VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel die Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Für alle Neu- oder auch Wieder-Leses dürfte das Erst-Text dieses Blogs als Grundierung interessant sein?
Ein guter Einstieg in das Blog ist es allemal.


Viel Freude beim lesen.

Sonntag, 26. Juli 2015

Soziologie von Gestern und Heute

Titel: Das *ich gibt ein Bekenntnis ab

Kurze *Selbst-Benennung: das geht nur über eine kurze Ausschliessung (Ex-Negativo); *ich bin kein Romantiker und kein Futurist (das waren zu viele Faschisten)!

So bin *ich ein da{Sein}Da(Sein)Ist.

Ohne Klammern: *ich bin ein daDaIst.
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Blumen-Schönheiten in
einem Berliner Hinterhof
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Titel: Unverständliches von Gestern
Jedes Mensch ist EINE Minderheit.

Das ist die erste Tatsache. Die zweite ist: Jedes Mensch ist von jedes anderes Mensch VERSCHIEDEN. Das geht schon aus der ersten Tatsache hervor. Das dritte ist somit, dass ALLE Menschen Gleich sind. Das widerum ergeben zwei Tatsachen, erstens: Die Gleichheit basiert auf Verschiedenheit. Gleich zu sein, bedeutet also stets mindestens ZWEI zu sein. Zu Zweit zu sein, bedeutet also zumindest eine Differenz in das RaumZeit, denn das RaumZeit gewährt jeweils nur ein[-]Es denSelben Ort. Zwei LebeWesen oder zwei Dinge mögen bis auf die Molekül-Anordnung vollkommen übereinstimmen, sie sind jedoch vom Ort an dem sie sind verschieden.

Ergo: Gleichheit BRAUCHT Verschiedenheit.

Nur jeweils ein einzelnes Ding oder LebeWesen ist ohne Gleichen, ist also ein Selbst. Das sind bereits drei Grundsätze, die auch allen Menschen Gleich sind: Minderheit, Gleichheit, Selbst-Sein. Wir Menschen sind noch in Millionen anderen Fakten fast vollkommen Gleich, stimmen also fast zu 100% überein. Egal, ob unser gemeinsames Gefühlsleben, unseren gemeinsamen Körperaufbau, unsere gemeinsame Spanne an Handlungen, die gemeinsamen Grundbedürfnisse u.s.w. 

Dass wir Menschen die wenigen wirklichen Verschiedenheiten so fast masslos übertreiben, hat mit natürlichem Misstrauen, mit Konkurrenz um das persönliche Überleben, also mit Angst zu tun. Wir stecken voll mit Angst, weil, woher sollen wir auch Vertrauen, also beruhigt und sicher sein?

Vertrauen braucht als Grundlage viel mehrfach geprüftes Wissen, und wir Menschen wissen bis auf geringste Ausnahmen fast nichts, was sehr wenig ist. Wir wissen weder näher was eines Selbst ist - das überlassen wir noch fast gänzlich Anderen, Ärzten, Biologen, Anatomen und seit Neuestem auch den Datenspeichern und Algorithmen des DaZwischen-Netzes - kennen also meist nur oberflächliches von unserem Selbst [Spiegeleindruck], und erst richtig wissen die Allermeisten nichts von Aussen herum.

Und genau all diese kleinen Selbst-Erkenntnisse, lassen *mich an den Aussagen des Gesprächs fast verzweifeln. Ungenauigkeit, sprachliche Irrtümer und fehlendes Allgemeinwissen verleiten zu falschen Fragen und ebensolchen Antworten.

Aber eins ist wichtig: Jede Minderheit {Mensch} bekam eine Stimme seine Meinung zu äussern, wir hören immer mehr davon. Das ist erstens richtig und zweitens wichtig, weil wir nur so ein stimmiges Gesamtbild von unserem Zustand und unserem Wollen (Zukunft) erhalten, und damit auch die, teils zu entsetzlichen aktuellen Greueln führenden Widerstände auflösen können.
Noch ist das Mensch-daSein erstarrt in Beharrlichkeit und VeränderungsVerzögerung.

Oder?

Bitte gewähren Sie *mir in diesem Beitrag ein paar ziemlich naheliegende Wiederholungen, aber die einzelnen Text-Bereich können auch einzeln gelesen werden. Danke.
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Einzel-Schönheiten
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Titel: Verständliches von Heute

Wie gut tut hinfür das:

Aus Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, vom 26. Juli 2015, von Wolfgang Engler

Überschrift: Zivilisation heisst Gegenseitigkeit 
Untertitel: Als sich die Theorie noch nicht in Gänsefüsschen einschloss: Erinnerung an eine Begegnung mit dem großen Soziologen Norbert Elias.

Auszüge:

Die Taschenbuchausgabe des Prozessbuchs - von Norbert Elias - bei Suhrkamp im Jahr 1976 bewirkte den öffentlichen Durchbruch. Weitere Arbeiten des Autors erschienen in schneller Folge und wurden in viele Sprachen übersetzt. Ein neues Paradigma der Soziologie, oder wie Elias gerne sagte, der „Menschenwissenschaften“, war auf dem Markt, rekrutierte einen stattlichen Kreis von Anhängern und zog, wie stets in solchen Fällen, alsbald Widerspruch auf sich.

Musste sich Elias in den Siebziger und frühen achtziger Jahren eher pauschaler Vorwürfe erwehren, die der Zivilisationstheorie Eurozentrismus bescheinigten, bekam er es danach mit detaillierteren Einwänden zu tun, Hans-Peter Dürrs mehrbändige Kritik am „Mythos vom Zivilisationsprozess" fügte Dokument an Dokument, um die These eines langfristigen Vorrückens der Schamgrenzen empirisch zu entkräften. Die Menschen seien immer schamhaft gewesen, früher vermutlich sogar in höherem Masse als in der Gegenwart. Zygmunt Bauman punktete mit seiner Provokation, dass der Holocaust nicht trotz, sondern vermöge elementarer zivilisatorischer {siehe dazu auch weiter unten ein paar Sätze nach dem (*)} Errungenschaften möglich geworden sei. Ohne die Disziplinierung spontaner Leidenschaften und Gefühle, ohne durchgreifende Versachlichung, Bürokratisierung und Rationalisierung hätten weder die Täter noch ihre Helfer dermassen zuverlässig funktionieren können. Stefan Breuer bemühte historische Untersuchungen zur neuzeitlichen Gewissensbildung, um das Zivilisationsparadigma in die Schranken der höfischen Gesellschaft zu weisen. Zivilisiert in Elias’ Sinn sei nur die europäische Aristokratie gewesen. Weder die Denk- und Verhaltensweisen des Bürgertums noch die der Arbeiterschaft schrieben dieses Muster auf lineare Weise fort.

{Das Recht {!}, die natürliche Willkür und schlechtmeinende Unüberlegtheit, ja Brutalität und Missbrauch in die Schranken zu weisen (noch nicht: zu verhindern!) ist auch Aktuell noch ein Vor-Recht der/s Schwachen. Und das ist nicht eine sogenannte Elite oder eine auch heute noch bestehende Aristokratie, die scheisst (Verzeihung) auf das Recht, sondern es ist eine drängende Forderung der Masse Mensch der Willkür von einzelnen oder Minderheiten (auch China, die USA, Microsoft, Daimler, Shell u.s.w. sind MINDERHEITEN innerhalb des Mensch-daSein). Der die "Starken" (siehe MINDERHEITEN) jede Menge Widerstand entgegen setzen! Siehe alle aktuelle Politik und alle aktuellen Konflikte.}

Einige dieser Kritiken konnte Elias noch verarbeiten. Er sprach nun statt vom Zivilisationsprozess von Zivilisationsprozessen‚ betonte anstelle der Kontinuität des Zivilisationsgeschehens dessen Diskontinuität, forschte schichtbezogenen Varianten, Brüchen, Sackgassen nach, mass gerade der Lockerung strikter Zwänge und fester Verhaltensmodelle, einer: weitergehenden Informalisierung des Verhaltens, zivilisatorische Bedeutung bei. 

Betrachtet man unsere heutigen Lebensumstände in zivilisatorischer Perspektive, ergibt sich ein widersprüchliches Bild. Polizisten, Lehrer, Arzte, Behördenvertreter, Gefängniswärter, leitende Angestellte, Männer, Eltern sehen sich in ihrem Verhältnis zu Bürgern, Schülern, Patienten, Kunden, Inhaftierten, Unterstellten, Frauen und Kindern zu mehr Zurückhaltung und Gegenseitigkeit veranlasst. Dazu gehört das Verbot der körperlichen Züchtigung von Kindern, der blossen Androhung physischer Zwangsmittel gegenüber Rechtsbrechern, Mördern inklusive, ebenso wie die Schaffung gänzlich neuer Strafrechtstatbestände wie die Vergewaltigung in der Ehe. Ordnungshüter tragen heute vielfach ein Schild mit ihrem Namen oder einer Nummer auf der Uniform und versehen ihren Dienst im Bewusstsein ihrer Kenntlichkeit. Patienten können Ärzte für Behandlungsfehler haftbar machen, Schüler wählen Sprecher, die ihre gemeinsamen Interessen formulieren, Studierende evaluieren ihre Professoren, getäuschte Konsumenten tragen ihre Klagen mit Hilfe von Verbraucherschützern vor, Mitarbeitern privater wie öffentlicher Unternehmen steht im Konfliktfall der Weg zu Schiedskommissionen, Mobbing-, Frauenbeauftragten sowie Obleuten diverser Problemgebiete offen.

{Alles ganz wunderbare Fortschritte in der Entwicklung (im Streben?) nach Befreiung jedes Selbst von den Vorgaben und engen GrenzSetzungen einer noch unbewussten auf Zufall und Willkür (s.o.) abgestimmten triebgesteuerten Mensch-Natur}

Parallel zu dieser sektoralen Zivilisierung vollzogen sich auf der Makroebene gegenläufige Entwicklungen. Die Abkehr der Oberschichten vom Teilhabekapitalismus, der Übergang zum Shareholder-Value-Regime, zur umstandslosen Geldvermehrung auf deregulierten Finanzmärkten schwächten die Interdependenz von Kapital und Arbeit und verstärkten die sozialen Kontraste. Reiche, Mittelschichten und Arme verbindet heute weniger miteinander als noch vor Jahrzehnten. Die Reichen kennen kein Vaterland, die Armen nur dieses eine, und das von unten. Arbeitslose Menschen formieren einen sozialen Stand mit zunehmend eingeschränkten Rechten. Die massgeblichen finanzökonomischen Komplexe bilden unangreifbare Arkanbereiche des Sozialen und wälzen die Folgen ihres Handels auf die Umwelt ab, und Umwelt ist der nächste Konkurrent so gut wie der Planet mitsamt seiner Bewohner.

{"Die Reichen kennen kein Vaterland, die Armen nur dieses eine." Faschismus, Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit bis -hass, die ganze Palette gesellschaftlich linker und rechter Extreme fiele wegg, würden alle Menschen an unserem gemeinsamen Reichtum an Wissen, Technik, Solidarität und Vielfalt in fast allen Bereichen (von Nahrung, Kleidung, bis Kunst und Kulturen) mitarbeiten und teilhaben, statt immer und Menschenweit nur Minderheiten.}

Dieses Zugleich von zivilisatorischen und dezivilisatorischen Prozessen bildet die Signatur der Gegenwart. Elias hat eigenständige Analysen dazu nicht mehr vorgelegt. Die von ihm entwickelte Theorie bietet genügend Raum, das nachzuholen.

Ende F.A.S.-Auszüge von WOLFGANG ENGLER

Der Autor ist Soziologe und Rektor der Schauspielschule „Ernst Busch“ in Berlin.

Schon das Überschrift ist eine *mir wohltuende Bestätigung. Auch mit der Unsicherheit, ob Herr Engler dasSelbe in die Wortkombo "Gegenseitigkeit" füllt, wie *ich? Also ein Übermass an Gegnerschaft, an Konkurrenz-Gefühl und deswegen auch Misstrauen und Über-Vorteilung.

Und das Wort Menschen-Wissenschaften ist eine im Deutschen ernsthafte und viel passendere Bezeichnung, als das latinisierte Etikett "Soziologie". Aber alles normal und natürlich und im Übermass gelebt: Intransparenz.
Soziologie ist ein Begriff das verklärt, worum es geht. Menschen-Wissenschaft ist deutlicher, aber ungenutzt. So, wie wir auch aktuell unser aktuelles Wissen nicht FÜR uns nutzen, sondern in Masse gegen uns.

(*) Zivilisation ist die Ausbeutung und Klein-Tierhaltung der Masse Mensch. Und Zivilisation herrscht bereits seit dem ersten Waffengebrauch des Menschen, also bereits hunderttausende Sonnenumellipsungen. Das Wort ist - finde *ich - eine arrogante Selbst-Zuschreibung von Sklavenhaltern. Dass die allgemeinen - von das Evolution in das RaumZeit geforderten - Entwicklungen auch vom Menschen nach-vollzogen werden, ist unvermeidlich.

Das Mensch ist nicht in der Position die grundlegenden Prozesse des daSein im DaSein aufzuhalten. Und eine Grundbedingung / Grundlegung ist die stete Veränderung von ALLEM. Das Mensch glaubt vielmals, -Es könne oder täte sogar irgendwas kreieren oder noch überspannter etwas bestimmen? Wenn ein-Es dann näher und genauer und mit einigem Wissen und Umsicht ausgerüstet hinspürt, bleibt vom Einfluss des Menschen nur soviel übrig, wie das Natur (daSein) es in und durch uns hindurch verlangt. Von einer bewussten und nur vom Menschen erregten Erneuerung oder gar Verbesserung ist bei genauerer Forschung nichts übrig.

Vom Feuer-Gebrauch über Waffen und Tier- und Pflanzen-Züchtung, bis hin zu feinster Elektronik und besten Erkenntnissen bis an den "Anfang" oder das "Ende" des Universuns, ist alles Anpassung an gegebene Umstände und Forderung des Überlebens[triebs] und ein Verlangen (Zwang?) der völlig natürlichen Unsicherheit und Orientierungslosigkeit.
Die, das Mensch-DaSein aus der in uns wirkenden und uns umgebenden erdmondlichen Natur und unseren Mit-LebeWesen, wirklich heraushebende Erfindung oder Erkenntnis, gibt es bis jetzt nicht. Wir tun, zu was wir natürlich befähigt wurden und was wir zum überLeben brauchen. Mehr nicht.

Jede Überheblichkeit und Kaltschnäuzigkeit in dem erdmondlichen daSein, in und zu unseren Mit-LebeWesen ist blanke Selbst-Behauptung, und beruht auf nichts anderem, als auf der puren Einsicht der Verschiedenheit des Menschen z.B. von einer Ulme, oder auch einem Auerhahn und auf einem angstvollen Miss-Trauen. Beides vollkommen natürlich! Jedes LebeWesen ist von jedem anderen LebeWesen verschieden, mal mehr mal weniger, und jedes LebeWesen ist zu jedem anderen LebeWesen erst mal misstrauisch. Das Mensch-daSein ist auch darin fast allen anderen erdmondlichen LebeWesen Gleich. Ausnahmen bestätigen die Regel. Dass das Mensch all diese Natürlichkeit zu etwas besonders "menschlichem" überhöht, ist ebenso normal wie es über ist. Überspannt eben.

Das Klarheit und das klare erblicken des Wirklichen, braucht etwas Abstand zum Normalen und Gegebenen und diesen Abstand erreicht ein-Es erst mit viel mehrfach geprüftem Wissen vom / aus dem Selbst und von und aus dem enorm vielfältigen und gigantisch riesigen UmFeld und einem umfangreichen Interesse und ebenso umfangreichen Zuneigung zum daSein und DaSein. Zuneigung mag im Zusammenhang mit Abstand seltsam klingen, ist aber nur das Sprache geschuldet, aber das Zuneigung bedeutet wohlmeinende Hinneigung / -wendung und Aufmerksamkeit zu / für Etwas oder ein-Es, und schon diese Zuneigung wegg von eines Selbst erschafft etwas Abstand in / von ein-Es. Und wenn diese Zuwendung von anderen Gleichen {also in unserem Fall anderen Menschen} auf die MitWelt im Kleinen und im RIESEN-Grossen ausgewiesen wird, dann entsteht ein kleiner winziger Abstand im daSein im DaSein, zu anderen daSein im DaSein, das eine stimmige Beurteilung des Wirklichkeit nötig hat.

Oder?
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Japan*isch
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Titel: Die Bremsspuren in die Unendlichkeit?

Eine Reaktion auf einen F.A.Z.-Kommentar eines Herausgebers der Zeitung, Berthold Kohler.

http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/kommentar-deutschlands-rolle-in-europa-13720105.html

Ein Auszug daraus: "Nun aber, fünfundzwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung und konfrontiert mit ganz grundsätzlichen Fragen, muss Deutschland endlich wissen, was es in Europa sein will: Führungsmacht? Mitläufer? Insolvenzverwalter? Sozialamt?"

Diese Zuspitzung auf einzelne Gebilde eines Ganzen (z.B. Staaten) oder einzeln-Es (z.B. einen Menschen) mit Erwartung oder sogar Forderung der Hilfe, der Verantwortung oder sogar "Erlösung" für das Ganze - nach jeweils Aussen / an ander-Es -, ist zwar menschliche Normalität und schon in den ältesten Mythen und Erzählungen (z.B. auch der Thora / Bibel / Koran) zu finden und - wie nun auch hier gezeigt - noch das weitest verbreitete Ideal und Wunschvorstellung. Es ist das Ideal und die Wunschvorstellung, eines Selbst-Bildes des Menschen, das von Hilflosigkeit und der Bitte um Fremd[Selbst]-Bestimmung zeugt.
Das Mensch in einer unvorteilhaften Er-Warte-Halt[ung].

Da das die Gefühls- und darauf aufbauend auch die Bewusstseins-Halt[ung] fast aller Menschen ist, geht das allgemeine Mensch im Schneckentempo und immer den aktuellen Entwicklungen hinterher, oder versucht diese sogar zu verhindern: Statt also z.B. das GemeinWesen Staat auch die Verantwortung für die überlebensnotwendigen Wohnungen für alle MitGlieder übernimmt - und jeweils für eine genügende Anzahl sorgt, auch für NeuAnkömmlinge, die es immer gab und gibt -, wird auch diese lebensnotwendige Versorgung für uns Menschen irgendwelchen unerfindlichen "Marktkräften" oder der Willkür einer Minderheit überlassen.
Das Ergebnis ist auch aktuell in allen Städten und Gemeinden Menschenweit zu beobachten: Fragen Sie Wohnungs-suchend-Es, insb. junge Familien, fragen Sie Studenten, fragen Sie die Ämter, die für die Unterbringung von all den Zuwanderern und Flüchtlingen zuständig sind.

Und das [die ganz normale Entwicklungs-Be- und Verhinderung] betrifft meist sogar Entwicklungen und Schritte, die für das Mensch-DaSein nützlich und förderlich wären, die ein Mehr an Freude und Freiheit eröffnen täten. Allein, die eingeübte und so traditionelle Mär von der Erlösung - durch das blosse Glauben an irgendwas "Höheres" aber zumindest durch ander-Es - ist unerbittlich. Statt also das Potential {je}des Menschen zur Selbst-Erkenntnis, Selbst-Entscheidung und somit Selbst-Verantwortung aktiv und umfassend zu fördern und zu nutzen, wird beständig Hilfe und Anleitungen von Anderen oder ganz Anderem (Götter, Propheten, Gurus) herbeigefleht oder trotzig sogar ge(über)fordert.

Selbst-Erkenntnis: Mensch, schau an, wie Du deine Wissens-Vermittlung kleinsthältst, wie Du jede Selbst-Verantwortung behinderst, wie Du jede Initiative zu mehr Freiheit und zu Solidarität austrocknest.

Gefördert wird von das Mehrheit bisher nur die Auslieferung an eine Minderheits-Bevorzugung (einen völlig überspannt egozentrischen Kapitalismus) und die blosse auch zwanghafte Anpassung an irgendwie entstandene und gegebene Umstände (Vergangenheit).
Ohne dass diese Mehrheit je das Potential genutzt hätte, diese Traditionen und Gegebenheiten, die Sie so zwanghaft aufrechterhalten muss / will, zu hinterfragen.
Z.B. auf Aktualität, auf Nützlichkeit (für was und wen), aber vor Allem auf ein gemeinsames Ziel hin.
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Mein Fazit: Das Menschheit stellt bis eben Jetzt das Einzelne gewalt[ät]ig ÜBER das Wohl der Gemeinschaft, und merkt dabei nicht, wie sehr es DARUNTER leidet. Oder?

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