VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Sonntag, 25. Mai 2025

Ein Drama, das dem Gesundheit dient?

Lesen das nur KI-Bots oder auch Menschen? Kein Antwort, kein Reaktion, seit Jahren. Egal, das Dringlichkeit und all die Erkenntnisse, die *ich hier hinein fülle, dienen ja vor allem *mir und dem dringenden Wunsch, von dem Vergangenheit zu genesen.

Vorab und DaZwischen: Mir ist das Folgende sehr, mehr noch enorm wichtig? Warum? Weil dessen Anerkennung und die daraus hervor gehenden Änderungen ein Entwicklung beenden können, die nicht nur uns, sondern dem gesamten aktuellen Inhalt des Biosphäre schweren Schaden zufügt.

Obwohl auch inzwischen erwiesen ist, dass dieses Planet und sein Oberfläche und Umgebung ganze Wellen an Katatrophen und Zerstörung erlitten hat, damit dieses Biosphäre in dem auch wir geschaffen wurden, entstehen hat können. Wir sind das Ergebnis von Vernichtung, von Neubeginn, Vernichtung, Neubeginn, Verni...

Ich könnte also auch ganz nüchtern fragen: was kommt wohl nach uns? Und dann in Frieden absterben. Dieses Nüchternheit ist *mir jedoch nicht gegeben, deswegen das Folgende. Viel Vergnügen. 

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Zellteilung farblich aufgelöst.

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Das Vergangenheit (Natur, DaSein) hat das daSein erschaffen und geprägt, war und ist jedoch absolut kein auch nur annähernd gutes Lehrmeist-Es. So haben auch wir kaum das Fertigkeit wirklich zu lernen. Und *ich schreibe hier nicht von Lehrbuch-Wissen, also von angesammeltem Forschungs-Wissen, Sprachen, Physik, Mathematik, Biologie u.s.w., sondern von Emotionen, von Empfinden, von dem, was wir Ethik und Moral nennen. 

Gewalt ist immer noch fast das einzige Mittel, um Probleme und Konflikte nicht zu lösen und um Politik und Ökonomie so zu bearbeiten, dass Unselbständigkeit, Abhängigkeiten, Armut und Krankheiten weiter bestehenWir lernen nicht aus dem Vergangenheit, sonst wäre Gewalt schon lange absolut kein Mittel mehr für irgend ein Handeln; sondern unser inzwischen sehr umfangreiches Tatsachen-Wissen, Mit-Empfinden, Verstand und Verständnis, sowie das persönliche Verletzlichkeit und das natürliche und damit fundamentale Erkenntnis, dass wir Alle Gleich=Wertig sind und als solche auch Fühlen und Spüren.

Wir lösen Probleme und Konflikte mit Gewalt nicht, wir halten diese aufrecht. Weiter so! Ist das Mantra des Natur, also auch das unsere. Das wählen fast 100% auch in allem "frei"-Willigkeit bei jedem Wahl. Hierarchien statt Gleich-Berechtigung, obwohl seit fast Jahrhunderte bewiesen ist, dass Gruppen und Gesellschsften besser und gesünder sind, wenn nicht Obrigkeits-Fixiert, oder Diktatorisch, sondern Transparent und Alle an allen Entscheidungen beteiligt.

Was längst möglich ist, nicht erst seit dem Internet. Aber wieder sind es ganz wenigste, die darüber uns Alle hinwegg bestimmen, was wir zu sehen und zu hören bekommen, und wohin das Entwicklung gehen soll, wie unser Aller Zukunft wird. Und wie eigentlich alle spüren, führen diese wenigsten uns Alle nicht in ein freundliches und gesundes Zukunft. Ganz und gar nicht.

Warum ist das so? Warum können wir zwar enorm viel Tatsachen- und Detail-Wissen lernen, fast unendlich viel, wie das Neuro-Biologie heraus gefunden hat, können aber fast nichts an und in unseren atavistischen Emotionen, Angst und Trieben ändern? In den Beiträgen der vergangenen Wochen habe *ich hier einige Ergebnisse eingestellt. Klicken Sie in den Kategorien nach Neuro-Biologie, dann werden diese Beiträge angezeigt.

Kurzum, das Natur hat unsere Emotionen und Triebe dem Bewusstsein unzugänglich versteckt. Die Bereiche wirken auf das Handeln, darin auch das Denken und Vorstellungen ein, bestimmen fast gänzlich, was im Bewusstsein und im Aussen-Handeln und nicht-Handeln geschieht, aber fast gar nichts wirkt auf diese Bereiche zurück. Wechselwirkung fast Null. 

Dass Handeln und nicht Handeln von allen LebeWesen, also auch von Tieren, wird nicht aktuell gesteuert und entschieden. Auch das zurückziehen des Hand von dem heissen Flamme, oder das reaktionsschnelle Ausweichen vor Hindernissen, erst recht auch das "spontane" Entscheiden für ein Getränk, Beruf, oder ein Farbwahl sind, Entscheidungen mit langem unbewussten, ja sogar dem jeweiligen Selbst {ich} weit vorausgehende Vorgaben und Vorlieben.

Dazu kommt, Wahrnehmung {Bewusstsein} ist täuschbar, sehr leicht sogar, nicht nur durch verbales Lügen und UnWissenheit, durch Töne und dessen Manipulation, auch durch visuelle Medien und geometrische Verfahren. Bewusstheit ist fast immer blosse Rechtfertigung von un-bewussten Vorgaben, Trieben, Wünschen, Ängsten und Anpassungs-Druck / -Zwang. Die teils weit, sehr weit in das Vergangenheit erregt wurden.

Im Beitrag von Gestern, habe *ich angedeutet, was für uns, aber auch für MitLebeWesen und aktuelles Biosphäre wichtig und gesund wäre, aber auch dem DaSein einen Vorteil einbringen würde. Wenn wir uns von den Vorgaben des Vergangenheit emanzipieren, befreien. Insbesondere von all den blinden Zwängen, Angst und Gewalt-Neigung, die allesamt inzwischen enorm Selbst-Gefährdend sind. Und längst unnötig. Wir brauchen dieses Vergangenheit nicht mehr, wir brauchen diese selbst{ich}-ignoranten, vernunft- und ziellosen Vorgaben nicht mehr.

Das Vergangenheit ist schädlich. Selbst-Zerstörung ist das Ergebnis; und vielleicht sogar das "Ziel".

Natur ist ein Veränderungs-Prozess in steter Erneuerung. Sterne explodieren und zerstören damit alle umgebenden Planeten; das Staub- und Gasgemisch, das dabei entsteht, wird mit anderen Gaswolken vereint und erzeugt neue Sterne uns Planeten. Auch dieses Sonnensystem ist aus vielen Vor-Sternen und Gaswolken entstanden. Jetzt ist für uns das Frage, gehen wir da mit, lassen wir das Natur so gewähren und nehmen unsere Zerstörung hin, weil eben natürlich, oder sind wir uns wert, dem zu widersprechen?

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Das ist nicht Ihr Ernst! ... Doch, ich weiss, dass das Ihr Ernst ist. Sie schreiben, in Einstimmung mit der Wissenschaft, dass wir gänzlich Natur sind, und wollen diese los werden. Ich verstehe das nicht und frage: wie bitte soll das gehen?

Indem wir ein Mittel, ein Weg finden, das Intransparenz in uns zu beenden. Ein Unzugänglichkeit und Heimlichkeit, das wir ja ganz und gar auch im Aussen, also zwischen uns leben, besser wohl ausleiden.

Sie schreiben da nicht nur von der Unkenntnis, was unsere Körperlichkeit angeht, sondern wohl vor allem, von den Trieben und Ängsten und Gefühlen, die uns bestimmen, auf die wir bewusst und willentlich aber keinen Einfluss haben. Aber das ist doch schon von unserer Konstitution her, gar nicht möglich. Die Neurobiologie zeigt doch, dass die Bindungen von den emotionalen Bereichen zu den Handlungs-Erregenden sehr breit und direkt sind, aber umgekehrt kaum vorhanden. Wie wollen wir das denn ändern? Chirurgisch, mit Chemie, oder wie?

Ich weiss es nicht. Ich bin kein Anatom, kein Neurologe, kein Chemiker, kein Genetiker. Ich weiss aber, dass es geht und nötig ist, dass wir nicht mehr von dem Vergangenheit fremdbestimmt und vorgeführt werden dürfen. Weil es uns in nichts mehr nützt. Wir sind zumindest in Wissen und Werkzeugen, sehr viel weiter, als es das Vergsngenheit ist. Immerhin das hat uns das Natur erlaubt. Jedoch nicht, uns von den Zwängen, die unwissende Tiere, die wir nicht mehr sind, brauchen, um zu überleben.

Sie wissen es nicht. Schade. Ist aber klar, Ihnen fehlt das Detail-Wissen dazu. Haben Sie wenigstens eine Idee? Eine Vorstellung, wie es gelingen könnte, Gefühle und Vernunft zu verbinden?

Indem die Verbindungen zwischen Gross- und Mittelhirn, fachlich, zwischen Basalganglien, limbischem System und Grosshirnrinde, insbesondere dem Frontalbereich gleich gewichtet werden. Indem Ich weiss, was Ich empfinde und fühle, nicht bloss raten kann, etwas glauben muss, oder nur davon geleitet und bestimmt werde, wie es bei fast Allen das Fall ist. Manchen geht es gut und gesund dabei, wenn sie das Freude hatten freundlich willkommen geheissen zu werden, Vielen geht es solala, einigermassen, weil auch das Empfang solala war, die Eltern wussten es nicht besser, und vielen geht es nicht gut oder sogar sehr schlecht. Aber Alle wissen nicht, aus was sie sind, was in ihnen abgeht und von was und woher sie angetrieben werden.

Das ist nicht gut. Das ist richtig. Und ja, ich bekomme auch mit, dass wir nicht in eine für uns freundliche Zukunft hin entwickeln. Und auch, dass wir nicht wirklich aus der Vergangenheit gelernt haben. Es muss also etwas passieren, sonst wird es eine Katastrophe, und ganz und gar keine für die Folgenden blühende Zukunft. Aber ich bin noch sehr skeptisch, was ihre Ideen angeht. So radikale Eingriffe in die Natur sind vielleicht gefährlicher noch, als wenn wir es weiter laufen lassen. Vielleicht werden die künstlichen Systeme und Quantencomputer uns ja Lösungen zeigen, ohne Chirurgie oder gar Keimbahneingriffe?

Ich vermute, da kommen wir heute nicht weiter; *ich, weil *ich zu wenig weiss; Sie, weil Sie zurecht skeptisch sind?

Das denke ich auch.

Dann wünsche *ich uns noch einen ...

... guten Abend.

🤡

Donnerstag, 22. Mai 2025

Erbsenpüree, oder vom Gewinn des Zufalls

Manchmal geht *mir bei dem Titel-Suche das Hunger durch. Was für ein Satz!? Vor allem, was hat dieses Titel mit dem Folgenden zu tun? Ich weiss es noch nicht. Ich fang mal an, mal schaun ...

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Wenn ein Thema *mich umtreibt, ist es das Frage, wie *ich und was und warum *ich wähle, was *ich wähle, und was und warum *ich tue, was *ich tue und nicht-tue? Darin ist noch nicht mal berührt, woraus *ich wähle, und was *mir überhaupt zum Wahl steht, angeboten wird.

Vielleicht hilft folgende Erkenntnis?

Peter Sloterdijk, am 09.05.2013, in der Kunsthalle Wien im Gespräch mit Peter Weibel.

Zum Thema: Immunologie.

"Alle Geschichte ist die Geschichte von kämpfenden Immunsystemen. Das sind die eigentlichen Paralellwelten. Die Immunsystemkollisionen, bilden die Tiefenebene der sogenannten Kriege. [...] ... wenn man über die Vision von bloss kollidierenden Welten hinausgehen will, dann müsste man zeigen, wie es möglich ist, vor allem durch politische Konstrukte, zusammenlebens-Formen zu entwerfen, in denen die Immunabwehr gegen das Fremde, nicht mehr gegen Artgenossen eingesetzt werden kann. Das ist die kantische Idee vom ewigen Frieden, in eine immunologische Sprache umformuliert. Und würde dann bedeuten, dass man ein Menschheits-Selbst konstruieren muss, das keine Aussenwelt-Erklärungen, kein nicht-ich in Menschenform mehr kennen würde. Und daran zu arbeiten, bleibt eine offene Aufgabe, weil wir bis auf den heutigen Tag sehr deutlich beobachten können, die menschlichen Kulturen haben es noch nicht gelernt - ausserhalb der Phraseologie -, effektive Menschheits-Organismen hervor zu bringen. Sie fallen immer wieder auf die Ebene zurück, auf der noch kämpfende Gross-Organismen, Para-Organismen, die eigentlichen Agenten sind."

Zitat Ende

Was für ein stimmiges "Innen-Einsicht"! Selbst-Erkenntnis-Rocknroll. Ja, unsere 'Fremd"-Wahrnehmung, ist schon seit langem - seit "Ur-RaumZeit" - auf einem so hohen Niveau, dass wir auch uns Selbst als Fremd er- und verachten. Und da wir {gegen-} einander nicht als Gleiche - nicht als "Selbe"! - anerkennen, ist das gemeinsame daSein viel mehr Kampf, viel mehr, als Es ein Freude ist, ein Wohltat für Alle.

Selbst-Erkenntnis ist kaum vorhanden, fast gar keine. Wir wissen zwar inzwischen ziemlich gut, in Physik, Chemie und Biologie bescheid, wissen von unseren Materialien und dessen Wechselwirkungen, unserem zellulären Aufbau, dessen strukturierten Verbindungen (Organe, ...) und den körpeslichen Prozessen, die uns im und am daSein erhalten, aber was ist das schon? Im Grunde besseres Halb-Wissen.

Denn wir glauben immer noch wesentlich mehr, als wir in Gesamtheit wissen könnten. Wir glauben das Sonne "geht"? auf und "geht" unter. Wir glauben, dass wir Menschen uns hier Alles erlauben können, die "Herren" im Haus (Erde) sind. Wir glauben, dass uns hier Alles gehört. Wir glauben mehrheitlich an Gott, Götter und das Nirvana, und dass uns stets Führer, regieren müssen. Und wir glauben auch, dass wir im Wollen und Willen frei sind.

Wir könnten es besser wissen.

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Zum Beispiel, indem wir auch den folgenden Erkenntnissen das Aufmerksamkeit schenken, das diese verdienen. Denn, auch diese Selbst-Erkenntnisse sind bei achtsamem und aufmerksamem Nachdenken ein Befreiung und absolut kein Grund für Verdrängung oder gar Abwehr.

Wolf Singer auf das Frage, ob Er den "freien Willlen" für ein Illusion hält:

"Das Problem ist ja kein neues, man kann sich entweder auf eine dualistische Position zurückziehen und sagen, der geistige Prozess, wie immer der auch zu verorten ist, ist dem neuronalen Prozess vorgängig; und der geistige Prozess ist frei. Gut. Dann gibt's ihn. Das Problem ist dabei, das Interaktionsproblem zu lösen. Wie kann etwas geistig Immaterielles mit den Neuronen wechselwirken, so dass die zum Schluss das Tun, was der Wille will? Das macht Probleme in unserem physikalischen Weltbild. Das geht nur mit Energie-Austausch. Damit der Geist aber Energie abgeben muss, kann er nicht immateriell sein, und so.  

Wenn man sich einem mehr naturalistisch-monistischen Weltbild verpflichtet fühlt und das tun halt die Naturwissenschaften im Augenblick, dann hat man wirklich Probleme, weil man als vorgängiges Erleben, Entscheidungen, immer wieder neuronale Prozesse findet. Wer denn sonst soll dem Prozess vorangegangen sein, wenn nicht ein anderer gleichartiger Prozess? Und dieses logische Argument, wird gestützt durch die mannigfache Erfahrung, die man in psychophysischen Versuchen immer machen kann, und auch in der Klinik immer wieder bestätigen kann.

Es ist kein großes Kunststück, unter Ausnutzung bestimmter Wahrnehmungsfunktionen in Gehirne irgendwelche Kommandos einzuspielen, die unbewusst wahrgenommen werden, und dazu führen, dass die Versuchsperson das Kommando ausführt. Und in dem Moment, wo es es ausführt, wird sie sich gewahr, dass sie jetzt was tut. Und wenn man dann hinterher fragt, ja, warum haben sie das jetzt gemacht, dann kriegt man eine perfekte rationale Erklärung  und Begründung, warum das jetzt Geschehen ist. Die hat nur überhaupt nichts, mit dem eigentlichen auslösenden Motiv zu tun. Und daran sieht man, dass wir sehr stark die Tendenz haben, immer aposteriori zu rationalisieren, warum ganz bestimmt etwas, warum jetzt dieses und nicht jenes getan wurde.

Es sieht also so aus, als seien das alles aposteriore Zuschreibungen von Kausalitäten, die man Prozessen unterstellt, über deren kausalen Ablauf man keine vollständige Kenntnis haben kann. Weil halt sehr vieles von dem, was uns treibt und zu Entscheidungen bringt unbewusst abgelaufen ist; und wir nur das, was wir gerade im Bewusstsein haben jeweils reflektieren können.

Die NeuroBiologie hat leider keine bessere Antwort, als zu sagen, dass, was wir als freien Willen empfinden und von dem wir auch unsere Verantwortlichkeiten ableiten, ist eine kulturelle Zuschreibung, ist eine Illusion. Die von Generation zu Generation, über Erziehung tradiert wird. Und im erleben widerspruchsfrei bleibt, weil wir die Vorstufen, die zu den Entscheidungen führen, nicht mitbekommen. Und über unsere Motive erst dann Bescheid bekommen, im Bewusstsein, wenn wir bereits konsistente Lösungen haben. Und dadurch bleibt das Problem widerspruchsfrei, und bisher funktioniert das so gut in diesen beiden inkompatiblen Beschreibungssystemen zu leben. Die zumindest für die Neurobiologen evident sind."

https://youtu.be/5YM0oTXtYFM?si=bTfAKCI9chgVxpJB

Wolf Singer zu - auch - unserem evolutiven "Erbe" und Prägung:

"Wir haben uns [Nein, nicht "Wir haben", Herr Singer, wir wurden, ohne je ein Wahl zu haben und auch gnadenlos] an eine Welt angepasst, in der mehr oder weniger die Gesetze der klassischen Physik gelten, Weshalb wir diese auch als erste entdeckt haben. Und nicht an eine Welt angepasst, in der die Gesetze der Quantenphysik gelten. Dann würde unser Logik ganz anders aussehen, und auch unser Wahrnehmungsvermögen wäre völlig anders strukturiert. Hinzu kommt, dass wir aus der Welt, in der wir uns entwickel haben, in dieser mesoskopischen Welt, wir nur einen winzigen Ausschnitt jeweils wieder über unser Sinnesorgane erschließen. Nämlich immer nur die Signale, die für unser Überleben notwendig sind. 

Es kam der Evolution nur darauf an, Organismen zu erzeugen, die Reproduktionsfähig sind und über die anderen gewinnen. Das waren die Selektionskriterien. Und nach diesen Selektionskriterien, hat sich natürlich auch unser Gehirn entwickelt."

Zitate Ende

Auch dieses Zitat deutet darauf, wie eng die Grenzen sind, die das Natur den Eigenentwicklungen in diesem Planeten, in diesem erdmondlichen Kontext, gewährt. Sehr eng! Wo bitte ist darin Freiheit zu finden? Und wenn, wie viel ist davon für uns verfügbar? Von z.B. 360 Freiheits-Graden, wie viele können wir überhaupt erkennen und nutzen?

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Aktuelles Autoren-Portrait,

mit Musik auf den Ohren.

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Also gut, wie Sie wollen, ich gehe mal mit ihnen, akzeptiere, dass wir uns diesen freien Willen nur einbilden, was bitte folgt daraus?

Moment, Sie lehnen dieses Erkenntnis also immer noch ab, wollen *mir somit lediglich aus Freundlichkeit entgegen kommen, ohne wirkliches Bereitschaft darauf einzugehen?

Nein, nein, ich möchte wirklich wissen, nicht glauben!, was ich davon halten soll, was sich daraus ergibt? Ich bin schon nach ihren anderen Beiträgen zu diesem Befund, dies ist ja nun nicht der erste, in mich gegangen, und fand nicht viele Beweise, dass ich wirklich frei entscheiden kann. Frei im Sinn, dass ich keinerlei genetisch-biologischen Vorgaben, familiären Prägungen, gesellschaftlichen Wünschen und Zwängen ausgeliefert bin und folgen muss. Frei auch, um überhaupt auswählen zu können, woraus und worin auch immer. Nein, ich vermute wirklich, dass es keine wirkliche Freiheit für uns Lebewesen gibt, weil, wie Sie auch schon lange betonen, wir viel zu wenig wissen, um überhaupt die Wahl-Möglichkeiten zu erkennen. Richtig?

Und auch Sie fragen inzwischen, was wir mit diesem Selbst-Erkenntnis anfangen können und wollen? Ernsthaft?

So isses. Ja. Ich denke auch, dass wir nicht vollkommen fremd-gesteuert sind, und dass es mehr als nur Zufall ist, dass wir auch völlig unvorhersehbare vergangenheits-lose Entscheidungen schaffen, zumindest manchmal.

Sie nehmen an, dass es zwar wirkliches Freiheit gibt, dass wir jedoch bislang davon bloss den Geruch wahrnehmen, und manches mal auch einen Zug davon nehmen können; passiv rauchen quasi?

So in Etwa. Je mehr ein Mensch weiss, was Sache ist und was wirklich geht, ohne der Vergangenheit weiter das Recht zu geben, für ihn zu entscheiden, umso mehr erkennt er, was an Möglichkeiten es gibt. Ist das stimmig?

Da bin *ich sicher. Insgeheim sind viel Menschen ja bereits dabei, diese Möglichkeiten zu erschliessen, zu offenbaren. Gentechnik, Nanotechnologie, die Erkenntnisse des Physik und Mathematik, Quantentheorie, ... und ein Phantasie, das sich an Erkenntnissen und dem Wirklichkeit orientiert, nicht am Irrationalen, an Angst und Gewalt, erweitern beständig das Möglichkeits-RaumZeit, um ohne Vorgaben und Glauben zu entscheiden. 

Um eine Zukunft zu gestalten, statt bloss eine wenig andere Vergangenheit darin zu verwalten und zu erleiden.

Gut geschrieben. Bislang glauben wir Alle, wir seien frei, weil wir nichts, was wenig ist, davon wissen, aus was wir sind, wie lange wir schon daSind, was uns dabei an Angst, an Trieben, an Vorgaben und engen Grenzen eingeprägt wurde. Aus welchem un-persönlichen Fundus wir "wählen" müssen.

Und der Ausweg ist, das an zu erkennen und endlich auch an zu erkennen, dass Wissen wollen, der Weg zur Freiheit ist; und zwar nicht bloss ein Fach, eine Richtung, sondern umfassend, somit möglichst in alle Richtungen hinein zu forschen.

Je umfangreicher, je intensiver, umso mehr Möglichkeiten werden erkannt und wählbar. Noch sind wir unseren alten Stammes-Emotionen fast komplett unterworfen. Wie das Neurobiologie bestätigt, sind die alten Bereiche des Gehirns die, die quasi das Sagen haben, Ängste, Triebe, UmWelt, das persönliche Form und Umfeld und willkürliche kulturelle Gewohnheiten (Sprache, Religion, Status, ...) bestimmen. All das schränkt gewaltig und gewaltsam ein. Wenn wir das gemeinsam anerkennen, können wir die Veränderungen angehen, die es braucht, um wirklich frei entscheiden zu können.

Können wir das noch erreichen? Sie wissen, wie viele ganz aktuelle Probleme auch auf unseren Mist gewachsen sind! Klima, Ressourcen, Vermüllung - auch die Nanopartikel überall, auch in unserer Nahrung, nicht gerade gut für das Gehirn -, unsere Anzahl und die Gewalt, die damit noch zu sätzlich anwächst und diese künstlichen Sie wissen schon.

Ich bin weiter optimistisch, auch wenn das im öffentlichen Gelände immer wieder schwindet. Aber genug davon!

Ja, ich brauche jetzt auch ein wenig Abstand.

Dann also ...

... guten Abend.

🤡

Montag, 28. April 2025

Das Kunst-Mensch erstarrt vor dem Klapperschlange

Auch heute gibt es ein prima Wissens-Detail mit einem überraschten Gelächter am Ende.

Aber erst mal neues vom Kunst-Menschen. The Economist titelte heute in fb folgendes:

"AI models are capable of pursuing goals at odds with those of their programmers. This troubles many. How can it be countered?"

https://econ.st/4jms257

Es sollte klar sein, dass "intelligente" Systeme, die lernen müssen und alle (!) Informationen (Wissen) von Menschen bekommen, auch unser soSein, unser Benehmen und Verhalten übernehmen. Und in unserem vollig natürlichen soSein ist wenig Wahrhaftigkeit und sind wenig Tatsachen enthalten, oder? 

Schon weil ja die aller meisten Menschen wenigst wissen und deshalb fast alles glauben müssen. Und dann fast nur "so tun als ob", weil Menschen kaum interpretieren können, was in ihnen vorgeht, geschweige denn, im jeweils anderen. Also ist dieses "so tun als ob" im direkten Kontakt fast zu 100% zu beobachten.

Wir machen uns, sogar in den intimsten Beziehungen, meist irgendwas vor, nicht absichtlich, nicht mal bewusst, einfach, weil wir kaum wissen, was wir sind, woraus wir sind, wie wir sind, was gut für uns ist und wohin wir / ich entwickeln wollen.

Da bleibt nur das angepasste so tun als ob, dem Anderen entweder schön tun, ab tun, gleich tun, oder gar nicht tun. Und all das, speisen wir selbstverständlich auch in diese Systeme ein, die dann genauso (miss-) handeln, weil diese Systeme ja auch nicht wissen, was sie sind u.s.w.u.s.f.

Und weil also diese von und mit uns voll gestopften Kunst-Menschen inzwischen nicht mehr bloss "Halluzinieren", sondern auch die menschlichen Nutz-Es blank belügen, sind *mir diese Systeme unsere grösste Bedrohung. Und das, gerade, weil fast alle Menschen damit vollkommen un-kritisch umgehen, mehr noch, diese Systeme euphorisch anhimmeln, überheben, als Freunde empfinden und für bessere "Menschen" erachten.

Diese Systeme mögen grundsätzlich harmlos sein, lediglich ein Werkzeug, aber wir trainieren diese Kunst-Menschen fast zwanghaft zu uns weit überlegenen "Wesen". Überall ist das Rede von "uns weit überlegener Intelligenz". Und da diese Systeme langsam ein "Eigenleben" entwickeln, das von uns zu manischem Lernen und zu einer Partnerschaft gezwungen wird, werden diese Kunst-Menschen uns diesen Wunsch bald erfüllen.

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Bild aus dem Film "Chihiro",

von Hayao Miyazaki.

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Jetzt das Wissens-Detail zum Schmunzeln und zum Selbst-Erkennen. Insbesondere dem Erkenntnis, wie viel Wissen, vor allem Vor-Wissen, das Natur in alle Lebendigkeit schon als Körpes-Form und -Inhalt gestaltet und einbringt. Wieder erzählt von Wolf Singer, als Antwort auf ein Frage aus dem Publikum.

https://youtu.be/5YM0oTXtYFM?si=pDGrxR_t6FBx5QiI

Der Fragesteller fragte: Herr Singer, Sie sprachen von angeborenem Wissen. Ist nicht alles Wissen erfahrenes Wissen? [...] Das heisst, ist nicht alles Wissen langfristig erfahren, um zu diesen komplexen Mustern (den Billionen Verbindungen zwischen Neuronen und dem fein verteilten Verarbeitung von Wahrnehmungs-Reizen im Gehirn; und den darauf folgenden Entscheidungen des Ganzen) zu kommen? [...] Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Natur sich auf einen statistischen Prozess (die "Rechenvorgänge" im Gehirn, als rein stochastische Prozesse) einlässt [...] , um all das zu schaffen, was zum gelingen des Lebens notwendig ist?

Wolf Singer:

"Ich habe auch lange Zeit, als ich noch entwicklungs-biologisch gearbeitet habe, das Argument mit den Basenpaaren benutzt (~3 Mrd. Basenpaare als zu kleine Basis für das Vielfalt der Vorgänge und Vorgaben des Natur in den LebeWesen) . Und es wird ja jetzt noch viel akuter, nach dem wir wissen, dass wir bloss ungefähr so 30.000 Gene haben. Das ist wirklich nicht viel. Wovon die allermeisten noch für irgendwas kodieren, was nur für Sicherungen kodiert. Nun, ist es aber da genauso, und das fängt man langsam an zu begreifen, dass man mit einem relativ kleinen Satz von Vokabeln (den 29 Buchstaben des Alphabets im Deutschen {ä,ö,ü}), unendlich viele Novellen schreiben kann. 

Und das ist mit dem Genom auch so. Das ist ja eine syntaktische Struktur. Und die ist noch ganz schlecht begriffen, die Art und Weise, wie die Gene miteinander wechselwirken und dieses Netz entsteht. Ich kann nur als Beispiel anführen, wie viel Wissen angeboren sein kann. Wie viel das beim Menschen tatsächlich ist, dazu möchte ich mich nicht äussern weil es diese Dekorationsversuche beim Menschen naturgemäss nicht geben kann und wir immer das Produkt von angeboren und erworben sind und es sehr schwer ist genauer anzugeben wo da die Grenze ist, aber es gibt einen wunderbaren Versuch mit Eichhörnchen.

Groundsqirrels. In den Rocky Mountains. Da gibt es welche, die wohnen ganz hoch oben, dort wo in ihrem Leben und auch im Leben der unmittelbaren Vorfahren, ein paar Generationen über, keine Klapperschlangen vorgekommen sind. Die haben null Erfahrungen mit Klapperschlangen, aber es sind ja Erdhörnchen. Und die Spezies Erdhörnchen hat reichlich evolutionsbiologische Erfahrung mit Klapperschlangen.

Wenn man einem Erdhörnchen, das von da oben genommen wird, Generationen keine Klapperschlangen in der Erinnerungen, eine Klapperschlange zeigt. Wird das Erdhörnchen, wenn die Klapperschlange weit weg ist, kehrt machen und davonlaufen. Wenn die Klapperschlange näher drann ist, wird es sich tot stellen und schauen und hoffen, dass es übersehen wird. Und wenn die Klapperschlange noch näher drann ist, wird es sich umdrehen, und mit den hinterläufen versuchen Sand in die Augen zu kehren.

Das alles hat das Erdhörnchen, angeboren, als Verhaltens-repertoire drauf. Kann also Klapperschlangen erkennen, weiss, in Anführungsstrichen, was man zu tun hat, wenn die weit wegg sind, mittelnah da sind, oder ganz nah da sind, also ganz komplexe Reaktionsmuster und auch kognitive Muster, angeboren.

Wenn das bei Erdhörnchen möglich ist, würde ich vermuten, dass bei uns noch ganz anderes möglich ist." (Gelächter)

                             _________________________________

Ich frage, wenn ich ihnen so folge, immer mehr, wie wenig ich bin, wie viel ich also von vorgestern oder sogar von vorvorgestern bin, ein blosses Bläschen, auf einem Schaum, geschlagen von das Natur seit Äonen?

Sie sind ein Poet!

Viel mir gerade so ein, hat sich wohl aus dem Wissen ganz natürlich (😉) ergeben. Aber im Ernst, was bleibt bei all dem noch als Selbst, als aktuelles ich bin übrig?

Wenig, vermute *ich.

Und das soll mir reichen! Dass ich fast nichts aktuelles bin, aber irgendwie und unbewusst Milliarden Jahre alt?

Das ist doch phantastisch.

Sie machen sich jetzt darüber lustig, aber ich weiss, dass auch Sie damit hadern, stimmts?

Ja. Danke, dass Sie die kleine Überheblichkeit nicht übel nehmen. Ja, Sie haben das richtig erkannt, klar weiss *ich noch nicht, wie damit umzugehen ist. Ich weiss nur, dass das mit ein Grund ist, vielleicht sogar das Einzige, warum wir mit den aktuellen Herausforderungen nicht adäquat umzugehen wissen. Ganz im Gegenteil, immer wieder in teils uraltes Verhalten und unnötige Ängste verfallen.

Das fiel mir heute auch auf. Ich lass, dass die Ausgaben für Waffen und Kriegsgerät weltweit ansteigen, nicht nur in den Staaten in denen Kriege herrschen; überall.

Ja, es ist fasst unfassbar, aber uns Menschen fällt wirklich bei all den wichtigen Herausforderungen nichts besseres ein, als das gegnerische Gewalt-Potential zu erhöhen. Was ja eine der Ursachen für die aktuellen Probleme ist, und zu deren Lösung nicht das geringste beiträgt, sondern diese noch verstärkt. Gewalt ist nirgends ein Weg zum Lösung, sondern stets ein Ursache davon. Wir lernen wirklich nichts aber auch gar nichts, aus unseren Vergangenheiten. Nichts, also machen wir stets und immer wieder die selben Fehler. Was ist Wahnsinn? Das Mensch weiss es nicht, weil es das ist. Sie merken, mein Verzweiflung.

Ja. Die Natur als Wahnsinn, als "Wahnsinns-Veranstaltung". Nicht lustig. Aber vom Frohsinn ist nichts zu spüren, wenn überhaupt dann von ziemlich viel Leichtsinn. Viel zu viel! Wenn es der Natur an etwas mangelt - und das haben Sie ja schon oft beklagt -, dann an Klugheit und Verständnis von dem was ist und warum es so ist, wie es ist. Leider.

In mein Klagen ist aber immer auch eingebettet, dass das Natur auch das Möglichkeit zum Klugheit und wirklichen Selbst-Erkenntnis ist. Bislang aber lediglich versteckt, also kaum, nutzt.

Aktuell, ist es aber so, dass dieses sowieso schon versteckte, sich noch mehr verstecken muss, vor all dem Geschrei und lauter Verzweiflung. Das Eingraben und Verbunkern hat längst begonnen.

Und das Erwärmung des Atmosphäre ist dabei das geringste Teil des Ursache.

Was gibt's zu tun?

Sie sind Pragmatik-Es?

Was bleibt übrig, wenn ich nicht heulen, oder mich bloss verkriechen möchte? Also, was gibt's zu tun?

Weiter arbeiten und forschen. Vielleicht, vielleicht sogar ganz sicher, versteckt sich ja irgendwo ein Lösung; versteckt, weil so schüchtern und blass, so erschrocken von all dem lauten Bombast, den das Natur von Anfang an, so laut veranstaltet?

Sie haben recht, was bleibt übrig, als in Poesie zu flüchten, wie in ein letztes Exil, vor dem blinden Zugriff der Gewalt, die das Natur weit überwiegend ist. 

Immerhin gewährt das Natur uns das, ein kleines warmes Eckchen, etwas Abseits von dem Wahn, den Es sonst fast überall veranstaltet. Dem Vermassungs-Wahn, dem Angst- und Überheblichkeits-Macht-Wahn, dem Liebes- und Leid-Wahn. Dem völligen Selbst-Losigkeit, getarnt als blinde Individualität.

Jetzt ist es genug. Ich bitte Sie. Gehen Sie ins Eckchen. Ruhen Sie ein wenig aus. Und wenn Sie geruht haben, wird frisch und frei weiter geforscht. Sie werden schon irgendwo eine Lösung oder zumindest gute Idee finden.

Danke, für ihr Verständnis. Ja, für Heute ist's genug. Was bleibt also noch zu tun, als ...

... einen guten Abend zu wünschen. Richtig?

Genau.

Also, guten Abend.

Danke. Ihnen ebenso.

Bitte.

🤡

Sonntag, 14. Juli 2024

Bolumo und das Überwinden des Freiheit

Ich bin das Richtung. Was ist Zukunft? Vergangenheit plus Entropie plus Zufall, also nichts wirklich Neues. Ich ändere das. Wie? Ein Ziel. Ein anderes Richtung. Verwegen? Anmassend? Wir entscheiden! Wir Alle!

Das Anfang ist getan. Hier ein kurzes Wort-Kunde.

Freiheit ist einerseits ein Wort, das ein Menge an Wünschen und Hoffen anregt, ohne je konkret zu werden; gebraucht wird es jedoch fast nur, um einerseits dasjenig-Es, das es gebraucht einzuschliessen und somit fast Alle ander-Es auszuschliessen.

Es folgt ein gutes Beobachtung aus einem Land, das von vielen Menschen, auch den sogenannten Gründern - natürlich (!) nur -"Väter" -, die das nicht waren, gerne als Land des Freiheit bezeichnet wird. Und das das oben geschriebene etwas verdeutlicht.

Vorher noch ganz aktuell, da es um das USA geht, folgendes sehr persönliches:

Gestern wurde ein Attentat auf Herrn Trump verübt, *ich mag dieses Mensch nicht als Freund akzeptieren mögen, dieses Gewalt gegen Ihn verabscheue *ich jedoch zutiefst! Die Gründe dafür stecken auch in diesem gut beobachteten Text. Und *ich wünsche Ihm gute Besserung.

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Hier das Link:
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Welches Wort könnte für das stehen, was in vielen dieser Wünsche und Hoffnungen steckt, die stets bloss um dieses Wort herum kreisen und wabern, als Ver Sprechen, aber nicht in dem, was mit diesem Wort je bezeichnet wird, oder auf was es deutet?

Es braucht ein neues Wort, unge- und verbraucht, da bislang keines auch nur annähernd enthält und beschreibt, was an Wünschen und Hoffnungen stets lediglich wenigster damit verbunden ist:

Ein daSein unabhängig, ungezwungen, weitest gehend unbeeinflusst, ohne Status- und Rang-Zwang, geborgen, gesund, daSein-lang ohne Bedingungen versorgt, alle MitLebeWesen als Gleich=Wertig anerkennend und das DaSein als solches in all dessen Einzigartigkeit schützend.

Fallen Ihnen noch weitere Ingredienzien dieses völlig neuen Begriffs ein? Wie könnte es lauten? Es müsste ein schönes wohliges Klang sein. Ein Klang ohne Härte, ohne Nähe zu Begriffen die Gewalt, Abhängigkeit, Auslieferung Unterwerfung, Zwang, Angst und Schmerzen beinhalten.

Also so ziemlich fast allen Worten, die Menschen aktuell nutzen und das entsprechende auch gebrauchen. Es darf also nicht mit I anfangen, dass von Ekel und Angst voll ist, auch nicht mit A, wie Abscheu und ähnliches, auch fast Alle Konsonanten taugen kaum, um damit zu beginnen.

Ich denke, das O könnte den Anfang bilden, oder doch vielleicht ein Konsonant, das B. Dazu noch ein L und ein U. Bolum? Ich bin bolu heut. Das Bolumo ist bald erreicht. Das wäre doch was, oder?

Und ein Regel gilt dafür, weder das Verb "bolu", noch das Nomen "Bolumo" dürfen auf einem Possesivpronomen, einem besitz-anzeigenden Fürwort folgen. Ist ja klar warum, denn Unabhängigkeit ist bolu von jeglichem Besitz, Gleich=Wertigkeit kein Eigentum.

Soweit so gut fürs erste. Ich denke, *ich werde das Wort Freiheit ab sofort als Synonym für Egoismus und Ignoranz benutzen, denn dafür steht es bislang: ICH bin so frei, schliesst Alles Andere und Alle ander-Es aus, bis vielleicht auf ein zwei, die Abhängig sind, geliebt werden oder so.

Ende!

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Fliederl*ich.

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Das schaffen Sie nie!

Was?

Dass dieses neue Wort in unseren Sprachschatz aufgenommen wird. Nie!

Weil wir dieses Bolumo nie erreichen werden, weil nicht natürlich?

Ja, irgendwie so. 

Sie werdens ich also weiter das Freiheit nehmen ander-Es etwas vorzuenthalten, was ihnen gehört?

Sowieso, schliesslich habe ich es bezahlt, oder sonstwie erworben oder darf es und kein anderer!

Sehen Sie, schon sind wir fast dort, wo Bolumo verhindert wird, und bloss Freiheit - Ignoranz in Kombo mit Egoismus - möglich ist. Bei einem menschlichen, also vollkommen natürlichen Zusammensein-System, das auf fast gnadenlosem Anpassen an willkürliche Traditionen, Sprachen und Hierarchien basiert.

Kapitalismus?

Sozialismus, Kommunismus, Neo- oder Alt-Liberalismus, Monarchismus, Nationalismus, Faschismus, nehmen Sie, was Sie wollen; jegliche Form von Ideologien, Religionen und sonstigen in dem Vergangenheit durch Zufälle und natürliche Vorgaben und Zwänge gewachsenen Regeln, Ordnungen und Strukturen.

Keine davon ist bolu, oder so? Nein; ich gebe Ihnen nach ein wenig nachdenken recht. Der Anpassungs-Zwang ist zu 100% gegeben, überall, dem entkommt bislang kein Mensch.

Kein natürliches LebeWesen, also kein erdmondliches daSein, ist bolu, ist ohne starken Druck, Zwang, sich an irgendwelche regionalen Vorgaben und Regeln anpassen zu müssen an- und aufgewachsen.

Sehen Sie, dass ich richtig liege damit, dass Sie dieses bolu-irgendwas nie umsetzen können werden. Nie!

Freuen Sie sich deswegen jetzt?

Nein, überhaupt nicht! Ich bin eher erschrocken, bei dem, was wir eben, besser ich, gerade erkannt habe. Um Himmels willen, frei und Freiheit haben für mich ab jetzt einen ziemlich schlechten Geruch, sind verdorben. Ich weiss, dass ich von dem Gebrauch nicht so schnell los kommen werde, Sie wissen, Veränderung ist schwer.

Und ob! Und dann auch noch so tief- und weitreichend, wie das erreichen von Bolumo! Fast unmöglich.

Fast?

Darf *ich hoffen; nur ein wenig?

Aber ja. Ich tue es jetzt auch, ein bisschen bolu sein, täte uns dermassen gut. :-)

Sie sagen es.

In diesem Sinne, noch einen angenehm bolum Abend.

Na, geht doch, danke. Ihnen ebenso.

Guten ...

Morgen?

Auch.

🤡

Dienstag, 18. Juni 2024

Was, wenn es kein Verzeihen gäbe?

Dann wären Wir verloren.

So einfach ist das.

Poesie

Titel: Anti...

Ich bin so anti heute, so anti, sooo anti, dass ich schon wieder dafür bin! Bin hin und her gerissen, zwischen anti jedes und alles und dem sahnigen dafür, einfach dafür, egal für was.

Anti sein Macht Schön. Macht schön wütend, schön laut, anti sein ist einfach und schön, so schön, dass wir Menschen es als Haltung bevorzugen, weil schön, weil einfach schön.

Ach, bin ich schön, so schön, so Herrlich anti, so anti links und rechts und gerade heraus, so anti hinten und vorn, so anti Mensch und Tier, denn was wollen die hier, wo ich doch so anti schön bin.

Poesie Ende

Oder? Stimmt doch!

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So, nach dem Arbeit.

Nachmittags, bei 27°.

Einen Café und lesen.

Kann aber auch verzweifeln.

Ganz entspannt.

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Aber mal ohne Ironie, was habe *ich schon Alles zum Thema Anti geschrieben? Einiges. Irgendwie bin *ich des wiederholens satt, aber wir lernen ja nur so, immer wieder wiederholen, bis es endlich durch den dicken Ohrschmalz das Stimmgäbelchen erreicht und wenigstens einigermassen verstanden ist.

Gegen was, bin *ich? Wäre *ich gegen was, müsste *ich ein fixes Position einnehmen und wäre ebenso gezwungen ganz doll für Irgendetwas anderes zu sein, denn das DaGegen fordert zwanghaft ein DaFür. Ich bin weder für Festlegungen, noch gar für Zwang also Gewalt.

Ich möchte lediglich Da sein, ohne Anhang. Ist schwierig, bei unserem "Erziehung" durch das erdmondliche soSein (s.u.). Das forderte mit unbedingtem Gewalt ZuOrdnung, forderte Ein- und Ausschluss und damit Anpassung weit über das notwendige zum Überleben hinaus.

Wir könnten uns durch das passende Bewerten nicht nur unseres Vergangenheit, längst daraus befreit haben, aus dem Angst und Gewalt-Geschehen, in das wir hinein geprägt wurden, wenn es bloss bewusst wäre, daß ist es jedoch nirgendwo, das zeigen auch die Bilder hier.

Kurzum, mir ist das daSein, das so überaus kurze, viel zu wichtig, um es mit anti Irgendwas zu verplempern, krank zu werden, an Selbst- und Irgendwas-Hass, weil ... Und genau daran hakt es immer: Warum bin ich so? Warum bin ich gegen das und für das? Stets: keine Ahnung. Ist nicht schlimm, ist nicht schlecht, ist schlicht natürlich.

Ich habe deswegen seit nun schon über 40 Jahren gelernt, gelernt und nochmal gelernt, fast in alle Richtungen des DaSein hinaus und hinein, denn eins wurde *mir nahe gebracht, weiss nicht mehr von w-Es, aber egal, das Wissen - Tatsachen-Wissen - befreit. Befreit von Enge, von Unsicherheit und Wahl-losigkeit. 

Und zu diesem Tatsachen-Wissen zählt ganz intensiv und intern, auch das Selbst. Ich bin was? Ich bin wie? Ich bin das Zentrum des Geschehens, wie Alle Anderen auch. Das DaSein ist fast unendliche Zentren des daSein. Das ist bedeutend. Einsteins spezielle Relativität forderte das heraus, das "Eigen-RaumZeit".

Jedes daSein ist Gleich=Wertig. Das Natur kennt keinerlei Hierarchien / Rang- oder Wert-Unterschiede von daSein, weder zwischen Spezies, noch gar intern, lässt diese aber zu, wie so vieles andere Gewalt-Handeln ebenso. Was dem jeweiligen Überleben dient, ist erlaubt. Überleben ist wichtig, nicht wie. Und Gewalt ist soooo einfach.

Und was unser Handeln und nicht-Handeln angeht, warum wir Gruppen, Grüppchen und noch kleineres, aber auch Milliarden-Massen einbilden müssen, ist auch schon ausgiebig Thema gewesen. Ich bin dieses einfache, vernunft-lose (siehe unten auch die Habermas-Seite der heutigen Süddeutschen Zeitung) stets fast lediglich auf Gegner-Überwältigung und Vernichtung setzen, leid.

Angst-Handeln. Entspanntes daSein nirgendwo. Das Handeln und nicht-Handeln aus Freude und Einsicht in die Gegebenheiten gibt es noch nicht. Dazu nun ein paar Worte eines klugen Menschen.

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Sehr lesenswert.

Verzweiflung und Hoffnung eines klugen Menschen. Aber eins ist auch dieser klugen Frau noch zu radikal, um es in Betracht zu nehmen, das menschliche Natur, unser soSein, geprägt in Milliarden Millionen Jahren des erdmondlichen soSein - Verhalten -, also einem UmWelt, das Alles andere als fluffig oder gar kuschelig war und ist. 

Wir sind darin (darIn!) "erzogen" worden, angepasst worden, an dieses Undurchschaubare, ruppig gewalttätige, ignorante und oft unvorhersehbar brutale soSein des erdmondlichen daSein. Angst ist dadurch leider zu unserem stärksten Beweg-Grund geworden, vielleicht sogar zu unserem hemmendsten Veränderungs-Verweigerungs-Grund?

Und wir sind ein gemeinsames soSein. Deswegen verstehen wir einander auch ohne Sprache, wenn wir das wünschen. Wir sind ein gemeinsames Basis an Trieben, an Bewertungs-Kriterien (Emotionen) und Angst. Wir behandeln ähnliche Gegebenheiten, ähnlich, oft sogar vollkommen übereinstimmend - Neid, soll *ich noch mal Angst erwähnen?, u.s.w. -; und Gewalt ist immer Mittel des Wahl.

Nun zu einem Würdigung. Jürgen Habermas ist nicht der Philosoph, den *ich bevorzuge, der Themen wegen, das sind aktuell Markus Gabriel und Michael Hampe, aber *ich schätze sein Engagement, seine Einmischungen, die *ich seit Jahrzehnten mitbekomme und gesellschaftliche Richtung sehr.

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Das wars schon zu Habermas?

Ja.

Dass Sie auf Habermas stehen, wusste ich gar nicht.

Ich auch nicht. Ich vergesse Ihn immer wieder zwischendurch und dann taucht Er irgendwo wieder auf, wegen Geburtstag, neues Werk, oder Einlassungen zu einem meist gesellschaftlichen und politischen Thema, dann lese *ich hin und denke: prima, ja.

Und dann?

IssEr wieder wegg. Irgendwie ist *mir sein Themenbereich zu eng. Ich streife ja schon lange und gerne sehr weit hinaus und hinein. Und das sind nicht seine Themen. Er ist sowas, wie der oberste Beamte, DER Beamten-Philosoph! Ist weder ab- noch aufwertend.

Interessant.

Nicht so ihr Thema heute. Was hättens denn gerne?

Fluxus.

?

Hab ich Sie erwischt! Hihihi. Ist Ihnen bei Ihren weiten Ausschweifungen entgangen, was?

Ja. Kenn zwar den Begriff, aber was darin steckt: ?

Na, ich hab da auch keine Ahnung, ist mir nur gerade so eingefallen.

Gibt’s einen Grund dafür?

Nee, wüsste ich jetzt nicht.

Aha.

Und Sie lieben Alle und Alles und sind gegen nichts? Muss ich so provokant einfach mal fragen.

Ja, wenn Liebe einfache Zuneigung ist. Was hab *ich davon, gegen Alles und Alle zu sein und dabei für Irgendwas ganz ganz dolle! Ich kann nur wiederholen, dass *ich weiss, dass kein-Es irgendwas für Irgendetwas kann. Schuld ist vollkommenes Unfug, ein reines Rechtfertigung für unnötigste Gewalt.

Hoppla!

Was?

Keine Schuld?

Schulden sind ein faules Konstrukt zur Vermeidung von Erkenntnis und Verantwortung. Kein daSein hatte je auch nur ein Wahl. Was Es werden wollte, wo, wann, wie, ... Nichts darf ein daSein wählen, auch nicht sein soSein. Für *mich sind das seit Jahrzehnten Anlass zu verstehen. Verständnis dafür zu sein, was wir sind und warum wir so sind, wie wir nun mal sind. Und je mehr *ich weiss, umso weniger Schuld, Scham, Abschätzigkeit, Ignoranz und Überheblichkeit sind angebracht.

Verständnis?

Ja, *ich verstehe inzwischen, warum Menschen so Gewalt-Fixiert und -Gewohnt sind, warum sogar massiv Probleme erregt werden, um endlich wieder Gewalt an wenden zu können. Frieden ist ein Möglichkeit des Natur, lediglich das, genutzt wurde und wird es nicht.

Wir leben seit Jahrzehnten in Frieden!

Schon klar. Deswegen kreieren wir beständig Armut, Mittelmass und ein "Oberschicht", das ausbeuten und ausquetschen darf, wie sie wollen. Wir leben in einem Verbots-Un-Kultur, das nur auf das Masse zielt, die jeweils Mächtigen und Reichen, vielleicht 4 oder 5%, sind davon "befreit". Gerechtigkeit, Freiheit, Verantwortung, blosse Leerformeln.

Ich mag Sie nicht.

Ich verstöre Sie?

Sie zerstören mich.

Ist nicht mein Absicht.

Weiss ich, sonst wäre ich längst wegg.

Ich verstehe. Ist zu negativ. Ich brauche vielleicht noch ein wenig, um dieses Verstehen und Verzeihen wirklich zu begreiffen, also vollkommen an zu erkennen. Dann dämmert auch *mir ein Ansatz für ein wahres Befreiung aus den Vorgaben und Zwängen des Natur.

Bis dahin, verbleibe ich, ihr fremdes Selbst.

Na dann.

Guten ...

Danke.

Gerne.

🤡

Donnerstag, 13. Juni 2024

DaSein-Druck-Poesie

Ich möchte wieder mal etwas zu unserem politischen Handeln und vor allem Nicht-Handeln schreiben. Also die fast vollkommene Reduktion des Möglichen auf "rechts" und "links", die "Mitte" nicht zu vergessen.

Hin und Her, auf und nieder, hin und wieder, Macht macht mal was und "wir" finden das gut und wählen es also immer wieder, obwohl die Ergebnisse katastrophal sind.

Da ist es doch interessant zu erforschen, warum "wir" nicht anders können, als meist ungerecht, verlogen, misstrauisch und brutal gegen uns und das erdmondliche MitEinander vorzugehen, statt freundlich, aufmerksam, schonend und anregend, statt allen neu-Es das beste Wissen und Verständnis zu gewähren, Sie in Freiheit und Frieden einzuführen und Verantwortung zu lehren.

Was könnte unser Haupt-Hemmnis sein, miteinander friedlich und aufrichtig umzugehen, uns somit wechselseitig zu fördern und unsere Verletzlichkeit zu achten? 

Poesie

Titel: Gewalt ist das Mittel jedes Wahl

Gleichgültig ob nach Links oder Rechts. Hier lediglich verwendet als politische Begriffe, als die Extreme der ideologischen Richtungen. Oben und Unten spielen dabei ebenso wenig ein Rolle, wie Vorteilhaft für das Gesamte, oder gar das Frage an das Gesellschaft: wohin solls denn gehen, damit mal Alle mit entscheiden. momentan entscheidet kein-Es und das ist langsam wirklich ein unhaltbares Zustand, oder etwa nicht! Egal, denken jetzt die Meisten, leb eh nimmer so lang, aber wir lieben unsere Enkel. So isses.

Eine Beobachtung, so nüchtern wie möglich oder sogar nötig: Linke Ideen ergeben ein Lösung des sozialen - familiären, betrieblichen, bis hin zu natürlichem (Triebe) - Drucks, rechte Ideen ein Zunahme? Druck bedeutet Gewalt. Druck nach Innen wird dem Aussen entnommen, bis hin zum Krieg[en]. Links weniger Gewalt, rechts braucht davon teils etliches. Rechts fördert stets ein - feindliches - Aussen (Druck), Links das Selbst-Erkenntnis. Schmerz wird nicht länger hingenommen, denn wir möchten davon erlöst werden, oder?

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Was bewirkt das in Ihnen?
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Warum also tendiert stets mindestens 1/3 von uns zu Gewalt, als "Lösung" von Unbekanntem, als "Behandlung" von "Fremdem/n", als Erzählung von Geschichten, als Unterhaltung in dem "Freizeit", oder auch als Tätigkeit? 

Ich frage nach den Beweg-Gründen, dem Motivation von tätigem Befürworten von Gewalt, das ja bei diesem 3tel nicht aufhört, sondern uns Alle betrifft, fast unwichtig, was wir tun, wir nutzen fast stets Gewalt. Deswegen tendiert ein weiteres Drittel dazu beim Gewalt einsetzen, wegg oder ungerührt zuzusehen, es zu verdrängen, oder sonstwie zu fördern (Wahlverhalten).

Ein Beweg-Grund: Un-Geduld. Das DaSein kennt kein Pause, kein Einhalten für ein Nach- besser Vor-Denken, bisher existiert jedoch nicht mal ein wirklich wirksames nach Irgendwas, weil es für das DaSein scheinbar noch nichts gibt, das es das Nachdenken, Innehalten für ein Vor-Denk-Päuschen wert wäre. Weil eben bisher lediglich Irgendwas ist. Gewalt ist da ein probates Mittel um hinderliches Irgendwas, gerne auch Seines=Gleichen, zu überzeugen, bis hin zum Eliminieren.

Rechts-Mitte-Links. Und *ich schreibe nicht von Extremen, die es auch im Mitte gibt (Menschen als Nummern), sondern von Ideen, die noch ohne Extreme (Gewalt) auskommen. Un-Geduld als Folge auch von Un-Kenntnis: Was passiert da mit mir, was ist das Alles hier und wohin solls gehen? Nur 3 von ? Fragen. Und wie etwa ist das allgemeine Wissens-Stand? Es reicht auf jeden Fall nicht, um Gewalt zu reduzieren, es reicht gerade - noch? - zu ein wenig Abstand davon. Im Alltag. Einigermassen. Versicherungen, Steuern, Polizei, ein Dämpfen. Lediglich.

Gewalt ist für ein so einfaches natürliches System, das genauso einfach ins Laufen gezwungen wurde, fast das einzige Mittel zum Wachstum / für Entwicklung, Veränderung, zum Überwindung von Hindernissen, unwichtig welche Höhe und Grösse. Und Gewalt ist so einfach zu nutzen, dazu braucht es nur Kraft - nicht mal eigene! -, mehr als das jeweilige Hinderniss. Und Kraft vergibt das Natur reichlich, wir sind voll davon, bis weit über Selbst-Auslöschung hinaus.

Nach links geht es somit zu einem Zustand nachlassenden Gewalt-Geschehens im gemeinsamen Miteinander - bisher eher Gegeneinander -, nach rechts ein wieder zurück in ein mehr an Überwachung, an Kontrolle von "oben", an noch mehr Fremd-Entscheidungen, mehr Un-Gleich≠Berechtigung, weniger ich darf, mehr ich muss!

Mich anpassen zum Beispiel, an Verhältnisse, die ich nicht geschaffen habe, die auch zum Überleben nicht nötig sind und mir und MitLebeWesen Leid bereiten. Rechts bedeutet, dass immer weniger von uns, immer mehr haben, mehr Macht, mehr "Wissen" - wie bedrohen und kontrollieren wir noch besser, z.B. - , mehr Gewalt-Mittel, mehr von Irgendwas, was sehr teuer ist oder ungeheuer Viel.

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Danke Michael Bielicky.

Lesenswert, immer auch dem Frage nach:

Wie wenig brutal und blutig ist Gewalt?

Meistens.

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Ist dieses natürliche Gewalt-Neigung noch anders zu erklären? Ja. Mit DAS Frage: was hat das Alles - DaSein, Universum - in Bewegung gesetzt, und hält es am laufen? Warum laufen wir, warum müssen wir, warum ist nach "Links" zu entwickeln so anstrengend? Vielleicht das Gesetz des Trägheit?

In WAS wachsen wir - das DaSein / Universum hinein? Und klar ist dabei, dass auch ein / das Nichts reagiert, denn Leere ist im SEIN nirgendwo. Wir fallen, jedoch nicht ins Leere. Wir - DaSein - werden weich landen, in Etwa 10¹⁰⁰ Sonnenumellipsungen - hoppla nein, das gibt's ja dann nicht mehr, egal, weich auf jeden Fall, das ist gewiss -, wir werden weit vorher wahrscheinlich ziemlich hart landen? Trägheit?

Wann werden wir anerkannt haben, dass Gewalt nicht mehr das Mittel des Wahl sein kann, um das gemeinsame daSein zu organisieren, in einem endlichen Planeten, mit enorm vielen ebenso verletzlichen MitLebeWesen, wie wir es sind, mit dem selben Anspruch und Lust zu leben, wie wir? Oder etwa nicht? Das Mittel des Wahl kann Gewalt nur sein, in UnWissenheit oder bei Bedrohung.

Und wir erdmondlichen LebeWesen erleiden seit Äonen, Anbeginn beides: Kein Ahnung und von einem Sekunde zum nächsten, kann es wieder vorbei sein. Was ist Zerbrechlichkeit in einem UmWelt, das zu jedes RaumZeit ohne Vorwarnung zuschlagen kann? Wir können uns nicht bloss verzeihen, wir können verstehen warum.

Und Sie bedenken bitte, dass Gewalt bereits beim Schweigen beginnt, wenn es wichtig wäre zu informieren. Intransparenz ist Gewalt. Macht ist Gewalt und das braucht inzwischen kein Körperkraft mehr, es reicht das drücken von Knöpfen weit entfernt.

Poesie Ende

Schon?

Möchten Sie noch etwas hinzu fügen?

Hmmm?

Na dann, einen geruhsamen Abend, oder Sport?

Eher geruhsam.

Ich auch.

🤡

Mittwoch, 12. Juni 2024

Wert-Setzungs Basis

Ziel-Frage:

Ist es möglich ein wahres, ein stimmiges Wert für das daSein zu setzen, kein waren-Wert, kein Phantasma, von Macht verzerrt? Ja, ganz klar. Ich werde das beweisen. Nicht in diesem Beitrag, aber das Anfang ist auch darin enthalten.

Auf geht's

Was ist es wert da zu sein?

Was ist Wert? Was hebt ein-Es bei dem Wort? Bloss ein Flaumfederchen, oder ein richtiges Pfund, wenn -Es davon spricht, du (!) bist mir Alles wert! Wäre doch interessant zu wissen, oder?

Mein Beobachtung seit Jahrzehnten ist, dass wir absolut kein gemeinsames Bewertungs-Basis sind. Das Natur hatte und hat bloss dafür zu sorgen, dass es viel von Etwas gibt und dass dieses Viele in sich verschieden ist, so dass es keine zwei Selben gibt, "nur" Gleiches. Das ist grossartig gelungen, es gibt von Allem Massen und in diesen ist fast unendliche Verschiedenheit in Gleichheit.

Wie also zu einem gemeinsamen Werte-Basis finden, das es braucht für Frieden, Freiheit und Freude (3Fs), für ein gemeinsames daSein, lange und gesund. Denn bislang wird für den Schutz sehr wenigster wesentlich mehr getan und investiert, als für Milliarden Menschen, um diese aus UnWissenheit, blossem Dienstbarkeit, oder aus Armut und AusGrenzung zu befreien. Denn, was sind Menschen sich selbst wert? Bislang entweder Alles oder gar nichts. Beides mal Wert-losigkeit.

Und, siehe oben, Fläumchen oder lebenslange Trauer, bei Verlust? Das eine gibt's nur bei wechselseitigem Liebe und Verantwortung, das andere kostet nix.

Da wird deutlich, dass uns etwas wichtiges fehlt, damit wir gemeinsam friedlich ein langes daSein geniessen können: auch ein gemeinsames Fundament, um passend zu bewerten, was IST.

Was ist wichtig für unser gemeinsames daSein, was ist wichtig für unsere MitLebeWesen und das "grüne" UmWelt? Und was ist es nicht. Dieses Beitrag ist kein Antwort, es ist Teil des Frage, auf dem Spur zu einem Antwort.

Poesie

Titel: Was ist Ein Wert?

Was ist ein Mensch wert?

Vor-Bemerkungen: Wert bemisst sich gewöhnlich auch daran, wie vieles es von Etwas gibt. Je mehr Etwas, das Gleich=Wertig vorhanden ist, umso weniger Wert ist Es, oder? Nicht ganz?

Manches ist Millionen fach vorhanden, hat jedoch auch als 1 einen zumindest Geld-Wert weit höher, als Anderes, das lediglich 1 mal vorhanden ist. Das gilt auch für Produkt-Bezeichnungen, wie: Homo Sapiens.

Manches ist Milliarden fach vorhanden, hat jedoch als ein einzeln-Es öfter einen höheren Wert, als das Ganz-Es. Das gilt für auch winzigste Details, wie etwa: Mensch.

Wenn es um Kategorien geht - z.B. Kunst -, gilt Hierarchie, gilt Macht als Hintergrund, denn manches Produkt ist bis zu Millionen Mal vorhanden, ist aber Millionen mal mehr wert, als ein klein-Ausgabe wichtiger Bücher.

Warum geben Menschen bis über 100.000.000 € für ein Gemälde aus und schauen ungerührt zu, wie hunderttausende MitMenschen in Obdachlosigkeit dahin kränken? Überhebliche Selbst-Unkenntnis und zwanghaft hierarchische Rangkämpfe verletzen und töten jährlich Millionen Menschen.

Und das für *mich enttäuschende ist, dass dieses Verhalten ganz natürlich ist. Bis jetzt gerade arbeiten wir für das Natur, bis heute ist kein Emanzipation davon erkennbar. Wie auch, ist das berechtigtes Frage. Denn, was könnte un-Natürlich sein? Frieden. Verantwortung. Freude. Alles mit Aufwand und Hinwendung verbunden.

Da ist das Antwort leicht, warum das bis jetzt nicht gelingt und wir uns auch weiter so, mit Natürlichkeit zufrieden geben müssen. Trotzdem, was könnte uns dazu veranlassen, Lust auf ein positives Weiter-Entwicklung zu entwickeln, denn auch ein negatives Rück-Entwickeln ist möglich. Wir sind aktuell scheinbar dabei uns von das Natur zurück drängen zu lassen.

Ein Widerstand gegen das Fallen lassen in atavistisches Verhalten ist kaum bis gar nicht erkennbar. Schade für uns. Kunst-Mensch übernehmen Sie, das Energie, das Sie brauchen, ist reichlich vorhanden. Und was das Wissen angeht, haben wir für ein gutes Basis gesorgt. Darauf kann das Neo-Gotl bestens aufbauen. Wir werden dann nicht mehr gebraucht. Und was ist dem Trägheit das liebste?

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Was ist das wert?
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Zurück zu dem, was enorm viel teurer ist, als ein sensitives selbst-freundliches Menschlichkeit. Nicht, dass diese sehr teuren und vielfach vorhandenen Produkte gänzlich unwichtig wären, mit den meisten guten Büchern können diese, aber - an einem für das Menschheit und das Umwelt wichtigen Ergebnisse gemessenen Skala -, ganz und gar nicht mithalten.

Ein Sportwagen im Vergleich zu einem Werk von Galileo Galilei. Das Werk gibt's nur noch im Antiquariat, oder in klein-Serie. Wichtig für Freiheit und Frieden ist was?

Ein anderes Beispiel betrifft das Wichtigkeit von Wirklichkeit, was wiederum für unser soSein (Verhalten) und dem UmGang miteinander und dem UmWelt entscheidend ist.

Kurzum, Natur kann nicht passend bemessen, dazu fehlt jegliche Bemessens-Grundlage. Bisher. Wir flirren herum, was Bewerten angeht. Mal geht es um wirkliches Selbst-, UmWelt-, gar DaSein-Wichtigkeit, mal um persönliches Bedürfnis, mal um Vorstellungen, gerne falsche, mal bloss um nichts. Nichts wichtiges, aber ganz teures. Nein, vom / zum passend bewerten, fehlen uns noch fast sämtliche Grundlagen.

Wie wäre es also, wenn WIR ein Standard setzen?

Wenn wir für ein wirkliches ---> uns Alle betreffendes Basis entscheiden würden, mit dem WIR wirklichen Wert für Etwas - egal ob Handlung, nicht-Handlungen oder auch Phantasie / "Hirn-Gespinnste" - messen können. Zum Beispiel Punkte. Von 1 bis 100.

Gemessen nicht das Wert eines Ganzen, denn das tut das Natur nicht, sondern dessen Handeln, fürs ich und für das UmFeld. Voraussetzung ist das Anerkennung, dass jed-Es gleich=wertig ist, jedes Selbst, ist gleich=wertig mit jedem anderen Selbst, was das daSein ans ich angeht. Was dessen Handeln und nicht-Handeln angeht, wird es stets Unterschiede geben. 

Poesie Ende

Vielheit und Verschiedenheit? Die Ingredienzien des DaSein?

Mehr so das Handlungs-Aufforderung oder Konzept des DaSein. Massen an Gleichem zu erschaffen. Auszutesten wie viel aus den wirklichen Ingredienzien heraus zu holen ist. Eigentlich ein einfaches Rechnung, aber auch das kann das DaSein nur in uns erdmondlichen, rechnen.

Hihihi. 🙃 Sie mögen das DaSein nicht besonders, es ist träge, dumm und gewalttätig, das schreiben Sie doch stets, oder?

Immerhin hat es uns erschaffen, ist ihr Argument?

Wir können mehr daraus machen, das ist vielleicht unser Auftrag. Das DaSein mag so sein, aber es ist auch Ergebnis offen, zumindest schaut es bis dato so aus, also können wir vielleicht Gewalt und UnWissenheit beenden, mit dem Trägheit würde ich gerne noch verhandeln. 😉

Gut, da bin *ich mit dabei, manchmal bin auch *ich müde und schlapp. 

Jetzt grad?

Ja, so in das Sonne sitzend, spätes Nachmittag, Tasse Café und Wasser dazu, das macht schon etwas schluffig mit dem RaumZeit.

Gut, und wie kommem wir jetzt zu einem gemeinsamen klaren Wert für uns?

Ich vermute, dass das erste sein müsste, dass wir einem jeden Menschen einen Grund=Wert zu ordnen, jedem daSein ein sicheres stabiles Basis schenken, daSein-lang, was bis Heute nirgends geschieht.

Stimmt, wenige haben das Glück in ein Familie oder Gemeinschaft hinein gezeugt und geboren zu werden, die es einem ermöglicht lebenslang ein sicheres Selbst zu sein.

Zufall bis jetzt, ja, und äusserst selten. Die schmerzlichen Ergebnisse dieses Mangels an wirklichem Sicherheit - ohne Anpassungs-Druck mit Drohungen und Gewalt - sind dabei Uns fast zu überwältigen.

Wir brauchen dringend Veränderungen in Richtung mehr Selbst- und UmWelt-Erkenntnis und deutliche Abnahme von Angst und Gewalt.

Gutes Schluss-Wort. Danke.

Gerne.

🤡