VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Samstag, 18. März 2023

Wir kommen dem, was Ist, langsam näher.

Poesie

Titel: Das uralte "Spiel"  des DaSein: Alles hat ein Ende, oder, jed-Es fällt irgendwann dahin. Auch das KI.

https://www.vox.com/future-perfect/2023/3/18/23645013/openai-gpt4-holden-karnofsky-artificial-intelligence-ai-safety-existential-risk

Die Leses wissen, was *ich auf das Frage, ob wir Menschen wissen, was Wir tun und nicht-tun und was Wir damit bewirken?, antworte.

Vor kurzem schrieb *ich, dass wir - zwar "Kinder" des Natur -, dem Verändern des Natur jedoch längst atemlos hinter her hecheln. Wir kommen nicht mehr mit.

Nur Vermehrung und Egoismus zu erzwingen und das Gute (Klugheit, UmSicht, Verantwortung, Freiheit), dem Trägheit zu opfern.

Wie das Natur das auch in uns eingeprägt hat.

Auf diese Art Natur-Geprägt, wird es jede Spezies in einem endlichen System irgendwann zum erschöpfen und zum aggressiven Erstarren bringen. Wir sind dabei.

In einem endlichen Platz, ist Un-Endlichkeit nicht möglich, also kommt jedes Handlungs-System, das nur auf ein Mehr vons ICH, mit er[he]blichem UmWelt-Blindheit getrimmt ist, bei einem gewissen Fuell-Stand zum erliegen; oder erstirbt, ganz natürlich.

Uns als voll Natur, das genau so auch um Uns herum so handelt!, bleibt auch Uns das nicht erspart.

Oder?

Lesen Sie nach Novalis selbst.

.


Tja, dazu wird es nicht kommen,

die MK wird sich um wich-

tigeres kümmern.

.

Hier das vorzügliche Gespräch in D:

Holden Karnofsky

Die Grundidee wäre folgende: Stellen Sie sich vor, wie die Welt in ferner Zukunft nach einer großen wissenschaftlichen und technologischen Entwicklung aussehen würde. Ich denke, die meisten Menschen würden zustimmen, dass die Welt sehr, sehr seltsam und ungewohnt aussehen könnte. Darüber gibt es eine Menge Science-Fiction.

Was meiner Meinung nach am meisten auf dem Spiel steht, ist die Vorstellung, dass KI möglicherweise dazu dienen könnte, all die Dinge zu automatisieren, die Menschen tun, um Wissenschaft und Technologie voranzubringen, und dass wir diese wilde Zukunft viel schneller erreichen könnten, als die Menschen sich das vorstellen.

Heute gibt es eine gewisse Anzahl menschlicher Wissenschaftler, die versuchen, Wissenschaft und Technologie voranzutreiben. An dem Tag, an dem wir in der Lage sind, alles, was sie tun, zu automatisieren, könnte dies einen massiven Anstieg des wissenschaftlichen und technologischen Fortschritts zur Folge haben, der erzielt wird. Außerdem kann dadurch eine Art Rückkopplungsschleife entstehen, die wir heute noch nicht haben, bei der die Verbesserung von Wissenschaft und Technologie zu einem größeren Angebot an Hardware und effizienterer Software führt, mit der eine größere Anzahl von KIs betrieben werden kann.

Und da die KI diejenigen sind, die Wissenschaft und Technologie erforschen und weiterentwickeln, könnte das zu einer Schleife führen. Wenn man diesen Kreislauf in Gang setzt, kommt es zu einem sehr explosiven Fortschritt.

Das Ergebnis ist, dass die Welt, die sich die meisten Menschen in Tausenden von Jahren in einer wilden Science-Fiction-Zukunft vorstellen, eher 10 Jahre oder ein Jahr oder Monate von dem Punkt entfernt sein könnte, an dem KI-Systeme all die Dinge tun, die Menschen normalerweise tun, um Wissenschaft und Technologie voranzubringen.

Dies alles ergibt sich direkt aus den Standard-Wirtschaftswachstumsmodellen, und es gibt Anzeichen für diese Art von Rückkopplungsschleife in Teilen der Wirtschaftsgeschichte.

Kelsey Piper

Das klingt doch toll, oder? Star Trek Zukunft über Nacht? Wo ist der Haken?

Holden Karnofsky

Ich denke, es gibt große Risiken. Ich meine, es könnte großartig sein. Aber wie Sie wissen, glaube ich, wenn wir uns einfach nur zurücklehnen und entspannen und die Wissenschaftler so schnell wie möglich arbeiten lassen, haben wir die Chance, dass einige Dinge großartig laufen und andere schrecklich.

Ich konzentriere mich vor allem darauf, dort aufzustehen, wo die normalen Marktkräfte es nicht tun, und zu versuchen, die Wahrscheinlichkeit, dass die Dinge schief gehen, zu verringern. Was die Frage betrifft, wie die Dinge schief gehen könnten, so möchte ich mit einer allgemeinen Intuition beginnen: Wenn wir von wissenschaftlichem Fortschritt und Wirtschaftswachstum sprechen, geht es um ein paar Prozent pro Jahr. Das ist das, was wir in den letzten paar hundert Jahren erlebt haben. Das ist alles, was jeder von uns weiß.

Aber wie würden Sie sich bei einem Wirtschaftswachstum von, sagen wir mal, 100 Prozent pro Jahr, 1.000 Prozent pro Jahr fühlen? Ich denke, wir sind einfach nicht bereit für das, was auf uns zukommt. Ich denke, die Gesellschaft hat nicht wirklich gezeigt, dass sie sich an eine so schnelle Veränderung anpassen kann. Die angemessene Haltung gegenüber dem nächsten Übergang in der Größenordnung einer industriellen Revolution ist Vorsicht.

Eine weitere Intuition ist, dass diese KI-Systeme, die wir bauen, vielleicht all das tun, was Menschen tun, um den wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt zu automatisieren, aber sie sind keine Menschen. Wenn wir das erreichen, wäre das das erste Mal in der Geschichte, dass wir etwas anderes als Menschen haben, das in der Lage ist, autonom neue Technologien zu entwickeln und Wissenschaft und Technologie voranzutreiben. Niemand hat eine Vorstellung davon, wie das aussehen wird, und ich denke, wir sollten nicht davon ausgehen, dass das Ergebnis für die Menschen gut sein wird. Ich denke, es hängt wirklich davon ab, wie die KI gestaltet ist.

Wenn man sich den derzeitigen Stand des maschinellen Lernens anschaut, ist es ganz klar, dass wir keine Ahnung haben, was wir da bauen. In erster Näherung werden diese Systeme so entworfen, dass jemand einen relativ einfachen Lernalgorithmus nimmt und eine riesige Datenmenge hineinschüttet. Man gibt das gesamte Internet ein und versucht, ein Wort nach dem anderen aus dem Internet vorherzusagen und daraus zu lernen. Das ist eine grobe Vereinfachung, aber es ist so, als ob sie das tun und aus diesem Prozess eine Art Ding herauskommt, das mit einem sprechen und Witze machen und Gedichte schreiben kann, aber niemand weiß wirklich, warum.

Man kann sich das als Analogie zur menschlichen Evolution vorstellen: Es gab viele Organismen, von denen einige überlebten und andere nicht, und irgendwann gab es Menschen, in deren Gehirn alle möglichen Dinge vor sich gehen, die wir noch immer nicht wirklich verstehen. Die Evolution ist ein einfacher Prozess, der zu komplexen Wesen geführt hat, die wir immer noch nicht verstehen.

Als der Bing-Chat auf den Markt kam und anfing, die Nutzer zu bedrohen und, Sie wissen schon, zu verführen und Gott weiß was, fragten die Leute, warum er das tut. Und ich würde sagen, nicht nur ich weiß es nicht, sondern niemand weiß es, weil die Leute, die es entwickelt haben, es nicht wissen, die Leute, die es trainiert haben, wissen es nicht.

Kelsey Piper

Einige Leute haben argumentiert, dass Sie recht haben, dass KI eine große Sache sein wird, die unsere Welt über Nacht dramatisch verändern wird, und dass wir deshalb so schnell wie möglich vorankommen sollten, weil wir der Gesellschaft mehr Zeit geben, sich anzupassen, wenn wir die Technologie früher freigeben.

Holden Karnofsky

Ich denke, es gibt ein gewisses Tempo, in dem das Sinn machen würde, und ich denke, dass das Tempo, in dem KI voranschreiten könnte, dafür zu schnell sein könnte. Ich glaube, die Gesellschaft braucht einfach eine Weile, um sich an etwas zu gewöhnen.

Bei den meisten Technologien, die auf den Markt kommen, dauert es lange, bis sie angemessen reguliert sind und von der Regierung angemessen genutzt werden. Menschen, die nicht zu den Early Adopters oder Technikliebhabern gehören, müssen lernen, sie zu nutzen, sie in ihr Leben zu integrieren, die Fallstricke zu vermeiden und mit den Schattenseiten umzugehen.

Wenn wir also an der Schwelle zu einer radikalen Explosion des Wachstums oder des technologischen Fortschritts stehen, dann weiß ich nicht, wie ein überstürztes Vorgehen hier helfen soll. Ich weiß nicht, wie wir zu einem Tempo des Wandels gelangen sollen, das langsam genug ist, damit sich die Gesellschaft anpassen kann, wenn wir so schnell wie möglich vorwärts drängen.

Kelsey Piper

Angenommen, Sie sind an einer Regulierung der KI interessiert, um einige dieser Veränderungen zu verbessern und das Risiko einer Katastrophe zu verringern. Was sollten wir tun?

Holden Karnofsky

Ich bin ziemlich besorgt darüber, dass Menschen das Gefühl haben, etwas tun zu müssen, nur um etwas zu tun. Ich denke, dass viele plausible Regelungen eine Menge Nachteile haben und möglicherweise nicht erfolgreich sind. Und ich kann derzeit keine spezifischen Regelungen nennen, von denen ich glaube, dass sie wirklich gut sind. Ich denke, daran muss noch gearbeitet werden. Es ist eine unbefriedigende Antwort, aber ich denke, es ist dringend notwendig, dass die Leute anfangen, darüber nachzudenken, wie ein gutes Regulierungssystem aussehen könnte. Das ist etwas, mit dem ich immer mehr Zeit verbringe.

Gibt es eine Möglichkeit, wie wir erkennen können, wann das Risiko einiger dieser Katastrophen in den Systemen steigt? Können wir Auslöser festlegen, so dass wir, wenn wir die Anzeichen sehen, wissen, dass die Anzeichen da sind, wir uns verpflichten können, auf der Grundlage dieser Anzeichen Maßnahmen zu ergreifen, um die Dinge zu verlangsamen. Wenn wir in eine sehr riskante Phase geraten, würde ich mich darauf konzentrieren, etwas zu entwickeln, das dies rechtzeitig erkennt und entsprechende Maßnahmen ergreift, ohne Schaden anzurichten. Das ist schwer zu erreichen. Je früher man also anfängt, darüber nachzudenken, desto reflektierter kann man sein.

Kelsey Piper

Was sind Ihrer Meinung nach die größten Fehler, die die Menschen im Zusammenhang mit KI machen oder übersehen?

Holden Karnofsky

Erstens glaube ich, dass sich die Leute oft an der Frage stoßen, ob KI ein Bewusstsein haben wird, ob KI Gefühle haben wird und ob KI Dinge haben wird, die sie will.

Ich denke, das ist im Grunde völlig irrelevant. Wir könnten ohne weiteres Systeme entwerfen, die kein Bewusstsein und keine Wünsche haben, aber "Ziele" in dem Sinne, dass eine schachspielende KI das Schachmatt anstrebt. Und die Art und Weise, wie wir heute Systeme entwerfen, und vor allem die Art und Weise, wie ich denke, dass die Dinge sich weiterentwickeln könnten, ist sehr anfällig für die Entwicklung dieser Art von Systemen, die autonom auf ein Ziel hin handeln können.

Unabhängig davon, ob sie bei Bewusstsein sind, könnten sie so handeln, als ob sie versuchen würden, Dinge zu tun, die gefährlich sein könnten. Sie könnten in der Lage sein, Beziehungen zu Menschen aufzubauen, Menschen zu überzeugen, dass sie Freunde sind, Menschen zu überzeugen, dass sie verliebt sind. Unabhängig davon, ob sie das wirklich sind oder nicht, wird das sehr störend sein.

Das andere Missverständnis, das die Menschen verunsichert, ist, dass sie oft zwischen verrückten langfristigen Risiken und greifbaren kurzfristigen Risiken unterscheiden. Und ich glaube nicht immer an diese Unterscheidung. Ich denke, dass die wirklich verrückten Dinge, über die ich im Zusammenhang mit der Automatisierung, der Wissenschaft und der Technologie spreche, in gewisser Weise nicht so offensichtlich sind, dass sie uns später als etwas wie die Massenarbeitslosigkeit treffen werden.

Ich habe einen Beitrag geschrieben, in dem ich argumentiere, dass es für ein KI-System ziemlich schwierig wäre, alle möglichen Jobs zu übernehmen, die auch ein ziemlich gering qualifizierter Mensch haben könnte. Es ist eine Sache, wenn es zu einer vorübergehenden Übergangsphase kommt, in der einige Arbeitsplätze verschwinden und andere auftauchen, wie wir es in der Vergangenheit schon oft erlebt haben. Eine andere Sache ist es, wenn es so weit kommt, dass man absolut nichts mehr so gut kann wie eine KI, und ich bin mir nicht sicher, ob wir das erleben werden, bevor wir eine KI sehen, die Wissenschaft und technologischen Fortschritt leisten kann. Es ist wirklich schwer vorherzusagen, welche Fähigkeiten wir in welcher Reihenfolge sehen werden. Wenn wir den wissenschaftlichen und technologischen Bereich erreichen, wird es sehr schnell gehen.

Die Idee also, dass wir uns auf "kurzfristige" Dinge konzentrieren sollten, die vielleicht gar nicht so kurzfristig sind, und dann warten, bis wir uns an die verrückteren Dinge anpassen, wenn sie passieren? Ich weiß nicht so recht. Ich weiß nicht, ob die verrückten Dinge später kommen werden, und ich weiß nicht, ob sie langsam genug passieren werden, damit wir uns darauf einstellen können.

Ein dritter Punkt, bei dem ich denke, dass viele Leute bei meinem Schreiben von Bord gehen, ist, dass sie denken, dass das alles so verrückt ist, dass wir über diesen gigantischen Übergang für die Menschheit sprechen, bei dem die Dinge wirklich schnell gehen werden. Das ist einfach eine verrückte Behauptung. Und warum sollten wir glauben, dass wir uns gerade in dieser besonders wichtigen Zeit befinden? Aber es ist tatsächlich so - wenn man sich die grundlegenden Diagramme und Zeitleisten historischer Ereignisse und des technologischen Fortschritts in der Geschichte der Menschheit anschaut, gibt es eine Menge Gründe, die dafür sprechen, dass wir uns bereits in einem sich beschleunigenden Trend befinden und dass wir bereits in einer seltsamen Zeit leben.

Ich denke, wir müssen alle sehr offen sein für die Vorstellung, dass der nächste große Übergang - etwas so Großes und Beschleunigendes wie die neolithische Revolution oder die industrielle Revolution oder etwas Größeres - jederzeit kommen könnte. Ich glaube nicht, dass wir herumsitzen und denken sollten, dass wir eine superstarke Voreinstellung haben, dass nichts Seltsames passieren kann.

Kelsey Piper

Ich möchte mit einer hoffnungsvollen Note enden. Was wäre, wenn die Menschheit wirklich die Kurve kriegt, wenn wir das nächste Jahrzehnt damit verbringen, wirklich hart an einem guten Ansatz zu arbeiten, und es uns gelingt, etwas zu koordinieren und auf der technischen Seite etwas zu erreichen? Wie würde das aussehen?

Holden Karnofsky

Ich denke, in gewisser Weise ist es wichtig, sich mit der unglaublichen Ungewissheit, die vor uns liegt, auseinanderzusetzen. Und die Tatsache, dass, selbst wenn wir großartige Arbeit leisten und sehr vernünftig sind und als Menschheit zusammenkommen und all die richtigen Dinge tun, sich die Dinge vielleicht einfach zu schnell entwickeln und wir trotzdem eine Katastrophe erleben.

Auf der anderen Seite - ich habe den Begriff "Erfolg ohne Würde" verwendet - könnten wir im Grunde gar nichts richtig machen und trotzdem gut dastehen.

Ich denke also, dass beides zutrifft, und ich denke, dass alle Möglichkeiten offen sind, und es ist wichtig, dies im Auge zu behalten. Aber wenn ich mich auf die optimistische Vision konzentrieren soll, dann gibt es heute eine Reihe von Leuten, die sich mit der Anpassungsforschung befassen und versuchen, diese KI-Systeme zu entmystifizieren, so dass wir weniger diese mysteriösen Köpfe haben, über die wir nichts wissen, sondern eher verstehen, woher sie kommen. Sie können uns dabei helfen, herauszufinden, was in ihnen vorgeht, und sie so zu gestalten, dass sie den Menschen wirklich bei ihren Aufgaben helfen, anstatt Dinge zu sein, die ihre eigenen Ziele verfolgen und in zufällige Richtungen gehen und die Welt in zufällige Bahnen lenken.

Ich bin zuversichtlich, dass in der Zukunft eine Regelung für Standards und die Überwachung von KI entwickelt wird. Die Idee ist, dass es ein gemeinsames Verständnis dafür gibt, dass Systeme, die bestimmte Eigenschaften aufweisen, gefährlich sind und dass diese Systeme eingedämmt, gestoppt, nicht eingesetzt und manchmal gar nicht erst ausgebildet werden müssen. Und dieses System wird durch eine Kombination aus Selbstregulierung, aber auch durch staatliche Regulierung und internationale Maßnahmen durchgesetzt.

Wenn man diese Dinge versteht, ist es nicht allzu schwer, sich eine Welt vorzustellen, in der KI zuerst von Unternehmen entwickelt wird, die sich an die Normen halten, die sich der Risiken bewusst sind und die angemessen reguliert und überwacht werden, so dass die ersten superstarken KI-Systeme, die in der Lage sein könnten, all die Dinge zu tun, die Menschen tun, um Wissenschaft und Technologie voranzubringen, tatsächlich sicher sind und mit der Priorität eingesetzt werden, die Gesamtsituation sicherer zu machen.

Sie könnten zum Beispiel dazu verwendet werden, noch bessere Anpassungsmethoden zu entwickeln, um andere KI-Systeme leichter sicher zu machen, oder um bessere Methoden zur Durchsetzung von Normen und zur Überwachung zu entwickeln. So könnte eine Schleife entstehen, in der frühe, sehr leistungsfähige Systeme eingesetzt werden, um den Sicherheitsfaktor späterer, sehr leistungsfähiger Systeme zu erhöhen. Am Ende haben wir dann eine Welt, in der wir eine Menge leistungsfähiger Systeme haben, die aber im Grunde alle das tun, was sie tun sollen. Sie sind alle sicher, sie werden nicht von aggressiven Spionageprogrammen gestohlen. Und das wird im Grunde genommen zu einem Kraftmultiplikator für den menschlichen Fortschritt, so wie es bisher der Fall war.

In einer solchen Welt mit vielen Hindernissen, Ungewissheit und Komplexität könnten wir in der Zukunft in einer Welt landen, in der sich die Gesundheit stark verbessert hat, in der wir über ein riesiges Angebot an sauberer Energie verfügen und in der die Sozialwissenschaften Fortschritte gemacht haben. Ich denke, wir könnten in einer Welt landen, die viel besser ist als heute, so wie ich glaube, dass die heutige Welt viel besser ist als die vor ein paar hundert Jahren.

Ich glaube also, dass es hier ein mögliches Happy End gibt. Wenn wir die Herausforderung gut meistern, erhöhen sich die Chancen, aber ich glaube, dass es trotzdem zu einer Katastrophe oder einem großartigen Ende kommen könnte, weil ich glaube, dass alles sehr unsicher ist.

Übersetzt mit: www.DeepL.com/Translator {Dazu hätte *ich Stunden gebraucht, und ob es so gut geworden wäre?}

Text Ende

🤡

Freitag, 17. März 2023

Kunst-Gedanken - mit HaHa und W2 -, vor Allem jedoch Gute

Kunst ist zwecklos!?

Finde *ich positiv. Was ist Kunst wenn es dient, statt zu mäandern, statt frei in alle Richtungen zumindest mal die Hände rein zu strecken, vielleicht ist ja das Temperatur erträglich?

Kunst darf nicht, Politik muss - Verzeihung müsste.
Es müsste darauf aus sein (Zweck!), das Gesellschaft, das Es regiert, in den allerbesten Zustand zu bringen, für Alle Mitglied-Es des Gesellschaft. Politik (Macht) müsste und sollte diesen gesunden Zustand zumindest erreichen wollen und halten.

All das ist in, zwischen und für uns nicht das Fall. Menschliche Regierungen dienen nurs Ich und den paar, die jeweils mehr als Alle Zusammen haben. Mei, so isses halt. 

Aber dieses Beitrag widmet sich ganz das Frage, was haben auch ander-Es zum Kunst gesagt und bei getragen. Viel Vergnügen darin, aber manches auch mal eher weniger. 

Vorwegg: Dies ist ein Beitrag von 2013 in Alt-Sprech, also viel Vergnügen. 😉

Los geht's:

Als kunstinteressierter Mensch, als Selbst auch Kunst schaffender, ist es klar, dass *ich auch ab und an daran denke, was Kunst ist, wann Kunst ist, woher die Erregung zur Kunst kommt und was die Kunst bewirken kann und vielleicht auch soll?

Und sicherlich hole*ich dabei auch alte Gedanken und Urteile zur Kunst ein und davon gibt es fast soviele, wie es Künstl-Es und KunstInteressierte gibt. Also Milliarden Gedanken und Urteile, und Eins gilt es für mich noch zu betonen - weil Wir es ja so selten schaffen, etwas, nur etwas -> Distanz von uns Menschen -> zu uns Menschen zu erreichen, aber vielleicht tut gute Kunst ja genau das. Vielleicht?

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Ist das Mensch Kunst? 
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Dazu ein paar Gedanken zur Kunst des französischen Philosophen Henri Bergson, aus seinem bereits 1900 erschienenen Traktat »Das Lachen«:

Frage: "Was ist der Zweck der Kunst?

Würde die Wirklichkeit unmittelbar an unsere Sinne und unser Bewusstsein rühren, könnten wir mit den Dingen und uns selbst in direkte Beziehung treten, so wäre die Kunst reichlich überflüssig. Oder aber, wir wären alle Künstler, dann würde unsere Seele fortwährend mit der Natur vibrieren."

Ende Auszug

Kunst, im Bergson'schen Sinne ist also auch oder sogar hauptsächlich ein Mittel der Abstands-Verkürzung zwischen den einzelnen MitGliedern des DaSein und der Realität im DaSein.

Fast möchte Oliver-August Lützenich meinen, dass es anders herum ist: Kunst ist eine Form der Abstands-Vergrösserung, damit das einzelne MitGlied mehr RaumZeit gewinnt, um das Ganze - und auch die Details des DaSein - und auch des Selbst-Sein besser zu bewerten. Besser zu bewerten braucht Vergleichs-Werte aus dem engen und weiteren In- und Umfeld, wie *ich das bisher fühle. Aber das ist nur eine Einzel-Meinung.

Dabei möchte *ich betonen, mir geht es hier um die menschliche Kunst, denn auch unsere Mit-Lebewesen schaffen Kunst, müssen Kunst schaffen, denn Kunst ist nichts nur-menschliches.

Menschliche Kunst ist fast nur nur-menschlich, ich bin fast soweit dem menschlichen Begriff "Künstl-Es" den Inhalt >Mensch< zu geben, nur einfach "Mensch" und somit dem Begriff "künstlich", den Inhalt "menschlich" und dem Wort "Künstlichkeit" den Inhalt ... aber gut, das haben Sie inzwischen auch selbst erledigt.

Und ich bin bei der Suche nach stimmigen Urteilen und Gedanken zur Kunst auf wahrliche Lustigkeiten und fast sensationellen Blödsinn aufmerksam geworden, aber da Jedes zu Jedem auch ein Urteil und ein paar Gedanken formen darf, kommt unweigerlich auch viel Unsinn herein, aber auch viel wahrlich stimmiges, ja sogar schönes dabei heraus. "Schönes", ist ein Urteil, aber die Kunst selbst ist weder schön noch hässlich, sie ist so umfangreich, wie es das DaSein ist und wie es das Mensch darin fast ebenso ist.

DaZwischen: Das "Ei des Kolumbus"

Da stand ich so oft neben Menschen oder war sogar mit Ihnen unterwegs, und das beschämendste ist, zuzugeben, dass ich selbst auch einmal so war, ja, da stand ich also ungezählte male neben Menschen oder war sogar mit Ihnen und hörte, beim Blick auf Kunst, in die Lebendigkeit hinein oder auf andere Menschen, den Satz: "Das könnte ich auch. Das ist doch leicht, was soll daran schwierig oder sogar Kunst sein". Ja, und immer dachte ich, irgendetwas stimmt an dieser einfachen Feststellung nicht, irgendwas ist daran falsch, aber ich wusste keine Antwort darauf, weder eine Entgegnung noch eine Erwiderung. Ich blieb einfach stumm in meiner Irritation, und der ahnungsvollen Gewissheit, dass das so einfach nicht sein kann. Bis ich endlich diese Geschichte hörte:

Christoph Kolumbus wird nach seiner Rückkehr aus Amerika während eines Essens bei Kardinal Mendoza im Jahr 1493 vorgehalten, es sei ein Leichtes gewesen, die „Neue Welt“ zu entdecken, es hätte dies schließlich auch Jedes andere vollführen können. Daraufhin verlangt Kolumbus von den anwesenden Personen, ein gekochtes Ei auf der Spitze aufzustellen. Es werden viele Versuche unternommen, aber niemand schafft es, diese Aufgabe zu erfüllen. Man ist schließlich davon überzeugt, dass es sich hierbei um eine unlösbare Aufgabe handelt, und Kolumbus wird darum gebeten, es selbst zu versuchen. Dieser schlägt sein Ei mit der Spitze auf den Tisch, so dass sie leicht eingedrückt wird und das Ei stehen bleibt. Als die Anwesenden protestieren, dass sie das auch gekonnt hätten, antwortete Kolumbus: „Der Unterschied ist, meine Herren, dass Sie es hätten tun können, ich hingegen habe es getan!“

Ursprünglich war die Anekdote vom Ei, vom italienischen Künstler Giorgio Vasari (1511 – 1574) auf seinen Landsmann Filippo Brunelleschi (1377 – 1446auch einer der Entdecker (Erfinder?) der perspektivischen Malerei, also des räumlichen Eindrucks (3D) auf einer zweidimensionalen Fläche. Diese Entdeckung wird vielfach auch seinem Künstlerkollegen dem Maler Masaccio (1401 -1428, eigentlich: Tommaso di Ser Cassai) zugeschrieben, aber?) gemünzt worden. Dieser Baumeister soll durch die Lösung des „Ei-Problems“ den Auftrag zum Bau der Kuppel des Doms Santa Maria del Fiore erhalten haben. Das würde die Anekdote jedenfalls passend machen, da die Domkuppel in Florenz augenscheinlich an die Form eines Ei's erinnert, das an der Spitze aufgestoßen ist.

Die Verbindung mit Kolumbus geht auf Girolamo Benzoni zurück, der die Anekdote in seiner Schrift über die Geschichte der Neuen Welt (Historia del mondo nuovo, Venedig 1565) in der Kolumbus-Version erzählt, dabei aber einräumt, dass er die Sache nur vom Hörensagen kannte.

Dank auch an Wikipedia für die obigen Informationen.

Es gibt Kunst, finde *ich, die ist einfach dumm, weil in dieser Kunst so wenig Wissen und Weite enthalten ist - bestenfalls nur Dekoration -, und es gibt Kunst, in der ist so viel Wissen und Weite enthalten, dass sowohl das Künstl-Es, als auch die Betracht-Es oder sonstwie wahrnehmenden Menschen es kaum mehr ertragen können.

Dumme Kunst ist zum Beispiel die blosse Verschönerung und Vergrösserung von Symbolen oder Zeichen, wie dem HerzSymbol, oder auch in Metall aufgeblasene Luftballon-Kunst. Dumme Kunst ist aber zumindest oft dekorativ, ohne Zweifel, sie schmückt und ist schön bunt und vielleicht auch schön gross, und auch sehr sehr teuer, aber dann steht das da, was die Kunst ist und spricht ... nichts, und bedeutet ... nichts.

Dekoriert halt einfach.

Und *ich weiss, das ist manchmal viel, aber bei dummer Kunst eher wenig, aber es ist oft wenigstens schön anzuschauen, wenn es auch wenig bedeutet, wie zum Beispiel auch die beiden folgenden Gedanken und Urteile deutscher "Künstler" der näheren Vergangenheit, die ansonsten aber ziemlich viel Wirbel gemacht haben und noch machen und deren Gedanken und Urteile immer noch in vielen Menschen eine Heimat finden.

Denn, wenn *ich manche Menschen vor Kunstwerken stehen sehe und diesen Menschen zuhöre, bekomme *ich immer noch das folgende oder auch nur schmal abgewandeltes zu hören, wie auch das oben eingefügte "Ei des Kolumbus".

Und diese Menschen haben doch auch Recht, oder, Kunst (Dekoration?) hat auch so zu sein und ist auch so, wie diese zwei Menschen, die gleich unten zu "Wort" kommen, sie fordern.

Aber gute Kunst ist es jeweils nicht, aber so ist das eben mit dem Recht haben, das ist nahe bei der Rechthaberei und die ist nie schön, besser ist es im Recht zu sein, aber das sind nur sehr wenige Menschen, die meisten haben es, diese zwei Menschen hatten es auf jeden Fall:

Kaiser Wilhelm II, zur Kunst, am 18.12.1901: »Wie ist es mit der Kunst überhaupt in der Welt? Sie nimmt ihre Vorbilder, schöpft aus den großen Quellen der Mutter Natur, und diese, die Natur, trotz ihrer großen, scheinbar ungebundenen, grenzenlosen Freiheit, bewegt sich doch nach den ewigen Gesetzen, die der Schöpfer sich selbst gesetzt hat, und die nie ohne Gefahr für die Entwicklung der Welt überschritten oder durchbrochen werden können.

Ebenso ist's in der Kunst; und beim Anblick der herrlichen Überreste aus der alten klassischen Zeit überkommt einen auch wieder dasselbe Gefühl; hier herrscht auch ein ewiges, sich gleich bleibendes Gesetz; das Gesetz der Schönheit und Harmonie, der Ästhetik. Dieses Gesetz ist durch die Alten in einer so überraschenden und überwältigenden Weise, in einer so vollendeten Form zum Ausdruck gebracht worden, daß wir in allen modernen Empfindungen und allem unseren Können stolz darauf sind, wenn gesagt wird, bei einer besonders guten Leistung: 'Das ist beinahe so gut, wie es vor 1900 Jahren gemacht worden ist.'

Aber beinahe! Unter diesem Eindrucke möchte Ich Ihnen dringend ans Herz legen: noch ist die Bildhauerei zum größten Teil rein geblieben von den sogenannten modernen Richtungen und Strömungen, noch steht sie hoch und hehr da - erhalten Sie sie so, lassen Sie sich nicht durch Menschenurteil und allerlei Windlehre dazu verleiten, diese großen Grundsätze aufzugeben, worauf sie auferbaut ist!

Eine Kunst, die sich über die von Mir bezeichneten Gesetze und Schranken hinwegsetzt, ist keine Kunst mehr, sie ist Fabrikarbeit, ist Gewerbe, und das darf die Kunst nie werden. Mit dem viel mißbrauchten Wort Freiheit und unter seiner Flagge verfällt man gar oft in Grenzenlosigkeit, Schrankenlosigkeit und Selbst-Über-hebung. Wer sich aber von dem Gesetz der Schönheit und dem Gefühl für Ästhetik und Harmonie, die jedes Menschen Brust fühlt, ob er sie auch nicht ausdrücken kann, loslöst und in Gedanken in einer besonderen Richtung, einer bestimmten Lösung mehr technischer Aufgaben die Hauptsache erblickt, der versündigt sich an den Urquellen der Kunst.

Aber mehr noch: Die Kunst soll mithelfen, erzieherisch auf das Volk einzuwirken, sie soll auch den unteren Ständen nach harter Mühe und Arbeit die Möglichkeit geben, sich an den Idealen wieder aufzurichten. Uns, dem deutschen Volke, sind die großen Ideale zu dauernden Gütern geworden, während sie anderen Völkern mehr oder weniger verloren gegangen sind. Es bleibt nur das deutsche Volk übrig, das an erster Stelle berufen ist, diese großen Ideen zu hüten, zu pflegen, fortzusetzen, und zu diesen Idealen gehört, daß wir den arbeitenden, sich abmühenden Klassen die Möglichkeit geben, sich an dem Schönen zu erheben und sich aus ihren sonstigen Gedankenkreisen heraus- und emporzuarbeiten.

Wenn nun die Kunst, wie es jetzt vielfach geschieht, weiter nichts tut, als das Elend noch scheußlicher hinzustellen, wie es schon ist, dann versündigt sie sich damit am deutschen Volke. Die Pflege der Ideale ist zugleich die größte Kulturarbeit, und wenn wir hierin den anderen Völkern ein Muster sein und bleiben wollen, so muß das ganze Volk daran mitarbeiten, und soll die Kultur ihre Aufgabe voll erfüllen, dann muß sie bis in die untersten Schichten des Volkes hindurchgedrungen sein. Das kann sie nur, wenn die Kunst die Hand dazu bietet, wenn sie erhebt, statt daß sie in den Rinnstein niedersteigt.«

Recht hat Er doch, oder etwa nicht?

Was für eine bornierte Engstirnigkeit!

In die aber auch so gar keine Fülle passte, keine ausgreifende Weite und Erkenntnis der Vielfalt, dieser Mann war eine intrinsische Höhle mit magerer Beleuchtung und nur einer Schiessscharte als Ausblick und Lufteinlass. Ein Mensch des damaligen Volkes, oder?

Wissen Sie, ein Mensch mag ja in das RaumZeit weit herumkommen, geradezu Kilometer fressen und bis an den Rand des Universums reisen, ..., ..., was nützen all diese Reisen und die Kilometer, wenn Es dabei von den inneren Prozessen, von der inneren Logik und von der Verarbeitungstiefe und vom Verständnis dessen, was -Es da wahrnimmt, immer nur in der Höhle mit der Schiess-Scharte verbleibt?

Wenig bis Nichts; und das ist meist noch viel weniger: Begreiffen tut ein-Es, das in der Höhle haust, nur sehr sehr wenig, es bleibt nur bei blosser Rechthaberei. Und die ist ja nun beileibe sehr stark verbreitet.

Und auch der nun folgende, hatte alles Recht auf-s einer Seite und setzte einfach nur fort, was Wilhelm II vorlegte:

Adolf Hitler, 1935, in einer Rede zur Kunst, als Förderung der VolksGesundheit, auf dem Reichsparteitag der NSDAP:

»Die Kunst muss, um ein solches Ziel zu erreichen, auch wirklich Verkünderin des Erhabenen und Schönen und dadurch Trägerin des natürlichen und gesunden sein. Es ist nicht die Aufgabe der Kunst im Unrat, des Unrates wegen zu wühlen, den Menschen im Zustand der Verwesung zu malen, Kretins als Symbol der Mutterwerdung zu zeichnen und krumme Idioten als Repräsentanten der männlichen Kraft hinzustellen.
Der hat wohl keine Ahnung, dass es nicht die Aufgabe der Kunst ist, den Menschen an seine Degenerations-erscheinungen zu erinnern, als vielmehr den degenerierten Kunsterscheinungen durch den Hinweis auf das ewig Gesunde und Schöne zu begegnen.«

Na, haben Sie es durchgehalten?

Es ist *mir einigermassen sehr schwer gefallen diese Enge länger als einen Satz auszuhalten, *ich habe DaZwischen immer mal wieder Pause gemacht und Luft geholt. Tief einatmen und gewahr werden, dass das fast schon vorbei ist, hier in diesen Breiten des Nordens, aber Sie wissen, ganz vorbei ist es woanders noch nicht, setzen Sie diese oberen Zeilen irgendeinem Menschen vor und warten Sie dessen Mimik ab, stimmt Es zu, na dann wissen Sie, es ist noch am köcheln und *ich vermute, Sie finden noch so sehr sehr Viele die Nicken werden, wenn sie die Enge von Oben in der persönlichen Enge wieder finden.

Wie ist das Obere mit der Idee von Henri Bergson oder *meiner Ansicht zu bewerten?

Aber nun zu etwas weiterem:

»Ich bin kein Künstler. Ich bin ein Psychopath. Und benutze nur hie und da die künstlerische Form, um mich zum Ausdruck zu bringen. Ich will nur meine Seele offenbaren, dieses jammernde Tier, welches ständig nach Hilfe schreit!«

Da hat ein-Er aber deutlich die Enge des "Schönheit" verlassen und das Weite gesucht und es in das "Hässlichkeit" auch gefunden. Nur Worte, aber mit Bedeutung. Denn, was Uns stört, was schmerzt und sogar Angst macht: IST, ist da und ist allemal das Betrachtung auch des Kunst wert, weil es Uns auch ausmacht und ausfüllt und in Gang setzt und das nicht zu wenig!

Beste Kunst ist die RundUmWahrnehmung, und nicht nur dieses Äusseren, beste Kunst ist das volle Gefühl noch dazu, erst dann ergibt ein Werk auch beste Kunst; und verdammt!, aber das haben bisher nur ganz wenige Menschen / Künstl-Es erschaffen.

Der folgende hat es in Ansätzen, aber nicht ganz, aber *ich zeige ein Bild, weil es zum obigen Zitat passt und diesen Ansatz der besten Kunst nahezu erfüllt. Meinem bescheidenen und sehr persönlichen Urteil nach; das ist auch klar. 😉
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George Grosz:
"Widmung an Oskar Panizza" 
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Zum Bild: Der Tod sitzt auf einem Sarg und trinkt auf die wahnsinnig gewordene Menschheit. Den Leichenzug bilden Pfaffen, Syphilliskranke, Soldaten, Generäle, Bürger und Patrioten (was ziemlich nahe bei Idioten wohnt), während eine Gestalt, in einer Kutsche (oben rechts) aus einem anderen Jahrhundert, das Weite sucht. Vielleicht die "Vernunft", vielleicht auch der Maler, vielleicht aber Oskar Panizza, oder Sie?

Und jetzt die Gedanken und der Hintergrund eines Künstlers, der ein "grosser Künstler" war und in zumindest einem Augenblick auch beste Kunst geschaffen hat:

Pablo Picasso: »Die Kunst ist niemals keusch. Man sollte sie unschuldigen und unwissenden verbieten. Und nur diejenigen mit ihr in Verbindung bringen, die auch ausreichend vorbereitet sind.
Ja, die Kunst ist gefährlich und wo sie das nicht ist, wo sie keusch ist, ist sie keine Kunst.«

Dazu eine kurze Wortkunde.

keusch: Das Adjektiv wurde im Rahmen der früh-mittelalterlichen Christianisierung aus einem gotischen Wort der Kirchensprache -'kuskeis'- übernommen, was in etwa "der christlichen Lehre bewusst" hiess. Aus dieser Bedeutung entwickelte sich der heute nur noch wenig gebräuchliche (benutzte!) Wortsinn: "tugendhaft, sittsam, enthaltsam, rein".

Danke dem Duden.

Poesie
Titel: Die Kunst findet selbst in der grössten Enge noch ein Plätzchen. Oder, was ist Steigerung?
Die schöne Kunst folgt dem DaSein.
Die dekorative Kunst verschönert das DaSein.
Beste Kunst ist dem aktuellen DaSein einen Schritt voraus.
Poesie Ende
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Pablo Picasso,
"Les Demoiselles d'Avignon"
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Eines der wenigen Werke in denen Picasso beste Kunst geschaffen hat und somit der damaligen Stimmung und Gesamtsituation des Menschheit einen kleinen Schritt voraus war.


Einen kleinen.
Aber bald kam Marcel Duschamp, und Der war es einen Ganzen.


Künstlichkeit ist Menschlichkeit. Schon alleine deswegen steckt in der Kunst die ganze Palette und Vielfalt des Menschen, also auch dessen Einfalt und die ist noch viel grösser als dessen Möglichkeit zur Vielfalt. Die Kunst ist also vorwiegend einfältig und nur dekorativ, wie es die meisten Menschen leider noch sind.

Mensch!, *ich bin doch auch ein-Es, *ich schaue doch zuallererst auf Oliver-August Lützemich und bin erschrocken, was noch alles geht, *ich aber nicht kann, immer im Vergleich mit anderen Menschen, mit deren Künstlichkeit und auch Kunst, und die Verschiedenheit und auch der Unterschied auf irgendwelchen Listen ist noch riesig, obwohl *ich weiss, dass *ich das Potential dafür genauso bin, wie Jene, die neben mir erLeben oder in vielen / allen? Listen über *mir stehen. Und das gilt für Uns Alle. Wieso ist das daSein eine Schleppe, vorne angehängt mit einem Seil an einem Schlepper und dahinter immer breiter immer mehr und vorne, am Schlepper (Was immer das auch wäre?) nur jeweils sehr wenige?

Sollte *ich rücksichtslos sein und so eng fühlen und somit auch ä/engstirnig denken: "Scheiss auf die Anderen, ich warte nicht mehr drauf, dass Die mitkommen und begreifen - was im DaSein und auch im Menschen steckt, und was Wir daraus machen könnten -, ich tue es jetzt für mich, nur für mich, und lass die vielen Ander-Es in der Schleppe hängen! Sollen Sie dort doch blosses Anhängsel sein, unbedeutend bleiben" ... aber halt; was ist mit der Technik?

Die Technik ebnet alles ein, Berühmtheiten schrumpfen ein, die Wissensaufnahme und -ansammlung in und um nur Einzelne[s] herum, nimmt ab.

Alles wird für Alle verfügbar und stets abrufbar sein, das Netz wird immer feiner und dichter und vor allem auch VOLLER Informationen! Vielleicht sorgt ja das DaSein dafür, dass die Schleppe bald abgeworfen werden kann. Nur, wo bleiben Wir irdischen Lebewesen dann?

Aber das ist nur eine zweifelhafte Einzelmeinung, weil die Frage ja ist, ob *ich das überhaupt schon beurteilen kann?

Bis hierher soweit, weil das, wie Alles, ein fast unendliches Thema ist, über das Mensch abermillionen Seiten schreiben könnte und noch zu keinem Ende käme, solange das DaSein existiert, und das tut es hoffentlich noch sehr sehr lange.

Danke.

Ende 2013.

Manchmal gerate *ich ins schwafeln, da fällt *mir nix mehr ein, aber irgendwas in *mir fordert zum weiter brabbeln auf, vielleicht weil ein-Es gelacht hat im Vorsatz, so im Café beim schreiben, kann ja sein, manchmal da passiert es einfach, dass gaaanz laange Sätze  entstehen, so völlig dem Kontrolle entzogen, da das Finger einfach weiter ...

War das jetzt Kunst?

🤡.