VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Die Kapitale Menschlichkeit und dessen Geist[er]

Titel: Das doch sehr natürlich-menschliche DaZwischen-HandelsSystem; und die natürliche Erkenntnis: das Mensch sieht gerne wegg!

Da lese *ich, dass ein junger Mensch aus Österreich, in Wien eine Performance veranstalten möchte, in der "der Kapitalismus" vor Gericht gestellt werden soll. "Der Kapitalismus" soll vor diesem Performance-Gericht der Verbrechen angeklagt werden, wahrscheinlich der Verbrechen gegen die Menschlicheit.

Wenn jedoch "der Kapitalismus" ein Verbrechen wäre, wären es also auch die Schöpfer dieses "Verbrechens", also wir, die Menschen. Kapitalismus ist eine menschliche "Erfindung". Kein Ausser-MenschlichEs und auch kein Ausser-ErdmondlicheEs Wesen hat uns Menschen zu diesem DaZwischen-HandelsSystem gezwungen. Wie aber möchte dieser junge Mensch, diese Tatsache gestalten? Denn er sollte, wenn schon, dann das menschliche soSein anklagen, unser "normales" Verhalten muss dann vor Gericht, und nicht ein blosser Name, eine Bezeichnung für unser fast überall geltendes Wirtschafts-, Forschungs- und Kunst-Handlungs-System. Auf den "Kapitalismus" (also auf uns Selbst) drauf zu hauen, ist gerade Mode, sinnvoll ist es, wie auch in diesem Fall nicht. Ein junger Mensch merkt, damit kann er momentan Aufmerksamkeit erregen, und ganz im Sinne von Andy Warhol, tut er das auch. So weit so gut und unschädlich. Aber nützlich und für die Weiterentwicklung unserer üblichen HandelsArt sogar förderlich, ist so eine Show nicht. Blabla auf vielleicht mittlerem Niveau, aber weil es gerade Mode ist, rennen bestimmt hunderte hin und die Medien hinterher.

Die eigentliche Frage ist aber doch wohl: Wie können wir uns Selbst und damit auch unser DaZwischen-HandelsSystem so verändern, dass die immensen Schäden, den Raubbau an uns Selbst und unserer Mit- und UmWelt, eingedämmt werden oder sogar aufhören? Dass die enorme Un-Gleich-Behandlung zwischen uns und mit unserem gemeinsamen Vermögen (nicht nur das Kapital, auch das Wissen!) beendet wird? Wir unsere Ressourcen (nicht nur Material, sondern auch Techniken) gleich=berechtigt teilen? Dass wir also nicht, wie bisher menschlich üblich, gnadenlos ausschliessen oder auch genauso gnadenlos einschliessen und fast alles Vermögen und Ressourcen vorEinander verbergen. Damit stets nur wenige, das menschliche daSein in Fülle oder sogar Überfülle geniessen dürfen / können, während der riesige Rest mit Almosen abgespeist wird, sondern dass wir gleich=berechtigt teilen. Kapitalismus ist kein Irgendwas / nicht-menschliches, das Mensch jetzt unabhängig betrachten oder gar anklagen könnte, es ist ICH. Jedes. Mal mehr mal weniger.

Aber bis das mal in uns bewusst und vor allem auch gefühlt wird, werden wohl noch einige Pikettys gezeugt werden müssen. Also, viel Spass bei dieser Show. Trallala und hoppsassa. 

Eugene Fama (Nobelpreisträger Wirtschaft) sagte in einem F.A.Z.-Gespräch: "Niemand ist schlauer als der Markt."

"der Markt" und "schlau"?
"Oh Herr im Himmel"!, befreie uns von solchen Quaksalbern und Rechthabern. "der Markt" ist was und wer? Und kann eine Handelsplattform aus fast allen Menschen, "schlau" sein? Kein Wunder, dass uns unser momentanes DaZwischen-HandelsSystem, benannt "Kapital-ismus", wohl bald um die Ohren fliegt. Nicht nur, weil es enorme UnGerechtigkeiten und UnGleichheiten geradezu erzwingt, sondern, weil es dabei ist, unsere gemeinsame erLebens-Basis, diesen kleinen Planeten, durch system-immanente Verantwortungslosigkeit und fehlende Solidarität (auch mit unseren Mit-LebeWesen hier) so zu verstören, dass zumindest wir Menschen bald derbe Probleme bekommen werden. Mir ist schon länger bekannt, dass Nobelpreise kaum ein QualitätsBeweis sind, ähnlich wie die Doktortitel bei Medizin-Es.
Dieser Mensch legt einen weiteren Beweis dafür ab.
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Titel: Einsteins Fälschungen?

"Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat." Soll von Albert Einstein sein? Ist so auf fb eingestellt worden.

Darauf habe *ich geschrieben, dass *ich dieses Zitat falsch finde.
Ein Kommentar widersprach, worauf *ich folgendes hinzufügte:

Lat. 'in tuere' = "hinein sehen", mlat. 'intuitio' ist die "unmittelbare Anschauung". Der Ursprung ist also das Hineinkucken - also die Position eines äusseren Beobachters, die zweite, spätere Version der lateinischen Urform ist das - nachdenkenlose - Hinausschauen also eine innere Position. Immer aber werden dabei die Augen benutzt! Die Augen sind Teil der Wahrnehmungs-Sinne, somit also eines körperlichen Bereichs, der zu fast 100 Prozent nach aussen gerichtet ist. Hört, schmeckt, riecht, sieht und tastet. Ich fasse diese Sinne im Gespür zusammen: also die SpürSinne.

Die Neurologie weiss inzwischen, dass die Informationen, die das Gespür liefert, in einem uralten körperlichen Nervenkomplex (Limbisches System) auf den Gefahrengehalt und auf die Verbindung zu Erinnerungsinhalten überprüft wird. Das ist also die Verknüpfung von Gespür und Gefühl. Diese unmittelbare Bewertung des Gespürten ist ein VerGleich mit erLebtem oder erLittenem und erst in einem zweiten, erweiterten Schritt mit erLerntem. Das alles geschieht selbstverständlich in Millisekunden. Ein Reiz, den *ich - woher auch immer - wahrnehme, wird also sofort in mein Gefühlszentrum übertragen und dort auf Gefahr und InformationsGehalt überprüft. Diese Unmittelbarkeit ist also kein Handeln, das ich erst herstellen muss, sondern es ist erste LebeWesen-Pflcht. Dies also schon der erste Fehler des Herrn Einstein. Zu seiner Verteidigung ist anzuführen, dass die neurologischen Gehirnscans und -Untersuchungen, die diese zwingende Korrelation von Wahrnehmumg und Gefühl erwiesen haben, alle neueren Datums sind.

Der zweite Fehler ist das Jammern darüber (Sie verzeihen *mir bitte diese Einschätzung), dass die Vernunft ein Diener sei und angeblich die Herrschaft übernommen hätte, und die Intuition (s.o.) darunter "vergessen" hätte. Das ist Unsinn. Sie brauchen bloss die aktuelle Situation der Menschheit kritisch bewerten, wenn Sie das, wie *ich, auch mit dem Hintergrund der vergangenen Geschichte und den aktuellen Erkenntnissen aus sehr vielen Bereichen der Wissenschaft und Forschung, auch zu Soziologie, Psychologie und Mathematik und Biologie tun, dann bemerken Sie vieleicht, wie *ich, dass es an der Nutzung der Vernunft überall fast komplett fehlt. Gehandelt wird fast überall aus "dem Bauch raus", die Ergebnisse sind teilweise ungeheurer erschreckend und vielfach tödlich. Verhandlungen und die Hinzuziehung von Expertise und Kompetenz ist fast immer nur im Nachhinein "nötig", wenn also das "Kind bereits in den Brunnen gefallen ist": Es ist also immer noch rund um den Planeten üblich erst irgendwie zu [miss]handeln und danach vielleicht mal zu fragen, wie es hätte anders oder sogar besser laufen können.

Und falls Sie - für sich - den Glauben und den Geist in Deckung gebracht haben, so kann *ich Ihnen nur schreiben, dass für *mich der Geist nur wenig Glauben - also nichts genaues weiss ich nicht - enthält, dafür aber Deckungsgleich mit den Synonymen Verstand und Vernunft ist. Das SAGEN haben innerhalb der Menschheit - leider für uns Alle - noch immer fast einschliesslich die biologischen Triebe (Atem, Durst, Hunger, Sex, Sicherheit) und nur ganz am Rande und selten, Geist / Vernunft / Verstand / Bewusst-Sein (also unsere Fähigkeit nicht nur Wahrzunehmen, sondern aus dem erLebten, erLittenen und erlernten auch Schlüsse zu ziehen) werden nur rudimentär genutzt. Mensch sein ist immer noch fast nur blosser Willkür ausgeliefert zu sein. Egal ob im Elternhaus oder Schule oder Beruf, Krankenhaus oder Altersheim. So spüre *ich das. Deshalb liegt Herr Einstein mit seiner veralteten Einschätzung voll daneben.

Aber: Irren ist Menschlich, und Einstein war nur Mensch. :-)

Donnerstag, 1. Oktober 2015

Die Wurzellosigkeit der Intelligenz?

Titel: Das Ursache von Freiheits-Entzug

Eine Reaktion auf die Verdoppelung der Stimmenanzahl der FPÖ, bei den Landtagswahlen in Oberösterreich.

Auf die Frage: Was bewirkt es in vielen (zu vielen?) Menschen, wenn andere Menschen, die aus einem etwas entfernteren Land fliehen mussten, um Hilfe bitten? Die Antwort ist: Freiheits-Entzug. Und zwar vor allem und auch den persönlichen.

So seltsam diese Reaktion ist, sie ist fast normal. Und zwar fast nur von den Menschen, die diesen um Hilfe bittenden anderen Menschen noch nicht mal die Hand reichen würden. Da haben Menschen vor anderen Menschen eine HaiderAngst davor, ohne dass diese anderen Menschen diese herausforderten.

Und eins ist ja nun schon seit Jahrtausenden klar: Angst ist der schlechteste "RatGeber". Nämlich gar keiner. Angst gibt keinen Rat, sondern fordert was? Freiheits-Entzug. Das ist alles. Und wie witzig das ist, zeigt der Name, den diese Partei trägt: Freiheit... 
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Titel: Vom Verlust der Intelligenz

Ich reagierte dabei auf die folgende Aussage einer Sängerin: "Jeder intelligente Mensch muss FeministIn sein".

Da *ich ein radikaler Mensch bin, also einer, der dem DaSein und dem darIn befindlichen, somit auch *mir, auf den Grund gehen möchte, war meine erste Reaktion darauf:

Dann bin *ich kein Feminist.
 
Denn *ich MUSS nicht.

 
Ich bin für die Anerkennung der Gleich=Wertigkeit von Menschen.
Dabei ist zumindest *mir vollkommen wurscht, was das Mensch is[s]t.

Alle die üblichen bequemen Einteilungen und vor allem Abtrennungen und Ausschliessungen vonEinander und von einem Selbst, finde *ich, wenn *ich guter Laune bin, überflüssig, wenn *ich schlechter Laune bin, finde *ich diese kleinlichen (aber in manchen zum Gigantismus fast masslos überhöhten) Verschiedenheiten des menschlichen daSein und soSein, zum ausspeiben!

Die Verschiedenheit von Menschen ist eine grundlegende Notwendigkeit und keine Gefahr, wozu es oft genug missbraucht wird. Aber, wie geschrieben, *ich bin eben kein intelligenter Mensch mehr. Deswegen schreibe *ich auch nicht von: Gleich"stellung", ganz einfach, weil *ich nicht weiss, was das heissen soll, und warum so ein Zwang nötig sein soll.
Ich kenne einen Menschen in / aus Milliarden Spezies heraus, dazu brauche *ich keine Aufkleber oder Warnschildchen, wie Frau, Schwede, oder noch dümmer, weil total Farbenblind: Weisser und Schwarzer. Und das bei einer menschlichen Farbenvielfalt, die reicher und schöner ist, als wir selbst es je hätten erfinden können.

Aber um *ich herum scheinen diesen Etikettier-Zwang fast noch alle auch intelligenten Menschen zu benötigen. Dumm gelaufen, dass *ich nicht intelligent bin
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Titel: Die ansteigende VerVielfaltigung der "Anführungsstriche"

http://www.nzz.ch/panorama/zeichen-von-gewicht-1.18619769

Eins ist bei Folgendem vorausgesetzt: Fast alle Menschen können mit Kritik in der nur sehr wenig Selbst-Lob enthalten ist, wenig bis gar nichts anfangen. Das ist eine der "Brillen" - die KritikverhinderungsBrille -, die wir wohl besser bald absetzen sollten. "Oder"? (In dieser Brille steckt also auch ein gehöriges Stück inzwischen überflüssigem Selbst-Schutz drinn.)

Vielleicht wird auch immer mehr Menschen bewusst, wie viel Doppeldeutigkeit in Worten steckt, wie viele Widersprüche in einem Wort enthalten sind - allein das Wort "Mensch" enthält ja nun schon alles, was Mensch ist und sein kann, und wie wir wissen, ist das Mensch von ... bis ... eine fast unfassbare Vielfalt! -; und es wird vielleicht auch vielen - immer mehr? - Menschen bewusst, wie sehr wir belügen und betrügen und so tun als ob und das selbstverständlich auch in Worten und Sätzen?

Wenn also ein Händler: frische Fische anschreibt, diese aber von vorgestern sind, dann ist es kein Wunder, wenn "frische" plötzlich auch immer häufiger in Anführungszeichen steht. Wir selbst sind die, die immer mehr entschlüsselt werden, durch uns Selbst; und was dabei zum Vorschein tritt, ist meist wenig Aufrichtigkeit und Wahrhaftigkeit und Vertrautheit. Vielleicht also, sollten wir fast alle unsere Texte in "Anführungsstriche" setzen, um einander zu warnen, dass wir eigentlich nicht[s] wissen und fühlen, was wir sind, warum wir sind, wieso wir was tun und was wir besser tun könnten? Aber gut, wenn diese Beobachtung der Vervielfältigung von "..." stimmt, dann passiert das wohl von Selbst. "Ich fang schon mal an. Servus."