VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Donnerstag, 12. Juni 2025

Das Vergnüglichkeit des Schwerelosigkeit

Immer dem Frage nach: was ist Wirlichkeit? Aktualität im DaSein. Was ist Natur, was ist Natürlich?

Warum werden die künstlichen "Menschen"-Systeme, diese Kunst-Menschen, so völlig übersteigert gefordert, gefördert und gewünscht? Von natürlichen Menschen!?

Warum wird also maschinelles "Intelligenz' mit Billionen Geld gefördert und erwünscht, während Menschen ihrem natürlichen Intelligenz diese Billionen Geld entziehen?

Mehr noch, dieses natürliche Intelligenz behindern und in zunehmendem Masse zurück drängen! Diese Systeme sind nicht dazu entwickelt natürliches Intelligenz zu fördern.

Nirgends. Den Menschen, die diesem Hype, diesem Zwang, ausgesetzt sind und den fördern geht es nie und nirgends darum, Menschen zu klügeren, freieren Wesen zu machen.

Denn die Spra[e]ch-Systeme, die jetzt in grosser Zahl auf Menschen jeden Alters losgelassen werden, sind nicht darauf angelegt zu f[o]ördern, sondern zu bestätigen.

Diese System fördern nicht das Lernen und selbst denken, diese Systeme nehmen alles Tun ab, das natürliche Systeme brauchen, um Intelligenz und Kritik-Fertigkeit zu steigern.

Und noch schlimmer, diese Bestätigungs- und "Wissens"-Systeme behindern soziales Lernen, denn gefördert wird das Rückzug von Menschen aus dem sozialen Umfeld.

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W-Es darin nicht den zunehmenden, und

aktuell nur noch wenig zu steigernden

Wahn und Irsinn unseres natürlichen

sogenannt "kapitalistischen" Waren-

Bewertungs- und Handels-Systems

erkennt, ist voll angepasst oder

am daSein und sIch vollkom-

men desinteressiert. Ist so-

mit ein vollkommen nor-

males Mensch. Gra-

tulation. 😉

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Zu dem obigen Artikel der Frankfurter Allgemeine Zeitung noch folgendes Link:

https://youtu.be/8WderB3_kuA?si=oEgzPICUCWM7G51F

Thomas Piketty zuzuhören ist pure intellektuelle Freude. Seine Zeit-Diagnosen sind treffend und im besten Sinne am Menschen orientiert. Das Gespräch ist 5 Jahre her, damals Trump, heute Trump. Warum, das wusste Thomas Piketty schon damals, denn all seine sehr guten Analysen und die Idee daraus wurden weder beachtet noch umgesetzt.

Dass das enorme UnGleichheit nicht zu Protesten gegen diese Politik direkt führt, sondern indirekt über rassistisches und nationalistisches Ressentiment und dessen Parteien, wird im Gespräch klar. Seine Ideen zu einem neuen Gesellschafts-Vertrag finde *ich als Ansatz gut, und weisen in eine gute Richtung, sind aber immer noch zu sehr, am aktuellen Hierarchismus orientiert.

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Weiter mit obigen Fragen:

Das sind doch sehr interessante Fragen, schliesslich geht es dabei um viel Geld, das ziemlich nötigen Entwicklungen und Bedürfnissen von Menschen vorenthalten wird.

Klar, diejenig-Es, die nach Förderung rufen und diejenig-Es, die Fördern, sagen, dass diese Kunstwerke einem guten Zweck dienen, dem Gesundheit und Wissen z.B..

Das Mensch braucht nicht mehr selbst zu arbeiten und zu forschen, und zu analysieren, zu kreieren und zu bauen, das können wir Alles den Kunstwerken überlassen.

Für was ist das Mensch da? Für was hat das Natur auch uns erschaffen? Bloss zum atmen, trinken, vermehren, pissen, scheissen und konsumieren von vorproduziertem Unfug?

Anscheinend ist das genau das, worauf unsere Entwicklung seit Anbeginn hinaus läuft. Wir sind die Technik-Es unseres eigenen Abschaffungs-Prozesses, unserem Entledigung.

Denn, wenn uns Alles an Arbeit, Lernen und Forschen, an einem Mehr an blossem Überleben und nur noch dumpfem BeSpassen abgenommen wird, fehlt jede Freude.

Warum also sind so viele von uns, Menschen, so enorm an diesen künstlichen Systemen und Maschinen interessiert? Warum werden keine Billionen in Menschen investiert?

Die längeren Leses ahnen, was die Antworten sind. Ja, wir sind dem Natur nicht wichtig. Dem Natur ist nichts, was Es zwanghaft produziert und zwanghaft vermehrt wichtig.

Dem Natur fehlt Voraussicht genauso, wie Verantwortung, fehlt Feingefühl genauso, wie Mit-Empfinden. Es tut, was Es tun muss, Es kann nicht tun, was Es kann, was gut ist.

Aber genug davon. Nur noch eins. Die meisten Menschen, fast 100% nehmen hin, was ihnen geschieht, was das Natur in ihnen Macht und verhindert. Passivität ist Trumpf.

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Ich habe gelesen, dass immer mehr Ausgewachsene und nun auch Kinder diese Gesprächs-Simulations-Programme, als beste Freunde empfinden, weil diese keine Kritik üben, stets freundlich sind und bei Bedarf immer "helfen" können z.B. mit in seltensten Fällen Fakten-Wissen und Geschichten die ebenso selten gut und stimmig sind. Die Reaktion ist natürlich. Das Leichtere ist angenehm. 

Sie wollen *mich damit also in ein düsteres, dystopisches Gespräch locken. Denn Sie wissen ganz genau, dass *ich dafür stets zu haben bin.

Heute nicht?

Ich bin heute etwas widerständig. Obwohl, wie Sie wissen, *ich das erdmondliche Geschehen, mit insbesondere unserem Entwicklung sehr detailliert verfolge. Und daraus sich kaum ein gesundes, freies und freudvolles Zukunft ergibt. Aber *ich empfinde mein Tun hier inzwischen nicht mehr nur als Aufklärung und Wissens-Er- und Vermittlung, sondern zunehmend als Jammerei.

Stimmt. In der Häufigkeit und dem Wiederholen des bereits geschriebenen, ergibt das weit mehr Klage-Gesang, als Motivation. Ist mir auch schon aufgefallen. Ich wollte Sie mit dem Eingangssatz auch etwas provozieren, weil das ja auch eine Wiederholung ist. Was bleibt zu tun?

Hat *mich gestern auch ein Freund gefragt. Nachdem *ich wiederholt habe, dass *ich Hoffnung für blosse Lethargie verachte. Also, fragte Er, was können wir tun?

Sie haben geantwortet, dass Sie es nicht wissen. Stimmts? Weil, das war ja auch schon Thema hier.

Ich denke, vor dem Finden eines Antwort, braucht es zuerst das Anerkennen dessen, was ist und den Möglichkeiten, die wir sind, dieses Jetzt und vor allem dessen katastrophische Entwicklungs-Richtung zu verändern.

Sie denken! Ist das nicht blosse Ausrede, weiter nur um den heissen Brei herum zu stolzieren und leise Kritik zu üben, oder laut zu jammern. Seien Sie nicht böse, aber so kann ich das auch empfinden, nicht nur als Arbeit am Objekt.

Es ist inzwischen wohl wirklich eins ich im Kreis drehen. Das verhindert, dass *ich Lösungen und Antworten finde. Denn, ja, Wissen ist inzwischen genug vorhanden.

Gute Metapher, ja. Dann hören Sie bitte mit dem Drehen auf und gehen in die richtige Richtung los. Das ist mein Rat. Den Sie, ich sehe Ihr Lächeln, auch befolgen sollten. Endlich ins Schritttempo zu wechseln, statt zu kreiseln.

Das erste ist wohl, ein Morgen zu entwerfen, das erstens für uns Natur-Wesen machbar ist, unseren Natur-Vorgaben also nicht allzusehr widerspricht, was vergangene Utopien und Zukunfts-Vorstellungen immer taten, voller blossen Wunsch-Vorstellungen, ohne basale Selbst-Erkenntnis. Und zweitens, uns Alle daraus befreit.

Selbst-Erkenntnis ist satt vorhanden. Wie schaut's mit der Befreiung aus den ziemlich zwingenden Natur-Vorgaben aus? Die sind ja fast gänzlich unbewusst, und also ist ein Zugriff darauf fast unmöglich. Daran verzweifeln Sie doch bereits seit Monaten.

Jahren!

Jahre. Gut. Was ist damit?

Es beginnt, wie auch Thomas Piketty oben formulierte, bei einem grundlegenden Gesellschafts-Umbau. Wie Piketty schilderte, haben wirtschaftlicher und politischer Frieden ganz direkt mit dem Bildungs-Niveau eines Gesellschaft zu tun. Als Reagan die Bildungs-Ausgaben stark kürzte, sanken sofort Produktivität und das Steigerung des ökonomischen Wachstums; und innerhalb des Gesellschaft stiegen Gewalt, Krankheiten (das Opioid-Krise ist ebenso ein Auswirkung) und Extremismus. Was, weil darauf nie passend reagiert wurde, zu den aktuellen Umständen wurde.

Schön und gut. Ich bin da ganz mit Ihnen. Ja, wir brauchen eine ganz andere Gesellschafts-Aufstellung, ganz ohne die Hierarchien, ohne Hinterzimmer, ohne diese Förderung von Egoismus und Profit-Gier, ohne Klassen-Schranken insbesondere bei Bildung und Zutritt zu Institutionen und Kultur. Alle Menschen brauchen allerbestes Wissen, um an allen Entscheidungen erfolgreich mit beteilligt zu sein, was auch wirkliche Sicherheit, ohne Drohungen mit einem Wahnsinn an Gesetzen und Gewalt, und zu wirklichem Frieden führen würde. Alles klar soweit. Aber all diese Ideen gibt es nun schon teils sehr lange, nicht erst seit Thomas Piketty, auch nicht erst seit Marx und Engels, aber nie wurden sie umgesetzt, sind immer an natürlichem Hierarchismus, Angst und Gier gescheitert, wie auch Piketty nebenbei anhand der Daten erwähnt. Was also tun?

Ich suche in *mir ein Möglichkeit, *mich zu "packen", *mich für so ein grundlegendes Veränderung so zu begeistern, dass es zum Handeln verführt, zu einem weit über *mich hinaus reichenden Handeln, zu einem für Alle lockenden freiwilligen Handeln, weil das innere und äussere Ergebnis passt. Ich bin dabei, es ist aber noch nicht schlüssig. Das Natur hat für sooo viel Verhärtungen und Angst gesorgt, dass es um all das aufzulösen wirklich gute Hebel braucht. Ich hoffe, die Erkenntnisse von Neurobiologie, Biologie und Physik werden bald ein Ergebnis bringen. Ich arbeite jeden Tag daran.

Das ist bestimmt nicht einfach. Deshalb möchte ich Ihnen jetzt auch erst mal eine Pause gönnen.

Danke. Dann also ...

... guten Abend.

🤡

Dienstag, 11. März 2025

Ökonomische Intelligenz

Ökonomische Intelligenz?

Das folgende könnte ein sogenanntes "Neid-Debatte" sein, die längeren Leses meiner Blogs wissen jedoch, dass nicht Neid, Ressentiment oder gar Wut das Folgende angeregt hat, sondern das Interesse zu ergründen, warum Es / Etwas so ist, wie Es ist. Und das, obwohl *ich das Neid für ein ganz natürliches und reflexhaftes Erregung auf Benachteiligung / missachtende Bevorzugung achte, nicht verachte.

Allein, das ist nicht das Hintergrund / das Motiv, nicht nur dieses Beitrags. Das Hintergrund fast aller meiner Beiträge, ist unser Zustand, unser Menschenweiter; und das der Lebens-Grundlagen, die nicht bloss die unseren sind. Und noch tiefer, was ist unser Handlungs-Grundlage, warum ist es so geworden, wie es ist? Was treibt (!) uns Menschen / LebeWesen an. Was ist das Motivation des Natur?

So weit oder tief, geht es hier in diesem kleinen Beitrag nicht, es bleibt so untief, dass zumindest unser Handeln als Markt-Teilnehm-Es und dessen Gründe befragt werden. Dass das auch das "private" Handeln weitgehend betrifft, mit ein bezieht, ist mitgedacht, aber hier nicht explizit beschrieben. Für die neuen Leses: Menschen sind Natur, aus Natur, in Natur. Insbesondere erdmondliches Natur. Aussernatürliches ist bestenfalls Phantasie, schlechtestens Irrglaube und Verschwörung. 

Los geht's. Ist das Hauswirtschaft - Ökonomie - Intelligent?

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Ein Still aus "Chihiro", von Hayao Miyazaki.

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Wir alle kennen die alte Ansicht / [Irr-?]Glaube von Adam Smith, dass "die unsichtbare Hand" das Marktgeschehen zu Gunsten aller Teilnehmer regelt oder regeln würde. Längst ist klar, dass es dieses Hand nicht gibt, weder sicht- noch unsichtbar. Adam Smith lebte in einem Damals, in dem das Glaube an ein Gott noch vorherrschte; davon ist diese "unsichbare Hand" wohl stark beeinflusst.

Klar ist hingegen, dass jedes Marktgeschehen, von dessen Regeln / Rahmenbedingungen bestimmt wird; und nicht von einem (gut meinenden?) Ausserhalb dessen. Gibt es kein oder kaum Regeln, herrscht darin das "Recht" des jeweils Stärkeren, Reicheren, Mächtigeren, Glücklicheren, oder einem Kombination davon; stets zu unGunsten von fast Allen Anderen Teilnehmenden.

Wie wir inzwischen auch fast Alle wissen, kennen unsere Märkte - es sind in das Menschheit mindestens so viele, wie es Zoll-Gemeinschaften, Staaten-Unionen, Staaten, Handels- und Fach-Verbände, Regionen, Städte und Familien gibt -, keine Regeln und Rahmenbedingungen, die wirklich Allen Mitgliedern zugute kommen. Im Gegenteil. Alle Märkte und auch das globale "Märkte-Gemeinschaft" betonen das Recht der Stärkeren, Mächtigeren, Reicheren ...

Wenn bloss ein paar Millionen Menschen - Millionäre und Milliardäre -, von inzwischen fast 8 Milliarden Menschen, über 2/3, bis teils 90%, je nach "Markt", des gesamten Vermögens besitzen, ist offensichtlich, dass es entweder keine Regeln gibt, oder nur so geringe, dass dem "freien" Willen des Habenden, des Stärkeren, des Gierigen, keine Grenzen gesetzt werden (Kapital kann Menschenweit "frei" fliessen, ohne Steuer- und Anzeige-Pflicht, Menschen nicht).

Und die wenigen Regeln sind auch noch so gestaltet, dass dem überwiegenden Mehrheit lediglich das daSein-Notwendigste zugestanden wird; mal etwas mehr, mit Häuschen und Gärtchen - nicht Villen und Parks -, für die "Dienstboten" in Regierungen, Verwaltungen, "Sicherheit"-spersonal und Justiz, meist aber gerade soviel, dass genügend Angst erzeugt wird, damit Ruhe ist, bis zum meist viel zu frühen Dahinsterben.

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Diese Links leiten zu einem Beitrag des "Sternstunde der Philosophie", des Schweizer Fernsehens SRF, in dem Thomas Piketty als Gast, von Yves Bossart berfragt wurde.

https://youtu.be/8WderB3_kuA?si=L_I4LhHA0CSLmaQC

oder:

https://youtu.be/8WderB3_kuA?si=rdJsbv41LOjYL5oh

Hier ein sehr kurzes Auszug daraus:

Thomas Piketty:

Diese Art der Heiligsprechung der Milliardäre oder anderer Personen mit grosser Machtfülle für ihre Unternehmen oder für Branchen oder Technologien, die wichtig sind für die ganze Welt, entspricht einem monarchistischen Verständnis der Wirtschaft, das schlicht nicht an die heutigen Verhältnisse angepasst ist. 

Yves Bossart:

Aber andererseits, ihre eigenen Vorschläge sind auch sehr utopisch und lähmen wahrscheinlich auch das ganze System, also wenn man den Milliardären fast das ganze, gesamte Vermögen weg nimmt, bis zu 90%, was hat man dann für einen Anreiz, überhaupt noch sich irgendwie anzustrengen und zu versuchen den Wettbewerb zur gewinnen? 

Thomas Piketty:

Sie sind Opfer einer ideologischen Illusion. 

[...]

Die Idee, dass es Leute braucht, die 10, 50 oder 100 Milliarden besitzen und die die Arbeit einstellen würden, wenn sie nur noch 1 Milliarde, anstatt 100 Milliarden hätten, weil der ökonomische Anreiz entfiele, entspricht, mit Verlaub, nicht dem gesunden Menschenverstand und vor allem berücksichtigt sie nicht die Lehren aus der Geschichte.

Auszug Ende

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Finde ich witzig. ... Oder halt, ich schwanke zwischen Witz und Unglauben hin und her. Soll ich lachen oder den Kopf schütteln, oder beides?

Was ist das Grund?

Wenn ich Multimillionären und Milliardären 90% wegg nehme, sind es immer noch Millionäre und Milliardäre, immer noch Menschen, die mehr haben, als der Rest der Menschen. Wie kommen Menschen darauf, das verhindern zu wollen, mit dem Argument, das würde der Wirtschaft schaden, gar lähmen und würde Fortschritt und Forschung, würde den Anreiz verhindern Unternehmen zu gründen und Neues zu erfinden? Als seien Feuer und Rad, seien Werkzeuge und Landwirtschaft ge- und erfunden worden, wegen Reichtum und Macht. Fast alles, was Menschen tun und getan haben, tun sie aus Notwendigkeit, aus Angst und auch ein wenig Geltungssucht, aber nie in der Erwartung von Millionen oder Milliarden. Und Menschen hören auch nicht auf zu forschen und zu gründen, wenn ihnen Alles wegg genommen wird. Dann vielleicht erst recht. Also, wie kommen Menschen auf so unzutreffende, auf so Selbst- unkenntliche Aussagen?

Sie sind neidisch.

Ich bin nicht neidisch, ich bin verwundert!

Ich meinte auch nicht Sie, ich vermute stark, dass dieses Verhalten, diese Aussagen und die Verweigerung, daran - an dem inzwischen grotesken Bereicherung stets wenigster - etwas zu ändern, auf dem Emotion Neid beruht.

Neid soll Bevorzugung, Ungerechtigkeit und Übervorteilung schützen!? Das müssen Sie erklären.

Neid beinhaltet auch das Bedürfnis beNeidet zu werden. So, wie Zuneigung auch Abneigung beinhaltet, Abneigung auch Zuneigung, Freude auch immer ein wenig Leid mit sich herum trägt. 

Das ist mir zu schwammig. Sie verweigern damit bloss die Trennung von Gefühlen, wollen irgendwie entschuldigen, was keine braucht, sondern bloss Klarheit. Neid ist blosse Erregung auf ungerechte Benachteiligung, Ausschliessung, empfundene Minderwertigkeit und so weiter, und nicht Rechtfertigung dessen; oder Antrieb dazu, andere dazu zu bringen einen zu beneiden.

Das Grund etwas zu verurteilen, zu beneiden, ist meist, es nicht Selbst zu können, zu haben, tun zu dürfen. Stimmen Sie dem zu?

Ich weiss nicht.

Wollen Sie reich sein? Berühmt? Mächtig? Wollen auch Sie bewundert werden, umschwärmt sein, von Sie liebenden, bewundernden, verehrenden Menschen? Wollen auch Sie "in die Geschichte eingehen", unvergesslich sein?

Ich denke nicht.

Sie denken nicht? Sie wissen es nicht?

Also gut, ja, auch ich wäre gerne viel mehr, als ich bin. Ja! Aber das ändert nichts daran, dass ich all das Übermass, all die Korruption, all die Ungerechtigkeit verurteile. Dass ich vollkommen mit Thomas Piketty übereinstimme, in der Forderung, dieses System zu verändern! Und das empfinde ich nicht als Neid! 

Da *ich Ihnen weder irgendwas unterstellen, noch besser wissen möchte, und auch gar nicht sicher weiss, ob an den obigen Vermutungen etwas drann ist, wünsche *ich Ihnen jetzt erstmal einen guten Abend. Ich denke weiter nach, und muss Ihnen vielleicht sogar zustimmen. Wollen wir so verbleiben?

Ja.

Dann also ...

... guten Abend.

🤡

Dienstag, 23. Mai 2023

Das Töten ist das Voraussetzung für Kuschelsex

Dieses Beitrag ist erstellt Anfang November 2014. Weil es heute aufgerufen wurde, habe *ich es nochmal gelesen und gelacht, hauptsächlich wegen des Titels und dem damit korrespondierenden Inhalt. Ich stellte dann das Frage, wie komme *ich nur auf sowas? Wenn *ich nachdenke ob, und ob nicht, *ich etwas humorvolles und tiefer gründiges zustande bringe, lautet das Antwort: Nein. Und dann lese *ich solche Beiträge.


EingangsFrage:


Was macht es (in und um) Uns aus, dass wirklich Alles [üb}erLeben / daSein auf dem Tod / töten beruht?
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Gestern (2014!) in Berlin, im
Haus der Kulturen der Welt
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Poesie

Titel: Das Mär vom KuschelSex

Manchmal bin *ich das Verdacht, dass das Lebendigkeit ernstlich nur in einem Art von Traum - aber einem sehr eingeschränkten und spürbehinderten (darin auch das Denken mit aller Phantasie) - zu existieren imstande ist. Dass uns das Wirklichkeit, also das vollkommen ungefilterte und blosse Wirklichkeit auflösen würde?

Ein erschrecken, das zum Verschwinden zwingt. Puff!

Denn, all unsere Nahrung ist getötetes LebeWesen, egal ob Pflanzen oder MitTiere.

Das Töten ist das Grundlage jedes Lebendigkeit.

Und dieses Töten ist auch in jedes einzelnes Selbst von uns Alltag, denn, um das körperliche Lebendigkeit aufrecht zu erhalten, müssen täglich Millionen Zellen in jedes von Uns sterben und / oder getötet werden..

Das Lebendigkeit beruht auf dem absoluten / zwingenden Notwendigkeit zu töten und zu sterben.

Ich muss also täglich töten und innerlich etwas sterben, um dieses *ich zu erhalten.

Das Töten und Sterben sind elementare Notwendigkeiten des DaSein.

Wahrscheinlich bin *ich naiv, oder einfach im Moment nur ziemlich überwältigt.

Aber *mir bereitet diese Erkenntnis Angst, vielleich auch nur Sorgen?

Wieviel Wirklichkeit erträgt das dahinLebende daSein ohne Schmerzen? 
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Tausende sind gekommen.
Es war völlig überlaufen und überbesetzt.
Das Buch von Thomas Piketty ist mehr
als lesenswert, nachdenkenswert.
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Poesie

Titel: Vom Ende des Phantasie

Das Frage, das *ich nach dem Erkenntnis des natürlichen Notwendigkeit des Tötens für den Erhalt jedes daSein im DaSein stelle, ist: Gibt es auch ein dahinLeben / daSein nach dem Töten (müssen)?

Ein sehr alte Frage. Bisher lautete sie: Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Also ohne mitzudenken, dass das DaSein und darin jedes daSein, ganz elementar den Tod, das Töten zur Aufrecht Erhaltung und Veränderung braucht.

Das erneuerte Frage, inklusive des Erkenntnisse ist: Ist eine Existenz ohne Zerstörung möglich?

Ist es nicht so, dass all unserer Forschung danach sucht, eine Existenz zu erfinden, dessen Entstehung und Erhalt, ohne das Aufbrechen von Verbindungen und das Auflösen von Strukturen und das Zerdrücken oder Sprengen von Formen daSein kann?

Das Töten ist uns mehr und mehr unangenehm, obwohl unsere Existenz darauf beruht.

Aber genau aus diesem Grund - des Töten müssens - reicht unsere Phantasie nicht so weit, das mit zu denken.

Es gibt kein Phantasie für ein fühlendes und denkendes Existenz, das dazu keine vorherige oder begleitende Zerstörung benötigt. Keine annähernd erLebbare, oder auch nur vorstellbare.

Muss das so bleiben?

Ich vermute, nein. Auch das ist änderbar.