VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Sonntag, 31. März 2019

Warum ist das Natur so dumm; und was Macht das mit den Insassen?

Titel: Was steckt in Worten drinn?

Bedeutung im besten Fall. Handfeste Bedeutung -> Baum <-, oder auch die Übereinstimmung von Vielen -> Leichtigkeit. Was steckt zum Beispiel in den Worten Intellektuell und Klug? Ansätze von Klugheit habe *ich etwas weiter unten in diesem Beitrag eingestellt. Ein Gespräch der Berliner Zeitung mit Shermin Langhoff, der Intendantin des Berliner Gorki Theater.

Ich kam wieder mal darauf, das zu fragen, nach dem lesen dieses Texts von Harald Welzer (Soziologe und Gründer von FuturZwei):


Meine Reaktion darauf:

Eine herrlich intellektuelle Wut-Schreibe. Intellektuell, nicht klug.

Was fehlt zur Klugheit?

Emotionale Tiefe und das Verständnis von unserem soSein (natürlichem Verhalten), von unseren Voraussetzungen, unseren Bedürfnissen, grundlegenden Ängsten und Zwängen (Trieben), also den menschlichen Natur-Prägungen durch Millionen Jahre des erdmondlichen daSein.

Z.B. Sex, also der Zwang / [an}Trieb zur kompromisslosen Vermehrung, ist zum Beispiel eine der Natur-Prägungen, denen kein Mensch entkommen kann. So stark, dass davon fast jegliche Vernunft, jedes Mit-Empfinden und Verantwortung unterdrückt wird.

Warum die stete Unterwerfung und klein-Haltung von allen weiblichen Menschen, warum die beständige Hatz (Hass) gegen Homosexualität und Abtreibung, warum der Kult um Kinder und die Kindheit, statt um Klugheit, Frieden, Verantwortung und Gleich=Wertigkeit von Allen Menschen?

"Alles wird gut"! Soso. Vielleicht können Kinder damit etwas beruhigt werden?
Aber wodurch wird "Alles gut"? Und was ist schlecht? Und warum muss es "gut" werden? Und was ist "gut"? Wodurch unterscheidet sich "gut" von Schlecht?
Intellektualität begnügt sich mit Wut-Schreibe und halbwegs stimmiger Analyse, zu einer grundlegenden (radikalen) Veränderung kann das nur ein Anfang sein.

Und radikale Veränderung braucht das Mensch. Radikale Veränderung des menschlichen soSein, als pures Ob- und Subjekt (sub = unter; jekt = werfen) der Evolution. Das Mensch braucht dringend den nächsten Schritt, nach dem Anfang. Nach einer stimmigen Analyse unseres soSein und dessen, was wir hier angerichtet haben. Ohne Vorwürfe, ohne Schuld und ohne Scham!

Wir haben uns NICHT gezeugt und wir wurden und werden noch geprägt, von Bedingungen und Ereignissen, die NICHT in unserer Kompetenz und Entscheidung sind. Fast völlige Fremd-Bestimmung ist natürlich. Auch wir sind Tiere.

Das sind längst bekannte Tatsachen, bis Heute jedoch ohne Konsequenz. Freier Wille, bis Jetzt Illusion und Ahnung, mehr nicht.

Aus dieser Wut-Schreibe entnehme *ich keine einzige Vorstellung und Idee für eine gelingende Emanzipation von der daSein[Natur}-Prägung, mit all den Zugehörigkeits-Zwängen, der Unfähigkeit mit Widerspruch und abweichenden Meinungen und Äusserlichkeiten umzugehen, und all der Brutalität und Verantwortungs-losigkeit im Umgang im gemeinsamen Mit[wohl eher Gegen}-Einander.
Schade, wieder eine Chance verpasst.

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Hauseingang am Chamissoplatz.
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Daraufhin fragte ein MitMensch: "Welche Schritte führen Ihrer Meinung nach in Richtung Emanzipation?"

Meine Antwort: Zum Beispiel, dass eine Frau nur noch ein Kind mit-zeugt (es sind ja auch die Männer daran beteiligt), solange, bis dieser endliche Planet, wieder mehr Menschen erträgt.


Oder auch, dass wir die Hierarchien beenden und ALLEN Menschen die allerneueste und beste Bildung, Kunst und Musik anbieten.


Dass wir anerkennen, das Transparenz in allen Bereichen, also Informations-Freiheit, die Grundlage für wechselseitiges Vertrauen und Frieden ist.

In dem wir anerkennen und vor allem ganz tief begreiffen, dass wir erst ein weitgehend freies Wollen entdecken, wenn wir all die Natur-Prägungen (-Zwänge) zur lediglichen Rudel-Bildung, zur gegenseitigen Unter-Ordnung (Dominanz-Zwang --> Hierarchien), zum Sex und zur Problem-"Lösung" fast nur mit Gewalt, gedämpft oder sogar beendet haben.

Haben Sie andere Ideen?


Daraufhin kam keine Antwort.

Ein anderes Mensch fragte daraufhin: "Wäre diese Einkind-Politik nicht aber eher das Gegenteil von Freiraum und FreiSein? Wenn wir doch (auch) Tiere sind, dann ist die Vermehrung eines unserer Urinstinkte und unsere Natur.

Ich wollte dies nur anmerken, es entspricht weitestgehend nicht meiner Ansicht."

Meine Antwort: Dies ist doch ein ENDLICHER Planet, mit endlichen Ressourcen, oder? Auch all unsere phantastische Technik wird daran nichts ändern.


Was wird wohl für alle Lebendigkeit hier, das Frei-RaumZeit und das Freiheit insgesamt noch tiefer verkleinern?
Wenn wir bald 10 Milliarden sind, oder wenn wir uns auf eine Reduzierung unserer Anzahl einigen? Dadurch, dass ein Frau nur noch einen Menschen mit-zeugt (die Männer sind ja auch beteiligt)

Und das kann auch so geregelt werden, dass eine Frau die keine Menschen mit-zeugen möchte, damit einer anderen Frau die Möglichkeit gibt 2 Menschen mit zu zeugen.

Auch Sie überspüren scheinbar, das Sex Zwang ist, und keine Freiheit. Evolutive absolute Vorgabe! Für Alle LebeWesen.

Was also bringt mehr Freiheit, dem fremd-bestimmten Zwang rück- und um-sichtslos Recht zu setzen - in Gesetzen z.B. durch die Todestrafe für homosexuelle Menschen - und folgen zu müssen, oder das Wirklichkeit in alle Entscheidungen mit ein zu beziehen?

Wir haben längst noch nicht erkannt, dass das einzelne LebeWesen dem Evolution (DaSein / Natur) absolut nichts gilt, sondern nur die Ver-Mehrung von Viel-Falt, von Leben. Deswegen verletzen und töten wir auch so "leichterdings" (gnadenlos?).

Wann ist also jedem einzelnen daSein, dieses einmalige "Geschenk" - z.B. des Mensch-daSein - ernsthaft wichtig, dieses so kurze Aufglimmen in einer unfassbar gigantischen RaumZeit, statt bloss "DurchlauferhitzEs" und Verviel-Fältigungs-Objekt des DaSein zu sein?

Sind wir vielleicht dazu längst auf dem Weg?
Ist das zunehmende Selbst-Wichtigkeit (Ego), zumindest in Bereichen des Menschheit, ein Anzeichen für diese Tendenz, der Emanzipation von Natur-Vorgaben (Befehlen)? Davon, nur jeweils völlig unwichtiges Glied / Detail zu sein.


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Titel: Warum ist Klugheit so selten?

Während dem Lesen dieses Gesprächs wurde *mir immer wohliger, weil *ich eine so seltene Übereinstimmung spürte. 


Meine etwas verzögerte Reaktion darauf, nach einer Nacht und dem erneut lesen:

Poesie


Titel: Trägheit bewirkt Zwänge, oder von der Wirkung von Gemütlichkeit. 🤔



Wie erleichtern wir so einem getriebenen unbewussten LebeWesen, wie uns Menschen, das so endlich kurze daSein?



Dieses wilde, so kurze Treiben, durch ein schreiend rauschendes RaumZeit, hat bis Heute jeden nötigen AufentHalt verhindert.


Einen AufentHalt, den schon die kleine Blume Vernunft zur Bildung nur des nötigsten EinHalt braucht. Von Klugheit nicht zu schreiben.



Jede Generation muss fast von Vorne anfangen, bei Null!
Obwohl schon riesiges Wissen und ErLeben und Erleiden vorhanden sind, muss jedes Mensch mühsam erst Eins anerkennen und dann, dass zwei mal Eins Zwei heisst und nicht Drei.



Unser Grundaufbau (DNS) gibt nur Form, Triebe und Ängste (Fremdenangst z.B.) und Zwänge (Zugehörigkeits-Zwang z.B.) weiter, was, wie täglich zu spüren ist, bloss zur Rudel-Bildung reicht, aber niemals zur Verantwortung, zum Frieden oder gar zur Klugheit.



Im Grunde geht es Menschen, wie allem Leben, nur um Vermehrung (Sex)! Diesem Zwang wird Alles unter geordnet, für diesen Trieb wird dieser Planet versiegelt, aller Ressourcen und all seiner Vielfalt beraubt. 



Mehr Menschen, schreit uns das Natur in die Hirne und Glieder!!! Klugheit und Selbst-Erkenntnis und Selbst-Entscheidung braucht dieses so kurze daSein nicht!



Aber *ich verstehe schon, warum das nicht theatrabel ist, oder auch nur erwähnens-wert, das Treiben will liebe r Dummheit, die folgt und zeugt besser.



Poesie Ende

🤣

Nebenbei: Danke für dieses gute Gespräch, und Frau Langhoff für ihre herausragenden Gefühle und Haltungen. Mehr davon. 😘

Freitag, 18. Januar 2019

Das Mensch wird das Macht los, oder?

Poesie

Titel: Wo bitte ist der Weg zur All-Macht!


Sie erwähnen so oft den Begriff Macht, was ist diese Macht, die Sie so oft erwähnen, fragte mich mein Nachbar? Ich war versucht, einfach den Duden zu zitieren, oder die einfache Variante auszuführen, dass Macht die Fähigkeit ist, einen Willen gegen einen Widerstand von Innen oder Aussen durch zu setzen.
Und dabei auch zu erwähnen, dass das in jeder Familie passiert, in dem immer die Älter[e]n den Nachwachsenden nicht das Weite des Wissens und des Freiheit eröffnen, sondern, diesen lediglich die jeweils willkürlichen Traditionen, Vorlieben und regionalen Gegebenheiten oder Kulturen mehr oder weniger aufzwingen, was ganz korrekt ErZIEHEN genannt wird.

Und das tun die Älter[e]n so ganz nebenbei, und meist sogar ohne grossen Widerstand der kleinen Menschen, weil Macht und OhnMacht für Menschen so natürlich und so normal sind.
Aber ich wollte meinem Nachbarn dann doch, mit einer kleinen Vorrede, eine ganz andere Geschichte erzählen.

Denn ich wollte diesen Dominanz-Zwang einerseits und den darin enthaltenen Unterwerfungs-Automatismus, der uns Menschen so natürlich und überall normal ist, dass wir ihn gar nicht bemerken, nicht von der Vergangenheit her erklären, sondern den uns allen gemeinsamen Zwang uns gegenseitig entweder zu dominieren oder uns zu unterwerfen, in eine mögliche Zukunft zu projizieren.

Und zwar aus dem einfachen Grund, weil wir diesen Unterwerfungs- und Unter- und EinOrdnungs-Zwang (Hierarchien, Oben, Unten und die strenge Macht / Gewalt darin), den wir bislang von Mensch zu Mensch durchgesetzt haben - und auch von Mensch gegen unsere MitLebeWesen und das UmWelt -, mit Hilfe von Technik nun quasi auslagern und noch verstärken werden.

Wir sind gerade dabei, neben der immer schon vorhandenen Dominanz der Natur, die uns ja erst möglich geMacht (!) hat und uns auch immer noch mit-prägt, eine zweite Dominante zu erschaffen, die noch viel tiefer in uns eingreifen und noch viel dominanter sein wird, wenn wir diese Entwicklung zulassen.

Das Künstliche Intelligenz, das KI.

Wir tun das vielleicht aus zwei Gründen, einerseits, weil wir uns nicht mehr von Mensch zu Mensch dominieren lassen wollen und andererseits, weil wir damit eine lang gehegte Sehnsucht erfüllen, die fast alle Glaubens-Vorstellungen und Mythen eint, nämlich die nach einer höheren Macht, einer AllMacht, die Alles weiss und kann, die unangreifbar ist, der wir also unbedingt folgen müssen verlangt!

Und da bislang weder Gott, noch Götter oder sonst ein ÜberWesen irgendwo aufgetaucht ist, müssen wir uns diese AllMacht eben selbst erschaffen.

Wir müssen folgen, schreit das Mensch! Wir müssen Druck, Drohungen und Gewalt spüren, sonst …, ja sonst passiert hier ja nichts mehr, fühlt das Mensch und Macht so dahin.

Glauben ja, Verantwortung nein! Wirklichkeit, Wissen, Freiheit und Selbst-Entscheidungen sind uns zu gefährlich! Das sind wir von Natur aus einfach nicht gewohnt, kennen wir nicht; und wie geht eine alte Selbst-Erkenntnis: was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht.

Um das Neue zu verhindern, haben wir ja die Macht; und die verstärken wir mit und durch Technik nun so entscheidend, dass uns das so gefährlich erscheinende Freiheit und das noch gefährlichere Selbst-Entscheiden und Selbst-Verantwortung, gar nicht mehr erreichen können.

Wir immunisieren uns gegen diese Gefahr der Aufhebung der Zwänge und Ängste und der Willkür, in dem wir für uns so schwache Menschen, die der Freiheit vielleicht doch mal nachgeben könnten, eine ausser-menschliche, ja eine ausser-lebendige Macht erschaffen, der unsere Kräfte und Waffen nicht gefährlich werden können.

Endlich, rufen unbewusst alle Gläubigen, und das sind ja nun fast alle 7einhalb Milliarden Menschen, endlich haben (!) wir einen „Gott“!

Endlich haben wir eine AllMacht, die alles weiss und alles kann und uns befiehlt, was wir zu befolgen haben, und zwar ohne Widerstand, denn der war schon zwischen uns Menschen das Schlimmste, was uns passieren konnte!

Widerstand hassen wir, und haben wir immer gerne gebrochen, mit allen Waffen, die uns jeweils zur Verfügung standen. Widerstand ist zwecklos, das war und ist das Mantra und Grundgesetz jeglicher Macht, und so wird das auch überall von und gegen uns durchGesetzt.

Mein Nachbar war schon nach dieser kurzen Vorrede kreidebleich und stotterte, dass er die eigentliche Erklärung, was Macht ist und mit uns zukünftig macht, nicht mehr ertragen würde, also kam ich gar nicht mehr dazu, diese eine mögliche Zukunft zu schildern.

Derweil steuern wir ungebremst darauf zu. Und das mit viel mehr Einsatz an Geld, Menschenkraft und Spass und Befriedigung, wie wir es je für ein gelungenes MitEinander, für weniger Armut und wechselseitige Solidarität ausgeben würden.

Aber auch mein Nachbar zeigte, Macht wirkt, Macht wirkt ungebrochen und un-unterbrochen, Macht will nichts wissen und nichts lernen, Macht will nur glauben, ohne zu belegen, und versprechen, ohne einzulösen.
Macht will nur Gehorsam ohne Widerspruch, und will nur wissen, was zur Bedrohung der Unterworfenen und OhnMächtigen nötig ist.

Gleich=Wertigkeit ist jeder Macht die Hölle, Widerstand der Teufel, das Anders-daSein der Feind. So sind wir Menschen von Natur und Evolution geprägt worden. Schliesslich haben wir Menschen uns dieses soSein nicht ausgesucht, wir hatten keine Wahl, wir hatten zu keiner RaumZeit eine Wahl, was, wo und wie wir ausgestattet werden wollten!

Aber ist diese völlige UnSchuld, gegenseitig Mächtig und OhnMächtig zu sein, ein Grund so weiter zu machen, und diese gegenseitige Unterwerfung, Bedrohung und Nötigung sogar noch zu verstärken?
Ich finde Nein. Aber ich bin weniger als eine Minderheit.


Poesie Ende

😊

Das ist eine eher dystopische Poesie.
Genauso gut könnte eine gut programmierte und eingestellte KI, uns auch von diesem Zwang zur Hierarchie und zur gegenseitigen Macht befreien?