VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel die Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Für alle Neu- oder auch Wieder-Leses dürfte das Erst-Text dieses Blogs als Grundierung interessant sein?
Ein guter Einstieg in das Blog ist es allemal.


Viel Freude beim lesen.

Samstag, 20. Februar 2016

Allerlei n*ich_tiges und w*ich_tiges

Titel: Die Stunde der wenigen klugen Konservativen

Dieser kurze Essay von Armin Nassehi, aus der Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 19.02.2016, ist eigentlich ein Lese-muss für alle Bürger. Um sich Selbst im politischen Spektrum zu verorten und um darüber hinaus zu denken und zu wachsen.
Ich finde diesen Text ganz ausgezeichnet, eine Freude.

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*ich.
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Titel: Die natürliche Komplexitäts-Furcht

Ein ziemlich gute Analyse der Gründe für Resignation und der Selbst-Aufgabe, bevor es erst los geht.
Mit "ist [zu] Komplex", ist fast jede Abwendung und jedes WeggSchauen entschuldbar.

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*ich bin ein ...
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Titel: Die natürliche Verursach-Es-Verweigerung nach Fremd-Bestimmung

Selbst-Erkenntnis Nr. 33

Ein Auszug aus dem unten verlinkten Text:

"Das spricht dafür, dass sich Menschen, die auf einen Befehl hin handeln, tatsächlich weniger verantwortlich für die Konsequenzen ihrer Tat fühlen und nicht nur so tun als ob, um der Missgunst ihrer Mitmenschen oder einer anderen Strafe zu entgehen."


Warum gilt Verantwortung - egal, ob für das Selbst oder für MitMenschen, oder unsere gemeinsame UmWelt - so fast gar nichts; und wird fast stets nur nach Unfällen und Katastrophen gefordert, oder das Fehlen beklagt?

Hier ist ein grosser Teil der Antwort. Wir alle müssen fast erLebens-lang "Befehlen" folgen, auch in Form von Regeln und Gesetzen und Traditionen, die wir weder aufgestellt, noch denen wir zustimmen konnten.

So wird also wirkliche Verantwortung fast unmöglich gemacht. Die Erkenntnis könnte sein, unsere Verantwortlichkeit für uns und die gemeinsame Heimat, dadurch zu erhöhen, dass wir alle unsere Regeln und Gesetze und Traditionen zur Abstimmung stellen, und zwar jedem Menschen.

Der Erfolg könnte sein, dass wir dadurch wesentlich weniger Fremd-Bestimmungen erwirken, dass unsere daraus entstehenden Gesetze und Regeln und Traditionen auch von Allen akzeptiert und umgesetzt werden, aber vor allem, dass es enorm weniger sind und diese dann auch für Alle verständlich.

Und das als Ergebnis, die Verantwortung für Alle so steigt, das wir einander kaum mehr verletzen oder gar töten, und das wir endlich begreiffen, dass wir in diesem DaSein vollkommen Willkommen sind und Es dadurch weniger zerstören, als es als unsere gemeinsame Basis und erLebens-Grundlage achten und schützen.

Oder?
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Ein Piktogramm von Keith Haring
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Titel: Eine kurze Volks-Verachtung

Worauf das eine Reaktion ist, ist klar.



Es wird langsam RaumZeit, dass anerkannt wird, dass "Volk" eine Beleidigung ist, dass "Volk" keine Gemeinschaft / Gesellschaft benennt, sondern eine Beschimpfung ist.
Eine blosse Selbst-Schmähung.

Denn eins höre *ich bei diesen Rufen schon seit mehr als 25 Jahren heraus, das "wir" ist jeweils nur ein verklemmtes "Ich".



Ich bin das Volk, rufen diese Menschen, ich! Ich bin das Volk, hallt es durch die Städte, ich, nur ich, bin das Volk.

Die jämmerliche Anmassung wird dabei selbst-unverständlich über hört.

Ich beantrage im Duden, neben den Begriff: "Volk", als Bedeutung: "eine Beleidigung" aufzunehmen.
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Ich bin auch ein ...
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Titel: Evolution ist Veränderung

Selbst-Erkenntnis Nr. 58

Ein Evolutions-Biologe sagte etwa folgendes:

"Wenn wir die Másse der Bereiche (Haardicke, Knochenlänge, Sehstärke, Blutwerte, Organgrössen und auch kognitive Werte) einer Spezies vermessen, erhalten wir als Gesamtergebnis für diese Spezies immer eine Glockenkurve von Minimal- bis Maximal-Werten. Das repräsentiert die Streuung / Variabilität innerhalb einer Spezies.

Zum Beispiel:
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Solange die Umwelt- und erLebens-Bedingungen dieser Spezies konstant bleiben, bleibt auch der Verlauf der Verteilung und der Kurve erhalten. Die Verteilung wird quasi auf den Mittelwert hingetrimmt.

Sobald jedoch entweder die Umwelt-Bedingungen und / oder auch die erLebens-Verhältnisse der Spezies sich ändern, gerät die Glockenkurve ausser Form, dann kommt Bewegung auch in die Spezies, denn dann werden die weiter aussenliegenden, die extremen Varianten bevorzugt. Teilweise. Das fängt an mit Verhaltens-Änderungen und es folgen auch genetische (körperliche) Veränderungen."

Warum erschreibe *ich das?

Ich denke, *ich liege nicht allzu falsch, wenn *ich den Klimawandel und die Globalisierung - also die Annäherungen und Vermischungen aller bisher eher weit verstreut erLebenden Menschen-Gruppen -, als sehr bedeutende Veränderungen, sowohl innerhalb der Spezies Mensch, wie auch ausserhalb, bewerte. Beide Veränderungen üben erheblichen Druck auf alle Spezies und auf uns aus.

Wenn also in RaumZeit-Phasen, in denen die Konstanz endet, und AUCH die extremen Bereiche einer Spezies besonders "gefördert" werden - und zwar sowohl die positiven, als auch die negativen! -, wie sollte *ich nicht darauf kommen, das als Hinweis zur Begründung für unsere Aktualität zu verwenden?

Und dieser Veränderungs-Druck, sowohl intern, auch durch unsere Vermehrungs-Raten innerhalb eines endlichen Planeten-Systems, als auch extern, durch die zunehmende Erwähnung der Gashülle - die auch von uns beschleunigt wird -, und dieser Veränderungs-Druck hat ja nicht erst gestern angefangen.

Und dann die Tatsache, dass sowohl die Extreme im Negativen (Drittes Reich, Shoah, Terror), als auch im Positiven (Gemeinwohl-Ökonomie, UmweltSchutz, aber auch in Forschung und Kunst) immer präsenter werden, ist *mir Beweis, dass wir in einer Phase starker evolutiver Veränderungen sind. Das geht bis hin zu genetischen (körperlichen) Veränderungen, die bereits in vielen Laboren vorbereitet werden.
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Impression aus Düsseldorf
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Titel: Frauen-Gewalt

Ein Wissens-Artikel der Süddeutschen Zeitung vom 20.02.2015, geschrieben von Katrin Blawat. Daraus nur ein kurzer Foto-Auszug:
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Titel: Die natürliche Akzeptanz von jeglicher Gewalt.

Ist für *mich mehr und mehr unerträglich!

Das folgende ist eine Reaktion auf einerseits den Bombenanschlag in Ankara, die aggressive Bedrängung und Beleidigung von flüchtigen Menschen in der Kleinstadt Clausnitz und etliche weitere Meldungen.

Warum hat die türkische Regierung den Friedensprozess mit den kurdischen Mitbewohnern so abrupt beendet und ist militärisch gegen Kurden vorgegangen und hat Dutzende, wenn nicht inzwischen hunderte kurdische Menschen getötet und vertrieben? Sollte dieser Anschlag von kurdischer Seite verübt worden sein, ist es ein Kriegs- und kein Terrorakt. Soweit *ich das mitbekomme, belagert und beschiesst türkisches Militär aktuell einige von mehrheitlich kurdischen Menschen bewohnte Städte und bombardiert und beschiesst Stellungen und Orte in Syrien und Irak. Gewalt erzeugt Gegen-Gewalt. Ist es nicht so? Warum also ist die türkische Regierung daran interessiert, die Türkei auf diese Art zu destabilisieren? Reichen der türkischen Regierung die Kriege und Krisen im Süden nicht? Musste die türkische Regierung davon auch innerhalb der Türkei Krisen, Terror und Krieg führen, gegen die eigene Bevölkerung?

Mich macht es fassungslos, wie sehr Menschen tausende viel zu früh getötete Menschen und Vertreibungen und Zerstörungen in Kauf nehmen, um einen Machtanspruch durchzusetzen. Statt Menschen zu vereinen und für eine friedliche Zukunft zu sorgen, werden täglich Konflikte geschürt, Menschen gegeneinander aufgehetzt und bedroht und in Massen verletzt und getötet. Und das wahrlich nicht nur in der Türkei, sondern Menschenweit. Dieses aggressiv und gegen jede Verständigung gerichtete Miss-Handeln der meisten Menschen und deren Regierungen, von klein bis zur UN, ist normal.
Die Türkei ist keine Ausnahme.

Und fast alle Menschen finden dieses Verhalten normal, nehmen die täglich zehntausenden Toten ungerührt "in kauf". Statt auf Verhandlungen und Frieden hinzuwirken. Das scheint gesund zu sein? Krank sind die Menschen, die wissen, dass alle Konflikte lösbar sind, ohne einander zu beleidigen, gegeneinander zu Hetzen und zu töten. Die das wissen, werden wohl von der absoluten Mehrheit zum Arzt geschickt.

Nein, Menschen müssen verletzen und töten, in Massen, jede Stunde, egal warum. Wir brauchen unseren täglichen Mörder-Krimi, mit der Verhaftung am Schluss. Und genau diese Schlüsse mit Auflösung und Verhaftung sind die Illusion dabei. Die Realität, ist das tägliche hingenommene und geförderte Morden, ob durch Armut oder Waffen.
Grotesk, wie wir gegeneinander umgehen
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Wer gegen wen?
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Nachhall:

Was soll *ich noch schreiben, als dass *mir beim Rundum-Blick in eine - *mich mit-einschliessende - Menschheit ganz jämmerlich zumute ist.

Wie wir unsere Konflikte angehen und mit ihnen umgehen, von lösen keine Spur, ist vorsintflutlich, ist dumm - weil ohne Ahnung von unserer Geschichte und von den aktuellen Kenntnissen und Fähigkeiten - und uninspiriert.

Nicht die Gesundheit und der Erfolg und eine gemeinsam entschiedene FortEntwicklung zählt, sondern ein Recht zu ignoriere...n, zu verdrängen, zu verletzen wo immer möglich und soviel zu töten, wie der Brutalität und dem gegenseitigen Hass nötig.

Leute, das ist Realität. Schaut in eure Bücher, Filme, Spiele, Zeitungen. Mord und Todschlag und Lügen und Betrügen und als "Gewürz" die Liebe und dessen Lockmittelchen Se..
Armselig.

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