VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel die Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Für alle Neu- oder auch Wieder-Leses dürfte das Erst-Text dieses Blogs als Grundierung interessant sein?
Ein guter Einstieg in das Blog ist es allemal.


Viel Freude beim lesen.

Samstag, 24. Oktober 2015

Was, wenn das Poesie Pause macht?

Wozu ist Wissen schlecht?

Das folgende ist wahrscheinlich vollkommen banal, und ausser *mir, weiss es eh schon jed-Es, aber *ich möchte es trotzdem in meine Worte fassen.

Vorausschicken möchte *ich, dass *ich alle Emotionen (und deren Wirkungen, die Gefühle, also sämtliche Erregungen eines LebeWesens, wie des Menschen) auf zwei Basis-Erregungen zurückführe: auf das Leid und das Freude.

Als Gleichung: LebeWesen {daSein} = Leid + Freude

Das VerbindungsZeichen "+" ist nicht leer, auch Es ist an der Gestalt und Gestaltung eines LebeWesen beteiligt, allerdings weniger als erregendEs, als mit-Entscheidendes, was an dem LebeWesen mehr Anteil einnimmt. Es ist das Haut.
Das SchöpfungsZeichen "=" übernimmt die Sichtbarkeit. Auch das ja eine Banalität, dass das daSein aus Licht ist.

In der folgenden Poesie gebe *ich der persönlichen Erkenntnis Ausdruck, dass das Leid die im LebeWesen (Mensch?) überragende Basis-Erregung ist, dass also das Freude noch einiges an RaumZeit frei geräumt werden könnte, wenn ...

Aber nun das Gedicht.

Titel: Das Leiden des Straussen-Eis (?)

Angst ist das grösste Hindernis jeglicher Entwicklung.
Die Entwicklung beinhaltet auch jede mögliche Veränderung.
Auch, wenn es nur ein winzig kleines Schrittchen ist.

Angst ist in jedem LebeWesen als Anlage (Emotion) enthalten.
Somit ist Angst auch jedem menschlichen LebeWesen mitgegeben.
Diese Emotion steckt bereits in den Grundlagen des DaSein (Gravitation?).

Ist Angst eine Mangel-Erscheinung?

Angst ist eine wesen|tliche Komponente des menschlichen Verhaltens.
Damit ist Angst eine HüterIn der Beharrlichkeit / Gewohnheit / Prägung.
Diese Emotion kann auch eine Warnung vor Gefahr sein, aber eher selten.

Nur das Angst, das vor Gefahren warnt, ist aus das Freude entnommen.

Jedes Mensch hat und verbreitet Angst. Manch-Es mehr, manch-Es weniger.
Die Menschen, die viel Angst verbreiten, geniessen die Wirkung auch (Macht?).
Somit kann auch die Verhinderung von Bewegung (Änderung) Spass bereiten.

Spass ist eine Wirkung der [Be]Hinderung von Veränderung, also des Leid[ens].

Die Menschen, die wenig[er] Angst verbreiten, sind dem Spass dankbare Opfer.
Die weit grösste Anzahl des Menschen verbreitet nur jeweils wenig[er] Angst.
Damit ist stets nur eine Minderzahl mit der Verbreitung von viel Angst beschäftigt.

Somit ist die Sparsamkeit beim Einhalt des Beharrlichkeit gewährleistet.
Das DaSein besteht auf zwei Bewegungs-Gesetze: BeGrenzung und Verzögerung!
Damit ist keinerlei Erweiterung oder Beschleunigung ausgeschlossen. Aber.

Die Überwachung der Einhaltung dieser Gesetze ist dem Leid[en] anvertraut.

Damit ist das Leid[en] auch mit der Aufrechterhaltung des Vertrauens betraut.
Da das Vertrauen wenig Wissen beinhaltet, ist es ein Zwilling des Glaubens.
Das Mensch glaubt mehr als -Es weiss, vertraut mehr, als -Es wissen will.

Wo also bleibt bei all dem das Freude?

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Titel: Alter sBlindheit?

Die meisten von uns scheinen nicht im Mindesten zu ahnen, wie lange sie noch diesen Planeten erLeben und bewohnen werden. Und fallen dabei gerne auf den Schwachsinn von "carpe diem" herein, der immer suggeriert, das Ende naht, jeder Tag kann dein letzter sein. Was war dabei zuerst da, die Angst oder der Schwachsinn?
Henne oder Ei?

Ich bin 57. Und *mir ist sehr bewusst, dass *ich ohne Unfall oder plötzliche Erkrankung noch 40 lange Jahre diese blaue Perle des DaSein beleben werde, vielleicht länger. Deshalb macht *mich unsere dümmliche Wurschtigkeit und Kleinlichkeit, die den Planeten zumüllt, ganze Ökosysteme zerstört, die ganze Ungerechtigkeit und Feigheit, der ganze Gewaltwahnsinn, den wir Menschen hier veranstalten, mehr und mehr verrückt! Und davon kann sich kein-Es von Euch ausnehmen! Jedes Mensch ist MitGlied in diesem Irrwitz, den wir hier veranstalten.
Danke.

Titel: Ist Abstraktion zulässig?

Zum Beispiel so:
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Ein Auszug aus Peter Atkins Buch "Galileos Finger".

Die Fortsetzung des Textes im obigen Foto lautet: "..., weil der Helfer dann in zukünftigen Situationen, die für ihn selbst schwierig sind, Beistand erwarten kann."


Selbst-Erkenntnis ist oft sehr einfach, obwohl sie fast immer unserem Glauben (!) fast diametral widerspricht. Wir würden gerne anders daSein, und fühlen, der Hintergrund unseres Handelns ist jedoch ein anderer.


Diesen Hintergrund unseres Handelns dem Glauben zu überlassen, erklä...rt m.a. die aktuelle Situation unserer Spezies und des Planeten. Der Raubbau, den wir gegeneinander und mit den Ressourcen und MitGeschöpfen betreiben, ist dadurch sehr einfach zu erklären.
Jedoch, wir halten unbeirrt an "schönen" Geschichtchen und phantastischen Erzählungen über und von uns fest, in denen auch von Gott und Göttern die Rede ist, die uns ganz besonders einzigartigen aussergewöhnlichen mit nichts zu vergleichenden Menschen hier in diese Welt hinein gesetzt haben u.s.w.u.s.f.


Tja, die Wahrheit / Wirklichkeit ist eine ganz andere. Und unser Handeln können wir nur anhand von Wahrheit und Wirklichkeit passend beurteilen und zu Gunsten dieses kleinen Planeten-Systems Erde-Mond ändern.


Ich persönlich, bin aber der Meinung, dass, weil die absolute Mehrheit keine Selbst-Erkenntnis wünscht, wir auf eine Katastrophe zusteuern. Allerdings bleibt auch *mir ein wenig Hoffnung übrig.

Aus dem selben Buch:
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Die Fortsetzung des Textes im Foto lautet: "... Gehirne verbrauchen schliesslich sehr viel Leistungskraft, und daher ist es gar keine schlechte Idee, sich des Gehirns zu entledigen, wenn man feststellt, dass man es nicht mehr benötigt." Ende Auszug.

Ist dieser Auszug zum Thema Evolution, vielleicht ein stimmiger Befund unserer aktuellen Entwicklung und unserer Zukunft?


Und noch ein Auszug aus diesem Buch von Peter Atkins:
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Ersetze ich Schildkröte mit Mensch (und auch Menschheit) und Organismus mit Menschheit (und auch Mensch), dann ist das für unser DaSein stimmig, und ergibt auch die Schwierigkeit ganz allgemein, die Zukunft vorher zu ahnen.

Die meisten von uns, fühlen und denken - und dementsprechend handeln - immer noch in linearen Vorstellungen, obwohl längst erwiesen ist, dass das DaSein eine höchst verbindliche und vernetzte "Veranstaltung" ist.

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Titel: Ein Lob der BeGrenztheit

Noch haben die Zäune- und MauerbauerInnen Hochkonjunktur. Von Gated Communitys, über Gefängnisse, Geheimdienste, Tresore ..., bis zu abgesperrten Badeseen. Das Mensch baute schon immer gerne Mauern und Gräben und Zäune. Menschlich ist, nicht teilen oder mit-teilen zu wollen. Wieviele Krisen und Gewaltakte und Kriege das forderte ist dabei völlig wurscht. Und bisher fragt noch fast kein-Es, ob das je Sinn machte oder heute Sinn macht. Was also wäre, wenn wir teilen und mitteillen würden, was ist, was uns gemeinsam ist? Könnte es sein, dass dann Frieden ist. Dass dann Freude ist? Zumindest mehr als Leide[en]? Ich vermute, Ja. Aber *ich vermute auch, wir können, oder wollen das nicht, weil wir immer noch daran festhalten, fest daran glauben, dass Mangel ist! Ohne zu erfassen, das Fülle ist. Oder?

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