VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Freitag, 30. Mai 2025

Von dem Leichtigkeit und Gestrigkeit des Natur

Noch ein paar Auszüge von Gestern im Alt-Sprech.

Vom Glauben etwas zu Wissen und den unangenehmen Effekten.

Bis Heute ist es doch wohl so, dass das Wissen den Glauben hofiert, dass die Weisheit das Haupt vor der UnWissenheit neigt, dass die Aufrichtigkeit und Wahrheit vor der Gläubigkeit fast im Staub liegt. Warum? Na, weil der Glauben noch viel weiter verbreite[r]t ist, weil das Glauben noch viel stärker ist, weil die Unwissenheit und das "Weiss nich, aber ..." noch stets die Macht besitzt. Da kann das Wissen nur ohnmächtig hinspüren und immer wieder zurückzucken bei der Hitze der UnBildung des Menschen.

Aber sowohl das Wissen als auch das Glauben sind in Eins. Sind in jedem LebeWesen als Bereiche präsent. Auch *ich glaube noch wesentlich mehr, als *ich weiss, als *ich wissen könnte, auch *ich bin noch weit im WissensMangel und eng in den Glauben vertieft, so ist das nun noch. Was könnten wir Menschen alles erreichen und für Freudensprünge tun, wenn das Wissen nicht mehr das Haupt für den Glauben beugen muss, nicht ständig in Zurückhaltung gehemmt wäre in der Macht des Glaubens! So viel dazu.

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Die Schwerfälligkeit der Evolution.

Oder die Macht der Gewohnheit.

Und vom Einsatz einer Bremse.

Da wächst ein-Es in einer hellerhäutigen Umgebung auf und plötzlich läuft da ein ander-Es vorbei, das dunklerfarbig ist. So ist es Oliver-August Lützenich gegangen. Wenn *ich als Kind so herumgeschlendert bin, bemerkte *ich nur MitMenschen die eine sehr ähnliche {Gleiche} Haut-Färbung waren, wie *ich. Überhaupt sahen die MitMenschen in der nächsten Umgebung fast alle fast so aus, wie *ich. Das weiss *ich allerdings erst Heute, weil damals fehlte *mir jeglicher VerGleich, deshalb sahen die ander-Es {damals} alle vollkommen anders aus, als *ich. Farbenblind, wie *ich damals war.

Heute weiss *ich durch den VerGleich, dass die Verschiedenheit verschwindend gering {ist/}war. Aber mich hat kein-Es darauf vorbereitet, dass Mensch-daSein vielFarbig ist, dass Mensch-daSein vielGestaltig ist, dass Mensch-daSein vielAktiv und vielReaktiv ist, dass Mensch-daSein noch viel mehr viel... ist. Dass also Mensch-daSein so enorm verschieden ist, wie es Menschen gibt (<8Mrd.), dass also jedes Mensch - selbst wenn ein-Es fast aufs Haar ein-Es anderes Selbst Gleicht - verschieden ist, von jedes anderes Mensch.

Und wenn es nur so ist, dass ein-Es die Zahnpasta anders auf die Zahnbürste auf streicht, wie *ich, schon ist Es anders. Dumm, dass *mir das kein-Es näher gebracht hat. Damals. Heute ist das zumindest hier in EU anders, hoffe *ich. Da werden schon kleinen Kindern die Viel... des Mensch-{Sein} aufgezeigt.

Meine erste Begegnung mit ein-Es das dunkler gefärbt ist, als *ich {bin}, war ein ungläubiges Staunen. Aber immerhin war *mir trotzdem sofort klar: Das {Da} ist auch ein Mensch. DarIn ist Es *mir vollkommen Gleich, denn: *ich = 1Mensch.

Aber erstmal starrte *ich ungläubig und lange zu diesem anderen Menschen hin! War mir auch nicht peinlich. Damals.

Mensch-daSein ist viel...-daSein. Anzahl, Form, Ausstattung, Farbe, Gefühl, Aufmerksamkeit, Respekt, Verantwortung, Gläubigkeit, Gewissen und so weiter und so fort. Viel-Heit. Aber in den meisten Menschen herrscht die EinFalt. Noch. Das ist enorm weit verbreitet. Leider.

Sie zweifeln daran?

Jedoch, *ich weiss, wovon *ich hier schreibe, *ich stamme aus der EinFalt. Als dann auch *mir klar war, dass wir hier (das meint das Damals, das Hasenbergl, ein StadtViertel in München) nur eine kleine Farb- und Form- und HandlungsVariante des Mensch-Sein sind und *ich mit Kumpels darüber redete, erfuhr *ich so einige Worte, die wir Hier, den etwas anders gefärbten Menschen geben (von "g{egeben h}aben" sind wir Hier noch ein paar Meter entfernt. Ist einfach so), auch noch andere Worte, die wir hier auch für etwa gleich gefärbte aber in anderen ErdBereichen gezeugten Menschen vorrätig haben.

Und was hat dieses ganze Vorgeplänkel nun mit Alfred Russel Wallace und Charles Darwin zu tun?

Die Evolution ist ein Auslese-Prozess.

Auslese braucht Verschiedenheit, also GleichHeit. 

Für *mich gilt: GleichHeit = VerschiedenHeit

Von völlig unZweifelhaft, bis hin zu fast völliger Übereinstimmung reicht dabei die Spanne. Das Selbe gibt's nur ein mal, das Gleiche fast unendlich.

Die Evolution ist {womöglich?} ein DaZwischen-Prozess, eine Vermittlung von Stabilität und Auflösung. Die Vielfalt DaZwischen ist enorm, unfassbar gigantisch riesig, nicht zu glauben und auch kaum zu wissen. Es gibt also zwei (oder {vielleicht} mehr) AnbietEs und einen Vermittlungbereich.

Das ist Jetzt Blödsinn, oder?

Egal.

Das DaZwischen, dieser Vermittlungs- und AusHandlungs-Bereich, ist das Natur.

So bemerke *ich das. Was dabei Was zur Verfügung stellt, weiss ich noch nicht, keine Ahnung; obwohl eine Ahnung bin *ich schon, aber bevor *ich davon schreibe, muss es schon noch ein wenig konkreter in *mir Platz nehmen.

Die Botschaft, die Alfred Russel Wallace und Charles Darwin erkannt haben, ist, dass selbst{natürlich} auch das Mensch in diesen AusleseProzess voll eingebunden ist. Und zwar nicht, wie {vielleicht} die Meisten Menschen - wenn Sie überhaupt davon wissen - glauben, eine AusWahl zwischen Mensch und anderen Tieren und Pflanzen und Pilzen, es ist vorwiegend {Nein, nicht vorwiegend, diese Verstärkung braucht es nicht: es ist} ein {allgemeines} AuswahlProzess {-Geschehen, auch} innerhalb einer Spezies

Vielleicht haben die Leses die Darwin-Finken im Bewusst-Sein, dann wissen Sie, wovon *ich hier schreibe.

Das ist {für mich} eine schwer erträgliche Erkenntnis. Erst mal.

Mensch ist also in einen natürlichen Prozess der AusWahl hineingezeugt worden. Mensch gegen Mensch; und Menschen-Gruppe gegen Menschen-Gruppe. Und das reicht von den Farben über die Religionen bis zu Ess-Gewohnheiten.

Ein {steter} Überbietungs- und Verdrängungs-Wettbewerb (FlurBereinigung) neben und nach dem anderen.

Und Argumente für irgend Etwas oder gegen irgend Etwas anderes sind reichlichst vorhanden, soviele und mehr, wie es Menschen gibt, denn auch in den Sprachen und darin in den Worten herrscht Wettbewerb.

So kann *ich hier ganz einfach feststellen, dass *ich hier mitten in einen Dauer-ÜbEsLebens-Kampf hineingezeugt wurde, das vor Nichts aber auch gar Nichts Halt macht.

Das DaSein ist ein Wettbewerb um ... ? 

Keine Ahnung, obwohl ..., aber das wissen die Leses ja vielleicht besser. Aber bestimmt nicht um Klugheit, Freiheit und Verantwortung.

Und nun kommen also immer mehr Menschen auf die Idee, diesen Wettbewerb zu beenden, zumindest erst mal in das MenschHeit. Und ganz langsam, wirklich ganz langsam, suchen und finden wir Menschen auch die Techniken, diesen Zwang des DaSein zur Dauer-Konkurrenz zumindest abzumildern, weil beenden können wir diese Konkurrenz vielleicht nicht, weil dann das DaSein Bumm oder auch pfffft oder auch ssssss beendet ist. Punkt.

DaSein ist Konkurrenz-Sein.

Ich ist Konkurrenz-Sein.

Warum möchte das Mensch, oder auch nur einige darIn, diesen Wettbewerb aushebeln, zumindest verlangsamen?

Wir können doch zufrieden sein, schliesslich sind Wir darIn und dadurch entstanden. Mensch-daSein ist eine Folge von Wettbewerb. Nach den Dinos konnten Wir wachsen und gedeihen. Und *mir hier ist selbst-verständlich klar, dass auch wir Menschen, genauer, wir heutigen Menschen schon einiges zur Evolution beitragen mussten, also Scharfrichter für andere Spezies gewesen waren und sind. Und waren und sind es auch für andere MenschenGruppen {ich denke da sowohl an das Gerangel der und innerhalb der Nationen, also auch an die Regionen, und auch an die Hierarchie-Ebenen - an deren einem "Ende" wohl die Obdachlosigkeit liegt und am anderen die Villa oder das Schloss -, ebenso wie an die Amazonas-Region und viele Bereiche in Asien und Australien; aber das ist "nur" der grösste Druck, weil die Verschiedenheit zur Mehrheit dort auch am weitesten ist}, nicht nur für oder gegen die so benannten Neandertaler.

Aber nun wollen also einige von uns Menschen diesen {radikalen, weil} tödlichen Wettbewerb beenden und fangen an zu schützen und zu bewahren, was die Evolution vielleicht längst beseitigt hätte, in "ihrer" {fast} unendlichen Einfalt oder auch Vielfalt.

Da ist doch wohl die Frage erlaubt: Wissen Wir, was Wir da tun? Worin Wir da eingreifen?

Indem Wir bewahren und schützen und unGleich behandeln, statt den Prozessen und der wohl Haupt-Aufgabe des DaSein ins "Handwerk" zu "pfuschen", nämlich: Auswählen?

Sind wir Menschen die AusErwählten?

Ja, wir Menschen wollen diese Gewalt und Auslöschung von MitSpezies, aber auch und vielleicht gerade in uns Menschen Selbst, verhindern, weil ... ?

Ach ja, das wissen Wir ja noch nicht.

Der Punkt ist aber der oben erwähnte, wir Menschen sind Ergebnis dieses Prozesses!

Wissen Wir, was Wir da tun? Nein. Wir tun es einfach.

Vielleicht, weil es einfach nett ist oder gerade einmal besser gefällt, aber weitreichendere gar stimmige Gründe für dieses Unseres Handeln können Wir bis Jetzt nicht angeben; *ich wüsste auf keinen Fall von solchen Gründen, die über ein wenig Glauben und Hoffen hinausreichen würden.

Die Leses wissen, dass *ich ein Vertret-Es dieser Richtung bin, genauer: ein Vertret-Es der Richtung Schutz des einzeln-Es und Ende der Gewalt {und sinnvollen oder sinnlosen? Auswahl} im MitEinander. 

Aber wie sichern Wir dabei den Prozess der VerVielFältigung und Anpassung, innerhalb des gewaltigen Geschiebes des RaumZeit?

Das RaumZeit verlangt diese AnPassung an die wandelnden Bedingungen und Umstände, unerbittlich. So vermute *ich, ist das geregelt.

Und da wir Menschen diesen Anpassungsvorgang nun Selbst regeln möchten oder gar aushebeln wollen, braucht es auch so etwas wie eine Unabhängigkeits-Erkenntnis oder auch -Erklärung für die -> Bereiche, Lieferanten oder Entitäten <-, die für das Geschehen im und auch für das DaZwischen (DaSein? Natur?) liefern.

Also die Lieferanten für das Bewegung (Energie), das Struktur (Ver- und EntBindungs-Kräfte) und das Substanz (Gravitation), die das DaSein erschaffen.

Sie glauben das Alles nicht?

Wir wollen diese AnGleichung {AnPassung} an ein fittes Selbst, Wir wollen die Bewahrung des Vorhandenen. Wir wollen Alle dabei mitnehmen, was höchst honorig ist.

Die Leses kennen bestimmt dieJenig-Es, die der Einfachheit der Evolution das Wort reichen; die also eine Emanzipation des Menschen von der Evolution ablehnen und damit der Fremd[Selbst-]Bestimmung, der Gewalt und der gegenseitigen Ausbeutung, oder auch der Todesstrafe das Tun und das Sprechen leihen?

Die Leses vielleicht auch? Waffenhersteller vielleicht, ich möchte hier auf k[aum]ein-Es deuten.

Und zu deren völliger Unschuld *ich hier das Wort erschreibe, denn Sie wissen nicht, wozu Sie tun, was Sie tun, wie fast Alle hier. Sie denken vielleicht, dass Sie es zum besser Leben tun (müssen), zum "Überleben" vielleicht oder auch aus Spass; ja gut, wenn das Alles ist.

Das inzwischen menschenweite Wirtschafts- und Handels-System, also das sogenannte Kapitalismus, ist klar auch ein Faktor der Evolution zwischen Uns. Eigentlich Alles im DaSein. 

Wenn Wir dieses System verändern, verändern Wir es im besten Fall zuGunsten der Evolution und zur Freude der Bereiche und ?, welche für das DaSein "verantwortlich" sind, im schlechtesten Fall hatten Wir wenigstens ein Chance.

Aber das ist alles nur *meine Meinung.

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Frage:

Was bestimmt Unser Handeln im MitEinander?

Ich zitiere aus Baruch de Spinozas Ethik, erschienen postum (sic!) 1677: Teil I, app.: "Nachdem die Menschen sich einmal eingeredet hatten, alles, was geschieht, geschehe um ihretwillen, mussten sie an jedem Ding, das sie für die Hauptsache halten, was ihnen am nützlichsten war, und alles das als das Vorzüglichste schätzen, was am angenehmsten auf sie wirkte. {Darf *ich da etwas persönl*iche Übersetzungsarbeit leisten: Das Mensch blendet - und das ist völlig natürlich und so auch eingerichtet - AllEs und All-Es aus, was -Es nicht zum überLeben des Selbst braucht und Überhöht - oder Superlativiert sogar -, was -Es gerne hat, was -Es schmeichelt, was -Es kennt.} Daher mussten sie folgende Begriffe bilden, mit welchen sie die Natur der Dinge erklärten, nämlich: gut und schlecht, Ordnung und Verwirrung, warm und kalt, Schönheit und Hässlichkeit usw. Und weil sie sich für frei halten, sind daraus die weiteren Begriffe entstanden: Lob und Tadel, Sünde und Verdienst."

Die Frage, die damit auch *mir gestellt ist:

Sind die Begriffe, die wir Menschen uns von Uns Selbst und erst rangig von das DaSein machen --> richtig?

Füllen wir die Begriffe passend, also der Wirklichkeit entsprechend, aus, oder liegen Wir sowohl in der Wahrnehmung als auch in das Sprache[n] noch falsch?

Wobei Wir, wie *mir scheint, schon in die passenden Richtungen deuten, aber meist sehr undeutlich darin oder darum herum. Die Begriffe sind von Präzision noch ziemlich weit entfernt. Das Mensch redet und deutet noch ziemlich anEinander vorbei, das Sprache[n] ist [sind] sehr miss-Verständlich, was ja wiederum von Charles Darwin und Alfred Russel Wallace vor 150 Jahren bewiesen wurde; denn Selbst-verständlich sind auch die Sprachen in diesen Vervielfältigungs- und Auswahl-Vorgang, das das Natur ist, mit einbezogen. Inzwischen wird auch das Sprechen immer individueller, fast jed-Es spricht eine von jedes ander-Es verschiedene Sprache.

Das ist eine Tendenz und daraus erfolgt dann eine Auswahl, ganz nach dem Kriterium des Erfolgs; die erfolgreichsten Sprach-Gruppen sind Heute mehrere Hindi-Dialekte, das Han-Chinesisch, die englischen Varianten und das Kolonial-Spanische; ist doch interessant dabei zuzusehen, vor allem aber zu hören, welches Sprache den "Sieg" davonträgt?

Mein Favorit ist / wäre eine Kombination. Wir hören einfach bei genauer Kenntnis der Inhalte eines Wortes genau hin und wählen dann das Wort aus, das vom Inhalt das Wirklichkeit am nächsten kommt und auch noch den Sprechwerkzeugen - also sowohl das Broca-, das Wernicke-Areal, die Bereiche des Körpers die mithören und die Bereiche, welche die Sprache verlauten lassen - am meisten schmeichelt, also angenehm klingt, einfach zu merken und am leichtesten auszusprechen ist. Dem könnte dann doch wohl Jedes Mensch zustimmen, oder?

Aber zurück zur Ethik von Baruch de Spinoza.

Aus Teil IV, praef.: "Denn die Menschen sind sich, wie ich schon oft gesagt habe, wohl ihres Tuns und ihrer Triebe bewusst, aber die Ursachen, von denen sie bestimmt werden, etwas zu erstreben, kennen sie nicht. Überdies zähle ich die Redensarten, dass die Natur manchmal Fehler mache oder sündige oder unvollkommene Dinge hervorbringe, zu den Einbildungen, von denen ich im Anhang zum 1.Teil {siehe oben. Ich denke da besonders an ein Wort wie zum Beispiel "Unkraut", was diese völlig natürlich und den Ursachen allen Natur-Handelns im DaSein folgenden und wachsenden (handelnden) Pflanzen, unnötig verunglimpft. Klar, sind diese Pflanzen Konkurrenz für unsere Nahrungspflanzen, aber Sie verdienen keine Ver"Un"Glimpfung!} gesprochen habe."

Noch aus Teil IV, prop. 4 u. cor. "Hieraus folgt, dass der Mensch notwendig immer den Leiden unterworfen ist und der gemeinsamen Ordnung der Natur folgt und ihr gehorcht und sich ihr, soweit es die Natur der Dinge erfordert, anpasst."

Bemerken die Leses, welchen teils sehr langen Weg die Erkenntnisse gehen, bis sie deutlich und überprüft (Falsifiziert) aus einem Wesen in Farbe und Form und HandlungsArt oder eben auch aus einem Mensch in Taten, also auch Worten, hervortreten?

Dieses letzte Wort von Spinoza ", anpasst", wies vielleicht Darwin den Weg, falls Darwin Spinoza gelesen hatte; aber auch ohne das ein-Es davon Kenntnis hat, dass ein ander-Es schon ein Vor-Wissen eingebracht hat, findet jede Erkenntnis eine Form des AusDrucks (Expression), so empfinde *ich das.

Und mit Spinoza abschliessend, noch ein Satz der *mir sehr entgegenkommt, den *ich aber in Gänze anZweifele:

aus Teil I, Satz 7.: "Dasjenige Ding {darin erfasst Spinoza auch das Mensch} wird frei heissen, das aus der blossen Notwendigkeit seiner Natur existiert und von sich allein zum Handeln bestimmt wird; notwendig aber, oder vielmehr gezwungen, dasjenige, was von einem andern bestimmt wird, auf gewisse und bestimmte Weise zu existieren und zu wirken."

Auch das ein "Vorläufer-Satz" für Darwin und Russel Wallace, was *mir daran nicht behagt, ist der erste Teil bis zum Semikolon. Was ist gänzliche Freiheit? 

Denn, wenigstens *mir ist klar, dass das Freiheit zwar immer weiter wird, für fast jedes einzelne DaSein, aber *ich habe weder ein Ahnung von »absolut ohne Äusserung«, als auch von «ohne jegliche Verbindung»?

Und das sind ja doch wohl die jeweiligen Endpunkte, zwischen denen das Freiheit hängt?

Und nun sind diese Erkenntnisse also auch bei *mir gelandet, und es ist wohl ein weiterer Schritt notwendig, um diese Erkenntnisse ans Begreiffen anzunähern, was bedeuten würde, dass wir Menschen daraus die passenden Schlussfolgerungen entnehmen und entsprechend Handeln, dass also ein Gefühl daraus wird, aus den Erkenntnissen.

Weil es die Gefühle sind; und zwar die jeweils persönlich verschiedenen (Evolution: ist die Vermehrung von Vielfalt) Gefühle sind, die ein-Es (jed-Es) zum Handeln führen oder verführen.

Und diese je persönlichen Gefühle, gilt es mit Erkenntnis zu erreichen.

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Verzeihen Sie *mir bitte die kleinliche Überheblichkeit, die *ich da kurz ausgelitten habe. Am Wissen ändert das nichts.

In einem fb-Beitrag war folgendes Überschrift:

"Will man unendlich minus unendlich rechnen, muss man sich erstmal fragen, was unendlich ist, und was minus ist. 🎙️"

Mein Beitrag dazu war:

W-Es will schon so ein Unsinn!? Erstens gibt es kein Unendlichkeit, nur als irreales Hirngespinnst. Zweitens ist "Minus" einfach das wegg nehmen von Etwas, das daIst! Nicht von nicht-Existentem. Aber das Menschheit beweist ja täglich wie fern es von einfachstem Logik und Realität ist und handelt.

Und hier die Antworten auf die Reaktionen eines Mit-Kommentator-Es auf meinen obigen Beitrag: 

Das erste Frage war, was ist Unendlichkeit?

Georg Cantor würde vermutlich sagen, bis 1 minus Unendlich. Als einer der Phantasten, die auch Grössen-Verhältnisse von Unsinn in das Mathematik eingebracht hat. Obwohl Unsinn vielleicht sogar messbar und damit auch unterschieden werden kann? 😉 Im Ernst, Zahlen laufen einfach irgendwann aus, weil sie keinen Sinn mehr ergeben und keine Entsprechung im DaSein und im SEIN haben. Aber solange etwas DaIst, ist es abzählbar. Und das "Nichts" IST ohne Zahl[en].

Dann kam ein Frage mit Entfernungen. Ich denke, das Mensch wollte damit das Unendlichkeit beweisen?

Sie übersehen zwei Tatsachen, während natürliche Zahlen Reale Entsprechungen von Etwas sind, sind Entfernungs-Messungen willkürlich. Das eine ist Entität, das Andere Vereinbarung. Ein Vergleich also mehr Willkür als Fassbar.

Dann war das Frage: Wie viele natürliche Zahlen gibt es?

Mir war klar, dass das ein Mensch ist, der *mich beharrlich miss verstand und auf Unendlichkeiten bestand. Deswegen antwortete *ich:

So viele Sie wollen. Und bedenken Sie bitte "Unendlich" ist kein Zahl!

Ich wünschte noch einen guten Abend, aber wie das mit dem Beharrlichkeit so ist ...

Für *mich war das Dialog beendet.

Und *mir ist klar, *ich weiss es (!), Unendlichkeit ist nicht. Ist ein nettes oder auch furchtbares Phantasie, mehr nicht.

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Hier ein Link zu einem guten Text, in dem der Autor klar darauf aufmerksam macht, wie bedenklich es ist, wenn die, deren Verantwortungs-losigkeit und Gier in einem grossen Markt-Bereich, zum Nutzen der MitMenschen / Nutz-Es, eingeschränkt werden sollte, diese Einschränkungen selbst formulieren wollen.

Und genau das haben die Beteiligten dieses "Tech-Konferenz" gefordert. Mit dem Argument, dass sie es sind, die die Risiken am besten einschätzen können. Hihihi! Oder was ist Selbst-Ignoranz und damit auch -Überschätzung, fast schon Frechheit! Und ein Politiker, ein also "verantwortliches" Staatssekretär hat dem nicht widersprochen. 

https://www.zeit.de/digital/internet/2025-05/tech-heilbronn-konferenz-souveraenitaet-unabhaengigkeit

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Auch darin wird klar, wie einfach es ist, dass Menschen über Menschen herfallen, ohne jedes Empfinden, ohne jegliche Verantwortung, nur von persönlichem Macht- und Profit-Gier getrieben. Wie einfach uns das Natur dieses fast totale Selbst (denn die schmerzlichen Folgen dieses dumpfen Handelns trifft ja auch diese Männer und wenigen Frauen) -Ignoranz geMacht hat, wird auch hier deutlich. Nicht bloss damit beweist das Natur, wie dumm und gewalttätig es hinter schönem Schein ist.

Heute ein Ende ohne Dialog

😕

Freitag, 21. Juni 2024

Vom Schlaf der Gerechten

Aber vor allem von deren Erwachen. Meine Güte, wie lange müssen DaSein und Wir noch darauf warten!

Oder?

Aber erstmal was Schönes.

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Sie werden weiter unten merken,

dass deren Stimmung auf

*mich abgefärbt ist.

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Poesie

Titel: Reichtum

Es könnte dabei, um vielerlei Reichtum gehen, Reichtum an Wissen, Reichtum an Fertigkeiten, Reichtum an Mit-Empfinden, Reichtum an belegten Broten, an Schuhen oder auch Reichtum an Moneten. Hier geht es um das Reichtum, das für uns und unsere Mit-Welt ein Gefahr ist, längst ein deutliches Bedrohung.

Erst mal nicht darum, dass das Reichtum an Macht und Gewalt, stets bei nur ein paar wenigsten von Uns, bloss Stillstand, Korruption und Verbrechen fördert, es geht vorwiegend um das Geld, ergo um das, womit wir alles daSein inzwischen bewerten und gegeneinander aufwiegen müssen.

Was kostet das Welt, was das Planet, was das Mars, was das Galaxie, was das Universum? Geld? Wir sind so einfach gestrickte Wesen, wir glauben an etwas, das jedes Tag beweist, dass es nichts wert ist, ausser wir glauben ganz fest und mit Gewalt daran, dass es was wert sein muss, obwohl das Selbe, was gestern 1€ wert war, heute vielleicht 2€ wert ist, weil plötzlich beliebt oder wenig.

Um aus dem blossen glauben an Irgendwas aus zu steigen braucht es zumindest erst mal Tatsachen-Wissen, braucht es das unverstellte Wirklichkeit, braucht es Klarheit in und für das Wirklichkeit. Und in Wirklichkeit ist Geld, so wie es uns weiss geMacht wird, blosses Macht-Mittel. Punkt.

Mit Wirklichkeit, mit Fairness, mit einem echten Gegen-Wert für das was Ist, an Gräsern, an Ameisen, an Fischen, an Luft, an Wasser, an Katzen, an Menschen, hat, was wir Geld / Gold nennen, nichts zu tun. Menschliche Arbeit in Geld zu messen, ist nichts als Lüge. Nichts als Selbst-Betrug von bloss Gläubigen.

Warum zum Beispiel verdient ein schwer arbeitendes Mensch, Handwerk-Es, Polizist, Verkehr, Fabrik, im Jahr etwa soviel, wie ein ander-Es in dem Sekunde verdient, d-Es gerade im 50. Stock dem Sekretär an das Gemächt greift und dann vom Chauffeur ... Und sonst eigentlich nur Unfug anrichtet. Und wir wählen dieses Irrwitz gegen uns jedes Wahl wieder. Verteidigen es sogar mit Gewalt.

Aber w-Es reich ist, ist viel wert, manch-Es mit Milliarden, werden zu Götzen geMacht, erreichen, per Medien und Produkten ein Status in Viel-Es, das nicht mal Göttern gewährt wurde. Viele Reiche sind inzwischen Eigentümer von Medienunternehmen und Parteien. In G, R. und A. bauen sich Milliardäre - stets männliche Menschen - gerade das Land zuRecht. Das ist bloss das Anfang und Vorbild für mehr. Z.B. für das USA.

Noch halten sich die Meisten dieser Menschen-mit-Geld in Demokratien zurück, diese Macht zu nutzen, um auch noch den Rest an Kritik an diesem Überheblichkeit und totalem Ignoranz gegen MitMenschen und UmWelt zu beenden, aber das ist bloss ein Frage des RaumZeit und des Gelegenheit. Und das Technik (KI) wird diesen ganz ganz wenigsten dabei helfen. Denn die besitzen das.

Wir müssen uns das mal reinziehen, das Reichtum betrifft, wenn es hoch ist, maximal 10% von Uns. Menschenweit. Aber wohl eher lediglich Richtung 4 bis 5% von uns. Dieses fast schon fatale Dauerthema des Gerechtigkeit, das wir Einfachen einfach nicht lösen wollen.

Kein Politik schützt über 90% von uns vor Ausbeutung - dem Raubzug - stets wenigster von Uns. Jede Politik und fast Alle Menschen - als Wähl-Es oder bloss hinnehm-Es - kuschen seit je vor einem Minderheit und "schützen" damit das Armut von Milliarden und das prekäre daSein von weiteren Milliarden Menschen.

Wieder andere Milliarden Menschen dienen sich unter; unterwerfen sich, und werden damit zum liebedienenden Dienstbarkeit und werden dafür mit wenige Millionen, oder mit Häuschen und dicken Pensionen ruhig gestellt. 90% kujonieren sich, damit ein paar wenigste so tun dürfen, als seien diese wenigsten was besseres. Wie dumm sind wir? 🤔

Poesie Ende

Aber nun zu etwas vollkommen anderem! Oder doch nicht?

https://www.zeit.de/kultur/2024-06/25-jahre-matrix-kinostart-keanu-reeves-internet/komplettansicht

Gutes Text. 

Und ja, das Frage ist interessant, warum das Mehrheit / Masse stets auf einzeln-Es setzt, die das, was wir als unangenehm, oder sogar als gefährlich und bedrohlich empfinden, ändern sollen; und uns damit zu [er]lösen. Von allem Übel. Oder nicht?

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Das hat sicher auch damit zu tun,, dass Wir in fast absolutem Mehrheit nur glauben. Irgendwas. Vor allem an einen oder mehrere Götter, somit also glauben, dass wir von Ausserhalb in dieses Universum hinein expediert wurden, z.B. aus einem Paradies oder auch aus dem Hölle, egal, von Aussen.

Was [ge-]wissens-loses Unfug ist. Aber was wussten wir damals schon! Was wissen die Allermeisten heute? Hat sich da viel getan? Wir sind ein Ergebnis des Inhalts dieses DaSein und dessen internen Handlungs-Möglichkeiten.

Wir sind ein ganz un-aussergewöhnliches Geschöpf dieses Universums. Und wie das Text richtig anmerkt, es braucht weder einen irgendwie erlösungs-Unfug noch einen Eingriff von "Aussen", um hier zwischen und um uns herum etwas zu verändern. Zum Entspannen, zum Gesunden, zu unser Aller (UmWelt, MitLebeWesen, wir) Vorteil.

ZEIT-Auszug:

Matrix versteift sich damit auf eine individuelle Heldensaga als Lösung für ein systemisches Problem. Das ist bis heute der entscheidende Schwachpunkt des Films. Selbst wenn man sich jeglicher Plattformen und Hochtechnologie versperrt, man lebt dennoch in einer Welt, die von Meta, Google, Apple, Amazon und TikTok geformt wurde und wird. Niemand kann den digitalen Spätkapitalismus von außen attackieren: Es gibt kein Außerhalb des Internets.

Die neue Rechte liebt Matrix

Aus Neos deplatzierter Figur speist sich daher auch das reaktionäre Erbe des Films. Denn kurz gesagt: Matrix ist das platonische Ideal einer Verschwörungserzählung, ein beispielhafter Radikalisierungsprozess. Mit den Worten "Die Matrix ist überall" rekrutiert Morpheus Neo. "Sie ist die Welt, die über deine Augen gezogen wurde, um die Wahrheit vor dir zu verstecken." Um etwas dagegen zu unternehmen, muss Neo die rote Pille schlucken und, na ja, Terrorist werden. Gemeinsam schießt die Gruppe ein Hochhaus zusammen und steuert später einen Hubschrauber in dieses hinein. Die Szene erinnert heute daran, dass Matrix noch vor 9/11 entstanden ist.

Insgesamt ist es also kein Wunder, dass die neue Rechte den Film liebt. "Escape the Matrix!", raten Maskulinisten, Incels und Bitcoin-YouTuber online auf unzähligen Kanälen. Als red pilled gilt ihnen jeder, der die vermeintlichen Funktionsweisen der Gesellschaft durchschaut, was in der Regel bedeuten soll, wie Antirassismus, Feminismus oder LGBTQI-Menschen den Westen ruinieren.

Auszug Ende

Haben Sie den Film überhaupt schon gesehen?

W-Es nicht, würde *ich fast schreiben, aber klar, es gibt Milliarden, die den Film nicht kennen. Ja, nicht bloss ein mal, *ich habe sogar das komplette Set (3 DVD) erworben und mehrmals angeschaut.

Sie können also mitreden.

Ich denke schon.

Gut, dann nehme ich das obige erst mal so an, bis mir was besseres einfällt. 😉

Danke. 🤤

Und?

Matrix?

Ja.

Anfangs war auch *ich von Erlöser-Figuren ganz angetan, von Jesus, bis Paul Atreides, Neo und ...; bis auch *ich einen immer schlechteren Geschmack spürte, beim hinlesen oder hingucken, von Geschichten mit diesen gesalbten Superhelden, Halb- und Viertel Göttinen und all den anderen heiss Erwarteten gesalbten ÜberMenschen und Aliens. Sie kennen meinen Beitrag "Marvel und die Zukunfts-Liebe", vom 11.11.2023?

Ja klar! Und Sie kennen Nietzsche? Hihi, rhetorische Frage. Nietzsche hat auch auf mich gewirkt, sein Verzweiflung mit dem daSein und insbesondere uns, hat auch mich bewegt, und mündete bei Nietzsche ja in dem Wunsch einen ÜberMenschen zu erschaffen, ihr Ansatz ist ein deutlich anderer.

Ja, deutlich. Kein Wunder, dass sich bis jetzt nur Faschisten und sonstige Dummköpfe und Eskapist-Es dafür begeistern; denen wird dieses Über noch so schwer auf die Füsse fallen, dass Sie schreien werden, entsetzlich, bei dem Erkennen Ihrer Verblendung und hohlen Angst und der brutalen Gewalt, die sie darin taten und forderten.

Um Himmels willen, wie sind Sie den heute drauf, so unerbittlich kenn ich Sie gar nicht, so gewalttätig!?

Ein Reaktion auf das Unheil, all das Vernichtung und Zerstörung, die diese Menschen in Macht gegen sich / Uns und das Mit-Welt anrichten.

Aber die können doch nichts dafür, genau das betonen Sie doch beständig. Wir sind 100% Natur und können nichts dafür wie wir sind und handeln. Ihre Worte.

Ja, ist ja lediglich ein momentane lautmalerische Gewalt, selbstverständlich tue *ich keinem Menschen weh, auch diesen Menschen nicht, die sich entweder für über halten oder diese dumme Einbildung und Arroganz gut heissen.

Alle Menschen sind gleichwertig?

Nicht?

Doch, auch ich bin da sicher, dass das Natur nicht wertet, es geht der Natur um Verschiedenheit und Vielheit, nicht um Ab- oder AufWertung, oder um Hierarchien. Aber warum existiert das trotzdem?

Nahrungs-Angebot, Vermehrung und Zerbrechlichkeit, bis hin zum plötzlichen unvorhersehbaren Auslöschung. Hunger, Fort-Sexung und ständiges Bedrohtheit.

Das bedeutet, die jeweilige Umwelt zwingt zu einem solchen Verhalten, nicht die Körperlichkeit; das quasi nackte daSein?

Ja. Das Natur hat eins - noch? - nicht gelernt: Frieden. Zärtlichkeit.

😀

Sie lachen, aber was ist das andere Ende von Ignoranz? Und genau das Macht Gewalt nicht bloss möglich, sondern sogar nötig, weil Angst, als Folge von Trägheit und Un-Wissenheit nur Gewalt als Handlungs-Maxime kann.

Verzeihung, aber ich wusste wirklich erst mal mit Zärtlichkeit in diesem Thema nichts anzufangen.

Was sagen Sie zum Geld?

Na, ich hätte gerne mehr davon! Aber das ist ihnen zu Normal, zu unbedacht, gell?

Zu spiessig?

Genau. Was Ihre obigen Einlassungen angeht, na ja, das werde ich mal über-denken (😉), eine Nacht dar-über (🫠) schlafen, und beim nächsten Mal dazu äussern. Im Moment glaube (😇) ich Ihnen mal so.

Bisschen viel Emojies, finden Sie nicht?

Seien Sie nicht so grantig, was ist nur mit Ihnen, schlecht gegessen?

Melancholisch. Vielleicht wird *mir das grad alles zu viel! Zu viel Wirklichkeit, zu viel Brutalität und UnWissenheit darin. Und in *mir fehlt das "Ausweg" daraus; schon ein wirklich stimmiges Erklärung gelingt nicht. Frust.

Also ich bin sicher, dass Sie einer der wenigen sind, die erkennen und eine Lösung finden werden.

Sicher?

Ja. Ich kenne ihre Beiträge, ja.

Na gut, vielleicht werde *ich dank ihrer Sicherheit, heute Nacht ruhiger und erholsamer Schlafen.

Das wünsche ich Ihnen gerne.

Danke, *ich wünsche es auch Ihnen. Guten Schlaf können wir Alle gut gebrauchen.

Dann sind "wir" schon ein-Es. Vereint im guten Schlaf.

Zumindest im Schlaf.

Na, vorerst genügt das wohl.

Dann, guten ...

🤡

Samstag, 18. November 2023

Betriebsanleitung

Seit Jahren schon schreibe *ich davon, dass das DaSein uns Einfachen eine Betriebsanleitung für das Selbst und eine Gebrauchsanweisung für das DaSein nicht mitgegeben hat, oder sogar verweigert.

Unverschämtheit! Aber so ist es nun mal. Wir, auch Wir müssen uns darein fügen. Das Beste daraus machen. Oder nicht?

Ich denke, Sie werden weiter unten bemerken, dass Wir längst dabei sind, uns eine solche Anleitung für nicht bloss unser daSein zu erarbeiten.

Das Folgende im Link ist lesens- und nachdenkenswert:

https://www.zeit.de/2023/47/peter-sloterdijk-zeilen-und-tage-iii-tagebuch/komplettansicht

Jedoch, ich widerspreche.

Nur, weil Menschen bislang nicht wissen, wie diese Selbst-"Setzung" in Gang gesetzt wird, wie dieses stabile Ich entstehen kann und was es dazu braucht, bedeutet das nicht, dass es unmöglich ist.

Und was das Freiheit betrifft, das entsteht nicht in "zwangsläufig", nicht in "ruinös" und nicht in Ungewissheit und Verunsicherung. Freiheit ist noch ein Wunder, dessen Erfüllung das Natur und darin auch Wir bislang behindern.

Warum? Das DaSein ist nicht aus und in Freiheit entstanden. Es ist entstanden, um diese zu erschaffen. Die Voraussetzungen sind gegeben, das Bausatz ist komplett. Allein, es fehlt das Anleitung. Was kommt wohin, was ist Mörtel, was Ziegel, was ist Balken und was ist Fenster und w-Es baut das zusammen, was dann Freiheit ist?

Es ist keine Klugheit, eine Ahnung, eine Möglichkeit, eine Verbesserung und Änderung deswegen als unmöglich zu verachten, weil zu träge, es zu tun, oder weil dazu ein Wissen fehlt, das zu erwerben wäre. Insofern Herr Sloterdijk, erheben Sie sich und erwerben Sie; es ist Alles nötige vorhanden.

Danke.

Und nun ein Hoch interessantes Text aus "Spektrum der Wissenschaft":

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PFADINTEGRAL

Die Realität als Summe aller Eventualitäten

Die Methode des Pfadintegrals taucht in tausenden Fachartikeln der Quanten- und Teilchenphysik auf. Dennoch handelt es sich eher um eine Idee als um ein mathematisches Konzept. Teilweise ist immer noch offen, wie man es benutzt und was es bedeutet.

Geschrieben von Charlie Wood

https://www.spektrum.de/news/pfadintegral-die-realitaet-als-summe-aller-eventualitaeten/2197570

Die mächtigste Formel der Physik beginnt mit einem schlanken S, dem Symbol für ein Integral. Danach folgt ein zweites S, das für eine Größe steht, die als Wirkung bezeichnet wird. Zusammen bilden diese beiden S eine Gleichung, die wohl der beste bisher bekannte Weg ist, die Zukunft vorherzusagen.

Die Formel ist als Feynman-Pfadintegral bekannt und beschreibt das Verhalten jedes Quantensystems: eines Elektrons, eines Lichtstrahls oder sogar eines Schwarzen Lochs. Das Pfadintegral hat so viele Erfolge zu verbuchen, dass viele Fachleute glauben, es spiegele die Realität wider. »Es zeigt, wie die Welt wirklich ist«, sagt die Physikerin Renate Loll von der Radboud-Universität in den Niederlanden.

Obwohl Pfadintegrale tausende Seiten verschiedenster Publikationen zieren, handelt es sich dabei eher um eine Idee als um ein streng mathematisches Rezept. Die Formel legt nahe, dass sich unsere Realität aus der Summe aller vorstellbaren Möglichkeiten zusammensetzt. Aber sie erklärt nicht, wie dieses Integral genau zu Stande kommt. Daher haben Fachleute Jahrzehnte damit verbracht, ein ganzes Arsenal von Näherungsverfahren zu entwickeln, um Pfadintegrale für verschiedene Quantensysteme konkret zu berechnen.

Die Näherungen funktionieren so gut, dass Physikerinnen wie Loll nun das ultimative Pfadintegral anstreben: eines, das alle denkbaren Formen von Raum und Zeit miteinander verbindet und als Ergebnis unser Universum hervorbringt – und damit eine quantenphysikalische Version der Gravitation schafft. Doch welche Möglichkeiten genau soll das Pfadintegral umfassen?

Alle Wege führen zu einem Ergebnis

Die Quantenmechanik kam so richtig in Gang, als Erwin Schrödinger im Jahr 1926 die inzwischen nach ihm benannte Gleichung aufstellte. Diese beschreibt, wie sich die wellenförmigen Zustände von Teilchen von einem Moment zum anderen entwickeln. Im folgenden Jahrzehnt eröffnete Paul Dirac eine andere Sichtweise auf die Quantenwelt. Er ging von der Vorstellung aus, dass alle Objekte den Weg der »geringsten Wirkung« nehmen, um von A nach B zu gelangen – den Weg, der grob gesagt am wenigsten Zeit und Energie erfordert. Richard Feynman stolperte später über Diracs Arbeit und entwickelte die Idee weiter, indem er 1948 das Pfadintegral vorstellte.

Das Herzstück von Feynmans Idee lässt sich am besten durch eines der Schlüsselexperimente der Quanten-mechanik verstehen, das Doppelspaltexperiment. In diesem Versuch schießt man nacheinander einzelne Teilchen auf eine Barriere, die mit zwei Schlitzen versehen ist, und bestimmt ihren Aufenthaltsort auf einem dahinter befindlichen Schirm. Würde man das Experiment mit Fußbällen durchführen, würden sich diese hinter jedem der zwei Spalte anhäufen. Doch mit quantenmechanischen Teilchen werden hingegen mehrere sich wiederholende Streifen auf dem Schirm sichtbar. Das Experiment legt nahe, dass sich die Teilchen wie Wellen verhalten. Sobald deren Fronten beide Schlitze passieren, überlagern sie sich und erzeugen ein Interferenzmuster auf dem Schirm. Ein Teilchen scheint also gewissermaßen beide möglichen Wege durch die Barriere zu beschreiten – auch wenn es am Ende nur an einem Ort auf dem Schirm landet.

In Feynmans Anschauung verhalten sich Teilchen auch im leeren Raum so, wenn es keine Barrieren oder Schlitze gibt. Zum Verständnis kann man sich vorstellen, beim Doppelspaltexperiment einen dritten Schlitz in die Barriere zu schneiden. Das Interferenzmuster auf dem Schirm wird sich dadurch verschieben und den dritten möglichen Weg widerspiegeln. Nun kann man weitere Schlitze hinzufügen, bis die Barriere schließlich aus nichts anderem mehr besteht. Das Interferenzmuster verändert sich zwar nach und nach, bleibt aber bestehen. Ein Teilchen, das sich durch den leeren Raum bewegt, nimmt insofern in gewissem Sinn alle denkbaren Wege durch sämtliche Schlitze bis zum entfernten Detektor. Zählt man sie richtig zusammen, ergeben all diese Möglichkeiten das, was man erwarten würde, wenn es keine Barriere gäbe: einen einzigen Auftreffpunkt auf dem fernen Schirm.

Dies ist eine radikale Sichtweise auf das Verhalten quantenmechanischer Objekte. »Ich halte sie für real«, sagt der Physiker Richard MacKenzie von der Université de Montréal. Aber wie lassen sich unendlich viele gewundene Pfade zu einer einzigen Bahnkurve addieren – dem Weg, den ein Teilchen am Ende wirklich beschreitet?

Feynmans Methode besteht darin, zu jedem möglichen Weg die dazugehörige Wirkung zu berechnen (die Zeit und Energie, die benötigt werden, um ihn zu beschreiten) und daraus eine so genannte Amplitude zu bestimmen, die angibt, wie wahrscheinlich ein Teilchen diesen Pfad zurücklegt. Dann addiert man alle einzelnen Amplituden, um die Gesamtamplitude für ein Teilchen zu erhalten, das von A nach B geht – das ist das Integral über alle möglichen Pfade.

Auf den ersten Blick wirken geschwungene Pfade ebenso wahrscheinlich wie gerade Wege, da die Beträge der Amplituden gleich sind. Bei den zugehörigen Amplituden handelt es sich jedoch um komplexe Zahlen. Während reelle Zahlen Punkten in einer Ebene entsprechen, lassen sich komplexe Zahlen wie Pfeile darstellen, zweidimensionale Vektoren. Je nach Pfad deuten die Pfeile in unterschiedliche Richtungen. Und zwei Pfeile, die voneinander wegzeigen, ergeben in der Summe null.

Wie sich herausstellt, verstärken sich die Amplituden von mehr oder weniger geraden Pfaden, weil sie alle im Wesentlichen in dieselbe Richtung zeigen. Die Amplituden der gewundenen Pfade zeigen jedoch in allerlei Richtungen, so dass sie sich gegenseitig aufheben. Für ein Teilchen, das sich im leeren Raum bewegt, bleibt also nur der geradlinige Weg übrig. So kommt es, dass aus unendlich vielen quantenmechanischen Optionen der klassische Weg der geringsten Wirkung übrig bleibt.

Feynman konnte zeigen, dass das Pfadintegral äquivalent zur Schrödingergleichung ist. Egal für welche Methode man sich entscheidet, am Ende der Berechnung kommt dasselbe Ergebnis heraus. Feynmans Methode ist jedoch etwas intuitiver, um mit der Quantenwelt umzugehen: Man fasst alle Optionen zusammen.

Die Summe aller Möglichkeiten

Kurz nach der Entwicklung der Quantenmechanik gingen Physikerinnen und Physiker noch einen Schritt weiter. Sie verstanden Teilchen bald als Anregungen in Quantenfeldern, die unsere gesamte Raumzeit ausfüllen. Während sich ein Teilchen auf verschiedenen Wegen von einem Ort zum anderen bewegen kann, werden die Quantenfelder von Wellen und Kräuselungen durchlaufen.

Glücklicherweise funktioniert das Pfadintegral auch für Quantenfelder. »Es ist offensichtlich, was zu tun ist«, erklärt der Teilchenphysiker Gerald Dunne von der University of Connecticut. »Anstatt alle Pfade zu addieren, summiert man über alle Konfigurationen der Felder.« Man identifiziert die Anfangs- und Endkonfiguration des zu untersuchenden Felds und betrachtet dann jede mögliche Geschichte, die sie verbindet.

Feynman stützte sich auf das Pfadintegral, um 1949 eine Quantentheorie des elektromagnetischen Felds zu entwickeln. Fachleute fanden anschließend heraus, wie man Wirkungen und Amplituden für Felder berechnen kann, die andere Kräfte und Teilchen wie Quarks und Gluonen enthalten. Wenn heute das Ergebnis einer Kollision am Large Hadron Collider in Genf vorhergesagt wird, liegt den meisten Berechnungen das Pfadintegral zu Grunde. »Das Pfadintegral ist absolut fundamental für die Quantenphysik«, urteilt Dunne.

Trotz seines Siegeszugs in der Physik bereitet das Pfadintegral Mathematikerinnen und Mathematikern ein mulmiges Gefühl. Selbst ein einfaches Teilchen, das durch den Raum flitzt, kann unendlich viele Pfade beschreiten. Bei Feldern ist es noch schlimmer: Ihre Werte können sich auf unendlich viele Arten und an unendlich vielen Stellen ändern. Ausgeklügelte Techniken sollen dabei helfen, mit den vielen Unendlichkeiten zurechtzukommen. Aber manche argumentieren, dass das Integral nie dafür konzipiert wurde, in einer solchen Umgebung zu funktionieren. »Das ist wie schwarze Magie«, sagt der theoretische Physiker Yen Chin Ong von der Universität Yangzhou in China. »Mathematiker arbeiten nicht gerne mit Dingen, bei denen nicht klar ist, was vor sich geht.«

Dennoch führen die Berechnungen mit Pfadintegralen zu richtigen Ergebnissen. Es ist sogar gelungen, auf diese Weise die starke Kernkraft zu untersuchen: Die komplexe Wechselwirkung, die Quarks zu Protonen und Neutronen bindet und letztlich die Atomkerne zusammenhält. Dazu haben die Fachleute zwei Tricks verwendet. Zunächst haben sie für die Zeit eine imaginäre Zahl eingesetzt, wodurch die Amplituden nur noch reelle Werte annehmen. Und dann näherten sie das unendliche Raum-Zeit-Kontinuum durch ein endliches Gitter an. In dieser vereinfachten Form lässt sich das Pfadintegral verwenden, um die Eigenschaften von Protonen und anderen Teilchen zu berechnen, die der starken Kraft unterliegen. Die so erhaltenen Ergebnisse stimmen mit den experimentellen Ergebnissen überein. »Für jemanden wie mich ist das der Beweis, dass die Sache funktioniert«, sagt Dunne.

Was zählt man eigentlich zusammen?

Das größte Rätsel der Grundlagenphysik liegt jedoch außerhalb der experimentellen Reichweite. Dabei geht es um die lange ersehnte Vereinigung der Schwerkraft mit der Quantenmechanik. 1915 stellte Albert Einstein die Gravitation als Ergebnis von Krümmungen im Gewebe der Raumzeit dar. Seine Theorie zeigte, dass sich die Länge eines Maßstabs und das Ticken einer Uhr von Ort zu Ort ändern – die Raumzeit ist also ein formbares Feld. Die Felder der übrigen drei Grundkräfte (starke und schwache Kernkraft sowie die elektromagnetische Kraft) haben eine Quantennatur. Deshalb gehen die meisten Physiker davon aus, das gelte ebenso für die Raumzeit und man könne auch in diesem Fall ein Pfadintegral formulieren.

Hierbei stellt sich jedoch die Frage, welche Feldkonfigurationen berücksichtigt werden sollten. Denn es ist denkbar, dass sich die Raumzeit aufspaltet und einzelne Orte voneinander trennt. Oder sie könnte wie ein Schweizer Käse von Wurmlöchern durchdrungen sein, die unterschiedliche Orte miteinander verbinden. Einsteins Gleichungen lassen solche exotischen Formen zu. Allerdings verbietet die Theorie Übergänge zwischen einigen dieser Konfigurationen: Die Übergänge würden Risse oder Verschmelzungen erfordern, welche die Kausalität verletzen und Zeitreiseparadoxien aufwerfen. Wenn man nun also ein Pfadintegral der Gravitation aufstellt, sollte man dann die Schweizer-Käse-Raumzeit mit einbeziehen oder nicht?

In dieser Hinsicht ist die Physik-Gemeinschaft gespalten. Die eine Seite vermutet, dass alle erlaubten Möglichkeiten dazugehören. Stephen Hawking hatte sich zum Beispiel für ein Pfadintegral eingesetzt, das Risse, Wurmlöcher und andere wilde Veränderungen zwischen den Formen des Raums zulässt. Um die Mathematik zu vereinfachen, betrachtete auch er die Zeit als imaginäre Größe. Dadurch wird sie im Prinzip zu einer weiteren Dimension des Raums. In einer solchen zeitlosen Welt gibt es keine Vorstellung von Kausalität, die Wurmlöcher oder zerrissene Universen stören können. Hawking nutzte dieses zeitlose, »euklidische« Pfadintegral für seine Arbeiten zum Urknall und zu Schwarzen Löchern.

»Das scheint die umfassendere Sichtweise zu sein«, sagt der theoretische Physiker Simon Ross von der Durham University. »Das Pfadintegral der Gravitation, das alle Topologien einschließt, hat einige schöne Eigenschaften, die wir noch nicht ganz verstehen.« Doch die universellere Perspektive hat ihren Preis. Kritikerinnen und Kritiker bemängeln, dass ein tragendes Element der Realität wie die Zeit wegfällt. »Das euklidische Pfadintegral ist völlig unphysikalisch«, warnt Renate Loll.

Sie gehört dem anderen Lager an, das die reelle Zeit im Pfadintegral behalten will. Damit stelle man sicher, die Wirkung stets auf die Ursache folgen zu lassen und nicht umgekehrt. Nachdem Loll jahrelang an der Entwicklung von Näherungsverfahren für dieses viel kompliziertere Pfadintegral gearbeitet hatte, fand sie 2004 endlich Hinweise darauf, dass der Ansatz funktionieren kann. Zusammen mit ihren Kollegen hat sie dazu eine Reihe von gewöhnlichen Formen der Raumzeit addiert und ein Ergebnis erhalten, das unserem Universum ähnelt. Damit legten das Team nahe, die Summe der beschränkten Raumzeit-Möglichkeiten könnte durchaus zu unserem Kosmos führen.

Andere Fachleute entwickeln hingegen das euklidische Pfadintegral für alle Raumzeit-Versionen weiter. 2019 haben einige von ihnen das vollständige Integral (und nicht nur eine Näherung) für zweidimensionale Universen definiert – allerdings mit extrem komplexen mathematischen Methoden. Solche Arbeiten verstärken den Eindruck, dass das Pfadintegral noch viel unausgeschöpftes Potenzial besitzt, das nur darauf wartet, genutzt zu werden. »Vielleicht müssen wir Pfadintegrale dafür erst richtig verstehen«, sagt Ong, »aber ich denke, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir so weit sind.«

Spektrum Text Ende

Sie sind ein Angeber!

Wieso das?

Sie verstehen nichts von dem da oben, nichts!

Aber nichts ist ja immerhin immer etwas, wenn auch oft wenig.

Und was wäre das wenige?

Die Differentialgleichungen bis zu den partiellen kann *ich rechnen, *ich kenne den Inhalt einzelner Operatoren, z.B. den Hamilton-Operator, weiss auch mit Wellen-Gleichungen, wie z.B. der Schrödinger-Gleichung umzugehen und kenne die RaumZeit-Gleichung von Einstein, von all dem sind *mir auch die Wirkungen bekannt.

Das ist ja schon einiges. Und was halten Sie von dem Spektrumtext?

Einiges. Es beschreibt eine clevere mathematische Art, sich an das Wirklichkeit an zu nähern. Ist *mir aber etwas zu euphorisch in den Aussagen. Mathematik kann das Wirklichkeit lediglich angenähert berechnen, oder wenn Sie so wollen, beschreiben. Zufälle sind nicht berechenbar. Und diese Unberechenbarkeit ist fast das wichtigste Ingredienz des DaSein, denn ohne diese Unvorhersehbarkeit gäbe es kaum wirkliche Veränderung. Ein mechanisch ablaufendes Universum ergäbe keinen Sinn.

Und Sie gestehen diesem Universum einen Sinn zu?

Auf jeden Fall.

Ist das nicht bloss ein fast schon verzweifelter Wunsch, um nicht in völliger Verzweiflung und Depression zu versinken?

Ich bin sicher, dass dieses DaSein kein Veranstaltung des UnSinns ist, kein Nichtigkeit. Ich bin sicher, dass dieses DaSein etwas bewirken will und soll.

Sie beziehen sich dabei wohl auf die Sloterdijk-Kritik von ganz oben?

Ja, deswegen habe *ich beide Beiträge hier zusammen geführt. Ich denke, das DaSein ist ein Suchen. Vielleicht nach dem, was Freiheit als Voraussetzungen braucht, weil in diesem Universum kaum etwas davon enthalten ist, lediglich ein Ahnung. Und weil das Mathematik dabei ist, eine Gebrauchsanleitung zu erstellen. Denn, um ein Ziel zu erreichen, braucht es den Ausgangs-Ort, das Jetzt, erst daraufhin sind Richtung und Distanz erkennbar.

Was oder wer ist daran interessiert und hat dieses DaSein in Gang gesetzt?

Keine Ahnung. Nein, doch, eine Ahnung ist da. Das setzt jedoch voraus, dass das SEIN eine Entität ist, also Etwas das, das um ES weiss und und vollem Fragen ist. Also weit entfernt ein Schöpfes zu sein. Eher ein Kind das fragt, und das tut ES auf diese Art.

Indem es DaIst?

Indem ES auf eine Art fragt, die ES kann; wir fragen in Lauten, in Sprache und nutzen dann unsere Sinne, unsere Wahrnehmung und Werkzeuge, um Erkenntnis zu gewinnen. ES fragt durch und mit dem, in dem auch Wir enthalten sind, mit diesem Universum.

Sie sind ein Phantast.

Nun, *ich gehe davon aus, dass Wir zu 100% Natur sind, vollkommen aus und in DaSein. Und was tut dieses DaSein, auch in und durch Uns?

Suchen?

Fragen. Und forschen, um dieses Interesse zu stillen. Und dieses Fragen ging schon immer, weit über blosse Notwendigkeiten des Überlebens hinaus. Wo Nahrung und Schutz zu finden ist, war stets einfach zu beantworten. Unsere Mythen und Religionen zeugen davon, dass unser Interesse damit nicht befriedigt war.

Und Sie übertragen dieses menschliche Interesse auf das ganze Universum, auf das DaSein an sich, vermuten also, dass das, was uns innewohnt, deshalb uns innewohnt, weil es das Ganze antreibt? Dass die Motivation des DaSein auch uns antreibt?

Wie geschrieben, Wir sind zu 100% Natur. Wir sind in keinem Distanz, da ist kein internes Abstand, das Uns ein spezielles Eigeninteresse ermöglicht, so dass ausgerechnet nur wir Fragen stellen, die weit über das hinaus reichen, was Wir zum daSein brauchen.

Wir sind voll eingebunden in das Universum?

Ja.

Wow! Das ist eine grossartige Vorstellung und Idee.

Wenn Sie meinen.

Ohh, ja! Ich kam mir immer so winzig und unbedeutend vor. Was Sie da vermuten, gibt mir nicht nur einen Sinn, sondern auch Grösse.

Jedes einzeln-Es ist ein Partikel des Antwort-Suche und des Antwort-Findens. Ich denke, es wird ein sehr bedeutendes Ereignis, wenn das Antwort gefunden ist, was auch immer das Frage ist. Vielleicht wirklich die Voraussetzungen für das Freiheit.

Dann wäre dieses Kind, das das Sein ist unfrei.

Zumindest empfindet ES so.

Ich bin jetzt so frei, das erst mal sacken zu lassen.

Ich auch, also ...

Guten ...

🤡

Mittwoch, 27. September 2023

Was ist aktuelle Philosophie.

🤔

Ich zum Beispiel. Würde *ich  einfach mal so behaupten. Bin jedoch den Beweis noch schuldig, zugegeben. Obwohl zum aktuellen reicht es schon.

Ich bin aktuellste. Und genau das gilt es zu beweisen. Es folgt.

Was aktuelle Philosophie angeht, irgendwo hier drinn ist welche enthalten.

Vorwegg:

W-Es nur das Bemühen (😉) für ein Ziel ist, wird es nicht finden / erreichen. Appell an *mich.

Demjenig-Es, des ein Ziel erreicht hat, bereitet Es Vergnügen. Das ist bewiesen. Myriadenmal.

Und nun eine wahre Schönheit

.

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Irgendwo DaZwischen eingeschoben, also in diesem Beitrag enthalten, ist das Kennzeichen von einem stimmigen Aufklärung.

Zu Uns. Selbst-Kritik.

Schwere ist nicht dazu an ge tan leicht zu sein.

Wir sind leid[er] (!) noch auf einem niedrigen Niveau da, denn wir glauben (!) zu wissen, was kaum zu Wissen ist, sind jedoch voll von blühendem Phantasie, die Uns fast bis oben hin anfüllt.

Es ist so aufregend dauernd. Alles so Neu, Neu für jedes neue Mensch, immer wieder das Gleiche; jed-Es muss jedes mal ganz von Vorne anfangen, nur um bald darauf zu fucken, um wieder ein-Es zu erschaffen, warum nur?

Und nun:

Was ist produktive Philosophie?

Nebenbei, in diesem Farbe sind Perlen eingefügt, einfach so.

Genug davon, hier 'was wirklich Gutes.

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Dieses Mensch ist aktuelle

Philosophie.

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Hier noch ein wenig davon. Priceless, you know.

Als Philosoph ist das sehr wohl lesenswert. Aber eben auch kritikwert, wie auch Michel de Montaigne bestätigen würde. Zum Beispiel seine (s.u.) etwas verspannte Ablehnung / Meinung zu Psychotherapie und Psychologie.

Aber was Philosophie angeht, gehe *ich weitgehend mit ihm überein: ja, ein gutes, weil interessiertes, nachfragendes, mit-empfindendes, verständnisvolles, sowie erweiterndes, erheiterndes und daSein-erleichterndes Gespräch. Soooo selten!

https://www.zeit.de/arbeit/2021-03/gerd-achenbach-philosoph-praxis-beruf-identitaet

Auszüge:

Achenbach: Es ist wie beim Kotelett, das zu Menschenfleisch und Intelligenz wird, wenn wir es verdauen. So geht's auch mit einer Philosophie, die ich mir aneigne. Nehme ich Gedanken Schopenhauers oder Nietzsches auf, werde ich kein Schopenhauer-Nietzsche-Imitat, aber ihr Denken kommt bei mir nach Hause. Der Gewinn dabei ist: Je mehr Philosophen Zugang gewährt wird, desto vielfältiger entwickelt sich das eigene Denken. Keine Philosophie legt also mein Denken fest, aber jede bereichert mich. Der Ehrgeiz des Philosophen ist, abgestandenes Denken zu durchlüften

ZEIT ONLINE: Heißt das, Sie reden mit Ihren Klienten über Schopenhauer und Nietzsche und finden dadurch Lösungen für ihre Probleme?

Achenbach: Nein. Zunächst gilt es, überhaupt zu verstehen, was das Problem meines Gastes ist. Dann, dem den zulänglichen Ausdruck zu ermöglichen. Ihr Elend ringt gewissermaßen nach Worten, will verstanden, nachempfunden werden. Denn dann erst ist es wirklich "mit-geteilt" ‒ wie das Sprichwort sagt: geteiltes Leid. Also hat sich der praktische Philosoph zuerst als Literat zu bewähren, als Sprachentwickler. Drittens muss ich benennen können, wie dieser Mensch in sein Dilemma hineingeraten konnte. Und schließlich benötigt der philosophische Praktiker umfängliche Menschenkenntnis und weltläufiges Orientierungswissen, um mit dem, der sich vielleicht verrannt hat, einen Ausweg aufzutun. Aber mein Amt ist nicht, die Menschen philosophisch zu belehren. In der Beratung bin ich Philosoph, nicht Philosophiedozent.

ZEIT ONLINE: Das klingt aber doch sehr nach Psychotherapie.

Achenbach: Die Stunde der Psychotherapie schlug, als die der Seelsorge ablief. Die Menschen sind entseelt und haben zum Ersatz dafür die "Psyche" bekommen. Die ist im Gegensatz zur Seele behandlungsbedürftig, wenn sie schlecht funktioniert. In Wahrheit aber ist der Mensch mehr als ein reparaturbedürftiges Wesen, das nachjustiert oder medikamentös "eingestellt" werden muss. Psychiatrie und Psychotherapie haben ihre unbezweifelbaren Verdienste. Allerdings gilt auch: Ihr Menschenbild ist reichlich eingeschränkt.

ZEIT ONLINE: Da würden viele Psychologinnen und Psychologen widersprechen

Achenbach: Die Psychotherapie ist auf die Gesundheit des Menschen fixiert, an seinem Funktionieren, an seiner Normalität. Man kurbelt ihn an, bringt ihn leidlich auf Touren, und wenn's gut ging, geht's zurück ins Hamsterrad. Doch was heißt schon Gesundheit? So mancher ist kerngesund, aber ein Charakterschwein, und auf mancher guten Figur sitzt ein trivialer Kopf. Wieder ein anderer fühlt sich wohl, seine lieben Nächsten aber gehen in Deckung, sobald er auftaucht. Man muss keineswegs gesund sein, um ein gelungener, besonnener, guter, gar gütiger Mensch zu sein, um von Weisheit zu schweigen. Das aber ist es, was philosophisch in die Waagschale fällt.

ZEIT ONLINE: Die Leute, die zu Ihnen kommen, fühlen sich also nicht krank?

Achenbach: Na ja, einige meinen, nur als "Kranke" hätten sie sich das Recht erworben, Hilfe anzunehmen. Doch sind sie erst einmal da, gerät die mitgebrachte Diagnose "Hemmung" oder "Störung" oft unversehens in den Hintergrund. Und ihnen geht auf, es gibt Wichtigeres, als an sich selbst herumzubasteln oder sein Innenleben anzugraben. Ist es nicht komisch, wenn Menschen meinen, es reiche, nur mit sich selbst bekanntgemacht zu sein? Und was ist mit der Welt, in der sie irgendwann ihren Auftritt hatten? Und was mit den Verhältnissen, nach denen sie sich modeln, damit sie unter die Decke passen? Vor allem: Niemand versteht sich selbst, der nicht seine Zeit versteht. Und die versteht niemand, der mitläuft, bloß mitmacht. Dazu aber gehört Bildung, beheimatet sein auch in anderen Zeiten. Übrigens macht das nicht zuletzt immun gegenüber den Parolen des Tages ...

[...]

ZEIT Online: Was halten Sie von den bekannteren Gegenwartsphilosophen wie Peter Sloterdijk, oder Richard David Precht?

Achenbach: Viel. Dass sie unter den gestrengen Lehrstuhlinhabern und Professionsoberhäuptern keinen guten Ruf genießen, schadet ihnen nicht. Peter Sloterdijk ist einer der anregendsten Denker der Gegenwart. Und dass die akademischen Eckensteher über Precht die Nase rümpfen, ist zwar menschlich, allzu menschlich, aber falsch, da kleinlich. Precht ist sehr gebildet, in der Regel solide informiert und hat den Mut, Gedanken zu denken, die noch nicht tausendfach erprobt und durchgekaut sind. Das ist die Pflicht des Philosophen. Doch mein Eindruck ist, das trauen sich heute eher noch die Literaten.

ZEIT Online: Welche meine Sie?

Achenbach: Ich glaube, dass wir philosophisch Nachdenkenswertes in den Büchern eines Navid Kermani oder Botho Strauß finden und bei einem Solitär wie Nicolás Gómez Dávila. Das war schon früher so: Goethe ist einer der bedeutendsten Philosophen des Abendlandes. Dann Hebel, Kleist, Novalis, die Romantiker überhaupt, Hebbel, Kafka und natürlich Thomas Mann. Dessen Essays über Schopenhauer und Nietzsche sind so gut, dass Sie in der akademischen Philosophie lange suchen müssen, was an deren Rang herankommt

[...]

ZEIT Online: Wie haben Sie damals, also 1981, die Philosophische Praxis bekannt gemacht?

Achenbach: Wer etwas wirklich Neues unternimmt, hat einen natürlichen Verbündeten: den Journalismus. Der ist auf das Aufspüren von Novitäten geradezu programmiert. Also war Verlass darauf, über dieses Novum würde berichtet werden. Eigentlich alle großen Blätter haben sich der Sache angenommen, der Rundfunk, es folgten etliche TV-Sendungen. Inzwischen ist es ruhiger geworden, und mir ist das recht. Schließlich gilt: Arbeit ist nicht alles.

ZEIT Online: Wie sehen Sie denn als Philosoph den Sinn von Arbeit? Warum verbringen wir so viel unserer Zeit damit?

Achenbach: Fest steht: Die Selbstwertschätzung der Menschen im Hinblick auf ihre Arbeit ist historisch betrachtet ein blitzblank neues Phänomen. Der freie Mensch war einmal der, der nicht arbeiten musste. Der Arbeitende ist Befehlsempfänger, und dies selbst dann, wenn er selbstständig ist; er ist dem Markt unterworfen. Eine höchst limitierte Freiheit. Trotzdem definieren sich die Menschen über ihren Beruf. Und das wird zu einem immer größeren Problem.

ZEIT Online: Warum?

Achenbach: Philosophen zitieren, sobald diese Frage aufkommt, gern Hannah Arendt. Die sah bekanntlich kommen, der Arbeitsgesellschaft werde die Arbeit ausgehen. Doch den meisten entgeht ihre Pointe: Nicht, dass die Arbeit ausgeht, machte ihr Sorgen. Ihre Befürchtung war, die Menschen könnten so das einzige verlieren, auf das sie sich verstehen. Da machen sich die Leute dünn, um durchs Nadelöhr ins ersehnte Arbeitsparadies zu kommen, und sind sie soweit, ist ihr Spezialistengehirn längst an die Computer outgesourct. Hannah Arendt jedenfalls stellte schon damals die Frage: Sind die Menschen jenseits ihres Berufs, ihrer einseitigen Abrichtung und professionellen Dressur, zu irgendetwas gekommen, was sie in die Lage versetzt, auch mit weniger oder ohne Arbeit ein erfülltes Leben zu führen?

ZEIT Online: Und? Wie kann das gelingen?

Achenbach: Was wir brauchen, ist weniger Fachintelligenz und mehr Geist. Das ist die Fähigkeit, über die bloßen Fakten hinaus zu denken. Das ist das Vermögen, mit anderen Menschen umzugehen, und zwar "menschlich". Eben das, was Computer nicht können. Dass die Schulen das noch nicht begreifen, halte ich für einen Skandal! 

Ende Auszüge. 

Absolut! MitEinander umzugehen, statt (so?) Gegen-Einander, wie Wir Alle es natürlich tun. Seit je. Miss statt mit oder gar Mit.

Vermehrung ging und geht immer, zwanghaft, selbst-blind; wirkliche Weiter-Entwicklung jedoch, gelingt bis Heute nirgends. Stehenbleiben und Warten (erwarten) auf das Mysteriöse (Fremd-) "Entscheiden" des Natur.

Was sich auch Verändert und was nicht, wir treiben's dabei vortrefflich mit, aber eben nur das kleine "mit" einander, das eben nur den Trieben dient.  

Das Grosse Mit-Einander bleibt noch eine Hoffnung. Eine wundervolle allerdings! Wundervoll? Weil, nein, halt, Wunder sind ja in üblich etwas irreales, etwas, das es nicht gibt und nicht geben kann, anderer Seits sind Wunder auch eine Hoffnung auf Erfüllung. Auf was?

Unser daSein ist ...

... keine Ahnung, ?, vielleicht - hier, oder _ da, oder , auch das.
.

.
Hätt' *ich gerne an das Wand!
Wüsste auch schon an welche.

🙂

.

Aber nun, sich quasi wiederholend:

Ein aufregend gutes Gespräch!

Unbedingt lesenswert.

https://www.zeit.de/2023/10/jakob-hein-reden-psychologie-gespraechsmuskulatur?

Auszüge:

ZEIT: Man schafft also eine Erzählung?

Hein: Es gibt keinen anderen Weg zu unseren Gefühlen als Narrative. Ich nutze auch Hypnose, weil sie den Zugang zu Emotionen erleichtert. Die kann man auch in der Vergangenheit finden. Eine Patientin von mir hatte eine sehr glückliche, zufriedene Jugend, da war sie stark, schön und sexy. Und sie fühlt sich heute gar nicht mehr so. In der Hypnose gehen wir zurück in die Jugend. Das ist auch ein Narrativ, weil sie nicht mehr da ist, aber sie findet ganz leicht in den Raum hinein, wo diese Gefühle von damals präsent sind und sie sich wohlfühlt.

ZEIT: Freud sagt, das Ich sei körperlich. Angst empfinden wir körperlich, den Schrecken empfinden wir körperlich. Sprache hingegen ist Geist. Wie kann sie dann Körper heilen?

Hein: Henri Bergson hingegen sagte, die Grundlage von Humor sei, dass wir gern unser Geist wären, aber unsere Körper sind.

{Das selbe Zitat wie oben, von Herrn Achenbach! Was bedeutet das? Ich vermute, es ist eine Bestätigung und Bestärkung für *mich.}

ZEIT: Haben Sie ein Beispiel?

Hein: Stellen Sie sich einen Empfang vor: Wir wären gern als würdevolle Individuen in Abendgarderobe Zeugen dieses Moments und haben doch in Wahrheit nichts anderes im Kopf, als dringend eine Toilette aufsuchen zu müssen.

ZEIT: Wir wären gern Geist, aber sind unsere Körper – das sagen Sie auch?


Zwischenüberschrift: "Wir Menschen sind mit dem Reden besonders vertraut"


Hein: Ja, das ist erst mal trivial. Alles, was wir erleben, denken, fühlen, alles, was uns betrifft, findet im Körper statt. Aber das Reden eben auch. Unser Körper codiert Gefühle, hat Reaktionsmuster. Der Adrenalinspiegel steigt bei einem bestimmten Erleben, dann werden Areale in der Amygdala aktiviert. Wenn wir auf Vergangenes reagieren, wenn wir getriggert werden, wenn wir plötzlich grundlos traurig sind, dann fehlt uns oft die Erklärung. Und was macht unser Kopf? Der will wissen, was los ist. Von Kurt Vonnegut gibt es ein Gedicht: "Vogel muss fliegen, Tiger muss jagen, Mensch muss 'Warum? Warum nur?' sich fragen / Tiger kann schlafen, Vogel kann landen, Mensch kann sich sagen, er hat es verstanden." Wir haben die absolute Erklär-Krankheit. Wenn in uns Dinge sind, die wir nicht verstehen, müssen wir da ran. Wir sind zwanghaft.

[...]

ZEIT: Das ist die nächste Frage. Reden allein hilft ja nicht bei jedem psychischen Leid.

Hein: Jetzt haben Sie einen Knopf gedrückt, Sie müssen mal kurz ganz tapfer sein. Also. In der Psychiatrie behandeln wir vier Arten von Störungen. Wir behandeln Krankheiten, beispielsweise Schizophrenie. Dann gibt es dimensionale Störungen, da geht es um Menschen, die außerhalb einer Norm liegen, nicht krank sind, aber krankheitswertige Symptome haben. Dazu gehört zum Beispiel die Konzentrationsschwäche ADHS. Wir behandeln drittens sogenannte narrative Störungen, klassisch wäre eine Frau, die immer wieder mit dem falschen Partner zusammenkommt und das Muster durchbrechen will. Und dann haben wir Verhaltensstörungen, dazu gehört eine Essstörung oder auch Angststörungen, etwas, das man nicht ohne Weiteres abstellen kann, denn wir müssen essen, wir müssen auch Angst haben. Hier geht es also darum, diese Kette wieder geradezurücken. Jede Störung oder Erkrankung erfordert eine eigene Vorgehensweise, die dann auch wieder von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist und eine Kombination aus Medikamenten, Gespräch, Anpassungsprozessen und so weiter sein kann. Aber alle Studien zeigen: Auch bei Medikamenten-Einsatz ist das Reden ein zusätzlicher Bringer. Und es ist die Basis für das erfolgreiche Verschreiben von Psychopharmaka.


Zwischen-Info des Die ZeitHein wird uns später seine Praxisräume zeigen, wo er mit neun anderen Therapeutinnen und Therapeuten behandelt. In den Räumen: Höhlen aus Stoff, Zelte, Kissen, Tücher. In einem Raum: eine Kletterwand mit einem Podest, davor ein Vorhang. Hein sagt, er habe einen Patienten, der sich für die Sitzung dorthin zurückziehe, nach oben, hinter dem geschlossenen Vorhang, "wie eine Eule". Nur so könne der Patient mit ihm reden. 


{Zwischenruf! von *mir: Um Himmels willen, ... wie eine Eule!? Hinter einem Vorhang!? Das Verschiedenheit des DaSein, das auch uns Alle LebeWesen hier, das daSein kennzeichnet, treibt da seltsame Blüten. Das DaSein macht es ein-Es wahrhaft schwierig, dabei immer freundlich, voll Verständnis und Zuneigend mitzugehen. 

Verschiedenheit ist schwer auszuhalten, so verunsichert, wie Wir Alle hier gezeugt wurden, vor Äonen! Von Nichts wissend, aber da und immer in Bewegung. Suchend nach Überlebens-Mitteln (Luft schnappen, Wasser gluckern, Nahrung töten, Zerstreuung und Partn-Es zum, hab *ich 'was vergessen?) und viel später, irgendwann, vielleicht auch nach Erkenntnis.

Weil das ist bislang fast nicht vorhanden, fast zu 100% lediglich das Klammer-Inhalt. Nach wirklichem Erkenntnis suchen vielleicht ein zwei Hand voll. Das Rest tut eventuell so, spricht häufig davon, manche auch, dass es wichtig sei, welche zu haben (!), nicht welche zu sein. 

Erst dann ist ein-Es Erkenntnis, wenn -Es diese ist. Was ist das für ein Zustand? Ein besonderes, eben, weil so selten. Gleich=Wertig, Demütig, Warm, ZuNeigend, dem DaSein und dem daSein gewogen (Gleich=Wertigkeit), das DaSein und daSein ganz begreifend, voller Trauer, voller Verstehen, voller Freude und Verantwortung für das Selbst und das DaSein (!). Weisheit.

Und jed-Es könnte Es sein, weise, jed-Es ist die Anlagen dazu. Dass kein-Es diesen Zustand erreicht ist bedauerlich, höchst bedauerlich!

Das daSein wäre ein bedeutend anderes. Bedeutend Gesünder, Entspannter, Friedlich, Arbeitsam[t gibt's nicht mehr!] und Kunstreich, ohne jegliche Gewalt. Etwas umsetzen, etwas aufbauen, etwas verändern und dabei verbessern, etwas organisieren und koordinieren, um z.B. ALLE auskömmlich zu versorgen, mit Allem, was so gebraucht wird, wirklich oder auch Luxus (unWirklich?) und zwar für Alle fair und sensitiv, klappt nur in (!) Weisheit, also ohne jegliche Gewalt.

Wo beginnt Gewalt, wo fängt somit Frieden an, oder hört auf? Das Ende des Gewalt ist banal: das Tod. Zumindest für die Opf-Es, das Tät-Es Macht oft weiter bis zum totalen Erschöpfung, allermeistens männliche, zumindest in das Menschheit, bei allerlei Insekten sind es die fraulichen Mitgliedes die jede Menge männliche töten und fressen, wenn das daSein weiter gegeben wurde. Vermehrung ist dem DaSein das wichtigste, nicht das daSein ansich.

Wo beginnt das Gewalt? Auch banal, beim Schweigen, wenn es gesünder, fairer, gerechter, einfach verantwortlich ist, zu informieren. Transparenz zu verletzen, da beginnt Gewalt! Alle Transparenz und Offenheit für Vielheit und Verschiedenheit von Alles und Jedes ist ein Zeichen von Freiheit. Das begriffene Wissen (!) um das Struktur (Basis-Gewebe, Raum[Zeit]) und Bewegung (Energie, [Raum]Zeit) des DaSein und dessen inneren Verbindung.

Dazu das quasi Spezial-Wissen, um das Besonderheit jedes einzeln-Es in das Ganze des daSein und DaSein, noch mal von vorne: Transparenz ist Freude. Je weniger davon, umso Leid.

Transparenz misst das Freude ab; und das Leid. Transparenz = Freude + Leid. Volle Transparenz gibt's nicht, aber dem Leid ist einiges an Gewalt (Gewicht) abzunehmen, da bleibt im Besten Fall nur noch wenig übrig, und die wird dann nicht gegeneinander eingesetzt, sondern fürEinander.

Zum Beispiel, um eine Strasse instand zu setzen, oder einen Baum zu Pflanzen, oder einen Tunnel zu graben, für eine U-Bahn zum Beispiel. Gewalt wird nie ausgehen. Weisheit setzt diese nur anders ein, als von Natur aus gewohnt.}


ZEIT: In der katholischen Liturgie betet man: "Aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund." Die Ansprache an Gott.

Hein: Es kann auch eine Erkenntnis sein.

ZEIT: Ist folgende These zu steil: Die Therapie ersetzt ein bisschen den Verlust der Religion?

Hein: Ich glaube, da ist was dran. Wir stoßen als Menschen an unsere Grenzen. Wir verstehen unseren eigenen Tod nicht, obwohl er das Sicherste in unserem Leben ist. Wir können auch den Sinn des Lebens nicht verstehen. Die Religion bietet Erklärungsmuster mit klaren autoritären Handlungs-Anweisungen. Wenn etwas Schlechtes passiert, dann haben wir eben gesündigt, und wenn etwas Gutes passiert, hat Gott wieder gut aufgepasst. Mit der sinkenden Religiosität steigt das Bedürfnis nach etwas Neuem. Wo finde ich es? Vielleicht in mir selbst? Das ist sicher begünstigend für die Psychotherapie.

ZEIT: Rennt man mit dem Aufruf, mehr zu reden, nicht längst offene Türen ein? Oder anders: Leben wir nicht in einer total verquatschten Gesellschaft, wo nichts leichter ist als das?

Hein: In der Medizin herrscht in Wahrheit große Hilflosigkeit auf dem Gebiet. Ich habe einmal einen Konsiliardienst gemacht, da wird man von anderen Ärzten als Berater hinzugezogen. Ein Kollege rief mich an und sagte: "Ich habe gerade einem Patienten gesagt, dass er Krebs hat, und der hat angefangen zu weinen. Sie müssen jetzt mal herkommen und Ihr Psycho-Ding machen." Ich habe geantwortet: "Ganz bestimmt nicht, lieber Herr Kollege. Haben Sie Ihren Doktortitel auf dem Rummel gewonnen? Sie müssen Ihren Hintern zu diesem Patienten zurückbewegen und mit ihm darüber sprechen, was los ist." Ich will damit sagen: Das Gespräch wird bei der Behandlung in den Hintergrund gedrängt, weil es nicht gut bezahlt wird. Medikamente aufschreiben, am besten gleich superstarke: toll. Röntgen: fantastisch, kann man abrechnen. Reden: Wer soll das bezahlen, diese Kaffeekränzchen? Dabei könnten Gespräche helfen, auf die ein oder andere unnötige Untersuchung zu verzichten. Das ist die eine Sache, die ich dazu sagen will."

Ende Auszüge

D-Es ist ein richtig Guter! Anerkennung!

Einige Leses haben bemerkt, dass *ich dieses Beitrag fast unverändert ein zweites Mal eingestellt habe. Aber die kleinen Änderungen im Vergleich zum ersten mal, waren *mir so wichtig, und so verändernd, dass ein zweites mal sehr wohl lohnt. Auch ein zweites mal lesen. Oder?

Doch.

Danke. Denn einige Zwischen-Bemerkungen, die *ich vor Monaten schrieb, waren so unverständlich, auch für *mich, formuliert, dass *ich diese entweder gelöscht habe, oder so umformuliert, dass auch *ich es heute verstehe. 😉

Ich dachte auch, was soll das denn, vermutete aber, dass ich einfach noch nicht so weit bin wie Sie, das zu durch dringen. Beruhigend, dass das auch für Sie gilt. 😊

Manches Schreiben ist wie ein Rausch. Und wie das mit dem meisten Rausch ist, meist vollkommen eskapistisch oder zumindest verwirrend.

Ja, kenn ich. Was ich da schon zusammen gequatscht habe, irre. 

Genau. In diesem Sinne.

Guten ... (Morgen?)

🤡