VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Donnerstag, 27. März 2025

Kunstvolle Kadenzen dessen, was uns ausfüllt ...

[Was könnte uns anderes ausfüllen, als Zellen voller gutem Inhalt, oder etwa nicht? 😀]

... bis zum Halsschlag[!]-Ader. Von oben nach unten gesehen, oder doch vom Boden wegg, nach oben? Was bleibt dann jeweils übrig?

Und was ist dann jeweils anders? Ich vermute, es ist jeweils das Gleiche, unten, wie oben.

Hier also ein ganz klein wenig Angst, nur ganz klein wenig, nur so viel ... ;-)

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Mir ist bewusst, Sie zu fordern, hoffentlich nicht über.

Los geht's.

Was sind Wir?

Eins ist oder wird deutlich, überall um das Planet; Selbst-Erkenntnis ist unsere Schwäche.

Was ist unser Stärke?

Das Antwort überlasse *ich den Leses.

Vielleicht wird das auch beim Betrachten und vor allem dem Lesen der unten angepinnten Texte aus den beiden wohl besten deutschen Zeitungen klar.

Meine Antwort ist den längeren Leses klar.

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Ein Still aus Hayao Miyazakis Film "Chihiro".

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An eurer Stelle in den beiden Fotos genau hinlesen und nicht bloss auf dem Zunge zergehen lassen, sondern vor allem im nach-denken, worauf wir uns da apathisch einlassen, was da nicht für, sondern gegen uns entwickelt wird.

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Und bitte immer daran denken, alle Science Fiction wird und wurde von Menschen geschrieben und erdacht; und fast 100% dieser Werke sind Dystopien, also gehen ziemlich schlecht für uns aus, wenn auch fast immer ein dümmliches Happy End konstruiert werden musste; wegen Profit-Gier und Folge-Büchern oder -Filmen!

Und wir erarbeiten fast (Teleportation / Beamen eher nicht, aber Waffen in allen Grössen und Kleinen) all die Techniken, die Menschen da erdacht haben auch; und nutzen diese dann auch genauso gegen uns; aus welchem Grund? Profit-Gier. Alles klar?

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Auch hier geht es um diese von Menschen erarbeiteten Systeme. Hier erst mal das für *mich interessanteste Teil.

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Optimismus und Euphemismus sind nur zwei Formen des Weltfremdheit / Eskapismus. Davon sind noch all die Aussagen von Profit-Orientierten und -Gierigen Menschen und Unternehmen zu unterscheiden, die uns das "blaue vom Himmel" für ihre Produkte, Services und Vorteile versprechen, aber stets nur bestenfalls halb-wahr, also halb-gelogen sind.

Egal, ob Mandarinen, Handcremes, Lampenschirme, Autopflegemittel, Katzen, Medizin, Yoga (-Matte) u.s.w.u.s.f. 

Und die Produkte, um die es hier geht, sind wesentlich mehr verlogen und schlecht gegen unsere Gesundheit, als diese uns bei irgendwas helfen können.

Das tun diese Produkte im etwas so, wie ein Werkzeug, z.B. ein Bohrmaschine, zum Bohren eines Loches hilfreich ist, aber nicht zum Zähneputzen. Was die Verkäuf-Es uns aber glauben machen wollen.

Künstliche Irgendwas als Freund und Helf-Es in allen "Lebenslagen", in allen Bereichen. Was ist Wahnsinn? Wir?

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Und hier nur ein Detail, warum das obige, warum *mir diese künstlichen Irgendwas Systeme absolut kein Freude bereiten, sondern Angst machen:

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Ein Seite das deutlich unseren allgemeinen Zustand aufzeigt: Angst!

Das ist inzwischen Menschenweit in fast allem misshandeln in Politik, in Ökonomie und ebenso in den davon zugrunde liegenden Gesellschaften zu spüren: Angst.

Angst ist MÄCHTIG!!! Immer mehr Menschen sind sich Fremd, und auch fast Alle anderen sind es damit.

Angst kann kein Zukunft, Angst kennt nur "Vorgestern"; und genau das wird inzwischen fast überall gewählt. Ein dumpfes Phantasma aus Allmacht, dessen Folgen: Un-Freiheit, Verstocktheit und UnWissenheit.

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Hier noch ein im Sinne von Freiheit, Frieden und Freude gutes Gespräch:

https://www.sueddeutsche.de/kultur/ole-nymoen-wehrpflicht-debatte-interview-li.3221606

Frage: Für was bin ich bereit, körpesliche Schäden in Kauf zu nehmen, das so weit gehen kann, dass das dabei eingesetzte persönliche daSein beendet wird? Für mich? Für das Familie, für Freunde, für unbekannte Menschen denen ich beistehe, für ein Stadt, Region, Firma, Verein, Staat, für das Natur?

Für was akzeptiere ich und nutze Gewalt?

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Also ich bin gegen Gewalt, ganz klar!

Sie sind "gegen"¿

Oha, Sie stellen mir eine Falle.

Sie wissen doch, *ich nehme das Sprache beim Wort. Und zwar bei jedem. 

Das bedeutet, dass Sie dieses "gegen" Etwas sein, auch als Gewalt, oder schon als Gewalt beurteilen?

Sich gegen Etwas stemmen und entscheiden, ist passiv, ist "passiv-agressiv", ist nicht für Etwas sein. Gegen etwas zu sein, schwingt oft die Fäuste, schreit laut auf, behindert und verhindert und ist auch öfter tödlich.

Das kann auch ein für etwas sein!

Aber wesentlich weniger, wenn überhaupt messbar. Das gilt zumindest für den deutschen Sprach-Gebrauch.

Können Sie das verifizieren?

Nein, es ist ein Gefühl, das aus einem langen Lese-Prozess entstammt. Aber richtig, beweisen kann *ich es nicht.

Dann lassen wir das erst mal so stehen. Ich mag ihnen da erstmal auch nicht gänzlich widersprechen, obwohl ich da Zweifel anmelde.

Zweifel ist immer angebracht.

Verbleiben wir erst mal so?

Ja, gerne. Dann also ...

Guten Abend.

🤡

Montag, 17. März 2025

Verdient das Natur ein Nobel-Preis?

Dies ist vielleicht ein ziemlich ernüchterndes Beitrag? Für längere Leses wahrscheinlich nicht, aber was weiss *ich schon? Vorab zwei für das Danach wichtige Zitate von zwei herausragenden Forschern auf dem Gebiet der Neurologie.

Zuerst etwas ganz grundsätzliches:

Wolf Singer:

"Wir haben uns an eine Welt angepasst, in der mehr oder weniger die Gesetze der klassischen Physik gelten, Weshalb wir diese auch als erste entdeckt haben. Und nicht an eine Welt angepasst, in der die Gesetze der Quantenphysik gelten. Dann würde unsere Logik ganz anders aussehen und auch unser Wahrnehmungsvermögen wäre völlig anders strukturiert. Hinzu kommt, dass wir in der Welt, in der wir uns entwickelt haben, in dieser mesoskopischen Welt, wir nur einen winzigen Ausschnitt jeweils wieder über unsere Sinnesorgane erschließen. Nämlich immer nur die Signale, die für unser Überleben notwendig sind.

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Es kam der Evolution nur darauf an Organismen zu erzeugen die Reproduktionsfähig sind und über die anderen gewinnen. Das waren die Selektionskriterien. Und nach diesen Selektionskriterien, hat sich natürlich auch unser Gehirn entwickelt."

Hier das Link:

https://youtu.be/b6LrCUHXYuY?si=NfKbmLhiMARM6PYR

Und jetzt etwas ganz wichtiges für das, was das Handeln des Menschen bestimmt und uns Richtung gibt.

Gerhard Roth:

"Ja, hier gibt es eine Ebene, auf die sie sicherlich seit langem warten, die uns scheinbar zu Menschen macht, die Sprache und die Kognition. Und die hat natürlich auch einen Ort, nämlich hier oben (zeigt auf dem Schaubild des Gehirns (s.u.) auf den Bereich vorne über den Augen), alle Analysen entscheiden, dass das der sogenannte dorsolaterale präfrontale Kortex ist, auf den wir Alle stolz sind, denn da sitzt nämlich auch unsere Intelligenz. Und Menschen, mit denen ich zu tun hatte, hoch intelligente Menschen, haben hier, konnte man nachweisen, besonders schnelle Netzwerke hier oben. Und das ist der Sitz der Ratio des Verstandes. Wenn man sagt, nimm Vernunft an, lass deinen Verstand walten, dann ist das die Instanz im Gehirn, zu der man da spricht.

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Leider gibt es eine ganz schwer wiegende Einsicht der Hirnforschung, der letzten 20 Jahre. Was man aber immer schon geahnt und befürchtet hat, dass diese limbischen Areale, die ganz tief in unserem Gehirn sitzen, sehr starken Einfluss auf unser Denken, auf unsere Ratio, unser Bewusstsein haben, aber umgekehrt, diese Zentren (zeigt auf den präfrontalen Bereich des Gehirns, auf den orbitofrontalen und den dorsolateralen präfrontalen Kortex) fast überhaupt keinen direkten Zugriff dazu haben. Das heisst, die Bahnen von hier nach da sind stark (zeigt vom limbischen System hin zum präfrontalen Kortex), aber umgekehrt ist fast nichts. Das ist das, was seit dem Altertum bekannt ist. Dass unser Verstand, unsere Vernunft, nur selten in der Lage ist, obwohl es das sollte, unsere Antriebe zu zügeln, ... "

Hier das Link:

https://youtu.be/wqMIC2QSN10?si=bt80ZrUkX_JEExBw

Hier die Schaubilder aus Professor Gerhard Roths Vortrag:
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Was ist *mir dazu heute Morgen eingefallen:

Beim anhören von Wolf Singer und Gerhard Roth, ist *mir folgendes aufgefallen, dass das "Unterbewusste" und das Emotions- und Haupt-Handlungs-Zentrum des Menschen {Hypothalamus, Hypophyse, Amygdala, Hippocampus, Striatum, insgesamt alle Bereiche des limbischen Systems im Zwischenhirn), im Gehirn, zwar sehr starke Verbindungen in die Bereiche ist, die mit Gedanken, Vorstellungen und Entscheidungen (hauptsächlich wohl eher bloss mit deren nachträglichen Rechfertigungen und Selbst-Erklärungen) beschäftigt sind, aber nur, oder sogar kaum Verbindungen in diese Bereiche ist. Da stimmt das Wechselwirkung überhaupt nicht!

Es ist ein vollkommen überragendes Einfluss, auf das daSein, das Entscheiden, Träumen, auf das Handeln und nicht-Handeln eines Selbst, des soSein (Verhalten) eines LebeWesens (Prof. Wolf Singer betont, dass das auf alle LebeWesen zutrifft), von Genen und Epi-Genen, also von Natur- und Kultur-Vorgaben {im Un-Bewussten}, die teils weit vor dem erzeugen des daSein und den davon geprägten Körpes-Bereichen, erlebt und geprägt wurden, aber kaum ein Einflussnahme durch das Logik und das Wissen des jeweiligen daSein (z.B. Mensch) auf diese so zentralen Bereiche der Selbst-Steuerung möglich ist. Das ist ein deutliches Un≠Gleichgewicht! Kurzum, das LebeWesen ist fast vollständig "Fremd-Bestimmt", das Einfluss auf sein soSein tendiert gegen 0.

Kein Wunder also, dass es in und zwischen dem Menschheit kaum Gerechtigkeit gibt, und teils riesige Un≠Gleichheit herrscht. Die Ursachen liegen wohl (auch?) genau in diesem inner-körpeslichen Un≠Gleichgewicht. Vielleicht ist jedoch auch dieses, ein Ergebnis des gesamt natürlichen Un≠Gleichgewichts? Das gesamte DaSein ist ein Un≠Gleichgewicht, von enormen Riesen und ebensolchen Zwergen. Wenn Riesen bersten, werden Zwerge in Massen mit vernichtet. Jetzt ist das Frage, ob in und zwischen uns das so bleiben muss? Denn, jedem einigermassen wachen und wissenden Menschen ist klar, dass dieses innere und äussere Un≠Gleichgewicht zum Selbst-Zerstörung neigt. Wir Menschen exekutieren und zelebrieren das ja gerade sehr deutlich, um diesen Planeten und auch zwischen uns.

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Das klingt ja schauerlich!

Was genau?

Dass das Natur uns keine Freiheit lässt, dass Es fast nur aus Vorgaben und engen Grenzen besteht, zumindest, was uns Lebewesen angeht. Was empfinden Sie dabei?

Ich empfinde dieses völlige inner-körpesliche, dieses leider ganz natürliche Selbst-Un≠Gleichgewicht, als Fremd-Beherrschung. Ich verstehe dessen Ursachen, bin aber deswegen nicht weniger unzufrieden und unglücklich. Dieses Erkenntnis macht *mich erst mal ratlos. 

Ursachen?

Welches Wissen sind denn alle LebeWesen, welches Wissen ist denn das Natur, welches Wissen sind wir Menschen? Da ist doch kaum etwas vorhanden, was zum wirklich freien Selbst-Entscheiden und -Steuern taugt. Das Natur hat ein daSein erschaffen und es nach und nach, durch Versuch und Irrtum, durch Förderung - gute Bedingungen - und Katastrophen hindurch zumindest dazu geprägt, dass es sich einigermassen orientieren kann, Nahrung findet, sich bei Bedarf oder Not mit seines-Gleichen organisieren und sich vermehren kann. Dazu war und ist bis jetzt allermeist kein sich selbst wirklich bewusstes, einigermassen "frei" handelndes daSein nötig. Das Natur-Prägung, -Vorgaben, die in vielen Milliarden und Millionen Jahren des Werdens und Vergehens erlebt und erlitten wurden, reichen bis Heute aus. Das Produktion von Vielfalt und Verschiedenheit ist dem Natur / DaSein fast Alles. Es sorgt für dessen oft sehr kurzen Erhalt und Dauer, im Wechsel-"Spiel" mit dem jeweiligen Umgebung, aber oft und sehr bald auch wieder für dessen Zerstörung. Um für RaumZeit zu sorgen, um Platz zu schaffen für weitere Vielfalt, weitere Experimente. Weiter so!

Ich verstehe. ... Furchterregend! ... Grauenvoll! Ich bin wütend!

Ich bin eher ernüchtert und enttäuscht. Und das, wie Sie wissen, obwohl *ich das schon länger ahne und davon schon länger schreibe. Es aber so deutlich, von dem Forschung vorgelegt zu bekommen, ist schon ein neues Qualität.

Zu wissen, dass auch diese Enttäuschung und Wut, auch nur Reaktionen sind, die mir aufgezwungen wurden, von mir aus auch eingeprägt, wie Sie es wohl formulieren, ist keine Erleichterung. Was soll ich nur machen!?

Einfach weiter leben, gut schlafen, gut essen, gut bewegen, für Gesundheit und etwas Freude sorgen. Davon zu wissen, kann auch erleichtern und vielleicht sogar etwas befreien.

Das ist also ihr Rezept, ihre Reaktion?

Erst mal, ja. Ich werde weiter daran arbeiten, dem Natur "auf die Sprünge zu helfen". Dem Natur beim aneignen von Selbst, von Wissen vons ICH zu helfen. Um ES davon zu erlösen nur auf Zwang und Notwendigkeiten zu reagieren.

Klingt etwas grossspurig; Sie sind doch fast Nichts; und das Natur Alles und soooo Riesig, so enorm Gewaltig.

Klar, bin *ich im Vergleich mit dem Grösse und Macht des Natur ein Nichts, was, wie Sie wissen aber auch stets Etwas ist, aber *ich bin eben auch zu 99,99... Prozent Natur. Und wenn *ich es schaffe, dieses Vorbestimmung, dieses nicht-Freiheit auch nur etwas aufzuheben, dann ist das damit ein Teil, ein Erfolg des Natur. Ein ganz winziges, das sich aber genauso ausbreiten kann, wie das Natur auch.

Sie sind ein Optimist; und ich dachte, Sie seien Pessimist. Seit Jahren beschreiben Sie Miss-Stände, Angst, Gewalt und Fehl-Entwicklungen in, zwischen uns und um uns herum, und doch sind Sie ein Optimist. Oder sind Sie es gerade erst geworden?

Ich bin es schon lange; durch all die langen Phasen von Depression und daSein-Enttäuschung hindurch, habe *ich das kleine Leuchten des Optimismus nie verloren. Wissen ist wie das bekannte Licht am Ende des Dunkelheit. Zu wissen, warum und wie enorm stark wir Fremd-Bestimmt sind, ist im ersten Erkennen nieder schmetternd, aber kurz darauf gewährt es auch das Aussicht, dieses ernüchternde Tatsache und das Wissen, dass das nie fix ist, weil das Natur ein Entwicklungs-Geschehen ist, als Anlass zu nehmen, dieses enge Korsett zu erweitern.

Ja, Sie sind ein Optimist. Ich bin es im Moment nicht. Ich bin noch nicht mal ganz ernüchtert. Aber ich nehme ihren Rat gerne an, einfach erst mal weiter zu machen, hilft ja nix, sich jetzt zu ärgern oder zu verkriechen. Also werde ich jetzt erst mal Schluss machen und was essen und dann schlafen gehen, hoffentlich erholsam, um daraufhin ernüchtert aufzuwachen. Oder?

Gute Vorsätze. Ich werde dem auch folgen. Dann also ...

... guten Abend.

🤡