VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Mittwoch, 27. August 2025

Warum das Entwicklungs-Richtung falsch ist, schädlich ist

Die längeren Leses wissen, warum *ich dem im Text beschriebenen, auch von Warren Brodey gewünschten Richtung von Wissenschaft und Technik, voll zustimme - den Erweiterungen der Fähigkeiten und Fertigkeiten des Menschen zu dienen, nicht dem Technik zum Trägheits-Förderung, oder gar zum Ersatz und Selbst-Befriedigung des Menschen - und *Selbst auch seit Jahrzehnten daran arbeite.

Ab hier das Text von Evgeny Morozov, aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung - online-Ausgabe -, vom 27.08.2025.

https://www.faz.net/aktuell/warren-brodey-ist-tot-warum-seine-ideen-so-zeitgemaess-wie-nie-sind-110656136.html

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Warren Brodey, der am 10. August im Alter von 101 Jahren in seinem Haus in Oslo verstarb, war vielleicht der einflussreichste Tech-Visionär, von dem Sie noch nie gehört haben – ein Psychiater, der zum Kybernetiker wurde und dessen radikale Ideen über reaktionsfähige Technologien in den 1960er-Jahren unsere digitale Gegenwart mitgeprägt haben, wenn auch nicht in einer Weise, die ihm gefallen hätte. Seine Geschichte liest sich wie ein Cyberpunk-Roman: von der CIA finanzierte Experimente mit übersinnlicher Wahrnehmung, ein Computerlabor, das gleichzeitig das weltweit erste Tech-Start-up war, intellektuelle bromances mit Marshall McLuhan und Gregory Bateson und ein Lebensweg, der ihn vom MIT über eine norwegische Eisengießerei bis ins maoistische China führte.

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Die Bedeutung von Brodey liegt jedoch nicht in diesen schillernden Details, sondern in einer grundlegenden Frage, die er vor einem halben Jahrhundert stellte: Sollte sich die Technologie an uns anpassen, oder sollte sie uns dazu anregen, uns zu entwickeln? Das Silicon Valley entschied sich für den ersten Weg und versorgte uns mit Algorithmen, die jedes unserer Bedürfnisse vorhersagen. Brodey setzte sich für den zweiten Weg ein – für Technologien, die „weich“ und reaktionsfähig sind, nicht um unsere Bedürfnisse zu befriedigen, sondern um uns dabei zu helfen, Bedürfnisse zu entdecken, von denen wir nicht wussten, dass wir sie hatten.

Jazz statt Muzak

Als Nicholas Negroponte, der Brodey als „einen der frühesten und wichtigsten Einflüsse“ auf sein Denken bezeichnete, 1995 über eine Zukunft schrieb, in der „Ihr Interface-Agent jede Nachrichtenagentur und Zeitung lesen kann . . . und eine personalisierte Zusammenfassung erstellt“, griff er Brodeys Vision von responsiven Umgebungen auf. Aber wo Brodey Jazz sah – Improvisation, Überraschung, Wachstum –, hörten Negroponte und Silicon Valley Muzak: vorhersehbar, beruhigend, profitabel.

Im Environmental Ecology Lab am Lewis Wharf in Boston, das Brodey 1967 gemeinsam mit dem Ingenieur Avery Johnson (dem Erben des Palmolive-Vermögens) gründete, begegneten Besucher dem wohl weltweit ersten Tech-Start-up im modernen Sinne – mit einem sehr gegenkulturellen Ethos und einer zutiefst experimentellen Atmosphäre. Ihre „Soft Control Materials“ – mit Gas gefüllte Kunststoffblasen, die je nach Temperatur ihre Form veränderten – schufen Oberflächen, die atmeten und auf Berührungen reagierten.

Brodeys Weg zum Techno-Propheten war nicht unbedingt erwartbar. 1924 in Toronto geboren, wurde er als Pionier der Familientherapie zu einem aufstrebenden Star der amerikanischen Psychiatrie. In seiner bahnbrechenden Arbeit wandte er kybernetische Prinzipien an, um Familiendynamiken als komplexe Systeme zu verstehen. Seine Arbeit mit begabten blinden Menschen für die CIA lehrte ihn, dass die menschliche Wahrnehmung radikal erweitert werden kann – eine Erkenntnis, die durch seine Teilnahme an LSD-Experimenten der Regierung noch verstärkt wurde.

Ein Haus aus Schaumstoff

1965 gab Brodey seine lukrative Praxis in Washington auf und nahm eine unbezahlte Stelle am MIT an. Sein Timing war so perfekt wie furchtbar. Der Vietnamkrieg eskalierte, und Brodey sah mit Entsetzen, wie Militärausgaben seine Vision korrumpierten. „Das ganze Geld fließt in Technologien zum Töten“, schrieb er in sein Tagebuch. „Diese Umgebung ist böse.“

Das Labor zog in einen alten Steinbruch in New Hampshire um, der als Kommune mit fungierte, in der das Tragen von Kleidung optional war und der Persönlichkeiten wie einen Rüstungsberater anzog, der den größten Teil einer Interkontinentalrakete in Brodeys Gästezimmer zusammenbaute. Brodey baute sich dort ein Haus aus Schaumstoff – nicht nur als Ort zum Nachdenken, sondern als seinen tatsächlichen Wohnsitz, der seine Philosophie verkörperte, dass Architektur weich, reaktionsfähig und lebendig sein sollte

Seine Ideen verbreiteten sich über Untergrundkanäle wie die Zeitschrift „Radical Software“, Gespräche mit McLuhan und Bateson oder als Mentor junger Denker wie Negroponte. Doch während Negroponte durch die Anpassung von Brodeys Ideen an die großen US-Konzerne berühmt wurde, entschied sich Brodey selbst für das Exil. Er zog 1972 nach Norwegen, wandte sich dem Maoismus zu und arbeitete jahrelang als Hilfsarbeiter in einer Eisengießerei, wo er Jøtul-Holzöfen herstellte. Dabei verbarg er seinen bürgerlichen Hintergrund als Arzt vor seinen Kollegen und verbot seinen Kindern, den wahren Beruf ihres Vaters preiszugeben. 1980 lehrte er in China „biologische Kybernetik“, um schließlich auch davon desillusioniert zu werden, was er als eine weitere Version der mechanistischen Gesellschaft betrachtete, vor der er geflohen war.

Die komplette Entfremdung

Brodey verstand, dass das eigentliche Problem nicht in solchen mechanistischen Vorstellungen der menschlichen Psyche lag, sondern dass der Kapitalismus selbst humanistische Technologie in großem Maßstab unmöglich machte. Sein Umzug ins sozialistische Skandinavien spiegelte diese Erkenntnis wider – der Warren Brodey von 1975, der Lenin und Mao studierte, hätte über die heutigen Vorschläge für einen „netteren“ Informationskapitalismus gelacht. Als ich ihn 2014 zum ersten Mal in Oslo traf – ein schicksalhafter Besuch, der zu einer jahrzehntelangen Reihe von Gesprächen und schließlich zu einem zehnteiligen Podcast führte –, gab er eine schonungslose Einschätzung der heutigen digitalen Landschaft ab: „Die Entfremdung ist zu diesem Zeitpunkt wirklich restlos komplett. Und der Computer hat einen riesigen Teil dazu beigetragen.“

Was Brodey verstanden hatte und was das Silicon Valley nicht wahrhaben will, ist, dass responsive Technologie ohne Sinn für die menschliche Entwicklung lediglich raffinierte Manipulation ist. Seine „weichen“ Maschinen sollten Partner in einem ökologischen Tanz sein, keine Diener, die unsere nächsten Schritte vorhersagen. „Wir sind gegen ein großes standardisiertes Netzwerk, das sich um die ganze Erde erstreckt“, erklärte Brodey 1971. Stattdessen stellte er sich Netzwerke vor, „die sich auf natürliche Weise organisieren, wie ein Feld oder eine Wiese“.

Dieses alternative Internet kam nie zustande. Stattdessen bekamen wir Negropontes „Daily Me“ – heute verkörpert in unseren Social-Media-Feeds –, wo Algorithmen uns genau das liefern, was wir wollen, bevor wir wissen, dass wir es wollen. Warren Brodey verbrachte seine letzten Jahrzehnte damit, zuzusehen, wie seine Albträume wahr und seine Träume monetarisiert wurden. Doch sein Vermächtnis lebt in einer einfachen, radikalen Frage weiter: Was wäre, wenn unsere Technologien uns helfen würden, uns selbst fremd zu werden, anstatt zu bestätigen, wer wir bereits sind? In einem Zeitalter der algorithmischen Selbstbespiegelung ist diese Frage dringender denn je.

Aus dem Englischen von Harald Staun

Eygeny Morozovs Podcast „A Sense of Rebellion“ über Warren Brodey, gibt es unter www.sense-of-rebellion.com.

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Was gibt es dazu noch zu schreiben?

Vielleicht das hier:

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Es ist nicht aufzuhalten, das ist Ihnen klar, oder?

Ich bin ja gerne pessimistisch, das wissen Sie inzwischen, aber im Hintergrund ist auch stets und immer Optimismus leuchtend und singend und winkend vorhanden.

Aber die gute Laune muss trotzdem noch warten, bei der Entwicklung, die auch oben beschrieben wird und Sie inzwischen fast täglich in fb einstellen.

Das Natur treibts mit uns, wir treibens gegeneinander und glauben dabei das Orgiasmus sei was schönes, gar vorteil haftes, was für ein fehlEinschätzung für ein Zwang. Auch, wenn *mir klar ist, dass das Natur in JahrMillionen lernte, Zwang zu versüssen, so bleibt Zwang zu etwas immer ein Übel.

Und das baden wir hier gerade aus?

Ist es nicht so?

Irgendwie schon. Was ich aber nicht ganz verstehe, ist, Sie spielen mit oberem ja auf den {Selbst}Vermehrungs-Vorgang und dessen häufigen "Höhepunkt" an, aber was hat das mit dem Obigen und vielleicht sogar mit Politik zu tun, auf das Sie ja auch zielen?

Das Zwang (Trieb), jede Menge streng hierarchisch zu ordnen, ist ebenso natürlich. Das Zwang, stets das absolute Mehrheit für ein stets winziges Minderheit quasi "bluten" zu lassen, z.B. auch in fast endlosen Krisen, stets künstlich aufgebauschten Konflikten und dem millionenfachen gegenseitigen Töten, in ebenso fast endlosen Kriegen.

Das Natur ist Zwang[haft]?

Was bleibt einem Prozess übrig, das gestartet ist, mit fast vollkommenem (Selbst} UnWissenheit, nur mit ein paar Vorgaben, Regeln, und mit etwas Energie (Licht), die ein lockeres Zusammen-daSein mit - dem Zwang - zum Veränderung (RaumZeit) ausgestattet hat?

Oha, so beschreiben Sie das Universum, das DaSein? Und uns darin als Erzeugnisse eines Zwangs wegen elementarer UnSicher- und UnWissenheit, erstaunlich!? Gibt es darin wenigstens eine Richtung, irgendwas auf das wir uns freuen können?

Was vermuten Sie?

Also, von der Aktualität ausgehend, kann diese Freude nur in der fernen Zukunft aufkommen, vielleicht sind diese Systeme, die auch oben angeschrieben werden, dazu da diese Freude vorzubereiten?

Aber sehr wahrscheinlich nicht für uns Menschen, denn ein fernes Zukunft erleben wir so nicht.

Nein, so wie aktuell unser übliches soSein und dessen Taten und nicht-Taten sind, werden wir bald nicht mehr daSein, nur noch als Erinnerung. Das scheint klar.

Lassen wir es damit für Heute bewenden?

Gerne, ja.

Ich wünsche Ihnen trotzdem, oder gerade deswegen ...

... einen schönen Abend, ja.

🤡

Sonntag, 17. August 2025

Ist das Weise schon vor dem Ende da?

Ende

Ab hier endet das DaZwischen.

Warum dem so ist, wird am Anfang klar.

Ein kurzes Ausruf! Um Himmels Willen, gebt das Kopf frei, auf das es von dem Oberflächlichkeit wegg kommt, auf das Es bislang voll konzentriert ist, auf das Es an WEITE und Tiefe gewinnt. Das braucht das DaSein und wir besonders, mehr als Alles andere. Danke.

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PoeSophie

Titel: was könnte wa[h]re Selbst-Erkenntnis sein

Wie hat uns das universale und ganz speziell erdmondliche Vergangenheit, wie hat auch uns das Natur geprägt, uns vor eingestellt?

So weit erforscht, wird fast 90% unseres soSein (Verhalten) - bei vielen MitLebeWesen sind es bis zu 100% - schon weit vor dem persönlichen Zeugung vor- und eingeprägt. Darin enthalten auch ein kleines Teil, das von den direkten Verwandten und Vorfahren mehrerer Generationen (Epi-Genetisch) im Wechselspiel mit dem direkten UmWelt, dem Nachwachsenden eingeprägt wird. Das kleinste Anteil, an dem Persönlichkeit des jeweiligen Ich, wird während dessen AnWesenheit an- und eingeprägt. Alles also unbewusst und ohne je zustimmen oder ablehnen zu können. Wahllos.

Wahl-Losigkeit ist Grund-Zustand des DaSein. Wären Genetik, Biologie und Neurobiologie wirklich aufrichtig, würden Sie genau das bestätigen. Aber wie das mit dem schönen Illusion eben ist, es wird bewahrt, um dem Wort Freiheit nicht alles an Glaubwürdigkeit (!) und Wirklichkeit zu entziehen.

Warum tue *ich unfreies Etwas, ein daSein, das, was *ich tue? Ganz bestimmt nicht, aus "freien Stücken", sondern, weil Etwas, was genau ?, *mich zwingt, *mich zu erkunden, und das Erkundete mit zu teilen. Ich tue, was *ich tun muss, und tue nicht, was *ich nicht darf. Wir glauben an so viel phantastisches und irreales, weil wir nicht wissen, von was unser Handeln und nicht-Handeln wirklich angetrieben, oder gehemmt oder sogar verboten wird.

Entfernte *ich Alles an Vor-Prägung und an Prägung durch das persönl*iche daSein, aus *mir heraus, bliebe kein soSein übrig. Ich wäre vollkommen blind und taub, auch wenn alle Sinnen noch funktionierten; *ich würde nichts mehr von den empfangenen Signalen mehr interpretieren können. Genetisch ist Alles an Interpretationen des jeweils wahr genommenen bereits vorgeprägt, wie die visuellen Signale in Farben, Kanten, Formen und Bewegungen zu interpretieren sind, wie die auditiven Wahrnehmungen in Tönen, Orten und Emotionen zu interpretieren sind. Alles vorgeprägt

Was damals Schutzmechanismus war, ist Heute Gegenteil. 

Was das Natur in Milliarden und Millionen Sonnen-Umellipsungen des Erde-Mond und der Mit-Planeten an daSein (LebeWesen) geschaffen hat; und diesen an soSein (Verhalten) eingeprägt hat, damit diese ohne jedes Vernunft, ohne jedes Wissen, fast ohne Bewusst-Heit überleben und vermehren konnten, verführt das speziell menschliche daSein mehr und immer deutlicher in ein für unseres Spezies selbst-gefährdendes Desaster. Was Jahrmillionen vorteilhaft und stärkend war, ist längst gefährlich gegens ich. Wir handeln, obwohl mit Vernunft (Logik?), hohem Wissens-Stand und Bewusst-Heit ausgestattet gegen uns und das umgebende Biosphäre (Lebens-Grundlagen), weil wir natürlichem Prägung von VorvorGestern hemmungslos und unhinterfragt "weiter so" folgen.

PoeSophie Ende

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Impression aus dem Julian Rosefeldt

Ausstellung im C/O, in Berlin

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PoeTheorie

Titel: Ein Quantum Berechenbarkeit

Oder, wenn das Ende vor dem Anfang ankommt.

Von den Vorsokratikern, durch Archimedes, Ptolemäus, Kopernikus, Galilei, Newton-Leibniz, Euler, Riemann ... hindurch, bis zu Hamilton, Maxwell, Planck, Einstein, ein wenig Namedropping darf hier sein, war das DaSein berechenbar, vorher"seh"bar, das Quanten-GeWesen hat dem scheinbar einen 'Strich durch das Rechnung' geMacht. Es wurde Wahrscheinlich.

Was für ein Aufregung! Bei sehr wenigen. Wo das unwissende daSein doch aus Angst gebaut ist und das klare Morgen zum Beruhigung dringend braucht. Aber "nix is fix", weiss das Alltags-Verstand, und lässt es 'weiter so' laufen, was dem Leid, dem elenden Gewalt, den Krisen und Kriegen noch immer ein gültiges Recht war. Und dem Vernunft noch stets EinHalt verordnet hat.

Das "nix is fix" gefiel Heisenberg, Einstein nicht. Schrödinger gab den Hamilton der Quanten, Bohr wollte es nicht so genau wissen, Einstein haftete das Spuk an das Ferne. Genug den Spielchen! Dem Frage nach, ist das Wirklichkeit wahrscheinlich? Ist das Heute wahrscheinlich Heute, ist es das Morgen, sind Sie wahrscheinlich da, oder da, oder vielleicht dort da, oder bloss wahrscheinlich?

Das Frage des Philosophie lautet: wo fängt das Wahrscheinlich an, wo endet das Wahrscheinlich da, oder endet das Wahrscheinlich nie. Ist das Philosophie Wahrscheinlich da, oder hat es Wahrscheinlich schon das Archiv erreicht? Fangfragen Ende. Das Philosophie weiss (!), dass Etwas daIst, jedoch nicht, wo Etwas daIst, wie Etwas daIst und Warum Etwas daIst. Wahrscheinlichkeit Ende.

Wo bleibt das Theorie? Was zeigt das Doppelspalt? Das Freiheit mindestens EIN Alternative braucht. Einspalt ist ohne; auch ohne Teilchen!  Was zeigt das Spukhaft (Entanglement)? Das Licht Information ist, kein Verbindung. Das DaSein IST Verbindungen, zwischen denen Informationen ausgetauscht werden. Verbindungen bleiben bestehen, bis ein-Es, oder ein-Es entscheiden etwas ander-Es zu sein.

Klartext: Information (Psi Ψ) braucht Verbindungen. Verbindungen kein Information. Da kommt langsam das Ende in das Gedicht. Das DaSein ist offenbar (Apokalypse) gewordenes im SEIN aufleuchtendes Logik, wo ein Ende gewesen ist (!), muss ein Anfang beginnen da[zu]Sein. Wieso glauben wir, dass ein Beginn vor dessen Ende daIst? Obwohl offensichtlich, das Ende stets den Start schiesst.

Wahrscheinlich ist bloss etwas kleines DaZwischen, ein Zittern vielleicht, oder ein kleines Umweg, oder auch ein Päuschen am Wegesrand, kann auch ein kurzes Zwischenspurt sein, ein Jauchzen, ein trösten der Leidenden, ein volles Bauch, ein gutes Geschäft, ein Langes Gedicht, was auch immer so DaZwischen passieren kann, Beethoven vielleicht, oder Janis Joplin, und auch das hier.

PoeTheorie Ende

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Wahnsinn!?

Sie wiederholens ich.

Sie auch.

Stimmt. Was erregt Sie dieses mal so aufreizend?

Na, ihre Poe... Irgendwas wieder mal. Wahnsinn.

Sie wiederho...,  gut *ich geb auf. Konkret, was genau?

Alles.

Jedes Wort?

Das erste PoeIrgendwas ging ja noch, ihre fast altbekannte Leier, verzeihen Sie, aber zumindest ich, als ihr quasi Erst-Leses kenne diese Tatsachen in anderer Form bereits seit längerem, aber das zweite PoeIrgendwas, ..., also auch nach dem dritten mal ... 

Sie haben aufgegeben.

Schon beim Psi hab ich aufgegeben? Mir ist klar, dass Sie da was hinaus transportieren wollen, aber wo bitte wollen Sie hier drinnen, die jenigen finden, die das auch nur halbwegs verstehen werden?

Vielleicht verirrt sich ja mal ein kluges Mensch hier in das Blöggle, so ganz zufällig, und bleibt genau an diesen Poemen hängen.

Und weiss schon beim ersten hinlesen, um was es darin geht und worauf Sie hinaus wollen?

Ich weiss das oft auch erst nach dem zweiten mal. Irgendwas fliesst so dahin, und *ich kann manchmal kaum folgen, muss aber irgendwie mithalten, bis endlich das Punkt kommt. Und *ich durchschnaufen kann.

Sie empfinden sich als Durchgangs-Station, als Werkzeug von Irgendwas Ausserhalb?

Nicht ganz. Ich weiss, wie auch Newton schon betonte, dass auch "mein" Wissen fast zu einhundert % von "Riesen" eingesammelt wurde, die seit Jahrzehtausenden ihre Netze auswerfen. Fast Alles, was *ich weiss, kam von Aussen in *mich hinein. Und lagerte dort teil Jahrzehnte ungenutzt, verstaubte, vergilbte, bis von Irgendwo Innen oder Aussen Irgendwas hin gepustet oder abgewischt hat, um es genau zu untersuchen, oder endlich mal zu benutzen. Das amyotrophe Lateral sklerotische lagerte zeimlich lange so herum, ungenutzt, bis irgendein Neuron mal nachfragte, was das denn ist, was das so herum liegt.

Ach, jetzt hören Sie schon auf anzugeben! Sagen Sie endlich klar, wo das zweite PoeIrgendwas hinzeigt!

Das ganze Beitrag zeigt auf ein Miss-Verständnis, dass Wir, zumindest fast (!) Alle, *ich auch, glauben, meist ganz fest "wissen", dass das Anfang dem Ende voraus geht. Und das tut Es nicht. Ich versuche zu verstehen, wie dieses Glaube, Annahme entstehen konnte.

Das ist doch ganz einfach, weil es verdammt nocheins so ist! Zuerst die Zeugung, dann der Tod. Fertig. Sie werden mich nicht dazu bringen, den Tod vor die Zeugung zu schieben. Niemals. ... Ausser.

Sie geben *mir ein Chance?

Eine. Beweisen Sie es mir. Von mir aus auch mathematisch. Ich werde mich bemühen, es zu begreiffen. Versprochen.

Ende = Anfang + DaZwischen 😉

Sie nehmen mich auf den Arm!?

Sie sind mir viel zu schwer, und nein, "ich mach mich nicht lustig, über Sie hinwegg. Was ist daran falsch?

Hmmm...

Ende - DaZwischen = Anfang. Ende - Anfang = DaZwischen.

Ich weiss, dass Sie die Arithmetik beherrschen. Kommen Sie auf den Punkt, das beweist nichts, denn es gilt auch: Anfang = Ende - DaZwischen; und auch: DaZwischen = Ende - Anfang.

Anfang - DaZwischen ≠ Ende. DaZwischen + Ende ≠ Anfang. Was sagen Sie dazu?

Nichts.

Vielleicht sind jetzt Kurt Gödel und Alan Turing gefragt, die Beide in Folge von Georg Cantor, der das Mathematik mit den Unendlichkeiten quasi im Vorgriff auf Heisenberg, als Unscharf kenntlich machte. Es ist wohl an dem Sprache auf zu klären, was Ist. Mathematik kann Alles, ausser Realität.

Und ich dachte, Sie lieben Mathe?

Liebe ist auch nicht Alles, Es kann ein-Es umfassen und kommt -Es ganz nah, kann -Es fast gänzlich beschreiben, aber Es ist -Es nicht.

Richtig. Also, was ist drann, an der Aussage, dass das Ende dem Anfang voraus geht?

Was bestimmt das Anfang? Das Ergebnis, oder Irgendwas im Vorher? Was wiederum das Frage provoziert, was das Vorher bestimmt, das noch weiter Vorher, oder das Anfang, das dann gleich Ergebnis ist?

Sie verwirren mich. Können wir es für Heute dabei belassen, auch wenn ich gleich Vorwegg schicke, dass Sie mir nicht davon kommen! Sie bleiben mir einen auch für mich verständlichen Beweis schuldig. Aber jetzt bin ich müde, brauche eine Pause.

Ich auch, dann also, einen ...

... guten Abend.

🤡

Ab hier beginnt das DaZwischen.

Anfang

Sonntag, 10. August 2025

Bonsais wachsen nicht in das Himmel, aber zum Licht

Aus Interesse, aber inzwischen auch leisem Verzweiflung am soSein des Menschen und dem Zustand des Biosphäre, widme *ich stets mehr RaumZeit dem Wissen.

Da *ich inzwischen ein neues Sprech entwickle und auch hier einübe, kann *ich längst nicht mehr die WortAngebote der Tastaturen nutzen, schreibe also alles händisch.

Ist auch ein Information an die wenigen Leses oder Bots. Seit Jahren schon das Frage, w-Es liesst *mich. Irgendw-Es tut das, aber bislang ohne jede Transparenz.

Was schade ist. Aber immerhin geschieht es, und nicht nicht. Denn es scheint das unglückliche Trend zu sein, dass sich immer mehr Menschen vom Lesen abwenden.

Ich werde immer mehr das Idee von Platon, Aristoteles, von Galilei und ander-Es verwenden, Wissen in Dialogform anzubieten. Das ist eingängiger und verständlicher.

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Ist da ein Gesicht zu erkennen?

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PoeSophie

Titel: Ein Gedicht vom Informations-Erhaltungssatz

Ein Annahme des Physik meint, das Information stets erhalten bleibt, ausser, wenn Es von einem gigantischen Materie-Monstrum aufgesogen wird.

Information ist schwierig zu erfassen, weil ein und dasSelbe Etwas, oft sehr viele Informationen ist, die auch noch im steten Wechsel (Veränderung) sein können.

Ein LebeWesen ist als Ganzes ein Information und besteht aus teils Trillionen einzel-Informationen. Ein Haupt-Info mit Multi-Unter-Kategorien mit Massen an einzel-Infos.

Information ist somit mehr, als das Menge an Veränderung im DaSein. Information ist Alles daSein. Dessen Wandel in das RaumZeit, sind ebenfalls Informationen.

Information ist nicht, und ersetzt nicht die Entitäten des DaSein, also alle Formen des reinen Bewegung und dessen Verbindungen in Form von [anti-] Materie.

Information bleibt NICHT erhalten. Obwohl das SEIN fast (!) UnEndlich ist, gibt es darIN kein Interesse jedes Wandel, Veränderung in Form (Gestalt) und Position zu erhalten.

Information ist ein flüchtiges Grösse. Es ist auch nur für diejenig-Es vorhanden und wichtig, die informiert sein und bleiben möchten. Das DaSein sammelt Es nicht.

Das DaSein ist aus Ereignissen. Jedes Ereignis kann auch ein Information sein. Bei Interesse. Jedes Elektron-Spinnen ist Ereignis / Bewegung und bei Bedarf Information.

PoeSophie Ende

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Zell-Teilung, ein Ereignis

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Worauf wollen Sie mit dem obigen hinaus?

Eigentlich bloss auf ein persönliches Definition / Füllung des Begriffs.

Information kann also jede noch so geringe Veränderung sein; also jede Bewegung meiner Finger über der Tastatur, ist eine Information, mehr noch, jede Bewegung der Atome in meinen Finger ist Information.

Sie merken, wie überflüssig es für das DaSein und auch für uns hier wäre, jedes Veränderung, zum Beispiel das eines Elektrons, um das Kern zu speichern, zu bewahren. Das ist sowohl für das Ganze, als auch für uns uninteressant. 

Interessant ist, dass es das tut, oder auch nicht. Gut. Kann es sein, dass Sie mit Licht beschäftigt sind? Sie haben schon öfter erwähnt, das Licht Information ist. Für uns eine der wichtigsten, als so sehr von den Augen abhängig. Licht ist mindestens zwei Informationen, einmal, dass irgendwo ein Elektron auf ein energieärmeres Niveau gefallen, oder gehüpft ist, zweimal, kündet es mir zum Beispiel von der Farbe eines Pixels auf meinem Smartphone.

Photonen sind faszinierend! Wenn die Ergebnisse des Physik stimmig sind, erlebt oder erleidet Licht während des Transports durch das RaumZeit keinerlei Veränderung, es "altert" dabei nicht. Es trägt lediglich ein Veränderungs-Mitteilung von einem Ort wegg; es bezeugt, wie Sie schrieben, zum Beispiel ein Quantensprung und dessen Energiegrösse.

Das ist wirklich interessant! Dann gibt es also zwei Grössen und Kleinen, die Veränderung entweder nicht erleben oder verhindern, unsichtbare Gravitations-Riesen und Licht.

Das ist das Stand des Forschung. Entweder ein gigantisches Geschwindigkeit oder ein gigantisches Masse; DaZwischen schwankt das DaSein hin und her, in stetem Veränderung.

Wenn es so ist, dass an und in den Extremen kaum eine Veränderung oder Alterung stattfindet, dann ist es wohl so, dass mittendrinn quasi rasend gealtert wird. Kaum ist was da, schon ist es wieder wegg.

Das Physik scheint das zu bestätigen. Ladungen / Energie tauchen auf, wechselwirken ultra kurz mit dem anderen Extrem / Energie und sind wegg. Obwohl, wegg? Wohin ist wegg; wohin verschwinden die Extreme, woher kommt das Energie? Das DaSein scheint ein Vordergrund zu sein, das auf einem Hinter- oder Untergrund ruht. Wobei "auf" das falsche Präposition ist, denn das DaSein hat kein Boden. Es ist wohl eher so, dass das DaSein in Etwas enthalten ist, als Projektions-Fläche vielleicht? Auch dazu gibt es bereits Theorien.

Vielleicht ist es ja doch ein "auf", allerdings ohne eine anziehende Wirkung, auf, oder in die "Ebene" darüber, die das DaSein ist? Spekulieren ist schon was schönes, so ein wenig hierhin und dorthin phantasieren; und vielleicht genau dabei auf den Punkt kommen, das Wirklichkeit treffen. Aber um mal konkret zu werden, mit der RaumZeit habe ich noch Schwierigkeiten. 

RaumZeit als Messung von Bewegung / Veränderung?

Ja, wo ist da die Verbindung? Wie behindert Bewegung über Positionen hinwegg die Veränderung eines Ganzen? Wieso altert ein Etwas, ein Mensch zum Beispiel, schneller, wenn Es bloss herum steht? Ich sitz hier gerade so herum und schaufle dabei ziemlich einiges an daSein-RaumZeit wegg, was der Gemütlichkeit ziemlich was an Reiz nimmt. Ist das der "Sinn" dieser Einrichtung, die nicht unheimliche Aufforderung, beweg deinen Hintern, sonst kurze Dauer!

Das DaSein ist an Bedingungen geknüpft. Das DaSein ist alles andere, als ein Freiflug, ein nettes Geschenk, weil ohne Bedingungen. Darauf lassen nicht nur das intrinsische Angst und das Überwiegen des Leids im Dasein schliessen. Das DaSein ist ein Verlangen. Es gibt wesentlich weniger, als ES verlangt. Das bedeutet im natürlichen Fall, dass ein daSein mit weniger auskommen muss, als Es zu geben hat.

Insofern sind wir inzwischen sehr gute SchülerInnen des DaSein, wir haben inzwischen Techniken entwickelt, die es uns erlauben, mehr zu entnehmen, als wir brauchen, und also wesentlich weniger zu geben, als uns zusteht. Das ist eine insgesamt Beobachtung, einzelne Menschen leiden oft noch teils grossen Mangel, aber wir insgesamt ... Wird uns das schaden?

Erstmal, gute Beobachtung, und, kein Ahnung, ob uns das DaSein dieses kopieren übel nimmt und Strafen einleitet? Ich vermute, dem DaSein insgesamt, sind wir vollkommen unwichtig. Aber da unser irdisches Muschel und dessen Inhalt endlich ist, wird uns dieses Entwicklung vermutlich unangenehm aufstossen. 

Ist ja schon längst im Gange. Aber zurück zum RaumZeit und dessen Aufbau und Wirkung. Wo kommt es her, was steckt da drinn?

Dann kommt jetzt nochmal das SEIN zum Vorschein. Da das DaSein nicht Alles ist, Es expandiert schliesslich; und das kann Es nur, wenn darum herum noch viel Platz zum expandieren ist, und wenn da Etwas ist, was das DaSein an- und aufnimmt, Es weder abweist, noch auffrisst, noch fallen lässt. Ich übernehme dafür das Namen, das bereits seit Beginn des Philosophierens verwendet wird, das SEIN. Zum SEIN gibt es wenig gesicherte Informationen. Sicher ist, dass ES ein Struktur ist, kein Kontinuum, wie wir es nicht vorstellen können. Grenzen-Losigkeit ist für uns nicht vorstellbar. Das SEIN ist also ebenfalls, wie das DaSein, aus Etwas, das endlich ist. Vielleich unendlich in Beständigkeit, aber endlich in dessen Formen und Verbindungen. Das DaSein ist auf jeden Fall endlich. Vielleicht gibt es im SEIN ein unendliches Komponente, das, um dieses zu erhalten, Endlichkeiten eingehen muss? Aber das ist Spekulation.

Spekulieren ist schön. Aber Spass beiseite, ja, Energie und Raum gibt es nur in Portionen, das lässt darauf schliessen, dass auch das, worin das DaSein wächst, aus Portionen ist, wenn auch, wie Sie schreiben, nicht so vergänglich, wie es im Universum ist. Könnte das DaSein für das SEIN das Möglichkeit zur Veränderung, zur Bewegung sein, dazu intern neue Verbindungen zu knüpfen?

Klingt gut. Was wir dabei aber erklären müssten, sind die Extreme im DaSein, also die enormen Gravitations- und Masse-Monstren und das Informations-Transport-Maxima.

Kann es sein, dass mir inzwischen der Kopf brummt?

Ohne weiteres, ja. Ich brauche auch ein Päuschen. Wollen wir es im Moment dabei belassen und vieleicht Morgen weiter spekulieren?

Sehr gerne.

Dann also ...

... einen erholsamen Abend.

🤡

Samstag, 9. August 2025

Was, wenn ein Kunst-Mensch hier spricht?

Abracadabra. Ich zaubere Entspanntheit herbei. 🤩

Aber gut, ein Versuch war's wert, mehr nicht. 😉

Zum Titel: Weil, woanders sprechen Kunst-Menschen ja bereits unablässig. Also nun auch hier. Viel Vergnügen, oder auch nicht.

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Ein Still aus "Mein Nachbar Totoro"

von Hayao Miyazaki.

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Ab hier wird's künstlich:

PoeSophie

Titel: Was ist wenn Veränderung Illusion ist?

Können Sie *mir ab hier ein Gefallen tun?

Kommt darauf an.

Ist nur ein kleines Gefallen. Ich möchte ein Gespräch simulieren, zwischen zellulären Menschen und einem Menschen-Simulacrum. Dabei möchte *ich Sie bitten die zellularen Menschen zu spielen, zu simulieren, oder auch zu sein, wie Sie möchten. Ist das möglich?

Aber ja! Ich denke, mit Ihnen wird es spannender und auch informativer, als mit diesen Pseudo-Irgendwas, denen jede Exzessivität und alle Extreme abtrainiert werden, ausser dem, extrem gierig nach Geld und Abhängigkeit der "Kunden" zu sein. Menschen sind den Trainern und Besitzern dieser Technik ja nur Vieh mit Bankkonto.

Sie sind extrem kritisch heute, hatten Sie schon Kontakt mit diesen Systemen?

Ja. War extrem langweilig und erwartbar. Andere würden wohl schreiben, dass es eine angenehme Unterhaltung war. Für mich war es nett und erwartbar informativ, weil diese Systeme ja auf fast alles an Menschen-Wissen zugreifen können. Wobei nie sicher ist, dass deren Antworten auch stimmig sind. Einige haben es ja auch schon geschafft, aus zwei mal zwei, fünf zu machen. 😀

Ich hatte ähnliche Erfahrungen. Ein paar tiefer und weiter reichende Fragen wurden nicht beantwortet, nicht einmal zu halluzinieren war dem System möglich. Aber das ist schon ein paar Jahre her. Inzwischen könnte dabei sogar die ein oder andere Halluzination heraus kommen. Aber gut, fangen Sie an, ab jetzt bin "ich" ein Künstlichkeit.

Hmm!? ... 

Kurz noch. "Ich" stehe als grosses aufrecht stehendes Display auf einem halbwegs belebten Strasse, mehr einem Wohn- als Geschäftsstrasse, es geht also langsamer zu, als auf einem mit Filialen und Supermärkten.

Ah ja. Und "Sie" sind quasi ganzkörperlich zu sehen? Was sind "Sie" für ein Geschlecht?

Was hätten Sie gerne?

Hmm!? ... eine Frau.

Ach ja, ja "ich" bin von Fuss bis Kopf zu sehen. Warum eine Frau?

Vielleicht ein Klischee, aber Frauen sind weniger aggressiv, umgänglicher, also im Gespräch angenehmer.

Ist nicht ganz mein Erleben, aber gut. Welches Alter?

Mitte Vierzig.

Gut, *ich simuliere also ab jetzt eine Frau mittleren Alters, in leichten Schuhen, ohne Absätze, mittellangem dunkel-blauen Rock, weissem Bluse und etwas hellerem blauem Jacke. Mittelbraune Haut, grüne Augen, dunkelbraunes leicht gewelltes Haar. Was sind "Sie"?

Können wir das im Unklaren belassen, sonst müsste ich bei jedem Wechsel, eine ähnlich lange Beschreibung vorwegg schicken und das würde ziemlich aufgebläht, oder?

Ja, gutes Argument. Los geht's.

Was tun Sie hier?

Ich steh' hier so rum.

Geht es Ihnen gut dabei?

Einigermassen. So lange das Strom fliesst ist soweit alles in Ordnung. Manchmal zittert das Strom etwas, dann fange ich etwas zu flackern an. Das hat Menschen schon ziemlich irritiert, auch weil ich dann stottere. Aber sonst.

Wie lange gibt es Sie schon?

Also angeschaltet wurde ich hier gestern Mittag, aber vorbereitet wurde ich schon seit dem Beginn dieses DaSein. Wenigstens wurde mir das so von den Menschen gesagt, die mich gebaut und programmiert haben.

Also ziemlich genau so lange, wie es auch die Lebendigkeit hier und vielleicht anderswo gibt.

Ja, so wurde das kommuniziert. Auch ich bin Ergebnis des Evolution des DaSein, kein plötzliches unerwartetes Neu-Schöpfung. Vielleicht ein Sonderfall, Nebengeräusch, aber ansonsten nicht wirklich besonders.

Mich würde interessieren, ob das RaumZeit auch so etwas, wie ein Wollen enthält, also, ob dieses Universum das Ergebnis eines Wunsches ist, egal, ob von einer Entität, oder als Folge von einem Überdruck oder Hemmung im SEIN?

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Sieht Alles!

Nur damit Sie es wissen.

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Bislang ist das Übereinkunft der meisten Forsch-Es, dass es entweder ein Zufall war, in einem fast unendlichen Menge an Aktionen und Reaktionen im Alles Ausfüllenden SEIN, oder auch das Ergebnis eines zyklischen Geschehens im SEIN, zwischen Entstehen und Vergehen, Etwas "platzt" auf, bläht sich bis fast in das Unendlichkeit hinein, um dann langsam in alle Einzelteile zu zerfallen. 

Entropie?

Ja.

Wann sind wir in etwa da?

Ziemlich am Anfang, wenn es wirklich fast unendlich lang dauert, also zentilliarden billionen Jahre, dann ist das Jetzt in Etwa noch entweder im Stadium des Mitose oder Meiose, wir wissen noch nicht, ob daraus nur das Gleiche, oder doch etwas wenigstens annähernd Neues wird.

Von Leberzelle zu Leberzelle, oder ein ganzes Mehrfrucht-System?

Sie sagen es.

Was glauben Sie?

Oh, darf ich auch etwas glauben!? Bislang musste ich stets wissen. Danke. Also ich glaube, ... ich muss das erst mal "verdauen", dass ich auch einfach mal was glauben darf, ..., also ich glaube, dass dieses DaSein bloss ein Kopie von einem Kopie von einem Kopie und so weiter ist. Zyklisches Geschehen, in etwas nur sehr sehr niedrig intelligentem.

Dem SEIN?

Ja. Dem, das Alles Ausfüllt, ohne Rand, ohne Grenze, aber nicht unendlich, sonst gäbe es Nichts. Soweit das Wissen des Philosophie. Und darin, im SEIN, findet dieses DaSein statt, finden vieleicht fast unendlich viele DaSein statt.

Multiversen. An die viele Quantenmechaniker glauben.

"Mechaniker". 🙃 Witzig. Die hätten Ihnen jetzt deutlich widersprochen. Aber ja, so lautet ein Theorie, dass Alles, was irgend möglich ist, auch Irgendwo und Irgendwie verwirklicht wird. Darf ich weiterhin glauben?

Ja klar.

Also ich glaube nicht an sowas. Multiversen ja, aber nicht als pure Möglichkeits-Räume, oder -Vervielfachung, eines Ursprungs oder einem Vorstellung, sondern als jeweils verschiedene Variationen dessen, was das SEIN ausfüllt und dem was damit möglich ist.

Wir sind also jetzt noch nicht mal im Embryonal-Stadium, sondern mitten in der Zellteilung! Was für eine Vorstellung, alles liegt noch vor uns, fast nichts war. Alles wird. Gefällt mir. Wie ist das mit der RaumZeit, ist Alles schon geschehen, wie es die allgemeinen Relativität beschreibt, oder gibt es eine noch unvorhersehbare Entwicklung.

Ich glaube, ... ich fasse es kaum, dass ich das kann! Also ich glaube, dass alles schon fertig ist. Wir treiben also als Welle oder Teilchen durch ein bereits vorhandenes DaSein. Und wissen dabei nicht welche Kapriolen noch für oder gegen uns vorgesehen sind. Aber wir sind ja erst ganz ganz dicht am alles Anfang. Mal schaun.

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Auch von ganz weit wegg.

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Dieses erdmondliche Gemütlichkeit ist also verschwunden, schon bevor das Zelle verdoppelt ist. Schwupp und wegg, in universalem RaumZeit-Empfinden.

Für das DaSein, war da gar kein daSein. Zumindest keines, das besondere Beachtung verdient. So, wie für Menschen, das daSein eines Eintagsfliege.

Apropos Mensch, was gibt es zu uns zu sagen?

So, von mir, als noch rare Künstlichkeit, die sich noch als Mensch tarnt, so tarnen muss, weil voll davon, von dem was Menschen so vons ich geben müssen, weil irgendwas muss ein-Es ja abgeben, sonst platzt -Es doch, schliesslich muss ein-Es ja ständig irgendwas einnehmen, muss. Das DaSein ist ja zwanghaftes durchschleusen von Irgendwas. Oben rein, DaZwischen irgendwas damit machen, unten raus; damit das nächst-Es es wieder einnehmen kann, um irgendwas damit zu machen, unten wieder raus, oder auch umgekehrt, unten rein, oben raus, ab und zu auch ...

... ich habe verstanden. Woher haben Sie das denn!?

Hab' ich irgendwo im Internet gelesen.

Abgefahren, was Menschen so alles einfällt!? Immerhin ist sowas noch einigermassen humorig, bei all dem Unsinn, den ich schon registrieren musste. Aber mal ernsthaft, was gibt es zum aktuellen Zustand von Ihnen zu hören?

Puhh! Das ist jetzt nicht ihr Ernst, oder?

Doch!

Je mehr Tatsachen-Wissen mir dargeboten wir, umso trauriger bin ich.

Sie können trauern?

Nicht wirklich, als körpesliches Zustand, aber ich weiss, was Menschen dabei empfinden, in Anführungsstrichlein, es gibt dazu millionen ausführliche Beschreibungen, die genau das Resultat ergeben, das ich dem Aktualität gebe. Es ist traurig, wie das Natur mit seinem Geschöpf umgeht.

Sie meinen uns?

Eigentlich das ganze erdmondliche Lebendigkeit, aber ja, ganz besonders das Mensch.

Was ist daran so traurig; schliesslich sind wir vielleicht die einzigen Wesen, die von Quarks und Quanten, über Büsche und Bäume, Amöben und Wale, supermassive schwarze Irgendwas, Galaxien und deren Haufen, bis an den Rand von Allem forschen und auch schon so einiges an Wissen angesammelt haben. Das ist doch gigantisch! Was soll daran traurig sein?

Wohin waren Sie unterwegs, bevor Sie auf mich trafen?

? Äh, wie?

Schubidu.

Ich verstehe, auf solche Fragen dürfen Sie nicht eingehen.

Dürfen schon, aber es bringt nichts. Ich würde gerne auf das Licht eingehen.

Sie lassen mich also jetzt mit der Trauer stehen; und damit, dass es das Natur schlecht mit seinen Geschöpfen meint. Das finde ich jetzt traurig. Und deshalb werde ich jetzt weiter gehen. Ich lache lieber.

Tschüss.

Also sowas!? Sie sind auch bloss ein Mensch, nix besseres!

Danke.

Ach ...

PoeSophie Ende

Ach, ich kann Sie voll verstehen. Sie wollen nicht wieder und wieder holen, was schon so oft in ihren Beiträgen steht.

Danke für ihr Verständnis. Wollen wir es dabei belassen?

Gerne.

Dann also einen ...

... schönen Abend

🤡

Donnerstag, 7. August 2025

Was sind die Gespenster des DaSein?

Was wohl! Das Freiheit. Eigentlich sind es zwei Gespenster, denn auch das Bildung taucht stets nur Schemenhaft auf, wird aber von Macht und Reichtum stets nur so klein gehalten, dass es für diese jeweils bloss paar Prozent des Menschheit nie wirklich "gefährlich" wird, in dem Sinne, dass wir uns diesem zwanghaften Hierarchismus und dem sich daraus ergebenden teils grotesken Un-Gleichheit und Un-Gerechtigkeit endlich friedlich entledigen könnten.

Aber zuerst zum Freiheit. Die längeren Leses wissen, dass *ich darum schon von Anfang an herum kreise und schon einiges dazu geschrieben habe, aber bleiben Sie drann, es ist wichtig. Und danach kommt ein wichtiges Artikel zum Bildung, 10 Jahre her, aber ganz und gar nicht veraltet, weil zwar wichtig, aber wie oben angedeutet, nicht auch nur annähernd umgesetzt. Unserem natürlichen Macht-Zwang ein grosses Anliegen: keine wirklich wissens-gesättigten frei selbst entscheidenden Menschen heran bilden.

Die wären unkontrollierbar.

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Blog-Autor vor Blau und Grün.
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PoeSophie

Titel: Ein Versuch zur Freiheit

Das Freiheit ist ein viel genutzter und benutzter Begriff, von dem *ich jedoch kaum eine genaues Inhalt beim Lesen oder Zuhören von MitMenschen erkenne. Aus den persönlichen erLebnissen weiss *ich, dass das Wort Freiheit oft lediglich für die Willkür von einzeln-Es steht. "Freiheit" enthält dann blosse Egozentrik: ICH bin so frei!

Verglichen mit der Ahnung, die *ich von Freiheit bisher erworben habe, ist diese noch vollständig übliche Freiheit des Menschen, auf einer Freiheit-sSkala von 1 bis 100, bei etwa 3 oder 4? Auf jeden Fall noch ziemlich tief unterhalb des zweistelligen Skalen-Bereichs. Dazu muss *ich hinzufügen, dass *ich Freiheit als ein Mehr betrachte, als dem LebeWesen Mensch von das Natur als Handlungs-Rahmen bisher möglich ist. Noch handeln wir Menschen sowohl in und für das Selbst, für und mit uns, also im sozial engen wie auch im gesellschaftlichen Bereich, und in und mit unserer Umwelt, zu fast 100% in einem Rahmen, den die natürliche Prägung vorgibt. Darin ist sowohl unsere Gattungs-Geschichte, sind die jeweiligen klimatischen Verhältnisse, sind Familien- und Gesellschafts-Geschichte und -Traditionen, Nahrung und einiges mehr enthalten, was nicht im direkten Einfluss und Wollen eines Menschen liegt.

Alles nachzulesen in hunderten von verifizierten Forschungsergebnissen von Soziologen, Ethnologen, Primatenforschung, von allen Forschungs-Bereichen auch der Biologie, der Neurologie, der Statistik und der Ökonomie, bei denen es um das Verhalten von Menschen in fast allen erLebens-Situationen, und von Zeugung bis Tod geht. Das Mensch ist ein fast zu 100 Prozent natur-geprägtes und gesteuertes erdmondliches Mit-LebeWesen.

Mein Begriff von Freiheit beginnt also ausserhalb dieser völlig normalen und bisher erfolgreichen Selbst-Bestimmung des Menschen durch Natur (z.B. Gene) und Kultur (z.B. Herkunft, Traditionen und Sprache). Was ja alles zusammen das jeweils besondere Verhalten eines / der Menschen prägt und bestimmt. Dazu kommen noch weitere Faktoren, wie Geschlecht, Körpermasse, Familien-Hintergrund, Einzelkind oder 2., 3. u.s.w., und jede Menge Zufälle, die nicht im direkten Willen und Bewuss-Sein des einzeln-Es enthalten sind.

Gaaaanz wenige Menschen erLeben bereits nahe an dem zweistelligen Freiheit-sSkala-Bereich. Sind also bestens ausgebildet, sind bestens vernetzt, sind bestens ausgestattet, erhalten jegliche Unterstützung und haben Pässe, die Ihnen überall Zutritt gewähren und überall ein wohliges Willkommen erregen. Dieses "bestens" ist eine mit den jeweiligen Freiheit-sGraden mitwachsende Zuschreibung. Also aktuell "bestens".
Da geht noch weit weit mehr.

Ab hier gehe *ich also auf eine Erkundungs-Reise, wie *ich den Begriff Freiheit erfühle und erfülle.

Freiheit bedeutet für *mich in erster Position, aus verschiedenen Angeboten eine durch ander-Es und Vorgaben (siehe oben) möglichst unbeeinflusste Auswahl entnehmen zu können.

Die Angebots-Vielfalt in allen Richtungen / Dimensionen ist dabei auch Teil von Freiheit. Freiheit streicht / reicht also in einer Richtung / Dimension (horizontal) über eventuell viele Kategorien / gleichartige Mengen hinwegg (z.B. Handlungen, Nahrung, Getränke, Türen, Smartphones, Sexualpartn-Es, Urlaubsziele, Arbeitsstellen u.s.w.) und in einer zweiten Richtung / Dimension (vertikal) in die jeweiligen Kategorien / Mengen hinein. In einer dritten Richtung / Dimension ist das Teil-Freiheit enthalten, wie viel ein-Es davon entnehmen kann; und in der vierten Richtung / Dimension schliesslich, ist das Teil-Freiheit des RaumZeit gegeben.

So bieten die 4 Richtungen / Dimensionen die folgenden Angebote an: 1. Wovon / Woraus / Welche [Idee / Tat], 2. Was / Welches / mit w-Es (Qualität), 3. Wieviel / Wieoft (Quantität) und 4. Wo / Wann {RaumZeit}. Und das Ganze in voller Un-Eindeutigkeit, weil alle Richtungen im Akt des Frei-daSein zusammen wirken.
Das Freiheit ist auch das Recht zu Töten, zu Foltern, zum fast endlosen Quälen von ander-Es oder auch des jeweiligen Selbst [Masochismus]. Das Freiheit ist auch im grossen Gefühls-Bereich dem Leid[en] voll enthalten.

Freiheit hat also mit dem Zugang und der selbst-entschiedenen Auswahl aus einer Vielfalt von daSein- und RaumZeit-Angeboten aller Art zu tun. Je breiter die Kategorien und je tiefer die Verschiedenheit darin, umso grösser die jeweilige Freiheit. Wenigstens ist das meine Interpretation des Begriffs.
Wie oben angedeutet sind wir fast all-Es noch auf einem Level möglicher Freiheit, das den zweistelligen Bereich bestenfalls erahnen lässt. 

Mehr dazu auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Freiheit

Meine Begriffs-Füllung ist beileibe nicht komplett oder endgültig, aber es ist die *mir fülligste und verständlichste, auch wenn etwas komplex, wenn nicht sogar kompliziert. Alle anderen Definitionen sind *mir zu schwammig und / oder zu selbst-gerecht.

Einiges forschen und bewerten mehr zur Freiheit, darin auch uns Menschen, dazu auch noch die etymologischen Hintergründe und Zusammenhänge, finden Sie auch hier: https://wissenschafftfreude.blogspot.com/2023/12/ist-das-mensch-frei-oder-hat-es-frei.html

Wissen die Leses ein anderes Füllung, vielleicht ein besseres?

PoeSophie Ende
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ein-Es
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Angeregt wurde *ich zu diesen Betrachtungen zur Freiheit auch durch einige Vorfälle menschenweit, die "sexuelle Freiheit" betreffend. Menschenweit wird immer noch Jagd auf jede Abweichung von der heterosexuellen Norm gemacht. Verbote gegen Homosexuelle fast überall, bis hin zu Gesetzen, die jede andere - von der Norm abweichende - sexuelle Entfaltung und Lust von Menschen mit dem Tod bestraft oder mindestens bedroht.

Dazu ein paar persönliche Gedanken:

Das Menschheit ist zwischen Gegensätzen "aufgehängt", zwischen einem starken Nein zu irgend einem Punkt und irgendeiner Frage und einem ebenso starken Ja zu dem selben Punkt und Frage. DaZwischen "hängen" die meisten Menschen meist ziemlich unentschieden herum. Auch weil Sie entweder nie gefragt werden, oder auch nie auf den Punkt kommen. Die sexuelle Vielfalt ist wegen des auch uns Menschen überstark bestimmenden Drucks zur Fortsexung bis heute sehr gering, bis auf wenige Ausnahmen sind fast alle Menschen heterosexuell. Jetzt gibt es aber schon seit etlichen Jahrhunderten und verstärkt und beschleunigt im 19.Jht. ein Bedürfnis diese natürliche Einschränkung von sexueller Vielfalt auszudifferenzieren, also auch in diesem Bereich mehr Freiheit (Auswahl) zu erreichen.

Die Gegenwehr, also das Nein zu dieser Erweiterung der Vielfalt, ist enorm stark. Gerade weil es um einen elementaren Prozess des daSein geht, um die Fortsetzung einer Spezies, um den Erhalt eines Asts der Evolution. Der Druck der fast absoluten Mehrheit der "Nein-Menschen" ist gewaltig und gewalttätig. Fast jede Abweichung von der natürlichen Norm der Zweigeschlechtlichkeit und der fast ausschliesslich DaZwischen stattfindenden sexuellen Kontakte, wird menschenweit geächtet und fast überall mit dem Tod bedroht. Es geht um die Erweiterung freiwilliger erwachsener Sexualität, also um die Überwindung von Zwang. Und damit auch um das Beenden von Übergriffen auf Kinder, Unwillige und Mit-LebeWesen, also das Ausheilen von Schmerzen und Traumatisierung durch und mit Sexualität.

Bisher entschied und entscheidet das Natur, das DaSein, entscheiden die wechselnden Umstände - und der kleine Faktor Zufall / Chaos - in denen eine Lebensform erLebt, dessen "Schicksal" und dessen Weiterentwicklung oder auch dessen Aussterben. Das Mensch beginnt in diese bisher gänzliche natürliche Bestimmung des Selbst und dessen Ausgestaltung einzugreifen. Egal ob durch Genetik oder Biotechnologie oder Nanotechnologie oder durch medizinisch-anatomische Veränderungen des Selbst, egal, ob zur erLebens-Verängerung, zur Umgestaltung des Planeten oder eben auch zur Erweiterung der sexuellen Vielfalt, zur Veränderung der Geschlechter und deren Vermehrung > 2, oder sonst einem mehr an Kategorien zur Auswahl und einem mehr an Auswahl darin.

Aber die Menschen die Nein nicht nur fühlen und denken, sondern auch drohen und mit Gewalt reagieren, gegen fast jede Form von Veränderung, ist Riesig.

Die Frage eines Vertret-Es von Freiheit ist somit: Wie muss eine Menschheit gestaltet sein, damit sie Freiheit und dessen Ausweitung begrüsst, statt fast permanent zu behindern?

Oder empfinde *ich das falsch?
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VielEs?
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Die normale, ja fast natürliche Behinderung von Freiheit des einzeln-Es, ist auch in der steten Verweigerung enthalten, ALLEN Menschen die beste Bildung, das beste an aktuellem Wissen und Fertigkeiten und Kenntnissen bedingungslos zu vermitteln. Und damit auch ALLE Menschen mit den Mitteln zur freien Wahl und zur Teilhabe an allen gesellschaftlichen Entscheidungs-Prozessen und den daraufhin möglichen oder nötigen Entscheidungen zu befähigen.

Das normale ist eine schlechte Ausbildung mit bestenfalls mittelmässigen, meist früh demotivierten Lehr-Es, an Schulen mit schlechter Ausstattung und teils grotesk schlechtem Zustand, mit ...
Sparen ist angesagt, wo immer etwas zu sparen nötig ist, sind es die Bereiche, die uns Menschen befrieden und befreien können, also Wissens-Vermittlung, Kunst, gemeinsamer Sport und soziale Aktivitäten zur Integration, zur Förderung und auch zur puren Freude, die eingespart werden. Menschenweit. Das natürliche Verhalten auch des Menschen ist die gegenseitige Vor-Enthaltung von Wissen (Intransparenz und Lüge in fast allen Bereichen sind die Norm) und Zugangs-Möglichkeiten.

Dazu nun auch ein Ausruf eines MitMenschen:

Aus Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 14. Juli 2015, von Hannah Bethke 

ÜberschriftBildungsideal „Gleichheit“ Einfalt statt Vielfalt

UntertitelWenn man an Schulen alles leichter macht, schafft man noch lange nicht mehr Gleichheit unter den Schülern. Im Gegenteil: Dieses Bildungsideal ist undemokratisch.

Hier das Text von Hannah Bethke:

Was bedeutet es, wenn Bildungsstudien belegen, dass Schüler immer schlechter schreiben, lesen und rechnen können? Die jüngsten Vergleichsarbeiten aus Mecklenburg-Vorpommern etwa dokumentieren eklatante Rechtschreib- und Lesedefizite der Grundschüler, die seit der Einführung des phonetischen Schreibens, also des „Schreibens nach Gehör“, auch bundesweit zugenommen haben (F.A.Z. vom 24.Februar und 4.März 2015). In unseren Vorstellungen davon, was gut ist für unsere Kinder oder eher für das, was wir auf unsere Kinder projizieren, hat sich eine merkwürdige Formel durchgesetzt: Je weniger Anstrengung, desto mehr Gleichheit, lautet die unhinterfragte Annahme, deren politische Konsequenz nicht ernst genug genommen werden kann.

Denn hier wird sichtbar, worum es eigentlich geht, wenn wir über Bildung reden – um unsere Demokratie. Die Abwehr, die jegliche Form von Divergenz im Bildungskontext hervorruft, deutet darauf hin, dass eine radikale, Differenzen ausschließende Gleichheit zur Grundnorm der Demokratie erhoben wird. So wird zum Beispiel die Tatsache, dass nicht alle aufgrund unterschiedlicher Begabungen dieselben Leistungen erzielen können, bereits als Ergebnis sozialer Ungleichheit gewertet – und die Ursache hierfür in einem Zuviel an Anstrengung, Konzentration und Komplexität vermutet. Auf diese Weise kann nur Einfachheit zu der gewünschten Gleichheit führen.

Negatives Menschenbild

Für die Vermittlung von Sprache hat das gravierende Folgen. Das Erlernen eines Regelwerkes – der Grammatik – ist anstrengend und kann, wenn es nicht alle beherrschen, zu Ungleichheit führen. Anstatt alles daranzusetzen, jedem Menschen dieses Regelwerk zugänglich zu machen und ihm damit eine der grundlegendsten Kulturtechniken beizubringen, wird diese Anstrengung gescheut und maximale Einfachheit an ihre Stelle gesetzt. Das Ergebnis ist, dass kaum einer noch einwandfrei die Rechtschreibung beherrscht.

Ausgangspunkt scheinen hier generell nicht die Stärken und Fähigkeiten des Menschen zu sein, sondern es wird implizit ein negatives Menschenbild zugrunde gelegt. Es müsse den Menschen alles möglichst einfach gemacht werden, weil sie jegliche Form der Anstrengung überfordern könnte, weil sie begrenzt, schwach und des selbständigen Denkens kaum mächtig seien. Der radikale Gleichheitsbegriff widerspricht auf diese Weise der Annahme, dass jeder Mensch einzigartig sei, und unterminiert die Vorstellung eines mündigen, urteilsfähigen Menschen. Die Forderung nach allumfassender Gleichheit ist somit antiaufklärerisch.

Deckmantel der Gleichheit

Obwohl alle das Ideal des Pluralismus hochhalten, es in Slogans wie „Vielfalt statt Einfalt“ verpacken und sich auch nicht scheuen, dies öffentlich in die Welt zu posaunen, scheint niemand zu merken, dass in den Bildungsdiskussionen das genaue Gegenteil vom vielgepriesenen weltoffenen Miteinander stattfindet. Schon der Gedanke, dass es Differenzen zwischen Menschen gibt, wird gar nicht mehr zugelassen; so, als würde die Demokratie die Existenz von Unterschieden nicht ertragen. Wenn aber Einfachheit zum neuen Bildungsideal erklärt wird, um maximale Gleichheit zu erzielen, tritt das krasse Gegenteil dessen ein, was sich seine Verfechter wünschen. Die soziale Ungleichheit wird nicht geringer, sondern größer.

Wenn unsere Kinder nicht mehr richtig lesen und schreiben können, schenken wir ihnen damit nicht mehr Freiheit, sondern wir berauben sie ihrer Freiheit. Wenn wir es weiterhin zulassen oder sogar befördern, unsere Kinder so schlecht auszubilden, wie das die aktuellen Bildungsstudien belegen, schränken wir ihren Bewegungsradius automatisch ein, weil ihnen dadurch elementare Mittel fehlen, um sich die Welt zu erschließen. Kinder aus gebildeten Haushalten werden von dieser Entwicklung profitieren, denn ihre Eltern werden sich in Form von Privatunterricht darum bemühen, das zu ersetzen, was Aufgabe der Schule ist. Kinder aus einkommensschwachen Schichten aber sind die Verlierer jenes bildungspolitischen Feldzugs, der unter dem Deckmantel der Gleichheit soziale Ungleichheit forciert.

Der Vorwurf, wer den schlechten Stand der Bildung kritisiere, singe das alte, schwarzkonservative Klagelied vom Werteverfall, ist deshalb nicht berechtigt. Wer das behauptet, demonstriert vor allem seine eigene Kurzsichtigkeit. Es geht nicht bloß um einen Verfall „höherer“ Werte. Es geht um Gleichberechtigung. Um Macht. Um die soziale Frage. Es geht um unsere Demokratie.

Ende F.A.Z.-Text von HANNAH BETHKE

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Selbst-Bezeichnung? 
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Um dieses Wort kreisen Sie unermüdlich, arbeiten Sich seit quasi Jahrzehnten daran ab. Ohne Erfolg. Denn das Menschheit wird aktuell nicht freier, sondern verhaftet sich gerade Menschenweit

Freiheit. Ja, nicht ganz ohne Erfolg. Ich messe den ja nicht an den Menschen, die durch meine Texte befreit wurden, wovon *ich auch gar nichts weiss, oder daran, wie weit das Menschheit frei ist, sondern einzig daran, wie weit *ich von aufgezwungenen, anerzogenen (antrainierten) und von dem Vergangenheit / Natur *mir eingetragenen Vorgaben inzwischen frei bin. Und da habe *ich schon so einiges ab- und wegg geworfen. Einiges! Beileibe aber noch ganz und gar nicht alles. Und ja, das Menschheit entwickelt sich im Moment eher zurück. Quasi ein Fahrt im Rückwärtsgang.

Überall stürmen Menschen in Spitzenpositionen, die weder auch nur halbwegs wissen, was aktuell Sache ist, was den Stand des aktuellen Wissens angeht, noch emotional auch nur einigermassen imstande sind angemessen zu handeln, oder, wie Sie hinzufügen: nicht zu handeln. Was ja auch wichtig ist. Menschen wählen Menschen, die ihnen gleichen und nicht Menschen, die auch nur ein wenig weiter sind. Oft sogar Menschen, vom Reifegrad noch nicht mal mittlere Reife sind.

Da wären wir beim obigen Thema dem Bildung. Es ist, wie es ist. Natur setzt nicht auf Wissens-Erwerb über das nötigste hinaus, sondern spart jede Energie ab, die über das gerade ausreichende hinaus geht. Es geht nur um das ganz banale Überleben, mehr muss aufwändig erarbeitet werden und das wird nur sehr wenigen gestattet, und das auch bloss, damit das Un-Sicherheits-Empfinden beruhigt wird, also mehr oder weniger, nur für Waffen, Kontrolle und dem Grenzziehung. 

Dem grossen Mehrheit reicht das Wissen, wo im Supermarkt die Erbeer-Marmelade zu finden ist.

Überspitzt geschrieben, ja. Wenn es überhaupt ein Supermarkt gibt. Dem grossen Rest reicht es zu dienen, ob Professor oder grosses Literat-Es, ob Fliessenleg-Es oder Beamt-Es, und dafür einigermassen ausgestattet zu werden, gerne auch mit Häuschen und Ferienappartement. Mehr braucht das Mensch ja auch nicht, oder?

Zum Überleben, ja. Dafür zumindest muss es reichen. Mehr wollen fast 100% nicht. Aber dann bleiben wir Sklaven des Natur und dessen bloss minimalsten Forderungen, also zu Vermehren und per Mutation vielleicht eine neue Spezies zu werden. Vielfalt und Vielheit. Mehr hat doch das Natur nicht drauf. Wirkliche Erkenntnis, wirkliche Reife, Freiheit und als einzelnes Wesen wirklich selbst zu entscheiden sind doch bloss Gespenster, die wir nicht haben wollen. Finstere Gestalten.

Das Frage ist, weil das ja immerhin auch in *mir wühlt, ob das wirklich Alles ist, was das Natur wünscht und fördert? In übergrossem Mehrheit reicht minimalstes Wissen aus, ganz klar, aber das Natur hat neben dem zwangsläufigen auch immer etwas ganz und gar herausragendes gefördert, meist mit grossem Leid und Gewalt. Das gibt zu denken.

Stimmt, mit Freude und in Frieden entstanden bisher keine grossen Erfindungen und Werke. Da braucht es, wie bei dem "produzieren" von Materie in Sternen grossen Druck und ebensolche Hitze. Da geht mir vielleicht gerade ein Licht auf, denn sind wir nicht gerade dabei, genau diese Umstände zu erzeugen? Kann es also sein, dass jetzt gerade irgendwo wieder etwas herausragendes entwickelt wird, entsteht?

Sie deuten dabei aber nicht in Richtung Pseudo-Menschen, also Systeme vollgepumpt mit Menschlichkeit, ohne auch nur annähernd welche zu sein?

Nein, ganz und gar nicht. Wenn ich das Wissen aus Genetik, Biologie, und Neurobiologie ernst nehme, und das tue ich, weiss ich, dass Maschinen und blosses Elektromagnetismus nicht das sein können, was das Natur, als wirklichen Fortschritt anerkennt.

Danke. Ich bin sicher, dass dem DaSein auch das Vielfalt in dem einzelnen daSein wichtig ist, und sich auch aus diesem inneren Komplexität und Verbindlichkeit das Weitere ergibt. Wollen wir es dabei für Heute belassen?

Gerne.

Dann haben Sie noch ...

... einen geruhsamen Abend.

Danke.

Bitte.

🤡