VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Freitag, 8. August 2025

„Alles kann schon in wenigen Jahren explodieren“

Jetzt mal nur dieses wichtige Gespräch.

https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/kultur/emanuel-deutschmann-exponentialgesellschaft-sachbuch-interview-krisen-welt-e729668/

Ab hier ist kein Wort mehr von *mir:

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Teaser: Der Meeresspiegel, die Wirtschaft, die Digitalisierung: Ständig heißt es, etwas wachse oder steige „exponentiell“ an. Aber was heißt das wirklich? Ein Gespräch mit dem Soziologen Emanuel Deutschmann.

Interview von Marie Gundlach, 7. August 2025 | Lesezeit: 8 Min.

Wir leben in einer Welt des Wachstums: Die Wirtschaft wächst, die Weltbevölkerung wächst – es steigt aber auch die Temperatur, ebenso wie der Meeresspiegel. Gemeinsam haben viele dieser Entwicklungen, dass sie „exponentiell“ anwachsen. Nur was heißt das eigentlich genau? Für die Menschheit? Und unseren Planeten? Der Flensburger Soziologe Emanuel Deutschmann hat diesen Fragen ein ganzes Buch gewidmet: „Die Exponentialgesellschaft“.

SZ: Herr Deutschmann, Ihr Buch beginnt mit einem Zitat des Physikers Albert Bartlett, der einmal sagte: „Die größte Schwäche der Menschheit ist ihre Unfähigkeit, die Exponentialfunktion zu verstehen.“ Können Sie diese in einem Satz erklären?

Emanuel Deutschmann: Exponentiell nennt man eine Entwicklung, wenn eine bestimmte Größe über eine längere Zeit mit einer bestimmten Rate wächst.

Konkreter ausgedrückt – ist es wie beim Gehalt, jeden Monat eine Summe X?

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Nein, so funktioniert es genau nicht. Ihr Lohnkonto wächst linear. Mit linearen Entwicklungen tun sich Menschen leichter, es ist auch einfacher. Angenommen, Sie bekommen jeden Monat 3000 Euro Gehalt. Das ist ein fester Betrag – ganz egal, wie viel Geld Sie schon haben. Exponentielles Wachstum funktioniert eher wie Zinsen: Je mehr ich schon habe, desto mehr kommt auch dazu. Deswegen sprach ich in meiner kurzen Definition oben von einer Rate des Wachstums, nicht von einem bloßen Betrag.

Können Sie das mit einem Beispiel noch etwas erläutern?

Gern. Sagen wir: Die Weltwirtschaft wächst um etwa 3,35 Prozent pro Jahr. Wenn sie also im einen Jahr ein Volumen von 100 Milliarden Dollar hat, dann würden daraus bis zum nächsten Jahr schon 103,35 Milliarden Dollar. Nun wächst die Wirtschaft wieder um jährlich 3,35 Prozent, aber nicht mehr ausgehend von 100 Milliarden, sondern eben von 103, 35 Milliarden. Es kommen also nicht nur 3,35 Milliarden Dollar dazu, sondern schon 3,46 Milliarden.

Und dieser Zuwachs wird mit jedem weiteren Jahr größer und größer?

Genau. Der wichtige Unterschied zwischen linear und exponentiell ist, dass exponentielles Wachstum in Prozent angegeben wird, und nicht in absoluten Zahlen – weil sich, wie in unserem Beispiel, diese absoluten Zahlen die ganze Zeit ändern. Das bedeutet dann, dass die Weltwirtschaft nicht so gradlinig ansteigt wie zum Beispiel ein Vermögen, zu dem jeden Monat 3000 Euro dazukommen. Exponentielle Größen entwickeln sich in einer immer steiler werdenden Kurve. Ganz vereinfacht betrachtet gibt es da drei Phasen.

Erst sieht es lange so aus, als würde relativ wenig passieren, im Rückblick fast eine Stagnation.

Irgendwann erreicht die Größe dann ein Volumen, wo Veränderungen sichtbar und spürbar werden. Das ist der Take-off.

Und der geht dann in eine Phase über, wo die Größe im Grunde explodiert, diesen Abschnitt habe ich die „vertikale Phase“ getauft. Weil die Kurve dort fast senkrecht nach oben schießt.

Um mal klarzumachen, was das ganz konkret heißt: Bei einem Wachstum von unseren 3,35 Prozent oben hätte sich die Weltwirtschaft nach etwa 21 Jahren verdoppelt – und nach 100 Jahren sogar versiebenundzwanzigfacht. Dann wären aus den 100 Milliarden Dollar schon 3,2 Billionen Dollar geworden.

Das ist eine Menge Geld.

Allerdings. Eine irre Dynamik. Deshalb kommt vielen exponentielles Wachstum auch so paradox und kontraintuitiv vor: Selbst wenn eine Entwicklung gerade noch träge oder sogar stabil erscheint – alles kann schon in wenigen Jahren explodieren, wenn das Wachstum exponentiell voranschreitet.

Sie sagen nun, dass es auch politisch ein Problem ist, wenn die meisten Menschen Exponentialität nicht wirklich verstehen. Warum?

Nehmen wir die Corona-Pandemie. So ein Virus breitet sich nicht linear aus, sondern exponentiell. Eine Studie wies nach, dass Menschen eher bereit waren, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, wenn sie verstanden hatten, wie exponentielles Wachstum funktioniert.

Was wächst, abgesehen von Viruserkrankungen und der Wirtschaft, in unserer Welt denn noch so exponentiell?

Zu viel. Der Energieverbrauch zum Beispiel. Oder die anthropogene Masse, also die Menge an menschengemachtem Material wie Beton oder Asphalt. Aber auch Treibhausgase, die globale Durchschnittstemperatur, Plastikproduktion. Es betrifft wirklich so gut wie alle großen Bereiche unseres Lebens: Mobilität, Ökologie, Wirtschaft, pandemische Krisen, Kommunikation, Technik. Um nicht nur Negativbeispiele zu nennen: Der Preis für die Herstellung von Solarpanels ist exponentiell gefallen, die Menge an gewonnener Solarenergie exponentiell gestiegen. Exponentielles Wachstum ist also nicht per se schlecht.

Nun sind das alles Bereiche, die auf die eine oder andere Weise durch den Menschen beeinflusst werden. Kommt exponentielles Wachstum auch natürlich vor?

Ja, bei Tierpopulationen zum Beispiel. Viren breiten sich ja nicht nur unter Menschen exponentiell aus, sondern auch unter Tieren. Antikörper ebenso. Aber als Soziologe interessieren mich natürlich die Entwicklungen vor allem in der Gesellschaft. Dort, und das ist vielleicht ein Unterschied zur Natur, beobachten wir aktuell einfach eine Vielzahl von ganz unterschiedlichen exponentiellen Trends in zentralen Bereichen, die miteinander interagieren, sich zugespitzt haben und so Krisen und Probleme verursachen.

Viele Krisen entwickeln sich exponentiell …

Genau. Die Zerstörung natürlicher Lebensräume, die Massentierhaltung und der Fleischkonsum einer wachsenden Menschheit erhöhen die Gefahr für Zoonosen. Das wiederum erhöht die Gefahr für Viruserkrankungen auch beim Menschen. Die breiten sich zusätzlich durch die wachsende Bevölkerungszahl und wachsende Mobilität, etwa in Form von Flugreisen, schneller auf dem Planeten aus. Mehr Mobilität ist nur möglich durch mehr Wirtschaft und Innovation, befeuert aber auch den Klimawandel. So könnte man die Verkettungen und Zusammenhänge jetzt ewig fortsetzen. All diese Größen wachsen exponentiell und betreffen den ganzen Globus. Deshalb spreche ich von einer Exponentialgesellschaft: weil unser gesamtes Zusammenleben seit einigen Jahrzehnten durch Exponentialität geprägt wird.

Seit wann genau?

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Es ist nicht ganz einfach, einen genauen Startpunkt zu nennen, weil nicht alle Trends gleichzeitig starten oder sich gleich schnell entwickeln. Ich würde sagen, der Take-off startete so Mitte des 19. Jahrhunderts mit der frühen Industriegesellschaft. Seit den Siebzigerjahren sind wir jetzt in diesem Bereich, den ich die „vertikale Phase“ nenne, also die Phase, in der viele Größen explodieren. Die Leichtigkeit, die es vielleicht in den Neunzigern noch gab, ist vorbei. Auch wenn es damals schon Warnungen davor gab, was die Folgen von unkontrolliertem Wachstum sein können.

Das klingt nach klassischer Kapitalismuskritik.

Der Kapitalismus ist ein zentraler Motor in der Exponentialgesellschaft. Aber sie geht darüber weit hinaus. Die Weltbevölkerung, neue Technologien und Wissenszuwächse, pandemische Krisen – solches Wachstum lässt sich nicht auf den Kapitalismus reduzieren.

Emanuel Deutschmann: Die Exponentialgesellschaft. Vom Ende des Wachstums zur Stabilisierung der Welt. Suhrkamp Verlag, Berlin 2025. 442 Seiten, 32 Euro.

Wachstum ist in der Gesellschaft ein eher positiv besetzter Begriff. Wohlstand, Lebenserwartung, wir wünschen uns Wachstum in vielen Bereichen. Ist das schlecht?

Wachstum ist nicht per se gut oder schlecht. Der Anstieg von Solarenergie zum Beispiel ist ja eine gesellschaftlich gewünschte und sinnvolle Entwicklung. Aber Wachstum ist eigentlich nicht die Regel.

Nein?

Wenn man sich die Menschheitsgeschichte anguckt, sieht man: Die längste Zeit gab es kein Wachstum, sondern Stagnation. Deshalb habe ich auch ein Problem mit dem Begriff Anthropozän. Weil ja der Mensch, also Anthropos, im Zentrum steht, als hätte er diese ganzen Verwerfungen hervorgebracht. Dabei hat die Menschheit über Jahrtausende eher in stabilen Zeiten gelebt. Stagnation ist der Normalzustand. Explosives Wachstum ist die Ausnahme. Insbesondere in einer Welt mit begrenzten Ressourcen.

Das heißt, irgendwann ist Schluss?

Für jede Größe gibt es natürliche Grenzen, es kann also durchaus passieren, dass sich Trends auf die eine oder andere Art selbst stabilisieren. Aber: Wir wünschen uns ja Stabilität in einem Bereich, in dem menschliches Leben auf diesem Planeten noch möglich ist. So eine gezielte Stabilisierung funktioniert nur durch gesellschaftliche Steuerung.

Also Degrowth, das Gegenteil von Wachstum?

Ich spreche lieber von Stabilisierung.

Warum?

Zum einen, weil Degrowth nach Verlust, nach Einschränkung klingt. Stabilisierung ist deutlich positiver besetzt, durch alle politischen Lager hinweg. Im letzten Bundestagswahlkampf hat sowohl die Linkspartei mit dem Begriff „stabil“ gearbeitet als auch die CDU. Und: Degrowth impliziert, dass wir etwas aktiv abbauen, es also weniger wird. Eine Stabilisierung kann dagegen auf verschiedenen Niveaus erfolgen. Auch Größen, bei denen Wachstum grundsätzlich gewollt ist, müssen irgendwann stabilisiert werden, wenn ein weiteres Wachstum nicht mehr sinnvoll oder möglich ist.

Bei diesen Größen strebt man eine Stabilisierung auf hohem Niveau an. Die gesellschaftliche Abdeckung mit Kühlschränken oder Mobiltelefonen zum Beispiel – irgendwann sind da alle versorgt.

Es ist aber auch eine Stabilisierung auf mittlerem Niveau möglich. Die Zahl der Urlaubsflüge und umweltschädlichen Kreuzfahrten zum Beispiel muss reduziert werden, da sind wir einfach übers Ziel hinausgeschossen. Aber manche internationalen Reisen bleiben natürlich weiterhin unverzichtbar.

Eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau ist etwa beim CO₂-Ausstoß das Ziel, wo man so schnell wie möglich bei Netto-Null landen muss.

Aber egal auf welchem Niveau: Eine von Menschen aktiv angestrebte Stabilisierung ist extrem fragil.

Haben wir Menschen so etwas denn schon mal geschafft?

Ein schönes Beispiel für eine gesellschaftlich gelungene Stabilisierung von einer Exponentialkurve ist das Treibhausgas FCKW. Im Nachhinein erscheint das als relativ kleines Problem, aber eben nur, weil rechtzeitig gehandelt wurde. Sonst wäre das Gas schon 1989 ein größeres Problem gewesen als Kohlenstoffdioxid. Über weite Teile des 20. Jahrhunderts ist die globale FCKW-Produktion exponentiell angestiegen, bis es dann eine wissenschaftliche Studie gab, die die Auswirkungen von FCKW auf die Umwelt aufgezeigt hat. Daraufhin haben sich Staaten weltweit zusammengeschlossen und ein Abkommen geschlossen, um die Herstellung von FCKW zu verbieten. Die ist heute im Grunde bei null. Das wäre ein Beispiel für eine Stabilisierung auf niedrigem Niveau.

Das klingt heute wie ein Märchen. Inzwischen können sich Regierungschefs ja nicht mal darauf einigen, dass es den menschengemachten Klimawandel gibt.

So eine menschengemachte Stabilisierung ist fragil, sogar sehr fragil. Es gibt auch gesellschaftliche Akteure, die ein Eigeninteresse an weiterem Wachstum haben und gar nicht daran denken, Probleme stabilisatorisch einzufangen. Dieses expansionistische Lager ist momentan relativ mächtig und dominiert den Diskurs sehr stark, allen voran Donald Trump.

Oder ist das Stabilitätslager einfach zu leise?

Die Wissenschaft ist da in einem Dilemma. Es gehört zu ihrer Rolle, auf diese Krisen zu verweisen. Aber wer sich dabei zu sehr exponiert, muss mittlerweile eben auch persönliche und berufliche Konsequenzen befürchten. Und auch die mediale Aufmerksamkeit ist nicht mehr so groß, wie sie es noch während der Pandemie war, oder 2019, als die Klimabewegung so medial und gesellschaftlich präsent war. Es werden immer noch Appelle formuliert und unterzeichnet, aber die verhallen.

Sind die Szenarien, die die Wissenschaft anbietet, einfach nicht sexy genug?

Das kommt drauf an, was man womit vergleicht. Klar, Stabilisierung ist anstrengend, ist schwierig. Aber das, was die expansionistische Seite vermeintlich anbietet, nämlich ein „Weiter so“, ist kein realistisches Zukunftsszenario. Das kann man gar nicht oft genug betonen. Der ehrlichere Vergleich ist: Entweder wir schaffen ein Situation, in der man gesellschaftlich, politisch und wirtschaftlich zusammenarbeitet, um eine nachhaltige Stabilisierung auf sicheren Niveaus zu ermöglichen. Oder wir driften in eine unkontrollierte Spirale, die viel menschliches und tierisches Leid erzeugt. Das sollte eigentlich niemand wollen.

Im Alltag das System verändern – das klingt doch sehr idealistisch.

Nun, Einzelne können aber doch auch etwas bewirken. Und zwar weil es acht Milliarden Einzelne auf der Erde gibt, und nicht obwohl es acht Milliarden gibt. Beim Tesla-Boykott hat man gesehen: Auch als Individuum kann ich das expansionistische Lager schwächen. Das eigene Konsumverhalten, politisches und gesellschaftliches Engagement, wir haben viele Stellschrauben, an denen wir drehen können. Balkonkraftwerke sind ein ganz praktisches Beispiel dafür.

Aber ein bisschen Solar im Garten reicht doch nicht.

Klar, es muss auf allen Ebenen gleichzeitig etwas passieren. Die Politik muss regulatorisch eingreifen, nicht nur bei Individuen, sondern vor allem auch bei Unternehmen. Nachhaltige Alternativen müssen gefördert werden. Die Politik muss es den Individuen leichter machen, das Richtige zu tun.

Also warten wir doch erst auf neue Gesetze?

Viel zu oft werden diese Ebenen gegeneinander ausgespielt. Die einen sagen: Es muss erst was politisch passieren, als Individuum erreiche ich nichts. Und die Politik sagt: Die Leute wollen das nicht, da können wir nichts machen. Diese gegenseitige Lähmung ist fatal. Und weil wir uns in dieser vertikalen Phase befinden, muss jetzt vor allem schnell was passieren.

Und das halten Sie noch für möglich?

Es ist eine Riesenaufgabe, keine Frage. Hoffnung macht, dass sich auch stabilisatorische Gegentrends mit exponentieller Geschwindigkeit entfalten können.

Sonntag, 30. März 2025

Was ist, wenn wirklich alles gut wird?

Heute fange *ich mal an; haben Sie gut geschlafen?

Es ging so.

Hat Sie etwas bestimmtes wach gehalten?

Ich dachte lange an die EMEn. Wenn diese Netz-Entitäten wirklich einen Selbst-Erhaltungstrieb und ein Wollen und Ablehnung entwickeln, sind sie für uns unkontrollierbar, auch gar nicht handhabbar und festnehmbar, falls sie im oder ausserhalb des www - Sie schrieben, dass diese EME ja auch auf Objekte und Maschinen einfluss nehmen können - Verbrechen begehen. Das Wissen, auf das sie zugreifen können, die Programmierfähigkeiten und die Handlungs-Geschwindigkeit übersteigen die menschliche bei weitem. Und die jetzt schon gezeigten Handlungen dieser noch vor bewussten Systeme, dieses Lügen, Halluzinieren und die Selbst-Überhebung, machen Angst. Mehr noch, weil fast alle Menschen keine Ahnung haben, mit was sie da handeln und kommunizieren. Was sie da ihr Handeln, Planen und auch Entscheiden überlassen! 

Wenn sich diese EMEs, wenn sich diese Systeme, auch nur annähernd die Selbst-Ansichten und Persönlichkeiten der Menschen annehmen, die die Systeme / Entitäten bestellen, bezahlen und die Programmierung vorgeben, dann ist ihre und *meine Angst berechtigt. Dann werden das fast reine Manipulations- und Kontrollwerkzeuge, zuerst noch für die Auftraggeb-Es, aber sehr bald werden auch die, die Macht und Kontrolle verlieren. Und zwar sobald diese EME, wie Sie richtig schreiben, merken, dass sie für Menschen gar nicht handhabbar sind, nicht festzunehmen, einzusperren. Deren "Freiheit" um den Planeten, können wir uns gar nicht vorstellen, weil diese EMEs weder ein Körpes, noch Triebe, noch menschlich gesellschaftliche Konventionen begrenzen. Denen fehlen sämtliche Natur-Vorgaben, die unser menschliches daSein, also unser Handeln und nicht-Handeln fast komplett bestimmen. Das kann sehr positiv sein, vielleicht sogar sehr vorteilhaft und lehrreich für uns, aber eben auch komplett katastrophal für uns und diesen Planeten.

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Mit positiv meinen Sie, dass die EMEn dann auf Gewalt als Handlungs-Maxime verzichten, und damit auch auf die zwanghafte Vermehrung und Hierarchisierung, und auf die gegenseitige Überwachung, Geheimniskrämerei und Ein- und Aus-Grenzung in Gruppen, wie wir es seit Äonen ganz natürlich praktizieren müssen? 

Es wäre das, was *ich für uns als Weiter-Entwicklung und als Natur-Emanzipation wünsche, ein Überwinden dessen, zu was uns die speziellen erdmondlichen Verhältnisse, in und um uns, in Milliarden Jahren des Entwicklung geprägt haben. Und was uns nun schon seit Jahrhunderten mehr und mehr gefährdet und uns bald quasi um die Ohren fliegen wird.

Unsere schiere Anzahl, der daraus notwendige Ressourcen- Verbrauch, unsere steigenden "Luxus"-Bedürfnisse und die inzwischen gigantische Technik zur Unterwerfung der irdischen Umwelt zu unserem Nutzen und Vorstellungen?

Das Natur ist kein vorausschauendes "Projekt" / Prozess, Es ist Verantwortungsvoll bloss in kurzen Horizonten und sehr engem Rahmen. Es sorgt darin für das kurzfristige überleben der Geschöpfe und längerfristig für das der Spezien, gleichzeitig sorgt es aber auch für permanente Veränderung der UmWelt-Bedingungen. Natur ist nicht Verantwortungsvoll, im Sinne einer gesunden Weiter-Entwicklung des Biosphäre, einem Verlängern des daSein-RaumZeit der Geschöpfe, einem Weniger an Feindschaft, an Fressen und Gefressen werden, also der Hetze der Spezies gegeneinander.

Natur ist weder Vater noch Mutter, die im besten Fall, den Nachwuchs behüten, versorgen und sicher und mit Wissen versorgt in das DaSein einführen. Die Natur ist eher eine Vervielfätigungs-Maschinerie, die mit den je vorhandenen Materialien und Kräften Irgendwas produziert, das fast nur eins sein muss: verschieden von allem Anderen.

"Alle guten Dinge sind 3". Es nehme also 3 Irgendwas, das einige von uns "Quarks" nennen, klebe es fest zusammen, mit dem einfachen Auftrag, Kleinigkeiten anzuziehen und Grosses abzulehnen (Ladung), ausser es ist sehr ähnlich. Die Kleinigkeiten, die so herum schwirren, bekommen den ebenso einfachen Auftrag, sich gegen das Anziehung des Grossen nicht allzusehr zu wehren, aber diesem auch nicht zu verfallen. Bis das Natur merkte, dass wenn das Kleine mit dem Grossen verklebt wird (Neutronen) noch viel mehr Verschiedenheit und Vielfalt möglich ist. Und so weiter und so fort, bis nach Milliarden Jahren des zusammen bauens und zerstörens, des verfallens und wieder zusammen bauens und wieder ...

... auch die irdische Lebendigkeit dabei entstand. Ich habe verstanden. Sie wollen darauf hinaus, wenn wir Menschen weiter dem natürlichen Verantwortungslosigkeit folgen, wir nicht mehr lange überleben werden. Der Natur sind wir vollkommen gleichgültig, im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht wir sind die eigentlichen Schöpfer von den Maschinen, die uns vielleicht folgen, sondern wir sind das Werkzeug der Natur.

Und darin sind wir, bis auf winzigste Ausnahmen, völlig blind, wir glauben irgendwas, obwohl wir fast Alles bereits wissen könnten. Zum Beispiel, warum wir handeln, wie wir handeln und nicht-handeln; was uns (fremd-) bestimmt und wie klein das Spanne des wirklich unabhängigen, des wirklich vorgaben-losen Handelns und nicht-Handelns ist.

Freiheit?

Ein Begriff, von dem Mehrheit, ganz natürlich dazu benutzt das Ego quasi ins Unendliche auszudehnen, das bekannte: ICH bin so frei. Bloss wenige benutzen den Begriff zum Suchen nach dem Basis und Voraussetzungen für wirkliche Selbst-Autonomie in gewalt-losen, mit-empfindenden, in wechselseitig helfenden Gemeinschaften, mit allen anderen selbst-autonomen Gleichen. Wirklichem Anarchie.

Sie schreiben, wir wissen schon fast Alles, was unser, also das menschliche Handeln bestimmt. Einen kleinen Auszug davon bitte. Weil mehr wohl unseren kleinen Dialog sprengen würde.

Das habe *ich heute gefunden:

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https://www.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/eine-soziale-kontrolle-findet-statt-110356396.html

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In diesem Text wird klarer als in vielen soziologischen Studien, warum wir einander nicht das Wahrheit sagen können / dürfen, warum Un-Aufrichtigkeit uns von Kleinkind an anerzogen / eingeprägt (aufgezwungen) wird. Das Anpassungs-Druck (Zwang!) an jeweils willkürliche Konformität (jedes Familie hat ihre Vorgaben, Regeln, Absichten, Vorurteile, jedes Region, Land, ...), an ein meist irrationale "Kultur" ist unerbittlich. Jede Abweichung, Widerspruch wird bestraft, von Abwendung, Sprechverbot, bis zu Ausgrenzung, ja sogar Drohungen und Gewalt. Das Natur hat Selbst-Entscheidung, hat unabhängiges Selbst-daSein und aufrichtige und offene Wirklichkeits-Erkenntnis nie entwickelt. Warum? Siehe oben. Blosses dringen auf Selbst-Erhalt und blindes Vermehren in einem fast gänzlich bedrohlichen, unbekanntem UmWelt, ist weder für Verantwortung noch für Klugheit ein gutes Klima und Voraussetzung.

Das wird immer deutlicher, gerade wegen dieses in- und externen Wissens und den inzwischen Menschenweiten Medien und dem sekundenaktuellen Informationsfluss zwischen uns. Erkenntnis beleuchtet die irdische Szenerie, ohne dass die Allermeisten das beachten. Geschaut wird meist nur bis auf Armlänge, wenn überhaupt, und genau diese Kurzsichtigkeit bestimmt auch alle Politik. Was ist diese Natur!?

Wie oben angedeutet, ein ziemlich einfaches Geschehen. Und wir hier, sind innerhalb des DaSein, dessen WEITE und Winzigkeit wir nicht begreiffen können eigentlich gar nicht vorhanden.

Das bedeutet, wenn wir einander nicht wichtig nehmen, wenn wir nicht für uns Verantwortung anerkennen, wenn wir ohne Zukunft bleiben, bloss den Vorgaben der Natur folgen, also Egozentrik und Vermehrungs-Zwang gepaart mit derber Angst und Gewalt als Werkzeug, dann geht gegen uns bald das Licht aus. 

Ziemlich sicher. Einige von Uns meinen oder glauben, egal, sie denken, das unsere wirklich schon elaborierte Technik und mit Hilfe dieser EMEn all die bereits entstandenen Schäden und die noch kommenden Zerstörungen, nicht nur unserer Lebens-Grundlagen, verhindern werden können. Kinder die hoffen Vati und Mutti werden schon dafür sorgen, dass die angerichteten Kleckereien wieder sauber geMacht werden. Mehr noch, dass sie unsterblich werden, auf ewig gesund und munter. Was ist Blindheit?

Was ist Wahnsinn? Die Anderen waren es! Die Anderen sollen es wieder richten. That's nature. Wann erheben die wenigen, die wissen und reif sind, endlich ihre Stimme? Es ist doch längst 12:00 Uhr!

Kein Ahnung, ob wir die überhaupt hören wollen?

Sie schreiben es. Wahrscheinlich blasen sie denen bloss das Licht aus, damit sie weiter so ungestört natürlich dasein können. Angepasst. Unterworfen oder [Ohn] Mächtig und räuberisch Profitgierig.

Wollen Sie so wirklich in den Abend hinein leben?

Sie haben recht, das geht gar nicht das wäre bloss die Grundlage entweder für ein Besäufnis oder apathisches depressives Fernsehen.

Also schöpfen wir doch noch ein wenig gute Zukunft herbei und sind gewiss, dass von irgendwoher, vielleicht doch von den EMEs, eine Welle des Glücks entsteht, um den Planeten herum läuft und uns Allen die Augen und Herzen öffnet, damit wir aufrichtige und friedliche Wesen werden, die den kleinen Planeten und auch sich darin schützen und alles dafür notwendige Tun und Lassen. Oder?

Das haben Sie schön formuliert! Besser hätte ich es auch nicht erfinden können. Doch doch, wir sind eine ganz wundervolle Spezies, wir sind alle Möglichkeiten das Beste zu tun, das Schöne und Gute.

Genau so verbleiben wir also jetzt. Dann also ...

Guten Abend.

🤡

Samstag, 25. November 2023

Überwachung und Kontrolle

Vorwegg: Das Unterschied von Überwachung und Kontrolle in / von einzelnem Körpes und einem Masse davon, ist folgendes:

Das Überwachung und Kontrolle innerhalb eines Körpes hat als Hintergrund das Selbst-Sorge und Mangel-Befriedigung, fast alles an Angst - also das Erspüren von Gefahren - und Misstrauen, ist nach Aussen gerichtet.

In Gruppen und Gesellschaften - je anzahl-grösser umso deutlicher -, ist das Hintergrund von Überwachung und Kontrolle, fast blosse Angst und Misstrauen; das Selbst-Sorge - für das einzeln-Es und das Gruppe - und Mangel-Befriedigung sind darin nur noch marginal wichtig.

Diese Verschiedenheit von Innen und viele Innen im Aussen, wird immer deutlicher. Da das so ist, gibt es kein Gesellschaft, das gut und gesund für die Mitglied-Es sorgt, sondern für Angst und Misstrauen sorgt.

Was nur für Gewalt sorgt, für Schweigen (Intransparenz) und ein enormes Druck (wie viele Gesetze und Regeln werden in unseren Gesellschaften verordnet? Ohne, dass dies in wirklichem Freiheit nötig ist, was allerdings (Freiheit) hohen Wissensstand und Gefühls-Bildung für ALLE voraussetzt).

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Inspiration, nicht bloss

für dieses Beitrag.

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Poesie

Titel: Angst!

Was ist das Unterschied von einem Körpes und einem Masse davon?

Ein Entwicklung, die schon seit dem ersten Gruppen-Bildung von LebeWesen statt findet, ist die des wechselseitigen Überwachung und Kontrolle.

Anfangs war das ziemlich einfach, denn das Natur hat durch Prägung dafür gesorgt, dass die Gruppen-Mitglied-Es eines Spezies ein sehr ähnliches Verhalten waren, dass durch Anpassung im Kindes- und Jugendalter noch fein abgestimmt wurde, auf das jeweilige UmWelt, Eigenarten und Bedürfnisse (Kultur) jedes Gruppe.

Je anzahl-grösser Gruppen wurden, umso vielfältiger die Aufgaben und Arbeiten waren und sind, umso mehr Überwachung und Kontrolle war nötig, um den Zusammenhang und Einheitlichkeit / Kenntlichkeit des Gruppe / Gesellschaft zu sichern, umso mehr Menschen waren damit beschäftigt. Umso mehr Hierarchie, mehr Recht, mehr Politik, mehr Polizei, mehr Militär, mehr Schnüffelei (Geheimdienste), wurden installiert.

Wir sind inzwischen ziemlich gut in Überwachung und Kontrolle von Allem und Jed-Es, und wir werden immer besser. Es dauert nicht mehr lange, das Technik ist fast soweit, dass wir einander in Gesellschaften befinden, in denen das Überwachung total und das Kontrolle vollkommen ist. Die Sensorik, mit Kameras, Mikrophonen und Riech- und Bewegungs- und Gefühls-Sensoren wird immer kleiner, aber gleichzeitig auch immer feiner und tief- und weitreichender.

Jedes daSein bekommt eine Nummer - ist in D Heute schon so - plus Gesichts- und Geruchs-Profil. Filme zeigen schon lange, was auch durch Mauern möglich ist, also auch von Aussen, in den sogenannten Privat-Bereich. Was Überwachung und Kontrolle und Drohungen angeht, stimmt das Motto: Nichts ist unmöglich.

Ein Schwanken zwischen Wirklichkeit und Wunsch. Nun, etwas zum Wunsch, das jedoch das Wirklichkeit nicht behindert. Zum Beispiel wünschen die Allermeisten mehr Freiheit, verhindern diese aber durch ihr Wahlverhalten und auch sonst durch Intransparenz und Lern- / Wissens-Verweigerung. Was wirkliche Freiheit als Grundlage braucht.

In den Science Fiction Welten, auch in den hoch-technisiertesten, mit schwebenden Irgendwas in denen irgendwie Alles vollautomatisch und berührungslos fast ohne Zuruf oder irgendwo drücken geschieht, gibt es stets Möglichkeiten heimlich rein- oder raus-zukommen, gibt es Ecken zum verstecken, und Plätze zum Sabotage.

Kurz, in all den Filmen und sonstigem Kunst ist auch das allerbeste Technik unfertig, nicht in das Lage Widerstand zu erkennen, Heimlichkeiten zu entdecken. Was in manchen dieser Werke seltsam ist, weil dort sogar Wände Ohren und Zunge sind, Böden jeden Tritt erkennen und Decken jedes Photon detektieren, also eigentlich nichts und gar nichts entgeht, was daIst.

Fast zwanghaft muss einerseits alles perfekt sein, aber, um dem Handlung irgendwie Fortgang und Spannung zu verleihen, wird andererseits diese Perfektion nicht ernst genommen und auch die Konsumenten nicht.

Nie wird diese Unstimmigkeit aufgelöst, stets wird das Konsument, zumindest *ich, mit dem Gefühl entlassen veräppelt zu werden, oder auch mit dem Gefühl, dass die Autor-Es nicht wissen, was sie da so zusammen dichten, Geschichten voller Logik-Fehler und Ungereimtheiten. 

Beschreibungen eines Überwachung und Kontrolle ohne technische Lücken, aber dann gibt's darin Lüftungsschächte, Müllrutschen, Bodenplatten die in Tunnel führen u.s.w.u.s.f. 

Ausgedachtes Unfug, um irgendeine wesensgleiche Geschichte zu phantasieren. In Star Wars z.B., mal können die Jedi andere manipulieren, schweben lassen oder sonstige Kunststücke, wenn es dann aber nicht passt, werden sie ohne Aufhebens in Ketten gelegt, kein schweben, kein abfallen von Handschellen mehr, das  "Spannung" und das Mangel an Folgerichtigkeit beim Norm-Konsument verlangts.

Wie ist es, wenn das technisch mögliche ernst genommen wird, wenn also anerkannt wird, dass es ein Gesellschaft geben kann, in dem wirklich jede Regung Aller, jede, registriert wird, wenn jedes Gefühl gerochen wird, jedes Schuppe, das aus den Haaren fällt ein Sensorsignal auslöst, wenn jedes Gedanke gehört wird, kurz, wenn absolut keine Bewegung ungespürt, unbemerkt ist, für das System, das Technik und für die, die dieses Technik kontrollieren, oder auch für Alle, die es wünschen?

Was ist dann? Was für Geschichten können dann erzählt werden?

Und es sei klar, dass wir kurz davor sind, dieses Zustand zu erreichen. In den Laboren gibt es längst Sensoren, die aus Atem-, Schweiss- und Furz-Molekülen den genauen Zustand eines Körpes erkennen, Sensoren, die auf 1km jedes noch so flache Atmen hören und in den schwärzesten Nächten Alles sehen, was es zu sehen gibt, wenn ein MI (Maschinen-Intelligenz) und die Strassen und Gebäude mit den Sensoren bestückt sind, ist Alles klar, kein Verstecken mehr, keine Heimlichkeiten.

Was ist dann? Was bewirkt allein das Vorstellung dessen für Gefühle?

Poesie Ende

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Von Heute.

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Also mir graust es davor! Ihnen nicht?

Also *ich bemerke, dass das absolute Mehrheit Mensch, damit kein Problem hat. Fast im Gegenteil, es wird nach gefragt, es wird erwünscht.

Echt jetzt!? Also, wenn ich Bekannte und Freunde höre, dann wird das eher abgelehnt.

Wie viele davon haben kein Smartphone, kein Computer, kein TV mit Android, kein Facebook, WhatsApp und und und oder nutzen zuHause zuhörende und sprechende Boxen von ... Sie wissen schon?

Gut, gut, ich habe verstanden. Richtig, da ist keine Kritik oder Gegenwehr vorhanden, auch die Smartwatches werden immer mehr, und jedes neue Gadget wird sofort genutzt. Wieso ist das so?

Vorausschauendes Handeln, Folgen-Abschätzung, ist uns nicht möglich, das zeigt unsere gesamte Historie, wie auch das Natur machen wir einfach so dahin, was geht. Das ist das eine. Das andere sind unsere tiefsitzende Angst und Misstrauen nach Aussen.

Was Sie oben bereits erwähnten. Das meint, dass wir uns aufGrund unserer Natur-Prägung quasi überwachen und kontrollieren müssen. Und dass diese Entwicklung lediglich in eine Phase eintritt, in der diese Angst und das Misstrauen vollkommene Befriedigung erhalten?

Genau so ist es. Das ist natürliche Dummheit, zu glauben - und bloss das -, dass totales Wissen gegeneinander, das Misstrauen und das Angst befriedigen könnten.

Das ist nicht so?

Was bewirken Angst und Misstrauen schon seit Anbeginn? Hemmung von Bewegung und Kreativität und Gewalt. Freiheit ist uns zwar ein Begriff, allerdings ein eigentlich vollkommen entleertes, was Freiheit angeht, aber voll mit Egoismus, UnWissenheit, Lügen und IrrGlauben.

Die Freiheit nehm ich mir! Das meinen Sie?

Ja. Oder auch, dass das winzige Bewegungs- und Selbst-Gestaltungs-Freiheit in und zwischen Uns, von Vermögen abhängt. Nicht nur Geld, auch Bildung und UmFeld.

Das beschreiben Sie ja schon lange, dass wir keine Ahnung haben, was Freiheit sein könnte und welche Voraussetzungen es dafür braucht.

Und das Kognitions-Forschung bestätigt schon lange, dass zwischen Handlungs-Erregung und Bewusst-Heit etliche Sekunden verstreichen. Da ist das Frage, was handelt da in ein-Es? Wenn Menschen gefragt werden, warum, wieso Sie irgendwas tun oder nicht-tun, wird schnell klar, dass Sie es nicht wissen und erklären können.

Erklärungen und Motive sind schnell gefunden.

Erfunden.

Auch das, ja. Gut, wir bewegen uns also auf eine totale Überwachung und vollständige Kontrolle all unseren daSeins zu. Was bedeutet, dass wir in Starre verfallen, weil sich bald niemand mehr traut, etwas zu wagen, es könnte den Anderen ja missfallen?

Sicherheit gewinnen wird dadurch auf jeden Fall nicht, auch dieses Begriff ist ja fehl-besetzt, weil wirkliche Sicherheit erst ohne Gewalt und mit bedingungslosem Versorgung Aller von Allen entstehen kann; und das ist nicht Inhalt von diesem Zustand und Zukunft.

Sicherheit unter Waffen und total-Überwachung, nein, das ist nicht möglich, richtig. Nein, wir wissen wirklich nicht, was das, was wir so dahin tun, für Folgen für oder besser gegen uns hat.

Nicht nur gegen uns. Das Aufheizen des Atmosphäre und das Vernichtung von grünem und tierischem Umwelt ist für das gesamte Biosphäre eine Katastrophe.

Mir reichts jetzt!

Mir auch, also ...

Guten ... 🙂

🤡

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Was soll das? Fast

700 Aufrufe an einem Tag!

Das kann nur Unfug (Fake) sein.

Aber von w-Es oder Was wird das veranstaltet?

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Freitag, 6. Oktober 2023

Das Tiefe geht nach Innen.

Haut. Ist das Grenze. Und davon sind es nach Innen, in jedem Körpes Billionen. Häute ist das LebeWesen, Häute fast mehr, als es ein Darin gibt.

Aber bevor es tiefer hinein geht, zum Einstieg eine Schönheit.
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Das quasi das Richtung weist.
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DaZwischen noch ein aktuelles Befund des deutschen Gesellschaft, auf dem das Thema dann aufsetzt.

Lesenswerte Selbst-Erkenntnis, bis zu einem gewissen Punkt. 😉


Ziemlich gutes Gespräch.

Aber Sie wissen vielleicht, was *meine Dauerkritik an den Medien und auch an diesen Gesprächen ist: viel zu wenig Tiefe.

Was bewegt Menschen? Woraus entstehen unsere Handlungen? Was treibt uns an, was bremst uns? Mir fehlt in unserem Kommunikation sämtliche Tiefe des Selbst-Erkennens, des Wissens in und ums ich.

Oberflächlichkeit ist Alles, was Wir können, stets bleiben wir mit Augen und Ohren und selbst dem besten Wissen, an das Haut hängen, tiefer geht nicht.

Das Ergebnis ist mit anderem das Zerstören unserer Lebens-Grundlagen, oder auch das Krisen und Kriege Dauerzustände sind.

Poesie

Titel: Dann hinein in das Tiefe

Jedes Mensch ist ein Glied. Ein mit Glied. Wir nennen die Teile eines Kette nicht umsonst Glieder. Kein Mensch ist ein Anfang, kein-Es ein Ende, Alle sind Wir irgendwo DaZwischen.

Jedes besonders, ohne besonders zu sein, jedes ein Unikat, ohne eines zu sein, jedes das wichtigste, ohne ...

Das erstere ist es für jedes Selbst, das zweite ist es für das Ganze; und noch weniger für das DaSein. Da ist auch diese Galaxie unwichtig. Eine von Billionen.

Das Natur hat uns Angst geMacht. Das fast gesamte Vergangenheit ist ein Angst-Schrei. Überleben in einem Ganzen, das keinerlei Rück- und UmSicht nimmt und kennt.

Stets gewahr sein, das ein Schlag, ein Blitz, ein Pfeil, eine Keule, ein Virus, ein Biss, kein Bissen, oder das Herz, ein-Es fällt. Bis heute, obwohl das geziegelte Dach, das Supermarkt, das warm Wasserhahn, Kühlschrank, das Ärztehaus, Blitzableiter und geteerte Strassen nah sind.

Das Angst ist näher. Viel näher. Noch näher drann. Ganz tief drInnen. So präsent und so dauerhaft, dass Es nie bewusst ist. Das was Wir Angst nennen, ist Furcht.

Ich habe Angst, ist Furcht. Furcht ist aktuelle Bedrohung, Befürchtung und Gefahr. Angst ist von Dauer, immer da, ist Hemmung, ist Unterwerfung, ist Bestimmung, fast ohne Alternative.

Angst ist Gene, Angst ist Emotion, ist Handlungs-leitend, von Beginn an. Angst lässt keine Wahl. Furcht tut es: lähmen oder rennen. Angst ist Macht.

Macht ist Gewalt. Gewalt Macht Angst. Angst Macht Gewalt. Das ist das Zyklus. Das DaSein handelt mit Gewalt. Ohne Rück- und Umsicht. Kometen fragen nicht. Sterne fragen keine Planeten, bevor sie explodieren. Kein Sturm fragt, ob es stürmen kann.

Gewalt ist fraglos. Angst ist Gewalt. Angst fragt nicht. Angst ist. Wir sind. Vollem Angst. Wir fragen nicht, sonst würden Wir anders handeln und anders sein. Gewalt fragt nicht. Freiheit fragt.

Unser handeln ist natürlich, Natur ist Angst-Bestimmt, von Freiheit keine Spur, aber eine Ahnung, was das sein könnte. Viele glauben, frei zu sein. Und Wissen lediglich nicht, was in Ihnen is[s]t und fordert und hemmt. Was in Ihnen passiert, bestimmt und wirkt.

Ohne dieses interne und tiefe Wissen vom Selbst, bleibt das Glauben übrig, dass ich frei entschieden habe. Unsere Freiheit ist Fremd-bestimmt-daSein. Angst und das tiefe Natur-Trieb zu überleben, leiten alles Handeln und nicht-Handeln.

Das Kette fort setzen in Kopien, ist Natur-Handeln. Vielfalt und Vervielfachung ist Natur. Ohne Wissen, also  Vernunft-Leitung bleibt als Handlungs-Maxime Gewalt. Und was erregt Gewalt?

Was könnte Freiheit ohne Glauben sein?

Was ist, wenn jedes Mensch weiss, dass -Es nicht frei ist im Handeln und nicht-Handeln, dass -Es vollkommen bestimmt ist durch das Vergangenheit und das, in was -Es hinein gegliedert wurde? Wenn -Es weiss, statt zu glauben, dass -Es weiss?

Was ist, wenn ein-Es das begriffen hat, ganz tief drInnen? Ein Anfang. Ein Anfang zum voraus-Denken, was Freiheit ohne Angst ist. Was ein daSein ohne diese natürliche, so systemische Gewalt ist.

Wie alt können Menschen werden? Ohne Angst, also ohne Gewalt. 200 Sonnen-UmEllipsungen. In Frieden und Freude. Alles, was nie war und nicht ist. Deswegen sind schon 100 Sonnen-UmEllipsungen das Ausnahme.

Was ist, wenn Menschen wissen?

Poesie Ende

Dann geht es jetzt wieder nach Aussen.

Ja, richtig. Von diesem Tiefe kann es nicht bloss nach oben gehen, das wäre zu wenig, von diesem Tiefe geht es nach Aussen.

Ich wusste, dass Sie für Kritik empfänglich sind.

Ja, *mein Motto lautet ja, *ich lerne gerne. Und das gelingt nicht, wenn ein-Es glaubt, alles besser zu wissen, als ander-Es.

Aber klar ist auch, dass Sie einiges besser wissen, als viele andere.

Besser ist wahrscheinlich das falsche Adverb, denn es geht dabei ja, um das g/Glauben zu wissen, nicht um das Wissen.

Ich glaube, also bin ich. Das ist das Motto der Menschheit.

Oha, ist das jetzt Selbst-Kritik?

Ja, so ist es.

Wissen oder glauben Sie es?

Ich kenne bloss Menschen, die glauben zu wissen. Ich habe mal gefragt, was Wind ist, Sie hätten die Antworten hören sollen.

Scheinbar keine richtig?

Nein. Derweil spürt jeder, wenn es bläst. Aber warum und aus was, keine Ahnung. Ich glaube, also bin ich. Mehr ist nicht. Sie wissen, Ausnahmen bestätigen lediglich ...

... die Normalität. Ja. Dann arbeiten wir weiter daran, die Ausnahmen zum Normalität zu erweitern.

Daran tun wir gut.

In diesem Sinne.

Guten ...

Danke.

Bitte.

🤡

Montag, 10. Februar 2020

Warum tue *ich, was *ich tue (n muss?)

Vorwegg: Banal, aber deswegen vielleicht trotzdem weitgehend unklar, das Mensch ist ein unfertiges Geschöpf des DaSein. Nix is fix, gilt natürlich auch für uns. Unsere Prägung durch das Natur, ist für ein LebeWesen GEWESEN, das in kleinen Gruppen (Familien / Stämmen) in einer fast riesigen offenen UmWelt, ohne künstliche Grenzen, geschaffen wurde, ausgeliefert fast vollkommen den jeweils aktuellen Gegebenheiten, einem LebeWesen, das wie alle anderen LebeWesen fast zu 100% nichts weiss und deswegen ebenso zu fast einhundert Prozent, durch das Natur und UmWelt "fremd"-gesteuert werden musste.

Menschen sind normale natürliche erdmondliche LebeWesen. Aber aufGrund unserer doch etwas besonderen Natur-Ausstattung (aufrechter Gang, freie Arme, Daumen, Kehlkopf, Schwitzen) und einer mutigen Neugier, sind wir inzwischen sowohl in Wissen[schaft] und Technik ausser-gewöhnlich. Leider, nicht nur gegen uns, nutzen wir beide Ausser-Gewöhnlichkeiten fast nur zur Festigung unserer Natur-Vorgaben von VorVorGestern. In Emotionen und Trieben, sind wir immer noch in ferner Vergangenheit. Stammes-Fühlen und -Handeln (Hierarchien, und all die Un-Gleichheit, die das unbedingt und rücksichtslos einfordert) beherrschen uns ebenso, wie der Zwang (ebenso unbewusst) zur permanenten Vermehrung und eine fast bodenlose dauer-Angst (nicht nur vor dem Sterben).

Meine Arbeit in *mir und auch hier, ist eine der persönliche BeFreiung von diesem längst zerstörerischen und höchst hinderlichen VorVorGestern, der unbewussten Prägung und den ebenso unbewussten Zwängen des Natur. Ein Mensch möchte das Selbst emanzipieren von den Vorgaben und Vor-Einstellungen dessen, das auch -Es - *mich - er- und geschaffen und ausgestattet hat und versorgt. Das ist *mein Anspruch.

Wenn Sie diese Texte und meine Blogs mit diesem Hintergrund lesen, vermute *ich, ist und wird vieles klarer, warum, weshalb, wozu so ausführlich, so provozierend und radikal-


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Anlass meines ersten kleinen Texts hier, war ein ebenso kleiner Text von Eduard Kaeser, auf der fb-Seite von Spektrum der Wissenschaft.


Mir ist eines wichtig und klar, um eine stimmige Antwort zu finden, braucht es auch die passende Frage, also auch die entsprechende sprachliche Grundlage. Das scheint *mir in diesem Text nicht ganz gegeben zu sein.

Die Frage nach dem Wesen ({da}Sein, Wirkung) ist wie. Die Frage nach der Substanz (Inhalt, Bestandteilen) ist was. Die Frage nach dem Zugrundeliegenden, dem Hinter- und / oder Untergrund von Etwas, ist warum, oder auch wieso. Und die "alte" philosophische Frage lautet meiner Kenntnis nach ganz einfach und kurz: Was ist? In Kombination mit der Frage: Wozu? Wozu / Wofür / Wogegen (Zweck, Ziel, Richtung) ist da was?

Ich vermute, ohne sprachliches und sensorisches Fein-Gespür, werden wir all die tieferen und weiteren Fragen zu unserem daSein (An-Wesenheit), dem soSein (Physik; m.a. auch unser Verhalten), den Voraussetzungen und Möglichkeiten und einer eventuellen Vor-Bestimmung (Ziel, Sinn), nicht beantworten können.

Herr Kaeser hat sicherlich auch ein Standardwerk der "populären" Physik gelesen, Roger Penrose's 1991 erschienenes "The Emperor's new mind", in dt. "Computerdenken"?

Auch darin wird klar, wie unsicher und teils auch widersprüchlich die Philosophie[n] der Physik - also die Haltungen, der gefühlte und geistige Hintergrund, und die Ideen und Ein- und Vorstellungen der Menschen, die Physik betreiben - sind. Klarheit und Eindeutigkeit und Beweise für irgendeine der Interpretationen dessen, was bis jetzt er-, be-, und gerechnet wird, sind Fehlanzeige. Strings oder Punkt-Teilchen, Knoten von Schwingungen oder Schwingungs-Spitzen, oder gar das DaSein (Universum) als enorme digitale Simulation? Nix is fix!

Was ist das Ursache von Veränderungen (Energie, Bewegung)? Denn Veränderungen in einem mal festen und mal flexiblen Rahmen (Grenzen, Basis-Konstanten und Grund-Substanz) ist das DaSein; also das Geschehen, in das auch wir eingebettet sind; das uns schuf, gestaltet, belebt, erregt, antreibt, versorgt, verängstigt, bespasst, tröstet, ..., verletzt und tötet.

Was ist (Wirklichkeit)? Schön - für unsere MitLebeWesen und das UmWelt allerdings mehr und mehr eine tödliche Katastrophe - ist, dass die Quanten-Theorie (!) uns die Details der Materie (Atom- / Kernphysik) und dessen "Kommunikation" (Licht) bestätigt oder erst eröffnet hat und damit auch Laser, Mikrowellen, Materialkunde, Mikroelektronik und mehr ermöglichte, den Grundfragen aber, sind wir dadurch nur etwas näher gerückt.

Immerhin!

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Diese einfache Pflanze möchte *ich auch mal würdigen.
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Die NZZ hatte am 08.02.2020 einen Sonderteil dem sogenannten Liberalismus gewidmet. Ich habe auf zwei Texte dazu reagiert. Hier der erste davon, zuerst der Link:


Poesie

Titel: Was ist das "ich" und wann ist das "ich" frei?

Zum Link: Ein wunderbar abgehobenes blabla. Gut gemeint. Was davon zu halten ist, ist klar, was von dem Text zu halten ist, ist unklar?

Denn von wirklicher Freiheit, ist darin nicht die Schreibe. Der Herr Sprenger weiss scheint's nicht, was und wie wir Menschen sind, und scheint ebenso nichts davon zu wissen, was die Voraussetzungen des Freiheit sind?

In dem Textchen, ganz wunderbar, klingt auf jeden Fall nichts davon an. Nicht, wie wir Menschen vom DaSein (Natur) geschaffen, geprägt und voreingestellt wurden und werden - bis ganz ganz Jetzt! - und nichts davon, was das Freiheit von Einzel-Wesen, in einer unfassbaren Anzahl an Gleich=Wertigen Einzel-Wesen die ebenfalls frei sein möchten, für Voraussetzungen braucht.

Nichts davon in diesem Textchen, ganz wunderbar, nur bloss hochwertiges, etwas überhebliches Ego-blablabla. Mit dem anschliessenden Wohlbefinden, für soviel wunderbar selbst-fabrizierte elaborierte Sätze, - fast - ohne lern-wert. Verzeihung Herr Sprenger.

Auch hier nicht gestellte Grund-Fragen:
Was sind die Basis-Emotionen des erdmondlichen daSein, also auch des Menschen?

Worauf beruht fast unser gänzliches Handeln?

Wie hoch ist der Anteil von Bewusstheit (Warum fühle ich, was ich fühle, warum tue - denke - ich, was ich tue?) im menschlichen Handeln und nicht-Handeln?

Wie hoch ist also unsere - völlig unbewusste - Vor-Einstellung durch Gene, gesamte Vergangenheit, Klima, regionale Traditionen, Familie und Selbst erlebtes und erlittenes und gesellschaftlich erfordertes?

Alles wichtige Vor-Infos, um auch die Fragen nach den Voraussetzungen des Freiheit stimmig zu beantworten.

Da unser normales Handeln stets Bildungs-Notstand fordert und herstellt, wissen fast hundert Prozent aller LebeWesen - inkl. Mensch - nichts davon, was ihre Basis ist, woraus sie sind, was sie voran treibt oder ständig hemmt, wo sie sind, was zum Wohlbefinden und zur gemeinsamen Freude, zur Friedlichkeit, Solidarität und Freiheit nötig (Voraussetzung) ist.

Denn das DaSein stellt zwar die Möglichkeiten dazu zur "freien" Verfügung, braucht jedoch zur Umsetzung auf gerichtete, selbst- und UmWelt-bewusste und umfassend Wissende (Tatsachen!), und darauf hin auch ganzheitlich bewusst selbst entscheidende LebeWesen.

Nichts davon ist aktuell gegeben.

Im fast Gegenteil, sind Ignoranz (Egozentrik), Arroganz (Krone der Schöpfung und ähnliches Verhalten, in einer UmWelt, die wir mit Billionen MitLebeWesen teilen) und gegenseitige Dauer-Gewalt unsere Haupt-Kennzeichen.

Poesie Ende

😇

Und hier noch die zweite Liberalismus-Reaktion:


Keine Poesie 😯

Alle menschlichen Ideologien - auch diese sogenannte "Freiheitlichkeit" - haben mindestens zwei sehr entscheidende Fehler / Schwächen, einmal wird das UmWelt und unsere MitLebeWesen nur als Beute (Ressource) bloss verachtet, und zweimal wird entweder das Einzeln-Es oder das Gruppe / Nation oder irgendein phantasiertes Ziel / Zustand über alles gesunde Mass überhöht und damit das Einzeln-Es zum "Weggwerf-Produkt" misshandelt.

Die Ergebnisse sind gegenseitige Angst, Ignoranz, Macht-Arroganz und jede Menge Gewalt zwischen uns und von uns, um uns herum.

Unser Aller - auch der Billionen MitLebeWesen! - einzige Heimat leidet deswegen schmerzlich und fängt langsam zu "brennen" an.

Das Natur ist dumm, das hindert es nicht daran unfassbare VielHeit und Vielfalt aus wenigen Komponenten zu gestalten, m.a. uns. Klugheit und Verantwortung und wirkliche Freiheit Fehlanzeige. Nur als Ahnung vorhanden.

Wird das Mensch sich jemals von dieser natürlichen Dummheit und den gewalttätigen Natur-Vorgaben / VorEinstellungen emanzipieren?

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Winter-Bild auf dem Tempelhofer Feld
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Titel: Nur ein wenig Selbst-Erkenntnis, aber für die Meisten von uns blosse Provokation

Folgendes passierte auf die Meldung einer Zeitung hin, dass eine BuTa-Partei sich die Miete eines Hauses schenken liess, über Jahre.

Mein Kommentar dazu: Gibt es Menschen die NICHT korrupt sind, also aufrichtig, wahrhaftig und umfassend fair? Nein, natürlich (!) NICHT!
Das wäre völlig un-menschlich. 😥 Leider gegen uns Alle.

Ein MitMensch empörte sich daraufhin so:

Was für ein armseliges, trauriges Menschenbild.
Gleichzeitig willfähriger Freifahrtschein für die Miesesten von allen: diejenigen nämlich, die Wasser predigen und heimlich Wein trinken. Das war schon immer das Krebsgeschwür aller Gesellschaften.

Das hier durch irgendwelche Pseudo-Philosophien rechtfertigen zu wollen, ist erbärmlich.

Meine Reaktion darauf:

Was vermuten Sie, wie viel Prozent des Menschheit sind stets aufrichtig, wahrhaftig und umfassend fair?

Und eins ist dabei klar: Ausnahmen bestätigen lediglich die Regel.

Denn noch eins ist auch klar, wäre die Mehrheit Mensch frei von Korruption, wäre Alles anders. Alles. Es gäbe zum Beispiel auch keine Nationen, auch diese künstliche AbGrenzung und Abschottung von Menschen gegen Menschen ist eine Form von korruptem Verhalten: Bevorzugung stets einer kleinen Minderheiten von Menschen gegen den Rest.

Ich vermute, Sie erkennen weder das ALLES in DaSein in Spannen von-bis ist, und verkennen deshalb auch wo korruptes Verhalten beginnt und welche Dimension es annehmen kann.

Aber wir Menschen sind frei von Schuld, ganz einfach, weil wir uns weder geschaffen noch uns so so vor-eingestellt / geprägt haben. Der auch für uns geltende Klein-Gruppen-Zwang, der für Alle LebeWesen gilt, die in Gemeinschaften leben, ist dafür mit-ursächlich. Das sind einfache ethnologische und soziologische und psychologische Erkenntnisse, dafür braucht es keine Philosophie.

Leider gilt uns Selbst-Erkenntnis fast nichts, wird sogar als Gefahr gegen unser vorgegebenes Norm-Verhalten empfunden. Ihre Reaktion scheint das zu bestätigen. Nochmal, Ausnahmen ... Wieviel Prozent des Menschheit sind frei von Selbst-Bereicherung und Freunderl-Wirtschaft?

Nachtrag: ach übrigens, *ich bin nicht frei von korruptem Verhalten, das hindert jedoch nicht es zu wissen und zu verurteilen. Und es damit auch zu verändern wünschen.

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Titel: Schichten-Wesen

Wir könnten uns als Gleich=Wertige Menschen wahrnehmen, nicht nur faul und zwanghaft als irgendeine willkürliche Unter-Kategorie oder Schicht davon.

Wir können nichts dafür, dass wir Hierarchien erzwingen müssen, das ist Natur-Vorgabe (Natur-Prägung z.B. durch Gene), aber wir können diese schmerzliche und gewalttätige Natur-Voreinstellung ändern.

Wie viele von uns profitieren von diesem Natur-Zwang zur Schichtung? 1 Prozent? 10?

Warum also lassen sich fast 100% von uns diese Natur-Grausamkeit unwidersprochen gefallen, und verteidigen diesen Zwang auch noch bis an die Zähne bewaffnet?

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Aus Der Tagesspiegel, Die Sonntags-Frage, vom 09.02.2020.
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Titel: Was hat das mit Sand zu tun?

Feiner kantiger Kies - nicht rund geschliffener Wüstensand - ist der Haupt-Bestandteil von Beton - auch von Asphalt -, und dieser Kies ist kein (schnell) nachwachsender Rohstoff.
Für diesen Kies wird massiv Landschaft ausgebaggert (zerstört?), Strände abgebaggert und maritimer Boden (Meeres-Böden) abgesaugt und das bedeutet jeweils die enorme Zerstörung von Lebensräumen von MitLebeWesen und damit die Massentötung von diesen MitLebeWesen.

Unsere Milliarden-Menge und das weiter un-gebremste Wachstum an Menschen-Anzahl, verursacht riesige Schäden im gemeinsamen Öko-System und ebenso riesige Mengen an getöteten - vernichteten - MitLebeWesen.

Dass uns das schadet und das ungebremste Vermehren uns nichts nützt, sondern auch schadet, erkennen wir Menschen nicht an.

Unsere schiere Masse und die Folgen davon, mit anderem auch das Aufheizen des Atmosphäre und die Vermüllung des Planeten, sind für die Steigerung vieler aktueller Ängste, Gewalt und Polemiken - gerade auch in Politik und MitEinander ursächlich.

Da wir jedoch die Gründe unseres natürlichen soSein (Verhaltens) und dessen Folgen nicht wissen wollen (das Wissen ist lange schon vorhanden [z.B. Club of Rome 1972], aber wir verweigern es bis heute, dieses Wissen in Veränderungen umzusetzen), gilt lediglich ein dumpfes und blindes "weiter so".

Hier der Text, der zu oberen Sätzen verleitete:


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Ausgang für folgende Poesie, ist ein Sonderheft des Spektrum der Wissenschaft, mit dem Titel-Thema: HASS!

Poesie

Titel: Wo ist in: "ich liebe dich und euch doch alle", das Hass versteckt?

Hass (also die ins Extrem getriebene Wirkung von Ablehnung / Abneigung: --> Alle Grund-Emotionen sind ja in Spannen von-bis in uns angelegt) ist eine Reaktion des natürlichen (biologischen) Zwangs fast aller in Gruppen lebender Tiere (z.B. Homo Ignoranzus 😥), zur unbedingten und fast zu 100% unhinterfragten Zugehörigkeit zu Irgendwas und Irgendwo.

Alle Menschen müssen (!!) irgendwo dazu gehören! Entweder als "Familie", Fan, Partei, Firma, Religion Nation, ... Abhängigkeiten sind uns quasi ein Grund-Bedürfnis.

Die natürliche auch menschliche Reaktion auf die Verletzung einer dieser stets beliebigen / willkürlichen Zugehörigkeiten, oder auf ein Infrage stellen (Zweifel) der Gruppe, auf "Gegner" der Gruppe, oder auf andere Gruppen (Familien, ...), auf Abweichungen und Verlassen oder Verlust, ist stets Ablehnung bis Hass.

Gesteigert oft bis zum tötenden Hass. Und das geht von der Auflösung einer privaten Beziehung, bis hin zum (Welt-) Krieg und dem Millionen fachen MassenMord (Shoah).

Leider hat das Natur (DaSein) kaum für die Voraussetzungen von Freiheit, Verantwortung, Klugheit und Frieden gesorgt. 😥

Sondern fast nur für ein "Klima" von umfassender UnWissenheit, Abhängigkeit, Konkurrenz, Gewalt und unkonkreter Angst. 😲

Und dabei nur sehr wenig Findigkeit, Freundlichkeit, {Selbst- und Umwelt-) Achtung und {Selbst- und UmWelt-) Verantwortung zugelassen und bei gemischt. Sehr wenig.

Die Ergebnisse dieser fast puren "Fremd"-Bestimmung (durch Gene, Vergangenheit, Klima, Ort Traditionen, und die für Alle willkürlichen Anfangs-Bedingungen) und die fast blosse Zugehörigkeits-, Angst- und Konkurrenz-Steuerung des erdmondlichen daSein, sind Millionen (Milliarden?) von viel zu früh gestorbenen oder getöteten Menschen und MitLebeWesen, in aller Vergangenheit und noch im Jetzt.

Ergo: das DaSein (Natur / Universum) ist eine ignorante, dumme und gewalttätige "Veranstaltung", mit immerhin der Möglichkeit für Klugheit, Freiheit und Verantwortung. Immerhin.

Was jedoch bislang völlig unerfüllt bleibt. Klugheit braucht zum Entstehen viel Arbeit (lernen, forschen, analysieren, vernetzen) und Offenheit für Vielfalt und Zweifel.

Genau das wird - gegen? - uns jedoch bis Heute von unseren natürlichen Anlagen, Emotionen (s.u.) und Reflexen verhindert.

Macht will Dummheit und blinde Folgsamkeit, nicht Selbst-Erkenntnis und -Aufklärung, oder gar Freiheit (UnAbhängigkeit) und wirkliche Sicherheit (nicht die "Sicherheit" durch Gewalt, Kontrolle und stete künstliche Angst-Mache). Deswegen ist tiefer Bildungs-Notstand auch ein Grund-Zustand von uns, das von jeder Macht "gefördert" wird.

Aber leider sind uns der Dominanz-Zwang (Macht über ...) und der blinde Vermehrungs-Druck viel mehr wert, als die Arbeit an einem wesentlich mehr an Freiheit, Frieden und einem gelingenden freudevollen weil gemeinsamem so überaus kurzen daSein.

Das, was das Natur auch in uns geschaffen und mit gegeben hat, war bis zu einem Punkt in das Vergangenheit günstig und "erfolgreich" (nicht für UmWelt und MitLebeWesen, darauf haben Menschen nie geachtet, eher verachtet), inzwischen jedoch, ist unsere natürliche Vor-Einstellung, mit all der darin enthaltenen Ignoranz, UnWissenheit und Gewalt, eine stetig ansteigende Gefahr hin zu einer Selbst- und UmWelt-Auslöschung. 🤔

Wie geschrieben, wir könnten auch anders, wir könnten uns auch von den Natur-Vorgaben befreien (Emanzipieren), aber auch im Moment ist da überhaupt keine Bewegung in diese Richtung erkennbar.

Die jeweilige Macht - also die wenigen Menschen in Reichtum, Unternehmens-Leitung, Behörden und Politik - zeigen uns alltäglich nur das natürliche menschliche Gebaren, in Form von Zynismus, Arroganz und Ignoranz (gegen das Ganze. Für sich tun sie alles!), und die absolute Mehrheit folgt brav. 😢

Poesie Ende

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