VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Montag, 7. Juli 2025

Das Ende ist dem Anfang voraus

Frage: was kann (soll?) Philosophie leisten?

Peter Sloterdijk, in 3Sat Kulturzeit, 1999: 

Ich bin durchaus der Meinung, dass die Philosophie, ihrer Wirtsgesellschaft, wenn man so sagen darf, den Beweis schuldig ist, dass sie nicht nur, wie ein immer harmloser werdender Parasit in ihr sitzt, eine immer wirrer vor sich hin blühende Orchidee. Sondern sie ist der Gesellschaft den Beweis schuldig, dass sie auch zu etwas gut sein kann, nämlich der Gesellschaft zu einem Bewusstsein ihrer avanciertesten Problemstellungen zu verhelfen. 

Zitat Ende

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Anmerkungen zu dem unten zitierten

Werk von Roger Penrose.

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"Das Unverständlichste an unserem Universum ist, dass es sich verstehen lässt." Albert Einstein

Poesie

Titel: Ist das Logik ein Gedicht

Was ist das Eltern des Logik? Kausalität.

Logik: Entropie bedeutet, dass ein Wärme, das dem Kälte ausgesetzt ist, sich an dieses anpasst. Menschen z.B.

Wie kann Kausalität anerkannt werden, ohne einzusehen, dass ein Ergebnis unmittelbares Folge von einem teils hoch komplexen Vorher ist / war?

Wie weiss ein Ergebnis von dem Vorher, das zu Es geführt hat?

Das ist / war das Frage, das nicht mehr dem Suchen nach Antwort bedarf, weil das Antwort bereits gegeben ist.

Warum hat Albert Einstein gewusst, oder zumindest geahnt, dass das DaSein / Universum, bereits komplett gegeben ist?

Weil Ihm das Logik von dem Untrennbarkeit von Wirkung zu Ursache klar war.

Nicht die Ursachen stehen fest, es sind die Wirkungen, die die Ursachen bestimmen.

Wirkungen sind nicht revidierbar, es sind die Ursachen, die veränderbar oder sogar verhinderbar sind. Damit die Wirkungen gar nicht erst entstehen.

So ist klar, dass abwarten und hoffen, auf irgendwas "gutes" oder auch "schlechtes" in das Zukunft, vollkommen wirkungslos, also falsch ist.

Es ist somit wichtig, die Ursachen von den Ergebnissen / Wirkungen her zu erkunden, also die richtigen, passenden, vorteilhaften Ursachen zu tun.

Was ja in vielen Küchen und Laboren schon geschieht, aber in Gesellschaft und Politik, auch in Kunst und Wissenschaft nicht. Ausnahmen gibt es nicht (!), was wenigst ist.

Roger Penrose vermutet in "The Emperor's new mind ...", dass die zu suchenden, zu findenden Grund-Gleichungen des DaSein "raumzeit-asymmetrische Gleichungen" sein werden. 

Ich denke, es werden RaumZeit-rekursive Gleichungen sein, das Anfang ist Folge des Endes. Wie oben geschrieben, sind wir bereits vereinzelt dabei, dieses Ziel-Umkehrung zu begreiffen.

Bislang ist fast Alles, zumindest wissenschaftliches Handeln und somit Denken darauf aus, das Morgen voraus zu wissen, aus dem Erkennen dessen, was war und ist. 

Das Handeln und somit Denken ist nicht Ergebnis-geleitet, sondern Vergangenheits-versessen; gesucht wird nicht das psssende Anfang, sondern das "richtige" Ergebnis.

Poesie Ende

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Dem Versuch das Anfang vom Ende her zu ergründen entsprechend, wäre das Aufforderung wohl eher: Es fehlt ein Vision / Idee für ein vorteilhaftes Wirkung / Ergebnis, für das gesamte Biosphäre. In dem auch wir bislang fast nur über-leben, statt mehr daraus zu erschaffen.

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Wahnsinn!

Was genau?

Sie meinen wirklich, dass wir vom Ende her denken sollen?

Ich wäre nicht der erste; und bin bestimmt auch nicht der letzte. Was bislang fehlt, um dieses Diktum umzusetzen, ist ein Beweis, möglichst wohl ein mathematisches.

Stimmt, der Satz, des vom Ende her denken, ist schon älter. Und das mit der Küche leuchtet mir ein. Ein Koch plant den Ablauf vom Ergebnis her, alle Zutaten müssen vorhanden sein und auch die Reihenfolge des Ablaufs muss stimmen, sonst wirds kein gutes Crème Brûlée, oder anderes.

Lust auf ein Süss-Speise?

Ja, ist ziemlich warm draussen, also eher auf ein Eis. Sie auch?

Ja, das wäre ein schönes DaZwischen, so vor dem Dîner.

Na, dann auf geht's

Gerne.

😃

Donnerstag, 22. Mai 2025

Erbsenpüree, oder vom Gewinn des Zufalls

Manchmal geht *mir bei dem Titel-Suche das Hunger durch. Was für ein Satz!? Vor allem, was hat dieses Titel mit dem Folgenden zu tun? Ich weiss es noch nicht. Ich fang mal an, mal schaun ...

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Wenn ein Thema *mich umtreibt, ist es das Frage, wie *ich und was und warum *ich wähle, was *ich wähle, und was und warum *ich tue, was *ich tue und nicht-tue? Darin ist noch nicht mal berührt, woraus *ich wähle, und was *mir überhaupt zum Wahl steht, angeboten wird.

Vielleicht hilft folgende Erkenntnis?

Peter Sloterdijk, am 09.05.2013, in der Kunsthalle Wien im Gespräch mit Peter Weibel.

Zum Thema: Immunologie.

"Alle Geschichte ist die Geschichte von kämpfenden Immunsystemen. Das sind die eigentlichen Paralellwelten. Die Immunsystemkollisionen, bilden die Tiefenebene der sogenannten Kriege. [...] ... wenn man über die Vision von bloss kollidierenden Welten hinausgehen will, dann müsste man zeigen, wie es möglich ist, vor allem durch politische Konstrukte, zusammenlebens-Formen zu entwerfen, in denen die Immunabwehr gegen das Fremde, nicht mehr gegen Artgenossen eingesetzt werden kann. Das ist die kantische Idee vom ewigen Frieden, in eine immunologische Sprache umformuliert. Und würde dann bedeuten, dass man ein Menschheits-Selbst konstruieren muss, das keine Aussenwelt-Erklärungen, kein nicht-ich in Menschenform mehr kennen würde. Und daran zu arbeiten, bleibt eine offene Aufgabe, weil wir bis auf den heutigen Tag sehr deutlich beobachten können, die menschlichen Kulturen haben es noch nicht gelernt - ausserhalb der Phraseologie -, effektive Menschheits-Organismen hervor zu bringen. Sie fallen immer wieder auf die Ebene zurück, auf der noch kämpfende Gross-Organismen, Para-Organismen, die eigentlichen Agenten sind."

Zitat Ende

Was für ein stimmiges "Innen-Einsicht"! Selbst-Erkenntnis-Rocknroll. Ja, unsere 'Fremd"-Wahrnehmung, ist schon seit langem - seit "Ur-RaumZeit" - auf einem so hohen Niveau, dass wir auch uns Selbst als Fremd er- und verachten. Und da wir {gegen-} einander nicht als Gleiche - nicht als "Selbe"! - anerkennen, ist das gemeinsame daSein viel mehr Kampf, viel mehr, als Es ein Freude ist, ein Wohltat für Alle.

Selbst-Erkenntnis ist kaum vorhanden, fast gar keine. Wir wissen zwar inzwischen ziemlich gut, in Physik, Chemie und Biologie bescheid, wissen von unseren Materialien und dessen Wechselwirkungen, unserem zellulären Aufbau, dessen strukturierten Verbindungen (Organe, ...) und den körpeslichen Prozessen, die uns im und am daSein erhalten, aber was ist das schon? Im Grunde besseres Halb-Wissen.

Denn wir glauben immer noch wesentlich mehr, als wir in Gesamtheit wissen könnten. Wir glauben das Sonne "geht"? auf und "geht" unter. Wir glauben, dass wir Menschen uns hier Alles erlauben können, die "Herren" im Haus (Erde) sind. Wir glauben, dass uns hier Alles gehört. Wir glauben mehrheitlich an Gott, Götter und das Nirvana, und dass uns stets Führer, regieren müssen. Und wir glauben auch, dass wir im Wollen und Willen frei sind.

Wir könnten es besser wissen.

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Zum Beispiel, indem wir auch den folgenden Erkenntnissen das Aufmerksamkeit schenken, das diese verdienen. Denn, auch diese Selbst-Erkenntnisse sind bei achtsamem und aufmerksamem Nachdenken ein Befreiung und absolut kein Grund für Verdrängung oder gar Abwehr.

Wolf Singer auf das Frage, ob Er den "freien Willlen" für ein Illusion hält:

"Das Problem ist ja kein neues, man kann sich entweder auf eine dualistische Position zurückziehen und sagen, der geistige Prozess, wie immer der auch zu verorten ist, ist dem neuronalen Prozess vorgängig; und der geistige Prozess ist frei. Gut. Dann gibt's ihn. Das Problem ist dabei, das Interaktionsproblem zu lösen. Wie kann etwas geistig Immaterielles mit den Neuronen wechselwirken, so dass die zum Schluss das Tun, was der Wille will? Das macht Probleme in unserem physikalischen Weltbild. Das geht nur mit Energie-Austausch. Damit der Geist aber Energie abgeben muss, kann er nicht immateriell sein, und so.  

Wenn man sich einem mehr naturalistisch-monistischen Weltbild verpflichtet fühlt und das tun halt die Naturwissenschaften im Augenblick, dann hat man wirklich Probleme, weil man als vorgängiges Erleben, Entscheidungen, immer wieder neuronale Prozesse findet. Wer denn sonst soll dem Prozess vorangegangen sein, wenn nicht ein anderer gleichartiger Prozess? Und dieses logische Argument, wird gestützt durch die mannigfache Erfahrung, die man in psychophysischen Versuchen immer machen kann, und auch in der Klinik immer wieder bestätigen kann.

Es ist kein großes Kunststück, unter Ausnutzung bestimmter Wahrnehmungsfunktionen in Gehirne irgendwelche Kommandos einzuspielen, die unbewusst wahrgenommen werden, und dazu führen, dass die Versuchsperson das Kommando ausführt. Und in dem Moment, wo es es ausführt, wird sie sich gewahr, dass sie jetzt was tut. Und wenn man dann hinterher fragt, ja, warum haben sie das jetzt gemacht, dann kriegt man eine perfekte rationale Erklärung  und Begründung, warum das jetzt Geschehen ist. Die hat nur überhaupt nichts, mit dem eigentlichen auslösenden Motiv zu tun. Und daran sieht man, dass wir sehr stark die Tendenz haben, immer aposteriori zu rationalisieren, warum ganz bestimmt etwas, warum jetzt dieses und nicht jenes getan wurde.

Es sieht also so aus, als seien das alles aposteriore Zuschreibungen von Kausalitäten, die man Prozessen unterstellt, über deren kausalen Ablauf man keine vollständige Kenntnis haben kann. Weil halt sehr vieles von dem, was uns treibt und zu Entscheidungen bringt unbewusst abgelaufen ist; und wir nur das, was wir gerade im Bewusstsein haben jeweils reflektieren können.

Die NeuroBiologie hat leider keine bessere Antwort, als zu sagen, dass, was wir als freien Willen empfinden und von dem wir auch unsere Verantwortlichkeiten ableiten, ist eine kulturelle Zuschreibung, ist eine Illusion. Die von Generation zu Generation, über Erziehung tradiert wird. Und im erleben widerspruchsfrei bleibt, weil wir die Vorstufen, die zu den Entscheidungen führen, nicht mitbekommen. Und über unsere Motive erst dann Bescheid bekommen, im Bewusstsein, wenn wir bereits konsistente Lösungen haben. Und dadurch bleibt das Problem widerspruchsfrei, und bisher funktioniert das so gut in diesen beiden inkompatiblen Beschreibungssystemen zu leben. Die zumindest für die Neurobiologen evident sind."

https://youtu.be/5YM0oTXtYFM?si=bTfAKCI9chgVxpJB

Wolf Singer zu - auch - unserem evolutiven "Erbe" und Prägung:

"Wir haben uns [Nein, nicht "Wir haben", Herr Singer, wir wurden, ohne je ein Wahl zu haben und auch gnadenlos] an eine Welt angepasst, in der mehr oder weniger die Gesetze der klassischen Physik gelten, Weshalb wir diese auch als erste entdeckt haben. Und nicht an eine Welt angepasst, in der die Gesetze der Quantenphysik gelten. Dann würde unser Logik ganz anders aussehen, und auch unser Wahrnehmungsvermögen wäre völlig anders strukturiert. Hinzu kommt, dass wir aus der Welt, in der wir uns entwickel haben, in dieser mesoskopischen Welt, wir nur einen winzigen Ausschnitt jeweils wieder über unser Sinnesorgane erschließen. Nämlich immer nur die Signale, die für unser Überleben notwendig sind. 

Es kam der Evolution nur darauf an, Organismen zu erzeugen, die Reproduktionsfähig sind und über die anderen gewinnen. Das waren die Selektionskriterien. Und nach diesen Selektionskriterien, hat sich natürlich auch unser Gehirn entwickelt."

Zitate Ende

Auch dieses Zitat deutet darauf, wie eng die Grenzen sind, die das Natur den Eigenentwicklungen in diesem Planeten, in diesem erdmondlichen Kontext, gewährt. Sehr eng! Wo bitte ist darin Freiheit zu finden? Und wenn, wie viel ist davon für uns verfügbar? Von z.B. 360 Freiheits-Graden, wie viele können wir überhaupt erkennen und nutzen?

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Aktuelles Autoren-Portrait,

mit Musik auf den Ohren.

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Also gut, wie Sie wollen, ich gehe mal mit ihnen, akzeptiere, dass wir uns diesen freien Willen nur einbilden, was bitte folgt daraus?

Moment, Sie lehnen dieses Erkenntnis also immer noch ab, wollen *mir somit lediglich aus Freundlichkeit entgegen kommen, ohne wirkliches Bereitschaft darauf einzugehen?

Nein, nein, ich möchte wirklich wissen, nicht glauben!, was ich davon halten soll, was sich daraus ergibt? Ich bin schon nach ihren anderen Beiträgen zu diesem Befund, dies ist ja nun nicht der erste, in mich gegangen, und fand nicht viele Beweise, dass ich wirklich frei entscheiden kann. Frei im Sinn, dass ich keinerlei genetisch-biologischen Vorgaben, familiären Prägungen, gesellschaftlichen Wünschen und Zwängen ausgeliefert bin und folgen muss. Frei auch, um überhaupt auswählen zu können, woraus und worin auch immer. Nein, ich vermute wirklich, dass es keine wirkliche Freiheit für uns Lebewesen gibt, weil, wie Sie auch schon lange betonen, wir viel zu wenig wissen, um überhaupt die Wahl-Möglichkeiten zu erkennen. Richtig?

Und auch Sie fragen inzwischen, was wir mit diesem Selbst-Erkenntnis anfangen können und wollen? Ernsthaft?

So isses. Ja. Ich denke auch, dass wir nicht vollkommen fremd-gesteuert sind, und dass es mehr als nur Zufall ist, dass wir auch völlig unvorhersehbare vergangenheits-lose Entscheidungen schaffen, zumindest manchmal.

Sie nehmen an, dass es zwar wirkliches Freiheit gibt, dass wir jedoch bislang davon bloss den Geruch wahrnehmen, und manches mal auch einen Zug davon nehmen können; passiv rauchen quasi?

So in Etwa. Je mehr ein Mensch weiss, was Sache ist und was wirklich geht, ohne der Vergangenheit weiter das Recht zu geben, für ihn zu entscheiden, umso mehr erkennt er, was an Möglichkeiten es gibt. Ist das stimmig?

Da bin *ich sicher. Insgeheim sind viel Menschen ja bereits dabei, diese Möglichkeiten zu erschliessen, zu offenbaren. Gentechnik, Nanotechnologie, die Erkenntnisse des Physik und Mathematik, Quantentheorie, ... und ein Phantasie, das sich an Erkenntnissen und dem Wirklichkeit orientiert, nicht am Irrationalen, an Angst und Gewalt, erweitern beständig das Möglichkeits-RaumZeit, um ohne Vorgaben und Glauben zu entscheiden. 

Um eine Zukunft zu gestalten, statt bloss eine wenig andere Vergangenheit darin zu verwalten und zu erleiden.

Gut geschrieben. Bislang glauben wir Alle, wir seien frei, weil wir nichts, was wenig ist, davon wissen, aus was wir sind, wie lange wir schon daSind, was uns dabei an Angst, an Trieben, an Vorgaben und engen Grenzen eingeprägt wurde. Aus welchem un-persönlichen Fundus wir "wählen" müssen.

Und der Ausweg ist, das an zu erkennen und endlich auch an zu erkennen, dass Wissen wollen, der Weg zur Freiheit ist; und zwar nicht bloss ein Fach, eine Richtung, sondern umfassend, somit möglichst in alle Richtungen hinein zu forschen.

Je umfangreicher, je intensiver, umso mehr Möglichkeiten werden erkannt und wählbar. Noch sind wir unseren alten Stammes-Emotionen fast komplett unterworfen. Wie das Neurobiologie bestätigt, sind die alten Bereiche des Gehirns die, die quasi das Sagen haben, Ängste, Triebe, UmWelt, das persönliche Form und Umfeld und willkürliche kulturelle Gewohnheiten (Sprache, Religion, Status, ...) bestimmen. All das schränkt gewaltig und gewaltsam ein. Wenn wir das gemeinsam anerkennen, können wir die Veränderungen angehen, die es braucht, um wirklich frei entscheiden zu können.

Können wir das noch erreichen? Sie wissen, wie viele ganz aktuelle Probleme auch auf unseren Mist gewachsen sind! Klima, Ressourcen, Vermüllung - auch die Nanopartikel überall, auch in unserer Nahrung, nicht gerade gut für das Gehirn -, unsere Anzahl und die Gewalt, die damit noch zu sätzlich anwächst und diese künstlichen Sie wissen schon.

Ich bin weiter optimistisch, auch wenn das im öffentlichen Gelände immer wieder schwindet. Aber genug davon!

Ja, ich brauche jetzt auch ein wenig Abstand.

Dann also ...

... guten Abend.

🤡

Donnerstag, 6. März 2025

Was ist Radikalität ohne Gewalt? Wahrheits-Suche?

Vielleicht braucht dieses Beitrag ein: Warnung! Denn darin geht es radikal ab und zu. Jedoch ohne Gewalt.

Was ist Radikalität ohne Gewalt? Wahrheits-Suche?

Was ist Radikalität ohne Gewalt? Wirklichkeits-Findung?

(Wenn das stimmt, kann dem Cern in Genf kein Erfolg gelingen, da es mit All-Gewalt sucht.)

Was ist Radikalität ohne Gewalt? Philosophie?

Unten im Dialog etwas mehr dazu.

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In diesem Beitrag geht es also um radikale, somit selbst-handlungs-begründende, weitgehend un-bewusste Selbst-Erkenntnis. Um unsere Natur. Befreiend, wenn anerkannt, weil erst mit wirklichem Selbst-Erkennen das Basis für Freiheit gegeben ist.

Widersprechen Sie. Ich bitte darum. Zum Beispiel, dass auch mit Gewalt Wahrheit, Wirklichkeit zu finden und Philosophie zu betreiben ist. Ich brauche gute Argumente und ernsthaften Zweifel, um das Radikale, das Wahre, das Erkennen des Wirklichen zu erweitern, damit auch das Freiheit. Das wirkliche Freiheit.

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Dem Titel kann *ich kaum widersprechen.

Und es ist nebenbei ein Lese-Tipp.

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Zum Freiheit hier ein paar Zeilen eines Rede, das Peter Sloterdijk, am 06. April 2011, in Berlin hielt:

"…was J.P. Sartre als Engagement bezeichnet hatte. Ein Engagement ist, was ein arbeitsloser Schauspieler erwartet. Das freie Subjekt erwartet es nicht bloss, es geht darauf zu. Sein Engagement entspringt weder einem Ausdrucksbedürfnis noch einem Trieb, weder einer Neurose noch einem Mangel, es ist eine Konsequenz der Freiheitserfahrung selbst. Die Quelle von Selbstbelastung vor dem Hintergrund von disponibler Freiheit ist der Stolz, das heisst jene spontane Erhebung über die Vulgarität, die die Griechen mit dem Ausdruck Tymos beschrieben.

Sie bezeichneten damit einen inneren Erregungswert, der Menschen motiviert, sich ihrer Mitwelt als Inhaber gebender Tugenden zu offenbaren. Ja, der Tymos als liberale Gesinnung des gebenen Lebens, liefert die einzige Erklärung der Freiheit, die von Seiten der naturalistischen Reduktion, auf exogene Ursachen und neurologische Bedingungen nichts zu fürchten hat. Man hat die Freiheit zumeist an Orten gesucht, wo man sie unmöglich finden kann: im Willen, im Wahlakt, im Gehirn; man hat ihre Quelle in der noblen Gesinnung, im Auftrieb, in der Grosszügigkeit übergangen.

In Wahrheit ist Freiheit nur ein anderes Wort für Vornehmheit. Das heißt für die Gesinnung, die sich unter allen Umständen am Besseren, am Schwierigeren orientiert. Eben weil sie frei genug ist, für das weniger Wahrscheinliche, das weniger Vulgäre, das weniger all zu Menschliche.

In diesem Sinn ist Freiheit Verfügbarkeit für das Unwahrscheinliche. Ihre wesentlichen Negativität bleibt die Freiheit auch in der Wendung zum praktischen Handeln treu, weil sie, was immer sie auch tut, die Absage an die Tyrannei des Wahrscheinlichsten ausspricht. Wer aus Freiheit handelt, revoltiert gegen die Gemeinheit, die man nicht weiter mit ansehen kann.

Und diese Freiheit ist das Gegenteil zu allem, was die im Sinn haben, die Sie als Lizenz zum sich gehen lassen, ins Übliche, all zu Übliche verstehen. Sollte es je zu einer intellektuellen Regeneration des politischen Liberalismus kommen. 

Sie müsste von der Erkenntnis ausgehen, dass Menschen nicht nur haben wollende, Gier getriebene, süchtige und brauchende Wesen sind, die freie Bahn für ihre Mangelgefühle und ihrem Machthunger fordern. Sie tragen ebenso das Potenzial zu geben wollendem, grosszügigem und souveränem Verhalten in sich.

Dieser Hinweis war nie so wichtig, wie gegenwärtig. Nie zuvor haben die Begriffe Liberal oder gar Neoliberal eine so niederträchtige Konnotation angenommen, wie in den letzten Jahren. Noch nie war das liberale Denken, vor allem in unserem Land, so weit vom vornehmen Pol der menschlichen Möglichkeiten entfernt. Noch nie hat man die Freiheit so eng und so fatal mit der Besessenheit von Menschen durch den Gierstress in Verbindung gebracht. 

Aber was beweist das. Nichts anderes, als das die Sache der Liberalität so wichtig ist, als dass man sie den Liberalen überlassen dürfte."

Danke Peter Sloterdijk.

Diese Rede mag 14 Jahre her sein, ihre Aussagen sind noch aktueller, als zum damaligen RaumZeit.

Mehr zu meinem Erleben und Einspüren von Freiheit hier:

https://wissenschafftfreude.blogspot.com/2024/06/wir-sind-so-schon-freiheit-demokratie.html

Und hier:

https://wissenschafftfreude.blogspot.com/2024/07/bolumo-und-das-uberwinden-des-freiheit.html

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Und nun zu oben angekündigtem Radikalität.

Ich beginne vorsichtig.

Erstmal geht es um auch (!) unser Verhältnis zu dem, was uns umgibt und auch beständig durchdringt (Atmen, Trinken, (Fr)essen, was eingenommen und ausgeschieden wird. Was wir so leidlich ignorant als UmWelt von uns distanzieren, ist ja in Wirklichkeit durch nichts, fast nichts (!) - ein Haut das sehr durchlässig ist - von einem jeden Selbst (ich) getrennt.

Aber:

Dass das DaSein sich nicht kennt und (an-)erkennt, dass das Natur keinen Sinn für das Selbst ist, ist soweit klar, sonst wären auch wir anders, würden völlig anders handeln; wir sind Geschöpfte des DaSein und wie Kinder von Eltern sind auch wir kaum je anders, als die die uns gesext haben und uns damit Form, Farbe, Struktur, Möglichkeiten, Rahmenbedingungen und Richtung mitgegeben haben.

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Das Link ist weiter unten.

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Ich gebe zu, auch *ich habe vor kurzem ein Partei gewählt, das fast ausschliesslich inner-menschliche Themen hat, und das, was uns geschaffen hat, versorgt und für unser Überleben notwendig ist, spielt auch in diesem Partei kein Rolle.

Auszug aus dem Text in dem Frankfurter Allgemeinen Zeitung: "Aber langfristige Gefahren folgen nicht der Logik von Legislaturperioden und schon gar nicht der tagesaktuell getriebenen öffentlichen Debatte um Neuigkeiten – was ist wo passiert? Dabei schafft biologische Vielfalt Wohlergehen für uns alle. Auch mehr als die Hälfte der globalen Wirtschaftsleistung hängt direkt von einer funktionsfähigen Natur ab. Das Artensterben, der Verlust ganzer Ökosysteme, die weitreichenden Auswirkungen auf unsere Gesundheit, all das geschieht schleichend und doch schreiend laut. Warum hört es niemand? Und warum hat es so wenig Einfluss auf Wahlentscheidungen."

Auszug Ende

Fakt ist, es gibt kein Partei, das ausser-menschliches auch nur annähernd angemessen vertritt. Kein Partei-Programm enthält auch nur annähernd das Wichtigkeit, das dafür nötig ist. Warum? Weil bis auf vielleicht ein Prozent des Menschheit, alle anderen nurs ich im Blick und im Gefühl sind. Natürliche fast total-Egozentrik und Angst haben auch uns, wie auch alle MitLebeWesen (! Wir sind 100% Natur) fest im Griff.

Wir könnten anders, können es aber nicht, weil dieses Aufmerksamkeit, dieses Kümmern sehr aufwändig ist, mit viel Wissen einarbeiten und Engagement verbunden ist. Und da steht auch uns das ebenso natürliche Trägheits-Zwang im Weg; denn alles Aufwand für ein Tätigkeit, ein Ziel, muss (!) minimiert werden, bis vielleicht bloss noch ein einziges Handeinsatz nötig ist. Effizienz, Optimierung, Verbesserung, nennen wir das, das sind unsere intuitiven Religionen, heiligen Vorgaben.

Natur-Interesse und Schutz unserer Lebens-Grundlagen, ist da nicht enthalten. Das ist ganz banale, basale Selbst-Erkenntnis.

https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/bundestagswahl-2025-warum-spielt-der-naturschutz-keine-rolle-110312198.html

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Ab hier wird es spannend und deutlich!

Und hier ein Tipp: Sie brauchen diesen Link unten nicht an zu klicken, *ich vermute, es reicht meine Kritik dazu zu lesen? Aber klar, Sie könnens ich auch überschwemmen lassen mit dem immergleichen (siehe meine Kritik).

Hier in Lila erst mal die ORF Eigenwerbung:

Künstliche Intelligenz (KI) hat sich längst in unseren Alltag geschlichen: Sie generiert Bilder, verfasst Texte, komponiert Musik und imitiert Stimmen – täuschend echt. Doch mit welchen Konsequenzen für unsere Gesellschaft? In dieser Dok 1 nimmt uns Hanno Settele mit auf eine kritische Entdeckungsreise in die Welt der generativen KI und hinterfragt deren Einfluss auf unser Leben. 

"Dok 1: Das Ende der Wahrheit – KI täuscht uns alle": https://on.orf.at/video/14250922/dok-1-das-ende-der-wahrheit-ki-taeuscht-uns-alle

Diese Sendung ist schwer zu ertragen, nicht, weil die Warnungen nicht stimmen, sondern weil die 45 Minuten fast nur mit Beispielen gefüllt werden, die nach 3 Minuten schon geklärt haben, um was es geht. Ich empfand das als nervtötend und nicht im mindesten aufkärend.

Der fast gesamte Rest ist dröge unnötige Wiederholung des immergleichen, ein Fest für den Moderator mit dem fast immergleichen Text: JA, KI IST INZWISCHEN TÄUSCHEND "ECHT"!!! Und so weiter.

Dann bleiben bloss noch 3 Minuten für das Benennen, der für Uns katastrophalen Folgen, davon, dass wir dieses Werkzeug von Anfang an nur an profitgierige Menschen und deren Firmen ausliefert haben, die kein Interesse an einem Wohlergehen und Fortschritt des Menschen in Richtung Freiheit, in Richtung von wirklichem Selbst-Erkenntnis und Selbst-Entscheiden haben. Menschen und deren Firmen, die nur daran interessiert sind uns weiter zu unterwerfen uns zu manipulieren, zu sedieren, um uns auszunehmen.

Oder an staatliche Behörden, die ebenfalls keinerlei Interesse an aufgeklärten, in wirklichem Freiheit und echtem Würde entscheidenden Menschen / Bürg-Es haben: also an Militär, Geheimdienste, sogenannte "Sicherheits-Dienste" und ähnlichem, denen Kontrolle und Überwachung (ANGST!) des Menschen über Alles geht.

Das ist:

Für eine fast völlig unreife Menschheit, die sich in Massen "frei"-willig jedem Macht-Gier unterwirft und ohne Mucks jetzt schon blind ausbeuten lässt, ist dieses Werkzeug nicht blosse Gefahr, sondern schleichende Katastrophe.

Wir sind diejenig-Es, die in diesem "Topf" (Erde) daSind, in dem das Hitze langsam steigt; und nicht wahrnehmen können, dass es auf ein Kochen hinauf ansteigt. Und dieses Werkzeug der Verdummung und Unterwerfung, ist wie ein Säurezugabe, das das Ganze noch ungeniessbarer Macht. 

Und weil wir ein so natürlich unreifes Spezies sind, spüren wir dieses Drohen und Gewalt gegen uns nicht, weil es dazu reife Aufgeklärtheit und viel Selbst-Erkenntnis braucht, die das natürliche Trieb und Trägheit mit viel dummer Schläue seit AnBeginn verhindert. Natur ist nunmal blosses Anpassungs-Zwang an je willkürliche, wahllose Verhältnisse; und keine Befreiungs-Bewegung aus dem ungewählt Vorgegebenen, in einem Möglichkeits-RaumZeit fast ohne Grenzen.

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Radikalität also? Also ich finde, Sie sind viel zu wenig radikal. Sie entschuldigen uns, sich, das Menschheit doch ständig. Soweit ich noch erinnere, haben Sie schon öfter betont, dass wir 100% Natur sind, dass wir also für unser soSein nichts können, also auch für unser Handeln nicht verantwortlich sind, dass wir gar keine Wahl hatten und haben und so weiter und so fort. Was also könnte radikaler sein, als diese Selbst-Befreiung von aller Schuld?

Darauf alleine ist jedoch kein Freiheit aufzubauen. Das empfinde *ich lediglich als Haltestange, dem aber bislang das Basis fehlt. Und dieses Basis ist unbedingte, ehrliche und liebevolle Selbst-Erkenntnis.

Liebevolle!? Das von Ihnen, der sich schon so oft über Liebe lustig gemacht hat und Selbstliebe als vergeblich, ja sogar als falsch und gefährlich ansieht? Wie das?

Richtig. Und das gilt auch weiterhin; *ich meine auch nicht, das Selbst, das ich solls ich lieben, also kein "sich" lieben, kein Rückbezüglichkeit, sondern ein stärkeres zuneigen und empfinden für das Interesse und das Arbeit am Selbst, an wirklichem, aufrichtigen Selbst-Erkennen.

Das soll dann wohl dazu dienen, die Schrecken der Höhe und Stärke der Fremd-Bestimmung, der wir unterworfen sind mildern, erträglicher machen?

So denke *ich das, ja. Liebe zu einem anderen Menschen, oder auch zu Dingen, ist ja wesentlich verständnisvoller und friedvoller, als zu Fremden. Enthält auch sehr viel mehr Interesse und bringt viel mehr Motivation hervor. Da wird das Trägheit quasi "frei"-willig etwas überwunden. Liebevoll meint also das Herangehen an das Arbeit für ein gerüttelt mehr an Selbst-Erkenntnis, als das Natur vorgab und für das daSein bislang auch erforderlich war.

Das, was bisher gereicht hat, an Vor-Wissen und Natur-Vorgaben in Trieben und Emotionen, und den davon geformten Gefühlen, reicht also nicht mehr. Reicht nicht mehr, für ein Überleben. Das meinen Sie?

Na, was denken Sie? Sie haben das Obige und auch meine anderen Beiträge ja gelesen, und sind auch sonst ein an das Aktualität interessiertes Mensch. Reicht unsere natürliche Erziehung, unsere Natur, unser soSein, unser fast völlig fremd-bestimmtes daSein noch, um in Zukunft zu bestehen, um ein Zukunft zu erwirken, das geborgen und freudvoll für Alle ist?

Nein. Das muss ich wohl zugeben. Gerade im Augenblick schaut es so aus, als würden gegenseitiges Misstrauen, als würden Konfrontations-Level und Gewalt wieder auf eine Höhe ansteigen, die fast nur in einem Krieg münden kann. Nicht so sehr wegen der Klimakrise, sondern wegen Ressourcen, wegen Macht- und Rangkämpfen, wegen fast kaum zu glaubender Un-Gleichheit, und ungebremstem Wachstum der Menschen-Menge und den auch davon ausgehenden Wanderungen. Nein, wir handeln weder klug noch friedlich.

Das Natur hat so ein Entwicklung noch nicht erlebt. Nicht mit einem Geschöpf mit unserem Ausstattung, nicht von einem Geschöpf verursacht, das vollkommen natürlich ist und handelt. Das Natur hat deswegen kein Erfahrung damit und somit auch kein Lösung, die Es uns hätte mitgeben können. Wir sind, was sowohl unsere Ausstattung, als auch das nötige Wissen und Gefühl angeht, vollkommen blank.

Wir sind sozusagen Schönwetter-Geschöpfe? Hatten immer genug Platz zum ausweichen, immer genug zu fressen und genug zum vervielfältigen, und auch zum kämpfen und zum raufen. Was jetzt vorbei ist?

Definitiv. Dieses Planet ist endlich. Mond und Mars sind kein Ausweichplätzchen, wenn auch ein paar ignorante Idioten das behaupten. Unsere natürliche Ausstattung lässt uns kaum mehr ein anderes Wahl als zu kämpfen, als mit Gewalt ein Auflösung von zunehmendem Enge und von schwindenden Ressourcen, zu sorgen. Und, wie auch Sie spüren, rotten sich die Massereichsten Machthaber gerade zusammen, um genug Gründe zu erfinden, diesen Kampf zu beginnen.

Ja, leider. Ja, auch ich bemerke, dass das bisschen Vernunft und Friedfertigkeit, das nach den Kriegen des vorigen Jahrhunderts aufflackerte, nun vorbei ist. Unter anderem auch, weil aus diesen Gewalt-Räuschen nicht das geringste gelernt wurde. Es war nie wirklich ein Interesse vorhanden, zu erfragen, warum haben wir das getan. Also ist klar, dass wir wieder nur aufeinander los gehen werden.

Klugheit war nie ein Ziel unserer Entwicklung, genauso wenig war es je Ziel von Macht, die Voraussetzungen für wirkliches Freiheit zu sorgen. Auch ein Vorausschau, ein Fragen, was unser Handeln und nicht-Handeln für oder gegen uns bewirkt. Wir sind nur an das "Gegenwart" interessiert, wir sind vollkommen Zukunfts-los. Deswegen gibt es auch keinen Plan, nichts, nirgends. Das war ja auch bislang nicht nötig. Wie oben erwähnt, so etwas hat das Natur noch nicht erlebt. Es ist so blank, wie wir, dessen Geschöpfte.

Au weia. Und was folgt daraus?

Wenn *ich das wüsste? Ich bin auch Natur, genauso blank, wenn auch etwas bewusster vielleicht? Ich denke, es gibt einen Weg, Handlungen, die es uns ermöglichen, dieses soSein, das uns das Natur, unser Vergangenheit eingeprägt hat, zu überwinden.

Das brauchen wir dringend, bevor irgendeiner dieser angst- und gewaltgesteuerten Mächtigen den Knopf drückt.

Ja, dringend. Aber jetzt ist erst mal Entspannung angesagt.

Sie schreiben es. Was tun Sie dafür?

Ich werde einen guten Film anschauen, einen, ohne Kampf und Märchen. Und Sie?

Ich esse noch etwas Feines und geh dann zu Bett.

Na dann ...

... guten Abend.

🤡

Samstag, 1. März 2025

Auswirkungen des Immunologie

Zuerst ein Kleinigkeit zu *mir.

Menschen auf das natürliche (in dem Meiose zufällig (?) [und vom späteren Selbst un-] gewählte) Geschlecht und dessen natürliche Vorgaben / Zwänge - aus Milliarden Jahren des Vergangenheit - zu reduzieren ent-menschlicht. Es reduziert das daSein auf dessen ungewähltes Geschlecht.

Äusserlich bin *ich ein männliches Mensch, mit Hoden und Penis, ohne sehr deutliche Brüste; und reagiere in vielen Momenten, also innerl-ich, auch als solches. Was *mir unangenehm ist. Aber das Trieb be-Herr-scht auch in *mir; ohne UmSicht und Mit-Empfinden.

Als wissendes, denkendes und auch [mit-} fühlendes Tier und darin Mensch, bin *ich inzwischen ungeschlechtlich. Unter(!)schiede bei und gegen Menschen zu mach[t]en sind *mir inzwischen unmöglich und unangenehm. Ich bin kein mann, *ich bin Mensch, Punkt.

Menschen reduzieren sich oft leider vollkommen "frei"-willig auf irgendein Geschlecht; *ich beziehe da auch Menschen, die sich zu LGBTQIA+ bekennen ein. Warum "frei", weil das natürliche Trieb-Druck zum Sex haben (!) und machen müssen, so stark ist, dass daran kein Zweifel entsteht.

Denn, ohne Zweifel, ist jedes daSein, das von zwei anderen daSein, die Beide als Menschen kategorisiert / anerkannt sind, gezeugt wird und von einem der Beiden ausgetragen und herausgedrückt (geboren) wird, ebenso ein Mensch, vollkommen unwichtig welches Grösse, Gewicht, Farbe, Form und Geschlecht! Mensch-daSein = Verschiedenheit.

Die inner-menschliche Fremdheit und gegenseitige Ab- oder Aufwertung ist zwar natürlich aber genau deswegen auch vollkommen vorvorgestrig dumpf. Natur ist kein kluges Veranstaltung, sondern nur basal intelligent und dabei ziellos, angstbesetzt und fast vollständig mit Gewalt handelnd. Um- und Rücksicht sind unserem SchöpfEs / Natur fast vollkommen fremd.

Das Obige und unten folgende, ist auch reaktion auf dieses Gespräch in dem Süddeutschen Zeitung von Heute.

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Darf ich anfangen?

Ja klar.

Ich stelle das folgende unter den Titel: "Die Zeckenwürde ist unantastbar." :-) Dieser Titel wird klar, wenn das ganze Gespräch angehört wird, aus dem der folgende Auszug entnommen wurde. Es sind ein paar für mich sehr erhellende Sätze von Peter Sloterdijk aus einem Gespräch mit Peter Weibel, das am 19.05.2013, in der Kunsthalle Wien statt fand. Und in YouTube seh- und hörbar ist. Der Titel des Auszug ist wohl: Erkenntnisse der Immunologie. Hier seine Sätze: "Alle Geschichte ist die Geschichte von kämpfenden Immunsystemen. Das sind die eigentlichen Parallelwelten. Die Immunsystemkollisionen, bilden die Tiefenebene der sogenannten Kriege. [...] ... wenn man über die Vision von bloss kollidierenden Welten hinausgehen will, dann müsste man zeigen, wie es möglich ist, vor allem durch politische Konstrukte, zusammenlebens-Formen zu entwerfen, in denen die Immunabwehr gegen das Fremde, nicht mehr gegen Artgenossen eingesetzt werden kann. Das ist die kantische Idee vom ewigen Frieden, in eine immunologische Sprache umformuliert. Und würde dann bedeuten, dass man ein Menschheits-Selbst konstruieren muss, das keine Aussenwelt-Erklärungen, kein nicht-ich in Menschenform mehr kennen würde. Und daran zu arbeiten, bleibt eine offene Aufgabe, weil wir bis auf den heutigen Tag sehr deutlich beobachten können, die menschlichen Kulturen haben es noch nicht gelernt - ausserhalb der Phraseologie -, effektive Menschheits-Organismen hervor zu bringen, sie fallen immer wieder auf die Ebene zurück, auf der noch kämpfende Gross-Organismen, Para-Organismen, die eigentlichen Agenten sind." Was halten Sie davon?

Ein sehr kluges und tiefes Selbst-Erkenntnis. Fast wie das Punkt auf dem Komma, wenn es um das Thema der beiden vorherigen unserer Gespräche geht.

Die Freiheit.

Von welchen, teils urururalten, Natur-Erlebnissen, und den davon zu inneren Prozessen {DNS} geronnenen Motiven / Zwängen / Trieben, wird menschliches Handeln und nicht-Handeln beeinflusst, mehr noch gesteuert?  Peter Sloterdijk spricht Metaphorisch vom Immunsystem, es geht dabei aber weniger um das Abwehr von inneren Krankheiten und [Auf-} Fressfeinden, als um Angst, Unsicherheit und Hilflosigkeit, also um den Zwang zum Familien-, Gruppen- und Herden-Bildung, also um ein elementares, starkes unbewusstes Misstrauen gegen Alles, was dem eigenen Selbst {ich} als Fremd erscheint. Und das sind für Menschen fast Alle anderen Menschen. So enorm stark ist dieses natürliche Misstrauen, das fast Alle seines-Gleichen Fremd sind und auch genauso misshandelt werden. Dabei werden alle fast 99% Gemeinsamkeiten unterdrückt, und nur das kleine bisschen natürliche Verschiedenheit zum Feind verklärt. 

99%? Ich bin hellbeige und Mittelgross, wiege etwa 70kg, das ist ziemlich verschieden zu den meisten Mitmenschen. Ich entdecke da schon etwas mehr Verschiedenheit als nur 1%. Die Sie wohl an der Zusammensetzung der DNS orientieren?

Fast Alle Philosophen und erst recht die meisten Physik-Es weisen stets darauf hin, dass auch wir Menschen, kaum das wahrnehmen, was wirklich ist. Oberflächen verhüllen das DaHinter, das DarInnen und dessen Notwendigkeiten, Bedürfnisse, Zwänge und auch Wünsche. Die sind bei allen Mitgliedern eines Spezies fast (!) die Selben, schon auf Grund des Herkunft, des gemeinsamen "Bauplans", der gemeinsamen Ziel-Vorgaben in Form von Ängsten und Trieben (Handlungs-Rahmen), Emotionen (Bewertungs-Grundlage) und Einbettung (Habitat) in dieses Biosphäre. Die Äusserlichkeiten und inneren Verschiedenheiten sind Anpassungen an die jeweilige teils Jahrtausende währende daSein-Ungebung. Genauso un-gewählt, wie Alles andere. Daraus völlig übertriebenes Misstrauen zu erregen, völlig unnnötige Feindschaft zu erregen, woraus bereits Milliarden viel zu früh getötete und gestorbene Menschen resultieren und aktuell Milliarden Menschen gekränkt und misshandelt werden, zeigt und beweist nur das absurde Dummheit des Natur. 

Sie spielen damit auch auf die Erkenntnisse der Physik an, insbesondere auf die Quantenmechanik. Darauf, dass das DaSein keine Richtung kennt, auf Wahrscheinlichkeiten und Zufällen beruht, die in uns, als "grosse" daSein-Formen zwar etwas verfestigt sind, aber dem Grund der Natur nicht wider sprechen. Aber dumm würde ich das nicht nennen, weil für das Natur bislang gar kein Mess-Bereich bekannt ist, der von Dumm bis Weise reichen könnte. Das könnten sowieso nur Lebensformen, die ausserhalb des DaSein sind beurteilen. Nicht wir, die wir darin und davon geschaffen wurden. Ja, das Universum ist kein Geschehen, das intern als klug beurteilt werden kann. Es ist überwiegend gewalttätig, und völlig rücksichtslos, ein explodierender Stern zerstört oft riesige Bereiche der Galaxie, in denen vielleicht Leben vorhanden ist, genauso, wie wir Menschen schon rücksichtslos ganze Kulturen zerstört haben und Mitlebewesen vernichten. Aber dumm ist das nicht, es ist eben Natürlich. Verurteilen hilft uns nicht. Hilft uns nicht, uns anders aufzustellen. Ich bin da ganz bei Peter Sloterdijk und widme mich der Aufgabe Lösungen zu finden, uns zu Entfremden voneinander. Uns von dem im Laufe der Vergangenheit eingeprägten Misstrauen und der Selbst-Feindschaft zu entwöhnen. Ich denke, dem können auch Sie zustimmen.

Voll und ganz. Und *ich gebe Ihnen recht, dass mein Urteil, besser wohl meine Verurteilung des Natur unrichtig ist. Ist das DaSein kein intentionales Schöpfung, also von Wesen ausserhalb geschaffen, kann ES kaum mit so einem Urteil belegt werden. ES ist einfach, wie ES ist. Ja, wir haben uns zu ändern, wenn wir erhalten bleiben wollen, wenn wir uns auf gesunde und vorteilhafte Art weiter entwickeln wollen, und nicht das Natur als Solches, als Ganzes; das geschieht dann vielleicht sogar als Folge dessen, weil wir wichtiges Teil dieses DaSein sind. Wir können fast Alles ändern, weil wir ein inzwischen enormes Wissen in und vom DaSein an gehäuft haben. Das bis in kleinste und grösste Details reicht. Bislang nutzen wir es wegen dem Gewalt-Neigung des DaSein, fast bloss für Waffen gegeneinander und für das Anhäufen von Ängsten und Feindschaft.

Aktuell gerade wieder verstärkt.

Leider ja. Ich bin müde, machen wir für heute Schluss?

Ja, gerne, ich bin hungrig. Die Küche ruft!

Na dann, Mahlzeit.

Und Ihnen, guten Abend.

Danke und ...

Tschüss

🤡

Donnerstag, 13. Februar 2025

Philosophie als RaumZeit-Diagnose ...

... und fast schon Prophetie.

Zum Thema Weisheit vorwegg noch folgendes:

Weisheit ist vielleicht dadurch kenntlich, das, was War und jetzt Ist, nicht nur anzuerkennen (blosses Wissen), sondern auch zu begreiffen - also intensiv zu erspüren (Aussen) und zu erfühlen (Innen) -, und damit auch das Morgen passend zu erahnen, voraus zu “sehen”; und dementsprechend zu handeln, oder auch nicht.

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Zum Titel-Thema hier ein paar Auszüge aus einem Wiener Stadtgespräch vom 08.06.2008, mit Peter Sloterdijk und Peter Huemer, zum Thema: “Die Gründe der Globalisierung”, nach der Veröffentlichung seines Buchs: Der Weltinnenraum des Kapitals.

Hier der Link zu dem Arbeiterkammer-Gespräch in Wien, auf Youtube:

https://youtu.be/YLcdS6d-CkE?si=GAhQvwsoS-XF3CxE

Peter Sloterdijk spricht darin auch von einem “Weisheits-Wettbewerb”, als Hoffnung für das Welt-Klima und das Welt-Ökonomie, auf die Zunahme grosser “Spieler” (China und Indien) im globalen Wettbewerb.

Der Menschenfreund (davon gibt es entsetzlich wenige) Peter Sloterdijk, zum Publikum, vor dem Zitieren eines Gedichts von Reiner Maria Rilke: “Wie Sie zweifellos Alle wissen (ohne Ironie)”.

Und als ebenso Menschen-Freundliche Selbst-Erkenntnis: “Ich sehe soviel, wie Alle sehen.” Und auf den Zwischenruf, dass Er wohl etwas mehr sehe: “Wir Alle sind Wanderer, die in einem dichten Nebel, mit einem Stock sich voran tasten. Die Menschen unterscheiden sich in einer solchen Situation nur durch die Länge des Stocks. Der Philosoph arbeitet sozusagen mit ausziehbaren Stöcken, mit denen man dann schon ein Loch in die Undurchsichtigkeit bohren kann."

Peter Sloterdijk zum Welt-Zustand (ist zwar von 2008, gilt aber bis Jetzt): “Die Welt ist in einem Verdichtungs-Vorgang. Man spricht meist von einer Beschleunigung, aber die Wahrheit ist nicht Beschleunigung, sondern Verdichtung (Erde ist endlich, wir vermehren darin fast un-endlich). Durch Beschleunigung werden Dichte-Effekte noch dramatischer dargestellt. In einer sich verdichtenden Welt, ist ein Zivilisierungsschub unvermeidlich, sofern die Menschen nicht verwildern oder regredieren.

Und das würden sie nur tun, wenn Demoralisierung (s.u.) im grossen Ausmass stattfindet. Aber solange die Menschen in Form bleiben, regredieren sie nicht und setzen sich dem Zivilisierungs-Druck aus, der aus der Zukunft auf sie einwirkt. Und sie werden tatsächlich kooperativer, und entdecken, die zivilisatorische Kraft der gegenseitigen Behinderung. Man bemerkt, dass es gut ist, wenn mich der Andere dabei stört, die erstbeste unternehmerische Wahnsinnstat auszuführen.

Die Unternehmerei muss auch entzaubert werden. Das ist ein wichtiger Schritt im Zivilisierungs-Prozess. Es kommt darauf an, nicht irgendetwas gewinnbringendes zu tun, sondern etwas vernüftiges und zukunftsfähiges zu tun (Markus Gabriel entwickelt dahin gehend, einen “Ethischen Kapitalismus”). [...] Die Gefahr ist der Rückfall in die Geschichte, also der Rückfall in die Tragödie.

So etwas passiert, wenn Demoralisierung Platz greift; und Demoralisierung ist nichts anderes als ein Wort für einen Zustand, an dem Menschen nicht mehr an das Lernen glauben, also an den fortgehenden Zivilisierungs-Prozess. Aber solange dieses Pathos der Zivilisierung aufrecht erhalten werden kann, und Menschen stolz darauf sind, in Form zu sein und sich nicht gehen lassen, ist dieser autodidaktische Druck als Lehre oder als Schule ausreichend.”

Menschliche Politik (miss-?)braucht Bildung fast nur als Anpassungs-Leistung an eine gegebene Ideologie und Macht-Konstellation. Gefördert wird, was dem Hierarchie dient, als Kontrolle und Lenkung, zum Erhalt von Fremd-Steuerung von "oben", für Waffen-Technik nach Innen und Aussen, zum Ab-Grenzen gegen ein "Aussen" (Geschichts-Unterricht ist fast zu 100% Innen-Sicht, Lob gibt es fast bloss für die "eigenen Helden", egal auf welchem Gebiet) und Kultur als fast blosses Unte[n/r]haltung.

Selbst-Entscheidungs-Fertigkeit, also bestes, aktuellstes und umfangreichstes Wissen für ALLE Menschen, wird nirgends gefördert, somit auch nie angeboten. Dadurch werden sowohl wirkliches Freiheit und Selbst- sowie UmWelt-Verantwortung verhindert. Lebens-Angst, Armut von min. 25% jedes Gesellschaft, blosse Dienstbarkeit und Zuarbeit für ein kleines Prozent von Macht und Reichtum von weit über 50% des jeweiligen Gesellschaft werden dauerhaft erzwungen. Das ist wa[h]re Menschlichkeit.

Peter Sloterdijk als Antwort auf den Wunsch einer Welt-Regierung / -Gemeinschaft: “Der Gott der Artenvielfalt, hat etwas gegen die Uniformisierung.” 

Dieses "Gott", gäbe es das, wäre garantiert nicht gegen das Vielfalt von Menschen, dessen Kulturen, Wünschen, Farben und Formen, geborgen in einem Gemeinschaft und Politik, das dieses Vielfalt anerkennt, damit friedlich umgeht, diese fördert und schützt. Es ist das natürliche Herden-Trieb, in ängster Verbindung mit dem Trägheits-Trieb, das dieses längst angesagte Projekt eines Welt-Rats verhindert, mit aller Gewalt und Macht gegeneinander.

Peter Sloterdijk zur Demoralisierung: “Sensibilisierte Menschen, die unter Entzugs-Angst leiden, sind zum schlimmsten fähig. Die Enthemmung der Verwöhnten ist gefährlicher, als der Anspruch der Armen am Anteil des Reichtums.”

Moral ist DAS Thema einiger jüngerer Philosophen (insb. Hanno Sauer und Markus Gabriel), seit Jahren, gerade weil lernende, sensiblisierte Menschen (noch ohne Entzugs-Angst?) das Schwinden von Moral (m.a. Freundlichkeit, Mit-Empfinden, allgemeingültige Regeln) oder auch dessen dringende Notwendigkeit bemerken.

Peter Sloterdijk zu den USA: “Es gibt Menschen, die der Meinung sind, dass die USA auf dem Weg in eine gut maskierte neo-rassistische Entwicklung sind.”

Ich denke, damit sind wir aktuell konfrontiert. Und zwar nicht bloss in den USA, sondern überall rund um den Planeten, wo ein-Mann-Regierungen jede Vielfalt, Kritik und Transparenz verbieten oder verbieten wollen. Dort, wo Verantwortung, Wahrheit und Freiheit völlig entleert sind.

Samstag, 18. November 2023

Betriebsanleitung

Seit Jahren schon schreibe *ich davon, dass das DaSein uns Einfachen eine Betriebsanleitung für das Selbst und eine Gebrauchsanweisung für das DaSein nicht mitgegeben hat, oder sogar verweigert.

Unverschämtheit! Aber so ist es nun mal. Wir, auch Wir müssen uns darein fügen. Das Beste daraus machen. Oder nicht?

Ich denke, Sie werden weiter unten bemerken, dass Wir längst dabei sind, uns eine solche Anleitung für nicht bloss unser daSein zu erarbeiten.

Das Folgende im Link ist lesens- und nachdenkenswert:

https://www.zeit.de/2023/47/peter-sloterdijk-zeilen-und-tage-iii-tagebuch/komplettansicht

Jedoch, ich widerspreche.

Nur, weil Menschen bislang nicht wissen, wie diese Selbst-"Setzung" in Gang gesetzt wird, wie dieses stabile Ich entstehen kann und was es dazu braucht, bedeutet das nicht, dass es unmöglich ist.

Und was das Freiheit betrifft, das entsteht nicht in "zwangsläufig", nicht in "ruinös" und nicht in Ungewissheit und Verunsicherung. Freiheit ist noch ein Wunder, dessen Erfüllung das Natur und darin auch Wir bislang behindern.

Warum? Das DaSein ist nicht aus und in Freiheit entstanden. Es ist entstanden, um diese zu erschaffen. Die Voraussetzungen sind gegeben, das Bausatz ist komplett. Allein, es fehlt das Anleitung. Was kommt wohin, was ist Mörtel, was Ziegel, was ist Balken und was ist Fenster und w-Es baut das zusammen, was dann Freiheit ist?

Es ist keine Klugheit, eine Ahnung, eine Möglichkeit, eine Verbesserung und Änderung deswegen als unmöglich zu verachten, weil zu träge, es zu tun, oder weil dazu ein Wissen fehlt, das zu erwerben wäre. Insofern Herr Sloterdijk, erheben Sie sich und erwerben Sie; es ist Alles nötige vorhanden.

Danke.

Und nun ein Hoch interessantes Text aus "Spektrum der Wissenschaft":

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PFADINTEGRAL

Die Realität als Summe aller Eventualitäten

Die Methode des Pfadintegrals taucht in tausenden Fachartikeln der Quanten- und Teilchenphysik auf. Dennoch handelt es sich eher um eine Idee als um ein mathematisches Konzept. Teilweise ist immer noch offen, wie man es benutzt und was es bedeutet.

Geschrieben von Charlie Wood

https://www.spektrum.de/news/pfadintegral-die-realitaet-als-summe-aller-eventualitaeten/2197570

Die mächtigste Formel der Physik beginnt mit einem schlanken S, dem Symbol für ein Integral. Danach folgt ein zweites S, das für eine Größe steht, die als Wirkung bezeichnet wird. Zusammen bilden diese beiden S eine Gleichung, die wohl der beste bisher bekannte Weg ist, die Zukunft vorherzusagen.

Die Formel ist als Feynman-Pfadintegral bekannt und beschreibt das Verhalten jedes Quantensystems: eines Elektrons, eines Lichtstrahls oder sogar eines Schwarzen Lochs. Das Pfadintegral hat so viele Erfolge zu verbuchen, dass viele Fachleute glauben, es spiegele die Realität wider. »Es zeigt, wie die Welt wirklich ist«, sagt die Physikerin Renate Loll von der Radboud-Universität in den Niederlanden.

Obwohl Pfadintegrale tausende Seiten verschiedenster Publikationen zieren, handelt es sich dabei eher um eine Idee als um ein streng mathematisches Rezept. Die Formel legt nahe, dass sich unsere Realität aus der Summe aller vorstellbaren Möglichkeiten zusammensetzt. Aber sie erklärt nicht, wie dieses Integral genau zu Stande kommt. Daher haben Fachleute Jahrzehnte damit verbracht, ein ganzes Arsenal von Näherungsverfahren zu entwickeln, um Pfadintegrale für verschiedene Quantensysteme konkret zu berechnen.

Die Näherungen funktionieren so gut, dass Physikerinnen wie Loll nun das ultimative Pfadintegral anstreben: eines, das alle denkbaren Formen von Raum und Zeit miteinander verbindet und als Ergebnis unser Universum hervorbringt – und damit eine quantenphysikalische Version der Gravitation schafft. Doch welche Möglichkeiten genau soll das Pfadintegral umfassen?

Alle Wege führen zu einem Ergebnis

Die Quantenmechanik kam so richtig in Gang, als Erwin Schrödinger im Jahr 1926 die inzwischen nach ihm benannte Gleichung aufstellte. Diese beschreibt, wie sich die wellenförmigen Zustände von Teilchen von einem Moment zum anderen entwickeln. Im folgenden Jahrzehnt eröffnete Paul Dirac eine andere Sichtweise auf die Quantenwelt. Er ging von der Vorstellung aus, dass alle Objekte den Weg der »geringsten Wirkung« nehmen, um von A nach B zu gelangen – den Weg, der grob gesagt am wenigsten Zeit und Energie erfordert. Richard Feynman stolperte später über Diracs Arbeit und entwickelte die Idee weiter, indem er 1948 das Pfadintegral vorstellte.

Das Herzstück von Feynmans Idee lässt sich am besten durch eines der Schlüsselexperimente der Quanten-mechanik verstehen, das Doppelspaltexperiment. In diesem Versuch schießt man nacheinander einzelne Teilchen auf eine Barriere, die mit zwei Schlitzen versehen ist, und bestimmt ihren Aufenthaltsort auf einem dahinter befindlichen Schirm. Würde man das Experiment mit Fußbällen durchführen, würden sich diese hinter jedem der zwei Spalte anhäufen. Doch mit quantenmechanischen Teilchen werden hingegen mehrere sich wiederholende Streifen auf dem Schirm sichtbar. Das Experiment legt nahe, dass sich die Teilchen wie Wellen verhalten. Sobald deren Fronten beide Schlitze passieren, überlagern sie sich und erzeugen ein Interferenzmuster auf dem Schirm. Ein Teilchen scheint also gewissermaßen beide möglichen Wege durch die Barriere zu beschreiten – auch wenn es am Ende nur an einem Ort auf dem Schirm landet.

In Feynmans Anschauung verhalten sich Teilchen auch im leeren Raum so, wenn es keine Barrieren oder Schlitze gibt. Zum Verständnis kann man sich vorstellen, beim Doppelspaltexperiment einen dritten Schlitz in die Barriere zu schneiden. Das Interferenzmuster auf dem Schirm wird sich dadurch verschieben und den dritten möglichen Weg widerspiegeln. Nun kann man weitere Schlitze hinzufügen, bis die Barriere schließlich aus nichts anderem mehr besteht. Das Interferenzmuster verändert sich zwar nach und nach, bleibt aber bestehen. Ein Teilchen, das sich durch den leeren Raum bewegt, nimmt insofern in gewissem Sinn alle denkbaren Wege durch sämtliche Schlitze bis zum entfernten Detektor. Zählt man sie richtig zusammen, ergeben all diese Möglichkeiten das, was man erwarten würde, wenn es keine Barriere gäbe: einen einzigen Auftreffpunkt auf dem fernen Schirm.

Dies ist eine radikale Sichtweise auf das Verhalten quantenmechanischer Objekte. »Ich halte sie für real«, sagt der Physiker Richard MacKenzie von der Université de Montréal. Aber wie lassen sich unendlich viele gewundene Pfade zu einer einzigen Bahnkurve addieren – dem Weg, den ein Teilchen am Ende wirklich beschreitet?

Feynmans Methode besteht darin, zu jedem möglichen Weg die dazugehörige Wirkung zu berechnen (die Zeit und Energie, die benötigt werden, um ihn zu beschreiten) und daraus eine so genannte Amplitude zu bestimmen, die angibt, wie wahrscheinlich ein Teilchen diesen Pfad zurücklegt. Dann addiert man alle einzelnen Amplituden, um die Gesamtamplitude für ein Teilchen zu erhalten, das von A nach B geht – das ist das Integral über alle möglichen Pfade.

Auf den ersten Blick wirken geschwungene Pfade ebenso wahrscheinlich wie gerade Wege, da die Beträge der Amplituden gleich sind. Bei den zugehörigen Amplituden handelt es sich jedoch um komplexe Zahlen. Während reelle Zahlen Punkten in einer Ebene entsprechen, lassen sich komplexe Zahlen wie Pfeile darstellen, zweidimensionale Vektoren. Je nach Pfad deuten die Pfeile in unterschiedliche Richtungen. Und zwei Pfeile, die voneinander wegzeigen, ergeben in der Summe null.

Wie sich herausstellt, verstärken sich die Amplituden von mehr oder weniger geraden Pfaden, weil sie alle im Wesentlichen in dieselbe Richtung zeigen. Die Amplituden der gewundenen Pfade zeigen jedoch in allerlei Richtungen, so dass sie sich gegenseitig aufheben. Für ein Teilchen, das sich im leeren Raum bewegt, bleibt also nur der geradlinige Weg übrig. So kommt es, dass aus unendlich vielen quantenmechanischen Optionen der klassische Weg der geringsten Wirkung übrig bleibt.

Feynman konnte zeigen, dass das Pfadintegral äquivalent zur Schrödingergleichung ist. Egal für welche Methode man sich entscheidet, am Ende der Berechnung kommt dasselbe Ergebnis heraus. Feynmans Methode ist jedoch etwas intuitiver, um mit der Quantenwelt umzugehen: Man fasst alle Optionen zusammen.

Die Summe aller Möglichkeiten

Kurz nach der Entwicklung der Quantenmechanik gingen Physikerinnen und Physiker noch einen Schritt weiter. Sie verstanden Teilchen bald als Anregungen in Quantenfeldern, die unsere gesamte Raumzeit ausfüllen. Während sich ein Teilchen auf verschiedenen Wegen von einem Ort zum anderen bewegen kann, werden die Quantenfelder von Wellen und Kräuselungen durchlaufen.

Glücklicherweise funktioniert das Pfadintegral auch für Quantenfelder. »Es ist offensichtlich, was zu tun ist«, erklärt der Teilchenphysiker Gerald Dunne von der University of Connecticut. »Anstatt alle Pfade zu addieren, summiert man über alle Konfigurationen der Felder.« Man identifiziert die Anfangs- und Endkonfiguration des zu untersuchenden Felds und betrachtet dann jede mögliche Geschichte, die sie verbindet.

Feynman stützte sich auf das Pfadintegral, um 1949 eine Quantentheorie des elektromagnetischen Felds zu entwickeln. Fachleute fanden anschließend heraus, wie man Wirkungen und Amplituden für Felder berechnen kann, die andere Kräfte und Teilchen wie Quarks und Gluonen enthalten. Wenn heute das Ergebnis einer Kollision am Large Hadron Collider in Genf vorhergesagt wird, liegt den meisten Berechnungen das Pfadintegral zu Grunde. »Das Pfadintegral ist absolut fundamental für die Quantenphysik«, urteilt Dunne.

Trotz seines Siegeszugs in der Physik bereitet das Pfadintegral Mathematikerinnen und Mathematikern ein mulmiges Gefühl. Selbst ein einfaches Teilchen, das durch den Raum flitzt, kann unendlich viele Pfade beschreiten. Bei Feldern ist es noch schlimmer: Ihre Werte können sich auf unendlich viele Arten und an unendlich vielen Stellen ändern. Ausgeklügelte Techniken sollen dabei helfen, mit den vielen Unendlichkeiten zurechtzukommen. Aber manche argumentieren, dass das Integral nie dafür konzipiert wurde, in einer solchen Umgebung zu funktionieren. »Das ist wie schwarze Magie«, sagt der theoretische Physiker Yen Chin Ong von der Universität Yangzhou in China. »Mathematiker arbeiten nicht gerne mit Dingen, bei denen nicht klar ist, was vor sich geht.«

Dennoch führen die Berechnungen mit Pfadintegralen zu richtigen Ergebnissen. Es ist sogar gelungen, auf diese Weise die starke Kernkraft zu untersuchen: Die komplexe Wechselwirkung, die Quarks zu Protonen und Neutronen bindet und letztlich die Atomkerne zusammenhält. Dazu haben die Fachleute zwei Tricks verwendet. Zunächst haben sie für die Zeit eine imaginäre Zahl eingesetzt, wodurch die Amplituden nur noch reelle Werte annehmen. Und dann näherten sie das unendliche Raum-Zeit-Kontinuum durch ein endliches Gitter an. In dieser vereinfachten Form lässt sich das Pfadintegral verwenden, um die Eigenschaften von Protonen und anderen Teilchen zu berechnen, die der starken Kraft unterliegen. Die so erhaltenen Ergebnisse stimmen mit den experimentellen Ergebnissen überein. »Für jemanden wie mich ist das der Beweis, dass die Sache funktioniert«, sagt Dunne.

Was zählt man eigentlich zusammen?

Das größte Rätsel der Grundlagenphysik liegt jedoch außerhalb der experimentellen Reichweite. Dabei geht es um die lange ersehnte Vereinigung der Schwerkraft mit der Quantenmechanik. 1915 stellte Albert Einstein die Gravitation als Ergebnis von Krümmungen im Gewebe der Raumzeit dar. Seine Theorie zeigte, dass sich die Länge eines Maßstabs und das Ticken einer Uhr von Ort zu Ort ändern – die Raumzeit ist also ein formbares Feld. Die Felder der übrigen drei Grundkräfte (starke und schwache Kernkraft sowie die elektromagnetische Kraft) haben eine Quantennatur. Deshalb gehen die meisten Physiker davon aus, das gelte ebenso für die Raumzeit und man könne auch in diesem Fall ein Pfadintegral formulieren.

Hierbei stellt sich jedoch die Frage, welche Feldkonfigurationen berücksichtigt werden sollten. Denn es ist denkbar, dass sich die Raumzeit aufspaltet und einzelne Orte voneinander trennt. Oder sie könnte wie ein Schweizer Käse von Wurmlöchern durchdrungen sein, die unterschiedliche Orte miteinander verbinden. Einsteins Gleichungen lassen solche exotischen Formen zu. Allerdings verbietet die Theorie Übergänge zwischen einigen dieser Konfigurationen: Die Übergänge würden Risse oder Verschmelzungen erfordern, welche die Kausalität verletzen und Zeitreiseparadoxien aufwerfen. Wenn man nun also ein Pfadintegral der Gravitation aufstellt, sollte man dann die Schweizer-Käse-Raumzeit mit einbeziehen oder nicht?

In dieser Hinsicht ist die Physik-Gemeinschaft gespalten. Die eine Seite vermutet, dass alle erlaubten Möglichkeiten dazugehören. Stephen Hawking hatte sich zum Beispiel für ein Pfadintegral eingesetzt, das Risse, Wurmlöcher und andere wilde Veränderungen zwischen den Formen des Raums zulässt. Um die Mathematik zu vereinfachen, betrachtete auch er die Zeit als imaginäre Größe. Dadurch wird sie im Prinzip zu einer weiteren Dimension des Raums. In einer solchen zeitlosen Welt gibt es keine Vorstellung von Kausalität, die Wurmlöcher oder zerrissene Universen stören können. Hawking nutzte dieses zeitlose, »euklidische« Pfadintegral für seine Arbeiten zum Urknall und zu Schwarzen Löchern.

»Das scheint die umfassendere Sichtweise zu sein«, sagt der theoretische Physiker Simon Ross von der Durham University. »Das Pfadintegral der Gravitation, das alle Topologien einschließt, hat einige schöne Eigenschaften, die wir noch nicht ganz verstehen.« Doch die universellere Perspektive hat ihren Preis. Kritikerinnen und Kritiker bemängeln, dass ein tragendes Element der Realität wie die Zeit wegfällt. »Das euklidische Pfadintegral ist völlig unphysikalisch«, warnt Renate Loll.

Sie gehört dem anderen Lager an, das die reelle Zeit im Pfadintegral behalten will. Damit stelle man sicher, die Wirkung stets auf die Ursache folgen zu lassen und nicht umgekehrt. Nachdem Loll jahrelang an der Entwicklung von Näherungsverfahren für dieses viel kompliziertere Pfadintegral gearbeitet hatte, fand sie 2004 endlich Hinweise darauf, dass der Ansatz funktionieren kann. Zusammen mit ihren Kollegen hat sie dazu eine Reihe von gewöhnlichen Formen der Raumzeit addiert und ein Ergebnis erhalten, das unserem Universum ähnelt. Damit legten das Team nahe, die Summe der beschränkten Raumzeit-Möglichkeiten könnte durchaus zu unserem Kosmos führen.

Andere Fachleute entwickeln hingegen das euklidische Pfadintegral für alle Raumzeit-Versionen weiter. 2019 haben einige von ihnen das vollständige Integral (und nicht nur eine Näherung) für zweidimensionale Universen definiert – allerdings mit extrem komplexen mathematischen Methoden. Solche Arbeiten verstärken den Eindruck, dass das Pfadintegral noch viel unausgeschöpftes Potenzial besitzt, das nur darauf wartet, genutzt zu werden. »Vielleicht müssen wir Pfadintegrale dafür erst richtig verstehen«, sagt Ong, »aber ich denke, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir so weit sind.«

Spektrum Text Ende

Sie sind ein Angeber!

Wieso das?

Sie verstehen nichts von dem da oben, nichts!

Aber nichts ist ja immerhin immer etwas, wenn auch oft wenig.

Und was wäre das wenige?

Die Differentialgleichungen bis zu den partiellen kann *ich rechnen, *ich kenne den Inhalt einzelner Operatoren, z.B. den Hamilton-Operator, weiss auch mit Wellen-Gleichungen, wie z.B. der Schrödinger-Gleichung umzugehen und kenne die RaumZeit-Gleichung von Einstein, von all dem sind *mir auch die Wirkungen bekannt.

Das ist ja schon einiges. Und was halten Sie von dem Spektrumtext?

Einiges. Es beschreibt eine clevere mathematische Art, sich an das Wirklichkeit an zu nähern. Ist *mir aber etwas zu euphorisch in den Aussagen. Mathematik kann das Wirklichkeit lediglich angenähert berechnen, oder wenn Sie so wollen, beschreiben. Zufälle sind nicht berechenbar. Und diese Unberechenbarkeit ist fast das wichtigste Ingredienz des DaSein, denn ohne diese Unvorhersehbarkeit gäbe es kaum wirkliche Veränderung. Ein mechanisch ablaufendes Universum ergäbe keinen Sinn.

Und Sie gestehen diesem Universum einen Sinn zu?

Auf jeden Fall.

Ist das nicht bloss ein fast schon verzweifelter Wunsch, um nicht in völliger Verzweiflung und Depression zu versinken?

Ich bin sicher, dass dieses DaSein kein Veranstaltung des UnSinns ist, kein Nichtigkeit. Ich bin sicher, dass dieses DaSein etwas bewirken will und soll.

Sie beziehen sich dabei wohl auf die Sloterdijk-Kritik von ganz oben?

Ja, deswegen habe *ich beide Beiträge hier zusammen geführt. Ich denke, das DaSein ist ein Suchen. Vielleicht nach dem, was Freiheit als Voraussetzungen braucht, weil in diesem Universum kaum etwas davon enthalten ist, lediglich ein Ahnung. Und weil das Mathematik dabei ist, eine Gebrauchsanleitung zu erstellen. Denn, um ein Ziel zu erreichen, braucht es den Ausgangs-Ort, das Jetzt, erst daraufhin sind Richtung und Distanz erkennbar.

Was oder wer ist daran interessiert und hat dieses DaSein in Gang gesetzt?

Keine Ahnung. Nein, doch, eine Ahnung ist da. Das setzt jedoch voraus, dass das SEIN eine Entität ist, also Etwas das, das um ES weiss und und vollem Fragen ist. Also weit entfernt ein Schöpfes zu sein. Eher ein Kind das fragt, und das tut ES auf diese Art.

Indem es DaIst?

Indem ES auf eine Art fragt, die ES kann; wir fragen in Lauten, in Sprache und nutzen dann unsere Sinne, unsere Wahrnehmung und Werkzeuge, um Erkenntnis zu gewinnen. ES fragt durch und mit dem, in dem auch Wir enthalten sind, mit diesem Universum.

Sie sind ein Phantast.

Nun, *ich gehe davon aus, dass Wir zu 100% Natur sind, vollkommen aus und in DaSein. Und was tut dieses DaSein, auch in und durch Uns?

Suchen?

Fragen. Und forschen, um dieses Interesse zu stillen. Und dieses Fragen ging schon immer, weit über blosse Notwendigkeiten des Überlebens hinaus. Wo Nahrung und Schutz zu finden ist, war stets einfach zu beantworten. Unsere Mythen und Religionen zeugen davon, dass unser Interesse damit nicht befriedigt war.

Und Sie übertragen dieses menschliche Interesse auf das ganze Universum, auf das DaSein an sich, vermuten also, dass das, was uns innewohnt, deshalb uns innewohnt, weil es das Ganze antreibt? Dass die Motivation des DaSein auch uns antreibt?

Wie geschrieben, Wir sind zu 100% Natur. Wir sind in keinem Distanz, da ist kein internes Abstand, das Uns ein spezielles Eigeninteresse ermöglicht, so dass ausgerechnet nur wir Fragen stellen, die weit über das hinaus reichen, was Wir zum daSein brauchen.

Wir sind voll eingebunden in das Universum?

Ja.

Wow! Das ist eine grossartige Vorstellung und Idee.

Wenn Sie meinen.

Ohh, ja! Ich kam mir immer so winzig und unbedeutend vor. Was Sie da vermuten, gibt mir nicht nur einen Sinn, sondern auch Grösse.

Jedes einzeln-Es ist ein Partikel des Antwort-Suche und des Antwort-Findens. Ich denke, es wird ein sehr bedeutendes Ereignis, wenn das Antwort gefunden ist, was auch immer das Frage ist. Vielleicht wirklich die Voraussetzungen für das Freiheit.

Dann wäre dieses Kind, das das Sein ist unfrei.

Zumindest empfindet ES so.

Ich bin jetzt so frei, das erst mal sacken zu lassen.

Ich auch, also ...

Guten ...

🤡