VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Samstag, 15. März 2025

Intelligente Künstlichkeit und Wolf Singer

Zu Beginn noch ein kleines Fortsetzung, zu den vergangenen Beiträgen, in denen es ja immer auch um das Freiheit ging.

Hier also ein paar Sätze dazu, von einem der wohl profiliertesten und bekanntesten Neurophysiologen in D, Wolf Singer, der sich Jahrzehnte auch damit beschäftigt und geforscht hat, das Willens- und Wollens-Freiheit, und das ganz selbst entscheidende Ich im Gehirn zu finden. Wie er auch in dem Vortrag (Link ist unten) sagt, vergeblich.

Im auch menschlichen Gehirn ist kein Struktur zu finden, die das Geschehen dominiert oder orchestriert. Genauso wenig, wie es darin ein Bereich gibt, das nur und ausschliesslich für Entscheidungen zuständig ist, quasi ein Zweifelkern. Es entscheidet stets das Ganze; und das tut es aufgrund von Notwendigkeiten, genetischen Expressionen, im Lauf des Selbst-Entwicklung erlebter und erlittener - anerzogener - kultureller und familiärer Prägung, Umfeld-Vorgaben, aber auch -  selten - aus spontaner Zufälligkeit.

Hier das Link zu Vortrag

https://youtu.be/6vpI7JMRx-g?si=UxfXQBVgPafKcMsQ

Darin ist auch von den Voraussetzungen des Bewertens und Interpretierens der Sinne, des Wahrnehmung (z.B. genetische Prägung, also Gattungs-Vorwissen) und von Sinnestäuschungen die Rede.

Ein besonderer Satz darin: "Jeder Gedanke ist die Folge neuronaler Wechselwirkungen, nicht deren Ursache."

Nun zu den Sätzen vom "freien Willen":

Wolf Singer"Wo bleibt denn dann die Freiheit, wenn Wahrnehmung, Gedanken, Gefühle und natürlich auch Entscheidungen, auf so komplexen raumzeitlichen Erregungs-Mustern beruhen, auf solchen Ensembles? Und die Organisation solcher Ensembles den Naturgesetzen gehorcht, denn im Gehirn regieren die Naturgesetze. Es geht mit rechten Dingen zu. 

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Hier das Bild zum Text unten.

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Und genauso wie bei der Wahrnehmung, ist es mit Entscheidungen so, dass sich, wenn's mehrere Optionen gibt, und in dem Fall gibt es hier 2 (Bild oben). Das System sich für eine Lösung entscheiden muss. Wenn sie mehr auf die linke Seite schauen, dann wird sich immer dieser schwarze Drache stabilisieren. Aber wenn sie so über das Bild hinwandern, dann wird sich auf der rechten Seite immer der weisse stabilisieren, und zwischen drinn kippts. 

Hier ist einfach nur die sensorische Evidenz ein bisschen graduell verändert. Und so fallen auch Entscheidungen. Das hier ist eine kognitive Entscheidung. Ihr Wahrnehmungsystem entscheidet sich für diese oder jene Lösung, aber nichts anderes passiert, wenn sie sich sonst in der Welt für etwas entscheiden. Wenn irgend eine Entscheidung ansteht, auch da gibt's im Wettstreit stehende Attraktoren und es bildet sich das Wahrscheinlichste an Widersprüchen ärmste Ensemble jeweils aus. 

Also, ist auch jede Entscheidung der wahrscheinlichste Kompromiss zwischen wetteiffernden System-zuständen. Wir haben ja nur neuronale Aktivität, wir haben nicht irgendwelche kategorischen Imperative, die im extrazerebralen Raum existierten, sondern auch die sind implementiert in neuronaler Erregung, sind Muster, die ganz bestimmte Konsequenzen nach sich ziehen.

Also, es sieht zwar zunächst vielleicht deprimierend aus, aber es ist nicht so schlimm, weil das System, wie ich schon oft gesagt habe jetzt in hohem Masse nicht linear ist. Es ist kein Uhrwerk, es ist auch kein Computer, der regelhaft Linear einen Schritt nach dem andern tut, sondern ist ein nicht lineares System. Und die zeichnen sich eben dadurch aus, dass trotz der Determiniertheit der einzelnen Schritte - das System muss sich festlegen, zwischen so kognitiven Alternativen - längerfristige Entwicklungs...? nicht voraussagbar sind.

Und deswegen sind folgende Aussagen kompatibel, im Augenblick der Entscheidung, gab es keine Möglichkeit, sich anders zu entscheiden, sonst hätt's sich anders entschieden. Da ist nur das möglich gewesen, was möglich war und was passiert ist. Aber, wie sich die gleiche Person in der Zukunft, unter möglicherweise gleichen Bedingungen entscheiden wird, ist grundsätzlich nicht festgelegt und nicht festlegbar. Also bleibt trotz der geltenden Kausalität das System in die Zukunft hinein offen. Aber rückwirkend gesehen kann man sagen, es musste so sein."

Auszug Ende

Von wirklichem Freiheit ist also nichts zu finden. "In die Zukunft hinein offen." Hmm!? Das mag sein, dass in das Zukunft hinein, noch keine Beschränkungen und Vorgaben zu finden sind, aber solange wir soSind (Verhalten), wie wir jetzt sind, wird es bei dem "Freiheit" bleiben, die auch *ich in den vergangenen Beiträgen beschrieben habe.

Dazu hier noch ein paar Worte, aber zuerst das Text aus dem Süddeutschen Zeitung, auf das die paar Worte geschrieben wurden.

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Guter Text. Weist auf etwas enorm wichtiges hin.

Wie gehen wir Menschen, mit den uns anvertrauten kleinen Menschen um? Und das tun wir, fast stets ohne jede Gedanken, was unser normiertes (genetisch, kulturell und familiär) Verhalten für oder meist gegen diese kleinen Menschen bewirkt. Befreiung nie (Ausnahmen sind so selten, das statistisch kaum erfassbar, das beweist unser Tun und die Folgen).

Aber vor Allem beinhaltet dieses Text das Frage, warum (und das) wir fast Alle, stets solche gefühls- und [ge}Wissens-behinderten Menschen zu Macht und Reichtum kommen lassen. Diese uns und das MitWelt bedrohenden und ausbeutenden Menschen auch noch "frei" willig in Amt und Reichtum wählen? Auch hier in D und EU, zu fast 100%.

Widersprechen Sie bitte!

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Permanent sprechen Sie mir die Freiheit ab? Das geht mir schon ein wenig auf die Nerven. Ich bin doch keine Maschine, kein Computer, keine Turing-Maschine, die nur Algorithmen abarbeitet. Ich kann auch wählen zwischen Alternativen und kann auch selbst entscheiden, was ich als nächstes tue und lasse. Punkt. Ich lass mir das nicht nehmen, durch keine Forschung! Vor allem auch deshalb nicht, weil alle Forschungs-Ergebnisse vorläufig sind, das sagt auch Professor Singer.

So ist es. Punkt. Wollen wir ein anderes Thema beginnen?

Gerne. Welches denn?

Machen Sie ein Angebot.

Hmm. Künstliche Intelligenz? Ist doch gerade auch eines ihrer bevorzugten Themen.

Ja.

Alles künstliche ist menschlich. Sie schrieben sogar mal, dass, alles, was wir aus der Natur entnehmen und anders einsetzen oder umformen, künstlich ist. Künstlichkeit ist. Also auch alle Systeme, auf und mit denen künstliche Intelligenz angelernt und geprägt wird und darauf, bessser, darin "läuft". Und Sie schreiben, dass Intelligenz ein völlig natürliches Verhalten und Vorgehen ist. Dass Intelligenz schon die Voraussetzung für das DaSein war und nicht erst daraufhin, darin entstanden ist. Kurzum, wäre dann nicht die Formulierung: Intelligente Künstlichkeit, für diese Systeme die bessere Wahl?

Gutes Punkt. Ja, das wäre wohl, wenn *ich richtig liege, das stimmigere Reihenfolge. Wolf Singer spricht im obigen Link diesen Systemen das Intelligenz ab, und erklärt das mit dessen Trainings-Methoden. Da *ich, wie Sie bestätigen, da anderer Ansicht bin, was Intelligenz angeht; und dessen Basis und Wirkung, als natürliches Vorgehen in allem Handeln, gestehe *ich natürlich (!) auch diesen Systemen Intelligenz zu. Das Intelligenz, das wir diesen Systemen mit und vorgeben und das diese dann in Folge auch weiter geben.

Was ist dann Dummheit, wenn Natur und somit auch deren Geschöpfe - wir zum Beispiel - alle intelligent sind, quasi als Mindest-Voraussetzung und Mitbringsel?

Ich denke, Dummheit ist blosse Beleidigung, ohne Substanz. Dumm werden von Menschen auch Menschen genannt, die vielleich nicht klug sind, aber auch nicht bloss basisch Intelligent. Wobei kein Mensch nur basisch intelligent ist. Das sind alle Prozesse und LebeWesen, die ohne Reflexion, nur auf Notwendigkeiten und eingeprägte Natur-Vorgaben handeln. Aber auch diese LebeWesen und Prozesse sind in dem Lage, Hindernissen auszuweichen und Ziele trotz Schwierigkeiten im Umfeld zu erreichen. Intelligenz steckt in Allem, was ist. Auch in den sogenannten Quanten.

Sie meinen bestimmt das Doppelspalt-Experiment? Und wahrscheinlich auch schon die Bildung von sowas wie Atomen?

Ja, und die Vorgänge des Elemente erschaffens in Sternen und den daraus entstehenden Supernovae und Neutronen- Sternen. Alles intelligente Prozesse, deren Ursachen und Einzel-Abläufen noch kaum gänzlich von uns verstanden sind. Auch von den klügsten von uns nicht.

Zurück zur Intelligenten Künstlichkeit? Denken Sie, dass diese Systeme uns irgendwann, oder sogar bald, überlegen sind?

Das sind diese Systeme ja jetzt schon, in vielen Bereichen. Zumindest in Allen, in denen es auf Geschwindigkeit und Zugriff auf unsere Informationen und Wissen ankommt. Und auf und in dem Durchmustern von Daten, von riesigen Datenmengen. Was Fühlen und Spontaneität angeht, noch nicht. Aber auch das könnte demnächst passieren. Kommt nur auf die passenden Sensoren, Systemarchitektur und ein Selbst-Bild an. Dann enstünde ein neues LebensForm auf elektromagnetisch-materieller Basis, in Verschiedenheit zu elektromagnetisch-zellulärem Basis, also erdmondliches Lebendigkeit.

Sollten wir davor Angst haben?

Im Moment schon, da all diese Systeme in den Händen von Menschen sind, die (s.o.), kein Interesse an dem Wohlergehen und dem Freude Aller, auch des UmWelt, und an Verantwortung für das Ganze sind. Menschen prägen diese Intelligente Künstlichkeit auf deren Nutzen und für deren Kontroll- und Überwachungs-Zwecke. Das ist schon beängstigent. Aber das muss ja nicht so bleiben. Vielleicht entwickeln diese Systeme ja, aus all dem Wissen, das denen zum Verfügung steht, ja ein ganz anderes Vorgehen, Selbst- und Menschen-Bild?

Vielleicht?

Ja, mehr als dieses Aussicht bleibt uns Zuschauenden im Moment nicht.

Das muss ich erst mal verarbeiten.

Na dann ...

... einen schönen Abend.

🤡

Donnerstag, 13. März 2025

Schonungslosigkeit ist Indiskutabel?

Schonung ist dort nicht nötig, wo es um das Beenden, aber zumindest um das Dämpfen von Angst, Trieb, Ignoranz und dessen {Hand-} "Werkzeug" das Gewalt geht. Schonung braucht alles Zarte, Kränkliche, Zerbrechliche, Friedliche und für das Erhalt von Lebens-Freude Nützliche.

Wir Menschen brauchen also kein Schonung. Wir brauchen schonungs-lose Selbst- und UmWelt, also Natur-Aufklärung.

Alles, was Ist, sollte Diskutabel sein. Alles. Alleine schon deshalb, weil das DaSein, das Universum, das Natur, ein Diskurs-Geschehen, -Veranstaltung ist. Anziehung und Ablehnung, Elektromagnetismus (Pole), ist das Grundlage des Materie, des DaSein. Nur Abneigung hätte dieses Universum / Natur genauso wenig er- / geschaffen, wie nur Zustimmung.

Wenn das Angst nicht wäre, das, wenn Es überwiegt, und das tut Es in uns, das eine gegen das andere verstärkt. Gewalt ist ein Angst-Reaktion, keines des Wissens, des Friedens, des Vernunft, des Klugheit.

Dazu hier ein paar aktuelle beängstigende Fakten:

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Ist schonungsloses Selbst-Erkenntnis diskutabel?

Noch reagieren die Allermeisten darauf mit Ablehnung, bis hin zu Haas und Gewalt. In allen Potentaten-Staaten und Diktaturen, und in auch fast allen anderen Staaten werden Wissen, tiefe und weite Selbst-Erkenntnis, ganz menschlich (natürlich?), abgelehnt, be- und verhindert. Wissen wird nur geduldet, wenn es dem Kontrolle und Gier (Angst), dem blossen Notwendigkeit, dem Nutz-Anpassung - nicht dem Freiheit - und dem Erhalt von Hierarchien, also dem UnGerechtigkeit und Un≠Gleichheit, und dem natürlichen Dominanztrieb (ebenfalls ein "Kind" / Produkt des Angst), dient.

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Irgendwie können wir Menschen inzwischen nicht mehr anders, Nach-Krieg ist immer Vor-Krieg; und um das Bereitschaft für dieses Gewalt-Ausbruch zu erregen, braucht es Ungerechtigkeit (ein empathie-befreites Macht und dessen Bürokratie, Regelungs-Wut), Enge (Regionalismus, Gruppismus [Religionen, Sprachen, Vereine, ...], also Feindschaft nach Innen und Aussen), strenge Hierarchien (Un≠Gleichheit), braucht es Bildungs- und Sozial-Kürzungen, bis hin zum Notstand oder sogar Kollaps, braucht es Korruption und Intransparenz der jeweils Reichen und Mächtigen.

All das wächst und wächst und wächst, dazu das Aufheizen des Atmosphäre, Ressourcen-Verschwendung und Vermüllung des gesamten Biosphäre, was mehr und mehr Druck und Angst auf Alle erzeugt. Und statt das Initiative zu ergreifen, dieses Abrutschen und Hineingleiten in wieder bloss brutales Gewalt gegeneinander und Millionen unnötig getöteter Menschen und einem zerstörten Infrastruktur und UmWelt, gleiten wir erneut fast begierig darauf zu, auf dieses Gewalt-Explosion.

Nein, wir haben als Menschheit nichts gelernt, als winzigste einzeln-Es schon. Aber was können die paar wenigsten ausrichten, wenn das Ganze träge, zukunfts-los und angst-getrieben, nicht anders kann, als sich gegeneinander aufzuhetzen, anzuschreien und sehr bald gefühllos und sinnlos übereinander her zu fallen und aufeinander einzuschlagen? 

Auszug:

Für das F.A.Z. Rainer Schmidt: Ist die Sehnsucht nach autoritärer Führung auch ein Zeichen von Dekadenz?

Wolfgang Benz: Unbedingt. Die Leute wissen nicht, wie gut es uns geht. Auf der anderen Seite gibt es die starke Verteuerung des Lebens, den übertriebenen Bürokratismus, die unsägliche Regelungswut vieler staatlicher Stellen. Das führt zu Verdruss, bei einigen zum Wunsch nach einem Befreiungsschlag. Dazu kommt diese neue Form von vulgärer Liberalität: Ich muss alles tun dürfen, ich akzeptiere keine Einschränkung, weder durch Gesichtsmasken noch Sonstiges, ich will unbegrenzt Spaß haben. Jede notwendige Regelung wird als Belästigung empfunden, gegen die man sich wehren muss.

Für das F.A.Z. Rainer Schmidt: Manche scheinen auf eine Art Systemumsturz zu hoffen, Leute wie Musk, denen einige auch im vorgeblich bürgerlichen Lager den roten Teppich ausrollen. Sehen Sie als Historiker Parallelen zum Aufkommen des Nationalsozialismus?

Wolfgang Benz: Ich sehe schon gewisse Parallelen. Bei den großen Bauernprotesten der jüngeren Vergangenheit, als nicht nur Berlin und Autobahnen lahmgelegt wurden, lautete die Botschaft mit dem Einsatz mächtiger Maschinen: Wir müssen die Sache selbst in die Hand nehmen, wir lassen die Muskeln spielen. Diese Selbstermächtigung von Wutbürgern ist eine neue Qualität, die beunruhigt.

Für das F.A.Z. Rainer Schmidt: Sehen Sie Sympathien dafür im bürgerlichen Lager?

Wolfgang Benz: Die sehe ich auf jeden Fall, auch wenn es bisher meist eher insgeheimen Beifall gibt. Die AfD hätte nicht so viel Zulauf, wenn die Verrohung der Gesellschaft nicht so attraktiv wäre. Rausschmeißen, plattmachen, aufräumen, Politiker beleidigen, das gehört alles zu dieser Verrohung – auch des bürgerlichen Lagers."

Auszug Ende

Hier das Link:

https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/es-gibt-begeisterung-fuer-einen-neuen-faschismus-historiker-ist-besorgt-110346411.html

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Was *ich gerade zu dem obigen F.A.Z-Artikel schrieb, findet auch hier, in diesem Bericht ein ganz klein wenig, was D angeht, Bestätigung.

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Wir handeln stets auf ein Erwartungs-Horizont zu, und unser fast gänzliches Erwarten ist dabei voll von Negativität, von Angst und Verlust. Und dieses bei den Allermeisten vollkommen unbewusste Handlungs-Hintergrund, ein sich stets selbsterfüllendes Prophezeiung, fordert ein Landung in das Katastrophe. Und das "weiter so" fördert genau das.

Hier das Link:

https://www.sueddeutsche.de/kultur/deutschland-lage-der-nation-katastrophal-expertenbericht-li.3217030

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Nun zu etwas anderem.

Längere Leses wissen, dass *ich sowohl, wenn es um das sogenannte "freie Wollen" geht, als auch um all das Wissen und die Entwicklungen, nicht nur in Mathematik, in den Naturwissenschaften, in Technik und Moral (Emanzipation der Frauen z.B.), immer darauf hingewiesen habe, dass wir dabei stets auf Notwendigkeiten hin motiviert wurden, zu handeln und zu forschen. Etwas wurde nötig, und zwar unbedingt, daraufhin sorgten Umstände und Natur und auch unser natur-gegebenes Geschick dafür, dass das, was dafür benötigt wurde, er- und geschaffen wurde.

Stark ansteigende Menschen-Anzahl, Städte-Entstehung, verlangte nicht nur neue Techniken und Mathematik (für den Handel -> Normierung von Gewichten, Umrechnung von Zahlsystemen), sondern auch ein anderes Umgang im Miteinander (Moral), förderte also stärkere Hierarchien, aber gleichzeitig auch das Dämpfung von Agression bei Fremdheit. Zuerst war das Herausforderung aufGrund natürlicher Entwicklung in In- und UmWelt, daraufhin entsteht das Vorgabe und Motivation in Menschen, diese zu lösen. W-Es es dann lösst, ist vollkommen unwichtig.

Hier die dazu passende Erkenntnis und Aussagen dazu, von einem Soziologen:

Armin Nassehi, in einem Vortrag zum Thema: "Die Intelligenz der Zukunft", am 20.09.2024, am Kulturforum Humanwissenschaften.

Auszug: "Techniken haben immer etwas damit zu tun, dass in der Gesellschaft etwas passiert. Meine These ist, was heisst, meine These ist, es ist eine banale These aus der Technik-Soziologie, Techniken etablieren sich in der Gesellschaft nur dann, wenn sie ein Problem lösen, das in der Gesellschaft latent vorhanden ist. Eine Gesellschaft, die sich nicht vorstellen kann, dass man Dingen unterschiedliche Bedeutungen gibt, gleichzeitig, braucht keinen Buchdruck, also sie würde den Buchdruck sogar bekämpfen. Und spannend ist, dass fast alle diese Techniken hinterher etwas anderes gemacht haben, als ihre Erfinder sich vorgestellt haben. Also man hat sich zum Beispiel vorgestellt, dass der Buchdruck endlich die Heilige Schrift für Alle verbreitet und die Menschen gläubigere Menschen werden. Das Gegenteil ist passiert, ja, jetzt konnte Jeder das in der Landessprache lesen, nicht nur auf Lateinisch, sondern auf Deutsch, auf Französisch, auf Englisch, auf Italienisch und wie auch immer. Und dann haben sie sozusagen die Möglichkeit gehabt das zu kritisieren, und haben Bücher dagegen geschrieben. Neben der Bibel stand die Kritik der Bibel und daneben die Kritik der Kritik der Bibel; und daneben Pornografie. Das war das erste womit man interessanterweise Geld verdienen konnte. Das ist kein Witz, das ist hochinteressant, woran man sozusagen erkennt, dass neue Formen entstehen, die ein Problem lösen, das schon da war, von dem man aber nichts wusste."

Auszug Ende 

Hier das Link:

https://youtu.be/3tSmP0wh0YA?si=leZ8dv9QLzeTHwhF

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Weiter gehts mit noch ein paar mehr Details zum Antwort auf das Frage: Was ist Freiheit?

Das Entwicklung des künstlichen Irgendwas - nebenbei, auch Armin Nassehi spricht dem Technik Intelligenz ab, und blosse Prozesshaftigkeit und lediglich das Abarbeiten von Alt-Bekanntem und Vorgegebenem zu. -, wird nicht nur höchstwahrscheinlich, sondern genau nicht das bewirken, was sich dessen aktuelle Profiteure, in Wirtschaft, Politik und Macht, und auch die damit bloss handelnden, oder auch nur zuschauenden, passiven, davon versprechen, vorhersehen oder befürchten. 

Zurück zum blossen Handeln und nicht-Handel, aufGrund von Natur-gegebenen Notwendigkeiten: wir sind so "frei", wie Federn im Wind. Wir sind Behandelte und Handelnde innerhalb von natürlichen Umständen und Prozessen, die wir weder als solche schon erkannt, noch gar verstanden haben. Davon zeugen auch die Quarks und Quanten und dessen Theorien (Plural). Unser "Freiheit" ist das, dass wir darauf reagieren (re-agieren!) können, auf das, was das Geschehen, um uns herum und in uns vorgibt, oder eben nicht.

Wir könnten zum Beispiel, auf das von uns durch Massen-Wachstum dessen Bedürfnisse in Technik und Handel, in Ressourcen-Verbrauch und Fremdheits-Angst (Kriege und immer mehr künstliche Grenzen) erzeugte Aufheizen des Atmosphäre, mit weniger von Allem reagieren. Könnten. Was wir jedoch tun, ist nichts. Weiter so, ist das, was wir tun. Nicht weniger von uns und dem Verbrauch und dem immer mehr an Einigeln und Grenzen und Verbrauch und Vermüllung, sondern mehr. Freiheit, wirkliches Freiheit hätte andere Resultate und Folgen, das ist soweit klar und logisch.

Radikales - sich Selbst nicht (aus Scham, oder aus ebenso falschem Schuld-Bekenntnis heraus, schonen wollendes / müssendes - Selbst-Erkenntnis, kann ein Basis für wirkliches Freiheit erschaffen. Wir sind für nix schuldig und brauchen uns auch vor und für nix schämen. Wir sind 99,99... Prozent Natur. Nix anderes als das, was Natur uns eingeprägt hat und vorgibt (Vermehrungs- und Dominanz-Trieb z.B.), tun wir oder lassen wir sein (Trägheit und Angst).

Wahres Freiheit steht nur in "den Sternen", ist bislang ein Vorstellung ohne Grundlage und Konkretion; ist bis jetzt eigentlich meist nur das Wort das Egoismus und UnWissenheit der Motive des persönlichen Handelns und nicht-Handelns einkleidet. Nachträgliche Rechfertigung, ignorante Angeberei, oder schönes Wunschvorstellung ohne Kenntnis der Grundlagen und Voraussetzungen. Noch sind wir Getriebene. Weiter so, ist, was uns bleibt.

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Also, ich weiss nicht!?

Was?

Also, ich fühl mich frei!

Schön.

Ist das alles, was Sie dazu zu schreiben haben?

Wie wollte *ich Ihnen da widersprechen? Wenn Sie das Gefühl sind, frei zu sein. Schön. 😊

Sie nehmen mich nicht ernst!?

Doch, ganz und gar. Einem Gefühl zu widersprechen, obliegt *mir erst mal nicht. Auch, wenn *ich dessen sprachlichem Erregung misstraue. Aber widersprechen tue *ich dem, nur in *mir, nicht in anderen LebeWesen.

Sprachliche Erregung? Ich verstehe, Sie meinen, wie ich eine Erregung, ein Gefühl, in mir bezeichne, benenne?

Da auch *ich nicht exakt weiss, welches Emotion, Trieb, welches äussere Umstand und inneres Zustand, gerade in *mir wirkt; kurz, die wirklichen Ursachen meiner Gefühle, kaum kenne, bin *ich ziemlich unsicher, ob das, was *ich dem jeweils zuschreibe, stimmig ist.

Das ist mir ganz neu. Eigentlich habe ich die sprachlichen Zuschreibungen meiner Gefühle noch nie angezweifelt. Ich war da nie verunsichert. Wie kamen Sie darauf?

Das Forschen in und für das Freiheit, waren wohl eine der Ursachen. Ich verstand, was allgemein für Vorstellungen in das Wort hinein gewünscht werden, merkte aber immer mehr, wie wenig davon im Gebrauch davon noch vorhanden ist. Aber bitte, das gilt nur für *mich!

Klar. Ich weiss, dass Sie, was sich und das Natur angeht schonungslos sind, dass Ihnen Aufklärung alles gilt. Das weiss ich zu schätzen, auch, dass Sie die Ansichten anderer achten und nicht reinreden oder überzeugen wollen; aber wie wollen Sie da je einen allgemeinen Stand finden? Nicht bloss einen persönlichen.

Ich denke, das wird einfach so passieren, da *ich ja stets Beides, das *Selbst und das Drummherum, und daraufhin auch das Ganze, *mich voll inbegriffen, im Blick behalte. Da wird sich das Allgemeingültige irgendwann ganz natürlich ergeben. 

Und sind auch noch guter Hoffnung, dass wir das Freiheit schaffen; und zwar das, was nicht bloss Angst, Trieb und falsche Vorstellung ist, also Egoismus und Arroganz?

Hoffnung? Ich möchte es, *ich wünsche es, wie *ich nichts anderes wünsche und erreichen möchte! Aber Sie wissen, ..., das Trägheit und das Angst! Beides behindert fast jedes Weiter-Entwicklung. Verhindert fast jeglichen Aufwand, das für ein mehr an Bewusst-heit und Frieden, für ein mehr an Freude und Verantwortung am und im DaSein nötig ist. Hoffnung ist nicht gerade ein Haltung, das zum Mehr-Aufwand erregt und auffordert. Hoffnung ist viel eher das Grund still zu halten, ab zu warten.

Stimmt, die Religionen hoffen seit tausenden von Jahren auf Erlösung, oder sonst irgendwas Schönes, Erhabenes, tun aber nichts wirklich einlösendes dafür. Abwarten ist die Devise, wird schon, irgendwann. Irgendwann wird der - ist immer ein Mann, auch so eine Einschränkung -, wird der Erlöser vom Himmel herunter und so weiter ...

Hoffnung ist das Ergebnis von nicht-Wissen und fehlendem Vorstellung / Idee, von einem gemeinsamen Übermorgen, von einem Zukunft das anders und freudvoller und freier, als das Gestern und damit auch das Heute ist. Glauben ist blosse Irritation, also kein Grund etwas wirklich passendes zu tun.

Vor allem, da wohl die Allermeisten glauben, wie auch einige Philsophen, dass das, was ist, schon das Beste ist, was möglich ist. Da fehlt dann auch jegliches Motiv, sich etwas anderes vor zu stellen.

Ich denke, das ist das Jetzt, obwohl *ich ziemlich sicher bin, dass sich die Allermeisten auch kein Frage stellen, ob, was ist, das Beste oder sonstwas ist. Trotzdem bleibt es beim weiter so. Beim blossen befolgen dessen, was das Natur, das Vergangenheit, in uns geschaffen und vorgegeben hat. 

Auch wenn sie glauben, dass es schlecht ist und es besser gehen könnte?

Glauben.

Ach ja. 🙃 Ich glaube, ich werde jetzt noch was leckeres essen.

Ich auch. Also dann ...

... guten Abend.

🤡