VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Mittwoch, 18. November 2015

Die grüne Angst-Veranstaltung und das Geiz

Titel: Die Mär vom SparZwang

Eine Wissenschafts-Zeitschrift vermeldete einen neuen Spar-Rekord im Verbrauch von Elelektrizität.

Es gibt eine Tendenz im DaSein, die AllEs und All-Es zur Sparsamkeit drängt.

Und das, obwohl AllEs und All-Es reichlich, sogar über-reichlich vorhanden ist. Energie zum Beispiel, ist so überreich vorhanden (Sonne, Wasser[wellen], Tidenhub, Erdrotation, Wind, ..., auch jede menschliche Bewegung verbraucht nicht nur Energie, es erzeugt auch welche, wenn wir sie mit geeigneten Geräten anzapften), dass wir Menschen das alleraller meiste davon entweder nicht bemerken, oder ungenutzt lassen.

Und doch folgen wir unhinterfragt und unerbittlich einem SparDiktat.
Wollen AllEs und Jed-Es zu mehr Sparsamkeit bringen. Energie sparen, ist die allgemeine Vorgabe - oder Zwang -, für jedes Gerät und jede Tätigkeit.

Ist das nicht komisch? Dass wir die Fülle verachten; und stattdessen allüberall dem Sparen von irgendwas huldigen. Und all die - auch gesetzlichen - Massnahmen, die dieses SparDiktat durchsetzen wollen / müssen!

Die Fülle ist offensichtlich, es ist eine Tatsache. Warum also sind auch wir Menschen so "vernarrt" zu sparen?

Und wir sparen ja nicht nur an allgemeiner Energie, wir sparen auch Alle (bis auf Ausnahmen in einstelliger Anzahl innerhalb der gesamten Menschheit) an persönlicher Energie. Z.B. Aufmerksamkeit, Verständnis, Offenheit, Freundlichkeit, Wahrhaftigkeit und Verantwortung sind persönliche menschliche Gefühle und Haltungen, die Energie kosteten, aber an denen Menschenweit überall gespart wird. Mehr noch, dieser jedem Menschen inne wohnende Reichtum, wird nirgendwo passend gefördert, sondern überall durch was behindert? Sparsamkeit.

Soziales, Kunst, Wissens-Vermittlung, eine Kultur der verantwortlichen Verbindlichkeit und grenzüberschreitendem Austausch, sind entweder unerwünscht, oder immer das erste Sparziel. Überall.

Und das bei der Gewissheit, dass es reichlich in jedem Menschen angelegt ist, allerdings Förderung und Forderung braucht. Es würde uns Allen viel gesünder und fröhlicher gehen, würden wir uns und unsere liebevollen Anlagen fördern, unser Interesse an- und fürEinander und unsere Neugier für das DaSein, aber nein, wir müssen uns das sparen, weil ... ?
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Titel: Von Menschen zweiter und dritter Klasse, oder von der unangebrachten Abfälligkeit und Heuchelei der Nördlichkeit

Was *mir aktuell zu schaffen macht, ist diese natürliche DoppelMoral und "Betriebs-Blindheit", die jetzt nach den Massenmorden und Sprengstoff-Attacken in Paris überall aufflammt. Die "ganze Welt" (Aha, die Ganze also, die "ganze Welt", die da anscheinend in Solidarität vereint ist, ist bestenfalls ein kleiner einstelliger Prozentsatz, der wirklich ganzen Welt. Es ist bestenfalls die industrialisierte hellhäutigenWelt des Nordens und seiner Ableger im tiefen Süden des Pazifik, die da ritualisiert kurz aufheult, bis wieder weiter gemacht wird, wie zuvor.) ist jetzt vereint mit den Opfern in Paris?
Darf *ich das Heuchelei nennen?

Wo bleibt die Solidarisierung und farbliche Einfärbung mit den täglich hunderten und tausenden getöteten Menschen, den vergewaltigten Frauen und zum töten gezwungenen Kindern, in den Konflikt-Regionen der ganzen Welt? Sind diese Menschen etwa weniger wert, als die vorgestern getöteten Menschen in Paris? Scheint so, denn darum kümmert sich hier k[aum]ein-Es. Da werden keine Farben auf Monumente geleuchtet und keine Kerzen aufgestellt vor den Botschaften des Jemen, des Irak, von Afghanistan und Syrien, dem Sudan und dem Kongo, ..., oder?

Täglich sterben in den politischen Chaos-Gebieten Afrikas, Asiens und der arabischen Staaten tausende Menschen bei Kämpfen und Terror. Aber die Menschen, die davon fliehen, werden jetzt von all den Heuchlern um die Pariser Opfer, gleich zur Gefährdung erklärt, zu quasi HinterMenschen der Terroristen. Überall in den Medien heisst es jetzt: "Nein, selbstverständlich haben die flüchtenden Menschen nichts mit den Terroristen zu tun!" Bei den Lesenden und Hörenden und Zusehenden kommt in etwa an: Ja, eigentlich haben diese Menschen nichts mit den Terroristen zu tun, aber ...".

Das ist so verdammt intrigant, den Terror mit den Fliehenden zu vermischen, Fürchterlich! Aber vollkommen normal, wie *ich überall lesen muss. Und wenn *ich dann mit Bekannten und Unbekannten spreche, kommt genau das an: " Jetzt muss Mann ganz besonders bei den Flüchtlingen hinsehen, weil vielleicht sind da ja auch Terroristen drunter, schliesslich sind das deren Landsleute und Religionsbrüder, oder?"

Anstatt auch nur Annähernd die Ursachen des Terrors zu benennen und zu unser aller Gunsten anzugehen, werden wieder Unschuldige denunziert und Kriegsgeheul angestimmt und noch mehr Bomben in den Krisengebieten abgeworfen und Flugzeugträger "in Marsch gesetzt". Nicht ein einziger Grund des Terrorismus wird dadurch auch nur annähernd angegangen oder identifiziert, nicht ein einziger! Die Gründe sind schnell benannt.

Ein Grund ist die eklatante UnGleich-Verteilung der Vermögen, die auf und in der Erde vorhanden sind. Das sind sowohl materielle Ressourcen (Öl, Gas, Metalle, Früchte, Wasser, ...), als auch unser angesammeltes Wissen, unsere grossartige Technik, viele ausgezeichnete Organisationen, aber selbstverständlich auch der Anschub fast aller Aktivitäten und Veränderungen: das GELD.

Das Mensch hat die panische Neigung alles "wertvolle" sofort zum Eigentum zu erklären. Selbstverständlich immer nur für die wenigen, die darum herum erLeben, oder die grössere Macht (Truppen, Waffen, Geld, MenschenMasse) haben. Die menschenunabhängige Wirklichkeit ist aber die, dass kein Mensch oder eine Menschen-Gruppe den Besitz von erdmondlichen Gütern allein für sich beanspruchen kann, auch wenn Alle es tun. Wenn, dann "gehören" die erdmondlichen Güter Allen Menschen.

Neben der Falschheit, dass immer nur wenige Alles besitzen wollen und auch dürfen, wie allüberall zu beobachten ist, gibt es auch die Falschheit innerhalb der Menschheit sogenannte Hierarchie-Stufen einzuziehen: erste Welt, ..., dritte Welt und noch viel feinteiliger, in ganz "oben" und ganz "unten". Und das, obwohl für jedes Menschen ersichtlich und auch erfühlig ist, dass Mensch gleich Mensch ist, mit jeweils nur geringer Verschiedenheit, aber enormen Übereinstimmungen, sowohl im Aufbau als auch im Verhalten. Trotzdem schätzen wir Einander ab, wo und wie immer es auch geht. Jede Farbvariante wird zur "Rasse" (siehe auch den Kommentar unter dem nächsten Bild) hochverwünscht und je dunkler ein Mensch gefärbt ist, umso tiefer wird -Es von den meisten Menschen eingestuft. Alles natürlich. Überall normal und verbreitet. Auch die Verschiedenheit von Sprachen, Verhaltens-Arten und Religionen wird hauptsächlich dazu genutzt. andere Menschen zu diskreditieren. Vom persönlichen Verhalten und Aussehen abzuwerten.

Der UnSinn ist der, das kein einziges Mensch vor irgendwas, was -Es ist und kann, gefragt wurde. Kein einziges Mensch hatte je die Wahl, wohin -Es gezeugt werden wollte, als was -Es gezeugt werden wollte, welche Sprache, Kultur und Religion -Es erLeben wollte, welches Verhalten -Es sein wollte u.s.w. Kein Mensch hatte und hat die Wahl, aber auf andere Menschen herunter schauen und entsprechend misshandeln, weil diese Menschen anders sind. Hat das irgendwas mit Vernunft zu tun?

Nein, Vernunft spielt weder im DaSein, noch im darIn stattfindenden daSein, also auch im Menschen, kaum einen Platz. Kaum! Was darin sehr umfangreich Platz greift, ist Angst, [Konkurrenz]Kampf, [Anpassungs]Zwang, ein wenig versüsst mit leidlich Spass und Spiel, aber sehr wenig und wenn, dann sehr unvorteilhaft verteilter Freude. Das ist aktueller Stand.

Und unser allgemeines und normales menschliches Erbe, verhindert jede Ausprägung von allgemeiner Menschlichkeit, von einem MitGefühl für alle Menschen und einer Sorge, um unsere gemeinsame erLebens-Insel. Das ganz DNA-basierte Packerl an Mensch[lichkeit] und unsere Millionen Jahre an Prägung in Kleinst-Gruppen und in Unbehaustheit und Unwissenheit, sind heute, in einem längst voll bewohnten Planeten, mit unseren Verbindungen und Verbindlichkeiten, mit unserem gemeinsamen Hunger und Bedürfnissen, zum Problem geworden. Unser normales natürliches menschliches Verhalten ist nicht mehr RaumZeit-gemäss.

Wenige bemerken das, die meisten fühlen, handeln und denken vorgestriges. GruppenZwang überall, als sei nicht längst klar und er- sowie be-wiesen, dass wir als Menschen eine Gemeinschaft sind auf einer - im Vergleich mit drummherumm - winzigen Heimat-Welt in den ...

Aber das zu bemerken und mit zu teilen, bewirkt ... Nichts. Wie geschrieben, Vernunft ist nicht gefragt, sondern alte Gewohnheiten, Trägheit und Egozentrik. Nee, Leute, *mir bereitet diese normale Menschlichkeit immer grössere Kopfschmerzen, weil es dumm[pf] ist, weil es faul ist und weil es so dermassen viele Tote und Verletzte jeden Tag kostet.

Jeden Tag sterben tausende, wenn nicht mehr, Menschen, wegen diesen aus der RaumZeit gefallenen Menschlichkeiten, mit all ihren zarten Seiten, aber eben auch den unfassbaren Brutalitäten, zu denen jedes Mensch zumindest fähig ist, wenn auch nicht jedes diese auerLebt.

Eine Freundin schrieb daraufhin: "Wäre jeder Mensch eine Tonne Erdöl, er würde besser geschützt und viel mehr wertgeschätzt als er es in seiner simplen Existenz heutzutage wird. Es ist krank, dass Leben so wenig zählt. Jeder Mensch, jedes Lebewesen, ja sogar jede Pflanze ist ein Wunder des Lebens an sich. Die besten Wissenschaftler vermögen glücklicherweise immer noch nicht Leben zu erschaffen. Sie sind auf bloße Reproduktion beschränkt und betriebsblind für die unendliche Schönheit der Vielfalt der Natur. Wären wir uns alle der Einmaligkeit jedes einzelnen bewusst, Liebe wäre eine mögliche Folge, Respekt würde sich wie selbstverständlich ergeben und ein wahres Miteinander hätte eine Chance. Ich wünsche mir Frieden. Ich habe begriffen, dass ich nicht die ganze Welt verbessern kann und habe das missionieren aufgegeben. Statt dessen versuche ich in meinem alltäglichen Umfeld umzusetzen woran ich glaube. Das gelingt unterschiedlich gut. Wichtig für mich ist es jeden Tag aufs Neue zu versuchen. Na, wie sieht es aus, macht Ihr mit? Es ist eine freie Entscheidung."
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Titel: Rassen-Wahn

Eine Zeitschrift fragte ihre Leses, ob es vielleicht einen neuen Inhalt / Bedeutung des Begriffs "Rasse" braucht?

Wenn "Rasse" nicht wie in der Biologie mit genetischer und sexueller Verschiedenheit gewertet wird, sondern nur noch als äusserliche / oberflächliche Verschiedenheit einer ansonsten genetisch und sexuell fast komplett konformen Spezies, dann ja.

Dann könnte eine abweichende Hautfärbung bereits eine andere "Rasse" sein. Oder eine andere Traditionen, oder ein verschiedener Glaube. Alle Verschiedenheiten innerhalb einer Spezies könnten abweichend von der biologisch-genetischen Definition eine "Rasse" begründen.

Macht das Sinn?

Für die allermeisten Menschen wohl schon, denn "Gründe" ein (normales / natürliches) anders-daSein abzu werten, seltener auch aufzu werten, finden wir Menschen immer, und je krasser es klingt und übertriebener es ist, umso mehr jauchzt der Gruppen-Druck, der stets nach Gründen forscht andere aus- oder ein zu schliessen.
Oder?

Aber nein, für *mich ist das Mensch EINE Spezies, OHNE unterGruppen. "Rasse" ist eine fast schon (wenn *ich unsere Erkenntnisse bedenke) absurde Beleidigung gleicher Menschen.

Und eins scheint uns immer noch nicht klar zu sein:
Gleichheit = Verschiedenheit.

Diese einfache Gleichung besagt, dass Gleichheit nur durch Verschiedenheit ist. Ohne Verschiedenheit gibt es keine Gleichheit, dass wussten schon die griechischen Philosophen (Euklid)! Angst und Unwissenheit sind also die Triebkräfte hinter dem "Rasse"nWahn.

Freitag, 13. November 2015

Wir sind kaum au[s / f]zuhalten

Titel: Ist es ein Glück allein zu sein?

Eine Psychologie-Zeitschrift fragte danach. Das Ergebnis ist ambivalent.

Das "Glück" des Allein-daSein ist bei weitem nicht für Alle erschwinglich.
Aber je mehr wir fürEinander sorgen, also kein-Es mehr einfach fallen lassen, sondern jed-Es erLebens-lang versorgen, umso mehr können auch dieses Glück der Kompromiss-losigkeit, der Un-Bestimmtheit, der freieren Selbst-{aus}Wahl und der Un-Verbundenheit erLeben. Dass das kein dauerhaftes Glück ist, dafür ist dann auch gesorgt, in der grösseren Frei-RaumZeit seine Partn-Es ohne Zwang zu wählen.


Oder?
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Seitenstrasse in B-Zehlendorf
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Titel: Vom Un-Glück der Bedürftigkeit

Das Bekenntnis ein verletzlicher und auf verschiedene Arten bedürftiges Mensch zu sein, fällt nicht leicht, sondern wird fast jedem Menschen von Menschen sehr schwer gemacht. Warum? Wahrscheinlich, weil es etwas herausfordert, was den allermeisten Menschen schwer fällt: Solidarität. Und darin auch das Bekenntnis zur wechselseitigen - menschlichen - Ähnlichkeit, bis über die SchmerzGrenze hinaus, und die HerausForderung zur MitArbeit an einer Gemeinschaft der Wesen-Gleichen.

Das Natur hat es uns leicht (!) gemacht, indem Es (das Natur / DaSein) auch uns Menschen in erster Linie zu Einzelkämpfern gemacht hat, zu Besorgten fast nur um uns Selbst herum. Gesellschaft dulden wir, mehr nicht, solange sie uns nützt. Wenn darin ein Vorwurf enthälten wäre, wäre *ich dumm, da *ich das nicht bin, ist es nüchterne Beschreibung unserer überwiegend egoistischen Natur. Selbst-Erkenntnis ist meist nur nüchtern und da wir hoch emotionale Wesen sind, ist diese Nüchternheit beschwerlich.

Nun, wir sind inzwischen bald 8 Milliarden, um diesen kleinen endlichen Planeten längst nicht mehr fein verteilt, sondern in grossen Massen. Das ist eine weitere Tatsache, die diesen endlichen Planeten und dessen Biosphäre, dessen ein MitGlied auch wir Menschen sind, ziemlich fordert - vielleicht sogar langsam überfordert, aber das ist nur eine unqualifizierte Vermutung eines nur oberflächlich Wissenden -, und uns Menschen immer enger zusammenrücken lässt.

Eine dieser Forderungen der Biosphäre, aber vielleicht auch nur von uns Selbst, könnte also sein, diese natürliche BeGrenzung des Empfindens und mit-Empfindens, das eben für die meisten von uns nicht viel weiter reicht, als ein paar Meter oder Kilometer, um den Planeten auszudehnen. Solidarität ist ein bisher zwar gegebenes Vermögen in jedem von uns, liegt aber fast überall brach. Fast vermute *ich, dass die Erweiterung der Soldarität uns sehr gut bekäme. Und wohl nicht nur uns Menschen, sondern auch den Zentilliarden Mit-LebeWesen, die um uns herum und auch in uns miterLeben, was wir hier so treiben.
Was einerseits formidabel ist, aber eben auch miserabel.

Oder?
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B-Zehlendorf
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Titel: Das 158-Millionen-Euro-Gedicht

Vor etwa einer Woche wurde ein Modigliani-Gemälde für diese Summe verkauft.

Für wie eskapistisch muss *ich unser aktuelles (gesellschaftliches und auch persönliches) Verhalten einschätzen, dass solche Exzesse darin so "normal" eingebettet sind, wie es dieses Treiben nun mal ist?

Ist das Menschheit schon oder noch krank, dass es für so ein Softporno-Bildchen den Betrag hinlegt der hunderten - in manchen Menschen-Gegenden auch tausenden - Menschen ein gutes und sicheres dauerhaftes erLeben gestattete?
Und das die allermeiste Menschheit dieses Gebaren einzelner Menschen einfach so hinnimmt, ohne aufzuschreien, vor Schmerz, dass hunderttausende und Millionen Menschen dauerhaft darben müssen, damit wenige einzelne hunderte Millionen Geld für das Bildchen einer nackten jungen Frau hinlegen.


Aber das sind ja nun wahrlich nicht die einzigen Exzesse, die unsere fast totale Ignoranz gegeneinander offen legen und auch dokumentieren, wie wenig wir in Masse von das Wirklichkeit wissen und wissen wollen. Aber gut, das Mensch ist wohl eher weniger krank, als -Es einfach nur faul ist. Zu träge, um weiter zu spüren, als bis zu den Nötigsten, und mehr zu fühlen, als zur Selbst-Versorgung reicht. Das ist mal etwas mehr, meist aber nur weniger.

Das "Kunst" verblödet immer mehr, je mehr sie blosse Handlangerei ignoranter Geldbesitzer wird, die Glauben - wurscht was - statt zu Wissen. Und die aktuelle "Kunst" ist fast nur noch Eskapismus, soviel Wirklichkeits-Verkennung war wohl selten, auch wenn Obdachlose, TTIP-Gegner und geflüchtete Menschen zu Hunderten Bühnen, Filme, Bilder und Literatur beSpielen.

Ja, die "Kunst" ist zum Spielchen geworden, mein, mein, meins, meins, aber ich hab' den grössten, oder auch das Meiste, was auch immer. Nein, wir Menschen sind nicht krank, das zeigt auch dieser Exzess, wir sind unterentwickelt, unaufgeklärt, ergeben uns noch in Masse nur brünftiger Triebhaftigkeit, statt aufgerichtet und unserem Potential entsprechend, unsere gemeinsame Umwelt und unsere gleiche RaumZeit-Spanne für uns alle angenehm zu gestalten.
In offener Auseinandersetzung mit wirklichen Argumenten.

Aber leider - für uns alle - folgen wir noch brav einem uralten Code, der uns zwar erst halbwegs aufgerichtet hat und bis hierher gebracht hat, der aber erstens veränderlich ist und zweitens Nicht mehr den aktuellen Anforderungen gewachsen ist. Scheint nur kaum ein-Es zu bemerken. Also wird das tierische Gebaren weiter als Menschlich geheiligt, und somit gekränkt, verletzt und getötet, weil das nun mal unsere Natur ist.

Oh Trägheit, vergib *mir!