VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel das Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Wissen schafft Freude? Wie? Indem das aktuelle Wissen angewendet wird, statt auf das Gestern und dessen "Wissen" zu setzen.

Viel Freude beim lesen.

Dienstag, 12. August 2025

Anne Rabe im Gespräch mit Tobias Rüther (F.A.S.) zum Moral

Auch heute möchte *ich auch hier ein *mir sehr wichtiges Gespräch veröffentlichen, und für *mich bewahren.

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https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/buecher/eine-frage-der-moral-anne-rabe-ueber-das-m-wort-110627868.html

Mit ihrem Roman „Die Möglichkeit von Glück“ hat Anne Rabe vor zwei Jahren den Diskurs um den Stand der sogenannten Einheit und die Frage, was die DDR war, neu belebt. Mit einer Familiengeschichte, die den Spuren von Gewalt vor und nach dem Mauerfall nachgeht, einem Bestseller, der wie die Bücher der Historikerin Christina Morina und der Schriftstellerin Charlotte Gneuß einen Aufbruch zu einer schonungsloseren Auseinandersetzung mit deutsch-deutscher Vergangenheit markierte. Anne Rabe ist mit ihrem Roman seitdem in der Bundesrepublik unterwegs gewesen, hat sich den Diskussionen gestellt – und währenddessen einen Text geschrieben, teils Essay, teils Tagebuch, teils Chronik, der sich einem Triggerwort aktueller Diskussionen um Klima, Gender, Migration widmet: Moral. „In die politischen Diskurse der letzten Jahre“, schreibt sie, „hat sich eine fragwürdige Rechnung eingeschlichen: Es wird behauptet, dass wir von unseren moralischen Vorstellungen etwas Abstand nehmen müssten, um Schlimmeres zu verhindern. Die moralischen Werte, also die Vorstellung von Gleichheit, werden dabei als Ursache für den Aufstieg des Autoritären markiert. Auffällig oft wird dabei auf die behauptete unverhältnismäßige Bedeutung der Rechte der Schwächeren in unserer Gesellschaft verwiesen.“ Rabe verortet diesen Angriff auf die Moral als politische Leitlinie von ganz rechts bis nach links, von AfD bis Wagenknecht.

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Ab hier das Gespräch zwischen Tobias Rüther (F.A.S.) und Anne Rabe:

Tobias Rüther: Frau Rabe, ist dieses Buch als Nebenprodukt der Diskussionen um Ihren Roman entstanden?

Anne Rabe: Nein, ich bin ja auch politische Essayistin. Ich hatte bei vielen aktuellen Debatten und wie sie geführt wurden, oft das Gefühl, hier läuft ja alles schief – aber auch, dass ich manchmal meinen eigenen Grund ein bisschen verloren habe und innerlich ins Wanken geraten bin. Die Idee war, noch einmal zu schauen: Wie ist denn mein Standpunkt? Und kann ich den durchhalten? Gibt es da doch noch etwas anderes als diese scheinbare Rationalität, die in politischen Diskussionen so dominiert? Der Osten zum Beispiel spielt ja auch nur eine untergeordnete Rolle im Buch.


F.A.S.: Ich meinte es im Blick auf die vielen Diskussionen, denen Sie seit zwei Jahren ausgesetzt sind und bei denen Sie vermutlich auch den Stand der Diskussionskultur in diesem Land kennengelernt haben, Ost wie West.

Anne Rabe: Trotzdem war das nicht mein Ausgangspunkt. Es kommen zwar Erfahrungen vor wie die bei meiner Rede zum Sächsischen Förderpreis für Demokratie, am Tag nach der erneuten Wahl Trumps. Seit dem Wahlsieg der CDU sind diese Begegnungen noch interessanter geworden, weil sich im Diskurs wirklich etwas verzogen hat. Ich nehme jedenfalls wahr, dass inzwischen auf Veranstaltungen von konservativer oder auch rechter Seite mit einer Breitbeinigkeit agiert wird, bei der ich mich frage: Gibt es überhaupt noch etwas, was euch erschüttert oder euch infrage stellt? Aber ich muss jetzt erst einmal beobachten, wie es mit dem neuen Buch läuft.


F.A.S.: Sie haben eben von „scheinbarer Rationalität“ gesprochen, was meinen Sie damit?

Anne Rabe: Sie äußert sich zum Beispiel in Sätzen aus der Migrationsdebatte wie „Unser Herz ist weit. Doch unsere Möglichkeiten, sie sind endlich“ vom früheren Bundespräsidenten Gauck. Häufig geht das einher mit dem Gestus: „Ja, so ist halt die Welt, wir müssen sehen, wie es geht, die Kommunen sind überfordert. Findet euch endlich damit ab!“ Und damit wird dann eine Politik begründet, die unseren Grundwerten nicht entspricht – auch nicht denen der Union.


F.A.S.: Ihr Buch beschreibt Moral als eine Art Instrument, das uns Menschen befähigt, es so gut zu machen, wie es geht. Sie sagen mehrfach, sinngemäß: „Wenn man einen Gedanken schon einmal gedacht hat, kommt man nicht mehr dahinter zurück.“ Es wirkt wie der Versuch, den massiven Appellcharakter eines Buchs über die Notwendigkeit der Moral zu umgehen, indem Sie ein Angebot machen, das leichter einzugehen ist.

Anne Rabe: Ja, das ist auch die Idee. Häufig werden moralische Vorstellungen unter den Verdacht des Idealismus gestellt. Aber was ist eigentlich verkehrt daran, Ideale zu haben? Es heißt beispielsweise oft, dass wir Deutschen eine besondere Verantwortung nur aus unserer Geschichte heraus spüren. Die lässt sich aber nicht abstreifen, und das ist auch richtig. Wir sollten uns wirklich gut überlegen, ob wir die daraus gezogenen Schlüsse für eine populistische Tagespolitik über Bord werfen. Mit der revolutionären Idee der Gleichheit aller Menschen sind wir nämlich ziemlich weit gekommen. Das könnte doch auch für die Zukunft etwas bedeuten. Wir leben in einer völligen Überforderung, ja, und man kann das so deuten wie der Kanzler und sagen, dass wir Deutschen nur ein Prozent der Weltbevölkerung ausmachen und zwei Prozent, was die Kohlendioxidemissionen angeht. Aber man könnte sich auch fragen, wie wir an Probleme herangehen, die wir nicht vollständig lösen können. Worauf könnte sich diese Herangehensweise dann stützen?


F.A.S.: Unsere Aufgabe, schreiben Sie, sei es nicht, die endgültige Antwort auf die großen Fragen zu finden, „sondern zu ermöglichen, dass es weitergehen kann“. Wie schafft man es, diese Haltung aufrechtzuerhalten gegen Kräfte, die Moral desavouieren?

Anne Rabe: Nicht aufgeben ist ein wichtiges Motiv. Man kann natürlich nicht erwarten, dass man allein alles aufhält, alles verändert. Aber ein Steinchen im Getriebe ist immer noch ein Steinchen. Als Denkende, Schreibende sehe ich meine Aufgabe so, dass ich sage: Entschuldigung, so geht es nicht. Ich möchte dazu anregen, sich über diese Fragen auch gemeinschaftlich auseinanderzusetzen. Was ist denn die Gemeinschaft, in der wir leben wollen? In meinem Kapitel über die Flüchtlingspolitik geht es zum Beispiel um die Kosten. Es wird eben gerade nicht diskutiert, was es kosten würde, unseren Kontinent abzuschotten. Kosten werden immer nur den Befürwortern von Integration und Offenheit vorgehalten. Es ist gerade nicht naiv, danach zu fragen. Es war nie einfach, die Rechte von Schwächeren durchzusetzen. Aber genau das hat uns in der Geschichte gestärkt. Ich verstehe nicht, warum die Union den Kampf um Menschenrechte, die ja die Grundfesten unserer Republik ausmachen, ernsthaft als links framen konnte. Eine selbst verschuldete Misere, aus der sie im Moment überhaupt nicht mehr herauskommt.


F.A.S.: Um es auf einen Punkt zu bringen: Wenn Sie von „Moral“ in der Politik sprechen, dann bedeutet das die universale Anerkennung der Gleichheit des Menschen, mit der alles anfängt und endet.

Anne Rabe: Dass ich mich selbst im anderen erkenne, genau. Ich glaube, der Angriff auf diese Selbstverständlichkeit wurde noch nicht ganz verstanden. Ich schätze Thomas de Maizière, ich habe ihn kennengelernt, und ich weiß, dass ihn solche Fragen beschäftigen. Aber wenn er als Innenminister 2016 davon spricht, dass wir auf dem Mittelmeer „ein paar harte Bilder aushalten“ werden müssen: dass es da keine Erschütterung über sich selbst gibt, erschreckt mich. Es wäre ja noch etwas anderes gewesen zu sagen, dass man im Moment nicht jeden Toten verhindern kann. Aber offiziell zu verkünden, dass wir das jetzt hinnehmen müssen, und auch nicht zu bedenken, was das mit der inneren Verfasstheit unserer Gesellschaft macht, wenn wir Menschen wieder unterschiedlich kategorisieren: Das ist schon brutal. Es müsste doch eigentlich eine totale Erschütterung geben, es wäre doch eine Chance, zu sagen: Stopp, hier entgleitet uns etwas, wir müssen uns neu aufstellen. Und wir müssen zu einem Konsens kommen, an dem nicht zu rütteln ist.

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F.A.S.: In Ihrem Buch geht es um Migration, um Klimapolitik, auch der Feminismus spielt eine große Rolle. Und so wie Sie in der Migrationsdebatte die Folgekosten abgeschotteter Grenzen gegen die innere Sicherheit rechnen, so rechnen Sie auch die hohen Kosten einer nicht gleichberechtigten Welt aus.

Anne Rabe: Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen macht unsere Welt sicherer. Olof Palme hat in den Siebzigerjahren als schwedischer Ministerpräsident den Leitsatz ausgegeben: Jeder Mensch muss unabhängig in unserer Gesellschaft sein. Die Frau soll nicht in Abhängigkeit von den Finanzen des Mannes leben, Kinder unabhängig von ihren Eltern sein. Wenn man als Staat versucht, solche Bedingungen zu schaffen und die Unabhängigkeit der Menschen zu gewährleisten, leistet man nicht nur aktiv Schutz vor Gewalt: Gewaltfreiheit gibt sich genauso an die nächsten Generationen weiter wie Gewalt. Man ermöglicht auch mehr Beteiligung, mehr Perspektiven, die Vereinigung vielfältiger Interessen. Die Schwarmintelligenz, von der Demokratien profitieren, kann sich besser entfalten. Als demokratisches Land haben wir ein logisches Interesse, an Multiperspektivität, an Gewaltfreiheit und an Beteiligung. Das schafft Akzeptanz und Stabilität. Bei Männern und Frauen zeigt es sich am prägnantesten, weil die Absurdität so offensichtlich ist, da es etwa gleich viele Männer wie Frauen gibt. Für die Klimapolitik gilt es aber auch. Im Moment kann man zwar noch schwer sagen, welche Maßnahme hilft, den Klimawandel zu beenden, weil es so ein komplexes Thema ist. Aber wenn man die Perspektive einnimmt, die das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil vorgibt, dann ist die Freiheit der jetzigen Generationen gleichwertig mit der Freiheit zukünftiger Generationen zu behandeln. Wer das ernst nimmt, würde eine ganz andere Klimapolitik betreiben.


F.A.S.: Wen wollen Sie mit Ihrem Buch ansprechen?

Anne Rabe: Ich glaube, es gibt zwei Blöcke. Einerseits linksliberale Menschen, die Spaß am Denken haben und sich auseinandersetzen wollen. Es ist kein klassisches Sachbuch, es ist frei in der Form. Aber ich glaube schon auch, dass mein Buch ein konservatives Publikum haben könnte, das dieses Unwohlsein verspürt, dass hier irgendwas nicht mehr so funktioniert, wie es sollte. Es geht bei diesem sehr ernsten Angriff auf unsere Demokratie darum, Verbündete zu finden, auf die man sich verlassen kann. Und das können sehr unterschiedliche Akteure sein.


F.A.S.: Wir sind immerhin das Land, das bei Unfällen auf der Autobahn automatisch Rettungsgassen bildet, Insta ist voll von Bildern ausländischer Besucher, die das fasziniert fotografieren.

Anne Rabe: Ich könnte auch in diesem Krankenwagen liegen: Um die Erkenntnis geht es doch am Ende. Gut, es gibt dann immer so ein paar Idioten, die es nicht kapieren, aber die allermeisten Menschen wissen das schon. Die allermeisten Menschen erleben Krisen und Solidarität. Dass ihnen der Nachbar hilft, wenn die Waschmaschine ausfällt, oder mal die Kinder abholt. Was die Rechtsextremen gerade behaupten, dass wir in diesem Land kurz vor der Apokalypse und dem Bürgerkrieg stehen, ist ja eigentlich ganz fern von der Lebensrealität.


F.A.S.: In einer so aufgeheizten Debatte: Was kann da ein Buch wie Ihres ausrichten?

Anne Rabe: Ich schreibe in dem Bewusstsein, dass die Wirkung vielleicht total gering ist. So ist es aber dann, und es ist trotzdem nicht nichts, denn ich finde keinen guten Grund in mir, einfach aufzugeben. Für mich kann es das nicht sein. Dem Buch ist ein Motto vorangestellt aus Adorno Essay zur Resignation, den ich sehr empfehle: „Was einmal gedacht ward, kann unterdrückt, vergessen werden, verwehen. Aber es läßt sich nicht ausreden, daß etwas davon überlebt.“ Wenn ich der Resignation anheimfalle, kann ich definitiv gar nichts mehr bewegen. Ich kann mir nicht sicher sein, wie viel es bewegt, aber wenn ich es nicht tue, dann bewegt sich mit Sicherheit nichts. Tatsächlich ist meine Erfahrung mit Literatur, mit Reden und Vorträgen oder Diskussionen immer wieder, dass sich Menschen darin spiegeln, dass es ihnen Mut macht, dass sie sich gesehen fühlen. Dass sie das Gefühl haben: Ich bin hier nicht allein. Und sich nicht alleingelassen zu fühlen, finde ich: Das ist wichtig.

F.A.S.-Gespräch Ende

😘

Sonntag, 10. August 2025

Bonsais wachsen nicht in das Himmel, aber zum Licht

Aus Interesse, aber inzwischen auch leisem Verzweiflung am soSein des Menschen und dem Zustand des Biosphäre, widme *ich stets mehr RaumZeit dem Wissen.

Da *ich inzwischen ein neues Sprech entwickle und auch hier einübe, kann *ich längst nicht mehr die WortAngebote der Tastaturen nutzen, schreibe also alles händisch.

Ist auch ein Information an die wenigen Leses oder Bots. Seit Jahren schon das Frage, w-Es liesst *mich. Irgendw-Es tut das, aber bislang ohne jede Transparenz.

Was schade ist. Aber immerhin geschieht es, und nicht nicht. Denn es scheint das unglückliche Trend zu sein, dass sich immer mehr Menschen vom Lesen abwenden.

Ich werde immer mehr das Idee von Platon, Aristoteles, von Galilei und ander-Es verwenden, Wissen in Dialogform anzubieten. Das ist eingängiger und verständlicher.

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Ist da ein Gesicht zu erkennen?

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PoeSophie

Titel: Ein Gedicht vom Informations-Erhaltungssatz

Ein Annahme des Physik meint, das Information stets erhalten bleibt, ausser, wenn Es von einem gigantischen Materie-Monstrum aufgesogen wird.

Information ist schwierig zu erfassen, weil ein und dasSelbe Etwas, oft sehr viele Informationen ist, die auch noch im steten Wechsel (Veränderung) sein können.

Ein LebeWesen ist als Ganzes ein Information und besteht aus teils Trillionen einzel-Informationen. Ein Haupt-Info mit Multi-Unter-Kategorien mit Massen an einzel-Infos.

Information ist somit mehr, als das Menge an Veränderung im DaSein. Information ist Alles daSein. Dessen Wandel in das RaumZeit, sind ebenfalls Informationen.

Information ist nicht, und ersetzt nicht die Entitäten des DaSein, also alle Formen des reinen Bewegung und dessen Verbindungen in Form von [anti-] Materie.

Information bleibt NICHT erhalten. Obwohl das SEIN fast (!) UnEndlich ist, gibt es darIN kein Interesse jedes Wandel, Veränderung in Form (Gestalt) und Position zu erhalten.

Information ist ein flüchtiges Grösse. Es ist auch nur für diejenig-Es vorhanden und wichtig, die informiert sein und bleiben möchten. Das DaSein sammelt Es nicht.

Das DaSein ist aus Ereignissen. Jedes Ereignis kann auch ein Information sein. Bei Interesse. Jedes Elektron-Spinnen ist Ereignis / Bewegung und bei Bedarf Information.

PoeSophie Ende

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Zell-Teilung, ein Ereignis

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Worauf wollen Sie mit dem obigen hinaus?

Eigentlich bloss auf ein persönliches Definition / Füllung des Begriffs.

Information kann also jede noch so geringe Veränderung sein; also jede Bewegung meiner Finger über der Tastatur, ist eine Information, mehr noch, jede Bewegung der Atome in meinen Finger ist Information.

Sie merken, wie überflüssig es für das DaSein und auch für uns hier wäre, jedes Veränderung, zum Beispiel das eines Elektrons, um das Kern zu speichern, zu bewahren. Das ist sowohl für das Ganze, als auch für uns uninteressant. 

Interessant ist, dass es das tut, oder auch nicht. Gut. Kann es sein, dass Sie mit Licht beschäftigt sind? Sie haben schon öfter erwähnt, das Licht Information ist. Für uns eine der wichtigsten, als so sehr von den Augen abhängig. Licht ist mindestens zwei Informationen, einmal, dass irgendwo ein Elektron auf ein energieärmeres Niveau gefallen, oder gehüpft ist, zweimal, kündet es mir zum Beispiel von der Farbe eines Pixels auf meinem Smartphone.

Photonen sind faszinierend! Wenn die Ergebnisse des Physik stimmig sind, erlebt oder erleidet Licht während des Transports durch das RaumZeit keinerlei Veränderung, es "altert" dabei nicht. Es trägt lediglich ein Veränderungs-Mitteilung von einem Ort wegg; es bezeugt, wie Sie schrieben, zum Beispiel ein Quantensprung und dessen Energiegrösse.

Das ist wirklich interessant! Dann gibt es also zwei Grössen und Kleinen, die Veränderung entweder nicht erleben oder verhindern, unsichtbare Gravitations-Riesen und Licht.

Das ist das Stand des Forschung. Entweder ein gigantisches Geschwindigkeit oder ein gigantisches Masse; DaZwischen schwankt das DaSein hin und her, in stetem Veränderung.

Wenn es so ist, dass an und in den Extremen kaum eine Veränderung oder Alterung stattfindet, dann ist es wohl so, dass mittendrinn quasi rasend gealtert wird. Kaum ist was da, schon ist es wieder wegg.

Das Physik scheint das zu bestätigen. Ladungen / Energie tauchen auf, wechselwirken ultra kurz mit dem anderen Extrem / Energie und sind wegg. Obwohl, wegg? Wohin ist wegg; wohin verschwinden die Extreme, woher kommt das Energie? Das DaSein scheint ein Vordergrund zu sein, das auf einem Hinter- oder Untergrund ruht. Wobei "auf" das falsche Präposition ist, denn das DaSein hat kein Boden. Es ist wohl eher so, dass das DaSein in Etwas enthalten ist, als Projektions-Fläche vielleicht? Auch dazu gibt es bereits Theorien.

Vielleicht ist es ja doch ein "auf", allerdings ohne eine anziehende Wirkung, auf, oder in die "Ebene" darüber, die das DaSein ist? Spekulieren ist schon was schönes, so ein wenig hierhin und dorthin phantasieren; und vielleicht genau dabei auf den Punkt kommen, das Wirklichkeit treffen. Aber um mal konkret zu werden, mit der RaumZeit habe ich noch Schwierigkeiten. 

RaumZeit als Messung von Bewegung / Veränderung?

Ja, wo ist da die Verbindung? Wie behindert Bewegung über Positionen hinwegg die Veränderung eines Ganzen? Wieso altert ein Etwas, ein Mensch zum Beispiel, schneller, wenn Es bloss herum steht? Ich sitz hier gerade so herum und schaufle dabei ziemlich einiges an daSein-RaumZeit wegg, was der Gemütlichkeit ziemlich was an Reiz nimmt. Ist das der "Sinn" dieser Einrichtung, die nicht unheimliche Aufforderung, beweg deinen Hintern, sonst kurze Dauer!

Das DaSein ist an Bedingungen geknüpft. Das DaSein ist alles andere, als ein Freiflug, ein nettes Geschenk, weil ohne Bedingungen. Darauf lassen nicht nur das intrinsische Angst und das Überwiegen des Leids im Dasein schliessen. Das DaSein ist ein Verlangen. Es gibt wesentlich weniger, als ES verlangt. Das bedeutet im natürlichen Fall, dass ein daSein mit weniger auskommen muss, als Es zu geben hat.

Insofern sind wir inzwischen sehr gute SchülerInnen des DaSein, wir haben inzwischen Techniken entwickelt, die es uns erlauben, mehr zu entnehmen, als wir brauchen, und also wesentlich weniger zu geben, als uns zusteht. Das ist eine insgesamt Beobachtung, einzelne Menschen leiden oft noch teils grossen Mangel, aber wir insgesamt ... Wird uns das schaden?

Erstmal, gute Beobachtung, und, kein Ahnung, ob uns das DaSein dieses kopieren übel nimmt und Strafen einleitet? Ich vermute, dem DaSein insgesamt, sind wir vollkommen unwichtig. Aber da unser irdisches Muschel und dessen Inhalt endlich ist, wird uns dieses Entwicklung vermutlich unangenehm aufstossen. 

Ist ja schon längst im Gange. Aber zurück zum RaumZeit und dessen Aufbau und Wirkung. Wo kommt es her, was steckt da drinn?

Dann kommt jetzt nochmal das SEIN zum Vorschein. Da das DaSein nicht Alles ist, Es expandiert schliesslich; und das kann Es nur, wenn darum herum noch viel Platz zum expandieren ist, und wenn da Etwas ist, was das DaSein an- und aufnimmt, Es weder abweist, noch auffrisst, noch fallen lässt. Ich übernehme dafür das Namen, das bereits seit Beginn des Philosophierens verwendet wird, das SEIN. Zum SEIN gibt es wenig gesicherte Informationen. Sicher ist, dass ES ein Struktur ist, kein Kontinuum, wie wir es nicht vorstellen können. Grenzen-Losigkeit ist für uns nicht vorstellbar. Das SEIN ist also ebenfalls, wie das DaSein, aus Etwas, das endlich ist. Vielleich unendlich in Beständigkeit, aber endlich in dessen Formen und Verbindungen. Das DaSein ist auf jeden Fall endlich. Vielleicht gibt es im SEIN ein unendliches Komponente, das, um dieses zu erhalten, Endlichkeiten eingehen muss? Aber das ist Spekulation.

Spekulieren ist schön. Aber Spass beiseite, ja, Energie und Raum gibt es nur in Portionen, das lässt darauf schliessen, dass auch das, worin das DaSein wächst, aus Portionen ist, wenn auch, wie Sie schreiben, nicht so vergänglich, wie es im Universum ist. Könnte das DaSein für das SEIN das Möglichkeit zur Veränderung, zur Bewegung sein, dazu intern neue Verbindungen zu knüpfen?

Klingt gut. Was wir dabei aber erklären müssten, sind die Extreme im DaSein, also die enormen Gravitations- und Masse-Monstren und das Informations-Transport-Maxima.

Kann es sein, dass mir inzwischen der Kopf brummt?

Ohne weiteres, ja. Ich brauche auch ein Päuschen. Wollen wir es im Moment dabei belassen und vieleicht Morgen weiter spekulieren?

Sehr gerne.

Dann also ...

... einen erholsamen Abend.

🤡