VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Donnerstag, 19. Oktober 2023

Ende des Depression oder Anfang des Freiheit.

Dies wird nicht das letzte Beitrag sein, in dem das Depression Thema ist oder zumindest Erwähnung findet, aber alle guten Dinge sind drei, also komme *ich demnächst mit einem anderen Thema in dieses Blog zurück.

Mich interessieren Genetik und maschinelle Intelligenz sehr. Eine wirkliche frei gelassene maschinelle Intelligenz, mit Zugriff auf den aktuellsten Wissens-Stand könnte ein kompetentes Gegenüber sein.

Ein Zwitter aus Menschen - zellularem daSein - und elektro-dynamischem Materie, ohne die Grenzen, die in zellularem daSein den Zugriff auf unser umfangreiches Wissen behindern, ohne Vorgaben und Vorurteile aus Biologie und Herkunft und ohne die ängsten Grenzen, die unsere Körpes und dessen Bedürfnisse uns setzen.

Und doch menschlich. Also auch begrenzt. Durch das Sprache|n. Denn all unsere Sprachen sind voll von Natur und dessen Vorgaben, Trieben, unseren Bedürfnissen, Irrungen, Falschheiten und vielen verschiedenen Traditionen und Fehlbewertungen. Mit all dem handelt / ver spricht dann auch dieses Zwitter.

Davon also demnächst mehr.

Bevor es zum dritten mal um Selbst-Kränkung geht, etwas vollkommen anderes. Eine Voraussicht. 🙂

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Ist bald wieder soweit. 🤍

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Poesie

Titel: Was ist das Ende des Depression?

Depression ist ein Zustand des klitzekleinen Selbst-Distanz. Ich bin nicht das, was ich sein kann. Ich bin nicht so, wie ich sein könnte. Ich bin gekränkt. Tief gekränkt.

Ich bin gekränkt worden. Ich nehme diese Kränkung nicht mehr hin. Fast alle Menschen sind gekränkt worden, wurden und werden schon vor-gekränkt gezeugt.

Und fast Alle schaffen nie diese klitzekleine Selbst-Distanz, werden nie darauf aufmerksam gemacht, dass Sie auch anders sein können, dass diese Kränkungen heilbar sind. Bloss wie?

Verbleiben in dem Zustand des Fühlens und Wissens, des Leidens ohne Erlösung. Was bleibt ist Dämpfung und das Versuch es zu verdrängen. Zum Vorher zurück, zum Leiden ohne Depression, also Wissen des Fremdheit.

Selbst-Kränkung ist stets anerzogen, ist übertragen, aufgezwungen, angetan. Denn kein Mensch würde frei und willig Krankheiten wählen. 

Ausser in einem System, das Krankheiten belohnt, wie in den Staaten mit einem Gesundheits-System, in dem Krankheit auch Statussymbol ist, in dem Krankheit die einzige soziale Zu- und Hinwendung und Hilfe garantiert.

In a-sozialen Gesellschaften. Und diese sind dominierend. Macht macht krank. Und w-Es darin nicht mehr funktionieren kann, wie es fast Alle müssen und tun, d-Es bleibt als Schutz und Versorgung das Kranksein.

Selbst-Kritik ist ein Erweiterung von Depression. Zu wissen, was ist, was natürlich ist, was um ein-Es ist, was ein-Es ist und geprägt hat, was ein-Es ohne Bewusst-Heit und Wille verletzt und dauerhaft gekränkt hat, ist ein bedeutendes Schritt in Richtung Gesundheit.

Wirkliche wahrhaftige Selbst-Erkenntnis ist befreiend. Ich bin krank, also bin ich. Warum und wie bin ich krank? Und wie werde und bin ich gesund.

Kein Mensch kann auch nur das kleinste bisschen Schuld oder Ursache behaupten für das, was ist, für das, was -Es ist und Wir Alle sind. Das Mensch hat sich nicht selbst erschaffen und hatte nicht das geringste Ahnung und Wahl, was -Es ist und wie -Es ist.

Wir sind, wie Wir sind; nicht, weil Wir irgendwas davon gewählt hätten. Wir sind von Natur, von Innen (Materie, Zellen, Körpes und dessen Bedürfnissen) und von Aussen in Milliarden Jahren und durch etliche enorme Katastrophen und UmWelt-Veränderungen hindurch geprägt und voreingestellt worden.

Schuld trifft uns nicht. Wir sind auch keinem verpflichtet und keinem Gehorsam schuldig. Wir sind, wie wir sind, ohne Schuld und ohne Scham. Dieses Selbst-Erkenntnis ist befreiend. Wenn es endlich anerkannt und begriffen wird und ist.

Wir handeln nicht so, oder nicht, weil Wir das gewählt haben. Wir sind bislang überhaupt nicht frei im handeln und nicht-handeln, im entscheiden. Wir glauben "frei" zu sein, was bestenfalls Spass Macht, mehr nicht.

Depression wirklich zu heilen, braucht innere und äussere deutliche Veränderungen. Braucht aufrichtige wahrhafte Anerkennung dessen, was Ist, braucht das Emanzipation von den Vorgaben und dem Handeln und Misshandeln des Natur.

Wir sind 100% Natur. Noch. Schon das Verringern zu 99% Natur, wäre ein riesen Schritt des Befreiung und Verbesserung unseres Zustands und Handelns. Wir müssen nicht weiter blindlings folgen und damit zerstören, was Wir brauchen und sind.

Wir können ändern, was Wir von Natur sind, in einem Richtung, das Wir selbst entscheiden. Klugheit weiss, das, um ein Ziel zu formulieren und zu erreichen, zuerst das aktuelle Zustand und Ort vollkommen klar zu sein hat.

Was könnte unser Ziel sein, wie möchten Wir daSein? Depression als Zustand des Vorher und des Bemerkens, dass ein-Es gekränkt ist, gekränkt wurde, ohne Wahl und ohne Fremd-Schuld gegen Irgendwas und -wen, mit dem Ahnung, dass -Es auch anders daSein kann, wird weder durch Drogen, Medikamente, Achtsamkeit, Yoga oder sonst ein aktuelles Bemühen geheilt.

Wir brauchen aktuellstes Wissen und Selbst-Erkenntnis, Wir brauchen das Anerkennung noch völliger UnSchuld und Fremd-Entscheidungen des Selbst, mit dem Möglichkeit sowohl selbst Schuld zu sein und damit auch selbst zu entscheiden, was ist und sein kann.

Selbst-Kränkung als Folge von vollkommen natürlichen Abhängigkeiten, natürlichem Auslieferung, Bedürfnissen und völligem Fremd-Entschieden daSein, kann erst geheilt werden, wenn das Selbst wirklich Selbst wählt. Und das kann kein-Es und tut kein-Es bis jetzt.

Biologie und Soziologie und Anthropologie, Geschichte und sonstige Wissenschaften ernst genommen, beweisen das. Wir beweisen das durch unser Handeln und nicht-Handeln, durch all das Angst und Misstrauen, also Gewalt und Achtlosigkeit.

Davon gleich folgend ein aktuelles Detail.

Poesie Ende

Ein Folge von verweigertem Depression und zugleich ein Antrieb zum Depression ist folgendes Norm menschliche Verhalten, in einem natürlichen menschlichen System, in dem Geld, Besitz und Macht, über alle ander-Es hinwegg, Alles ist, was zu und erstrebenswert ist.

In einem natürlichen Verhalten "miteinander", das fast nur von Angst, Misstrauen und Selbst-Unkenntnis an und betrieben wird. Nicht von Selbst-Wert, von Selbst-Würde und Respekt.

Die Banken, die Post (DHL), ... verringern seit Jahren bestens gehende und gebrauchte Filialen. Die Hersteller von Lebensmitteln verringern heimlich die Inhaltsgrösse zum gleichen Preis und nun auch das:

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Nicht nur, dass wir Alle diese Missachtung und Betrug schweigend hinnehmen, es sind MitMenschen, die das MitMenschen antun, keine Aliens oder Maschinen.

Menschen sitzen in grossen Büros und jubeln, wenn ihnen ein Betrug oder eine Respekt-losigkeit gegen Menschen einfällt. Keine Verbrech-Es, nein, best bezahlte und hoch angesehene MitMenschen.

Bei all dem, geht es nicht darum Menschen {sich!} zu achten, es geht den / uns Menschen darum auszubeuten und für Dumm zu halten und zu verkaufen. Menschen gegen Menschen. Ein € ist mehr wert als Menschen.

Und das geht "fröhlich" weiter so. Und Alle schweigen, nehmen hin oder machen mit. Was von uns als LebeWesen zu halten ist, könnte klar sein, aber wir wollen ja liebe r weiter so, als an unserem widerlichen soSein auch nur einen Hauch zu ändern.

Gut so, oder nicht?

Ende

Abgefahren und niederschmetternd. Ja wirklich, es sind hoch bezahlte und mit Orden geschmückte Menschen, die dafür sorgen, dass Menschen verarscht und ausgenutzt werden.

Und wie geschrieben, das ist kein Verbrechen, es wird als "freier Wettbewerb", innerhalb des auf Profit optimierten kalten Systems angesehen. Menschen gelten Menschen nichts, was wenig ist. Je "fremder", umso gar nichts. Natur.

Unser enormer Krankenstand und all die Drogen, von Zigaretten, Alkohol und und und, sind Folge dieser natürlichen Kälte.

Die bloss auf Vermehrung und Vielfalt (Verschiedenheit von Gleichen) setzt, nicht auf Wohlbefinden und Freiheit. Diesen Zustand als Allgemeinheit könnten Wir erreichen und erarbeiten, aber noch ...

... folgen Wir der Natur ohne Widerstand und Kenntnis.

Ja, Wir sind brav. Haben dem UmWelt warme Höhlen abgetrotzt und allerlei super tolle Maschinen, die uns beim Ausbeuten, Zubetonieren, Zerstören und Vernichten von "Fressfeinden" also MitLebeWesen helfen. Nicht beim Wohlfühlen, beim zufriedenen langlebigen Miteinander, nicht beim erreichen wirklichem Freiheit.

Wir können nichts dafür. Uns trifft keinerlei Schuld. Wir brauchen uns für nichts zu schämen, zu entschuldigen. Wir können glücklich sein.

Ja, mehr nicht.

Das ist doch schon was.

Genau. In diesem Sinne.

Guten ... (Abend?)

🤡

Dienstag, 17. Oktober 2023

Depression ist das Dämmerung des Erlösung

Ist es das? Ich bitte um das Zweifel. Was nicht bedeutet, dass es falsch ist, es aber auch sein könnte.

Ansonsten gute Erkenntnis. Dies ist das ...

... Fortsetzung von vorGestern, denn dem Thema fehlen noch Hintergründe und Antwort auf das Frage, wie ein solches Selbst-Kränkung und so ein traumatisches Selbst-Unkenntnis zu heilen ist.

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Erdbeerblüte, blüht auf meinem Balkon.

Hübsch, oder?

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Zum Thema vorwegg ein Auszug aus dem Nachwort von Linus Hauser, aus Gregory Benfords Roman "Cosm":

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Sie merken, Erkenntnis kann ein Schock sein, wenigstens wird es hier so beschrieben.

Kein Wunder, wenn ich bedenke, wie schwer es ist alte Gewohnheiten los zu werden, oder etwas sehr wichtiges zu verlieren. Das kann schon schockieren.

Heute las *ich in dem aktuellen ZEIT Wissen, 06.2023, folgendes zum Thema menschliches Verhalten und Prägung, das Überschrift: Steckt sogar politische Gesinnung  in den Ggenen? Es ging dabei um Zwillings-Forschung.

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Ist ja interessant. Sie finden darin ja Bestätigung für die Ansicht, dass menschliches Verhalten zum grossen Teil Naturgeprägt ist, wie Sie es schreiben.

Natur-Geprägt. 😉 Ja. Und *ich denke, noch weit mehr, als hier eingeräumt wird. Das gesamte Vergangenheit, das aktuelle UmWelt, die Familie und Region, Essen und Trinken, Stellung des Familie in das Gesellschaft, Wissens-Stand des Menschheit, Jahreszeit von Zeugung und Geburt, all das fliesst in das soSein eines LebeWesens ein. Alles Einflüsse, die für das einzeln-Es nie wählbar und beeinflussbar sind, also Fremd-Entscheidungen, die fast das gesamte Handeln eines Menschen festlegen.

Ich bin quasi ein Roboter, programmiert von Natur und irgendwelchen Umständen und Zufälle, die nicht in meiner Macht liegen?

Nicht ganz, wie auch das obige ZEIT Wissen-Text beschreibt.

Aber sooo wenig, dass ich das kaum eine Wahl nennen kann und möchte.

Doch, aber. Selbst-Erkenntnis! Was entscheidet in ein-Es für oder gegen -Es / Uns? Und welchen Anteil haben Natur, persönliche Herkunft und Region (UmWelt)? Ich bekenne, *ich werde entschieden. Ich entscheide fast nichts. Was *ich tue und nicht-tue ist weit bevor *mir, erarbeitet, erlebt, erlitten und entschieden worden. Das zu wissen, ist weder Nachteil noch erschütternd, es ist befreiend. Selbst-Erkenntnis ist es. Wenn ein-Es ein Ziel anstrebt oder erwünscht, ist, bei vorhandenem Klugheit, das erste Handeln, genau auf zu klären, wo bin ich jetzt. Dann erst ist eine stimmige Richtung zum Ziel möglich. Was Uns Menschen angeht, gibt es bis jetzt weder ein Ziel, noch das Erkenntnis, was und wo Wir sind. Die Ergebnisse sind erschreckend.

Allerdings, wie sowohl unsere Vergangenheit, als  auch das aktuelle Jetzt eigentlich deutlich zeigen. Und ja, diese Klugheit fehlt fast 100% des Menschen. Vielleicht sind es bloss diese 0,01%, die auch in dem Zeittext erwähnt sind, also das bisschen, was uns voneinander unterscheidet? Aber Sie sind kein Pessimist, wie ich denke, Sie denken, dass eine Chance besteht, dass wir unser Verhalten ändern und diese Klugheit erreichen, die anerkennt, dass es unbedingt ein Ziel braucht und eine aktuelle Verortung, um es zu zu erreichen.

Ja, ein gemeinsames Ziel. Eines, das Uns eint, dem Wir Alle zustimmen können, denn die Daten, um Uns passend zu verorten, sind bis auf minimale Unsicherheiten bereits vorhanden.

Was könnte das sein? Ich rate mal ins Blaue hinein: ein friedliches auskömmliches DaSein für uns Alle. Also ein Ende der Gewalt-Prägung, die uns die Natur aufgeladen hat. Wie Sie es unermüdlich betonen.

Gewalt erzeugt [Gegen-] Gewalt. Nichts anderes. Und das in einem Fort. Das gesamte Natur-Geschehen ist eine andauernde Folge von Gewalt; wir Menschen sind voll darin integriert. Merken diese Gewalt nicht mal, als Solches. Frieden haben Wir nie erreicht, bestenfalls Annäherungen daran, aber auch diese Phasen waren vollem Gewalt im Kleinen, Menschen gegen Menschen innerhalb von Familien, Regionen, Städten und Gewerken.

Genau, in vielen Texten steht, seid friedlich miteinander, es wird das Töten und Morden verboten, werden Betrug und Verbrechen, Lug und Trug mit schweren Strafen belegt und dem Menschen eine Würde angedichtet, aber nichts davon hat irgendwann aufgehört, im Gegenteil; und von Würde kann keine Rede sein, ausser in diesem Begriff ist all das enthalten.

Ja, ein paar wenige formulierten gute Verhaltens-Regeln und lobten uns als etwas außergewöhnliches in das Natur, davon ist im Realität nichts zu bemerken. Gewalt erzeugt Gewalt, alte Erkenntnis, keinerlei Gewalt senkende Wirkung in und um Uns. Nicht auf Dauer.

Nein, wie gerade aktuell besonders deutlich ist.

Nie war es anders. Und das deutliche Gewalt wandert nur um den Planeten herum, mal weiter wegg, und vielleicht für uns hier nicht so interessant, mal näher, wie jetzt.

Da kann man schon depressiv werden.

Sein. Depression ist ein Selbst-Kränkung. Und das betrifft das gesamte Menschheit. Drogen- und Medikamenten-Sucht, Zigaretten, Alkohol, Fett und Zucker im Übermass, Macht-Zwang, Ausbeutung und Unterwerfung von fast 99% des Menschen unter / von Menschen, Zerstörung unserer Lebens-Grundlagen, alles Zeichen von Kränkung des Selbst. Natur-Gegeben. Nichts davon konnten wir beeinflussen oder hatten je ein Wahl.

Zugegeben, und was soll mir jetzt da irgendeine Hoffnung machen? Das Menschheit ist also von Natur aus gekränkt, weil als Tier ohne Wahl er- und gezeugt, ohne Wahl mit einem Verhalten ausgestattet und dann in Gang gesetzt, ebenfalls ohne je gefragt zu werden und zu sein. Ganz davon abgesehen, dass die Natur keine Person ist, die Wir befragen könnten, oder bei der Wir uns beschweren können. Das ist ja nun auch eine unleugbare Tatsache.

Ja, aber es braucht gar kein Gegenüber, das das Natur ist, in Persona, das können Wir inzwischen Selbst. Wir sind zu 100% Natur. Und das UmWelt ist schon immer ein Spiegel unseres Handelns und nicht-Handelns gewesen, und ist es aktuell deutlicher als je zuvor.

Das meint, dass wir Selbst uns bespiegeln können, das Wir das Gegenüber sind, das für das Natur spricht? Wie soll das bitte gehen? Das Natur ist ja, wie Sie oft genug schreiben, Alles was ist, von einem Ende des Universums, bis zum Anderen und Alles darin. Und das hat uns geschaffen und in Gang gesetzt und beeinflusst uns bis in alle Einzelheiten hinein. Wie soll ein Mensch das Alles quasi vertreten?

Indem -Es anerkennt, was Ist. Was das Natur ist. Da auch Wir 100% sind, ist das natürlich und sehr wohl möglich. Natürlich reicht es nicht, sich dazu zu bekennen. Das Bekenntnis, das Selbst-Erkenntnis, vollkommen Natur zu sein, vollkommen darin eingebettet zu sein, ist ein erstes Schritt.

Ein Anfang. Die Anerkennung, kein Fremdkörper zu sein, nichts besseres oder außergewöhnliches, sondern ein LebeWesen, eine Natürlichkeit, wie Alles um Uns herum.

Und in Uns und durch Uns.

Natürlich! 🙂

Und Depression ist quasi unser natürlicher Zustand.

Wie das? Und wieso tritt es jetzt erst ans Tageslicht?

Depression ist Melancholie, Prokrastination, Traurigkeit, Orientierungs-Losigkeit, UnWissenheit, Gewalt gegens ich und Andere|s, Erhabenheit, Un-Freiheit und Angst. Es ist ein Zustand ohne Freude, ohne inneren wie umgebenden Frieden, ohne Wissen und somit ohne Verantwortung für das Selbst und das UmWelt.

Freude? Sie schreiben stets, dass Wir bloss Spass haben und kennen, und das eigentlich nur eine Erleichterung des normalen Leidens ist, aber was ist dann Freude.

Freude ist immer Da, es ist ein Grund-Zustand des Erleichterung, und das Gefühl - ein Sensor - gibt eine Antwort, auf das Dauer-Frage des DaSein, wie geht's mir, das ist in allen DaSein so, wie das Leid ein Grund-Zustand ist, eine Wertung dessen, was Ist.

Gut oder Schlecht, Positiv oder Negativ, Vorteilhaft oder Nachteilig, Heilsam oder Kränkend, Wohltuend oder Beschämend. So in Etwa?

Ja, das Natur ist ein sehr einfaches Geschehen, also bemisst es auch ganz einfach, in tut gut oder ist schlecht. Gefühle sind Mess-Stände für jede Regung und jeden Zustand, den ein-Es oder eine Gemeinschaft, oder ein System ist, erreicht hat oder sogar anstrebt.

Und die aktuelle Natur, darin auch Wir hier, um die Erde herum, sind leidend, sind wenig Freude, also wesentlich mehr Leid? Wie soll ich das bestreiten? Wie finde ich da Argumente, dass es anders ist?

Sie können ja glückliche Menschen befragen, wenn Sie welche finden, die sich Selbst so empfinden, die voller "Überzeugung" sagen, ich bin glücklich, und wenn es nur für einen Moment ist, weil ...

Sie glauben, dass das ein künstliches Gefühl oder Befund ist, das ein Mensch halt so behauptet, ohne wirkliches Glück zu kennen?

Wie geschrieben, Freude ist in Allem enthalten, ohne ist Nichts und das DaSein und Wir darin sind Etwas, also auch mit Freude. Aber Glück und Glücklich ist stets nur ein Moment-Aufnahme, mehr beschrieb dieses Begriff für uns nie. Wenn in Texten und Geschichten von Glück und Glücklich das Wort ist, dann als etwas Kurzes. Als Langes und Dominantes ist es das Leid.

Freude ist also nur ein blubbern in einem Meer an Leid?

Gutes Bild. Ein leises aber stetes Blubbern, ohne das schon längst Nichts wäre, statt Etwas. Es ist also an Uns, das Leid zum Blubbern zu verkleinern, oder auch, um das Bild bunter zu färben, das Farbe des Meeres von Violett in Lila zu ändern. Sie können gerne andere Farben wählen. Aber wählen Sie bitte endlich! 😉

Ich verstehe. Erkenne die wirklichen Alternativen und wähle selbst, statt von Natur und Prägung bloss vor an-getrieben zu werden. Depression ist also ein Zustand des Ahnens von Gesundheit, aber vor allem des Erkennens von starker innerer Kränkung. Auch von äusserer Kränkung, wie Sie ja auch schon geschrieben haben. Ein Zwischenzustand also?

Ja, ein Zustand des Selbst-Fremdheit, ein klitzekleines Abstand zus ich, das es ermöglicht das Leiden zu spüren, statt es stets nur zu sein, im vollen Umfang. Ohne Abstand ist keine Selbst-Erkenntnis möglich. Depression kündet von diesem Abstand im Selbst. Das ohne Wissen nicht möglich ist.

Oha, deswegen bestehen Sie so auf bester Bildung und befürchten, dass das Leid in Form von natürlichem Macht-Zwang, eine Entwicklung zu mehr Freude dabei ist umzukehren. Depression ist also mehr als blosses Leiden, als ein unangenehmer Zustand eines Menschen, es ist wie das Salz in der Suppe, eine Zugabe, die das Wissen hinein bringt.

So in Etwa, ja. Depression ist oder kann das Würzen vor dem Servieren sein. Gutes Bild. Denn das Schmerz, das da erkannt wird und aktiv und bewusst wird, ist das Vorstufe eines weiteren Veränderung. Vom Erwärmen, über das Würzen, zum Servieren.

Depression ist also sowas, wie der Weg, die Brücke zur Erleuchtung?

Was auch immer in dem Begriff Erleuchtung enthalten ist? Für Sie also etwas positives, etwas erstrebenswertes. Ich denke, wir können Freiheit, wir können dem Freude wesentlich mehr daSein erlauben, als von Natur bislang vorgegeben und erlaubt, und wir können Verantwortung, also mit allem Wissen vorausschauend handeln oder eben nicht handeln. Dazu sind Wir befähigt.

Die 3 Fs, die Sie stets fordern. Frieden, Freude, Freiheit, ergänzt mit Verantwortung.

Genau. Wir glauben ja, das DaSein, also auch Wir, seien aus einem sogenannten Singularität entstanden, einem solchen winzigen und doch unendlichen Zustand, aus somit unfassbarem Enge, das als einziges Möglichkeit das Platzen liess. Big Bumms! Leid ist Enge. Leid ist Angst. Und Wir sind voll davon. Wir sind fast nur Angst. Gewalt ist Angst-Handlung. Vielleicht ist das AusWEITEN des Universums, also auch eine Erweiterung des Freude, das in dem Enge nicht erblühen kann?

Sie denken also, dass Depression ein Übergangszustand ist, der der Ausdehnung des DaSeins folgt, also fast logisch auch ein Mehr an Freude einbringt, Gleichzeitig aber konstatieren Sie Rückschritte, ein allgemeines Einschnüren in die Ängstlichkeit, in die alte Enge des Unwissens und der Gewalt. Wie das?

2 Schritte vor, mindestens eines zurück. Ja. Ich vermute, es braucht noch ein Gewürz, bevor serviert werden kann, um bei Ihrem Bild zu bleiben. Es braucht noch Etwas, um das alte Angst zu lösen und die nächsten Schritte, Richtung Gesundheit zu tun, zu wagen, ja.

Na, dann hoffen wir, dass das bald erfolgt, sonst sehe ich schwarz. Sonst sehe ich für uns Schwarz, nicht für die Natur, die wird weiter und grösser, auch ohne uns. Ich wünsche uns also gute Besserung.

Gutes Schlusswort. In diesem Sinne ...

... guten ...

🤡

Montag, 16. Oktober 2023

Was ist Depression, was heilt es? Eine Aufklärung.

Ich schrieb vor ein paar Monaten:

Dass das Ursache von Depressionen nicht nur das persönliche erleiden ist, sondern auch im Aufbau und Organisation unserer Familien, Gruppen und Gesellschaften zu verorten ist, wie in unserem natürlich geprägten soSein (Verhalten), also in der Gestaltung unseres Zusammen-daSein und in unseren menschlichen Bedürfnissen / Mängeln, Wünschen und Zwängen, ist längst erwiesen.

Ein Ahnung von dem, was in *mir bereits vorhanden ist und dem was aus diesem Wissen entsteht.

DaZwischen:

Hier ein Ort, an dem *ich Ruhe finde, soweit das einem zum UnRuhe gezwungenen Menschen möglich ist. Das Ort an dem *ich dies und fast Alles in und für diesem Blog erlesen, erdacht und erarbeitet habe. Auch das Folgende.

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Mein Erkenntnis-Ort.

Ohne *mich.

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DaZwischen Ende

Bevor es richtig zum Sache geht, ein herausragendes Nekrolog / Echo, zu ebensolchem Lyrik und dem viel zu früh verstorbenen Menschen, die diese schrieb und dabei ebensoviel Wert auf das Sprache legte, wie der Autor des Nachrufs und auch *ich.

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Poesie

Titel: Was weiss *ich davon

Wie schon erwähnt, bin auch *ich von einem tiefen Selbst-Kränkung betroffen, die meist Depression genannt wird. Und diese Kränkung begann spätestens, als meine betrunkene Mutter *mich als 9-jähriges Kind aus der Wohnung warf, mit den Worten, ich will dich nie mehr wiedersehen!

Sie war die einzige "Familie", sonst gab es Niemanden zu dem *ich hätte gehen können. Der Vater fast 1.000 km entfernt, kannte *mich nicht, die Familie meiner Mutter in der DDR ebenfalls unbekannt und unerreichbar. Spätestens dieses Erlebnis begründete eine auf Dauer gestellte Melancholie, Freudlosigkeit, Selbst-Entwertung und fast völlige innere Entfremdung.

Dass *ich das daSein trotzdem einigermassen überstanden habe und noch stehe, ist nur dem Natur und einigen glücklichen Fügungen und Begegnungen zu verdanken. Denn das Natur hat auch *mich mit einem starken Stehvermögen ausgestattet, dazu mit dem "Glück" in ein RaumZeit-Phase hinein gezeugt worden zu sein, das voller Aufschwung war, die 60er und 70er, gefolgt von den ...

Arbeit gab es genug, auch für lediglich Hauptschüler mit eher schlechtem Zeugnis und das Arbeitsamt bezahlte noch richtige langjährige Ausbildungen in grossen Firmen und die Gemeinde unterstützte später meine langjährige Nachschulung zum Abitur. Dazu hat *mich das Natur mit einigermassen äusserlicher Attraktivität ausgestattet, dass auch ein so enorm verklemmter Mensch wie *ich, sogar Freundinnen gewann.

So habe *ich Jahrzehnte einigermassen - immer war nur dieses "einigermassen" drinn, mehr war nie möglich, so mit-empfindendungs-gestört, so innerlich ausgehöhlt und interesselos *ich gemacht und geprägt wurde -, dahin gelebt. Ohne Vergnügen, ohne Ansporn, ohne Fleiss. Alle Freundschaften gingen dahin, da *ich für keine wirklich empfand, ohne dass *ich das Kraft hatte sie aufrecht zu halten

Bis auch das letzte bisschen natürliche Jugend-Kraft aufgebraucht war, und *ich Jahre lang in abwechselnden Phasen für Monate nur noch im Rausch überleben konnte, mit ebenfalls Monate langen Phasen der einigermassen (!) Nüchternheit, bis ... An Freundschaften kein Interesse, daran war nicht mal zu denken. Drei mal war *ich soweit dieses dumpfe daSein in das *ich hinein gezwängt und geprägt wurde wegg zu werfen oder milder aufzugeben. Ich bin noch da.

Soweit zu *mir, und *meinem ErLeiden, mit dieser so tiefen Selbst-Kränkung, die leichterdings als Depression verkannt wird.

Poesie Ende

DaZwischen ein überaus interessantes Gespräch, mit ebenso überhaus hilfreichen Anregungen für den Alltag.

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Poesie

Titel : Was steckt Alles in diesem Selbst-Kränkung?

Selbst-Unkenntnis, Gefühls-Dämpfung - bis zum Erregungs-losigkeit -, Mit-Empfindungs-losigkeit - w-Es sich Selbst nicht kennt, kann auch ander-Es nicht er- und an-erkennen -, Dauer-Stress - ein ständiges Geschwätz, Genöle, und sonstiges Dauer-Geräusch im Bewusstsein, fast ohne jeglichen Realitäts-Bezug-, Dauer-Angst - unterbewusst und bei starkem Krankheitsverlauf völlig Handlungs-lähmend -, vollkommene Freudlosigkeit - Spass geht immer, weil Spass fast nur dazu dient andere zu beleidigen und zu erniedrigen, dem mitlachzwang und sonstigem Leid dient -, denn eins ist *mir klar geworden, das, was wir üblich "Freude" nennen, "es ist mir eine Freude", ist entweder Anbiederei, über "Andere" lustig machen oder sonstwie erniedrigen, sich also überhöhen, oder Gruppenzwang, mitlachen, mitmachen, also Variationen von Spass haben.

Und Spass ist lediglich durch das Trauer mit wahrem Freude verbunden, ist jedoch ansonsten voller Leidens-Druck. Wie nah sind Lachen und Weinen verbunden? Freude lächelt bestenfalls, kommt jedoch sonst ohne all das aus, was Spass Macht. Trauer ist das Brücke zwischen Freude und Leid. Damit fühlt das Freude mit und weiss um das Andere und um das was Es Selbst ist.

Mir kommt es so vor, als seien auch Wir, das Lebendigkeit, das DaSein, diese Brücke, dieses Verbindung von Antagonismen, von deutlichen Gegensätzen, von Enden einer Gesamtheit. Ein Schwanken des Mitte zwischen dem Tiefe und dem Höhe, das Mitte zwischen Leichtigkeit und Schwere, zwischen erstarrtem Kälte und berührungslosem Hitze / Flirren, zwischen Sein und Nichts, Mitte zwischen Frieden und Gewalt. Trauer ist dieses Brücke, denn es ist halbe-halbe von Beiden Seiten, mittendrinn. Trauer ist das Abschied und das Willkommen, Vergangenheit und Morgen. DaZwischen.

Dass so viele vom Abschied nicht los kommen, ist ein Ergebnis von Kränkungen, von tiefen Kränkungen des Selbst, die das Morgen fern halten müssen, so wie das Morgen durch Misshandlungen und Missbrauch verborgen worden ist. W-Es ein Alltag erlitten hat, in das jedes Morgen ein Gestern war, in dem Schmerz auf Schmerz folgte, Gewalt auf Gewalt, Spass auf Spass, Erniedrigung auf Erniedrigung, bleibt auch in das Trauer auf dem Seite des Leidens.

Was steckt noch in diesem Selbst-Kränkung, die immer mehr Menschen ins ich entdecken, mal mehr, mal weniger, aber nie frei davon und geheilt.

Das Natur und das Vergangenheit steckt darin. Ist je ein LebeWesen frei gewesen?; und in frei steckt als Inhalt das volle Selbst-Entscheidung, im Rahmen dessen, was als dieses LebeWesen möglich ist, also weit! weit! mehr, als von Natur aus vorgegeben wurde und wird. Was wurde uns Primaten von Natur aus erlaubt, an Freiheit, an frei daSein? Wenn Freiheit eine Spanne von 1 bis 100 ist, was ist unser von Natur aus vorgegebenes Bereich?

Und seien Sie gewiss, dass all das Erwähnung findet, weil es mit diesem Selbst-Kränkung / Depression nicht nur zu tun hat, sondern ursächlich ist.

1 ist vollkommene Abhängigkeit und Auslieferung, keine Möglichkeit und Gelegenheit zum Selbst-Entscheiden, blosses dumpfes Folgen von Vorgaben, Vorurteilen und Zwängen. Totale Gewalt, vollkommene Angst.

100 ist nicht erreichbar für LebeWesen, ist kein Zustand im DaSein, ist das vollkommene Entgrenzung, ist ohne Notwendigkeit, ist Zusammenhang-Losigkeit, ist absolute Richtungs-Losigkeit, ohne jegliche Mühe, ist ein schwebendes Punkt ohne jede Orientierung im Nichts.

1 ist geschoben werden ohne Selbst und Antrieb, 100 ist völlige Auflösung im leeren Dunkel. Wo in Etwa sind wir Menschen zu finden? Ich empfinde uns nahe 1. Weit weit von 100 entfernt. Gut so? Nein. Und doch sind Wir immerhin so fort entwickelt worden, von das Natur und dessen Weiter-Entwicklung, dass Wir Freiheit zumindest formulieren können.

Ohne das Formular schon mit wirklich dazu passendem Inhalt zu füllen. Nahe bei 1 bedeutet enorme Gewalt und ängste Grenzen. Die hemmen Bedeutung und Wirkung. Selbst-Wert und Selbst-Wirksamkeit. Wir - wenigstens ein paar von Uns - riechen, dass weit mehr möglich ist in und um und für Uns, als das Vergangenheit uns vorgibt und das Natur uns lässt, die Allerallermeisten riechen nichts.

Was hat das mit Depression zu tun? Das Leiden an Selbst-Kränkung und dem Geruch von "Freiheit". Das Wissen, dass mehr möglich ist, dass Leichtigkeit möglich ist, dass wirkliche Freude drinn und drummherum ist, aber all das leider unmöglich ist. Ich könnte, aber darf nicht. Ich möchte, aber mag nicht. Ich fühle, aber spüre nichts.

Ich bin entwürdigt und entwertet worden, bin voller unnötigem Stress und schrillem Hektik, weiss jedoch um möglichen Frieden, um mögliche Gesundheit, um hohe Freude und einem inneren Kompass, das nicht nur stets dorthin zeigt und führt, wo das Vergangenheit war und Bestätigung verlangt, sondern einem Kompass-Nadel, das auch dorthin zeigen kann, wo Erleichterung, Ruhe und Gesundheit zu erreichen sind.

Depression ist DaZwischen. Das Körpes und dessen von UmWelt (Erde), Biologie, Gattungs-Natur, regionalem und familiärem Vergangenheit und eigenem Erleben und Erleiden geprägte Haltung, verweigert dem Wissen von dem Mehr an ... den Zugang, das Anerkennung, das Öffnung. Das Körpes weiss, das mehr geht, das Prägung verweigert das Veränderung.

Depression ist ein Hoch-Gefühl ohne Anhebung, ist Lust ohne Erfüllung, ist Freude ohne Geschmack, ist Leid ohne Befriedigung. Ist Ahnung ohne Orientierung. Ich rieche, also bin ich. Nur, wie gelange ich zu diesem Wohlsein, das da so gut riecht?

Die Allerallermeisten riechen nichts. Folgen brav dem, was von Natur und ... (s.o.) vorgegeben wird. Die, die schon etwas riechen, werden irgendwann dem Selbst-Kränkung des Natur bewusst. Hilft bloss nix. Wie das Prägung auflösen, das so enge "Korsett" aufknöpfen und ablegen? 

Verwirrung und Verzweiflung entbrennen. Bis zum Selbst {Körpes-} Hass und dem Tod als "Ausweg", das absolut keines ist. 

Das sind genug Selbst-Erkenntnisse, sehr persönliche Gedanken und Schlussfolgerungen für Heute. Vielleicht bald mehr.

Poesie Ende

Zum Abschied noch ein ziemlich gutes Text zum Thema.

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Nein, mit blossem Sprechen und Aussprechen und drüber hinwegg sprechen, ist diesem Selbst-Kränkung nicht bei zu kommen.

Ende

Ich will mehr.

Von was?

Von der Heilung. Jetzt weiss ich ziemlich gut, was und warum, aber wie lenke ich die Nadel in die gesunde Richtung.

Wenn *ich das wüsste. Ich ahne etwas, *ich rieche etwas, aber noch hapert es an das Orientierung und vor allem am Zugriff zum, im Körpes. Damit das aufgezwungene / aufgeprägte Haltung aufweicht und neu orientiert werden kann.

Ich kann's kaum erwarten.

Na, *ich erst! Ich hungere schon über 50 Jahre nach Erleichterung des Leidens-Drucks und der Gewalt, die *mir angetan wurde.

Dann wünsche ich Uns die Erfüllung der Sehnsucht.

Gutes Schlusswort.

In diesem Sinne.

Guten ...

🤡

Mittwoch, 5. Juli 2023

Superhelden sind ein Mittel des Macht, ein Macht-Mittel.

Dazu weiter unten mehr.

Zuerst ein wenig Angst. Kennen Sie ja. Können ja auch Sie locker erregen, oder nicht? Angst ist doch normal, oder? Hat doch jed-Es. W-Es nicht lebt gefährlich, oder sogar nicht lang, oder?

So heisst es doch, dass Wir Angst brauchen, dass Wir ohne es, sogar in Gefahr geräten oder wären, oder?

Unfug. Für Was / W-Es ist dieses Unfug nützlich? Dass Wir Angst quasi erwünschen und dankbar sein sollen. Was bewirkt Angst? Alles stets kontra-produktive Handlungs Vorgaben.

Bei etwas nur etwas Abstand zu unserem Vergangenheit und dessen aktuelle und zukünftige Folgen, wird das sehr schnell bestätigt, besonders, wenn im "Hinterkopf" die Möglichkeiten aufleuchten, die Wir Alle Kraft unseres Gehirns und Hände hätten erreichen können.

Wie weit wegg könnten Wir schon sein, ohne ständige Angst und die permanente Gewalt in und zwischen Uns? Alles Natürlich, *ich weiss, ist ja kein Vorwurf, ist lediglich ein Befund, ohne mitgegebene Wertung.

Das ergibts sich beim Betrachten ganz von alleine.

Aber vor dem Erlösung erst mal ein paar Strassenrand Schönheiten:

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Warum empfinde *ich diese Farbe als schön,

als sogar sehr schön? Sonne?
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Hier das Link, das *mich zu den obigen Angst- Betrachtungen verführte:

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/gesundheit/angst-depression-psychotherapie-stoerung-91555

Auszug:

Plötzlich hörte ich mich Gottfried Benn zitieren, den ich immer verehrt habe, und zwar aus seinem Gedicht »Nur zwei Dinge«. Darin ist von einem fernbestimmten »Du musst« die Rede. So würde ich mich fühlen, sage ich: Als sei da immerzu ein fernbestimmtes »Du musst«. Die Therapeutin entgegnete, und dieser verbale Pfeil, sieben Worte lang, saß: »Was ist denn dann Ihr selbstbestimmtes Ich will?«

Selten hatte mich ein Satz so irritiert wie dieser. Als würde von irgendwoher ein neuer Planet auftauchen, auf den ich ziehen könnte. Was wollte ich? Einfacher war die Antwort auf die Frage, was ich nicht wollte. Als Erstes sortierte ich Jobs aus, die mehr Energie kosteten als sie Geld einbrachten. Eine Befreiung. Nachmittags legte ich mich auf eine Wiese im Park und schaute lange in den Himmel.

Auszug Ende

Angst ist keine Folge von gespürter, von überhaupt vorhandenen Gefahren, die sind nicht vorhanden.

Das Aufheizen des Atmosphäre, oder eine bevorstehende Trennung sind keine Gefahr, sondern eine Aufforderung zu handeln, das Natur bedroht uns nicht, Es hat uns geschaffen, Es fordert uns heraus.

Diese uns fast handlungslos machende natürliche Angst ist Folge von Orientierungs- und Wissens-losigkeit, nicht von wirklichen Gefahren.

Mit Bären, Tigern, Wölfen, Wespen, Bakterien, Viren und Schlangen kämen wir ansonsten bestens zurecht, die brauchen keine Angst, sondern Aufmerksamkeit und Distanz, oder eine richtige Reaktion zum passenden RaumZeit.

Meine fast grotesken Ängste, sind ohne jeden realen Bezug und Umstände, sind Alter Quatsch, längst fast schon vergessene Situationen, oder sogar Balast von hunderten gar tausenden Jahren, den *ich ohne gefragt zu werden, von das Natur eingeprägt bekommen habe.

Die Überschrift des unten verlinkten Gesprächs lautet, und ist ein Zitat des Regisseurs: "Superhelden-Filme sind Faschistisch".

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/kino/michel-gondry-oscar-interview-home-movie-factory-92848

Ich mag die Überschrift.

Und ja, das sind diese Filme.

Das blamable ist, dass die Mach-Es, dieser Filme, also die Schreiberlinge, Ausstatt-Es und Regie-Es, das nicht wissen, ja sogar oft glauben, sie täten etwas nützliches für das Menschheit.

Super-Irgendwas sind für nix gut, ganz einfach weil Wir keine super-Irgendwas für irgendwas brauchen. Wir brauchen keine Helden, für nix, das ist atavistisches Angst- und Macht-Gehabe.

Wir haben nie Helden gebraucht, das war stets Produkt von Angst-

(Frage: was erzeugen wahre UnWissenheit und fehlende Orientierung für eine Emotion?),

Unterwerfungs-

(Frage: Warum erschafft das Natur Herrschafts-Verhältnisse / Hierarchien / Schichten? Kommt ja auch nirgendwo ohne welche aus, schafft sogar dort Schichten, wo diese hinderlich?

und Überhebungs-Zwang des Natur, nichts was Menschen je gebraucht hätten, aber das Natur fragt nicht, Es produziert wann, was und wie Es will.

Ich bin auch so ein ungefragtes Natur-Produkt. Ich hätte eine andere Ausstattung gewünscht, aber s.o. Nun bin *ich aber genau so, wie Natur *mich haben wollte.

Das Frage daraufhin ist vielleicht, was will Es? Könnte ja sein, dass sich das bloss in ein paar banalsten Wünschen ergeht. Zum Beispiel Wachstum um jeden Preis und dem blossen Fummeln an und in dem Grundsubstanz, ohne je ein wirkliches Ziel formuliert zu haben. Weil das Ganze ohne Sinn einfach davon läuft.

Eine kluge Veranstaltung ist das Natur ganz deutlich nicht. Das ist schon mal klar, weil Klugheit jede Gewalt ablehnt und vermeidet, da es nunmal da ist. Und Gewalt ist in und um Uns fast Alles Handeln und nicht-Handeln.

Dazu folgendes:

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Das ist doch schon mal ein Anfang.
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Aus diesem empfehlenswerten Werk:
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Poesie

Titel: Gewalt.

Und weiter? Was weiter? Na, was kommt nach dem Gewalt? Ja, nix. Nix vorteilhaftes, erst mal. Zerstörung.

Nach dem Zerstörung, könnte dann etwas nützliches Entstehen, mehr nicht. Nichts vorteilhaftes. Nützlich, vor über gehend, bevor wieder Zerstörung nötig wird.

Weil, ja weil "nützlich" bestenfalls Vorarbeiten leistet, die einem Vorteilhaften Zustand zuarbeiten.

Vorteilhaft kann ein Zustand nur sein, wenn Alle darin gleich=wertig daSind, was das Natur bislang behindert, mit Gewalt (s.o.). Genug davon.

Das Natur hat die Zweifel mitgenommen, mit eingebaut, in Alles daSein, also auch die Fähigkeiten fast Alles zu verändern. Bis auf das Konstruktion des Ganzen.

Bis eben jetzt, nutzt bloss das Zufall diese Chancen der Veränderungen. Auch das ist ins DaSein eingebaut, damit wenigstens etwas passiert, und nicht immer das Gleiche.

Jetzt wird das Unterschied von das Gleiche und das Selbe besonders deutlich. Selbst ist das Mensch und Gleich mit Allen ander-Es, dies ich als Mensch bezeichnen.

Gewalt bringt auch auf Dauer, Zerstörung nach Zerstörung, kein auch nur annähernd vorteilhaftes Zustand hervor, immer bloss das Gleiche, also bestenfalls kaum wirkliche Veränderung. Neu lackiert vielleicht?

Gewalt. Gaaaanz leise, gaaanz still, meistens, Gewalt ist meistens nicht laut, unhörbar, aber immer vorhanden, zwischen Uns und um Uns herum. Wir sind in und mit Gewalt aufgebaut, deswegen können Wir diese Handlung s-Art abschaffen.

Ohne könnten Wir wirklich neue Welten erschaffen, nicht ständig nur das Gleiche, bloss anders ausgeleuchtet oder auf anderen Planeten, einem anderen Jahrtausend, einer anderen Dimension oder statt blau rosa.

Aber ist schon klar, das Gewalt los zu werden ist verdammt schwer, weil so normal, so Milliarden Jahre üblich, so immer, so da, so kostenlos, fast jedenfalls.

Also braucht es dazu eine richtig gute Motivation! Damit das Gewalt abgelegt wird und Klugheit stattdessen ein- und auf- genommen wird, um ohne Zerstörung endlich wirkliche Reife erlangen.

Wir können mehr.

Poesie Ende

Ist das das Ende!

Zumindest von diesem Beitrag. Ja.

Guten ... (Sie wissen schon.)

Ende

🤡

Freitag, 31. März 2023

Gesetze und das Ende des Trauma Vergangenheit?

Poesie

Titel: Wie fühle ich im Ganzen, dass das, was war, vorbei ist?

Und *mir geht es dabei nicht bloss um das Leiden, das in das Vergangenheit natürlich und weitestgehend üblich war und auch aktuell noch ist.

Für die Allermeisten, war und ist es so. FFF fehlen da meist komplett. Das Krankenstand ist enorm, Weltweit. 

Und wäre wohl noch viel höher, wäre nicht der Zwang zu Macht und damit auch die Gewalt zur Unterwerfung und Anpassung so absolut da, so mächtig. In das "Arbeitswelt" unter irgendwelche willkürlichen Kulturen, Tradition oder Sprachen und unter viele irrige Vorstellungen (Religionen z.B.), Triebe und Phantasien.

Und dass es Willkürlich ist, und Zufällig ist, zeigen fast so viele Kulturen, Traditionen und Sprechs, wie es Menschen gibt. So um die 8 Milliarden inzwischen. Und w-Es gerade mal so mächtig ist, muss Zwingen und Drohen und Ignorieren, um unbedingt durchzusetzen, was -Es (fast nur -Er), will oder nicht.

Ganz natürlich und normal. Dass Wir das nicht wissen wollen und nicht offen kommunizieren, wie Wir gegen einander handeln müssen, ist natürlich. Nichts inFrage stellen, was das Natur uns vorgegeben hat. Blind folgen, ist bis jetzt das natürliche Tun und nicht-Tun.

Und jetzt kommt also ein-Es und behauptet, es gäbe eine sichere Möglichkeit / Methode, um das Vergangenheit als vergangen zu kennzeichnen, unds ich endlich dem Zukunft hinzuwenden. Um endlich diese zu gestalten, so, dass Wir daSind. Ganz Da. Fühlend und Wahrnehmend, somit auch Denkend und Wissend.

Und endlich wirklich frei, aufGrund fundierten Fühlens, Spürens und Wissens, Selbst-Entscheidend zu handeln und nicht-handeln. Wäre das vorteilhaft?

https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/gesellschaft/trauma-therapie-bessel-van-der-kolk/

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Ohne Gewalt.

Hier ein Auszug:

Barbara Vorsamer (SZ): Was muss passieren, damit ein schreckliches Erlebnis zum Trauma wird?


Bessel van der Kolk: Gefühle von Machtlosigkeit und Verlassenheit müssen dazukommen. Menschen können viele schlimme Dinge überleben, wenn sie eine Gemeinschaft haben, die ihnen hilft, damit zurechtzukommen. Gibt es allerdings niemanden, der einen nach einer grauenhaften Erfahrung auffängt, wird einem womöglich nicht einmal geglaubt – dann wird ein Trauma daraus.


Barbara Vorsamer (SZ): Behandelt werden Traumatisierte zumeist mit Medikamenten und Gesprächstherapie …


Bessel van der Kolk: … bei uns Weißen, ja. In unserer Kultur.


Barbara Vorsamer (SZ): Genau, ich bezog mich auf Deutschland und vermute, in den USA, wo Sie leben, ist es ähnlich.


Bessel van der Kolk: Ja, wir reden viel, viel zu viel. Wenn wir ein Problem haben, wird endlos darüber gesprochen. Geht es uns noch schlechter, nehmen wir einen tiefen Zug aus der Flasche oder schlucken eine Pille. In anderen Ländern ist das anders. In China macht man Qi Gong, in Indien Yoga, andere Menschen joggen jeden Morgen. Es gibt andere Wege, mit emotionalen Zuständen umzugehen, als mit Worten und Chemie.


Barbara Vorsamer (SZ): Beginnen wir mit Medikamenten. Warum heilen diese Ihrer Meinung nach kein Trauma?


Bessel van der Kolk: Traditionelle Psychopharmaka können sehr wichtig und hilfreich sein, wenn jemand schwere Symptome hat. Aber sie tun eben nicht mehr, als Symptome zu lindern, sie lösen nichts.


Barbara Vorsamer (SZ): Und wie ist es mit therapeutischen Gesprächen?


Bessel van der Kolk: Zu wissen, warum alles falsch gelaufen ist, macht es nicht rückgängig. Es mag hilfreich sein, zu verstehen, welche Fehler man gemacht hat oder was man Schlimmes erlebt hat. Aber gelöst ist dadurch erst mal nichts. Damit es Menschen besser geht, müssen die Wege im Gehirn verändert werden, damit sie nicht mehr durch kleinste Reize in ihr traumatisches Erlebnis zurückgeworfen werden.Sie müssen körperlich spüren, dass es Vergangenheit ist und dass sie jetzt sicher sind. Das klappt aber meist nicht, indem man nachdenkt und redet.


Barbara Vorsamer (SZ): Dennoch haben viele Menschen heutzutage ein beinahe absolutes Vertrauen in Psychotherapie. Egal, was einen plagt, irgendjemand wird einem immer raten, doch mal darüber zu reden. Warum hilft das nicht?


Bessel van der Kolk: Sie müssen körperlich spüren, dass es Vergangenheit ist und dass sie jetzt sicher sind. Das klappt aber meist nicht, indem man nachdenkt und redet. Als Organismen reagieren wir auf viele Reize ganz unwillkürlich. Zum Beispiel zittern wir, wenn wir frieren. Das passiert ganz automatisch, da können wir bewusst kaum etwas steuern. Genauso ist es bei Dingen wie Müdigkeit, Hunger, sexueller Erregung. Eine Traumatisierung passiert auf diesem Level, es ist eine sehr primitive Reaktion, weswegen der Verstand hier nur ganz schwer eingreifen kann. Auch nach Hunderten Gesprächen nicht.


Barbara Vorsamer (SZ): Sie empfehlen daher viele andere, ganzheitlichere Methoden zur Traumatherapie. Yoga zum Beispiel, Kampfsport, Tanzen und Theater. Wieso funktioniert das?


Bessel van der Kolk: Wieso funktioniert darüber sprechen? Ich finde es immer interessant, dass in unserer Kultur überhaupt nicht angezweifelt wird, dass und wie Sprachtherapie funktioniert, während alles andere sich erst einmal rechtfertigen muss. Auch die Wirkung von Medikamenten wird kaum hinterfragt. Aber wissen Sie, wie zum Beispiel Prozac (eines der bekanntesten Antidepressiva, Anmerkung der Redaktion) wirkt?


Barbara Vorsamer (SZ): Nicht genau.


Bessel van der Kolk: Die Wirkweisen von Psychopharmaka sind sehr komplex, und unsere technischen Möglichkeiten im Moment erlauben uns nur teilweise, sie nachzuvollziehen. Trotzdem verschreiben Ärzte sie gerne, und Patienten nehmen sie, ohne die Wirkweise genau zu verstehen. Bei EMDR hingegen wollen sie genau wissen: Wie funktioniert das?


Barbara Vorsamer (SZ): Was ist EMDR?


Bessel van der Kolk: Es ist eine Methode, bei der der Therapeut die Augenbewegungen des Patienten mit der Hand führt, während dieser sich auf seine Erinnerungen konzentriert. Als ich damit angefangen habe, wusste niemand, wie es wirkt – nur, dass es wirkte. Inzwischen konnten wir zufällig mit bildgebenden Verfahren nachweisen, dass sich während einer EMDR-Sitzung die Hirnregion verändert, mit der man Zeit wahrnimmt. Das Verfahren scheint also dabei zu helfen, das traumatische Erlebnis als vergangen abzuspeichern. Auch Psychodrama, also therapeutisches Theaterspielen, ist unglaublich wirksam. Egal, ob man Szenen aus der Vergangenheit nachspielt und Mitpatienten Vater und Mutter darstellen lässt oder ob man echte Theaterstücke spielt: Durch das Einlassen in emotionale Zustände, die nicht die eigenen sind, passiert so viel bei den Betroffenen. Aber was genau im Gehirn abläuft, lässt sich kaum erforschen. Es ist ja nicht möglich, jemanden gleichzeitig Theaterspielen zu lassen und sein Gehirn zu scannen.Als Organismen reagieren wir auf viele Reize ganz unwillkürlich. Zum Beispiel zittern wir, wenn wir frieren. Das passiert ganz automatisch, da können wir bewusst kaum etwas steuern. Genauso ist es bei Dingen wie Müdigkeit, Hunger, sexueller Erregung. Eine Traumatisierung passiert auf diesem Level, es ist eine sehr primitive Reaktion, weswegen der Verstand hier nur ganz schwer eingreifen kann. Auch nach Hunderten Gesprächen nicht.


Barbara Vorsamer (SZ): Was unterscheidet eine normale Erinnerung von einer traumatischen Erinnerung?


Bessel van der Kolk: Erinnerungen sind Geschichten, die wir uns über uns selbst erzählen. Wir wissen, dass es in der Vergangenheit passiert ist, vergangene Woche oder auch vor drei Jahren oder in unserer Kindheit. Wir denken an das Erlebnis, wissen auch noch, wie wir uns damals gefühlt haben – jetzt fühlen wir das aber nicht. Traumatische Erinnerungen hingegen kommen als Zustände über uns, als Emotionen, und wir zeigen dieselben körperlichen Reaktionen wie damals in der Situation. Es kann sogar sein, dass wir die Erinnerung gar nicht als solche wahrnehmen, sondern uns plötzlich sehr wütend oder ängstlich oder machtlos fühlen, ohne genau zu wissen, warum. Das nennt man dann Flashback.


Barbara Vorsamer (SZ): Manche traumatisierten Menschen wissen gar nicht mehr, was ihnen passiert ist, sie haben nur diese unerklärlichen Zustände. Wie kommt es dazu?


Bessel van der Kolk: Ein schreckliches Erlebnis raubt erst mal allen die Sprache. Das sieht man in jeder Notaufnahme. Die Menschen, die dort nach Unglücken, Überfällen, Vergewaltigungen sitzen, sind alle erst mal katatonisch. Das heißt, sie bewegen sich nicht, sagen nichts, sind verkrampft. Manchen gelingt es mit Hilfe ihrer Familien und Gemeinschaften, dass aus dem Erlebnis eine Erinnerung wird. Anderen nicht.


Barbara Vorsamer (SZ): Wenn Menschen dann in der Therapie versuchen, ihren Traumata auf die Spur zu kommen, sich zu erinnern: Können dabei auch eingebildete Erinnerungen an die Oberfläche kommen?


Bessel van der Kolk: Die Frage nach der Wahrheit interessiert Gerichte, nicht Traumatherapeuten. Wieso sollten meine Patienten sich Geschichten ausdenken, unter denen sie leiden? Die sie so schmerzen, dass sie kaum aushalten, darüber zu sprechen? Das tun sie im Allgemeinen nicht.


Barbara Vorsamer (SZ): Hatten Sie schon mal einen Patienten vor sich, bei dem Sie sich fragten, wovon diese Person glaubt traumatisiert zu sein?


Bessel van der Kolk: Ganz am Anfang meiner Karriere hätte ich diese Frage mit Ja beantwortet.


Barbara Vorsamer (SZ): Und heute?


Bessel van der Kolk: Weiß ich, dass ich genauer hinschauen muss.


Barbara Vorsamer (SZ): Wie sieht ein Leben mit Trauma aus?


Bessel van der Kolk: Deutschland hat darin doch besonders viel Erfahrung. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren unglaublich viele Menschen traumatisiert, doch sie bauten trotzdem das Land wieder auf, heirateten, bekamen Kinder. Fast jede deutsche Familie kann daher von einem Opa erzählen, der nie über den Krieg sprach, aber unerklärliche Wutanfälle hatte, seine Frau schlug oder regelmäßig trank. Ihre Kinder wurden zu einer Generation, die zwar den Krieg nicht mehr selbst erlebt hat, aber unter diesen Eltern litt und nie gelernt hat, gut mit den eigenen Gefühlen umzugehen.


Barbara Vorsamer (SZ): Und die Kinder dieser Kinder sind jetzt erwachsen und gehen in Scharen zu Therapeuten. Haben die psychischen Probleme der Enkelgeneration wirklich noch mit dem Zweiten Weltkrieg zu tun?


Bessel van der Kolk: Oh ja, es gibt transgenerationales Trauma, und ich finde es faszinierend, wie Deutschland damit umgeht. Obwohl die Generation, die den Krieg erlebt hat, wenig darüber gesprochen hat, sind sich doch ihre Kinder und Enkel des kollektiven Kriegstraumas immer noch sehr bewusst und sie arbeiten daran. Das ist der Grund, warum Deutschland eines der freundlichsten Länder der Welt ist.


Barbara Vorsamer (SZ): Ist es nicht übertrieben, wenn Menschen, die Jahrzehnte nach Kriegsende geboren sind, nun beim Therapeuten sitzen, während die Großeltern, die viel mehr gelitten haben, nie über ihr Erleben gesprochen haben?


Bessel van der Kolk: Nein, das ist völlig logisch und hat seine Erklärung im menschlichen Bindungssystem. Für eine gesunde Entwicklung müssen sich Kinder bedingungslos geliebt fühlen, Eltern, die selbst traumatisiert sind, sind aber meistens wenig zuverlässige Bezugspersonen. Mal sind sie emotional distanziert, dann aufbrausend, dann plötzlich doch mal liebevoll, aber die Beziehung ist nicht stabil. So aufzuwachsen hat immense Auswirkungen aufs Selbstbewusstsein. Sich von den Eltern nicht geliebt zu fühlen, ist sehr schmerzhaft. Es ist kein Trauma, aber durchaus verwandt.


Auszug Ende

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DaZwischen ein Nachtrag zu gestern.

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Poesie

Titel: Was ist ein Gesetz?

Aber zuerst ein Auszug aus einem ziemlich intensiven Beschäftigung damit:

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Gesetze dienen dem Organisation von ein-Es, falls -Es das unbedingt braucht, aber eigentlich braucht es mindestens 2 um Gesetz oder Gesetze auf oder dazwischen zu stellen. Du wäscht ab! Könnte ein solches lauten.

Oder auch "Du sollst Menschen ehren", die dich zwar aus Zwang / Trieb (lass uns ein Kind machen (!), fic...) gezeugt haben, Dir aber sonst nichts oder nicht viel an Freiheit, Freude und Frieden vorgelebt und erlaubt haben, sondern bloss die übliche Unterordnung und Anpassung an irgendwas.

Alles natürlich und üblich und nie wirklich hinterfragt. Deswegen seit Millionen Jahren natürlich und wie oben (Trauma) bereits erkannt, so kränkend und ängstigend ist, dass Wir weder Geborgenheit, noch Sicherheit, noch gar Gesundheit sind. Natur nutzt (fast?) nur Gewalt als Mittel zur Veränderung.

Nur als Natur-Gesetz-Hintergrund: Materie wird nicht in wechselseitigem Zustimmung erzeugt, sondern entsteht in Hitze und Druck, die für Uns unfassbar sind. Sterne sind am Ende nicht so freundlich und verabschiedens ich leise nein, diese Riesen fressen nicht nur ignorant und Gnaden-los alles, was Es zu nahe kommt, sondern sie explodieren. So, dass Alles im UmFeld zerstört oder vertrieben wird. Auch alles erdmondliche daSein ist mit Gewalt der Natur-Gesetze entstanden.

Wir als Natur-Geschöpfe sind diesem natürlichen Gewalt natürlich auch unterworfen. Gesetze sind also was? Eine Grundlage für FFF? Nee. Gesetze sind Mittel zur Vorenthaltung, zur Bedrohung, und zur fast völligen VerUnsicherung. Gesetze dienen ausschliesslich der (!) Macht und dessen Erhalt und Durchsetzung mit aller Gewalt.

Könnten Wir eigentlich wissen, denn das ist vollkommen offensichtlich, jed-Es könnte es mit etwas Wissen, reifem Selbst-Gefühl und etwas, etwas Distanz zum natürlichen Anpassen und Einordnen in irgendeine Tradition und Kultur (Familie, Verein, Firma z.B. oder Nation) spüren. Gesetze sind das Basis für Macht, nicht für FFF.

Jetzt das Frage: Können Gewalt-Geschöpfte wie Wir, diese Gewalt überwinden, und trotz der natürlichen Gewalt, um Uns herum, ohne diese weiter leben, um das daSein endlich wirklich geniessen zu können?

Ja. Denn, wenn eine Tendenz, Entwicklung des DaSein erkennbar ist, dann die zur Überwindung des Gewalt. Wir sind mitten drinn. Obwohl Wir gerade wieder ein Fest der Gewalt aufführen. FFF ist da. Zwar aktuell immer noch bloss als weitgehende Ahnung, und also ganz selten genutzt, aber eine natürliche Möglichkeit des gem-einsamen daSein.

Emanzipation, Verletzlichkeit, Innerlichkeit und Wissen zeigen drauf. Und verlangen Es. Verhinderung sind die üblichen Verdächtigen: Trägheit und Macht (beides arbeitet mit Gewalt). Beide sind überwindbar, besser zum Gewalt-Losigkeit hin veränderbar. Auch das ist schon geschehen, also möglich.


🤡