VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Sonntag, 5. November 2023

Warum *ich?

Keine Ahnung.

Mit einem tagesaktuellen Beitrag aus *meinem Tagebuch.

Aber zuerst: 

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Still aus "Valerian. Stadt der tausend Planeten",
einem Film von Luc Besson.
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Poesie

Titel: Was ist Dummheit?

Bislang nutze *ich meine Wahrnehmung, mein Gespür allzu oft, um Situationen zu produzieren, die bloss dazu da sind, um *mich im Nachhinein zu beschämen. Ich muss Scham empfinden.

Das zeigt, dass das Gespür funktioniert, nur nutze *ich es noch allzu oft, um *mir eingeprägte Fehlurteile und aufgezwungene Misshandlungen zu wiederholen und wieder und wieder zu bestätigen.

Das meint, *ich erspüre sehr wohl das UmFeld, *ich spüre Menschen, *ich erspüre, was geht und was nicht, spüre, was *ich kann und was nicht.

Das Gespür gegens *ich zu nutzen, kann nur Folge von frühen Misshandlungen sein. Insofern ist das Natur ein ziemlich widerliches Prozess!

Leid zu reproduzieren, wieder und wieder, zu verstetigen, ohne jede Notwendigkeit, ist deutliches Zeichen, wie dumm das DaSein ist, wie ignorant, bloss gewalttätig und ohne jedes Ziel.

Jedenfalls keines, das in irgendeinem Hinsicht vorteilhaft ist, weder für einzeln-Es, noch für eine Gesamtheit. Brutal wird bloss auf VerVielfältigung in Verschiedenheit gesetzt, ungeachtet des Zustands des jeweils erzeugten.

Das DaSein hat keinerlei internes, inhärentes Gespür, keinen MassStab / Messgrösse, für das Bewerten eines Genzen, eines Einheit, eines Selbst.

Freude ist lediglich eine bislang wirkungslose Ahnung. Leid[en] ist Alles, was das DaSein / Natur als Zustand an erkennt, duldet und anstrebt. Nein, nicht anstrebt, sondern ist.
 
Das Natur erkennt keinen wirklich guten, weil schmerz- und angst-freien Zustand eines Ganzen, des Ganzen, deshalb gibt es auch keine Tendenz ein Ganzes, ein Einheit in / zu einem solchen Zustand zu entwickeln.

Im Gegenteil, wie auch meine Entwicklung zeigt, Leid[en] wird potenziert und reproduziert, obschon vollkommen unnötig.

Ich bin Gefangener der Umstände, die in das Vergangenheit auch meinen Vorfahren zubereitet und zugemutet wurde; die *ich trotz vollkommen veränderter Umstände bis Jetzt nicht los werde.

Das Ziel des Bewusst-daSein, des "Geistes", kann es demnach nur sein, das DaSein in seinen Motiven und Entwicklungs-Richtung zu durchschauen. In all dessen Dummheit und Selbst-Ignoranz, denn mithin ist klar, dass das Ganze auch anders gestaltet werden kann.

Dass das Ganze, das DaSein, auch anders handeln kann, dass das Natur auch ein anderes Richtung, ein anderes Tendenz sein kann.

Dass das Natur ein Ziel braucht!; und nicht bloss die dumpfe Fähigkeit gnaden- und rücksichtslos zu produzieren und zu reproduzieren, Vielheit auf Vielheit zu setzen und Verschiedenheit, ohne jegliche Bewertung und Wert herzustellen.

Dieses Erde und Wir Alle LebeWesen darIn, sind kein Ausweis von irgendeinem besonderen Intelligenz, gar eines hohen, oder eines Zieles, z.B. dem Findung eines Antwort.

Wir sind lediglich das Ergebnis eines fast blind dahin rasenden Prozesses von VerVielfältigung in Verschiedenheit, ausgehend von Material / Partikeln, aus zerknülltem Energie und sich widerstreitenden Kräften.

Was geht, ist dabei das einzige Prinzip und Interesse. Und nicht, wie geht's. Und das ist verdammt zu wenig! Und was ist nun Dummheit? Wir sind mittendrinn. Aber wir können es ändern.

Poesie Ende

Was für ein Anspruch! Sie wollen das DaSein ändern!? Ist das nicht etwas überheblich, vielleicht sogar Wahnsinn?

Wahnsinn ist das, was das Natur bis Jetzt ist und tut. Blindes produzieren, um es bald daraufhin zu vernichten. Und das in einem Fort.

Stimmt, ich gebe Ihnen Recht. Für uns gestaltet sich das so, dass eine Krise, eine Kränkung - Pest, Masern, Korona - und eine endlose Folge an Kriegen auf die vorherigen folgt.

Viele kluge Menschen haben längst erkannt, dass das Lernen aus dem Vergangenheit nichts als eine hohle Phrase ist, ein Anspruch ohne jede Einlösung.

Aber es gibt doch Veränderungen und diese sogar zu unserem Vorteil, also so ganz verstockt sind Wir nun auch nicht.

Soweit *ich das beurteile, sind diese Veränderungen kein Lerneffekt, sondern Notwendigkeiten und damit fast stets von das Natur, also den Innen- und den Umwelt-Bedingungen erzwungen.

Mit "Innen-" meinen Sie unsere exponentiell wachsende Anzahl?

Dass wir ziemlich elaborierte Technik entwickelt haben, Dampfmaschine und Raketen, Mikroprozessoren und Satelliten, sind Notwendigkeiten, um Milliarden von Uns zu organisieren und zu versorgen, keine netten Neben-Effekte.

Immerhin waren und sind wir dazu imstande, sonst würden wir noch immer mit Lanzen und Schwertern auf einander losgehen und den Dreck aus den Fenstern auf die Strassen kippen und eine Pest würde die andere jagen.

Weit davon entfernt sind Wir nicht, das geben Sie doch hoffentlich zu.

Ja, sehr weit nicht. Meine Nachbarn kippen Plastik in den Biomüll und können Kartons nicht zerlegen, weswegen die Papiertonne schon einen Tag nach der Leerung wieder "voll" ist. 

All die Technik und all das ziemlich grossartige Wissen konnten dem NaturWesen, dem Tier, das sich Mensch nennt, kaum etwas anhaben.

Aber Sie wollen das Universum ändern, wollen dessen Gebaren und Richtung ändern, wenn das nicht Wahnsinn ist, besonders, nach diesem Befund, was dann!?

Wir können. Das Natur, das DaSein schliesst das nicht aus, behindert es etwas, aber verunmöglicht es nicht. Wir können im Kleinen, also in und zwischen Uns beginnen.

Sie meinen, wir könnten endlich anfangen wirklich aus der Vergangenheit zu lernen und unser Potential zur Selbsteinsicht und Weiterentwicklung zu nutzen.

Das Universum hindert uns kaum daran. Es ist bloss viel einfacher und energie-sparender nichts an unserem Natur-Prägung - pure Fremd-Bestimmung - zu ändern. Zu bleiben, wie Uns das Vergangenheit und Umwelt vor ein gestellt hat.

Sie spielen darauf an, dass Wir keine Wahl hatten, nie. Dass wir nicht wählten, dass Wir sind, wo und wie Wir sind und überhaupt! Dass Wir bis jetzt nicht wählen, und nicht wählen können, was und wie Wir sind.

Vieles bleibt auch weiter wahllos, z.B. wo, wohin, wo hinein und wann ein-Es gezeugt wird, aber was ein-Es daraus entwickelt, dass -Es  daist, können wir jed-Es frei selbst entscheiden lassen. Und das ist eine riesige Menge und grosse Befreiung.

Und Sie glauben, dass Wir das schaffen können?

Wie das mit dem g/Glauben so ist, *ich weiss es nicht, *ich fange damit an, und informiere davon, vielleicht ist das Ansporn und Motivation für MitMenschen?

Ich mach mit.

Danke. Und damit kann *ich beruhigt zum Ende kommen.

Na, dann, guten ...

🤡

Samstag, 4. November 2023

Das Leid der L[i]ebenden

Ist das Leben dem Liebe gewidmet? Wie viel Leid ist in Liebe enthalten? 50%? Mehr? Weniger? Sie entscheiden. Und bedenken Sie bitte den Durchschnitt. Danke. 😘

Warum Leid? Wie viele LebeWesen sind bloss dem Freude gewidmet, sind von Morgens bis über Nacht pumperl-gesund und springen und hüpfen durch ihre kurze oder lange Existenz? Kängurus vielleicht, oder Heuschrecken, vielleicht auch Möpse oder Delfine? Menschen nicht.

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Absolute Kälte, umgeben von
absolutem Hitze.
Dazu mehr
hier:
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Poesie

Titel: Freude als Risiko

Dann wäre das Frage Nr. 1: Was ist das Leben?

Und wäre das Frage Nr. 2: Was ist das Liebe?

Ein ebenso weite Frage: Wozu ist dieses verdammte Leid gut? Weil, für irgendwas muss Es gut sein! Sonst gäbe es Es nicht, dieses vermaledeite Schmerz. Oder doch?

Was das Leben ist, ist den Natur-Wissenschaften und dem Philosophie bis Aktuell ein Rätsel, obwohl es eigentlich einfach ist. Das Leben ist Bewegung und Veränderung in all dessen Erscheinungen und Varianten.

Die Natur-Wissenschaften und das Philosophie wollen das Leben auf wenige Kriterien eingrenzen, wie das Mensch ständig Grenzen setzten muss, setzen muss, allermeist sehr ängste Grenzen, so ängst, dass fast Alles Andere als fremd verklärt wird.

Diese Kriterien sind bis Jetzt in Etwa, ein Einheit aus Verschiedenheit, Selbst-Replikation, Input und Output (Stoffwechsel), Innen und Aussen (Haut) und Bewegung. Dabei ist Selbst-Replikation das einzige Kriterium, das mindestens 2 verschiedene (Gleichheit ist Verschiedenheit!) Vielheiten braucht. 

Aber ist dieses Grenze wirklich nötig und richtig? Was wird da alles ausgeschlossen? Was ist, wenn das DaSein, Universum, wenn Natur und Energie, wenn Alles Leben ist ohne innere Ab- und somit AusGrenzung? Wenn wir keine künstlerischen Grenzen setzen müssten?

Das Leben ist Gefahr. Von Innen und im DrInnen von Aussen. In allen Grenzen lauert Bedrohung, kein Innen ist Sicherheit, kein Aussen fördert Geborgenheit. Leben will Sterben, das Physik benennt das Entropie und fordert als Kriterium den Zerfall, von Allem was lebt. Leben ist zerfallen, von Anbeginn an.

Die Natur-Wissenschaften wissen nichts von das Liebe, auch wenn fast All-Es darin mindestens einmal davon berichten können oder sogar damit handeln. Liebe ist ein Erregung, ist Motivation, ist schön oder hässlich, ist sanft und auch tödlich. Was ist das andere Ende von Liebe? Kälte. Ein Einstein-Bose-Kondensat.

Sterne sind die grössten Liebenden, bis sie "schwarz" - unsichtbar - werden und nur noch fressen wollen, bis sie Platzen. Menschen kennen das auch, was bei Sternen das Unsichtbarkeit ist, ist bei Tieren das Macht. Macht ist ohne Liebe. In Menschen ist das Liebe ein kurzes Prozess, Macht ist von Dauer, Ohn- oder seltener einfach Macht.

So ist das Leben, Natur, DaSein, Universum, Kosmos, Energie, ein wenig Liebe, mehr nicht. Macht über Irgendwas und Alles ist dagegen fast Alles. So ist das geregelt. Wir Menschen wollen viel mehr Liebe, landen aber doch stets sehr bald wieder als Ohn- oder Mächtige, beherrschen uns darin fast nie. Liebe reicht nie weiter als vielleicht Armlänge, bei Sternen etwas weiter, vielleicht bis zum Mars?

Was ist Macht? Selbst-Beherrschung. Angst ist Kälte und braucht deswegen Wärme, was von Aussen an- und abgezapft wird. Ohn-Mächtige spenden Wärme, weswegen das Ohn- das Kälte-Faktor ist., je Ohn- je kälter. Menschen ohne Obdach frieren meist sehr, insbesondere im Winter.

Macht ist ein Phänomen dessen kälteste Kälte von stärkstem Hitzen umgeben ist, ohne diese zu berühren, weil zu heiss; Wärme berührt das Kälte / Macht erst im niedrigen Bereich. Liebe ist aus wenig bis etwas mehr Macht, plus wenig bis mittlerem Wärme. Krieg ist fast grenzenlose Macht, ohne Liebe. Frieden ist kaum Macht, also ein angenehmes Wärme. Menschen bislang fast unbekannt.

Poesie Ende

Echt jetzt?

Was?

Na, ist das ihr Ernst?

Was soll daran Spass sein?

Also, ich versteh fast nur Bahnhof. "Macht ist Selbst-Beherrschung"? Ähh, was?

Was ist Freiheit?

Ahh!; ich beginne zu verstehen. Macht ist das Gegenteil von Freiheit.

Nicht das Gegenteil, sondern ohne. Das Gegenteil von Freiheit ist Nichts, also Grenzen-losigkeit. Alles, was Ist, ist in Grenzen, ist in Haut und Häuten. Freiheit braucht Grenzen. Ist das Mitte, zwischen Nichts und Starre.

Interessant. Das würde bedeuten, dass wir Lebendigen noch ziemlich starr sind?

Ja, ziemlich nahe am blossen erstarrt sein. Das Trägheit hat uns ziemlich im Griff, wir sind die Meister des Optimierung und Effektivität, des Ausschaffens von fast allen Bewegungen.

Auch des Denkens, wie Sie immer wieder betonen.

Künstliche Intelligenz soll das bald für uns tun, ja. Kennen Sie Wall-E?

Den Pixar-Film?

Ja.

Sie denken an das Raumschiff und die Menschen, die dort aufgeblasen, Bewegungs-los, nur noch herum schwebend, per Fingerschnippen gefüttert und dauer-bespasst werden.

Eine ziemlich gute Voraussicht, oder sogar schöne Aussicht für Viele. Von Freiheit weit entfernt. Irgendwie ist das Starre ziemlich anziehend, mit allem Macht.

Trägheit sucks! Aber stimmt, Vor Jahrtausenden waren Menschen ziemlich beweglich, ständig auf Wanderschaft, inzwischen hocken wir auf dem Boden herum, und verteidigen jeden cm davon mit jeder Menge Gewalt. Bewegung auf Laufbändern.

Und bald vielleicht nur noch in virtuellen "Realitäten".

Ist auch schon verfilmt worden.

Eigentlich ist es nicht allzu schwierig, zu erahnen, wohin unsere Entwicklung geht.

Fast immer Dystopien.

Leid[er].

Das haben Sie in der Poesie gar nicht beantwortet.

Was Leid ist, ist darin reichlich vorhanden. Das Vergangenheit / Natur hat auch Uns das Freude wie das Karotte an das Stange, so weit voraus gehängt, dass wir Es nur erreichen können, wenn Wir das Stange erkennen, Uns davon befreien und darauf hin endlich das Karotte / Freude erfassen können.

Die Stange ist was?

Was denken Sie?

Macht.

Angst. Und dessen Handlungs-Optionen. Gewalt und Starre. Macht und Trägheit.

Die Natur hat uns damit reichlich versorgt, stimmt.

Wir können das ablegen, wir können uns davon befreien.

Emanzipieren, wie Sie oft betonen.

Ich denke, wir können das nicht. Deswegen auch ist fast 100% des Voraussicht, der Zukunfts-Vorstellungen auch Schrecken, Katastrophen oder Vernichtung.

Dumm gelaufen.

Leider.

Ich hoffe das das nicht eintrifft.

Mit diesem Hoffnung schliessen wir das heute ab.

Und wenden uns dem Morgen freundlich zu.

Gutes Schlusswort.

Guten ...

🤡