VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Mittwoch, 25. November 2015

Das Islam ist nur eine Bildung im Klima des Menschheit?

Titel: MassenmörderRechte

Die Süddeutsche Zeitung hat heute (25.11.2015) ein Gespräch mit Geir Lippestad veröffentlicht, dem ehemaligen Anwalt von Anders Breivik, und heutigen Stadtrat in Oslo.

Finde *ich ein ganz wichtiges Gespräch und es kommt genau richtig, in der momentanen Erregung. Um auch wieder ins allgemeine Bewusst-Sein zu holen, dass es auch ganz aktuelle "christlich-europäische" Fanatiker und Massenmörder und Terroristen gibt.

Aber das wichtige ist diese Aussage, die *ich etwas meiner Schreibweise angepasst habe: "auch Massenmordende Menschen haben ALLE MenschenRechte." Auch wenn das dem ersten emotionalen Reflex widerspricht.

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Titel: Vom natürlichen Gruppen-Zwang und den Folgen

Anlass des Kommentars war das Überschrift eines fb-Artikels: "Die Ohnmacht des Islam". Der den Rechtfertigungs-Druck schilderte, den sehr viele Menschen islamischen Glaubens aktuell verspüren.

"Der Islam" (als sei dieser Mix aus verschiedenen Glaubens-Richtungen, nach Mohammeds Tod, je eine wirkliche Einheit gewesen!?) werde sich solange rechtfertigen müssen, bis auch das letzte Mensch begreifft, dass Terror - welcher Herkunft oder Gruppe auch die TäterInnen entstammen - nichts mit Religion oder Ideologie zu tun hat! Sondern mit inner-menschlicher Ungerechtigkeit, mit Un-Gleich=Wertigkeit und mit unserer natürlichen (und dadurch Zwang!) Abwertung und Abschätzigkeit für Menschen, die innerhalb irgendeiner anderen Gemeinschaft / Gesellschaft / Gruppe sind.

Dieses natürliche / normale menschlich-tierische Reflex des Abwertung aller "Aussenstehender" ist eine der Ursachen von Gewalt. Nicht die jeweilige Gruppen-Idee oder Gruppen-Grund. Das ist längst Erkenntnis der Soziologie und Psychologie.

Warum nur fehlen diese Grunderkenntnisse menschlichen Handels in fast jeglicher Diskussion?

Weil es ebenso natürlich ist, gegen Andere / Aussenstehende / Fremde|s zu hetzten und "Schuldige" auf jeden Fall NICHT im Selbst, also dem soSein des Menschen, zu suchen.

Die Richtungen des Islam haben also nur soviel mit irgendeinem Terror zu tun, als dieJenigen, die es tun (und auch die allermeisten, die die tödlichen Folgen erleiden müssen) einer anderen islamischen Glaubens-Richtung entstammen.

Terrorismus ist solange Menschlich, wie wir Einander nur als Gruppen-LebeWesen anerkennen und Menschen in differenten Gruppen immer abqualifizieren müssen
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Titel: OberGrenzen-Verblendung

Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern, Herr Haseloff, und die Junge Union fordern Obergrenzen!

Es gibt leider - gegen uns Alle - soo viele Menschen, die nicht mal die offensichtlichsten Tatsachen anerkennen können, geschweige denn, darauf angemessen reagieren.
Über 90 % von uns Menschen ist z.B. nicht bewusst, dass ihre / unsere Anwesenheit in diesem Planeten-System Erde-Mond, das Binnen-Klima bedeutend beeinflusst. Sooo viele Glauben dieses Planeten-System ist unsere persönliche Speisekammer, mehr nicht. Sonst hätten wir damit nichts zu tun.

Die Allermeisten GLAUBEN sogar, dass sie / wir nur so durchgewunken werden oder durchrutschen durch dieses daSein, ohne Einander und das UmFeld zu verändern, wie Wasser über ein Lotos-Blatt.

Nicht[s] zu wissen, ist bisher meist einigermassen jut jejange, weil das daSein eine Fehler-Tolerante Veranstaltung ist.
W-Es weiss, wie lange noch.

Was hat das mit der kindlichen Tatsachen-Ausblendung der Jungen Union, der CSU und anderer zu tun? Diese Verweigerung des MitArbeit und dem fehlenden Unterstützung des Notwendigkeiten, sind ziemlich plumpe nur Macht-Spielchen.
Kinderkram. Aber damit können wir ja nicht aufhören, mit Gewalt und Naivität.

Und es spielen nicht nur Kinder und Jugendliche, sondern leider auch ausgewachsene Menschen. Täglich kommen immer noch tausende hilfe- und zukunfts-suchende Menschen hierher, dafür braucht die Gesellschaft und deren Behörden Hilfe, Ideen und auch emotionale Unterstützung.

Was jedoch passiert?

Ein völlig unfugiges Gezänk über Zahlen (Obergrenzen), die es nicht geben kann, solange die Konflikte und Kriege und das korrupte Chaos Menschenweit anhält. "OberGrenzen" zu verlangen ist eine Schein-Plumpheit die niemandem dient, die nur von daSein-blinder Trotzigkeit kündet.
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Titel: Horizont-Probleme?

Nicolas Hulot, Journalist, Politiker (Grüne) und Berater des aktuellen franz. Präsidenten in Umwelt-Fragen, zur anstehenden Pariser Klima-Konferenz:

"Wenn ich die Delegationen beobachte, fällt mir auf, dass sie nicht über ihren eigenen Horizont hinaus blicken. Sie sind vor allem darauf bedacht, die Interessen ihrer Staaten zu verteidigen. Und erkennen nicht, dass wir in dieser Sache nur gemeinsam gewinnen oder verlieren können. Solange wir keine globale Sichtweise haben, und uns als eine Gemeinschaft - die Gemeinschaft der Menschheit - verstehen, werden wir bei diesen Verhandlungen stets nur bestrebt sein, so wenig Zugeständnisse wie möglich zu machen. Dabei liegt es in unser Aller Interesse, dass Jeder sein möglichstes tut, denn nur so werden wir alle Sieger, oder einmal mehr Verlierer sein."

Etwas ungeduldig dieser Mensch, aber mit der Einschätzung stimme *ich überein. Ja, wir Menschen haben fast sämtlich noch einen sehr kurz-sichtigen und -fristigen UmBlick. Allzu kurz..., um wirklich rund um diese kleine - eigentlich kleine - Erde herum zu reichen, und um uns Alle zu erfassen. Genau dieser so natürliche Egoismus, der auch in grösseren Gruppen (Staaten), nie weiter hinaus reicht, als ein paar Millimeter oder Meter über unsere erdachten Grenzen hinaus, hindert uns Menschen noch an so etlichem Guten, Nützlichen, Förderlichen, Friedlichem und Freudvollen.

Fast Alles, was uns Insgesamt gut tut, wird durch diese natürliche (*ich muss das immer betonen, dass das kein Fehler ist oder ein Vorsatz, den wir Menschen selbst gewählt oder inGang gesetzt haben, sondern dass unsere Egozentrik / Egoismus eine völlig natürliche Entwicklung / Grund-Einstellung ist. Und sehr lange auch nützlich und eingermassen förderlich war, um das persönliche ÜberLeben zu sichern. War!) Gefühls- und Spür-Verengung inzwischen verhindert.

Gleich=Wertigkeit, eine allgemeine GrundSicherung, Frieden, globale Geborgenheit und Sicherheit, [Reise- / Selbstgestaltungs- / Wohnort- / Berufs- / ...]Freiheit und jede Menge Glück und Freude, werden durch das natürliche Beharren auf Egozentrik und Gruppen-Egoismen, also allgemeine menschliche Kurzfühlig- und sichtigkeit verhindert.

Das begreifft nur kaum ein-Es, weil diese Natürlichkeit und Allgemeingültigkeit des nicht weiter denkens, als bis zur persönlichen Haut, so normal ist. So von Zeugung an gewohnt und anerzogen. Aber inzwischen nicht mehr nützlich, zumindest in den Fragen, die unsere Heimat (Erde-Mond) und uns als Ganzes betrifft.

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Titel: "Mensch: Ich mag nicht Wissen, weil Wissen mich gefährdet!"

Anlass war eine aktuelle OECD-Statistik mit Daten zum "Bildungs-Niveau" der einzelnen OECD-Mitglieds-Staaten

Es ist fürchterlich erschreckend, wie wenig wir für unsere wichtigste Ressource und damit für unsere Freiheit, für Frieden, Umsicht, Sicherheit und LangerLebigkeit tun!? Die Fähigkeit zu erkennen, zu erinnern, zu forschen, zu verbinden, zu beurteilen und bewusst zu verändern, sind das bedeutendste menschliche Vermögen.

Und ist ausgerechnet das, was uns fast am wenigsten wert ist, das stets als erstes eingespart und gekürzt wird. Diese "Dummheit" in der Selbst-Wahrnehmung und Blindheit für die Wichtigkeit und den Wert von Wissen und dessen Gebrauch, ist grauenvoll, so grauenvoll wie die Taten, die alltäglich wegen dieser Blind- und Dummheit getan und nicht getan werden.

Zum Thema bessere Aus-Bildung in und für Berufe oder Teilgebiete des Wissens:

Das beziehe *ich deswegen nicht mit ein, weil es reine Bedarfs-Deckung ist, weil es "nur" Notwendigkeit ist, für ein je spezielles Gebiet / Beruf. Ein Mathematik-Studium oder eine Ausbildung zur AltenPflegerIn kratzt lediglich an der Bildung, die jedes Mensch braucht und erreichen könnte, damit wir endlich Freiheit und Frieden und Verantwortung erLeben. Spezialwissen ist nicht, was das im Ganzen fördert. Allgemeine Bildung bis in feine Details, für ALLE Menschen, sollte unser Haupt-Interesse und Haupt-Aufgabe sein. Und nicht bessere Waffen, höhere Grenzen und die dümmliche Verteidigung von Hierarchien und Reichtums-"Inseln".
Oder?

Donnerstag, 19. November 2015

Straussberger Nächte sind lang

Titel: Von der Schwierigkeit Neues Willkommen zu heissen

Warum ist Einfachheit so schwer zu verstehen?

Vielleicht, weil das Einfache nur wenige Worte für geradezu entrückt komplexe Zusammenhänge / Vorgänge braucht? Hinter einem einfachen: "I mog ned!", steckt fast immer ein ganzes Menschen-erLeben, so kurz es auch sein mag. Was also steckt erst hinter E=mc2? Fast die gesamte Funktions-Weise(?) des DaSein. Und das fast einfachste Element darin: "E", ist bis Heute eine Unbekannte.

Was also hält uns All[Es und -Es] auf Trab?

Was hat die Unterschiede (Potential-Differenzen) erzeugt, zwischen denen wir auf- und ab-treten? Was hat somit die [Raum]Zeit gestartet, die in einem an allem beteiligten Raum[Zeit], die beständige Erneuerung / Veränderung erzwingt? Erzwingt? Ja. Wozu hätte eine Verbindung Sinn, die sich nur in andauernder Starre (Perfektion) gefällt?

Erzwingt ist vielleicht zu eindeutig oder zu aggressiv, wie wär's also mit erregt?
Fast jede Verbindung erzeugt / erregt Neues. So ist das im DaSein und somit auch mit Menschen. Fast jede? Ja, aber die Verbindungen, die nichts Neues erregen, oder sogar Altes erzeugen, werden schnell ausgemustert oder fallen nicht auf. Oder ist das bei Menschen anders? Könnte ja sein, dass wir mehr "fast" sind, als üblich?

Was also ist die Ursache für die beständige Erneuerung und Erweiterung im DaSein?
Vielleicht "einfach" die Lust von Gelegenheit, Vielheit und Bewegtheit (alle als Entitäten gedacht) eine beGrenzte Verbindung einzugehen? Und so sind wir - das DaSein - also Da. Begrenzte. Vielfältig Begrenzte mit reichlich Gelegenheiten, in intensiver Verbindung.

Aber warum macht uns das Normalste / Grundsätzlichste - die Veränderung [/ Erneuerung?] - solche Angst?
Vielleicht gerade weil es so einfach ist, so völlig unkompliziert?
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Titel: Die Unbekannte Wert-Haltigkeit des daSein

Eine fb-Seite fragt: "Sind arabische Leben weniger wert?"

Eine Reaktion auf die für *mich sehr unangenehme Übertreibung der Wichtigkeit der vielen toten Menschen in Paris, und der dadurch natürlich erregten Frage, warum in EU kaum ein Mensch so ein enormes Gewese um die hunderttausenden getöteten Menschen im arabischen Bereich, oder auch weiter Südlich in der Mitte Afrikas macht.


Es liegt ja wohl in dem SoSein des DaSein, dass JEDES andere erLeben (daSein) ausserhalb von einem Selbst, weniger wert ist, als das persönliche daSein.

Ich denke, das gilt für fast jeden Menschen ebenso, dass Alles Ausserhalb weniger wichtig ist, als Innerhalb. Und dieses "fast" ist von der Anzahl so gering, dass, um es zu messen, wohl zwei Hände Menschenweit reichen.

Die Auswirkungen dieser daSein-Normalität sind nicht nur in der alltäglichen Gewalt und auch tödlichen Ignor...anz zu spüren, die wir im MitEinander erLeben, sondern auch in den Zerstörungen der Umwelt und dem Müll, den wir um uns herum und auch zwischen uns auftürmen. Oder täuscht *mich da die persönliche Erfahrung?

Selbst-verständlich sind einem jedem Selbst (LebeWesen) die Näheren wichtiger, als die Ferneren, das ist völlig normales Gruppen-Verhalten. Noch.

Noch regt es kaum einen "europäischen" Menschen auf, dass europäisches Militär "arabische" Menschen bombardiert und in Massen tötet und vertreibt, dass wird sogar gefordert, ist ja wohl gerade aktuelle Situation. Die nördlichen Luftwaffen fliegen nach Syrien, um "arabische" Menschen zu töten, die politischen "Verantwortlichen" sprechen dann wohl von Befreiung vom Terror.

Schön, so kann Mensch Massenmord und Massenzerstörung auch nennen, da sind die Massenmörder auf der Terror-Seite ehrlicher, die schwallen deutlich, dass sie töten wollen. Wen? Na, "Ungläubige" eben. Ungläubige?

"Denn sie wissen nicht, was sie tun"! Als wäre das Mensch jemals anders, als fast und fest nur Gläubig gewesen, bis Heute. Was weiss das Mensch schon, was und wie -Es ist?

Die einfache Erkenntnis, dass jedes Mensch wertvoll ist, dass jedes Mensch sehr zerbrechlich und bedürftig ist, dass jedes Mensch verdient, Selbst mit-zu-entscheiden, wo, wie und wie lange -Es daSein möchte, diese eigentlich sehr einfache Erkenntnis, ist fast komplett unerkannt.

Hohles Gerede bestenfalls (MenschenRechts-Erklärung), die Wirklichkeit ist: jedes andere LebeWesen ist dem jeweiligen Selbst wurscht, mal mehr, mal weniger. Wollen wir das ändern?

Besser für uns wäre es, aber *ich befürchte, die aktuelle Debatte, um die Gleich-Wertigkeit von erLebenden Menschen und auch von getöteten Menschen ist eine blosse Neid- und Gekränktsein-Debatte, will aber keine wirkliche Gleich-Wertigkeit erreichen. Nein, soweit sind wir Menschen noch nicht.
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Titel: Herzliche Oberflächlichkeit

Der Spruch eines russischen Militärs lautet: "Wir müssen auf das Herz des Terrors zielen: auf die Finanzierung!"

Sollte es sowas wie ein "Herz" des terrorisierenden Menschen geben, ist es garantiert nicht das Geld.
Oberflächlichkeiten können niemals tiefer reichen, als zu Haarwurzel, und wer das Herz in der Haut vermutet, weiss nichts, glaubt viel, trifft immer daneben.
Die Ursachen des Terrors, wie fast jeder Gewalt, sind Ungerechtigkeit, Ausschliessung und Verachtung. All das tut der "Norden" seit Jahrhunderten fast dem gesamten "Süden" an.

Jede menschliche Farbnuance wird zur "Rasse" abgewertet, genauso wie der "Islam" fast nur als Schimpfwort dient.
Aber die wirklichen Gründe wollen wir nicht anerkennen, weil sie zu sehr auf und vor allem in uns verweisen, also zerren einige nun das Geld aus dem Beutel und behaupten (steiff und fest?), das isses.

Für wie dumm hält der *mich.