VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Donnerstag, 29. Mai 2025

Vom kulturellen und natürlichen Bewusst-daSein

😮

Im folgenden ungekürzt und unverändert (also im Alt-Sprech) zum Thema Bewusstsein, vom August 2012.

Mich erstaunte beim wiederlesen, wie viel *ich schon vor 13 Jahren wusste, und fast alles schon wieder vergessen hatte. Aber genau das Wissen, das darin enthalten ist, ist im Folgenden für *mich wichtig. Deswegen. 😉

Ab hier:

Dieser Beitrag ist ein weiterer Baustein in diesen Blogs zur Beantwortung der Frage: Was ist eigentlich dieses Bewusst-Sein genau?

Gestellt vom Blog-Autor und vom Blog-Autor auch irgendwann einmal für das persönl*iche Selbst beantwortet, der, wie Sie wissen, kein professioneller Wissenschaftler ist, aber ein begeisterter und allseits interessierter Mensch. 

Weil das so ist, *ich also keine Reputation als Fach-Forsch-Es aufweise, nehme *ich als Grundlage, als AusgangsMaterial, für die Fragen, Vorstellungen und Antworten, die Aussagen und Ergebnisse des jeweiligen Faches oder der jeweiligen Fächer, - damit meine Sätze auf einem nachprüfbaren Boden stehen und wachsen, manchmal vielleicht schief, manchmal auch stark und hungrig zur Sonne hin -, und arbeite darein und danach eigene Erkenntnisse, Fragen, Betrachtungen und auch mögliche Antworten aus.

Sie, die Leses, können auch zuerst nur die Grundlage lesen, *ich habe sie Mittelblau eingefärbt und meine Sätze - die in Schwarz belassen sind - erstmal überlesen. Und *ich habe jede Menge Verweise (Links) eingefügt, nur falls Sie das eine oder andere genauer recherchieren möchten. Die Verweise sind auch nicht hinter Begriffen versteckt, damit Sie auf den ersten Blick wissen, worauf Sie da eventuell klicken.

Das Text ist also ein ausformuliertes kritisches Selbst-Lesen fremder Texte. Kennen Sie vielleicht bereits von-s ich; früher habe *ich in Büchern unterstrichen und am Rand die Bemerkungen und Ausrufezeichen hinterlassen, meine Bücher sind teils ziemlich eingefärbt und die Ränder kaum mehr frei. Hoffentlich ist es für Sie lesbar, erweiternd und auch erheiternd, wie es das für mich war und ist.

Ich vermische hier interessantes Neues aber auch Altbekanntes von Fremden, mit persönlichem Vor-Wissen (das ja meist auch von Fremden stammt), aber auch mit positiven, wie negativen spontanen Anmerkungen und dann auch für mich sich dabei neu ergebenden Erkenntnissen oder Ideen. Ist teils mühevoll, aber der Ertrag wiegt die Mühe auf.

Das Ziel ist, wie immer in meinen Beiträgen, die Erkenntnis in das Wirklichkeit zu erhöhen, die Illusionen oder Fehl-Informationen darin und davon zu verringern, um einem kleinen Selbst mittendrinn in das Wirklichkeit Klarheit zu erschaffen..

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Blick über ein "Lebensmittel" des Bewusst-Sein hinaus
in eines meiner (damaligen 29.05.2025) bevorzugten Lokale hinaus / hinein?
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Die AuftaktFrage meines Suchens und Schreibens lautete: Was ist?

Wo *ich doch am Anfang so oft die launische und auch schmerzende Frage hören musste: Was bildest du Dir ein!? Und sie ist noch ohne stabilisierende Antwort, denn *ich erwarte längst keine vollständige Antwort mehr, um Himmels willen, die ist zu GROSS und ZU WEIT für Uns Alle, die Wir sind (DaSein).

Nein, aber wenigstens ein wenig genügsame Klärung und Haltung und Einfühlsamkeit in das Wirklichkeit, damit nur ein ganz winzig kleiner Blick in das Jetzt, das Heute ja vielleicht, hohoho, in die Zukunft gelingt, denn, wenn ein-Es weiss, was ist?, kann ein-Es ein winziges bisschen extrapolieren (http://de.wikipedia.org/wiki/Extrapolation) und das wäre doch schon was, für Uns kleine Selbst, so ein kleines Blickchen nach Vorne und nicht immer nur nach Hinten, - Wenige auch zur Seite -, oder?

Los gehts mit der Selbst-Betrachtung des Bewusst-Seins im Spiegel oder auch in der Röhre oder auch im Anderes Selbst, beim bewusst sein oder auch nicht. Ach ja, noch ein kleiner Hinweis: diese (Klammern) in die Redebeiträge der Forscher (wieder nur Männer, aber *ich habe sie nicht ausgewählt) habe ich zur Verdeutlichung eingefügt, darin sind auch Originalzitate enthalten, in diesen {Klammern} sind, wie bereits bekannt, meine Einlassungen.

Aufgezeichnet aus einer Dokumentation, die auch auf arte gesendet wurde, mit dem Titel: "Faszination Bewusstsein" (Le cerveau en miroir), von Philippe BaylaucqFrançoise Lindemann und Veronique Moison, aus 2008.

Prof. Bruno van Swinderen aus Australien

" ... und ich denke, der dritte Kampf {Warum so (ver)Ka(r)ampf(t)? Aber egal, der erste Kampf war, für Prof. van Swinderen, die Annahme der Tatsache, das Erde-Mond ein kleines Planetensystem sind, das um eine Sonne kreist, Der zweite K(r)ampf (Verzeihung für meine Beharrlichkeit!) war die Annahme der Erkenntnis, dass das Mensch ein Säugetier ist und keine ausserirdische oder auch irdische Besonderheit mit ÜberStatus. Aber auch ein Archaee würde diese Besonderheit behaupten, also auch da sind Wir Menschen ganz natürlich, aber zurück in den Text: ... der dritte Kampf} wird sich darum drehen, dass unser Bewusstsein nichts besonderes ist, es ist nicht mehr als ein Aufmerksamkeitsmechanismus, wie ihn jedes Tier besitzt, gepaart mit unseren Erinnerungen. Es kommt darin nur zu einer je besonderen Interaktion, weil jedes Lebewesen einzigartig ist, aber im Grunde sind wir nicht komplexer als eine Fliege, ein Hund oder auch eine Katze."


"Wir Tiere leben in einem Meer aus chemischen Substanzen (Sea of Chemicals), so finden wir unsere Nahrung, sammeln Informationen über unsere Mitmenschen, unsere Feinde, oder unsere Beute, suchen uns einen Unterschlupf oder einen Partner. Für all dies benutzen wir vorwiegend unsere Nase. Betrachtet man die Entwicklung des Gehirns im Laufe der Geschichte der Arten, ist der Geruchssinn 
{Die RiechReize nehmen bis Heute den kürzesten und direktesten Weg in die alten Hirnbereiche (HirnStamm
das ist u.a. der erste Bereich in dem die Sinnesreize zusammenlaufen und der bei Bedarf unsere Reflexe auslöst, also z.B. auch den Rückzugsreflex bei Berührung von etwas kaltem/heissem. Die meiste Körpersteuerung muss ohne Bewusst-Sein auskommen!), anders als alle anderen Wahrnehmungen, die erst über jeweilige Zentren (z.B. den auditiven Kortex
in den Hirnstamm und die bewusstseinsbildenden Bereiche der Aufmerksamkeit eingeführt werden. Der Geruch ist also der (heimlich) bedeutendste, zumindest aber der direkteste Sinnesreiz} 
der Schlüssel zur Entwicklung neuronaler Mechanismen der Intentionalität
{Absichtlichkeit: Ausrichtung aller physischen Akte auf ein reales oder ideales Ziel}.
Um sich in der grenzenlosen Komplexität der chemischen Welt um uns herum
{Warum nur immer und überall diese Herausnahme des Selbst, oder sogar des ganzes Menschheit aus der Umgebung? Nein, die chemische Welt ist nicht nur UM Uns herum, Wir sind BioChemie. Sie ist also auch Ich. Aber gut, die Nase riecht vorwiegend nach draussen, aber Jede Nase riecht auch das Selbst und das kann so angenehm oder unangenehm sein, wie Es ist; ob mit Deodorant oder im Schweisse der Ungewaschenheit von Sport oder der Arbeit.}
zurechtzufinden zu können, mussten die Tiere lernen, sie zu riechen, zu unterscheiden und zu katalogisieren (zu bewerten und einzuordnen). Wir können unmöglich alle chemischen Substanzen in unserer Umwelt identifizieren, sondern nur die wichtigsten. Die wir mit Hilfe von Neurotransmittern,
{BotenMoleküle, die in den synaptischen Spalt zwischen zwei Neuronen ausgeschüttet werden, um Zustände, Erregungen und Informationen weiterzuleiten, also anregen (z.B. Glutamat) oder auch zu hemmen (z.B. GABA)
wie Noradrenalin, Acetylcholin, Dopamin und Serotonin erkennen. Dank dieser klassischen chemischen Transmitter selektieren wir, was wichtig für uns ist.

Ich fand heraus, dass das Gehirn das Tier dazu drängt, zu handeln und die Reize von aussen einzuordnen, die als Energiepakete wahrgenommen werden.
{"Das Gehirn drängt"? Womöglich noch gar nur ein einziges Neuron, dass das Ganze Lebewesen (z.B. ein Mensch) drängt? Mir machen solche Einengungen und Zuspitzungen immer grosse Probleme, gerade was so eine grundsätzliche Funktion eines Lebewesens, wie die HandlungsErregung angeht. Die Sicherung des Umfelds, die Nahrungssuche und die Partnersuche zur Fortpflanzung, also die wichtigsten Gründe für den "Drang" zur Bewegung, "Forschung" und Urteilsfindung eines Lebewesens sind nicht (allein) im Gehirn zu suchen (vielleicht gerade dort überhaupt nicht, Was weiss das schon?, vielleicht in der rechten kleinen Zehe?, ja, genau!, genau dort sitzt der Antreiber des Organismus Mensch, und drückt und fordert und schreit ins Gehirn: Beweg Dich endlich Du ARSCH!, damit ich endlich in die Schlappen komme: Idiot! Aber genau dort hat eben noch Keines gesucht. Falls Sie Zeit und Lust haben mehr über das Wort: "Gehirn" und unseren Umgang damit zu erfahren, klicken Sie auch in den Dezember 2011 in diesem Blog oder gleich hier auf: "Das Mensch um das Gehirn"; viel Spass dabei), sondern sind feinst verteilt auf alle Zellen, die einen Körper bilden und das sind beim Menschen bekanntlich an die 100 Billionen Zellen, also auch etwa 100 Billionen hungrige Lebensformen, inklusive der etwa 100 Milliarden Nervenzellen des menschlichen Gehirns. Aber einem GehirnWissenschaftler sei verziehen, dass Er oft genug den Rest vergisst und das Forschungsobjekt überbetont und überbewertet, aber Wir, die Wir AUCH Gehirn sind, brauchen das ja nicht einfach hinnehmen. Also mich drängt mein Magen am häufigsten zu einer Bewegung, wenn ich die Hungrigkeit mal wieder (wahrscheinlich fälschlicherweise) auf ein Organ einenge, und mein Sack drängelt mich auch dauernd mit der einen oder anderen Frau zu flirten, obwohl?, vielleicht ist es aber auch die Hirnanhangdrüse 
(http://de.wikipedia.org/wiki/Hypophyse) und die Angst vor oder auch durch die Überwältigung aus dem UmFeld, drängt so manchen Worterguss und so manches Schockbild zur Bestätigung ins Bewusst-Sein, womit ich wieder im Gehirn bin.}
Diese Energiepakete bewirken eine Reaktion einiger isolierter Neuronen und die Auflösung deren bestehender Strukturen (Verbindungen).
{Energiepaket ist also Alles was vom Aussen im Innen übrig bleibt? Ein gestandenes MateriePaket, z.B. ein Mensch, wird im anderen Lebewesen (Hund, Katze, Mensch, Leguan, ...) zum Energiepaket. Da haben Sie die Repräsentation, die später noch öfter bei Prof. Naccache Erwähnung findet. Alles Aussen wird im Innen zur Energie. Jeder Stein, den Sie in die Hand nehmen, wird innerhalb der Haut zu Energiepaketen, die von der Berührung durch die Hand oder auch den Hintern, wenn Sie draufsitzen, in Form von Energie durch das Lebewesen wandert, bis das Energiepäckchen auch irgendwo in Eines landet, wo es bekannt ist, wo ein paar Neuronen stehen oder sitzen und dem Rest vermelden: Hei, das kenn' ich, das ist doch ein Stein, oder eben auch Gertrud oder Fritz oder Nadeschda oder Ahmed oder Lei Fang, der nette Neurologe von Nebenan, und die anderen Zellen im Organismus sind beruhigt und atmen aus und melden, ach so nur der Lei Fang, na gut, dann können wir ja weiterarbeiten, oder will der Uns an die Neuronen!?}
Danach nehmen die Neuronen die Aktivität wieder auf und knüpfen neue Verbindungen, um dieses neue Wissen aufzunehmen und aufzubauen. Doch um dieses Wissen aufzubauen, braucht es mehr als nur einen einmaligen Input. Der Input muss sich viele male wiederholen, es muss so lange geschnüffelt und geschnuppert
{und hingetastet und hingehört und hingesehen und hingeschmeckt}
werden, bis das Wissen über unsere Umwelt vorhanden ist,
{in der zweiten Erwähnung wird Prof. Freeman eine Problemstellung benennen, Bitte merken Sie dafür diese Stelle an.}
bis mit dem letzten Schüffeln einige wenige Neuronen ausreichen, um ein Aktivitätsmuster zu erstellen.
{Die Neurologie hat inzwischen erwiesen, dass oft schon ein Neuron zur Gesichtserkennung ausreicht, wenn das Mensch dieses Gesicht (diese Person) ausreichend kennt. Das ist absolute Effektivität. Wenn z.B. die Mutter in der Masse anderer Gesichter erscheint, "ruft" dieses eine Neuron, in einem RIESIGEN Konzert von Milliarden anderer Neuronen laut "HIER!" und aus dem Sprach(Wort-)zentrum wird das Wort "Mutter" in die bewusst-seins-bildenden Bereiche gemeldet und das Mensch -denkt- nun und erkennt: Da ist doch meine Mutter: "Hallo Mutti! Hier bin ich, hier drüben. Wo bist Du denn solange geblieben? ... Zum nun öfter verwendeten Begriff: "Kortex", hier ein Link:
http://de.wikipedia.org/wiki/Grosshirnrinde}
Und derselbe Prozess, wie für die Geruchswahrnehmung und Bewertung, wird auch beim Hören, im auditiven Kortex, beim Sehen, im visuellen Kortex
und beim Tasten, dem somatosensorischen Kortex
verwendet.
Diese grossen Neuronenpopulationen {z.B. im auditiven Kortex} werden Neuropil genannt.
Die Neuronen bilden ein Geflecht aus ineinander greifenden Fortsätzen, den Axonen und Dendriten, sowie den Zellkörpern und Kapilaren, die die Nährstoffe für das gesamte System liefern. Das erste Neuropil bildeten die landlebenden Salamander aus und später auch die Vögel. Sie alle besitzen einen dreischichtigen Kortex, dieser Kortex hat bis zum Ende der Dinosaurier (< 65 Mio. Jahre) ausgereicht.

Doch mit der Weiterentwicklung der Säugetiere kam es dann zu einem Fortschritt (Wandel), die Natur entwickelte in den Säugetieren einen Kortex aus sechs Schichten, also eine Verdoppelung. Das bemerkenswerte ist, dass die Gehirne damit ganz neue Wachstumsmöglichkeiten hatten und die teils hundertfache Grösse erreichten. Im Konkurrenzkampf zwischen einem Säugetier mit Neo-Kortex und einem Vogel, Fisch oder Reptil ist das Säugetier eindeutig im Vorteil.

Das wichtigste am Neo-Kortex ist die Oberfläche. Sie vergrössert sich ohne das Volumen dabei zu erhöhen, indem sie sich faltet. Deswegen sind die beiden Hemisphären nicht einfach flach, sondern von Furchen durchzogen und zu einer festen Masse komprimiert, die klein genug ist, um den Geburtskanal zu passieren. Vor der Geburt ist der Kortex noch nicht aktiv, das Gewebe (Tissue) ist bereit in Aktion zu treten, um die Atmung, die Muskeln und den Schluckreflex zu steuern, aber das Bewusstsein darin schaltet sich erst nach der Geburt ein.

Ein Reiz ist ein Ereignis, das von Aussen kommt und von allen Sinnen in molekulare Fragmente (EnergiePakete) aufgebrochen wird. Das Resultat all dieser punktuellen Prozesse sind Perzepte 
in Form von Wellenpaketen, die spezifisch für die entsprechenden Sinnesbereiche sind. Sie gelangen anschliessend in den HippoCampus (im limbischen System),
wo sie mit [der Raum]Zeit und Ortsangaben versehen werden: Wann und Wo in der Aussenwelt ist das geschehen? Wenn die Informationen dort wieder herauskommen, werden sie an die Kortexe weitergeleitet, einschliesslich des motorischen Kortex,
wo sie weiterverarbeitet werden. Die Antwort auf die Frage: Wo befindet sich im Gehirn das Wissen?, lautet also: Überall. Überall in den synaptischen Verbindungen."

Prof. Lionel Naccache, aus Frankreich

"Wir gehen heute davon aus, dass wir ständig einen bewussten Gedanken haben, der unseren bewussten geistigen Raum ausfüllt. Parallel dazu existiert eine Vielzahl von unbewussten Repräsentationen
{Vertretungen einer inneren oder äusseren Existenz oder eines inneren oder äusseren Zustandes. Die oben erwähnten Energie- oder WellenPakete. Jeder Reiz der Wahrnehmung erzeugt im Inneren ein einzigartiges, unwiederholbares Perzept (denken Sie an die RaumZeit, die in jeder Wahrnehmungsphase mitläuft), also die innere Vertretung einer äusseren Erscheinung, sei es Materie (also z.B. ein Stein, oder ein Mensch) oder auch eine Stimmung, erst wenn diese Perzepte öfter in fast übereinstimmender Form wahrgenommen werden, also im Inneren erregt werden, wird es auch als Erinnerung (Neuronenstruktur) stabilisiert. Davon gleich mehr und im Anhang auch als kleine Schnurre (http://de.wikipedia.org/wiki/Schnurre)}
und unbewussten Vorstellungen. Im Rahmen einer Art Wettkampf um den Zugang zum Bewusstsein, können jedoch nur jeweils einzelne Repräsentationen in den bewussten Bereich gelangen.
{kein Multi-Tasking (SelbRaumZeitig)! Aber ein ziemlich schneller Wechsel in einem NACH-Einander (GleichRaumZeitig)}.
Was wir zu einem bestimmten Zeitpunkt bewusst tun, hat grossen Einfluss auf unsere unbewussten geistigen Vorgänge und zu dieser psychologischen Komplexität kommt noch ein weiteres Wunder, denn dieses unbewusste Leben ist nicht auf die unteren Stockwerke
{"untere"!? Damit mein Herr Naccache die älteren HirnBereiche, neben der Grosshirn(-rinde), dem Kortex, also auch den Hirnstamm, das ZwischenHirn (-Thalamus und Hypophyse), das KleinHirn (fast die gesamte Steuerung der Bewegungen, die Eines möglich sind und die Eines eingeübt hat, sind hier in NeuronenStrukturen aufgebaut und werden hier von den anderen bewussten, wie unbewussten Hirnbereichen ab- und aufgerufen, also jede Augenbewegung genauso, wie das Greifen, Lachen und Hüpfen)  und das gesamte Neuronengeflecht. Aber wo sind die "Unten" oder nur im "HinterGrund", wo doch auch Herr Naccache weiss und später auch bemerkt, wie sehr das Organismus Mensch, von unbewussten Prozessen bestimmt und gesteuert wird? Siehe dazu auch meinen Beitrag "Die Grösse des Bewusst-Seins", vom Juli 2012, in der SprechLichtung. Hilft der Forschung, oder auch Uns Adepten, diese -verdrängerei oder nicht so ernst nehmerei-?}
beschränkt, auch die jüngsten neo-kortikalen Bereiche können unbewusst funktionieren und sehr komplexe unbewusste Repräsentationen erzeugen.

Unsere Wahrnehmung lässt sich in zwei Phasen unterteilen. Die erste ziemlich kurze Phase kann man als eine Verarbeitung von Aussen nach Innen bezeichnen, also von den primären Wahrnehmungsbereichen des Gehirns hin zu den assoziativen Bereichen. Auf diese erste Wahrnehmungsphase kann eine zweite folgen, die selbe Region wird also zweimal aktiviert. Wobei die erste Aktivierung unbewusst erfolgt. Kommt es in dieser Region zu einer zweiten Wahrnehmungsphase, dann gelangt diese Repräsentation im allgemeinen ins Bewusstsein.
{Bewusst-Sein braucht also Nachdrücklichkeit. Braucht Bekanntheit, Denn Unbewusst heisst in Eines Selbst ja nicht Unbemerkt, wie Sie inzwischen wissen. Es kommt etwas von Aussen nach Innen und wird dort auch geprüft, ist es bekannt, ruft also ein oder mehrere Neuronen, oder sogar Neuropile: "Hier!", dann wird die Aufmerksamkeit ein weiteres mal darauf gelenkt und dieser zweite Reiz weckt dann das Bewusst-Sein. Wenn Sie meine anderen Beiträge dazu kennen, wissen Sie warum das so ist, hier nur kurz: Die Neurophysiologie hat den Energieaufwand der verschiedenen Hirnzustände gemessen und dabei bemerkt, die bewusste Aufmerksamkeit, das (Nach-)Denken ist enorm Energie-Aufwendig, in Vergleich mit allen anderen (unbewussten) Hirnzuständen. Also aus Effektivitäts-Gründen, aus EnergieSparGründen, wird das Bewusst-Sein erst aktiviert, wird diese Fertigkeit erst aufgenommen, wenn die Wichtigkeit hoch genug ist. Dass Wir Menschen (und damit auch das Gehirn in Jedes DaSein) auf Effektivität im Umgang mit dem Stoff (Energie), den Bewegung / Veränderung zum Erregen, Bremsen und Stabilisieren (DaSein) braucht, optimiert sind, zeigt auch das folgende:}
Das ist ein ziemlich generelles Phänomen, denn diese Unterteilung in zwei Phasen, in zwei Wahrnehmungsetappen gilt auch für die Erinnerung, das Handeln, die Gesten, die Motorik und die Gefühle.

Sobald wir uns eines Phänomens bewusst sind, versuchen wir automatisch ihm einen Sinn zu verleihen. Nehmen wir einen Neglect-Patienten,
der die linke Hälfte seines Körpers nicht mehr als die Seine erkennt. Er empfindet seine linke Hand als Fremd. Wenn sie ihn fragen, wie viel Personen im Raum sind, antwortet er, wir sind zu Zweit, Herr Doktor. Sie und ich. Wenn sie dann weiter fragen, wie viele Hände es im Raum gibt, antwortet er, wir sind zu Zweit, jeder von uns hat zwei Hände, das macht vier. Daraufhin deuten sie auf seine linke Hand und fragen, wem gehört diese Hand? Und der Patient sagt: Mir nicht, das ist nicht meine Hand. Aber wir sind nur zu Zweit, es muss ihre Hand sein. Und sie zeigen ihre beiden Hände und sagen: schauen sie, das sind meine beiden Hände, und da ist noch eine dritte Hand, wem gehört die? Und jetzt kommt die Fiktion ins Spiel: Er ist so davon überzeugt, dass es nicht seine Hand ist, dass er sich manchmal eine Geschichte ausdenkt, an die er fest glaubt. Er sagt dann: Vielleicht haben sie drei Hände, vielleicht gehört sie jemand anderes, vielleicht ist die Hand von irgendjemand abgeschnitten und hier abgelegt, meine ist es jedenfalls nicht.

Dieses Beispiel führt uns vor Augen das Glaube und Interpretation ebenfalls ein fester Bestandteil unseres Bewusstseins sind.
{Halten Sie kurz inne, und lassen Sie diese Erkenntnis auf der Zunge langsam zergehen, reiben Sie ein wenig darauf herum und führen Sie sie immer wieder dem Bewusst-Sein zu. Was bedeutet sie? Die erfahrenen Realisten in (-mitten von) Ihnen (denn, unter Ihnen ist doch wohl bloss noch der Boden, oder stehen Sie gerade auf einem anderen Menschen? Sie wissen, ich nehme es mit allen Wörtern auch den Präpositionen und Adverbien genau.), also die Erfahrenen in Ihnen werden jetzt denken: Na und, ist doch alles längst bekannt. Ja, die Wirklichkeit ist für VIELE Lebewesen meist eine Fiktion, eine sehr persönlich ein-gefärbte Geschichte (mehr Prosa als Historie). Beim Neglect-Menschen möchte ein einigermassen gesundes Mensch denken: Ja, hat sie Der denn nicht alle, Der muss doch erkennen, dass die Hand er-Selbst ist und nicht abgeschnitten oder sonst was, aber diese Fiktion deutet nur an, was in Uns an Fiktionen, falschen, verzerrten oder erträumten "Wirklichkeiten" sonst noch möglich ist. Die Wirklichkeit ist fast reine Vorstellung in Uns, vielleicht weil ein lebendiges DaSein das volle Programm gar nicht aushalten könnte: es IST einfach ZU Viel, also können Wir stets nur kleine Bereiche der Wirklichkeit wahrnehmen und auch (da)sein, in der Haut, die Wir sind. Das scheint mir einleuchtend. Aber muss dieser kleine Bereich der Wirklichkeit, den Wir wahrnehmen können und dürfen, auch verzerrt, noch weiter eingeschränkt oder gar falsch sein? Also Oliver-August Lützenich arbeite darauf hin, wenigstens diesen bestimmt winzigen Auszug aus der Wirklichkeit, den ein kleines Mensch ertragen und erfahren darf, so klar, deutlich und sprach-, farb- und formrichtig zu erkennen und zu begreifen, und Sie schauen mir dabei etwas über die Schultern, seien Sie dabei Willkommen!}
Eine Fiktion ist leicht zu erkennen, wenn sie unwahr ist, doch die meisten unserer Fiktionen sind oberflächlich betrachtet wahr und korrekt. Wenn ich die Menschen nach ihrer politischen Meinung, nach ihrem Glauben oder nach ihren Gefühlen für andere Menschen, oder nach ihrem Verhältnis zu Ausserirdischen frage, werden die verschiedensten Meinungen zu Tage treten. Im Gespräch mit unseren Mitmenschen zeigt sich, dass diese Dinge oft in einer Überzeugung oder einem starken Glauben wurzeln. Im Falle von Krankheiten treten Fiktionen deutlicher zu Tage, doch jeder Mensch entwickelt seine eigenen. Um der Welt, in der wir alle leben, einen Sinn zu verleihen, entwickeln wir jeweils eigene Fiktionen. Manche davon werden auch zu kollektiven Fiktionen, denen wir alle, oder auch grössere Mehrheiten anhängen.
{Der Sinn, den Wir Allem und Alles verleihen müssen, ist ganz einfach erklärt, oder? Der Sinn ist doch wohl einfach nur die Bedeutung eines Reizes der auf Eines eintrifft. Für mich ist das jedenfalls so. Da ist Irgendwas im DaSein (z.B. ein Mensch) und auf dieses DaSein trifft Licht, sofort taucht in Irgendwas die Frage auf: Was ist das? Die Antwort ist der Sinn, zumindest der erste Teil davon: Licht. Der zweite Teil der Frage könnte lauten: Woher? Der dritte Teil könnte lauten: warum "ich" (wenn das Irgendwas ein Mensch ist)? Und dann kommt die menschliche Leistung und die vierte Frage: Ich?, was ist denn das?? und warum??? Der Sinn ist die Antwort auf die Fragen und besonders die Frage: Warum? und diese Fragen stellt Jedes Irgendwas im DaSein, wenn Es auf (et)Was trifft oder von (et)Was getroffen wird, der Sinn ist also eine ReizWirkung, eine reizende Wirkung, hohoho. Da ist (DaSein) also was zum reizen und reizt und die Wirkung der Reizung ist ein Aufschrecken, zumindest eine Wahrnehmung und das reizt zur Frage: Was ist? das, woher kommt es, was tut es mit Irgendwas, warum tut es das mit Irgendwas, warum tut es überhaupt Irgendwas und was ist Irgendwas, dass da gereizt ist und ... Weil Was ist, steht da ein Fragezeichen, der Sinn ist die Antwort[en]. Jetzt ist nur die Frage: war der Sinn die Ursache des DaSein, oder entstand erst mit dem DaSein der Sinn? Das nur nebenbei. Für mich steckt der Sinn als Wirkung eines jeden Reizes im DaSein drinn. Jedes Reizen bewirkt eine weitere Bewegung (schon der Reiz ist ja eine Bewegung) und in dieser Bewegung steckt zumindest eine Frage, auch wenn die durch die Richtung in die der Reiz wirkt oft schon beantwortet ist, denn eine Billiardkugel, die ich mit dem Kö in eine Richtung schiesse, könnte ja fragen: Wohin treibts "mich"?, wenn sie Bewusst wäre würde sie vielleicht auch fragen: Warum treibst-m ich?, aber das geht bei einer Billiardkugel zu weit, oder? Sinn ist normal, Sinn ist in ALLEM und ALLEN, aber meistens wird nur der Sinn von ALLEM und ALLEN insgesamt gemeint, aber das ist zu wenig, nur das wollte ich eigentlich sagen.}"

Noch einmal Prof. Walter J. Freeman:

"Wir sehen das Gehirn als ein Organ der Anpassung. Das uns mehr als nur das Überleben sichert und uns in die Lage versetzt Dinge zu verändern. Natürlich tut es das nicht allein. An diesem Prozess ist der ganze Körper beteiligt. {Danke} Für diesen Anpassungsprozess ist das verlernen nicht weniger wichtig, als das Lernen. Lernen bedeutet, die synaptischen Verbindungen zu verstärken, um etwas zu verlernen oder sich von einer Gewohnheit zu befreien, müssen synaptische Verbindungen geschwächt werden, aber das ist ein kumulativer Prozess, bei dem man immer mehr Wissen ansammelt und sich so immer stärker von allen anderen unterscheidet.
{Achtung! Die verstärkte Tendenz zur ich-Stärkung, also zur Distanzierung von Gruppen, vom Handlungs-Druck einer Gesellschaft, gelingt mit einer Auf- und Zunahme des Wissens. Je weniger Eines weiss, umso abhängiger und ausgelieferter ist Es. Logisch, oder? Jetzt ist die Gesellschaft auch in der Lage diese Distanzierung zu steuern, indem Wir Alle mitentscheiden, wieviel wollen Wir wissen voneinander und umeinander herum, je mehr Wir davon wissen, umso geringer wird die Möglichkeit einer Gemeinschaft Druck und Einfluss auf die Mitglieder zu nehmen.
Freiheit braucht Distanz. (Banal. Ja. Aber fragen Sie mal auf der Strasse Eines, was Freiheit am Dringendsten braucht.) Dann bleibt die Frage an Uns ALLE: Wie gross darf die Freiheit sein, bevor Wir einander aus den Sinnen verlieren, also wieviel Gemeinschaft und damit auch gemeinschaftliche Regeln und Gesetze und Vorstellungen und Traditionen brauchen Wir noch, halten Wir für Uns aufrecht?}
Und alles, was wir über das Lernen wissen, hat mit diesem Prozess der wachsenden Distanz zwischen uns und den anderen zu tun.

Die wichtigste Erkenntnis der Päläoanthropologie, der Geschichte der Menschheit im Verlauf der letzten 500.000 oder sogar 3 Millionen Jahre, betrifft die Bedeutung der Sozialisation. Wir sind vor allem eine soziale Spezies und das Gehirn steuert nicht einfach nur, sondern ist in Wirklichkeit das Organ der Sozialisation. Wie gelingt es uns nun, die Grenzen zwischen uns und unseren Mitmenschen zu überwinden? Der Mechanismus, der das ermöglicht, heisst Kooperation. Wir handeln nicht einsam, wir handeln vor allem gemeinsam (we act in concert). Man hat vor kurzem eine Gruppe von Hormonen entdeckt, die weniger zum Lernprozess beitragen, aber dafür sehr aktiv an etwas beteiligt sind, was ich als verlernen bezeichne. Die Anpassung an Andere, ist ein Prozess, der einer Gehirnwäsche ähnelt. Die für die Sozialisation notwendigen Handlungen manifestieren sich in Form von Indoktrinationen aller Art: Religionen, Politik, die militärische Ausbildung junger Menschen, mit der dazugehörigen Gehirnwäsche. Aber auch die Anpassungsprozesse, die in Unternehmen oder Sportklubs erforderlich sind. All diese Aktivitäten bei der das Individuum in einer funktionellen Organisation aufgeht, erfordern ein verlernen und dies wird von einem Peptid gefördert, einer chemischen Substanz namens: Oxytocin. Auf der Strasse ist sie auch als Extasy bekannt. Sie hilft bestimmte bestehende Strukturen aufzulösen, damit sich neue Strukturen bilden können.

Die Urform der Kooperation ist der Tanz, er ist bei allen (Ur-) Völkern ein zentrales Element des Sozialisationsprozesses. Der Rhythmus hilft die Menschen zu einer kooperativen Gruppe zusammenzuschliessen, das ist typisch menschlich. Dieser Mechanismus bewirkt die Freisetzung von Oxytocin. Mit Vergessen hat das nichts zu tun, die Menschen wissen sehr genau, was vorher war und was jetzt ist, aber es ist wichtig für die Entstehung sozialer Bindungen. Wir wissen noch sehr wenig über diesen Prozess, tatsächlich hat sich erst in den letzten Jahren herausgestellt, dass die Erforschung des Sozialisations-prozesses von wesentlicher Bedeutung für die Zukunft der Neurowissenschaften ist. Es gibt viele Konflikte auf der Welt und in unserer direkten Umgebung. In allen unseren Städten haben sich Jugendbanden gebildet, diese Jugendlichen sehen für sich keine Zukunft, driften ab und sind daher sehr empfänglich für die Bildung von sozialen Bindungen. Da wir das noch nicht verstehen, versuchen wir das zu unterbinden, indem wir diese jungen Menschen ins Gefängnis sperren. Es ist den Neurowissenschaften bisher nicht gelungen diesen Aspekt der Dynamik des Gehirns zu verstehen und das Scheitern des Lernmodels, als Instrument zum Aufbau einer stabilen Gesellschaft anzuerkennen."

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Wissen Sie noch die Stelle von oben, bei Prof. Freeman, mit dem hinschnuppern? Jede Menge Gewalt, sowohl im engsten UmKreis (Familie, Freunde, NachbarNationen), jede Menge Krisen, Verbrechen und UnGleichheiten haben also damit zu tun, dass Wir einander zu wenig wahrnehmen, zu wenig Aufmerksamkeit schenken (Sie wissen: Schenken ist ein Akt der FREUDE), zu oberflächlich beriechen, anhören (Sprachwirrwarr!), ansehen, betasten und auch schmecken. Dem Selbst fehlt die Wiederholung der Umwelt, die genügende Einholung der Umwelt in das persönliche Selbst, um genug Input zu haben, so dass die Umwelt nur noch wenige Neuronen zur Erkenntnis braucht, Sie wissen noch das Beispiel von dem GesichtsNeuron: Eines reicht oft aus, um bei einem Energiepaket, das vorbeikommt zu melden: Kenne ich! Ist die und der oder das und das. Und solange Uns die Umwelt eine Unbekannte ist, Wir also in Mehrheit verschlossen bleiben, wird die Umwelt einer Bedrohung oder sogar einem Greuel wesentlich näher sein, als einer Beruhigung und Geborgenheit. Das Unbekannte ist mehr Bedrohung als Geborgenheit. Wir er-leben also noch mehr im LEID. Ich finde Wir sollten langsam die Grenze des Unbekannten in die Stratosphäre hinausschieben, wo sie bestens angesiedelt ist, denn das restliche Universum ist Uns weitestgehend unbekannt und wegen seiner Struktur und seinem ausserirdischen Inhalt zurecht bedrohlich und ungemütlich, auf jeden Fall WEITaus mehr, als das irdisch-mondliche Mit-Lebewesen, oder?

Haben Sie die -Energiepakete- noch in den Neuronen? Jetzt ist ihnen auch klar, dass Sie für mich nur in "Anführungsstrichen" ein Energiepaket sind, aber warum kann ich dann das "Energiepaket", das meine Ex ist, nicht endlich abschicken, es liegt hier schon so lange herum und belastet mich, obwohl Sie schon lange wegg ist, das Materiepaket ist längst mit einem Anderen zusammen, aber in mir steht es als Energiepaket noch herum und ich kann es nicht abschicken, obwohl ich es schon lange wünsche? Na, ich vermute, das Energiepaket, das Sie zuerst war, wurde durch die Häufigkeit der inneren Erscheinung, in mir zum Materie-"Paket", hat also Festigkeit in mir angenommen, von der "Flüssigkeit" der Energie zur Stabilität der Energie, der Materie. Ein paar Neuronen in mir haben die Ex angenommen und sind -Sie- geworden. Ein kleiner Zellverband in mir, ist immer noch meine Ex, sobald Sie wieder vorbeikäme würden diese paar Neuronen rufen: Ich bins, ich bins, ich bins, die Ex! Und ich würde denken, is ja gut, ich weiss und die "Ex" in mir würden antworten, ja, is klar, aber nur weil wir noch die "Ex" sind, weisst du Bescheid, wir sind nämlich die "Ex" in dir und ich würde sagen, warum verschwindet ihr nicht endlich oder löst euch auf und gebt den Platz wieder frei, für was Neues, weil die Ex ist nämlich Vergangenheit, und die "Ex" würden rufen, aber du bist auch diese Vergangenheit, willst du wirklich deine Vergangenheit und die RaumZeit mit Uns löschen, nur weil die Ex dich verlassen hat? Und ich würde das streiten in mir, mit dieser Repräsentation von meiner Ex anfangen und zum Beispiel aufgebracht rufen, Sie hat mich nicht verlassen, Wir haben uns getrennt, weil ... ach was geht euch das denn an, Schluss! Gebt mir meinen Platz wieder und ent-repräsentiert euch gefälligst, Sie ist wegg und kommt nicht mehr wieder, und ich möchte das auch gar nicht mehr, aber immer müsst "ihr" euch, da in mir, wieder melden! Aber das liegt doch nicht an uns, rufen dann die Repräsentanten-Neuronen meiner Ex zurück, wir werden von anderer Stelle immer wieder angerufen, von anderer Stelle in Dir oder auch von Aussen, wenn eine Ähnliche vorbeischaut, vorbeiriecht oder auch vorbeikichert, dafür können wir doch nichts, wir sind ganz ruhig, wir sind doch quasi auch wegg und nur noch da, wenn wir gerufen werden. Ach so, gebe ich dann klein bei, na dann, dann gebe ich auf, na gut, sage ich dann, dann bleibt halt, weil irgendwie war Sie schon eine schöne RaumZeit mit- und ineinander mit mir, aber nun ist Sie wegg, ist Sie wegg, manchmal schade, manchmal nicht und noch ist Sie in mir, ein kleines Materiebündel in mir, ein paar Neuronen, die eine "Ex" von mir sind und wohl bleiben, so oft, wie ich sie in mir energetisch gebündelt und verbunden habe. Und ich bin ein Neuronenbündel in meiner Ex, ich lebe in Ihr weiter, wenn ein Geruch von mit vorbeiriecht rufe ich in Ihr: Hier bin ich!, und Sie ruft dann zurück, nee, kann nicht sein, der ist schon längst fort, Ruhe da drinnen und "ich" bin dann wieder beruhigt in Ihr drinnen.

Es wäre doch mal interessant zu erfahren, wo ich noch überall vorhanden bin, so fein verteilt über den Planeten, in so vielen anderen Lebewesen drinn, schade, meine Katzen sind schon tot, in denen war ich auch drinnen, da gab es auch ein paar Neuronen, die HIER gerufen haben, wenn die Katzen an mich gedacht haben oder wenn ich vor ihnen aufgetaucht bin: Hallo, Mietz mietz, aber leider, Heute im KatzenNirvana. Erde an KatzenNirvana, hier ist Oliver, ist Shiwa gerade online? Schade, Shiwa ist gerade verreist oder schläft und kann nicht antworten. Ja, schade, ja, auch die Katze Shiwa ist noch in mir und schnurrt auf meinem Schoss und leckt mich ab und an mit rauer Zunge an der Hand, ach Shiwa? Warum müssen Katzen so früh sterben. Scheisse! Was läuft jetzt hier ab? Wo war ich? Im Gehirn, ach ja. Jetzt ist aber mal bald der Magen drann, so leer, verlangt bald nach Füllung, die ganze Zellbagage ruft schon seit Stunden an den Magen hin: mach mal MANGEL! Und der Magen, folgsam wie er ist, und leer, fast leer, verlangt nach Inhalt, und der Darm verlangt auch nach verdautem, dort sitzen die Escherichia Coli und melden auch: Hunger, sonst gibts keine Vitamine!

Ich mag ja sonst keine Drohungen, aber eigentlich ist ja alles Drohung in mir, auch das Gehirn fordert ständig Zucker und mehr, sonst gibts keine Gedanken mehr, oder noch schlimmer, sonst gibts keine Atmung mehr, weil die Lunge macht nicht einfach so allein, würde sie ja gerne, aber sie braucht die Aufforderung und die Rhythmus-Vorgabe vom Herzen und die gibts nur über den Umweg über das Gehirn, so ist das nun mal geregelt. Und das alles wegen der Energiepakete, die überall Innen sind, während Sie da draussen sind. Ja, was sind Sie nun eigentlich: Energie- oder MateriePaket? Beides. Innen wie Aussen. Aber Sie merken, Jedes Lebewesen, welches von Anderen wahrgenommen und aufgenommen wird, ist keine Einzelheit mehr. Sie da draussen sind Vielfach vorhanden, nicht nur in Ihrer Haut.

Montag, 11. Dezember 2023

Ein Glaubens Dialog

Das ist ein Beitrag das aktueller nicht sein kann:

https://verantworten.blogspot.com/2012/07/von-der-tarnung-der-wirklichkeit.html

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Und nun ein Text, das in einem anderen Blog schon weit über 500 mal angeklickt wurde:

Es gibt inzwischen viele, die die Religion(en) schon ins Museum gehievt haben, oder den Glauben schon im Museum sehen.

Ich weiss, das ist Unsinn, eine ziemlich vorschnelle und bornierte Ansicht.

Die Religionen sind Alltag, auch wenn Manche sie gerne auch mal zum Teufel wünschen. Und das blosse g/Glauben an Irgendwas ist natürlich Menschlich, zu wissen, wenn auch nur wenig, gilt fast als Krankheit.

A pro pos "Teufel", da war doch was in meinem "Museum", in meinem Archiv, zum Thema (christlicher) Glaube und der Satan, ein Selbst-Dialog:

Und DaZwischen ein paar wunderbare Gemälde zum Thema.

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Yves Klein, "Christus trägt das Kreuz"

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Dialog Beginn

Warum der Bezug auf die Bibel?

Sie ist für mich am prägendsten, die anderen prägenden und zivilisierenden Werke der Menschheit kenne ich zu wenig. Die Werke des Hinduismus, der Ägypter und der Perser, von Konfuzius, von Laotse, von Buddha, von Mohammed, von Homer und vieler Anderer. Sie alle sind geschaffen worden, um den Menschen zu erleuchten und zu befrieden. Allesamt aufklärerische Werke, aber das Bibel ist mir am nächsten, Es entfaltet nach wie vor in mir und um mich herum das stärkste Wirkung. In seiner Folge auch das Koran und die Vielzahl an religiösen oder auch atheistischen Werke, die daraus entstanden sind.

Ich ahne etwas. Die Bibel ist die Geschichte von Menschen, die beständig unterwegs sind, von Adam und Eva, dann Noah, über Abraham und Sara, die aus dem Zweistromland auszogen und Moses, der mit den Israeliten aus Ägypten auszog. Alles Menschen, die in der Fremde siedeln, vertreiben und selbst wieder vertrieben werden und weiterziehen bis ins gelobte Land, wo sie wieder vertrieben werden, zurückkehren und wieder vertrieben werden und so weiter und so weiter, bis Heute. Kein Wunder also, dass sie der personifizierten Furcht den Namen der Vertreibung, der Verfolgung und der Hetze gegeben haben (also: Satan).

Mit einem Gott, dessen Launen sie vollständig ausgeliefert waren, der sie wesentlich mehr straft und verletzt, sie vertreibt und dezimiert, als dass er sie in Sicherheit wiegt und beschützt. - Nebenbei: Wie sehr prägt diese Geschichte die heutigen Menschen, deren Religionen in der Bibel wurzeln? Aber zurück. - Kein Wunder also, dass der Satan auch nur 3 mal im Alten Testament erwähnt wird, in der Chronik, bei Hiob und im Buch Sacharja. Bei so einem Gott, braucht es keinen besonderen Bösen. Bei Hiob bringt der Satan, mit Erlaubnis Gottes, Hiob zur Verzweiflung und das, weil Gott Hiob testen möchte; der Satan ist also der Versucher Gottes, der die Standhaftigkeit Hiobs zu Gott prüft und dabei sogar soweit geht, alles zu vernichten, was Hiob lieb und wichtig ist. Bei Sacharja steht Satan rechts vom Hohepriester Jeschua vor dem Engel des Herrn, der wiederum den Herrn, also Gott, darum bittet, Satan in die Schranken zu weisen. Das wars auch schon.

Aber das bemerkenswerteste ist die quasi Gleichsetzung von Gott und Satan in den beiden fast gleichlautenden Erzählungen von der ersten Volkszählung im Israel Davids. In der Chronik, 21,1 und beim 2. Samuel, 24,1. In den Chroniken lautet die Aufforderung zur Volkszählung: "Der Satan trat gegen Israel auf und reizte David, Israel zu zählen. David befahl Joab und den Anführern des Volkes: Geht zählt Israel von Beerscheba bis Dan." Bei Samuel aber steht: "Der Zorn des Herrn entbrannte noch einmal gegen Israel, und er reizte David gegen das Volk auf und sagte: Geh, zähl Israel und Juda. Der König befahl daraufhin Joab ... Durchstreift alle Stämme Israels von Dan bis Beerscheba."

Ich weiss noch eine Stelle. Im Buch der Weisheit, 2,23 steht: "Durch den Neid des Teufels kam der Tod in die Welt." Wobei das unglaubwürdig ist, weil Gott den Tod in den Gesetzen reichlich als Strafe ausspricht, demnach der Tod in erster Linie Gott nützlich ist. Satan ist also der Zorn Gottes, der Name für eine Laune des Herrn, für die Boshaftigkeit oder auch nur für die Unsicherheit Gottes?

Denn wäre Gott nicht unsicher, wieso bräuchte ein "Allwissender" sonst die Versuchung des Hiob und vieler Anderer? Und diese Unsicherheit hat Gott auch an seinen Sohn Jesus weitergegeben, denn der fragt unter anderem in Matthäus, 16,13 seine Jünger: "Für wen halten die Leute den Menschensohn?" und fragt sie auch direkt: "Ihr aber, für wen haltet Ihr mich?" So reicht die Unsicherheit, die Ungewissheit von der Schöpfung, bis in die Geschöpften hinein.

Was Grundlegend ist, bestimmt auch das daraus gewachsene. Das ist das fraktale, das Sie vorhin erwähnten?

Genau. Gott ist genauso starrköpfig und unsicher, wie das Mensch, den Er geschaffen hat; das sagt Er auch laut der Genesis, aber Gott ist auch noch viel mehr: Gott ist das Einheit von Gut und Böse, Gott ist das überhöhte Widersprüchlichkeit, ist so Gerecht, wie Ungerecht, so Schöpferisch, wie Zerstörerisch, so selbstbezogen und fremdenfeindlich, wie fremdenfreundlich, so versorgend, wie strafend.

Der Gott des Bibel ist das personifizierte Natur, so launisch und unvorhersehbar wie das Natur. Gott ist das Name für das überwältigende Gegenüber, das alles überragende Andere, das das Natur dem Menschen war. Ich betone: war!

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William Turner, "Die fünfte Plage der Ägypter"

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Gott hat das Leben / DaSein / Natur, hat ES geschaffen und gestaltet ES, mit Uns mittendrin. So wie wir Menschen bis Heute dem sonnen-erdmondlichen Natur ausgeliefert sind, das Uns geschaffen hat und einhüllt, so waren die Menschen des Bibel dem Herrn und Gott ausgeliefert. Sind es in weiten Teilen bis Heute.

Diese Widersprüchlichkeit war den Schreibern der Bibel anscheinend bewusst, sonst hätten Sie die Widersprüche in den Geschichten der Bibel wohl ausgemerzt. Die Schilderung der Volkszählung hätte dann denselben Verursacher und würde auch nur einmal vorkommen.

Das vermute ich.

Die Widersprüchlichkeit beginnt ja, wie Sie bereits angedeutet haben, schon in der Genesis. Gott setzte die Menschen in das Paradies und verbot ihnen unter Androhung des Todes, vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse (Bewusst-Sein?) zu essen.

Ein paar Sätze weiter sagt das Schlange: "Nein, das stimmt nicht. Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse". Und Sie sahen, dass das Baum eine Augenweide(!) war und assen von seinen Früchten. Da gingen Beiden die Augen auf, und sie erkannten, dass Sie nackt waren. Adam schob die Schuld auf Eva - was übrigens "Leben" heisst, so wie Adam "Mensch" heisst -, der männliche Mensch schob also die Schuld für die Erkenntnis von Gut und Böse auf die Frau, insgeheim auf das Leben, also auf Gott den Schöpfer des Lebens.

Worauf Sie von Gott aus dem Garten Eden vertrieben wurden, um daraufhin mit harter Arbeit, auf dem "verfluchten" Ackerboden und mit den Schmerzen der Geburt, das Leben zu fristen. Gott der Herr sprach: "Seht, der Mensch ist geworden wie wir"(!).

Mensch beachte, Gott spricht von sich zum ersten mal in der Mehrzahl, und da Wir so sind, wie Gott, sind auch Wir alle Vielheiten, ist doch so, oder?

Aber weiter: "... der Mensch ist geworden, wie wir; er erkennt Gut und Böse." Dass das Mensch nicht auch noch vom Baum des Lebens isst und ewig lebt, wird Es aus dem Paradies vertrieben. Seltsam nur, dass das Wort "ewig" aus dem indo-europäischen Ur-Wort 'aiu' gewachsen ist, und das bedeutet "Lebensdauer oder Lebenskraft", im griechischen Wort 'aion' fällt die "Lebenszeit" zusammen mit der "Ewigkeit". War dem "Herrn" das bewusst, dass die Ewigkeit, die Spanne eines Lebens ist und nicht die "Un"-Endlichkeit?

Die das Leben übrigens gar nicht zu bieten hat, das Leben ist die vollkommene Endlichkeit, nicht mehr und nicht weniger, als das.

ErLeben ist Endlichkeit. Deshalb ist es Lebendigkeit. Das Unendlichkeit gibt kein ErLeben her. Das SEIN ist erleblos.

Das finde ich auch. In der Unendlichkeit gibt es nichts mehr zu tun. Dann ist doch alles vergeblich, denn alles bleibt in der Unendlichkeit, wie es ist. Nichts vergeht, nichts verfällt, nichts ist Endlich und vergänglich; alles bleibt ohne Ende bestehen. Stell Dir diese unendliche Langeweile vor!? Da bin ich lieber Ewig.

Viel lieber. Lieber ein Ewigkeit erleben, als unendlich. Das hat Gott gut eingerichtet, falls es den gibt.

Aber das interessiert die meisten Menschen doch sowieso nicht mehr, schau Dir doch die leeren Kirchen an und die Austrittszahlen aus den verschiedenen Konfessionen? Selbst dem Islam laufen die Gläubigen davon.

Trotzdem, es bleibt die nach wie vor andauernde Prägung des Menschen, durch die lange Zeit, in denen die Religionen die gesellschaftliche Klammer und fast die einzige Sprecherin und Lehrerin war. Im strengen Islam ist das, wie in vielen Regionen, bis Heute noch so; die einzigen Schulen sind Koranschulen, im orthodoxen Judentum wird fast nur die Thora gelesen und in Europa waren es Jahrhunderte lang nur die Klöster, an denen gelehrt wurde, und die Mönche waren die Lehrer der Herrscher und Könige.

Aber aufgepasst! Noch im 15. Jahrhundert hat die Kirche in Paris fast ein Jahr lang gestreikt, um Studenten aus den Gefängnissen der Stadt zu befreien. Geschlossene Kirchen, keine Gottesdienste, alles um die Lehre zu sichern und die Lernenden vor dem Gewalt der "unge-/unbe-lehrten" Masse zu schützen. Auch das war das Glauben.

Und bedenken Sie, auch das Philosophie und daraus die Wissenschaften, sind Wirkungen des Glaubens. Kinder des Glaubens, um es pathetisch zu formulieren. Dazu ein Beispiel aus dem alten Testament, aus dem Buch der Weisheit, Vers 19,18: "Die Elemente verändern sich untereinander, wie auf einer Harfe die Töne den Rhythmus ändern und doch den gleichen Klang behalten. Dies lässt sich aus der Betrachtung der Geschehnisse deutlich erkennen. Landtiere verwandeln sich in Wassertiere und schwimmende Tiere stiegen ans Land. Das Feuer steigerte im Wasser die ihm eigene Kraft und das Wasser vergass seine löschende Wirkung."

Wow! Dass die Elemente auch in Verbindungen erhalten bleiben, dass die Säugetiere ursprünglich Fische waren und die Wale landbewohnende Säugetiere, bevor sie zurück ins Wasser gingen. Das wussten diese Menschen schon vor über zweitausend Jahren? 

Erstaunlich!

Und auch Psychologie. Weisheit, Vers 17,11: "Furcht ist ja nichts anderes, als der Verzicht auf die von der Vernunft angebotene Hilfe. Je weniger man solche Hilfe erwartet, umso schlimmer erscheint es, die Ursache der Qual nicht zu kennen."

Wie bitte? Den zweiten Satz verstehe ich nicht ganz.

Die Ursache der Qualen nicht zu kennen, erscheint umso schlimmer, je weniger das Mensch von dem Hilfe durch das Vernunft weiss. Weiss ich, dass es Hilfe, also Heilung, für meine Qualen gibt, ist das schon etwas Linderung.

Dann brauche ich "nur" noch für die Einnahme oder für die Einholung der Hilfe zu sorgen und bin frei von der Qual. Jetzt habe ich verstanden. Stimmt. Den Grundstein, den Anfang der Aufklärung haben die alten Mythen und religiösen Werke gelegt. Es geht um die Sprache, es geht um die Benennung der Innen- und Umwelt, es geht um die Eindämmung von Gewalt und die Erkenntnis und die Regulierung widerstreitender Gefühle und Begehren innerhalb jedes Einzelnen, sowie von Gruppen und ganzen Gesellschaften. Es geht um die beruhigende Wirkung von Erklärungen und Erfahrungen mit der Natur, um einem Ausgleich im Miteinander und auch ein wenig um die Weiterentwicklung des Menschen. All das leisteten und leisten diese wichtigen Werke.

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Max Beckmann, "Christus und die Sünderin"

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Ein weiteres Beispiel aus dem Buch der Weisheit, Vers 13,10: "Unselig aber sind jene, die auf Totes ihre Hoffnung setzen und Werke von Menschenhand als Götter bezeichnen, Gold, Silber, kunstvolle Gebilde und Tiergestalten, oder einen nutzlosen Stein, ein Werk uralter Herkunft. Da sägt ein Holzschnitzer einen geeigneten Baum ab, entrindet ihn ringsum geschickt, bearbeitet ihn sorgfältig und macht daraus ein nützliches Gerät für den täglichen Gebrauch. ... Was dann noch übrig blieb, das nahm er, schnitzte daran so eifrig und fachgemäss, ... formte es zum Bild eines Menschen oder machte es einem armseligen Tier ähnlich ... machte ihm eine würdige Wohnstatt, stellte es an der Wand auf und befestigte es mit Eisen, wusste er doch, dass es sich nicht helfen kann, es ist ein Bild und braucht Hilfe. Aber wenn er um Besitz, Ehe und Kinder betet, dann scheut er sich nicht, das Leblose anzureden. Um Gesundheit ruft er das kraftlose an, Leben begehrt er vom Toten. Hilfe erfleht er vom ganz Hilflosen und gute Reise von dem, was nicht einmal den Fuss bewegen kann. Für seine Arbeit, für Gewinn und Erfolg seines Handwerks bittet er um Kraft von einem, dessen Hände völlig kraftlos sind."

Denken Sie da an die Kreuze und Heiligenfiguren der Kirche?

Ja. Was für ein Werk ist diese Bibel, diese heilige Schrift! Voller Wahrheit und Warnung, aber kaum ein-Es hält sich daran. Aber das erstaunliche ist, dass all das nicht aus der Bibel ausgemerzt wurde. Das Bibel ist ein Werk des Offenheit und Vielfalt, W-Es (Sie + Er + als was auch immer ein-Es daSein möchte = W-Es) sie mit offenen Augen und Ohren liest, verurteilt jede Form des Totalitarismus, der Diktatur und des Vorurteils, aber w-Es tut das schon.

Sie wollen aber bitte nicht verdrängen, das mindestens 10 mal in der Bibel zum Schlagen der Kinder aufgerufen wird; beispielhaft hier nur aus dem Buch der Sprichwörter, Vers 3,12: "Wen der Herr liebt, den züchtigt er, wie der Vater seinen Sohn, den er gern hat.

Es ist ein Werk des Menschen, mit allen Ecken und Kanten. Ich halte es für weitestgehend überholt und unzeitgemäss, aber *ich schätze und achte es hoch, weil es für die freiheitlichen und unkonventionellen Gesellschaften mitverantwortlich ist, gerade wegen seiner Widersprüchlichkeit und der Extreme. So gross Gott auch war, das Mensch durfte ihm widersprechen, so wie Abraham vor Sodom und Gomorrha in der Genesis, Vers 18,23: "Abraham trat näher zu Gott und sagte: Willst Du auch den Gerechten mit dem Ruchlosen weggraffen? Vielleicht gibt es fünfzig Gerechte in der Stadt: Willst Du auch sie weggraffen und nicht dem Ort vergeben, wegen der fünfzig Gerechten dort? ... Sollte der Richter über die ganze Erde sich nicht an das Recht halten?".

Soll ich die Bibel also verdammen oder ignorieren, wegen dem Unsinn und dem Abscheulichen, das wir Menschen teilweise in sie hineingeschrieben haben, ohne es besser zu wissen?

Gewiss nicht.

Dann lass uns darin lieber die Schätze heraussuchen und bewahren, die noch immer der Erfüllung harren, denn es enthält Perlen der Weisheit und Erkenntnis, wie folgende aus dem Buch der Weisheit, Vers 13,1: "Töricht waren von Natur alle Menschen, denen die Gotteserkenntnis fehlte. Sie hatten die Welt in ihrer Vollkommenheit vor Augen, ohne den wahrhaft Seienden erkennen zu können. Beim Anblick der Werke erkannten sie den Meister nicht, sondern hielten das Feuer, den Wind, die flüchtige Luft oder die Himmelsleuchten (die Götter und Götzen) für weltbeherrschende Götter ... denn von der Grösse und Schönheit der Geschöpfe lässt sich auf ihren Schöpfer schliessen. Wenn sie durch ihren Verstand schon fähig wären, die Welt zu erforschen, warum fanden sie dann nicht eher den Herrn der Welt?"

Ja, noch immer regiert der Mammon (die Zwänge eines anfänglichen Mangels) die Welt und wir leisten Ihm eifrig Götzendienst. Und Milliarden Hungern und darben in Ausbeutung und Ignoranz.

So ist es im Inneren und im Äusseren. 

Aber nun ist Gott die Vergangenheit, beziehungsweise die Einheit mit Gott ist es?

Ja. Gott ist der Ursprung, ist der Schöpfer, ist der Herrscher der Vergangenheit und auch noch im Hier und Heute. Aber Gott ist dabei Uns, damit meine ich alle ErLebewesen, also inklusive des Menschen, ins Licht [als Bild für die Erhellung des Angst und des Mangel-Bewirtschaftung (Macht / Triebe) durch Forschung und die Werkzeuge der Folgerichtigkeit (Logik)] zu gebähren.

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William Turner, "Licht und Farbe", nach der Sintflut.

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Die Schöpfung wird also ins Licht hinein entlassen, aus der anfänglichen Dunkelheit, das ist deine Schlussfolgerung und Idee? Deshalb Luzifer (aus lat. "lux" = 'Licht' und dem lat. Verb "ferre" = 'bringen') der Lichtbringer? Schon die ersten Christen haben so etwas vermutet, denn, wie heisst es im ersten Johannesbrief, 3,2: "Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir Ihm (Gott) ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden Ihn sehen, wie er ist." Da ist zwar von Luzifer nicht die Rede, jedoch von einer grundlegenden Veränderung.

Genau. Aus der behüteten Götterwelt in die Selbstständigkeit. Aus der engen, - denk dabei an die Angst -, kleinen Familien- und Gruppenwelt, in der stets auch Ein-, Unter- und Überordnung gefordert war, in der Auslieferung und Abhängigkeiten, also Zwang herrschte, hinaus und hinein in das gigantische und das riesige RaumZeit-Volumen, ab ins "Licht".

Noch hält das Mensch die Hand vor die Augen, wie es eben stark Geblendete machen. Und "Luzifer" zieht daran, sanft zwar, aber unnachgiebig. "Luzifer" ist noch eine Person der Furcht. Mit Hilfe 'Gottes' werden die Menschen aber erkennen, das "Luzifer" ihnen den Weg ins "Licht", in das Selbst-entschiedene Freiheit, weist, ihnen beim Umgang mit der Helligkeit und Klarheit des Verstandes und den enormen Weiten des Bewusstseins hilft. Luzifer ist bald kein Begriff der Angst mehr. 

Interessant, Sören Kierkegaard schrieb bereits 1844, in dem Essay, "Der Begriff Angst": "Die Angst ist der Schwindel der Freiheit". Die Angst beruht also auf der beunruhigenden Fremdheit der Welt, der Freiheit des Lebens. Das DaSein ist ErLebendigkeit, das SEIN ist leer davon.

Das Angst ist das Tür zum "Un"-Endlichkeit des Welt, wie einige Andere formulieren. Wobei das "Un"- vor dem Endlichkeit stets nur das eingeschränkte Sicht, das beschränkte Wissen bedeutet. Das Lebendigkeit ist Endlich, wie schon gesagt, nur in einem Endlichkeit ist Lebendigkeit möglich, ist Veränderung möglich, und das ist das Grundlage von Lebendigkeit. Das Unendlichkeit kommt gänzlich ohne Veränderung aus, wozu auch? 

Und wie Sie es sehen, ist Luzifer eine Facette Gottes, ein Bereich Gottes, ein Bereich der Schöpfung des DaSein, in den wir nun wechseln. Luzifer ist also der oder das, das Uns in die Freiheit nach der "Geburt" einführt?

Ja, das Wesen oder das Wissen, das Uns in die Hände nimmt oder in Uns hineingelegt wird, hineingelegt von Gott, stellvertretend für die Schöpfung, und Uns in die Freiheit einführt.

Dass Sie ein so religiöser Mensch sind, wusste ich gar nicht?

Das ist doch kein Frage, schliesslich ist das daSein vor Allem/n eine Schöpfung des Glaubens, sehr viel weniger des Wissens, und die Religionen wiederum wurzeln tief im Glauben. Selbstverständlich bin ich ein religiöser, ein auch gläubiger Mensch, ein LebeWesen, dessen daSein und Entstehen im Glauben stattfand und -findet, und das diese Wurzeln auch für ein erLeben im Wissen braucht und nie verlieren wird.

Das Wissen schafft nicht, das Wissen ist.

Das g/Glauben schafft viel und weiss wenig.

So sind bisher die Verhältnisse.

In Uns, in den LebeWesen, hat das g/Glauben etwas geschaffen, das fähig ist, das Wissen des Lebens / daSeins und den Glauben im DaSein im Bewusst-Sein zu vereinen.

Gott ist also die Zeugung, der Schutz und die Geborgenheit des Heranwachsens, und der Lichtbringer Luzifer ist der Lehrer des EsLebens. Erwartet oder auch befürchtet bereits seit tausenden von Jahren.

Damals noch befürchtet, denn damals brauchten wir die Dunkelheit, also das Unwissenheit, das Wärme und das Nähe Gottes noch, - denken Sie dabei ruhig auch an die Trage-RaumZeit in dem GebärMutter -. Alles andere hätte und hat uns überfordert.

Sie meinen, damals wäre es eine Frühgeburt gewesen und Heute ist die Tragezeit um? 

So in Etwa. Es hat damit zu tun, dass mehr und mehr Menschen die Sprache an und ernst nehmen, dass sie als kreatives Werkzeug und Mittel der Sicherheit, also als schöpferisch und befriedend anerkannt und angenommen wird.

Schluss des Dialogs

Gibt es eigentlich eine/n Göttin / Gott des Zweifels? Ich kenne nur die Göttin des Zwietracht, aus dem griechischen Mythologie: Eris.

Aber Zwietracht hat nur wenig mit dem Zweifel zu tun, wenn das Zwietracht ein-Es entfernt, um zu streiten, ist das Zweifel das Abstand, um möglichst viel in ein Bewertung einzubeziehen.

Also, zweifeln Sie.

NachSätze vom 10. Mai 2014:

Schon verrückt, wie viele Menschen eine durchaus spannende und auch lehrreiche, sogar stimmige Erzählungen, wie Bibel oder Koran, für das Wahrheit halten, als Handlungsanweisung nehmen, fast voll und ganz, ohne darin die Fehler, die Widersprüche und Unmöglichkeiten zu erkennen und genauso, ohne das Weisheit und den guten Rat, die ebenfalls enthalten sind, ernst und anzunehmen. Davon erwähne *ich oben ja ein paar wenige.

Das bedeutet doch wohl, dass das Mensch fast vollkommen ohne Wissen, ohne überprüfte Erkenntnis, ohne Logik und Selbst-Verantwortung auskommt.

Das Mensch kann das Vernunft füllen mit ... (siehe oben, in Wikipedia u.s.w.), braucht das aber nicht, es reicht dem Masse das blosse Folgen irgendwelcher Traditionen und biologischer Vorgaben, bis Heute.

Fast erschreckend, wie gross das SpannWeite von fast völligem UnWissenheit, bis zu grossen Klugheit und Selbst-Verantwortung innerhalb des Menschheit ist. Riesig.

Wobei das Masse des Menschen eher dem Unwissenheit und mehr oder weniger blinden Folgsamkeit hingegeben ist. Schade, weil doch jedes Mensch das Fähigkeit zum Klugheit, ja sogar zum Weisheit innewohnt, aber nur ein Winzigkeit kann diese Fähigkeit auch zur Fertigkeit entwickeln?

Schade, für uns Alle.