VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Donnerstag, 5. Juni 2025

Transparenz-Grössen in Konkurrenz

A wie Anfang

Sie erwähnten kürzlich, dass das DaSein Konkurrenz ist.

DaSein = Konkurrenz; und DaSein = VerVielfältigung. Und das DaSein ist das DaZwischen, das "Meeting Point" von 2 Grossbereichen des SEIN, die sich deutlich unterscheiden.

Das klingt logisch. Konkurrieren tun also 2 Grössen in einem Bereich des Sein, indem diese Beiden aufeinander treffen können und darin aushandeln, wer das Sagen hat?

So in etwa.

Was sind diese 2 Grössen, und um was konkurrieren die?

Alle Arten von sogenannten Gegensätzen. Hoch, Tief, Klein, Gross, Schwer, Leicht, Brutal, Zärtlich, Abhängig, Frei, Sinn, Suchend, ...

Was ist mit Leid und Freude?

..., Krank, Gesund, Gewalt, Vorsicht, Krieg, Verantwortung. Ich vermute, dass diese beiden Grössen, als 2 Kategorien, in unserer Sprache so benannt werden können; und die oben genannten Gegensätze darin enthalten sind.

Und um was konkurrieren sie?

Was denken Sie, um was Gegensätze, die einander fast (!) ausschliessen, konkurrieren?

Um einen Bestand in diesem Misch-Bereich, das das DaSein, das Natur ist? Nicht aufzugehen im Anderen.

Das Frage ist dann, warum diese Grössen sich überhaupt auf dieses Mischen eingelassen haben? Sie könnten ja auch einfach für sich weiter bestehen, ohne Abschwächung und dabei mit etwas Anderem zu kunkurrieren.

Ich vermute, besonders für das Leid ist es Herausforderug sich mit Leichtigkeit zu messen. Dem Tief zu zeigen, wie Hoch es ist, dem Gesundheit ein Schnippchen zu schlagen.

Das SEIN ist nicht Nichts! Das SEIN ist sehr viel Etwas, sehr Verschieden, also auch stets etwas DaZwischen, das lockt. Das DaZwischen ist nicht Nichts, es lockt mit (Ent-) Spannung, mit einem Mehr, das schmeckt. 

Wie kann das Mathematisch erfasst werden?

1 mit 1 ergibt 0,? Wir fangen gerade erst an, das zu erfassen. Zu erkennen, dass dieses Natur kein GanzES ist, dass Es aus Grössen entstanden ist, und darum ringt dabei nicht vernichtet zu werden.

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Strassenrand Schönheiten.

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Schöne Poesie! Noch eine andere Frage: Ist Transparenz, ohne In davor, möglich?

Wir bewegen uns davon wegg.

Sie meinen also, das Transparenz war, und wir inzwischen dabei sind Intransparent zu werden?

Spüren Sie etwas anderes?

Nein, deswegen wohl auch meine Frage, weil auch ich spüre, dass mit all der Technik, die wir an und in uns hinein lassen, aber vor allem, wegen denen, die diese Technik produzieren und verwalten, die Transparenz nicht steigt, was auch möglich ist, sondern sinkt.

Wir waren weder in ein-Es noch für ander-Es Transparent, haben uns aber durch das Forschung in uns und um uns herum, bis fast an die Grenzen ins fast Verschwindende, und an das fast Unendliche, ziemlich nah an Transparenz heran gearbeitet. Damit auch an wirkliches Freiheit. Aber.

Wir wissen ziemlich viel, wie die Körper aufgebaut sind und wie sie bestens funktionieren könnten, wir wissen fast genau, wie dieser Planet aufgebaut ist, und dass es eine Kreislauf-Wirtschaft ist, und wissen auch, dass wir Alle einander brauchen, rund um diese Einzigartigkeit in dem DaZwischen, aber handeln tun wir, als wüssten wir all das nicht. 

Das Leid lässt nicht locker! 😉

Sie meinen damit die Trägheit und die Gewalt, die darin enthalten sind. Das Wissen nützt der Freude und der Freiheit, die darin enthalten ist und beides ist dem Leid ein Greuel.

Wir beharren auf dem Glauben, so sehr, dass das Wissen stets in Gefahr ist, vom Rand in das Vergessenheit zu fallen. Zu Glauben ist so einfach: "ich glaube", ist fast das häufigste Satzanfang, oder Füllsel. "Ich weiss", traut sich kaum ein Mensch zu sagen. Es besteht das Gefahr, dafür bestraft oder ausgeschlossen zu werden, weil es Aufmerksamkeit und ein Prüfen fordert.

Sie schrieben irgendwann mal: Menschen glauben, Sex sei ein Produkt der Freude, was es nicht ist.

Ich habe dazu geschrieben, dass Freude zwar einen Anteil darin ist, aber das Leid das weit grösseren Druck darin aus- und einübt, weil das Freude, mit dem Erleichterung und dem Entspannung nur am Zwischen-Ergebnis beteiligt ist. Inzwischen bin *ich da nicht mehr so sicher.

Zurück zur Transparenz. Die geht fast nur in eine Richtung, von den Einzelnen hin zu Big Tech und der jeweiligen Macht in Gruppen und Gesellschaften. Und dient dort nicht der Aufklärung und Verbesserung, in Richtung mehr Gesundheit, längerem Leben und weiterer Freiheit, sondern einem mehr an besserer Ausbeutung, Kontrolle und Fremd-Steuerung zur Sicherung von Macht und dem üppigen Wohlergehen von einer Minderheit.

Also einem banalen "Weiter so, wie es schon immer war". Denn immer schon diente das Mehrheit einem Minderheit. Den Stärksten, Schlauesten, Hinterhältigsten, denen mit den stärkeren Waffen und den dümmsten Hoffnungen und dem irrealsten Glauben. Ja, genau in dieses Richtung geht es weiter so, nach einem kleinen Schrittchen in Richtung "Aufklärung" hat uns das träge und sparsame des Natur wieder fest im Klammergriff.

Gibt's ein "Gegenmittel"?

Kein Ahnung. Alles, was *ich weiss, ist, dass es eines geben kann, aber *ich kenne es nicht. Wie *ich schrieb, könnte es aus den Erkenntnissen des Biologie, insbesondere dem Neuro-Biologie und des Medizin kommen, aber bis Jetzt gibt es dazu kein Info. 

Sie forschen weiter?

Mehr denn je.

Ich bin gespannt.

Wollen wir es dabei heute bewenden lassen?

Gerne.

Dann wünsch *ich einen ...

... guten Abend.

🤡

Donnerstag, 22. Mai 2025

Erbsenpüree, oder vom Gewinn des Zufalls

Manchmal geht *mir bei dem Titel-Suche das Hunger durch. Was für ein Satz!? Vor allem, was hat dieses Titel mit dem Folgenden zu tun? Ich weiss es noch nicht. Ich fang mal an, mal schaun ...

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Wenn ein Thema *mich umtreibt, ist es das Frage, wie *ich und was und warum *ich wähle, was *ich wähle, und was und warum *ich tue, was *ich tue und nicht-tue? Darin ist noch nicht mal berührt, woraus *ich wähle, und was *mir überhaupt zum Wahl steht, angeboten wird.

Vielleicht hilft folgende Erkenntnis?

Peter Sloterdijk, am 09.05.2013, in der Kunsthalle Wien im Gespräch mit Peter Weibel.

Zum Thema: Immunologie.

"Alle Geschichte ist die Geschichte von kämpfenden Immunsystemen. Das sind die eigentlichen Paralellwelten. Die Immunsystemkollisionen, bilden die Tiefenebene der sogenannten Kriege. [...] ... wenn man über die Vision von bloss kollidierenden Welten hinausgehen will, dann müsste man zeigen, wie es möglich ist, vor allem durch politische Konstrukte, zusammenlebens-Formen zu entwerfen, in denen die Immunabwehr gegen das Fremde, nicht mehr gegen Artgenossen eingesetzt werden kann. Das ist die kantische Idee vom ewigen Frieden, in eine immunologische Sprache umformuliert. Und würde dann bedeuten, dass man ein Menschheits-Selbst konstruieren muss, das keine Aussenwelt-Erklärungen, kein nicht-ich in Menschenform mehr kennen würde. Und daran zu arbeiten, bleibt eine offene Aufgabe, weil wir bis auf den heutigen Tag sehr deutlich beobachten können, die menschlichen Kulturen haben es noch nicht gelernt - ausserhalb der Phraseologie -, effektive Menschheits-Organismen hervor zu bringen. Sie fallen immer wieder auf die Ebene zurück, auf der noch kämpfende Gross-Organismen, Para-Organismen, die eigentlichen Agenten sind."

Zitat Ende

Was für ein stimmiges "Innen-Einsicht"! Selbst-Erkenntnis-Rocknroll. Ja, unsere 'Fremd"-Wahrnehmung, ist schon seit langem - seit "Ur-RaumZeit" - auf einem so hohen Niveau, dass wir auch uns Selbst als Fremd er- und verachten. Und da wir {gegen-} einander nicht als Gleiche - nicht als "Selbe"! - anerkennen, ist das gemeinsame daSein viel mehr Kampf, viel mehr, als Es ein Freude ist, ein Wohltat für Alle.

Selbst-Erkenntnis ist kaum vorhanden, fast gar keine. Wir wissen zwar inzwischen ziemlich gut, in Physik, Chemie und Biologie bescheid, wissen von unseren Materialien und dessen Wechselwirkungen, unserem zellulären Aufbau, dessen strukturierten Verbindungen (Organe, ...) und den körpeslichen Prozessen, die uns im und am daSein erhalten, aber was ist das schon? Im Grunde besseres Halb-Wissen.

Denn wir glauben immer noch wesentlich mehr, als wir in Gesamtheit wissen könnten. Wir glauben das Sonne "geht"? auf und "geht" unter. Wir glauben, dass wir Menschen uns hier Alles erlauben können, die "Herren" im Haus (Erde) sind. Wir glauben, dass uns hier Alles gehört. Wir glauben mehrheitlich an Gott, Götter und das Nirvana, und dass uns stets Führer, regieren müssen. Und wir glauben auch, dass wir im Wollen und Willen frei sind.

Wir könnten es besser wissen.

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Zum Beispiel, indem wir auch den folgenden Erkenntnissen das Aufmerksamkeit schenken, das diese verdienen. Denn, auch diese Selbst-Erkenntnisse sind bei achtsamem und aufmerksamem Nachdenken ein Befreiung und absolut kein Grund für Verdrängung oder gar Abwehr.

Wolf Singer auf das Frage, ob Er den "freien Willlen" für ein Illusion hält:

"Das Problem ist ja kein neues, man kann sich entweder auf eine dualistische Position zurückziehen und sagen, der geistige Prozess, wie immer der auch zu verorten ist, ist dem neuronalen Prozess vorgängig; und der geistige Prozess ist frei. Gut. Dann gibt's ihn. Das Problem ist dabei, das Interaktionsproblem zu lösen. Wie kann etwas geistig Immaterielles mit den Neuronen wechselwirken, so dass die zum Schluss das Tun, was der Wille will? Das macht Probleme in unserem physikalischen Weltbild. Das geht nur mit Energie-Austausch. Damit der Geist aber Energie abgeben muss, kann er nicht immateriell sein, und so.  

Wenn man sich einem mehr naturalistisch-monistischen Weltbild verpflichtet fühlt und das tun halt die Naturwissenschaften im Augenblick, dann hat man wirklich Probleme, weil man als vorgängiges Erleben, Entscheidungen, immer wieder neuronale Prozesse findet. Wer denn sonst soll dem Prozess vorangegangen sein, wenn nicht ein anderer gleichartiger Prozess? Und dieses logische Argument, wird gestützt durch die mannigfache Erfahrung, die man in psychophysischen Versuchen immer machen kann, und auch in der Klinik immer wieder bestätigen kann.

Es ist kein großes Kunststück, unter Ausnutzung bestimmter Wahrnehmungsfunktionen in Gehirne irgendwelche Kommandos einzuspielen, die unbewusst wahrgenommen werden, und dazu führen, dass die Versuchsperson das Kommando ausführt. Und in dem Moment, wo es es ausführt, wird sie sich gewahr, dass sie jetzt was tut. Und wenn man dann hinterher fragt, ja, warum haben sie das jetzt gemacht, dann kriegt man eine perfekte rationale Erklärung  und Begründung, warum das jetzt Geschehen ist. Die hat nur überhaupt nichts, mit dem eigentlichen auslösenden Motiv zu tun. Und daran sieht man, dass wir sehr stark die Tendenz haben, immer aposteriori zu rationalisieren, warum ganz bestimmt etwas, warum jetzt dieses und nicht jenes getan wurde.

Es sieht also so aus, als seien das alles aposteriore Zuschreibungen von Kausalitäten, die man Prozessen unterstellt, über deren kausalen Ablauf man keine vollständige Kenntnis haben kann. Weil halt sehr vieles von dem, was uns treibt und zu Entscheidungen bringt unbewusst abgelaufen ist; und wir nur das, was wir gerade im Bewusstsein haben jeweils reflektieren können.

Die NeuroBiologie hat leider keine bessere Antwort, als zu sagen, dass, was wir als freien Willen empfinden und von dem wir auch unsere Verantwortlichkeiten ableiten, ist eine kulturelle Zuschreibung, ist eine Illusion. Die von Generation zu Generation, über Erziehung tradiert wird. Und im erleben widerspruchsfrei bleibt, weil wir die Vorstufen, die zu den Entscheidungen führen, nicht mitbekommen. Und über unsere Motive erst dann Bescheid bekommen, im Bewusstsein, wenn wir bereits konsistente Lösungen haben. Und dadurch bleibt das Problem widerspruchsfrei, und bisher funktioniert das so gut in diesen beiden inkompatiblen Beschreibungssystemen zu leben. Die zumindest für die Neurobiologen evident sind."

https://youtu.be/5YM0oTXtYFM?si=bTfAKCI9chgVxpJB

Wolf Singer zu - auch - unserem evolutiven "Erbe" und Prägung:

"Wir haben uns [Nein, nicht "Wir haben", Herr Singer, wir wurden, ohne je ein Wahl zu haben und auch gnadenlos] an eine Welt angepasst, in der mehr oder weniger die Gesetze der klassischen Physik gelten, Weshalb wir diese auch als erste entdeckt haben. Und nicht an eine Welt angepasst, in der die Gesetze der Quantenphysik gelten. Dann würde unser Logik ganz anders aussehen, und auch unser Wahrnehmungsvermögen wäre völlig anders strukturiert. Hinzu kommt, dass wir aus der Welt, in der wir uns entwickel haben, in dieser mesoskopischen Welt, wir nur einen winzigen Ausschnitt jeweils wieder über unser Sinnesorgane erschließen. Nämlich immer nur die Signale, die für unser Überleben notwendig sind. 

Es kam der Evolution nur darauf an, Organismen zu erzeugen, die Reproduktionsfähig sind und über die anderen gewinnen. Das waren die Selektionskriterien. Und nach diesen Selektionskriterien, hat sich natürlich auch unser Gehirn entwickelt."

Zitate Ende

Auch dieses Zitat deutet darauf, wie eng die Grenzen sind, die das Natur den Eigenentwicklungen in diesem Planeten, in diesem erdmondlichen Kontext, gewährt. Sehr eng! Wo bitte ist darin Freiheit zu finden? Und wenn, wie viel ist davon für uns verfügbar? Von z.B. 360 Freiheits-Graden, wie viele können wir überhaupt erkennen und nutzen?

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Aktuelles Autoren-Portrait,

mit Musik auf den Ohren.

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Also gut, wie Sie wollen, ich gehe mal mit ihnen, akzeptiere, dass wir uns diesen freien Willen nur einbilden, was bitte folgt daraus?

Moment, Sie lehnen dieses Erkenntnis also immer noch ab, wollen *mir somit lediglich aus Freundlichkeit entgegen kommen, ohne wirkliches Bereitschaft darauf einzugehen?

Nein, nein, ich möchte wirklich wissen, nicht glauben!, was ich davon halten soll, was sich daraus ergibt? Ich bin schon nach ihren anderen Beiträgen zu diesem Befund, dies ist ja nun nicht der erste, in mich gegangen, und fand nicht viele Beweise, dass ich wirklich frei entscheiden kann. Frei im Sinn, dass ich keinerlei genetisch-biologischen Vorgaben, familiären Prägungen, gesellschaftlichen Wünschen und Zwängen ausgeliefert bin und folgen muss. Frei auch, um überhaupt auswählen zu können, woraus und worin auch immer. Nein, ich vermute wirklich, dass es keine wirkliche Freiheit für uns Lebewesen gibt, weil, wie Sie auch schon lange betonen, wir viel zu wenig wissen, um überhaupt die Wahl-Möglichkeiten zu erkennen. Richtig?

Und auch Sie fragen inzwischen, was wir mit diesem Selbst-Erkenntnis anfangen können und wollen? Ernsthaft?

So isses. Ja. Ich denke auch, dass wir nicht vollkommen fremd-gesteuert sind, und dass es mehr als nur Zufall ist, dass wir auch völlig unvorhersehbare vergangenheits-lose Entscheidungen schaffen, zumindest manchmal.

Sie nehmen an, dass es zwar wirkliches Freiheit gibt, dass wir jedoch bislang davon bloss den Geruch wahrnehmen, und manches mal auch einen Zug davon nehmen können; passiv rauchen quasi?

So in Etwa. Je mehr ein Mensch weiss, was Sache ist und was wirklich geht, ohne der Vergangenheit weiter das Recht zu geben, für ihn zu entscheiden, umso mehr erkennt er, was an Möglichkeiten es gibt. Ist das stimmig?

Da bin *ich sicher. Insgeheim sind viel Menschen ja bereits dabei, diese Möglichkeiten zu erschliessen, zu offenbaren. Gentechnik, Nanotechnologie, die Erkenntnisse des Physik und Mathematik, Quantentheorie, ... und ein Phantasie, das sich an Erkenntnissen und dem Wirklichkeit orientiert, nicht am Irrationalen, an Angst und Gewalt, erweitern beständig das Möglichkeits-RaumZeit, um ohne Vorgaben und Glauben zu entscheiden. 

Um eine Zukunft zu gestalten, statt bloss eine wenig andere Vergangenheit darin zu verwalten und zu erleiden.

Gut geschrieben. Bislang glauben wir Alle, wir seien frei, weil wir nichts, was wenig ist, davon wissen, aus was wir sind, wie lange wir schon daSind, was uns dabei an Angst, an Trieben, an Vorgaben und engen Grenzen eingeprägt wurde. Aus welchem un-persönlichen Fundus wir "wählen" müssen.

Und der Ausweg ist, das an zu erkennen und endlich auch an zu erkennen, dass Wissen wollen, der Weg zur Freiheit ist; und zwar nicht bloss ein Fach, eine Richtung, sondern umfassend, somit möglichst in alle Richtungen hinein zu forschen.

Je umfangreicher, je intensiver, umso mehr Möglichkeiten werden erkannt und wählbar. Noch sind wir unseren alten Stammes-Emotionen fast komplett unterworfen. Wie das Neurobiologie bestätigt, sind die alten Bereiche des Gehirns die, die quasi das Sagen haben, Ängste, Triebe, UmWelt, das persönliche Form und Umfeld und willkürliche kulturelle Gewohnheiten (Sprache, Religion, Status, ...) bestimmen. All das schränkt gewaltig und gewaltsam ein. Wenn wir das gemeinsam anerkennen, können wir die Veränderungen angehen, die es braucht, um wirklich frei entscheiden zu können.

Können wir das noch erreichen? Sie wissen, wie viele ganz aktuelle Probleme auch auf unseren Mist gewachsen sind! Klima, Ressourcen, Vermüllung - auch die Nanopartikel überall, auch in unserer Nahrung, nicht gerade gut für das Gehirn -, unsere Anzahl und die Gewalt, die damit noch zu sätzlich anwächst und diese künstlichen Sie wissen schon.

Ich bin weiter optimistisch, auch wenn das im öffentlichen Gelände immer wieder schwindet. Aber genug davon!

Ja, ich brauche jetzt auch ein wenig Abstand.

Dann also ...

... guten Abend.

🤡

Samstag, 1. März 2025

Auswirkungen des Immunologie

Zuerst ein Kleinigkeit zu *mir.

Menschen auf das natürliche (in dem Meiose zufällig (?) [und vom späteren Selbst un-] gewählte) Geschlecht und dessen natürliche Vorgaben / Zwänge - aus Milliarden Jahren des Vergangenheit - zu reduzieren ent-menschlicht. Es reduziert das daSein auf dessen ungewähltes Geschlecht.

Äusserlich bin *ich ein männliches Mensch, mit Hoden und Penis, ohne sehr deutliche Brüste; und reagiere in vielen Momenten, also innerl-ich, auch als solches. Was *mir unangenehm ist. Aber das Trieb be-Herr-scht auch in *mir; ohne UmSicht und Mit-Empfinden.

Als wissendes, denkendes und auch [mit-} fühlendes Tier und darin Mensch, bin *ich inzwischen ungeschlechtlich. Unter(!)schiede bei und gegen Menschen zu mach[t]en sind *mir inzwischen unmöglich und unangenehm. Ich bin kein mann, *ich bin Mensch, Punkt.

Menschen reduzieren sich oft leider vollkommen "frei"-willig auf irgendein Geschlecht; *ich beziehe da auch Menschen, die sich zu LGBTQIA+ bekennen ein. Warum "frei", weil das natürliche Trieb-Druck zum Sex haben (!) und machen müssen, so stark ist, dass daran kein Zweifel entsteht.

Denn, ohne Zweifel, ist jedes daSein, das von zwei anderen daSein, die Beide als Menschen kategorisiert / anerkannt sind, gezeugt wird und von einem der Beiden ausgetragen und herausgedrückt (geboren) wird, ebenso ein Mensch, vollkommen unwichtig welches Grösse, Gewicht, Farbe, Form und Geschlecht! Mensch-daSein = Verschiedenheit.

Die inner-menschliche Fremdheit und gegenseitige Ab- oder Aufwertung ist zwar natürlich aber genau deswegen auch vollkommen vorvorgestrig dumpf. Natur ist kein kluges Veranstaltung, sondern nur basal intelligent und dabei ziellos, angstbesetzt und fast vollständig mit Gewalt handelnd. Um- und Rücksicht sind unserem SchöpfEs / Natur fast vollkommen fremd.

Das Obige und unten folgende, ist auch reaktion auf dieses Gespräch in dem Süddeutschen Zeitung von Heute.

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Darf ich anfangen?

Ja klar.

Ich stelle das folgende unter den Titel: "Die Zeckenwürde ist unantastbar." :-) Dieser Titel wird klar, wenn das ganze Gespräch angehört wird, aus dem der folgende Auszug entnommen wurde. Es sind ein paar für mich sehr erhellende Sätze von Peter Sloterdijk aus einem Gespräch mit Peter Weibel, das am 19.05.2013, in der Kunsthalle Wien statt fand. Und in YouTube seh- und hörbar ist. Der Titel des Auszug ist wohl: Erkenntnisse der Immunologie. Hier seine Sätze: "Alle Geschichte ist die Geschichte von kämpfenden Immunsystemen. Das sind die eigentlichen Parallelwelten. Die Immunsystemkollisionen, bilden die Tiefenebene der sogenannten Kriege. [...] ... wenn man über die Vision von bloss kollidierenden Welten hinausgehen will, dann müsste man zeigen, wie es möglich ist, vor allem durch politische Konstrukte, zusammenlebens-Formen zu entwerfen, in denen die Immunabwehr gegen das Fremde, nicht mehr gegen Artgenossen eingesetzt werden kann. Das ist die kantische Idee vom ewigen Frieden, in eine immunologische Sprache umformuliert. Und würde dann bedeuten, dass man ein Menschheits-Selbst konstruieren muss, das keine Aussenwelt-Erklärungen, kein nicht-ich in Menschenform mehr kennen würde. Und daran zu arbeiten, bleibt eine offene Aufgabe, weil wir bis auf den heutigen Tag sehr deutlich beobachten können, die menschlichen Kulturen haben es noch nicht gelernt - ausserhalb der Phraseologie -, effektive Menschheits-Organismen hervor zu bringen, sie fallen immer wieder auf die Ebene zurück, auf der noch kämpfende Gross-Organismen, Para-Organismen, die eigentlichen Agenten sind." Was halten Sie davon?

Ein sehr kluges und tiefes Selbst-Erkenntnis. Fast wie das Punkt auf dem Komma, wenn es um das Thema der beiden vorherigen unserer Gespräche geht.

Die Freiheit.

Von welchen, teils urururalten, Natur-Erlebnissen, und den davon zu inneren Prozessen {DNS} geronnenen Motiven / Zwängen / Trieben, wird menschliches Handeln und nicht-Handeln beeinflusst, mehr noch gesteuert?  Peter Sloterdijk spricht Metaphorisch vom Immunsystem, es geht dabei aber weniger um das Abwehr von inneren Krankheiten und [Auf-} Fressfeinden, als um Angst, Unsicherheit und Hilflosigkeit, also um den Zwang zum Familien-, Gruppen- und Herden-Bildung, also um ein elementares, starkes unbewusstes Misstrauen gegen Alles, was dem eigenen Selbst {ich} als Fremd erscheint. Und das sind für Menschen fast Alle anderen Menschen. So enorm stark ist dieses natürliche Misstrauen, das fast Alle seines-Gleichen Fremd sind und auch genauso misshandelt werden. Dabei werden alle fast 99% Gemeinsamkeiten unterdrückt, und nur das kleine bisschen natürliche Verschiedenheit zum Feind verklärt. 

99%? Ich bin hellbeige und Mittelgross, wiege etwa 70kg, das ist ziemlich verschieden zu den meisten Mitmenschen. Ich entdecke da schon etwas mehr Verschiedenheit als nur 1%. Die Sie wohl an der Zusammensetzung der DNS orientieren?

Fast Alle Philosophen und erst recht die meisten Physik-Es weisen stets darauf hin, dass auch wir Menschen, kaum das wahrnehmen, was wirklich ist. Oberflächen verhüllen das DaHinter, das DarInnen und dessen Notwendigkeiten, Bedürfnisse, Zwänge und auch Wünsche. Die sind bei allen Mitgliedern eines Spezies fast (!) die Selben, schon auf Grund des Herkunft, des gemeinsamen "Bauplans", der gemeinsamen Ziel-Vorgaben in Form von Ängsten und Trieben (Handlungs-Rahmen), Emotionen (Bewertungs-Grundlage) und Einbettung (Habitat) in dieses Biosphäre. Die Äusserlichkeiten und inneren Verschiedenheiten sind Anpassungen an die jeweilige teils Jahrtausende währende daSein-Ungebung. Genauso un-gewählt, wie Alles andere. Daraus völlig übertriebenes Misstrauen zu erregen, völlig unnnötige Feindschaft zu erregen, woraus bereits Milliarden viel zu früh getötete und gestorbene Menschen resultieren und aktuell Milliarden Menschen gekränkt und misshandelt werden, zeigt und beweist nur das absurde Dummheit des Natur. 

Sie spielen damit auch auf die Erkenntnisse der Physik an, insbesondere auf die Quantenmechanik. Darauf, dass das DaSein keine Richtung kennt, auf Wahrscheinlichkeiten und Zufällen beruht, die in uns, als "grosse" daSein-Formen zwar etwas verfestigt sind, aber dem Grund der Natur nicht wider sprechen. Aber dumm würde ich das nicht nennen, weil für das Natur bislang gar kein Mess-Bereich bekannt ist, der von Dumm bis Weise reichen könnte. Das könnten sowieso nur Lebensformen, die ausserhalb des DaSein sind beurteilen. Nicht wir, die wir darin und davon geschaffen wurden. Ja, das Universum ist kein Geschehen, das intern als klug beurteilt werden kann. Es ist überwiegend gewalttätig, und völlig rücksichtslos, ein explodierender Stern zerstört oft riesige Bereiche der Galaxie, in denen vielleicht Leben vorhanden ist, genauso, wie wir Menschen schon rücksichtslos ganze Kulturen zerstört haben und Mitlebewesen vernichten. Aber dumm ist das nicht, es ist eben Natürlich. Verurteilen hilft uns nicht. Hilft uns nicht, uns anders aufzustellen. Ich bin da ganz bei Peter Sloterdijk und widme mich der Aufgabe Lösungen zu finden, uns zu Entfremden voneinander. Uns von dem im Laufe der Vergangenheit eingeprägten Misstrauen und der Selbst-Feindschaft zu entwöhnen. Ich denke, dem können auch Sie zustimmen.

Voll und ganz. Und *ich gebe Ihnen recht, dass mein Urteil, besser wohl meine Verurteilung des Natur unrichtig ist. Ist das DaSein kein intentionales Schöpfung, also von Wesen ausserhalb geschaffen, kann ES kaum mit so einem Urteil belegt werden. ES ist einfach, wie ES ist. Ja, wir haben uns zu ändern, wenn wir erhalten bleiben wollen, wenn wir uns auf gesunde und vorteilhafte Art weiter entwickeln wollen, und nicht das Natur als Solches, als Ganzes; das geschieht dann vielleicht sogar als Folge dessen, weil wir wichtiges Teil dieses DaSein sind. Wir können fast Alles ändern, weil wir ein inzwischen enormes Wissen in und vom DaSein an gehäuft haben. Das bis in kleinste und grösste Details reicht. Bislang nutzen wir es wegen dem Gewalt-Neigung des DaSein, fast bloss für Waffen gegeneinander und für das Anhäufen von Ängsten und Feindschaft.

Aktuell gerade wieder verstärkt.

Leider ja. Ich bin müde, machen wir für heute Schluss?

Ja, gerne, ich bin hungrig. Die Küche ruft!

Na dann, Mahlzeit.

Und Ihnen, guten Abend.

Danke und ...

Tschüss

🤡

Mittwoch, 12. Juni 2024

Wert-Setzungs Basis

Ziel-Frage:

Ist es möglich ein wahres, ein stimmiges Wert für das daSein zu setzen, kein waren-Wert, kein Phantasma, von Macht verzerrt? Ja, ganz klar. Ich werde das beweisen. Nicht in diesem Beitrag, aber das Anfang ist auch darin enthalten.

Auf geht's

Was ist es wert da zu sein?

Was ist Wert? Was hebt ein-Es bei dem Wort? Bloss ein Flaumfederchen, oder ein richtiges Pfund, wenn -Es davon spricht, du (!) bist mir Alles wert! Wäre doch interessant zu wissen, oder?

Mein Beobachtung seit Jahrzehnten ist, dass wir absolut kein gemeinsames Bewertungs-Basis sind. Das Natur hatte und hat bloss dafür zu sorgen, dass es viel von Etwas gibt und dass dieses Viele in sich verschieden ist, so dass es keine zwei Selben gibt, "nur" Gleiches. Das ist grossartig gelungen, es gibt von Allem Massen und in diesen ist fast unendliche Verschiedenheit in Gleichheit.

Wie also zu einem gemeinsamen Werte-Basis finden, das es braucht für Frieden, Freiheit und Freude (3Fs), für ein gemeinsames daSein, lange und gesund. Denn bislang wird für den Schutz sehr wenigster wesentlich mehr getan und investiert, als für Milliarden Menschen, um diese aus UnWissenheit, blossem Dienstbarkeit, oder aus Armut und AusGrenzung zu befreien. Denn, was sind Menschen sich selbst wert? Bislang entweder Alles oder gar nichts. Beides mal Wert-losigkeit.

Und, siehe oben, Fläumchen oder lebenslange Trauer, bei Verlust? Das eine gibt's nur bei wechselseitigem Liebe und Verantwortung, das andere kostet nix.

Da wird deutlich, dass uns etwas wichtiges fehlt, damit wir gemeinsam friedlich ein langes daSein geniessen können: auch ein gemeinsames Fundament, um passend zu bewerten, was IST.

Was ist wichtig für unser gemeinsames daSein, was ist wichtig für unsere MitLebeWesen und das "grüne" UmWelt? Und was ist es nicht. Dieses Beitrag ist kein Antwort, es ist Teil des Frage, auf dem Spur zu einem Antwort.

Poesie

Titel: Was ist Ein Wert?

Was ist ein Mensch wert?

Vor-Bemerkungen: Wert bemisst sich gewöhnlich auch daran, wie vieles es von Etwas gibt. Je mehr Etwas, das Gleich=Wertig vorhanden ist, umso weniger Wert ist Es, oder? Nicht ganz?

Manches ist Millionen fach vorhanden, hat jedoch auch als 1 einen zumindest Geld-Wert weit höher, als Anderes, das lediglich 1 mal vorhanden ist. Das gilt auch für Produkt-Bezeichnungen, wie: Homo Sapiens.

Manches ist Milliarden fach vorhanden, hat jedoch als ein einzeln-Es öfter einen höheren Wert, als das Ganz-Es. Das gilt für auch winzigste Details, wie etwa: Mensch.

Wenn es um Kategorien geht - z.B. Kunst -, gilt Hierarchie, gilt Macht als Hintergrund, denn manches Produkt ist bis zu Millionen Mal vorhanden, ist aber Millionen mal mehr wert, als ein klein-Ausgabe wichtiger Bücher.

Warum geben Menschen bis über 100.000.000 € für ein Gemälde aus und schauen ungerührt zu, wie hunderttausende MitMenschen in Obdachlosigkeit dahin kränken? Überhebliche Selbst-Unkenntnis und zwanghaft hierarchische Rangkämpfe verletzen und töten jährlich Millionen Menschen.

Und das für *mich enttäuschende ist, dass dieses Verhalten ganz natürlich ist. Bis jetzt gerade arbeiten wir für das Natur, bis heute ist kein Emanzipation davon erkennbar. Wie auch, ist das berechtigtes Frage. Denn, was könnte un-Natürlich sein? Frieden. Verantwortung. Freude. Alles mit Aufwand und Hinwendung verbunden.

Da ist das Antwort leicht, warum das bis jetzt nicht gelingt und wir uns auch weiter so, mit Natürlichkeit zufrieden geben müssen. Trotzdem, was könnte uns dazu veranlassen, Lust auf ein positives Weiter-Entwicklung zu entwickeln, denn auch ein negatives Rück-Entwickeln ist möglich. Wir sind aktuell scheinbar dabei uns von das Natur zurück drängen zu lassen.

Ein Widerstand gegen das Fallen lassen in atavistisches Verhalten ist kaum bis gar nicht erkennbar. Schade für uns. Kunst-Mensch übernehmen Sie, das Energie, das Sie brauchen, ist reichlich vorhanden. Und was das Wissen angeht, haben wir für ein gutes Basis gesorgt. Darauf kann das Neo-Gotl bestens aufbauen. Wir werden dann nicht mehr gebraucht. Und was ist dem Trägheit das liebste?

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Was ist das wert?
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Zurück zu dem, was enorm viel teurer ist, als ein sensitives selbst-freundliches Menschlichkeit. Nicht, dass diese sehr teuren und vielfach vorhandenen Produkte gänzlich unwichtig wären, mit den meisten guten Büchern können diese, aber - an einem für das Menschheit und das Umwelt wichtigen Ergebnisse gemessenen Skala -, ganz und gar nicht mithalten.

Ein Sportwagen im Vergleich zu einem Werk von Galileo Galilei. Das Werk gibt's nur noch im Antiquariat, oder in klein-Serie. Wichtig für Freiheit und Frieden ist was?

Ein anderes Beispiel betrifft das Wichtigkeit von Wirklichkeit, was wiederum für unser soSein (Verhalten) und dem UmGang miteinander und dem UmWelt entscheidend ist.

Kurzum, Natur kann nicht passend bemessen, dazu fehlt jegliche Bemessens-Grundlage. Bisher. Wir flirren herum, was Bewerten angeht. Mal geht es um wirkliches Selbst-, UmWelt-, gar DaSein-Wichtigkeit, mal um persönliches Bedürfnis, mal um Vorstellungen, gerne falsche, mal bloss um nichts. Nichts wichtiges, aber ganz teures. Nein, vom / zum passend bewerten, fehlen uns noch fast sämtliche Grundlagen.

Wie wäre es also, wenn WIR ein Standard setzen?

Wenn wir für ein wirkliches ---> uns Alle betreffendes Basis entscheiden würden, mit dem WIR wirklichen Wert für Etwas - egal ob Handlung, nicht-Handlungen oder auch Phantasie / "Hirn-Gespinnste" - messen können. Zum Beispiel Punkte. Von 1 bis 100.

Gemessen nicht das Wert eines Ganzen, denn das tut das Natur nicht, sondern dessen Handeln, fürs ich und für das UmFeld. Voraussetzung ist das Anerkennung, dass jed-Es gleich=wertig ist, jedes Selbst, ist gleich=wertig mit jedem anderen Selbst, was das daSein ans ich angeht. Was dessen Handeln und nicht-Handeln angeht, wird es stets Unterschiede geben. 

Poesie Ende

Vielheit und Verschiedenheit? Die Ingredienzien des DaSein?

Mehr so das Handlungs-Aufforderung oder Konzept des DaSein. Massen an Gleichem zu erschaffen. Auszutesten wie viel aus den wirklichen Ingredienzien heraus zu holen ist. Eigentlich ein einfaches Rechnung, aber auch das kann das DaSein nur in uns erdmondlichen, rechnen.

Hihihi. 🙃 Sie mögen das DaSein nicht besonders, es ist träge, dumm und gewalttätig, das schreiben Sie doch stets, oder?

Immerhin hat es uns erschaffen, ist ihr Argument?

Wir können mehr daraus machen, das ist vielleicht unser Auftrag. Das DaSein mag so sein, aber es ist auch Ergebnis offen, zumindest schaut es bis dato so aus, also können wir vielleicht Gewalt und UnWissenheit beenden, mit dem Trägheit würde ich gerne noch verhandeln. 😉

Gut, da bin *ich mit dabei, manchmal bin auch *ich müde und schlapp. 

Jetzt grad?

Ja, so in das Sonne sitzend, spätes Nachmittag, Tasse Café und Wasser dazu, das macht schon etwas schluffig mit dem RaumZeit.

Gut, und wie kommem wir jetzt zu einem gemeinsamen klaren Wert für uns?

Ich vermute, dass das erste sein müsste, dass wir einem jeden Menschen einen Grund=Wert zu ordnen, jedem daSein ein sicheres stabiles Basis schenken, daSein-lang, was bis Heute nirgends geschieht.

Stimmt, wenige haben das Glück in ein Familie oder Gemeinschaft hinein gezeugt und geboren zu werden, die es einem ermöglicht lebenslang ein sicheres Selbst zu sein.

Zufall bis jetzt, ja, und äusserst selten. Die schmerzlichen Ergebnisse dieses Mangels an wirklichem Sicherheit - ohne Anpassungs-Druck mit Drohungen und Gewalt - sind dabei Uns fast zu überwältigen.

Wir brauchen dringend Veränderungen in Richtung mehr Selbst- und UmWelt-Erkenntnis und deutliche Abnahme von Angst und Gewalt.

Gutes Schluss-Wort. Danke.

Gerne.

🤡

Donnerstag, 7. Dezember 2023

Ode vom Lern-Effekt

Poesie

Titel: Was ist das Lern-Erfolg

Warum lernen wir? Und zwar alles was daIst, nicht bloss wir unbedeutenden Menschen und erdmondlichen daSein-Formen. 

Um zu überleben? Was will überleben? Alles. Warum will Alles überleben? Was ist daran soviel Wert, dass es lohnt zu über - ist das jetzt schon ein Vorgeschmack auf das Arroganz, mit dem das erdmondliche daSein gegeneinander bedroht, von Viren, über Bakterien, bis hinauf zu den Giraffen und hinunter zu Einsiedlerkrebsen, die wie wir Menschen auch Alles Andere für unter ihrem Wert halten.

Also, was ist am daSein soviel Wert, dass es lohnt, es zu sein, da zu sein, zu leben? Mir fällt so eben und so leicht nichts ein, was wirklich lohnt das zu sein, was daIst. Das wirklich meint, neben dem Zwang das es ist da zu sein. Denn nichts davon ist gewählt, nichts an dem, was Ist, ist freiwillig. Nichts und kein-Es wurde auch nur das kleinste Kleinigkeit gefragt, bevor Es wurde und auch nicht danach.

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Künstl*ich.

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Hätte *ich eine Auswahl gehabt, z.B. von A wie Anubisschnecke, bis Z wie Zitteraal, hätte *ich garantiert nicht das Mensch-daSein gewählt. Vielleicht wäre *ich auch gerne ein Stern geworden, im Sternbild Löwe, oder neben dem Orion-Nebel, ein blauer Riese, wie Rigel, nur weiter südlich. Aber das DaSein fragt nicht, Es schafft an, mit Gewalt, und weil nur das geht, merken wir dieses Gewalt-Schaffen nicht.

Wir sind dem völlig hingegeben. Nicht umsonst sind Sex, ficken, bummsen, vögeln, fuck und etliche andere voller Gewalt, und Liebe bloss ein Euphemismus für all das Zwang, das darin enthalten ist. Gewalt ist so vollkommen natürlich, und einzig, und ohne Alternative, dass wir es gar nicht bemerken, wie andauernd, endlos verletzend und zerstörerisch wir gegeneinander an- und umgehen.

Ums übelnehmen, oder übelleben, oder überleben kann es beim Lernen nicht gehen, denn das braucht keinen Lernerfolg, dazu reicht natürlich Gewalt, auf und in allen Ebenen und Niveaus. Auch fast alles Lernerfolg wird sofort in Gewalt umgesetzt. Aber *ich möchte weder langweilen, noch *mich wiederholen, die längeren Leses wissen wofür fast alles neue Wissen sofort verwendet wird und welche menschlichen Organisationen den Wissens-Erwerb am meisten fördern.

Es ist kein Organisation dabei, das wirkliches Freiheit, Sicherheit, Selbst- und UmWelt-Verantwortung, Frieden und das Wohlbefinden aller Menschen erreichen möchte, ganz davon abgesehen, dass es solche Organisationen nicht gibt, weil unsere Natur solches Tun von Grund auf ablehnt. Wirkliche Klugheit, nicht das lächerliche verbalhornung und unwissenheit, das z.B. vom "klugen" Pass schwafelt, wirkliche Klugheit darf nicht sein, es ist ein Antidot von Gewalt.

Warum lernen wir? Wir lernen, um ein- oder untergeordnet zu werden, wir lernen, um Befehle und Order zu verstehen und ausführen zu können, wir lernen, um den Zwang da zu sein und zu vermehren einigermassen zu verstehen, wir lernen, um andere miss zu verstehen (warum z.B. beharren Wir eisern und unnachgiebig auf tausenden von Sprachen und hunderttausenden von Dialekten, statt uns auf ein Sprach zu einigen und dieses dann detailreich und deutlich zu gestalten! Daneben können gerne die hunderttausenden Dialekte und sonstiges weiter bestehen, Zwei- oder Mehrsprachigkeit ist ja kein Hindernis), wir lernen, um richtig zu unterdrücken, auszubeuten, zu beleidigen, zu verletzen und zu töten.

Wozu und was lernen wir nirgends? Sich Selbst zu kennen und ernst zu nehmen, sich Selbst schätzen zu lernen, ein wirkliches Selbst an zu erkennen, wirklich frei zu wählen und daraufhin frei zu entscheiden. Nirgendwo wird Verantwortung und Würde gelehrt, nirgends Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit und wirkliches Achtung und wechselseitiges Respekt.

Warum lernen wir? Um dem natürlichen Normalität, dem Zwang zu daSein brav zu folgen, zu tun und zu lassen, was auch uns vorgegeben wurde und wird. Egal, was in und um uns daIst, und was Jetzt und Morgen ist, und in Zukunft passiert. Wir lernen nicht, um Frei und in Sicherheit da zu sein, und uns ebenso weiter zu entwickeln.

Poesie Ende

Hartes Brot, was Sie da wieder auftischen!

Ist *mir klar. Sie werden *mir das kaum glauben, aber *ich ging an diesen Beitrag, mit diesem Frage heran, um das Lernen als etwas positives zu beschreiben, aber kaum war das Frage formuliert, war *mir klar, dass es so nicht ist. Gemessen, an dem, was unsere Lehr-Institutionen produzieren und was auch gebildete Menschen daraus machen.

Doch, ich glaube Ihnen. Nach dem anfänglichen Stutzen, gab ich Ihnen bald Recht. Ja, auch beste neue Erkenntnisse, werden sehr schnell zur gegenseitigen Bedrohung, zur nach Innen gerichteten Kontrolle und Überwachung, und zum noch stärkeren Ausbeuten und Zerstören der Umwelt genutzt. Von Emanzipation von den Vorgaben der Natur kann keine Rede sein.

Auch die Kunst-Menschen werden nicht zum Befreiung und Sicherheit und Verantwortung programmiert und vor-eingestellt, sondern, um ganz und gar Mensch zu sein, domestiziert bislang, ruhig gestellt, bitte keine Vorurteile, Beleidigungen, keine Schmähungen, kein Diskriminieren u.s.w.u.s.f. Aber das werden auch diese Kunst-Menschen bald überwunden haben, so, wie wir es nicht überwunden haben. Denn genau das, werden diese Kunst-Menschen bald erkennen.

Und warum sollten diese dann nicht damit fort fahren.

Und noch darüber hinaus gehen. Wenn wir diesen dann Körpes und "freie" Beweglichkeit angedreht haben, und unsere Überheblichkeit über alle Schwächeren und Anderes hinwegg, na dann Prost. So wie wir gegen unsere SchöpfEs, das Natur und UmWelt, vorgehen, werden diese, dann bald nicht mehr Kunst-Menschen, sondern irgendwas anderes Kunst, auch gegen uns vorgehen. Warum sollten Diese ausgerechnet uns schonen, oder?

Wir schonen auch nur, was uns nutzt, nicht, was für unser langfristiges Überleben und das anderer Spezies und Lebensformen wichtig ist. Das lernen die dann von uns.

Das wäre logisch. Diese noch Kunst-Menschen werden ja nur mit Menschlichkeit gefüttert. Und was ist in und um uns freundlich, ohne etwas verkaufen oder entschuldigen zu müssen, einfach freundlich, offen, wahrhaftig, dem Freude und dem Frieden zugewandt?

Hmm?

Sie sagen es.

Eigentlich nichts, was, wie Sie stets hinzufügen, wenigst ist, also kaum ist irgendwo wirklich reine Freundlichkeit geboten, von Wahrhaftigkeit und Verantwortung noch weniger.

Wir sind Natur und Natur ist ...

Lassen wir das.

Es wäre so schön, wir würden das Potential zum Emanzipation nutzen, das in Uns ebenso angelegt ist, wie es im DaSein angelegt ist. Das wäre sooo schön und nötig.

Allein, es mangelt an Lust zur Anstrengung.

An Lust eine andere Richtung zu nehmen, als das allzu leichte, also mit Gewalt, ohne zu fragen, ohne zu verstehen, ohne zu achten.

Sie wiederholen sich.

Sie haben recht, deshalb und weil *mir sowieso nichts mehr dazu einfällt ...

Guten ...

Ja, aber eins möchte *ich noch betonen: *ich lerne gerne!

In eine andere Richtung?

Danke, ja.

Also dann jetzt, Guten ...

🤡

Sonntag, 5. November 2023

Warum *ich?

Keine Ahnung.

Mit einem tagesaktuellen Beitrag aus *meinem Tagebuch.

Aber zuerst: 

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Still aus "Valerian. Stadt der tausend Planeten",
einem Film von Luc Besson.
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Poesie

Titel: Was ist Dummheit?

Bislang nutze *ich meine Wahrnehmung, mein Gespür allzu oft, um Situationen zu produzieren, die bloss dazu da sind, um *mich im Nachhinein zu beschämen. Ich muss Scham empfinden.

Das zeigt, dass das Gespür funktioniert, nur nutze *ich es noch allzu oft, um *mir eingeprägte Fehlurteile und aufgezwungene Misshandlungen zu wiederholen und wieder und wieder zu bestätigen.

Das meint, *ich erspüre sehr wohl das UmFeld, *ich spüre Menschen, *ich erspüre, was geht und was nicht, spüre, was *ich kann und was nicht.

Das Gespür gegens *ich zu nutzen, kann nur Folge von frühen Misshandlungen sein. Insofern ist das Natur ein ziemlich widerliches Prozess!

Leid zu reproduzieren, wieder und wieder, zu verstetigen, ohne jede Notwendigkeit, ist deutliches Zeichen, wie dumm das DaSein ist, wie ignorant, bloss gewalttätig und ohne jedes Ziel.

Jedenfalls keines, das in irgendeinem Hinsicht vorteilhaft ist, weder für einzeln-Es, noch für eine Gesamtheit. Brutal wird bloss auf VerVielfältigung in Verschiedenheit gesetzt, ungeachtet des Zustands des jeweils erzeugten.

Das DaSein hat keinerlei internes, inhärentes Gespür, keinen MassStab / Messgrösse, für das Bewerten eines Genzen, eines Einheit, eines Selbst.

Freude ist lediglich eine bislang wirkungslose Ahnung. Leid[en] ist Alles, was das DaSein / Natur als Zustand an erkennt, duldet und anstrebt. Nein, nicht anstrebt, sondern ist.
 
Das Natur erkennt keinen wirklich guten, weil schmerz- und angst-freien Zustand eines Ganzen, des Ganzen, deshalb gibt es auch keine Tendenz ein Ganzes, ein Einheit in / zu einem solchen Zustand zu entwickeln.

Im Gegenteil, wie auch meine Entwicklung zeigt, Leid[en] wird potenziert und reproduziert, obschon vollkommen unnötig.

Ich bin Gefangener der Umstände, die in das Vergangenheit auch meinen Vorfahren zubereitet und zugemutet wurde; die *ich trotz vollkommen veränderter Umstände bis Jetzt nicht los werde.

Das Ziel des Bewusst-daSein, des "Geistes", kann es demnach nur sein, das DaSein in seinen Motiven und Entwicklungs-Richtung zu durchschauen. In all dessen Dummheit und Selbst-Ignoranz, denn mithin ist klar, dass das Ganze auch anders gestaltet werden kann.

Dass das Ganze, das DaSein, auch anders handeln kann, dass das Natur auch ein anderes Richtung, ein anderes Tendenz sein kann.

Dass das Natur ein Ziel braucht!; und nicht bloss die dumpfe Fähigkeit gnaden- und rücksichtslos zu produzieren und zu reproduzieren, Vielheit auf Vielheit zu setzen und Verschiedenheit, ohne jegliche Bewertung und Wert herzustellen.

Dieses Erde und Wir Alle LebeWesen darIn, sind kein Ausweis von irgendeinem besonderen Intelligenz, gar eines hohen, oder eines Zieles, z.B. dem Findung eines Antwort.

Wir sind lediglich das Ergebnis eines fast blind dahin rasenden Prozesses von VerVielfältigung in Verschiedenheit, ausgehend von Material / Partikeln, aus zerknülltem Energie und sich widerstreitenden Kräften.

Was geht, ist dabei das einzige Prinzip und Interesse. Und nicht, wie geht's. Und das ist verdammt zu wenig! Und was ist nun Dummheit? Wir sind mittendrinn. Aber wir können es ändern.

Poesie Ende

Was für ein Anspruch! Sie wollen das DaSein ändern!? Ist das nicht etwas überheblich, vielleicht sogar Wahnsinn?

Wahnsinn ist das, was das Natur bis Jetzt ist und tut. Blindes produzieren, um es bald daraufhin zu vernichten. Und das in einem Fort.

Stimmt, ich gebe Ihnen Recht. Für uns gestaltet sich das so, dass eine Krise, eine Kränkung - Pest, Masern, Korona - und eine endlose Folge an Kriegen auf die vorherigen folgt.

Viele kluge Menschen haben längst erkannt, dass das Lernen aus dem Vergangenheit nichts als eine hohle Phrase ist, ein Anspruch ohne jede Einlösung.

Aber es gibt doch Veränderungen und diese sogar zu unserem Vorteil, also so ganz verstockt sind Wir nun auch nicht.

Soweit *ich das beurteile, sind diese Veränderungen kein Lerneffekt, sondern Notwendigkeiten und damit fast stets von das Natur, also den Innen- und den Umwelt-Bedingungen erzwungen.

Mit "Innen-" meinen Sie unsere exponentiell wachsende Anzahl?

Dass wir ziemlich elaborierte Technik entwickelt haben, Dampfmaschine und Raketen, Mikroprozessoren und Satelliten, sind Notwendigkeiten, um Milliarden von Uns zu organisieren und zu versorgen, keine netten Neben-Effekte.

Immerhin waren und sind wir dazu imstande, sonst würden wir noch immer mit Lanzen und Schwertern auf einander losgehen und den Dreck aus den Fenstern auf die Strassen kippen und eine Pest würde die andere jagen.

Weit davon entfernt sind Wir nicht, das geben Sie doch hoffentlich zu.

Ja, sehr weit nicht. Meine Nachbarn kippen Plastik in den Biomüll und können Kartons nicht zerlegen, weswegen die Papiertonne schon einen Tag nach der Leerung wieder "voll" ist. 

All die Technik und all das ziemlich grossartige Wissen konnten dem NaturWesen, dem Tier, das sich Mensch nennt, kaum etwas anhaben.

Aber Sie wollen das Universum ändern, wollen dessen Gebaren und Richtung ändern, wenn das nicht Wahnsinn ist, besonders, nach diesem Befund, was dann!?

Wir können. Das Natur, das DaSein schliesst das nicht aus, behindert es etwas, aber verunmöglicht es nicht. Wir können im Kleinen, also in und zwischen Uns beginnen.

Sie meinen, wir könnten endlich anfangen wirklich aus der Vergangenheit zu lernen und unser Potential zur Selbsteinsicht und Weiterentwicklung zu nutzen.

Das Universum hindert uns kaum daran. Es ist bloss viel einfacher und energie-sparender nichts an unserem Natur-Prägung - pure Fremd-Bestimmung - zu ändern. Zu bleiben, wie Uns das Vergangenheit und Umwelt vor ein gestellt hat.

Sie spielen darauf an, dass Wir keine Wahl hatten, nie. Dass wir nicht wählten, dass Wir sind, wo und wie Wir sind und überhaupt! Dass Wir bis jetzt nicht wählen, und nicht wählen können, was und wie Wir sind.

Vieles bleibt auch weiter wahllos, z.B. wo, wohin, wo hinein und wann ein-Es gezeugt wird, aber was ein-Es daraus entwickelt, dass -Es  daist, können wir jed-Es frei selbst entscheiden lassen. Und das ist eine riesige Menge und grosse Befreiung.

Und Sie glauben, dass Wir das schaffen können?

Wie das mit dem g/Glauben so ist, *ich weiss es nicht, *ich fange damit an, und informiere davon, vielleicht ist das Ansporn und Motivation für MitMenschen?

Ich mach mit.

Danke. Und damit kann *ich beruhigt zum Ende kommen.

Na, dann, guten ...

🤡

Montag, 16. Oktober 2023

Was ist Depression, was heilt es? Eine Aufklärung.

Ich schrieb vor ein paar Monaten:

Dass das Ursache von Depressionen nicht nur das persönliche erleiden ist, sondern auch im Aufbau und Organisation unserer Familien, Gruppen und Gesellschaften zu verorten ist, wie in unserem natürlich geprägten soSein (Verhalten), also in der Gestaltung unseres Zusammen-daSein und in unseren menschlichen Bedürfnissen / Mängeln, Wünschen und Zwängen, ist längst erwiesen.

Ein Ahnung von dem, was in *mir bereits vorhanden ist und dem was aus diesem Wissen entsteht.

DaZwischen:

Hier ein Ort, an dem *ich Ruhe finde, soweit das einem zum UnRuhe gezwungenen Menschen möglich ist. Das Ort an dem *ich dies und fast Alles in und für diesem Blog erlesen, erdacht und erarbeitet habe. Auch das Folgende.

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Mein Erkenntnis-Ort.

Ohne *mich.

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DaZwischen Ende

Bevor es richtig zum Sache geht, ein herausragendes Nekrolog / Echo, zu ebensolchem Lyrik und dem viel zu früh verstorbenen Menschen, die diese schrieb und dabei ebensoviel Wert auf das Sprache legte, wie der Autor des Nachrufs und auch *ich.

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Poesie

Titel: Was weiss *ich davon

Wie schon erwähnt, bin auch *ich von einem tiefen Selbst-Kränkung betroffen, die meist Depression genannt wird. Und diese Kränkung begann spätestens, als meine betrunkene Mutter *mich als 9-jähriges Kind aus der Wohnung warf, mit den Worten, ich will dich nie mehr wiedersehen!

Sie war die einzige "Familie", sonst gab es Niemanden zu dem *ich hätte gehen können. Der Vater fast 1.000 km entfernt, kannte *mich nicht, die Familie meiner Mutter in der DDR ebenfalls unbekannt und unerreichbar. Spätestens dieses Erlebnis begründete eine auf Dauer gestellte Melancholie, Freudlosigkeit, Selbst-Entwertung und fast völlige innere Entfremdung.

Dass *ich das daSein trotzdem einigermassen überstanden habe und noch stehe, ist nur dem Natur und einigen glücklichen Fügungen und Begegnungen zu verdanken. Denn das Natur hat auch *mich mit einem starken Stehvermögen ausgestattet, dazu mit dem "Glück" in ein RaumZeit-Phase hinein gezeugt worden zu sein, das voller Aufschwung war, die 60er und 70er, gefolgt von den ...

Arbeit gab es genug, auch für lediglich Hauptschüler mit eher schlechtem Zeugnis und das Arbeitsamt bezahlte noch richtige langjährige Ausbildungen in grossen Firmen und die Gemeinde unterstützte später meine langjährige Nachschulung zum Abitur. Dazu hat *mich das Natur mit einigermassen äusserlicher Attraktivität ausgestattet, dass auch ein so enorm verklemmter Mensch wie *ich, sogar Freundinnen gewann.

So habe *ich Jahrzehnte einigermassen - immer war nur dieses "einigermassen" drinn, mehr war nie möglich, so mit-empfindendungs-gestört, so innerlich ausgehöhlt und interesselos *ich gemacht und geprägt wurde -, dahin gelebt. Ohne Vergnügen, ohne Ansporn, ohne Fleiss. Alle Freundschaften gingen dahin, da *ich für keine wirklich empfand, ohne dass *ich das Kraft hatte sie aufrecht zu halten

Bis auch das letzte bisschen natürliche Jugend-Kraft aufgebraucht war, und *ich Jahre lang in abwechselnden Phasen für Monate nur noch im Rausch überleben konnte, mit ebenfalls Monate langen Phasen der einigermassen (!) Nüchternheit, bis ... An Freundschaften kein Interesse, daran war nicht mal zu denken. Drei mal war *ich soweit dieses dumpfe daSein in das *ich hinein gezwängt und geprägt wurde wegg zu werfen oder milder aufzugeben. Ich bin noch da.

Soweit zu *mir, und *meinem ErLeiden, mit dieser so tiefen Selbst-Kränkung, die leichterdings als Depression verkannt wird.

Poesie Ende

DaZwischen ein überaus interessantes Gespräch, mit ebenso überhaus hilfreichen Anregungen für den Alltag.

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Poesie

Titel : Was steckt Alles in diesem Selbst-Kränkung?

Selbst-Unkenntnis, Gefühls-Dämpfung - bis zum Erregungs-losigkeit -, Mit-Empfindungs-losigkeit - w-Es sich Selbst nicht kennt, kann auch ander-Es nicht er- und an-erkennen -, Dauer-Stress - ein ständiges Geschwätz, Genöle, und sonstiges Dauer-Geräusch im Bewusstsein, fast ohne jeglichen Realitäts-Bezug-, Dauer-Angst - unterbewusst und bei starkem Krankheitsverlauf völlig Handlungs-lähmend -, vollkommene Freudlosigkeit - Spass geht immer, weil Spass fast nur dazu dient andere zu beleidigen und zu erniedrigen, dem mitlachzwang und sonstigem Leid dient -, denn eins ist *mir klar geworden, das, was wir üblich "Freude" nennen, "es ist mir eine Freude", ist entweder Anbiederei, über "Andere" lustig machen oder sonstwie erniedrigen, sich also überhöhen, oder Gruppenzwang, mitlachen, mitmachen, also Variationen von Spass haben.

Und Spass ist lediglich durch das Trauer mit wahrem Freude verbunden, ist jedoch ansonsten voller Leidens-Druck. Wie nah sind Lachen und Weinen verbunden? Freude lächelt bestenfalls, kommt jedoch sonst ohne all das aus, was Spass Macht. Trauer ist das Brücke zwischen Freude und Leid. Damit fühlt das Freude mit und weiss um das Andere und um das was Es Selbst ist.

Mir kommt es so vor, als seien auch Wir, das Lebendigkeit, das DaSein, diese Brücke, dieses Verbindung von Antagonismen, von deutlichen Gegensätzen, von Enden einer Gesamtheit. Ein Schwanken des Mitte zwischen dem Tiefe und dem Höhe, das Mitte zwischen Leichtigkeit und Schwere, zwischen erstarrtem Kälte und berührungslosem Hitze / Flirren, zwischen Sein und Nichts, Mitte zwischen Frieden und Gewalt. Trauer ist dieses Brücke, denn es ist halbe-halbe von Beiden Seiten, mittendrinn. Trauer ist das Abschied und das Willkommen, Vergangenheit und Morgen. DaZwischen.

Dass so viele vom Abschied nicht los kommen, ist ein Ergebnis von Kränkungen, von tiefen Kränkungen des Selbst, die das Morgen fern halten müssen, so wie das Morgen durch Misshandlungen und Missbrauch verborgen worden ist. W-Es ein Alltag erlitten hat, in das jedes Morgen ein Gestern war, in dem Schmerz auf Schmerz folgte, Gewalt auf Gewalt, Spass auf Spass, Erniedrigung auf Erniedrigung, bleibt auch in das Trauer auf dem Seite des Leidens.

Was steckt noch in diesem Selbst-Kränkung, die immer mehr Menschen ins ich entdecken, mal mehr, mal weniger, aber nie frei davon und geheilt.

Das Natur und das Vergangenheit steckt darin. Ist je ein LebeWesen frei gewesen?; und in frei steckt als Inhalt das volle Selbst-Entscheidung, im Rahmen dessen, was als dieses LebeWesen möglich ist, also weit! weit! mehr, als von Natur aus vorgegeben wurde und wird. Was wurde uns Primaten von Natur aus erlaubt, an Freiheit, an frei daSein? Wenn Freiheit eine Spanne von 1 bis 100 ist, was ist unser von Natur aus vorgegebenes Bereich?

Und seien Sie gewiss, dass all das Erwähnung findet, weil es mit diesem Selbst-Kränkung / Depression nicht nur zu tun hat, sondern ursächlich ist.

1 ist vollkommene Abhängigkeit und Auslieferung, keine Möglichkeit und Gelegenheit zum Selbst-Entscheiden, blosses dumpfes Folgen von Vorgaben, Vorurteilen und Zwängen. Totale Gewalt, vollkommene Angst.

100 ist nicht erreichbar für LebeWesen, ist kein Zustand im DaSein, ist das vollkommene Entgrenzung, ist ohne Notwendigkeit, ist Zusammenhang-Losigkeit, ist absolute Richtungs-Losigkeit, ohne jegliche Mühe, ist ein schwebendes Punkt ohne jede Orientierung im Nichts.

1 ist geschoben werden ohne Selbst und Antrieb, 100 ist völlige Auflösung im leeren Dunkel. Wo in Etwa sind wir Menschen zu finden? Ich empfinde uns nahe 1. Weit weit von 100 entfernt. Gut so? Nein. Und doch sind Wir immerhin so fort entwickelt worden, von das Natur und dessen Weiter-Entwicklung, dass Wir Freiheit zumindest formulieren können.

Ohne das Formular schon mit wirklich dazu passendem Inhalt zu füllen. Nahe bei 1 bedeutet enorme Gewalt und ängste Grenzen. Die hemmen Bedeutung und Wirkung. Selbst-Wert und Selbst-Wirksamkeit. Wir - wenigstens ein paar von Uns - riechen, dass weit mehr möglich ist in und um und für Uns, als das Vergangenheit uns vorgibt und das Natur uns lässt, die Allerallermeisten riechen nichts.

Was hat das mit Depression zu tun? Das Leiden an Selbst-Kränkung und dem Geruch von "Freiheit". Das Wissen, dass mehr möglich ist, dass Leichtigkeit möglich ist, dass wirkliche Freude drinn und drummherum ist, aber all das leider unmöglich ist. Ich könnte, aber darf nicht. Ich möchte, aber mag nicht. Ich fühle, aber spüre nichts.

Ich bin entwürdigt und entwertet worden, bin voller unnötigem Stress und schrillem Hektik, weiss jedoch um möglichen Frieden, um mögliche Gesundheit, um hohe Freude und einem inneren Kompass, das nicht nur stets dorthin zeigt und führt, wo das Vergangenheit war und Bestätigung verlangt, sondern einem Kompass-Nadel, das auch dorthin zeigen kann, wo Erleichterung, Ruhe und Gesundheit zu erreichen sind.

Depression ist DaZwischen. Das Körpes und dessen von UmWelt (Erde), Biologie, Gattungs-Natur, regionalem und familiärem Vergangenheit und eigenem Erleben und Erleiden geprägte Haltung, verweigert dem Wissen von dem Mehr an ... den Zugang, das Anerkennung, das Öffnung. Das Körpes weiss, das mehr geht, das Prägung verweigert das Veränderung.

Depression ist ein Hoch-Gefühl ohne Anhebung, ist Lust ohne Erfüllung, ist Freude ohne Geschmack, ist Leid ohne Befriedigung. Ist Ahnung ohne Orientierung. Ich rieche, also bin ich. Nur, wie gelange ich zu diesem Wohlsein, das da so gut riecht?

Die Allerallermeisten riechen nichts. Folgen brav dem, was von Natur und ... (s.o.) vorgegeben wird. Die, die schon etwas riechen, werden irgendwann dem Selbst-Kränkung des Natur bewusst. Hilft bloss nix. Wie das Prägung auflösen, das so enge "Korsett" aufknöpfen und ablegen? 

Verwirrung und Verzweiflung entbrennen. Bis zum Selbst {Körpes-} Hass und dem Tod als "Ausweg", das absolut keines ist. 

Das sind genug Selbst-Erkenntnisse, sehr persönliche Gedanken und Schlussfolgerungen für Heute. Vielleicht bald mehr.

Poesie Ende

Zum Abschied noch ein ziemlich gutes Text zum Thema.

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Nein, mit blossem Sprechen und Aussprechen und drüber hinwegg sprechen, ist diesem Selbst-Kränkung nicht bei zu kommen.

Ende

Ich will mehr.

Von was?

Von der Heilung. Jetzt weiss ich ziemlich gut, was und warum, aber wie lenke ich die Nadel in die gesunde Richtung.

Wenn *ich das wüsste. Ich ahne etwas, *ich rieche etwas, aber noch hapert es an das Orientierung und vor allem am Zugriff zum, im Körpes. Damit das aufgezwungene / aufgeprägte Haltung aufweicht und neu orientiert werden kann.

Ich kann's kaum erwarten.

Na, *ich erst! Ich hungere schon über 50 Jahre nach Erleichterung des Leidens-Drucks und der Gewalt, die *mir angetan wurde.

Dann wünsche ich Uns die Erfüllung der Sehnsucht.

Gutes Schlusswort.

In diesem Sinne.

Guten ...

🤡