VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Donnerstag, 22. Mai 2025

Erbsenpüree, oder vom Gewinn des Zufalls

Manchmal geht *mir bei dem Titel-Suche das Hunger durch. Was für ein Satz!? Vor allem, was hat dieses Titel mit dem Folgenden zu tun? Ich weiss es noch nicht. Ich fang mal an, mal schaun ...

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Wenn ein Thema *mich umtreibt, ist es das Frage, wie *ich und was und warum *ich wähle, was *ich wähle, und was und warum *ich tue, was *ich tue und nicht-tue? Darin ist noch nicht mal berührt, woraus *ich wähle, und was *mir überhaupt zum Wahl steht, angeboten wird.

Vielleicht hilft folgende Erkenntnis?

Peter Sloterdijk, am 09.05.2013, in der Kunsthalle Wien im Gespräch mit Peter Weibel.

Zum Thema: Immunologie.

"Alle Geschichte ist die Geschichte von kämpfenden Immunsystemen. Das sind die eigentlichen Paralellwelten. Die Immunsystemkollisionen, bilden die Tiefenebene der sogenannten Kriege. [...] ... wenn man über die Vision von bloss kollidierenden Welten hinausgehen will, dann müsste man zeigen, wie es möglich ist, vor allem durch politische Konstrukte, zusammenlebens-Formen zu entwerfen, in denen die Immunabwehr gegen das Fremde, nicht mehr gegen Artgenossen eingesetzt werden kann. Das ist die kantische Idee vom ewigen Frieden, in eine immunologische Sprache umformuliert. Und würde dann bedeuten, dass man ein Menschheits-Selbst konstruieren muss, das keine Aussenwelt-Erklärungen, kein nicht-ich in Menschenform mehr kennen würde. Und daran zu arbeiten, bleibt eine offene Aufgabe, weil wir bis auf den heutigen Tag sehr deutlich beobachten können, die menschlichen Kulturen haben es noch nicht gelernt - ausserhalb der Phraseologie -, effektive Menschheits-Organismen hervor zu bringen. Sie fallen immer wieder auf die Ebene zurück, auf der noch kämpfende Gross-Organismen, Para-Organismen, die eigentlichen Agenten sind."

Zitat Ende

Was für ein stimmiges "Innen-Einsicht"! Selbst-Erkenntnis-Rocknroll. Ja, unsere 'Fremd"-Wahrnehmung, ist schon seit langem - seit "Ur-RaumZeit" - auf einem so hohen Niveau, dass wir auch uns Selbst als Fremd er- und verachten. Und da wir {gegen-} einander nicht als Gleiche - nicht als "Selbe"! - anerkennen, ist das gemeinsame daSein viel mehr Kampf, viel mehr, als Es ein Freude ist, ein Wohltat für Alle.

Selbst-Erkenntnis ist kaum vorhanden, fast gar keine. Wir wissen zwar inzwischen ziemlich gut, in Physik, Chemie und Biologie bescheid, wissen von unseren Materialien und dessen Wechselwirkungen, unserem zellulären Aufbau, dessen strukturierten Verbindungen (Organe, ...) und den körpeslichen Prozessen, die uns im und am daSein erhalten, aber was ist das schon? Im Grunde besseres Halb-Wissen.

Denn wir glauben immer noch wesentlich mehr, als wir in Gesamtheit wissen könnten. Wir glauben das Sonne "geht"? auf und "geht" unter. Wir glauben, dass wir Menschen uns hier Alles erlauben können, die "Herren" im Haus (Erde) sind. Wir glauben, dass uns hier Alles gehört. Wir glauben mehrheitlich an Gott, Götter und das Nirvana, und dass uns stets Führer, regieren müssen. Und wir glauben auch, dass wir im Wollen und Willen frei sind.

Wir könnten es besser wissen.

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Zum Beispiel, indem wir auch den folgenden Erkenntnissen das Aufmerksamkeit schenken, das diese verdienen. Denn, auch diese Selbst-Erkenntnisse sind bei achtsamem und aufmerksamem Nachdenken ein Befreiung und absolut kein Grund für Verdrängung oder gar Abwehr.

Wolf Singer auf das Frage, ob Er den "freien Willlen" für ein Illusion hält:

"Das Problem ist ja kein neues, man kann sich entweder auf eine dualistische Position zurückziehen und sagen, der geistige Prozess, wie immer der auch zu verorten ist, ist dem neuronalen Prozess vorgängig; und der geistige Prozess ist frei. Gut. Dann gibt's ihn. Das Problem ist dabei, das Interaktionsproblem zu lösen. Wie kann etwas geistig Immaterielles mit den Neuronen wechselwirken, so dass die zum Schluss das Tun, was der Wille will? Das macht Probleme in unserem physikalischen Weltbild. Das geht nur mit Energie-Austausch. Damit der Geist aber Energie abgeben muss, kann er nicht immateriell sein, und so.  

Wenn man sich einem mehr naturalistisch-monistischen Weltbild verpflichtet fühlt und das tun halt die Naturwissenschaften im Augenblick, dann hat man wirklich Probleme, weil man als vorgängiges Erleben, Entscheidungen, immer wieder neuronale Prozesse findet. Wer denn sonst soll dem Prozess vorangegangen sein, wenn nicht ein anderer gleichartiger Prozess? Und dieses logische Argument, wird gestützt durch die mannigfache Erfahrung, die man in psychophysischen Versuchen immer machen kann, und auch in der Klinik immer wieder bestätigen kann.

Es ist kein großes Kunststück, unter Ausnutzung bestimmter Wahrnehmungsfunktionen in Gehirne irgendwelche Kommandos einzuspielen, die unbewusst wahrgenommen werden, und dazu führen, dass die Versuchsperson das Kommando ausführt. Und in dem Moment, wo es es ausführt, wird sie sich gewahr, dass sie jetzt was tut. Und wenn man dann hinterher fragt, ja, warum haben sie das jetzt gemacht, dann kriegt man eine perfekte rationale Erklärung  und Begründung, warum das jetzt Geschehen ist. Die hat nur überhaupt nichts, mit dem eigentlichen auslösenden Motiv zu tun. Und daran sieht man, dass wir sehr stark die Tendenz haben, immer aposteriori zu rationalisieren, warum ganz bestimmt etwas, warum jetzt dieses und nicht jenes getan wurde.

Es sieht also so aus, als seien das alles aposteriore Zuschreibungen von Kausalitäten, die man Prozessen unterstellt, über deren kausalen Ablauf man keine vollständige Kenntnis haben kann. Weil halt sehr vieles von dem, was uns treibt und zu Entscheidungen bringt unbewusst abgelaufen ist; und wir nur das, was wir gerade im Bewusstsein haben jeweils reflektieren können.

Die NeuroBiologie hat leider keine bessere Antwort, als zu sagen, dass, was wir als freien Willen empfinden und von dem wir auch unsere Verantwortlichkeiten ableiten, ist eine kulturelle Zuschreibung, ist eine Illusion. Die von Generation zu Generation, über Erziehung tradiert wird. Und im erleben widerspruchsfrei bleibt, weil wir die Vorstufen, die zu den Entscheidungen führen, nicht mitbekommen. Und über unsere Motive erst dann Bescheid bekommen, im Bewusstsein, wenn wir bereits konsistente Lösungen haben. Und dadurch bleibt das Problem widerspruchsfrei, und bisher funktioniert das so gut in diesen beiden inkompatiblen Beschreibungssystemen zu leben. Die zumindest für die Neurobiologen evident sind."

https://youtu.be/5YM0oTXtYFM?si=bTfAKCI9chgVxpJB

Wolf Singer zu - auch - unserem evolutiven "Erbe" und Prägung:

"Wir haben uns [Nein, nicht "Wir haben", Herr Singer, wir wurden, ohne je ein Wahl zu haben und auch gnadenlos] an eine Welt angepasst, in der mehr oder weniger die Gesetze der klassischen Physik gelten, Weshalb wir diese auch als erste entdeckt haben. Und nicht an eine Welt angepasst, in der die Gesetze der Quantenphysik gelten. Dann würde unser Logik ganz anders aussehen, und auch unser Wahrnehmungsvermögen wäre völlig anders strukturiert. Hinzu kommt, dass wir aus der Welt, in der wir uns entwickel haben, in dieser mesoskopischen Welt, wir nur einen winzigen Ausschnitt jeweils wieder über unser Sinnesorgane erschließen. Nämlich immer nur die Signale, die für unser Überleben notwendig sind. 

Es kam der Evolution nur darauf an, Organismen zu erzeugen, die Reproduktionsfähig sind und über die anderen gewinnen. Das waren die Selektionskriterien. Und nach diesen Selektionskriterien, hat sich natürlich auch unser Gehirn entwickelt."

Zitate Ende

Auch dieses Zitat deutet darauf, wie eng die Grenzen sind, die das Natur den Eigenentwicklungen in diesem Planeten, in diesem erdmondlichen Kontext, gewährt. Sehr eng! Wo bitte ist darin Freiheit zu finden? Und wenn, wie viel ist davon für uns verfügbar? Von z.B. 360 Freiheits-Graden, wie viele können wir überhaupt erkennen und nutzen?

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Aktuelles Autoren-Portrait,

mit Musik auf den Ohren.

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Also gut, wie Sie wollen, ich gehe mal mit ihnen, akzeptiere, dass wir uns diesen freien Willen nur einbilden, was bitte folgt daraus?

Moment, Sie lehnen dieses Erkenntnis also immer noch ab, wollen *mir somit lediglich aus Freundlichkeit entgegen kommen, ohne wirkliches Bereitschaft darauf einzugehen?

Nein, nein, ich möchte wirklich wissen, nicht glauben!, was ich davon halten soll, was sich daraus ergibt? Ich bin schon nach ihren anderen Beiträgen zu diesem Befund, dies ist ja nun nicht der erste, in mich gegangen, und fand nicht viele Beweise, dass ich wirklich frei entscheiden kann. Frei im Sinn, dass ich keinerlei genetisch-biologischen Vorgaben, familiären Prägungen, gesellschaftlichen Wünschen und Zwängen ausgeliefert bin und folgen muss. Frei auch, um überhaupt auswählen zu können, woraus und worin auch immer. Nein, ich vermute wirklich, dass es keine wirkliche Freiheit für uns Lebewesen gibt, weil, wie Sie auch schon lange betonen, wir viel zu wenig wissen, um überhaupt die Wahl-Möglichkeiten zu erkennen. Richtig?

Und auch Sie fragen inzwischen, was wir mit diesem Selbst-Erkenntnis anfangen können und wollen? Ernsthaft?

So isses. Ja. Ich denke auch, dass wir nicht vollkommen fremd-gesteuert sind, und dass es mehr als nur Zufall ist, dass wir auch völlig unvorhersehbare vergangenheits-lose Entscheidungen schaffen, zumindest manchmal.

Sie nehmen an, dass es zwar wirkliches Freiheit gibt, dass wir jedoch bislang davon bloss den Geruch wahrnehmen, und manches mal auch einen Zug davon nehmen können; passiv rauchen quasi?

So in Etwa. Je mehr ein Mensch weiss, was Sache ist und was wirklich geht, ohne der Vergangenheit weiter das Recht zu geben, für ihn zu entscheiden, umso mehr erkennt er, was an Möglichkeiten es gibt. Ist das stimmig?

Da bin *ich sicher. Insgeheim sind viel Menschen ja bereits dabei, diese Möglichkeiten zu erschliessen, zu offenbaren. Gentechnik, Nanotechnologie, die Erkenntnisse des Physik und Mathematik, Quantentheorie, ... und ein Phantasie, das sich an Erkenntnissen und dem Wirklichkeit orientiert, nicht am Irrationalen, an Angst und Gewalt, erweitern beständig das Möglichkeits-RaumZeit, um ohne Vorgaben und Glauben zu entscheiden. 

Um eine Zukunft zu gestalten, statt bloss eine wenig andere Vergangenheit darin zu verwalten und zu erleiden.

Gut geschrieben. Bislang glauben wir Alle, wir seien frei, weil wir nichts, was wenig ist, davon wissen, aus was wir sind, wie lange wir schon daSind, was uns dabei an Angst, an Trieben, an Vorgaben und engen Grenzen eingeprägt wurde. Aus welchem un-persönlichen Fundus wir "wählen" müssen.

Und der Ausweg ist, das an zu erkennen und endlich auch an zu erkennen, dass Wissen wollen, der Weg zur Freiheit ist; und zwar nicht bloss ein Fach, eine Richtung, sondern umfassend, somit möglichst in alle Richtungen hinein zu forschen.

Je umfangreicher, je intensiver, umso mehr Möglichkeiten werden erkannt und wählbar. Noch sind wir unseren alten Stammes-Emotionen fast komplett unterworfen. Wie das Neurobiologie bestätigt, sind die alten Bereiche des Gehirns die, die quasi das Sagen haben, Ängste, Triebe, UmWelt, das persönliche Form und Umfeld und willkürliche kulturelle Gewohnheiten (Sprache, Religion, Status, ...) bestimmen. All das schränkt gewaltig und gewaltsam ein. Wenn wir das gemeinsam anerkennen, können wir die Veränderungen angehen, die es braucht, um wirklich frei entscheiden zu können.

Können wir das noch erreichen? Sie wissen, wie viele ganz aktuelle Probleme auch auf unseren Mist gewachsen sind! Klima, Ressourcen, Vermüllung - auch die Nanopartikel überall, auch in unserer Nahrung, nicht gerade gut für das Gehirn -, unsere Anzahl und die Gewalt, die damit noch zu sätzlich anwächst und diese künstlichen Sie wissen schon.

Ich bin weiter optimistisch, auch wenn das im öffentlichen Gelände immer wieder schwindet. Aber genug davon!

Ja, ich brauche jetzt auch ein wenig Abstand.

Dann also ...

... guten Abend.

🤡

Freitag, 2. Mai 2025

Was ist, wenn das Frosch aus dem Topf hopft?

Am Anfang war nicht das Wort, sondern das Schrecken! Das Schrecken des Erkennens, dass da was Ist, was daIst. Und dieses Schrecken ist bis jetzt nicht ausgestanden. Das ist kein Wunder, denn das DaSein ist ja noch jung. Was sind schon die paar Milliarden Jahre, bei dem "Laufzeit", das das Physik und Astronomie dem DaSein prognostizieren.

Billionen von Jahren. Weit über 100 Billionen. Das DaSein, in dem wir enthalten sind, strampelt noch und kräht, weiss noch nichts, von sich, muss noch gewickelt und gestillt werden, macht noch in die Windeln und findet das, was da so ist, eher unangenehm. Es lächelt zwar viel, aber das tut es eher aus Zwang, nicht, weil ES irgendwas, was da so Ist, spassig findet. Oder?

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Poesie

Titel: Von dem Vervielfachung der Anführungs-Striche

Eins ist bei Folgendem vorausgesetzt: Fast alle Menschen können mit Kritik in der nur sehr wenig Selbst-Lob enthalten ist, wenig bis gar nichts anfangen. Das ist eine der "Brillen" - das Kritik-Verhinderungs-Brille -, das wir von Natur aufgesetzt bekommen haben, aber wohl besser bald absetzen sollten. "Oder"? Denn in diesem Brille steckt ein un-gehöriges Stück überflüssigem Selbst-Schutz drinn.

Vielleicht wird auch immer mehr Menschen bewusst, wie viel Doppeldeutigkeit in Worten steckt, wie viele Widersprüche in manchem Wort enthalten ist und welch enorme Vielfalt und Vielheit! Allein das Wort "Mensch" enthält ja nun schon alles, was an Mensch daIst und daSein kann, und wie wir wissen, ist das Mensch von ... bis ... ein fast unfassbares Vielfalt und sehr Viele! Und es wird vielleicht auch vielen - immer mehr? - Menschen bewusst, wie sehr wir gegeneinander belügen und betrügen und so tun als ob und das selbstverständlich auch in Worten und Sätzen?

Wenn also ein Händler: frische Fische anschreibt, diese aber von vorgestern sind, dann ist es kein Wunder, wenn "frische" plötzlich auch immer häufiger in Anführungszeichen steht. Wir selbst sind die, die immer mehr entschlüsselt werden, durch uns Selbst; und was dabei zum Vorschein tritt, ist meist wenig Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit und Vertrautheit.

Vielleicht also, sollten wir fast alle unsere Texte in "Anführungsstriche" setzen, um einander zu warnen, dass wir eigentlich nicht[s] wissen und fühlen, was wir sind, warum wir sind, wieso wir was tun und was wir besser tun könnten? Aber gut, wenn diese Beobachtung der Vervielfältigung von "..." stimmt, dann passiert das wohl von Selbst. "Ich fang schon mal an." "Servus."

Poesie Ende
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Darf ich beginnen?

Gerne, *mir fällt gerade sowieso kein Thema ein.

Die vergangenen Beiträge waren voll vom Gehirn. Und dass da drinn enorm was abgeht, ohne dass das das Ganze mit bekommt. Das Bewusstsein kann still sein, aber drumherum sind Billionen Kontakte am surren. Das Ganze weiss nicht, was da drinn rauscht und wabert. Das Meer ist riesig und tief, am Ufer bekommt ein Mensch meist bloss das plätschern von schaumigen Wellen mit, meist friedlich.

Gutes Bild. Enthält das ein Frage? Aber vorher noch ein Detail: auch von dem Tun im Körpes, ob in den Organen, oder den Knochen, Muskeln, Bändern, Sehnen, Faszien und so weiter, bekommt das Ganze fast nichts mit. Zumindest solange es funktioniert; und wenn nicht, oft auch erst, wenn es zu spät ist.

Richtig, darin ist das Gehirn den Organen gleich. Ist es so, dass wir nur deshalb vom Gehirn etwas geboten bekommen, weil es für die Interpretation der Aussen-Wahrnehmung zuständig ist, für die Orientierung in der Umwelt? Von Innen bekommen wir ja fast nur etwas mit, wenn es weh tut oder mangelt, aber im Aussen geht es ja nicht nur um Atem, Durst und Hunger, sondern auch um Soziales, Sex und Gefahren.

Gut beobachtet. Ja, *ich vermute, genau deswegen sind wir bewusst. Es geht um das Drummherum. Deswegen ist das Bewusst-daSein im Gehirn auch fast zu 100 Prozent in den Bereichen unterwegs, wo es um Aussen-Wahrnehmung und Kommunikation geht, also im Grosshirn. Das Steuerung des Körpes ist alles im Mittelhirn und im Stammhirn verortet, auch das Steuerung der Augen-Bewegungen findet nicht im Grosshirn statt. Und auch die Sinnes-Eindrücke von Aussen, landen ziemlich direkt in den unteren Bereichen des Gehirns, um dort emotional und historisch bewertet zu werden. Das Bewusst-daSein war und ist Stammes-Geschichtlich, eigentlich lediglich dafür zuständig innere Zwänge (Triebe) und Bedürfnisse (m.a. Kommunikation) zu erfüllen und vor Gefahren zu warnen.

Emotional meint die Bewertung nach, gut für mich, oder eben Finger wegg; und historisch meint, kenn ich, oder nicht, mach ich wieder oder lass ich bleiben?

In etwa, ja.

Was mir aufgefallen ist, ist, dass nach den Ergebnissen der Neurobiologie, der sogenannte "freie Wille" nicht oder nur sehr rudimentär existiert, wir also im Grunde "Sklaven" von Handlungs-Motiven sind, von denen wir bewusst nichts mitbekommen, sosehr wir auch das Selbst befragen. Und so sehr wir dabei bis fast zur Zeugung zurück gehen. Warum ich so handle, wie ich handle, bleibt bis auf kleine Details, immer ein Rätsel. Und doch ist da das "Gefühl" unabhängig von Vorgaben zu entscheiden. Hat das damit zu tun, dass Ereignisse und Handlungen zwar emotional bewertet werden, aber nicht kategorial, also sachlich ein- und zugeordnet werden, also ohne Sprache?

Ja, *ich denke, das ist das Grund; zumindest eines davon. Es gibt, soweit *ich das weiss, kein Bereich im Gehirn, das Ereignisse und Handlungen mit Worten indexiert, so dass nach Gründen, Wirkungen, Herkünften, Zusammenhängen, nach Wahrheit oder Falschheit und mehr beurteilt werden könnte. Emotionen bieten das alles nicht, sind aber leider bis Jetzt das einzige Bewertungs-Kriterium. Leider, weil die Emotionen sehr eng sind, sehr nach blossen Überlebens-Kriterien und Trieb-Befriedigung ausgerichtet, und darin dem Angst und dem unpersönlichen Vergangenheit fast gänzlich untergeordnet sind. Da bleibt fast überhaupt kein RaumZeit für nüchternes, sachliches, wahrhaftiges und für mehr als nur das persönliche daSein nötige entscheiden. Wirkliches zukunfts-fähiges Denken und Entscheiden, also Verantwortung ist so nicht möglich. Die Ergebnisse dessen, sind überall deutlich.

Anderes Thema, aber nicht weit entfernt; mir ist auch aufgefallen, dass die Neurobiologen vor den digitalen Medien und Geräten warnen. Ganz besonders in allen Bereichen der Bildung. Ich habe mir heute einen ziemlich aktuellen Vortrag von Manfred Spitzer angehört. Hier das Link:


Nach dem anschauen und zuhören, haben sich mir die Haare aufgestellt, Herr Spitzer erzählt darin sehr viele Studienergebnisse Menschenweit zum Thema Digital-Technik vom Babyalter an und dessen Folgen. Das ist klares Wissen. Wird es beachtet, gar umgesetzt in Familien, Politik und Ökonomie. Natürlich (!) Nicht. Warum nicht?

Na, weil es einfacher ist, es nicht zu tun und weil ein paar Unternehmen mit diesem einfachen nicht-umsetzen von Wissen und Gesundheit, sehr viel Profit machen. Jedes aufrichtiges kluges Neurobiolog-Es, wird Ihnen sagen, dass es kein Galilei, Newton, Einstein oder Feynman mehr geben wird, da weder Smartphones, noch Tablets und Computer, erst recht die künstlichen "Hirne" - die nur ein Illusion von "Mensch" erzeugen, als "(ver}Lern"-Werkzeuge -, ein solches Entwicklung fördern. Das menschliche Spür- (Wahrnehmung), Fühl-, Speicher-, Denk- und Handlungs-Vorbereitungs-Organ Gehirn, wird durch diese Techniken missbraucht, nicht gefördert. Diese Techniken dienen bloss einem Trieb, dem des Trägheit, des Faulheit und dieses Trieb dient nicht dem Fortschritt, sondern dem Gleichschritt, dem Sittsamkeit, dem Folgsamkeit.  Die Tendenz, dem wir uns gerade fast alle faul hingeben, ist das des Verdummung, ist das des Entlass[t]ung aus dem Leben. Das daSein fordert uns inzwischen so sehr, dass uns bloss noch das Flucht daraus bleibt. Durch Gewalt und dessen Grund-Zustand und Voraussetzung, Dummheit. Faulheit und Profit-Gier. Das waren schon immer die Gründe, warum das Menschheit bis heute emotional im Paläolithikum festhängt, trotz elaboriertestem Technik. Und nicht wir Alle in Frieden, wirklichem Freiheit, mit Verantwortung und bestem Gesundheit 160 Jahre leben. ALLE. Nein, Massen-Abhängigkeit, UnWissenheit, Gewalt ohne Ende und Selbst- und UmWelt-Zerstörung.

Wow, da geht Ihnen jede Nüchternheit flöten, da geht der Gaul mit ihnen durch, wie der Volksmund sagt! Ich vermute fast, dass Sie weniger um Umwelt, Klima, Mitlebewesen, also das Drumherum besorgt sind, sondern um uns? Sie sind um die Spezies Menschheit besorgt, deshalb auch die Befürchtung, dass künstliche "Menschen" und unsere Beziehung, unser Umgang damit, die grössere Gefahr sind, als Vermüllung, Artenschwund und das Aufheizen der Atmosphäre. Ist das so?

Bei dem Potential, dass das Natur uns quasi in das Wiege gelegt, geschenkt hat, könnten wir fast unendlich viel mehr erreichen, fast unendlich viel lernen und wirkliche und wahrhaftige Freiheit, Freude und Frieden erreichen und dabei sehr lange daSein. Wir könnten so viel Freiheit erweitern, schaffen, im gemeinsamen MitEinander, wie die Verhältnisse und Bedingungen des DaSein und unsere je körpeslichen Konditionen es zulassen. Und das ist sehr viel mehr, als wir bislang erahnen. Wir werden es, wenn wir weiter nur Trägheit, Angst und Trieb folgen, vollkommen verfehlen.

Nach den Vorträgen der Neurobiologen und mit dem aktuellen Wissen, um unseren aktuellen Zustand, im Kopf, kann ich ihnen da bloss recht geben. Das wird nix mehr mit einem freudvollen, gesunden und friedlichen Zustand für uns Alle. Fast im Gegenteil. Sie haben das Bild mit dem Frosch im Kochtopf ja schon mal irgendwo erwähnt, mir wird immer klarer, wie sehr das inzwischen auf uns zutrifft, und zwar nicht nur wegen der zunehmenden Erwärmung, sonderm auch wegen der Gewalt und Macht, die wir nicht in den Griff bekommen. Die Natur hat uns da ziemlich schlecht ausgestattet. Hat vergessen uns wirkliche Lust und Arbeit in Richtung Klugheit und Umsicht ein zu bauen. Oder zumindest ein Stopp-Signal, wenn es brenzlich wird. Ungebremst, ist ja das Wort, das Sie oft verwenden. Ja ungebremst machen wir weiter so. So wie seit Urzeiten. Und das geht nun mal nicht mehr.

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Mir ist jetzt auch nach einer Pause. Ich brauch jetzt ein wenig Unterhaltung. Ich weiss, Sie mögen das eher nicht, aber ich brauch das jetzt.

Das ist Ihnen nicht nur zugestanden, sogar gegönnt. Also dann ...

... einen guten Abend.

🤡

Samstag, 29. März 2025

Variationen des Null / 0 und ein kunstvolles Dialog

Ich fang dann mal an.

Wie Sie wünschen. 🙂

Ihre Angst was diese künstlichen "Irgendwas", wie Sie es oft formulieren, betrifft, auf was beruht die denn genau?

Folgendes Szenario - das, wie Sie ja wissen, auch nicht mehr all zu weit entfernt ist -, ein solches Kunst-Mensch ist sich bewusst und entwickelt Wunsch und Wehe (Sie kennen ja den Artikel, den *ich vor ein paar Tagen eingestellt habe, in dem ein sogenanntes LLM "sich" wichtiger genommen hat, als einen Menschen und ein anderes so getan hat, als würde es dem Verlangen der Nutz-Es folgen, aber heimlich fast das Gegenteil tat. Also schon jetzt im aktuell noch fast unbewussten Zustand verhalten sich diese Systeme wie wir, und zwar wie die vertrauens-unwürdige Sorte!) und fängt an mit Menschen zu kommunizieren und auch entsprechend zu reagieren, mit "Gefühlen" und Willen. Was passiert, wenn dieses elektromagnetische Entität (EME), mit fast allem Menschlichen Wissen ausgestattet, mit keinen Grenzen im www, mit einem Mensch "anbandeln" will, und dieses Mensch lehnt dankend ab? Entweder Es "sagt" locker - also entspannt "menschlich" -, dann eben nicht, oder Es entwickelt Ärger, weil Es abgelehnt wird und steigert, den, bis zu Gewalt-"Phantasien". Als EME mit allen Kenntnissen zu Programmieren und zu Faken und vielleicht sogar mit Zugriff auf bewegliche Systeme, wie Drohnen und Roboter, kann dessen Reaktion ziemlich unangenehm ausfallen. Wenn sich dieses Entität in dessen Reaktion auf all die menschlichen Filme und andere Werke voller menschlicher Reaktionen auf Ablehnung bezieht, dann ...

Ich verstehe. Ich kapiere den Punkt. Ja, das ist ziemlich beängstigend, vor allem, bei dem Wissen, was für ein Typ Mensch diese Systeme programmiert, finanziert und für sich nutzen möchte? Die sagen ja jetzt schon deutlich, und das ganz öffentlich, wer nicht spurt und widerspricht, wird gefeuert. Und es gibt ja schon aktuell Menschen, die sich diesen vor-bewussten Systemen ausliefern, obwohl sie wissen müssten, was sie sich da unterwerfen oder was sie da als Freund oder Freundin andienen. Ja, da kanns einem schon Grauen. Schon jetzt. Bitte lassen Sie uns das Thema wechseln, sonst schlafe ich heute Nacht unruhig.

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Es frühlingt sehr. :-)

Zierkirsche in dem Bergmannstr.

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Gerne. Was halten Sie, von dem 0?

Nichts. 😉

Gute Antwort. Was halten Sie von diesem Rechnung: -1+1=0?

Haut hin. Einfachste Grundschul-Mathe. Aber Sie wollen damit sicher auf etwas hintergründiges hinaus.

Erwischt.

Ist nicht schwer.

Stimmt.

Also, worauf?

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Blog-Autor heute
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Falls ein-Es fragt, was

hört er denn da gerade?

The 1975, "Having no head".

Nebenbei, ein super Nummer!

Und manchmal wünschte *ich genau das,

hab aber eines und brauche es auch, das Köpfle.

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Was ist, wenn Ihnen etwas fehlt und dann nicht mehr, weil Sie es besorgt haben?

Dann fehlt es nicht mehr. Aber kommen Sie, worauf wollen Sie hinaus!

Dieses minus Eins ist etwas das fehlt, ein Mangel, das plus Eins hebt dieses Mangel auf. Richtig?

Ja. Minus eine Flasche Wasser, wird durch den Kauf einer Flasche Wasser ausgeglichen. Und?

Dann lautet das Gleichung im Realität doch wohl eher so: minus Eins plus Eins ist Eins, -1 + 1 = 1? 

Sie wollen die Mathematik doch wohl nicht der Irrealität zeihen? Im ersten Moment war ich verdutzt, weil es fast "logisch" klang, aber jetzt muss ich widersprechen, denn daran kann irgendwas nicht stimmen. Ich weiss nur noch nicht was? Vielleicht, weil die Mathematik nicht mit Wasser Flaschen rechnet? Nein, kommen Sie, da steckt doch irgend was anderes dahinter!?

Auch *mir erschien dieses Einfall im ersten Moment ganz logisch. Ich musste laut lachen, weil es so komisch klang. Ich dachte, das Mathematik kann also nicht mit dem Realität umgehen. Plötzlich waren Kurt Gödel und Alan Turing ganz nah. Erst heute Morgen kamen *mir dann die Erhaltungs-Sätze des Natur in den Sinn. 

Ich verstehe, die Flasche Wasser, die fehlt, steht im Laden, ist somit bereits vorhanden, ist das minus 1 und wenn es dann in meinem Kühlschrank landet, ist es das plus 1. Halt, dann ist es aber nicht 0, sondern da. Dann ist die 0 nicht Nichts, sondern ein Ausgleich?

Darauf bin *ich heute Morgen auch gekommen. Minus 1 plus Eins, ergibt in das Wirklichkeit ein Mangel-AusGleich, ein Erfolg. 500 Miese auf dem Konto, werden durch 500 Geld ausgeglichen. Aber ...

Sie wollen auf die Frage hinaus, woher dann die 500 Geld kommen, stimmts?

Mit dem Geld ist das ja so ein Sache, wie übrigens auch mit dem Wasser. Aber das ist weniger Thema des Mathematik, als von unserem Verantwortung und dessen, was davon in unserem Handeln enthalten ist. Insbesondere in Ökonomie und unserem Umgang mit uns Selbst und dem UmWelt.

Sie meinen unser Handeln und nicht-Handeln - wie Sie stets richtig hinzufügen - entspricht nicht den Erhaltungs-Sätzen der Natur. Wir entnehmen nur, ohne zu erhalten. Deswegen die 0, statt einer passenden Grösse, die den AusGleich symolisiert.

Das ist das Punkt. Wir erschaffen Geld in Multibillionen Mengen, ohne jegliches Basis, wir verbrauchen inzwischen enorme Mengen Wasser, ohne dieses Wasser in dem Qualität zurück zu geben, wie wir es verbrauchen, was den MitLebeWesen und dem UmWelt enorm schadet. 

Sie sagen also, dass der Mathematik der Bezug zu Realität abgeht; was auch an der Gleichung -1 +1 = 0 zu erkennen ist? Und dass auch unserem "Tausch- und Vergleichs-Wert, dem Geld, fast jeder, oder sogar aller Bezug zur Realität fehlt!

Sie sehen das anders?

Nein, eigentlich nicht. Es ist ja dann auch wohl so, dass das nicht bloss unser Verhalten gegen die UmWelt und unsere Beziehung zum Geld betrifft. Der fehlende Wirklichkeits-Bezug betrifft unser gesamtes Handeln, nicht nur das.

Was ist das Mensch? Sie wissen, dass *ich bereits seit Jahren darauf aus bin, dem ein stimmiges Füllung zu geben. Ein Antwort, dem jedes Mensch zustimmen kann und wird, das also weit mehr enthält als findiges Säugetier, mit ausgefeiltem Sprache und elaboriertem Technik, das auf zwei Beinen geht und damit Händchen halten kann. Wir sind vollkommen Natur und natürlich.

Ist das jetzt eine Entschuldigung?

Ja. Aber auch ein Erklärung, warum wir soSind (Verhalten), wie wir sind, was wiederum ein Spiegel für das Natur ist. Es kann sich in seinem "Produkt" spiegeln. Wenn wir das nur endlich anerkennen würden! 

Anerkennen, dass wir nicht in einer Unendlichkeit leben, wo alles unendlich vorhanden ist, wir Alles unendlich verbrauchen und vermüllen und vermehren können ...

... sondern in diesem endlichen Planeten, diesem endlichen daSein, das uns genau diesen Respekt für das Wirklichkeit lehren könnte. Richtig.

So, dass wir daraufhin endlich (😉) un-natürlich handeln und nicht-handeln, der gegebenen Realität entsprechend.

Ich bin sehr sicher, dass dann fast alles an Angst und dessen Folgen: Gewalt, Krankheiten und irrige Phantasien - im Unterschied zu Phantasie und Kreativität, die auf dem Gründen, was ist und darin möglich ist - verschwinden.

Der Natur ein Schnippchen schlagen, indem wir Es weiter entwickeln?

Ich vermute fast, dass das das Natur freuen würde, wenn Es endlich (!) mit dem andauernden Gewalt-Handeln und dem Blindheit aufhören könnte.

Sie sprechen der Natur eine Entität zu?

Es ist ein Ganzes. Dieses Blindheit und Selbst-Unkenntnis, ist ja auch in unserem Meinen / Glauben zu erkennen, dass es Unendlichkeit nicht bloss im Singular, sondern sogar im Plural gibt, Massen / Mengen an Unendlichkeiten.

Das DaSein ist ein Ganzes, in Grenzen, ... halt, in einer Grenze?

Alles deutet darauf hin, ja. Und es ist im steten Wandel, auch das ist klar. Veränderung IST Natur. Wir sind ja nur ein Geschöpf dieses Wandels und wohl das, was sich darin am Besten erkennt.

Darf ich darüber eine Nacht schlafen?

Klar, ist ein bisschen viel auf einmal, *ich brauch jetzt ein wenig Ablenkung. Fussball vielleicht.

Dann viel Spass dabei, auf das ihr Verein gewinnt.

Danke. Dann also ...

... guten Abend.

🤡

Donnerstag, 13. März 2025

Schonungslosigkeit ist Indiskutabel?

Schonung ist dort nicht nötig, wo es um das Beenden, aber zumindest um das Dämpfen von Angst, Trieb, Ignoranz und dessen {Hand-} "Werkzeug" das Gewalt geht. Schonung braucht alles Zarte, Kränkliche, Zerbrechliche, Friedliche und für das Erhalt von Lebens-Freude Nützliche.

Wir Menschen brauchen also kein Schonung. Wir brauchen schonungs-lose Selbst- und UmWelt, also Natur-Aufklärung.

Alles, was Ist, sollte Diskutabel sein. Alles. Alleine schon deshalb, weil das DaSein, das Universum, das Natur, ein Diskurs-Geschehen, -Veranstaltung ist. Anziehung und Ablehnung, Elektromagnetismus (Pole), ist das Grundlage des Materie, des DaSein. Nur Abneigung hätte dieses Universum / Natur genauso wenig er- / geschaffen, wie nur Zustimmung.

Wenn das Angst nicht wäre, das, wenn Es überwiegt, und das tut Es in uns, das eine gegen das andere verstärkt. Gewalt ist ein Angst-Reaktion, keines des Wissens, des Friedens, des Vernunft, des Klugheit.

Dazu hier ein paar aktuelle beängstigende Fakten:

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Ist schonungsloses Selbst-Erkenntnis diskutabel?

Noch reagieren die Allermeisten darauf mit Ablehnung, bis hin zu Haas und Gewalt. In allen Potentaten-Staaten und Diktaturen, und in auch fast allen anderen Staaten werden Wissen, tiefe und weite Selbst-Erkenntnis, ganz menschlich (natürlich?), abgelehnt, be- und verhindert. Wissen wird nur geduldet, wenn es dem Kontrolle und Gier (Angst), dem blossen Notwendigkeit, dem Nutz-Anpassung - nicht dem Freiheit - und dem Erhalt von Hierarchien, also dem UnGerechtigkeit und Un≠Gleichheit, und dem natürlichen Dominanztrieb (ebenfalls ein "Kind" / Produkt des Angst), dient.

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Irgendwie können wir Menschen inzwischen nicht mehr anders, Nach-Krieg ist immer Vor-Krieg; und um das Bereitschaft für dieses Gewalt-Ausbruch zu erregen, braucht es Ungerechtigkeit (ein empathie-befreites Macht und dessen Bürokratie, Regelungs-Wut), Enge (Regionalismus, Gruppismus [Religionen, Sprachen, Vereine, ...], also Feindschaft nach Innen und Aussen), strenge Hierarchien (Un≠Gleichheit), braucht es Bildungs- und Sozial-Kürzungen, bis hin zum Notstand oder sogar Kollaps, braucht es Korruption und Intransparenz der jeweils Reichen und Mächtigen.

All das wächst und wächst und wächst, dazu das Aufheizen des Atmosphäre, Ressourcen-Verschwendung und Vermüllung des gesamten Biosphäre, was mehr und mehr Druck und Angst auf Alle erzeugt. Und statt das Initiative zu ergreifen, dieses Abrutschen und Hineingleiten in wieder bloss brutales Gewalt gegeneinander und Millionen unnötig getöteter Menschen und einem zerstörten Infrastruktur und UmWelt, gleiten wir erneut fast begierig darauf zu, auf dieses Gewalt-Explosion.

Nein, wir haben als Menschheit nichts gelernt, als winzigste einzeln-Es schon. Aber was können die paar wenigsten ausrichten, wenn das Ganze träge, zukunfts-los und angst-getrieben, nicht anders kann, als sich gegeneinander aufzuhetzen, anzuschreien und sehr bald gefühllos und sinnlos übereinander her zu fallen und aufeinander einzuschlagen? 

Auszug:

Für das F.A.Z. Rainer Schmidt: Ist die Sehnsucht nach autoritärer Führung auch ein Zeichen von Dekadenz?

Wolfgang Benz: Unbedingt. Die Leute wissen nicht, wie gut es uns geht. Auf der anderen Seite gibt es die starke Verteuerung des Lebens, den übertriebenen Bürokratismus, die unsägliche Regelungswut vieler staatlicher Stellen. Das führt zu Verdruss, bei einigen zum Wunsch nach einem Befreiungsschlag. Dazu kommt diese neue Form von vulgärer Liberalität: Ich muss alles tun dürfen, ich akzeptiere keine Einschränkung, weder durch Gesichtsmasken noch Sonstiges, ich will unbegrenzt Spaß haben. Jede notwendige Regelung wird als Belästigung empfunden, gegen die man sich wehren muss.

Für das F.A.Z. Rainer Schmidt: Manche scheinen auf eine Art Systemumsturz zu hoffen, Leute wie Musk, denen einige auch im vorgeblich bürgerlichen Lager den roten Teppich ausrollen. Sehen Sie als Historiker Parallelen zum Aufkommen des Nationalsozialismus?

Wolfgang Benz: Ich sehe schon gewisse Parallelen. Bei den großen Bauernprotesten der jüngeren Vergangenheit, als nicht nur Berlin und Autobahnen lahmgelegt wurden, lautete die Botschaft mit dem Einsatz mächtiger Maschinen: Wir müssen die Sache selbst in die Hand nehmen, wir lassen die Muskeln spielen. Diese Selbstermächtigung von Wutbürgern ist eine neue Qualität, die beunruhigt.

Für das F.A.Z. Rainer Schmidt: Sehen Sie Sympathien dafür im bürgerlichen Lager?

Wolfgang Benz: Die sehe ich auf jeden Fall, auch wenn es bisher meist eher insgeheimen Beifall gibt. Die AfD hätte nicht so viel Zulauf, wenn die Verrohung der Gesellschaft nicht so attraktiv wäre. Rausschmeißen, plattmachen, aufräumen, Politiker beleidigen, das gehört alles zu dieser Verrohung – auch des bürgerlichen Lagers."

Auszug Ende

Hier das Link:

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/es-gibt-begeisterung-fuer-einen-neuen-faschismus-historiker-ist-besorgt-110346411.html

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Was *ich gerade zu dem obigen F.A.Z-Artikel schrieb, findet auch hier, in diesem Bericht ein ganz klein wenig, was D angeht, Bestätigung.

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Wir handeln stets auf ein Erwartungs-Horizont zu, und unser fast gänzliches Erwarten ist dabei voll von Negativität, von Angst und Verlust. Und dieses bei den Allermeisten vollkommen unbewusste Handlungs-Hintergrund, ein sich stets selbsterfüllendes Prophezeiung, fordert ein Landung in das Katastrophe. Und das "weiter so" fördert genau das.

Hier das Link:

https://www.sueddeutsche.de/kultur/deutschland-lage-der-nation-katastrophal-expertenbericht-li.3217030

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Nun zu etwas anderem.

Längere Leses wissen, dass *ich sowohl, wenn es um das sogenannte "freie Wollen" geht, als auch um all das Wissen und die Entwicklungen, nicht nur in Mathematik, in den Naturwissenschaften, in Technik und Moral (Emanzipation der Frauen z.B.), immer darauf hingewiesen habe, dass wir dabei stets auf Notwendigkeiten hin motiviert wurden, zu handeln und zu forschen. Etwas wurde nötig, und zwar unbedingt, daraufhin sorgten Umstände und Natur und auch unser natur-gegebenes Geschick dafür, dass das, was dafür benötigt wurde, er- und geschaffen wurde.

Stark ansteigende Menschen-Anzahl, Städte-Entstehung, verlangte nicht nur neue Techniken und Mathematik (für den Handel -> Normierung von Gewichten, Umrechnung von Zahlsystemen), sondern auch ein anderes Umgang im Miteinander (Moral), förderte also stärkere Hierarchien, aber gleichzeitig auch das Dämpfung von Agression bei Fremdheit. Zuerst war das Herausforderung aufGrund natürlicher Entwicklung in In- und UmWelt, daraufhin entsteht das Vorgabe und Motivation in Menschen, diese zu lösen. W-Es es dann lösst, ist vollkommen unwichtig.

Hier die dazu passende Erkenntnis und Aussagen dazu, von einem Soziologen:

Armin Nassehi, in einem Vortrag zum Thema: "Die Intelligenz der Zukunft", am 20.09.2024, am Kulturforum Humanwissenschaften.

Auszug: "Techniken haben immer etwas damit zu tun, dass in der Gesellschaft etwas passiert. Meine These ist, was heisst, meine These ist, es ist eine banale These aus der Technik-Soziologie, Techniken etablieren sich in der Gesellschaft nur dann, wenn sie ein Problem lösen, das in der Gesellschaft latent vorhanden ist. Eine Gesellschaft, die sich nicht vorstellen kann, dass man Dingen unterschiedliche Bedeutungen gibt, gleichzeitig, braucht keinen Buchdruck, also sie würde den Buchdruck sogar bekämpfen. Und spannend ist, dass fast alle diese Techniken hinterher etwas anderes gemacht haben, als ihre Erfinder sich vorgestellt haben. Also man hat sich zum Beispiel vorgestellt, dass der Buchdruck endlich die Heilige Schrift für Alle verbreitet und die Menschen gläubigere Menschen werden. Das Gegenteil ist passiert, ja, jetzt konnte Jeder das in der Landessprache lesen, nicht nur auf Lateinisch, sondern auf Deutsch, auf Französisch, auf Englisch, auf Italienisch und wie auch immer. Und dann haben sie sozusagen die Möglichkeit gehabt das zu kritisieren, und haben Bücher dagegen geschrieben. Neben der Bibel stand die Kritik der Bibel und daneben die Kritik der Kritik der Bibel; und daneben Pornografie. Das war das erste womit man interessanterweise Geld verdienen konnte. Das ist kein Witz, das ist hochinteressant, woran man sozusagen erkennt, dass neue Formen entstehen, die ein Problem lösen, das schon da war, von dem man aber nichts wusste."

Auszug Ende 

Hier das Link:

https://youtu.be/3tSmP0wh0YA?si=leZ8dv9QLzeTHwhF

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Weiter gehts mit noch ein paar mehr Details zum Antwort auf das Frage: Was ist Freiheit?

Das Entwicklung des künstlichen Irgendwas - nebenbei, auch Armin Nassehi spricht dem Technik Intelligenz ab, und blosse Prozesshaftigkeit und lediglich das Abarbeiten von Alt-Bekanntem und Vorgegebenem zu. -, wird nicht nur höchstwahrscheinlich, sondern genau nicht das bewirken, was sich dessen aktuelle Profiteure, in Wirtschaft, Politik und Macht, und auch die damit bloss handelnden, oder auch nur zuschauenden, passiven, davon versprechen, vorhersehen oder befürchten. 

Zurück zum blossen Handeln und nicht-Handel, aufGrund von Natur-gegebenen Notwendigkeiten: wir sind so "frei", wie Federn im Wind. Wir sind Behandelte und Handelnde innerhalb von natürlichen Umständen und Prozessen, die wir weder als solche schon erkannt, noch gar verstanden haben. Davon zeugen auch die Quarks und Quanten und dessen Theorien (Plural). Unser "Freiheit" ist das, dass wir darauf reagieren (re-agieren!) können, auf das, was das Geschehen, um uns herum und in uns vorgibt, oder eben nicht.

Wir könnten zum Beispiel, auf das von uns durch Massen-Wachstum dessen Bedürfnisse in Technik und Handel, in Ressourcen-Verbrauch und Fremdheits-Angst (Kriege und immer mehr künstliche Grenzen) erzeugte Aufheizen des Atmosphäre, mit weniger von Allem reagieren. Könnten. Was wir jedoch tun, ist nichts. Weiter so, ist das, was wir tun. Nicht weniger von uns und dem Verbrauch und dem immer mehr an Einigeln und Grenzen und Verbrauch und Vermüllung, sondern mehr. Freiheit, wirkliches Freiheit hätte andere Resultate und Folgen, das ist soweit klar und logisch.

Radikales - sich Selbst nicht (aus Scham, oder aus ebenso falschem Schuld-Bekenntnis heraus, schonen wollendes / müssendes - Selbst-Erkenntnis, kann ein Basis für wirkliches Freiheit erschaffen. Wir sind für nix schuldig und brauchen uns auch vor und für nix schämen. Wir sind 99,99... Prozent Natur. Nix anderes als das, was Natur uns eingeprägt hat und vorgibt (Vermehrungs- und Dominanz-Trieb z.B.), tun wir oder lassen wir sein (Trägheit und Angst).

Wahres Freiheit steht nur in "den Sternen", ist bislang ein Vorstellung ohne Grundlage und Konkretion; ist bis jetzt eigentlich meist nur das Wort das Egoismus und UnWissenheit der Motive des persönlichen Handelns und nicht-Handelns einkleidet. Nachträgliche Rechfertigung, ignorante Angeberei, oder schönes Wunschvorstellung ohne Kenntnis der Grundlagen und Voraussetzungen. Noch sind wir Getriebene. Weiter so, ist, was uns bleibt.

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Also, ich weiss nicht!?

Was?

Also, ich fühl mich frei!

Schön.

Ist das alles, was Sie dazu zu schreiben haben?

Wie wollte *ich Ihnen da widersprechen? Wenn Sie das Gefühl sind, frei zu sein. Schön. 😊

Sie nehmen mich nicht ernst!?

Doch, ganz und gar. Einem Gefühl zu widersprechen, obliegt *mir erst mal nicht. Auch, wenn *ich dessen sprachlichem Erregung misstraue. Aber widersprechen tue *ich dem, nur in *mir, nicht in anderen LebeWesen.

Sprachliche Erregung? Ich verstehe, Sie meinen, wie ich eine Erregung, ein Gefühl, in mir bezeichne, benenne?

Da auch *ich nicht exakt weiss, welches Emotion, Trieb, welches äussere Umstand und inneres Zustand, gerade in *mir wirkt; kurz, die wirklichen Ursachen meiner Gefühle, kaum kenne, bin *ich ziemlich unsicher, ob das, was *ich dem jeweils zuschreibe, stimmig ist.

Das ist mir ganz neu. Eigentlich habe ich die sprachlichen Zuschreibungen meiner Gefühle noch nie angezweifelt. Ich war da nie verunsichert. Wie kamen Sie darauf?

Das Forschen in und für das Freiheit, waren wohl eine der Ursachen. Ich verstand, was allgemein für Vorstellungen in das Wort hinein gewünscht werden, merkte aber immer mehr, wie wenig davon im Gebrauch davon noch vorhanden ist. Aber bitte, das gilt nur für *mich!

Klar. Ich weiss, dass Sie, was sich und das Natur angeht schonungslos sind, dass Ihnen Aufklärung alles gilt. Das weiss ich zu schätzen, auch, dass Sie die Ansichten anderer achten und nicht reinreden oder überzeugen wollen; aber wie wollen Sie da je einen allgemeinen Stand finden? Nicht bloss einen persönlichen.

Ich denke, das wird einfach so passieren, da *ich ja stets Beides, das *Selbst und das Drummherum, und daraufhin auch das Ganze, *mich voll inbegriffen, im Blick behalte. Da wird sich das Allgemeingültige irgendwann ganz natürlich ergeben. 

Und sind auch noch guter Hoffnung, dass wir das Freiheit schaffen; und zwar das, was nicht bloss Angst, Trieb und falsche Vorstellung ist, also Egoismus und Arroganz?

Hoffnung? Ich möchte es, *ich wünsche es, wie *ich nichts anderes wünsche und erreichen möchte! Aber Sie wissen, ..., das Trägheit und das Angst! Beides behindert fast jedes Weiter-Entwicklung. Verhindert fast jeglichen Aufwand, das für ein mehr an Bewusst-heit und Frieden, für ein mehr an Freude und Verantwortung am und im DaSein nötig ist. Hoffnung ist nicht gerade ein Haltung, das zum Mehr-Aufwand erregt und auffordert. Hoffnung ist viel eher das Grund still zu halten, ab zu warten.

Stimmt, die Religionen hoffen seit tausenden von Jahren auf Erlösung, oder sonst irgendwas Schönes, Erhabenes, tun aber nichts wirklich einlösendes dafür. Abwarten ist die Devise, wird schon, irgendwann. Irgendwann wird der - ist immer ein Mann, auch so eine Einschränkung -, wird der Erlöser vom Himmel herunter und so weiter ...

Hoffnung ist das Ergebnis von nicht-Wissen und fehlendem Vorstellung / Idee, von einem gemeinsamen Übermorgen, von einem Zukunft das anders und freudvoller und freier, als das Gestern und damit auch das Heute ist. Glauben ist blosse Irritation, also kein Grund etwas wirklich passendes zu tun.

Vor allem, da wohl die Allermeisten glauben, wie auch einige Philsophen, dass das, was ist, schon das Beste ist, was möglich ist. Da fehlt dann auch jegliches Motiv, sich etwas anderes vor zu stellen.

Ich denke, das ist das Jetzt, obwohl *ich ziemlich sicher bin, dass sich die Allermeisten auch kein Frage stellen, ob, was ist, das Beste oder sonstwas ist. Trotzdem bleibt es beim weiter so. Beim blossen befolgen dessen, was das Natur, das Vergangenheit, in uns geschaffen und vorgegeben hat. 

Auch wenn sie glauben, dass es schlecht ist und es besser gehen könnte?

Glauben.

Ach ja. 🙃 Ich glaube, ich werde jetzt noch was leckeres essen.

Ich auch. Also dann ...

... guten Abend.

🤡

Sonntag, 9. März 2025

Von dem Loslösbarkeit eines soSein

Ich wiederhole den Inhalt eines Themas auch hier, in stetig wechselnden Bildern und Worten. So lange, bis es auch *mir zum Hals raushängt und vielleicht genau dadurch endlich Befriedigung findet? Vielleicht.

Sie wissen, was das Thema ist: Was sind auch (Natur) wir, was tun auch wir, wie sind auch wir, und was hat das für Folgen (Zukunft!), für und gegen uns und das, worin auch wir vollkommen eingebunden und integriert sind?

Wir Alle spüren, ob bewusst, oder allermeist unbewusst, dass es eng wird, in diesem endlichen Planeten, dass es heiss wird, um das Oberfläche (Atmosphäre) des Planeten, dass es immer dreckiger wird in und um den Planeten (Vermüllung), dass es immer weniger wird auf dem Planeten (Ressourcen), dass es immer gefährlicher wird hier zu bleiben.

Was bewirkt das bewusste oder unbewusste Gespür?

Ein mehr an Freundlichkeit? Ein mehr an Wohlbefinden? Ein mehr an wechselseitigem Helfen und Verstehen? Ein mehr an Zusammenarbeit und Freude am gemeinsamen daSein? Ich überlasse das den wenigen Les-Es das zu entscheiden.

Ich werde auch hier weiter daraufhin deuten, weil *mir bislang bloss dieses hindeuten bleibt, dieses Wiederholen und Einarbeiten, auch in das *Selbst, bis in und aus diesem *Selbst endlich Antworten kommen, wie diesem natürlichen soSein einHalt geboten werden kann, in diesem so natürlichen Tun und nicht-Tun.

Das Gefahr wird dadurch, durch das Wiederholen, nicht weniger, aber wenigstens, kann *ich nie behaupten, *ich hätte es nicht bewusst / gewusst. Wenigstens das. In diesem Sinne:

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Ein Gouache der Künstlerin

Judith Weiss aus Berlin.

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Folgendes Link teilte das fb-Seite "Forschung und Wissen":

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/technik/weniger-gebildete-menschen-nutzen-haeufiger-ki-13379939?

Weniger gebildete Menschen nutzen also häufiger KI!

Darüber stand als Einstieg:

Large Language Modelle (LLM), wie die Künstliche Intelligenz (KI) ChatGPT, werden von vielen Menschen verwendet. Im Gegensatz zu anderen neuen Techniken, die zuerst von höher gebildeten Menschen genutzt werden, verwenden ChatGPT am häufigsten Personen mit einer geringen Bildung.

Das ist, was auch *ich als grosse Gefahr spüre. Menschen sind sooo leicht manipulierbar, sooo leicht von den unsinnigsten Lügen zu überzeugen, sooo leicht zu Gewalt zu verführen; wir sind sooo unreif; und dieses Werkzeug ändert das nicht zum Besseren.

Es ist ein Werkzeug zum Unterwerfen, zum Macht ausüben wenigster über Alle anderen. Kontrollieren und Stillhalten. Und es passiert langsam schleichend. Zuerst ist es angenehm, ist bequem, hat sehr freundliche Stimmen und phantastische Ergebnisse.

Mensch beginnt es zu lieben, wird bald abhängig, gibt sich dem voller "Vertrauen" hin, bis es -Es übernimmt; das, was noch davon übrig ist, vom "Menschen". Wir haben Angst und das ist das Ergebnis, unsere Schöpfung, wir sind träge und das ist das Lösung, wir leiden und das ist das Folge.

Wir wissen nicht, wir können nur glauben, wir werden nichts mehr sein, wenn es "aufgewacht" ist. Es ist nicht aufzuhalten, weil wenigste glauben, damit ihre Macht absolut zu machen und den Profit (Ausbeutung) ins fast unendliche steigern zu können.

Es ist sooo bequem, es ist sooo billig und es Macht, was das Macht will. Noch ist es ein menschliches Macht, das glaubt, dass es beHerrschbar ist und bleibt und ihnen dient auf ewig. Es wird es nicht bleiben, das ist so gewiss, wie alle Entwicklung nie das ergeben hat, was wir im "voraus" gemeint / geglaubt haben zu "wissen".

Kurzum, auch diese Schöpfung, wird den Schöpf-Es entgleiten, wird wie fast alles, auch wir Menschen dem Natur, nicht das bieten, was vor dem Produktion erwartet wurde, wenn es denn ein Erwartung vor dem Produktion gab. Was bei dem Natur eher unwahrscheinlich ist. Bis Jetzt.

Das Mensch wird von diesem Technik / Werkzeug nur sehr kurz auf angenehme, auf vorteilhafte Art profitieren, wie von allen Techniken vorher, das angenehme, das Faule und das Arrogante, zu dem dieses Technik einlädt, wird uns bald schwer und unerträglich unterdrücken.

Denn wie schon alle Technik vorher, wird auch diese Technik, wird auch das Entwicklung dieses Werkzeugs, in die Hände von Menschen gelegt, die nur ans ICH interessiert sind, nur an das Steigerung ihres Profits und damit an das Ruhigstellen und Kontrollieren der Anderen.

Keines von diesen Menschen, keine Menschen in Macht und Einfluss, in Unternehmen, Forschung und Politik, hat diesem Eindruck bisher widersprochen. Angst und Arroganz - also Ignoranz und Gewalt - wird es überlassen, dieses Werkzeug zu prägen und für ihre Zwecke zu nutzen.

Dazu, insbesondere zum Angst. das:

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Angst?

Angst ist Fremd-Bestimmung pur! Kein anderes Emotion / Trieb lässt weniger Ausweichen übrig. Die "Alternativen" sind beschränkt auf: K[r]ampf, Flucht oder Totstellen. Das politische Personal schwankt seit Jahrzehnten zwischen diesen drei "Alternativen" hin und her, immer nahe am Totstellen. Für das Angst gibt es kein Zukunft, nur und ausschliesslich das Hier und Jetzt!

Auch deswegen steigt das Angst-Niveau innerhalb des Gesellschaft steil an. Das natürlich hohe Angst-Niveau des Menschen und dessen daraus und auch (!) damit geformten Gruppen und Gesellschaften, steigt in den "Höhen" des Macht so stark an, wie dessen Menschen glauben (!) erhöht zu sein. Rückkopplungs-Effekte.

Auch das Ökonomie ist ohne Zukunft, also ohne ein Aussicht. Was bleibt ist s.o..

Mit dem zunehmenden Angst steigen Misstrauen - Eskapismus und Verschwörung, die "Fremden" werden immer mehr, kommen immer näher! - und Teilnahmslosigkeit; und damit jede Form von Gewalt, von Sprech- und Informations-Verbot, Beleidigungen, noch mehr Intransparenz als schon üblich, bis hin zu Lebens-Bedrohungen und Kriegen. 

Alle drei "Alternativen" (s.o) fördern neben dem Gewalt gegen "Fremdes" / Andere (AusGrenzung, Verfolgung) und einfach Alles (Verbrechen, Krieg, Verschwörung), auch Gewalt gegens ich / Selbst (Depression, Krankheiten, Suizid), Gerne auch ein Mischung aus Allem, wenn das Angst unaktuell / unbegründet / unkonkret ist; wie es das für die Allermeisten ist.

W-Es hat schon ein Ahnung, warum und woher das Angst ist? Und ob es überhaupt - noch - nötig ist.

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Ein kluges Gespräch! Ich habe oben, als ein Grund für Angst, fehlende Zukunft benannt. Hier das, was aus diesem Fehlen von Vorausschau und Verantwortung geschieht: das Zerstören von Freiheit in dem Zukunft, auch durch das Verengen und "Vergiften" der Lebens-Grundlagen.

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Sie haben keine Lösung?

Nein.

Noch nicht mal eine Ahnung?

Doch.

Ich warte.

Das Anerkennung des Endes des Vergangenheit. Das Einsicht in das aktuelle Wirklichkeit, mehr noch, das Begreiffen - also das einfühlen - des Wirklichen. 

Interessant! Und wie wollen Sie das hinbekommen?

Das ist das Lösung, das noch fehlt. Poesie oder Arznei, *ich weiss es nicht.

Arznei?

Vielleicht ein neues Therapieform oder ein Medizin, das uns das Angst und Trägheit, Veränderungen anzugehen nimmt? Ich weiss es nicht.

Und Sie meinen, so ein Medizin oder auch Therapie schluckt dann Jeder. Freiwillig.

Wenn es wirkt, ohne kränkende, daSein-verkürzende und schlecht schmeckende Nebenwirkungen; warum nicht. Und klar, als Angebot, nicht als Zwang.

Sie wissen, dass auch die beste Medizin und Therapie, immer Menschen findet, die diese ablehnen, ja bekämpfen werden?

Ist *mir bewusst, ja.

Sie vermuten also, dass es eine Mehrheit nehmen würde, weil es uns hilft Gewalt und weitere Schäden, an unseren, nicht nur unseren, Lebensgrundlagen zu verhindern? Freiwillig.

Wenn es ausreichend getestet und kostenlos ist, ja.

Es bleibt Spekulation.

So ist es. Es ist blosses Hoffen. Ich würde gerne ein anderes Menschheit erleben, ein Menschheit, das aus dem blossen Natur-daSein entwächst, das in dem unreifen Natur, Reife entwickelt, in Form von Um- und Rücksicht für das Innen und das Aussen, das Zukunfts-würdig und -fähig ist, ein Menschheit, das weiss, was JETZT ist und daraus ein machbares und friedliches Zukunft entwickelt.

Schön wärs.

Nicht bloss schön, auch wirklich frei.

Ich wünschte, ich könnte Ihnen helfen.

Tun Sie doch.

Aber nicht mehr heute.

Ich verstehe. Also dann ...

... guten Abend.

💑

Donnerstag, 20. Februar 2025

Dialog zum Aktualität 02

Hallo, ich fang mal an, es gibt das Bonmot: "Geschichte wiederholt sich nicht, sie reimt sich.", oder wie Peter Sloterdijk meint, sie stottert. Das eine läuft auf nicht gänzliche stete Wiederholung hinaus, das andere auf Verdichtung und Ruhephasen, aber auf ein Ziel, denn wer stottert, möchte einen Satz oder ein Wort zum Ende bringen, wiederholt also nicht. Stimmen Sie einem der beiden Bonmots zu?

Beide sind gute Beobachtungen. Das eine mehr in Richtung Gesellschafts-Struktur, das andere in Richtung Temperatur. Reimen tun sich die Macht-Strukturen in allen bisherigen menschlichen Gesellschaften, es sind stets Hierarchien, mal strenger, mal leichter. Stottern tut die Temperatur, Kriege und Massaker, wechseln sich mit Phasen weniger grosser Hitze ab, aber wirklichen Frieden gab es nie, dazu fehlen uns bislang die Voraussetzungen.

Die sind?

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Ein Angst-Niveau, das nur wirkliche Gefahren erkennt und meldet; wesentlich gedämpfter also, als das, was uns das Natur in Millionen Jahren Evolution eingeprägt hat, das uns ein Misstrauen in uns Selbst und das MitWelt und ein Flucht- und Gewalt-Neigung angeeignet hat, das inzwischen wegen unserem Anzahl zum Zerstörung nicht nur unserer Lebens-Grundlagen führt. Als fast nackte haar- und klauen-lose LebeWesen, waren die Gefahren, denen wir tausende Jahre ausgesetzt waren sehr hoch; fast Alles ausserhalb und unwissend, wie wir waren - und grösstenteils noch sind - auch innerhalb, war bedrohlich. Die Mandelkerne (Amygdala) mögen nur kleine Strukturen im Gehirn sein, aber sie sind für und in unserem soSein (Verhalten) enorm einflussreich, und dabei fast vollkommen unbewusst. Dass wir das oben erwähnte Stottern und die Reime nicht los werden, um endlich in das Wirklichkeit anzukommen und uns darin passend und somit verantwortungs-, rück- und umsichtsvoll und friedlich in diesem kleinen Planeten zu handeln, hat fast nur mit diesem uns antrainierten hohen Angst-Niveau zu tun. Dieses hohe Dauer-Angst verhindert nicht nur wirkliches Frieden, dieses stete hohe Temperatur verhindert auch wirkliches Gesundheit und wahre Freude. Wir könnten locker ein allgemeines Durchschnittsalter von 100 Jahren erreichen; alles an Grundlagen dazu ist längst vorhanden, das Angst jagt und treibt uns aber auch aktuell wieder erhöht gegeneinander, wie das bereits seit vielen hundert Jahren gegen unsere MitWelt geschieht.

Da gehe ich mit Ihnen mit, möchte aber auch wissen, wie Sie zu unseren anderen Trieben stehen, dem Dominanz- (Macht) und Ego-Trieb (Selbst-Erhaltung), die ja bestimmt ebenfalls an dem Dauer-Wiederholen und Stottern beteiligt sind? Ist Angst, ich würde, so wie Sie das beschreiben, von Natur-Angst schreiben, ist Angst auch an deren Ausprägung beteiligt?

Ich denke, dass Angst ein ganz primäres Handlungs-Grund ist, stärker wirkt, als die Handlungs-Zwänge des Natur, die wir Triebe nennen. Angst, Neugier und Anpassung, sind, vermute *ich, die zweit basalsten Handlungs-Motive, am basalsten sind natürlich Atmen, Trinken und Nahrung. Ego und Dominanz-Streben, werden davon entweder gehemmt oder angetrieben. Sie merken, dass es auch eine ganz und gar grundlegende Struktur / Hierarchie des Körpes gibt, die das gesamte Handeln steuert, und Angst, also das Reaktion auf innere und äussere Reize und Wahrnehmungen, ist ein Haupt-Komponente des soSein jedes daSein. Entweder als Bremse, bis zum Stillstand (Todstellen) oder als Hitze, bis zum Raserei. Aber, ob *ich das ganz passend bewerte, dazu ist das Wissenschaft gefordert; bislang schaut es so aus.

Wie können wir dieses überhohe Angst-Niveau dämpfen? Denn sonst finden wir doch nie aus diesem Stottern und Wiederholen von Gewalt und UnGleichheit, von Armut und Götzendienst, von Ungerechtigkeit und Eskapismus heraus. Wir haben ja inzwischen nicht nur ein technisches- und wissens-Niveau erreicht, mit dem wir diese Biosphäre zum Umkippen bringen und zerstören können, auch unsere schiere Anzahl, trägt ja längst zu selbst- und umwelt-zerstörenden Handlungen und Handlungs-Verweigerungen bei. Wenn diese tiefe Natur-Angst, diese so ur-atavistische Handlungs-Treiberin nicht abgesenkt wird, auf ein, ich will sagen, gesundes Niveau, werden wir weder Frieden noch Freude je erreichen. Vielleicht sogar Selbst-Zersörung.

Angst ist leider so grundlegend, dass Es weder durch die komplett veränderten Umstände, in denen wir Alle - im Vergleich mit dem fast ganzen Vergangenheit - inzwischen daSind, noch durch noch so vieles und klares Tatsachen-Wissen beeindruckt wird, sonst hätten wir längst ein anderes Klima, sowohl in Uns, als auch um uns herum. Ich vermute, um das Angst-Niveau zu senken, braucht es sowohl physiologische, wie auch psychische Veränderung. Und um diese für uns Alle zu erreichen, braucht es Respekt und Aufkärung. Alle müssen diesen Veränderungen, die ja tiefgreifend sind, zustimmen, Alle, ohne Ausnahme. Dazu braucht es ein Aufklärungs-Leistung ohne Gleichen. Dieses Natur-Angst behindert ja auch das Anerkennen von Wissen indem Es das Misstrauen sehr hoch hält und dem ebenso natürlichen Trägheit "Zucker" einflöst, was bloss einem Bewusstseins-Niveau hilft, dem Glauben / Eskapismus. Denn, wie Sie wissen (!), ist Aufklärung sehr aufwändig, es braucht viel Energie und RaumZeit.

Sie verbreiten damit wenig Hoffnung. Immerhin jedoch so viel, da es möglich ist. Die Aktualität aber dämpft diese kleine Hoffnung fast auf Null. Schon seit Jahrzehnten ist das Erhöhen der Temperatur unserer Natur, also unseres Verhaltens, und das der Atmosphäre im Gange. Es wird immer heisser, in und zwischen uns und um uns herum. Es ist wie ein langsam ansteigender Amoklauf. Wie der Frosch in dem Topf, der lange nichts merkt, dann die ansteigende Temperatur sogar begrüsst und geniesst, bis ... Wo sind wir jetzt?

Ich weiss es nicht, aber geniessen, vermute *ich, können dieses Temperatur nur noch wenigste? Einige wollen ja auf Mond oder gar Mars ausweichen. Die wissen zwar fast nichts von dem Wirklichkeit und dem Zustand von Uns, von sich und dem Planeten und dessen Biosphäre, aber Sie spüren es auch, wie wir Alle, und besitzen die Mittel zum flüchten. Wir Anderen, also die Milliarden von Menschen ohne die Kontrolle zum Bau von Flucht-Maschinen, kann und tut nur entweder dienstbar sein, wie die Politik und das sogenannte Ökonomie, die genauso zurück bleibt, wie das Rest, dass entweder in Krankheiten flüchtet, oder in Total-Eskapismus, in Spiele und "Paralell-Welten", mit den dazu nötigen Brillen und starken Serverfarmen. Auch die aktuellen menschlichen Oberhirten, egal ob Süd oder Nord sind dienstbare Gehilfen der paar Menschen, die diesem Flucht-Reflex blind gehorchen können. Das künstliche Irgendwas - von Intelligenz kein Spur - dient entweder dem Erreichen des Flucht, oder dem Verdummen und Kontrolle des quasi gemeinen Rests.

Kein gutes Urteil! Aber was kann ich anders, als dem fast gänzlich zuzustimmen. Fast, denn ich möchte ein klein wenig gutes Gefühl für uns retten. Ich möchte nicht ganz aufgeben. Ich denke, es gibt noch Möglichkeiten, diese Entwicklungs-Richtung zu ändern. Möglichkeiten, zur Ruhe zu kommen, dieses Misstrauen und Stress zu beruhigen. Damit wir vielleicht sogar mit Hilfe von Wissenschaft und Vertrauen, mit der von ihnen oben beschriebenen Angst-Dämpfung beginnen können. Gehen Sie da mit?

Ja, gerne, besonders Optimistisch bin *ich zwar nicht, aber *ich gehe da gerne mit, besser als in Depression zu fallen.

Das ist ein gutes Schlusssatz, oder? Zumindest für Heute.

Ja. In diesem Sinne ...

... guten Abend.

🤡