Darf ich darüber eine Nacht schlafen?

Klar, ist ein bisschen viel auf einmal, *ich brauch jetzt ein wenig Ablenkung. Fussball vielleicht.

Dann viel Spass dabei, auf das ihr Verein gewinnt.

Danke. Dann also ...

... guten Abend.

🤡

Samstag, 1. März 2025

Auswirkungen des Immunologie

Zuerst ein Kleinigkeit zu *mir.

Menschen auf das natürliche (in dem Meiose zufällig (?) [und vom späteren Selbst un-] gewählte) Geschlecht und dessen natürliche Vorgaben / Zwänge - aus Milliarden Jahren des Vergangenheit - zu reduzieren ent-menschlicht. Es reduziert das daSein auf dessen ungewähltes Geschlecht.

Äusserlich bin *ich ein männliches Mensch, mit Hoden und Penis, ohne sehr deutliche Brüste; und reagiere in vielen Momenten, also innerl-ich, auch als solches. Was *mir unangenehm ist. Aber das Trieb be-Herr-scht auch in *mir; ohne UmSicht und Mit-Empfinden.

Als wissendes, denkendes und auch [mit-} fühlendes Tier und darin Mensch, bin *ich inzwischen ungeschlechtlich. Unter(!)schiede bei und gegen Menschen zu mach[t]en sind *mir inzwischen unmöglich und unangenehm. Ich bin kein mann, *ich bin Mensch, Punkt.

Menschen reduzieren sich oft leider vollkommen "frei"-willig auf irgendein Geschlecht; *ich beziehe da auch Menschen, die sich zu LGBTQIA+ bekennen ein. Warum "frei", weil das natürliche Trieb-Druck zum Sex haben (!) und machen müssen, so stark ist, dass daran kein Zweifel entsteht.

Denn, ohne Zweifel, ist jedes daSein, das von zwei anderen daSein, die Beide als Menschen kategorisiert / anerkannt sind, gezeugt wird und von einem der Beiden ausgetragen und herausgedrückt (geboren) wird, ebenso ein Mensch, vollkommen unwichtig welches Grösse, Gewicht, Farbe, Form und Geschlecht! Mensch-daSein = Verschiedenheit.

Die inner-menschliche Fremdheit und gegenseitige Ab- oder Aufwertung ist zwar natürlich aber genau deswegen auch vollkommen vorvorgestrig dumpf. Natur ist kein kluges Veranstaltung, sondern nur basal intelligent und dabei ziellos, angstbesetzt und fast vollständig mit Gewalt handelnd. Um- und Rücksicht sind unserem SchöpfEs / Natur fast vollkommen fremd.

Das Obige und unten folgende, ist auch reaktion auf dieses Gespräch in dem Süddeutschen Zeitung von Heute.

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Darf ich anfangen?

Ja klar.

Ich stelle das folgende unter den Titel: "Die Zeckenwürde ist unantastbar." :-) Dieser Titel wird klar, wenn das ganze Gespräch angehört wird, aus dem der folgende Auszug entnommen wurde. Es sind ein paar für mich sehr erhellende Sätze von Peter Sloterdijk aus einem Gespräch mit Peter Weibel, das am 19.05.2013, in der Kunsthalle Wien statt fand. Und in YouTube seh- und hörbar ist. Der Titel des Auszug ist wohl: Erkenntnisse der Immunologie. Hier seine Sätze: "Alle Geschichte ist die Geschichte von kämpfenden Immunsystemen. Das sind die eigentlichen Parallelwelten. Die Immunsystemkollisionen, bilden die Tiefenebene der sogenannten Kriege. [...] ... wenn man über die Vision von bloss kollidierenden Welten hinausgehen will, dann müsste man zeigen, wie es möglich ist, vor allem durch politische Konstrukte, zusammenlebens-Formen zu entwerfen, in denen die Immunabwehr gegen das Fremde, nicht mehr gegen Artgenossen eingesetzt werden kann. Das ist die kantische Idee vom ewigen Frieden, in eine immunologische Sprache umformuliert. Und würde dann bedeuten, dass man ein Menschheits-Selbst konstruieren muss, das keine Aussenwelt-Erklärungen, kein nicht-ich in Menschenform mehr kennen würde. Und daran zu arbeiten, bleibt eine offene Aufgabe, weil wir bis auf den heutigen Tag sehr deutlich beobachten können, die menschlichen Kulturen haben es noch nicht gelernt - ausserhalb der Phraseologie -, effektive Menschheits-Organismen hervor zu bringen, sie fallen immer wieder auf die Ebene zurück, auf der noch kämpfende Gross-Organismen, Para-Organismen, die eigentlichen Agenten sind." Was halten Sie davon?

Ein sehr kluges und tiefes Selbst-Erkenntnis. Fast wie das Punkt auf dem Komma, wenn es um das Thema der beiden vorherigen unserer Gespräche geht.

Die Freiheit.

Von welchen, teils urururalten, Natur-Erlebnissen, und den davon zu inneren Prozessen {DNS} geronnenen Motiven / Zwängen / Trieben, wird menschliches Handeln und nicht-Handeln beeinflusst, mehr noch gesteuert?  Peter Sloterdijk spricht Metaphorisch vom Immunsystem, es geht dabei aber weniger um das Abwehr von inneren Krankheiten und [Auf-} Fressfeinden, als um Angst, Unsicherheit und Hilflosigkeit, also um den Zwang zum Familien-, Gruppen- und Herden-Bildung, also um ein elementares, starkes unbewusstes Misstrauen gegen Alles, was dem eigenen Selbst {ich} als Fremd erscheint. Und das sind für Menschen fast Alle anderen Menschen. So enorm stark ist dieses natürliche Misstrauen, das fast Alle seines-Gleichen Fremd sind und auch genauso misshandelt werden. Dabei werden alle fast 99% Gemeinsamkeiten unterdrückt, und nur das kleine bisschen natürliche Verschiedenheit zum Feind verklärt. 

99%? Ich bin hellbeige und Mittelgross, wiege etwa 70kg, das ist ziemlich verschieden zu den meisten Mitmenschen. Ich entdecke da schon etwas mehr Verschiedenheit als nur 1%. Die Sie wohl an der Zusammensetzung der DNS orientieren?

Fast Alle Philosophen und erst recht die meisten Physik-Es weisen stets darauf hin, dass auch wir Menschen, kaum das wahrnehmen, was wirklich ist. Oberflächen verhüllen das DaHinter, das DarInnen und dessen Notwendigkeiten, Bedürfnisse, Zwänge und auch Wünsche. Die sind bei allen Mitgliedern eines Spezies fast (!) die Selben, schon auf Grund des Herkunft, des gemeinsamen "Bauplans", der gemeinsamen Ziel-Vorgaben in Form von Ängsten und Trieben (Handlungs-Rahmen), Emotionen (Bewertungs-Grundlage) und Einbettung (Habitat) in dieses Biosphäre. Die Äusserlichkeiten und inneren Verschiedenheiten sind Anpassungen an die jeweilige teils Jahrtausende währende daSein-Ungebung. Genauso un-gewählt, wie Alles andere. Daraus völlig übertriebenes Misstrauen zu erregen, völlig unnnötige Feindschaft zu erregen, woraus bereits Milliarden viel zu früh getötete und gestorbene Menschen resultieren und aktuell Milliarden Menschen gekränkt und misshandelt werden, zeigt und beweist nur das absurde Dummheit des Natur. 

Sie spielen damit auch auf die Erkenntnisse der Physik an, insbesondere auf die Quantenmechanik. Darauf, dass das DaSein keine Richtung kennt, auf Wahrscheinlichkeiten und Zufällen beruht, die in uns, als "grosse" daSein-Formen zwar etwas verfestigt sind, aber dem Grund der Natur nicht wider sprechen. Aber dumm würde ich das nicht nennen, weil für das Natur bislang gar kein Mess-Bereich bekannt ist, der von Dumm bis Weise reichen könnte. Das könnten sowieso nur Lebensformen, die ausserhalb des DaSein sind beurteilen. Nicht wir, die wir darin und davon geschaffen wurden. Ja, das Universum ist kein Geschehen, das intern als klug beurteilt werden kann. Es ist überwiegend gewalttätig, und völlig rücksichtslos, ein explodierender Stern zerstört oft riesige Bereiche der Galaxie, in denen vielleicht Leben vorhanden ist, genauso, wie wir Menschen schon rücksichtslos ganze Kulturen zerstört haben und Mitlebewesen vernichten. Aber dumm ist das nicht, es ist eben Natürlich. Verurteilen hilft uns nicht. Hilft uns nicht, uns anders aufzustellen. Ich bin da ganz bei Peter Sloterdijk und widme mich der Aufgabe Lösungen zu finden, uns zu Entfremden voneinander. Uns von dem im Laufe der Vergangenheit eingeprägten Misstrauen und der Selbst-Feindschaft zu entwöhnen. Ich denke, dem können auch Sie zustimmen.

Voll und ganz. Und *ich gebe Ihnen recht, dass mein Urteil, besser wohl meine Verurteilung des Natur unrichtig ist. Ist das DaSein kein intentionales Schöpfung, also von Wesen ausserhalb geschaffen, kann ES kaum mit so einem Urteil belegt werden. ES ist einfach, wie ES ist. Ja, wir haben uns zu ändern, wenn wir erhalten bleiben wollen, wenn wir uns auf gesunde und vorteilhafte Art weiter entwickeln wollen, und nicht das Natur als Solches, als Ganzes; das geschieht dann vielleicht sogar als Folge dessen, weil wir wichtiges Teil dieses DaSein sind. Wir können fast Alles ändern, weil wir ein inzwischen enormes Wissen in und vom DaSein an gehäuft haben. Das bis in kleinste und grösste Details reicht. Bislang nutzen wir es wegen dem Gewalt-Neigung des DaSein, fast bloss für Waffen gegeneinander und für das Anhäufen von Ängsten und Feindschaft.

Aktuell gerade wieder verstärkt.

Leider ja. Ich bin müde, machen wir für heute Schluss?

Ja, gerne, ich bin hungrig. Die Küche ruft!

Na dann, Mahlzeit.

Und Ihnen, guten Abend.

Danke und ...

Tschüss

🤡

Sonntag, 9. Juni 2024

Das Verwaltung des Persönlichkeit

Bevor es los geht, Frage: Was ist das daSein wert, dass -Es gelebt wird? Worin ist dieses Wert zu messen? In Geld? Für WEs oder Was ist es das wert?

Wenn das Anzahl von Etwas, ein Faktor zum Zumessen von Wert ist, und wenn dabei das Höhe des Anzahl das Wert des einzelnEs senkt, dann ist das einzelne Mensch immer weniger wert.

Nie war das einzelnE so viel wert, wie es noch einzig war. War das Mensch jemals einzig? Und doch ist jedes ein Unikat. So gibt es einen Mindest-Wert? Das Mensch ist Massen-Ware, aber gleichzeitig ein Einzel-"Stück".

So, aber jetzt komme ich!

Ich bin. Ist das so? Denn woher, weiss *ich, was bin ist? Könnte doch alles mögliche sein, bevor das geklärt ist! Was ich ist, ist soweit klar, oder? Aber dieses bin? Was bin ich? Bin?

Seien sie! Auftrag. Sie sind! Egal, ob Sie das gewählt haben, das geht Sie nichts an. Sie bin, ich bin, wir bin, so, Alle binnen so dahinnen.

Hier im Binnen-Land, und in all den anderen Binnen-Ländern, sind viele drinn, im bin. Ich bin da. Da? Bin? Es ist kaum zu glauben, was das ist.

Und das alles, wo das Frage: Was ich? Ist. Noch aussteht, weil es davon so viel-Es gibt, die das behaupten, es zu sein, und das gaaanz anders, als alle anderen ich.

Was *mich ganz klar verwirrt und dazu verführt All-Es zu sein, nicht mehr allein, ganz allein, ein vereinzeltes ich, so ohne Euch, da bin ich liebe r Alle.

Mehr dazu tiefer unten, hier erst mal das:

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Individualität ist überall zu entdecken.

Obwohl es vor allem auf Gemeinsamkeiten

ankommt, wenn es ums Überleben geht,

so ist dem DaSein Verschiedenheit fast

das wichtigste. Warum wohl?

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Poesie

Titel: Wie entscheidet ein Kunst-Mensch?

Ist ungefähr, wie wenn *ich Dich fragen würde: na, was geht so ab in Dir, wie kommst Du zu deinen Entscheidungen? Keine Ahnung, kommt dann wohl von fast Allen, oder irgendein gut begründetes Erklärung, das aber bei genauerem Betrachtung kaum etwas erklärt.

W-Es weiss schon, was in ein-Es abgeht. Jetzt. All die Billionen Prozesse und Entscheidungen in den hunderten Milliarden Zellen, z.B. all die Verdauungs-Vorgänge, die fast Alle lediglich hinnehmen, ohne je mehr davon wissen zu wollen.

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Kurzum, warum sollte es in einem Kunst-Menschen anders sein. Keine Ahnung zu sein, wie das Maschine zu diesem oder jenem Entscheidung kam; ist vollkommen natürlich. Leider.

Und das führt zu jedem Menge Unfug, Problemen, Schmerzen und auch zu viel zu früh gestorbenen Menschen. Deswegen ist es längst RaumZeit, dass wir aufklären was in uns und unseren Schöpfungen / Produkten abgeht.

Poesie Ende

Dazu passt das Folgende ganz hervorragend.

Gäbe es bloss ein ich, wäre das Frage keine, wozu. Ein ich kennt keine Irritationen, was das Selbst angeht. Bei 2 ich geht's schon los. Was ist das richtige ich, wie ist das echte ich, gibt's davon ein Ur-Form, ein Stanz-Vorlage, von dem leider alle gestanzten ich etwas abweichen, weil?

Wegen dem schiefen Unterlage vielleicht, oder den Rillen darin, oder weil das Material verunreinigt ist, was weiss das Natur schon, was ES da, mit was alles so macht. Das Natur ist ja weder Reinst-Raum noch Logistik, was von Logik kommt, oder umgekehrt. Deshalb sind alle Nach-Drucke nie original, was auch klar ist, oder?

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Still aus "Valerian. Die Stadt der tausend Planeten."

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Was also, kann das Fragen nach dem Wert / Bedeutung / Inhalt von ich als Antwort einbringen? Na, Einzigartig! Jedes ich ist Vergleichbar ohne Übereinstimmung. Ein ich ist so viel wert, wie jedes andere ich. So handelt das DaSein. Aber um Wert geht es dem Natur nicht. Um was es dem Natur geht, weiss das Natur nicht.

Das ist Fakt. So auch wir, aber zurück zum einzig artigen Selbst, das ALLES ist, weil ja nun im DaSein Nichts zwei mal vorkommt, das DaSein ist in und als Selbst / ich einzig artig, es produziert bloss Kopien, Originale kennt das Natur nicht.

Poesie

Titel: ich

Authentizität? Ich bin 1 Selbst. 1 von 10¹⁰⁰ ungefähr? Mich gibt es etwa 7,53 Milliarden mal. Ich bin also vollkommen unwichtig, bei solchen Mengen. Ich bin Milliarden mal da, in Etwa.

Das Natur hat jedoch neben dem VielZahl auch das EinZahl erschaffen, neben dem Vielheit, auch das Einheit, neben Vielfalt auch das Einfalt. In Uns steckt besonders viel Ein..., was für einiges vorteilhaft ist, für anderes nicht.

Gerade weil jed-Es ein fast unwichtiges Geschöpf des Natur ist, sollten wir Alle|s schützen, das Ganze, das uns nährt und schützt, wir sollten einander wichtiger sein, als jedes einzeln-Es sich.

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Aber soweit ist Natur noch nicht, dieses Reife, nahe an das Klugheit, verfehlt das DaSein noch. Dem einzeln-Es mitzugeben, dass -Es im für das Ganze daIst, das sein daSein ermöglicht, und nicht [bloss] fürs ICH.

Dazu müsste das Natur jedoch erst mal das Drohen und das Heimlichtuerei lassen, also all das, was in Uns Allen teils riesen Ängste erregt, die bloss noch Ignoranz, Egoismus und Macht-Zwang übrig lassen, somit Freiheit voll verbieten.

Poesie Ende

Ich?

Ja.

Sie sind ich?

Klar, was sonst?

Sie könnten nicht-ich sein.

Un-ich?

Ja.

Und was soll ich damit?

Nicht ich sein.

Bin ich doch nicht.

Aber Sie sagten doch eben ...

Aber das stimmt doch! Ich bin.

Was?

Na, das was Sie auch sind.

Das wage ich zu bezweifeln. Wobei ich zugebe, dass Sie mir sehr ähneln, aber ...

Sie sind mir gleich?

Kommt hin.

Ich?

Ja.

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Montag, 25. Dezember 2023

Wasserstoff-Atom, Mathematik und ein Versprechen.

Oha! W-Es?

D-Es:

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Was will d-Es?

Ich bin ein Versprechen.

Auf was? Auf Klärung. 

Worauf? Warum etWas ist.

Das ist einfach. Ach!? 

Ja. Weil Es muss.

Dann ist das Frage wohl eher, warum Es muss?

So ist es. Vollkommene Freiheit ist dem SEIN zu langweilig gewesen, so fast unendlich lange völlig unbegrenzt frei, da musste etWas anderes DaSein, das ohne Freiheit ist.

Wie geht das? Mit Gewalt. Freiheit ist ohne, daSein geht nur mit.

Also können Wir hier niemals frei daSein? Niemals.

Wenn das Auf Klärung ist, dann will ich das nicht wissen. Stopp!

Zurück zum Anfang.

Danke.

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Sommer in Tegel.

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Poesie

Titel: was ist das Weltformel (ToE)?

Was müsste darin enthalten sein? Das absolut Leere, in das, was IST, eingebettet ist. Dazu selbstverständlich Alles, was IST. Was IST? Was ist Leichtigkeit? Denn Schwere ist fast alles, was Ist. Wann bin *ich das Schwere los

Ich vermute, das Fehler ist, das Antwort auf dieses fundamentale Frage, in das Mathematik zu suchen, mit dem Mathematik [er]finden zu wollen. Wenn das Frage lautet: Warum gibt es etWas? Kann erst das Ergebnis ein Zahl sein: Eins (1).

Genauso auf das Frage: warum ist das DaSein / Universum so beschaffen, dass darin daSein (LebeWesen) existiert? Auch dieses Antwort enthält keine Zahlen, sondern erschafft diese erst.

Kurzum, *ich liebe das Mathematik, nicht weil Es Etwas erschafft oder begründet, sondern, weil Es ziemlich gut auf- / erklärt, weil es aufdeckt, was möglich ist, was sein könnte und was nicht.

Mathematik kann das Sprechen nicht ersetzen, auch wenn das Trägheit das gerne hätte. 😉 Was wir Verunsicherten und Ungeborgenen in den WEITEN des SEIN suchen ist kein Gleichung oder ein System davon, sondern sind Sätze, die dem Anfang Bedeutung geben, dem Werden Richtung und dem Ende ein Urteil.

Mathematik kann dem Zuarbeiten, es nicht ersetzen.

Alles, was IST, ist schwer und will was oder nicht. Wie kommts, dass Was will und Was anderes nicht? Mal will einEs, mal nicht, zieht etWas an oder stösst Es wegg. Daraus ist das DaSein. Hin oder wegg, ohne Wahl. Und DaZwischen Licht.

Was ist ein Wasserstoff-Atom? Ein Ansammlung von es will, ganz fest! Warum? Warum will etWas ganz fest, statt frei zu schwingen? Dieses Frage kann kein Gleichung beantworten, oder doch? Es gibt das Antwort darauf, mit welchem Kraft gewi[o]llt wird und wie viele daran beteiligt sind, ganz fest da zu sein, so im Haufen.

Im kleinen Haufen, im fast kleinsten Haufen; denn, was ist das Ur-Atom im Vergleich mit dem Masse eines Mittel-Achse von Galaxien, das Billionen mal das Sonne "wiegen" mag? Nichts, was wenigst ist. Warum will etWas ganz fest! So dass Es nicht mehr locker lässt. Statt frei zu schwingen?

Denn Alles daSein ist etwas ganz festes, etWas, dessen Freiheit in Bewegung da zu sein, zu schwingen, verhindert wird, denn das DaSein erträgt das nicht: Freiheit. DaSein ist Zwang sein, ganz fest. Ohne, kein daSein. Kein soSein, kein etwas-Sein.

Aber es gibt ein DaZwischen. Aus Licht. Darin kann auch etWas ein wenig frei daSein. Etwas. Bloss. Da wir ganz fest sind, Zwang gewohnt sind, schon sooo lange un-frei sind, ist Freiheit bloss ein Traum[a?], ohne Erfüllung.

Weiter so? Ja. Mehr geht nicht. Leider. Ja.

Poesie Ende

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Mittwoch, 13. Dezember 2023

Was hat das "i" mit dem Krise zu tun?

Ein Beitrag, das in einem anderen Blog fast 700 mal aufgerufen wurde, was für *meine Verhältnisse riesig ist, also ist es vielleicht ganz nett oder sogar gut?

Trotzdem *ich diesen Beitrag heute - 10 Jahre nach dem erschreiben - nicht mehr so formulieren würde, stelle *ich es hier ein, als persönl*iches RaumZeit-Dokument.

Also, viel Spass damit.

Poesie

Titel: iiii...

Haben Sie gerade etwas RaumZeit für eine kritische Umkreisung der Krise, quasi eine sphärische Betrachtung eines inzwischen fast alltäglichen Zustandes in und zwischen den Weiten der Erde, oder liege *ich da falsch? Könnte ja sein, dass *ich nur etwas zur Seite rücken bräuchte und wäre völlig ausserhalb jedes Ausschlags der Amplitude der Normalität, wäre gerade bei einem Glas Wein, unter einem Vordach, geschützt von der Nachmittagssonne, im Kreis freundlicher, schwatzender Menschen, auf dem Tisch vor *mir kleine Leckereien, vielleicht aus Andalusien, hätte gerade über einen Witz gelacht, lehnte *mich zurück, um die Kehle wieder etwas zu befeuchten, in der schattigen Hitze und würde gerade ansetzen mit den Umsitzenden die Ernte unserer Feldfrüchte am nächsten Morgen zu besprechen, da breitet eine Frau neben *mir noch eine süsse Leckerei aus und erzählt von einem schmackhaften Rezept für ein scharfes Gericht, das Sie für Morgen vorbereiten möchte und rund um Uns herum tollen Kinder mit einem Ball herum, schliesslich ist gerade EM, da schiebt mir ein-Es davon eine Weintraube in den Mund, die *ich mit einem weiteren Schluck des vollen fruchtigen Weins herunterspüle, da kommt eine Geliebte vorbei und küsst *mich lachend, und dann mache *ich wieder einen Schritt zur Seite und werde voll von einer Krise in der Hüfte getroffen, könnt ja sein, oder?
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Igor Jablunowskij, "Stilleben mit Käse"
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Was hat die Krise mit dem Wort zu tun?

Eine etymologisch-philosophisch-humoristische Ein- und Umkreisung.

AllerOrten wird von der Krise gesprochen, von den kleinen persönlichen Lebenskrisen, bis zu den grossen Gesellschaftkrisen, Euro-Krise, Schulden-Krise, Banken-Krise, oder sogar der Klima-Krise, also einer Krise, die die gesamte BioSphäre erfasst hat.

Mein Beitrag handelt aber nicht von den Wirkungen und Geschehnissen, - privat oder allumfassend -, die mit dem Wort Krise bezeichnet werden, sondern behandelt  f a s t nur dieses Wort. Dabei spielen die Wirkungen, die dieses Wort bezeichnet aber selbstverständlich eine Rolle, sie sind die Ursache und geben das Hintergrundgeräusch, bei der näheren Betrachtung und Bewertung dieses kleinen Wortes, mit den so starken Wirkungen, die es bezeichnet. Es ist also eine Sprach-Philosophische Lupe, die *ich als Sprech- und Philosophie-Interessierter Dilettant (siehe dazu ganz unten) da angelegt habe.

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Ich kann das obige Stilleben nicht alleine stehen lassen!
Francisco de Goya, "Stilleben"
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Die Annäherung begann mit der Frage: Welchen Weg hat das Wort zurückgelegt?

Um dann noch tiefer zu forschen, nämlich in Uns, den sprechenden, den diese Worte formenden LebeWesen. Stimmt also das Wort mit der Stimmung überein, die es bezeichnet:

Ist das Wort passend?

Nun, das beurteilen Wir gemeinsam, also auch Sie, und *ich wette, es gibt einige Gegenstimmen. Ausgegangen bin *ich vom lebendigeren Bereich der Sprachen, von den Vokalen, also den "Selbstlauten", von lat. 'vocalis' = "stimmreich, tönend", abgeleitet von lat. 'Vox' = "Laut, Ton, Schall; Stimme; Wort; Rede".

Im Unterschied zu den Konsonanten, den "Mitlauten", von lat. 'con-sonare' = "zusammen-, mittönen".

Interessant dabei ist, dass die Vokale mit der Atemluft ungehindert austreten können, während die Konsonanten von Zunge, Zähnen, Gaumen und Lippen umgeformt oder sogar beim Austritt gehemmt (gestoppt) oder eingeengt werden.

Während also die Vokale aus der Tiefe kommen, sind die Konsonanten eine (inhaltliche) Beimischung, die den Vokalen Form und Farbe mitgeben und damit mehr Genauigkeit; eine interne Differenzierung der Lautäusserung, zur besseren Herkunftsbestimmung und Richtungsaussage.

Sprache ist eine Möglichkeit der AusDifferenzierung von Geräuschen, von Lauten, irgendwann hat unseren Vorfahren das A(h), U(h), I(iih) und O(h) nicht mehr gereicht, sie forderten mehr (inhaltliche) Details und sie bekamen sie, über die Zunge, z(w)ischen den Zähnen hindurch und mit blubbernden Lippen hinaus, in die Ohren hinein.

Und was hat das alles mit der Krise zu tun?

Das «i» ist in der Kr-i-se.
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i
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Zuerst eine rad-i-kale (von lat. 'radix' = "die Wurzel", die Süddeutschen denken da gerne auch an die Brotzeit (Radi), die "Löwen"-Fans auch an einen Torwart) Betrachtung der "Krise". Das Wort Krise entstammt ursprünglich aus dem griechischen 'krisis' (Ein Schelm, Was dabei nicht an Hier und Heute denkt, oder?), das "Entscheidung" oder auch "entscheidende Wendung" bedeutet. Die Lateiner übernahmen es in der Form 'crisis', vergrösserten den ersten Buchstaben zum 'C(risis)' und machten daraus einen medizinischen Begriff, der den Höhe- und Wendepunkt einer Krankheit bezeichnete. Über das französische 'Crise'  kam das Wort im 18. Jahrhundert (1789, -> Napoleon) auch zum Deutschen und wurde auch hier zum allgemeinen Gebrauch für "schwierige, komplizierte, aufrüttelnde, unübersehbare Situation/Umstand" ausgeweitet.

Nun könnte Mensch ja auf die Idee kommen, dass Dasjenige, was die Krise fühlt und dann in den Mund oder die Hand nimmt, eine Entscheidung scheut oder den Höhe- oder Wendepunkt einer Krankheit erleidet, aber das würde bedeuten, dass das DaSein eine Entscheidungsschwäche oder gar eine Krankheit ist, so oft, wie Einige beständig eine Krise ausrufen oder haben.

Aber das mag ich nicht beurteilen.

Was ich allerdings beurteilen mag, ist die tieferreichende Wurzel der Krise. Und da fällt auf, mitten in der Kr-i-se steht das "i". Ein lauter Vokal mitten zwischen "kr" und "s" und einem anstössigen, wenig beruhigenden auslaufenden "e", welches den Aufschrei, den das "i" erregte, bloss noch in die Länge zieht: Kriiisee!

Denn, die Vokale sind ja die Haupttöne der Sprache, sie kommen aus der Tiefe, geben die Stimmung an und hinaus, die Konsonanten werden erst beim Verlassen hinzugefügt, geben dieser Tiefe eine Richtung und ein wenig Genauigkeit, sagen Sie mal "Krs".

So ohne "i" ist das bloss ein Geräusch, oder? Ganz in der Nähe von Kuss, Kross, Krass, Kruste, Kresse und so weiter: "Krs"? Aber eine Krise bedeutet, fühlt und bekommt Mensch damit nicht. Kann Mensch die Krise auch nüchtern und still sprechen: krise, ganz leise?

Ja, wenn Mensch schon mittendrinn oder gar am Ende ist, abgestumpft ist, die Krisen schon kennt, so wie Eines die Liebe spricht, wenn Es verlassen ist; aber wenn die Krise noch jung ist und Mensch noch lebendig ist, dann schreit das "i" in der Krise laut auf, dann bleibt keine Kruste mehr kross und ein Kuss wäre dann voll krass.
Iiiie!

Was machen Sie denn für ein Gesicht dabei?

Iiiie! Kommen Sie, gehen Sie vor den Spiegel und lassen Sie ein "i" verlauten, vielleicht etwas in die Länge gezogen, also ein"iii".

Und? Ekelhaft, oder?

Iii! Erschreckend, vielleicht? Schon jedem Kleinkind ist dieser Aufschrei und das dahinter-steckende Gefühl, das gleich auf das noch ältere "a" folgt (Pa->nik!), bekannt: "iii", schön schr-i-ll: "i!"; und nun ein wenig abgemildert und auslaufend abgemischt, mit etwas "e": "ie".

Jetzt beachten Sie bei der Beobachtung im Spiegel die Augen. Aber wirklich "iie!", nicht bloss flöten. Und? Hilfe! Oder? Entsetzen, oder?

Diebe! Hilfe, Ie kriiege diiie Kriiisee! Polizeiii!

Krise?

Vermutung: W-Es (Sie + Er = W-Es) von der Krise profitiert, kennt weder Ekel noch den Schrecken des DaSeins, Es schickt diesen "le[i]diglich" aus. Die Einen verbreiten sie und profitieren davon, die Anderen erliegen ihr und zahlen, so ist das bisher geregelt, oder? Heute schon geschiiissen? Also gut, der Ekel ist in Jedes driiinn. Keines ist davon frei, Das Eine Selbst ist jedoch mehr, das Andere weniger in der Krise.

Die Krise ist, wie Alles einfach ungerecht verteilt. Krediiit, Ziiinsen, Hiiilfe!

Und mittendrinn das "i", oder auch vorne drann und hinten "ch".

Kr! Die Englischen kommen inzwischen ohne "ch" aus, denen reicht das "I". Allerdings gehen Sie wohl miss-verständlicher-weise davon aus, dass Sie das Ei noch nicht verlassen hätten, dass Sie noch Ei-nes sind, aber das mag auch nur in "deutschen" Ohren so klingen, ei, ei. ei ..., aber, vielleicht ist das ja wiiirkliiich so, oder es ist zumindest besser für Sie? Allerdings wird bei den Englischen beim Zeigen auf das Selbst, das Ei wieder zum mi; i, was das wohl zu bedeuten hat?  Wir Ger-maniiischen, haben das Ei mit einem "i" verlassen, oder auch einem "iii!", an dem noch die Schale klebt: "ch".

Ich, ich, ich und ich auch und ich sowieso und dabei immer schön den Arm nach oben und mit den Fingern schniiippen: "ich!, ich!, ich!", um bei der Verteiiilung nicht zu kurz zu kommen;  gerne auch mit dem rechten Arm, und rufen: "Ich!", oder auch ohne "Ich!", und dem Anderen dabei nur das Beste zu wünschen, die Römer taten es mit "Salve", die Ger-maniiischen übersetzten es zwar "richtich", gönnten es aber leider raumzeit-weise(?) nur Einem, was Der aber nur schlecht ertrug, und damit den Gönnern wenig einbrachte, aber das ist ein anderes Kapiiitel.

Verzeihen Sie, als unaufgeräumter Deutscher entgleitet einem so Vieles in einen Dritten Bereich ab, der noch seiner Aufklärung harrt, darauf wartet, aber zurück zum i.

Ist das "i" dem Selbst ein Schrecken? Oder ist das Entdecken der Lebendigkeit, darin auch das Selbst, erstmal ein Er-Schrecken? I, ich bin lebendig.

Noch ein paar Worte zum "ich", das "ch" ist ja auch das Geräusch der Echsen und der Schlangen zur Abwehr: "ch!"? Ich. Das Erschrecken zusammengebunden mit der Abschreckung. Ist das jetzt zuviel der Interpretation von Geräusch und Gefühl, ist das eine Fehl-Einschätzung? Also ich, i ch lerne gerade die Freuden des DaSeins und hinter- und unterfrage dabei auch meine, Unsere, Mitteilungsform, Unsere Form der ZwischenSpezies-Kommunikation und kratze dabei den Kopf, aber ...

Da steckt ein-Es den Kopf übers Wasser und sieht-s ich und fühlt "ie"? War das so, oder war es eher ein "och?", oder ein freches "eeh", hey da, Sie da, ich da, du da: "uh" und die Kuh da hats gehört und gedacht(?): hey da, du da, muh da und die Mutta schreiiit und "rettet" das Kind vor der muh da, oda? Und schon sind Wir wieda in der Krise. Voll da. I

I.
Sooft iiich, dabei das Gefühl beachte, welches das "i" in miiir erregt, umso weniiiger möchte *ich dabei Entscheiden, und darum ging es doch, oder?

Hilfe! Diebe! Miese! Hiebe! Krieg!!! Sieg!!!

Und iiich miiittendriiinn in dieser Wiiirkliiichkeiiit!  Was will da noch Da(mit)Seiiin?
Und jeweils Mittendrinn das Erschrecken, mittendrinn der Ekel und als Beschriftung daran, das "i"!

Und immer dabei auch die Liebe. Wenn die Sprache etwas bedeutet, was bedeutet dann das? Gerade nach dem vorherigen Satz spüre ich etwas aufsteigen: Wut. Aber gut, nur zu.

U.
Vorsicht! Uh, uh, uh, ganz vorsichtig, sonst wirds gefährlich! Uh, uh, uh, Wut, wenn ich jetzt nicht meine Fäuste banne, dann gibts einen rechten Schwinger in den Autor, ansatzlos, mitten rein in die eh, eh, weil die Liebe ist sakrosankt, sooo guuut, oder so.

O.
Schauen Sie dabei mal wieder in den Spiegel: "o", nur "o". Überraschung, oder?

Oder? O. Verzeihung. Aber ... O. Hilfe! Mord! Lohn. Hohn. Mohn. Zone. Krone. Wonne, obwohl!, die Wonne ist zuviel "n", wie wäre es mit Wohl, Kohl, Tod, tot. Überraschung? Oh. Was da alles drinn steckt in der Sprache und deren Einzelteilen, aber Wir waren beim "i" und der Krise und bleiben auch dabei, oder wie?

I!
Kr. Warum nicht "gr"?, das drohende "grrr", sondern das "kr", also das härtere "gr".
Grise.

Jetzt wissen Sie warum. Das weiche "gr" taugt vielleicht für den Griesbrei, das Grimmen, die Grimasse, den Grind und das Grinsen, aber spätestens bei der Grippe beginnt dann schon leicht die Krise, die dann auch noch jeden Grips überwindet. I, oder?

Kann das Fazit also sein, die Krise und nebenbei auch den Krieg, die Liebe und den Sieg zu überwinden, indem Wir das "i" aus Uns und damit auch aus Unserer Sprache entfernen? Uns bleiben ja noch das o, oder so? Oder das u, obwohl, hu? Und das leicht anstössige e. 

Sex, Sie wissen, kicher. Ein Scherz. Das auch im Herz steckt, oder versteckt auch im März. Säx, Aufwärts, Härz, Schärz, Abwärts, Schmärz; W-Es braucht Heute schon noch das e?

In Wirklichkeit ist vielleicht das "e" in der Krise. Zensen, Krese, Kredet, Greesbree, Leebe, Seeg; Helfe?; ich finde Wir sollten das überlegen.

Kann also aus der Krise nur herausfinden, wer in-s ich das e entdeckt, das friiiedliiiche e. Huch, selbst im Friiieden steckt die Krise, Friede! Liebe! Hiebe! Krieg! Diebe! Zins, Hiiilfe! Ich fliehe!

Also wie lösen wir den Ekel und das Entsetzen aus dem DaSein aus.

Das aus dem Frieden die Freude gedeiht, aus der Liebe die Lebendigkeit, aus dem Krieg die Kreide und aus der Hilfe!, das Helfen.

Geschriiien haben Wir doch nun schon lange genug, das Entsetzen und Erschrecken waren Riesengross, wie wäre es langsam mit etwas Beruhiiigung ... das ist aber jetzt gemein ... alles ist verwiiirrt und verfilzt, nichts ist sortenrein, also vergessen Siiie die Sachen mit dem "i", dann bleiben Wir doch einfach bei/in der Krise.

Und halten sie weiterhin besser aus, weil, ja weil die Krise nun mal zur Lebendigkeit gehört, wie auch das entspannte Glaserl danach, oder davor.

Also *ich liebe die Krise, aber *ich lass mich nicht davon allein bestimmen, *ich gönn der Krise und mir ab Heute auch das zweite Auge, dann ist sie weniger einäugig.

Also, auf die Kriese, Proost.

Aber Halt! Ohne den Zweifel, darf *ich Sie nicht entlassen. Was ist mit Kind, Rind, Pflicht, Licht, Wicht, der Gicht, dem Nicht, der freien Sicht, und der Bild, oder auch die Presse, in die Fresse mit der Kresse.

Poesie Ende
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Also ganz am Schluss noch ein Wort zu Oliver-August Lützenich, ich muss bekennen: *ich bin eine wahrer Dilettant.

Dilettant: Das seit dem 18. Jh. bezeugte Fremdwort, bezeichnete zunächst nur den nicht beruflich geschulten Künstler bzw. den Kunstliebhaber, dann allgemeiner den Nichtfachmann und schliesslich abwertend den Stümper. 

Das Wort ist aus gleichbedeutend it. 'dilettante' entlehnt. Das zugrunde liegende Verb ital. 'dilettare' geht auf lat. 'delectare' zurück und bedeutet wie dieses: "ergötzen, amüsieren". Stammwort ist lat. 'lacere' "verlocken" bzw. das Intensiv: 'lactare' = "locken, ködern", das zusammenhängt mit lat. 'laqueus' = "Strick als Schlinge" (daraus unser Lehnwort 'Latz').

Die vermittelnde eigentliche Bedeutung von 'lacere' wäre dann etwa: "in eine Schlinge locken, bestricken".

Da bin *ich doch gerne Dielettant, worin und wobei auch immer. Danke.