VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Dienstag, 18. Februar 2025

Dialog zum Aktualität 01

Poesie?

Sie sind zurück, schon seit Tagen; ich nehme das jetzt erst passend zur Kenntnis. Warum? Sie hatten doch genug davon, ihre Gedanken und Schlussfolgerungen, quasi in einen Müllschlund zu werfen, so ganz ohne Resonanz.

Ja, hatte *ich. 2 Erkenntnisse haben bewogen das bloggen wieder aufzunehmen. Einmal das Beobachtung, dass *ich auch das aufschreiben, das quasi festhalten von Gedanken, Ideen und Schlussfolgerungen aufgegeben habe; und dass *ich mit dem Blog nicht nur ein Möglichkeit habe, meine Gedanken zu speichern, ausserhalb von Tagebüchern, und auch noch viel ausschweifernder und diese mit Labeln zu versehen, sondern auch noch raumzeitlich einzuordnen. 

Sie haben das Schreiben aufgehört?

Nicht ganz. In fb und in Tagebüchern habe *ich weiterhin geschrieben, aber nicht so ausführlich, und fast ohne die Möglichkeiten Fotos und Links einzufügen und mit Farben zu betonen.

Ich finde es gut, dass Sie wieder zurück sind, auch wenn ich d-Es einzige bin, des das tut; um einmal ihre Schriftweise zu nutzen. ;-) Und um eine geschlechtlichen Zuschreibung zu verhindern; ich bin ein Mensch und schreibe als ein-Es, das beide Haupt-Geschlechter und noch mehr ins ich trägt und spürt und fühlt.

Das ist wundervoll, Danke. Ich arbeite ernsthaft daran, das auch in *mir zu vereinen, bin aber noch mehr Menschen-Mann, als ein komplettes Mensch, ohne Neigung. Meine Neigung geht noch immer zumindest leicht zum " ganzen" Mann hin, in Richtung grösserem Agression, kleinerem Blickwinkel und höherem Trieb-Niveau. Da kann *ich so ein wenig Dämpfung, die Sie hier einbringen, gut gebrauchen.

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Danke. Und Sie verzeihen mir weiter, dass ich auch den von ihnen so genannten Alt-Spech verwende und erst mal nicht ihre Art der Anrede, der Konjungation, Deklination und sonstigen Flexionen verwende?

Wie Sie wissen, ist *mir Freiheit fast das Wichtigste, gerade, weil *ich fast 2 Jahrzehnte drückendes Zwang erlitten habe und davon immer noch nicht befreit bin.

Da Sie so lange wegg - dieses kleine Detail übernehme ich gerne, weil mir diese Verschiedenheit von Nomen und Adverb wichtig scheint - waren, sind auch ein paar Fragen hängen geblieben. Ein Wort haben Sie gerade benutzt, zu dem Sie schon öfter einiges geschrieben haben: Freiheit; ist dazu inzwischen neues hinzu gekommen?

Im Grunde nicht, ausser, dass das Erkenntnis, dass auch das menschliche Spielraum zum wirklich unabhängigen, nicht vorgegebenen (Gene, Geschlecht, Klima, Traditionen,  Familie, Grösse, Gewicht, Farbe, Hierarchie, Beruf, Sprache, Ort, ...) Selbst-Entscheiden, fast nicht vorhanden ist, durch jedes Forschung, egal, ob in Physik, Soziologie, Neurologie, Psychologie, Biologie oder Kunst mehr und mehr bestätigt wird. Das Mensch ist nicht frei. Wenn, wie oben erwähnt, Freiheit dadurch entsteht, dass ein LebeWesen ohne Druck, Angst oder gar Zwang von Hinten (Vergangenheit), von Innen oder Aussen entscheiden kann. Und sei es bloss das, zwischen jetzt oder später, etwas mehr (Salz z.B.) oder weniger, nach rechts (schauen z.B.) oder links. Ich vermute sogar, dass dieses Form und Inhalt von Freiheit in diesem DaSein, in diesen vorgegebenen universalen Verhältnissen (Physik), ganz unmöglich ist; es ist / bleibt, so wie oben beschrieben, nur Illusion.

Was ist dann der reale Inhalt des Begriffs Freiheit, neben der Illusion, die auch darin steckt?

Glauben. Nicht zu spüren, wie stark Anpassungs-Druck wirkt, z.B. das Status oder das Verein, nicht zu fühlen, wie sehr körpesliche Prozesse auf bewusste Entscheidungen einwirken, oder auch wie oft unpersönliche Zufälle auf zu treffende Alternativen einwirken und diese entscheiden, zumindest mit-entscheiden.

Ich glaube, also bin ich. Weil vom Wissen, wollen wir ja kaum etwas wissen. Ist somit das "fast", das Sie oben vor das "nicht vorhanden" hingestellt haben, denn überhaupt vorhanden? Also wenigstens eine winzige Möglichkeit doch auch mal wirklich frei zu entscheiden, oder wofür steht das "fast" da oben?

Das fast, die paar Promille, die das Natur auch uns zum Möglichkeit für einigermassen "unabhängiges" Entscheiden anbietet - *ich bitte zu bedenken, dass in jedem Körpes, um diesen als daSein zu erhalten, in jedem Sekunde Billionen mal Billionen mal ... Entscheidungen umgesetzt werden, jedes Gedanke entsteht erst durch Milliarden² unbewusst ablaufende Vor-Entscheidungen (Veränderungen in vielen Millionen Zellen). In Wirklichkeit ist das Entscheidungs-Spanne eines Körpes, als freie - bewusste - Verfügung, so gering, dass es kaum messbar ist, vielleicht sogar in dem "Grösse" des Planckschen Wirkungsquantums ĥ? Kurzum, kein daSein würde auch nur ein MikroSekunde überleben, müsste Es jede Entscheidung zum Selbst-Erhalt bewusst und frei - also vollkommen unabhängig von einem davor, daneben, danach! - entscheiden, zumindest nicht in dem Ausstattung, die dem daSein bis jetzt gelungen ist. Das DaSein ist ein Geschehen, das nur als vollkommene Fremd-Bestimmung funktioniert, für wirkliches Freiheit, ohne ein An- und Verbindung, ohne "fremde" Einflussnahme und Vor-Bedingungen, ist da kein RaumZeit und kein Platz. - braucht sehr viel ausdauerndes Training, mit Tatsachen-Wissen, mit intensivem UmWelt-, Selbst-Beobachtung und Selbst-Erkenntnis, braucht einigen "Abstand" - nicht als metrische Distanz - zum vorgegebenen Allgemeinen und all dem Darin, und braucht klare Regeln und Grenzen. Dieses winzigste Fünkchen Freiheit in einem Ozean von regeln- und kraft-basiertem Fremd-Bestimmung, ist nur ohne Gewalt und s.o. zu erreichen. Freiheit ist Nicht Grenzenlos, braucht ein Körpes in Haut, und achtet auch das Haut jedes ander-Es, als Ende des persönlichen Alternativ-RaumZeit; und achtet die Regeln und Gegebenheiten des Innen {ich} und Aussen. Dieses Achtung, ist nicht Verbot! Selbst-Achtung lässt Verhandlungen zu, ist Alternativ-RaumZeit zum Freiheits-Erweiterung oder auch selbst-entschiedenem Einschränkung. Ich kann sehr wohl ein ander-Es in meinen Entscheidungen mitwirken lassen, insofern ist mein äusseres Haut ein durchlässiges Grenze, nicht nur für Luft, Wasser, Nahrung, Informationen, und dessen Abfall, auch für Eingriffe von Aussen, wenn ich dem unbedrängt zustimme.

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Lese-Empfehlung

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Freiheit braucht also Voraussetzungen, die von der Natur, wie sie jetzt ist, nicht vorhanden sind, aber auch nicht be- oder gar verhindert werden?

Behindert schon, aber nicht ganz verhindert.

Sie meinen die natürliche Trägheit, die "Vorgabe", allen Aufwand über das persönliche Überleben und die blosse "nützliche" Trieb-Befriedigung hinaus möglichst ganz zu sparen? Und Trieb meint nicht nur Vermehrung und Dominanz (Status, Stellung in Familie und Umfeld), sondern Neugier, also das Sammeln von Umwelt- und Selbst-Erkenntnis. Und nützlich ist meist schnell erfüllt.

Das nützliche reicht fast allen LebeWesen vollkommen. Denn dem DaSein ist das Nützliche fast Alles, deswegen wird vom DaSein auch kein Mehr-Aufwand gefördert, aber eben auch nicht verhindert.

Es reicht also, wenn ein paar sehr wenige pro Generation, etwas mehr Aufwand investieren, um für Alle so viel mehr Wert zu erarbeiten, dass der Fortschritt nicht stockt? So ist es jedenfalls bisher immer gewesen. Es waren stets nur eine Handvoll von oft Millionen, die dem Trägheit getrotzt haben und weiter und tiefer gegraben und geblickt haben, zum Vorteil von Allen. Und ein mehr an Freiheit ist dabei kaum entstanden, meist waren all die Ergebnisse und Erkenntnisse des Natur-Neugier lediglich die Erfüllung von Notwendigkeiten zum Erhalt des Spezies. 

So ist es bis jetzt, ja. Freiheit, wirkliches Freiheit wurde und wird damit, mit all dem technischen und wissens Bohei, nirgends erweitert. Freiheit ist nach wie vor Glauben und Illusion, mit einem Funken Zufall, spontanem Änderung. Auch die ganz wenigsten, die schon annähernd einige der Voraussetzungen erfüllen, um wirklich frei zu entscheiden, werden von dem Allgemeinheit, dem Mehrheit bedroht und behindert. Auch darin wirkt das Natur-Trägheit. Bloss kein Aufwand über das Notwendige hinaus.

Gut, soweit klar. Auch dieses Gespräch ist keines, das durch freie Entscheidung zustande gekommen ist, und davon in Bewegung gehalten wird, sondern ist einer Notwendigkeit geschuldet. Ist von Vorgaben in Gang gesetzt worden, die vielleicht bekannt sind, aber wohl doch unbekannt? Ist das so?

Ich weiss, dass das so ist. Ich bin nicht frei, *ich bin nicht in dem Lage frei zu entscheiden, dazu fehlen *mir etliche Voraussetzung, z.B. ein gerüttelt Mass an Wissen und auch Status und Vermögen. Was *ich hier tue, empfinde *ich nicht als freies Entscheidung, immerhin ist es aber auch kein Qual. Das ist zumindest nicht unangenehm. Damit bin *ich wohl gut aufgehoben in einem grossen Mehrheit von Menschen, die ihr Tun nicht als Qual empfinden, vielleicht sogar gerne tun.

Mir scheint, dass Aktuell die Natur-Vorgabe der Trägheit besonders starkt wirkt. Ich spüre überall Tendenzen zur Einengung von Spielräumen, zum mehr an und höheren Grenzen. Ich spüre überall ein mehr an Dualismus, ein mehr an entweder, oder nicht. Sie haben ja schon sehr oft davon geschrieben, wie unsichtbar und subtil Gewalt auch ist, und das wesentlich mehr davon genutzt wird, als von der lauten blutig verletzenden und ebenso tödlichen. Aber auch davon ist viel mehr vorhanden. Seit etwa 20 Jahren bemerke ich den Anstieg von immer mehr täglichen Programm-Inhalten voll von Brutalitäten und regungslos hingenommenen Tötungen, jeden Tag zig Krimis und sogenannten Action-Filmen. Gleichzeitig damit, wird auch das Politik unkooperativer und asozialer. Als ein Beispiel, die Verweigerung, den Bau von Wohnungen dem Bedarf anzupassen, wodurch massive Ängste und Kränkungen gefördert werden. Subtile, keine offene Gewalt. Politik fördert und fordert nicht, sondern be- und verhindert. Was sind die Ursachen, auch von diesen Entwicklungen, neben dem Verweigern auf die Aufheizung des Atmosphäre, die Vermüllung des Planeten und damit auch von uns Selbst (Mikroplastik) und die Vernichtung und Massenquälerei von MitLebeWesen adäquat einzugehen? 

Ja, zusammen mit den vielen RaumZeit-Phasen in denen Kriege und sonstige Gewalt-Massaker stattfanden, insb. die beiden Kriege, die als Weltkriege bezeichnet werden, ist das aktuelle RaumZeit-Spanne, also in Etwa die vergangenen 40 Jahre, auch ziemlich sehr Gewalttätig. Subtiler als das offene Brutalität in und mit Kriegen, aber alles andere als wirklich kooperativ, achtsam und friedlich. Kaum waren die beiden grossen Kriege vorverdaut, noch nicht mal im Magen angekommen, stiegen gegenseitige Provokation und aktives Missverstehen wieder an. Ich halte die EU und dessen Vertrags-Ausgestaltung (z.B. Schengen und den Euro) nicht für ein Ergebnis von Vergangenheits-bewusster Einsicht und dem wirklichen wechselseitigen Willen zum friedlichem Kooperation, sondern als Angst-Reaktion und Notwendigkeit auf das Enstehen zweier - inzwischen dreier - übergrosser "Gegner" und Rivalen, um überhaupt noch von diesen wahr- und halbwegs ernst genommen zu werden. Das zeigt auch, dass jedes Versuch aus dem EU ein wirkliches Demokratie und Bundesstaat zu entwickeln, nie auch nur in Erwägung gezogen wurde. Und auch in dem EU steigen die gegenseitigen Provokationen, und das aktive Missverstehen stetig an; das Abscheiden von GB war nur das Anfang.

Wir agieren nicht, wir reagieren lediglich. Und zwar insgesamt, als Spezies, als Menschheit. Ist das ihre Schlussfolgerung?

Ja klar. Wir haben ja erwähnt, dass alle Voraussetzungen für Freiheit fehlen. Fast alle! Weil das Wissen und das Technik wären inzwischen vorhanden, aber das natürliche Gebot des Trägheit verhindert das Wollen, das Arbeiten daran. Gewalt ist schneller und einfacher zu haben. Und Gewohnheiten enorm schwer abzulösen. Und das Agieren, das in das Zukunft zielgerichtete, von dem Vergangenheit erlöste arbeiten, erfordert Freiheit. Und das gibt es nur ohne Gewalt und die antiquierten und auch atavistischen Gewohnheiten, die bloss eins sind: ganz basale natürliche Trieb-Befriedigungen, ohne jede Um- und Rücksicht, ohne Zukunft. Wir sind ganz normale Tiere, in Habitus und in allen Handlungen. Mich täuschen all die elaborierte[n] Technik[en], die Satelliten und Mondflüge nicht mehr. Ich verhehle nicht das Potential, das wir mitbekommen haben, uns auch radikal zu verändern, die uralten Vorgaben des Natur zu überwinden, wir tun es nur nicht.

Da kommt in mir die Frage auf: was ist die Natur? Und, in welche Richtung entwickelt sie sich?

Interessante, tiefe, weite und grosse, wichtige Fragen. Die ich heute nicht beantworten kann, vielleicht nie? Wir werden diesen Dialog auf jeden Fall weiter spinnen. Oder?

Auf jeden Fall! Aber erstmal, wünsche ich Ihnen ...

... einen guten Abend.

So isses.

🤡

Sonntag, 16. Februar 2025

Von Wahr- und Lügnehmung

Zumutungen sind selten angenehm. Diese vielleicht schon?

Poesie

Titel: Ist das Philosophie ein Entität?

Falls ja, ein Frage:

Wahrheit? Ist das Frage an das Philosophie. Und dessen Antwort ist: Alles. Kurz und bündig.

Ich war bass erstaunt, das konnte nicht stimmen, aber das Philosophie wiederholte: Wahrheit ist Alles und fügte hinzu, Lügen und Phantasie und Falschheiten sind Kategorien des Wahrheit. Ich sollte also alles, was so gesagt und geschrieben wird und wurde, für wahr halten, mehr noch, für wahr erachten! Nein, das konnte nicht sein, das darf es nicht. Was ist dann mit den wenigen Aussagen und Geschriebenem, das wahr ist, das dem Wirklichkeit stand hält und vollumfänglich entspricht? Das Philosophie spach, auch das ist ein Kategorie des Wahrheit.

Ich putzte das Nase und schniefte noch etwas hoch und meinte, dann ist Wahrheit auch nur ein Synonym für Wirklichkeit. Ja, rief das Philosophie beglückt! Auch alles an Falschheiten, ebensolchen Phantasien und Einbildungen und so weiter ist wahr, weil es geschieht und geschehen ist. Wahrlich, es ist eine Lüge. Differenz ist erst in Wirklichkeit und Wahrheit möglich.

Ich murmelte verlegen, dass das Philosophie vielleicht das: was war, mit was wahr ist, in 1 setzt, oder gar verwechselt. Alles ist Vergangenheit zischte das Philosophie leise, auf mein gemurmel. Ja gut, seufzte ich, unzufrieden mit dem in-1 setzen von dem, was richtig ist, was genau so geschehen ist, was 100% stimmt, mit jedem noch so realitäts-fernen Phantasie, oder bodenlosen Lügen. Wenn das Frage lautet, ist das ein Lüge und das Antwort lautet, ja, was ist das Inhalt des Antwort? Dass es ein Lüge ist, aber das macht das Gelogene doch nicht zu einem Wahrheit, stöhne ich. Ist es wahr, dass es ein Lüge ist?

Ich antwortete, ist es ein Lüge, dass es wahr ist? Denn, wenn das so ist, kann ich auch das Lügen, mit dem Wirklichkeit gleich setzen. Verlogenheit als Synonym für Wirklichkeit. Das Philosophie zuckte. Ich zuckte zurück, wartete auf ein Reaktion oder Antwort. Es dauerte ziemlich, bis das Philosophie sich verbesserte und zugab, dass Wahrheit und Lüge nicht ganz mit das Wirklichkeit gleich zu setzen sind, und dass auch was wahr[genommen] ist und was falsch ist, nicht in-1 zu setzen sind.

Ich war froh, dass das Philosophie in mir Lern- und Veränderungs-bereit ist und bleibt. Wirklichkeit ist Alles, was Ist. Klar, sind darin auch jede Lüge enthalten, jede noch so blühende Phantasie, aber die sind nie mit Wahrheit gleich zu setzen. Und auch keine blosse Unter-Kategorie davon. So viel Differenz-Fertigkeit sollte schon dasein. Wahr ist jedoch, dass jede gedachte und geäusserte und getane Lüge wirklich geschehen ist, und also auf das Frage, ist es wahr[genommen], dass dieses Lüge gedacht, geäussert, geschehen ist, mit ja beantwortet wird.

Titel-Frage-Antwort: Nein.

Poesie Ende

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Still aus Denis Villeneuves Film "Arrival"
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Nach-Arbeit und Sprach-Klärung:

Wobei nicht geklärt ist, ob das Wirklichkeit verlogen ist. Ein Lüge ist. Denn klar ist auch, dass jedes Lüge geschieht, oder geschehen ist.

Zum Sprache: Ich lüge, also bin ich. Ich wahr, also bin ich, klingt nicht nur komisch, ist es auch. Das Lüge braucht keine teuren Umwege um zu sein, das Wahrheit braucht es: ich sage das Wahrheit, ich erzähle das Wahrheit. Das Lüge braucht in Deutsch keine Ansage mit dem Hoheit des Nomen. Ist es wahr? Ist es Lüge?

Anders bei dem Frage. Das Wahrheit braucht kein ein: ist es ein Lüge. Und es genügt das Adjektiv. Das Lügen muss gross geschrieben werden. Dem Deutschen ist das Lügen nicht fremd, das Wahrheit schon. Ich lüge, ist kurz und meist auch passend, ich wahr, ist fremd, weil meist wohl ein Lüge.

Sprache ist ja kein Fremdheit im daSein, es ist Eigenheit, weil darin entstanden, in dem, was daIst. Und nicht eingefüllt von Fremd. Oder doch? Könnte uns das Sprechen von fremden, von nicht-erdmondlichen Wesen gebracht worden sein?

Wir wissen es nicht, also bleibt es bei einem Eigenheit. Und somit fällt uns das Lügen leichter ein und heraus, als das wahr, ich wahr, du lügst, du wahr, ich lüge. Klingt nicht bloss fremd, ist es auch. Kann es somit sein, dass dem Deutschen das Wirklichkeit ein Lüge ist?

Vielleicht ist ES dem Chinesischen ein Wahrheit, ich kann nicht Chinesisch. Aber ich vermute, auch dem Hebräischen ist das Wirklichkeit ein kaum wahr zu nehmendes GanzES. So, wie wohl Allen Sprechenden. Menschen und anderen erdmondlichen LebeWesen.

Wahrnehmung ist kaum wahr zu nehmen. Von Ernst zu nehmen Kilometer entfernt. Lügnehmung wäre wahr-scheinlich richtig, aber wie eben erkannt, fällt das Lügen auch in diesem Fall leichter ein und heraus. Ich nehme wahr. Ich nehme lüge. Das Mensch nimmt das zweite lieber, ohne es wahr zu nehmen.

So wie Menschen auch das Leiden lieber nehmen, als das Freude. Gewalt ins ich und ums ich herum, muss einfach sein. Noch? Das Freude nimmt wahr, das Leid lügt lieber. So ist das in und für Menschen geregelt.

Geprägt, sagt das Biologie, Natur hat das veranlasst. Wir daSein hatten nie ein Wahl. Kein-Es ist gefragt worden: Leiden oder Freude? Das DaSein ist eine leicht fallende Veranstaltung. Leiden fällt leicht. Freude fällt nicht. Freude ist Aufrichtig. Leid nicht. Freude ist Wahrhaftig. Leid nicht. 

Intransparenz ist natürlich, so wie Wir. Oder nicht? Freude ist. Leid ist. Das Physik fragt, warum es fast nur Materie gibt und kein - was sehr wenig ist - Anti? Und vermutet, dass das Anti nach oder beim "Urknall" vernichtet wurde, um dieses Universum zu erschaffen.

Urknall? Das Mensch liebt diesen Begriff, weil Gewalt[ig]. Statt Ursache oder Anfangs-Ereignis, was dem Wahrheit wesentlich näher ist (aber langweilig), da das Anfang keinen Laut ergeben hat, nicht mal ein zischen, denn, Was oder w-Es hätte es hören oder auch spüren (sehen, riechen, schmecken, ertasten) können, was da entsteht.

Welches Frau erspürt, wenn das Samen in das Eizelle eindringt? Hat das SEIN das DaSein erspürt? Wie erspürt das UnEndlichkeit Endlichkeit? Aber zurück zum Anfangs-Frage. Ist das Wirklichkeit eine Lüge und damit das Materie reines Leid, nur zum Sterben verdammt?

Ist somit das sogenannte Anti, das verdrängte und bis eben Jetzt verhinderte Freude im daSein? Das Antwort könnte wahrscheinlich (!?) nur von Ausserhalb des Universums / DaSein gegeben werden, aus dem Draufsicht: ist das DA ein Lüge? Immerhin ist ES da. Aber als was?

Nach- und Sprach-Arbeit Ende.