VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Sonntag, 24. September 2023

Das Körpes ist ein Ganzes.

Das in stetem Veränderung ist, Innerlich und Äusserlich. Ist das DaSein ähnlich konstruiert?


Und welche nachherigen, also im Nachhinein sich konstituierenden, also grundlegenden / morphologischen Veränderungen sind darin möglich?


Aber dazu späterhin mehr.


Vorwegg das.


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Strassenrand Schönheit. Gneisenaustr.
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Tagebuch-Eintrag von Freitag, 22.09.2023

Leicht geändert und erweitert, am 24.09.2023, ab 09:45.


Ist also das Vorher zum Gestrigen Beitrag. Sie sind also ziemlich ähnlich, aber auch deutlich verschieden in dem Herleiten des Ende, also den Erkenntnissen des Physik.


Darin ist auch wesentlich mehr Schmerz enthalten, den es vielleicht braucht, um tiefe und weite Erkenntnis zu wollen und vielleicht sogar zu erreichen?


Los geht's:


Langsam klärt sich, was in *mir so vorgeht. Ich bemerke immer öfter, dass *ich Zukünftiges voraus ahne. Stets nur Bruchstückchen, Kleinigkeiten. Das bedeutet, *ich bin die Fertigkeit dazu. Vielleicht noch nicht die Fertigkeit, aber das zu Grunde liegende Fähigkeit. Aber Fähigkeiten sind ja ausbaufähig, hin zu einem Fertigkeit. Was bedeutet das für oder gegen *mich?


Das Frage ist somit: wie nutze *ich nun diese annähernde Fertigkeit? Zu meinem Wohl oder zu meinem Wehe. Bislang eher überwiegend zu meinen Ungunsten. Zielsicher steuere *ich dauernd auf Situationen und Umstände zu, die *mir Ärger, Scham und Unannehmlichkeiten einbringen. Ich vermute, genau voraus zu ahnen, was zu tun ist, um die Misshandlungen von vor 50 Jahren immer und immer wieder zu bestätigen.


Verfluchte Fähigkeit, die falsch genutzt und falsch geprägt, stets zielsicher beibehält, was weh tut, was schmerzt. Ich bi ganz sicher, dass diese Grund-Fähigkeit allem daSein zu Grunde liegt. Denn *ich bin bloss ein-Es von Zilliarden.


W-Es diese Fähigkeit wie nutzt, hat wahrscheinlich sehr viel mit den jeweiligen Anfangs-Bedingungen zu tun. Was ein-Es zu daSein-Anfang geboten wird, bestimmt fast das gesamte daSein hindurch, was die-Es weiter und weiter geboten wird.


Ich bekam fast blosses Selbstmitleid, Hypochondrie, Ignoranz, Dummheit und Gewalt geboten. Ganz wenig Erleichterung, Frieden und nur etwas Glück. Also wiederholen sich diese Anfangs-Bedingungen bislang fortwährend.


Eine fast ununterbrochene Kette an Enttäuschungen und Verlust. Keine einzige Beziehung war erfüllt und keine auch nur annähernd dauerhaft. Eins ums andere mal, gerate *ich in Situationen die ärgerlich sind und oft genug muss *ich Anlass zum schämen geben. Zwanghaft.


Und das Alles, weil auch *ich voraus ahne, wo und wie *ich das finde und / oder bewirke, was *ich in das Präge-Phase erlitten und erlebt habe. Auch das nun schon Jahrzehnte andauernde Prokrastinantion - das nicht Kunst und Philosophie schreiben können und wollen - ist das Ergebnis, des sich nicht ändernden Anfangs-Bedingungen.


Das Verhinderung persönlicher Wünsche, das dauernde Fremd-bestimmt-daSein, das *ich von Beginn an erlitt und erdulden musste, dauerte auch die folgenden Jahrzehnte an. Was *ich wünschte und könnte, war nicht nur den Älter[e]n vollkommen unwichtig, das war es auch den Lehr-Es und späteren Chefs und Freunden.


Wunschlos Glücklich ist ein blosses Oxymoron.


Bis jetzt nutze also auch *ich diese natürliche Fähigkeit des Erahnens von Zukunft lediglich zum Bestätigung des Anfangs-Bedingungen, bis auf wenigste Ausnahmen.


Verrückt und ziemlich dumpfdumm, was das Natur daIst, was in diesem DaSein Gestalt angenommen hat und wirkt. Eine Entwicklungs-Bremse vom rücksichtslosesten! Ist nur ein persönliches Aufschrei, gefärbt von *meinem Erleiden, keine Ahnung, ob dieses soSein - Verhalten - des Natur, einen Sinn für das Gesamte ergibt und auf Dauer für Irgendwas nützlich ist?


Darin eingebettet und so ähnlich funktionieren wohl auch diese sich Selbst erfüllenden Prophezeiungen. In denen wirkt auch sehr stark das "dahin sterben allen daSein", das Tod mit, da fast all diese Zukunfts-Vorstellungen und -”Ahnungen” Dystopien sind. Fast zu 100% sind diese sich selbst erfüllenden Prophezeiungen düster und laufen stets auf Katastrophen zu, zumindest auf grossen Ärger hin.


Albert Einstein skizzierte in seinen Erkenntnissen und Gleichungen ein DaSein dessen Existenz schon als Ganzes vorhanden ist. Eine geschlossene RaumZeit, eine Endlichkeit ohne Vorher und Nachher; eine Strecke oder Blase, innerhalb klarer und deutlicher Grenzen. In denen ein Geschehen abläuft, das auf dem gesamten Strecke nur wenig Veränderung zulässt, dessen End-Zustand jedoch schon in den Anfangs-Bedingungen, im Entstehen vorgegeben wurde / war.


Das Frage ist somit, wie diese Möglichkeiten zum Veränderung gelöst / gegeben sind, in einem Ganzen, dessen Anfang und Ende schon Gegeben sind und in dem lediglich das DaZwischen etwas, bloss etwas, Variabilität inSich zulässt. Immerhin.


Aber für ALLES DaSein ist von vorneherein klar, dass das Ganze ein Dahin-Sterben ist, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Das DaZwischen ist überhaupt nicht frei, jedoch auch nicht vollkommen festgelegt.

Tagebuch-Eintrag Ende

Super.

Das verstehe *ich nicht. Was ist Super?

Na, ich finde den Eintrag super geschrieben.

Wieso?

Die Herleitung vom Einzelnen bis zum Allergrössten, und auch die Begründung von tiefen Schmerzen, die das Ganze bisher ausfüllt.

Aha. Was *mir beim Abschreiben auffiel, ist, dass *ich das Traurigkeit nicht erwähnt habe. Ich halte das Ganze für eine tief traurige Angelegenheit. Denn bislang ist wenigstens für *mich kaum Freude darin.

Sie spielen auf die Gewalt an, die Sie stets betonen?

Ist das nicht offensichtlich, dass das DaSein fast nur mit Gewalt operiert, auch in dem Bereich das Liebe benannt wird?

Ja, irgendwie schon, wobei ich schon auch deutlich die Zärtlichkeit bemerke und auch das vielleicht bisher nur unterschwellige Verlangen nach Frieden und Freiheit.

Das durch das Gewalt-Neigung des DaSein be- oder gar verhindert wird. Ja, diese Tendenz nehme *ich sehr wohl wahr.

Dann müssten wir diese Neigung beenden.

So ist es. Schön, dass Sie das auch so erkennen.

Ist ja logisch. Und darauf legen Sie ja größten Wert.

Ist zwar nicht das einzige Handlungs-Maxime des daSein, jedoch wohl das aktuell zielführendste.

Und wie geht's weiter?

Tja, wenn *ich das jetzt schon wüsste! Aber *ich bleibe drann.

Ich auch.

Na dann.

Einen guten ... (😉)

🤡

Samstag, 23. September 2023

Was ist, wenn Wir Alles sind?

Aber davon nichts wissen.

Heute geht es also wieder ums Ganze, nicht um Meta-, sondern um Physik und dessen Erkenntnisse vom Ganzen, als RaumZeit.

Und um ein-Es, das so DaZwischen daIst, in diesem Beitrag, um *ich. Um das Frage, was hat *ich mit dem Ganzen gemein.

Das Allgemeine Relativität ist dabei wichtig und das Festhalten von Erlebtem und Erlittenem, also von Vergangenheit verkörpert und versteinert, von Prägung und Formung.

Doch zuvor eine Schönheit.

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So einsam am Wegesrand
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Poesie

Titel: Was ahnt das DaSein vom nicht Jetzt?

Von das Vergangenheit weiss das daSein, von dem Zukunft, was?

Ich hier wurde als Kind Jahr um Jahr misshandelt, erlitt also eine Prägung, die auf ein daSein in Kränkungen, Minderwertigkeit und Scham eingestellt wurde. Denn so misshandelt Natur nun mal. Was ein-Es in den ersten Jahren erlebt oder erleidet, wird auf Dauer gestellt. 

Erlebt ein-Es ein freundliches Willkommen und wird gut versorgt und erlebt das sehr begrenzte Freiheit das das DaSein dem daSein gewährt, darf auch mal widersprechen und andere als vorgegeben Wege gehen, dann wird es wohl erfolgreich daSein.

Erleidet ein-Es beständigen Widerstand, dauerhafte Gewalt, Ignoranz und Scham, wird -Es das kaum mehr los, weil Prägung sucht (Sucht?), was es kennt. Schliesslich will das, was erlebt (s.o.) oder erlitten wurde bestätigt werden, verlangt Rechtfertigung für den Zustand in dem -Es ist.

Die Lebens-Wissenschaften - Biologie, Medizin, Psychiatrie, Psychologie - wissen das inzwischen, dass jedes daSein geformt wird, vor- und nach-eingestellt wird, vom Natur und den Umständen in das ein-Es hinein wächst. Und gute Umstände haben weniger mit dem Status und dem Armut oder Reichtum zu tun, als meist vorgeurteilt wird.

Ich also wurde von Natur als europäisches Mensch voreingestellt, was hellbeige Haut, blaue Augen und blondes Haar zum Folge hatte; wurde von das Vergangenheit meiner Familien voreingestellt, was schon vom Zeugung wegg Düster war, von Fröhlichkeit bloss einen Hauch, ansonsten ängstliche Enge und den Hals voller Tränen. Was dann folgte, war blosse Bestätigung und teils das volle Dröhnung. Dummheit und Gewalt pur.

Prägung bedeutete also gegen *mich, ein daSein ohne Freude, kaum Spass, eine Kette an Enttäuschungen, Miss-Erfolgen, Minder-Bewertungen und immer wieder Gründe für Scham und Verzweiflung. Irgendwann mit dem Frage, wie gelingt es *mir, das erlittene immer wieder zu bestätigen?

Zielgenau "steuerte" und stolperte *ich Jahrzehnte lang stets in Situationen und Umstände, die den Anfangs-Bedingungen glichen. Nicht genau, aber in dessen Wirkungen in und gegen *mich. Da *ich trotz all des persönlichen Desasters oder deswegen (?), ein Skeptik-Es und beständig Fragend-Es wurde und bin, tauchte diese Frage auf: Wie schaffe *ich das, das Prägung stets zu bestätigen und zu rechtfertigen?

Ich brauchte lange dazu, den Hauch eines Antwort zu erhaschen. Ab und zu ploppten Gedanken auf, die seltsam unaktuell waren, aber bald darauf aktuell waren. Menschen, die *ich fast vergessen hatte und *mir, kaum waren Sie in *mir auf geploppt, begegneten, Spiel-Ergebnisse, die das Spiel später bestätigte, Umstände, die kaum erdacht, eintreten. Fast jedes Mensch kennt diese Vor-Ahnungen.

Wie kommt das? Blosses Zufall? Nein. Nicht in dieser Häufigkeit und Detail-Genauigkeit. Aber es dauerte Jahre / Jahrzehnte, bis *mir das wirklich zu denken gab, und *ich es mit dem Selbst erlittenen und erlebten und dem andauernden Bestätigen meiner Anfangs-Bedingungen verband. 

Was bewirkte dieses Zukunfts-Vorausschau, das anscheinend allem daSein innewohnt und somit wohl auch dem DaSein zu eigen ist?

Und damit kam das Physik und dessen Erkenntnisse ins Rampenlicht, insbesondere Albert Einsteins Allgemeine Relativität. Die Gleichungen formen ein RaumZeit das Vergangenheit nur dann [er]kennt, wenn -Es darin und dabei ist und von das Zukunft nichts weiss oder ahnt. Bloss von dem gerade genug ahnt, was Jetzt und kaum etwas von dem, woher.

Ansonsten ist das Gesamtheit von 0 bis ? bereits da. DaSein ist komplett Da. AllEs ist. Vergangenheit, Heute und Zukunft sind Vorstellungen von Mittendrinn, von Wesen die darin fast blind dahin laufen gelassen werden. Durch geschoben werden, weil Möglichkeit in fast unendlichem Vielfalt und Vielheit. GeMacht, weil's geht. Nichts Besonderes.

Dass wir nur Vergangenheit erkennen, ist unseren Sinnen zu ver"danken", die fast nur auf Lichtgeschwindigkeit geeicht sind und auf Schall reagieren, also auf ein war. Es war mal. Ein Jetzt ist stets Vergangenheit, das Sonne ist stets ~ 8 Minuten alt und das Gegenüber gesagte auch stets Vergangenheit. Für das nächste Sekunde oder Stunde, gar das Morgen fehlt ein Sinn. Wie kommt es trotzdem zu Vor-Ahnungen, oder zum Wissen von dem, was auf uns zu kommt (Zukunft)?

Uns mögen die Organe und Nerven-Enden in das Haut - Mund, Nase, Augen, Ohren - fehlen, die auch das Kommende wahr nehmen, jedoch Wir Alle sind Bereiche im Ganzen und dieses Ganze ist von Beginn an als Ganzes Da, in Haut, be Grenzt. Das beschreiben die Gleichungen. Und irgendwie beweist das auch unser Tun und unser Prägung. Das stets zielgenau findet, was war, was Bestätigung sucht und findet.

Ich fand stets Umstände, die meine Angst, meine Schan, meine Enttäuschungen und Trauer wiederholten. Dazu ist keinerlei Wissen und Bewusst-Heit nötig, fast im Gegenteil, es funktioniert bestens ohne. Da Wir drinn sind, im Ganzen, spüren Wir irgendwie auch, was wird, nicht bloss, was Wir sind und waren.

Was tun Wir mit diesem Erkenntnis? Es ist spannend.

Poesie Ende

Unfassbar!

Sie sind verwundert?

Und wie! Wie soll ich das begreifen, wo ich kaum begreife, was ich bin und was ich war?

Hatten Sie auch schon solche sich bewahrheitenden Ahnungen und Einfälle?

Ja. Nicht oft, aber ab und zu, viel mir ein Ex ein und dann klingelte das Telefon. Abgefahren, dachte ich, vergass es aber bald und nachgedacht habe ich nie.

Ging *mir auch so. Bis das Frage auftauchte, wie *ich es schaffe, immer in Umstände zu geraten, die von *mir Scham verlangten, oder in denen *ich Enttäuschungen erlitt, statt die Umstände anzuerkennen, in denen *ich jetzt bin und die das nicht verlangen?

Ich werde jetzt auch erst mal verarbeiten, was Sie da erkannt haben wollen.

Ich auch. Es ist eine Ahnung, aber ob es ein stimmiges ist, wird sich zeigen. In diesem Sinne:

Gute|n ? 

🤡