VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Mittwoch, 15. November 2023

Vom Selbst-Gespräch

Die 7 Grund-Emotionen nach Paul Ekman sind: Angst, Ekel Freude, Trauer, Verachtung, Wut, Überraschung. Pustekuchen! Dazu unten genaueres.

Ich bitte um Zweifel. Das folgende ist ein persönliches Bewerten dessen, was Ist. Ich denke es ist passend, allein, es fehlt das Falsifikation.

Und es fehlt das wirkliche Selbst-Gespräch, also das verstehen, der Triebe und Emotionen, von dem, was *ich denke und sage.

Erst dieses Selbst-Gespräch ermöglicht wahre Erkenntnis und Bestätigung dessen, was *ich hier, auch in diesem Beitrag erschreibe.

Dazu unten in das Poesie mehr.

Da das Poesie heute auch ein ganz persönl*iches ist, ein dazu passendes Foto.

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Ich in Rosarot-weiss-dunkelblau,

mit Hängetasche in grau

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Tagebuch-Eintrag vom 15.11.2023

Poesie

Titel: Handlungs-Grundlagen

Mir ist klar, dass *ich inzwischen geborgen bin, im Hier und Jetzt.

Mir ist ebenso klar, dass das Vergangenheit, wenigstens das ganz persönl*iche, vorbei ist. Das ganz persönl*iche Desaster vorbei ist; nicht vergessen, aber die Umstände.

Was nützt es? Noch zu wenig. Denn, Klarheit und Wissen reichen nicht besonders tief hinein, in das Körpes.

Triebe, Emotionen und Gefühle, handeln und reagieren, oder verweigern dieses oder jenes, aber sprechen kein Wort.

Triebe, Emotionen und Gefühle sprechen (noch?) nicht.

Ein Gefühl ist ein Moment-Aufnahme. Ein Zustand, ein Erinnerung, das aus den in diesem Moment aktiven / wirkenden Trieben und Emotionen ist.

Dabei sind Triebe das Eigen-Interesse am je persönlichen daSein, plus dem natürlichen Zwang zum Vermehren.

Emotion ist das Ab-Frage des aktuellen daSein (Zustand). Ob wohltuend oder unangenehm, ob gefährdet oder geborgen.

Jeweils also ganz einfache Reize und Richtungen. Stets 2. Ist, was "ich" zum überleben brauche - also Luft, Wasser, Nahrung, Wärme und soziale Einbindung (Nähe, Hilfe) - vorhanden, ausreichend vorhanden; und, wie ist das körpesliche Befinden.

Das Natur ist ein einfaches Geschehen, ist einfach aufgebaut. Nur die Zusammenhänge sind etwas komplexer.

Die Gefühle, die *ich bin, zumindest was die ersten 20 Jahre betrifft, sind überwiegend unangenehm bis katastrophal. Und es sind in *mir immer noch die weitaus stärksten, deutlichsten, dominierendsten.

Bis Jetzt. Und diese Gefühle sprechen kaum, so wenig, wie *ich in den ersten 20 Jahren Gelegenheit hatte zu sprechen. Diese Gefühle sprechen kaum; und wenn, dann in Angst, Unverständlich oder Unsinn.

Mutter sprach nicht mit *mir, Sie schrie, jammerte, dozierte, schlug zu, drohte, liebte mich und ignorierte *mich, und war meist nicht vorhanden. Was also Wunder, dass die Gefühle, die *ich bin meist sprachlos sind.

Womit *ich bewusst, also in Worten / Sprache kaum, bis gar nicht weiss, woran *ich in, und mit *mir drann bin?

Da Triebe, Emotionen und Gefühle nicht deutlich sprechen; Halt!, das Bewusst-daSein wird zum sprechen schon von den körpeslichen Zuständen angeregt, Situativ werden Sätze und Worte erregt, die in den jeweiligen Zuständen enthalten sind (je nach Herkunft, Sprache, Erziehung und Traditionen), aber Triebe, Emotionen und Gefühle sprechen nicht. Sie rezipieren lediglich.

Weil das so ist, kann *ich dutzende male, in *mich hinein sprechen, dass das Vergangenheit vorbei ist, dass *ich in bedeutend anderen Umständen bin, dass *ich inzwischen geborgen bin! Ich - ohne * - höre *mich nicht.

Also bleibe *ich weiter dem Vergangenheit fast vollkommen ausgeliefert, zumindest den darin geprägten Gefühlen, dem darin geprägten {Körpes} Haltung. Und das ist keine Freude, sondern Leid. 

Poesie Ende

Was ist mit den oben erwähnten Grund-Emotionen nach Paul Ekman? Sie schreiben etwas ganz anderes.

Es sind Gesichts-Ausdrücke. Mimiken, keine Grund-Emotionen. Es sind Reaktionen des Körpes auf Wahrnehmungen von Innen und Aussen. Emotionen bewerten Zustände, die von Innen kommen, von Trieben erregt werden, und / oder von vergangenen Gefühlen. Gefühle bewahren aktuellen Umstand und Innere Reaktion und Zustand. Die verschiedenen Mimiken sitzen auf dem aktuellen Gefühl auf, also dem Mischung aus erinnertem Gefühl|en, aktuellem Emotions-Urteil und aktiven Trieben.

Klingt ziemlich kompliziert.

Ein Beispiel, Ekel ist ein Ausdruck der Triebe. Was das Überleben gefährdet bewirkt Ablehnung bis Angst. Triebe sind körpesliche Erregungen und Reaktionen. Emotion bemisst diese innerhalb eines Rahmens, von sehr angenehm und nützlich, bis ... 

Ekel ist also ein Urteil der Triebe, das mit erlebten und geprägten Gefühlen abgestimmt wird, denn, was Ekelhaft ist und wie stark, ist ja auch von Herkunft und Traditionen bestimmt.

Ja. Was wir von das Natur als quasi Grund-Trieb eingeprägt bekommen haben, ist Angst. Das Natur gefährdet und bedroht alles daSein seit Anbeginn mit dem frühen Tod durch ...

So ziemlich Alles, was es gibt. Kälte, Stürme, Vulkane, Kometen, Hunger, Krankheiten, Fressfeinde, und uns Menschen, vor Allem durch andere Menschen.

Sie schreiben es! Angst ist unser Haupt-Handlungs- und nicht-Handlungs-Hintergrund. Angst lässt kaum, bis gar kein RaumZeit für Freude, für wahre Freude, nicht für den Spass und den Überschwang oder das bisschen Erleichterung, das wir für Freude halten. Wir kennen fast nur Leid. Angst (Leid) lässt als Erregungs-Möglichkeiten lediglich Gewalt oder Stillstand übrig.

Nun, das ist ja genau der Rahmen, innerhalb dem wir uns bewegen.

Leider.

Das lässt die Frage übrig, wie wir dieser Angst Herr werden? Wie wir diese natürliche Situation und Prägung auflösen?

Sehen Sie, jetzt kommen wir zum obigen Beobachtung zurück, dass Sprache keine Rück-Wirkung in das Innerste ist, das Gefühle, Emotionen und erst recht Triebe kein Wort verstehen.

Sie meinen, dass ich hunderte male der Natur oder auch nur mir erklären kann, dass ich in Sicherheit bin, dass ich wahrhaft bin, ohne dass die Natur das versteht, ohne dass mein Innerstes es versteht und somit das Angst aufhört.

Ja, und daraufhin erst wirkliche Freude aufkommt, wesentlich mehr, als das Ahnung, das wir bislang von diesem Zustand sein können.

Wann verstehen die Triebe unsere Sprache?

Wie viele Sprachen sprechen Menschen?

Oh je! Tausende.

Wir wollen uns nicht auf eine gemeinsame Sprache einigen, obwohl wir könnten, und es so einfach und so ungemein notwendig und nützlich ist. Es wäre DIE Grundlage für Sicherheit zwischen uns; und ein Abbau von sooo viel Misstrauen und Gewalt.

Warum wollen wir nicht?

Angst bewirkt auch das Einschliessen in kleinst-, inzwischen auch in Grösst-Gruppen. Und noch, wie wir ja wissen, ist Angst beherrschend. Gegen uns, aber vollkommen natürlich.

Leider.

Ja.

Das muss ich erstmal verdauen.

Ich auch.

Na dann ...

Guten ...

🤡

Montag, 13. November 2023

Vom heile heile Segen.

Heute geht's um unsere Gesundheit. Die ist in guten Händen, wie Sie wissen. Billionen Euro und Dollar und ? schwere Unternehmen und Universitäten und Ärzt-Es und Krankenkassen und und und kümmern sich darum.

Darum, dass wir gesund werden. Vielleicht sogar, dass wir es bleiben. Selten, bis gar nicht, dass wir erst gar nicht krank werden. Aber das macht nix, weil sich ja so viele darum kümmern, wenn wir es sind, vielleicht sogar, dass wir es sind.

Egal, erst mal ein Foto

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Entstehungs Bild.

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Poesie

Titel: Ein Gesundheits Gedicht

Sie sind ein schwieriger Kandidat!

Ach!? Wieso?

Ich zitiere: "Das Natur ist dumm", also wir Menschen damit auch. Alles geht den Bach runter, und wir helfen fleissig mit. Intelligenz ist nicht nur nichts besonderes, es ist sogar in jedem Stein enthalten und so weiter ...

Was ist daran falsch? Was soll daran schwierig sein, oder besser, warum ist ein-Es, das diese Banalos erschreibt, schwierig? Ganz besonders, da *ich ja nun bloss ein-Er von Viel-Es bin und noch dazu vollkommen unbekannt, unwichtig und ohne Reichweite?

Alles richtig, aber ständig das Negative, Schwere, Heillose anzuführen, ist eben vom Gefühl her unangenehm, also schwierig zu ertragen.

Frage: Wie vielen Menschen, vermuten Sie, erleben im Moment wirkliche Freude, sind voll gesund, entspannt, ohne Angst und Verunsicherung, und bitte bedenken Sie dabei, dass das nur ohne jegliche Drogen möglich ist? Drogenkonsum ist ein Zeichen von Leid. Also, wie viele von den fast 8 Mrd. die wir inzwischen sind?

Schwierige Frage! Sie schreiben nicht nur schwierig, fragen auch so. Aber gut, ich vermute, es sind schon ein paar Millionen. Klar, das sind nur ein paar Prozent, aber es gibt ja nun etliche Zwischentöne. Zwischen Opfern von Terror und Vergewaltigung und den total gesunden dahin schwebenden Menschen gibt es viele Zwischenstufen. Und da ist bestimmt auch einiges an Glück und Gesundheit und Zufriedenheit.

Welche Gewichtung ist darin? Was wiegt schwerer, das Anzahl an Leidenden, oder das Anzahl an gut ausgestatteten und zufriedenen Menschen?

Ich vermute, die Leidenden sind in der Überzahl. Und ich denke, und darauf wollen Sie vermutlich hinaus, dass das Leid innerhalb der Menschheit weit grösser ist, als Zufriedenheit, Glück und Gesundheit.

Gewalt ist keine Basis für wirkliche Freude. Und wir handeln und misshandeln fast einschliesslich mit Gewalt. Und *ich meine nicht "die" Freude, die wir im Munde spazieren führen, was genauso wenig frei ist, wie "die" Freiheit, "die" Wir meinen. Das Freude, das ohne Spass, ohne Herabsetzung und ohne Kirmes und Geschenke ist, ein Freude frei (!) von Gewalt und Gewöhnlichkeit.

Ganz schön anspruchsvoll! Klingt ziemlich unmöglich, unmenschlich.

Danke. Sie haben es bemerkt. Freude ist, wie Freiheit, ein blosses Ahnung, ein warmes Lufthauch, viel zu schnell vorbei, aber unvergesslich. Ich bin "schwierig", weil *ich nicht so tue, als ob, weil *ich nicht bezuckere, was geschmacklos ist, nicht verdränge, was drückt. Was jedoch in und zwischen Uns normal ist. Und was die vielen Kränkungen, die uns das Natur überlassen und vererbt hat, nur verschlimmert.

Hmm.

Das Krankheits-System, das in Verdrängung der Tatsachen "Gesundheits-System" und manchmal auch Gesundheits-Industrie benannt ist, ist mit allen Details, von Yoga und Matten, Therapien, Ausbildung (Uni, Pflege) Ärzten, Pharma-Industrie, Krankenhaus- und Labor-Ausstattern (Maschinenbau), Pflegeheime, bis zum Software-Entwicklung für "Gesundheits"- und Selbst-Analyse-Apps ziemlich sicher das Umsatz-Stärkste Unternehmens- und Arbeits-Bereich des Menschheit. Zumindest innerhalb der ersten 3. Warum wohl?

Trotzdem ist mir wohler, wenn ich nicht nur lesen muss, was schlecht läuft, was getan werden müsste, was notwendig ist und so weiter. Ich möchte auch was schönes lesen, von goldenen Sonnenuntergängen, von frisch Verliebten, vom neuen Jahrgang des Rieslings und von Erfolgen im Sport und tollen Forschungsergebnissen. Sowas eben. Ohne krieg ich Depressionen.

Mit sowas verdrängen Sie bloss diese schlechte Laune, diese Melancholie.

Ich bin nicht melancholisch, und schlechte Laune hab ich nur, wenn ich dauernd darauf aufmerksam gemacht werde, was alles schlecht läuft oder ist. Ansonsten neige ich zu Fröhlichkeit. Sie nicht, ich weiss.

Warum lesen Sie *mich?

Vielleicht zur Beruhigung? Dass wenigstens einer sich Sorgen macht, und sich um das Unglück der Welt kümmert, sich bemüht darauf aufmerksam zu machen und sogar Lösungen zu finden. Aber nicht zur Bestätigung, oder mich runter ziehen zu lassen. Deshalb!

Hmm?

Da fällt Ihnen nichts mehr ein.

Nicht viel, ja.

Dann können wir ja Schluss machen, oder?

Ist wohl besser so.

Denke, ich auch. War genug Selbst-Erkenntnisse für heute.

Dann noch viel Fröhlichkeit und einen ...

Poesie Ende

Guten ...

Danke

🤡