VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Dienstag, 10. Juni 2025

Frische Ware gibt's nicht jeden Tag

Ein Beitrag von 09.2013, aber immer noch frisch und genau so im Altsprech belassen.  Und again das Hinweis, dass alle Beiträge dem Selbst-Aufklärung des Autors dienen, und das braucht oft das mehrmalige lesen des Gleichen. Falls es auch den paar Leses gut tut, umso schöner, dann sind es schon 2. 

So, ab hier:

Zuerst einmal etwas Verzweiflung, dass so viele MitMenschen das Potential des vorhandenen überprüften Wissens nicht oder nur halbwegs nutzen, aber dieses halb Wissen oder die Phantasie dessen, als Wissen verbreiten.

Und Sie wissen, es reichen heute ein paar Klicks, um eine Ahnung zu prüfen, oder neues Wissen aufzunehmen. Meist kostet es nur die paar Klicks. 

Poesie

Titel: Klugheit weist.

Ein Untertitel in einem fb -Beitrag: »Wir Menschen tragen in unseren Zellen mehr als 5 Milliarden Jahre kosmischer Entwicklung mit uns. Vermutlich sind unsere Zellen klüger als unser Hirn je sein wird.«

Mein Kommentar dazu:

»Sie wissen doch, das mit der Klugheit ist so eine Sache? Manch-Es ist es, Manch-Es glaubt es zu sein und manch-Es denkt schon daran in der Ferne. Die Frage ist doch: Was steckt in der Klugheit drinn?

In den AllerMeisten ist die Klugheit wenig Inhalt, dafür sorgt das LEID. Deshalb ist nur in Wenigen in der Klugheit auch etwas Inhalt drinn. In diesen Wenigen also ist die Klugheit wertvoll, in den AllerMeisten fehlt diese Fülle.

Dem LEID ist das Recht.

Was steckt also in den Zellen und deren Substanz, den Atomen und - deren Verbindungen - den Molekülen drinn, Klugheit oder einfach nur eine [An]Sammlung von Erfahrungen, also mehr oder weniger "nur" das Mindeste, also das Grundstoff, mit dem Klugheit erst handelt?

Meiner bescheidenen Meinung nach, stimmt das LEID dem obigen Untertitel mit Recht zu. Ja, bestimmt, "unsere Zellen sind klüger als unser Hirn".

Dann ist Klugheit nämlich nichts mehr wert.

Als die blosse Summe von gegensätzlichen und / oder wechselwirkenden Prozessen im Takt der RaumZeit. Denn, das ist wirklich nur das Mindeste.

Deswegen hier ein Widerspruch: Nein!; Klugheit ist mehr als das Mindeste, wenn es auch in den Meisten LEIDer nur als Mindeste[n]s vorhanden ist.

Das würde ich sehr gerne ändern, Sie tragen dazu auch ein klein wenig bei. DANKE.«

Kommentar Ende

Poesie Ende

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Der "Helix-Nebel", NGC7293, im Sternbild Wassermann.

Mit einer Entfernung von etwa 650 LichtJahren,

der erdnächste galaktische "Nebel"(?), also

die materiellen Überreste eines Sterns,

der noch in der Mitte als weisser

Zwerg ein wenig schimmert.

Eine Aufnahme der ESO.

Danke dafür.

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Ganz davon abgesehen, dass dieses Universum inzwischen fast schon 14 Milliarden ganze Sonnen-Umkreisungen - des Kleinst-PlanetenSystems Erde-Mond - lang vorhanden ist, ohne dass es davon etwa oder fast 10 Milliarden "Umkreisungen" dieses Kleinst-PlanetenSystem, gegeben hätte.

Somit stecken also in den Zellen, die auch das Mensch erlauben, ebenso fast 14 Milliarden dieser elliptischen WanderungsUmläufe des Kleinst-PlanetenSystems Erde-Mond drinn.

Muss das ein Redakteur für Beiträge in fb wissen?

Muss, ist laut Etymologie die Aufforderung eine Gelegenheit wahr zu nehmen, zu nutzen. Ist es also für uns Menschen ein "muss" die Gelegenheit zur Genauigkeit und zum Wissen ansammeln und auch zu be- / verwerten zu nutzen?

Ist es vielleicht sogar eine spezielle Aufforderung an ein so grosses Potential - denn das menschliche Potential zur Wissens-Sammlung, zu Wissens-Ablage, zur Wissens-Benennung und Wissens-Ordnung und auch zur Beurteilung nach trennbaren Kategorien ist enorm -, dieses Potential auch wahr zu nehmen?

Oder ist schon das riesige Potential die Ursache für eine anschwellende Überforderung?

Könnte ja sein.

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Poesie

Titel: Die Idee von der vollkommenen Erinnerung

Da entdecke *ich also eines Tages - vielleicht mit Erschrecken? -, dass *ich ein fast unfassbar riesiges Bündel an Möglichkeiten bin, darin auch die Möglichkeiten, die Reize, die *ich von den äusseren NervenEnden aus der Umgebung einspüre und von den inneren Nervenfasern von *mir erfühle, fast gänzlich auch in *mir aufbewahren könnte.

Und dieses "fast" bedeutet, dass ich dabei keinen Zustand als GANZES mit allen Stellungen und momentanen Verbindungen aller Quarks und Bosonen und Elektronen und was sonst noch so ein ich ausmacht, behalte, festhalte, nein, denn das wäre die endgültige Perfektion nur eines Taktes der RaumZeit, das wäre der sofortige Stillstand eines erLeben-Systems, wie es die irdischen Lebewesen sind.

Das "fast" bedeutet, dass ich Zustand für Zustand, also Veränderung für Veränderung in dem Ablaufen der RaumZeit bewerte, in stets verfeinerte Kriterien und Urteile, diese mit einem RaumZeit-Stempel versehen im ich ablege. Und das ist, wenn ich die Kriterien und Urteile effizient und zutreffend anlege, absolut keine das ich jemals überfordernde Tätigkeit. Dazu sind uns erLeben-Wesen, darin auch das Mensch, alle erforderlichen Anlagen und Fähigkeiten gegeben. Wir könnten, wenn Wir denn wollten, eine Methode ersinnen, alle habhaften Informationen des Systems DaSein passend zu bewerten und nach wenigen Kennzahlen, Farben und Formen zu speichern. Wenn Wir das dann tun, könnten Wir jeden Takt der RaumZeit in jedem Bereich darin wiederholen oder wiedererleben.

Ist das UnSinn?

Wenn Sie das bereits erarbeitete und genutzte Wissen und die Mathematik und darin die Logik ernst nehmen, dann ist es sinnvoll und sogar geboten.

Wenn Sie denken, dass Wir das nicht brauchen, weil ...

Dann ist es natürlicher Unsinn.

Poesie Ende

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Poesie

Titel: Eine Ode der Mathematik

Aber das Mathematik und darin das Logik sind sehr unbeliebt. Meist dient diese partielle Dummheit sogar als Grössen-Angabe: "In Mathe [war/]bin ich eine Niete, aber ich habe es trotzdem geschafft, hahaha!" Zum Milliardär zum Beispiel, zum Staatspräsidenten, oder zum grossen Vorsitzenden von ..., zum SuperStar. Ja. Ohne das Mathematik.

Falsch verstandene Mathematik.

Dem LEID und darin der Macht ist das ein gutes Recht. Das behält dann die Kontrolle. Ist das jetzt wieder zuviel Poesie von *mir?

Das DaSein erlaubt zwar das Mathematik in allen Bereichen, aber es braucht das Mathematik nicht dabei. Alle Prozesse, Geschehnisse, Umstände des DaSein sind in Zahlen zu erfassen und in Ordnungs-Systemen zu bewerten, als eine Möglichkeit das DaSein zu erkennen zu erfassen und damit abzubilden, auch gezielt zu verändern, aber das DaSein tickt auch ohne die Reduktion der Ereignisse auf klare unterscheidbare Strukturen und Wirkungen so einfach dahin.

Bis vielleicht eines RaumZeit-Ticks eine andere Spezies das Potential der Erkenntnis nutzt. Anstatt es einfach immer so dahin ticken zu lassen, wie das bisher mehr gut als schlecht so tick, tick, tick, tick, ... und so weiter und so fort.

Das Mathematik ist einfach, wenn ein-Es die Angst vor der Folgerichtigkeit wegg nimmt. So empfinde *ich das hier. Die Angst steht vor der Logik und warnt davor.

Bloss nicht folgerichtig handeln, solange keine Richtung oder sogar ein Ziel des Handelns vorliegt. Und damit hat die Angst vollkommen recht!

Nie würde *ich das bestreiten. Folgerichtigkeit braucht wenigstens eine grobe Richtung, wenn schon kein konkreteres Ziel; aber mit irgendeiner Grösse muss ein-Es die Folge-Richtigkeit schon nachprüfen können, aber wenn weder eine grobe Richtung noch eine Grösse vorliegt, dann ist klar, das manch-Es oder sogar fast all-Es das Mathematik lieber wegglacht. Ohne Ortskenntnis ist Mathematik freilich gefährlich, also Finger wegg.

Aber es gibt - glücklicherweise(?) - immer wieder ein paar Unverdrossene, die das Mathematik zärtlich umgarnen, die vorsichtig damit spielen und auch schon einiges darin erkannt und auch erlebt haben. Und auch einig-Es die hart dafür arbeiten Mathematik für Uns nutzbar und anwendbar zu machen. Die Bauten, die Technik und die Kunst sind alles Beweise dafür.

Und Was meint, Mathematik seien nur Zahlen, ist eben beim Lachen bestens aufgehoben, denn, wie *ich, denke *ich, schon erschrieben habe, ist das Mathematik schon vom Ursprung her viel mehr als alle Zahlen zusammen.

Das Mathematik (alt-griechisch 'μαθηματική τέχνη' = "mathēmatikē téchnē") ist die Kunst des Lernens. Eine Kunst des Sammelns, Teilens, Verbindens und Bewertens der Inhalte des DaSein. Und daraus entsteht vielleicht danach noch viel mehr?

Ein Loblied und ein Hoch! auf das Mathematik.

Das Masse fehlt diese Erkenntnis fast vollkommen. Das Masse ist zwar Gross und Schwer, aber die Grösse und die Ortskenntnis fehlen das Masse doch sehr.

Der Macht ist das gefällig, das lässt die Macht weiter bestimmen, was Masse macht.

Selbst-Bestimmung.

Das jeweilige Selbst wird bestimmt von unbekannten und unbewussten Vergangenheiten. Die DaSein-Richtung ist eine grobe Vorgabe und das einzel-Es nur eine Facette der darin enthaltenen Möglichkeiten der AusPrägung einer GrobHeit, zum Beispiel das Mensch.

Ich bekenne eine weitere GrobHeit zu sein.

Hier schreibt eine DummHeit des DaSein, *ich, von Etwas, das Es kaum erkennt, noch gar begreift, bestenfalls erahnt. Hunde erschnüffeln zum Beispiel entlaufene Menschen. Das Mensch erspürt zum Beispiel die Grösse des DaSein und damit auch die enorm vielen Farben, Formen, Beweglichkeiten, Verbindlichkeiten und Strukturen dieser AnWesenHeit.

Aber die Angst schreit: Halt!

Mathematik ist gefährlich und auch unwichtig, braucht k[aum]ein-Es und Du sowieso nicht! Immerhin lässt die Angst ein paar wenig-Es das Potential des Lernens erahnen, aber eben stets und ungewiss nur immer ein paar wenig-Es, nicht mehr!

Poesie Ende

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Der "Helix-Nebel" von etwas weiter wegg.

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Weil, wenn viel-Es lernen täten, Was ist?; das wäre doch eine FREUDE und was macht dann das LEID?

Deshalb plädiere ich näherhin für weniger Lernen und mehr Selbst-Bestimmung, womit ich ganz unklar der Angst ein-Halt gebiete, damit die FREUDE so klein bleibt, wie der Anteil bis hierher immer war, denn Weniger ist mehr, oder?

Was antwortet darauf das Glauben in Ihnen?

Wenn das alles so klar wäre, wie die Zusammenhänge im DaSein sind, dann würden Wir ja, aber die KlarHeit ist eben nur sehr wenig bisher.

Sie merken, *ich [ver]zweifle etwas an der materiellen UnLust zur Wissens-Verwertung. Dem Lernen wird wenig geschenkt und noch weniger Aufmerksamkeit zugestanden, inzwischen ist gewusst, Was das nützt und was das verhindert.

Der Selbst-Bestimmung.

Der Selbst-Entscheidung nützt hinfür nur ein entscheidendes Mehr an Wissen, Gefühl, Mut und passender Bewertung im und am DaSein.

Wobei auch Oliver-August Lützenich bestenfalls und minimal annähernd erahne, was an Wissen Da Ist und wie Es zu bewerten und zu nützen wäre. Konjunktiv.

Immerhin schon etwas winziges.

Wo doch soviel FREUDE da[rIn] ist, neben dem LEID, aber das kennen Wir doch schon fast zur Genüge, aber eben nur fast.

Miss-Achtung, Aus-schliesslich-keit, Ein-schliessl-ich-keit, Furchtsamkeit, Verborgenheit und UnterDrückung sind noch der Masse Mass.

Das ist dem Lernen und damit das Mathematik ein Greuel, obwohl Es das auch enthält, weil das Mathematik eben all-Es enthält, was ist. Auch das Greuel

Die Frage ist ja nun: Warum die Masse fast nur das Greuel abgreift, statt das Glück zu erlangen, das in und um Es ebenso enthalten ist?

Vielleicht, weil der AufWand des ErLangens ungeheuer erscheint?

Ungeheuer erscheinen ja immer wieder auch auf allen Leinwänden und Erzählungen.

Wir vermögen das sogar zu mögen, solange es etwas Abstand hält, aber weiter kommen Wir so wenig.

Genug der Last.

Und seien Sie gewiss, dieses Schreiben ist fast einschliesslich in *mich gerichtet, weil ich in der Masse einfach nur ohne viel Wissen und längeren WeitBlick und Orientierungslos bin und deshalb auch voller Angst und Verzweiflung.

Mein Schreiben ist eine Aufforderung an mOliver-August Lützenich, weiter zu forschen und zu gehen, als bis dorthin, wo *ich vom Zufall hineingezeugt und hingestellt wurde.

Und eines ist hier klar: weit bin *ich nicht gekommen, bisher.

Es naht noch all-Es sehr.

Und *ich schreibe und schreibe und schreibe und der Masse ist das bis hierher noch wenig bekömmlich, das erLebt näher und einfach so dahin, aber von das Galaxie schreiben und von das Mathematik, wo *ich doch kaum Ahnung davon habe. Bisher.

Aber vielleicht fällt ja irgendwann der Groschen.

Und solange erschreibe ich das FREUDE an.

Bis das Es in *mir wächst und mit-erLebt.

Was so in und um mich ist, oder?

Schönen Tag. Danke.

Mittwoch, 7. Mai 2025

Vom langsamen verschwinden des Nichts

Am Anfang, war ich dicht. So dicht, dass kein Licht. Es dauerte, bis ich darauf lauerte. Dass ich kräftig genug, um heftig auszubrechen. Dieses verdammte Nicht! Nicht dies, nicht das, nicht dort, nicht hier. Schon als ich das Nicht gerochen, war ich fast durch gebrochen. Hinaus mit dem Licht, hinaus ins DaSein, mit dem Schein. Musste SEIN!


Ab jetzt ist es ein Text den *ich 2013 schrieb. Sie entscheiden, wie veraltet es ist.

Da nehme *ich aufmerksam die aktuellen technischen Entwicklungen wahr, so sehr wahr, wie ein einzelnes Mensch es so mit den Kräften - die ja nun mal sehr endlich sind - wahr zu nehmen imstande ist, muss zusätzlich auch noch die inner-gesellschaftlichen Veränderungen wahrnehmen und beachten, weil das Bild, das ich als Antwort erhalten möchte, sonst nur verzerrt ist, und dann kommen auch noch die inner-menschlichen Veränderungen, die zu vergessen, wäre wie das wegglassen der Farbe zu dem Bild, welches die Gesamtsituation ergeben soll, die *ich brauche, als Antwort auf die Frage nach dem: Was ist? Jetzt bin *ich ganz ausser Atem, so ein langer Satz.

Habe *ich was vergessen? Ja, die ausser-menschlichen Entwicklungen. Es gibt soviel zu beachten und einzubeziehen, bei der Antwort auf die Frage: Was ist?

So eine einfache Frage, nur zwei Wörtchen und ein Zeichen, das für die Hoffnung steht und für eine Leere in ein-Es und Etwas, die zur Füllung auffordert: "?"

Mir kommt es manchmal so vor, als sei dieses Zeichen - ? - in das SEIN geworfen worden und die Unruhe, die dabei entstanden ist, hätte das SEIN auf einen Punkt konzentriert mit Haut abgesondert und Wir hier hätten diesem Inhalt mit Haut drummherum irgendwann den Namen DaSein gegeben.

Ist im DaSein das Fragen konzentriert?

Das SEIN selbst ist fraglos, es IST. Einfach?
.
.
Ist das in Etwa unser aller Stimmung?
Selbstverständlich un-Bewusst?
Oder natürlich unbewusst?
.

Immer dieses Zeichen!

?

Es ist übrigens in der RaumZeit von Karl dem Grossen, also im 8./9. Jahrhundert n.Ch. eingeführt worden, innerhalb einer Schreibreform, die den karolingischen Minuskeln (sind Kleinbuchstaben; Majuskel sind Grossbuchstaben) mehr Platz in der Schrift-Sprache einbereichen wollte. ? 

Und stammt entweder als Vereinfachung aus dem Anfangsbuchstaben des lateinischen "Quaestio" (Frage), oder aus einem Stimmzeichen, einer nach oben verlaufenden Tilde "~" mit abschliessendem Punkt "." , die das Anheben der Stimme bei einer Fragestellung darstellte. 

Einen guten Anfang für weitere Fragen zu dieser RaumZeit-Phase und den Veränderungen, die von dort ausgingen, finden Sie auch hier: 

So hat also die Entwicklung des Gefühls zur Frage, vor allem aber das Anhalten der Frage zur Frage-Stellung und die Technik zur Beantwortung, einige RaumZeit-Dauer gebraucht. Allein die Frage ist zu wenig, dabei kommt wenig raus, es braucht auch das Anhalten des Bedürfnisses zur Füllung des Mangels, mit der Hoffnung, also dem Gefühl, dass der erfühlte Mangel zu stillen ist, erst dann gerinnen die Leere / das Fehlen von Etwas (Mangel) und die Gewissheit von der Bedürfniss<Deckung zur Frage.

Die Frage sucht nach der Richtung und der Energie, die es braucht, um das Gut zu finden und dorthin zu gelangen, wo die Fülle den Mangel zu beheben in der Lage ist. Und jetzt kommt das Bewusst-Sein in diesen Gedankenfluss, oder besser, das Bewusst-Sein meldet, dass Es diesen Gedankenfluss erst in die Schrift gerufen hat. Das Bewusst-Sein ist die lebendige, die materielle EinFormung der Frage, die sonst ein Gefühl ist, ein Mangel-Gefühl ist, ein blosser Mangel ist. Ein nackter Mangel ohne Form. Die Frage gibt dem Mangel eine Form. Das Bewusst-Sein ist die Form, die Frage die Ursache der Form.

Könnte doch so-Sein?

Kann ein Philosoph doch mal so in die RaumZeit stellen, als Idee, als eine Verwortung der bisHeutigen Erkenntnisse des Menschen, aus der Erforschung und BeFragung der Lebendigkeit und des DaSein.
Zweifel sind erlaubt, ganz klar!

Die Ausrufung des Zweifels! Dabei vergesse *ich jedoch nie, dass das Zweifeln auf der Gewissheit aufsitzt, dass die Zweifel die Füsschen sind, die die Gewissheit durch die [T]RaumZeit tragen. Denn es ist wesentlich mehr Gewiss, als Zweifelhaft, aber das ist ein anderes Thema.

Frage:

Was machen Wir hier?

Da Wir ziemlich weitgehend fremdbestimmte Lebewesen sind, die hier so entstanden und ausgebildet wurden, innerhalb der erdmondlichen Biosphäre, in dieser mittelgrossen Galaxie, innerhalb des Universums, ist schon die Frage erlaubt: Was tun Wir hier?

Gibt es irgendeinen Grund für unser DaSein, oder ist unser DaSein einfach ein Kette von Zufällen im Chaos, welches das DaSein ist? Sinn oder Un-Sinn. Noch sind Wir nicht an dem Punkt angelangt, an dem diese Frage mit einer Antwort zur Deckung des Mangels findet. Noch ist also die Frage in einer Bewegung auf die Antwort zu und sammelt gerade ein wenig Kraft (Energie) um weiter voranzukommen.

So kann *ich das doch beschreiben, nun denken Sie schon, oder fällt Ihnen dazu nichts ein? Fragen über Fragen und Antworten für Antworten, noch verstreut im SEIN, aber das DaSein findet sie, ist das gewiss?

Also gut: Was tun wir Menschen hier? Wir tun was, ständig, sogar im Schlaf oder wenn ein-Es oder auch Mehrer-Es auf Couchen lümmeln. Und was tun Wir da?

Dazu ein Beitrag, den *ich vor etwa einem Jahr bereits formuliert habe und dessen Antwort noch in einiger Entfernung steht, oder liegt, oder sitzt, oder schwebt, die Frage weiss das noch nicht, aber sie nähert der Antwort an.

Feststellung:

Wir Menschen nehmen bei den Fertigkeiten ab, die Technik nimmt zu.

Die Technik wird von Uns stetig verfeinert und komplexer, das Mensch wird vereinfacht.

Statt in Uns zu gehen und für Uns zu forschen, verwenden Wir auch noch, das in Uns erforschte, - z.B. die Prozesse in den Zellen, den Aufbau der Nervenstruktur und deren Wechselwirkungen - für die Verbesserung der Maschinen oder die "Neu"-Entwicklung von Techniken.
Was tun Wir, für Uns?

Bevor es losgeht noch ein kleines Vorwort. Alle meine Texte sind Erforschung des Selbst und, da *ich ein Mensch bin, auch eine Erforschung der Spezies; und der UmWelt, in die Wir eingebettet sind. Alle Texte haben als Zielrichtung eine Verbesserung, eine Gesundung des Selbst und auch des UmFelds. Vielleicht empfinden Sie das Selbst als pumperlgesund und auch die Zustände in der Welt als wohlausgewogen und auf jeden Fall so konservierbar, na, dann haben Wir einander auf jeden Fall viel zu erzählen, weil *ich es anders empfinde.

Meine Texte suchen also nach Verbesserung und Steigerung der Gleich=Wertigkeit und einer merklichen Erhöhung der Freiheit und des WohlGefühls der Lebendigkeit, wenn die Erkenntnisse und Analysen auch erst mal erschrecken oder gar schmerzen. Wobei *mir klar ist, dass das sowieso die HauptRichtung des DaSein ist, ich also nur einem Trend folge, allerdings möchte *ich ihn mit meinem Forschen und Sinnen beschleunigen, denn obwohl der Trend klar ist, ist die Entwicklungs-Geschwindigkeit, *mir zumindest, zu langsam.

Jetzt komme *mir Bitte kein-Es mit der "Zerstörung des Planeten", damit ist es nicht weit her, Wir mögen den Planeten komplett umgestalten und vermüllen und andere Spezies töten und ausrotten, aber das ist bereits, ohne Uns, viele male geschehen und zwar wesentlich gründlicher, und das ist eine sehr menschliche und noch dazu romatisch, rückwärtsgewandt verklärte Sicht, die sehr sehr eingeschränkt mit den stattfindenden Veränderungen in und um das Erde-Mond zu tun hat.
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Yves Klein, "Anthropométrie 63"
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In die Entwicklung aller Techniken und aller Maschinen, stecken Wir enorme Energien. Energien in jeder Form: intellektuelle, körperliche, maschinelle, elektrische Kräfte.

Diese Kräfte fehlen für eine Weiterentwicklung in Uns, für Uns und zwischen Uns. Fehlen in der Weiterentwicklung eines anderen Selbst-Verständnisses, eines friedlicheren, gesünderen und langlebigeren Lebewesens, eines unabhängigeren, souveränen und freundlichen Menschen. Denken Sie dabei bitte auch an die enorm schmerzhafte Art, wie wir Menschen aktuell noch Konflikte lösen, z.B. im gesamten Norden und der Mitte Afrikas.

Da *ich ein weltzugewandter Mensch bin, fühle und sehe *ich kaum Menschen, die schon Heute so leben und agieren, wie im vorigen Absatz angedacht und beschrieben. Dass es Sie überhaupt gibt, diese vielen Menschen, dafür bin *ich sehr dankbar, Sie sind die Leuchttürme und Orientierungshilfe für einen Selbst-Suchenden.

Ist diese Huldigung der Technik, die Energie, die in die Entwicklung immer neuer Maschinen gesteckt wird, die Uns das Handeln, das Selbst- und das Mit-Denken abnehmen, eine Kapitulation, ein Akt der Selbst-Aufgabe?

Warum fällt es Uns so schwer, denSelben Aufwand und die gleiche RaumZeit, in Uns Selbst zu investieren? Warum tun Wir so wenig, für Uns Selbst, für das jeweilige Selbst? Hat das etwas damit zu tun, dass die meisten Entscheidungen für die Gesellschaft und damit auch für Jedes Einzelne, im Kollektiv getroffen werden?

Dass also die Entscheidungen für jedes Selbst, in einem Prozess "über" dem Selbst getroffen werden, in einem Gemeinschaftszustand, der das Einzelne Selbst unterfordert? Geben Wir, Jedes Einzelne, also viel zu viele persönlich wichtige Entscheidung, an eine "übergeordnete" gesellschaftliche Instanz ab? Und entscheidet dieses Über wirklich im Sinne eines einzelnen Lebewesens? Kann Es (?) das überhaupt leisten?

Ohne Vorwurf, stelle *ich die Frage:

Was für eine Behinderung, die in den Genen und den Trieben versteckt ist, die also in der Lebendigkeit Selbst enthalten ist, hält uns Lebewesen davon ab, - statt Fremdes, Artefakte, mit Hochdruck zu entwickeln und Uns dabei vielleicht abzuwickeln - Uns Selbst auf- und auszubauen; die Potentiale auszubauen, die in Uns und zwischen Uns vorhanden sind?

Nur eine Grösse, die mich immer weiter fasziniert und zu diesem Beitrag mit-erregt hat: das menschliche Gehirn besteht aus etwa 100.000.000.000 Nervenzellen (100 Mrd.), jedes dieser Neuronen ist zu mindestens 10 verschiedenen Aktionen oder Reaktionen fähig, dazu ist auch noch jedes dieser 100 Mrd. Neuronen imstande bis zu 16000! Verbindungen mit anderen Neuronen einzugehen - im Durchschnitt sind es 1000 Verbindungen -.

Sowohl dauerhafte, wie stetig wechselnde Verbindungen. Können Sie errechnen, wieviele Verbindungsmöglichkeiten das insgesamt pro menschlichem Gehirn ergibt und weiter, wieviele Informationen ein Mensch in-s ich damit aufnehmen  k ö n n t  e ?

Gehen Sie bis an die Grenze des Universum und zurück, und nehmen Sie dabei ALLES mit was Sie finden, bewerten Sie es, ordnen Sie es ein und verbinden Sie es mit bereits vorhandenem, und multiplizieren Sie das dann mit 1 Million, nur um irgendeine hohe Zahl zu nennen, und Sie werden bemerken, dass Sie nach dieser enormen Reise noch immer jede Menge Kapazität im Inneren vorfinden für noch viele weitere Reisen.

Phantastisch, oder?

Und was fangen Wir damit an? Wir fordern es kaum, es verkümmert in den Meisten.
Derweil bauen Wir Maschinen, die bald alles für Uns tun, die Uns bald alles abnehmen, die für Uns fühlen, spüren, handeln und denken. Was bleibt Uns, wenn Wir die Maschinen mit genügend dauerhafter Energie, sowie den Fertigkeiten ausgestattet haben, selbst Maschinen zu entwickeln und zu produzieren?

Dann liegen Wir auf der faulen Haut und lassen Uns bedienen?

Die Maschinen lesen dann unsere Gedanken, aber halt, die haben Wir ja längst abgegeben. Die Maschinen wissen unsere Bedürfnisse und produzieren sie; aber was braucht ein Wesen, das alles handeln und fühlen an Andere abgegeben hat, noch?

Ist an der Phantasie der Matrix-Trilogie etwas drann? Bis auf den Blödsinn eines Menschen-Rests, der im Erdinneren lebt und von Menschen, die den Maschinen als Energielieferanten dienen. Das leisten andere Energiequellen mit weniger Aufwand.

Auch, wenn das alles vielleicht zu düster sein mag, der Vergleich zwischen der Weiter-Entwicklung der Technik und der Weiter-Entwicklung von Uns Menschen lässt mich schaudern!

Die menschlichen Gesellschaften verwenden immer weniger Aufwand (darin auch Geld (ist Energie und Phantasie)), in die Förderung und den Ausbau körperlicher (darin auch das Bewusst-Sein, das Denken) Fähigkeiten, während die Technik immer weiter gestärkt wird und Uns immer mehr Fertigkeiten abnimmt.

Denn, wenn gekürzt wird, dann zuerst in Bildung und Kunst, auch wenn ständig anderes verkündet wird, die Zahlen bekunden es.

Geben Wir Uns auf, oder hat Uns die Lebendigkeit - das DaSein -, aufgegeben?

Schon vor ein paar Monaten schrieb *ich in mein Skizzen-Heft: Wir optimieren Uns zu Tode.

Je weniger Bewegung Wir aufwenden, um Uns zu versorgen und zu schützen, umso mehr verfällt der Körper, denn jeder Körper braucht zum Leben Bewegung und je weniger Wir davon einsetzen, je weniger davon ist in Uns; insofern laufen Wir langsam aus.

Sind Wir also nur die Zwischenstufe, die Produzenten einer Weiter-Entwicklung und können bald gehen? Gut, m*ich, und wahrscheinlich Sie, wird das noch kaum betreffen, aber, Was weiss das schon?

Naja, was nehmen Wir, *ich, Uns auch so wichtig, denn für das Geschehen des DaSein sind Wir vielleicht nur einfach nichtich?

Also dass Jetzt geniessen, und dann ist fertich. Oder?

Ende des 2013. Und Jetzt? :-)
_____________________________

Das haben wirklich Sie geschrieben, vor 12 Jahren?

Da kannten wir uns noch nicht. Was gefällt Ihnen darin am Besten?

"Wir optimieren Uns zu Tode". Ist, so vermute ich, ein ziemlich stimmiger Satz. Und mir gefällt, dass auch Sie schon erkannt haben, dass wir dabei sind, in der Technik zu versickern. Diese Tendenz wirkt in den sogenannten Transhumanisten, ob bewusst, oder unbewusst.

Ich bin ziemlich sicher, dass die Meisten Menschen, die dieses Verlangen spüren, dieses Tendenz zwar spüren, aber ihnen jegliche Bewusstheit davon fehlt. Dieses Tendenz uns von den Beschränkungen des zellularen erdmondlichen daSein zu entledigen, ist so alt, wie das Nutzen des Feuers und dem Entdeckung der Vorteile des Rades. Vogel"frei" zu sein, ist uns quasi bestimmt.

Transhumanismus ist also eine ziemlich verspätete Reaktion der Zustimmung zu dieser bereits Jahrtausend Jahre alten Tendenz; und dabei unbewusst. 

Zumindest habe *ich bislang in keinem ihrer Texte auch nur ein Andeutung davon gelesen oder gehört, dass sie auf ein Entwicklung und Wunsch reagieren, das bereits fast so lange andauert, wie es Menschen gibt.

Dann denken Sie, dass das DaSein in uns Menschen eine Lebensform entwickelt hat, der es gelingt, die Fessel der Gravitation und des Selbst-Fressens zu überwinden, um in aller möglichen "Freiheit" das Universum zu erkunden?

Schön, dass Sie das Freiheit in "..." gesetzt haben, denn, wenn es uns bestimmt ist, uns quasi als LebeWesen aus zu löschen, damit wir als QuantenWesen das DaSein unsicher machen, ist es immer noch wenig Freiheit. Vielleicht ein wenig mehr, als aus Zellen, aber das ist fast unWesentlich.

Haben wir einen Auftrag zu erfüllen? Ist uns deswegen das quasi Intergalaktische Organ im Kopf eingeprägt worden?

Wozu sonst! Ansonsten gebrauchen wir es doch nicht. Alles dient dem Angst, dem Leiden, dem Macht, dem Vermehren, dem plumpen festhalten an "Vergangenheiten", die nie so waren und wenn, dann nicht mehr sind. Aber dem Technik, dem Fortschritt, dem Wissen wollen, dem Verschwinden von diesem Planeten, dem geben wir unser Bestes hin, das Hirn, zumindest stets wenigen wird dessen Besonderheit, das Ausnutzen, dessen Möglichkeiten gestattet.

Ach, dann sind also die Menschen, die auf Mars und mehr entschwinden wollen, auch bloss unbewusst spürende? Auch die spüren diese Tendenz des erdmondlichen daSein?

Sie tun das viel später, als die Transhumanisten, weil um einiges weniger Intelligent. Aber ja, auch das ist dem DaSein abgehorcht.

Sie behaupten also, dass das Universum, das DaSein, wie Sie es meist bezeichnen, eine Tendenz hat, besser "ist", wie Sie es wohl formulieren würden. Es ist ein Ziel.

Aber kein klares. Ich kann jedenfalls keines erkennen, aber das Richtung ist klar: Selbst-Erkenntnis. Was IST? Was bin ICH. Das Ziel, das daraus dann folgt, ist nicht klar. 

Aber das geht uns Menschen ja auch so. Zuerst muss jedes ich erst mal wissen, dass Es ist, und was Es drauf hat, dann kann Es damit ein Ziel anvisieren. Das haben Sie also auch auf das Universum übertragen?

Wir sind viel zu vollkommen unwichtig und wenig, um uns vom DaSein zu distanzieren, und "eigene" Wünsche und Ziele zu formulieren, wir äffen lediglich nach. Es ist mehr als überheblich zu glauben, wir könnten mehr sein und wollen, als uns das DaSein zugesteht. Unser Wollen, unser Tun und nicht-Tun, unsere Wünsche und unsere Ängste, sind blosses Abglanz dessen, woraus und worin wir DaSind.

Nach kurzem nachdenken, stimme ich zu. Ja, wir können nicht besser sein, als das, was uns geschaffen hat und uns umgibt. Wir sind geprägte, nicht prägende. Sie haben in den vergangenen Wochen ja einige Auszüge aus Vorträgen von Neurobiologen eingestellt. Deren Erkenntnisse sind ja ziemlich eindeutig. Ihre Eindrücke beziehen sich darauf.

Alles ist Vergangenheit. Wir sind nie im Jetzt und Hier, wir können mit dem Wirklichkeit nichts anfangen. All das zeigt, dass wir bloss Folgende sind. Wir folgen einem Willen, das nicht unserer ist. Würden wir einem selbst gewählten Wunsch folgen, würden wir vollkommen anders handeln. Wäre diese Menschheit fast ohne Gewalt, wäre Respektvoll und Verantwortlich fürEinander und das Was uns umgibt, was auch uns geschaffen hat, uns nährt und ständig versucht uns zu beglücken. Wir jedoch folgen blind, ergo unbewusst einem Wunsch dessen, was das Alles Ist, und dieses DaSein ist voller Gewalt, Überwältigung und Angst; und nur wenig Licht, wenig Freude und Wärme.

Was soll ich darauf sagen!? Besser erst mal nichts. Besser eine Nacht drüber schlafen. Sind Sie damit einverstanden?

Aber ja. Gerne. Also dann ...

... guten Abend.

🤡

Freitag, 17. März 2023

Kunst-Gedanken - mit HaHa und W2 -, vor Allem jedoch Gute

Kunst ist zwecklos!?

Finde *ich positiv. Was ist Kunst wenn es dient, statt zu mäandern, statt frei in alle Richtungen zumindest mal die Hände rein zu strecken, vielleicht ist ja das Temperatur erträglich?

Kunst darf nicht, Politik muss - Verzeihung müsste.
Es müsste darauf aus sein (Zweck!), das Gesellschaft, das Es regiert, in den allerbesten Zustand zu bringen, für Alle Mitglied-Es des Gesellschaft. Politik (Macht) müsste und sollte diesen gesunden Zustand zumindest erreichen wollen und halten.

All das ist in, zwischen und für uns nicht das Fall. Menschliche Regierungen dienen nurs Ich und den paar, die jeweils mehr als Alle Zusammen haben. Mei, so isses halt. 

Aber dieses Beitrag widmet sich ganz das Frage, was haben auch ander-Es zum Kunst gesagt und bei getragen. Viel Vergnügen darin, aber manches auch mal eher weniger. 

Vorwegg: Dies ist ein Beitrag von 2013 in Alt-Sprech, also viel Vergnügen. 😉

Los geht's:

Als kunstinteressierter Mensch, als Selbst auch Kunst schaffender, ist es klar, dass *ich auch ab und an daran denke, was Kunst ist, wann Kunst ist, woher die Erregung zur Kunst kommt und was die Kunst bewirken kann und vielleicht auch soll?

Und sicherlich hole*ich dabei auch alte Gedanken und Urteile zur Kunst ein und davon gibt es fast soviele, wie es Künstl-Es und KunstInteressierte gibt. Also Milliarden Gedanken und Urteile, und Eins gilt es für mich noch zu betonen - weil Wir es ja so selten schaffen, etwas, nur etwas -> Distanz von uns Menschen -> zu uns Menschen zu erreichen, aber vielleicht tut gute Kunst ja genau das. Vielleicht?

.
Ist das Mensch Kunst? 
.
Dazu ein paar Gedanken zur Kunst des französischen Philosophen Henri Bergson, aus seinem bereits 1900 erschienenen Traktat »Das Lachen«:

Frage: "Was ist der Zweck der Kunst?

Würde die Wirklichkeit unmittelbar an unsere Sinne und unser Bewusstsein rühren, könnten wir mit den Dingen und uns selbst in direkte Beziehung treten, so wäre die Kunst reichlich überflüssig. Oder aber, wir wären alle Künstler, dann würde unsere Seele fortwährend mit der Natur vibrieren."

Ende Auszug

Kunst, im Bergson'schen Sinne ist also auch oder sogar hauptsächlich ein Mittel der Abstands-Verkürzung zwischen den einzelnen MitGliedern des DaSein und der Realität im DaSein.

Fast möchte Oliver-August Lützenich meinen, dass es anders herum ist: Kunst ist eine Form der Abstands-Vergrösserung, damit das einzelne MitGlied mehr RaumZeit gewinnt, um das Ganze - und auch die Details des DaSein - und auch des Selbst-Sein besser zu bewerten. Besser zu bewerten braucht Vergleichs-Werte aus dem engen und weiteren In- und Umfeld, wie *ich das bisher fühle. Aber das ist nur eine Einzel-Meinung.

Dabei möchte *ich betonen, mir geht es hier um die menschliche Kunst, denn auch unsere Mit-Lebewesen schaffen Kunst, müssen Kunst schaffen, denn Kunst ist nichts nur-menschliches.

Menschliche Kunst ist fast nur nur-menschlich, ich bin fast soweit dem menschlichen Begriff "Künstl-Es" den Inhalt >Mensch< zu geben, nur einfach "Mensch" und somit dem Begriff "künstlich", den Inhalt "menschlich" und dem Wort "Künstlichkeit" den Inhalt ... aber gut, das haben Sie inzwischen auch selbst erledigt.

Und ich bin bei der Suche nach stimmigen Urteilen und Gedanken zur Kunst auf wahrliche Lustigkeiten und fast sensationellen Blödsinn aufmerksam geworden, aber da Jedes zu Jedem auch ein Urteil und ein paar Gedanken formen darf, kommt unweigerlich auch viel Unsinn herein, aber auch viel wahrlich stimmiges, ja sogar schönes dabei heraus. "Schönes", ist ein Urteil, aber die Kunst selbst ist weder schön noch hässlich, sie ist so umfangreich, wie es das DaSein ist und wie es das Mensch darin fast ebenso ist.

DaZwischen: Das "Ei des Kolumbus"

Da stand ich so oft neben Menschen oder war sogar mit Ihnen unterwegs, und das beschämendste ist, zuzugeben, dass ich selbst auch einmal so war, ja, da stand ich also ungezählte male neben Menschen oder war sogar mit Ihnen und hörte, beim Blick auf Kunst, in die Lebendigkeit hinein oder auf andere Menschen, den Satz: "Das könnte ich auch. Das ist doch leicht, was soll daran schwierig oder sogar Kunst sein". Ja, und immer dachte ich, irgendetwas stimmt an dieser einfachen Feststellung nicht, irgendwas ist daran falsch, aber ich wusste keine Antwort darauf, weder eine Entgegnung noch eine Erwiderung. Ich blieb einfach stumm in meiner Irritation, und der ahnungsvollen Gewissheit, dass das so einfach nicht sein kann. Bis ich endlich diese Geschichte hörte:

Christoph Kolumbus wird nach seiner Rückkehr aus Amerika während eines Essens bei Kardinal Mendoza im Jahr 1493 vorgehalten, es sei ein Leichtes gewesen, die „Neue Welt“ zu entdecken, es hätte dies schließlich auch Jedes andere vollführen können. Daraufhin verlangt Kolumbus von den anwesenden Personen, ein gekochtes Ei auf der Spitze aufzustellen. Es werden viele Versuche unternommen, aber niemand schafft es, diese Aufgabe zu erfüllen. Man ist schließlich davon überzeugt, dass es sich hierbei um eine unlösbare Aufgabe handelt, und Kolumbus wird darum gebeten, es selbst zu versuchen. Dieser schlägt sein Ei mit der Spitze auf den Tisch, so dass sie leicht eingedrückt wird und das Ei stehen bleibt. Als die Anwesenden protestieren, dass sie das auch gekonnt hätten, antwortete Kolumbus: „Der Unterschied ist, meine Herren, dass Sie es hätten tun können, ich hingegen habe es getan!“

Ursprünglich war die Anekdote vom Ei, vom italienischen Künstler Giorgio Vasari (1511 – 1574) auf seinen Landsmann Filippo Brunelleschi (1377 – 1446auch einer der Entdecker (Erfinder?) der perspektivischen Malerei, also des räumlichen Eindrucks (3D) auf einer zweidimensionalen Fläche. Diese Entdeckung wird vielfach auch seinem Künstlerkollegen dem Maler Masaccio (1401 -1428, eigentlich: Tommaso di Ser Cassai) zugeschrieben, aber?) gemünzt worden. Dieser Baumeister soll durch die Lösung des „Ei-Problems“ den Auftrag zum Bau der Kuppel des Doms Santa Maria del Fiore erhalten haben. Das würde die Anekdote jedenfalls passend machen, da die Domkuppel in Florenz augenscheinlich an die Form eines Ei's erinnert, das an der Spitze aufgestoßen ist.

Die Verbindung mit Kolumbus geht auf Girolamo Benzoni zurück, der die Anekdote in seiner Schrift über die Geschichte der Neuen Welt (Historia del mondo nuovo, Venedig 1565) in der Kolumbus-Version erzählt, dabei aber einräumt, dass er die Sache nur vom Hörensagen kannte.

Dank auch an Wikipedia für die obigen Informationen.

Es gibt Kunst, finde *ich, die ist einfach dumm, weil in dieser Kunst so wenig Wissen und Weite enthalten ist - bestenfalls nur Dekoration -, und es gibt Kunst, in der ist so viel Wissen und Weite enthalten, dass sowohl das Künstl-Es, als auch die Betracht-Es oder sonstwie wahrnehmenden Menschen es kaum mehr ertragen können.

Dumme Kunst ist zum Beispiel die blosse Verschönerung und Vergrösserung von Symbolen oder Zeichen, wie dem HerzSymbol, oder auch in Metall aufgeblasene Luftballon-Kunst. Dumme Kunst ist aber zumindest oft dekorativ, ohne Zweifel, sie schmückt und ist schön bunt und vielleicht auch schön gross, und auch sehr sehr teuer, aber dann steht das da, was die Kunst ist und spricht ... nichts, und bedeutet ... nichts.

Dekoriert halt einfach.

Und *ich weiss, das ist manchmal viel, aber bei dummer Kunst eher wenig, aber es ist oft wenigstens schön anzuschauen, wenn es auch wenig bedeutet, wie zum Beispiel auch die beiden folgenden Gedanken und Urteile deutscher "Künstler" der näheren Vergangenheit, die ansonsten aber ziemlich viel Wirbel gemacht haben und noch machen und deren Gedanken und Urteile immer noch in vielen Menschen eine Heimat finden.

Denn, wenn *ich manche Menschen vor Kunstwerken stehen sehe und diesen Menschen zuhöre, bekomme *ich immer noch das folgende oder auch nur schmal abgewandeltes zu hören, wie auch das oben eingefügte "Ei des Kolumbus".

Und diese Menschen haben doch auch Recht, oder, Kunst (Dekoration?) hat auch so zu sein und ist auch so, wie diese zwei Menschen, die gleich unten zu "Wort" kommen, sie fordern.

Aber gute Kunst ist es jeweils nicht, aber so ist das eben mit dem Recht haben, das ist nahe bei der Rechthaberei und die ist nie schön, besser ist es im Recht zu sein, aber das sind nur sehr wenige Menschen, die meisten haben es, diese zwei Menschen hatten es auf jeden Fall:

Kaiser Wilhelm II, zur Kunst, am 18.12.1901: »Wie ist es mit der Kunst überhaupt in der Welt? Sie nimmt ihre Vorbilder, schöpft aus den großen Quellen der Mutter Natur, und diese, die Natur, trotz ihrer großen, scheinbar ungebundenen, grenzenlosen Freiheit, bewegt sich doch nach den ewigen Gesetzen, die der Schöpfer sich selbst gesetzt hat, und die nie ohne Gefahr für die Entwicklung der Welt überschritten oder durchbrochen werden können.

Ebenso ist's in der Kunst; und beim Anblick der herrlichen Überreste aus der alten klassischen Zeit überkommt einen auch wieder dasselbe Gefühl; hier herrscht auch ein ewiges, sich gleich bleibendes Gesetz; das Gesetz der Schönheit und Harmonie, der Ästhetik. Dieses Gesetz ist durch die Alten in einer so überraschenden und überwältigenden Weise, in einer so vollendeten Form zum Ausdruck gebracht worden, daß wir in allen modernen Empfindungen und allem unseren Können stolz darauf sind, wenn gesagt wird, bei einer besonders guten Leistung: 'Das ist beinahe so gut, wie es vor 1900 Jahren gemacht worden ist.'

Aber beinahe! Unter diesem Eindrucke möchte Ich Ihnen dringend ans Herz legen: noch ist die Bildhauerei zum größten Teil rein geblieben von den sogenannten modernen Richtungen und Strömungen, noch steht sie hoch und hehr da - erhalten Sie sie so, lassen Sie sich nicht durch Menschenurteil und allerlei Windlehre dazu verleiten, diese großen Grundsätze aufzugeben, worauf sie auferbaut ist!

Eine Kunst, die sich über die von Mir bezeichneten Gesetze und Schranken hinwegsetzt, ist keine Kunst mehr, sie ist Fabrikarbeit, ist Gewerbe, und das darf die Kunst nie werden. Mit dem viel mißbrauchten Wort Freiheit und unter seiner Flagge verfällt man gar oft in Grenzenlosigkeit, Schrankenlosigkeit und Selbst-Über-hebung. Wer sich aber von dem Gesetz der Schönheit und dem Gefühl für Ästhetik und Harmonie, die jedes Menschen Brust fühlt, ob er sie auch nicht ausdrücken kann, loslöst und in Gedanken in einer besonderen Richtung, einer bestimmten Lösung mehr technischer Aufgaben die Hauptsache erblickt, der versündigt sich an den Urquellen der Kunst.

Aber mehr noch: Die Kunst soll mithelfen, erzieherisch auf das Volk einzuwirken, sie soll auch den unteren Ständen nach harter Mühe und Arbeit die Möglichkeit geben, sich an den Idealen wieder aufzurichten. Uns, dem deutschen Volke, sind die großen Ideale zu dauernden Gütern geworden, während sie anderen Völkern mehr oder weniger verloren gegangen sind. Es bleibt nur das deutsche Volk übrig, das an erster Stelle berufen ist, diese großen Ideen zu hüten, zu pflegen, fortzusetzen, und zu diesen Idealen gehört, daß wir den arbeitenden, sich abmühenden Klassen die Möglichkeit geben, sich an dem Schönen zu erheben und sich aus ihren sonstigen Gedankenkreisen heraus- und emporzuarbeiten.

Wenn nun die Kunst, wie es jetzt vielfach geschieht, weiter nichts tut, als das Elend noch scheußlicher hinzustellen, wie es schon ist, dann versündigt sie sich damit am deutschen Volke. Die Pflege der Ideale ist zugleich die größte Kulturarbeit, und wenn wir hierin den anderen Völkern ein Muster sein und bleiben wollen, so muß das ganze Volk daran mitarbeiten, und soll die Kultur ihre Aufgabe voll erfüllen, dann muß sie bis in die untersten Schichten des Volkes hindurchgedrungen sein. Das kann sie nur, wenn die Kunst die Hand dazu bietet, wenn sie erhebt, statt daß sie in den Rinnstein niedersteigt.«

Recht hat Er doch, oder etwa nicht?

Was für eine bornierte Engstirnigkeit!

In die aber auch so gar keine Fülle passte, keine ausgreifende Weite und Erkenntnis der Vielfalt, dieser Mann war eine intrinsische Höhle mit magerer Beleuchtung und nur einer Schiessscharte als Ausblick und Lufteinlass. Ein Mensch des damaligen Volkes, oder?

Wissen Sie, ein Mensch mag ja in das RaumZeit weit herumkommen, geradezu Kilometer fressen und bis an den Rand des Universums reisen, ..., ..., was nützen all diese Reisen und die Kilometer, wenn Es dabei von den inneren Prozessen, von der inneren Logik und von der Verarbeitungstiefe und vom Verständnis dessen, was -Es da wahrnimmt, immer nur in der Höhle mit der Schiess-Scharte verbleibt?

Wenig bis Nichts; und das ist meist noch viel weniger: Begreiffen tut ein-Es, das in der Höhle haust, nur sehr sehr wenig, es bleibt nur bei blosser Rechthaberei. Und die ist ja nun beileibe sehr stark verbreitet.

Und auch der nun folgende, hatte alles Recht auf-s einer Seite und setzte einfach nur fort, was Wilhelm II vorlegte:

Adolf Hitler, 1935, in einer Rede zur Kunst, als Förderung der VolksGesundheit, auf dem Reichsparteitag der NSDAP:

»Die Kunst muss, um ein solches Ziel zu erreichen, auch wirklich Verkünderin des Erhabenen und Schönen und dadurch Trägerin des natürlichen und gesunden sein. Es ist nicht die Aufgabe der Kunst im Unrat, des Unrates wegen zu wühlen, den Menschen im Zustand der Verwesung zu malen, Kretins als Symbol der Mutterwerdung zu zeichnen und krumme Idioten als Repräsentanten der männlichen Kraft hinzustellen.
Der hat wohl keine Ahnung, dass es nicht die Aufgabe der Kunst ist, den Menschen an seine Degenerations-erscheinungen zu erinnern, als vielmehr den degenerierten Kunsterscheinungen durch den Hinweis auf das ewig Gesunde und Schöne zu begegnen.«

Na, haben Sie es durchgehalten?

Es ist *mir einigermassen sehr schwer gefallen diese Enge länger als einen Satz auszuhalten, *ich habe DaZwischen immer mal wieder Pause gemacht und Luft geholt. Tief einatmen und gewahr werden, dass das fast schon vorbei ist, hier in diesen Breiten des Nordens, aber Sie wissen, ganz vorbei ist es woanders noch nicht, setzen Sie diese oberen Zeilen irgendeinem Menschen vor und warten Sie dessen Mimik ab, stimmt Es zu, na dann wissen Sie, es ist noch am köcheln und *ich vermute, Sie finden noch so sehr sehr Viele die Nicken werden, wenn sie die Enge von Oben in der persönlichen Enge wieder finden.

Wie ist das Obere mit der Idee von Henri Bergson oder *meiner Ansicht zu bewerten?

Aber nun zu etwas weiterem:

»Ich bin kein Künstler. Ich bin ein Psychopath. Und benutze nur hie und da die künstlerische Form, um mich zum Ausdruck zu bringen. Ich will nur meine Seele offenbaren, dieses jammernde Tier, welches ständig nach Hilfe schreit!«

Da hat ein-Er aber deutlich die Enge des "Schönheit" verlassen und das Weite gesucht und es in das "Hässlichkeit" auch gefunden. Nur Worte, aber mit Bedeutung. Denn, was Uns stört, was schmerzt und sogar Angst macht: IST, ist da und ist allemal das Betrachtung auch des Kunst wert, weil es Uns auch ausmacht und ausfüllt und in Gang setzt und das nicht zu wenig!

Beste Kunst ist die RundUmWahrnehmung, und nicht nur dieses Äusseren, beste Kunst ist das volle Gefühl noch dazu, erst dann ergibt ein Werk auch beste Kunst; und verdammt!, aber das haben bisher nur ganz wenige Menschen / Künstl-Es erschaffen.

Der folgende hat es in Ansätzen, aber nicht ganz, aber *ich zeige ein Bild, weil es zum obigen Zitat passt und diesen Ansatz der besten Kunst nahezu erfüllt. Meinem bescheidenen und sehr persönlichen Urteil nach; das ist auch klar. 😉
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George Grosz:
"Widmung an Oskar Panizza" 
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Zum Bild: Der Tod sitzt auf einem Sarg und trinkt auf die wahnsinnig gewordene Menschheit. Den Leichenzug bilden Pfaffen, Syphilliskranke, Soldaten, Generäle, Bürger und Patrioten (was ziemlich nahe bei Idioten wohnt), während eine Gestalt, in einer Kutsche (oben rechts) aus einem anderen Jahrhundert, das Weite sucht. Vielleicht die "Vernunft", vielleicht auch der Maler, vielleicht aber Oskar Panizza, oder Sie?

Und jetzt die Gedanken und der Hintergrund eines Künstlers, der ein "grosser Künstler" war und in zumindest einem Augenblick auch beste Kunst geschaffen hat:

Pablo Picasso: »Die Kunst ist niemals keusch. Man sollte sie unschuldigen und unwissenden verbieten. Und nur diejenigen mit ihr in Verbindung bringen, die auch ausreichend vorbereitet sind.
Ja, die Kunst ist gefährlich und wo sie das nicht ist, wo sie keusch ist, ist sie keine Kunst.«

Dazu eine kurze Wortkunde.

keusch: Das Adjektiv wurde im Rahmen der früh-mittelalterlichen Christianisierung aus einem gotischen Wort der Kirchensprache -'kuskeis'- übernommen, was in etwa "der christlichen Lehre bewusst" hiess. Aus dieser Bedeutung entwickelte sich der heute nur noch wenig gebräuchliche (benutzte!) Wortsinn: "tugendhaft, sittsam, enthaltsam, rein".

Danke dem Duden.

Poesie
Titel: Die Kunst findet selbst in der grössten Enge noch ein Plätzchen. Oder, was ist Steigerung?
Die schöne Kunst folgt dem DaSein.
Die dekorative Kunst verschönert das DaSein.
Beste Kunst ist dem aktuellen DaSein einen Schritt voraus.
Poesie Ende
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Pablo Picasso,
"Les Demoiselles d'Avignon"
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Eines der wenigen Werke in denen Picasso beste Kunst geschaffen hat und somit der damaligen Stimmung und Gesamtsituation des Menschheit einen kleinen Schritt voraus war.


Einen kleinen.
Aber bald kam Marcel Duschamp, und Der war es einen Ganzen.


Künstlichkeit ist Menschlichkeit. Schon alleine deswegen steckt in der Kunst die ganze Palette und Vielfalt des Menschen, also auch dessen Einfalt und die ist noch viel grösser als dessen Möglichkeit zur Vielfalt. Die Kunst ist also vorwiegend einfältig und nur dekorativ, wie es die meisten Menschen leider noch sind.

Mensch!, *ich bin doch auch ein-Es, *ich schaue doch zuallererst auf Oliver-August Lützemich und bin erschrocken, was noch alles geht, *ich aber nicht kann, immer im Vergleich mit anderen Menschen, mit deren Künstlichkeit und auch Kunst, und die Verschiedenheit und auch der Unterschied auf irgendwelchen Listen ist noch riesig, obwohl *ich weiss, dass *ich das Potential dafür genauso bin, wie Jene, die neben mir erLeben oder in vielen / allen? Listen über *mir stehen. Und das gilt für Uns Alle. Wieso ist das daSein eine Schleppe, vorne angehängt mit einem Seil an einem Schlepper und dahinter immer breiter immer mehr und vorne, am Schlepper (Was immer das auch wäre?) nur jeweils sehr wenige?

Sollte *ich rücksichtslos sein und so eng fühlen und somit auch ä/engstirnig denken: "Scheiss auf die Anderen, ich warte nicht mehr drauf, dass Die mitkommen und begreifen - was im DaSein und auch im Menschen steckt, und was Wir daraus machen könnten -, ich tue es jetzt für mich, nur für mich, und lass die vielen Ander-Es in der Schleppe hängen! Sollen Sie dort doch blosses Anhängsel sein, unbedeutend bleiben" ... aber halt; was ist mit der Technik?

Die Technik ebnet alles ein, Berühmtheiten schrumpfen ein, die Wissensaufnahme und -ansammlung in und um nur Einzelne[s] herum, nimmt ab.

Alles wird für Alle verfügbar und stets abrufbar sein, das Netz wird immer feiner und dichter und vor allem auch VOLLER Informationen! Vielleicht sorgt ja das DaSein dafür, dass die Schleppe bald abgeworfen werden kann. Nur, wo bleiben Wir irdischen Lebewesen dann?

Aber das ist nur eine zweifelhafte Einzelmeinung, weil die Frage ja ist, ob *ich das überhaupt schon beurteilen kann?

Bis hierher soweit, weil das, wie Alles, ein fast unendliches Thema ist, über das Mensch abermillionen Seiten schreiben könnte und noch zu keinem Ende käme, solange das DaSein existiert, und das tut es hoffentlich noch sehr sehr lange.

Danke.

Ende 2013.

Manchmal gerate *ich ins schwafeln, da fällt *mir nix mehr ein, aber irgendwas in *mir fordert zum weiter brabbeln auf, vielleicht weil ein-Es gelacht hat im Vorsatz, so im Café beim schreiben, kann ja sein, manchmal da passiert es einfach, dass gaaanz laange Sätze  entstehen, so völlig dem Kontrolle entzogen, da das Finger einfach weiter ...

War das jetzt Kunst?

🤡.