VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel die Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Für alle Neu- oder auch Wieder-Leses dürfte das Erst-Text dieses Blogs als Grundierung interessant sein?
Ein guter Einstieg in das Blog ist es allemal.


Viel Freude beim lesen.

Mittwoch, 6. Januar 2016

SnowWhite und das Verbrechen der Vielfalt

Titel: Das anders-daSein
Das Mensch kennt keine wirkliche frei gewählte Einigkeit und Gleichheit. Das Mensch kennt bisher nur die erzwungene - und zufällige (kein-Es kann wählen, wo es hineingeboren wird) - Einigkeit der Gruppen-Identität. Von Familie, über Dorf / Region, bis zur Nation. Und je grösser eine Nation, umso grösser das Problem der Einigkeit. Die USA sind da nur ein teils grausiges Beispiel, der erzwungenen aber über-wältigenden Gruppen-Identität.
Aus diesem Grund, hat auch k[aum]ein Mensch bisher eine Ahnung davon, wie eine all-menschliche freie Einigkeit wirkt. k[aum]ein-Es traut sich aus der erzwungenen Einbindung und Tradition heraus, um wirklich frei zu sein, in der persönlichen Entscheidung, wie -Es das jeweilige Selbst gestalten möchte und kann.
Im Grunde sind wir fast Alle Gefangene von Zufällen und teils jahrtausende alten Traditionen und Verhaltensarten, meist ohne es zu wissen.
Die beständige Gewalt und Übergriffigkeit und Zwangsmassnahmen der Masse gegen anders-daSeiende, ist eine Wirkung dieser Selbst-Bewusst-losigkeit.
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*ich
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Titel: Das "Fremde" reizt zum Überdruss

Nach den Sylvester-Übergriffen auf Frauen in K, HH und S, schreiben viele von dem "Problem" der jungen Männer aus NordAfrika und Asien.

Das "Problem" sind nicht Männer von sonstwoher, die einfach so sind, wie sie es von dort, wo sie geprägt wurden, gewohnt sind, das eigentliche Problem ist die Ungewissheit in unserer europäischen Gesellschaft, was das Verhalten im gemeinsamen MitEinander angeht.
Auch hier geprägte junge Menschen (Frauen, Männer und alles DaNeben und DaZwischen) gehen anderen Menschen beständig an die Wäsche, auch Männer aus dieser Kultur vergewaltigen (was in Köln, HH und S wohl glücklicherweise nicht passierte) und töten und hetzen gegen Homosexualität und generell gegen das "anders-daSein" - wie auch immer das aus der je persönlichen Warte aussieht -.
Das "Problem" ist also, dass es in einer freieren Gesellschaft, so viele verschiedene erLebens-Entwürfe gibt, dass sie für einen Menschen fast gar nicht mehr überschaubar sind. Fast jed-Es findet ein Eckchen und Plätzchen und ein anderes ein-Es, das beim Ausprobieren mitmacht oder sogar noch ein wenig weiter geht. Nein, ein Problem muss weder die Vielfalt der Selbst-, noch der Gruppen-Gestaltung sein.
Das eigentliche Problem ist, dass wir Menschen es bis jetzt nicht schaffen, diese Freiheit der Selbst- und Gruppen-Gestaltung anzuerkennen. Es wird GEGENseitig manipuliert und geregelt und vorgeschrieben, was das Zeug und irgendwelche willkürlichen VerhaltensRegeln hergeben. Willkürlich deshalb, weil es davon menschenweit so viele tausende gibt, dass auch Soziologen mit dem Auflisten von menschlichen Verhaltens-Eigentümlichkeiten und Einzel- und Gruppen-Identitäten gar nicht mehr hinterherkommen!
Diese enorme Vielfalt wird von uns meist als Problem wahrgenommen, und soll deshalb auch massgeregelt und mit manchmal fast allen Mitteln eingedämmt werden. In EU sind fast alle Staaten bereits dabei diese Vielfalt, zu der auch die BewegungsFreiheit zählt, teils massiv zu behindern. Warum? Weil "fremde" Menschen zu uns kommen, die noch mehr Vielfalt bringen, und deshalb unsere Aufmerksamkeit fordern. Na, und das kostet Kraft und Gestaltungs-Aufwand, und das lehnen wir ja schon für uns bereits hier erLebende meist ab.
Wir könnten all diese Zwischen-Menschliche Unsicherheit und den ängstlichen Trieb zur Eindämmung von Vielfalt minimieren oder sogar beseitigen, indem wir Einander auf ein paar GrundRegeln einigen würden, nur ein paar, die dann für alle Menschen gelten und entsprechend auch jedem NeuMenschen vorgelebt und erklärt werden könnten. Regel eins wäre dann vielleicht: Verletze keinen MitMenschen, weder mit Wort noch erst recht mit Tat.
Plötzlich ist Vielfalt kein Problem mehr.
Nur, wir sind dazu nicht bereit. Noch müssen wir in Millionen von EinzelGesetzen, die kein Mensch überschauen kann, genauso wenig, wie auch nur ein Mensch diese Gesetze befolgen kann, unsere natürliche Vielfalt - und unseren ebenso natürlichen Impuls zur Eigenheit - klein halten und mit Gewalt begrenzen.

Wir schaffen Probleme, anstatt sie zu beseitigen.

Noch.

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Schneeblick vom Balkon
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Titel: Noch mehr nach-KHHS

Heute fordert der Bundes-Innenminister mehr Härte. Na klar, immer mehr Härte.
Ja! Wir brauchen immer mehr Härte. Härte und Verständnis-losigkeit brauchen wir mehr. Viel mehr! Wir brauchen Viel mehr Drohungen und Einschüchterungen und Überwachung und Kontrolle und Durchgriffs-Rechte bis zim kleinsten Mikrometer, damit wir endlich komplett die Vernunft und unser allgemeines kleintier-Gefühl abbestellen können. Bei Amazon abliefern.

Mich wundert ja, warum nie nach einem Weg geforscht wird unsere Freiheit zu vermehren und dafür - als Voraussetzung - unsere Gewaltneigung zu minimieren, zu der ja auch solch dumpfe Härte-Forderungen zählen. Aber da bin *ich ja in der vollkommenen Minderheit. Die bellende Mehrheit fordert Härte und Mauern und Verbote in Massen. Die Masse ist gegen Freiheit. Warum? Zu Aufwändig. Oder?

Das folgende ist ein für *mich spannender Kommentar-Dialog nach den Meldungen aus Köln. Die jeweiligen Antwort-Kommentare habe *ich in blau eingefügt

Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass es Männer sind, die nach Europa geflohen sind, dann meine *ich folgendes: Der administrative und geldgebende Bereich der (auch deutschen) Gesellschaft verursacht solche Übergriffe mit. Anstatt Männer aus Gesellschaften in denen Frauen wie Besitz misshandelt werden und Alkohol verboten ist, von Anfang an sofort intensiv zu betreuen, diese Menschen für unser Zusammen erLeben zu sensibilisieren und sofort zu beschäftigen, werden diese meist jungen Menschen alleine gelassen, ohne Ansprache und mit teils monatelangen Wartezeiten für Anerkennung und Förderung.
Wir müssen uns schon fragen lassen, wie weit die Gesellschaft solche Auswüchse und Ausbrüche von dummem Rausch und Gewalt durch Ignoranz mitverursacht. Oder sogar fördert? Den Männern kann und darf nur eine kleine Mitverantwortung zugeschoben werden, wenn der Hintergrund der Vertreibung, der Isolation und der anderen Herkunfts-Kultur mit bedacht wird.

1: "Kleine Mitverantwortung?! Das ist aber auch eine massive Untertreibung. Erzählens das bitte den betroffenen Frauen. Die sind sicher Ihrer Meinung!"

2: "... so unrecht hat er nicht"

1 zu 2: "...ich sage gar nicht, dass alles super läuft, aber letztlich ist schon noch jeder selbst für seine Taten verantwortlich! Und was hier passiert ist, darf jetzt sicher nicht auch noch verharmlost werden!"

3: "Ich kenne Sie nicht aber irgendwie ist Ihre Aussage von Teilschuld schon sehr krank."

"krank"?
Vernunft, Wissen und Sensitivität als "krank" zu verunglimpfen, lässt auf welche "Gesundheit" schliessen? Was wissen Sie von ihrem Hintergrund, der ja, wie auch meiner; schon mindestens 3,5 Mrd. Sonnenumellipsungen von Erde-Mond zurück reicht?


Ich denke einfach, dass wir mit dieser HauDrauf-Mentalität der Masse Mensch aufhören sollten. Dieser Mentalität der Gewalt und GegenGewalt fehlt jegliche Logik und jegliche Intelligenz. Und wir Menschen sind doch auch intelligent, oder nicht?

4: "in gewissen punkten haben sie bestimmt recht, aber bei der aussage "den männer kann und darf nur eine kleine mitverantwortung zugeschoben werden", kann ich ihnen nicht einmal im ansatz zustimmen. natürlich müssen asylanträge schneller und anders geregelt werden, aber deswegen können wir es nicht zulassen, dass frauen auf offener straße belästigt werden! auch ein asylwerber MUSS sich unserer gesetzeslage anpassen! für asylwerber ist europa kein rechtsfreier raum. "

"muss sich unsere Gesetzeslage anpassen"?
Fragen Sie doch mal ein wenig auf unseren Plätzen herum, wie es um die Gesetzes-Kompetenz der hier geborenen bestellt ist, und schauen Sie dazu bitte auch in unsere Gerichte und fragen Sie dazu auch die Polizei und die Krankenhäuser, wie es um die Gesetzestreue hier bestellt ist.


Was verlangen Sie da von Menschen, die noch nicht mal unsere Sprache sprechen?
Wie könnte *ich so ein undurchdachtes Verlangen nennen?

5: "Solche Worte können nur von einem Mann kommen!!! Teilschuld? Die Männer wussten in was für ein Land sie kommen und was die Werte sind und das Frauen hier frei sind. Unglücklicherweise ist es diesen Primaten egal, wo sie ihre niederen Triebe ausleben. Das kann auch eine gelungene Integration nicht ändern. Ich habe das Anfang der 90er abends im Bus in Graz bei der Heimfahrt schon von wenigen Schwarzafrikanern hören müssen ("du ficki ficki"). Und da konnte man von diesen Studenten - ja, die durften studieren - nicht von fehlender Integration sprechen. Sondern einfach von Unwillen. Lieber Verfasser dieses Kommentars: am besten setzten sie sich in den Flieger, kommen hierher nach Köln und helfen diesen armen jungen Männern ( also ich spreche hier jetzt von den Tätern), ein westliches Weltbild zu akzeptieren. Und dann bin ich auf ihren Post gespannt, in dem sie zugeben gescheitert zu sein."

4 zu *mir: "das problem ist, und das ist leider fakt, einwanderer aus dem arabischen raum sind leider nur bedingt gewillt sich erfolgreich zu integrieren. selbstverständlich kann man unmöglich alle in den selben topf werfen, aber es zeichnet sich durchaus ein bild ab."

Das "Problem", das *ich in fast allen Kommentaren hier erlese, sind 3 "Fakten": Fremden-Angst, Selbst[Menschen]-Ignoranz (also die im jeweiligen Selbst fehlenden Fragen: Was ist ein Mensch {Was bin ich?}, Woher kommen wir Menschen {z.B. sind wir Säuge-Tiere} und, Was macht uns aus {Welche Leidenschaften, Triebe, Gefühle und Wünsche / Ziele bestimmen unser tiefreichendes und allgemeines Handeln?).

Dieses tiefgreifende Selbst-Befragen und -Antworten fehlt fast Allen. Ist die Fremden-Angst, die also in jedem Selbst beginnt, ein Wunder? Nein. Sind dann solche Bemerkungen, wie die von 4, dass es "fakt" ist, dass arabische Einwanderer leider unwillig sind, und die Aussage von 5, die diese Menschen als "Primaten" abtut, was wir Menschen zwar sind, in diesem Fall aber wohl abwertend / beleidigend ist, ein Wunder? Nein.

Sie legen Zeugnis davon ab, was das allgemeine Mensch, von sich Selbst weiss, und was dieses nicht-Gefühl und nicht-Wissen {vom Grund des Sprechens} vom Mensch-daSein bewirkt: Angst, Vorurteile und Ignoranz. Das Andere, das etwas anders ist als ich, wird entweder ignoriert, denunziert oder gar massakriert.

Und so gehen wir Menschenweit miteinander um. Statt Verständnis und Geborgenheit und einer Sorge um ein gemeinsames Geniessen und Gelingen, in unserem so überaus kurzen daSein: Korruption, DesOrganisation, Lügen, Intransparenz und Gewalt, Gewalt, Gewalt, vom "harmlosen" Übergriff, bis zur täglichen Tötung von Menschen überall.


Und das auch, weil wir fast nichts von uns Wissen (wollen?), sondern fast immer nur g/Glauben zu "wissen". Irgendwas. Z.B. dass Menschen aus dem arabischen Raum eigentlich nicht integrierbare Primaten sind.

Oh, HerrIn im Himmel, gib uns Erleuchtung, Amen.

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