VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

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Mittwoch, 6. November 2019

Wann nimmt Knetmasse Gestalt an?

Poesie

Titel: Was ist das Ziel von Politik?

Irgendwie ist die Titel-Frage falsch, weil ein Ziel nicht erkennbar ist. Auch schon ein Versuch eine Richtung zu finden, ist nicht erkennbar.

Was hat das mit uns Menschen zu tun?

Worum geht es der Politik?

Um das Gemeinwohl, oder um bloss irgendwas Kleines darin?

Mein bescheidener Befund ist, dass es der Politik nie (nicht) um das Gemeinwohl geht, sondern stets nur um Einzel-Interessen.

Das Wahrheit ist aber auch, dass wir Menschen das so wollen und so wählen: Einzel-Interessen-Vertretungen (Parteien oder auch einzelne Menschen).

Und wir wollen auch nicht, dass diese Einzelnen für das Ganze zusammen arbeiten, denn sonst würden wir ja anders wählen.

Also bleibt es so, wie es ist.
Schlecht für das Ganze, wenig besser für eine kleine Mehrheit und gut für ein paar wenige.

Sehr gut kann es hier kein-Es gehen, dazu geht es zu Vielen schlecht.

Sehr gut kann es erst Allen gehen, wenn es nicht mehr nur ein paar wenigen gut geht.
Oder ist das jetzt völlig falsch?


Könnte ja sein. Zweifel sind immer angebracht.

Poesie Ende

😇
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Ein Kommentar im Netz lautete: "Die AfD könnte auch einen Besenstiel als Kandidaten aufstellen und es (das Besenstiel) würde gewählt werden.
Daraufhin fiel *mir folgendes Gedicht ein.

Poesie

Titel: Warum gefallen uns Menschen Arroganz und Ignoranz, so toll!

Die Partei[en], die bislang auch mit "Besenstielen" gewonnen haben / hätten, waren die [nicht-} Christlichen. Die C-Parteien.

[Politisch} Rechts war schon immer auch ohne Gesicht und allgemeinen Anspruch für eine Mehrheit wählbar, quasi ein Muss ohne Inhalt ausser dem, jeden Fortschritt zu bremsen oder zu verhindern.

Stehen bleiben!!! Ruft und fordert eine Mehrheit Menschen! Dass nun die [ohne-} Alternative Partei, dieses Muss mehr und mehr übernimmt ist klar.

Da wird nicht mehr nur Stehen bleiben! gerufen, da wird Zurück zurück zurück geschrien. Das gefällt der Masse Mensch immer besser, seit klar ist, dass wir unsere Lebens-Grundlagen nicht nur nicht schützen können, sondern sogar vernichten.

Also zurück zurück zurück ... in ein "Mittel-Alter", oder ganz auf die Bäume vielleicht? Ist ja im Moment auch im Angebot.

Bildungs-Notstand!!! Überall.

Das Mensch wählt nicht das Kluge und Umsichtige und Selbst-Verantwortliche, das Mensch wählt aus Trägheit und UnWissenheit stets den Rückschritt und die Ignoranz und die Korruption und die sinnlose Macht-Aneignung stets wenigster verantwortungs-loser Menschen.

Das Ergebnis ist das Aktualität. Und was darin ist wohl vorteilhaft und gesund; vor allem für wen und wie viele? 

Poesie Ende

😜
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Die Frage der F.A.Z. im Netz war mal wieder: was ist Deutsch?

Ja was wohl! Eine Sprache vielleicht, eine von hunderten Menschlichen Sprachen und tausenden von Dialekten und Milliarden von Interpretationen von irgendeiner dieser vielen Menschlichen Kommunikationsmöglichkeiten. Die bislang an Eindeutigkeit genauso mangeln, wie an Verlässlichkeit. Was sind Lügen, Falschheiten, blosses Glauben, Hoffen und all die vielen wirren und falschen Versprechen?

Was ist noch Deutsch? Irgendein bunter Fleck auf Landkarten und fast unfassbar viele Einbildungen und Glaubens-Vorstellungen? Mir fiel dazu noch folgendes ein.

Poesie

Titel: Was kann Selbst-Erkenntnis leisten?

Deutsch?Land?

Deutsch ist keine bio-chemische (physische) Zutat / Bereich im menschlichen Bauplan und im menschlichen Emotions-Haushalt. Das ist erwiesen.

Alle Menschen können Deutsch sein oder werden, wie auch alle Menschen Chinesen oder Ghanaer sein oder werden können. Das mit der Augen-Form oder der Körper-Färbung wird schon bald darauf angepasst.

Deutsch ist eine Sprache und ein willkürlicher Land-Bereich auf Landkarten, der nur gegen uns Menschen-Tiere eine Rolle spielt, sonst für keinEs.

Deutsch ist quasi ein offener Vollzug für eine stets wechselnde Menschen-Gruppe, die sich, wie fast alle anderen Menschen auch, gerne (?) in irgendwelche willkürlichen Grenzen einschränken / -sperren lässt, statt das Freiheit zu suchen und zu versuchen.

Nein, es müssen ängste Grenzen her und dessen Feinde. Damit Gewalt gleich=wertiger Mensch gegen gleich=wertiger Mensch kein Ende kennt.

Deutsch sein ist so kümmerlich, im Vergleich zu dem, was Menschen möglich ist. Was Menschen könnten, wenn wir gegeneinander nicht alle nur einsperrten in Willkür, Gewalt und Vergangenheit, in jeweils ängste Grenzen. 

Poesie Ende

😱


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In einem Text der NZZ, kam die Phrase vor: "Macht euch die Erde untertan". Dieser schon damals völlig ignorante und arrogante Irrsinn und Dummheit, forderte ein Gedicht.

Poesie

Titel: Wann ist das Mensch kein Tier mehr?

Das Mensch braucht Druck, Zwang und Gewalt, Armut, Feinde, Unterwerfung, Ausbeutung und fast groteske Macht und Reichtum, um einigernassen geregelt und friedlich mit (gegen?) einander auszukommen, weil wir Tiere sind.

Und nicht das, was wir glauben zu sein, irgendwelche "göttlichen" oder sonstwie "besseren" LebeWesen / daSein-Formen.

Wir glauben, und nur das, dass wir mehr als "nur" verschieden von anderen erdmondlichen Spezies sind, herausragend oder sogar gar nichts mit den anderen MitLebeWesen zu tun haben, ausser diese zu fressen und zu benutzen.

Ein Irr-Glaube. Einer von vielen.

Und völlig natürlich! UnWissenheit, Angst und mangelnde UmWelt- und Selbst-Erkenntnis ver führen zu dieser Arroganz und Selbst-Fremdheit.

Und wie sonst könnten Tiere andere Tiere fressen und nutzen, ohne die Rechtfertigung zu konstruieren, höher und besser zu sein, als das Fresschen.

"Macht (!) euch die Erde untertan", oder ähnlich dummes und um- und rücksichtsloses Geschwurbel, bezeugt diese UnKenntnis von Tieren, worin sie daSind, was sie sind, wie sie sind und was sie brauchen, um nachhaltig und langfristig zu überleben.

Die Untertanen sind wir Alle. Natur-Geprägt in Millionen Jahren voller Angst, voller Auslieferung an stetig wechselnde UmWelt-Bedingungen, und voller Abhängigkeiten von ungewählten Umständen und MitMenschen.

Bis Heute sind Frieden, Verantwortung und Freiheit Leer-Formeln, in denen vielleicht Ahnungen versteckt sind, die aber bislang nur entweder egozentrisch verwendet werden ("ICH! bin so frei", Freiheitliche Partei - frei zu was? -), oder stets nach Katastrophen gefordert werden - Aufmerksamkeit, Wissen, Verantwortung -, obwohl genau das vorher nötig ist.

Wenn wir keine Tiere mehr sind, uns also nicht mehr so verhalten, wie wir es immer taten und tun, sondern das inzwischen angehäufte Wissen nutzen, um uns aus dieser Natur-Prägung der Angst, Unterwerfung und Gewalt zu befreien, brauchen wir keine "Gewalten-Teilung" mehr, keine Herrschaft mehr, kein so entsetzlich dummes "oben" oder "unten" mehr, keine Armut von Vielen und keine Untertanen mehr.

Was ist Freiheit? Im Moment nirgends vorhanden. Was ist Frieden? Im Moment nirgends vorhanden. Was ist Freude? Im Moment ist alles nur Spass oder Glück, von wirklicher Freude nur die Ahnung. Was ist Verantwortung? Keine Ahnung, die Zukunft ist sowieso stets nur Dystopie. So sind wir.

Was ist eine Selbst-erfüllende Prophezeiung? Wir glauben, und nur das, in Mehrheit, dass das Übermorgen der Untergang oder sonstwie schlimm ist. Wir arbeiten hart daran, uns diese Erwartung (Hoffnung?) zu erfüllen.

Wann also arbeiten wir daran, keine normalen natürlichen erdmondlichen Tiere zu sein?
Wann sind wir von all den längst überflüssigen Natur-Vorgaben befreit? Emanzipiert. Wann sind wir eine solidarische, friedliche, respektvolle und verantwortliche Gattung?
Angst, Gewalt und Ignoranz und Arroganz sind dann ausgeheilt.

Poesie Ende

😻

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Ein Donnerstag DaZwischen

Titel: Warum Bildungs-Verweigerung?

Die F.A.Z. fragte in fb ihre Leses:
"Wie werden Deutschlands Schüler endlich wieder besser?"

Ganz einfache Antwort: Wenn Menschen erkannt haben, dass ein so umfangreich wie möglicher Gefühls-Haushalt, dass ein hoher aktueller Wissens-Stand und eine ungehinderte Neugier und Denk-Fertigkeit, viele erfreuliche und bedeutende Konsequenzen bewirkt: Aufrichtigkeit, Orientierung, körperliche (und damit auch geistige) Stabilität, also ein hohes Mass an Selbst-Sicherheit und der Fertigkeit unabhängig gute Entscheidungen für das Selbst UND Andere zu treffen.

Aber genau dazu möchte eine Gesellschaft, die auf Über- und Ohn-Macht und strenge Hierarchien, und auf gegenseitiger Ausbeutung und Ignoranz beruht, die Menschen weder ermuntern, noch die geeigneten Strukturen schaffen.

Deswegen wird auch hier, wie Menschenweit, "über" Bildung zwar dauernd geredet, aber nichts oder fast nichts dafür getan. Denn für ein System der gegenseitigen Ausbeutung und der gewalttätigen Macht - wie es alle menschlichen Organisationen und Gruppen (auch Nationen) sind - sind Menschen die umfangreich Fühlen und Wissen und Selbst entscheiden, ein Horror, also Finger (Geld) wegg.

Derweil ist eins klar, beste Bildung ALLER, in Gefühl und Wissen, ist die Voraussetzung für ein gewaltloses, erfreuliches und gelingendes MitEinander in diesem gemeinsamen so kurzen daSein. Aber welches Mensch will schon auf Verbrechen, Terror, Misshandlungen und Kriege verzichten, dafür sind wir doch geschaffen, oder?
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Titel: Vielleicht die Ursache von Phantasie und Findigkeit?

Die F.A.Z. betitelte einen ihrer fb-Beiträge: "Dämmerlicht macht und kreativer"

Ach!? Dunkelheit und Kälte fördern Kreativität. Ist das also der Grund, dass die Menschen in den Äquatorfernen Regionen mehr Erfindungen machten und Technik ganz anders nutzen mussten, als die Menschen in Äquatornähe?

Ist also der technische "Vorsprung" den Klima- und Licht-Verhältnissen zu verdanken? Das wäre ja mal eine gute Nachricht für MenschenFreunde und eine schlechte für Rassisten und andere Dumpfbacken.
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Titel: Und das kommt bei unserer Kreativität noch als quasi Ausfluss heraus

Die Süddeutsche Zeitung brachte in fb folgenden Beitrag:

Meine Reaktion:

Ihr solltet wissen, was andere mit Euch und unseren Nachfahren vorhaben.

Vielleicht fangt ihr dann an, Euch zu engagieren, gegen die andauernde Unterordnung und Fremd-Bestimmung mit Zuckerzeugs, Technik-Klimbim und Haustierfilmchen.

Zitat: "Mich beeindruckt die Gläubigkeit, mit der sich die Menschen von jeder neuen Entwicklung die Rettung der Welt erhoffen. Gestern war es Systems Dynamics, heute sind es die Expertensysteme - und immer wieder verspricht man sich von der neuen Technik die Lösung aller Probleme. Das beweist, dass die Menschen zur Technik kein vernünftiges Verhältnis haben."
Diese Sätze schrieb der Informatik-Pionier Joseph Weizenbaum, der schon seit Mitte des 20. Jahrhunderts zu künstlicher Intelligenz geforscht hat in seinem Buch "Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft"."
Zitat Ende.

Gruselig, was uns durch Faulheit, UnWissenheit und Ignoranz an menschlichem Potential vorenthalten wird! Derweil könnten wir eine Gesellschaft und Wirtschaft und gemeinsames daSein aufbauen, in dem kein Gott, keine Führer und keine Hierarchien nötig sind, und somit auch keine Unterordnung und Ausbeutung und Armut, sondern in dem jedes Selbst einen Beitrag zum Ganzen und dessen Fortschritt leistet und erLebens-lang versorgt ist. Aber wie es scheint, glotzen fast Alle tatenlos zu, wie ein paar Nullen und Tech-Idioten eine planetare Super-Unterwerfungs- und Kontroll-Instanz aufbauen, vor der wir dann alle auf dem Boden liegen müssen, um überLeben zu dürfen.

Wahnsinn!!
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Titel: Und DaZwischen noch ein Märchen

Oder auch ein weiterer Beweis, wie ignorant und willkürlich wir mit Regeln und Gesetzen umgehen, die wir zwar in Bücher schön schreiben, aber ebenso schön dauer-übergehen.

Die Süddeutsche Zeitung titelte in fb: "Hunderttausende Rentner sind auf gespendetes Essen angewiesen."

In anderen Zeitungen war ebenfalls in diesen Tagen zu lesen, dass die Zahl der obdachlosen Menschen in D und EU stetig ansteigt, in D wohl bald die Million erreicht.

Was könnte *mir dazu einfallen:

GG, Artikel 1: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."

Aha! In dieser "Würde" sind also auch fast 20 Millionen Menschen in D, in sogenannten prekären Ausbeutungs-Verhältnissen enthalten, auch 800.000 obdachlose Menschen, ein fast durchweg kaputtes Bildungssystem und sonstige alltägliche behördliche und politische und unternehmerische Willkür und Respekt-losigkeiten.

Würde?

Vorangestellt, als sei es etwas wertvolles und wichtiges und ernstes, in Wirklichkeit nur sinnentleerte, heuchlerische und bedeutungslose Wichtigtuerei, die nicht verdecken kann, wie Respekt-los und Scham-los und Willkürlich Menschen mit Menschen umgehen.

Besonders wenn sie etwas Macht haben.
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Titel: MachtSpiele

Der Tagesspiegel veröffentlichte einen Artikel mit der Überschrift:
Die Macht und ihr Missbrauch“.
Und der Frage im Teaser: „Wie soll es weitergehen?

http://www.tagesspiegel.de/kultur/metoo-debatte-die-macht-und-ihr-missbrauch/20791726.html

Ganz einfach, indem wir verlernen gegen- und übereinander Macht ausüben zu müssen. Was bis jetzt Alltag ist.

Dominanz-Streben (-Zwang), gegenseitige Ausbeutung, Rechthaberei, Widersprechen ohne Sinn, Drohungen; und das Ignorieren von Regeln, Gesetzen, von Respekt und Würde.
Alles bislang völlig normal.

Wenn wir dieses freud- und geistlose Verhalten gegenseitigen Misstrauens und Unterwerfens aufgeben, gewinnen wir massiv an Geborgenheit und Freiheit.

Aktuell, wie jed-Es bestätigen kann, sind wir davon Kilometer entfernt. Gerade wegen dem uralten Zwang zur Hierarchie und dessen Bedingungen: Gewalt und Macht über.

Ein MitKommentar schrieb daraufhin: „Anarcho-Oliver

Darauf *ich: Kaum ein Mensch scheint zu bemerken (bemerken zu dürfen?), dass uns diese uralte Prägung zu den oft absurden Macht-Konzentrationen, die wir Menschen immer noch anstreben und wählen, weder befriedet, noch befreit, noch weiter hilft, nicht beglückt und nur jeweils kleinste Minderheiten halbwegs erfreut. Diese urForm der sozialen Struktur behindert aktuell die Lösung fast aller menschlichen Herausforderungen und Probleme.

Sei es der UmGang mit KI und ExpertenSystemen (Arbeitsplatz-Abbau und autonome Militär-Roboter), mit Bio- und Nano-Technologie, mit ökonomischem und ökologischem Wandel und der zunehmenden gesellschaftlichen Drift.

Das einzige was den hierarchischen Macht-Systemen einfällt, sind Total-Überwachung und Total-Anpassung an willkürliche Freiheits-Beraubende Verhaltens-Vorschriften. Alles an menschlicher Freude und Freiheit wird dabei komplett ignoriert.

Aber wie geschrieben, noch werden mehr und mehr Diktatoren und annähernd faschistische Parteien gewählt.
Eine groteske Haltung und Reaktion von uns Menschen?
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Titel: Die VerFlüssigung des RaumZeit

Die NZZ veröffentlichte einen Kurz-Essay zur Gesellschafts-Struktur mit dem Titel:
"Die verflüssigte Ordnung"
Und dem Teaser: "Was passiert, wenn die verinnerlichten Denk- und Lebensgewohnheiten ihre Gültigkeit verlieren und damit die alte Ordnung zusammenbricht?"
Wenn wir Einander als Menschen anerkennten und nicht wie seit Ur-RaumZeit, lediglich als Kategorien (willkürliche Gruppen-Mitglieder); und wenn wir dann auch unsere jeweilige Verschiedenheit und unsere Vielfalt anerkennten, ist ein Wandel von Ordnungen und Strukturen, die unser Zusammen-erLeben organisieren kein Problem mehr, sondern wohl verstandene Weiter-Entwicklung.

Zitat aus dem Text: "Der unhinterfragte Zugriff auf das Leben kann deshalb gelockert werden, weil gesellschaftliche Ordnungen menschengemacht sind. Sie sind Konventionen, geteilte Illusionen, die – anders als z. B. die Gravitation – nicht unabhängig von den Menschen existieren, die sich auf sie geeinigt haben. Im Normalfall ist man sich der Beliebigkeit von Konventionen jedoch nicht bewusst: Im Alltagsbewusstsein sind Konventionen und Gravitation gleichermassen «wahr», weil ihre Existenz aus individueller Sicht nicht sinnvoll bestritten werden kann. Es ist geradezu ein Erfolgsgarant, dass Konventionen von der Mehrheit nicht als solche erkannt werden; so können sie ihre stabilisierende Funktion entfalten."

Zitat Ende.

Donnerstag, 21. September 2017

Ist Herrenschaft ein Auslauf-Modell

Titel: Lesenswertes

Hier zwei Links zu Texten von Adrian Lobe, aus der Neuen Zürcher Zeitung, die *ich beide sehr lesenswert finde. Der zweite (s.u.) hat *mich auch noch zu einem Fortsetzungs-Kommentar verführt, dessen ZielRichtung die längeren Leses meiner Blogs schon kennen.
Aber vielleicht ist ja doch noch die eine oder andere neue Facette dabei.

Die Überschrift des ersten Texts lautet: 

Herr, unsere tägliche Technik gib uns!
Wir sind so säkular wie noch nie.
Aber den Heilsversprechen der Computer-Gurus können wir uns nicht entziehen.

Und ist am 19.09.2017 in der Internationalen Ausgabe der NZZ abgedruckt worden

Hier der Link:
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Titel: Sinn-Erweiterung

Der zweite hat *mich quasi zur Fortsetzung und Erweiterung meines vorgestrigen Beitrags ("Gesundheit ist das Schweigen des Körpers") verführt, oder auch zur Präzisierung eingeladen.

Hier der Link dazu:

Poesie

Titel: Eine persönl*iche Bewertung der aktuellen Menschlichkeit

Wir Menschen sind zwar in vielfach verbundene und vielfältig mit- und gegenseitig handelnde (komplexe) soziale Gruppen und Verbände (Organisationen) eingebunden und darauf auch angewiesen, scheinen das jedoch fast aggressiv abzulehnen.

Und wir sind von vielem darin und davon abhängig - soweit so natürlich für soziale LebeWesen -, aber als Einzelne handelt fast 100% aller Menschen absolut Selbst-Bezogen und anmassend (vollkommen Egoistisch).

DaZwischen ein paar Foto-Auszüge aus dem Text:
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Soziales Fühlen und Denken - Solidarität, also das mitfühlen und mitbedenken der Anderen, deren Bedürftigkeit und Zerbrechlichkeit, und der UmWelt - ist nur rudimentär (verschwindend gering) vorhanden, meist nur eine Ahnung.

Und wenn etwas vorhanden ist, dann nur auf das engste Umfeld begrenzt, oder lediglich zur persönlichen Notwendigkeit benutzt - wenn ein-Es irgendwas braucht, dann handelt -Es auch mal solidarisch.

"Solidarität" als blosser Ego-Nutzwert, nicht mit dem Gefühl und Wissen, dass erst eine solidarische und friedliche und auskömmliche Gesellschaft, die Basis für Freiheit, Sicherheit und wirkliche Freude ist.

Das gilt auch für den allgemeinen Umgang mit Regeln und Gesetzen; was ein-Es als Gesetz / Regel nützt, wird gnadenlos durchgesetzt oder durchzusetzen versucht, ansonsten wird getan was ein-Es gerade passt und einfällt, sch....egal auf Regeln oder Gesetze.

Das ist aktuelle Menschlichkeit.
 So beobachte *ich das.
 So {miss?}handeln wir gegen uns und unsere MitLebeWesen.

Wir sind KEINE sozialen LebeWesen, wir sind fast gänzlich anti-sozial, so wählen wir auch weit überwiegend, obwohl wir auf sozialen Grundsätzen beruhen und darauf angewiesen sind.

Schon körperlich; ohne innere Mit- und Zusammen-Arbeit aller Körper-Bestandteile (Zellen und Mehr) keine Lebendigkeit.
 Aber darüber hinaus gilt bislang nur das sehr atavistische Gefühl: Du, oder ICH!

Und das Ganze ist auch noch natürlich, uns LebeWesen trifft also noch nicht mal ein Vorwurf. Dieses aggressive gegnerische Verhalten fast aller Menschen ist natürlich entstanden.

Fakt ist jedoch, wir können auch anders.
Und wenn *ich uns und das UmWelt bewerte, meine *ich, wir sollten schleunigst anders handeln, solidarischer und mit-verantwortlicher, auch für unsere MitLebeWesen.

Danke.

Und Selbst-Verständlich bin *ich da fast voll mit-einbezogen. 😉

Poesie Ende

😊
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Titel: Eine kleine aktuelle Metamorphose-"Konversation"

Heute lautete eine Überschrift eines Beitrags des Deutschlandfunk Kultur in fb:

Abschied von der Nation

Untertitel: Nationalstaaten sind Fiktionen, die zu katastrophalen Folgen führen, sagt der deutsch-israelische Historiker Michael Wolffsohn.

Hier der Link:

http://www.deutschlandfunkkultur.de/historiker-wolffsohn-zur-ideengeschichte-abschied-von-der.976.de.html?dram%3Aarticle_id=396354

Mein Beitrag dazu:

Jede künstliche (menschliche) Egozentrik, gleich ob von einem Menschen oder einer Familie oder einer Gross-Gesellschaft ist für das Ganze schädlich, erst richtig in einer endlichen Welt, die nur in Gemeinsamkeit und Solidarität erblühen kann.

Die Nationen sind durch teils massive Gewalt und fortgesetzte aggressive Ab- und AusGrenzung geworden; und können auch nur so aufrecht gehalten werden.

W-Es Nationen für einen Erfolg hält, ignoriert die enormen Schmerzen nach Innen [Anpassungs-Zwang] und nach Aussen, ignoriert die Millionen Toten, die diese Nationen-Einbildung bis Heute verursacht; ignoriert die aktuellen Flurbereinigungen und all den Faschismus und Menschen-Feindschaft Weltweit, die zur Aufrecht-Erhaltung nötig ist.

Ein MitMensch schrieb daraufhin:

Herr Oliver-August Lützenich das interessiert mich, was Sie geschrieben haben. Wie kann man sich das vorstellen... diese "Neue" Weltordnung? 
....und wenn es tatsächlich Hoffnung gibt, kann man die Gier und Machtgeilheit ( nenne ich es jetzt mal etwas salopp), der Menschen, die dies ja auch sehr erfolgreich tun, nicht ausradieren.. wegmachen. 
Die Masse ist leider nicht idealistisch...leider.

Meine Antwort (Verzeihung liebe Abonnent-Es, aber vieles kommt Ihnen bekannt vor, ist aber in neuer Verpackung, und es ist auch eine Frage an Sie dabei 😏):

... vorausgesetzt, wir Menschen achten (=Respekt) die uns Allen gemeinsame Bedürftigkeit (Luft, Wasser, Nahrung, soziale {liebevolle} Anerkennung und FürSorge) und Zerbrechlichkeit; vorausgesetzt, wir handeln als Gleich=Wertige (ohne Auf- oder Ab-Wertung von Herkunft, Farbe, Form, Geschlecht, Kultur, Glauben und Wissen) im uns gemeinsamen MitEinander; vorausgesetzt, wir wissen (nicht glauben!), dass wir Alle Zusammen in einem endlichen (nicht wachsen könnenden) Planeten, mit Milliarden von Mit-Spezies und Billionen von MitLebeWesen erLeben, vorausgesetzt, wir wollen in Frieden MitEinander daSein und handeln unsere aggressiven Triebe in Spielen aus, die keine LebeWesen verletzen; vorausgesetzt, wir sind dessen bewusst, dass Alles, was wir tun aufEinander UND auf die UmWelt einwirkt und von dort wieder zurückwirkt (Wechselwirkungs-Prinzip des Natur), vorausgesetzt, dass wir FürEinander verantwortlich (im Bewusst-daSein für die - abschätzbaren - Folgen all unserer Handlungen) handeln UND mit-verantwortlich in und mit das UmWelt, vorausgesetzt, Aufklärung (beste Bildung für ALLE) und wechselseitige Transparenz sind unser State of the Art, vorausgesetzt, unser Ziel ist ein gemeinsames daSein in wirklicher {Versorgungs}Sicherheit, Freude und Freiheit, ist eine anarcho-demokratische Organisation unseres MitEinander rein technisch kaum mehr ein Problem.

Anarchie ist übrigens Herrschafts-losigkeit (also die Eindämmung von anti-solidarischen Hierarchie-Ebenen innerhalb einer Gesellschaft), nicht Chaos!

Jetzt geht es also darum, diese Voraussetzungen in und um uns zu verwirklichen. Dass das einfach ist, wäre gelogen, da wir fast Alle, wie eingangs geschildert, noch ziemlich ungebildete und ungebärdete Wilde sind, die einander aufs Blut misstrauen und um jede Kleinigkeit (Boden, Sprachen, Sachen, ...) bekämpfen und uns jede Gleich=Wertigkeit aberkennen (müssen?).

Eine gewisse Vorahnung ist da, in *mir, wie es zu schaffen wäre, aber noch nichts konkretes. 

Wie stets mit Ihnen, haben sie Ideen, wie wir einander auf friedliche und freundlich Weise erweitern können, zu aufgerichteten LebeWesen mit Selbst- und UmWelt-Verantwortung? 

Vielleicht auch mit einem neuen Namen für uns Alle, denn Mensch ist von Mann abgeleitet, und erscheint *mir ziemlich feindlich oder abwertend zu unserem zweiten grossen Geschlecht? 

Und die Antwort des MitMenschen war:

Vielen , lieben Dank für Ihre Ausführungen. Ich bin da ganz bei Ihnen.... nur wie Sie schrieben....die Welt ist da ganz weit von entfernt... noch. Leider. 
Ich denke, wenn so Menschen wie Sie und ich z.B. die das so sehen... und verstanden haben, worum es tatsächlich geht... 
Wir ... Ich... Ich kann nur in meinem kleinen Umfeld den Frieden leben, mich immer wieder spiegeln, hinterfragen, helfen, ehrlich sein... in die Augen sehen.. echt sein. Aufbauend sein. Verzeihen... beobachten, aktiv... und vieles mehr. Da sein... achtsam..............
Wenn wir das weiter geben können/könnten... es ansteckend ist... alle friedlich miteinander sind.. kommunikativ, ehrlich, alles aussprechen, was gesagt werden muss...aufeinander zugehen..verbindend, nicht trennend....
Dann können wir es schaffen....
Ich habe heute ein Interview mit Herrn Gabriel gesehen... die Dame, die in interviewte hatte zu wenig Kraft und so ließ er sie nicht richtig ausreden. Sie duckte sich... schade. Da sah man wieder, wie schwer es auch für viele Frauen...im Umgang MIT Männern ist. Noch immer... Leider. 

Nun gut...

Darauf bleibt *mir nur der Wunsch:

Guten Abend.

👻

Montag, 7. August 2017

DisRuptEvolution?

Titel: Vom Zwang zur Selbst-Überhebung

Die Süddeutsche Zeitung titelte am 05. August 2017: "Im Tal der Heuchler"
Untertitel: "Die Manager aus dem Silicon Valley sprechen gerne von Freiheit, Demokratie und einer besseren Welt. Dahinter steckt allerdings oft nur heiße Luft - und die Gier nach Profit."


So isses.

Menschen, die in irgend einer Art, ob direkt oder [ganz un]verblümt, äusserten, die Welt verändern oder gar retten zu wollen oder gar getan zu haben, sind für *mich anmassend und verlogen.

Denn kein-Es, hat es je mehr getan, als wir Alle es täglich tun. Das Welt ist in permanenter Veränderung, vollkommen unabhängig von einzelnen und deren überspannten Egos. Ist doch so!

Und bislang hat noch kein Mensch mehr er- oder gefunden, als notwendig / gefordert war, davon abgesehen, dass nie eine "Rettung" nötig war und sein wird.

Die notwendigen Veränderungen brauchen auch keine vorlauten Heilsbringer oder Genies oder Supermänner, um zu erwachsen, sondern ein eher ruhiges und trotzdem vielfältiges In- und UmFeld, in Offenheit und Gleich=Wertigkeit.

Nur {M}eine Meinung.
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Dazu passt folgende Poesie


Poesie


Titel: Vom Neuen in der Revolution

Disruption ist die neue Form der Revolution.
Kaum ein-Es scheint's zu bemerken.

Früher war mit Waffen oder Aufmärschen, mit direkter Gewalt, jedoch die "alte" Gewalt / Macht hat längst die besseren / stärkeren Waffen.

Was also ist noch möglich, die "alte" Ordnung zu verändern?

Disruption (Zerstörung) mit Mitteln der "alten" menschlichen Ordnung (Kapitalismus). Und es funktioniert. In fast allen Bereichen. Herr Trump disrupted gerade die Macht-Elite der USA.

Leider für fast Alle, in die "falsche" Richtung. Zurück. Zurück nach Vorgestern.
Was übrigens auch für einige andere disruptive Bewegungen gilt.

QuasiMonopole sind von VorGestern, aber das war ja immer schon das erste Ergebnis von Revolutionen: Rückschritte.

Nach der F-Revolution kamen Robespierre und bald danach Napoléon. Nach einigen deutschen Versuchen (1836 / 48, 1918 - 20) kamen bald ...

Poesie Ende

😏
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Am Chamissoplatz
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DeutschlandFunk titelte: "Blutig. Mann gegen Mann"
Untertitel: "Egal wie brutal: Kämpfe wie Boxen oder Mixed Martial Arts faszinieren Menschen seit jeher. Woher kommt das? Sprechen Kämpfe Urinstinkte an?"

Poesie

Titel: Von das Hierarchie in jedes Selbst

UrTriebe?
Was'n sonst!
Blöde Frage!

Denn es sind keine "Instinkte", sondern Triebe.

Instinkte sind gesammeltes erLeben / daSein und die Reaktionen darauf.

Triebe sind pures Wollen, reines Gefühl, die treiben ein-Es unermüdlich an, die zwei wichtigsten sind das ÜberLeben (das Herz pumpt immer, sonst ...) und das Sex (das muss auch fast immer sein, dieses fast, das ist das einzige Verschiedenheit zum ÜberLeben, oder?).

Instinkte "sitzen" da drauf, bisher meist ohne tiefer gehende Wirkung, denn bislang ist kaum je Realität (das Wirklichkeit) von den Trieben ernst genommen worden, oder?

Poesie Ende

😐
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Klödenstr.
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Titel: Vom Inhalt des Philosophie

Ja, es gibt auch eine Soziologie des Geldes. Es gibt sogar eine Philosophie des Geldes, mit der Frage, was das Geld mit Menschen Macht! 😊

Die SchlussFragen in der Rezension (siehe Foto-Auszüge unten) finde *ich wichtig und einer Antwort würdig, sogar für notwendig!
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Aus der F.A.Z. vom 04. August 2017, Neue Sachbücher, geschrieben von Bernhard Emunds