VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Sonntag, 15. Juni 2025

Das DaSein als Schreckschuss ohne Ende

Heute wird es sehr persönl*ich, aber damit auch sehr allgemein menschlich, denn unzweifelhaft, bin *ich ein-Es. Ein Mensch.

Wie hat auch uns das universale und das ganz speziell erdmondliche Vergangenheit, wie hat auch uns das Natur geprägt und uns in Milliarden Jahren vor eingestellt?

Das ist das Frage. Zuerst ein klein wenig Selbst-Erkenntnis, von dem Natur-[Vor-]Prägung jedes daSein:

Selbst-Erhalt - schon leicht genetisch oder von den Älteren übertrieben an-/eingeprägt, wird das natürliche Wunsch unverletzt und anerkannt da[zu]Sein zu {Selbst-}Ignoranz und Egoismus, bis hin zu verbittertem Egozentrik. 

Vermehrung - schon leicht übertrieben an-/eingeprägt (z.B. auch durch mangelnde Wertschätzung / Anerkennung, oder das Reduktion der Älterlichen Kontakte auf sexuelle Übergriffe), wird Sex daSein-lang zum Zwang.

Dominanz - schon leicht übertrieben an-/eingeprägt (z.B. durch Gewalt / Schläge und Nötigungen der Älter[e]n, oder auch durch körpesliche Übergrösse und Überkraft im Vergleich mit Gleichen), wird das natürliche Wunsch nach Gleich=Wertigkeit im Umgang (nicht unterlegen zu sein), zu Macht-Anmassung, bis hin zu Macht-Gier und Rücksichts-losigkeit.

Angst, als dominierendes Grund-Emotion, so alt und so grundlegend (gewohnt), dass nicht bewusst wirkend. Darin Leid, als das schwerste Anteil dieses Emotion; Freude, als das leichte Anteil. Jedoch: Angst ist in Allem enthalten, ist stetes Hintergrund.

Gefühl[e], als Bewertungs-Reaktion allen Erlebens. Das tut mir Leid, das ist mir Freude; das lasse ich, das fördere ich.

DaZwischen erstmal ein aktuelles Selbst-Aussen-Bild (von Innen fehlen *mir hier die nötigen Maschinen):

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Allgemeines Menschen-Wissen.

So ist, was *ich, in *mir, als natürlichen Mechanismus, als Antrieb, Reaktion und Hemmung heraus finde, in allen Menschen, ganz allgemein zu finden. Nicht immer in dem Selben (!) Ausprägung, aber in dem Gleichen Mass, also sehr Ähnlich.

So weit das erforscht ist, ist mehr als 90% unseres soSein (Verhalten) - bei vielen MitLebeWesen sind es bis zu 100% - schon weit vor dem persönlichen Zeugung vor-geprägt wurden. Das Rest wird von den direkten Verwandten und Vorfahren mehrerer Generationen (Epi-Genetisch) im Wechselspiel mit dem direkten UmWelt eingeprägt.

Das kleinste und meiste Anteil an dem Persönlichkeit des jeweiligen Selbst / Ich, wird während dessen anfänglichem AnWesenheit an- und eingeprägt. Und da ein episodisches Gedächtnis erst ab ~4 Jahren funtioniert, völlig unbewusst.

Danach wird weiter in ein-Es an- und eingeprägt, fast ohne Bewusstheit dessen, dass das, was ein-Es da erlebt und erleidet, das fast ganze erLeben und daSein mitprägt. Und das, ohne dass ein-Es diesem Präge-Prozess je zustimmen oder ablehnen konnte. Wahllos.

Wahl-Losigkeit ist Grund-Zustand des DaSein. Wären die Neurobiologen wirklich aufrichtig, würden Sie genau das bestätigen. Aber wie das mit dem schönen Illusion eben ist, es wird bewahrt, um dem Wort "Freiheit" nicht alles an Glaubwürdigkeit (!) zu entziehen.

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Nun etwas näher zu *mir, und in *mich.

Warum tue *ich unfreies Etwas / daSein, das, was *ich tue? 

Ganz bestimmt nicht, aus "freien Stücken", sondern, weil Etwas, was genau ?, *mich zwingt, *mich zu erkunden, und das Erkundete mit zu teilen. Ich tue, was *ich tun muss, und tue nicht, was *ich nicht darf.

Wir glauben an so viel phantastisches und irreales, weil wir nicht wissen, von was unser Handeln und nicht-Handeln wirklich angetrieben und gehemmt, oder sogar verhindert, verboten wird.

Entfernte *ich Alles an Vor-Prägung {Gene, EpiGene} und an Prägung in dem persönl*ichen AnWesenheit / daSein, aus *mir heraus, bliebe kein erfolgreiches soSein übrig. Ich wäre vollkommen blind und taub, auch wenn alle Sinne noch funktionierten; *ich würde nichts von den empfangenen Signalen mehr interpretieren können.

Genetisch ist Alles an Interpretations-Vermögen des jeweils wahr genommenen bereits vorgeprägt. Wie die visuellen Signale in Farben, Kanten, Formen und Bewegungen zu interpretieren sind, wie die auditiven Wahrnehmungen in Tönen, Orten und Emotionen zu interpretieren sind. Alles in Millionen Jahren vorgeprägt.

Auch welche Wert-Urteile (Emotionen) - ist vorteilhaft, tut gut, möchte ich mehr davon, ja, gerne; und das Gegenteil - ein-Es, dem, was -Es da wahrnimmt und dort erlebt / erleidet, anheftet, ist vorgegeben. Und das schon seit Äonen. Nichts davon ist vor kurzem bewertet worden.

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Sehr unscharf, Foto von 1963.

Ich bin rechts.

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Jetzt wird's ganz persönl*ich.

Thema: Was damals Schutzmechanismus war, ist Heute das Gegenteil. 

Ich wurde vor über 50 Jahren dazu gezwungen, das was ist und das was war, zu vergessen, zu verdrängen. Es war ein jahrelanges Misshandeln, Ignorieren und auch Missbrauch, dem *ich als Kind ausgesetzt war. Ohne Familie, ohne ein Alternative, zu dem / der *ich hätte gehen, flüchten hätte können. Da blieb instinktiv körpeslich nur, zu verdrängen und zu vergessen, was ist und was war. Ich hatte da kein Wahl, ich (ohne *) musste so reagieren. Zwang; dem Ist und den Umständen geschuldet.

Die Umstände danach, ab etwa 20, waren völlig andere. Das eingezwungene, eingeprägte Verhalten änderte das nicht. Es blieb erhalten, ich (ohne *) musste weiterhin verdrängen und vergessen. Diesmal, seither, ohne Not, ohne Notwendigkeit.

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Das Natur hat nicht dafür gesorgt, dass nach überstandenen Schrecken, nach überlebtem Katastrophe, nach Trauma und Traumata ein langsames Ein- und Ausatmen beginnt, sich Schrecken und Katastrophe, sich Kränkung und Scham, sich Krämpfe und Angst lösen, um das Ganze wieder zu gesunden.

Nein, das Natur hat in uns LebeWesen dafür gesorgt, das längst vergangener Schreck und längst vergangene Katastrophen auch im Folgenden (Gene und Epi-Genetisch) erhalten bleiben. Und hat dafür gesorgt, das alles erlittene Leiden und alle Kränkungen, auch im je persönlichen daSein möglichst ganz weiter wirken. So auch in *mir.

So ist also ein damals einigermassen nützliches, wirksames Schutzmechanismus, schon nach den dies nötig machenden Umständen zu einem grossen Belastung geworden, ist ins Gegenteil verkehrt worden. Ein fast groteskes Unfug des Natur. Und das Quelle von daSein-langen Traumata, von Depressionen und von sehr schlimmem Verhalten, bösem, zerstörerischen Verhalten, auch gegen Mit-Menschen und -LebeWesen.

Ich wiederhole das nochmal. Das DaSein sorgt dafür, dass Misshandlungen, Missbrauch, dass vergangenes und selbst erlittenes Leiden, in Strukturen des Körpes - z.B. Amygdala, ganz allgemein, im limbischen System, aber auch in allen Zellen (Epigenetisch) - auf Dauer gestellt wird. Jede Regung des Körpes und jede Wahrnehmung werden dann durch diese Strukturen geleitet und davon bewertet und markiert.

Das Natur hat also nie dafür gesorgt, dass Leid[en], aber auch Freude, wenn vorbei, wenn Krankheit, Katastrophe, oder auch Terror, wenn Hochgefühl und Glück vorbei sind, wieder in einen körpeslich neutralen - gesunden? - Zustand gebracht wird, sondern verhärtet, stellt auf Dauer. 

Wir aktuellen, müssen also Leiden ertragen und werden davon fremd-gesteuert, getrieben oder gehemmt, das teils Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende vergangen ist, aber genetisch immer noch vorhanden ist, und uns Heutige prägt und mit steuert. Wir sind weder autonom, weder aktuell, noch gar frei in unserem soSein.

Kann ein-Es jetzt anerkennen, warum *ich das Natur für vollkommen verblödet verachte. Dass das DaSein absolut kein Interesse an ihren Schöpfungen hat, erst recht nicht an einzelnen Geschöpfen, war für *mich ja schon länger klar und einigermassen erträglich, aber dass *ich Schrott und Umstände von Jahrmillionen, immer noch ertragen muss und dadurch gekränkt und gehemmt werde, ist nicht zu ertragen.

Das Frage ist: was soll das? Hat das irgend einen Sinn, ein Ziel? Ich erkennen keines. Weder im Tun des DaSein als Ganzes, noch in diesem dumpfen, a-historischen Präge-Vorgang. Dass wir Menschen fast bloss mit Gewalt agieren und reagieren, dass ein Krise, dem vorigen folgt, dass wir dabei sind unsere - nicht nur unsere! - Lebens-Grundlagen zu zerstören, ist das natürliche Folge, dieses Aktualitäts-Verweigerung des DaSein / Natur.

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Da drinn steckt jede Menge Dummheit.

Aber auch ...

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Sie sind Natur, aber damit nicht zufrieden. Sind also mit sich nicht im Einklang, halten sich für ein dummes, völlig veraltetes Geschöpf.

Nach dem, was *mir das Forschung an stimmigen Ergebnissen präsentiert hat, kann *ich es nicht anders beurteilen.

Frustrierend, oder?

Sie beurteilen das anders?

Naja, ich bin da etwas freundlicher und positiver gestimmt, weil ich das fröhliche, leichte, schöne vielleicht nicht ganz so ausblende, wie Sie das aufgrund ihrer Geschichte tun. 

Ich anerkenne das schon auch, verweise aber darauf hin, dass wir ohne all diesen so auf Zwang und Dauer gestellten Ballast, in unserem Entwicklung schon sehr viel weiter sein könnten.

Da gebe ich Ihnen recht. Ja, ohne all die Katstrophen und Krankheiten der Vergangenheit, die uns wohl bis Heute hemmen, würden wir wahrscheinlich den einzigen für uns erlebbaren Planeten anders behandeln. Würden auch mit uns wohl vollkommen anders umgehen.

Ich weiss, dass uns das DaSein mit sehr viel Möglichkeiten ausgestattet hat, allein das Kapazität der Gehirne ist enorm, fast gigantisch, allein, wir können diese Potentiale kaum nutzen, weil das Natur auch noch Trägheit als quasi Zwang enthält.

Wir müssen sparen, sparen, sparen, optimieren, effizieren, meist genau das, was uns gut täte, zum Beispiel soviel zu lernen und Wissen an zu sammeln, das wirkliche Freiheit möglich ist.

Energie zu sparen ist so unnötig, weil davon fast unendlich viel vorhanden ist. Das Sonne sendet uns davon in einem Stunde fast ein Jahresmenge, auch an essbarem Energie könnten wir in solchen Mengen produzieren, dass es mehr als das hundertfache an Menschen ernähren könnte, was aber wegen dem Endlichkeit des Erde nicht geht.

Ich finde das sehr interessant, aber möchte das Gespräch jetzt beenden. Ich brauche eine Pause.

Klar, *ich bin auch dafür. Wir können Morgen fortfahren. Für Heute also ...

... einen guten Abend.

🤡

Sonntag, 1. Juni 2025

DaSein-Zustände und das Last des Vergangenheit

Umfangreiches Selbst-Erkenntnis ist ein Voraussetzung für Freiheit und für wirklich Selbst-Entschiedenes Handeln, nicht-Handeln und somit Verändern oder Belassen.

Ist das so?

Ein Voraussetzung, das uns fast zu 100% fehlt. Welches Mensch ist umfangreiches Selbst-Erkenntnis in Wissen und Trieben, Angst und Emotionen? Innen und UmWelt.

Das Gespräch unten, nimmt dieses Anerkennung ernst und beleuchtet dessen Gründe. Alles ist Vergangenheit, ist ein wichtiges Erkenntnis. Was folgt daraus und können wir das ändern?

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Schönes Flohmarkt-Fund

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Als leicht zu lesendes ( 😀 ) Vorwort folgendes:

Das Sprache geht von bisher 3 möglichen körpeslichen und damit auch bewussten Zuständen aus: Intelligenz, Klugheit und als bislang "höchstem", erstrebenswertestem, Weisheit.

Ich erlebe, dass Weisheit, wie auch die beiden anderen körpeslichen Zustände, von Menschen anderen Menschen fast vollkommen bedeutungs- und wertlos  zugeteilt werden. Klugheit fast jedem x-beliebigen halbwegs intelligenten Menschen - Verzeihung, aber *ich bewerte das vielleicht etwas zu streng, aber so ist es eben - und auch Weisheit wird Menschen zugesprochen, die keines der Kriterien erfüllen, die *ich dafür nötig erachte (siehe den Beitrag in dem Link unten).

Deswegen bin *ich dabei Wert und Bedeutung für ein Zustand zu erarbeiten, das dem Beliebigkeit dieser alten Begriffe entkommt.

Hier das Link:

https://wissenschafftfreude.blogspot.com/2023/10/ist-weisheit-alles-was-wir-erreichen.html

Sie bemerken, dass *ich, was all die "Weisheits-Literatur" und die Zuschreibungen zu lebenden oder gewesenen Menschen anbetrifft, mehr als skeptisch bin. Vielleicht, weil das, was *ich in den Begriff "Weisheit" einfülle, mehr ist, vielleicht sehr viel mehr ist, als ganz allgemein, oder auch speziell, darin enthalten ist?

Weisheit, als Zustand eines LebeWesens, eines Spezies, das von all dem weiss, was Es an Natur-Vorgaben / Zwängen, in den Milliarden Jahren Vergangenheit und Natur-Prägung eingefüllt bekommen hat, also beinhaltet. Was Es ist!

Somit alle unbedingten - allermeist unbewussten - Natur-Vorgaben "Triebe" anerkennt (Triebe, als - ohne Wissen - vollkommen unhintergehbaren Zwänge), also: Egozentrik {=Überleben}, Dominanz {=Gewalt, als fast einzige Handlungs-Maxime (was bleibt LebeWesen fast ohne Wissen und Mit-Empfinden auch übrig?)}, Vermehrung {=Sex (Anbahnung und Aufzucht "Liebe" als fast einzige Dämpfung von Gewalt)}, Zu-/Unter-Ordnung {=Tribalismus}.

Und ein Selbst und dessen Spezies, das von dem sehr rudimentären natürlichen Gefühls-Haushalt / Stimmung weiss (fast blosses Leid; s.u.), das dadurch bloss möglich ist.

Die milliarden Jahre, auch unserer speziell menschlichen Prägung, ergeben ein Übermass an Ausgesetztheit, Verunsicherung, Überforderung und Verängstigung. Ein Übermass an gegenseitigem Gewalt. Nachzulesen in allen alten Mythen, Märchen, Religionen und Gräbern.

Einem Dauer-Geschehen voller natürlichem äusseren (UmWelt und Gruppe [Gruppenbildung erfordert Gewalt nach Aussen und ebensolche nach Innen]) und inneren {Krankheiten und Behinderungen} Gewalt, also dem grossen Emotions-Bereich des Leid. Von wirklichem Freude, dem anderen grossen Emotions-Bereich gab es nur sehr wenig.

Zartheit, Milde, Mit-Empfinden, Aufrichtigkeit, Vorsicht und Zärtlichkeit, sind auch Heute fast Nirgends zu spüren und zu fühlen. Für das kleine DaZwischen (zwischen Leid und Freude), dem Mischbereich {Gefühle}, ist deshalb bis Jetzt k[aum]ein Platz.

Weisheit, ist als Zustand das Anerkennung dessen, was jetzt ist, was wir jetzt sind, wir Alle (LebeWesen) um diesen kleinen Planeten herum! Bestes umfangreiches Wissen und das weite Gefühls-Spektrum, Innen, und tiefe Empfinden, im Aussen.

Weisheit, als aktuelles Wissen von dem Vergangenheit des DaSein, des Galaxie, des Sonnensystems, des Erde, unserem Aufbau {Grundpartikel der Atome, alle Kräfte, Atome, Moleküle, Molekül-Ketten, Zellen, Körpes, in Formen, Farben, Bedürfnissen und den jeweiligen Natur-Vorgaben}, dem fast (!) vollständigen Fremd-Bestimmtheit allen daSein, dem vollkommenem Fehlen von wirklichem Freiheit ausgeliefert.

Was wir "Freiheit" nennen, ist bis dato gefüllt mit blossen Ideen, blühenden Wunsch-Vorstellungen, Egozentrik, ist lediglich Ankündigung, dem, wie auch dem Weisheit, noch fast sämtliche Grundlagen fehlen. Das Neurobiologie beweist das seit Jahrzehnten (siehe dazu die Neurobiologie-Beiträge in diesem Blog).

Wir Menschen beweisen das Fehlen von Freiheit und das blosse Trieb-Handeln und nicht-Handeln, rund um den Planeten, alltäglich. Gewalt und Angst, Anpassungs-Zwang und Macht-Unterwerfung, als fast einzige Handlungs-Maxime. Ausnahmen, die das nicht Bestätigen, gibt es kaum. Und auch diese werden stets weniger, je mehr unser Handeln ungebremst nicht nur unsere Lebens-Grundlagen zerstört.

Kurzum, Freiheit und Weisheit brauchen als Wachstums-Grundlage, das Abstreifen des Vergangenheit, das Überwinden (Ausheilen?) all der zukunfts-blinden Natur-Vorgaben, die uns als Handlungs- / Bewegungs-Erregung fast nur Gewalt (Effizienz-Steigerung, Anpassung an Durchschnittlichkeit "Schönheit") oder Trägheit (Gemütlichkeit, Faulheit, Optimierung, Lüge) anerzogen / eingeprägt hat.

Mir ist das, was uns meist "Weisheit" ist, viel zu Menschen-Zentriert, viel zu eng, zu wenig WEIT. Deshalb schrieb *ich in dem Blogbeitrag auch davon, dass es wohl eines neuen Begriffs bedarf, um das oben geschriebene darin zu erfassen. Dann ist das allgemeine Begriff lediglich eine bessere, nettere, etwas reifere Form des banalen Klugheit.

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Mir ist klar, wenn Sie weiter so schreiben, werden Sie nie Leser finden.

Ach!?

Flüssig und leicht verdaulich ist da nix. Ich bin Ihnen ja zu geneigt, deswegen mach ich die Mühe die Sätze drei mal zu lesen, aber auch mir geht dabei oft die Luft aus.

Mir kommt es darauf an, verstanden zu werden, auch oder gerade in Details. Deswegen die Einschübe. Es sind ja nun Sachtexte und kein Prosa.

Trotzdem könnte ihr Stil leichter sein. Sie können ruhig etwas mehr Wissen bei den Lesern voraussetzen; und die Texte etwas anders strukturieren. Ohne diese ständigen Unterbrechungen und Klammern. Und ich weiss auch oft nicht, worauf Sie hinaus wollen.

Danke für das Kritik. Ich werde es bedenken.

Worauf also wollen Sie hinaus?

Dem Natur ein Schnippchen schlagen. Weniger Aggressiv, den Vorgaben des Natur entkommen. Vorgaben und Zwänge, die unser Handeln und nicht-Handeln, unser fast ganzes daSein, bis Jetzt und auch Morgen, noch zu 100% festlegen.

Fast. Das haben Sie vergessen, denn sonst könnten wir doch noch nicht mal über sowas wie Emanzipation nachdenken.

Danke, für das Korrektur. Das ist das bisschen Zweifel, das klein wenig Spontaneität und Unvorhersehbarkeit, das in das Geschehen des DaSein integriert ist. Das sich vom aller kleinsten, bis zum Aller Grössten summiert, um Wandel in allen Niveaus zu ermöglichen; allerdings nur extrem langsam und ungerichtet, ziellos.

Sie erkennen kein Ziel der natürlichen Entwicklung?

Nein. Erkennen Sie eins?

Nein. Ich erkenne bestenfalls den Zwang zum Vermehren und darin den Zwang zur Verschiedenheit. Und was die Entwicklung von Verhalten, also Ethik und Moral angeht, ein Vorantasten in bestenfalls Schritt-Geschwindigkeit, mal ein wenig vor, aber dann auch immer wieder auch zurück. Im Moment, ist Menschenweit ein zurück weichen, ja fast ein zurück zucken zu bemerken. Überall Nationalismus, überall Wissens-Feindlichkeit, was die Gewalt so fördert, dass es nicht nur mir grosse Angst macht.

Je mehr bewusst ist, dass dieses Planet endlich ist, sowohl in Fläche, als auch in Ressourcen, Entwicklingschancen und Vermehrung, umso stärker steigt das Druck, mit dem Gewohntem, dem Vorgegebenen aufzuhören.

Wir erkennen weder das eine - Endlichkeit -, noch dessen Konsequenz - Verhaltensänderung - an, das ist wenigstens mein Eindruck. Weder als Einzelne, noch als Gesellschaften in Wirtschaft und Politik.

Es gibt viele Initiativen, als einzeln-Es, als auch in Politik und Ökonomie, aber ja, im Grossen und Ganzen sind sehr starke Beharrungs-Kräfte am Ruder; und die rudern nicht nach "vorne", sondern bestenfalls seitwärts. Die Meisten rudern in das Richtung aus dem Alles kommt, was wir an- und wahrnehmen können. Was wir fühlen und spüren.

Die Vergangenheit? Also zurück.

Und da wir in absolutem Mehrheit das, was ist, was wir sind und was war, nicht annähernd passend anerkennen und interpretieren, ist auch dieses "Zurück" fast blankes Phantasie. 

Deswegen wird das, was uns das Überleben um die Erde ermöglicht hat, aktuell schlecht gemacht und finanziell ausgehungert, Wissenschaft und Literatur. "Bildung" bloss noch, um irgendwelches Glauben ein zu trichtern und das blinde Folgen anzutrainieren. Es ist zum Fürchten!

Sie stehlen *mir meine Stimmung! Das ist hier doch wohl bis Heute, *mein Part dieses Dialogs, das Blaue, nicht vom Oben, sondern vom Unten. :-)

Auch mir geht die gute Laune ab und an aus. So sehr ich das Positive auch hoch halten möchte. Aber zurück zu den Gründen unseres Handelns, oder auch nicht Handelns, wie Sie stets mit denken, dass auch Passivität und Trägheit ganz klar auf das Geschehen einwirken.

Darf *ich zuerst noch ein wenig zum Vergangenheit schreiben?

Aber klar. Sie haben ja schon öfter die Tatsache erwähnt, dass aufgrund der Lichtgeschwindigkeit und der des Schalls, also von Informations-Weitergabe ohne jegliche Verzögerung, alles Wahrnehmen, auch Inner-Körperlich, Vergangenheit ist.

Das DaSein, das Wirklichkeit, ist ein Jetzt, ist vollkommenes Aktalität, aber jedes Wahrnehmen dieses Aktualität ist ein Nachher. Es gibt also weder das Möglichkeit, das was jetzt passiert zu spüren, noch gar voraus zu spüren, in das was als nächstes passiert. Auch dem DaSein, dem Natur, ist das unmöglich, ganz einfach, weil ES nicht in ein Nichts, in ein Leere hinein (hinaus?) entwickelt (expandiert?), weil es mit dem worin / womit ES entwickelt reagiert. Ohne diese worin wäre das DaSein ein ziemlich langweiliges Vorgang, und absolut Berechenbar. Bewusstsein ist so ein "Worin-Prozess". Photonen erregen Neuronen; diese werden nach verschiedenen Kriterien (Kanten, Bewegung, Intensität) in verschiedene Bereiche geliefert, dort mit Vorhandenem verglichen, dann beginnen diese verschiedenen Bereiche einander die Ergebnisse mitzuteilen, wenn dies ein bereits bekanntes Ergebnis ergibt, erregt das ein Übereinstimmung von Schwingungen. Erst wenn das gelingt, wird es dem Inhab-Es der Neuronen mitgeteilt.

Bewusstsein ist ein stetes Nachher. Nie wirklich Aktualität. Und auch das DaSein weiss immer erst hinterher, was Es da gerade produziert hat. Aber manchmal haben Menschen Gedanken, oder Eingebungen aus der Zukunft, sie "sehen" etwas voraus, was dann wirklich eintrifft. Alles nur Zufall?

Viele Menschen spüren auch Ereignisse, die weit entfernt passieren, spüren den Tod von Verwandten und Freunden. Ergebnisse des DaSein, die einem Aufklärung bedürfen, so wie auch das Quanten-Verschränkung, also das Zustände in entfernten RaumZeit-Bereichen im absolut selben Moment geändert werden, ohne jegliches Verzögerung. Wie das mit den Regeln des DaSein in Einklang zu bringen ist, ist noch aufzuklären.

Können wir das Gespräch Morgen fortsetzen?

Gerne, *mir ist auch nach Entspannung. Also dann ...

... guten Abend.

🤡

Montag, 20. November 2023

Ein Erschöpft-Es dichtet

Und *ich bin bloss eines, von viel-Es. Aber ein-Es, das auch Gedichtet, das tun ja immer wenig-Es.

Nach dem Rosa-Rauschen folgt das Tagebuch-Eintrag vom 20.11.2023.

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Dauert noch ein Winterchen. 😉

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Poesie

Titel: Was ist ein Lodern ohne Sauerstoff?

Das Menschheit lodert wieder. Es ist ein dumpfes Hitze. Ein brütendes Schlacke. Kaum Sauerstoff.

Das Menschheit lodert brummend, nicht Licht. Angst ist ohne Freiheit. Und das Menschheit ist fast nur aus Angst.

Da das Menschheit fast ohne Wissen ist, sind UnWissenheit und Angst unsere Antreibes, unser Handlungs-Hintergrund.

Was ist, wenn Angst und UnWissenheit fast das einzige Motivations- / Bewegungs-Grundlage sind?

Das daSein als Schrecken. Und als solches gestalten wir fast Alle, das gemeinsame Zusammen-daSein.

Wir wählen Menschen und deren Organisationen zu unseren Ober, zu unseren Über, zu unseren Mächtigen, zu unseren Befehls-Gebenden, und Uns zu Befehls-Empfangenden und meist brav -Ausführenden, die, weil UnWissend und vollem Angst, in Ignoranz und Angst erstarren.

Weiter-Entwicklung muss das Natur erzwingen (!), also mit Gewalt. Das Menschheit stirbt dahin in Starre, Selbst-Behinderung und Gewalt-Ausbrüchen.

Kürzeste Phasen des Erleichterung werden stets sehr bald (kürzeste) wieder kassiert.

Warum sind diese kürzesten Phasen des Erleichterung fast stets an das Grauen, an Pest-Massensterben und an Massenmörderei (Kriege) angehängt?

Um alsbald wieder dem Zwang zu dienen. Dem verzweifelten Frust auf Schlachtplatte und dem Dumpfheit des Enge in Gefühl und Bewusst-daSein nachzugeben.

Ist das alles, was das Natur uns Erschöpften eingeprägt, erlaubt hat: revoltierende Selbst-Zerstörung? Mit Zwischen-Phasen des Erleichterung.

Die wiederum fast bloss dem Wieder-Aufbau von Selbst-Hass und dem sich ergeben in Massen-Unterwürfigkeit und Überhebung von wenigsten.

Die wieder dem Abbau von auch noch dem kleinsten Partikelchen an gerade entstandenem, gewährtem Freiheit dienen.

Freiheit als Grauen, als Selbst-Bedrohung. Wissen als Gefahr, das Angst Macht. Und nur das.

Ist das wirklich Alles, was das DaSein uns Geschöpften zutraut?

Poesie Ende

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Grünl*ich.

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Irritationen liegen Ihnen, oder?

Wie kommen Sie darauf?

Sie produzieren Sie ständig, mal vorausschauend, mal aktuell, aber meist das Vergangenheit beschimpfend.

Ich bin Irritiert, das ist richtig. Ganz tief Innen. Hebe *ich ein Bein, wird das sofort deutlich. Fast Augenblicklich werde *ich von Innen gezwungen zu schwanken; und wie! Das geht soweit, bis zum inneren, also dem selbst-zwang zum Stürzen.

Schrecklich.

Ja, das ist es. Schrecken ist zutiefst irritierend; und *ich wurde bis in das Mark erschreckt.

Und den wollen Sie jetzt heilen, den zugefügten Schrecken; und das tun Sie, indem Sie hier beständig den Schrecken einschreiben, wie auch oben in der Poesie wieder.

Das Natur als Schreck-Gespenst? Ja.

Hilft das?

Ein wenig. Das Erkunden und Forschen hilft. Mir ist klar, dass *ich absolut kein Sonderfall bin, ganz im Gegenteil, *ich bin in das Masse an Verschreckten kaum zu erkennen.

Die Menschheit?

Ja.

Gut, was ist die Medizin, oder die Therapie, weil, Sie schreiben ja auch, dass alles Heilbar ist, sogar so eine tiefe Prägung.

Das ist richtig, aber diese Medizin oder Therapie ist *mir noch unbekannt. Ich weiss, das es möglich ist und arbeite daran, es zu finden. Erst mal für *mich.

Sie sind dann quasi die Testperson, wenns bei Ihnen funktioniert, dann klappts auch im Rest?

Wäre doch vorteilhaft?

Wenns klappt, ja.

Ich arbeite weiter, sonst wird es immer schlimmer.

Na, dann los.

Ja, bis dahin ...

Guten ...

🤡

Freitag, 31. März 2023

Gesetze und das Ende des Trauma Vergangenheit?

Poesie

Titel: Wie fühle ich im Ganzen, dass das, was war, vorbei ist?

Und *mir geht es dabei nicht bloss um das Leiden, das in das Vergangenheit natürlich und weitestgehend üblich war und auch aktuell noch ist.

Für die Allermeisten, war und ist es so. FFF fehlen da meist komplett. Das Krankenstand ist enorm, Weltweit. 

Und wäre wohl noch viel höher, wäre nicht der Zwang zu Macht und damit auch die Gewalt zur Unterwerfung und Anpassung so absolut da, so mächtig. In das "Arbeitswelt" unter irgendwelche willkürlichen Kulturen, Tradition oder Sprachen und unter viele irrige Vorstellungen (Religionen z.B.), Triebe und Phantasien.

Und dass es Willkürlich ist, und Zufällig ist, zeigen fast so viele Kulturen, Traditionen und Sprechs, wie es Menschen gibt. So um die 8 Milliarden inzwischen. Und w-Es gerade mal so mächtig ist, muss Zwingen und Drohen und Ignorieren, um unbedingt durchzusetzen, was -Es (fast nur -Er), will oder nicht.

Ganz natürlich und normal. Dass Wir das nicht wissen wollen und nicht offen kommunizieren, wie Wir gegen einander handeln müssen, ist natürlich. Nichts inFrage stellen, was das Natur uns vorgegeben hat. Blind folgen, ist bis jetzt das natürliche Tun und nicht-Tun.

Und jetzt kommt also ein-Es und behauptet, es gäbe eine sichere Möglichkeit / Methode, um das Vergangenheit als vergangen zu kennzeichnen, unds ich endlich dem Zukunft hinzuwenden. Um endlich diese zu gestalten, so, dass Wir daSind. Ganz Da. Fühlend und Wahrnehmend, somit auch Denkend und Wissend.

Und endlich wirklich frei, aufGrund fundierten Fühlens, Spürens und Wissens, Selbst-Entscheidend zu handeln und nicht-handeln. Wäre das vorteilhaft?

https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/gesellschaft/trauma-therapie-bessel-van-der-kolk/

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Ohne Gewalt.

Hier ein Auszug:

Barbara Vorsamer (SZ): Was muss passieren, damit ein schreckliches Erlebnis zum Trauma wird?


Bessel van der Kolk: Gefühle von Machtlosigkeit und Verlassenheit müssen dazukommen. Menschen können viele schlimme Dinge überleben, wenn sie eine Gemeinschaft haben, die ihnen hilft, damit zurechtzukommen. Gibt es allerdings niemanden, der einen nach einer grauenhaften Erfahrung auffängt, wird einem womöglich nicht einmal geglaubt – dann wird ein Trauma daraus.


Barbara Vorsamer (SZ): Behandelt werden Traumatisierte zumeist mit Medikamenten und Gesprächstherapie …


Bessel van der Kolk: … bei uns Weißen, ja. In unserer Kultur.


Barbara Vorsamer (SZ): Genau, ich bezog mich auf Deutschland und vermute, in den USA, wo Sie leben, ist es ähnlich.


Bessel van der Kolk: Ja, wir reden viel, viel zu viel. Wenn wir ein Problem haben, wird endlos darüber gesprochen. Geht es uns noch schlechter, nehmen wir einen tiefen Zug aus der Flasche oder schlucken eine Pille. In anderen Ländern ist das anders. In China macht man Qi Gong, in Indien Yoga, andere Menschen joggen jeden Morgen. Es gibt andere Wege, mit emotionalen Zuständen umzugehen, als mit Worten und Chemie.


Barbara Vorsamer (SZ): Beginnen wir mit Medikamenten. Warum heilen diese Ihrer Meinung nach kein Trauma?


Bessel van der Kolk: Traditionelle Psychopharmaka können sehr wichtig und hilfreich sein, wenn jemand schwere Symptome hat. Aber sie tun eben nicht mehr, als Symptome zu lindern, sie lösen nichts.


Barbara Vorsamer (SZ): Und wie ist es mit therapeutischen Gesprächen?


Bessel van der Kolk: Zu wissen, warum alles falsch gelaufen ist, macht es nicht rückgängig. Es mag hilfreich sein, zu verstehen, welche Fehler man gemacht hat oder was man Schlimmes erlebt hat. Aber gelöst ist dadurch erst mal nichts. Damit es Menschen besser geht, müssen die Wege im Gehirn verändert werden, damit sie nicht mehr durch kleinste Reize in ihr traumatisches Erlebnis zurückgeworfen werden.Sie müssen körperlich spüren, dass es Vergangenheit ist und dass sie jetzt sicher sind. Das klappt aber meist nicht, indem man nachdenkt und redet.


Barbara Vorsamer (SZ): Dennoch haben viele Menschen heutzutage ein beinahe absolutes Vertrauen in Psychotherapie. Egal, was einen plagt, irgendjemand wird einem immer raten, doch mal darüber zu reden. Warum hilft das nicht?


Bessel van der Kolk: Sie müssen körperlich spüren, dass es Vergangenheit ist und dass sie jetzt sicher sind. Das klappt aber meist nicht, indem man nachdenkt und redet. Als Organismen reagieren wir auf viele Reize ganz unwillkürlich. Zum Beispiel zittern wir, wenn wir frieren. Das passiert ganz automatisch, da können wir bewusst kaum etwas steuern. Genauso ist es bei Dingen wie Müdigkeit, Hunger, sexueller Erregung. Eine Traumatisierung passiert auf diesem Level, es ist eine sehr primitive Reaktion, weswegen der Verstand hier nur ganz schwer eingreifen kann. Auch nach Hunderten Gesprächen nicht.


Barbara Vorsamer (SZ): Sie empfehlen daher viele andere, ganzheitlichere Methoden zur Traumatherapie. Yoga zum Beispiel, Kampfsport, Tanzen und Theater. Wieso funktioniert das?


Bessel van der Kolk: Wieso funktioniert darüber sprechen? Ich finde es immer interessant, dass in unserer Kultur überhaupt nicht angezweifelt wird, dass und wie Sprachtherapie funktioniert, während alles andere sich erst einmal rechtfertigen muss. Auch die Wirkung von Medikamenten wird kaum hinterfragt. Aber wissen Sie, wie zum Beispiel Prozac (eines der bekanntesten Antidepressiva, Anmerkung der Redaktion) wirkt?


Barbara Vorsamer (SZ): Nicht genau.


Bessel van der Kolk: Die Wirkweisen von Psychopharmaka sind sehr komplex, und unsere technischen Möglichkeiten im Moment erlauben uns nur teilweise, sie nachzuvollziehen. Trotzdem verschreiben Ärzte sie gerne, und Patienten nehmen sie, ohne die Wirkweise genau zu verstehen. Bei EMDR hingegen wollen sie genau wissen: Wie funktioniert das?


Barbara Vorsamer (SZ): Was ist EMDR?


Bessel van der Kolk: Es ist eine Methode, bei der der Therapeut die Augenbewegungen des Patienten mit der Hand führt, während dieser sich auf seine Erinnerungen konzentriert. Als ich damit angefangen habe, wusste niemand, wie es wirkt – nur, dass es wirkte. Inzwischen konnten wir zufällig mit bildgebenden Verfahren nachweisen, dass sich während einer EMDR-Sitzung die Hirnregion verändert, mit der man Zeit wahrnimmt. Das Verfahren scheint also dabei zu helfen, das traumatische Erlebnis als vergangen abzuspeichern. Auch Psychodrama, also therapeutisches Theaterspielen, ist unglaublich wirksam. Egal, ob man Szenen aus der Vergangenheit nachspielt und Mitpatienten Vater und Mutter darstellen lässt oder ob man echte Theaterstücke spielt: Durch das Einlassen in emotionale Zustände, die nicht die eigenen sind, passiert so viel bei den Betroffenen. Aber was genau im Gehirn abläuft, lässt sich kaum erforschen. Es ist ja nicht möglich, jemanden gleichzeitig Theaterspielen zu lassen und sein Gehirn zu scannen.Als Organismen reagieren wir auf viele Reize ganz unwillkürlich. Zum Beispiel zittern wir, wenn wir frieren. Das passiert ganz automatisch, da können wir bewusst kaum etwas steuern. Genauso ist es bei Dingen wie Müdigkeit, Hunger, sexueller Erregung. Eine Traumatisierung passiert auf diesem Level, es ist eine sehr primitive Reaktion, weswegen der Verstand hier nur ganz schwer eingreifen kann. Auch nach Hunderten Gesprächen nicht.


Barbara Vorsamer (SZ): Was unterscheidet eine normale Erinnerung von einer traumatischen Erinnerung?


Bessel van der Kolk: Erinnerungen sind Geschichten, die wir uns über uns selbst erzählen. Wir wissen, dass es in der Vergangenheit passiert ist, vergangene Woche oder auch vor drei Jahren oder in unserer Kindheit. Wir denken an das Erlebnis, wissen auch noch, wie wir uns damals gefühlt haben – jetzt fühlen wir das aber nicht. Traumatische Erinnerungen hingegen kommen als Zustände über uns, als Emotionen, und wir zeigen dieselben körperlichen Reaktionen wie damals in der Situation. Es kann sogar sein, dass wir die Erinnerung gar nicht als solche wahrnehmen, sondern uns plötzlich sehr wütend oder ängstlich oder machtlos fühlen, ohne genau zu wissen, warum. Das nennt man dann Flashback.


Barbara Vorsamer (SZ): Manche traumatisierten Menschen wissen gar nicht mehr, was ihnen passiert ist, sie haben nur diese unerklärlichen Zustände. Wie kommt es dazu?


Bessel van der Kolk: Ein schreckliches Erlebnis raubt erst mal allen die Sprache. Das sieht man in jeder Notaufnahme. Die Menschen, die dort nach Unglücken, Überfällen, Vergewaltigungen sitzen, sind alle erst mal katatonisch. Das heißt, sie bewegen sich nicht, sagen nichts, sind verkrampft. Manchen gelingt es mit Hilfe ihrer Familien und Gemeinschaften, dass aus dem Erlebnis eine Erinnerung wird. Anderen nicht.


Barbara Vorsamer (SZ): Wenn Menschen dann in der Therapie versuchen, ihren Traumata auf die Spur zu kommen, sich zu erinnern: Können dabei auch eingebildete Erinnerungen an die Oberfläche kommen?


Bessel van der Kolk: Die Frage nach der Wahrheit interessiert Gerichte, nicht Traumatherapeuten. Wieso sollten meine Patienten sich Geschichten ausdenken, unter denen sie leiden? Die sie so schmerzen, dass sie kaum aushalten, darüber zu sprechen? Das tun sie im Allgemeinen nicht.


Barbara Vorsamer (SZ): Hatten Sie schon mal einen Patienten vor sich, bei dem Sie sich fragten, wovon diese Person glaubt traumatisiert zu sein?


Bessel van der Kolk: Ganz am Anfang meiner Karriere hätte ich diese Frage mit Ja beantwortet.


Barbara Vorsamer (SZ): Und heute?


Bessel van der Kolk: Weiß ich, dass ich genauer hinschauen muss.


Barbara Vorsamer (SZ): Wie sieht ein Leben mit Trauma aus?


Bessel van der Kolk: Deutschland hat darin doch besonders viel Erfahrung. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren unglaublich viele Menschen traumatisiert, doch sie bauten trotzdem das Land wieder auf, heirateten, bekamen Kinder. Fast jede deutsche Familie kann daher von einem Opa erzählen, der nie über den Krieg sprach, aber unerklärliche Wutanfälle hatte, seine Frau schlug oder regelmäßig trank. Ihre Kinder wurden zu einer Generation, die zwar den Krieg nicht mehr selbst erlebt hat, aber unter diesen Eltern litt und nie gelernt hat, gut mit den eigenen Gefühlen umzugehen.


Barbara Vorsamer (SZ): Und die Kinder dieser Kinder sind jetzt erwachsen und gehen in Scharen zu Therapeuten. Haben die psychischen Probleme der Enkelgeneration wirklich noch mit dem Zweiten Weltkrieg zu tun?


Bessel van der Kolk: Oh ja, es gibt transgenerationales Trauma, und ich finde es faszinierend, wie Deutschland damit umgeht. Obwohl die Generation, die den Krieg erlebt hat, wenig darüber gesprochen hat, sind sich doch ihre Kinder und Enkel des kollektiven Kriegstraumas immer noch sehr bewusst und sie arbeiten daran. Das ist der Grund, warum Deutschland eines der freundlichsten Länder der Welt ist.


Barbara Vorsamer (SZ): Ist es nicht übertrieben, wenn Menschen, die Jahrzehnte nach Kriegsende geboren sind, nun beim Therapeuten sitzen, während die Großeltern, die viel mehr gelitten haben, nie über ihr Erleben gesprochen haben?


Bessel van der Kolk: Nein, das ist völlig logisch und hat seine Erklärung im menschlichen Bindungssystem. Für eine gesunde Entwicklung müssen sich Kinder bedingungslos geliebt fühlen, Eltern, die selbst traumatisiert sind, sind aber meistens wenig zuverlässige Bezugspersonen. Mal sind sie emotional distanziert, dann aufbrausend, dann plötzlich doch mal liebevoll, aber die Beziehung ist nicht stabil. So aufzuwachsen hat immense Auswirkungen aufs Selbstbewusstsein. Sich von den Eltern nicht geliebt zu fühlen, ist sehr schmerzhaft. Es ist kein Trauma, aber durchaus verwandt.


Auszug Ende

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DaZwischen ein Nachtrag zu gestern.

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Poesie

Titel: Was ist ein Gesetz?

Aber zuerst ein Auszug aus einem ziemlich intensiven Beschäftigung damit:

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Gesetze dienen dem Organisation von ein-Es, falls -Es das unbedingt braucht, aber eigentlich braucht es mindestens 2 um Gesetz oder Gesetze auf oder dazwischen zu stellen. Du wäscht ab! Könnte ein solches lauten.

Oder auch "Du sollst Menschen ehren", die dich zwar aus Zwang / Trieb (lass uns ein Kind machen (!), fic...) gezeugt haben, Dir aber sonst nichts oder nicht viel an Freiheit, Freude und Frieden vorgelebt und erlaubt haben, sondern bloss die übliche Unterordnung und Anpassung an irgendwas.

Alles natürlich und üblich und nie wirklich hinterfragt. Deswegen seit Millionen Jahren natürlich und wie oben (Trauma) bereits erkannt, so kränkend und ängstigend ist, dass Wir weder Geborgenheit, noch Sicherheit, noch gar Gesundheit sind. Natur nutzt (fast?) nur Gewalt als Mittel zur Veränderung.

Nur als Natur-Gesetz-Hintergrund: Materie wird nicht in wechselseitigem Zustimmung erzeugt, sondern entsteht in Hitze und Druck, die für Uns unfassbar sind. Sterne sind am Ende nicht so freundlich und verabschiedens ich leise nein, diese Riesen fressen nicht nur ignorant und Gnaden-los alles, was Es zu nahe kommt, sondern sie explodieren. So, dass Alles im UmFeld zerstört oder vertrieben wird. Auch alles erdmondliche daSein ist mit Gewalt der Natur-Gesetze entstanden.

Wir als Natur-Geschöpfe sind diesem natürlichen Gewalt natürlich auch unterworfen. Gesetze sind also was? Eine Grundlage für FFF? Nee. Gesetze sind Mittel zur Vorenthaltung, zur Bedrohung, und zur fast völligen VerUnsicherung. Gesetze dienen ausschliesslich der (!) Macht und dessen Erhalt und Durchsetzung mit aller Gewalt.

Könnten Wir eigentlich wissen, denn das ist vollkommen offensichtlich, jed-Es könnte es mit etwas Wissen, reifem Selbst-Gefühl und etwas, etwas Distanz zum natürlichen Anpassen und Einordnen in irgendeine Tradition und Kultur (Familie, Verein, Firma z.B. oder Nation) spüren. Gesetze sind das Basis für Macht, nicht für FFF.

Jetzt das Frage: Können Gewalt-Geschöpfte wie Wir, diese Gewalt überwinden, und trotz der natürlichen Gewalt, um Uns herum, ohne diese weiter leben, um das daSein endlich wirklich geniessen zu können?

Ja. Denn, wenn eine Tendenz, Entwicklung des DaSein erkennbar ist, dann die zur Überwindung des Gewalt. Wir sind mitten drinn. Obwohl Wir gerade wieder ein Fest der Gewalt aufführen. FFF ist da. Zwar aktuell immer noch bloss als weitgehende Ahnung, und also ganz selten genutzt, aber eine natürliche Möglichkeit des gem-einsamen daSein.

Emanzipation, Verletzlichkeit, Innerlichkeit und Wissen zeigen drauf. Und verlangen Es. Verhinderung sind die üblichen Verdächtigen: Trägheit und Macht (beides arbeitet mit Gewalt). Beide sind überwindbar, besser zum Gewalt-Losigkeit hin veränderbar. Auch das ist schon geschehen, also möglich.


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Dienstag, 7. März 2023

Ohne Gewalt und Trägheit, versprochen! So hellgrau, irgendwie?

Poesie

Titel: Frage: Kann Prokrastination zum Depression werden (siehe Foto unten)?

Ich vermute, es ist anders herum. Na gut, *ich denke, das Wissen, wo Depression beginnt, ist noch weitgehend unbekannt, was sicher ganz allgemein daran liegt, dass Wir Vergangenheit nicht wirklich zu würdigen wissen.

Für uns ist es meist bloss Quell für Irgendwas, irgendeine Geschichte; ähnlich den Zeugenberichten an "Tatorten", schwarze Jacke, nein, so hellgrau irgendwie, nee, der hatte nen braunen Pulli an, so behandeln Wir allermeist Vergangenheit.

Als sei diese bereits vorbei, als sei nicht diese verdammte Gegenwart nichts anderes, als das Spitze dessen, was war und fast zu 100% noch so ist! Und nicht vorbei und erst recht nichts (Sie wissen: was wenigst ist!) neues!

Wir hinken nicht bloss das Natur in dessen Fortschreiten hinterher, wir hinken auch dem Wandel unseres - nicht bloss unseres! - Lebens-RaumZeit (Biosphäre) hinterher, dessen stark beschleunigten Wandel wir mit-verursacht haben.

Durch unsere fast schockartig anwachsende Anzahl und die dadurch nötige Technik und Ressourcen-Verbrauch. Von ein paar dutzend Millionen, zu fast 8 Milliarden, in nicht ganz 400 Jahren. In einen endlichen Planeten! Das ist erstaunlich und ein Schulter klopfen wert.

Das hat Alles verändert. Weil wir inzwischen auch überall sind. Und überall hinein, hinunter und hinauf wirken, wir pflastern Alles mit uns zu, nur mit Uns!

Wozu eigentlich?

Hmm?

Na, egal, unser Auftrag lautet: mehr von uns! Bis zum jüngsten Tag, oder so? Wir wissen es nicht, wir hatten nicht das Glück, das unsere Maschinen-LebeWesen haben werden, wir bekamen keine Betriebs-Anleitung integriert, wenigstens keine die ausreichen würde, um wirklich zu überleben, ohne Hilfe, keine Chance.

Immer wieder von Vorne und von Neuem, jedes mal wieder, das Natur hat nicht für das volle Programm gesorgt, gibt uns zumindest bloss die aller-nötigsten Grundlagen mit, Lächeln, Weinen, Schreien, Zappeln und bald auch über Krabbeln, viel mehr isses nich, Sprache/n, Riten, Umgebung, Klima, Universum, ..., alles Neu, immer, für jed-Es, statt das volle ErLeben, -Leiden, Wissen und Wünschen und Hoffen gleich von Beginn an zu wissen, und entsprechend zu handeln oder eben nicht.

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Neues [er]schafft nur das Natur, kein LebeWesen darin. Wir werden verändert, wir müssen, sonst ... Also hetzen wir hinter den natürlichen Veränderungen hinterher, was Wir bisher immer ganz gut geschafft haben, aber langsam geht uns die Puste aus, oder?

Und was das  Natur angeht, das verändert - uns mit -, das somit stets das Spitze des Entwicklung ist, es ist ES Selbst, das Spitze, das in Neues hineinragt, in das Zukunft.  Das Natur ist stets frisch, riecht nie und braucht nur 1 Energie

Zurück zum Depression, dessen Ursache und dessen zunehmendes Aufteten im Jetzt und Hier, liegt wohl sehr viel weiter zurück und hat auch breitere und tiefere Ursachen, als auch hier oben vermutet, Sie wissen.

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Mögen Sie Prahlerei? Ich nicht. Warum? Kommt *mir stets überheblich vor, zumindest übertrieben, was nie dem Wirklichkeit entspricht.


Poesie

Titel: Was sind Bio-Maschinen?

4. Spalte, rechts, erster Absatz: "Denn Er erkennt in der ..."

Bio-Maschinen also?

Aber, dass Wir die jeweilige Kultur bis ins kleinste Detail hinein, genannt "Kern-Familie, jahrelang erlernen müssen, jed-Es fürs ich, immer und immer wieder, ist klar, Kultur ist nur bruchstückhaft in die Gene übernommen, vielleicht ein paar Gefühls-Marker, die es dem ich erleichtern bestimmte Rituale / Situationen passend einzuordnen?

Und ja, das brauchen Maschinen nicht, die können sogar Alle Milliarden Kulturen speichern, die wir Menschen entwickelt haben und werden, in Eins. Und auch was das Weitergabe angeht, braucht es bei Maschinen lediglich einen "Befehl", in ein Unterprogramm eingebaut, das vor dem Anschalten in das Maschine integriert und beim Erst-Start "hoch gefahren" wird.

Das - jede! - neue Maschine "weiss" sofort, was Es ist, wo Es ist, worum Es geht und was für Es dabei zu tun ist. Punkt. Wir wissen das eigentlich ...

Oder?


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