VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Mittwoch, 14. Mai 2025

Das DaSein ist kein Kampf, sondern ein Spiel

Auf geht's!

Zuerst ein ...

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... schönes Bild und dann ...

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Poesie

Titel: Wir die Universum-Meister

Soo viele Fragen und noch mehr Antworten, auf noch nicht, oder nie gestellte Fragen, einfach so fallen gelassen am Wegesrand, fallen leicht, was nicht schwer fällt.

Welche Art Fragen stellen Menschen eiffrig? Denn es sind bloss eine begrenzte Auswahl an Fragen, das allermeiste bleibt liegen oder sinkt schnell zu boden, weil ...

Für das Überleben - und nur das - wichtige Fragen. Die, die für ein gutes, für ein starkes, gemeinsames friedliches, gesundes, langes und gesundes daSein wichtig sind ...

Nein, RaumZeit und Geld wird bloss investiert (!) für die Fragen, die für das blosse Überleben, für bessere Waffen im gemeinsamen Gegeneinander und zum Vernichten ...

Feinde gönnen wir uns ja genug. Die Nachbarn z.B., weil laut, also da, was meist ja reicht, daSein ist ja genug Feind, mehr braucht's meist nicht, sind eben anders.

Das Natur hat uns da prima vor eingestellt und erzogen. Wir sind die besten in Feind-Erkennung und -Bedrohung und auch in dem Vernichtung, von uns Selbst.

Mehr braucht es allermeist nicht. Das hat das Natur früh und gut erkannt. Deswegen sind alle Fragen darauf aus gerichtet, nicht auf das freundliche gemeinsame daSein.

Das wird sehr wahrscheinlich auf einem anderen Planeten, in einem anderen Galaxie ausprobiert. Die Gleichen sind dort anerkannt und freundlich im Miteinander.

Dort werden vor allem die vielen Fragen gestellt, die für ein langes, ein gesundes, ein auskömmliches und ein wirklich freies daSein wichtig und Voraussetzung sind.

Unserem erdmondlichen Natur war und sind Misstrauen, Trägheit, Angst und in dem Kürze liegt das Würze wichtig, und deswegen werden auch genau nur die Fragen gestellt.

Kurzum, wir sind, was wir sind, weil das erdmondliches Natur so ist, wie wir sind, enormes Vielfalt an Fressen und Gefressen werden, an Unkenntnis voller Gift und Waffen.

Schmackhaft ist zwar nur weniges, aber immer schön an zu sehen, wenigstens das. Und wir Menschen? Wir stellen die richtigen Fragen. Z.B. Was gibt es alles zu vernichten?

Na, Alles. Alles, was so ist, so daIst, so einfach. Wir z.B., wir sind ja auch da. Für viele Vernichtungen hat das Natur viele Millionen Jahre gebraucht, wir schaffen es in ...

Wir sind Weltmeister. Die schnellsten. Legendär in allen Galaxien, die jemals davon erfliegen werden. Universale Weltmeister in Aufblühen und Vergehen. Zack und wegg.

Poesie Ende

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Foto in der heutigen Süddeutschen Zeitung.

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Für Männer, insbesondere für schwache und unwissende, und für alles Mächtige, also für alles ängstlich überhebliche und ignorante in uns, ist mächtig viel Sicherheits-Personal und sind mächtige Waffen gaaanz wichtig!

Und schon seit ein paar Jahren, anderswo bereits seit Jahrzehnten, werden Menschenweit genau solche Männer und genau diese Mächtigkeit über Alle[s] hinwegg ganz "frei"-willig gewählt.

Frage: Wieso und warum jetzt schon wieder (erinnert sei daran, dass das zwischen dem Ende des 19. Jhdts. und 1914 so war, und ab den 1930er Jahren erneut, insb. in D)?

Was also bringt eine Mehrheit Mensch dazu, Dummheit, Ignoranz und ÜberMacht zu wählen? Somit in gegenseitige Konflikte, im Innen und Aussen, in Waffen und deren Einsatz, also in Krisen und Kriege zu investieren?

Und damit nicht in beste Bildung für Alle, in wirkliche innere Sicherheit - also ohne Waffen und gegenseitige Bedrohung mit tausenden unverständlichen Gesetzen - in wirkliche Freiheit und sozialen Frieden zu investieren?

Was bringt ein absolutes Mehrheit Mensch zu solchem Fühlen (Angst) und dementsprechenden Handeln und Entscheiden? Was sind die Gründe, dass wir mehrheitlich liebe r über einander herfallen, als unser daSein in Freude zu gestalten?

Oder gibt es bloss einen? 

...


...

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Und!

Was, und?

Na, wo ist die versprochene Antwort?

Die können Sie doch längst geben.

?

Jetzt bin *ich verwundert?

Die Natur?

Alle Forschung hat ergeben, dass wir die selben Gene sind, wie alle MitTiere, und die gleichen, wie alle anderen LebeWesen, nur die "Verschaltungen" und Nutzungen sind jeweils ein klein wenig anders.

Das heisst?

Na, also wirklich, muss *ich jetzt alles wiederholen, was Sie bereits dutzend mal in diesen Blogs gelesen haben! Aber gut, ja, wir sind vollkommen natürlich, in Milliarden Jahren erzogen worden, eiffrig geprüft, oft fast vernichtet und wieder aufgestiegen, bedroht und gehätschelt. Bedroht durch Nacktheit, gehätschelt durch ein Gehirn, das fast unendliches ist und kann.

Ich verstehe. Ja, aber die Schlussfolgerungen genügen mir nicht. Die sind mir zu düster. Ist die Natur wirklich bloss an Zerstörung von Altem, und blossem irgendwie Neuem und dessen Vervielfältigung und dann wieder Vernichtung interessiert? Das kann doch nicht alles sein! Klar zeigt die Vergangeheit, dass auf ein langes Aufblühen immer wieder Vernichtung folgte, aber das muss doch nicht immer nur so weiter gehen!

Worauf steuern wir zu? Welches Trägheit und Angst sind die vorherrschenden Merkmale unseres Handelns ...

... und vor allem nicht-Handelns. Sie sind unerbittlich. Also, ich weiss nicht, also wirklich ...

Sie sagen es.

Was?

Wirklich. Was ist Wirklichkeit? Steuern wir mit unserem Tun und vor allen nicht-Tun auf Freude, Frieden, Freiheit und ein langes gesundes gemeinsames daSein zu, oder auf was?

Ja, ja, gut! Also ich hab genug von ihrer Wirklichkeit, mehr als genug, ich will davon nichts mehr wissen! Garantiert gibt es einen Ausweg. Garantiert finden wir einen Weg, um zu verhindern, dass hier alles den Bach runter geht! Das ist garantiert.

Finde *ich auch.

Machen Sie sich nicht lustig über mich, ich meine das sehr ernst!

Nein, nein, *ich denke das auch, zumindest hoffe *ich es, dass wir einen Ausweg finden, aus dem Tendenz und dem Richtung und Geschwindigkeit, in die wir jetzt entwickeln.

Wirklich?

Ja. Ich möchte noch sehr lange daSein! Es gibt noch soo viel zu entdecken und zu erleben. Aber klar, bin *ich auch ein wenig Hoffnungslos, gerade, weil *ich nichts ausrichten kann, so winzig und unwichtig, wie *ich bin.

Stimmt. Diejenigen, die das "sagen" haben, die die Macht haben und bekommen, sind eher nicht am Frieden und an Freiheit interessiert. Ach wissen Sie was ...

Was?

Ich möchte jetzt erst mal etwas entspannen, genug mit der Wirklichkeit, etwas Unterhaltung brauche ich jetzt.

Na dann ...

... einen guten Abend.

🤡

Freitag, 2. Mai 2025

Was ist, wenn das Frosch aus dem Topf hopft?

Am Anfang war nicht das Wort, sondern das Schrecken! Das Schrecken des Erkennens, dass da was Ist, was daIst. Und dieses Schrecken ist bis jetzt nicht ausgestanden. Das ist kein Wunder, denn das DaSein ist ja noch jung. Was sind schon die paar Milliarden Jahre, bei dem "Laufzeit", das das Physik und Astronomie dem DaSein prognostizieren.

Billionen von Jahren. Weit über 100 Billionen. Das DaSein, in dem wir enthalten sind, strampelt noch und kräht, weiss noch nichts, von sich, muss noch gewickelt und gestillt werden, macht noch in die Windeln und findet das, was da so ist, eher unangenehm. Es lächelt zwar viel, aber das tut es eher aus Zwang, nicht, weil ES irgendwas, was da so Ist, spassig findet. Oder?

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Poesie

Titel: Von dem Vervielfachung der Anführungs-Striche

Eins ist bei Folgendem vorausgesetzt: Fast alle Menschen können mit Kritik in der nur sehr wenig Selbst-Lob enthalten ist, wenig bis gar nichts anfangen. Das ist eine der "Brillen" - das Kritik-Verhinderungs-Brille -, das wir von Natur aufgesetzt bekommen haben, aber wohl besser bald absetzen sollten. "Oder"? Denn in diesem Brille steckt ein un-gehöriges Stück überflüssigem Selbst-Schutz drinn.

Vielleicht wird auch immer mehr Menschen bewusst, wie viel Doppeldeutigkeit in Worten steckt, wie viele Widersprüche in manchem Wort enthalten ist und welch enorme Vielfalt und Vielheit! Allein das Wort "Mensch" enthält ja nun schon alles, was an Mensch daIst und daSein kann, und wie wir wissen, ist das Mensch von ... bis ... ein fast unfassbares Vielfalt und sehr Viele! Und es wird vielleicht auch vielen - immer mehr? - Menschen bewusst, wie sehr wir gegeneinander belügen und betrügen und so tun als ob und das selbstverständlich auch in Worten und Sätzen?

Wenn also ein Händler: frische Fische anschreibt, diese aber von vorgestern sind, dann ist es kein Wunder, wenn "frische" plötzlich auch immer häufiger in Anführungszeichen steht. Wir selbst sind die, die immer mehr entschlüsselt werden, durch uns Selbst; und was dabei zum Vorschein tritt, ist meist wenig Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit und Vertrautheit.

Vielleicht also, sollten wir fast alle unsere Texte in "Anführungsstriche" setzen, um einander zu warnen, dass wir eigentlich nicht[s] wissen und fühlen, was wir sind, warum wir sind, wieso wir was tun und was wir besser tun könnten? Aber gut, wenn diese Beobachtung der Vervielfältigung von "..." stimmt, dann passiert das wohl von Selbst. "Ich fang schon mal an." "Servus."

Poesie Ende
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Darf ich beginnen?

Gerne, *mir fällt gerade sowieso kein Thema ein.

Die vergangenen Beiträge waren voll vom Gehirn. Und dass da drinn enorm was abgeht, ohne dass das das Ganze mit bekommt. Das Bewusstsein kann still sein, aber drumherum sind Billionen Kontakte am surren. Das Ganze weiss nicht, was da drinn rauscht und wabert. Das Meer ist riesig und tief, am Ufer bekommt ein Mensch meist bloss das plätschern von schaumigen Wellen mit, meist friedlich.

Gutes Bild. Enthält das ein Frage? Aber vorher noch ein Detail: auch von dem Tun im Körpes, ob in den Organen, oder den Knochen, Muskeln, Bändern, Sehnen, Faszien und so weiter, bekommt das Ganze fast nichts mit. Zumindest solange es funktioniert; und wenn nicht, oft auch erst, wenn es zu spät ist.

Richtig, darin ist das Gehirn den Organen gleich. Ist es so, dass wir nur deshalb vom Gehirn etwas geboten bekommen, weil es für die Interpretation der Aussen-Wahrnehmung zuständig ist, für die Orientierung in der Umwelt? Von Innen bekommen wir ja fast nur etwas mit, wenn es weh tut oder mangelt, aber im Aussen geht es ja nicht nur um Atem, Durst und Hunger, sondern auch um Soziales, Sex und Gefahren.

Gut beobachtet. Ja, *ich vermute, genau deswegen sind wir bewusst. Es geht um das Drummherum. Deswegen ist das Bewusst-daSein im Gehirn auch fast zu 100 Prozent in den Bereichen unterwegs, wo es um Aussen-Wahrnehmung und Kommunikation geht, also im Grosshirn. Das Steuerung des Körpes ist alles im Mittelhirn und im Stammhirn verortet, auch das Steuerung der Augen-Bewegungen findet nicht im Grosshirn statt. Und auch die Sinnes-Eindrücke von Aussen, landen ziemlich direkt in den unteren Bereichen des Gehirns, um dort emotional und historisch bewertet zu werden. Das Bewusst-daSein war und ist Stammes-Geschichtlich, eigentlich lediglich dafür zuständig innere Zwänge (Triebe) und Bedürfnisse (m.a. Kommunikation) zu erfüllen und vor Gefahren zu warnen.

Emotional meint die Bewertung nach, gut für mich, oder eben Finger wegg; und historisch meint, kenn ich, oder nicht, mach ich wieder oder lass ich bleiben?

In etwa, ja.

Was mir aufgefallen ist, ist, dass nach den Ergebnissen der Neurobiologie, der sogenannte "freie Wille" nicht oder nur sehr rudimentär existiert, wir also im Grunde "Sklaven" von Handlungs-Motiven sind, von denen wir bewusst nichts mitbekommen, sosehr wir auch das Selbst befragen. Und so sehr wir dabei bis fast zur Zeugung zurück gehen. Warum ich so handle, wie ich handle, bleibt bis auf kleine Details, immer ein Rätsel. Und doch ist da das "Gefühl" unabhängig von Vorgaben zu entscheiden. Hat das damit zu tun, dass Ereignisse und Handlungen zwar emotional bewertet werden, aber nicht kategorial, also sachlich ein- und zugeordnet werden, also ohne Sprache?

Ja, *ich denke, das ist das Grund; zumindest eines davon. Es gibt, soweit *ich das weiss, kein Bereich im Gehirn, das Ereignisse und Handlungen mit Worten indexiert, so dass nach Gründen, Wirkungen, Herkünften, Zusammenhängen, nach Wahrheit oder Falschheit und mehr beurteilt werden könnte. Emotionen bieten das alles nicht, sind aber leider bis Jetzt das einzige Bewertungs-Kriterium. Leider, weil die Emotionen sehr eng sind, sehr nach blossen Überlebens-Kriterien und Trieb-Befriedigung ausgerichtet, und darin dem Angst und dem unpersönlichen Vergangenheit fast gänzlich untergeordnet sind. Da bleibt fast überhaupt kein RaumZeit für nüchternes, sachliches, wahrhaftiges und für mehr als nur das persönliche daSein nötige entscheiden. Wirkliches zukunfts-fähiges Denken und Entscheiden, also Verantwortung ist so nicht möglich. Die Ergebnisse dessen, sind überall deutlich.

Anderes Thema, aber nicht weit entfernt; mir ist auch aufgefallen, dass die Neurobiologen vor den digitalen Medien und Geräten warnen. Ganz besonders in allen Bereichen der Bildung. Ich habe mir heute einen ziemlich aktuellen Vortrag von Manfred Spitzer angehört. Hier das Link:


Nach dem anschauen und zuhören, haben sich mir die Haare aufgestellt, Herr Spitzer erzählt darin sehr viele Studienergebnisse Menschenweit zum Thema Digital-Technik vom Babyalter an und dessen Folgen. Das ist klares Wissen. Wird es beachtet, gar umgesetzt in Familien, Politik und Ökonomie. Natürlich (!) Nicht. Warum nicht?

Na, weil es einfacher ist, es nicht zu tun und weil ein paar Unternehmen mit diesem einfachen nicht-umsetzen von Wissen und Gesundheit, sehr viel Profit machen. Jedes aufrichtiges kluges Neurobiolog-Es, wird Ihnen sagen, dass es kein Galilei, Newton, Einstein oder Feynman mehr geben wird, da weder Smartphones, noch Tablets und Computer, erst recht die künstlichen "Hirne" - die nur ein Illusion von "Mensch" erzeugen, als "(ver}Lern"-Werkzeuge -, ein solches Entwicklung fördern. Das menschliche Spür- (Wahrnehmung), Fühl-, Speicher-, Denk- und Handlungs-Vorbereitungs-Organ Gehirn, wird durch diese Techniken missbraucht, nicht gefördert. Diese Techniken dienen bloss einem Trieb, dem des Trägheit, des Faulheit und dieses Trieb dient nicht dem Fortschritt, sondern dem Gleichschritt, dem Sittsamkeit, dem Folgsamkeit.  Die Tendenz, dem wir uns gerade fast alle faul hingeben, ist das des Verdummung, ist das des Entlass[t]ung aus dem Leben. Das daSein fordert uns inzwischen so sehr, dass uns bloss noch das Flucht daraus bleibt. Durch Gewalt und dessen Grund-Zustand und Voraussetzung, Dummheit. Faulheit und Profit-Gier. Das waren schon immer die Gründe, warum das Menschheit bis heute emotional im Paläolithikum festhängt, trotz elaboriertestem Technik. Und nicht wir Alle in Frieden, wirklichem Freiheit, mit Verantwortung und bestem Gesundheit 160 Jahre leben. ALLE. Nein, Massen-Abhängigkeit, UnWissenheit, Gewalt ohne Ende und Selbst- und UmWelt-Zerstörung.

Wow, da geht Ihnen jede Nüchternheit flöten, da geht der Gaul mit ihnen durch, wie der Volksmund sagt! Ich vermute fast, dass Sie weniger um Umwelt, Klima, Mitlebewesen, also das Drumherum besorgt sind, sondern um uns? Sie sind um die Spezies Menschheit besorgt, deshalb auch die Befürchtung, dass künstliche "Menschen" und unsere Beziehung, unser Umgang damit, die grössere Gefahr sind, als Vermüllung, Artenschwund und das Aufheizen der Atmosphäre. Ist das so?

Bei dem Potential, dass das Natur uns quasi in das Wiege gelegt, geschenkt hat, könnten wir fast unendlich viel mehr erreichen, fast unendlich viel lernen und wirkliche und wahrhaftige Freiheit, Freude und Frieden erreichen und dabei sehr lange daSein. Wir könnten so viel Freiheit erweitern, schaffen, im gemeinsamen MitEinander, wie die Verhältnisse und Bedingungen des DaSein und unsere je körpeslichen Konditionen es zulassen. Und das ist sehr viel mehr, als wir bislang erahnen. Wir werden es, wenn wir weiter nur Trägheit, Angst und Trieb folgen, vollkommen verfehlen.

Nach den Vorträgen der Neurobiologen und mit dem aktuellen Wissen, um unseren aktuellen Zustand, im Kopf, kann ich ihnen da bloss recht geben. Das wird nix mehr mit einem freudvollen, gesunden und friedlichen Zustand für uns Alle. Fast im Gegenteil. Sie haben das Bild mit dem Frosch im Kochtopf ja schon mal irgendwo erwähnt, mir wird immer klarer, wie sehr das inzwischen auf uns zutrifft, und zwar nicht nur wegen der zunehmenden Erwärmung, sonderm auch wegen der Gewalt und Macht, die wir nicht in den Griff bekommen. Die Natur hat uns da ziemlich schlecht ausgestattet. Hat vergessen uns wirkliche Lust und Arbeit in Richtung Klugheit und Umsicht ein zu bauen. Oder zumindest ein Stopp-Signal, wenn es brenzlich wird. Ungebremst, ist ja das Wort, das Sie oft verwenden. Ja ungebremst machen wir weiter so. So wie seit Urzeiten. Und das geht nun mal nicht mehr.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Mir ist jetzt auch nach einer Pause. Ich brauch jetzt ein wenig Unterhaltung. Ich weiss, Sie mögen das eher nicht, aber ich brauch das jetzt.

Das ist Ihnen nicht nur zugestanden, sogar gegönnt. Also dann ...

... einen guten Abend.

🤡

Mittwoch, 15. November 2023

Vom Selbst-Gespräch

Die 7 Grund-Emotionen nach Paul Ekman sind: Angst, Ekel Freude, Trauer, Verachtung, Wut, Überraschung. Pustekuchen! Dazu unten genaueres.

Ich bitte um Zweifel. Das folgende ist ein persönliches Bewerten dessen, was Ist. Ich denke es ist passend, allein, es fehlt das Falsifikation.

Und es fehlt das wirkliche Selbst-Gespräch, also das verstehen, der Triebe und Emotionen, von dem, was *ich denke und sage.

Erst dieses Selbst-Gespräch ermöglicht wahre Erkenntnis und Bestätigung dessen, was *ich hier, auch in diesem Beitrag erschreibe.

Dazu unten in das Poesie mehr.

Da das Poesie heute auch ein ganz persönl*iches ist, ein dazu passendes Foto.

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Ich in Rosarot-weiss-dunkelblau,

mit Hängetasche in grau

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Tagebuch-Eintrag vom 15.11.2023

Poesie

Titel: Handlungs-Grundlagen

Mir ist klar, dass *ich inzwischen geborgen bin, im Hier und Jetzt.

Mir ist ebenso klar, dass das Vergangenheit, wenigstens das ganz persönl*iche, vorbei ist. Das ganz persönl*iche Desaster vorbei ist; nicht vergessen, aber die Umstände.

Was nützt es? Noch zu wenig. Denn, Klarheit und Wissen reichen nicht besonders tief hinein, in das Körpes.

Triebe, Emotionen und Gefühle, handeln und reagieren, oder verweigern dieses oder jenes, aber sprechen kein Wort.

Triebe, Emotionen und Gefühle sprechen (noch?) nicht.

Ein Gefühl ist ein Moment-Aufnahme. Ein Zustand, ein Erinnerung, das aus den in diesem Moment aktiven / wirkenden Trieben und Emotionen ist.

Dabei sind Triebe das Eigen-Interesse am je persönlichen daSein, plus dem natürlichen Zwang zum Vermehren.

Emotion ist das Ab-Frage des aktuellen daSein (Zustand). Ob wohltuend oder unangenehm, ob gefährdet oder geborgen.

Jeweils also ganz einfache Reize und Richtungen. Stets 2. Ist, was "ich" zum überleben brauche - also Luft, Wasser, Nahrung, Wärme und soziale Einbindung (Nähe, Hilfe) - vorhanden, ausreichend vorhanden; und, wie ist das körpesliche Befinden.

Das Natur ist ein einfaches Geschehen, ist einfach aufgebaut. Nur die Zusammenhänge sind etwas komplexer.

Die Gefühle, die *ich bin, zumindest was die ersten 20 Jahre betrifft, sind überwiegend unangenehm bis katastrophal. Und es sind in *mir immer noch die weitaus stärksten, deutlichsten, dominierendsten.

Bis Jetzt. Und diese Gefühle sprechen kaum, so wenig, wie *ich in den ersten 20 Jahren Gelegenheit hatte zu sprechen. Diese Gefühle sprechen kaum; und wenn, dann in Angst, Unverständlich oder Unsinn.

Mutter sprach nicht mit *mir, Sie schrie, jammerte, dozierte, schlug zu, drohte, liebte mich und ignorierte *mich, und war meist nicht vorhanden. Was also Wunder, dass die Gefühle, die *ich bin meist sprachlos sind.

Womit *ich bewusst, also in Worten / Sprache kaum, bis gar nicht weiss, woran *ich in, und mit *mir drann bin?

Da Triebe, Emotionen und Gefühle nicht deutlich sprechen; Halt!, das Bewusst-daSein wird zum sprechen schon von den körpeslichen Zuständen angeregt, Situativ werden Sätze und Worte erregt, die in den jeweiligen Zuständen enthalten sind (je nach Herkunft, Sprache, Erziehung und Traditionen), aber Triebe, Emotionen und Gefühle sprechen nicht. Sie rezipieren lediglich.

Weil das so ist, kann *ich dutzende male, in *mich hinein sprechen, dass das Vergangenheit vorbei ist, dass *ich in bedeutend anderen Umständen bin, dass *ich inzwischen geborgen bin! Ich - ohne * - höre *mich nicht.

Also bleibe *ich weiter dem Vergangenheit fast vollkommen ausgeliefert, zumindest den darin geprägten Gefühlen, dem darin geprägten {Körpes} Haltung. Und das ist keine Freude, sondern Leid. 

Poesie Ende

Was ist mit den oben erwähnten Grund-Emotionen nach Paul Ekman? Sie schreiben etwas ganz anderes.

Es sind Gesichts-Ausdrücke. Mimiken, keine Grund-Emotionen. Es sind Reaktionen des Körpes auf Wahrnehmungen von Innen und Aussen. Emotionen bewerten Zustände, die von Innen kommen, von Trieben erregt werden, und / oder von vergangenen Gefühlen. Gefühle bewahren aktuellen Umstand und Innere Reaktion und Zustand. Die verschiedenen Mimiken sitzen auf dem aktuellen Gefühl auf, also dem Mischung aus erinnertem Gefühl|en, aktuellem Emotions-Urteil und aktiven Trieben.

Klingt ziemlich kompliziert.

Ein Beispiel, Ekel ist ein Ausdruck der Triebe. Was das Überleben gefährdet bewirkt Ablehnung bis Angst. Triebe sind körpesliche Erregungen und Reaktionen. Emotion bemisst diese innerhalb eines Rahmens, von sehr angenehm und nützlich, bis ... 

Ekel ist also ein Urteil der Triebe, das mit erlebten und geprägten Gefühlen abgestimmt wird, denn, was Ekelhaft ist und wie stark, ist ja auch von Herkunft und Traditionen bestimmt.

Ja. Was wir von das Natur als quasi Grund-Trieb eingeprägt bekommen haben, ist Angst. Das Natur gefährdet und bedroht alles daSein seit Anbeginn mit dem frühen Tod durch ...

So ziemlich Alles, was es gibt. Kälte, Stürme, Vulkane, Kometen, Hunger, Krankheiten, Fressfeinde, und uns Menschen, vor Allem durch andere Menschen.

Sie schreiben es! Angst ist unser Haupt-Handlungs- und nicht-Handlungs-Hintergrund. Angst lässt kaum, bis gar kein RaumZeit für Freude, für wahre Freude, nicht für den Spass und den Überschwang oder das bisschen Erleichterung, das wir für Freude halten. Wir kennen fast nur Leid. Angst (Leid) lässt als Erregungs-Möglichkeiten lediglich Gewalt oder Stillstand übrig.

Nun, das ist ja genau der Rahmen, innerhalb dem wir uns bewegen.

Leider.

Das lässt die Frage übrig, wie wir dieser Angst Herr werden? Wie wir diese natürliche Situation und Prägung auflösen?

Sehen Sie, jetzt kommen wir zum obigen Beobachtung zurück, dass Sprache keine Rück-Wirkung in das Innerste ist, das Gefühle, Emotionen und erst recht Triebe kein Wort verstehen.

Sie meinen, dass ich hunderte male der Natur oder auch nur mir erklären kann, dass ich in Sicherheit bin, dass ich wahrhaft bin, ohne dass die Natur das versteht, ohne dass mein Innerstes es versteht und somit das Angst aufhört.

Ja, und daraufhin erst wirkliche Freude aufkommt, wesentlich mehr, als das Ahnung, das wir bislang von diesem Zustand sein können.

Wann verstehen die Triebe unsere Sprache?

Wie viele Sprachen sprechen Menschen?

Oh je! Tausende.

Wir wollen uns nicht auf eine gemeinsame Sprache einigen, obwohl wir könnten, und es so einfach und so ungemein notwendig und nützlich ist. Es wäre DIE Grundlage für Sicherheit zwischen uns; und ein Abbau von sooo viel Misstrauen und Gewalt.

Warum wollen wir nicht?

Angst bewirkt auch das Einschliessen in kleinst-, inzwischen auch in Grösst-Gruppen. Und noch, wie wir ja wissen, ist Angst beherrschend. Gegen uns, aber vollkommen natürlich.

Leider.

Ja.

Das muss ich erstmal verdauen.

Ich auch.

Na dann ...

Guten ...

🤡

Dienstag, 21. Februar 2023

Wut. Jede Menge! Und a bissel viel Mutter vielleicht?

Aber wenn's - dazu - passt ..., und hier passt's.


Poesie


Titel: Was ist Wut?


Das körpesliche Bemerken von persönlichem UnRecht, von persönlich empfundenem oder vor-erlebtem Recht und unRecht? Dazu noch reichlich gekränkte und voll nützliche, natürliche Eitelkeit und eine Prise vollkommen natürlichen Neids, das Ganze wird meist scharf und gewaltvoll serviert!!


Poesie Ende



Heute
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Sehr gutes, tiefes und hintergründiges Gespräch!

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/leben-und-gesellschaft/wut-unterdruecken-gesundheit-gefuehl-92420


Hier Auszüge: {Einfügungen in diesen Klammern und Farbe sind von *mir


"SZ-Magazin: Häufig bekommt man den Eindruck, es gebe nur zwei Lösungen, um mit seiner Wut umzugehen: runterschlucken oder ausrasten.

Gitta Jacob: Das ist nicht ganz falsch, viele haben als Kinder keine anderen Optionen beigebracht bekommen. Kinder schauen sich das Verhalten ihrer Eltern ab und imitieren es: Wie gehen Mama und Papa damit um, wenn sie sich doll ärgern? Können sie sagen, was ihnen nicht passt, ohne auszurasten? Aber dann kommt es auch darauf an, wie Eltern auf kindliche Emotionen reagieren und ob sie in der Lage sind, sie zu spiegeln. Beispiel Sandkasten: »Oh, hat dir der Tom das Spielzeug weggenommen? Das macht dich wütend, oder? Dann sagen wir dem Tom jetzt mal, dass du das nicht möchtest.« Gerade Kleinkinder lernen so, Worte für ihre Gefühle und mögliche Handlungsoptionen zu finden.


{meine Mutter war im / nach Aussen hin duckmäusig, angepasst, still, im Inneren voller Wut, die, wenn Es zu innerem Dauerfeuer wird, weil kein passendes Ventil da ist, zu fast völligem Selbst- und UmFeld-Ignoranz und Überheblichkeit verführt, im 4.Stock, am Fenster; und zu einem Dauerfeuer an Gewalt gegen *mich, das dann einzige "Ventil", wurde, geworden ist. Ihre Wut mit voller Gewalt, erschüttert *mich Heute noch!}


SZ-Magazin: Man bestätigt also die Wut?

Gitta Jacob: Ja, aber genau das ist wichtig: dass Kinder lernen, es ist okay, wütend zu sein, und es gibt Strategien, damit umzugehen. Ich finde es toll, dass das jetzt in vielen Kindergärten erarbeitet wird. Das wirkt dann vielleicht erstmal sehr rigoros, wenn das Kind mit finsterem Blick und ausgestreckter Hand auf andere zuläuft und laut »Nein!« oder »Halt, stopp, das ist meins!« oder »Ich möchte das nicht«, ruft. Aber eigentlich ist das großartig, weil es einen Weg gefunden hat, die eigenen Grenzen klarzumachen, ohne zu schlagen oder zu schreien.


{Wann nehmen Wir Einander Ernst; und zwar Voll? Denn bislang, tun wir das nicht. Wir nehmen Einander als Fremde wahr, was Wir ganz und gar nicht sind! Nie waren. HILFE! 2 Gleiche, nehmen sich als fremd wahr, was ist da passiert? Selbst-Unkenntnis und ebenso UmWelt-Unkenntnis. Das Verlassen, einzig auf vorgesetzt "Bekanntes" [Wissen = daSein - Glauben, in Prozent], auf Misstrauen und im Hintergrund jede Menge Gewalt!

Wir sind auf einem eigentlich guten Weg, diesen Unter- und Hintergrund fast all unseres Handelns (das alltägliche Gewalt gegen Umwelt und MitLebeWesen, ist heute fast jed-Es hier bewusst. Aber was sollste machen?) zu besänftigen, legen jedoch nicht erst Jetzt Gerade einen herben Zwischen-Schritt ein.

Gewalt ist halt 'was sehr einfaches, das wirste so schnell nicht los, da muste schon strampeln, um davon los zu kommen. Den Allermeisten leider zu aufwändig. Schade, wir könnten es so gesund und freudvoll gestalten, aber dafür bräuchte es das Ganze, das diesen Weg mit-geht, ohne Gewalt.

Das Vernuft, im Verbund mit Allem Drummherum gehen schon mal voraus. Ist doch so. Wenn eine wirklich gute Maschinen-Intelligenz befragt würde, wie wir Menschen ein gemeinsames  daSein so gestalten, so dass Es für Alle, die jeweils aktuell da-Sind / Anwesende, eine Freude ist da[zu]Sein? Was könnte Es wohl antworten? Auf jeden Fall alles Antworten, die Menschen bereits gewonnen und veröffentlicht haben, oder ein Mischung daraus, was auf jeden Fall interessant wäre}


Gestern
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SZ-Magazin: In der eigenen Erziehung haben viele der heutigen Eltern noch Sätze gehört wie »Jetzt hab dich nicht so« oder »Wenn du schreist, gehst du in dein Zimmer« …

Gitta Jacob: Ja, gerade in der Nachkriegsgeneration, aber auch noch in die Achtzigerjahre hinein sollten Kinder hauptsächlich gehorchen und funktionieren. Sie sollten leise sein. Heute ist der Umgang mit Kindern verständnisvoller und weniger hierarchisch.


{Davon kann auch *ich mehrere sehr gewalttätige und traurige Liedchen pfeifen! Wahnsinn!, was *ich damals auszuhalten hatte (s.o.), mit einer Mutter, die voll im "Dritten Reich" und von älter-lichem Missbrauch geprägt war! Und das voll weiter gab!}

[...]

SZ-Magazin: Manchmal gehen Leute wegen {nicht nur} vermeintlicher Kleinigkeiten plötzlich an die Decke. Was passiert da?

Gitta Jacob: Hinter solchen Triggern, wie wir das nennen, liegen soziale Prägungen. Beispielsweise hat jemand in der Kindheit immer wieder belastende Situationen mit der eigenen Mutter oder dem Vater erlebt. Wenn er später auf ähnliche Weise gekränkt wird, kommen die negativen Gefühle von damals wieder hoch. Oder wenn ich in der Schule ausgegrenzt wurde, kann es sein, dass ich mich in einer harmlosen Situation wieder so fühle, als wollten mich die anderen nicht dabeihaben.


{Harmlos? "... in einer, für fast Alle Anderen, vermeintlich harmlosen ...}

[...]

SZ-Magazin: Was passiert, wenn man Wut die ganze Zeit runterschluckt?

Gitta Jacob: Wenn Sie mit »Wut runterschlucken« meinen, dass Bedürfnisse immer wieder verletzt werden und ich das nicht kommuniziere, dann wird es mir auf Dauer nicht gut gehen damit. Das kann auch zu psychischen Problemen führen.


SZ-Magazin: Wann wird Wut zur Gefahr?

Gitta Jacob: Wut ist ein intensives Gefühl, sie kann in Gewalt münden oder dazu führen, dass wir andere emotional verletzen. Wenn jemandem das immer wieder passiert, ist es ein Hinweis für einen pathologischen Umgang mit Wut, und man sollte professionelle Hilfe suchen. Manchmal stecken hinter einem starken Ausdruck von Wut auch verletzliche Emotionen wie Trauer oder Angst."


Ende Auszüge

Gitta Jacob ist Psychotherapeutin und Supervisorin für Verhaltenstherapie. Ihre Bücher über Emotionen und Schematherapie wurden in mehr als zehn Sprachen übersetzt. Im vergangenen Jahr erschien ihr Buch Wut: Emotionsarbeit in der Psychotherapie. Die 49-Jährige lebt in Hamburg und arbeitet seit 2013 am psychologischen Forschungsinstitut GAIA.


Ein wirklich gutes Gespräch!

Danke SZ-Magazin und Gitta Jacob! 😊


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Montag, 6. Februar 2023

Virginie Despentes im Gespräch mit F.A.Z.; und ein paar Worte dazu

Was könnte Poesie sein?

Vielleicht auch ein Gespräch?

Hier ein Gutes, mit einem interessanten Mensch (siehe den Link unten).

Auszüge:

"F.A.Z. :Sie haben auch schon gesagt, es stecke viel von Ihnen in diesem Oscar. Inwiefern?

Virginie Despentes: Er ist Schriftsteller, er ist an demselben Ort aufgewachsen wie ich, hört dieselbe Musik. Aber vor allem gelingt es ihm, die Vorwürfe nicht einfach wegzuschieben. Er versucht stattdessen zu begreifen, dass er vielleicht selbst verantwortlich für das ist, was ihm widerfährt. Er versucht eine neue Form des Dialogs aufzubauen. Das interessiert mich gerade sehr, wahrscheinlich auch, weil ich dreiundfünfzig Jahre alt bin: die Möglichkeit, sich zu verändern. Sich zu verändern ist wahnsinnig schwer und langwierig. Ich finde, es mangelt uns dafür an Vorbildern. Man predigt uns, uns anzunehmen, wie wir sind, und unsere Bahn stur weiter zu verfolgen. Sich selbst infrage zu stellen ist nicht sehr en vogue.

[...]

F.A.Z.: In Frankreich sorgt dieser Generationskonflikt für ziemlich aggressive Debatten. Sie haben vor zwei Jahren bei einer Veranstaltung im Centre Pompidou einen Text vorgelesen, in dem sie von einer „Revolution der Sanftheit“ sprachen. Wie soll so eine Revolution aussehen?

Virginie Despentes: Das war tatsächlich die Zeit, in der ich an „Liebes Arschloch“ saß. Ich habe den Text für ein Kolloquium geschrieben, das der Philosoph Paul B. Preciado organisierte, es ging um „revolutionäre Körper“. Für mich muss eine queere Revolution zwangsläufig mit mehr Sanftheit und Zärtlichkeit einhergehen, für uns selbst und für andere. Wir können uns nicht immer gegenseitig die Köpfe einschlagen. Mich interessiert das Konzept der Sanftheit gerade sehr, wir haben sie in den vergangenen Jahrzehnten zu sehr vernachlässigt. Ebenso wie die Gewaltfreiheit, den Pazifismus. Die Tatsache, dass diese Ideen kaum noch eine Rolle spielen und es fast geschmacklos wirkt, wenn man sie anspricht, sagt sehr viel darüber aus, wo wir auf der Linken gerade stehen. Immerhin gehören diese Ideen ja eigentlich zum linksradikalen Gedankengut.

F.A.Z.: Sie sprechen sehr viel über Gewalt, darüber, dass Sie mit Ihrem eigenen Gewaltpotential kämpfen. Wenn man Sie trifft, wundert man sich immer, wie sanft Sie eigentlich sind.

Virginie Despentes: Ich bin wie viele Menschen, die potentiell gewalttätig sind: auch sehr sanft, empathisch, schüchtern. Das eine geht oft mit dem anderen einher. Trotzdem sind Gewalt und Wut der rote Faden meiner Arbeit und der Motor meines Schreibens – nur versuche ich, sie zu bändigen. Ich glaube nicht daran, dass man Gewalt kanalisieren oder einfach auf sie verzichten kann, das sagen nur Leute, die sie nicht spüren. Aber man kann versuchen, sie zu besänftigen."

Ende Auszüge.

Hier das Link: https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/autoren/virginie-despentes-ueber-liebes-arschloch-seid-radikal-mit-idealen-18649910.html?

Kirsche und Magnolie am Mehringdamm, in Berlin-Kreuzberg


Zwei Aufhör-Wörter (*ich mag weder schlagen noch stechen) verursachten folgende Sätze:

Bin *ich "verantwortlich für das, was *mir passiert", für das, "was *ich tue und nicht tue"? Wenn "verantwortlich" nur bedeutet, dass *ich es getan habe, oder nicht, und das es *mir passiert, dann bin *ich verantwortlich. Wenn Verantwortung nur das ist, was ein-Es ist, tut und nicht-tut, ohne je zu fragen: warum und was für Folgen das Handeln oder nicht-Handeln, also das persönliche daSein hat, lautet das Antwort: ja.

Wenn das Verantwortung jedoch das Warum und dessen Folgen beinhaltet, dann: nein. Was und wie *ich bin, hat zu über 94% das Natur vorgegeben, *mich geformt, gestaltet, ausgestattet mit Milliarden Funktionen, von denen *ich nichts weiss, was enorm wenig ist. Das kleine Rest *meines Auftretens und Verhaltens, hat das UmWelt und das direkte UmFeld - in *meinem Fall Mutter, Bruder, Nachbarn, Schule, Freunde, ... , in *mich eingeprägt. Von Freiheit keine Spur.

Das Natur hat auch uns so geschaffen und geprägt, wie wir sind, in all auch unserem Vielfalt, in Verhalten und Aussehen, das kleine Rest ist das Zufall des Zeugung, wohin und an welche ein-Es geboren - nicht geborgen, das ist sehr selten das Fall - wird. Wenn ein-Es es gut erwischt, schön für -Es, die Meisten erwischen es weniger gut, meist sogar schlecht, nicht weil Armut von Kapital, aber Armut an Gespür, an ein- und mit-Gefühl, an selbst-Erkenntnis und -Wissen, an Reife und wirklichem Verantwortung, also dem das hinterfragt und wissens-gesättigt voraus schaut. 😉



Was das Gewalt angeht, ja klar, wir sind es Alle, voll davon, und Handeln und nicht-Handeln es alltäglich gegeneinander aus, mal mehr, mal weniger, stets.

Verschweigen ist eine Form von Gewalt, statt aufzuklären, was nur eine, aber wichtige, Grundlage für das Freiheit ist. Transparenz, also wechselseitige Verantwortung,

 Wahrnehmung und Wahrhaftigkeit ist Basis für Gesundheit. Intransparenz, wie wir sie permanent praktizieren, von kleinst-Beziehungen, bis hin zum ganzen Menschheit, Macht krank. 

Wir könnten Alle weit über 100 Jahre vergnüglich und gesund daSein, wenn ... Doch Trägheit (Natur) prägt unser Verhalten in eine entgegengesetzte Richtung. Weniger ist Mehr? Wobei? Dazu Effizienz- und Optimierungs-Zwang überall.

Freiheit braucht Wissen, braucht alltägliche Bewegung, braucht ausgereifte - Weite! - Emotionen (Reaktions-Grundlagen) und Triebe (Aktions-Zwänge), zum Anwesenheit, zum aktuellen Verhalten und Selbst- und Spezies-Würde. Gefühle sind stets eine Mischung aus Emotionen und Trieben, gesund mit dem Aktualität und UmFeld auf Augenhöhe. Bislang verfehlen wir das weit, statt weit da[zu]Sein. 😮‍💨


Bei den Fotos ist das Wunsch das Ursache, aber noch liegt Schnee.


🤡