VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Mittwoch, 26. Februar 2025

Un-Freiheit als Basis für "Freiheit"?

Wie die längeren Leses wissen, sind meine Themen, meine Fragen seit Jahrzehnten: Frieden, Freude, Freiheit; und als Voraussetzung und auch Folgen: innere {Selbst-} und äussere (gesellschaftliche und UmWelt-) Verantwortung. Da all diese Zustände bestenfalls minimalst, kaum spürbar, oder nur als Ahnung vorhanden sind, läuft es auf das Frage hinaus: wie sind diese Zu- und Umstände zu erreichen? Was sind die körpes- und gesellschaftlichen Grundlagen / Voraussetzungen?

Einige Menschen sind dabei, dies zu erforschen.

Dieses Beitrag reagiert auf den F.A.Z.-Artikel unten.

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Ist ein Zukunfts-Vorstellung von 1908!

Bin gespannt.

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Ich bin so frei? Irgendwie müssen wir das glauben, und da unsere Regungen und Handlungen sehr vielfältig und vielschichtig sind und fast alle unbewusst ablaufen - auch das Denken wird unbewusst gesteuert / erregt - und auch so erregt werden, bleibt das Glauben bestehen. Alle Forschung widerlegt das bislang nicht.

Klar ist, dass dieses Wissen sehr verunsichert; es ist jedoch auch klar, dass erst die Anerkennung dieses Wissens ein kleines Spalt dazu öffnet, ein Entscheidung annähernd "frei" zu treffen. UmWelt und Gesellschaft, Stellung und vor allem das Körpes (Alter z.B) bieten dazu den teils ziemlich beschränkenden Rahmen.

Es gibt leider nur sehr sehr wenige Menschen, die wissen (!!), dass Sie nicht frei sind, nicht frei sind in Ihrem Entscheiden, weil Sie wissen (!), dass Ihnen fast alles an Wissen (Informationen) fehlt, um wirklich frei entscheiden zu können, die auch wissen, das ihnen dazu auch das körpesliche / natürliche Grundlage dazu fehlt; und die genau deshalb auf (!) gute, kluge freundliche und respektvolle Entscheidungen treffen, gerade, weil Sie um die natürliche nicht-Freiheit wissen.

Wir sind deswegen keine Automaten, wie die menschlichen Maschinen, da wir sehr viel mehr von einem Vorgestern und aktuellem Aussen / MitEinander mitbestimmt werden, als die von uns vorprogrammierten Maschinen.

Unser Handlungs-Rahmen ist wesentlich (!) komplexer, vielschichtiger und weiter, als das was wir den Maschinen vorgeben. Das gilt auch für die sogenannt künstlichen "Intelligenzen".

Dazu folgendes:

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Sie und das Thema Freiheit! Daran arbeiten Sie sich schon seit Jahren in sehr vielen Beiträgen ab. Einiges davon ist sehr detailliert, und vielleicht auch schlüssig? Wann kommen Sie da zu einem Ergebnis, das auch ich akzeptieren kann, denn aktuell, kann ich das nicht?

Spätestens wenn *ich frei bin. Somit weiss, was wirklich das Basis und Voraussetzung ist; und selbstverständlich auch, wie klein oder weit das Rahmen dieses möglichen menschlichen Freiheit ist.

Und wie Sie schon öfter betont haben, sind diese Basis und Voraussetzungen vor allem gesellschaftliche, vielleicht sogar mehr als innerkörperliche? Sehe ich das richtig?

Alles im DaSein ist in Regeln, in vorgegebene und aktuelle Umstände, Kreisläufe und ein Miteinander eingebunden und davon abhängig. Ein Mensch allein, ist nicht frei, sondern sehr schnell tot. Das ist fast keinem Menschen bewusst, im Gegenteil. Freiheit gibt es nur in einem teils sehr engen Rahmen. Aber diesen haben wir Menschheit bis Jetzt nicht nur nicht geöffnet, sondern noch nicht einmal akzeptiert. Was die Voraussetzungen angeht, denke *ich, ist es ein Wechselspiel von einzeln-Es und UmFeld. Ohne das Entscheidung von Allen, die Voraussetzungen schaffen zu wollen und das auch mit Taten und Veränderungen an zu gehen, wird das einzeln-Es nicht mitgehen (können). Aber die Veränderungen, vermute *ich, werden im Selbst, im kleinen daSein, grösser sein, als im DaZwischen.

Denken Sie, dass das zu schaffen ist?

Ohne dass wir das schaffen, werden wir nicht mehr weit kommen. Ohne diese für Uns nützlichen, also vorteilhaften und sehr gesunden Veränderungen, werden wir keines der aktuellen und zukünftigen (GKI) Herausforderungen auch nur annähernd zu unseren Gunsten und friedlich lösen.

Wir müssen anfangen, denn das Natur wird uns dabei nicht helfen, aber reichlich im Weg herum stehen? Das beziehe ich auf die Trägheit, die ja ihr Lieblings-Feind ist. Feind ist vielleicht zu viel, aber auf jeden Fall eine Behinderung.

Das natürliche Trägheit ist allerdings hinderlich; und WIE! Alle drei Fs brauchen zum Entstehen Mehr-Aufwand, etwas Anstrengung, aber gebau das Macht das natürliche Trägheit fast unmöglich. Das KI ist fast nur dazu da, jede Bewegung und Handlung einzusparen, uns Alles abzutrainieren, was nach Aufwand auch nur riecht. Und das Dominanz-Zwang - das Macht-Gebaren jedes einzeln-Es - ist dem ganz und gar, quasi mit Haut und Haaren erlegen. Bildungs-Notstand - Intransparenz - und Angst sind jedem Menschen in und mit Macht das wichtigste, neben dem Drohen mit Abwenden, Abschaffen und sonstigem Gewalt.

Mit "jedes einzeln-Es" deuten Sie an, dass wir Alle Macht ausüben, alltäglich, im Handeln oder auch nicht-Handeln, in Beziehungen und in der Öffentlichkeit, beim Einkaufen, in Ämtern, in Büros und auch in der Familie? Das bedeutet auch, dass wir Alle Angst machen und haben, dass wir Alle Intransparent sind, verschweigen, statt zu veröffentlichen, auch, weil wir (Bildungs-Notstand) uns gar nicht kennen. Kaum in uns und noch weniger, um uns herum wissen, was abgeht.

Und das, obwohl fast Alles an dafür nützlichem Selbst- und UmWelt-Erkenntnis vorhanden ist, aber nicht Allen nahe gebracht wird. Trägheit eben. Es reicht meist zu "wissen", wo Geld zum Einkaufen verdient oder abgeholt werden kann. Und dann stirbt Mensch meist einfach so langsam dahin. Dafür braucht es keines von den 3 Fs, nicht mal das Ahnung davon.

Sie sind wie stets ziemlich streng mit uns!

Ich bin in diesem uns voll enthalten. Auch *ich brauche ziemlich viel Ansporn und Druck, bis *ich mehr tue, als *ich zum einigermassen guten Überleben brauche.

Was ist ihr Ansporn?

Das, was *ich jetzt schon sicher weiss, was *ich im UmFeld an Schmerzen und Angst erspüre und das, was jetzt schon an Zukunft aufscheint; manches davon schon ziemlich klar.

Mir reicht das jetzt erst mal für Heute, genug zum vor und nachdenken.

Mir auch. In diesem Sinne ...

... guten Abend.

🤡

Donnerstag, 20. Februar 2025

Dialog zum Aktualität 02

Hallo, ich fang mal an, es gibt das Bonmot: "Geschichte wiederholt sich nicht, sie reimt sich.", oder wie Peter Sloterdijk meint, sie stottert. Das eine läuft auf nicht gänzliche stete Wiederholung hinaus, das andere auf Verdichtung und Ruhephasen, aber auf ein Ziel, denn wer stottert, möchte einen Satz oder ein Wort zum Ende bringen, wiederholt also nicht. Stimmen Sie einem der beiden Bonmots zu?

Beide sind gute Beobachtungen. Das eine mehr in Richtung Gesellschafts-Struktur, das andere in Richtung Temperatur. Reimen tun sich die Macht-Strukturen in allen bisherigen menschlichen Gesellschaften, es sind stets Hierarchien, mal strenger, mal leichter. Stottern tut die Temperatur, Kriege und Massaker, wechseln sich mit Phasen weniger grosser Hitze ab, aber wirklichen Frieden gab es nie, dazu fehlen uns bislang die Voraussetzungen.

Die sind?

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Ein Angst-Niveau, das nur wirkliche Gefahren erkennt und meldet; wesentlich gedämpfter also, als das, was uns das Natur in Millionen Jahren Evolution eingeprägt hat, das uns ein Misstrauen in uns Selbst und das MitWelt und ein Flucht- und Gewalt-Neigung angeeignet hat, das inzwischen wegen unserem Anzahl zum Zerstörung nicht nur unserer Lebens-Grundlagen führt. Als fast nackte haar- und klauen-lose LebeWesen, waren die Gefahren, denen wir tausende Jahre ausgesetzt waren sehr hoch; fast Alles ausserhalb und unwissend, wie wir waren - und grösstenteils noch sind - auch innerhalb, war bedrohlich. Die Mandelkerne (Amygdala) mögen nur kleine Strukturen im Gehirn sein, aber sie sind für und in unserem soSein (Verhalten) enorm einflussreich, und dabei fast vollkommen unbewusst. Dass wir das oben erwähnte Stottern und die Reime nicht los werden, um endlich in das Wirklichkeit anzukommen und uns darin passend und somit verantwortungs-, rück- und umsichtsvoll und friedlich in diesem kleinen Planeten zu handeln, hat fast nur mit diesem uns antrainierten hohen Angst-Niveau zu tun. Dieses hohe Dauer-Angst verhindert nicht nur wirkliches Frieden, dieses stete hohe Temperatur verhindert auch wirkliches Gesundheit und wahre Freude. Wir könnten locker ein allgemeines Durchschnittsalter von 100 Jahren erreichen; alles an Grundlagen dazu ist längst vorhanden, das Angst jagt und treibt uns aber auch aktuell wieder erhöht gegeneinander, wie das bereits seit vielen hundert Jahren gegen unsere MitWelt geschieht.

Da gehe ich mit Ihnen mit, möchte aber auch wissen, wie Sie zu unseren anderen Trieben stehen, dem Dominanz- (Macht) und Ego-Trieb (Selbst-Erhaltung), die ja bestimmt ebenfalls an dem Dauer-Wiederholen und Stottern beteiligt sind? Ist Angst, ich würde, so wie Sie das beschreiben, von Natur-Angst schreiben, ist Angst auch an deren Ausprägung beteiligt?

Ich denke, dass Angst ein ganz primäres Handlungs-Grund ist, stärker wirkt, als die Handlungs-Zwänge des Natur, die wir Triebe nennen. Angst, Neugier und Anpassung, sind, vermute *ich, die zweit basalsten Handlungs-Motive, am basalsten sind natürlich Atmen, Trinken und Nahrung. Ego und Dominanz-Streben, werden davon entweder gehemmt oder angetrieben. Sie merken, dass es auch eine ganz und gar grundlegende Struktur / Hierarchie des Körpes gibt, die das gesamte Handeln steuert, und Angst, also das Reaktion auf innere und äussere Reize und Wahrnehmungen, ist ein Haupt-Komponente des soSein jedes daSein. Entweder als Bremse, bis zum Stillstand (Todstellen) oder als Hitze, bis zum Raserei. Aber, ob *ich das ganz passend bewerte, dazu ist das Wissenschaft gefordert; bislang schaut es so aus.

Wie können wir dieses überhohe Angst-Niveau dämpfen? Denn sonst finden wir doch nie aus diesem Stottern und Wiederholen von Gewalt und UnGleichheit, von Armut und Götzendienst, von Ungerechtigkeit und Eskapismus heraus. Wir haben ja inzwischen nicht nur ein technisches- und wissens-Niveau erreicht, mit dem wir diese Biosphäre zum Umkippen bringen und zerstören können, auch unsere schiere Anzahl, trägt ja längst zu selbst- und umwelt-zerstörenden Handlungen und Handlungs-Verweigerungen bei. Wenn diese tiefe Natur-Angst, diese so ur-atavistische Handlungs-Treiberin nicht abgesenkt wird, auf ein, ich will sagen, gesundes Niveau, werden wir weder Frieden noch Freude je erreichen. Vielleicht sogar Selbst-Zersörung.

Angst ist leider so grundlegend, dass Es weder durch die komplett veränderten Umstände, in denen wir Alle - im Vergleich mit dem fast ganzen Vergangenheit - inzwischen daSind, noch durch noch so vieles und klares Tatsachen-Wissen beeindruckt wird, sonst hätten wir längst ein anderes Klima, sowohl in Uns, als auch um uns herum. Ich vermute, um das Angst-Niveau zu senken, braucht es sowohl physiologische, wie auch psychische Veränderung. Und um diese für uns Alle zu erreichen, braucht es Respekt und Aufkärung. Alle müssen diesen Veränderungen, die ja tiefgreifend sind, zustimmen, Alle, ohne Ausnahme. Dazu braucht es ein Aufklärungs-Leistung ohne Gleichen. Dieses Natur-Angst behindert ja auch das Anerkennen von Wissen indem Es das Misstrauen sehr hoch hält und dem ebenso natürlichen Trägheit "Zucker" einflöst, was bloss einem Bewusstseins-Niveau hilft, dem Glauben / Eskapismus. Denn, wie Sie wissen (!), ist Aufklärung sehr aufwändig, es braucht viel Energie und RaumZeit.

Sie verbreiten damit wenig Hoffnung. Immerhin jedoch so viel, da es möglich ist. Die Aktualität aber dämpft diese kleine Hoffnung fast auf Null. Schon seit Jahrzehnten ist das Erhöhen der Temperatur unserer Natur, also unseres Verhaltens, und das der Atmosphäre im Gange. Es wird immer heisser, in und zwischen uns und um uns herum. Es ist wie ein langsam ansteigender Amoklauf. Wie der Frosch in dem Topf, der lange nichts merkt, dann die ansteigende Temperatur sogar begrüsst und geniesst, bis ... Wo sind wir jetzt?

Ich weiss es nicht, aber geniessen, vermute *ich, können dieses Temperatur nur noch wenigste? Einige wollen ja auf Mond oder gar Mars ausweichen. Die wissen zwar fast nichts von dem Wirklichkeit und dem Zustand von Uns, von sich und dem Planeten und dessen Biosphäre, aber Sie spüren es auch, wie wir Alle, und besitzen die Mittel zum flüchten. Wir Anderen, also die Milliarden von Menschen ohne die Kontrolle zum Bau von Flucht-Maschinen, kann und tut nur entweder dienstbar sein, wie die Politik und das sogenannte Ökonomie, die genauso zurück bleibt, wie das Rest, dass entweder in Krankheiten flüchtet, oder in Total-Eskapismus, in Spiele und "Paralell-Welten", mit den dazu nötigen Brillen und starken Serverfarmen. Auch die aktuellen menschlichen Oberhirten, egal ob Süd oder Nord sind dienstbare Gehilfen der paar Menschen, die diesem Flucht-Reflex blind gehorchen können. Das künstliche Irgendwas - von Intelligenz kein Spur - dient entweder dem Erreichen des Flucht, oder dem Verdummen und Kontrolle des quasi gemeinen Rests.

Kein gutes Urteil! Aber was kann ich anders, als dem fast gänzlich zuzustimmen. Fast, denn ich möchte ein klein wenig gutes Gefühl für uns retten. Ich möchte nicht ganz aufgeben. Ich denke, es gibt noch Möglichkeiten, diese Entwicklungs-Richtung zu ändern. Möglichkeiten, zur Ruhe zu kommen, dieses Misstrauen und Stress zu beruhigen. Damit wir vielleicht sogar mit Hilfe von Wissenschaft und Vertrauen, mit der von ihnen oben beschriebenen Angst-Dämpfung beginnen können. Gehen Sie da mit?

Ja, gerne, besonders Optimistisch bin *ich zwar nicht, aber *ich gehe da gerne mit, besser als in Depression zu fallen.

Das ist ein gutes Schlusssatz, oder? Zumindest für Heute.

Ja. In diesem Sinne ...

... guten Abend.

🤡