VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Montag, 7. Juli 2025

Das Ende ist dem Anfang voraus

Frage: was kann (soll?) Philosophie leisten?

Peter Sloterdijk, in 3Sat Kulturzeit, 1999: 

Ich bin durchaus der Meinung, dass die Philosophie, ihrer Wirtsgesellschaft, wenn man so sagen darf, den Beweis schuldig ist, dass sie nicht nur, wie ein immer harmloser werdender Parasit in ihr sitzt, eine immer wirrer vor sich hin blühende Orchidee. Sondern sie ist der Gesellschaft den Beweis schuldig, dass sie auch zu etwas gut sein kann, nämlich der Gesellschaft zu einem Bewusstsein ihrer avanciertesten Problemstellungen zu verhelfen. 

Zitat Ende

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Anmerkungen zu dem unten zitierten

Werk von Roger Penrose.

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"Das Unverständlichste an unserem Universum ist, dass es sich verstehen lässt." Albert Einstein

Poesie

Titel: Ist das Logik ein Gedicht

Was ist das Eltern des Logik? Kausalität.

Logik: Entropie bedeutet, dass ein Wärme, das dem Kälte ausgesetzt ist, sich an dieses anpasst. Menschen z.B.

Wie kann Kausalität anerkannt werden, ohne einzusehen, dass ein Ergebnis unmittelbares Folge von einem teils hoch komplexen Vorher ist / war?

Wie weiss ein Ergebnis von dem Vorher, das zu Es geführt hat?

Das ist / war das Frage, das nicht mehr dem Suchen nach Antwort bedarf, weil das Antwort bereits gegeben ist.

Warum hat Albert Einstein gewusst, oder zumindest geahnt, dass das DaSein / Universum, bereits komplett gegeben ist?

Weil Ihm das Logik von dem Untrennbarkeit von Wirkung zu Ursache klar war.

Nicht die Ursachen stehen fest, es sind die Wirkungen, die die Ursachen bestimmen.

Wirkungen sind nicht revidierbar, es sind die Ursachen, die veränderbar oder sogar verhinderbar sind. Damit die Wirkungen gar nicht erst entstehen.

So ist klar, dass abwarten und hoffen, auf irgendwas "gutes" oder auch "schlechtes" in das Zukunft, vollkommen wirkungslos, also falsch ist.

Es ist somit wichtig, die Ursachen von den Ergebnissen / Wirkungen her zu erkunden, also die richtigen, passenden, vorteilhaften Ursachen zu tun.

Was ja in vielen Küchen und Laboren schon geschieht, aber in Gesellschaft und Politik, auch in Kunst und Wissenschaft nicht. Ausnahmen gibt es nicht (!), was wenigst ist.

Roger Penrose vermutet in "The Emperor's new mind ...", dass die zu suchenden, zu findenden Grund-Gleichungen des DaSein "raumzeit-asymmetrische Gleichungen" sein werden. 

Ich denke, es werden RaumZeit-rekursive Gleichungen sein, das Anfang ist Folge des Endes. Wie oben geschrieben, sind wir bereits vereinzelt dabei, dieses Ziel-Umkehrung zu begreiffen.

Bislang ist fast Alles, zumindest wissenschaftliches Handeln und somit Denken darauf aus, das Morgen voraus zu wissen, aus dem Erkennen dessen, was war und ist. 

Das Handeln und somit Denken ist nicht Ergebnis-geleitet, sondern Vergangenheits-versessen; gesucht wird nicht das psssende Anfang, sondern das "richtige" Ergebnis.

Poesie Ende

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Dem Versuch das Anfang vom Ende her zu ergründen entsprechend, wäre das Aufforderung wohl eher: Es fehlt ein Vision / Idee für ein vorteilhaftes Wirkung / Ergebnis, für das gesamte Biosphäre. In dem auch wir bislang fast nur über-leben, statt mehr daraus zu erschaffen.

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Wahnsinn!

Was genau?

Sie meinen wirklich, dass wir vom Ende her denken sollen?

Ich wäre nicht der erste; und bin bestimmt auch nicht der letzte. Was bislang fehlt, um dieses Diktum umzusetzen, ist ein Beweis, möglichst wohl ein mathematisches.

Stimmt, der Satz, des vom Ende her denken, ist schon älter. Und das mit der Küche leuchtet mir ein. Ein Koch plant den Ablauf vom Ergebnis her, alle Zutaten müssen vorhanden sein und auch die Reihenfolge des Ablaufs muss stimmen, sonst wirds kein gutes Crème Brûlée, oder anderes.

Lust auf ein Süss-Speise?

Ja, ist ziemlich warm draussen, also eher auf ein Eis. Sie auch?

Ja, das wäre ein schönes DaZwischen, so vor dem Dîner.

Na, dann auf geht's

Gerne.

😃

Dienstag, 17. Juni 2025

Leichtsinnige Heiterkeit im Fernsehen ...

... oder vom SehensWert des Mensch-Empfindens.

Was also ist, wenn das Glück überwältigt?

Ich vermute, das Konsequenz ist sterbens-langweilig, mehr nicht. 🤔

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Das folgende entspringt einem Erleichterung, meinem Erleichterung von ururaltem Schmerz und entspricht den Erkenntnissen, die *ich im Selbst gefunden, empfunden, erfühlt und danach verspracht habe; genauso, wie es den Erkenntnissen nicht widerspricht, die andere Menschen auch *mir angeboten haben, und die *ich, teils sehr widerwillig, aber letztlich dann doch abgenommen habe, einfach, weil *ich, vielleicht dummerartig - was soll darin weise sein? - wissen möchte, was so alles da ist, auch in *mir, ohne vorab zu erahnen, was *mich da Alles erwartet oder auch erniedrigt. Und es ist ziemlich viel, was von ziemlich hoch geworfenem Höhe, dann schnell ziemlich tief herunter fiel, nicht so sehr wegen dem Schwer Kraft, sondern, weil es in das Höhe unpassend ist.

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Mir ist schon klar, dass dieses Foto

zu diesem Beitrag vollkomnen

unpassend ist, obwohl es

gerade deswegen

passt?

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Sie Wissen ja, dass *ich ein Nachrichten-Junckie bin und sonst auf ein besonderes Sprache achte und nutze; das war aber im Folgenden irgendwann nicht mehr möglich. Ich bitte also um Nachsicht, nach dem Vorsicht.

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Poesie

Titel: Heidschi Bumm Beidschi Bumm Bumm

Oder wenn im Fernsehen die Tränen fliessen.

Ganz aktuell sind da also zwei ziemlich tumbe, also anti-intelligente und ignorant nur angst- und macht-gesteuerte, Regierungs-Cliquen, die sich gegeneinander mit Raketen beschiessen, mit Bomben bewerfen, und dabei ihnen völlig unbekannte und an deren tumbem Hass und Tun völlig unbetelligte Menschen in Massen töten; während wir hier Eis essend durch die Strassen flanieren und Schaufenster durchschauen, ob vielleicht für mich etwas interessantes dahinter steht, liegt, hängt, zum kaufen, ist doch wichtig, und Abends in ein Konzert gehen oder einen Krimi im Fernsehen anschauen und dabei leicht erschauern.

Das Ganze ist ja nichts neues. Auch während vergangener Kriege und dem nur etwas weiter wegg Massenmorden, irgendwo einigermassen fern, haben Menschen, während dem industriellen Töten und dem Schützengraben-Beschuss, Eis gegessen, haben Wein getrunken und sind Nachts vielleicht leicht angetrunken ins Bett gesunken und haben nur etwas schwerer wie üblich geschlafen. Das war schon in Altertum und Antike so. Dass nebenan die Köpfe eingeschlagen wurden und dahin rollten; und dabei ein Suppe gelöffelt und anschliessend ein Braten genossen wurde, dazu vielleicht ein leicht säuerliches Rotwein.

Das Mensch ist von Natur prima konditioniert worden, was kümmert mich, was ausser Hörweite passiert! Da können die Atombomben nebenan Hunderttausende hinwegg fegen, während ich den riesigen schrillen Pilz bewundern kann, denn, das ist doch ein, zumindest aktuell, seltenes Ereignis, da muss ich doch hinschauen und dabei vor angenehmer Spannung leicht Erschauern. In dessen hellem Schein kann ich auch ohne Blitz aussergewöhnliche Fotos schiessen, die ich später mal stolz meinen Enkeln zeigen werde. Ich war dabei! Ich habe es miterlebt, als das ganze Horizont ein riesiges leuchtendes Pilz war. Dabei kann ich dann auch ein Tränchen ins Taschentuch drücken.

Heutzutage liefert das Fernsehen dazu tolle Bilder in HD-Qualität, phantastische helle leuchtende Spuren von dahin fliegenden Raketen, die dann steil abfallen und in noch helleren Explosionen enden, phantastisch, wirklich. Die Sender bringen das so oft, dass man sich daran satt sehen kann; hell leuchtende Spuren am Himmel, die dann in grossen oder auch kleineren Explosionen aufgelöst werden und ende. Sowas bekommt man nicht alle Tage geboten, es ist echt, nicht so falsch, wie in den Action-Blockbustern, da ist das ja immer bloss Computergeneriert. Aktuell ist das wieder echt. Phantastisch, jetzt schau ich auch wieder jede Nachrichten-Sendung an. Keine Pilze, aber Explosionen. Pilze sind mir sowieso in Sossen und Suppen lieber, als am Horizont, aber wir Menschen liebe n ja einander, also ...

... also *ich muss jetzt damit aufhören, weil ...

Poesie Ende

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Was sollte das denn?

Hat Ihnen also nicht gefallen.

Sollte es das?

Na ja, irgendwie nicht, irgendwie schon, weil es ja auch einiges an Selbst-Erkenntnis enhält, wenn auch vielleicht schmerzhaft.

Mir hat es nicht gefallen, auch wenn es Erkenntnis enthält. Nicht jede Erkenntnis in Poesie gepackt gefällt, manches ist einfach schlecht, ist misslungen, kann nicht gefallen. Mir tut schon leid, dass ich es gelesen habe. So ein Schmarrn!

Au weia. Gut, nehme *ich so an und hin. Kann ja passieren. Fällt Ihnen ein anderes Thema ein? Oder haben Sie für Heute genug?

Ich dachte, hoffte, dass Sie nach dem gestrigen Gespräch eine etwas andere Richtung wählen würden, wegg von dem Zermartern in Gestrigkeit und Selbst-Erkenntnis-Schmerz, hin zu etwas mehr Optimismus und dem Genuss des klitze kleinen daSein, das wir bekommen haben, aber nein, jetzt kommen Sie mit Atombomben. Es wird immer schlimmer.

Ich bin durchaus anders gestimmt, kann jedoch das, was quasi nebenan an natürlichem menschlichem Wahnwitz und tödlichem Dummheit passiert, nicht ganz ausblenden, musste *mich zumindest hier dazu äussern. Mehr tue *ich auch nicht mehr.

Sie wollen also auch das Positive annehmen und damit auch aus dem Dauer-Schmerz heraus finden? Schliesslich muss Ihnen auch das gegönnt werden und gelingen. Sie müssen doch nicht den puren Schmerzensmann geben. Das kann doch nicht alles sein.

Das Positive, was ist das Positive? Da Sie eiffrig lesen, was *ich anerkenne und hier einbringe, wissen Sie, dass alle Lebendigkeit von Natur fast zu 100% "fremd"-gesteuert ist (das "fremd" in ", da uns Allen das Natur natürlich {sic} nicht fremd ist, ganz im Gegenteil, eher sind wir Alle hier dem Natur fremd. Kurzum, wir sind 100% Natur, was das Natur also, als Verhalten in uns eingeprägt und festgestellt hat, ist teils ururaltes Erleben und Erleiden, vom "Urknall" an bis zum erdmondlichen Vorvorgestern, weil das Natur sehr langsam "lernt" und das erlernte anpasst) und dabei ist das Positive, das Leichte, das Gelassene, Friedliche, Freie nicht bloss zu kurz gekommen, sondern fast nicht vorhanden. Aber gut, *ich bin bemüht, das wenige, das es gibt, anders zu gewichten. 

Da bin ich anderer Meinung. Und ich bin verwundert, weil ich diese Meinung, ihren Erkenntnissen entnommen habe, denn Sie schrieben schon des öfteren, dass sich das Leid und due Freude die Waage halten, somit gleichgewichtig im Dasein sind. Also, warum ist das Positive so selten, Ihrer Meinung nach.

Insgesamt vermute *ich, dass es genauso viel Freude wie Leid im DaSein gibt, anders denke *ich, ohne einen AusGleich von Extremen, kann kein dauerhaftes DaSein entstehen, aber in begrenzten Bereichen, können sehr wohl grosse UnGleich-Gewichte entstehen und auch ein längeres Dauer gehalten werden.

Und die Erde ist so ein Bereich, so eine Zone im Universum, die im UnGleichgewicht ist?

Was denken Sie, besser, was empfinden Sie? Bitte seien Sie mal ganz nüchtern, ganz neutral, treten Sie mal ein kleines Schritt von ihrem persönlichen daSein zurück, gehen mal kurz auf Selbst-Distanz. Was also empfinden Sie? Ist dieses Planet, ist das Menschheit im Gleich=Gewicht, ist dieses Biosphäre in einem annähernd gesunden Zustand? 

Sie wollen mich überfordern; wie soll ich denn das schaffen, mal ehrlich, ich wüsste nicht, wie ich zu mir, zu diesem Planeten auf Distanz gehen soll, keine Ahnung!? Aber ich kann Ihnen trotzdem, auch ohne diesen Schritt aus mir hinaus, einigermassen folgen. Und ja, es könnte sein, dass sich innerhalb der Hülle der Erde, innerhalb des Magnetfelds, innerhalb, besser unterhalb der Lufthülle, ein Ungleichgewicht gebildet hat. Das Fressen und gefressen werden und all die andauernde Gewalt innerhalb dieses Planeten, die mehreren Auslöschungswellen die um den Planeten rollten, deuten nicht gerade auf AusGleich. Ja.

Ich habe vorhin selbstverständlich übertrieben. Klar, gibt es um diesen Planeten auch ein Menge Freude und Glück, aber *ich messe, bei genauerem Hin-Spüren und dem, was *ich aus Historie und Aktualität entnehme, mehr Leid, als Freude. So viel Zwang, so viel Ungleichheit, so viel Gewalt, so viel Unterwerfung, so viele Kränkungen, so viel Kampf, so wenig Freiheit, so wenig Sicherheit und Geborgenheit. All das an "so wenig" wäre möglich, wird aber durch das Un-GleichGewicht innerhalb dieses Planeten verhindert.

Das Ungleichgewicht der beiden Grund-Emotionen - Leid und Freude - innerhalb des Planeten? Sie schreiben auch von Widerstand und Schwere, des Leid; und als Opposition die Förderung, die Leichtigkeit, das Vorteilhafte der Freude.

Unterfüttert von dem Angst. Als Panik und Stress, unter dem Leid, als Vorsicht und Hilfe unter dem Freude. 

Angst ist immer vorhanden?

Ich fühle es so. Das DaSein ist ein zerbrechliches Zustand, immer gefährdet, aufgelöst, zerstört zu werden. Das lässt kein wirkliches stabiles und dauerhaftes Sicherheit zu. Es ist also in Allem, was Ist ein Rauschen, ein Kribbeln, kein Ruhe, kein wirkliches Ruhe. Und dieses Rauschen ist Angst.

Ich kann Ihnen folgen. Bis hierher.

Sie brauchen ein Pause, *ich auch. So wünsche *ich Ihnen hiermit einen ...

... guten Abend.

🤡