VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Samstag, 18. November 2023

Betriebsanleitung

Seit Jahren schon schreibe *ich davon, dass das DaSein uns Einfachen eine Betriebsanleitung für das Selbst und eine Gebrauchsanweisung für das DaSein nicht mitgegeben hat, oder sogar verweigert.

Unverschämtheit! Aber so ist es nun mal. Wir, auch Wir müssen uns darein fügen. Das Beste daraus machen. Oder nicht?

Ich denke, Sie werden weiter unten bemerken, dass Wir längst dabei sind, uns eine solche Anleitung für nicht bloss unser daSein zu erarbeiten.

Das Folgende im Link ist lesens- und nachdenkenswert:

https://www.zeit.de/2023/47/peter-sloterdijk-zeilen-und-tage-iii-tagebuch/komplettansicht

Jedoch, ich widerspreche.

Nur, weil Menschen bislang nicht wissen, wie diese Selbst-"Setzung" in Gang gesetzt wird, wie dieses stabile Ich entstehen kann und was es dazu braucht, bedeutet das nicht, dass es unmöglich ist.

Und was das Freiheit betrifft, das entsteht nicht in "zwangsläufig", nicht in "ruinös" und nicht in Ungewissheit und Verunsicherung. Freiheit ist noch ein Wunder, dessen Erfüllung das Natur und darin auch Wir bislang behindern.

Warum? Das DaSein ist nicht aus und in Freiheit entstanden. Es ist entstanden, um diese zu erschaffen. Die Voraussetzungen sind gegeben, das Bausatz ist komplett. Allein, es fehlt das Anleitung. Was kommt wohin, was ist Mörtel, was Ziegel, was ist Balken und was ist Fenster und w-Es baut das zusammen, was dann Freiheit ist?

Es ist keine Klugheit, eine Ahnung, eine Möglichkeit, eine Verbesserung und Änderung deswegen als unmöglich zu verachten, weil zu träge, es zu tun, oder weil dazu ein Wissen fehlt, das zu erwerben wäre. Insofern Herr Sloterdijk, erheben Sie sich und erwerben Sie; es ist Alles nötige vorhanden.

Danke.

Und nun ein Hoch interessantes Text aus "Spektrum der Wissenschaft":

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PFADINTEGRAL

Die Realität als Summe aller Eventualitäten

Die Methode des Pfadintegrals taucht in tausenden Fachartikeln der Quanten- und Teilchenphysik auf. Dennoch handelt es sich eher um eine Idee als um ein mathematisches Konzept. Teilweise ist immer noch offen, wie man es benutzt und was es bedeutet.

Geschrieben von Charlie Wood

https://www.spektrum.de/news/pfadintegral-die-realitaet-als-summe-aller-eventualitaeten/2197570

Die mächtigste Formel der Physik beginnt mit einem schlanken S, dem Symbol für ein Integral. Danach folgt ein zweites S, das für eine Größe steht, die als Wirkung bezeichnet wird. Zusammen bilden diese beiden S eine Gleichung, die wohl der beste bisher bekannte Weg ist, die Zukunft vorherzusagen.

Die Formel ist als Feynman-Pfadintegral bekannt und beschreibt das Verhalten jedes Quantensystems: eines Elektrons, eines Lichtstrahls oder sogar eines Schwarzen Lochs. Das Pfadintegral hat so viele Erfolge zu verbuchen, dass viele Fachleute glauben, es spiegele die Realität wider. »Es zeigt, wie die Welt wirklich ist«, sagt die Physikerin Renate Loll von der Radboud-Universität in den Niederlanden.

Obwohl Pfadintegrale tausende Seiten verschiedenster Publikationen zieren, handelt es sich dabei eher um eine Idee als um ein streng mathematisches Rezept. Die Formel legt nahe, dass sich unsere Realität aus der Summe aller vorstellbaren Möglichkeiten zusammensetzt. Aber sie erklärt nicht, wie dieses Integral genau zu Stande kommt. Daher haben Fachleute Jahrzehnte damit verbracht, ein ganzes Arsenal von Näherungsverfahren zu entwickeln, um Pfadintegrale für verschiedene Quantensysteme konkret zu berechnen.

Die Näherungen funktionieren so gut, dass Physikerinnen wie Loll nun das ultimative Pfadintegral anstreben: eines, das alle denkbaren Formen von Raum und Zeit miteinander verbindet und als Ergebnis unser Universum hervorbringt – und damit eine quantenphysikalische Version der Gravitation schafft. Doch welche Möglichkeiten genau soll das Pfadintegral umfassen?

Alle Wege führen zu einem Ergebnis

Die Quantenmechanik kam so richtig in Gang, als Erwin Schrödinger im Jahr 1926 die inzwischen nach ihm benannte Gleichung aufstellte. Diese beschreibt, wie sich die wellenförmigen Zustände von Teilchen von einem Moment zum anderen entwickeln. Im folgenden Jahrzehnt eröffnete Paul Dirac eine andere Sichtweise auf die Quantenwelt. Er ging von der Vorstellung aus, dass alle Objekte den Weg der »geringsten Wirkung« nehmen, um von A nach B zu gelangen – den Weg, der grob gesagt am wenigsten Zeit und Energie erfordert. Richard Feynman stolperte später über Diracs Arbeit und entwickelte die Idee weiter, indem er 1948 das Pfadintegral vorstellte.

Das Herzstück von Feynmans Idee lässt sich am besten durch eines der Schlüsselexperimente der Quanten-mechanik verstehen, das Doppelspaltexperiment. In diesem Versuch schießt man nacheinander einzelne Teilchen auf eine Barriere, die mit zwei Schlitzen versehen ist, und bestimmt ihren Aufenthaltsort auf einem dahinter befindlichen Schirm. Würde man das Experiment mit Fußbällen durchführen, würden sich diese hinter jedem der zwei Spalte anhäufen. Doch mit quantenmechanischen Teilchen werden hingegen mehrere sich wiederholende Streifen auf dem Schirm sichtbar. Das Experiment legt nahe, dass sich die Teilchen wie Wellen verhalten. Sobald deren Fronten beide Schlitze passieren, überlagern sie sich und erzeugen ein Interferenzmuster auf dem Schirm. Ein Teilchen scheint also gewissermaßen beide möglichen Wege durch die Barriere zu beschreiten – auch wenn es am Ende nur an einem Ort auf dem Schirm landet.

In Feynmans Anschauung verhalten sich Teilchen auch im leeren Raum so, wenn es keine Barrieren oder Schlitze gibt. Zum Verständnis kann man sich vorstellen, beim Doppelspaltexperiment einen dritten Schlitz in die Barriere zu schneiden. Das Interferenzmuster auf dem Schirm wird sich dadurch verschieben und den dritten möglichen Weg widerspiegeln. Nun kann man weitere Schlitze hinzufügen, bis die Barriere schließlich aus nichts anderem mehr besteht. Das Interferenzmuster verändert sich zwar nach und nach, bleibt aber bestehen. Ein Teilchen, das sich durch den leeren Raum bewegt, nimmt insofern in gewissem Sinn alle denkbaren Wege durch sämtliche Schlitze bis zum entfernten Detektor. Zählt man sie richtig zusammen, ergeben all diese Möglichkeiten das, was man erwarten würde, wenn es keine Barriere gäbe: einen einzigen Auftreffpunkt auf dem fernen Schirm.

Dies ist eine radikale Sichtweise auf das Verhalten quantenmechanischer Objekte. »Ich halte sie für real«, sagt der Physiker Richard MacKenzie von der Université de Montréal. Aber wie lassen sich unendlich viele gewundene Pfade zu einer einzigen Bahnkurve addieren – dem Weg, den ein Teilchen am Ende wirklich beschreitet?

Feynmans Methode besteht darin, zu jedem möglichen Weg die dazugehörige Wirkung zu berechnen (die Zeit und Energie, die benötigt werden, um ihn zu beschreiten) und daraus eine so genannte Amplitude zu bestimmen, die angibt, wie wahrscheinlich ein Teilchen diesen Pfad zurücklegt. Dann addiert man alle einzelnen Amplituden, um die Gesamtamplitude für ein Teilchen zu erhalten, das von A nach B geht – das ist das Integral über alle möglichen Pfade.

Auf den ersten Blick wirken geschwungene Pfade ebenso wahrscheinlich wie gerade Wege, da die Beträge der Amplituden gleich sind. Bei den zugehörigen Amplituden handelt es sich jedoch um komplexe Zahlen. Während reelle Zahlen Punkten in einer Ebene entsprechen, lassen sich komplexe Zahlen wie Pfeile darstellen, zweidimensionale Vektoren. Je nach Pfad deuten die Pfeile in unterschiedliche Richtungen. Und zwei Pfeile, die voneinander wegzeigen, ergeben in der Summe null.

Wie sich herausstellt, verstärken sich die Amplituden von mehr oder weniger geraden Pfaden, weil sie alle im Wesentlichen in dieselbe Richtung zeigen. Die Amplituden der gewundenen Pfade zeigen jedoch in allerlei Richtungen, so dass sie sich gegenseitig aufheben. Für ein Teilchen, das sich im leeren Raum bewegt, bleibt also nur der geradlinige Weg übrig. So kommt es, dass aus unendlich vielen quantenmechanischen Optionen der klassische Weg der geringsten Wirkung übrig bleibt.

Feynman konnte zeigen, dass das Pfadintegral äquivalent zur Schrödingergleichung ist. Egal für welche Methode man sich entscheidet, am Ende der Berechnung kommt dasselbe Ergebnis heraus. Feynmans Methode ist jedoch etwas intuitiver, um mit der Quantenwelt umzugehen: Man fasst alle Optionen zusammen.

Die Summe aller Möglichkeiten

Kurz nach der Entwicklung der Quantenmechanik gingen Physikerinnen und Physiker noch einen Schritt weiter. Sie verstanden Teilchen bald als Anregungen in Quantenfeldern, die unsere gesamte Raumzeit ausfüllen. Während sich ein Teilchen auf verschiedenen Wegen von einem Ort zum anderen bewegen kann, werden die Quantenfelder von Wellen und Kräuselungen durchlaufen.

Glücklicherweise funktioniert das Pfadintegral auch für Quantenfelder. »Es ist offensichtlich, was zu tun ist«, erklärt der Teilchenphysiker Gerald Dunne von der University of Connecticut. »Anstatt alle Pfade zu addieren, summiert man über alle Konfigurationen der Felder.« Man identifiziert die Anfangs- und Endkonfiguration des zu untersuchenden Felds und betrachtet dann jede mögliche Geschichte, die sie verbindet.

Feynman stützte sich auf das Pfadintegral, um 1949 eine Quantentheorie des elektromagnetischen Felds zu entwickeln. Fachleute fanden anschließend heraus, wie man Wirkungen und Amplituden für Felder berechnen kann, die andere Kräfte und Teilchen wie Quarks und Gluonen enthalten. Wenn heute das Ergebnis einer Kollision am Large Hadron Collider in Genf vorhergesagt wird, liegt den meisten Berechnungen das Pfadintegral zu Grunde. »Das Pfadintegral ist absolut fundamental für die Quantenphysik«, urteilt Dunne.

Trotz seines Siegeszugs in der Physik bereitet das Pfadintegral Mathematikerinnen und Mathematikern ein mulmiges Gefühl. Selbst ein einfaches Teilchen, das durch den Raum flitzt, kann unendlich viele Pfade beschreiten. Bei Feldern ist es noch schlimmer: Ihre Werte können sich auf unendlich viele Arten und an unendlich vielen Stellen ändern. Ausgeklügelte Techniken sollen dabei helfen, mit den vielen Unendlichkeiten zurechtzukommen. Aber manche argumentieren, dass das Integral nie dafür konzipiert wurde, in einer solchen Umgebung zu funktionieren. »Das ist wie schwarze Magie«, sagt der theoretische Physiker Yen Chin Ong von der Universität Yangzhou in China. »Mathematiker arbeiten nicht gerne mit Dingen, bei denen nicht klar ist, was vor sich geht.«

Dennoch führen die Berechnungen mit Pfadintegralen zu richtigen Ergebnissen. Es ist sogar gelungen, auf diese Weise die starke Kernkraft zu untersuchen: Die komplexe Wechselwirkung, die Quarks zu Protonen und Neutronen bindet und letztlich die Atomkerne zusammenhält. Dazu haben die Fachleute zwei Tricks verwendet. Zunächst haben sie für die Zeit eine imaginäre Zahl eingesetzt, wodurch die Amplituden nur noch reelle Werte annehmen. Und dann näherten sie das unendliche Raum-Zeit-Kontinuum durch ein endliches Gitter an. In dieser vereinfachten Form lässt sich das Pfadintegral verwenden, um die Eigenschaften von Protonen und anderen Teilchen zu berechnen, die der starken Kraft unterliegen. Die so erhaltenen Ergebnisse stimmen mit den experimentellen Ergebnissen überein. »Für jemanden wie mich ist das der Beweis, dass die Sache funktioniert«, sagt Dunne.

Was zählt man eigentlich zusammen?

Das größte Rätsel der Grundlagenphysik liegt jedoch außerhalb der experimentellen Reichweite. Dabei geht es um die lange ersehnte Vereinigung der Schwerkraft mit der Quantenmechanik. 1915 stellte Albert Einstein die Gravitation als Ergebnis von Krümmungen im Gewebe der Raumzeit dar. Seine Theorie zeigte, dass sich die Länge eines Maßstabs und das Ticken einer Uhr von Ort zu Ort ändern – die Raumzeit ist also ein formbares Feld. Die Felder der übrigen drei Grundkräfte (starke und schwache Kernkraft sowie die elektromagnetische Kraft) haben eine Quantennatur. Deshalb gehen die meisten Physiker davon aus, das gelte ebenso für die Raumzeit und man könne auch in diesem Fall ein Pfadintegral formulieren.

Hierbei stellt sich jedoch die Frage, welche Feldkonfigurationen berücksichtigt werden sollten. Denn es ist denkbar, dass sich die Raumzeit aufspaltet und einzelne Orte voneinander trennt. Oder sie könnte wie ein Schweizer Käse von Wurmlöchern durchdrungen sein, die unterschiedliche Orte miteinander verbinden. Einsteins Gleichungen lassen solche exotischen Formen zu. Allerdings verbietet die Theorie Übergänge zwischen einigen dieser Konfigurationen: Die Übergänge würden Risse oder Verschmelzungen erfordern, welche die Kausalität verletzen und Zeitreiseparadoxien aufwerfen. Wenn man nun also ein Pfadintegral der Gravitation aufstellt, sollte man dann die Schweizer-Käse-Raumzeit mit einbeziehen oder nicht?

In dieser Hinsicht ist die Physik-Gemeinschaft gespalten. Die eine Seite vermutet, dass alle erlaubten Möglichkeiten dazugehören. Stephen Hawking hatte sich zum Beispiel für ein Pfadintegral eingesetzt, das Risse, Wurmlöcher und andere wilde Veränderungen zwischen den Formen des Raums zulässt. Um die Mathematik zu vereinfachen, betrachtete auch er die Zeit als imaginäre Größe. Dadurch wird sie im Prinzip zu einer weiteren Dimension des Raums. In einer solchen zeitlosen Welt gibt es keine Vorstellung von Kausalität, die Wurmlöcher oder zerrissene Universen stören können. Hawking nutzte dieses zeitlose, »euklidische« Pfadintegral für seine Arbeiten zum Urknall und zu Schwarzen Löchern.

»Das scheint die umfassendere Sichtweise zu sein«, sagt der theoretische Physiker Simon Ross von der Durham University. »Das Pfadintegral der Gravitation, das alle Topologien einschließt, hat einige schöne Eigenschaften, die wir noch nicht ganz verstehen.« Doch die universellere Perspektive hat ihren Preis. Kritikerinnen und Kritiker bemängeln, dass ein tragendes Element der Realität wie die Zeit wegfällt. »Das euklidische Pfadintegral ist völlig unphysikalisch«, warnt Renate Loll.

Sie gehört dem anderen Lager an, das die reelle Zeit im Pfadintegral behalten will. Damit stelle man sicher, die Wirkung stets auf die Ursache folgen zu lassen und nicht umgekehrt. Nachdem Loll jahrelang an der Entwicklung von Näherungsverfahren für dieses viel kompliziertere Pfadintegral gearbeitet hatte, fand sie 2004 endlich Hinweise darauf, dass der Ansatz funktionieren kann. Zusammen mit ihren Kollegen hat sie dazu eine Reihe von gewöhnlichen Formen der Raumzeit addiert und ein Ergebnis erhalten, das unserem Universum ähnelt. Damit legten das Team nahe, die Summe der beschränkten Raumzeit-Möglichkeiten könnte durchaus zu unserem Kosmos führen.

Andere Fachleute entwickeln hingegen das euklidische Pfadintegral für alle Raumzeit-Versionen weiter. 2019 haben einige von ihnen das vollständige Integral (und nicht nur eine Näherung) für zweidimensionale Universen definiert – allerdings mit extrem komplexen mathematischen Methoden. Solche Arbeiten verstärken den Eindruck, dass das Pfadintegral noch viel unausgeschöpftes Potenzial besitzt, das nur darauf wartet, genutzt zu werden. »Vielleicht müssen wir Pfadintegrale dafür erst richtig verstehen«, sagt Ong, »aber ich denke, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir so weit sind.«

Spektrum Text Ende

Sie sind ein Angeber!

Wieso das?

Sie verstehen nichts von dem da oben, nichts!

Aber nichts ist ja immerhin immer etwas, wenn auch oft wenig.

Und was wäre das wenige?

Die Differentialgleichungen bis zu den partiellen kann *ich rechnen, *ich kenne den Inhalt einzelner Operatoren, z.B. den Hamilton-Operator, weiss auch mit Wellen-Gleichungen, wie z.B. der Schrödinger-Gleichung umzugehen und kenne die RaumZeit-Gleichung von Einstein, von all dem sind *mir auch die Wirkungen bekannt.

Das ist ja schon einiges. Und was halten Sie von dem Spektrumtext?

Einiges. Es beschreibt eine clevere mathematische Art, sich an das Wirklichkeit an zu nähern. Ist *mir aber etwas zu euphorisch in den Aussagen. Mathematik kann das Wirklichkeit lediglich angenähert berechnen, oder wenn Sie so wollen, beschreiben. Zufälle sind nicht berechenbar. Und diese Unberechenbarkeit ist fast das wichtigste Ingredienz des DaSein, denn ohne diese Unvorhersehbarkeit gäbe es kaum wirkliche Veränderung. Ein mechanisch ablaufendes Universum ergäbe keinen Sinn.

Und Sie gestehen diesem Universum einen Sinn zu?

Auf jeden Fall.

Ist das nicht bloss ein fast schon verzweifelter Wunsch, um nicht in völliger Verzweiflung und Depression zu versinken?

Ich bin sicher, dass dieses DaSein kein Veranstaltung des UnSinns ist, kein Nichtigkeit. Ich bin sicher, dass dieses DaSein etwas bewirken will und soll.

Sie beziehen sich dabei wohl auf die Sloterdijk-Kritik von ganz oben?

Ja, deswegen habe *ich beide Beiträge hier zusammen geführt. Ich denke, das DaSein ist ein Suchen. Vielleicht nach dem, was Freiheit als Voraussetzungen braucht, weil in diesem Universum kaum etwas davon enthalten ist, lediglich ein Ahnung. Und weil das Mathematik dabei ist, eine Gebrauchsanleitung zu erstellen. Denn, um ein Ziel zu erreichen, braucht es den Ausgangs-Ort, das Jetzt, erst daraufhin sind Richtung und Distanz erkennbar.

Was oder wer ist daran interessiert und hat dieses DaSein in Gang gesetzt?

Keine Ahnung. Nein, doch, eine Ahnung ist da. Das setzt jedoch voraus, dass das SEIN eine Entität ist, also Etwas das, das um ES weiss und und vollem Fragen ist. Also weit entfernt ein Schöpfes zu sein. Eher ein Kind das fragt, und das tut ES auf diese Art.

Indem es DaIst?

Indem ES auf eine Art fragt, die ES kann; wir fragen in Lauten, in Sprache und nutzen dann unsere Sinne, unsere Wahrnehmung und Werkzeuge, um Erkenntnis zu gewinnen. ES fragt durch und mit dem, in dem auch Wir enthalten sind, mit diesem Universum.

Sie sind ein Phantast.

Nun, *ich gehe davon aus, dass Wir zu 100% Natur sind, vollkommen aus und in DaSein. Und was tut dieses DaSein, auch in und durch Uns?

Suchen?

Fragen. Und forschen, um dieses Interesse zu stillen. Und dieses Fragen ging schon immer, weit über blosse Notwendigkeiten des Überlebens hinaus. Wo Nahrung und Schutz zu finden ist, war stets einfach zu beantworten. Unsere Mythen und Religionen zeugen davon, dass unser Interesse damit nicht befriedigt war.

Und Sie übertragen dieses menschliche Interesse auf das ganze Universum, auf das DaSein an sich, vermuten also, dass das, was uns innewohnt, deshalb uns innewohnt, weil es das Ganze antreibt? Dass die Motivation des DaSein auch uns antreibt?

Wie geschrieben, Wir sind zu 100% Natur. Wir sind in keinem Distanz, da ist kein internes Abstand, das Uns ein spezielles Eigeninteresse ermöglicht, so dass ausgerechnet nur wir Fragen stellen, die weit über das hinaus reichen, was Wir zum daSein brauchen.

Wir sind voll eingebunden in das Universum?

Ja.

Wow! Das ist eine grossartige Vorstellung und Idee.

Wenn Sie meinen.

Ohh, ja! Ich kam mir immer so winzig und unbedeutend vor. Was Sie da vermuten, gibt mir nicht nur einen Sinn, sondern auch Grösse.

Jedes einzeln-Es ist ein Partikel des Antwort-Suche und des Antwort-Findens. Ich denke, es wird ein sehr bedeutendes Ereignis, wenn das Antwort gefunden ist, was auch immer das Frage ist. Vielleicht wirklich die Voraussetzungen für das Freiheit.

Dann wäre dieses Kind, das das Sein ist unfrei.

Zumindest empfindet ES so.

Ich bin jetzt so frei, das erst mal sacken zu lassen.

Ich auch, also ...

Guten ...

🤡

Montag, 10. Februar 2020

Warum tue *ich, was *ich tue (n muss?)

Vorwegg: Banal, aber deswegen vielleicht trotzdem weitgehend unklar, das Mensch ist ein unfertiges Geschöpf des DaSein. Nix is fix, gilt natürlich auch für uns. Unsere Prägung durch das Natur, ist für ein LebeWesen GEWESEN, das in kleinen Gruppen (Familien / Stämmen) in einer fast riesigen offenen UmWelt, ohne künstliche Grenzen, geschaffen wurde, ausgeliefert fast vollkommen den jeweils aktuellen Gegebenheiten, einem LebeWesen, das wie alle anderen LebeWesen fast zu 100% nichts weiss und deswegen ebenso zu fast einhundert Prozent, durch das Natur und UmWelt "fremd"-gesteuert werden musste.

Menschen sind normale natürliche erdmondliche LebeWesen. Aber aufGrund unserer doch etwas besonderen Natur-Ausstattung (aufrechter Gang, freie Arme, Daumen, Kehlkopf, Schwitzen) und einer mutigen Neugier, sind wir inzwischen sowohl in Wissen[schaft] und Technik ausser-gewöhnlich. Leider, nicht nur gegen uns, nutzen wir beide Ausser-Gewöhnlichkeiten fast nur zur Festigung unserer Natur-Vorgaben von VorVorGestern. In Emotionen und Trieben, sind wir immer noch in ferner Vergangenheit. Stammes-Fühlen und -Handeln (Hierarchien, und all die Un-Gleichheit, die das unbedingt und rücksichtslos einfordert) beherrschen uns ebenso, wie der Zwang (ebenso unbewusst) zur permanenten Vermehrung und eine fast bodenlose dauer-Angst (nicht nur vor dem Sterben).

Meine Arbeit in *mir und auch hier, ist eine der persönliche BeFreiung von diesem längst zerstörerischen und höchst hinderlichen VorVorGestern, der unbewussten Prägung und den ebenso unbewussten Zwängen des Natur. Ein Mensch möchte das Selbst emanzipieren von den Vorgaben und Vor-Einstellungen dessen, das auch -Es - *mich - er- und geschaffen und ausgestattet hat und versorgt. Das ist *mein Anspruch.

Wenn Sie diese Texte und meine Blogs mit diesem Hintergrund lesen, vermute *ich, ist und wird vieles klarer, warum, weshalb, wozu so ausführlich, so provozierend und radikal-


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Anlass meines ersten kleinen Texts hier, war ein ebenso kleiner Text von Eduard Kaeser, auf der fb-Seite von Spektrum der Wissenschaft.


Mir ist eines wichtig und klar, um eine stimmige Antwort zu finden, braucht es auch die passende Frage, also auch die entsprechende sprachliche Grundlage. Das scheint *mir in diesem Text nicht ganz gegeben zu sein.

Die Frage nach dem Wesen ({da}Sein, Wirkung) ist wie. Die Frage nach der Substanz (Inhalt, Bestandteilen) ist was. Die Frage nach dem Zugrundeliegenden, dem Hinter- und / oder Untergrund von Etwas, ist warum, oder auch wieso. Und die "alte" philosophische Frage lautet meiner Kenntnis nach ganz einfach und kurz: Was ist? In Kombination mit der Frage: Wozu? Wozu / Wofür / Wogegen (Zweck, Ziel, Richtung) ist da was?

Ich vermute, ohne sprachliches und sensorisches Fein-Gespür, werden wir all die tieferen und weiteren Fragen zu unserem daSein (An-Wesenheit), dem soSein (Physik; m.a. auch unser Verhalten), den Voraussetzungen und Möglichkeiten und einer eventuellen Vor-Bestimmung (Ziel, Sinn), nicht beantworten können.

Herr Kaeser hat sicherlich auch ein Standardwerk der "populären" Physik gelesen, Roger Penrose's 1991 erschienenes "The Emperor's new mind", in dt. "Computerdenken"?

Auch darin wird klar, wie unsicher und teils auch widersprüchlich die Philosophie[n] der Physik - also die Haltungen, der gefühlte und geistige Hintergrund, und die Ideen und Ein- und Vorstellungen der Menschen, die Physik betreiben - sind. Klarheit und Eindeutigkeit und Beweise für irgendeine der Interpretationen dessen, was bis jetzt er-, be-, und gerechnet wird, sind Fehlanzeige. Strings oder Punkt-Teilchen, Knoten von Schwingungen oder Schwingungs-Spitzen, oder gar das DaSein (Universum) als enorme digitale Simulation? Nix is fix!

Was ist das Ursache von Veränderungen (Energie, Bewegung)? Denn Veränderungen in einem mal festen und mal flexiblen Rahmen (Grenzen, Basis-Konstanten und Grund-Substanz) ist das DaSein; also das Geschehen, in das auch wir eingebettet sind; das uns schuf, gestaltet, belebt, erregt, antreibt, versorgt, verängstigt, bespasst, tröstet, ..., verletzt und tötet.

Was ist (Wirklichkeit)? Schön - für unsere MitLebeWesen und das UmWelt allerdings mehr und mehr eine tödliche Katastrophe - ist, dass die Quanten-Theorie (!) uns die Details der Materie (Atom- / Kernphysik) und dessen "Kommunikation" (Licht) bestätigt oder erst eröffnet hat und damit auch Laser, Mikrowellen, Materialkunde, Mikroelektronik und mehr ermöglichte, den Grundfragen aber, sind wir dadurch nur etwas näher gerückt.

Immerhin!

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Diese einfache Pflanze möchte *ich auch mal würdigen.
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Die NZZ hatte am 08.02.2020 einen Sonderteil dem sogenannten Liberalismus gewidmet. Ich habe auf zwei Texte dazu reagiert. Hier der erste davon, zuerst der Link:


Poesie

Titel: Was ist das "ich" und wann ist das "ich" frei?

Zum Link: Ein wunderbar abgehobenes blabla. Gut gemeint. Was davon zu halten ist, ist klar, was von dem Text zu halten ist, ist unklar?

Denn von wirklicher Freiheit, ist darin nicht die Schreibe. Der Herr Sprenger weiss scheint's nicht, was und wie wir Menschen sind, und scheint ebenso nichts davon zu wissen, was die Voraussetzungen des Freiheit sind?

In dem Textchen, ganz wunderbar, klingt auf jeden Fall nichts davon an. Nicht, wie wir Menschen vom DaSein (Natur) geschaffen, geprägt und voreingestellt wurden und werden - bis ganz ganz Jetzt! - und nichts davon, was das Freiheit von Einzel-Wesen, in einer unfassbaren Anzahl an Gleich=Wertigen Einzel-Wesen die ebenfalls frei sein möchten, für Voraussetzungen braucht.

Nichts davon in diesem Textchen, ganz wunderbar, nur bloss hochwertiges, etwas überhebliches Ego-blablabla. Mit dem anschliessenden Wohlbefinden, für soviel wunderbar selbst-fabrizierte elaborierte Sätze, - fast - ohne lern-wert. Verzeihung Herr Sprenger.

Auch hier nicht gestellte Grund-Fragen:
Was sind die Basis-Emotionen des erdmondlichen daSein, also auch des Menschen?

Worauf beruht fast unser gänzliches Handeln?

Wie hoch ist der Anteil von Bewusstheit (Warum fühle ich, was ich fühle, warum tue - denke - ich, was ich tue?) im menschlichen Handeln und nicht-Handeln?

Wie hoch ist also unsere - völlig unbewusste - Vor-Einstellung durch Gene, gesamte Vergangenheit, Klima, regionale Traditionen, Familie und Selbst erlebtes und erlittenes und gesellschaftlich erfordertes?

Alles wichtige Vor-Infos, um auch die Fragen nach den Voraussetzungen des Freiheit stimmig zu beantworten.

Da unser normales Handeln stets Bildungs-Notstand fordert und herstellt, wissen fast hundert Prozent aller LebeWesen - inkl. Mensch - nichts davon, was ihre Basis ist, woraus sie sind, was sie voran treibt oder ständig hemmt, wo sie sind, was zum Wohlbefinden und zur gemeinsamen Freude, zur Friedlichkeit, Solidarität und Freiheit nötig (Voraussetzung) ist.

Denn das DaSein stellt zwar die Möglichkeiten dazu zur "freien" Verfügung, braucht jedoch zur Umsetzung auf gerichtete, selbst- und UmWelt-bewusste und umfassend Wissende (Tatsachen!), und darauf hin auch ganzheitlich bewusst selbst entscheidende LebeWesen.

Nichts davon ist aktuell gegeben.

Im fast Gegenteil, sind Ignoranz (Egozentrik), Arroganz (Krone der Schöpfung und ähnliches Verhalten, in einer UmWelt, die wir mit Billionen MitLebeWesen teilen) und gegenseitige Dauer-Gewalt unsere Haupt-Kennzeichen.

Poesie Ende

😇

Und hier noch die zweite Liberalismus-Reaktion:


Keine Poesie 😯

Alle menschlichen Ideologien - auch diese sogenannte "Freiheitlichkeit" - haben mindestens zwei sehr entscheidende Fehler / Schwächen, einmal wird das UmWelt und unsere MitLebeWesen nur als Beute (Ressource) bloss verachtet, und zweimal wird entweder das Einzeln-Es oder das Gruppe / Nation oder irgendein phantasiertes Ziel / Zustand über alles gesunde Mass überhöht und damit das Einzeln-Es zum "Weggwerf-Produkt" misshandelt.

Die Ergebnisse sind gegenseitige Angst, Ignoranz, Macht-Arroganz und jede Menge Gewalt zwischen uns und von uns, um uns herum.

Unser Aller - auch der Billionen MitLebeWesen! - einzige Heimat leidet deswegen schmerzlich und fängt langsam zu "brennen" an.

Das Natur ist dumm, das hindert es nicht daran unfassbare VielHeit und Vielfalt aus wenigen Komponenten zu gestalten, m.a. uns. Klugheit und Verantwortung und wirkliche Freiheit Fehlanzeige. Nur als Ahnung vorhanden.

Wird das Mensch sich jemals von dieser natürlichen Dummheit und den gewalttätigen Natur-Vorgaben / VorEinstellungen emanzipieren?

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Winter-Bild auf dem Tempelhofer Feld
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Titel: Nur ein wenig Selbst-Erkenntnis, aber für die Meisten von uns blosse Provokation

Folgendes passierte auf die Meldung einer Zeitung hin, dass eine BuTa-Partei sich die Miete eines Hauses schenken liess, über Jahre.

Mein Kommentar dazu: Gibt es Menschen die NICHT korrupt sind, also aufrichtig, wahrhaftig und umfassend fair? Nein, natürlich (!) NICHT!
Das wäre völlig un-menschlich. 😥 Leider gegen uns Alle.

Ein MitMensch empörte sich daraufhin so:

Was für ein armseliges, trauriges Menschenbild.
Gleichzeitig willfähriger Freifahrtschein für die Miesesten von allen: diejenigen nämlich, die Wasser predigen und heimlich Wein trinken. Das war schon immer das Krebsgeschwür aller Gesellschaften.

Das hier durch irgendwelche Pseudo-Philosophien rechtfertigen zu wollen, ist erbärmlich.

Meine Reaktion darauf:

Was vermuten Sie, wie viel Prozent des Menschheit sind stets aufrichtig, wahrhaftig und umfassend fair?

Und eins ist dabei klar: Ausnahmen bestätigen lediglich die Regel.

Denn noch eins ist auch klar, wäre die Mehrheit Mensch frei von Korruption, wäre Alles anders. Alles. Es gäbe zum Beispiel auch keine Nationen, auch diese künstliche AbGrenzung und Abschottung von Menschen gegen Menschen ist eine Form von korruptem Verhalten: Bevorzugung stets einer kleinen Minderheiten von Menschen gegen den Rest.

Ich vermute, Sie erkennen weder das ALLES in DaSein in Spannen von-bis ist, und verkennen deshalb auch wo korruptes Verhalten beginnt und welche Dimension es annehmen kann.

Aber wir Menschen sind frei von Schuld, ganz einfach, weil wir uns weder geschaffen noch uns so so vor-eingestellt / geprägt haben. Der auch für uns geltende Klein-Gruppen-Zwang, der für Alle LebeWesen gilt, die in Gemeinschaften leben, ist dafür mit-ursächlich. Das sind einfache ethnologische und soziologische und psychologische Erkenntnisse, dafür braucht es keine Philosophie.

Leider gilt uns Selbst-Erkenntnis fast nichts, wird sogar als Gefahr gegen unser vorgegebenes Norm-Verhalten empfunden. Ihre Reaktion scheint das zu bestätigen. Nochmal, Ausnahmen ... Wieviel Prozent des Menschheit sind frei von Selbst-Bereicherung und Freunderl-Wirtschaft?

Nachtrag: ach übrigens, *ich bin nicht frei von korruptem Verhalten, das hindert jedoch nicht es zu wissen und zu verurteilen. Und es damit auch zu verändern wünschen.

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Titel: Schichten-Wesen

Wir könnten uns als Gleich=Wertige Menschen wahrnehmen, nicht nur faul und zwanghaft als irgendeine willkürliche Unter-Kategorie oder Schicht davon.

Wir können nichts dafür, dass wir Hierarchien erzwingen müssen, das ist Natur-Vorgabe (Natur-Prägung z.B. durch Gene), aber wir können diese schmerzliche und gewalttätige Natur-Voreinstellung ändern.

Wie viele von uns profitieren von diesem Natur-Zwang zur Schichtung? 1 Prozent? 10?

Warum also lassen sich fast 100% von uns diese Natur-Grausamkeit unwidersprochen gefallen, und verteidigen diesen Zwang auch noch bis an die Zähne bewaffnet?

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Aus Der Tagesspiegel, Die Sonntags-Frage, vom 09.02.2020.
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Titel: Was hat das mit Sand zu tun?

Feiner kantiger Kies - nicht rund geschliffener Wüstensand - ist der Haupt-Bestandteil von Beton - auch von Asphalt -, und dieser Kies ist kein (schnell) nachwachsender Rohstoff.
Für diesen Kies wird massiv Landschaft ausgebaggert (zerstört?), Strände abgebaggert und maritimer Boden (Meeres-Böden) abgesaugt und das bedeutet jeweils die enorme Zerstörung von Lebensräumen von MitLebeWesen und damit die Massentötung von diesen MitLebeWesen.

Unsere Milliarden-Menge und das weiter un-gebremste Wachstum an Menschen-Anzahl, verursacht riesige Schäden im gemeinsamen Öko-System und ebenso riesige Mengen an getöteten - vernichteten - MitLebeWesen.

Dass uns das schadet und das ungebremste Vermehren uns nichts nützt, sondern auch schadet, erkennen wir Menschen nicht an.

Unsere schiere Masse und die Folgen davon, mit anderem auch das Aufheizen des Atmosphäre und die Vermüllung des Planeten, sind für die Steigerung vieler aktueller Ängste, Gewalt und Polemiken - gerade auch in Politik und MitEinander ursächlich.

Da wir jedoch die Gründe unseres natürlichen soSein (Verhaltens) und dessen Folgen nicht wissen wollen (das Wissen ist lange schon vorhanden [z.B. Club of Rome 1972], aber wir verweigern es bis heute, dieses Wissen in Veränderungen umzusetzen), gilt lediglich ein dumpfes und blindes "weiter so".

Hier der Text, der zu oberen Sätzen verleitete:


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Ausgang für folgende Poesie, ist ein Sonderheft des Spektrum der Wissenschaft, mit dem Titel-Thema: HASS!

Poesie

Titel: Wo ist in: "ich liebe dich und euch doch alle", das Hass versteckt?

Hass (also die ins Extrem getriebene Wirkung von Ablehnung / Abneigung: --> Alle Grund-Emotionen sind ja in Spannen von-bis in uns angelegt) ist eine Reaktion des natürlichen (biologischen) Zwangs fast aller in Gruppen lebender Tiere (z.B. Homo Ignoranzus 😥), zur unbedingten und fast zu 100% unhinterfragten Zugehörigkeit zu Irgendwas und Irgendwo.

Alle Menschen müssen (!!) irgendwo dazu gehören! Entweder als "Familie", Fan, Partei, Firma, Religion Nation, ... Abhängigkeiten sind uns quasi ein Grund-Bedürfnis.

Die natürliche auch menschliche Reaktion auf die Verletzung einer dieser stets beliebigen / willkürlichen Zugehörigkeiten, oder auf ein Infrage stellen (Zweifel) der Gruppe, auf "Gegner" der Gruppe, oder auf andere Gruppen (Familien, ...), auf Abweichungen und Verlassen oder Verlust, ist stets Ablehnung bis Hass.

Gesteigert oft bis zum tötenden Hass. Und das geht von der Auflösung einer privaten Beziehung, bis hin zum (Welt-) Krieg und dem Millionen fachen MassenMord (Shoah).

Leider hat das Natur (DaSein) kaum für die Voraussetzungen von Freiheit, Verantwortung, Klugheit und Frieden gesorgt. 😥

Sondern fast nur für ein "Klima" von umfassender UnWissenheit, Abhängigkeit, Konkurrenz, Gewalt und unkonkreter Angst. 😲

Und dabei nur sehr wenig Findigkeit, Freundlichkeit, {Selbst- und Umwelt-) Achtung und {Selbst- und UmWelt-) Verantwortung zugelassen und bei gemischt. Sehr wenig.

Die Ergebnisse dieser fast puren "Fremd"-Bestimmung (durch Gene, Vergangenheit, Klima, Ort Traditionen, und die für Alle willkürlichen Anfangs-Bedingungen) und die fast blosse Zugehörigkeits-, Angst- und Konkurrenz-Steuerung des erdmondlichen daSein, sind Millionen (Milliarden?) von viel zu früh gestorbenen oder getöteten Menschen und MitLebeWesen, in aller Vergangenheit und noch im Jetzt.

Ergo: das DaSein (Natur / Universum) ist eine ignorante, dumme und gewalttätige "Veranstaltung", mit immerhin der Möglichkeit für Klugheit, Freiheit und Verantwortung. Immerhin.

Was jedoch bislang völlig unerfüllt bleibt. Klugheit braucht zum Entstehen viel Arbeit (lernen, forschen, analysieren, vernetzen) und Offenheit für Vielfalt und Zweifel.

Genau das wird - gegen? - uns jedoch bis Heute von unseren natürlichen Anlagen, Emotionen (s.u.) und Reflexen verhindert.

Macht will Dummheit und blinde Folgsamkeit, nicht Selbst-Erkenntnis und -Aufklärung, oder gar Freiheit (UnAbhängigkeit) und wirkliche Sicherheit (nicht die "Sicherheit" durch Gewalt, Kontrolle und stete künstliche Angst-Mache). Deswegen ist tiefer Bildungs-Notstand auch ein Grund-Zustand von uns, das von jeder Macht "gefördert" wird.

Aber leider sind uns der Dominanz-Zwang (Macht über ...) und der blinde Vermehrungs-Druck viel mehr wert, als die Arbeit an einem wesentlich mehr an Freiheit, Frieden und einem gelingenden freudevollen weil gemeinsamem so überaus kurzen daSein.

Das, was das Natur auch in uns geschaffen und mit gegeben hat, war bis zu einem Punkt in das Vergangenheit günstig und "erfolgreich" (nicht für UmWelt und MitLebeWesen, darauf haben Menschen nie geachtet, eher verachtet), inzwischen jedoch, ist unsere natürliche Vor-Einstellung, mit all der darin enthaltenen Ignoranz, UnWissenheit und Gewalt, eine stetig ansteigende Gefahr hin zu einer Selbst- und UmWelt-Auslöschung. 🤔

Wie geschrieben, wir könnten auch anders, wir könnten uns auch von den Natur-Vorgaben befreien (Emanzipieren), aber auch im Moment ist da überhaupt keine Bewegung in diese Richtung erkennbar.

Die jeweilige Macht - also die wenigen Menschen in Reichtum, Unternehmens-Leitung, Behörden und Politik - zeigen uns alltäglich nur das natürliche menschliche Gebaren, in Form von Zynismus, Arroganz und Ignoranz (gegen das Ganze. Für sich tun sie alles!), und die absolute Mehrheit folgt brav. 😢

Poesie Ende

😍

Mittwoch, 31. Mai 2017

Es grünt so grün, wenn Maiens Blüten blühen

Titel: Die Evolution des UmSicht und des Verantwortung

Ich finde die Dokumentation: unbedingt Ansehen.

So wichtig für Alle.
Eine spannende und aktuelle Selbst Erkenntnis Info.


Arte titelte dazu in fb: "Immer mehr Wissenschaftler stellen die pessimistische Sichtweise der menschlichen Natur in Frage. Psychologen, Naturwissenschaftler und Primatenforscher haben ..."

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Titel: AnErkennungs-Text

Deutschlandfunk Kultur teaserte: "Viele Deutsche haben eine falsche Vorstellung davon, wie es ist, als Flüchtling in diesem Land anzukommen und sich zu integrieren, sagt der Schriftsteller Ilija Trojanow."

Und titelte: "Ililja Trojanow über seine Flucht- und Migrationserfahrungen"


Wie sollte *ich davon "Ahnung" haben, *mich hierher durchgekämpft oder auch "nur" hier Neu zu sein, wenn *ich hier zufällig und ohne Wahlmöglichkeit einfach so hinein gezeugt und geboren wurde?
Ich habe nichts dazu getan ein "deutscher" Mensch zu sein.


Mein Nachteil ist es also vielleicht, keine zwei Sozialisationen erLebt zu haben?
Da hat Herr Trojanow es besser, er ist vielseitiger geprägt worden, und dadurch etwas umsichtiger und offener, oder?


Darauf lautete eine Frage in fb: "Was heißt "*ich"?"

Antwort: Das *, ist für *mich einfach die AnerKennung ein-Es von fast unendlich viel-Es zu sein. Da jedes Mensch ein ich [in anderen Sprachen Je, I oder Jo, ...] ist, ist dieses ich eine menschliche Gemeinsamkeit.

Ich ist quasi ein Gattungs-Merkmal.

Dieses * erweitert diese enge Gattungs-Grenze in zwei Richtungen, nach Aussen bis weit in das Universum, da Materie in Sternen erzeugt wurde; und auch nach Innen, in ein-Es hinein, um dessen Einzigartigkeit zu betonen. In diesem Fall: *meine. 


Im Foto ist die freie ursprüngliche Version dieser Erweiterung Und Betonung zu sehen, eigentlich eine Blume.
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Poesie

Die NZZ teaserte: "Wie wir uns die Welt schlechter machen, als sie ist. Ein Neurowissenschaftler erklärt."
Und titelte. "Nach allen MassStäben ist die Welt heute besser, als je zuvor"


Titel: Von der Wirkung steigender UmSicht

Dass es innerhalb des Menschheit gelungen ist, bessere Bedingungen und ein längeres ÜberLeben zu erreichen, ist unbestritten. Darauf haben vor Jahren schon Soziologen und Ethnologen mit Forschungs-Ergebnissen hingewiesen.


Eine Frage darauf ist: Auf welche Kosten, geht es uns Menschen besser?

Denn eins ist komplett klar (oder?), dass der Reichtum von einer Gruppe innerhalb eines ziemlich geschlossenen Systems (Erde), von anderen Gruppen stammt.

Welche Bereiche des erdmondlichen Lebendigkeits "bezahlen" für das menschliche Bessergehen?

Uns Menschen geht es also stetig besser, was geht es also stetig schlechter?

Vor hundert Jahren, waren wir Menschen noch etwas zwischen 1 Milliarde und 2 Milliarden, heute in Richtung 8 Milliarden.
In einem endlichen Planeten!

Is ja schön und natürlich, dass wir egozentrisch sind und uns nur um uns kümmern.
Nur, wie lange hält das diese Endlichkeit und all die MitLebeWesen noch aus, wie lange reichen die Ressourcen?
Natürlich nur für uns Menschen berechnet.

Wir könnten auch anders, als lediglich natürlich selbst-begrenzt und -bezogen.

Wir könnten auch die Sinne öffnen und unser Bewusst-daSein erweitern, vielleicht ist das ja die Strategie, wie es uns noch besser geht, vielleicht sogar viel schneller.

Wenn wir Umsicht erlernen, und WeitBlick und Verantwortung für das Ganze, in dem wir gemeinsam mit Vielen MitLebeWesen sind, statt nur auf uns zu starren.

Poesie Ende

😊
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In etwa das hier in den Foto-Auszügen aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 26. Mai 2017, geschriebene, hatte *ich heute auch in einem Gespräch erwähnt:

Dass wir einander noch nicht als gleich=wertige Menschen würdigen und anerkennen, sondern "lediglich" als Träg-Es von Unter-Kennzeichen, wie Äusserlichkeiten, Herkunft, Geschlecht, Religion, Vegan u.s.w.

Hier noch die Überschrift und einen weiteren Auszug:
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Titel: Von der enormen VIELZAHL an Ab-Wertungs-Gelegenheiten

Die NZZ teaserte: "Gewusst? Statistisch gesehen, kann ein Zentimeter Körpergrösse etwa 200 bis 400 Fr. Lohndifferenz pro Jahr ausmachen. Eine Person, die 180 cm gross ist, verdient so im Mittel etwa 2000 bis 4000 Fr. pro Jahr mehr eine mit 170 cm Körpergrösse."

Und titelte: "Der Diskriminierung auf der Spur. Eine Analyse."


Hätten Sie das gewusst, dass wir die Höhe der Bezahlung nicht nur Zufälligkeiten, wie dem Geschlecht und der Haut-Oberfläche übergeben, sondern auch der Körper-Grösse?


Nach welchen Kriterien wir Einander bewerten, ist ziemlich gruselig, weil kein-Es dafür kann, und trotzdem deswegen oftmals gnadenlos abgewertet wird. Frauen z.B., oder eine dunklere Hautfärbung, oder auch die Länge.



Wir könnten unsere Kriterien ändern. Wegg von Zufälligkeiten, hin zur wirklichen - etwas mehr fordernden und anstrengenden - Beurteilung nach Können und Motivation, statt aufgrund von Zufälligkeiten.

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Titel: Vom Nutzen des Identifikations-Zwangs

Ja, so in etwa (siehe Foto-Auszug oben) spüre *ich es auch.

Aus der F.A.Z. vom 30. Mai 2017, Feuilleton, einem Gespräch von Thomas David (F.A.Z.) mit Graham Swift.

Daraus hier noch Überschrift und ein weiterer Auszug:
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Titel: Das elektromagnetische Tier wird zum digitalen Tier?

Die NZZ teaserte: "Der technologische Fortschritt hat bei Anbietern im Gesundheitsbereich Goldgräberstimmung ausgelöst. Alle Arten von Sensoren sollen künftig unsere Gesundheit überwachen. Zu wessen Nutzen?"

Und titelte: "Sensortechnik. Messen um jeden Preis?"


Zur Frage im Teaser:
Zu unserem Nutzen und zu unserer Beendigung als Tiere.

Denn wenn wir so schnell und radikal weiter forschen und entwickeln, bleibt auch unser MenschTier-daSein auf der Strecke.

Wir werden einander vom total abhängigen, quasi fern-gesteuerten, natürlich unwissenden, erdmondlichen LebeWesen - Natur-Wesen -, zu Etwas Weiter-Entwickeln, was noch weder Form noch Namen hat.

Das läuft gerade ab.

Evolution1.1; wir werden in der Lage sein, daraus 2.0 zu erreichen.

Oder?

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